Kategorie-Archiv: 06 Politik

Volk, wach und pass auf!

Schillers Wilhelm Tell: …“Lieber sterben , als in Knechtschaft leben!“…

Politiker, besonders im Wahljahr, wenn sie ihre beschränkte Weitsicht, die lediglich bis zur nächsten Wahl reicht (max. 4 Jahre) einbringen, versprechen viel und halten danach wenig. Sie sprechen für sich und nicht fürs bzw. im Namen des Volkes. Kaum ein Politiker befragt das Volk über dessen Befindlichkeit und dessen Prioritäten bevor er seine Wahlkampagne beginnt! Warum? Es ist eine Frage der Macht. Anschaungsunterricht: Die Verhältnisse in der EU. Dort ist es einfach, über die Köpfe hinweg zu politisieren und dies als demokratisch zu kaschieren!

Politiker, die in die EU wollen oder die ein fragwürdiges Rahmenabkommen mit der EU wollen, sind lediglich dafür, das Volk zu eigenen Gunsten zu entmachten. In der EU haben nur die Mächtigen etwas zu sagen. Die Menschen hingegen haben in Sachfragen nichts zu sagen ( Angela Merkels Sprecher)! Somit haben wir praktisch und faktische eine Diktatur, verteilt auf einige wenige Köpfe.

Die Volksvertreter  vertreten gar nicht das Volk, sondern sie kochen ihre eigene Suppe. Das Volk soll das endlich begreifen und sich ducken! Das soll nun wohl in der Schweiz endlich Schule machen!

«Ich will in die EU» – «Und ich den Rahmenvertrag»

Fabian Molina:  „(…) Einverstanden. Aber unsere «Europapolitik aktiv gestalten» heisst eben auch wirklich gestalten und nicht einfach planlos Ja und Amen sagen. Zuerst müssen wir innenpolitisch die offenen Fragen klären. Das läuft jetzt…)“

Wir haben uns nicht in andere Länder einzumischen. Ausserdem: Die EU ist kein Staat sondern ein zu einem aufgeplusterten Konstrukt, machtbesessener Politiker, verkommen.

Das ursprüngliche Hauptziel, mit dem alles begonnen hat, war die Sicherung des europäischen Friedens durch die „Vergemeinschaftung“. Heute muss nüchtern festgestellt werden: „(…) Die EU ist nicht reformierbar, sie bewegt sich unaufhaltsam in Richtung Zentralstaat.

Der bis dahin ausgehandelte „Rahmenvertrag“ sollte zu Makulatur verkommen. Für unser Land ist dieser Vertrag nicht einmal das Papier wert, worauf er geschrieben ist!

Man verinnere sich die kommentierte Fassung des institutionellen Rahmenabkommens (Abkommen zur Erleichterung der bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Bereichen des Binnenmarkts, an denen die Schweiz teilnimmt).

Warum soll das politische System der Schweiz, welches in den meisten Ländern sehr bewundert wird wem, für was und warum geopfert werden?

Wenn Politiker wie FDP-Nationalrat Kurt Flury, SP-Präsident Christian Levrat und selbst einige Bundesrichter die Verträge mit der EU und Entscheide fremder Richter höher gewichten als die schweizerische Verfassung und den Willen des Volkes, dann sollte man sofort hellhörig werden! Wenn sich Richter, Parlamentarier anmassen, darüber zu befinden, ob einen rechtmässigen Entscheid von Volk und Ständen realisieren wollen oder nicht, dann müsste das Überschreiten der roten Linien sofort geahndet werden!

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!

Die Zuwanderung nagt am Fortbestand unseres Systems zunehmend. Es betrifft speziell den Sozialstaat. Leute (Migranten) die nichts zum Aufbau des Sozialstaates beigetragen haben sind Profiteure wie Maden im Speck. Merkels „Wir werden das schon schaffen!“ hat Auswirkungen auch auf die Schweiz. Die Kosten dafür betragen pro Jahr eine Milliarde Franken. Man würde dieses Geld besser in die AHV stecken! So lange der Bund diese Kosten trägt, bleiben sie weitgehend verschleiert. Wenn dann aber die Kosten von den Gemeinden zu tragen sind, wird das grosse Augenreiben beginnen! Die Gemeinden werden ihre Budgets straffen müssen, was letztlich die Alteingesessenen zu spüren bekommen, weil ihre berechtugten Anliegenefriedigt werden können!

Wo liegen die Haken?

Das Milizparlament sollte wieder so funktionieren wie es das Wort verlangt. Daher: Lobbyisten vom Bundeshaus fern halten. Parlamentsarbeit ist Arbeit fürs Volk. Dafür sind die Volksvertreter gewählt. Nichts sagende Sesselkleber und Lohnoptimierer sollten ersetzt werden. Und, gibt es nicht etwa zu viele Juristen in der Regierung?

Wer ein Zeiterfassungssystem manipuliert oder wer an der Kasse eines Grossverteilers etwas Kleines in die eigene Tasche wirtschaftet, wird fristlos entlassen. Im Geld speienden „Goldesel Bundeshaus“ scheinen die Quellen unerschöpflich zu fliessen. Eine Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht!

Eier legende Wollmilchsau

Dass das Volk dafür blutet wird tunlichts ausgeblendet. Alles andere fehlte noch! Jetzt, wo wir mal da sind, soll geliefert werden – in die eigene Tasche! Kurt Flury, Solothurner Stapi und FDP-Nationalrat soll mit 31 ausgewiesenen Mandaten Spitzenreiter sein. Lobbywatch zeigt auf, wo er überall die Finger drinnen hat. Die Genossen stehen den Kapitalisten in nichts nach!

Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch hat sein Einkommen geschickt maximiert. Sein Postenpensum beträgt über 250%. Wer in seinem Job dauerhaft ein so hohes Pensum leistet, wird an einem Bournout auscheiden. Nicht ein Jositsch! Als „Mitglied des Liebeslabor-SP“ fand er die Medizin dagegen. Mehr darüber lese man in der Weltwoche Nr.39, „Geldmaschine Bundeshaus„.

2015 meldete der „Blick“: „Jeder fünfte Nationalrat ist Jurist!“ Das sind doch 20%! Die Bauern stellen etwa 8% und vertreten einen Stand der wirtshaftlich etwa 4 % ausmacht, sie sind also übervertreten.

Am Ende des Tages muss festgestellt werden, dass jene an den Machthebeln sitzen, die wir gewählt haben! Es genügt nicht mehr, halbherzig an Abstimmungen teil zu nehmen. Es genügt nicht, den Wahlempfehlungen zu folgen. Das Volk wurde schon zu oft angelogen und mit leeren Versprechungen eingelullt. Dies bis hinauf zum Bundesrat!

Daher: Vollk sei kritisch und überlegt. Überzeuge durch Verantwortungsbewusstsein und engagiere dich! Verlange die Offenlegung des „Filzes“ durch  Bekanntgabe der Einkünfte von National- und Ständeräten!


SBB – Vorbeugender Unterhalt vernachlässigt

Unterhalt von Betriebsmitteln kann man auf verschieden Art erledigen.

  1. Man macht keinen Unterhalt. Ist keine Unterhaltsequippe da, entstehen keine entsprechende direkten Lohnkosten.
  2. Man hat eine Dienstequippe, die ad hoc zusammengetrommelt wird und die immer dann zum Einsatz kommt, wenn etwas passiert ist, so ähnlich einer Feuerwehr. Da wo die Leute kurzfristig abgezogen werden, wird  der Arbeitsrythmus gestört.
  3. Der Unterhalt ist organisiert. Dieser schreibt nach gewissen Betriebszeiten spezielle Kontrollen, Teil- und Totalrevisionen vor, die eingeplant und durchgeführt werden.

Ein Szenarium nach 1) wurde mir bekannt. Ein Schweizer Unternehmung, die ganze Fabriken plante, erstellte und dem Kunden (hauptsächlich im Ausland), funktionstüchtig übergab hatte den Auftrag, eine Schwefelfabrik zu konzipieren und aufzubauen. Auch das dortige Personal zu instruieren gehörte dazu. Eine Zeit lang wurde das Personal von der Erstellerfirma begleitet. So lange so gut. Dann zogen sich die Berater und Begleiter vertagsgemäss zurück. Ca. fünf Jahre später stand die gesamte Fabrik still! Ob danach eine neue bestellt wurde, entzieht sich meinen Kenntnissen. Das Beispiel ereignete sich in Russland.

Szenarium 2) kennt man heute eigentlich nicht. Einzelfälle sind bekannt.

Szenarium 3) ist im Umgang mit Flugzeugen im Kernkraftbereich und in speziellen Bereichen der Medizinaltechnik zu beobachten. Dass sich periodischer und vorbeugender Unterhalt rechnet, ist heute Stand des Wissens.

Nun wurde ich aufgeschreckt: Die SBB soll ihr Schienennetz über Jahre vernachlässigt haben! Das ist ein Desaster. Auf zwei Seiten: Einmal ist es gefährlich, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und niedere Kosten zu Lasten der Sicherheit und eines geordneten Ablaufes bzw. Betriebes vorzutäuschen. Andererseits rechnet man mit Leistungen aus der Staatskasse zu Gunsten des Staatsbetriebes und schliesslich zu Lasten des Steuerzahlers.

Dem SBB Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2018 entnommen: „(…) Wir haben so viel Infrastrukturunterhalt gemacht wie noch nie. ..)“ So weit kommt es, wenn man über Jahre zu wenig tat!

Gramper-Gruppe; 4. Quartal 2015, Flüelen – Bilder: odh

„(…) Die SBB sind ausser Form – Verspätungen, Ausfälle und Umleitungen häufen sich. Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit: Jahrelang hat das Staatsunternehmen den Unterhalt vernachlässigt…)“ Mehr bei Blick

Die obersten Bosse, von Benedikt Weibel bis zu Andreas Meyer nahmen oder nehmen ihre Verantwortung nicht wahr! Anstatt wie Unternehmer, verhalten sie sich wie schlechte Politiker, denen es an Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmass  (Max Weber) fehlt. Politiker werden alle 4 Jahre gewählt; Beamte inkl. SBB-Management alle 2 Jahre – Hinweise auf den vorausschauenden Denkhorizont! Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel scheint wichtiger als der vorbeugende Unterhalt der Betriebsmittel, sprich Schienennetz, Lokomotiven, Züge usw. Es scheint noch andere Problemfelder zu geben. Davon später!


Zum Geburtstag der Schweiz

Helvetia

 

Was auf dem Rütli einst begann,

in letzter Zeit langsam zerrann.

Die Vögte die uns einst regiert,

hat man damals abserviert.

Mit Waffen, Schimpf und Schand,

jagte man sie aus dem Land.

Die Eidgenossen ganz brutal,

erlösten sich von dieser Qual.

Vorbei mit all dem Leiden,

man konnte selber nun entscheiden.

So verging dann Jahr für Jahr,

man lebte frei und wunderbar,

bis plötzlich dann die EU kam

und uns die Freiheit wieder nahm.

Gesetze die doch gar nicht schlecht,

brauchen plötzlich EU Recht.

So wird wohl die Bundesfeier,

langsam verdeckt vom EU Schleier.

Politiker die Reden schwingen,

die wirklich patriotisch klingen,

plötzlich mit ihren Gedanken,

wieder zaudern oder wanken.

Was die Eidgenossen einst erreicht,

langsam in die Ferne schweift.

Vögte der modernen Zeit,

machen sich im Lande breit.

Solange unsre Schweiz noch steht,

wohl auch die Schweizerfahne weht.

Es möge lange noch so bleiben,

dass fremde Vögte wir vertreiben.

Unser Land hat oft bewiesen,

wir meistern all die Krisen.

Ich bin auch!

Ruedi Gysi, 29. Juli 2019

***

…. „(…) Übertragen auf heute heisst das: Wir müssen unseren eigenen erfolgreichen Weg gehen. Unseren freiheitlichen Weg.

Denn ich glaube, dass der Satz vom „geostrategischen Unding“ auf alle Systeme zutreffen mag, ausser auf eines: Das freiheitliche Modell der Schweiz. Vorausgesetzt, wir haben die Kraft und den Mut, uns die Freiheit weiterhin zu bewahren. …)“ Quelle/Mehr

„Wollen wir freie Schweizer bleiben?“

Schweiz: Souveränität und Freiheit bewahren


Klimaschutz, eine neue Religion

Religion, religio, Bindung an eine bestimmte (gemachte) Überzeugung.

Michael Limberg: „Klimaschutz ist eine absurde Idee* haben wir es mit einer neuen Ideologie (Religion) zu tun? Wie es scheint gehts in diese Richtung! „Die globale Kirche des Klimawandels„. Wir merken, dass der Klimaschutz zu einer riesigen Umverteilungsmaschine mutiert! Selbst gefälschte Daten werden heran gezogen um dem Klima-Dogma auf den Sprung zu helfen! Greta sei gegrüsst! Prof. Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin:  „Klimawandel seit der kleinen Eiszeit„.

Klimakurve, warm  (rot), kalt (dunkelblau) kQ = Prof.Horst Mmalberg

Es ist anzunehmen, dass der aktuellen Erwärmung eine Abkühung folgz!

Klimarat, Q = Prof.Horst Mmalberg

Griechische Statistiker in italienischen Verhältnissen?!

Will etwas durchgestzt werden müssen, sind alle Mittel heilig. Auch das Schummeln gehört dazu und wenn es nur um Windräder (Windatlas) geht!

Selbst Richter kümmern sich nicht um die Warheit, auch nicht um die Gerechtigkeit. Sie sprechen „Recht“!

Die Sonne steht immer im Spiel. Spätestens wenn sie ablöscht wird es begriffen!

Wenn die Wolken nicht nur aus Wasser und Eis besteht.

Als ich die jungen Flugschüler im Fach Meteo unterrichtete, lag die Frage nach der Ursache des Wetters, der Passatwinde, der vorherrschenden Westwindlagen, die Berg-und Talwinde , die Entsehung von Aufwinden usw. im Raum. Der „Motor“ liegt in der Sonne. Es kommt dann auch noch die Erdrotation mit der daraus resultierenden, die Corioliskraft hinzu.

Wenn nun der Weltklimarat dazu kommt, die Sonnenenergie als konstant darzustellen, ist erklärt, warum Politiker, auch Wissenschaftler und Steuerscheffler einen Hype starten konnten, der uns noch teuer zu stehen kommt. Beinahe hätte ich es vergessen: Die vierte Kraft im Staat, die Presse mit den Journmalisten hat ihre Hausaufgaben, das saubere und gründliche Recherchieren sträflich vernachlässigt! Sie plodern fleissig von erneuerbarer Energie. Schon in der Physik lernten wir einst, dass Energie nicht erneurbar ist. Man kann sie speichern (Stauseen, Akkumulatoren) und umwandeln. Benutzt da etwa das Ross den Reiter?

Das Zündhölzli, einmal angefacht hat seine Energie nach kurzer Zeit verpufft. Das Zündhölzli kann nicht in den Zustand vor dem Abbrand zurück gebracht werden.

Ideologien sind gefährlich , weil machtbesessen, intolerant, dogmatisch und fundamentalistisch. Diese „Eigenschaften entsprechen einem „Zweckglauben“ der zu einem „Aberglauben abrutscht“. Politische und konfessionelle Ideologien brachten der Menschheit seit je das grösste Unglück und die grösste Grausamkeit. Diese Art der Macht entspricht das berühmte Wort des Basler Historikers Jacob Burckhardt (ckdt!):“ Macht ist böse an sich.“ Wir sehen uns mit Manipulation im globalen Stil konfrontiert, die mit der Angst Geld erpresst. Die einschlägige Methode der Mafia!

Kennen wir doch schon: Profit des christlichen Glaubens – Befreiung von der Todesangst und der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod. „Wenn Du glaubst, bekommst du das ewige Leben!“ Dies riecht nach „win – win“. Es dient beiden, dem machtgierigen Verführer und dem gutgläubigen Verführten! Ein Glaube, der keinen Provit anbietet, müsste wohl niemand haben. Glauben ist halt bequemer als selbst den Kopf einschalten und etwas denken dabei!

Nun, Propheten gab es schon immer – mehr falsche als gute! Und es wird welche geben, die neue „Beweise“ präsentieren. Neuerdings kommen sie aus Bern. „(…)  Raphael Neukom & Co von der Universität Bern verweisen im Journal «Nature» nun aber auf einen erheblichen Unterschied: Ausserhalb des derzeitigen rapiden Temperaturanstiegs hätten Klimaschwankungen in den vergangenen zwei Jahrtausenden nie auf der ganzen Welt gleichzeitig stattgefunden…)“  Kaum jemand jedoch getraut sich, eine Korelation zwischen der Sonnenaktivität bzw. natürlichen Gegebenheiten und dem menschlichen Einfluss auf zu zeigen. Die gleichbleibende „Sonnenkonstante“, festgelegt durch den Weltklimarat lässt grüssen. Und eine Zeit von 2000 Jahren ist eine kurze Sequenz in Bezug auf die Gesamtgeschichte der Erde und der Sonne.

„Die Welt ist ein Schwindel“ Josef Würsch (Schwabs Sepp) um 1940.


Der Postchauffeur

Die Schweizerzeit ist nicht unsere „Hauszeitung“. Doch das „Inserat“ von Beat Zelger aus Stansstad lässt sich sehen. Er spricht von einer wahren Geschichte. Ich kaufe ihm dis ab! Mit seinem spitzem Griffel hat er schon in viele Blasen gestochen.

Jeder Postchauffeur muss sich alle zwei Jahre einem Test bezüglich seines Gesundheitszustandes und fahrerischen Könnens unterziehen. So kürzlich auch Fritz K.Beim Postautoskandal war man grosszügiger. Niemand musst „dran glauben“!

Dass Juristen drauf und dran sind, Geld zu machen ist nicht neu. Es scheint gar, dass es zu viele davon gibt! Dem alten „Lic“ im Dorf indem ich aufgewachsen bin sagte man nach: „Sag dem ja nie guten Tag, sonst hast Du am anderen Tag eine Rechnung im Haus!“ Dass nicht immer Recht gesprochen wird, zeigen die vielen erfolgreichen Rekurse, die durch das Ober- oder/und Bundesgericht gutgeheissen werden.

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich (Bundesverfassung, Art. 8. Abs. 1). Bei Streitigkeiten wird ja oft eingeschüchtert. Man holt sich ein „Parteigutachten“ ein, um Eindruck zu erwecken. Für Unkritische und Naive ist damit das „Gesetz“ klar. Ja, klar wie Hüsligülle! Denn sie gehen einem Verführer auf den Leim und stimmen unbedacht in den Chor der Aasgeier ein! Aber eben, Recht und Recht haben oder rechthaben ist nicht das Gleiche!

Verkehrsteilnehmer sind offenbar als „Brache“ zu bearbeiten! In der Fliegerei ist es nicht anders.

Flugbehinderungsbehörde

38/Aerorevue 6/2019

Falls die „normalen“ Automobilisten derart terrorisiert werden, kann das Bundesamt für Strassen ASTRA aufatmen. Es braucht dann keine 6-spurigen Autobahnen mehr, die in die Zentren führen!

Und man bedenke: Bei Streitigkeiten geht es letztlich immer um Geld. Die Summe am Anfang ist gleich der Summe am Ende des Prozesses. Was geändert hat sind die Besitzanteile! Dies ist die Aussage eines erfahrenen Juristen, der primär mit dem Erbrecht zu tun hat.


Pilatus Flugzeugwerk von Bundesbeamten abgewürgt

Der grösste Arbeitgeber in Nidwalden, die Pilatuswerke AG in Stans sind in die Mühle von Beamten gelangt!

Der Pilatus, vom Bürgenstock her gesehen.

Die Nidwaldner Zeitung berichtet: „(…) Nicht etwa Bundesrat Cassis, sondern ein Sektionsleiter entschied, dass Pilatus keine Dienstleistungen mehr für Trainingsflugzeuge in Saudi-Arabien erbringen darf. Bürgerliche Politiker kritisieren, dass ein Entscheid mit möglicherweise erheblichen Folgen für die Exportwirtschaft so gefällt wurde…)“

Cassis Doktrin, Weltwoche

Der Chef, Bundesrat Cassis weiss nicht was seine Knechte tun – oder man kreiert nun ein Bauernopfer! Oder herrschen in seiner Umgebung etwa „italienische Verhältnisse“? Der „Hokus pokus fidibus“ könnte die Stützen für seinen Spagat verliren! Ein Schaumschläger? Schon im Gesundheitswesen machte er viele Worte und sagte nichts! Seine Könige unter sich scheinen in Eigendynamik verfallen zu sein. Echte Führung kennt andere Vorzeichen! Hat sich ein Beamter ein Königreich aufgebaut, muss er Sorge dazutragen und Leistungen zeigen! Auf seinem Beamtenross kann er gut Pfeile in die Menge schiessen. Er ist praktisch unkündbar und sein Leben ist gesichert. Vielleicht wähnen sich einige in falscher Sicherheit! Die Erkenntnis, dass sie nur von einer gut laufenden Industrie und vom Volk getragen, bzw. finanziert sind geht ihnen offenbar ab. Nichts gegen Beamte, aber eine sich ausbreitende Beamtenkrake braucht die Schweiz nicht!

Die Job-Maschine Nummer eins in der Schweiz ist der Staat. Pro Monat gibt es 523 neue Stellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden, schrieb Die Schweiz am Wochenende am 28.12.13 …. Daran hat sich bisher wohl kaum viel geändert! Nimmt man noch die extern hinzugezogenen Fach- und Arbeitskräfte dazu, wird einm fast schwindlig! Da ändert auch nichts an der Sache, dass „Beamte“ zu Angestellten gemacht wurden und werden!

Von der viel gelobten Verflachung der Hierarchien und von den Massnahmen zur Effizienzsteigerung und von der Deregulierung ist offenbar Vieles auf der Strecke geblieben!

Pilatus, Montage

Die Pilatus Gruppe beschäftigte Ende 2018 2283 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon arbeiten 93 Prozent in der Schweiz und davon der Hauptteil in Stans.

Es scheint Mode zu sein, die Fliegerei zu knütteln! Neben der Flugzeugindustrie kommt auch die allgemeine Luftfahrt in die Zange! Würde man das Autofahren auf die gleiche Art terrorisieren, müssten keine weiteren Autobahnen mehr gebaut werden. Einige könnten gar abgebrochen werden.

Flugverhinderungsbehörde

Die Ausmistung des Beamtenstaates wäre nun langsam angezeigt!


Geld regiert die Welt

Keine Neuigkeit in dieser Überschrift. „Nichts Neues unter der Sonne!“ (Kohelet), wissen wir schon; schon immer gesagt;…

Wenn man es schon gewusst haben will, sollte man sich jedoch um die Einzelheiten kümmern. Dann wird es etwas anspruchsvoller werden!

Hören Sie den Vortrag von Ernst Wolff: Auf der letzten Etappe zum Crash – Wie konnte es so weit kommen? 27. Mai 2019

Der nächste Coup: Die Abschaffung des Bargeldes!  Für Barzahlung sind der Käufer und der Verkäufer, also zwei Parteien involviert. Beim Bezahlen via Kredikarte kommt ein dritter dazu (eine Made im Speck). Der Finanzdienstleister – Ziel: totale Überwachung und eine weitere Masche zur Aussaugung bzw, Enteignung der Einzelnen… Angriff auf den Mittelstand durch Plattformökonomie.

***

KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)

„(..) Geld regiert die Welt! Banken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen Finanzdienstleister seit Jahrzehnten als FIAT-Money auf den sogenannten „Märkten“ imitieren, hat spätestens seit 1971 keinerlei Bezug mehr zu echten Werten. Als US-Präsident Nixon, nach der enormen Verschuldung während des Vietnamkriegs, die Golddeckung des Dollar aufgab, zog die Regierung endgültig vom Weißen Haus in die Wall Street um. Banken sind inzwischen so mächtig, dass einzelne Banker heute per Mausklick Summen bewegen können, die deutlich größer sind als die Mittel, die mittlere Staaten im Jahr erwirtschaften. Mit solchen Hebeln ausgestattet, können Großbanken im Verbund jeden politischen Gegner in die Knie zwingen, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Derartige Machtspiele sind dennoch selten geworden, denn die Drehtür-Politik der Finanzinstitute ist wesentlich effektiver. Längst sind unsere politischen Entscheider in den Regierungen von „Beratern“ umstellt, die direkt aus dem Bankensektor stammen. Mario Draghi, der heute die EZB kontrolliert, stammt direkt von Goldman Sachs. Zufall? Mit dem Aufheben des Glass-Steagall-Act aus dem Jahre 1932, wurde die strikte Trennung zwischen klassischem Bankgeschäft und Investmentbank wieder aufgehoben. Hatte man aus den Fehlern der Weltwirtschaftskrise nicht gelernt? Oder war Bill Clinton, als der das Gesetz von damals in die Tonne warf, einfach gedanklich bei Monica Lewinsky? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass selbst der Crash von 2008 am Selbstbedienungs-Charakter des (Finanz-) Systems nichts geändert hat. Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Schon kurz nach dem Crash, ausgelöst durch die Bank Lehman Brothers, wurden wieder astronomische Boni bezahlt und entstanden wieder neue „Finanzprodukte“, die nur dazu geschaffen wurden, um auf den Spieltischen der Großbanken unüberschaubare Spekulations-Blasen zu schaffen. Unser Geldsystem ist eine Munitionsfabrik, in der es zu Gewohnheit, ja zu Bedingung geworden ist, rund um die Uhr zu rauchen, will man ganz oben mitspielen. Das kann nicht ewig gut gehen. Die nächste Krise ist so sicher wie ein Waldbrand im Hochsommer, wenn eine glühende Zigarette unachtsam im Unterholz entsorgt wird. Wer glaubt, nur weil er bis zum Hals im Wasser steht, Feuer könnte ihm nichts anhaben, der verdrängt, dass nicht nur der Wasserspiegel permanent steigt, sondern die Dreiecke, die ihn umkreisen, zu den Haien gehören, die sich überall tummeln. Um uns baut sich ein erneuter Finanz-Tsunami auf, dessen Wirkung alles Bisherige übersteigt, zumal die Mittel der Bankenrettung 2008 vollständig verbraucht wurden. Dieser Kahn hat schlicht kein einziges Rettungsboot mehr! Was erwartet uns? Wie dicht stehen wir an der Klippe? Und warum erfahren wir über den erbärmlichen Zustand unseres Geldsystems kaum etwas? Was früher im Kleingedruckten unterging, wird heute durch das Erschaffen von medialen Nebenkriegsschauplätzen geleistet. Man verkauft uns für blöd. Durch die Bank und mit den Medien. KenFM spricht mit Ernst Wolff über den Status Quo unseres Geldsystems und nimmt dabei keine Dollar-Note vor den Mund. Nach seinem Bestseller „Weltmacht IWF“ legt Wolff jetzt mit „Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ noch eine Schippe drauf. Wer die Nerven hat, sich den Konsequenzen der „Märkten“ zu stellen, sei vorab gesagt: das Interview wird ihn erzürnen. Menschen, denen ihr Arzt empfohlen hat sie mögen sich schonen, sollten sich diese Ausgaben von KenFM im Gespräch sparen.

Inhaltsübersicht: 00:00:24 Das neue Buch: Finanz-Tsunami, ein Lehrbuch in Kapiteln 00:02:06 Das Ende des klassischen Finanzsystems 00:04:04 Historischer Diskurs: Was ist Geld? 00:07:37 Was ist eine Investment-Bank? 00:09:11 Die Wurzeln des Bankensystems liegen im Wilden Westen 00:15:11 Entstehung des Federal Reserve System, auch FED genannt 00:20:19 US-Banken finanzieren den 1. Weltkrieg 00:25:07 Kredite als Destabilisierungsfaktor in den USA & Europa 1914 – 1945 00:32:15 1945: Bretton-Woods Währungsordnung versus Triffin-Dilemma 00:38:12 Wer gegen der Dollar opponiert, bekommt Probleme 00:42:27 Der Beginn des Petro-Dollars und des IWF 00:47:28 Finanzkrisen der 70er bis 90er, neue Wege werden benötigt 00:52:19 Finanzderegulierungen mit Unterstützung der Politik 01:00:42 Bürger müssen kritischer werden, sich informieren, sich wehren 01:16:23 Finanzzusammenhänge aus den letzten 100 Jahren 01:32:23 Wann kommt die große Tsunami-Welle?

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Den möglichen Crash wird durch die Vierte Industrielle Revolution beschleunigt. Die Ethik ist endgültig abhanden gekommen


Waffenrecht

Die Ja-Sager zur Waffenrechtsinitiative machen es sich einfach. Bei einem Ja  betrifft es nach Ihnen niemanden nachteilig in der Schweiz. Dafür gewinnen alle: Wirtschaft, Tourismus, Sicherheit, und schliesslich wird der Wohlstand damit gefördert…. Es gleicht schon fast einer win-win-Situation um nicht gerade von einem einseitigen politischen Perpetuum mobile zu reden.

Aber eigentlich fürchten sich die Jasager davor, dass die Schweiz aus dem Schengenraum fliegen könnte. Da muss doch wohl eine Drohung in der Luft liegen! Duckmäuserisch will nachgegeben werden! Eine Folge von einstig falschen Verhandlungen mit der EU.

Sie meint dazu, Monika Rühl, Direktorin von Economiesuisse:

Waffenrecht Schengen

Wenn wir mit einem Ja nur länger bleiben können, handelt es sich ergo eh um eine befristete Angelegenheit! Warum die ganze Aufregung? Frau Rühl hat sich entsprechend geäussert!

So wird mit dem Volk umgegangen! Für wie blöd wird dieses eigentlich gehalten?

„(…) Für die Wirtschaft und den Tourismus steht viel auf dem Spiel am 19. Mai. Im Video erklären drei Wirtschaftsvertreter, warum ein JA zum Waffenrecht so wichtig ist. Jetzt Video ansehen!)“

Waffenrecht, Schengen, Reisen

Das freie Reisen ist zwar angenehm, aber auch contraproduktiv in Sachen CO2-Ausstoss, Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminalismus. Es beisst sich in den Schwanz. Man will unbeschränkt reisen und CO2 ausstossen können. Um Letzterem ein grünen Anstrich geben zu können will man den Leuten, die ja frei reisen können, eine CO2-Steuer abknöpfen… reine Gewissensberuhigung.

Er sagt dazu,  Andreas Züllig, Präsident Hotelier suisse – zvg „(…) Ein Ja bei dieser Abstimmung ist für den Tourismusstandort Schweiz von zukunftsweisender Bedeutung…  Schengen ist nicht nur für die Schweizer Sicherheitsbehörden ein Gewinn, sondern auch für den Tourismus. …)“

Die Touristiker haben den Markt schon gepflegt, als es Schengen noch gar nicht gab. Man denke anden langjährigen Verkehrsdirektor  Kurt H.  Illi, der persönlich für die Stadt Luzern und die Region bis auf die Chinesische Mauer geworben hat. Ein Profi halt!

Bisher hat weder der Tourismus noch die Wirtschaft wegen des bestehenden Waffenrechts gelitten! Die nicht bewachten Aussengrenzen der EU fördern auch das freie Reisen Krimineller und Wirtschaftsflüchtlingen, was nun ja schon zur Genüge nachgewiesen wurde !

Kurt Rohrbach, der „Berner Chef der Chefs“ bläst mit dem Strom schwimmend ins Horn!  „Wichtiger Sicherheitsgewinn“ «Über 50 Fahndungstreffer pro Tag erhalten Schweizer Behörden auf diesem Weg. Allein aus der Schweiz wird das SIS rund 320’000 Mal abgefragt – und das jeden Tag» Das SIS ist ein Informationssystem, in dem gestohlene Gegenstände und Personen ausgeschrieben werden, die polizeilich zwecks Auslieferung gesucht werden, mit einer Einreisesperre belegt sind oder vermisst werden. Es ist davo auszugehen, dass auch Schengenstaaten an Schweizer Informationen interessiert sind. Um den Datenaustausch zu pflegen benötigt man ein entsprechendes gegenseitiges Abkommen und keine Erpressung! Trotz SIS ist der Fall des schweizerisch-spanischen Doppelbürgers Amri erst nachträglich ans Tageslicht gekommen! Wer hat versagt?

Man Stimme entspannt mit einem überzeugten Nein. Sie werden sehen, die Innovationskraft wird die „Schengenschranken“ und den „EU-Druck“ neutralisieren! Politiker, Touristiker, Reisende und Sicherheitsfachleute werden den Kopf etwas schräg halten, so dass die graue Masse in einer Ecke zusammen läuft und dann werden die entsprechenden Ideen zu neuen und sinvollen Strategieen führen!

Vielleicht wird der Schutz der EU-Aussengrenzen doch noch wirksam konzipiert!

Das Waffenrecht: «Das geht die EU nichts an»

„…) Der amerikanische Verfassungsgründer Thomas Jefferson wusste genau, warum ein liberales Waffenrecht elementar ist: «Der wichtigste Grund für die Menschen, ihr Recht zu behalten, Waffen zu tragen, ist, als letzter Ausweg, sich vor der Tyrannei der Regierung zu schützen.»…)“ Quelle


Brexit, Chance verpasst?

Die Briten scheinen die Gelegenheit zu verpassen, den Austritt aus der EU in eine Wachstumsstrategie umzumünzen.

Die Europäische Union (EU) stellt mit ihrem zunehmenden Regulierungs- und Zentralisierungsdrang gewissermassen die Antithese zum Erfolgsmodell dar, welchem der Kontinent seinen Aufstieg zu verdanken hat. Errungenschaften wie etwa die parlamentarische Demokratie, die Wirtschaftsfreiheit und Gewerbefreiheit, wie auch die Gewissens- und Religionsfreiheit entstammen der Abwesenheit einer zentralen politischen Gewalt und dem Wettbewerb zwischen verschiedenen Gebietskörperschaften. Der enorme Agrarprotektionismus, sowie undurchdachte gebietsübergreifende Richtlinien und Politiken der EU schränken diesen Systemwettbewerb immer stärker ein.

Aus dieser Optik hätte der Brexit durchaus eine Chance sein können, um diesen schädlichen Trend umzukehren. Doch allem Anschein nach wird Grossbritannien diese Gelegenheit nicht nutzen können. Die ökonomischen Weisheiten eines Adam Smith, die ruhmvolle Vergangenheit der industriellen Revolution (1.0-4.0) und des Freihandels, die gesunde Rhetorik einer Margaret Thatcher zum privaten Unternehmertum und zur Eigenverantwortung sind leider heute nicht mehr die dominierenden Ansichten.

Die Politik Grossbritanniens wird heute vom Chauvinismus des Wohlfahrtsstaats dominiert und viele Interessengruppen möchten den bestehenden nationalen Etatismus aufrechterhalten, ob im Gesundheitswesen, in der Bildung, im Wohnsektor, in der Landwirtschaft und der Fischerei oder bei «öffentlichen Dienstleistungen». Die wettbewerbsfähige Strategie des Brexit, nämlich die eines einseitigen Freihandels gegenüber der EU wie auch dem Rest der Welt, wird nur von einigen Think Tanks vorgeschlagen. Nichtsdestotrotz verspräche diese einen enormen Wohlstandsvorsprung. Quelle: Liberales Institut

Das nicht-verwertete Potenzial des Brexit

Es bleiben unbeantwortete Fragen:

  • Was wäre, wenn festgestellt würde, die Menschheit hätte ihr zahlenmässiges Maximum erreicht?
  • Wie würden die Wachstumsökonomen damit umgehen?
  • Die Theorien der Postwachstumsanhänger scheinen ins Leere zu verlaufen! Über „Peak Oil“ ist schon viel geschrieben worden. Die nächste Runde heisst vielleicht Peak Everything oder Peak Prosperity
  • Was wäre, wenn die Wachstumsapostel keine Alternativen zum wirtschaftlichen und Geldwachstum fänden?
  • Würden sie vielleicht etwas nachhelfen, damit Wachstum wieder möglich wäre?
  • Welche Mittel würden sie wohl einsetzen? Etwa Krieg mit biologischen oder chemischen Mitteln oder mit etwas ganz anderem? hatten wir mit den Kriegen WK1 u WK2 (inkl. Konzentrationslager und Ethanasie, sowie von Vietnam bis Syrien und Jemen…
  • Was ist von Politikern zu erwarten, deren „Horizont“ bis zu den nächsten Wahlen reicht und denen es nur um Macht geht? Die Wahrheit bleibt bei ihnen aussen vor!
  • Was ist von Unternehmern zu erwarten? Sie die kurzfristig und oft egoistisch denkt! (Hansjörg Wyss)

Die andere Sicht: öffne den folgenden Link: „Man sollte weit weit weg sein, wenn die Bombe hochgeht“  – Volkswirt Dr. Markus Krall zum Brexit

Ergänzt: 21/22. 04. 19


Nicht nötige Arztbesuche – neue Abzocke?

Die Gesundheitskommission des Nationalrats betreibt Geldeintreibung für das Gesundheitswesen! Wer den Spitalnotfall aufsucht, soll eine Gebühr von etwa 50 Franken zahlen müssen. Das will die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK). Auch eine Bargebühr für Besuche in Arztpraxen steht zur Diskussion. Das ist doch absurd!

Der „symbolische“ Betrag soll bei jedem ambulanten Spital- und Praxisbesuch sofort und in „bar“ eingezogen werden.

Werden Nozfallstationen überlaufen, gibt es ein einfaches Mittel dagegen: Die Triage! Leute mit kleinen Bobos werden nach Hause geschickt oder zu hinterst in die Reihe verwiesen. Bei geringem Andrang, was ja nicht selten vorkommen soll, ist man um jedes Bobo froh!

„(…) Notfallabteilungen sind seit Jahren stark überlastet und verursachen hohe Kosten. Wie hoch die Kosten sind, die durch unnötige Besuche der Notfallstationen, zeigt erstmals eine neue Studie des Berner Inselspitals. Ohne unnötige Notfall-Besuche könnten 100 Millionen Franken gespart werden, schreibt die «SonntagsZeitung»….)“

„(…) Studie: Für die Studie wurden die Akten von insgesamt 6955 Männern und 4303 Frauen miteinbezogen, die zwischen 1. Mai 2007 und dem 31. Mai 2008 den Erwachsenen-Notfall im Universitätsspital Bern aufgesucht hatten und dort als «nicht dringliche» chirurgische Notfälle diagnostiziert worden waren. «Nicht dringlich» bedeutet, dass die Behandlung erst innerhalb von zwei bis vier Stunden erfolgen muss.)“ Man kann sich ausdenken, was dies für die 189 Spitälern in der Schweiz bedeutet!

„(…)In der Schweiz sind Schätzungen zufolge 20‘000 Spitalaufenthalte pro Jahr auf medikamentenbedingte Probleme zurückzuführen. Gemäss der internationalen Health-Policy-Survey-Studie von 2010 haben 5,3 Prozent der befragten Personen in der Schweiz in den beiden Vorjahren mindestens einmal ein falsches Medikament oder eine falsche Dosis erhalten.)“ und dafür wären dann noch 50 Franken zu berappen!?

Wenn jemand mit einer bereits schwierigen Gesudheitsbiograpie den Notfall dreimal aufsuchen muss, bis eine Lungenentzündung diagnostiziert wird, wären da bereits Fr 150.- unnötig abgeliefert worden (Fall bekannt)!

„(…) 2017 waren 36 900 Ärztinnen und Ärzte berufstätig. Im Vergleich zum Vorjahr hat ihre Gesamtzahl um 725 zugenommen. 34 Prozent davon stammen aus dem Ausland. Die Mehrheit der ausländischen ärztlichen Fachkräfte kommt aus den Nachbarländern, wobei Deutschland die grösste Gruppe stellt. 51 Prozent 
der Ärztinnen und Ärzte sind ambulant tätig, 47 Prozent arbeiten im stationären Bereich bzw. in einem Spital. Die Allgemeine Innere Medizin ist das am häufigsten vertretene Fachgebiet in der berufstätigen Ärzteschaft (22,5 Prozent). Das durchschnittliche Arbeitspensum im stationären Bereich beträgt 9,5 Halbtage und ist somit höher als im ambulanten Sektor (8,1 Halbtage)..)“ Mehr

Unter dieser Betrachtung kann danach gefragt werden, ob wir Ärztemangel haben oder ob es einen Boom gibt!

Aerztedichte_Grundversorger_Schweiz; – Auffällig: Stadt-Land-Gefälle

Das geringe Arbeitspensum (Halbtage oder halbe Arbeitstage?) spricht nicht dafürdass die Ärzte stets überlastet sind! Aber wenn jemand mit so einem geringen Pensum sein Leben feudal zu bestreiten vermag, muss bei der Tätigkeit wohl genügend abfallen…. Ein Grund des teuren Gesundheitswesens!

Je nach Spital sieht die Notfallbelastung unterschiedlich aus. Es gibt welche, die sich förmlich darum bemühen!

(…) Notfallstation: Rund um die Uhr und während 365 Tagen: In unserer Notfallstation werden Patientinnen und Patienten versorgt, die umgehend eine medizinische Behandlung benötigen. In unseren neuen Einzelzimmern bieten wir Ihnen grösstmögliche Ruhe, individuelle Untersuchung und Pflege sowie die Wahrung der Privatsphäre. Mit modernen Überwachungsgeräten und diagnostischen Apparaten untersuchen und behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten zeitnah und problembezogen; hierfür steht auch ein modern ausgerüsteter Schockraum zur Verfügung.

Hausärztliche Notfallpraxis – An Wochenenden und Feiertagen betreiben die Hausärzte Obwalden und das Kantonsspital Obwalden gemeinsam die Notfallpraxis. Diese ist baulich der Notfallstation vorgelagert. Für Patientinnen und Patienten bietet dies den Vorteil, im Notfall eine zentrale Anlaufstelle zu haben und schnell am richtigen Ort behandelt zu werden.

Wenn Sie Beschwerden haben wie:

  • Brustschmerzen, Atemnot
  • Lähmungserscheinungen
  • Infektionen, Fieber
  • Unfälle
  • Bauchschmerzen
  • Vergiftungen

dann zögern Sie bitte nicht und melden sich unter den genannten Telefonnummern. In lebensbedrohlichen Situationen fordern Sie den Rettungsdienst unter dem Sanitätsnotruf 144 an.

Die einen werben um Notfallpatienten, andere wissen nicht, wie damit um zu gehen – aber alle wollen mehr Geld dafür…

Die Notfallaufnahme gehört zum ureigensten Dienst eines Spitals oder einer Arztpraxis! Was würde man wohl sagen, wenn der oberste Boss der SBB, Andreas Meyer,  Bahnfahrende auf Notwendigkeit einer kurzen oder längeren Bahnfahrt überprüfen würde und ihnen zusätzlich zur Fahrkarte 50 Franken abknöpfen würde? Indirekt hat er es schon getan, indem nicht mehr die gefahrene Strecke zur Bemessung, sondern die aufgewendete Zeit für den Tarif angewandt wird!