Kategorie-Archiv: 27.1 Meteo

Dünger aus der Sahara

Über die Kraft der Thermik und über die Winde wurde an dieser Stelle schon mehrmals berichtet. Wetterphänomene und -ereignisse faszinieren immer wieder!

Die Kraft im Wind wurde schon früh erkannt und genutzt. Landeroberer und Seefahrer  wie z.B. Christoph Columbus, Vasco da Gama,  sowie Polarforscher wir z.B. Roald Amundsen, und Fritjof Nansen,  waren mit Segelschiffen den Geheimnissen auf der Spur.

Denken wir auch an die Windmühlen Sie erleben heute eine Renaisance in der Stromproduktion.

Es wird dauernd gebetsmühlenartig geschrieben, sie würden erneuerbare Energie gewinnen! Die Schreiberlinge, Politiker , ja gar wissenschaftlich  Orientierte usw. haben gute Schulen besucht. Dort sind sie auch in Physik  Da istunterrichtet worden. Von daher müssten sie es eigentlich wissen. Energie  kann erzeugt werden.  Die Generatoren werden von Motoren angetrieben oder sie werden mit Wasserkraft oder eben mit Wind angetrieben. Energie kann auch gespeichert werden (Akkumulatoren, Stauseen). Man nennt sie potentielle Energie. Die Wirkung kinetischer Energie kann nach dem Abgang einer Lawine festgestellt werden. Ist die Energie verbraucht, ist sie weg. Die Lawine kehrt nie an ihren Ursprung zurück! Ergo: Niemand kann Energie erneuern!

Flitspritze (DDT)

Diese unzulässigen Behauptungen sind schon so verbreitet und eingetrichtert, dass man sie selbst mit *Flitsppritzen DDT)“ nicht mehr ausrotten kann!

Starke Südströmungen bingen Saharastaub nach Europa. Gletscher und Schneefelder zeugen davon. Es bilden sich jeweils rötlichbraune Ablagerungen und Einschlüsse in den Schnee- und Eismassen.

Giswilerstock im Winter bei klarer Sicht

Kürzlich war es wieder soweit. Der Hauptmotor respektive der „Staubsauger“ war das Tief über Spanien

Saharastaub Fr 4.2.21

Autofahrer erkennen jeweils den gelblichen, feinen Staub auf der Oberfläche des Wagens insbesondere auf der Frontscheibe. Die Besitzer von Autowaschanlagen freuts!

Giswilerstock, Saharastaub 05. 02. 21

Die kräftige Strömung aus Süden hat aber auch positive Aspekte. Europa kommt so gratis zu wertvollem Dünger! Meteo Schweiz hat abgeschätzt, dass am Freitag den 4. 2. 21 ca. 2g / m2 über der Schweiz schwebten. Umgerechnet wären dies 82’670 Tonnen Staub bzw. Dünger, der „gratis“ da abgeladen wird!

Saharastaub 1, 138.217.453, © earthobservatory.nasa.gov

„(…)  Eine Studie zeigt zum Beispiel, dass der Saharastaub für die Vielfalt der Pflanzenwelt im Amazonasgebiet sehr wichtig ist. Mit dem Passatwind wird der Staub von Afrika über den Atlantik nach Südamerika getragen und alleine im Amazonasgebiet werden jährlich rund 40 Millionen Tonnen des Saharastaubs abgelagert.

Staubeintrag csm_20140124_GlobalerStaub_NASA_AWI_7329812141

Der Staubeintrag in den Südozean stammt aus Patagonien und Australien. Beide Quellen waren während vergangener Eiszeiten erheblich verstärkt. (rot=Staub; blau=Meersalz; grün=organisches Material und Ruß; weiß=Sulfatpartikel).


Wenn es Katzen hagelt

Momentan sieht es nicht nach Katzenhagel aus. Die Kältewelle  brachte unterschiedlich viel Schnee ins Land. In St. Gallen über 70 cm, im Baselland 40 und bei uns in Sachseln etwa 6-8 cm. In den Bergenallerdings gab es sehr grosse Mengen und die Gefahrenstufe war lange Zeit und ausgedehnt auf „rot“. Einige Besserwisser fanden auf ihren selbst gewählten Routen im Abseits den Lawinentod.

„(…) Die sibirische Eiseskälte lässt Europa erschaudern und wird auch vor der Schweiz nicht halt machen. Forscher sprechen von einem Phänomen, das statistisch nur alle 25 Jahre vorkommt…)“

Daraus ist zu folgen, wie René, mein einstiger Chef an der Fliegerschule Birrfeld haarscharf und sofort folgerte,  dass es die letzte war, die wir wahrnemen konnten. Es sei denn, es gebe Ausnahmen. René hatte auch grosse Nummern unter sich, wie etwa den späteren Fliegerboss bei der Swissair, Philipp Bruggisser. Ob der Chef dem damaligen Jungspund die Flausen im Kopf nicht auszutreiben vermochte oder ob dieser bereits der ganz Durchtriebene  war der zum Alphatier mutierte, wissen die Götter!

Fredy machte mich auf den folgenden Artikel aufmerksam:

Gestern hat es Katzen gehagelt. Sie lagen überall, auf den Strassen, den Trottoirs, den Gärten, den Dächern, den Dächern der Autos. Sie tropften von den Laternen und von den Bäumen, drängten sich in den Pfützen und verstopften die Regenrinnen. Ständig fielen neue Katzen vom Himmel. Sie prasselten gegen die Scheiben, trommelten auf die Dachlukenfenster und liessen die Bäche über die Ufer treten. Die Luft war erfüllt von ihrem Miauen, sie klagten und schrien, die Hunde zogen die Schwänze ein, die Mäuse flüchteten durch die Gänge und selbst die Katzen der Menschen wussten nicht mehr wohin. Ihr empörtes Fauchen blieb wirkunglos, die vom Himmel fallenden Artgenossen schreckte dies nicht. Sie stürzten aufs Dorf herab und türmten sich in den Strassen zu Bergen. Der Verkehr brach zusammen, die Geschäfte schlossen, und nicht nur das öffentliche, auch das private Leben stand still. Die Bürger des Dorfes sassen in ihren Häusern und blickten verwirrt zu den Fenstern hinaus, wo der Katzenberg höher und höher wuchs. Von draussen drang kaum noch Licht herein. Man zündete Kerzen an und gab sich hilfesuchend die Hand. Niemand dachte daran, eine der vielen tausend Katzen behalten zu wollen. Welch‘ absurder Gedanke! Niemand wollte je wieder Katzen sehen. Die Flut der vom Himmel stürzenden Höllenbiester war ein so schrecklicher Albtraum, dass alle hofften, es sei nur ein Traum. Doch die Katzen, die vor den Fenstern ineinander verkeilt, übereinander gestapelt lagen und sich verzweifelt Bewegungsfreiheit verschaffen wollten, waren real. Sie schrien mit aufgerissenen Mäulchen, spitzigen Katzenzähnchen und feurigen Augen ins Innere und liessen Männer, Frauen und Kinder vor Angst erstarren. Der Regen strömte noch immer hernieder. Es schüttete Katzen und noch mehr Katzen, der Himmel fiel auf das Dorf herab und begrub es. Nur einer störte sich nicht daran. Der Dichter. Er verweilte in seiner Klause, unbeeindruckt von der beginnenden Apokalypse – und ganz in die Frage versunken, woher der Ausdruck, es hagelt Katzen, wohl stammte.
Quelle: Züri Ost, 10. 10. 2012

Eine Frau mit ihrem Schirm wie ein Schild von einem Hagel von Katzen und Hunden Stockfotografie - Alamy

Die Formulierung kommt wohl ursprünglich aus dem Englischen: »It’s raining cats and dogs«, daher fällt auch die Erklärung »etwas englisch« aus:

It's Raining Cats and Dogs here!! - The Mommies Reviews

 

 

 

 

 

Über die Entstehung dieser Floskel sind verschiedene Theorien im Umlauf. Eine Variante ist der Umweg über das griechische Wort »catadupe«, was »Wasserfall« bedeutet. Möglich wäre hier der Zusammenhang zu »cat« (= die Katze). Zweite Variante ist der lateinische Ursprung: »cata doxas«, was so viel wie »jenseits jeglicher Erfahrung« bedeutet.

Es gibt noch zahlreiche andere Varianten, teilweise mythischen Ursprungs, teilweise auch scheinbar absurde Erklärungen, wie z. B. der Umweg über Wirbelstürme. Da »regnet« es ja scheinbar nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Frösche, Fische, Autos und sogar ganze Häuser.

Bei den Fliegern spricht man bei „Nichtflugwetter“  von den tief fliegenden Dackeln.

Überlassen wir die endgültige Erklärung den Katzenstreckern die so genannt werden, weil sie über den Katzenstrick von Luzern nach Einsiedeln pilgerten. Die „Giftspritze“, eine einstige Fasnachtsklicke (Sprüchlibrünzler) aus Ennetbürgen (Hans Reiser, Edi Lischer, Ueli Dubach, Walter Fleischmann…), nannte sie zu  „Zieh am Büsi“ um!

 


Das Klima hängt derzeit vom CO2 ab ?!

Warum? Weil die Klimaforschung verpolitisiert ist. Politiker, Medienleute, Einflussreiche, Fachleute und Laien befinden sich im Herdentrieb. Die Herde heisst CO2. Man erklärt den Menschen den Teufel an der Wand. Also werden Märchen erzählt. Die Märchen sollen zum Ziel haben, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen um das „Klima zu retten“. Die Methode ist  wohl Religionen abgeschaut worden. Moderner Ablasshandel der da entsteht? Eher eine Gehirnwäsche! Fragen wir Leute auf der Strasse, ist die Meinung meist einhellig. „Es ist sehr gefährlich, das mit dem CO2!“  – Es ist der Grund, weshalb sich das Ozonloch vergrössert!“ – „Furchtbar, was die Menschen da täglich anrichten!“ Woher wissen Sie dies alles? „Täglich wird in den Medien darüber berichtet!“ Fernsehen, Radio, Social media, Tageszeitungen, Botschaften von Politikern, Unternehmern, Industriellen…! „Dem Volk“ würde eine bessere Medienkompetenz gut anstehen!

„(…) Dass das CO2 die Schuld am Klimawandel trägt, ist bei den Politikern nahezu Konsens. Diplomaten und Atomkraftmanager, Umweltverbände und EU-Beamte auf dem Klimagipfel in Kopenhagen zweifeln nicht an der Theorie des IPCC, dass ein Überschuss an CO2 , der aus Kraftwerken, Fabriken und Autos aufsteigt, den Treibhauseffekt verstärkt und es dadurch bald zu warm auf der Erde wird. …)“ 1)

Es sei auf auf den „Climategate“ genannten Skandal um Datenmanipulation beim mächtigen britischen Klimaforschungsinstitut CRU (Climate Research Unit), hin gewiesen.

Wer sich gegen eine Ideologie stellt, wird vernichtet!

„Politiker mögen den Gedanken nicht, dass wir Menschen den grössten Teil des Klimageschehens nicht beeinflussen können“ 1)

„(…) Der Physiker Svensmark gehört zu den Wissenschaftlern, die den Einfluss des Kohlendioxids (CO2) für überbewertet halten. Dafür wurde er über zehn Jahre lang von den führenden Köpfen des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) ausgegrenzt und diffamiert. Die politisch vorherrschende Forschergilde behandelte ihn wie einen Paria. Erst als man seine Befunde nicht mehr beiseiteschieben konnte, mussten sie ihm ein wenig Anerkennung zollen. …)“ Welt.de 1)

Das Nasa-Foto zeigt Sonnenaktivitäten in der äußeren Atmosphäre der Sonne. Henrik Svensmark zufolge ist ein zunehmendes Magnetfeld der Sonne Ursache für den größten Teil des Anstieges der globalen Temperaturen. Quelle: dpa

Laut Svensmark ist die kosmische Strahlung an der Bildung von Wolken in den unteren Schichten massgeblich beteiligt. Ausserden spielt die Sonnenaktivität eine grosse Rolle.

kurven-korrelation-sonnenflecken-u-kosmische-strahlung (arte)

Behauptung: „Die Erde kühlt sich schon wieder ab“

Behauptung: „Die globale Erwärmung hat gestoppt, und es beginnt eine Abkühlung. Kein Klimamodell hat eine Abkühlung der Erde vorhergesagt – ganz im Gegenteil. Das bedeutet, dass die Prognosen für das künftige Klima nicht verlässlich sind.“ Henrik Svensmark

„(…) Das IPCC bezeichnet sich selbst als eine wissenschaftliche Einrichtung [1], die keinerlei eigene wissenschaftliche Arbeiten durchführt. Seine Finanzierung wird durch Beiträge von WMO, UNEP und UNFCCC getragen. Das IPCC arbeitet also eigentlich wie die Fachzeitschrift einer wissenschaftlichen Vereinigung. Bereits die Aussage, IPCC aims to reflect a range of views and expertise“, formuliert eine ausdrückliche Einschränkung für die dort ausgewählten wissenschaftlichen Beiträge zur Klimagenese unserer Erde, denn es geht in dem formulierten Auftrag an das IPCC offenbar gar nicht um das vollständige Spektrum (the [full] range) der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wissenschaftliche Arbeiten, die keine Klimakatastrophe abbilden, erfahren beim IPCC deshalb auch keine gleichberechtigte Würdigung. Das IPCC reduziert sich also selbst auf eine Art übernationale Werbeagentur für einen monokausalen CO2-Klimaantrieb und erfüllt damit konsequent seinen ursprünglichen politischen Auftrag, nämlich ein klares wissenschaftliches Szenario für den verkündeten Klimawandel aufzustellen („… a clear scientific view on the current state of knowledge in climate change …“). Herr Uli  Weber bezieht sich nur auf die Sonne! Er müsste jedoch auch die globale Strahlung berücksichtigen, die nach Swensmark für die Bildung von Kondenationskernen und die Wolkenbildung in der Atmosphäre verantwortlich ist, brücksichtigen! Aus dem folgenden Diagramm ist der 11-Jahreszyklus (Schwabe-Zyklus) der Sonne ersichtlich, das auch erkenntlich macht, dass die Sonne als Energielieferant keine konstante Enerie abgibt, wie es der Weltklimarat gerne sähe!

Der Weltklimarat nimmt an, dass der Treibhausgasausstoss alleine für die Erderwärmung  schuldig ist. Das wäre bestimmt zu hinterfragen!

Solarrstrahlung nach Makiko Sato u. James Hansen, weber 1) – man wählte einen groben Massstab um die Temperaturabweichung aufzuzeigen! Sie beträgt rund 0,45° C pro 35 Jahre!

Die Sonnenaktivität hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Ist die Sonnenaktivität stärker, wird die kosmische Strahlung, die auf die Erde eintrifft, geringer. Dies wiederum verhindert die Produktion von Kondensationskernen, die für die Wolkenbildung in der Atmosphäre absolut notwendig sind. Weniger kosmische Strahlung =  weniger Kondensationskerne in der Atmosphäre =  weniger Wolkenbildung,  = mehr Sonneneinstrahlung =  grössere Erwärmung der Erdoberläche! Mit CO2 hat die wenig zu tun!

kurven-korrelation-kosmische-strahlung-u-erdtemperaturen (arte)

Unsere Sonnensystem umkreist die Milchstrasse innert eines galaktischen Jahres (ca. 225 Jahre). Sie durchquert Zonen hoher und tiefer kosmischer Strahlung. Die Erde soll zusammen mit dem System während ihrer gesamten Existenz nur 30 Umdrehungen vollenden. Davon hat die Erde bereits 20 mal umrundet. Von der Lebensdauer bleibt also noch 1/3 übrig!

Der Umlauf der Sonne während eines galaktischen Jahres (Q: Wasserplanet)
Die Sonne bewegt sich in eine Zone von geringerer kosmischer Strahlung. Folge: geringere Produktion von Kondensationskernen in der Erdatmosphäre und somit geringere Wolkenbildung mit  weniger Niederschlägen und weniger Abkühlung (nach der Theorie von Svensmark!

Swensmark erklärt seine Theorie und die Umstände mit Ideologen:

So lange man den Menschen einflüstert, was man selbst für gut findet, wird es keine korrekte Diskussion über den Klimawandel geben.
„Kein Irrtum ist so gross, dass er micht seine Anhänger hat“ –  Martin Luther, (1483-1546)
Was nützen Empfehlungen des IPCC an politische Entscheidungsträger, wenn bei der Erforschung der Ursachen „nur“ Teilaspekte beachtet werden?

Die Kernaussage des IPCC Berichts 1995 ist der Satz „Die Abwägung der Erkenntnisse legt einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima nahe.“

Falls Svensmarks Theorie falsch sein sollte, bewiesen hat es noch niemand. Das kann es wohl kaum gewesen sein! Man müsste darüber nachdenken, wie Generatoren für Kondensationskerne zu gestalten wären! Das wäre letztlich wirksamer, als Gletscher mit Planen einzuwintern…

Quelle 1) = Welt

Aufmerksam:

  • Salü Herbie
    Die Welt ist doch die selbe geblieben nur mehr Menschen leben darauf. Die Menschen ticken wie eh und je. Man muss ihnen nur genug Angst machen, dann kaufen sie Ablässe und glauben den Herrschenden alles. Wenn die Politiker herausfinden wie sie den Menschen die Schuld an Erdbeben und den Kontinentverschiebungen anlasten können werden sie noch mehr Steuern erheben können.
    Wie verrückt die Politik ist zeigt sich auch, wenn einerseits die Mobilität eingeschränkt anderseits der Tourismus gefördert wird. B. und mir gefällt es im Moment auf den Malediven ganz ohne Co2 Kompensation und Flugscham
    Gruss W.B.

Wenn die Wolken nicht nur aus Wasser und Eis besteht

Wetterpropheten

Wie die Wolken uns verraten, wohin hoch über uns die Winde laufen, so sind die leichtesten und freiesten Geister in ihren Richtungen vorauskündend für das Wetter, das kommen wird.

„(…)Der Wind im THale und die Meinungen des Marktes von heute bedeuten nichts für das, was kommt, sondern nur für das, was war…)“
Friedrich Nietzsche, Werke I – Menschliches, Allzumenschliches

Gewitterwolken, die Cb’s, Cumulonimben bestehen in den unteren Schichten aus Wasser tröpfchen, in höheren Bereichen aus Eiskristallen, Graupeln und Hagelkörnern die bis einige Zentimeter gross werden können. Für die Flieger sind es  bisweilen auch gefährliche Wolken. Starke Auf- und Abwinde beim Durchqueren werden als starke Turbulenz empfunden. Der Hagelschlag kann Flugzeugzellen stark beschädigen.

Hagelschaden, Quelle

Segelflieger, die sich in den gewaltigen Türmen in grosse Höhen hieven lassen, wüssten was davon zu erzählen. „Gix“ oder sein Kollege Hans Ettlin „Von und zu Kerns“, kam mal mit der Mucha 100 vom Wolkenflug zurück. Der Segelflieger sah fast so aus, wie der bis auf das Skelett abgenagte Fisch im Film „Der alte Mann und das Meer“ von  von  Ernest Hemingway. Die Stoffbespannung war durchlöchert und z.T. hing sie nur noch an Fetzen an den Rippen.

Bisher hat man mit Hagelraketen, welche mittels Silberjodid Gewitterwolken impften, Hagelschlag zu verhindern versucht. Die Resultate sind zweifelhaft. Es gab auch geheime militärische Experimente. Die Militärs reden kaum darüber, besonders, wenn es Pannen gegeben hätte!

Inzwischen gibt es neue Hoffnungen:

„(…) London (ddp). Einem europäischen Forscherteam ist es gelungen, mit Hilfe eines Lasers in mit Feuchtigkeit gesättigter Luft Wassertropfen zu erzeugen. Der energiereiche Lichtimpuls erzeugte geladene Teilchen, die als sogenannte Kondensationskeime dienten, an denen sich dann der Dampf in kleinen Tropfen niederschlug. Das Prinzip könnte in Zukunft eingesetzt werden, um Wolken zum Abregnen zu bringen und so Hagelschäden in Landwirtschaft und Industrie vorzubeugen. …)“ =>  Regen auf Knopfdruck.

Die vulkanische Asche besteht aus feinen Staubpartikeln. Dies wirken abrasiv, d.h. sie üben einen „Sandstrahleffekt“ aus, der viel wirksamer als Quarzsand ist. Beim Durchfliegen von Aschewolken können Cockpittscheiben undurchsichtig werden, Sonden können versotpft werden, was zu Fehlanzeigen der Flugzeuginstrumente führen kann und an den Verdichter- und Turbinenschaufeln der Triebwerke können Ablagerungen zu aerodynamischen Veränderungen führen.

Kurz bevor die Asche alles bedeckte: Der Hof von Pall Eggert Olafson in Thorvaldseyriin in der Nähe des Vulkans Eyjafjallajökull (Inselberggletscher).

„(…) Die gewaltige Wolke aus Vulkanasche besteht vor allem aus sehr kleinen Gesteinsteilchen und Gas. Die Teilchen wurden beim Ausbruch des Eyjafjallajökull geschmolzen, in der Luft kühlten sie sich wieder ab und erstarrten, erläutert Martin Dameris vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. Im Grunde handele es sich um „geschmolzenen Untergrund“ von Island. Die Partikel, auch Aerosole genannt, sind nur wenige Mikrometer groß. Bei einem Vulkanausbruch wird zudem Gas ausgeschleudert, in der Aschewolke über Europa dürften sich Kohlendioxid, Schwefeldioxid und möglicherweise Methan befinden, wie Dameris erläutert. Auch Wasser sei dabei. Die genaue Zusammensetzung der Wolke sei derzeit unklar.

Der Ausbruch des   Vulkans Eyjafjallajökull  2010  beinträchtigt den internationalen Flugverkehr gewaltig. Selbst der DAX hat reagiert! Der Vulkan liegt unter dem Ejfjalla-Geltscher, dem fünftgrößten Islands. Falls Meerwasser eingedrungen ist, kann die Zusammensetzung gefärlich sein.

19. 04. 2010 Die Ausbreitung der Aschewolke auf 5000 Metern über Meer seit dem Ausbruch. Inklusive Prognose für die nächsten zwei Tage. (Quelle: Rheinisches Umweltinstitut / Uni Köln)

Niemand kennt die Auswirkungen der Vulkanasche auf Triebwerke, Fahrtmessersonden, Belüftung der Flugzeugzellen usw. Die Pragmatiker würden fliegen, jene, die für die Sicherheit verantwortlich zeichnen, sind vorsichtig. Sie sind zurückhaltend. Der Schaden für die Fluggesellschaften ist enorm. Schon fragt man nach Kostenausgleich. Der Staat soll’s richten, er hat das Verbot Man hat von der Finanzwirtschaft gelernt! Doch Ramsauer lehnt staatliche Hilfe wegen Asche-Wolke ab – Reuters Deutschland

Wie Vulkane enstanden sind, warum sie plötzlich ausbrechen und was sie aus der Hexenküche weit unterhalb der Erdoberfläche ans Tageslicht schleudern können, erfährt Ihr sehr gut erklärt auf der Seite von Was ist was . (aus Die Zeit) Sandra-Valeska Bruhns

Das Hauptanliegen der Presse waren die vielen gestrandeten Flugreisende. Wie es der Bevölkerung rund um den Vulkan Eyjafjallajökull  ergeht und mit was sie zu kämpfen haben, wird kaum wahrgenommen…

Es wird immer klarer, dass die Vertikalbewegungen der Atmosphäre (Tiefdrucksysteme, Konvektion, Saharastaub usw.) kaum alleine genügend Kondensationskerne für die weltweite Wolkenbildung zur Verfügung stellen. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die kosmische Strahlung Kondensationskerne verursacht.

„(…) Es ist nicht die Variation der Abstrahlung der Sonne massgebend, sondern die von der Sonne mit dem Sonnenwind abgelenkten kosmischen Strahlen, die die Bildung von Wolken beeinflussen, womit weniger oder mehr Sonnenstrahlung auf die Erde auftrifft.

Bei grosser Sonnenaktivität entsteht mehr Sonnenwind, der die kosmischen Strahlen von der Erde ablenkt. Dadurch werden weniger Wolken gebildet und es treffen mehr Sonnenstrahlen auf die Erde auf. Quelle

Damit aber kommen die bisherigen Theorien betreffend der Treibhauseffekte ins Wanken!

„(…) Henrik Svensmark ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Wolkenbildung und der kosmischen Strahlung: Er ist einem Phänomen auf die Spur gekommen, das die Temperatur der Erde stärker beeinflussen soll als Treibhausgase. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Aktivität der Sonne. …)“ => … Erderwärmung: Ein Physiker erschüttert die Klimatheorie…

Die Sonne dreht sich um ein Zentrum im Milchstrassensystem. Die Umrundung dauert ca.  220-240 Mio Jahre.

Bild: Wasserplanet

Die Forscher wissen, dass die kosmische Strahlung auf dieser Umlaufbahn mehr oder weniger stark ist. Es wurde ein Zusammenhang über die unterschiedlichen Erdtemperaturen in vergangenen Langzeit-Perioden hergestellt. Es wurde darauf hingewiesen, dass die derzeitige Erderwärmung damit direkt zusammenhängt. Scheinbar ist die derzeitige Position unseres Sonnensystems in eine Zone geringerer kosmischer Strahlung angelangt, was sich nun auf die Bildung von Kondensationskernen in der unteren Atmosphäre bezüglich Wolkenbildung und erforderlichem Niederschlag negativ auswirkt.

„(…) Wolken bestehen aus Wassertöpfchen, die sich an winzigen Schwebeteilchen niedergeschlagen haben. Wo aber die Milliarden von Schwebeteilchen herkommen, ist immer noch ein Rätsel. Ein dänischer Physiker ist davon überzeugt, dass kosmische Strahlung die Bildung von Wolken stimuliert.  => …Physik, Wie die kosmische Strahlung unser Wetter macht… 

Es ist noch komplizierter:

„(…) Der Einfall kosmischer Strahlung auf der Erde hängt außerdem davon ab, wo in der Galaxie sich unser Sonnensystem gerade befindet. Die Strahlung ist dort am stärksten, wo sich neue Sterne bilden, was in den spiralförmigen Armen der Milchstraße der Fall ist. Wenn wir etwa alle ca. 150 Mio. Jahre einen solchen Arm passieren, steigt die Strahlungsintensität an und es kommt zu einer Kälteperiode. Die Klimavariationen durch diese Passagen sind ca. zehnmal so stark wie die durch die Sonne verursachten (11).

Es gibt viele Hinweise, daß die hochenergetische kosmische Strahlung für die Wolkenbildung, vor allem im unteren Atmosphärenbereich mitverantwortlich ist und somit auf das Wärmegeschehen dort Einfluß nimmt. Dann tritt globale Abkühlung auf. Wenn diese Strahlung mit den Atomkernen der Erdatmosphäre (99% N2/O2) kollidiert, entsteht eine Serie sekundärer Partikel (Protonen, Neutronen und Muonen), die tiefer in die Troposphäre eindringt.

Dieser Kaskadierungseffekt geht so lange weiter, bis die Energie der Teilchen nicht mehr für eine Kollision ausreicht, im Mittel in einer Höhe von 16 Km. In der Troposphäre werden Ionen produziert, die Aerosole mit geringen Partikelgrößen von < 20nm entstehen lassen. Diese wiederum dienen als Keime für die Wolkenbildung (CCN; siehe Kapitel Wolken, Aerosole). Geladene Regentropfen sind 10 – 100 mal so effektiv im Einfangen von Areosolpartikeln als ungeladene. Unten ist der Zusammenhang untere Bewölkung – kosm. Strahlung dargestellt (15,16)

Auf diese Wiese bilden sich im unteren Atmosphärenbereich Wolken, die optisch dicht sind und das Sonnenlicht in den Weltraum zurückreflektieren. Eine Verstärkung der unteren Wolkenbildung sorgt so für globale Kühlung. => Mehr … 

Dass Svensmark lange Zeit nicht ernst genommen wurde, sei nur am Rande bemerkt. Die von der Politik geforderten Abgaben zum Klimaschutz wird sich als willkommene Steuer entpuppen. Sie wird aber das „definierte Problem“ kaum lösen.

Die Wissenschaft wird sich überlegen, wie künstlich genügend Kondensationskerne hergestellt werden können, um einer sich abzeichnenden langen Trockenperiode zu begegnen. Die Politiker werden entsprechende Mittel zur Verfügung stellen müssen! Als Testgelände könnte eine Wüste dienen. Gelingt es, diese zu begrünen, würde nicht nur mehr Regen, sondern auch mehr Nahrung zu erwarten sein. Selbst Zocker könnten sich neue Tätigkeitsgebiete unter die Nägel reissen… Nur, was fehlen wird, ist die notwendige Luftfeuchtigkeit. Urwälder reaktivieren wäre sinnvoller…!

Aber weil der Prozess länger als bis zu den nächsten oder übernächsten Wahlen dauert, wird sich kein Politiker die Finger krümmen. Das können später einmal andere tun! Sie leben für das „Hier und Jetzt“. Die Sintflut oder die Austrocknung ist später…!

Aus dem Blog:
27. 07. 09:
Gewitter am Morgen

09. 09. 28: Cumulonimbus

17. 02. 08: Energie in einer Wolke