Kategorie-Archiv: 06 Politik

Die Herde bewegt sich wieder

Dem Schokoladier Dubler wurde vom orangen Riesen der Stinkefinger gezeigt! Seine beliebten Mohrenköpfe sind aus den Regalen geworfen worden! Rassismusvorwurf!

Es scheint aber doch noch vernünftige Leute bei Migros zu geben. In Basel bleiben die Mohrenköpfe im Regal!

Wenn wir in unserem Dialekt zu pflegen sagen: „Morè chumi de hei (morgen komme ich nach Hause), kann es passieren, dass man zur Antwort bekommt: „Moorè sind schwarz Leyt!“ Keine Hintergedanken! Keine Assoziationen im Zusammenhang mit Neger, Negerlein, Schwarzhäutige usw.! Und jetzt, gibts deswegen ein Problem? Mit nichten. Die Menschen können es einordnen. Sie verzeichnen keinen „Lustgewinn“ bzw. verspüren keinen Ekel!

Die Herde springt wieder einem Alphatier oder mehreren hinterher. In der Masse sei das Individuum dümmer, sagte einst Sigmund Freud sinngemäss. Den Beweis fand er u.a. beim Militär, wo das eigene Denken durch Befehle anderer ausgeschaltet wird. Dass es funktioniert wird erzwungen. Wer sich weigert, wird im Kriegsfall standrechtlich erschossen.

„Die Migros gehört den Leuten“

sollte man meinen, wenn man der Werbekampagne glaubt! Und was haben „wir“ dazu zu sagen, zu dem was uns gehört? Mit der Strafaktion von MIGROS und bald nachahmenden Unternehmungen wird das Ross einmal mehr am Schwanz aufgehängt! Rüppel, die sich um Respekt und Ehre anderer scheren, werden mit diesen Strafmassnahmen kaum in ihrem Verhalten zum Guten beeinflusst.

Dutty hätte so was nie gemacht. Eher hätte er einen dritten Stein ins Fenster des Bundeshauses geworfen! „(…) Gottlieb Duttweiler, Chef des Landesrings der Unabhängigen, wirft zwei Steine gegen ein Fenster des Bundeshauses, um die Aufmerksamkeit der Behörden auf die Konsequenzen einer Blockade zu lenken. Der Schaden beläuft sich auf Fr. 182.90. …)“ Siehe auch: Duttis Steinwurf: Mythos und Wahrheit (pdf)

Das Fehlverhalten von US-Polizisten löst geradezu einen Shitstorm aus, der sich bis in unser Land fortsetzt und grosse Herde in Gang versetzt. Die Herde übersieht jedoch, dass die Anwendung von Waffen durch US-Polizisten System hat. Weil sich praktisch jeder US-Bürger und US-Bürgerin eine oder mehrere Waffen leisten darf und dieser mehr vertraut als den Polizisten, muss, derjenige, der überleben will, sehr schnell reagieren und das Gegenüber ausschaltn. Tut er oder sie es nicht, ist klar, wer dann tot ist. Die gesetzhütende Person!

Es wird viel dummes Zeug geschwätzt. Jene die das tun, fühlen sich kompetent! Sie glauben, sie könnten Ordnungskräfte mit einem falschen Verständnis disziplinieren. Was sind dies für Manieren?! Ein paar Schwätzer und Schwätzerinnen machen sich wichtig. Sie wollen Kompetenz markieren. Kleine Gernegrosse!

Jennifer mit Migrationshintergrund bekommt Bauchschmerzen, wenn sie Mohrenkopf hört!“ Ich arbeite jetzt schon seit mehreren Jahren für die Migros. Und ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass wir jetzt keine Dubler-«Mohrenköpfe» mehr verkaufen. Ich musste die nämlich den ganzen Tag anschauen, die werden bei uns direkt an der Kasse angeboten. … Ich hatte vor gut einem Jahr eine äusserst unangenehme Begegnung mit einem älteren Mann an der Kasse. Nennen wir ihn mal Herr Brunner. Er sagte mir ins Gesicht, dass es absolut richtig sei, dass diese Produkte «Mohrenköpfe» hiessen. Die Schwarzen müssten wissen, wo ihre Grenzen lägen, schimpfte Herr Brunner.

Jennifer scheint krank zu sein und die vorgesetzten Personen haben es noch nicht bemerkt. Und sie selbst könnte ja den Arbeitsplatz wechseln. Jener mit mit einer Mehlallergie muss es auch tun, wenn er in der Bäckerei tätig ist!

Und sie finden tüchtige Schreiberlinge, die froh sind um jeden Stoff und ist er noch so blöd! Können sie nichts abschreiben, spitzen sie die Ohren und bringen es aufs Papier oder in die TV-Sendung.. Und dann auch noch verkehrt statt „lätz“ (falsch),  Dabei sagt der Volksmund: „Vom Hören sagen lernt man lügen!“ Hauptsache die Kasse klingelt! Wollen diese Medienaktiven die Wahrheit finden? Es wäre nicht ihre Aufgabe. Sie sind wie andere nicht in der Lage, die „Drei Wahrheiten“ auseinander zu halten: meine, ihre und die richtige!   Ihre Aufgabe ist es, wahr zu berichten. Die Schlüsse können wir daraus selbst ziehen!

Diskriminierungsfragen gäbe es viele zu beantworten. Ich glaube kaum, dass „Batam“, der Chirurg aus Montenegro auf die Strasse ziehen würde, um seinem Land einen neuen Namen zu geben!. Man redet über die kleinen Appenzelller. Dass man sich über die Thurgauer und die Schächentaler lustig macht, ist noch niemandem aufgefallen! Einer der kürzesten Witze gefällig? Es hat einst ein Thurgauer ein Velo gekauft! Die Thurgauer nehmen es sportlich! Ich kenne sie zu gut. Den Italiener sagt man: „Wenn du mal gross bist, musst du dann (erst) arbeiten…!“

Ein klarer Fall

È gspritztè Wissè, isch bi eys nid rassistisch! 🙂

Autoposer, was ist denn das schon wieder für ein neudeutsches Wort, wurden kürzlich als Lackaffen bezeichnet. Sehr unflätig, nicht? Sie haben doch lediglich Freude am speziellen Sound….! Sie beschöftigen sich mit Nebensächlichkeiten. Das berufliche Niveau scheint im Keller zu sein. Das kann nerven! So schlecht ist es gar nicht. Sonst würden sie noch Dümmeres tun! Sie suchen mit falschen Mitteln die innere Balance! Sigmund Freude würde heute sagen, sie suchten mit mehrerern verchromten Auspuffrohren nicht nach dem „Brumm“ oder dem „Sound“, sondern nach übertriebener Männlichkeit, das übergrosse, dominante Sexorgan! Ersatzhandlung!

Es löst bei einigen hypersensiblen Zeitgeistern negative Assotiationen aus, wenn sie vom Negerlein oder vom Mohr hören! Es scheint, dass diese Zeitgenossen ein krankhaftes Wesen in sich tragen. Weil sie sich in der heutigen, schnell lebenden Zeit überfordert fühlen, brauchen sie ein Ventil! Anstatt ihre innere Balance zu suchen, wolllen sie anderen ihre Ideologie aufzwingen.

Man such in der Lutherbibel nachdem Mohr! Der Theologe Christoph Kähler, der die Revision der Lutherbibel 2017 leitete, verteidigt das Festhalten an dem Ausdruck „Mohr“ an einer Textstelle gegen Kritik

Bei uns waren es die Klosterfrauen, die an der Schule lehrten, die das Nicknegerlein aufgestellt hatten von den Missionen erzählten und eben von den Negern und den herzigen „Negerli“. Man missionierte auf fast unbemerkbare Weise und betrieb so eine Art Hirnwäsche. Es wurde entsprechende Literatur empfohlen wie etwa das „Manna“ und  der „Jesusknabe“. Kaum jemand von uns nahm deswegen Schaden! Wir wussten es schon früh einzuordnen!

Migros nimmt Dubler-Mohrenkopf aus Sortiment, verkauft aber selber M-Budget «Schoggichöpf» und «kleiner Mohr»

Diskriminierung Wienerli Berlinerli

Was sagt nun unser Kollge „Schwarz“ dazu? Oder etwa Dieter Moor, dessen name zwar kein „h“ enthält aber tönt wie?

Howgh, Gutmenschen haben gesprochen. Eigentlich dürfen wir froh sein, dass es in der Schweiz keine anderen Probleme zu lösen gibt…. Hoffentlich führt der Leitbock die Herde nicht über einen steilen Abgrund ins Verderben, sonst haben wir in der Schweiz nichts mehr zu diskutieren… Aber Hitzköpfe mit durchgebrannten Sicherungen aus andern Kulturen, die hier ihren Frust ablassen wollen, wird man wohl entsprechend etwas härter anfassen müssen – immer der Situation angepasst und mit dem nötigen Repekt gegenüber einem anderen Menschen. Ansonsten würde man die gut integrierten Menschen arg desavouieren!


Gleich ist nicht gleich Gender

Nach Mao tse-tung war die Zeit gekommen, dass die Frauen beginnen, ihr Haupt zu erheben. => Die Frau

Dem schlauen Fuchs ging es jedoch nicht um berechtigte Ansprüche der Frau, sondern um Arbeitskräfte! Daran hat sich bis heute nichts geändert. Unter Staats- und Parteichef Xi Jinping, der gerade für eine weitere fünfjährige Amtszeit bestätigt wurde, hat sich Chinas Kluft zwischen den Geschlechtern sogar noch vergrößert….)“ Quelle

„Eine Frau ist dann eine gute Frau, wenn sie alle jne Probleme löst, die man ohne sie nicht hat“ (Bruno T.) 😉


Lufthansa will Geld von der Schweiz!

Gehirnpicker

„(…) Ist es wirtschaftlicher, die Menschen neben dem Korn anzusiedeln und ihnen Kohle und Eisen zu bringen, oder sie in der Nöhe des Eisens wohnen zu lassen und ihnen das Korn zu bringen? Es hat den Anschein, dass es hierüber keine Diskussion geben kann.“) Antoine de Saiint Exupéry in Carnets

 

Lufthansa: Soweit kommts noch! Der Swissair gab man kein Geld, sie musste verrecken! Die Lufthansa hat die Swissair zu einem Preis von praktisch Null Franken unter ihren Nagel gerissen. Nun sollte also eine ausländische Fluggesellschaft mit Schweizer Geld saniert werden. Man will den Batzen und das Weggli mit einem einfachen Buebe-Trickli!

Einfach gesehen: Wenn die LH Geld braucht, soll sie dieses in Berlin abholen. Ist dort zu wenig verfügbar, könnte man der LH Geld auf Kredit geben für den Deutschland Garantie der vollen Rückzahlung garantiert. Ohne wenn und aber. Vom Geld anderer leben ist zwar einfach aber absolut unethisch!

Wenn am Schluss ein Volk für einen über Jahre betriebenen ruinösen Preiskampf bluten  muss stimmt doch etwas nicht! Die Fluggesellschaften werden in nächster Zeit eh gesund geschrumpft, ob man es wahr haben will oder nicht!

Vielleicht wird man später so weit ernüchtert, dass das Ökonomische Prinzip um eine soziale und um eine Sparkomponente ergänzt wird. Von den Banken erwartet man eine gewisse Eigenkapitalquote. Warum wird dies von „Systemrelevanten Unternehmen“ nicht verlangt! Spare in der Zeit, so hast Du in der Not!

Ökonomisches Prinzip; Grundsatz, dass ein bestimmter Erfolg mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz (Minimalprinzip) bzw. mit einem bestimmten Mitteleinsatz der größtmögliche Erfolg (Maximalprinzip) erzielt werden soll.

Das Ökonomische Prinzip in Extremis angewendet  maximiert Gewinne. Die Gefahr: Man bringt sich in einseitige Abhängigkeit un verliert die Kontrolle über die Unternehmung!

Der Umkehrschluss: Wäre nach dem Flugunfall in Halifax und dem folgenden Grounding Deutschland auf Anfrage hin bereit gewesen, der Swissair aus der Patsche zu helfen? Es wäre lächerlich, wenn dies jemand bejahen würde. Der LH kam es gelegen, dass der Konkurrent Swissair vom Erdboden verschwand!

Und wenn nun noch die auf dem Spiel stehenden Arbeitsplätze am Flughafen Zürich als Kampfmittel ins Feld führt, was ist zu erwarten? Gehört der Flughafen Zürich heute nicht Qatar oder gar zum Teil Peking? Die ausländischen Interessenten werden wohl das nötige Kapital zur Sicherung ihrer Interessen bereitstellen!

Latécoère

Es wurde lange erfolgreich kapitalisiert. Man komme jetzt nicht mit dem plumpen Versuch der Sozialisierung daher!

Wer jetzt in die Linienfliegerei investiert, wird sich in grosser Weitsicht üben müssen, denn jetzt gibt es erst einmal eine grosse, schon lange nötige Strukturbereinigung. Und es besteht die einzigartige Gelegenheit, den menschlichen Fussabdruck zu korrigieren. Fluggäste werden sich daran gewöhnen müssen, dasssie für den Flug mehr ausgeben müssen.

Es sind schon viele Fluggesellschaften verschwunden, von  den Lignes Aeriennes Latécoère (woraus die Air France hervor ging) über PANAM, Malev, Spantax, Balair, Crossair, Swissair usw. Kein Hahn kräht mehr nach ihnen! => Liste ehemaliger Fluggesellschaften – Wikipedia

Und zum Schluss noch dies: Wir können eine Wette eingehen, dass die LH erfolgreich sein wird und dass es genügend dumme Politiker in der Schweiz gibt, den Deutschen das Geld Haufenweise nachwerfen. Vielleicht sind sie so dumm, dass en Empfängern noch Zins dafür bezahlen!

Wir erleben es täglich vom Verein bis zum Staat: Mit dem Geld anderer lässt sich leicht leben….

Aus: Antoine de Saint Exupéry, Carnets, Ökonomisches

Soll die AHV verscherbelt werden?

Seit über 20 Jahren wird über die Sicherung der AHV „beraten“. Man sollte eher von Palavern reden!

Die aktuele Krisensituation bietet bereits einige wichtige Erkenntnisse. Um die „Wirtschaft“ zu retten scheinen alle Mittel die Zwecke zu heiligen. Das Geld wird massenweise zum Fenster hinaus geworfen. Nur weil Unternehmen keine Reserven angelegt haben, muss man sie jetzt „retten“. Man „rettete“ schon Banken. Im Fall UBS kam das Geld wieder zurück. Die Swissair wurde nicht gerettet, dafür soll nun dem ausländischen Unternehmen „SWISS“, die zu 100% der Lufthansa gehört und bisher als Geldesel äusserst rentabel war, Kapital nachgeworfen werden. Aber kaum jemand glaubt daran, dass die Unsummen für alles und jenes von den Empfängern zurück fliessen werden. Es wird schon zurück fliessen indem die Steuern erhöht werden und die „Kraftakte“ sozialisiert werden!

AHV kontra Wirtschaft, das ist wie David und Goliath! Vielleicht findet die AHV dank Helmut Hubacher die richtige Steinschleuder gegen den Mammon „Wirtschaft“!

Helmut Hubacher ist ein rechter Linker! Trotz hohem Alter sieht er klar! Seinem Aufruf: „Der Stau bei der AHV muss beendet werden“ stimme ich voll zu!

Wenn man über die AHV redet, sollte man das Schweizer Dreisäulenprinzip ebenso in die Betrachtung einbeziehen! Ein grosser Teil der Bevölkerung kann die dritte Säule, das eigene Sparen mangels Finanzen nie äufnen, also funktioniert das Prinzip nur für mehr oder weniger gut Betuchte. Die Maden im Speck der zweiten Säule sind die zig Versicherungen, Berater und Treuhänder. Sie leben gut davon, während die Leistungen an die Versicherten stagnieren oder geringer ausfallen!

Es ist wieder die Wirtschaft, die sich gegen höhere Beiträge wehrt! Goliath lässt grüssen!

Es ist an der Zeit, die Sozialwerke zu pflegen und zwar mit Anstand!


Covid 19, Sonderregeln für Gefährdete

Sonderregeln für Senioren (Blick, 07.04.20)

Beim Raubüberfall galt einst die Parole „Geld oder Blut“ Heute hiesse es eher „Dividende vor deinem Leben!“

Dass sich Parteien auch am Virus profilieren wollen ist an sich nichts Neues. Parteien wollen sich immer profilieren. Sie haben stets einfache „Schnellschüsse“ (Antworten) auf komplexe Fragen. Die Nachhaligkeit richtet sich nach dem Wahlrythmus (meist vier Jahre).

Nun kommt u.a. auch der Gewerbeverband zum Wort. Risikogruppen sollen also in Quarantäne gesteckt werden! So wie man Kriminelle ins Gefängnis wegsteckt! Sie werden aussortiert!

Wer selbst gefährdet und sich lieb ist, weiss selbst was zu tun ist! Man wird sich so lange speziell vorsichtig verhalten, bis ein wirksamer Impfstoff gegen das Virus da ist. Ausserdem ist noch nicht restlos geklärt, ob die Immunität nach einer Heiliung absolut ist.

Unvernünftige, Besserwissende und Unbelesene muss man es wohl mehrmals erklären, dass sie sich schützen müssen. „Erziehen heisst, tausendmal das Gleiche sagen“ (Heinrich Pestalozzi).

Hat der Gewerbeverband etwas übersehen?

«Wir Alten sind ein riesiges Geschäft» Leserbrief, NZZ v.02.04.20

Ich zitiere aus dem Interview mit Martin Janssen (Professor für Finanzmarktökonomie an der Universität Zürich und Leiter der Ecofin-Gruppe) zur Lage der Schweizer Pensionskassen in der Corona-Krise (NZZ 25. 3. 2020): «Man wird dann nicht umhinkommen, auch die grossen Verlierer – die Erwerbstätigen – und die grossen Gewinner der Krise – die Rentner – an einen Tisch zu bringen und eine faire Lösung zu erarbeiten.» Mit Verlaub, es sind nicht wir Alten, die verlangt haben, dass das ganze Leben zum Stillstand komme. Ihr dürft uns ruhig sterben lassen, wir sterben sowieso früher oder später. Das entlastet die AHV und die Pensionskassen und erfreut die Kinder, wenn es etwas zu erben gibt, bevor das ganze Erbe in den Altenheimen versickert ist. Ja, das ist zynisch, genauso zynisch wie von Gewinnern und Verlieren zu reden im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Ich frage: Wie viele Millionen werden jedes Jahr von Rentnern durch Erbe an jüngere Generationen weitergegeben? Für wie viele Millionen konsumieren wir Rentner jedes Jahr? Und ich habe es ausgerechnet, mit meinen persönlichen Beiträgen an die AHV während meines 50-jährigen Arbeitslebens habe ich eine gegenwärtige Maximalrente für 15 Jahre finanziert, ich brauche mir also bis 80 kein schlechtes Gewissen zu machen, weil ich AHV-Rente beziehe. Und da bin ich weiss Gott nicht der Einzige.

Aber eben, wir Alten sind halt ein riesiges Geschäft, deshalb werden wir gehegt und gepflegt, um möglichst lange lukrativ zu bleiben. Ich habe endlich meine Freiheit erlangt und nun soll ich eingesperrt bleiben. Wenn ich dieses Virus bekommen sollte und daran sterben müsste, dann wäre das halt so, der Lauf des Lebens. Aber bevor ich sterbe, möchte ich leben, ich möchte ins Theater, ins Museum, ins Konzert, ins Kino. Ich möchte nicht lebendig begraben sein. Ich weiss, dass all diese Massnahmen mit bestem Wissen und Gewissen getroffen werden und respektiere sie nach bestem Wissen und Gewissen. Aber von Verlierern und Gewinnern der Krise zu lesen, das kann ich nicht so stehenlassen. Peter Meyer, Chur

Soweit, so gut. Dass Rentner einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen, muss nicht erklärt werden. Dass viele Rentner zur Risikogruppe gehören liegt auf der Hand. Trotzdem nimmt man sie gerne, wenn man sie als (solvente) Kunden bedienen darf, wenn sie ihre Häuser sanieren, wenn sie umweltfreundliche Heizungen installieren ( was sich wegen der noch kurzen „Restlaufzeit“ (bis zum Ableben) kaum rechnet) und z.T. ausgiebig konsumieren. und so dem bundesrätlichen Rat (ex BR Leuthard) folgen. man soll die Inlandwirtschaft unterstützen.

Das Ghetto 2020 soll nach dem Gewerbeverband nur noch für die Alten gelten

Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man am Abend vorher hätte tun sollen. – Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer.


Erdogan, der Kalif am Bosporus erpresst die EU

Erdogan – Die Eroberung Europas

Erdogan versucht umzusetze, was er voraus gesagt hat. Er spielt mit Flüchtlingen Figge und Mühle. ( Synonym: Figge: Ds Schwizerdütsche Wörterbuech scheribt:

«Die Figgi oder Figge ist in dem unter dem Namen Nüünischtei und Nüünizie bekannten und besonders auch bei der ländlichen Bevölkerung sehr beliebten Brettspiel diejenige Stellung der Steine, bei welcher zwei Mühlen so verbunden sind, dass mit dem Auftun der einen die andere geschlossen wird, wodurch der Gegner beständig bedroht und geschlagen, also aufgerieben werden kann. Noch vorteilhafter wird die Stellung, wenn neben der Figgi noch eine Mühle besteht, weil dann der Gegner rettungslos verloren ist.

E zwöiti Bedütig vo Figgi isch lut em Schwizerdütsche Wörterbuech «Vorteil, Glück in Unternehmungen, unvermutetes grosses Glück, freie Stellung, die der Schlaue auszunutzen weiss». Quelle: Schnabelweid).

Der türkische Machthaber probt das Kräftemessen mit Brüssel. Doch EU-Chefin Ursula von der Leyen will sich nicht erpressen lassen. Hoffentlich hält sie durch! Der selbst ernannte Kalif am Bosporus, der Europa die Flüchtlinge vom Leib hält, hat genug. Weil die EU angeblich zu wenige Hilfsgelder schickt, flutet Machthaber Recep Tayyip Erdogan (66) seit Freitag die Grenzen. Mehr als 75’000 Flüchtlinge und Migranten nutzten scheints bisher die Chance. Das ist die Behauptung drer Türkei. Offizielle Zahlen fehlen . Weder Bulgarien noch Griechenland haben bisher über das Eintreffen grösserer Zahlen von Flüchtlingen und Migranten berichtet.

Die Botschaft aus Ankara ist klar: Der nach der Flüchtlingskrise 2015 geschlossene Deal der EU mit der Türkei liegt auf Eis. Erdogan wirft Brüssel vor, die zugesagten sechs Milliarden Euro nicht zu zahlen. Der türkische Machthaber ärgert sich, dass das Geld an Hilfsorganisationen und Flüchtlingsprojekte geht – und nicht in seine Staatskasse fliesst. Er hat wohl die Vereinbarung nicht verstanden. Sechs Milliareden Euro an Hilfswerk zu verteilen ist immer noch besser, alss dafür die Beschaffung von Kanonenfutter für die türkische Armee zu ermöglichen.

Frau Merkel steht da, wie der Esel am Berg. Sie fühlt sich zurecht vom Türkenboss über den Tisch gezogen. Die Physikerin muss schmerzhaft erfahren, dass man das Verhalten von Despoten und Möchtegern-Kalifen nicht voraus berechnen kann!

Wann verlangen die internationalen Organisationen, dass die Flüchtlingskosten endlich den Kriegstreibern auferlegt werden? Falls die Kriegstreiber nicht eindeutig festgestellt werden könnten, müssten sie gemeinsam die vollen Kosten übernehmen. Die Aufteilung könnten sie unter sich ausmachen!

Erdogan sollte bevor er ein neues osmanisches Reich ausrufen will, den Genozid an Armenien anerkennen und die entsprechenden Vergütungen veranlassen! Aber so viel Rückgrat wird er kaum haben!


Der „Lohn“ für Asylanten

Frau Elisabeth Kälin bringt es auf den Punkt. Asylanten sind in der Schweiz gut gehalten. Das macht wohl die Attraktivität der Schweiz aus.

Lohn bzw. Taggeld der Asylanten 2

In diesem Zusammenhang sind auch die Entgelte und Naturalleistungen als Diskussionspunkt interessant! Einen Tagesansatz von 33 Franken pro Tag käme der Gerechigkeit inbezug auf die oben erwähnte Ehepaarrente schon etwas näher. Es kämen noch die Abzüge für Krankenkasse, inkl. Unfall, Versicherungen und der Selbstbehalt für die Krankenkasse in Abzug…

Naturaleinkommen, Asylanten z. Vergleich

Eine Rduktion der Vergütung an Asylanten würde die Schweiz nicht nur weniger attraktiv machen, sondern der Sozialindustrie einen wichtigen Nerv treffen. Aber:

„…) Anerkannte Flüchtlinge haben den selben Anspruch auf soziale Sicherheit wie Schweizer Bürger. Eine Andersbehandlung sei nicht mit der Genfer Flüchtlingskonvention zu vereinbaren. Dies hat das Bundesgericht in einem am Freitag veröffentlichten Urteil festgestellt. …. Das Gerichtsurteil hatte für reichlich Diskussion gesorgt. Über 250 Kommentare zählt der entsprechende BLICK-Artikel. Gar auf Unverständnis traf der Gerichtsentscheid bei SVP-Nationalrätin Martina Bircher (35). Auf Twitter verkündete die Aargauerin, man müsse sich schon fragen, ob die Flüchtlingskonvention von 1951 noch zeitgemäss sei. …)“ Quelle => Blick


Klimadebatte

Politiker, Journalisten, „Sonderkorrespondenten“, von TV-Anstalten ernannte „Wetterexperten“ usw. , blasen einen Hype auf, der bereits zu platzen droht.

Der Staat wittert die Gelegenheit, Kapital daraus zu schlagen und sinniert an Klimasteuern auf Tausend komm raus.

Sie kennen den Unterschied zwischen Wetter und Witterung nicht. Und  die Wetterveränderung im Tagesverlauf, den sie täglich miterleben verstehen sie  auch nicht. Aber sie wollen uns das Klima erklären!

Es ist wie meist in der Medizin. Man bekämpft Symptome, die Ursachen lässt man beiseite. Niemand ist an dir und deiner Gesundheit interessiert. Interessiert ist man lediglich an deinem Geld oder dem Geld von deiner Versicherung. Spitäler und Betagtenzentren betreiben längst Gewinnoptimierung. Reichen die Mittel nicht aus, betreibt man Mengenausweitung! Paracelsus: „Der Arzt der nicht die Ursache sucht, ist ein Kurpfuscher“.

Jahre lang waren die Ozonlöcher über den Polen fast Tagesgespräch in den Medien. Und jetzt? Kürzlich wurde vermeldet, dass das Ozonloch über dem Nordpol abgenommen hätte.

„(…) Wir sind mächtig genug, globale Gefahren abzuwenden.)“ Sind wir das? Wer nicht in der Lage ist, sinnlose Kriege zu beenden, hat auch andere wichtige Themen nicht im Griff! Die Ozonkonzentration in der unteren Stratosphäre schrumpft weiter. Das ist an sich eine gute Nachricht. Warum, wissen die Experten noch nicht.  Das ist die schlechte Botschaft. Es wäre wichtig zu wissen, wer mit „Experten“ gemeint ist!

Loch in der Schutzschicht: Die Größe der ausgedünnten Ozonschichten im Zeitverlauf Quelle: NASA, Montage WELT  -> Das Ozonloch ist so klein wie noch nie

Wenn wer glaubt, dass die eindrückliche Veränderung auf reduzierten von FCKW- Ausstoss zurück zu führen ist, glaubt wohl an den Storch. Man beachte die Veränderung von 2018 zu 2019!

Greta in Aktion, auch ihr Stil wird verblassen

Das Modethema Klima geht vorbei wie das Borkenkäferthema! Ich teile Ebners Ansicht: Milliardär und Helvetic-Airways-Inhaber Martin Ebner hält wenig von der aktuellen Klimadebatte. „Für mich ist die aktuelle Klimadebatte in Europa eine Hysterie“, sagte der 74-jährige Luftfahrtunternehmer in einem Interview mit den Zeitungen von „CH Media“ vom Freitag. Der geplante Klimaschutz ist absurd!

Die Erde kann ohne den Menschen gut auskommen, der Mensnsch ohne Erde jedoch nicht. Daher ist der Menschheit geraten, zu den Reccourcen Sorge zu tragen. Falls der westliche Lebensstil gelten sollte, müsste die Menschheit reduziert werden! Falls nicht, müssten sich die Westler anpassen!

Am besten beginnt man mit kleinen Würfen!

  • Entgiften des Grundwassers
  • Entstörung des Ökosystems
  • Abbau von Chemiedeponien welche die gefährlichsten Stoffe enthalten (PCB)
  • Verbannung der Kunststoffhüllen um Heuballen um zu verhindern, dass Weichmacher via Heu-Kuh in die Nahrungskette der Menschen gelangen.
  • Man gebe den Fischen ihre natürlichen Lebensräume zurück
  • Die Ausschüttung von Ammoniak mit dem Austun von Gülle müsste reduziert werden.
  • und Vieles mehr…!

„Erkenntnisse“:

  • Das kleine Land Schweiz ist übervölkert!
  • Es wird zu viel Ramsch produziert um den Markt am Leben zu halten.
  • Eine Folge: Es wird zuviel Produziertes entsorgt, bevor es den Markt erreicht hat!
  • Onlinehandel: 60 % der Retouren werden im Ungebrauchtzustand entsorgt. Die Wohlstandsformel, der fast alles unter geordnet wird, würde unbrauchbar.

Warum tut sich diesbezüglich wenig? Es würde das Wachstum und somit die Wirtschaft arg stören! Das Land bekäme einen Energienotstand (der wohl eh kommt).

17.02.2009 – 17’000 Tonnen Aushubmaterial aus der Chemiemülldeponie Hirschacker

Käme dieser Bericht aus dem südlichen Nachbarstaat, wäre der Fall klar. „Die Mafia….“!

Die Freisetzung von dioxinähnlichen PCB aus der Deponie La Pila in Hauterive, die die Stadt Freiburg von 1952 bis 1973 betrieb, hat zu einer Kontamination der Fische in der Saane geführt. Heute weigert sich das Volk, dafür bezahlen zu müssen!

Da die Situation ein rasches Handeln erfordert, wurde eine Projektorganisation in Oktober 2007 für die notwendigen Untersuchungen sowie für die Überwachung und Sanierung des belasteten Standorts geschaffen. «Seit 2007 ist dem Kanton klar, dass La Pila saniert werden muss»

Hab die Ehre!


Volk, wach und pass auf!

Schillers Wilhelm Tell: …“Lieber sterben , als in Knechtschaft leben!“…

Politiker, besonders im Wahljahr, wenn sie ihre beschränkte Weitsicht, die lediglich bis zur nächsten Wahl reicht (max. 4 Jahre) einbringen, versprechen viel und halten danach wenig. Sie sprechen für sich und nicht fürs bzw. im Namen des Volkes. Kaum ein Politiker befragt das Volk über dessen Befindlichkeit und dessen Prioritäten bevor er seine Wahlkampagne beginnt! Warum? Es ist eine Frage der Macht. Anschaungsunterricht: Die Verhältnisse in der EU. Dort ist es einfach, über die Köpfe hinweg zu politisieren und dies als demokratisch zu kaschieren!

Politiker, die in die EU wollen oder die ein fragwürdiges Rahmenabkommen mit der EU wollen, sind lediglich dafür, das Volk zu eigenen Gunsten zu entmachten. In der EU haben nur die Mächtigen etwas zu sagen. Die Menschen hingegen haben in Sachfragen nichts zu sagen ( Angela Merkels Sprecher)! Somit haben wir praktisch und faktische eine Diktatur, verteilt auf einige wenige Köpfe.

Die Volksvertreter  vertreten gar nicht das Volk, sondern sie kochen ihre eigene Suppe. Das Volk soll das endlich begreifen und sich ducken! Das soll nun wohl in der Schweiz endlich Schule machen!

«Ich will in die EU» – «Und ich den Rahmenvertrag»

Fabian Molina:  „(…) Einverstanden. Aber unsere «Europapolitik aktiv gestalten» heisst eben auch wirklich gestalten und nicht einfach planlos Ja und Amen sagen. Zuerst müssen wir innenpolitisch die offenen Fragen klären. Das läuft jetzt…)“

Wir haben uns nicht in andere Länder einzumischen. Ausserdem: Die EU ist kein Staat sondern ein zu einem aufgeplusterten Konstrukt, machtbesessener Politiker, verkommen.

Das ursprüngliche Hauptziel, mit dem alles begonnen hat, war die Sicherung des europäischen Friedens durch die „Vergemeinschaftung“. Heute muss nüchtern festgestellt werden: „(…) Die EU ist nicht reformierbar, sie bewegt sich unaufhaltsam in Richtung Zentralstaat.

Der bis dahin ausgehandelte „Rahmenvertrag“ sollte zu Makulatur verkommen. Für unser Land ist dieser Vertrag nicht einmal das Papier wert, worauf er geschrieben ist!

Man verinnere sich die kommentierte Fassung des institutionellen Rahmenabkommens (Abkommen zur Erleichterung der bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Bereichen des Binnenmarkts, an denen die Schweiz teilnimmt).

Warum soll das politische System der Schweiz, welches in den meisten Ländern sehr bewundert wird wem, für was und warum geopfert werden?

Wenn Politiker wie FDP-Nationalrat Kurt Flury, SP-Präsident Christian Levrat und selbst einige Bundesrichter die Verträge mit der EU und Entscheide fremder Richter höher gewichten als die schweizerische Verfassung und den Willen des Volkes, dann sollte man sofort hellhörig werden! Wenn sich Richter, Parlamentarier anmassen, darüber zu befinden, ob einen rechtmässigen Entscheid von Volk und Ständen realisieren wollen oder nicht, dann müsste das Überschreiten der roten Linien sofort geahndet werden!

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!

Die Zuwanderung nagt am Fortbestand unseres Systems zunehmend. Es betrifft speziell den Sozialstaat. Leute (Migranten) die nichts zum Aufbau des Sozialstaates beigetragen haben sind Profiteure wie Maden im Speck. Merkels „Wir werden das schon schaffen!“ hat Auswirkungen auch auf die Schweiz. Die Kosten dafür betragen pro Jahr eine Milliarde Franken. Man würde dieses Geld besser in die AHV stecken! So lange der Bund diese Kosten trägt, bleiben sie weitgehend verschleiert. Wenn dann aber die Kosten von den Gemeinden zu tragen sind, wird das grosse Augenreiben beginnen! Die Gemeinden werden ihre Budgets straffen müssen, was letztlich die Alteingesessenen zu spüren bekommen, weil ihre berechtugten Anliegenefriedigt werden können!

Wo liegen die Haken?

Das Milizparlament sollte wieder so funktionieren wie es das Wort verlangt. Daher: Lobbyisten vom Bundeshaus fern halten. Parlamentsarbeit ist Arbeit fürs Volk. Dafür sind die Volksvertreter gewählt. Nichts sagende Sesselkleber und Lohnoptimierer sollten ersetzt werden. Und, gibt es nicht etwa zu viele Juristen in der Regierung?

Wer ein Zeiterfassungssystem manipuliert oder wer an der Kasse eines Grossverteilers etwas Kleines in die eigene Tasche wirtschaftet, wird fristlos entlassen. Im Geld speienden „Goldesel Bundeshaus“ scheinen die Quellen unerschöpflich zu fliessen. Eine Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht!

Eier legende Wollmilchsau

Dass das Volk dafür blutet wird tunlichts ausgeblendet. Alles andere fehlte noch! Jetzt, wo wir mal da sind, soll geliefert werden – in die eigene Tasche! Kurt Flury, Solothurner Stapi und FDP-Nationalrat soll mit 31 ausgewiesenen Mandaten Spitzenreiter sein. Lobbywatch zeigt auf, wo er überall die Finger drinnen hat. Die Genossen stehen den Kapitalisten in nichts nach!

Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch hat sein Einkommen geschickt maximiert. Sein Postenpensum beträgt über 250%. Wer in seinem Job dauerhaft ein so hohes Pensum leistet, wird an einem Bournout auscheiden. Nicht ein Jositsch! Als „Mitglied des Liebeslabor-SP“ fand er die Medizin dagegen. Mehr darüber lese man in der Weltwoche Nr.39, „Geldmaschine Bundeshaus„.

2015 meldete der „Blick“: „Jeder fünfte Nationalrat ist Jurist!“ Das sind doch 20%! Die Bauern stellen etwa 8% und vertreten einen Stand der wirtshaftlich etwa 4 % ausmacht, sie sind also übervertreten.

Am Ende des Tages muss festgestellt werden, dass jene an den Machthebeln sitzen, die wir gewählt haben! Es genügt nicht mehr, halbherzig an Abstimmungen teil zu nehmen. Es genügt nicht, den Wahlempfehlungen zu folgen. Das Volk wurde schon zu oft angelogen und mit leeren Versprechungen eingelullt. Dies bis hinauf zum Bundesrat!

Daher: Vollk sei kritisch und überlegt. Überzeuge durch Verantwortungsbewusstsein und engagiere dich! Verlange die Offenlegung des „Filzes“ durch  Bekanntgabe der Einkünfte von National- und Ständeräten!


SBB – Vorbeugender Unterhalt vernachlässigt

Unterhalt von Betriebsmitteln kann man auf verschieden Art erledigen.

  1. Man macht keinen Unterhalt. Ist keine Unterhaltsequippe da, entstehen keine entsprechende direkten Lohnkosten.
  2. Man hat eine Dienstequippe, die ad hoc zusammengetrommelt wird und die immer dann zum Einsatz kommt, wenn etwas passiert ist, so ähnlich einer Feuerwehr. Da wo die Leute kurzfristig abgezogen werden, wird  der Arbeitsrythmus gestört.
  3. Der Unterhalt ist organisiert. Dieser schreibt nach gewissen Betriebszeiten spezielle Kontrollen, Teil- und Totalrevisionen vor, die eingeplant und durchgeführt werden.

Ein Szenarium nach 1) wurde mir bekannt. Ein Schweizer Unternehmung, die ganze Fabriken plante, erstellte und dem Kunden (hauptsächlich im Ausland), funktionstüchtig übergab hatte den Auftrag, eine Schwefelfabrik zu konzipieren und aufzubauen. Auch das dortige Personal zu instruieren gehörte dazu. Eine Zeit lang wurde das Personal von der Erstellerfirma begleitet. So lange so gut. Dann zogen sich die Berater und Begleiter vertagsgemäss zurück. Ca. fünf Jahre später stand die gesamte Fabrik still! Ob danach eine neue bestellt wurde, entzieht sich meinen Kenntnissen. Das Beispiel ereignete sich in Russland.

Szenarium 2) kennt man heute eigentlich nicht. Einzelfälle sind bekannt.

Szenarium 3) ist im Umgang mit Flugzeugen im Kernkraftbereich und in speziellen Bereichen der Medizinaltechnik zu beobachten. Dass sich periodischer und vorbeugender Unterhalt rechnet, ist heute Stand des Wissens.

Nun wurde ich aufgeschreckt: Die SBB soll ihr Schienennetz über Jahre vernachlässigt haben! Das ist ein Desaster. Auf zwei Seiten: Einmal ist es gefährlich, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und niedere Kosten zu Lasten der Sicherheit und eines geordneten Ablaufes bzw. Betriebes vorzutäuschen. Andererseits rechnet man mit Leistungen aus der Staatskasse zu Gunsten des Staatsbetriebes und schliesslich zu Lasten des Steuerzahlers.

Dem SBB Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2018 entnommen: „(…) Wir haben so viel Infrastrukturunterhalt gemacht wie noch nie. ..)“ So weit kommt es, wenn man über Jahre zu wenig tat!

Gramper-Gruppe; 4. Quartal 2015, Flüelen – Bilder: odh

„(…) Die SBB sind ausser Form – Verspätungen, Ausfälle und Umleitungen häufen sich. Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit: Jahrelang hat das Staatsunternehmen den Unterhalt vernachlässigt…)“ Mehr bei Blick

Die obersten Bosse, von Benedikt Weibel bis zu Andreas Meyer nahmen oder nehmen ihre Verantwortung nicht wahr! Anstatt wie Unternehmer, verhalten sie sich wie schlechte Politiker, denen es an Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmass  (Max Weber) fehlt. Politiker werden alle 4 Jahre gewählt; Beamte inkl. SBB-Management alle 2 Jahre – Hinweise auf den vorausschauenden Denkhorizont! Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel scheint wichtiger als der vorbeugende Unterhalt der Betriebsmittel, sprich Schienennetz, Lokomotiven, Züge usw. Es scheint noch andere Problemfelder zu geben. Davon später!