Schweizer Prinzipien – längst vergessen?

Schweizer können von Rumänen jene Prinzipien wieder erlernen, die sie einst erfolgreich machten! Rumänien blickt auf eine über 6000 Jahre lange Kultur zurück. Man wird wohl etwas gelernt haben!

Selbst die Protestanten in der Schweiz sind sich der Sache nicht mehr sicher. Pfarrherren der evangelische Kirche bereitet sich auf die Kremation ihrer Konfession vor, sie verschwinde in der Bedeutungslosigkeit und habe keine Zukunft. Das sagte kein Geringerer als der reformierte Pfarrer Peter Ruch.

Martin Beglinger, NZZ-Redaktor und Protestant, geht in seinem Artikel «Wir Protestanten» in der neusten Ausgabe von «NZZ Geschichte“ (2/Juli 2015) der Frage nach, wie es zum Bild der fleissigen Protestanten und der faulen Katholiken kam, das auch in der aktuellen Schuldenkrise Griechenlands sichtbar wird. (sys)

…. Wie die Reformation die Schweiz zu einem der reichsten Länder machte. Und warum die Katholiken von heute die neuen Protestanten sind.

sinngemäss: „(…) Die fleissigen, protestantischen „Nordländer“ haben es weiter gebracht als die (faulen) katholischen Südländer. Die alten Konfessionsgrenzen existieren weiter. Während es in der Schweiz einen Röstigraben gibt kennt Europa einen Wohlstandsgraben. Die besten Triple-A Schuldner und die reichsten Länder sind protestantisch geprägte Länder im Norden. Am Schwanz der Aufzählung finden wir die katholischen Südländer und das orthodoxe Griechenland. Was die Korruption betrifft, verlaufen die Grenzen gleich….

…Fleissige Protestanten – faule Katholiken – ein alter Konflikt! – Die Calvinisten hatten 5, die Katholiken bis zu 70 Feiertagen pro Jahr! …)“

Es lohnt sich, Beglingers Gedankengängen zu folgen!

Nicht in einer „Denkfabrik“ sind die Erkenntnisse an die Oberfläche geschwemmt worden, auch nicht an einer Uni, auch nicht durch eine digitale Denkmaschine oder sonst durch wen oder wo in einer Tintenburg – nein, ein Sportjournalist ist drauf gekommen!

Brief aus Rumänien

Arbeit ersetzt das Ornament

(…) Catalin Tolontan ⋅ Um Stil und Taktik einer Fussballmannschaft zu verstehen, reicht es manchmal, ein Geschichtsbuch zu öffnen. Denn Stil und Taktik des rumänischen Teams lesen sich wie aus dem Geschichtsbuch der Schweiz. Geduld, Sie werden dieses Paradoxon schon noch verstehen!

In einer Ausgabe der «Eidgenössischen Zeitung» von 1859 stand wenige Jahre vor der Gründung des Bundesstaates zu lesen: «Von einer republikanischen Gemeinschaft kann man nicht erwarten, dass sie Kunstwerke hervorbringt, wie sie unter anderen politischen und sozialen Gestirnen entstehen. Für Zürich ist es eine unschätzbare Möglichkeit, dass hier statt dem, was nützlich und förderlich ist, keine sinnlosen architektonischen Ornamente möglich sind.»

Sparsamkeit, Nüchternheit und Bescheidenheit bezeichnet die Publizistin Joëlle Kuntz als Zürichs Grundwerte. Und genau diese Eigenschaften sollten Yann Sommer und Xherdan Shaqiri von Rumäniens Nationalteam erwarten. Die Mannschaft des ehrwürdigen Anghel Iordanescu reist nicht nach Frankreich, um der Fussballgeschichte ein Kunstkapitel hinzuzufügen. Nein, der Stil der Tricolorii bleibt nüchtern und zielgerichtet. Ohne Feuerwerk. Ohne Risiken.

Als Spanien kürzlich zu einem Testspiel nach Bukarest kam, endete die Partie torlos, und die Gäste können immer noch nicht sagen, ob man gespielt hat oder das Spiel abgesagt wurde, ohne dass man sie benachrichtigt hätte. «Selten gab es eine Mannschaft, die das Spiel so zumacht, wie die Rumänen das tun», schrieb die spanische Zeitung «Marca». Sie war höflich, meinte sie doch ein Team, das den Fussball abmurkst.

Warum spielt Rumänien so? Aus eben jenem Grund, den die «Eidgenössische Zeitung» vor so vielen Jahren formuliert hat: Von einer republikanischen Gemeinschaft sei nicht zu erwarten, dass sie aristokratische Gesten zeigt. Selbst zur Zeit der «goldenen Generation» war bei den Tricolorii die Defensive das taktische A und O. Zwar standen damals Gheorghe Hagi und Gheorghe Popescu von Real Madrid und dem FC Barcelona im Team, ihre technischen Eskapaden machten den Unterschied. Aber die Defensive und der Ballbesitz blieben die kulturelle Sozialisation, die den rumänischen Spielern Selbstsicherheit verlieh.

Mit dem heutigen Mangel an Stars bleibt Sparsamkeit erst recht die einzig valable Option auf dem Platz. Die Tricolorii fahren mit einem Team nach Frankreich, dessen Stars der Goalie Ciprian Tătăruşanu von Fiorentina und der Verteidiger Vlad Chiricheş von Napoli sind. Sonst ist die Mannschaft orientalisch angehaucht, mit Spielern, die in Israel, der Türkei, Bulgarien und im Persischen Golf auftreten. Nun denn, niemand soll einen Derwischtanz erwarten, das rumänische Nationalteam pflegt ein zielorientiertes Spiel, das auf Kampf setzt.

Gestern sind die Tricolorii ins Aostatal ins Trainingslager gefahren. Die fleissigen Bergler dort werden Augen machen. Denn heute ist kaum einer noch so sehr wie die rumänischen Spieler davon überzeugt, dass gradlinige Arbeit das schöne Ornament ersetzen kann.)“

Die NZZ berichtet in dieser Kolumne regelmässig aus den Ländern der Gruppengegner des Schweizer Fussballnationalteams an der EM 2016. Catalin Tolontan ist Rumäniens berühmtester Sportjournalist. –  NZZ vom 19. 05.15

Die Stichworte sind genannt, sie müssen lediglich befolgt werden! Wenn die Katholiken die neuen Protestanten sind, sind wir alle Protestanten.

Als ich als Stift am zweiten Protyp des Pilatus Porters HB-FAO ein Durchführungsloch im Brandspant, welches nachträglich angebracht werden musste, auf einen Zehntel Millimeter genau aber zwei Zentimeter daneben platzierte, fand ich einen gnädigen Vorgesetzten. Meister Hans Wahlen: Du hast zwei mal Glück gehabt. Erstens, weil Du es sofort gemeldet hast und zweitens, es ist ein Prototyp. Wir bestellen jetzt den Konstrukteur. Dieser wird die Zeichnung deinem „Werk“ anpassen. Ab heute sind dann alle diese Löcher am falschen Ort. Wenn alles gleich falsch ist, ist es wieder richtig!“

Alles gleich falsche = richtig – Protestanten und nacherzogene Katholiken = Protestanten…

 


Bedrohung Islam

„We don’t need terrorists, we don’t need homicide, bombers. The 50+ million Muslims (in Europe) will turn it into a Muslim continent within a few decades.“ Muammar al-Gaddafi
Vor Jahren, als der türkische Ministerpräsident Erdogan noch Bürgermeister von Istanbul war, hielt er eine feurige Rede, in der er verkündete, dass „die Demokratie nur der Zug sei, den wir benutzen, um unser Ziel zu erreichen. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Speerspitzen und die Kuppeln unsere Helme.“ Mehr : Die-Wahnvorstellungen-des-Kalifen-Erdogan

So ist es also Mohammed, der ein Kriegsherr und Religionsstifter war sowie seinen Religionsführer, nicht gelungen, Allah zu beeinflussen, dass ihre Schäfchen so inspiriert werden, dass sie den Kuffar (Ungläubigen) aus dem bösen Abendland in Sachen technischer und wirtschaftlicher Entwicklung paroli zu bieten oder sie gar zu übertrumpfen vermögen. Alah ist nicht bestechlich! Wie in alten Kriegsgeschichten trachten diese Führer nach den abendländischen Errungenschaften, deren Land und deren Kultur, die sie unbedingt „umformen“ wollen. Eine feige Angelegenheit!

Der Islam wird für Europa daher mindestens, wenn nicht die grössere Herausforderung werden als die Digitalisierung.

Die aktuelle technische Revolution bringt mehr Automation. Roboter werden vermehrt Funktionen ausüben, die bisher von Menschen getätigt werden mussten. Die Digitalisierung wird Möglichkeiten eröffnen, an die man noch kaum zu glauben wagt. Die Kommunikation durchdringt die hintersten Ecken der Welt. Vorteile des Wissens werden kaum mehr lange genutzt werden, ausser es wird verstanden, diese genügend zu schützen. Es werden viele einfache Jobs verschwinden. Weitere werden in Tieflohnländer ausgelagert. Jene, die die übrig gebliebenen und die neuen Jobs inne haben werden, brauchen ein hohes technisches Wissen.

Nun glauben Fantasten, mit dem Import von Ausländern (Ein Geheimpapier der EU sprach von 52 Millionen Einwanderern allein aus Afrika, praktisch alle Muslime!) könnten dereinst die Sozialwerke finanziert und Steuern bezahlt werden. Die Realität ist leider anders: Arbeitslose schaffen Arbeitslose – Folge der EU-Logik 

Die Frage etwas zugespitzt lautet: Will man mit „Analphabeten“die eh zum grossen Teil von der Sozialhilfe leben, Steuern einnehmen und die Sozialwerke finanzieren? Frankreich hat Erfahrungen Ghettos in den Vorstätten. Die Anstrengungen, den Jihadismus zurück zu drängen scheint umfassend. Es sei ein französischer Islam nötig, meinte Premierminister Valls.

Die Anhänger des Bedingungslosen Einkommens sehen die Möglichkeit, sich vom Staat schadlos zu halten, als hätte dieser unversiegbare Geldquellen. Unter dem Motto, „Die Schweiz soll doch wieder einmal etwas grosses leisten“ wird so quasi im „Öfter mal was Neues -Stil“ für Eigennutz geworben. Oder will man den Afrikaner, welche lieber dealen als arbeiten die „Geschäftsbasis“ finanzieren?

So wie gesagt wird, jedes Land habe eine Armee, die eigene oder eine fremde, könnte man feststellen: Jedes Land hat seine Religion, die eigene oder eine fremde. Die Sekten oder Untergruppen nicht berücksichtigt. Der Islam zumindest gehört nicht zur abendländischen Kultur.

Dass islamische Führer das Abendland unter ihre Knuten bringen wollen ist hinreichend bekannt. Zitate aus der muslimischen Welt zeigen es deutlich.

Sogenannte Gutmenschen leben ihre Ideen auf dem Buckel anderer: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ein Freiburger Professor stellte diesen Grundsatz bereits in Frage. Er verlangte Sonderrechte und eigene Gerichte für Ausländer. Muslime unterstützen diesen «Rechtspluralismus», Politiker sind entsetzt. => Schariagerichte für die Schweiz (NZZ).

Als Kafir (Ungläubiger) sollte ich vor einer politischen Religion, die Ungläubige töten sollen, in Acht nehmen. Dies auch dann erst recht, wenn sich Religionsführer bemühen, ihre Ideologie als harmlos darzustellen. Dass dem nicht so ist lese man in der Koran-Exegese zu Sura 47.20-21 Kampfbefehl & Sura 8.60 Terrorbefehl

Die Sicht eines Kenners:

«Ein muslimisches Europa ist das Ziel» (Weltwoche v.12. Mai 16)

Der israelische Historiker Efraim Karsh ist einer 
der profiliertesten Kenner des Nahen Ostens. Er sieht die Massenmigration nach Europa sehr kritisch. 
Die Einwanderer würden keine Integration anstreben.

Von Pierre Heumann

Der Westen trage die Schuld an den Konflikten im Nahen Osten – der Kolonialismus und militärische Interventionen seien die Ursachen für die Wirren im Orient, sagen viele Analytiker. Das sei eine Fehleinschätzung, sagt der israelische Politologe Efraim Karsh und stützt sich dabei auf langjährige Studien. Der Ursprung der nahöstlichen Tragödie sei nicht in den westlichen Hauptstädten zu suchen, sondern in einem historischen Fehler des untergegangenen Osmanischen Reichs. Imperialistisch sei nicht der Westen, sondern der Islam. Karsh warnt vor den Gefahren einer Islamisierung Europas.

Professor Karsh, Europa macht eine demografische Revolution durch, ausgelöst durch Flüchtlinge . . .

. . . mir gefällt der Ausdruck «Flüchtlinge» nicht.

Was ist daran falsch?

Es handelt sich grösstenteils um Einwanderer. Nur ein relativ kleiner Prozentsatz kommt aus Kriegsgebieten wie Syrien. Viele stammen aus Afrika, aus armen Ländern wie Eritrea oder Somalia. Sie sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Offensichtlich ist ein grosser Teil der Dritten Welt nicht so erfolgreich wie Europa. Das heisst aber nicht, dass jeder, der europäischen Wohlstand will, in Europa leben muss.

Wen soll Europa denn aufnehmen?

Das ist Europas Entscheidung. Europa sollte allerdings nicht vergessen: Die meisten Immigranten sind Muslime.

Wo liegt das Problem?

Immigranten aus Südostasien, um ein Beispiel zu nennen, versuchen, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Auch wenn sie einen Teil ihres kulturellen Erbes bewahren, akzeptieren sie, dass sie in einer neuen Umgebung angekommen sind, deren gesellschaftlichem Kodex sie nachleben müssen. Muslimische Immigranten sehen das anders. Im Gegensatz zum Christentum ist der Islam nach wie vor eine auf Expansion bedachte Religion. Er strebt die Weltherrschaft an. Deshalb sind muslimische Minderheiten in ihren Gastländern nicht darauf bedacht, sich zu integrieren. Sie wollen von den Vorteilen profitieren, die westliche Gesellschaften offerieren, und gleichzeitig wollen sie diese nach ihren eigenen Vorstellungen beeinflussen oder sogar verändern.

Eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt würde das Problem lösen.

Keineswegs. Es geht nicht darum, dass sie Jobs haben, einen höheren Lebensstandard realisieren und ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Sondern?

Europa steht jetzt an einem entscheidenden Punkt seiner Geschichte. Wenn es eine starke muslimische Einwanderung akzeptiert, wird Europa in einer oder zwei Generationen zu etwas vollkommen anderem transformiert werden. Muslimische Gesellschaften sind nach wie vor sehr religiös. Die Menschen sind sehr fromm, in einer Art und Weise, wie wir es in Europa nicht kennen. Heute gehen in Grossbritannien mehr Muslime in die Moschee als Christen in die Kirche, obwohl Muslime in der Bevölkerung nur eine Minderheit ausmachen.

Sie prophezeien im Ernst ein muslimisches Europa?

Alles wird natürlich davon abhängen, wie viele Menschen Europa in den nächsten Jahrzehnten aufnehmen wird. Bereits heute hat Europa eine relativ grosse und schnell wachsende muslimische Bevölkerung. Sie vermehrt sich viel schneller als diejenige der Europäer, deren Geburtenraten bekanntlich abnehmen.

Das ist doch genau der Grund, weshalb der Westen auf die Einwanderung angewiesen ist: zur Finanzierung der sozialen Sicherheit.

Ich kenne das Argument, aber ich kann ihm nicht folgen. Aufgrund der Immigration steigt zwar der Anteil der Jungen an der Bevölkerung. Aber auch die Risiken steigen.

Welche?

Die Gesellschaft wird sich denjenigen annähern, aus denen die Immigranten stammen. Europäische Länder werden dann zu Drittweltstaaten. Denn die Immigranten werden ihre Werte und ihren Lebensstil den Europäern aufzwingen und nicht umgekehrt. Das Argument von den ökonomischen Vorteilen ist deshalb Unsinn. Falls sich die Europäer Sorgen machen, dass ihre Bevölkerung stagniert, sollten sie Anreize für die einheimische Bevölkerung schaffen, mehr Kinder zu haben – statt Menschen aus Staaten aufnehmen, die man als gescheitert bezeichnen muss. Wenn man heute eine so grosse Zahl von Menschen aus gescheiterten Staaten in der Schweiz aufnimmt, dass diese eines Tages in der Mehrheit sein werden, wird die Schweiz nicht mehr die Schweiz sein, sondern ein gescheiterter Staat in Europa.

Haben Sie die Handschlag-Affäre von Therwil, einer Stadt unweit Basels, verfolgt?

Durchaus, ja. (Lacht)

Wie sollte man Ihrer Meinung nach reagieren, wenn konservative Muslime mit Kontakten zwischen Mann und Frau ausserhalb der Familie ihre liebe Mühe haben?

Darüber sprechen wir ja jetzt gerade. Die muslimischen Einwanderer streben keine Integration an. Der Islam ist nach wie vorimperialistisch in dem Sinn, dass er die Welt beherrschen will. Muslime, sogar wenn sie in anderen Gesellschaften leben, sehen sich nicht als Minderheit, die die religiösen und kulturellen Werte ihrer Aufnahmeländer zu respektieren hat. Sie sehen diese Gesellschaften als Teil des «Hauses des Islam».

Eine etwas pauschale Aussage. Es gibt sehr viele Muslime, die in der westlichen Gesellschaft erfolgreich sind.

Ohne Zweifel. Aber der Islam macht nicht denselben Prozess durch, den etwa das Christentum hinter sich hat: die Trennung von Kirche und Staat, die Säkularisierung. Anders als das Christentum hat der Islam seinen expansionistischen Geist beibehalten. Ich sage das nicht wertend, sondern es ist eine Tatsache. Der Islam versteht sich als politischer Glauben. Ähnlich wie das Judentum ist auch der Islam eine umfassende Religion, eine Lebensweise. Deshalb haben Muslime ihre eigenen Werte, und die sind anders als die unseren.

Wo sehen Sie den wichtigsten Unterschied?

Darin, dass ihr religiöses Oberhaupt in der Politik an der Spitze steht. Wenn immer möglich, werden Religion und Politik miteinander vermengt, zum Beispiel im Iran, in Saudi-Arabien, im Islamischen Staat. Viele Leute sind schockiert über das brutale Vorgehen des Islamischen Staates. Aber er befolgt nur die Regeln im Islam. Der IS ist keine krankhafte Abweichung vom Islam.

Es gibt freilich mehrere Auslegungen des Islam.

Aber wenn Sie ein echter Muslim sind, wollen Sie die Scharia befolgen. Das bedeutet dann zum Beispiel Handabhacken für Diebstahl. Im Iran werden Ehebrecher zu Tode gesteinigt, also in dem Land, das jetzt von Europa hofiert wird.

Wie liesse sich der Islam Ihrer Meinung nach reformieren?

Natürlich gibt es im Islam auch moderate Strömungen. Aber ich bin kein Soziologe, mich interessieren in erster Linie die politischen Aspekte des Islam. Im Christentum ist Jesus eine spirituelle Person, ein Prediger, aber keine politische oder gar militärische Führungsperson. Im Islam ist das anders. Mohammed war von Anfang an sowohl ein Politiker als auch ein militärischer Oberbefehlshaber. Deshalb wurde das Konzept des Dschihad entwickelt, um die Menschen zum Kampf anzuspornen.

Dschihad kann man indes auch als eine geistige Anstrengung verstehen, nicht unbedingt als eine Aufforderung zum Krieg.

Das sagen zwar einige westliche Interpreten des Islam. Aber sie liegen falsch. Dschihad bedeutet, sich für Allah und dessen Weg einzusetzen. Als das Osmanische Reich Russland, Frankreich, Grossbritannien den Dschihad erklärte, ging es nicht darum, dass die osmanischen Bürger zu Hause den Koran studieren und in der Moschee beten sollten. Dschihad ist Dschihad ist Dschihad – und jeder weiss, was damit gemeint ist. Man kann sich zwar einreden, dass Dschihad ein Synonym für Spenden an Bedürftige sei, das tönt dann nett – aber es ist falsch. (Lacht) Solches Schönreden gehört zur Art und Weise, wie im Westen der Islam entschärft wird. Nehmen Sie US-Präsident Barack Obama: Er spricht im Zusammenhang mit Terror nicht von islamischem Extremismus oder von Islamismus, sondern von militanten Extremisten.

Damit will er politisch korrekt sein.

Wer das Problem falsch benennt und nicht identifiziert, wird es nicht in den Griff bekommen. Die richtige Diagnose ist ein wichtiger Schritt zur Problemlösung.

Es gibt aber einen Zusammenhang zwischen Armut und Terror. Wer Not leidet, neigt zu Gewalt, ob er nun Muslim ist oder nicht.

Das sehe ich anders. Terroristen sind in der Regel nicht arme Leute, die mit Müh und Not für den Unterhalt ihrer Familien aufkommen. Radikale und gewaltbereite Aktivisten sind meistens gutausgebildete Menschen, denen es materiell an nichts fehlt. Jassir Arafat war Ingenieur, unter Terroristen finden sich auch Ärzte, Studenten oder Söhne steinreicher Eltern, wie etwa Osama Bin Laden. Arme Menschen sind weniger militant als die ausgebildeten, das wissen wir aufgrund von Meinungsumfragen und vielen Beispielen. Die Vorstellung, dass wir nur für genügend Jobs und gute Saläre sorgen müssten, damit aus den Immigranten nette Europäer würden, die dem Terror abschwören, ist blanker Unsinn.

Immerhin hat sich die erste Generation muslimischer Einwanderer gut integriert.

Aber deren Kinder haben Probleme mit dem Westen.

Weil sie bei der Stellensuche aufgrund ihrer arabischen Namen diskriminiert werden.

Das wird oft behauptet, ist aber falsch. Die erste Generation integrierte sich ökonomisch, nicht aber gesellschaftlich. Wären sie wirklich Europäer geworden, würden ihre Kinder nicht den Weg einschlagen, der sie zu Dschihadisten macht. Andere Minderheiten sind da anders. Nehmen Sie die Italiener, Chinesen oder Juden in Amerika: Anfangs waren sie Aussenseiter, doch deren Kinder sind heute integriert. Es kommt zu Mischehen, sie assimilieren sich, leben und akzeptieren den American Way of Life.

Weshalb ist das bei Muslimen anders?

Die meisten ethnischen Minoritäten können sich in der neuen Umgebung ihrer Aufnahmeländer integrieren und anpassen, ohne dabei ihre religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Traditionen aufzugeben. Der Islam aber hat seinen missionarischen Eifer nicht abgelegt. Er ist weiterhin imperialistisch. Deshalb streben Muslime nicht nach Integration. Vielmehr wollen sie ihre Werte den adoptierenden Gesellschaften auferlegen. Lange vor dem Aufstieg von al-Qaida und des Islamischen Staats, seit den späten 1980er Jahren, sahen Muslime die wachsende muslimische Gemeinschaft in Frankreich als Beweis dafür, dass auch Frankreich Teil des «Hauses des Islam» sei. In Grossbritannien machen selbst moderate Muslime kein Geheimnis aus ihren Zielen. So hat der vor einigen Jahren verstorbene Zaki Badawi, ein Doyen des interreligiösen Dialogs in Grossbritannien, gesagt, dass der Islam eine universelle Religion sei. Ihr Ziel sei es, die Botschaft des Islam in alle Ecken der Welt zu tragen. Eines Tages werde die ganze Menschheit eine einzige muslimische Gemeinschaft sein, predigte Badawi. Das sagte ein moderater Mann! Auch der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu erklärte im Januar 2015 vor Schweizer Muslimen in Zürich, der Islam sei Europas «einheimische Religion» und werde es bleiben. Die Türkei werde der EU beitreten, «mit unserer Sprache, unseren Traditionen und unserer Religion». Der Westen ignoriert das. Deshalb werden eines Tages unsere Enkel aufwachen und feststellen, dass sie den Regeln der Scharia gehorchen müssen.

Wer unterstützt dieses globale Programm?

Die Muslimbrüderschaft zum Beispiel. Auf deren Website heisst es klipp und klar, dass die Welt am Ende muslimisch sein werde. Ajatollah Chomeini, der Gründer der Islamischen Republik Iran, sprach davon, jetzt tut es auch der Islamische Staat. Die Hamas fordert in ihrer Charta explizit, das islamische Gesetz wiederherzustellen. Die laut Programm angestrebte Zerstörung Israels wäre für sie nur ein erster Schritt dazu, um das Kalifat wiedereinzurichten. Viele Muslime in Frankreich sagen seit Jahrzehnten, dass Frankreich Teil des «Hauses des Islam» sein werde früher oder später. Ein muslimisches Europa ist das Ziel der Muslime. Weshalb würden sie sonst Moscheen im Westen finanzieren, auch in der Schweiz? Weshalb gründen sie an Eliteuniversitäten Lehrstühle für Islamstudien oder Zentren, die sich der Geschichte des Persischen Golfes widmen?

Dämpft der globale Ölpreiskollaps die Verbreitung des Islam, weil bei den Gönnern von Moscheen und islamischen Zentren das Geld knapp wird?

Vielleicht wird Saudi-Arabien vorübe gehend etwas weniger in die Verbreitung des Islam investieren. Aber die Infrastruktur ist bereits vorhanden. Und vielleicht geht der Ölpreis auch wieder rauf. Wobei es nicht nur ums Geld geht.

Sondern?

Um Konversionen. In Mischehen tritt die Frau meistens zum Islam über. Muslime versuchen zudem, in europäischen Städten die Scharia durchzusetzen. In Grossbritannien gibt es bereits Gegenden, in denen die Scharia als Gesetz gilt. In gewissen Städten senden Muslime ihre Sittenpolizei aus, die dafür sorgen soll, dass Frauen züchtig gekleidet sind.

Die Toleranz gegenüber dem Islam ist historisch verständlich. Der Westen fühlt sich schuldig für die Sünden des Kolonialismus.

Das ist Unsinn. Gegenüber dem Nahen Osten besteht überhaupt kein Grund zu Schuldgefühlen. Abgesehen von Nordafrika durch die Franzosen und Libyen ist der grösste Teil des Nahen Ostens vom Westen nicht kolonisiert worden. Es gab nach dem Zerfall des osmanischen Reichs zwar ein Mandatsystem für Teile des Nahen Ostens, aber mit dem Ziel, die Unabhängigkeit anzustreben. Externe Einflüsse haben bei der politischen Entwicklung eine zweitrangige Rolle gespielt.

Einspruch: Die Briten haben das Osmanische Reich zerstört, zusammen mit der UdSSR den Iran besetzt, später hat der Westen in Teheran einen Staatsstreich inszeniert, Israel wurde gegründet, Russland und die USA haben massiv in Afghanistan respektive im Irak eingegriffen. Sind das etwa keine externen Einflüsse?

Ja, aber es handelte sich dabei um extreme Ausnahmen. Und es handelte sich dabei in der Regel nicht um den Versuch, eine regionale Ordnung anzupeilen, sondern um Antworten auf unerwünschte Entwicklungen. Schuld, wenn Sie das Wort brauchen wollen, hat das Osmanische Reich.

Wie denn das?

Das Osmanische Reich war keineswegs das glücklose Opfer einer Geheimdiplomatie, die ihm seine Gebiete wegnehmen wollte. Der Untergang der Osmanen war das Resultat ihrer katastrophalen Entscheidung, im Ersten Weltkrieg auf die falsche Seite zu setzen. Das war mit Abstand die weitest reichende Entscheidung in der Geschichte des Nahen Ostens. Hätte sich das Osmanische Reich aus dem Konflikt herausgehalten, hätte es die Wirren vielleicht überlebt.

Was hat das Erstarken islamischer Kräfte mit dem Untergang der Osmanen zu tun?

Es ist eine Korrektur dessen, was nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs passiert ist. Die wichtigste muslimische Macht wurde damals zerstört. Darauf entbrannte ein Kampf um das Erbe der Osmanen. Doch das Vakuum wurde nicht gefüllt, sondern nur oberflächlich zugedeckt. Die neuen Machthaber unterdrückten die islamischen Kräfte, um sich die Macht zu sichern. Jetzt beobachten wir ein Aufstreben der islamischen Kräfte, die während vieler Jahrzehnte von Diktatoren unterdrückt worden waren.

Weshalb gerade jetzt?

Nach der Zerstörung des Osmanischen Reichs installierten sich Regimes, die offiziell nicht religiös waren. Sie hofften, mit einer panarabischen Ideologie eine Alternative zu den Islamisten schaffen zu können. Aber an der Basis blieb der Islam stark. Auch die Diktatoren hielten am Islam als Staatsreligion fest. Dann kam es 1979 im Iran zur islamischen Revolution. Vor fünf Jahren war Hosni Mubarak in Ägypten am Ende zu schwach, um sich an der Macht zu halten. Die Muslimbrüderschaft, die ihm folgte, wurde zwar nach kurzer Zeit entmachtet – aber von einem Mann, der ebenfalls religiös ist. Jetzt ist auch die Türkei auf dem Weg zu mehr Islam. Der Nahe Osten wird aus all diesen Gründen weder demokratisch noch säkular, noch westlich sein. Zusammen mit Teilen Nordafrikas exportiert er den Islam nach Europa. Statt dass der Nahe Osten westlicher wird, wird der Westen langfristig mittelöstlicher und islamischer.

Efraim Karsh, 1953 in Israel geboren, ist Professor für 
politische Wissenschaften an der Bar-Ilan-Universität 
unweit Tel Avivs. Der emeritierte Professor am King’s College in London hat sich mit ebenso beachteten wie kontroversen Publikationen über den Mittleren Osten 
einen Namen gemacht.


Live Hacks – Werkzeug zu Kurz

Wenn der Stiel und die Arme zu kurz sind hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Kaufe ein neues Werkzeug (das alte wirfst Du eh in den Eimer…)
  2. Verpasse Werkzeug einen Stiel! Ich wähle Variante 2!

Man nehme:

    • das Corpus delicti
    • einen Rundstab aus Holz (fühlt sich warm an)
    • einen Werkzeuggriff, auch aus Holz
    • zwei Holzschrauben mit Senkkopf
    • ein paar Pinsel voll Bootslack

… und füge alles zusammen

Der verlängerter Griff
Der verlängerter Griff – Foto: Herbert Odermatt

Das Ergebnis lässt sich sehen! Nichts unnötig weg geschmissen! Ein Lob von der Bestellerin! Kleines Erfolgserlebnis des handwerklich goldenen Bodens.

Etwas radikal ganz anderes:

Wenn es pleitet um das zerschrenzte Zelt, dann geiert es nicht weit… selbst auf einem virtuellen Ast lässt es sich hocken – eine Fähigkeit der Vögel, sie brauchen zum Schlafen nur eine Gehirnhälfte! „Tipi“-Politiker hätten wohl zwei ganze Gehirne zum Arbeiten nötig….!

Es pleitet und geiert... Bild Herbert Odermatt
Es pleitet und geiert… Bild Herbert Odermatt

Über das Thema hat sich der Finanzblogger auseinandergesetzt  => „E Guete … das kann ja heiter werden: 11.00 am Tag nach der Arbeit!“


Wellen über Obwalden

Petrus scheint nach dem Fotzelwetter der letzten Tage versönlicher zu sein. Er begrüsste mich heute morgen mit excellenten Wellen – horizontalen Kumulanten! Ursachen?

Ein erhabener Anblick ! Foto: Herbert Odermatt
Ein erhabener Anblick Richtung Giswiler stock ! Foto: Herbert Odermatt

Wetterprognose für die Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden, aktualisiert am Donnerstag, 28. April 2016, 07:15 Uhr (MeteoSchweiz)

Allgemeine Lage: Mit einer mässigen westlichen Höhenströmung fliesst allmählich trockenere und mildere Luft zu den Alpen. Im Bodenfeld dehnt sich das Azorenhoch zum Alpenraum aus, was auch zur Abtrocknung der Luftmasse beträgt. Allerdings sorgt ein Höhentrog mit Zentrum über der Nordsee weiterhin für eine Labilisierung der Luftschichten.

Der Pilatus im Hintergrund, Foto: Herbert Odermatt
Der Pilatus im Hintergrund, Foto: Herbert Odermatt

Heute, Donnerstag: Heute im Flachland ziemlich sonnig. Zwischen der Nordwest- und Ostschweiz zeitweise bewölkt und vereinzelte Schauer nicht ausgeschlossen. Schneefallgrenze um 900 Meter. In den Voralpen und Alpen sonnig. Temperatur am Nachmittag um 10 Grad. Nullgradgrenze im Laufe des Tages von 1000 auf 1600 Meter steigend. In den Bergen mässiger West- bis Südwestwind.

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Stanser Horn – Arvigrat – Foto: Herbert Odermatt

Weitere Meteoangaben (meteonews aktualisiert am 28.04.2016 06:57 Uhr)

Wetterdaten; meteonews
Wetterdaten; meteonews

Wind in unterschiedlichen Höhen, heute, 28. April 2016

Wind 28 .4. 16
Wind 28 .4. 16
Auch St. Katharina gefällts; Foto: Herbert Odermatt
Auch St. Katharina gefällts; Foto: Herbert Odermatt

Die Kreuzung von West und Südwestwind löst Windscherungen und somit Wellen aus!Auch

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Algemeine Richtung NO, links: Pilatus, rechts Stanser Horn – Foto: Herbert Odermatt

Auch“Paili“, Bewohner des Felsenheims ist heute schon früh auf den Rädern. Nicht wegen den Wellen, die hat er noch gar nicht gesehen, diè par Plegèrwoukè!

Sogar Paul von Flüe, Bewohner des Felsenheims  ist schon früh beim Villiger Kiel! Im Boschettli wirbt er für Rio 6, für unterwegs... Foto Herbert Odermatt
Paul von Flüe, Bewohner des Felsenheims ist schon früh beim Villiger Kiel! Im Boschettli wirbt er für Rio 6, für unterwegs… Foto Herbert Odermatt

nein er bringt mit einem Villiger Kiel sein obligates Rauchöpferchen dar. „Es seyg nid xund, sägids aber gräiktnigs Fleisch hed nu immer lengèr annè gha!“ Und: „Gisch mèr de è Foti?“ – „Klar doch!“


Live Hacks 2.0 – Der defekte Postitch – Hefter

Ist: Der Hefter ist defekt. Grundplatte (Kunststoff) gebrochen, Das Gerät ist bedingt brauchbar.

Der defekte Stanley Hefter
Der defekte Stanley Hefter

Soll: Brauchbares Gerät

Es gibt zwei Möglichkeiten: Ersatz beschaffen oder Reparatur

Analyse

Das Gesamtgewicht beträgt 144 g. Davon sind defekt: 24 g oder 16,6%. Der intakte Teil besteht aus hochwertigem Stahl und ein wenig Kunststoff. Das defekte Teil besteht aus Kunststoff. Das Verhältnis Stahl zu Kunststoff beträgt rund 5:1

Materialpreise: Edelstahl (über 250 kg) = 8,75 Euro

Kunststoff PA 6 Granulat = 1,6 EUR/Kg,

Matrial

Menge

Gew. Teile

Preis/kg (EUR)

Wert (EUR) pro Stk

Wert- % rund

St

120 g

5,8 (83,3%)

8,75

1,0500

97

PA 6

24 g

1,0 (16,6%)

1,60

0,0384

3

Tot

144 g

(100%)

1,0834

100

 

Frage: Soll wegen 3 % defektem Kunststoff 96,5% brauchbaren Edelstahl bzw. ein funktionierendes Bestandteil weggeschmissen werden?

Antwort 1: Die übliche: Die Reparatur lohnt sich nicht. Ein STANLEY  Heftgerät B8RD kostet neu Fr. 14.90

Antwort 2: Die Reparatur wird trotzdem ausgeführt! Begründung. Funktionierende Teile sollen weiter gebraucht werden.

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Die erforderlichen Werkzeuge

Das Ersatzteil besteht aus einem Rest Birkensperrholz (nachhaltig). Arbeitsaufwand (Freizeit) und die Umtriebe für Entsorgung und Einschmelzenfür sind nicht gerechnet.

Bemerkung: Wachstumstheoretikern und  Konjunkturantreibern der Binnenwirtschaft würde so etwas in grossem Stil nicht genehm sein! Weil sie keine vernünftige Antwort darauf finden, wird es in die Schattenwirtschaft-Schattulle abgelegt. Besser wäre, man würde vielerorts auf Effizienz achten.

Gramper Gruppe am Montag: Warten auf Freitag
Gramper Gruppe am Montag: Warten auf Freitag
Bohren des Loches für den Schnappverschluss
Bohren des Loches für den Schnappverschluss

Was wäre wenn:

  • Alle Autofahrer ihr Auto 2-3 Jahre länger fahren würden (Längere Amortisationsfrist)?
  • Alle Autofahrer ihr Auto zu Ende fahren würden?
  • Alle die ein Bobo haben, erst drei – fünf Tage abwarten bevor sie zum Arzt springen?
  • Keine Lebensmittel mehr weg geschmissen würden?
  • All das Eingesparte Geld auf die hohe Kante gelegt würde?
  • Wenn das Eingesparte Geld für andere Dinge ausgegeben würde?
Operation gelungen, Patient lebt noch - das reparierte Gerät
Passt! Operation gelungen, Patient lebt noch – das reparierte Gerät. Um ein Verdrehen des Fussbrettchens zu verhindern wurde eine kleine Senkniete angebracht.

Dilemma: Je nach Verhalten wird der Geldkreislauf unterstützt oder gehemmt. Empfehlungen der Bundesrätin des UVEK, den Konsum zu steigern sind eine einseitige Sicht! Ich kaufe dann, wenn ich ein Bedürfnis habe! Einen dritten TV-Apparat benötige ich nicht! Kaufen, dass gekauft ist gehört nicht zu meinen Praktiken. Hingegen bin ich sauer auf den „halbstaatlichen Betrieb Swisscom“. 2017 wird das IP-Telefon eingeführt. Ich stiess vor einiger Zeit zufällig darauf, kurz, nachdem ich ein neues Telefon benötigte. Auf die nachträgliche Frage, ob das Gerät auch unter IP läuft, wusste der E-Installateur nicht. Auf seine Nachfrage hin bei Swisscom konnte er mir nur berichten, dass 2017 gewechselt werde, mehr bekam er dort nicht zu erfahren! Analogapparate und ISDN können dann entsorgt werden! Niemand hat frühzeitig öffentlich informiert. In den Schaufenstern stehen immer noch die in Kürze unbrauchbaren „alten“ Geräte zum Verkauf – keine Hinweise auf einen Wechsel des Systems! Das Volk soll doch altes Zeug kaufen, bevor der grosse Wechsel kommt! Schöpferische Zerstörung par excellence! Übrigens wusste Siemens gleich viel wie Swisscom. Das riecht nach „Koordination“ in der Branche! Immerhin soll es für grössere Betriebe Lösungen geben. – Die Kleinen lässt man bezahlen! Wenn pötzlich mehrere Millionen Telefonapparte benötigt werden, dürften die Aktien von gewissen Herstellern und Vertreibern eine gute Falle machen! Und die Bosse können „Wachstum“ präsentieren und sie werden auf die ausserordentliche Herausforderung hinweisen und  am hohen Umsatz partizipieren (Boni)…. Dabei war doch die einzige Idee, ein neues System einzuführen und diese stammt vermutlich erst noch aus dem Ausland. Wer hat dann die ausserordentliche Leistung erbracht?

Es kann aber gut sein, dass wir Wege finden, unsere Telefonapparate weiter zu verwenden!

Alt Bundesrat Adolf Ogi wurde in den Achtzigern Jahren belächelt, als er seine sparsame Eierkochmethode vorstellte! Auf einem Glaskeramikherd lässt sich etwa 60% der Energie im Vergleich zur „verschwenderischen Methode einsparen. mehr: Hier!

Die meisten Leute verstanden Ogi’s Botschaft nicht!

Sorgsamer  Umgang mit den natürlichen und den personellen Ressourcen und Nachhaltigkeit stehen einander im Weg!

Die Frage von Stephan nach mehr Infos (Nachtrag vom 1. 5. 16):

Hallo Herbie: Wie bringst du nun Standardzubehör Nr. 1, den Klammer-Entferner, an? Übrigens, dein Brettchen erinnert mich daran, wie ich Eichdübel für die Fussleisten anfertigte. 10mm-Loch in Eisenplatte drehen, Kanten leicht einhicken, rund 12mm-Leistli des Originalholzbodens (Abfallstücke natürlich) auf rund 20 cm sägen und in Bohrfutter rein und dann mit etwas Kraft und Gefühl durchs Loch hindurch. Nun, mein Versuchsobjekt ist noch eine ganz alte Sorte! Die hat noch keinen Klammer-Entferner dran. Doch für die neuerern Typen finde ich bestimmt eine Lösung! Eine Möglichkeit:

Postitch mit Klammer-Entferner

Postich mit Kammer-Entferner
Postitch Hefter, älteres und neueres Modell

 

 

 

 

 

Die neuere Variante hat den Schnappverschluss in das Auflagebrett integriert, also musste ich mir selbst etwas einfallen lassen. Die Verbindung erfolgte über zwei feine Senknieten (Pop).
Die neuere Variante hat den Schnappverschluss in das Auflagebrett integriert, also musste ich mir selbst etwas einfallen lassen. Die Verbindung erfolgte über zwei feine Senknieten (Pop).
Die seitwärtsposition wird anstelle des Schnappverschlusses mit zwei Drahtstiftchen gesichert.
DieSeitwärtsposition wird anstelle des Schnappverschlusses und Seitenführung in der Kunststoffkontur  mit zwei Drahtstiftchen gesichert.

 

 

 

 

 

 

 

Das untere Stahlteil, welches auf dem Holzbrett aufliegt ist zäher Ware! Es ist vergütet! Der Grund liegt in der Fertigung. Vorne ist die Schliesszone angebracht. Die muss hart sein. Der Einfachheit halber wurde wohl das ganze Stück vergütet.

 


Neue Religionen

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft missen wird“

Mark Twain

Eine Religion, die das individuelle Gottesbild zerstört und den Menschen ihr eigenes aufdrängt, hat keine Zukunft! Es gibt welche, die wohl ihr Machtgebaren im Einflussgebiet etwas länger aufrecht erhalten vermögen. Allerdings ändert nichts daran, dass ihr Einfluss schwindet.

Leere Kirchen sind deutliche Zeichen genug. Und: «Die Kirchen tun seit Jahren alles dafür, dass die Leute gehen» Q

Warum überlebte die Schweiz? Und warum die Katholische Kirche? Sie retteten sich über die Zeit, weil sie sich stets anzupassen verstanden. Sie erfanden sich immer wieder neu.

Eine Schweiz, die sich einer EU unterwirft ist tot! Die Schweiz muss sich neu erfinden, will sie echt und nicht nur auf dem Papier überleben.

Die Sowjetunion hat es vorgelebt: Die Menschen und selbst die Führungseliten glaubten nicht mehr an ihre Ideale. Das „Reich“ fiel in den 1980er-Jahren auseinander! Das tausendjährige Reich dauerte zum grossen Glück nur dreizehn Jahre. Die Ideologie wurde nicht mehr gemeinsam getragen – der Wahnsinnige fiel ab der Rampe. Was das heisst, erlebte ein Mitarbeiter einer Sprengstofffabrik nicht mehr, als seine mit Nitroglycerin gefüllte Flasche samt Transportrolli von der Rampe fiel. Viel schneller kann ein Mensch wohl kaum pulverisiert werden. Ob die andere Seite auf einen so plötzlichen Übertritt vorbereitet ist?

Wer überleben will, muss an seine Ideale glauben und gleichzeitig flexibel sein“ (Yuval Harari). Will die Katholische Kirche überleben, muss sich erneut neu erfinden! Ein Ritt auf der Rasierklinge!

Die Christen glauben an die Auferstehung nach dem Tod. Die Katholische Kirche verspricht an Ostern das ewige Leben gegen Glauben. Eine win-win- Situation für den Verführten, wie den Verführer.

Im Judentum ist der Fokus auf das Leben und die dabei erfahrene Verbundenheit zu Gott gerichtet.

Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod, in der Hoffnung darauf, dann in Gottes Nähe zu sein. Der Tod wird als Übertritt in eine andere Ebene des Lebens angesehen. „Das Credo des Islam ist Gottesknechtschaft und absolute Intoleranz gegen Nicht- und Andersgläubige.“ Q; Die Wohlfühlromantiker unter den westlichen Politikern haben es noch nicht realisiert!Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa - Gehirnwäsche an Kindern

Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa – Gehirnwäsche an Kindern

Subversive Akteure des Islam berieseln Kinder in den christlichen EU-Staaten und in der Schweiz… so lange man sich wohl fühlt…! Der auf dem Bild abgebildete Akteur ist offenbar auch ein Grüner!?

Buddhismus und Hinduismushaben sehr ähnliche Vorstellungen. Das liegt vermutlich daran, dass der Buddhismus aus dem Hinduismus entstanden ist. Beide Religionen gehen davon aus, dass das Leben nicht durch Geburt und Tod beschränkt ist, sondern aus einer Reihe von Wiedergeburten (Reinkarnationen) besteht. Entscheidend für die Wiedergeburt ist das Karma, das man im früheren Leben erworben hat, also die Summe aus positiven und negativen Taten..

Die neuen Religionsstifter heissen Facebook, Google, Apple, Microsoft… Sie verkünden Glück, Wohlstand, Gerechtigkeit und Paradies nicht erst im Nirwana sondern noch in diesem Leben! Ihr Rezept: eine Universalreligion – eine Technoreligion. Die grosse Gefahr: Die Bodenhaftung geht zu Gunsten einer selbst geschaffenen virtuellen Welt (Träumerei) verloren.

Allen Religionen, ausser dem Buddhismus vielleicht, ist Erlangung von Macht zentral. Alle tun sich aber damit schwer, das versprochene Glück einzulösen. Die ursprünglichen Ideale wurden zu Ideologien umgekrempelt. Die Anzeichen: Fundamentalismus, Intoleranz, Dogmatismus, Durchsetzung der eigenen Absichten – alles Mittel zum Zweck. Der Zweck des Tuns: Macht und Einfluss. Selbst Mark Zuckerberg, geb.14. Mai 1984, spielt mit der Macht und dem Einfluss: mit 31 Jahren besitzt er ein Vermögen von 35.7 Milliarden USD (2015)

Ergänzend zum Thema: hier.


Der verweigerte Handschlag

Aus einer Mücke wird ein Elefant! Ein saftiger Hundedreck ist in gewissen Fällen einem falschen Händdruck vorzuziehen….!

«Das geht nicht», sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga zum Entscheid einer Schule zwei Jugendlichen muslimischen Glaubens einen Handschüttel-Dispens zu erteilen…

Mit der Dispensation der beiden Jugendlichen wurden die anderen Schüler diskriminiert! Das sah die betroffene Lehrerin gar nicht so.  In ihrem Egotrip empfand sie für sich Diskriminierung. Ein dummes Huhn?

Man würde am besten mit beiden Füssen auf den Boden stehen. Wenn es an einer Schule Usus ist, dass man sich beim Kommen und Gehen per Handschlag begrüsst und verabschiedet, gilt dies für alle. Aufgabe der Lehrperson ist es, dies durchzusetzen! Punkt.

Werden Ausnahmen gemacht, zeugt dies von unfähiger Führung und mangelnder Autorität.

Die Frage sei gestattet, ob an den Eingängen Seifenspender vorhanden sind und ob diese von allen konsequent benutzt werden. Wenn nicht, muss der Usus Handschlag als ungeeignet abgehakt werden!

Man stelle sich vor, was die Nasenbohrer und Füdlifinger verbunden mit anderen Bazillusquellen alles verursachen könnten! Käme dies ans Tageslicht, würde Frau „Lehrerin“ von Bundesrat Berset eine Notfallkiste für Erregerabwehr und vom kantonalen Gesundheitsamt entsprechende Richtlinien und Weisungen verlangen, um ja keine Verantwortung übernehmen zu müssen! Sie könnte sich ja die Finger verbrennen!

Es gäbe auch die Möglichkeit, den blödsinnigen Usus abzuschaffen! Man kann eine Klasse auch auf andere, effizientere Weise begrüssen und verabschieden! Aber scheinbar haben die Schulen für Nebensächlichkeiten im Überfluss Geld und Zeit!

Wer glaubt, mit fadenscheinigen Argumenten und Verdeckung der Autoritätsdefizite und Führungsschwäche Integration zu fördern, erreicht das pure Gegenteil.

Es ist einfach, die Verantwortung nach oben zu delegieren. Es ist deswegen einfach, weil oben auch nicht kompetent und konsequent geführt wird! Der Fisch beginnt beim Kopf an zu stinken – hier bei Bundesrätin Simonetta Sommaruga!

Ein Blick zurück: Wäre das Handschlagzeremoniell zu unserer Zeit praktiziert worden, hätte ich vermutlich einem ganz besonders widerlichen Lehrer die Hand nicht verweigern können, weil er mich sonst im Sitzungszimmer unter Ausschluss von Zeugen abgeschlagen hätte (wie dies einem Kollegen auf fiese Art geschah). Der damalige „Gulag“ in der Gemeinde hätte dies zugelassen! Ich aber hätte ihm konsequent den Blick verweigert, indem ich immer auf auf das linke Ohr geschaut  und bei der geistigen Absenz jedes Mal „Arschloch“ gedacht hätte …! Wer hätte von der formellen Autorität profitiert?


Terror in Europa

Jetzt, wo die Realität in den Mittelpunkt rückt, finden sich schnell Erklärungen und auch Schuldige: So habe ich den folgenden Titel gelesen: Das Versagen der Geheimdienste Europas alles paletti? Es kann schon sein, dass die Geheimdienste nicht perfekt gearbeitet haben und es ist möglich, dass zu wenig Zusammenarbeit herrscht. Seine Wohnung muss jeder selbst in Ordnung halten und sich vor Eindringlingen schützen! Warum soll es für ganze Staaten nicht gelten?

Schlagzeilen:

  • Schwere Panne: Terrorist reiste trotz Warnung ungehindert durch Europa“, DWN
  • IS hat offenbar bereits weitere Terror-Ziele in Europa ausgewählt“, DWN
  • Terror-Gefahr: Tschechien aktiviert Armee-Einheiten“, DWN
  • Attentäter versteckten Bomben im Koffer, BAZ
  • Belgien hat ein Saudi-Problem.“ -Ungebremst durfte Saudiarabien belgische Moscheen zu Brutstätten des Radikalismus umwandeln. Experten sehen den Grund des Übels in einem Deal der Könige beider Länder. … Aus keinem Land in Europa brechen im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele IS-Kämpfer in den «Heiligen Krieg» auf wie aus Belgien. …Moschee gegen Öl

„(…) Die Anfänge der saudischen Implementierung von salafistischem Gedankengut in Belgien finden sich gemäss «Washington Post» im Jahr 1967. Um sich einen Öl-Deal mit dem Golfstaat zu sichern, schenkte der belgische König Baudouin König Faisal die Grosse Moschee in Brüssel. Er versicherte zudem, saudische Imame einzustellen. Dank einer für 99 Jahre gültigen Pacht zahlen die Saudis keine Miete.

1974 wurde der Islam in Belgien offiziell von König Baudouin anerkannt. 1978 öffneten die Grosse Moschee und das darin gelegene islamische Kulturzentrum ihre Türen. Seither gilt die Einrichtung als Zentrum des belgischen Radikalismus. Quelle: Tagi

  • Die europäische Arroganz und Leichtsinn haben nach Ansicht des russischen Politikwissenschaftlers Alexej Muchin zu der jüngsten Terrorwelle geführt, die jetzt über Europa hinwegrollt.
    Weiterlesen!

Die Probleme liegt indessen meiner Ansicht nach ganz wo anders!

  • In vielen Ländern herrscht ein grosseslaissezfaire“. Es scheint, dass Staaten wie Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Frankreich besonders darauf anfällig sind.
  • Nimmt man diese Länder als einen grossen Block, fällt auf, dass Brüssel zwar nicht im Zentrum aber doch in „guter Mitte“ ist.
  • Dieseslaissezfaire“ hat sich auf die gesamte EU-Administration und auf die EU-Führung übertragen. Viel Strippenzieher kommen ja aus diesen Ländern! Sie kennen kaum etwas anderes, als schön zu reden, ohne zu handeln. Nehmen Sie Jean Claude Junker (https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Juncker) oder Jean Asselborn (https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Asselborn)
  • Die Staatsangehörigen vieler EU-Länder haben ihren Nationalstolz verloren! Ihre korrupten und zweideutigen „Volksvertreter“ haben ihren Hauptanteil daran.
  • Die Nationalstaaten der EU sind zu Leistungsempfängern verkommen – wie ihre Bettler, die sie in andere Länder exportieren. So lange man vom Futtertrog besser leben kann, als selbst zu arbeiten, so lange wird aus ihnen nichts! Keine Erfindungen, keine Innovation, kein Fortschritt. Jene die ihr Land und ihren Slum verlassen haben, leben in einem anderen Land in vergleichbarem Slum. Der Fortschritt liegt darin, dass die Almosen höher sind und dass sich Diebestouren besser auszahlen…
  • Jene in den EU-Ländern aus dem Osten, die sich gebildet haben, kehren ihren Ländern und vor allem ihren Regierungen den Rücken. Der Brain-Drain, zu Lasten der eigenen Länder lässt sie kalt. Sie haben gegen korrupte Beamte, korrupte Politiker und Diktatoren, welche sich Demokraten nennen, keine Chance!
  • Die EU fördert dies noch zusätzlich mit ihrer Personenfreizügigkeit – und profitiert zu Lasten ihrer Mitgliedländer von deren Wissen und können. Sie nimmt dadurch bewusst Schäden in den Volkswirtschaften ihrer Mitgliedländer in Kauf!
  • Die Schönwetterpolitiker in Brüssel müssen nun feststellen, dass sie eine ihre eigenen Vorgaben sträflich vernachlässigt haben – die Sicherung der Aussengrenzen.
  • Wer glaubt, Werte allein genügten für den Schutz der Bürger, der hat die Realität ausgeblendet. Bisher waren Polizei und Armee für den Schutz zuständig. Die „freie Welt“ glaubte jedoch, sowohl auf eine Armee, wie auf „zu viel“ Polizei verzichten zu können. Ein Teil und nicht ein unwesentlicher, befasst sich hauptsächlich mit falsch parkierten Autos… Laissez faire, wie es in Brüssel eingebürgert ist scheint die Wunschvorstellung zu sein…
  • Die Willkommenskultur der deutschen Kanzlerin ist strategisch derart falsch, dass sie sich und mit ihr die gesamte EU vom Türkischen Diktator und Möchtegern Kalifen Erdogan vorführen lassen muss!
  •  Wir sollen vor unserer eigenen Tür wischen. BAZ:  «Die Schweiz ist blind und taub»

Verwundert?

Zur Bürokratie in Brüssel: Sie ist von Schönwetterpolitikern wie Juncker, Asselborn und Co sowie von Phantasten wie etwa dem französisch-deutschen 68er, Daniel Cohn-Bendit,  geprägt. Obwohl als zwielichtige Person bekannt, bezahlen ihm Blätter wie der Tagesanzeiger regelmässig hohe Summen für seinen Blödsinn den er von sich gibt! =>Trump ist Blochers Zwillingsbruder – Tages-Anzeiger

Das etwas andere Bild: Cohn-Bendit – Schweizerzeit oder etwa von Emma: Daniel Cohn-Bendit & die Kinder | EMMA

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter. (Jean Claude Juncker 1999) => Die Presse

und wie steht es um die internen Schocks, wie Paris und Brüssel nun schmerzhaft lehren – auch in unwahrscheinlichem Masse? Bild: „sogesehen.info“

Jean Claude Juncker wird sich heute mit jenem Igel vergleichen der sagte: „Irren ist menschlich – und dann stieg ich vom Kaktus!“  Achtung, kein Kaktus! Aber sie irrt, wenn sie allen EU-Fürzen nachjagt. Es wäre besser, wenn sie an den Osterhasen glauben würde!

Glaube an den Osterhasen!
Glaube an den Osterhasen! Bild: H. Odermatt

 

 

 

 

 

 

 

 


Fahrspass mit dem KIA Soul EV

Franz Jauch, Werkstattleiter an der Sport Garage Uri GmbH, Seedorf, begleitete uns im „E-Mobil“ zur Probefahrt mit dem nagelneuen KIA Soul EV. Franz machte mich einfach, schnell und kompetent mit dem unbekannten Wesen vertraut.

Ob dieser "Ponton" auch fährt?
Ob dieser „Ponton“ auch fährt?

Der erste Eindruck: Das Konzept überzeugt! Ein ansprechendes Auto, bequeme Sitze, gute Übersicht, angenehmes Fahrverhalten, stramme Federung, etwas kleiner Kofferraum. Wenn die Rückenlehnen der hinteren Sitze heruntergeklappt werden, können auch grössere Gegenstände transportiert werden. Dass kein Lärm entsteht ist schnell vergessen. Das Lenkrad läuft sehr fein. Die Bedienung und die Anordnung entspricht dem Stand der Technik. Wer bisher einen Automaten fuhr, ist sofort zu Hause! Zwei Personen könnten damit gut in die Ferien fahren – wäre die „Range“ etwas höher. Oder man passt die Ferien dem Auto an und reist in Etappen, wenn das ständige Umziehen nicht stört.

Brigitte will es trotz Skepsis wissen!
Brigitte will es trotz Skepsis wissen!

Aufgefallen ist der gute Anzug. Das hohe Drehmoment kommt sofort zum Tragen. Auch bergauf, wir fuhren ( zu dritt) nach Bürglen (Willhelm Tell hätte gestaunt…!) hinauf, zieht der Wagen rassig an und beschleunigt gut. Bei der Rückfahrt hatten wir noch für 79 km Energie. Im Tal unten angekommen waren es 82. Die Rekuperation hat etwas zurück gebracht!

Er weiss, wovon er spricht - eine Atoverkäufer könnte es nicht besser!
Er weiss, wovon er spricht – eine Atoverkäufer könnte es nicht besser!

Daten des Kia Soul EV «Style» (Blick)

Antrieb E-Motor, 111 PS, 285 Nm, Frontantrieb, Lithium-Polymer-Batterie 27 kW
Fahrleistungen 0–100 km/h in 11,2 s, Spitze 145 km/h, Reichweite 212 km
Masse L/B/H = 4,14/1,80/1,59 m, Gewicht 1565 kg, Kofferraum 281 l
Verbrauch Werk/Test 14,7/21,6 kWh/100 km, CO2 0/0 g/km, Energieeffizienz A
Preis ab 39’900 Fr. (Basis: «Trend», ab 36’900 Fr.)
Plus reichhaltige Ausstattung und viel Platz, gute Leistungsentfaltung, fairer Preis
Minus straffe Abstimmung, Reichweite im Alltag knapp 150 km

Kaum abgefahren, ist der Plausch schon wieder vorbei!
Kaum abgefahren, ist der Plausch schon wieder vorbei!

Rein vom Konzept her könnte ich mich für ein solches Auto erwärmen. Der Preis Fr 36’900.- bzw. 39’900.- und der beschränkte Aktionsradius von ca. 200 km (bei sparsamem Betrieb) sind aber für mich ein Hindernis. Etwas salopp gesagt: Doppelte Km-Leistung bei halbem Preis – dann reden wir wieder darüber – auch wenn diese Vorstellung nicht ganz erfüllt wird.

Franz aufmerksam - dem entgeht nichts!
Franz aufmerksam – dem entgeht nichts!

Möglich ist dies durchaus. Mit zunehmender Nachfrage gibt es grössere Serien und auf dem Akku-Sektor läuft einiges! In zwei Jahren wird der Vergleich erneut angestellt!

Vielleicht könnte man einen zweiten Akku auf dem Dach mitführen…! Vom Design her hätte ich etwas mehr „Aerodynamik“ erwartet. Der „pontonartige Luftwiderstand“ passt nicht eigentlich zum Energiesparkonzept!

Der Erfahrungsbericht 1 ist wie auch der zweite Erfahrungsbericht sind eindrücklich!

Was auch noch zu erwähnen ist: Hinter der Garage, an der Sonne wurden wir aufmerksam bewirtet. Kaffee in allen Varianten, Bier, Wein (das liess ich sein!), Kuchen, und speziell: ein „Kaffee Sportgarage“ – und der Grill wäre auch noch angerichtet gewesen! Es hat sich gelohnt, extra nach Uri zu fahren! Wer weiss…! Danke Franz, danke den Gastgebenden!

 


Pilatus- bzw. Rothornföhn

Am 06. 03. 2016 konnte aus dem Sarneraatal ein Föhneffekt, ausgelöst vermutlich vom Raum Napf zur Brienzer Rothornkette bis zum Pilatus, beobachtet werden.

Rothornföhn
Rothornföhn, das Föhnfenster, die Niederschläge am Berkamm und etwas Wind im See – typische Zeichen!- Bild © H.Odermatt

Das der Föhn nicht nur aus Süden kommt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Der Nordföhn im Tessin ist allen geläufig geworden. Es gibt viele andere lokale Winde mit Föhneffekt. Typische Merkmale für Föhn: Klare Sicht, angenehme Wärme, trockene Luft, zügiger bis starker Wind, teilweise sehr böig.

Das Prinzip thermodynamisch gesehen:

Föhneffekt
Föhneffekt – Bild © H.Odermatt

 

 

 

 

 

Eindeutige Situation!
Eindeuige Situation! – Bild © H.Odermatt

 

 

 

Was es zu wissen gilt:

Feuchte Luft wird an ein Gebirge gedrängt oder vom Gebirge abgesogen.  Das Ei oder das Huhn zuerst? Bei der Überwindung des Hindernisses kühlt sich die aufsteigende Luft mit 1°/100 m ab. Das Volumen verringert sich. Die relative Feuchtigkeit nimmt zu. Erreicht sie 100%, scheidet sie Wasser aus (Regen). Die Luft steigt weiter auf und kühlt sich noch mit etwa 0,5°/100 m ab. Ab dem Kulminationspunkt sinkt die Luft ab und erwärmt sich über die ganze Höhe mit 1°/100 m. Dadurch kommt die Luft am Punkt „D“ (z.B. Altdorf) wärmer, aber trockener an, als sie beim Ausgangspunkt „A“, z.B. Locarno-Magadino war.

Rothorn- - Pilatusföhn
Bild © H.Odermatt

Rothorn- – Pilatusföhn: 1: feuchte Luft gelangt an ein Hindernis. 2: Sie scheidet Feuchtigket aus, 3 ddie Luft kommt, erleichtert um einen Teil der Feuchtigkeit trocken und warm an. –

Ähnlich gibt es in Luzern den Pilatusföhn oder im Sarneraatal der Rothornföhn. Sowohl der Rothorn- als auch der Pilatusföhn sind selten so stark ausgeprägt wie etwa der Südföhn, bei dem Druckunterschiede zwischen Altorf und Locarno um die 10,  maximal 15 hPa auftreten können.

In der vierten Klasse lernten wir von Lehrer Reichlin, dass sich der Föhn wegen der Reibung an den Talflanken erwärme.

Lehrer Reichlin 11.2.1907 - 17.6.1978, eine höchst fragwürdige Person!
Lehrer Reichlin 11.2.1907 – 17.6.1978, eine höchst fragwürdige Person – Bild © H.Odermatt

Als ich meine  Erfahrungen aus Mitfahrten auf Onkels Töff, einem Trimph Tiger 100, mein Sitz war der blosseTank, einbrachte und feststellte, dass es einem fast die Ohren abfror, meinte der Dünkel von einem Volksbildhauer: „Dumme Ansichten könnten auch mit einer schlechten Kinderstube zusammenhängen…!“ Der eingebildete „Totsch“ wähnte sich sicher, weil er sich zur „Crème de la Crème“ in der Gemeinde zählte. Ausser, dass er ein hervorragender Organist war, kenne ich von ihm keine nachahmenswerte Eigenschaften! Nichts gegen die Gilde der Volksbildhauer. Mir sind in meinem Leben einige hervorragende Persönlichkeiten begegnet, denen es gelang Wissen hinüber zu bringen denen es gelang, Werkzeuge in die Hand zu geben, mit denen man selbst weiter kam! Sie alle haben in der Gesitigen Welt eine Ehernplatz auf der Empore oder eine Loge, wenn sie möchten!

Selbst das Föhnfenster zeigte sich über längere Zeit (> als 2 Stunden)

Die allgemeine Wetterlage

Die Wetterlage am 6.3.16
Die Wetterlage am 6.3.16 -Bild: meteonews.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Die allgemeine Wetterlage wollen wir auch noch in die Betrachtung einbeziehen: Das Hoch über dem Atlantik steuert maritime Luft aus NW Richtung Schweiz. Im Golf von Genua ist ein kleiner Störefried am Werkeln. Das Genuatief macht die Situation in unserer Gegend immer etwas unberechenbar. Aus den Isobaren 1015, 1010 und 1005 über Frankreich, da wo die kleine Front (blau) eingezeichnet ist zeigen die Drucklinien klar NW-Wind. Da aber der Wind aus dem Hoch heraus dreht (Divergenz), kommt der Wind tatsächlich eher von WNW.

Allgemeine-Wetterlage-Europa, 6. März 2016
Bild Allgemeine-Wetterlage-Europa, 6. März 2016, Bild: meteonews.ch
Der See ist nur leicht bewegt
Der See ist nur leicht bewegt – Bild © H.Odermatt

Um festzustellen ob wir tatsächlich einen Föhneffekt hatten, müssen weitere Werte herhalten. Einige Wetterdaten:

Wetterdaten-vom-6.-März-2016
Wetterdaten-vom-6.-März-2016 – Bild © H.Odermatt, Daten: meteonews.ch

Die Wetterdaten zeigen, was in der Natur beobachtet werden konnte: Giswil, Luzern und Cham haben tieferen Luftdruck als etwa Koppigen, Tierachern und Bern (Der Luftdruck ist auf Meereshöhe reduziert!). Somit lässt sich eine leichte Stausituation, ausgelöst durch die Gebirge (Napf-Brienzerrothorn, Giswilerstock, Jänzigrat und Pilatus) herauslesen. Überwältigend ist es nicht, aber immerhin!

Typisch: der Zusammenbruch des Föhns
Typisch: der Zusammenbruch des Föhns. Für die Krähen und die Elster auf der Birke nichts Ausserordentliches! – Bild © H.Odermatt
Teneriffa: Die Nordseite wird mit feuchter Meeresluft angeströmt . Es entseht Stau und Feuchtigkeit wird ausgeschieden. Die trockene Luft erreicht den Süden, hier nicht über das Hindernis sondern um das Hindernis, den Teide herum.
Teneriffa: Die Nordseite wird mit feuchter Meeresluft angeströmt . Es entseht Stau und Feuchtigkeit wird ausgeschieden. Die trockene Luft erreicht den Süden, hier nicht über das Hindernis sondern um das Hindernis, den Teide herum. – Bild © H.Odermatt

Es ist eine Tatsache, dass der nördliche Teil Teneriffas grün und fruchtbar ist, während der Süden öd, ausgetrocknet ist und weit hinauf kaum etwas aus dem Boden heraus wächst. Es hat damit zu tun, dass die Winde aus nordwestlicher Richtung die Luft vor dem Hindernis, dem Gebirge stauen lässt, wo Feuchtigkeit ausgeschieden wird. Die trockene Luft fliesst in den Süden, oft, so wie hier auf dem Bild, um das Hindernis herum – dem Weg des geringsten Widerstandes folgend. Interessant ist, dass die Vegetation unter der Krete des Südens ein Stück weit hinab auch noch fruchtbar ist. Es kommt daher, weil bei stärkeren Winden der Stau so stark ist, dass die Luftmasse über den Kamm gepresst wird. So regnen die Wolken auch noch über den Kamm hinaus ab. Feuchtigkeit gelangt über den Kamm. Die Südflanke wird im oberen Bereich begrünt!

Von Föhn ist hier aber nicht die Rede! In allen Vorgängen in der Natur, bei denen das in einer bestimmten Luftmasse enthaltene Wasser kondensiert (Bildung von Wolken, Nebel und Tau), ist dies auf das Absinken der Temepratur zurück zu führen. Beim oben genannten Beispiel wird eine Luftmasse mit hoher Feuchtigkeit angeschwemmt. Durch mechanische Hebung nimmt die Temperatur ab bis zur Sättigung, dann bilden sich Wassertröpfchen. Der Aggregatzustand ändert sich durch Kondensation von gasförmig zu flüssig. Überquert die feuchte, gesättigte Luft eine Krete und sinkt die Luftmasse danach ab, ändert sich der Aggregatzustand sofor. Die flüssige Masse wird sofort gasförmig.  Ist man auf der Krete, kann man den Vorgang beobachten!


Genau hingeschaut