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Niklaus von Flüe – der Heilige Bruder Klaus

Bruder Klaus, geboren um 1417 im Flüeli (Gemeinde Sachseln), gestorben am 21.März 1487 im nahegelegenen Ranft. –  Satue am Dorfplatz, Sachseln – Foto: Herbert. Odermatt

2017 ist der 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe, der als Bruder Klaus in Flüeli-Ranft als Eremit und Einsiedler lebte und als Mystiker und Mittler gefeiert wird, ist der Anlass. Bruder Klaus wurde vor 70 Jahren von Papst Pius XII heilig gesprochen.

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Der Geburtstag wird mit einem Staatsakt gefeiert. Somit wird die nationale Bedeutung von Bruder Klaus gewürdigt. Die Politiker werden sich bemühen, schöne Worte zu finden, den Zusammenhalt hervorzustreichen und das Leben des Eremiten als Beispiel darstellen. Morgen aber sind sie wieder im Hamsterrad der Politik. Weitsicht ist weniger gefragt als die nächsten Wahlen. Und das einzig lang wirkende Bestreben ist jenes, das nach Amt und Würde kommt. Und da geht es darum, schon jetzt gefällig zu sein, will man dereinst noch Geld aus einem Verwaltungsrat oder einem speziellen Mandat auf seine eigene Mühle leiten… Die Vettern wollen übereben, darum pflegen sie eine eigene, die Vetternwirtschaft. Im Dialekt heisst es oft: „Söi Häfeli, Söi Deckeli“! Das Motto: „Wer hat, dem wird gegeben“ Die Energiewende lässt grüssen!

Kein Prophet, kein Führer, aber ein Seher, – Wenn Frau BR Doris Leuthard für mehr Vertrauen wirbt, muss sie selbst glaubwürdig sein! Es scheint, dass der Bundesrat und die Polit-Elite das Ohr zu wenig am Boden haben. Anstatt, dass sie Volkswillen umsetzen, lassen sie sich von Branchen-Baronen wie z.B. der Stromlobby berieseln oder kriechen Brüsseler EU-Fantasten zu Kreuze.

Nach der Überlieferung soll Niklaus von Flüe diese Verse täglich gebetet haben:

Mein Herr und mein Gott, nimm alles mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Biografie: Mit seinem Bruder Peter wuchs Niklaus auf einem ansehnlichen Hof auf (das Geburtshaus). Über seine Jugend ist wenig bekannt. Um 1445/ 1446 heiratete er Dorothea Wyss (geboren um 1430). Zehn Kinder entsprangen ihrer Ehe (Das Wohnhaus von Bruder Klaus).

Der Zeit gemäss beteiligte sich Niklaus von Flüe als Bursche an militärischen Auszügen, doch schätzte er das Kriegshandwerk nicht. Dagegen war er spätestens 1457 der Vertrauensmann der Pfarrei Sachseln, und 1462 gehörte er dem Kleinen Rat , dem höchsten politischen und richterlichen Führungszirkel des Standes Obwalden an. Eine Kandidatur für das Amt des Landammanns lehnte er ab.

Um 1465 legte er alle politischen Ämter nieder. Zwei Jahre später, am 16. Oktober 1467, verliess er mit dem Einverständnis seiner Frau die Familie in der Absicht, als Pilger zu wallfahren. Wie vor einer langen Pilgerreise üblich, ordnete er zuvor den Nachlass und vertraute Familie, Haus und Hof den beiden ältesten, bereits erwachsenen Söhnen an. Von Visionen geleitet kehrte er bald um und liess sich im nahegelegenen Ranft nieder. Freunde bauten ihm eine Kapelle und eine Klause (Die Zelle von Bruder Klaus). Bald strömte viel Volk zum „lebenden Heiligen“. Im Dezember 1481 wirkte er beim Stanser Verkommnis entscheidend auf die zerstrittenen eidgenössischen Stände ein.

Mystik: Niklaus von Flüe strebte nach dem Einswerden mit Gott. Das Leben als erfolgreicher Bauer, Ehemann, Vater, Richter und Politiker, befriedigte ihn nicht, so dass er um 1465 in eine tiefe Sinn- und Lebenskrise geriet. Sein priesterlicher Freund Heimo Amgrund half ihm, sich daraus zu lösen und den ihm gemässen Weg zu finden. Zahlreiche Erscheinungen und Visionen, die er mit Freunden besprach, führten ihn auf den Weg in den Ranft.

Bruder Klaus ist ein Vertreter der spätmittelalterlichen Laienmystik. Da er weder schreiben noch lesen konnte, übernahm er die Lehren der deutschsprachigen Dominikanermystik aus mündlicher Überlieferung. Für den Mystiker Niklaus von Flüe wichtig waren vor allem die Betrachtung des Leidens Jesu, sowie die Verehrung der Eucharistie. Er beschäftigte sich auch intensiv mit der Dreifaltigkeit. Dazu benützte er ein einfaches Radbild, das einen dynamischen Gott postuliert, dessen Allmacht dreifach von der Mitte ausgeht und wieder in die Mitte zurückkehrt.

Von Bedeutung für das Verständnis von Niklaus von Flüe ist seine völlige Abstinenz von Speise und Trank während der 19 ½ Jahre im Ranft. Glaubwürdige Zeugen bestätigen seine Abstinenz, die naturwissenschaftlich nicht erklärbar ist. Sein Beichtvater, der Kernser Pfarrer Oswald Ysner, erkannte darin ein Zeichen göttlicher Liebe.

Nachleben: Niklaus von Flüe genoss bereits zu Lebzeiten höchste Verehrung. Sein Rat an die in Stans tagenden Stände wurde jedoch weniger von den Zeitgenossen denn von der Nachwelt als bedeutende Friedenstat verstanden. Während der Reformation erinnerten Reformatoren (Zwingli, Bullinger) vor allem an die politischen Ratschläge (Abkehr vom Pensions- und Söldnerwesen) des Eremiten, während die katholische Seite die religiösen Aspekte hervorhob. Besonnene Kräfte betonten stets, dass Niklaus von Flüe allen Schweizern gehöre. Bruder Klaus wird noch heute gern zitiert, sowohl von konservativen wie von fortschrittlichen Zeitgenossen.

Autor: Dr. Roland Gröbli (als Basis für diese Kurzbiografie diente der vom selben Autor 1993 für das Schweizer Lexikon geschriebene Text).

Meditationsbild, gemalt nach Angaben von Bruder Klaus -© 1999 – 2017 Wallfahrt Sachseln

Das Meditationsbild des Heiligen Bruder Klaus – War das Volto Santo die Vorlage für das Meditationsbild des Heilgen Bruder Klaus? Das neuste Video von Pfarrer Läufer analysiert das Meditationsbild und liefert erstaunliche Informationen.

Ethik und Imagination

Die Person (Persönlichkeit) des Menschen ist seine Seele (psychë). Das Fachgebiet, in dem das Tun der Seele hinterfragt wird, ist die Ethik. «Ethik» ist abgeleitet vom griechischen Verb εθίζω (ethizo, Partizip έθικος – ethikos), was «gewöhnen», «pflegen» bedeutet. Ethik ist Pflege der Seele, Pflege der Persönlichkeit….

Vision ist Imagination

Carl Gustav Jung gilt als derjenige Psychologe, der die Imagination in die Psychotherapie einführte. Was hatte ihn dazu inspiriert? In Wirklichkeit ist die Imagination schon uralt. Durch Meditation werden in vielen Religionen im Innern Bilder hervorgerufen. Manchmal kommt es dabei auch zu spontanen Visionen. Dieser Meditation entspricht im Griechischen die «eidetikë technë» – είδος (eidos) bedeutet «Bild», die «äussere Erscheinung» – was die Begabung einiger Menschen beschreibt, in der Seele Bilder aufsteigen zu lassen. Die Fähigkeit der Imagination war also bereits ein Thema in der antiken griechischen Philosophie –, die Psychologie war ohnehin bis ins 19. Jahrhundert Bestandteil der Philosophie. In der katathym imaginativen Therapie sollen das Aufsteigen von Bildern, das sich «lebhafte» Vorstellen und die Bilderreisen befreiende und wohltuende Wirkungen hervorrufen.

Wenn ein Mensch nicht das tun darf, was er kann und wozu er berufen ist, wird er krank. Wenn er nicht in seinem Verhalten widersprüchlich entgleist, so wird er durch das permanente Erleben von Frustrationen doch schwermütig (depressiv). Bruder Klaus hatte von Anfang an die Begabungen eines Mystikers. Das besondere Tun des Mystikers ist die Imagination. Für C. G. Jung ist der Eremit im Ranft der Prototyp des Mystikers (Ges. Werke, 11, §487). Ohne künstlich angeeignete Meditationstechnik hatte er die Fähigkeit zur Imagination. Bruder Klaus hatte sehr schöne Visionen. …  mehr

Bruder Klaus und seine Mystik– Im Gespräch mit Albert Lutz, Direktor des Rietberg-Museums, über den Heiligen Bruder Klaus und seine Mystik.

Thomas Maissen:  Niklaus von Flüe – Glaubensvorbild, Einiger, Mahner; das Das Nachleben des Eremiten über sechs Jahrhunderte

Im Herzen von Europa-> Bruder Klaus

Sowohl Bundeskanzler Konrad Adenauer wie auch der charismatische Zeitungsverleger Axel Springer bewunderten Niklaus von Flüe. Teilweise nahm deren Faszination skurrile Züge an. Siehe auch: „Konrad Adenauer und der Bruder Klaus

Axel Springer:

«Was die Seele für den Leib ist, ist Gott für den Staat. Wenn die Seele aus dem Körper weicht, dann zerfällt er. Wenn Gott aus dem Staat getrieben wird, ist er dem Untergang geweiht.» Mehr

Mehr Ranft!

Noch mehr Ranft: Im Sommer 2017 macht das mobile Erlebnis «Niklaus von Flüe – Unterwegs» Halt in allen 26 Kantonen der Schweiz.

Flüeli-Ranft – ein Kraftort! Die Eremitenklause aus Holz gebaut liegt zwischen steilen Hängen sorgsam geborgen. Unten im Tobel fliesst die Melchaa mit ihrem klaren Wasser. Die ganze Zone hat eine Ausstrahlung von 9500 Boviseinheiten. Die Zelle selbst ist durch die vielen Besucher und Neugierige „verbraucht“. Sie starhlt praktische keine Energie mehr aus. Bei völliger Ruhe kämen die Kräfte wieder hervor.

St. Niklausen ist ein weiterer Kraftort. Neben dem Turm steht die hübsche weissverputze Kapelle. Das Spezielle an der Kapelle ist die gewölbte Holzdecke, welche im Jahr 1704 entstanden ist. Die Bilder zeigen Themen aus dem Alten und Neuen Testament und sind mit heiligen Figuren bemalt.
Ein besonders kraftvoller Platz befindet sich in der Mitte unter der Chordecke. Er gibt 18000 Boviseinheiten her. Die neue liturgische Ausstattung von 1994 weist jedoch der Standort des Priesters am Zelebrationsaltar heute nur etwa 8000 Boviseinheiten auf. In der ganzen Kirche herrscht eine schlichte, warme Atmosphäre mit dem klassischen Wert von harmonischen 15000 Boviseinheiten. (=> Blanche Merz Orte der Kraft in der Schweiz)

Grabkapelle

Die Grabkapelle ist an den Kirchturm der von der heutigen Kirche getrennt da steht, angebaut.

Die Flüelikapelle wurde 1618 zu Ehren des von Niklaus von Flüe erbaut

Flüeli Kapelle, erbaut anno 1618

Irgend wie sind sehr viele Menschen mit Niklaus von Flüe verwandt. Staatsarchivar Pater Norbert Füeler, Schwyz,  stellte diese Verbindung für unsere Familie einst her und er nahm Winkelried gleich auch noch dazu. :

Die Verbindung zum Heiligen Bruder Klaus und dem Eidgenossen Winkelried

Niklaus von Flüe (1417-1487) 
     Wyss Dorothea
     ¦
von Flüe Dorothea
     Scheuber Kensli von Altzellen, NW 
     ¦
Scheuber Konrad, sel. , Landammann 1543; 1481-1559
     Roth Margaretha
     ¦
Scheuber Christina, verheiratet um 1540 mit
     Christen Melchior, tat sich 1531 am         Hubel hervor
     ¦
Christen Wolfgang, Kommissar
     Lussi Anna, Tochter des Ritter Melchior Lussi und seiner ersten Frau        Katharina Amlehn
     ¦
Christen Andreas
     von Büren Juliana
     ¦
Christen Anna
      Gander Meinrad
     ¦
Gander Hans Caspar (1642)
      Achermann Magdalena
     ¦
Gander Anna Maria
  Murer Jakob
     ¦
     ¦
Murer Meinrad, geb. 1692, Kirchmeier
  Käslin Klara, geb. 1697 
     ¦
     ¦
Murer Jakob
     Achermann Elisabeth
     ¦
     ¦
Murer Meinrad, gefallen 1798  (Überfall der Franzosen)
     Murer Josefa
     ¦
     ¦
Murer Meinrad, geb 1793,+ 1870, verheiratet 1819 mit
     Achermann Anna Maria, + 1834        
    ¦
Murer Peter, geb. 27.10.1828, + 27.1.1900, verh. 3.7.1871 mit
   Amstad Anna Maria, geb. 25.2. 1853
     ¦
Murer Meinrad, geb 6.10.1872, + 28.8.1960, Schiffmeister und Käser, verheiratet mit 
     Würsch Marie, geb. 12.11.1870, +      27.8.1950
     ¦
Murer Margrith, geb. 2.10.1908, + 2.4.1983
     Odermatt Josef Alois, geb. 26.8. 1909 in Beckenried, Schuhmacher, Seemann 5.5.1957
     ¦
Odermatt Herbert, Paul, geb. 13. 03. 1942, verheiratet mit
     Mattmann Brigitta, Lina, geb. 22. 11. 1943             
     ¦
Odermatt Daniel, geb. 08. 11 . 64 verheiratet mit
     Mun Sau-Kuen, geb. 7.7.71 
     ¦
Odermatt Cheryl Siew-Kei (kleiner Jade), geb. 4. 11. 2000 
                   und
Odermatt Shannon Siew-Tong (Moregnrot) , geb. 03. 01. 2003





Quellen: Staatsarchivar P. Norbert Flüeler, Schwyz / odh
Winkelried Erni +1Die 1618 erbaute Kapelle auf dem Flüeli-Felsen im Abendrot386 zu Sempach
     ¦
Winkelried Erni, Landammann, 1417, 1418.
     ¦
Winkelried Heinrich, Ratsherr u. Tagsatzungsbote
     ¦
Winkelried Arnold, Hauptmann, + 1522 bei Bicocca
     Gössler Helena, Tochter des Uli Gössler, Bürgermeister von St.Gallen
     ¦
Winkelried Magdalena
     Odermatt Hans, des Klaus u. Greti Mettler
     ¦
Odermatt Arnold
     Suter Afra
     ¦
Odermatt Hans, Landvogt im Blenio (1588)
     von Büren Anna, Schwester des Landammann Sebastian von Büren
     ¦
Odermatt Jost, Landweibel
     Blättler Gertrud
     ¦
Odermatt Ulrich
     von Büren Agatha
     ¦
Odermatt Jost, verehelicht 1636
     Mathis Juliana
     ¦
Odermatt Franz, Gesandter 1651-1733
     Risi Mar.Agatha
     ¦
Odermatt Anton
 Hummel Elisabeth
     ¦
Odermatt Elisabeth
      Käslin Mathias Victor
     ¦
Käslin Josefa
      Achermann Peter
     ¦
Achermann Anna Maria, Frau des Murer Meinrad
















Odermatt Josef, Meinrad, Franz, Anton, geb. 24. 04. 1936 Bauschlosser


Odermatt Alex, geb. 02. 08. 1966 
verheiratet am 5.5. 1993 mit Bürgisser Ursula, geb. 04. 03. 1971
Odermatt Brian Philip,  geb. am 25. 05. 1997 in Toronto, Canada
                    und
Odermatt Thierry Pascal,geb. am 28. 07. 2000

          20. 04. 04 – 30 04. 17, odh 

Flüchtlinge: Vollkaskoversicherung für die Schlepper?

Das Flüchtlingsproblem unlösbar?

Nationalrat Hans Grunder, von der serbelnden Kleinpartei BDP mit einer Bundesrätin, die mit fragwürdiger Methode dorthin kam, will sofort bis 50’000 Flüchtlinge aufnehmen! Parteimarketing, Profilierung, Gutmensch auf Kosten des Volkes, schafft Anreiz für Wirtschaftsflüchtlinge!

Geschäft in Afrika
Geschäft in Afrika

Nationalrat Andy Tschümperlin, SP, gleiche Richtung, nennt keine Zahlen doch Platz hätte es genug… bei ihm zu Hause?  Profilierung!

Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes und ehemalige Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz : 80’000 seien eine geringe Zahl… (20 Minuten). Sie wird vielleicht dafür unrentable Hotels aufkaufen und diese zu Lasten des Steuerzahlers betreiben…

Über die Folgekosten reden die Gutmenschen nicht (Gesundheit, Betreuung, Geburten, Schulen, Ausbildung, Ergänzungsleistungen nach 5 Jahren Aufenthalt an „langjährige Vorläufig Aufgenommene“, Anwälte…). Ich unterstelle ihnen nicht, dass sie für den Unterhalt und Fortbestand des Asylwesens, welches sich längst zu einem Selbstläufer entwickelt hat, Arbeit anziehen wollen. Käme jemand darauf, man dürfte es ihm nicht einmal verübeln.

Direktor der Caritas Hugo Fasels Gefasel: Wiedereinführung des Botschaftsasyls. – Die dort erteilten Visa kämen zusätzlich den „angeschleppten“! Sogar BR Sommaruga winkt ab. Sie hat in Brüssel nachgefragt. Dort will man nichts davon wissen. Ergo macht man hier auch nichts. BR Sommaruga hätte sofort eingelenkt, wenn die EU das Botschaftsasyl eingeführt hätte. Eine Spielerin als Marionette in Brüssels „Konzert“?-!

Parteipräsident der SP, Christian Levrat (Die SP will immer noch in die EU!): „(…) die Schweiz als Schengen- und Dublin-Mitglied trage direkte Mitverantwortung für die europäische Migrationspolitik. … Deshalb müsse sich der Bundesrat dafür einsetzen, dass die EU den Radius der Seenothilfeaktion „Triton“ bis vor die Grenzen Libyens ausweite. Ziel müsse sein, so viele Leben wie möglich zu retten und nicht, die Grenzsicherung zu stärken.  Auch müsse das Dublin-Abkommen mit einem klaren und von allen Ländern akzeptierten Verteilschlüssel für die Aufnahme von Flüchtlingen ergänzt werden….)“ (Q: NLZ).  Die Schweiz muss sich nicht in EU-Angelegenheiten einmischen!

Bundesrätin Simonetta Sommaruga: „Wir sind bereit, einen Beitrag zu leisten… wer Schutz braucht, darf kommen. … Wir haben eine Schutzquote von 60% der Flüchtlinge die bleiben dürfen!“ Diese Schutzquote ist innert eines Jahres fast verdoppelt worden! Die Vermutung, der nach der Genfer Konvention streng definierte Status „Flüchtling“ werde durch den Bund nicht eingehalten sondern aufgeweicht, ist nicht abwegig. Brauchen „Mittelständler“, die im Vergleich zu den anderen Landsleuten über Geld verfügen, Schutz?

Um Geld auszugeben, muss dieses erst einmal verdient sein! Dies gilt für Leute nicht, die noch kaum je solches selber geschaffen haben und gerne das Geld der anderen ausgeben.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen   haben wollen.“ Konrad Adenauer (Anm.:  die genannten Gutmenschen eingeschlossen)

Gewisse „Träger“ der direkten Demokratie – wir sollten bei den Wahlen genauer hinsehen! Sie missbrauchen Flüchtlinge für ihre Zwecke! Die anderen nehmen Geld dafür. Was ist der Unterschied ?  Diese „Würdenträger“ sollten besser alle Kommunikationsmittel verwenden und die Botschaft in die Welt setzen: „Hebt euer Geld für euch und eure Familien auf. Gebt es nicht Kriminellen! Es gibt keine Perspektive bei uns! “  So hätten sie wenigstens Klarheit!

Warum geht jemand in die Emigration? Entweder es gibt keine wirtschaftlichen Perspektiven (Wirtschaftsflüchtlinge), oder es gibt eine Bedrohung auf Leib und Leben. Deserteure gehören zu letzteren, selbstverschuldet! Schlepperorganisationen arbeiten um Profit! Mittellose können kaum fliehen! Ergo flüchten Menschen mit Geld, nicht jene, die bedürftigst sind!

Störfaktoren, Massnahmen:

  • Schlepper: Eliminieren (organisatorisch, personell, materiell, informell)! Kriminelle aufsuchen. Wer Flüchtlinge wie frei handelbare Ware und Freiwild behandelt, gehört aufgespürt und lebenslang eingesperrt.
  • „Schengen“:  Kaum jemand kommt in die Schweiz, ohne dass die Einreise in ein EU-Land erfolgte, ausser es habe jemand im Fahrwerkschacht eines Flugzeuges überlebt, oder durch Absprung aus einer Delegation (z.B.Sportler). Ergo: Schengen konsequent durchsetzen. Notfalls Illegale in Brüssel abgeben…!
  • EU:  Unfähigkeit einer internen Verteilung für Flüchtlinge. Einzelne Staaten sind im „Profitmodus“. Sie reklamieren Rechte und scheren sich um Pflichten. Dadurch wird der Druck auf Staaten ausserhalb der EU erhöht. Daher für die Schweiz: Bezogen auf die Bevölkerung nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen, als die EU-28, sonst wird sie attraktiv!
  • Libyen: Ein Staat im Chaos, unfähig, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Menschenhändler geniessen grosse Freiheiten. Also: Andere müssen für Ordnung sorgen, notfalls mit militärischen Mitteln auch in anderen Staten am südlichen und östlichen Mittelmeer.
  • Italien: Registriert etwa 20% der Flüchtlinge! Ein Skandal! Wenn die Schweiz von etwa 15’000 nur etwas mehr als 5’000 zurück ins Erstaufnahmeland schicken kann, wegen Verweigerung, ist es auch ein Skandal. Vereinbarungen durchsetzen!
  • Entwicklungshilfe: Die Hilfe hat zu keiner signifikanten Steigerung der Lebensumstände der Armen in Afrika geführt. Kontrolle des Mitteleinsatzes ungenügend! Die Korruption frisst die Mittel weitgehend auf.  Spendengelder kommen in falsche Hände!
  • Rettung: Je mehr Rettungsschiffe, desto mehr Bootsflüchtlinge! Förderung des Schleppergeschäfts! Je mehr Menschen sie aufs offene Meer treiben desto grösser der Gewinn!
  • Untergetauchte: Sie sind unrechtmässig im Land. Das Bundesamt für Justiz ist für das Recht zuständig. Bundesrätin Sommaruga hätte vor der eigenen Haustür zu wischen, bevor sie sich über die Grenze beugt! Illegale suchen und abschieben!

Die Übel an der Wurzel sind die Staatschefs bzw. die Mächtigen der Herkunftsländer der Flüchtlinge. Sie verhindern ihren Bürgern die Zukunftsperspektiven, Rechtsstaatlichkeit, missachten Menschen- und Bürgerrechte und das Recht auf Eigentum mit allen Mitteln inkl.  Korruption. Die westlichen „Machtgebilde“ wie USA und EU tragen Mitschuld an der Misere! Sie zerstören die lokale Wirtschaften mit ihren Subventionspraktiken oder sie terrorisieren die Bauern mit teurem Saatgut!

Weitere Ursache: Der „Washington Consensus“ – gentlemen’s agreements zwischen Wallstreetbanken, US-Notenbank FED, transkontinentalen Gesellschaften und  und internationalen Finanzorganisationen IWF, Weltbank usw. Zweck: „Privatisierung der Welt“ (Jean Ziegler).

Das amerikanische Modell einer weltweiten Freihandelszone ohne Regeln und Legitimität, wie es Pierre Moscovici in seinem Buch: L’Europe une puisance dans la mondialisation 2001 beschrieben hat, ist weit fortgeschritten. Die EU hat sich dem unterworfen und ihre Eigenständigkeit eingebüsst. Ihr fehlt: eine schlüssige Aussenpolitik, eine glaubwürdige Verteidigungspolitik, eine Migrationspolitik und eine glaubwürdige Finanzpolitik. Als Wirtschafts- und Handelsmacht tritt sie zwar (noch) in Erscheinung! Im Hinterkopf plagt sie das Szenario, in die Bedeutungslosigkeit zu versinken wegen China, USA, Russland,Indien, Brasilien usw. Sie verdankt die derzeitige Stellung transkontinentalen Grosskonzernen die von hier aus operieren. Diese erwarten tiefe, lieber keine Steuern, intakte Infrastruktur, unbegrenzten Arbeitsmarkt, vom Staat gut ausgebildete Berufsleute – interessiert an Rendite, alles andere ist Angelegenheit des Staates! Umfassende Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, NAFTA oder RCEP werden sich auch auf Afrika auswirken. Europa darf die Sozialisierung übernehmen inkl. Investitionsschutz und künftig mehr Arbeitslosen….!

Warum kümmern sich die Globalisierer nicht um die Folgen ihrer Politik ? Arbeitslose und Flüchtlinge sind solche Folgen!  Warum gilt in dieser Sache  das Verursacherprinzip nicht?  Es wäre an der Zeit, sich gegen die international agierenden Blutsauger zu wappnen!

Australien: „(…) Seit fast eineinhalb Jahren hat kein Flüchtlingsboot mehr die australische Küste erreicht – und es hat auch keine Toten mehr gegeben. ..)“ Australien empfiehlt seine harte Flüchtlingspolitik! Wichtig ist das Ergebnis. Australien hat den Vorteil über keine Landverbindungen zu verfügen.

Warum gibt es keine Bootsflüchtlinge mehr aus  Senegal auf den Kanarischen Inseln? Einmal war es die Wirtschaftskrise in Spanien     sowie der Rückführungsabkommen mit einzelnen afrikanischen Ländern und der verstärkten Seeüberwachung vor Westafrika (Fokus online, Mai 2005) wie es auch die NZZ  04/2015 nachschreibt (gleiches Foto in der gedruckten Ausgabe!).

„Einwanderung“  ist gut für politischen Stimmenfang und mediale Aufmerksamkeit sowie als Sündenböcke für den Volkszorn – eine unwürdig gehandelte Angelegenheit besonders, wenn sie auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen wird!

Wer weniger Flüchtlinge will, muss die Attraktivität auf „Null“ senken! Eine Vollkaskoversicherung für die Schlepper darf es nicht geben. Ich stimme Markus Somms „Tragödie zweiter Teil“ zu.

Als ob der Entwurf dieses Artikel schon gelesen wurde! => Schweiz will Flüchtlinge mit Videos abschrecken. Wenn Australien sein Abschreckungsvideo zurückziehen will, dann wahrscheinlich deshalb, weil es dieses nicht mehr braucht. Die Botschaft ist angekommen!