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Ursula, die neue Märlitante

Wir erinnern uns an Trudy Gerster, die Märlitante! Heute baut sich Ursula eine Kompetenz auf, die in eine ähnliche Richtung deutet.

Ursula

Sie finden man, frau unter „Jede Daag Ursula

„(…) Wenn Kinder etwas lieben, dann wollen sie es jeden Tag. So entstand meine Idee. Kinder lieben Geschichten. Sie möchten eine Geschichte immer und immer wieder hören, am liebsten jeden Tag. Meine selbstgeschriebenen und selbst illustrierten Geschichten erzähle ich bewusst auf Schweizerdeutsch. Die Themen wähle ich sorgfältig aus und erzähle sie altersgerecht. Die Geschichten widerspiegeln Alltagssituationen aus der Welt der Kinder. Sie sind lehrreich, witzig und regen die Fantasie des Kindes an, was wiederum einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Kindes hat…)“

Wenn Sie kleine Kinder haben oder welche betreuen, dann treten Sie hier in eine Fundgrube! Schauen Sie her- oder hinein! Es lonht sich!

Weitersagen ist erwünscht! 🙂


Covid-19, perfekte Pflege und Fragezeichen

Dank

Rückblickend auf den Virusbefall Covid-19 und die erfolgreiche Behandlung in der Zeit Nov-Dez. 2020 bin ich veranlasst, allen die zum Erfolg beigetragen haben, meinen herzlichen Dank auszusprechen.

Dieser geht an Brigitte, mein Frau, an die Hausarztpraxis Dorfplatz Dr. med. Tanja Michel und Dr. med. Martin Sigg sowie an Frau Dr. med. Carola Stadelmann in Sachhseln, dem Kantonsspital Obwalden Bereich Medizin um Chefarzt Dr. med. Thomas Kaeslin und die Covid-19-IPS, erster Stock am LUKS, Luzerner Kantonsspital inkl. die rückwärtigen Dienste und die Ambulanzen der beiden genannten Spitäler!

*****

Als im Frühjahr 2020 bezüglich Corona Massnahmen angeordnet wurden, waren wir schon eine Woche zuvor in selbst gewählter Quarantäne. Eine Jugendorganisation bot Botengänge an, die wir über mehrere Monate benützten. Die Dienstleistung funktionierte tadellos. Einmal pro Woch wurde bestellt und  jeweils am Freitag wurde geliefert. Je präziser der Bestellzettel desto kleiner die möglichen Abweichungen!

Vorsicht, Corona Virus!

„Der kluge Hausmann baut vor“

Anlässlich der Pandemie H1N1 2009/10 legte ich einen Notvorrat an Hygienemasken an. Nun konnten wir sie aus dem Keller holen, wo es 200 Stck gab. Das reichte für den Anfang. Als ich diese Masken beschaffte, kostete ein Pack à 50 Stck Fr. 4.95! Darin war erst noch eine Bescheinigung, dass die Normen des BAG erfüllt seien. Das Produkt war von 3M und gekauft habe ich es einst bei Migros. Die Masken, obwohl schon etwas länger gelagert, waren in tadellosem Zustand.

Hygiene Masken 3M MigrosWer den Preis von heutigen Angeboten mit jenem vor rund 10 Jahren vergleicht, stösst auf Überraschungen. Jemand machte  den grossen Reibach!  War der Landesindex der

Sonderregeln für Senioren, Blick
Hygiene Masken 3M Migros

 

Konsumentenpreise im  Dez 2010 = 100, so war dieser im Dezember 2020 = 98,1! Daraus folgt, dass die Teuerung praktisch unverändert blieb. Bezieht man die fortgeschrittene Rationalisierung in der Fertigung in die Betrachtung ein, müssten sie Preise heute noch gleich oder niedriger sein als vor rund 10 Jahren! Einige haben also an den Hygienemasken gewaltigt abgesahnt!

Man gab sich also grosse Mühe bezüglich Tragen von Masken, Wahrung der Distanz und Hygiene. Für einmal waren wir jene hinter den Schaufenstern!

Obwohl wir uns bemühten, bei Begegnungen den Wind jeweils Richtung Füdli zu verspüren, entgingen wir der Gefahr nicht! Sie kam von dort wo man sie am wenigsten erwartet!

Ghetto der Alten

Trotz aller Vorsicht wurde das Virus in einer REHA übertragen! Man tat sich offenbar schwer mit Fällen und deren Behandlung im Haus. Wen man früher entlassen konnte, durfte  nach einem Schnelltest, der negativ ausfiel gehen. – Nur, kaum zu Hause gings los! Fieber, Durchfall, Geschmacksverirrung, Husten. Ein weiterer Test zeigte ein positives Resultat. Dass das Virus intern übersprang ist eine logische Folge.

Während  Frau  mit einer Isolation auskam, musste Mann via Hausarzt notfallmässig ins Spital, wo man nach einer Nacht eine Verlegung in die spezialisierte Covid-IPS am LUKS in Luzern schnellstens an die Hand nahm.

Folgerung: Die Frauen sind halt doch die stärkeren „Männer“!

Ein Gesundheitswesen von der besten Seite

„(…) Sie alle haben es geschafft! Es ging für mich noch einmal gut!. Vielleicht bin ich dem Teufel ab dem Karren gefallen. Ein pensionierter Flugkapitän formulierte es anders: „(…) Ich glaube,  du bist dem „Teufel nicht vom Karren“ gefallen, sondern die Engel haben dich davon herunter geholt: Die in weiss oder hellgrün und dann natürlich und vor allem die, die irgendwo zwischen Himmel und Erde sind- aber höher als alle Flugzeuge… )“ Ich muss da etwas einfügen:

Antoine de Saint Exupèry kam auf den kleinen Prinzen weil ein türkischer Astronom im Jahre 1909 mit seinem Fernrohr den Planeten B612 ein einziges Mal gesehen hatte und Saint Ex davon hörte. Wem der Kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry nicht mehr geläufig ist, lese hier nach:   Deutsch, EnglischEnglisch, Italienisch, Polnisch, Ungarisch, Ungarisch, Tschechisch

Als der Kleine Prinz die Erde wieder verliess passierte folgende Szene:

„(…) „ Hier… das ist alles….“ Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel. Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Baum fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.)“ Aus: der Kleine Prinz, Antoine de Saint Exupèry. Kap. XXVI

Der Kleine Prinz im Cocidumfeld

Ich fühlte mich tatsächlich wie ein kleiner Prinz, der auf den Händen getragen wurde. Ich nahm meinen Zustand gar nicht wahr. Daher hatte ich keine Zeit für Angst und Trauma gehabt. Viel mehr  begann ich sofort, mich zu wehren, begann mit Atemübungen in aufrechter und in liegender Position. Nicht aus rationaler Überlegung. Nein, der Organismus tat es von selbst! Die Physiotherapeutin hatte da kaum etwas zusätzliches anzubieten! Ein Arzt erklärte, mein Flämmchen hätte nur noch geflackert und eine etwas kräftige Böe hätte genügt…Der Blitz am Knöchel blieb aus! Der Wille schaltete den Organismus auf „Kampfmodus“

Der Kleine Prinz im Spital

Ich schreibe mein Glück jenen zu, die mich sorgfältig einfühlend und wohlwollend um- und versorgt haben. Ich spürte grosse Fachkompetenz und hohe Professionalität. Das unter Dauerbelastung stehende Personal, Ärzte wie Pflegepersonal schafften es!

Ich hatte genügend Gelegenheit und ich nutzte sie um zu erfahren, wer sich hinter Brille, Maske und Schutzanzug versteckte. Es waren Familienfrauen, die in einem Teilzeitpensum täglich ihre Kraft für Leute wie mich zur Verfügung stellten, während sie sich vor dem Virus zwar schützten und sich doch ängstigten. Es waren Pflegende mit einer Zusatzausbildung in Intensivpflege und es waren solche, die aus anderen Spezialgebieten kammen und kurzfristig für diese Art der Pflege und Betreuung geschult wurden. Eine Pflegefachfrau, sie kam aus den Philippinen, hatte eine Coronaerfahrung bereits hinter sich. Auf Google Maps suchte ich Ihre Stadt, wo sie aufgewachsen ist. Die grossen Distanzen lassen sich mit den heutigen Mitteln drastisch verkürzen, wenigstens mental.

Es ging um einen 24-Stundenbetrieb. Die Leute waren im Schichtbetrieb im Einsatz. Sie leisteten Überstunden, die sie kaum vernünftig abbauen konnten. Sie liessen diese Last über sich ergehen, waren trotzdem freundlich, konzentriert und s fehlte nicht an Empathie!

Ihre Vorgesetzten waren mit verbalem Lob und Anerkennunggrosszügig dafür, dass alle ja nur ihren Job gemacht hätten. Mit Verben alleine kann man nicht eine einzige Schnitte Brot kaufen! Betriebe, die ihr Budget nicht einfach über Bord werfen konnten, weil der Kostendruck gross ist, wurden innovativ. Anstelle von Sonderzulagen gaben sie dem Personal Einkaufsgutscheine ab. Die Geste kam an. Es erstaunt nicht, dass die Gewerkschaften die spezielle Situation ausnützen wollten. Schnell flatterten Lohnforderungen in die Spitäler. Es ist ihnen nicht zu verargen. Industrie, Gewerbe, wie die dienstleistende Industrie sowie der Tourismus ud die Gastronomie streckten beide Hände Richtung Staat aus. Nebst Hilfe wrde bisher auch Strukturerhaltung betrieben. Ein deutliches Zeichen: Die Zahl der Konkurse ging stark zurück!

Unverständnis

Den Impfkritikern und -verweigerern wie auch Demonstranten wünsche ich, dass sie sich keine Sekunde auf einer Covid-Intensivpflegestation aufhalten müssen und auch nicht dass sie das, was nach einer Entlssung folgt, erleben müssen!  Wer sich der Impfung entzieht, sollte sich auf eine einsame Insel zurück ziehen, wo es keine Möglichkeit gibt, andere anzustecken ausser seinesgleichen! Gleiches gilt für jene, die glauben, sie könnten egoistisch und ohne Rücksicht auf Verluste, feiern, saufen und kiffen. …  als sei nichts passiert.

Ich verstehe auch jene Politiker, Verbandsbosse und  …. nicht, die sich am Pflegepersonal, an der Ärzteschaft und an den betroffenn Personen zu profilieren versuchen. Viren kann man nicht verhandeln. Deren Auftreten kann man nicht planen. Aber man kann Kontakte reduzieren und Massnahmen treffen. Man müsste es nur konsequent tun. Es gibt Länder, die es können! Man sehe sich z.B. in Singapur um!

Bedauern

Mein Leidensgenosse hätte noch ein paar Jahre bescheidenen Daseins geschätzt. Christian, der kräftiger Mann, sportlich fit, knapp über dem AHV-Alter! Sein Arbeitgeber gab ihm nach der Altersguillotine noch ein ansehnliches Teilzeitpensum, weil er ihn und seine Arbeit schätzte. Die „Covidseuche“ erwischte Christian heftig. Er litt! Ärzte und das Pflegepersonal, selbst schon längst im gelben Bereich vor Dauerbelastung, betreuten ihn geduldig, ja aufopfernd und stets freundlich fast 24 Stunden pro Tag. Kein Mittel war ihnen zu viel, um ihn vorwärts zu bringen. Er, dem es das Leben nicht einfach machte, hätte es verdient, einen geruhsamen Lebensabend geniessen zu können. Es sollte nicht sein. Christian musste im Kampf gegen das Virus klein beigeben. Er hätte wohl mit dem Frust, zu Hause  bleiben zu müssen, gerne getauscht.

Impfstrategie

Wir bekamen einen Termin per 4. Febr, 2021. Zwei Tage vorher wurde der Termin anulliert. Fehlender Impfstoff. man liess uns die Priorität ohne jedoch den zeitlichen Horizont zu nennen! Planer irren genauer! 

Eutanasie durch die Hintertür?

Nikola Biller-Andorno UNI Zürich

Nikola Biller-Andorno Bioethikerin an der Universität Zürich:

«Ich halte es für gerechtfertigt, Älteren auch einen schlechteren Impfstoff zu geben» Weil die Wirksamkeit der Corona-Vakzine unterschiedlich ist, erhalten manche Geimpfte einen schlechteren Schutz. Die Bioethikerin Nikola Biller-Andorno sagt im Gespräch mit Stephanie Lahrtz, was ethisch vertretbar ist.

….Frau Biller-Andorno, ist es unethisch, älteren Menschen, die ja auf einen sehr guten Impfschutz angewiesen sind, einen weniger guten Impfstoff anzubieten?

Ich halte es derzeit für gerechtfertigt. Die Situation ist im Augenblick sehr komplex und verändert sich rasch. Quelle: NZZ vom 13.02.2021

Frau Biller-Andorno strotzt offenbar vor Selbstsicherheit. Schaut man ihre Karriereschritte an, kommt einem eher eine Johhopperin in den Sinn, als jemand der zielstrebig die Spitze der Berufung anstrebt. Als Deutsche verhält sie sich typisch. Sie schlägt einen Ton an, der besser in eine Deutsche Kaserne aus dem zweiten Weltkrieg passt als in die heutige Zeit, wo Humanität ihren Platz gefunden hat. Den anderen sagen wo es lang geht,  das kennen wir doch schon längst aus dem Mund von „Germaninnen und Germmanen“! Sie würde sich besser mit der ethischen Frage um Konzentrationslager auseinander setzen, als so einen Schwachsinn in die Welt setzen!

Falls sie den Impfstoff dereinst erhält, sofern sie diesen nicht schon durch die Hintertür empfangen hat, wird sie sicher freiwillig ein Placebo einnehmen und sich zusätzlich via Hypnose schützen wollen!

Ob die Jobhopperin eine Ahnung davon hat, was es bedeutet, Impstoff industriell herzustellen und was es nur schon an Betriebsmitteln dazu braucht – von der Logistik mal abgesehen!

So nicht Frau Biller-Andorno und in der Schweiz schon erst recht nicht!


Corona Frust

Vor der Glotze

Wir sind Zuhause eingesperrt,

wie das an meinen Nerven zerrt,

aufstehn, essen, Karten spielen,

hab am Finger jetzt schon Schwielen.

Ich verlier langsam den Mut,

weil Sylvia immer siegen tut.

Ich will mich ja zusammenreissen,

jetzt hilft wirklich nur bescheissen,

doch wie alles jetzt im Leben,

ging auch das daneben.

Neben Kreuzworträtsel lösen,

muss ich zwischendurch mal dösen,

wenn meine müden Augen,

beim Lesen nicht mehr taugen

und auf keinen Fall vergessen,

all die Pillen aufzuessen.

Am Abend lass ich die Glotze laufen

und könnte mir die Haare raufen,

denn die Bilder jeden Tag

sind wirklich eine echte Plag,

denn all die Menschen die da sitzen,

behandelt man mit Spritzen.

So denk ich an die Zeit zurück,

mit Kaffee, Gespräch und Glück

und an all die Morgenstunden,

in den schönen Kaffeerunden.

Frust

Ruedi Gysi, 29. Januar 2021

Ruedi’s Sicht der Dinge! Es gibt auch andere: z.B.:

Christian, ein kräftiger Mann, sportlich fit, knapp über dem AHV-Alter. Sein Arbeitgeber gab ihm nach der Altersguillotine noch ein 60-% Pensum, weil er ihn und seine Arbeit schätzte.  Die „Covidseuche“ erwischte Christian heftig. Er litt! Ärzte und das Pflegepersonal, selbst schon längst im gelben Bereich vor Dauerbelastung, betreuten ihn geduldig, ja aufopfernd und stets freundlich fast 24 Stunden pro Tag. Kein Mittel war ihnen zu viel, um ihn vorwärts zu bringen. Er, dem es das Leben nicht einfach machte, hätte es verdient, einen geruhsamen Lebensabend geniessen zu können. Es sollte nicht sein. Christian musste im Kampf gegen das Virus klein beigeben. Er hätte wohl mit dem Frust, zu Hause zu bleiben müssen, gerne getauscht.


Dünger aus der Sahara

Über die Kraft der Thermik und über die Winde wurde an dieser Stelle schon mehrmals berichtet. Wetterphänomene und -ereignisse faszinieren immer wieder!

Die Kraft im Wind wurde schon früh erkannt und genutzt. Landeroberer und Seefahrer  wie z.B. Christoph Columbus, Vasco da Gama,  sowie Polarforscher wir z.B. Roald Amundsen, und Fritjof Nansen,  waren mit Segelschiffen den Geheimnissen auf der Spur.

Denken wir auch an die Windmühlen Sie erleben heute eine Renaisance in der Stromproduktion.

Es wird dauernd gebetsmühlenartig geschrieben, sie würden erneuerbare Energie gewinnen! Die Schreiberlinge, Politiker , ja gar wissenschaftlich  Orientierte usw. haben gute Schulen besucht. Dort sind sie auch in Physik  Da istunterrichtet worden. Von daher müssten sie es eigentlich wissen. Energie  kann erzeugt werden.  Die Generatoren werden von Motoren angetrieben oder sie werden mit Wasserkraft oder eben mit Wind angetrieben. Energie kann auch gespeichert werden (Akkumulatoren, Stauseen). Man nennt sie potentielle Energie. Die Wirkung kinetischer Energie kann nach dem Abgang einer Lawine festgestellt werden. Ist die Energie verbraucht, ist sie weg. Die Lawine kehrt nie an ihren Ursprung zurück! Ergo: Niemand kann Energie erneuern!

Flitspritze (DDT)

Diese unzulässigen Behauptungen sind schon so verbreitet und eingetrichtert, dass man sie selbst mit *Flitsppritzen DDT)“ nicht mehr ausrotten kann!

Starke Südströmungen bingen Saharastaub nach Europa. Gletscher und Schneefelder zeugen davon. Es bilden sich jeweils rötlichbraune Ablagerungen und Einschlüsse in den Schnee- und Eismassen.

Giswilerstock im Winter bei klarer Sicht

Kürzlich war es wieder soweit. Der Hauptmotor respektive der „Staubsauger“ war das Tief über Spanien

Saharastaub Fr 4.2.21

Autofahrer erkennen jeweils den gelblichen, feinen Staub auf der Oberfläche des Wagens insbesondere auf der Frontscheibe. Die Besitzer von Autowaschanlagen freuts!

Giswilerstock, Saharastaub 05. 02. 21

Die kräftige Strömung aus Süden hat aber auch positive Aspekte. Europa kommt so gratis zu wertvollem Dünger! Meteo Schweiz hat abgeschätzt, dass am Freitag den 4. 2. 21 ca. 2g / m2 über der Schweiz schwebten. Umgerechnet wären dies 82’670 Tonnen Staub bzw. Dünger, der „gratis“ da abgeladen wird!

Saharastaub 1, 138.217.453, © earthobservatory.nasa.gov

„(…)  Eine Studie zeigt zum Beispiel, dass der Saharastaub für die Vielfalt der Pflanzenwelt im Amazonasgebiet sehr wichtig ist. Mit dem Passatwind wird der Staub von Afrika über den Atlantik nach Südamerika getragen und alleine im Amazonasgebiet werden jährlich rund 40 Millionen Tonnen des Saharastaubs abgelagert.

Staubeintrag csm_20140124_GlobalerStaub_NASA_AWI_7329812141

Der Staubeintrag in den Südozean stammt aus Patagonien und Australien. Beide Quellen waren während vergangener Eiszeiten erheblich verstärkt. (rot=Staub; blau=Meersalz; grün=organisches Material und Ruß; weiß=Sulfatpartikel).


Walter Korner (KoWa)

Liebe Segelflieger und Segelfliegerinnen sowie Ehemalige Mitglieder der SG Nidwalden. KoWa,  wie ihn seine engsten Freunde nannten, ist nicht mehr unter uns.

 

Walti war eifriger Flugmodellbauer. Der Virus wurde ihm wohl von seinem Bruder Edi übertragen. Das „richtige Fliegen“ jedoch reizte ihn auch. Auch da eiferte er Edi nach.

Hans Stocker, Walter Korner, Modell mit Staustrahltriebwerk

Bevor er zur SG Nidwalden stiess, war er Flugmodellbauer, zusammen mit seinem Bruder Edi. Es ist wohl klar, woher das Virus kam.

Das „richtige Fliegen“ jedoch reizte ihn. Auch da eiferte er Edi nach. Ergo trat er in die SGN ein. Sein fliegerischer Tatendrang führte ihn u.a. auch nach Samaden, wo er mit seinem jüngeren Bruder Franz im Doppelsitzer das Engadin aus der dritten Dimension erforschte. Im engeren Freundeskreis innerhalb der SGN war Walti „KoWa“.

Das Trio aus der Gruppe „1789“. von linkes: Rolf K. Bucher, KoWa, Bruno Tuschak
Ein Fireball

Es war ihm wichtig, den Wind richtig im Gesicht zu spüren. Dies gelang ihm am besten in seinem Fireball auf dem Vierwaldstättersee. Später renovierte er zusammen mit Franz einen ziemlich herunter gekommenen englischen Kreuzer und danach kam noch ein „Zugvogel“ zum Einsatz. Bald einmal war ein Motorboot gefragt. Die Freizeitbeschäftigung auf dem See war familienfreundlicher, als jene auf dem Flugplatz!

Maria, Waltis Schwester erinnert sich:: „(…) Da sich Seppi und Walti dem Segeln verschrieben hatten, fuhren sie einst nach Holland und holten sich zwei Segelschiffe im Baukastensystem vom Typ Waarship mit Kajüten,  wo die ganze Familie Platz drin hatte. Die Schiffe wurden perfekt ausgebaut. Im Sommer shipperten wir beide Familien im Zugerseee herum, und ankerten am Ufer, wo wir ein Feuer machten und im Schiff übernachteten.  Das Waarship von Seppi liegt immer noch im Zugersee und gehört jetzt Adrian, meinem Sohn.)“.
Waarship  

Beruflich schlug es Walti nach Durban in Südafrika, wo er für die AMEXCO ein paar Jahre tätig war. Zurück in der Schweiz, stand er vor einer Entscheidung. Wenn er wieder Richtung Durban verreiste, dann für immer. Er entschied sich anders.

Aus beruflichen und privaten Gründen kam er nicht mehr auf den Flugplatz zurück. Eine Zeit lang wohnte er im Elsass, wo er Landhaus bewohnte. Mit seiner Familie wohnte er in Cham.

Wer Walti kannte der weiss, dass er feiner Kamerad war, auf den man zählen konnte. Wir denken gerne an ihn zurück!


Peter Würsch, Kell

28. 01. 21; Klassenvereinigung 42/43 Beckenried – wer erinnert sich noch? Die Rede ist von Peter von der Kell.

Peter Würsch, obere Kell

Unser Schulkollege Peter hatte ein kurzes Leben. Aufgewachsen ist er in der oberen Kell. Die Familie zählte 12 Kinder. Wer kannte den alten Kell Sepp (18 93) nicht, ein stattlicher, hagerer aber kräftiger Mann mit Bart! Ging er zur Kirche, trug er ein gesticktes Hirthemd. Er war der Patriarch, der die Familien mit samt seinen Geschwistern leitete. Und wer kannte seine Frau Josefine (05) nicht? Sie war eine kräftige, robuste Frau. Sie kam vom Berg Hag und war eine Ambauen. Der Wagner, Walter Ambauen (ein Ifängler), war ihr Bruder. Ebenso Paul vom Ruotzen. Und s‘ Chell Anni in der St. Anna ebenso!

Die beiden Eltern standen mit beiden Füssen auf dem Boden und sie wussten, was, wie aus diesem zu holen war! Daran arbeiteten sie Tag für Tag.

Obere Kell

Wenn ich mich beim Fabrikhaus auf den Schulweg begab, kamen Peter und der Rütenen Seppel, später auch noch sein Bruder Edy daher, beim vorderen Erlibach stiessen Hubert und Fredy Murer mit ihren Schwestern, sowie „Loh Hälmis“ zu uns. Weiter vorne kkamen die Mühlebächler, Marcel Müller Sepp und Sefi Aschwanden dazu und Otto Niederberger war meist zuerst in der Kirche, so konnte er nicht geplagt werden… Ab dem Boden begegneten wir Annelies und Netti Amstad sowie Edwin und Franz Vogel. im Sumpf kamen Beata dazu und auch Nann’s , Otto und Urs, trafen auf uns. Die Alpenrösler, erst Otto Erni, später Raimund und Maria Amstutz schlossen das „Senten“ ab.. Ein schönes Tschuppel Kinder, die sich in der Kirche an ihre vorbestimmten Plätze einreihten. Der oder die erste im Kirchenbank  führte die Anwesenheitskontrolle. Wer fehlte musste sich später rechtfertigen!

Die Familie Würsch besass ein stattliches Haus. Einmal gebaut, sollte daran nicht verändert werden, es musste einfach „ein Leben“ lang genügen!

Sie waren eine grosse Familie. Die Kinder waren nicht zum Anschauen da. Sie mussten im eigenen Betrieb Hand anlegen, sei es in der Chell oder in den gepachteten Landplätzen wie z.B. bei „Seraphinis“ beim „Eggili“ oder im „Pfeyffers“ und auch dem eigenen Land auf dem Ischenberg.

Also wurden alle Kinder schon früh zum Arbeiten angehalten. Sie erlernten nach und nach alle Arbeiten, die auf einem landwirtschftlichen Betrieb anfallen. Sie wurden dadurch schon früh selbständig, so auch Peter. Die schwersten Arbeiten mussten die Männer stemmen. Doch die Grenze wurde nicht so exakt gezogen. Mit den Arbeiten auf Feld und Stall wurde man schon früh abgehärtet und man wusste woher das Essen auf dem Tisch kam.

Die Kinder: Josy, 28; Marie, 29; Josef (Bepp), 30, verunfallt auf dem geliebten See; Walter, 32; Anni, 33; Theres I, 34, gestorben mit 7 Jahren; Folge eines Unfalls; Paul, 36; Elisabeth, 37; Marta, 39; Peter, 43; Theres II; 46; Heiri , 49 verunfallt im Umgang mit einem Hasentöter.

Hinder Chiles

Geheizt und gekocht wurde mit Holz. Auch das Holz dazu musste angeschleppt, gerüstet und gelagert werden. Die grosse Familie brauchte die Mithilfe aller! Verwöhnt wurde niemand.

Peter Würsch in der Klasse 6 und 7, 1955
1889           75 Jahre Feldmusik Beckenried            1964

Die Freizeit verbrachte Peter bei den Schwingern und in der Feldmusik. Er hatte ein S-Horn. Sein Wunsch war es, sich einst ein eigenes Waldhorn leisten zu können. Beim Schwingen reichte es gar zu einem kantonalen Kranz. Im Militär leistete er Dienst beim „Spiel“ der Militärmusik. Wer es zur Militärmusik schaffte, hatte eine gute Qualifikation im Sack.

Leider machte sich bei Peter eine unheilbare Krankheit bemerkbar. Weder die Ärzte noch er selbst hatten genügend Mittel und Kräfte, um erfolgreich dagegen zu ankämpfen. So verwelkte das noch junge Leben in den eigentlich besten Jahren mit nicht einmal 25!

Es gab eine weitere harte Prüfung. Heinrich, der jüngere Bruder verunfallte tödlich, als er mit einem Schiesseisen hantierte und „Bepp“, der älteste kam einst nach einem Ausflug mit seinem Schiffli nicht mehr nach Hause.

Mit Schul- und Vereinskameraden hatte er es gut. Peter war ein verlässlicher Kamerad. In der Schule war er gelegentlich auch mal bereit, Mut zu zeigen. Der „Herr Lehrer“ musste einst hinaus, jemand klopfte an die Tür. Er kam und kam nicht zurück! Es wurde unruhig in der Klasse. Plötzlich hatte einer eine Zigarette, Sie wurde herumgeboten. Als sie bei Peter ankam, rief jemand: „Getraust dich ja nicht!“. Peter zündete in aller Ruhe die Zigarette an. Als dann „Herr Lehrer“ zurück kam, rümpfte er die Nase und er fragte: Wer hat…? Niemand regte sich. Dann wandte der „Herr“ einen fiesen Trick an! Er fragte A. S., seine Familie war offenbar mit Reichlins befreundet, ob er etwas zu sagen wisse. Ängstlich wusste er etwas!

Der Orgelischt, Pius Reichlin, 1907 – 1978

Dann rief der Volksbildhauer Peter auf. Er soll mit ihm kommen. „Wir gehen jetzt zusammen ins Sitzungszimmer, den Tatzenstock in der Hand. Es dauerte wieder eine Weile. Niemand regte sich. Es gab auch keine weitere Mutprobe. Als die beiden zurück kamen wirkte der Lehrer befriedigt und Peter, der arg malträtiert worden war weinte bis die Schule aus war! Die Erziehungsmethoden des Herren P. R.! Er war Vater mehrerer Kinder. Ob er mit ihnen auch so umgegangen ist? Sein Sohn B., der mit uns in der gleichen Klasse die Schulbank drückte sagte mir einst an einer Klassenzusammenkunft: „Ich hasste meinen Vater sehr!“ Dabei hörte man heraus, dass der Hass noch intus war. B. sagte es, als bräuchte er dafür das „S“ x-fach! Dem nicht von allen geliebten Lehrer musste man zugte halten, dass er ein hervorragender Organist war, und der über Jahre den Kirchenchor leitete. Im Gemeindefilz hatte er Rückhalt, etwa so wie der Landjäger! Nicht alle haben es verstanden!

Nach der Primarschule und zwei Sek-Klassen bei Kaplan Alois Dober, ging es um die Zukunft.

Mit dem Besuch einer Berufslehre als Maurer im Betrieb des „Steinen Franz“ ging es nicht, wie er es sich vorgestellt hatte. Denn die „alten“ Kollegen behandelten den Stift nicht sonderlich freundlich und zwar so, bis es ihm verleidete. Er beendete das Abenteuer „Lehre“ schon nach ein paar Wochen. Danach wechselte er zur Kalk-und Steinfabrik, wo er in der „Titschlifabrik“ beschäftigt war. Die Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, die unter hohem Dampfdruck frisch gepressten Zementsteine vom Rundteller abzuräumen und exakt aufzustappeln. Eine stupide, monotone Arbeit. Humanisierung der Arbeit war in der Kalk- und Steinfabrik noch längst nicht angekommen. Einmal, man schrieb das Jahr 1983, hatte Peter grosses Glück. Er war auf den Goliath beordert worden und richtete sich entsprechend ein. Dann holte er sein Znüni am sonst üblichen Ort. Als er zurück kam, war der Goliath weg – verschwunden! Der Nauen wurde ungleichmässig mit Kalktanks beladen. Drei auf der einen und nur einer auf der anderen Seite und niemand merkte es, weder der Kranführer noch der Schiffsführer! Die Fenster der Motorhütte waren geöffnet. Es drang Wasser ein. Der Nauen füllte sich auf ging innert Minuten unter! Peter hatte wegen des Znünibrotes Glück gehabt!

Der Goliath wurde in kurzer Zeit gehoben. Die Nauen Mars und Neptun wurden dafür eingesetzt. Sie wurden, schon wie bei der Hebung des Schwalmis mit Querträgern verbunden. Es wurden vier Motorwinden darauf platziert. Taucher schweissten unter Wasser Laschen an die Stahlschale des Goliath’s woran die Hebeseile befestigt wurden. Die Hebung erfolgte ereignislos. Danach wurden die Beteiligten zu einem Mahl ins Edelweiss eingeladen. Mit stolzem Schritt ging der Schiffsführer Kari I. voran… Er hatte offenbar schon „vergessen“, dass er der Verantwortliche für die Beladung war! Die „Übung kam auf über Fr. 400’000.- zu stehen! Othmar Käslin, der die Verhältnisse kannte meinte einst: Der Unterschied der „Fabrik“ zu St. Urban (Psychiatrie) liege darin, dass in St. Urban wenigstens das Dach dicht sei!“…

Später wechselte Peter nach Horw, an den Seeverlad wo er eine Zeit lang als Kranführer tätig war. Wer hier die „Kuh“, den gross Kran bedienen durfte war etwas! Diese Arbeit musste er leider schon bald aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Im Winter war es zu kalt und zu zügig. Danach fand er eine Stelle in Stansstad, auch am Seeverlad, wo er auf einem kleineren Kran trotz schwindenden Kräften tätig war. Schliesslich fand er eine Arbeit mit besseren Arbeitsbedingungen bei „Schneider Möbel“ in Hergiswil. Er arbeitete bis es nicht mehr ging. Er war ein harter Kerl! Hier erlebte er, dass die Firma hinter ihm stand, bis er er schliesslich arbeitsunfähig wurde, und darüber hinaus!

Peter ,mitte, war angekommen. Ein strammer Mann als Militärmusiker

Am schlimmsten, neben seiner Krankheit traf ihn, dass er nicht mehr diensttauglich war und deswegen sein Horn und die Uniform abgeben musste. Das „Reglement“ nahm ihm einen Teil seiner hart erworbenen Identität!

Wir pflegen zu sagen, wir würden ein ehrendes Andenken bewahren… Wir stehen zu unserem Wort!

Ich bedanke mich bei Theres, Peters jüngeren Schwester für ihr Zutun zu diesem kleinen Bericht und die Fotos.

Herbie Odermatt

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Wenn es Katzen hagelt

Momentan sieht es nicht nach Katzenhagel aus. Die Kältewelle  brachte unterschiedlich viel Schnee ins Land. In St. Gallen über 70 cm, im Baselland 40 und bei uns in Sachseln etwa 6-8 cm. In den Bergenallerdings gab es sehr grosse Mengen und die Gefahrenstufe war lange Zeit und ausgedehnt auf „rot“. Einige Besserwisser fanden auf ihren selbst gewählten Routen im Abseits den Lawinentod.

„(…) Die sibirische Eiseskälte lässt Europa erschaudern und wird auch vor der Schweiz nicht halt machen. Forscher sprechen von einem Phänomen, das statistisch nur alle 25 Jahre vorkommt…)“

Daraus ist zu folgen, wie René, mein einstiger Chef an der Fliegerschule Birrfeld haarscharf und sofort folgerte,  dass es die letzte war, die wir wahrnemen konnten. Es sei denn, es gebe Ausnahmen. René hatte auch grosse Nummern unter sich, wie etwa den späteren Fliegerboss bei der Swissair, Philipp Bruggisser. Ob der Chef dem damaligen Jungspund die Flausen im Kopf nicht auszutreiben vermochte oder ob dieser bereits der ganz Durchtriebene  war der zum Alphatier mutierte, wissen die Götter!

Fredy machte mich auf den folgenden Artikel aufmerksam:

Gestern hat es Katzen gehagelt. Sie lagen überall, auf den Strassen, den Trottoirs, den Gärten, den Dächern, den Dächern der Autos. Sie tropften von den Laternen und von den Bäumen, drängten sich in den Pfützen und verstopften die Regenrinnen. Ständig fielen neue Katzen vom Himmel. Sie prasselten gegen die Scheiben, trommelten auf die Dachlukenfenster und liessen die Bäche über die Ufer treten. Die Luft war erfüllt von ihrem Miauen, sie klagten und schrien, die Hunde zogen die Schwänze ein, die Mäuse flüchteten durch die Gänge und selbst die Katzen der Menschen wussten nicht mehr wohin. Ihr empörtes Fauchen blieb wirkunglos, die vom Himmel fallenden Artgenossen schreckte dies nicht. Sie stürzten aufs Dorf herab und türmten sich in den Strassen zu Bergen. Der Verkehr brach zusammen, die Geschäfte schlossen, und nicht nur das öffentliche, auch das private Leben stand still. Die Bürger des Dorfes sassen in ihren Häusern und blickten verwirrt zu den Fenstern hinaus, wo der Katzenberg höher und höher wuchs. Von draussen drang kaum noch Licht herein. Man zündete Kerzen an und gab sich hilfesuchend die Hand. Niemand dachte daran, eine der vielen tausend Katzen behalten zu wollen. Welch‘ absurder Gedanke! Niemand wollte je wieder Katzen sehen. Die Flut der vom Himmel stürzenden Höllenbiester war ein so schrecklicher Albtraum, dass alle hofften, es sei nur ein Traum. Doch die Katzen, die vor den Fenstern ineinander verkeilt, übereinander gestapelt lagen und sich verzweifelt Bewegungsfreiheit verschaffen wollten, waren real. Sie schrien mit aufgerissenen Mäulchen, spitzigen Katzenzähnchen und feurigen Augen ins Innere und liessen Männer, Frauen und Kinder vor Angst erstarren. Der Regen strömte noch immer hernieder. Es schüttete Katzen und noch mehr Katzen, der Himmel fiel auf das Dorf herab und begrub es. Nur einer störte sich nicht daran. Der Dichter. Er verweilte in seiner Klause, unbeeindruckt von der beginnenden Apokalypse – und ganz in die Frage versunken, woher der Ausdruck, es hagelt Katzen, wohl stammte.
Quelle: Züri Ost, 10. 10. 2012

Eine Frau mit ihrem Schirm wie ein Schild von einem Hagel von Katzen und Hunden Stockfotografie - Alamy

Die Formulierung kommt wohl ursprünglich aus dem Englischen: »It’s raining cats and dogs«, daher fällt auch die Erklärung »etwas englisch« aus:

It's Raining Cats and Dogs here!! - The Mommies Reviews

 

 

 

 

 

Über die Entstehung dieser Floskel sind verschiedene Theorien im Umlauf. Eine Variante ist der Umweg über das griechische Wort »catadupe«, was »Wasserfall« bedeutet. Möglich wäre hier der Zusammenhang zu »cat« (= die Katze). Zweite Variante ist der lateinische Ursprung: »cata doxas«, was so viel wie »jenseits jeglicher Erfahrung« bedeutet.

Es gibt noch zahlreiche andere Varianten, teilweise mythischen Ursprungs, teilweise auch scheinbar absurde Erklärungen, wie z. B. der Umweg über Wirbelstürme. Da »regnet« es ja scheinbar nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Frösche, Fische, Autos und sogar ganze Häuser.

Bei den Fliegern spricht man bei „Nichtflugwetter“  von den tief fliegenden Dackeln.

Überlassen wir die endgültige Erklärung den Katzenstreckern die so genannt werden, weil sie über den Katzenstrick von Luzern nach Einsiedeln pilgerten. Die „Giftspritze“, eine einstige Fasnachtsklicke (Sprüchlibrünzler) aus Ennetbürgen (Hans Reiser, Edi Lischer, Ueli Dubach, Walter Fleischmann…), nannte sie zu  „Zieh am Büsi“ um!

 


Ein Atheist, der zu Gott fand

Atheist ändert seine Meinung

Professor Storm: «Gott ist real»

Eigentlich ist Professor Howard Storm Atheist. Doch in einer lebensbedrohlichen Situation hat er ein seltsames Nahtoderlebnis. Und das ist so einschneidend, dass er heute überzeugt ist: Himmel und Hölle sind real.

Prof. Storm Gott ist real

Mit 38 Jahren war ich Professor an einer renommierten Universität. Und ich war überzeugter Atheist. Ich glaubte nur, was man erklären kann.

Bei einem Auslandsaufenthalt ging es mir plötzlich sehr schlecht. Vor lauter Schmerzen konnte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass ich einen Darmdurchbruch hatte. Eigentlich hätte ich sofort notoperiert werden müssen, doch weil Feiertag war, war es schwer, einen Chirurgen zu finden.

Zehn Stunden lang krümmte ich mich wartend unter Schmerzen. Mit aller Kraft versuchte ich durchzuhalten, bis ich schliesslich mein Bewusstsein verlor. Und dann hatte ich ein sehr merkwürdiges Erlebnis.

Traum oder Wirklichkeit?

Es war so real, dass ich überhaupt nicht durchblickte, was gerade passiert. Ich stand neben meinem Bett und sah dort meinen Körper liegen. Dann merkte ich, dass ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich versuchte, die Personen im Raum anzusprechen, aber niemand reagierte auf mich. Sie nahmen mich nicht wahr. Dann rief jemand meinen Namen. Ich dachte, es wäre das Krankenhauspersonal und fragte: «Sind Sie hier zuständig? Ich brauche dringend eine OP.» Aber die Stimmen antworteten nur: «Wir wissen das alles und warten schon auf dich. Komm, beeil dich.»

Ich trat aus dem Zimmer in einen schlecht beleuchteten Gang und lief eine gute Weile. Es wurde immer dunkler und merkwürdiger. Sobald ich fragte, wohin wir gehen, sagten die Stimmen nur: «Keine Fragen», «Sei still», oder «Maul halten». Inzwischen war es so finster, dass man nichts mehr sehen konnte und ich hatte eine solche Angst, dass ich versuchte, umzudrehen. Aber ich hatte keine Chance. Von allen Seiten wurde ich jetzt gezogen, getreten, gebissen und auf jede Art gedemütigt. Irgendwann liessen sie von mir ab und liessen mich liegen. Ich war am Ende. Ich wusste, dass ich mein Leben verwirkt hatte und bekam, was ich verdiente. Ich war wohl im Müllkontainer des Universums und würde hier vergammeln.

Wer kann jetzt noch helfen?

Plötzlich sagte meine innere Stimme: «Bete zu Gott.» Das irritierte mich. Ich betete nie. Ich wusste gar nicht, wie das geht und ausserdem glaubte ich nicht an Gott. Doch die innere Stimme wiederholte es. Krampfhaft überlegte ich, wie man beten könnte und stiess dann aus: «Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…» Kaum hatte ich das gesagt, wurden die Leute um mich wütend. «Es gibt keinen Gott, niemand kann dich hören», schrien sie. «Wenn du weiter betest, verletzen wir dich.» Aber je mehr ich Gott erwähnte, desto mehr verloren sie die Macht über mich. Ich erinnerte mich an das «Vater Unser» und ein altes Kirchenlied. Alles, was mir zu Gott einfiel, schrie ich in die Dunkelheit und es schien zu funktionieren. Es wurde sogar etwas heller.

Dann fiel mir ein Kinderlied von früher ein: «Ja, Jesus liebt mich.» Doch selbst wenn es Jesus gäbe, warum sollte er mich lieben? Aber ehrlich gesagt, hatte ich nichts zu verlieren und so schrie ich zu ihm: «Jesus, bitte rette mich!»

Gott greift ein

Kaum hatte ich das ausgesprochen, kam ein helles Licht immer näher auf mich zu, bis ich in wunderschönem Licht badete. Dann sah ich Jesus. Seine Arme streckten sich nach mir aus und berührten mich, obwohl ich so schäbig zugerichtet war. Er erfüllte mich mit einer Liebe, wie ich es noch nie erlebt hatte. Dann hob er mich auf und schloss mich in seine Arme. Ich wusste, dass ich nicht würdig bin, aber Jesus las meinen Gedanken und sagte: «Gott macht keine Fehler.»

Dann zeigte mir Jesus mein ganzes Leben. Es war schlimm zu sehen, wie aus mir ein egozentrischer, herzloser Mensch geworden war. Erfolgreich, aber ein Narr! Auch für Jesus schien es schmerzlich, das mitanzusehen, doch er hielt mich die ganze Zeit in seinen Armen. Und dann sagte er: «Du kommst jetzt nicht in den Himmel, sondern gehst zurück auf die Erde.» Dann wachte ich auf und konnte operiert werden.

Ich war keine halbe Stunde bewusstlos gewesen, aber was ich in dieser Zeit erlebt habe, hat mein Leben komplett verändert. Ich kann es nicht genau erklären und nicht beweisen. Aber für mich ist seitdem klar, dass Jesus Christus voller Liebe ist. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und ich bin sehr dankbar, dass ich das heute glauben kann.

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Eine bestandene Ärztin sandte mir diesen Artikel. Ob Prof. Storm ein überzeugter Atheist war? Vielleicht zählte er sich aus Bequemlichkeit dazu oder er verfiel dem Irrtum, als Wissenschaftler könne man alles verstehen. Persönlich hatte ich zwei Erlebnisse, die zu Ereignissen wurden. Einmal fuhr ein Auto im Winkel von 90° in mich. Ich erinnere mich an metallische Geräusche, als das Rettungsbrett in die Schienen des Santätswagens eingeklinkt wurden und danch an einige Lichter über mir im Spital in Locarno. Sonst war da nichts weiter. Und als mir der Arzt erklärte wie nahe mein Lebensfläämmchen am Auslöschen war, als ma eine Covidlungenentzündung behandelte, war auch nichts weiter. Wäre es durch einen Windstoss ausgelöscht worden, hätte ich kaum etwas davon mitbekommen. Aber das kann niemand so genau sagen. Nur der gelbe Blitz am Knöchel fehlte noch!

Der Kleine Prinz, Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt.

„(.) …. Er sagte: „Hier, das ist alles…“ Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.)“ Aus: Der Kleine Prinz Kap. XXVI

Mit atheistischen Gedanken befasste ich mich nie. Aber ich bin in meiner Religion kein Praktizierender. Trotzdem darf ich mich zu den Deisten zählen.

Ein Gott der ein Gebet erhört, ist er nicht beeinflussbar oder parteiisch? Das riecht zu stark nach menschlicher Vorstellung! Man denke an Soldaten an der Front. Jene der grünen Partei flehen Gott um Schutz an, was diejenigen der schwarzen Partei ebenso tun. Wer sollte er erhört werden?

„(…) Was kümmert es mich, ob Gott nicht existiert: Gott verleiht dem Menschen etwas Göttliches.

Gott. Die Spielregel hat auf erregende Weise ihren Sitz nicht in der willkürlichen Dichte eines Individuums, sondern ausserhalb, das heisst Gott. Das heisst: in allem und in nichts. Gott ist das vollkommene symbolische Fundament des zugleich Unzugänglichen und Absoluten“) (Antoine de Saint Eupéry in Carnets, S.46


Religion wirkt wie eine Droge

Der Attentäter von Nizza. „(…) Er war arm, nahm Drogen, und er bagann den Koran zu lesen.)“ –  Karl Marx hat Religion schon 1844 als „Opium des Volkes“ bezeichnet

Dass Religion wie Drogen wirkt, wurde untersucht.

Die Studie: “Reward, Salience, and Attentional Networks are Activated by Religious Experience in Devout Mormons”, Social Neuroscience, 29.11.

Es scheint, das der Koran nichts für Dummköpfe ist! Der Koran ist für den streng gläubigen Muslim nur in arabisch gelesen und gelehrt werden, da keines seiner Worte verändert werden darf. Wer der Muslims weltweit kann schon arabisch? Falsche Interpetationen sind offenbar vorprogrammiert.

Das Problem scheint primär nicht der Koran zu sein. Das Problem liegt darin, dass viele junge Männer im Magreb kaum Aussicht auf ein erfolgreiches Arbeitsleben haben. Der Nationalstaat bietet zu wenig Arbeit weil rückständig. Und eine soziale Abfederung wie man es in Europa vorfindet, existiert kaum. Die Religion verliert an Einfluss. Man hofft auf bessere Zeiten in Europa. Aber da das vorhandene Wissen kaum reicht, gelangen viele vom Regen in die Traufe. Der Plan B kommt zur Anwendung – im Jihad.

In Zukunft wird die Situation noch schlimmer. Der digitale Wandel und dessen Auswirkung fällt auf diese Länder zurück. Der Frust wird noch grösser, weil den meisten Leuten klar wird, dass sie stets auf der Verliererseite sind. Die Spirale dreht sich.

Die blauäugigen Europäer schauen zu, wie Jihadisten und extreme Gruppierungen mit muslimischem Hintergrund  herum ballern und Menschen umbringen. Ein laissezfaire in dieser Angelegenheit darf es nicht geben! Frankkreich erlebt es derzeit eben und Deutschland hat auch seine Erfahrungen z, B. in Berlin Neukölln. Sind nicht anpassungsfähige Muslime in der Minderheit, gibt es kaum Probleme. Ab einer bestimmten Menge jedoch, beginnen sie ihre Parallelwirtschaft nach ihren Gesetzen zu leben. Daher: Wachsamkeit ist oberstes Gebot!

Schon vor Jahrzehnten, als wir Tunesien bereisten, kam es uns vor, als Minderwertigkeit zelebriert würde.

Junge Studenten erzählten uns, dass Tunesien deswegen rückständig sei, weil die Amerikaner ihnen Computer vorenthielten. Dabei hätten sie doch grosses Potenzial und das Land habe auch berühmte Männer hervorgebracht. So sei William Shakespeare  ursprünglich ein Tunesier gewesen….

In Gafsa, in einem „Wüstenhotel“ wurden wir von Einheimischen als Nazis angepöbelt.

In Matmatma in den berühmten Höhlenwohnungen der Berber wurden stolz Utensilien der Wehrmacht gezeigt, etwa intakte Benzinfässer die das Tausend jährige Reich in seinen 13 Jahren des Bestehens weit überllebt haben. Deutsche Qualitätsarbeit…. Man nahm gerne Almosen für die Besichtigung.

Es kommt auf den Nutzen an. Die einen schlagen Kapital aus Kriegsfragmenten, die anderen lassen ihren Frust an unbeteiligten Touristen aus und beschimpfen sie als Nazis. Dabei bringen sie zumindest Devisen ins Land. Das wurde an den Hochschulen offenbar nicht gelehrt!

Globalisierung und Digitalisierung werden die Welt umkrempeln wie es einst nach der Erfindung der Dampfmaschine geschah. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit – und wird als Verlierer da stehen!


SRF: in Frau Wapplers Himmel ist der Teufel los!

Organisationsentwicklung sollte man mit den dafür vorhandenen Werkzeugen angehen. Mit politischen Methoden wird dem bodenlosen Fass höchstes der Lochrand versilbert, das Loch bleibt!

Sie müsse die Bedürfnisse des Marktes berücksichtigen. Die Bürger, welche von Staates wegen Prämien bezahlen sind offenbar kein Marktbestandteil sondern eine willkommene Milchkuh, welche für Einnahmen sorgen, für die man sich weder beweisen noch, noch anstrengen noch bemühen muss.

Leider können die Bürger sich nicht von den Gebüren von SRF verabschieden. Technisch wäre es möglich. Wäre es möglich, den Empfang zu blockieren, sähen die Gebühreneinnahmen anders aus!

Die Erhebung der Marktbedürfnisse wirft Fragen auf. Z.B.: wenn elektronisch gemessen wird, welche Sendung wie häufig angeklickt werden, heist es noch lange nicht, dass sie auch gesehen werden. Was bei Sportveranstaltungen wahrscheinlich gilt, muss bei der Werbung noch lange nicht zutreffen. Aber vielleicht, weiss man auch genau (?), wer, wann und wie oft wegzappt.

„(…) Dem SRF-Sparhammer fallen gleich zwei beliebte Religions-Radiosendungen zum Opfer – was bei Vertretern von Kirche und christlichen Politikern für Ärger und Unverständnis sorgt….)“ (Blick). Auch soll die Sendung

Ja was denn da los!?

 

 

Im Himmel ist der Teufel los!

Mir kommt es vor, als wollen SRF dem Volk zeigen, dass etwas passiert. Und es wird getäubelt, weil die Gebühren tiefer angestzt wurden und weil ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen gefordert wurde. Oder wird gar in die Kiste der Strafaktionen gegriffen? Die Ladenhüter mit denen aufgefahren wird, lassen solche Gedanken zu.

Die etwas über 220 Stellen die gestrichen werden sollen, mögen in der Zahl hoch erscheinen. Sie machen allerdings lediglich etwa 4,5% des der Gesamtheit aus! Dass deswegen nun scharfe Programmeinschnitte gemacht werden müsse oder die Programme ausgedünnt werden sollen, ist es nur lächerlich.

Jeder Betriebsanierer wird erklären, dass eine gewachsene Struktur viel Speck angesetzt hat. Dies umso mehr, wenn seit längerem keine umfassende Analyse erstellt wurde. Er wird auch feststellen, dass eine „Speckreduktion“ um 10% keinen Einfluss, weder auf Ausstoss noch auf Qualität haben wird. Was bewirkt wird, ist eine höhere Effizienz! Richtige Schmerzen bereitet eine Beschneidung des Personalbestandes ab etwa 15 %! Die ca 4,5% sind also ein Pappenstiel.

Bevor Programme gestrichen werden, müsste man feststellen ob und wie effizient gearbeitet wird! Ein öffentlich-rechtlicher Betrieb, der von Gebühren, staatlicher Unterstützung und Werbeinahmen lebt, bettet sich so, dass er bequem liegt! Vielleicht müsste man als erstes versuchen, mal aufzustehen!

Um 4,5 % Personal zu reduzieren benötigt man keine aufwändigen Methoden. Ein Multimomentverfahren genügt bereits – eine kostentgünstige Möglichkeit!

„(…) Das Ziel Modernisierungsstrategien ist die Lösung interner Hand-lungsprobleme durch Ökonomisierung der Mittel (vor allem durch Personaleinsparung) und „Effektivierung“ der Leistungserbringung (Produktivitätssteigerung). Welche Formen die Modernisierung des öffentlichen oder ähnlichen Dienstes annimmt, welche Methoden dabei die stärkste Bedeutung gewinnen, hängt wiederum von denselben ökonomischen Bedingungen ab, die über Anforderungsdruck und Knappheit der Mittel die Handlungsbedingungen des Staates bzw. des Organisatonsträgers bestimmen und sich in konkreten Formen von Arbeitsprozessen im öffentlichen, bzw. ähnlichem Dienst niederschlagen….)“

Der Basler Biologe Andreas Moser wurde mit «Netz Natur» zu einer Institution beim SRF. © SRF. Die beliebte SRF-Sendung soll nun dem Sparhammer zum Opfer fallen! Gehts noch, Frau Wappler?!

Dafür hat Glanz & Gloria nach einer „Fassadenrenovation“ des Tittels weiterhin ein Fenster bei SRF. Wo liegt der geistige Inhalt? –«Glanz & Gloria» verschwindet, nicht aber die dafür verwendete Abkürzung «G&G», schreibt SRF dazu. Neu heisst die Sendung «G&G – Gesichter und Geschichten». -Alter Quatsch neu verpackt!