Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Ostern

Der Osterhase in guter Laune

Jedes Jahr zur Osterzeit,

macht sich wieder Hektik breit.

Seit Wochen schon im Detailhandel,

macht bemerkbar sich der Wandel,

Berge voller Süssigkeiten,

die zum Naschen uns verleiten.

Einst am Tag vom Osterfest,

gab es noch das Osternest,

das alles ist nun längst vorbei,

seit Wochen gibt es Has und Ei.

Selbst die Eierproduzenten,

füttern Hühner und auch Enten,

damit das Ostereier legen,

für den Handel wird ein Segen.

Der Osterhase geht vergessen,

wird nun als Ragout noch gegessen.

Ein Osternest noch selber machen,

heut kauft man Online solche Sachen.

Auch die Eier noch bemalen,

man verzichtet auf die Qualen,

denn das macht man schnell,

heute nur noch maschinell.

Vom einst so schönen Osterfest,

bleibt nur noch ein kleiner Rest.

Wichtig ist die Kassen klingen,

die dem Handel Franken bringen.

Selbst beim Metzger liegt ganz stramm,

das präparierte Osterlamm.

Nach all den harten Ostertagen,

gönnt etwas Ruhe eurem Magen.

Bestimmt wird auch im nächsten Jahr,

das Osterfest ganz wunderbar.

Ruedi Gysi, 15. April 2019

Ich schlage vor, dass der Osterhase dieverse Kantonshymnen spielt:

  • Oder nach einem Vorschlag etwa: Heiterefahne, von Max Traufer

Frohe Ostern!

Spätestens am folgenden Dienstag kehrt der Alltag ein!

Auch der Osterhase macht mal Feierabend

Frauen einst und heute

Überall in unserem Land

einst die Frau am Herde stand,

sie kochte, putzte Tag und Nacht,

hat am Krankenbett gewacht.

Sie hat Kinder gross gezogen,

bis sie alle ausgeflogen.

Schluss mit Hausarbeit und Kinderbrei

die Frau die fühlt sich heute frei.

Selbst an den Firmenspitzen,

heute starke Frauen sitzen,

sie bestimmen auf der Welt

über Macht und über Geld.

Es gibt Frauen die regieren,

die ganze Völker dirigieren.

Frauen machen nun auch schon

mit bei der Korruption.

Frauen die heut Waffen tragen

und sich sogar in Kriege wagen,

die Soldaten kommandieren

und Menschen bombardieren.

Selbst im Boxring kann man sehen,

dass Frauen an die Grenzen gehen.

Frauen tun heut all die Sachen,

die eigentlich die Männer machen.

Die Welt hat sich gedreht,

wie das wohl noch weiter geht.

Männer die im Kindbette liegen,

weil sie dann die Kinder kriegen.

Ob dem Kind da nicht die Lust,

vergeht an der behaarten Brust.

Familie ein sicherer Hort,

bald nur noch ein schönes Wort.

Schade für die schöne Zeit

mit Familie und Gemeinsamkeit.

Ruedi Gysi

Tja, was gibt es da noch bei zu fügen ausser, dass die Frauen oft doch die stärkeren Männer sind! 🙂


Schweiz – EU

Ein Leserbrief aus der  NZZ v. 10. 04.19

„(…) In der Diskussion um das Rahmenabkommen mit der EU werden meist wirtschaftliche Argumente angeführt. Die politischen Strukturen unseres Landes und die bewährten Maximen unserer Aussenbeziehungen werden hintangestellt. Der historische Beitrag des europäischen Integrationsprozesses zur friedlichen Entwicklung des Kontinents ist unbestritten. Viele Europäer fragen sich indessen, ob die ursprünglichen Ideale in der heutigen EU noch gelten, wird diese doch von nicht gewählten Funktionären geleitet und von Grossmächten beherrscht. Da diese einzeln auf der Weltbühne neben den grössten Akteuren kaum mehr entscheidend ins Geschehen eingreifen können, wollen sie politisch vereint agieren. Angesichts des Brexits sowie der Lage in den Mittelmeerstaaten und in den östlichen Mitgliedstaaten beanspruchen Deutschland und Frankreich das faktische Leadership (Deutreich oder Frankland?). Sie sind sich allerdings in wesentlichen Punkten nicht einig und haben beide wegen der von ihnen in letzter Zeit betriebenen Politik an Einfluss verloren.

Je enger das Verhältnis zur EU ist, desto grösser wird die Abhängigkeit von ihr, und desto kleiner wird der eigene Handlungsspielraum. Man beachte hierbei, dass die EU gemäss dem Lissabonner Vertrag auch eine militärische Paktorganisation mit Pflicht zum gegenseitigen Beistand ist. Wenn angeführt wird, die Schweiz könnte als EU-Mitglied mitgestalten und ihren Einfluss geltend machen, so entspricht dies einer gefährlichen Illusion. Die Hegemonen haben das Sagen – ein Faktum, das jeweils offenbar wird, wenn sich Kleinere nicht ganz EU-Kommissions-konform verhalten. Gleichberechtigung in Ehren, aber ohne Machtpolitik geht es eben leider nicht. Wenn sich bei dieser Sachlage der schweizerische Souverän für neue Lösungen in den Beziehungen zur EU entscheiden sollte, so wird das selbstverständlich zu respektieren sein. Doch bleibt zu hoffen, dass es der Schweiz nicht ergeht wie La Fontaines Raben, der in falscher Selbsteinschätzung den feinen Käse fallen liess. «Le corbeau, honteux et confus, jura, mais un peu tard, qu’on ne l’y prendrait plus.»

Der feinfühlige Diplomat ist aus seinem Beitrag wunderbar zu erkennen!

Carlo Jagmetti, Zollikon .)“

Herr Jagmetti, arbeitete an den Beziehungen der Schweiz zu Europa  in leitender Funktion mit: zunächst als stellvertretender Chef und dann als Leiter der Schweizer Delegation bei EFTA und GATT in Genf (1973–1980), zuletzt auch bei der ECE/UNO und UNCTAD, vor allem aber als Chef der schweizerischen Mission bei der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel (1982–1987). Er war Schweizer Botschafter in Südkorea (1980–1982), Frankreich (1987–1993) und zuletzt in den Vereinigten Staaten (1993–1997).

Die Vorgängerin der EU, die Europäische Gemeinschaft (EG) war eine supranationale Organisation, die mit dem … Anders als die „Dachorganisation“ EU verfügte die EG über eine eigene Rechtspersönlichkeit und damit völkerrechtliche Handlungsfähigkeit.

Die EU ist kein Staat und wird auch keiner werden

 


Schweiz: Schleichweg „Rahmenabkommen“ zum EU-Beitritt

Die Schweiz und die EU- Wie weiter (Ulrich Schlüer). Höre was zu sagen ist!

Gesslerhut -Siehst du den Hut dort auf der Stange?

Wird das Volk hinters Licht geführt? Es scheint so!

A-Schweiz gegen B-Schweiz, wer wird gewinnen? Im Endkampf um das Rahmenabkommen: Welcher Bundesrat kippt?

Es get also gar nicht um die Befindlichkeit des Volkes, sondern um die Befindlichkeit und den Einfluss ausländischer Unternehmen!

Man behauptet, dass man Unternehmenssteuern senken müsse, weil sonst ausländische Firmen abwandern würden – dann müsste man weniger Personal importieren! Das Zückerli: Ein schlechter Deal mit der AHV. Die Sanierung der AHV ist eh längst Pflicht, doch liess man bisher den Karren fahren, bis man nicht mehr anders kann…. Wo ist da das staatsmännische Vorausdenken stecken geblieben?

In Bern wird eine 11-Millionen-Schweiz geplant. Die Folgen: Autobahnen in die Ballungszentren müssen massiv ausgebaut werden. Niemand denkt daran, dass man in der kleinräumigen Schweiz die Arbeit vermehrt zum arbeitenden Volk bringen könnte, statt umgekehrt. Das Bahnnetz muss, auch  wegen den Pendlern ausgebaut werden. Wohnraum muss zur Verfügung gestellt werden. Die Zersiedelung geht weiter. Der CO2-Ausstoss nimmt zu. Die Abhängigkeit von ausländischem Strom wächst! Der Ausbau der Infrastruktur wird primär vom Volk getragen, nicht von den ausländischen Unternehmungen. Sie profitieren wie sonst nirgends! Ergo ist es fraglich, ob die wirklich in die Wüste abziehen werden, wenn sie höher besteuert werden!

Man sagt: 15.02.2019 – Für den Wohlstand der Schweiz sind eine international wettbewerbsfähige Besteuerung der Unternehmen und eine verlässliche Altersvorsorge zwei wichtige Grundlagen. 

Wenn dem so ist: Wo ist da das staatsmännische Vorausdenken stecken geblieben? Die Sanierung der AHV ist eh längst Pflicht, doch liess man bisher den Karren fahren, bis man nicht mehr anders kann….

Wie passt dies zusammen:

Wird der von Lobbyisten, Politikern und fremden Unternehmern eingeleitete Prozess abgeschlossen sein, wird man die Bücher über den Unrechtsstaat Schweiz schliessen, so wie man es einst mit der DDR tat! => Der Gessler-Hut wird gegrüßt

Und dann: Dann geht man zur Tagesordnung über!

EU-Fahne gehisst

Wollen wir es so?


Mehr Nüsse – mehr Buben

News von NZZ a.S v. 24. 03. 19 weiss:

Nüsse für ein gesundes Gehirm: China gilt als rapide alternde Gesellschaft. Forscher zeigen nun einen einfachen Weg aus, wie man denaltersbedingten Hirnabbau zumindest ein wenig vermindern könnte. Sie unersuchten 4822 Chinesen im Alter von über 55 während 15 Jahren und stellten fest: Jene Personen, die täglich 10 Gramm Nüsse konsumierten, konnten ihre Gedächtnis- und Denkleistung im Vergleich zu denen, die keine Nüsse assen, um 60% verbessern („The Journal of Nutrion, Health & Aging“). Dies entspricht einer Verzögerung des natürlichen Alterungsprozesses um rund zwei Jahre. um rund 2 Jahre. (tlu)

Zufriedene Leberwurst

Wer täglich zwnzig Gramm Nüsse zu sich nimmt, kann die Gedächtnis- und Denkleistung  um 120 % verbessern, den Alterungsprozess um 4 Jahre verzögern und sich zu den zufriedenen Leber-würsten zählen…. !?

Sollte man demnach Kriegstreiber, Intriganten, Psychopathen usw. die Einnahme von Nüssen verwehren?

Schwanzbeisser ouroboros; Zeichnung: Kolja Kähler

Die Nussproduzenten würden einen Aufstand wegen Diskriminierung anzetteln. Sie würden durch die Betroffenen und auch durch die Nussallergiker in aller Konsequenz unterstützt. Die Sache würde sich in den Schwanz beissen!

„Werden viele Nüsse geerntet, gebe es in der Folge viel männlichen Nachwuchs. Und was passiert, wenn es sehr viele Zwetschgen gibt? Aufgrund der Fragestellung müssten mehr Mädchen erwartet werden.“ Dem ist aber nicht so. Gibt es mehr Zwetschgen, dann gibt es mehr Zwetschgenkonfitüre und/oder mehr Zwetschgenschnaps, wie dies der Finanzblogger bestätigen kann. Ob er konsequent Nüsse isst, weiss ich nicht.

Andere stellen „Gesund mit Nuss und Olivenöl“ als Gral der Gesundheit in den Mittelpunkt (Mittel Punkt?). Es fehlt jetzt noch, dass die Kefir. Verzehrer aus dem Kaukasus erwähnt werden. „(…) Kefir gehört jedenfalls in beiden Hochgebirgen (Himalaya und Kaukasus) traditionell zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und gilt dort als das „Getränk der Hundertjährigen“, das für Vitalität und ein langes Leben sorgen soll…)“ Quelle

Warum überleben überhaupt Inuits, die weder Nüsse noch Kefir als Grundnahrungsmittel auf dem Zettel haben? Sie haben sich an den Fisch- und Robbenverzehr angepasst.

Es scheint, dass es einige Langlebigkeitsvölker gibt. Haben sie Ernährungs- oder andere Geheimnisse?

„In der Menge liegt das Gift“ (Paracelsus) gilt auch hier. Ausgewogene Ernährung, Bewegung sowie ein Gläschen in Ehren, kann uns niemand verwehren und genügend Pausen werden wohl die echten Empfehlungen sein!

 

 


Fasnacht 2019

Wenn man sich die Frage stellt,

wer regiert denn unsre Welt,

dann sind das keine Witze,

nur Narren sitzen an der Spitze.

Die gewählten Führungskräfte,

meist verwickelt in trübe Geschäfte.

Überall es ist ein Hohn,

lebt man mit Korruption.

Amerika das grosse Land,

wählt den Trump, welche Schand.

Der Mann mit riesengrosser Klappe,

hat wohl ein Gehirn aus Pappe.

Ein Volk das diesen Deppen wählt,

wohl zu den Dümmsten zählt.

Besser wär im weissen Haus,

es regierte hier die Micky Maus.

Frau Merkel hat es schwer im Leben

man will sie aus dem Sattel heben,

doch Angela sie demonstriert,

was macht ihr wenn ihr mich verliert.

Ich geb Europa Halt und Kraft,

dass man es noch lange schafft.

Angela die Zeit wird kommen,

wo du nicht mehr ernst genommen.

Fussball-WM welch eine Schande

für die Elf aus deutschem Lande.

Grossgepriesen überall,

dann der kurze, harte Fall.

Der ganze Auftritt war ein Hohn,

zerschmettert war die Nation.

Im ganzen Land hängende Ohren,

als hätte man den Krieg verloren.

Wie sich doch die Zeiten wenden,

die Armee in Frauenhänden.

Amherd wird nach ihrer Wahl,

im VBS der General.

Dieser Posten ist nicht klein,

das ist kein Damenturnverein.

Die Armee im Schweizerland,

braucht eine starke Männerhand.

Die Schweiz die macht sich Sorgen,

um die Schweizerkuh von Morgen.

Das Volk es muss entscheiden,

ob Kühe ohne Hörner weiden.

Ohne Horn das arme Tier,

gefällt es nicht einmal dem Stier.

Politikern die Hörner tragen,

sollte diese man abschlagen.

Postauto, der gelbe Riese

ist in einer grossen Krise,

denn man hat jetzt rausgefunden,

die Post verarscht die Kunden.

Frau Ruoff sie zeigt sich ahnungslos,

hat kein Problem mit Postautos

und man zahlt auch heiter,

dem Verwaltungsrat die Boni weiter.

Uster eine Stadt sieht rot,

wird vom roten Filz bedroht.

Wie Zürich und auch Winterthur,

macht Uster mit bei dieser Kur.

Kleine Vereine die sind verloren,

Kunst und Kultur hat offene Ohren.

Bürger Vorsicht mit dem roten Filz,

er ist wie ein Fliegenpilz.

Openair im Zeughausareal,

für die Nachbarn eine Qual.

Der Lärm kaum zu ertragen,

doch es nützen keine Klagen.

Die Stadt gibt diesen Anlass frei

und die Stadträte sind dabei,

Bürger lass dich nur nicht quälen,

denk daran beim nächsten wählen.

Ruedi Gysi, 23. Februar 2019

***

Mièr sind nid die Letschtè,

fir eys giut Fasnacht nur vom Beschtè

Drum hends mièr wiè dr Seppli vo Müluusè,

Wièn är, muesch uf Baasel abe go!

Weisch no? Denn fahr wiiter! Sunscht:

=> Christoph Roos: Z Basel uff dr Brugg

***

Mehr Fasnacht:


Vertrauen

Sagte ich doch!

Es gibt welche, die Ihr Startkapital beim ersten Augenkontakt volständig und endgültig verlieren. Sympathie (positive Assoziationen) vs. Antpathie (Ein positives Gefühl der Zuneigung kann gar nicht aufkommen weil weder ein echter Augenkontakt noch ein echtes Lächeln zu erkennen ist. Man schaut in eine verspannte Fratze).


Sanierung einer Heizung, Fördermittel

Geht es darum, nachhaltig zu heizen, fällt der Kanton Obwalden durch seine Förderpolitik auf. Dazu muss man etwas mehr wissen.

Um Reiche anzulocken wurde das Steuersysstem entsprechend angepasst. Und man hätte gar „Sonderwohnzonen“ für Reiche geschaffen, doch der Bundesrat hat die vom Kanton Obwalden geplanten Sonderwohnzonen für Reiche ausserhalb der Bauzonen nicht genehmigt. Selbst das Volk war mit 8881 zu 5365 dagegen. Stimmbeteiligung: 60,53 Prozent.

Steuern Obwalden
Entwicklung Bundesfinanzausgleich

Dass der Bundesfinanzausgleich im Abwärtstrend war, sah man spätestens ab 2009. Die Steurstrategie ging offenbar nach kurzer Euphorie nicht auf! Wurde einfach auf bessere Zeiten gehofft?

Mit zu grossen Steinen gemauert! Das Kantonsspital, eine „Abteilung des Kantons“  musste 21 erst im Vorjahr geschaffene Stellen wieder abbauen! So weit hat sich das einst ausgerufene „kleine, feine Landspital“ *)  entwickelt!

….(…) Dr. G. St.: …. Die Botschaft zur Spitalkooperation Obwalden/Nidwalden ist ziemlich weit und grosszügig dargestellt. Sie gibt klare Ein- und Aussichten. Sie bezeichnet Schwierigkeiten und Stolpersteine. Wirsind ja einige Male richtig oder beinahe auf die Nase gefallen. Aber schauen wir uns doch im gesamten Gesundheitswesen um. Ich erinnere Sie daran, was bezüglich der Herztransplant ationen in Bern oder Zürich passiert ist. Auch die grossen Häuser bieten be-züglich der Fallzahlen keine Sicherheit für Qualität. Es sind häufig kleine und feine Landspitäler*), die das sehr wohl können. Einem solchen Landspital gebe ich nach wie vor eine gute Chance. Es ist mit der Bevölkerung verbunden. Es wird von der Bevölkerung getragen. Ich meine, das müssen wir nutzen…)“ Aus: Protokoll der Sitzung des Kantonsrats, vom 01. 07. 2005, S.32

Dass jene, die sich so sehr fürs eigene Spital einsetzten, aus wärts zur Behandlung fahren, zeigt auf, was abläuft. Dem Volk wird ein eigenes Spital aufgeschwatzt und wenn man selbst in Not ist geht man auswärts. Irgend wann wird nach der Glaubwürdigkeit gefragt.

Dem Manipuliergeneral als Vorzeigemann in Mantel, Schal und Handschuhen droht die Degradierung!

*) Der Begriff wurde erstmals vom damaligen Präsidenten der Aufsichtskommission, Dr. rer. nat. Dominik Galliker,38, Stansstad (bis 31.12.2006), des Kantosspitals Obwalden geäussert.

Das Kantosnsspital wird mittelfristig ohne fremde Hilfe nicht überleben. Nidwalden hat dies bereits gemerkt und ist eine Fusion mit Luzern eingegangen. In Sarnen wird man wohl etwas genauer in die Zukunft schauen und gründlicher analysieren müssen! Die Signale sind klar. In der Schweiz gibt es zu viele Spitäler! Die kleinen und feinen Landspitäler genügen offenbar den heutigen Anforderungen nicht!

Etwas anderes gibt es zu bedenken: Der Kanton Obwalden ist von den Einwohnern her (37’575) etwa so gross wie eine grössere Mittellandgemeinde. Man stelle sich eine grosse Gemeinde wie etwa Emmen mit 27’580 Einwohnern mit einer Kantonsinfrastruktur vor!

Folgende Vermutung liegt nahe: Kämen 100 „Reiche“ unter der Bedingung die Födermittel im Bereich Energie aufzustocken und zu erweitern, es würde getan! Doch diese 100 sind nicht da!

Ergo ist es nicht verwunderlich, dass in der Kantonskasse Ebbe herrscht. Und so leuchtet es wohl ein, dass nachhaltiges Heizen kaum echt bis gar nicht gefördert wird. Die einstige Steuerhölle schlägt in anderer Form zurück!

Kanton Luft/Wasser-WP (M-05) Holzverfeuerung (M-03) Thermische Solaranlage (M-08)
Aargau
Appenzell Innerrhoden ab 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 3.000 – 5.600 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Appenzell Ausserrhoden ab 1.600 CHF ab 4.375 CHF 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Bern ab 3.500 CHF 3.500 CHF + 50 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Basel-Landschaft 1.600 – 2.000 CHF + 40 – 100 CHF/kW 1.200 – 4.000 CHF + 20 – 50 CHF/kW 1.500 CHF + 360 – 600 CHF/kW
Basel-Stadt ab 3.500 CHF + 150 CHF/kW ab 3.000 CHF + 50 CHF/kW 2.500 – 3.300 CHF
Freiburg 3.500 – 6.100 CHF + 150 – 190 CHF/kW ab 1.000 CHF 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Glarus 4.000 CHF ab 6.000 CHF + 200 CHF/kW 4.000 CHF + 500 CHF/kW
Graubünden ab 3.500 CHF ab 5.000 CHF 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Luzern 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Nidwalden 2.000 – 3.600 CHF + 40 – 140 CHF/kWth 3.000 – 4.600 CHF + 50 – 90 CHF/kWth 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Obwalden 1.200 CHF + 500 CHF/kW
St. Gallen ab 2.800 CHF ab 180 CHF/kW ab 3.000 CHF
Schaffhausen 3.000 – 5.000 CHF + 100 CHF/kW 7.000 – 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Solothurn 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 4.200 – 5.800 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Schwyz 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 3.000 – 4.600 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Thurgau 4.000 – 6.000 CHF + 125 CHF/kW 7.000 – 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Uri ab 3.000 CHF ab 4.000 CHF ab 4.000 CHF
Wallis 7.000*JAZ/2,5 CHF ab 4.000 CHF 1.200 CHF + 650 CHF/kW
Zug
Zürich

(Quelle: Publikationen der einzelnen Kantone, August 2018)

Eine mit dem gleichen Heizungsprodukt (Heliotherm, HP08L-M-BC-60, europäisch zertifiziert) wird im Kanton Wallis mit Fr. 10’000.- gefördert, während in Obwalden dafür eine grosse Null steht! Das realisierte Projekt im Kanton Wallis ist belegt. Der Bauherr hat es zusätzlich bestätigt.

Hier wird man sich mit der „Steuerhölle in anderer Form“ arrangieren müssen! Auch die frische Bergluft als Lohbestandteil wird wohl ausgedient haben! Bezüglich Kantonsspital tut sich etwas: Ein Spitalzusammenschluss in der Zentralschweiz zeichnet sich ab. Das hatte man doch schon einmal!


Vom Ruf

Älpler pflegten überJahrhunderte den Betruf so z.B. auf den Urner Alpen. Nach Schutz vor dem Bösen würde gesucht. Erstmals hörte ich den Betruf als Kind auf Wiesenberg. Wir waren über

Wiesenberg, Unter Chneu, Loch, Schwand, Karte: aus map.geo.admin

den Sommer in der „Schwand“, später im Chalet Alpenrösli und der Betrufer stand auf der Alp Under Chneu. Grossvater war Käser im „Loch“, wo ich einen Sommer lang mit ihm einen ganzen Sommer verbrachte. Der Altersunterschied betrug 70 Jahre. Es war oft sehr langweilig. Haustiere kannten nichts anderes…

Anders steht es um den eigenen Ruf. „(…)Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Dieses Zitat wird so unterschiedlichen Denkern und Dichtern wie Erich Kästner oder Wilhelm Busch auch Bertold Brecht zugeschrieben. Tatsächlich soll die Lebensweisheit vom Kabarettisten Werner Kroll um 1945 erstmals öffentlich vorgetragen worden sein….)“

Wenn der Ruf ermordet wird

Mobber bedienen sich des Agierens aus dem Hinterhalt. Gezielt werden  Unwahrheiten gestreut.

Mobber sind oft  Psychopathen und eigentlich armselige Menchen. Erst zerstören sie ihre Reputation, danach fühlen sie sich auf Gegenwehr hin beleidigt und schlüpfen in eine Opferrolle…. Ob böse oder frech, man lässt den Güggel am besten auf seinem selbst gewählten Feldherrenhügel, dem Miststock zurück.