Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Vertrauen

Sagte ich doch!

Es gibt welche, die Ihr Startkapital beim ersten Augenkontakt volständig und endgültig verlieren. Sympathie (positive Assoziationen) vs. Antpathie (Ein positives Gefühl der Zuneigung kann gar nicht aufkommen weil weder ein echter Augenkontakt noch ein echtes Lächeln zu erkennen ist. Man schaut in eine verspannte Fratze).


Sanierung einer Heizung, Fördermittel

Geht es darum, nachhaltig zu heizen, fällt der Kanton Obwalden durch seine Förderpolitik auf. Dazu muss man etwas mehr wissen.

Um Reiche anzulocken wurde das Steuersysstem entsprechend angepasst. Und man hätte gar „Sonderwohnzonen“ für Reiche geschaffen, doch der Bundesrat hat die vom Kanton Obwalden geplanten Sonderwohnzonen für Reiche ausserhalb der Bauzonen nicht genehmigt. Selbst das Volk war mit 8881 zu 5365 dagegen. Stimmbeteiligung: 60,53 Prozent.

Steuern Obwalden
Entwicklung Bundesfinanzausgleich

Dass der Bundesfinanzausgleich im Abwärtstrend war, sah man spätestens ab 2009. Die Steurstrategie ging offenbar nach kurzer Euphorie nicht auf! Wurde einfach auf bessere Zeiten gehofft?

Mit zu grossen Steinen gemauert! Das Kantonsspital, eine „Abteilung des Kantons“  musste 21 erst im Vorjahr geschaffene Stellen wieder abbauen! So weit hat sich das einst ausgerufene „kleine, feine Landspital“ *)  entwickelt!

….(…) Dr. G. St.: …. Die Botschaft zur Spitalkooperation Obwalden/Nidwalden ist ziemlich weit und grosszügig dargestellt. Sie gibt klare Ein- und Aussichten. Sie bezeichnet Schwierigkeiten und Stolpersteine. Wirsind ja einige Male richtig oder beinahe auf die Nase gefallen. Aber schauen wir uns doch im gesamten Gesundheitswesen um. Ich erinnere Sie daran, was bezüglich der Herztransplant ationen in Bern oder Zürich passiert ist. Auch die grossen Häuser bieten be-züglich der Fallzahlen keine Sicherheit für Qualität. Es sind häufig kleine und feine Landspitäler*), die das sehr wohl können. Einem solchen Landspital gebe ich nach wie vor eine gute Chance. Es ist mit der Bevölkerung verbunden. Es wird von der Bevölkerung getragen. Ich meine, das müssen wir nutzen…)“ Aus: Protokoll der Sitzung des Kantonsrats, vom 01. 07. 2005, S.32

Dass jene, die sich so sehr fürs eigene Spital einsetzten, aus wärts zur Behandlung fahren, zeigt auf, was abläuft. Dem Volk wird ein eigenes Spital aufgeschwatzt und wenn man selbst in Not ist geht man auswärts. Irgend wann wird nach der Glaubwürdigkeit gefragt.

Dem Manipuliergeneral als Vorzeigemann in Mantel, Schal und Handschuhen droht die Degradierung!

*) Der Begriff wurde erstmals vom damaligen Präsidenten der Aufsichtskommission, Dr. rer. nat. Dominik Galliker,38, Stansstad (bis 31.12.2006), des Kantosspitals Obwalden geäussert.

Das Kantosnsspital wird mittelfristig ohne fremde Hilfe nicht überleben. Nidwalden hat dies bereits gemerkt und ist eine Fusion mit Luzern eingegangen. In Sarnen wird man wohl etwas genauer in die Zukunft schauen und gründlicher analysieren müssen! Die Signale sind klar. In der Schweiz gibt es zu viele Spitäler! Die kleinen und feinen Landspitäler genügen offenbar den heutigen Anforderungen nicht!

Etwas anderes gibt es zu bedenken: Der Kanton Obwalden ist von den Einwohnern her (37’575) etwa so gross wie eine grössere Mittellandgemeinde. Man stelle sich eine grosse Gemeinde wie etwa Emmen mit 27’580 Einwohnern mit einer Kantonsinfrastruktur vor!

Folgende Vermutung liegt nahe: Kämen 100 „Reiche“ unter der Bedingung die Födermittel im Bereich Energie aufzustocken und zu erweitern, es würde getan! Doch diese 100 sind nicht da!

Ergo ist es nicht verwunderlich, dass in der Kantonskasse Ebbe herrscht. Und so leuchtet es wohl ein, dass nachhaltiges Heizen kaum echt bis gar nicht gefördert wird. Die einstige Steuerhölle schlägt in anderer Form zurück!

Kanton Luft/Wasser-WP (M-05) Holzverfeuerung (M-03) Thermische Solaranlage (M-08)
Aargau
Appenzell Innerrhoden ab 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 3.000 – 5.600 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Appenzell Ausserrhoden ab 1.600 CHF ab 4.375 CHF 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Bern ab 3.500 CHF 3.500 CHF + 50 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Basel-Landschaft 1.600 – 2.000 CHF + 40 – 100 CHF/kW 1.200 – 4.000 CHF + 20 – 50 CHF/kW 1.500 CHF + 360 – 600 CHF/kW
Basel-Stadt ab 3.500 CHF + 150 CHF/kW ab 3.000 CHF + 50 CHF/kW 2.500 – 3.300 CHF
Freiburg 3.500 – 6.100 CHF + 150 – 190 CHF/kW ab 1.000 CHF 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Glarus 4.000 CHF ab 6.000 CHF + 200 CHF/kW 4.000 CHF + 500 CHF/kW
Graubünden ab 3.500 CHF ab 5.000 CHF 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Luzern 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Nidwalden 2.000 – 3.600 CHF + 40 – 140 CHF/kWth 3.000 – 4.600 CHF + 50 – 90 CHF/kWth 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Obwalden 1.200 CHF + 500 CHF/kW
St. Gallen ab 2.800 CHF ab 180 CHF/kW ab 3.000 CHF
Schaffhausen 3.000 – 5.000 CHF + 100 CHF/kW 7.000 – 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Solothurn 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 4.200 – 5.800 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Schwyz 1.600 – 3.200 CHF + 60 – 100 CHF/kW 3.000 – 4.600 CHF + 50 – 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Thurgau 4.000 – 6.000 CHF + 125 CHF/kW 7.000 – 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Uri ab 3.000 CHF ab 4.000 CHF ab 4.000 CHF
Wallis 7.000*JAZ/2,5 CHF ab 4.000 CHF 1.200 CHF + 650 CHF/kW
Zug
Zürich

(Quelle: Publikationen der einzelnen Kantone, August 2018)

Eine mit dem gleichen Heizungsprodukt (Heliotherm, HP08L-M-BC-60, europäisch zertifiziert) wird im Kanton Wallis mit Fr. 10’000.- gefördert, während in Obwalden dafür eine grosse Null steht! Das realisierte Projekt im Kanton Wallis ist belegt. Der Bauherr hat es zusätzlich bestätigt.

Hier wird man sich mit der „Steuerhölle in anderer Form“ arrangieren müssen! Auch die frische Bergluft als Lohbestandteil wird wohl ausgedient haben! Bezüglich Kantonsspital tut sich etwas: Ein Spitalzusammenschluss in der Zentralschweiz zeichnet sich ab. Das hatte man doch schon einmal!


Vom Ruf

Älpler pflegten überJahrhunderte den Betruf so z.B. auf den Urner Alpen. Nach Schutz vor dem Bösen würde gesucht. Erstmals hörte ich den Betruf als Kind auf Wiesenberg. Wir waren über

Wiesenberg, Unter Chneu, Loch, Schwand, Karte: aus map.geo.admin

den Sommer in der „Schwand“, später im Chalet Alpenrösli und der Betrufer stand auf der Alp Under Chneu. Grossvater war Käser im „Loch“, wo ich einen Sommer lang mit ihm einen ganzen Sommer verbrachte. Der Altersunterschied betrug 70 Jahre. Es war oft sehr langweilig. Haustiere kannten nichts anderes…

Anders steht es um den eigenen Ruf. „(…)Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Dieses Zitat wird so unterschiedlichen Denkern und Dichtern wie Erich Kästner oder Wilhelm Busch auch Bertold Brecht zugeschrieben. Tatsächlich soll die Lebensweisheit vom Kabarettisten Werner Kroll um 1945 erstmals öffentlich vorgetragen worden sein….)“

Wenn der Ruf ermordet wird

Mobber bedienen sich des Agierens aus dem Hinterhalt. Gezielt werden  Unwahrheiten gestreut.

Mobber sind oft  Psychopathen und eigentlich armselige Menchen. Erst zerstören sie ihre Reputation, danach fühlen sie sich auf Gegenwehr hin beleidigt und schlüpfen in eine Opferrolle…. Ob böse oder frech, man lässt den Güggel am besten auf seinem selbst gewählten Feldherrenhügel, dem Miststock zurück.


Höhenkrankheit

Ursache: u. a.  Unterversorgung des Gehirns und anderer Körpergewebe mit Sauerstoff. Mehr dazu: Höhenkrankheit

Als junger Segeflieger, wusste ich realtiv wenig über die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Noch als Flugschüler begleitete ich meine Kollegen Aschi Z. und Albert C. in ein Segelfluglager nach Samaden. Obwohl schon Mitbesitzer des Moswey IIa, HB-309, durfte ich wegen der noch geringen Flugerfahrung damit dort noch nicht selbst fliegen. Folge verantwortlichen Handelns meiner Kollegen! Ich war also Küchenboy, Einkäufer und Hilfsmann während des Flugbetriebs. Und ich war der „Hofchauffeur“, weil die beiden Kollegen noch keinen Fahrausweis hatten! So war ich Vollmitglied des Teams, nicht fliegend.

Edi Korner (+2018)

Dann bot sich eine ungeahnte Möglichkeit. Kollege Edi Korner hatte es eingefädelt.

Hans Märki; – Bild © Herbert Odermatt

Ich durfte mit Hans Märki in der „Bülacher-Ka7“, HB-677 mitfliegen. Man sagte über ihn, er sei der beste Piperpilot auf der Alpennordseite… Hans glaubte, eine Westwindwelle entdeckt zu haben, die er ansteuern wollte. Der Windenstart erfolgte um 15:55 Uhr am 14. 07. 1961. Höhengewinn im Hangaufwind am Muottas Muragl, dann am Schafberg über der Segantinihütte. Schon bald steuerte Hans Richtung  St. Moritz und im Gebiet über dem Stazer See fand er Aufwind, den er zuerst kreisend nahm um bald das Segelflugzeug in die Windrichtung zu stellen und das Luv einer Welle praktisch als stehende Objekt zu nutzen. Die Steigwerte waren grossrtig und wir stiessen in für mich unbekannte Höhen auf! Hans fragte nach meinem Befinden. Links von uns etwas tiefer sah ich unseren Moswey. Aschi pilotierte diesen. Und es war auch Ruedi Kunz von der SG Schaffhausen im Ka 6 in der Nähe. Auch die Langenthaler waren präsent. Hans gab mir Rechnungsaugaben auf um zu prüfen, ob ich noch richtig „tickte“. Wir stiegen weiter bis zum maximal ausfliegbaren Punkt auf 5900 m. ü. M.! Dann: Nase absenken, Bremsklappen ausfahren und so rasch als möglich in wärmere und sauerstoffhaltigere Zonen absinken mit der Absicht, so schnell als möglich zu landen. Die Landung erfolgte um 16:54 Uhr. Der Flug dauerte also ganze 59 Minuten! Die Auswertung der Rechnungsaugaben ergaben ein nüchternes Resultat: Beide machten wir Fehler. Also konnte Hans gar nicht abschätzen wie es mir ergangen war! Nun, wir waren gut gelaunt am Boden und ein weiterer Pilot konnte mit der Ka 7 seine Glück versuchen. Ich hatte meine Lektion bekommen! Sie sollte sich einprägen!

Im gleichen Jahr kam Karl Suter auf mich zu. Er hatte schnell auf „Zwei“ gezählt. Wenn ich mit unserem Ford Fairline Jg. 1948 und er mit seinem S-16 II, HB-418…. Dann … Ja, ich hatte noch Ferienguthaben. Wir fuhren gemeinsam ins Lager und ich durfte dort mit dem S-16 II als Schüler fliegen. Es war am 25. 08. 1961. Ein Fluglehrer überwachte mich, doch als ich seine Unterschrift wollte, war er bereits seit längeren abgereist…

1962 waren wir wieder im Lager in Samaden. Ich nahm stets den Barographen mit und bemühte mich in die Höhe zu kommen. Bis 4500 m. ü. M. schaffte ich es. Dafür gelang mir der 50-km- Flug für das

Samaden, erster Flug mit Moswey IIa, HB-309, hinten Piz Palü, Bernina, Piz Roseg, Bild Mitte: Morteratsch Gletscher; – Bild © Herbert Odermatt

Silber-C am 16. August. Das geflogene Dreieck: Zuoz-La Diavolezza-Piz Nair-Zuoz. Ich brauchte dafür 3 Std u u.13 Min.! Strecke: 54 km. Keine aufregende Leistung! Im Lager flog ich ca. 18 Std auf dem Moswey und dem S 22 HB-276 „Hero“. Die Ausbeute war gut, wurde mir doch am 31. Augut das Silber C, FAI D Nr. 669 durch den AeCS erteilt. Der damalige Zentralsekretär Edi Della Casa persönlich unterschrieb das Dokument.

1963 nahm ich an einem weiteren Lager in Samaden teil. Vorher hatten wir jedoch noch Strapazen zu überwinden. Beim Überflug des Spyr Va, HB-509 landete ich in Chur anstatt in Samaden. => Aussenlandung in Chur.

Bald kam Hans Märki angefahren und ich witterte Höhenflüge. Bezüglich Sauerstoff und Flugtraining glaubte ich, dass ich für den Leistungsflug „geeicht“ sei. Später stellte es sich heraus, dass ich zwar ziemlich „höhenfest“ war, doch die sichere Höhe musste ich weit nach unten korrigieren.  Ich hatte bereits wieder um die zehn Stunden im Engadin herum geflogen. Am 09. 07. 63 ging ich auf „Pirsch“. Es waren deutsche Segelflieger mit bestem Flugmaterial (von der Ka 8 aufwärts) in der Luft und ihr „Radio“ belegte die Frequenz zu über 90 %! Ich hatte einen“Gauer“-Radio, mit dem das Flugfunkband abgehört werden konnte. So erfuhr ich, was wo lief. Die „Germanen“ wundert sich, dass ich jeweil dort erschien, wo auch sie gerade ihr Glück versuchten.

Gold-C-Höhe vor dem Piz Albris, – Bild © Herbert Odermatt

Aber sie irrten herum und ich schlich mich Richtung Piz Albris, wo ich in einen feinen Aufwind kam, den ich konsequent nutzte. Es war speziell. Im Tal, vor einer grossen Cumuluswolke stieg es wie am Hang. Ich verharrte und stieg, offt nur eine oder zwei Zeigerbreiten angezeigt am Variometer! Ich brauchte kaum zu kreisen. Anfänglich etwas, dann genügte ein Aufkreuzen und weiter oben konnte ich den „Mösel in den „Wind“ stellen. Als das Steigen ausgereizt war leitete ich den Abstieg vor, denn es war auch kalt und speziell warme Kleider trug ich nicht! Der Flug dauerte 2: 57 Std. Die Auswertung der „trockenen Welle“ wie ich sie damals bezeichnete ergab eine Überhöhung von 3350 m. Die Ausbeute des Lagers war sehr positiv. Neben der „Gold-C-Höhe“ kamen ca. 15 Flugstunden im hochalpinen Gebirge dazu. Enthalten war ein Flug mit Brigitte von 3 Stunden und ihr endgültiger Befall durch den Fliegervirus!Bald ging es ab in die Rekrutenschule nach Payerne. Ich wurde als Flugzeugwart DH – 112 Venom ausgebildet.

DH – 112 Mk 1, Venom; – Bild © Herbert Odermatt

Das Thema Sauerstoffanlage gab der berühmte Instr Adj Vogt. Kamen die jungen Zugführer beim Anmelden zu spät ging er nicht sehr zimmperlich um mit ihnen. Erief dann unbeschwert aber deutlich: „So chömed e mal ihr Polybrüder…!“ Während der Theorie „Sauerstoff“ stellte er folgende Frage in den Raum: „Wänn gseht de Pilot, dass er Suurstoff brucht?“ Ich wollte ihn auf das veränderte Farbsehen hinweisen, das Fingernägel in einem dunkleren Blau erscheinen lässt (Er meinte, man sähe es am Blinker). Seine Antwort kam sofort: „Dummè cheibe Seich, Pilote hend bim Flüge Handschen aa!“ Peng, Gott straft sofort!

Am 23. Oktober 1966 ging ich auf den 300-Km-Flug für das „PP“ (Führerschein für Privatpiloten). Der Flug führte im Piper Super Cup PA-18  150 (HB-OYD) von Beromünster nach Pruntrutt- Montreux- Beromünster. Es herrschte eine Westwindlage. Der Fluglehrer Paul Moser gab mir zusätzlich den Auftrag, die 300-Meterhöhe, eine Bedingung für das PP, zu erfliegen. Auf dem Rückflug von Montreux erblickte ich im Gebiet vor dem Jaunpass Lenticularis. Ich steuerte direkt darauf zu und als der Zeiger des Variometers begann sich nach oben zu bewegen wusste ich, dass ich am richtigen Ort war. Etwas grob aus der Sicht eines Segelfliegers drehte ich ein und „bohrte“ die Aufwindzone regelrecht aus. Auf etwa 43oo m ü M. beendete ich die „Übung“. Ich verspürte ab etw 3800 m Herzklopfen mit höherem Puls und hatte etwas Kopfweh. Ich schrieb dies Abgasen zu, die in die Kabine eindringen konnten. Man konnte sie riechen. Vielleicht war auch ein wenig Kohlenmonoxid dabei. Es folgte ein ereignisloser Rückflug nach „Bero“. Ich konnte die Nase Richtung Mitte des Mittellandes einstellen und mit 2350 U/min warten bis der Flugplatz in Sicht war! Der Flug dauerte 46 Minuten!

„3000er“ f. Führerausweis für Privatpiloten, Westwindwelle vor dem Jaumpass, Flz: Piper Supercub, HB-OYD; – Bild © Herbert Odermatt

Paul Moser war ausser sich, als er mein Barogramm sah. Er trommelte seine Motorflugschüler zusammen und machte „Reklame“ für mich! Es folgten viele Flüge, die mich längere Zeit in Höhen über 4000 m. ü.M. „herumdustern“ liessen. Es gab nie etwelche Probleme. Irgend wann fühlt man sich geeicht oder schier als unsterblich in falscher Sicherheit…! Das Militär erlaubte damals Flüge ohne Sauerstoff bis max. 3000 m. ü. M. Sollte man in diese Höhe vorgestossen sein bzw. sie überschritten haben, durfte am gleichen Tag nicht mehr geflogen werden. In den Weiterbildungskursen des Luftamtes war das Thema O2 auch behandelt worden und innerhalb der SG Nidwalden machten wir uns früh daran, das Thema zu bearbeiten. Es kam einst der Sauerstoff-Speziakist Hiltbrunner von der DMP Dübendorf. Er lehrte vor allem den technisch korrekten Umgang mit O2-Geräten, erklärte den Farbcode auf Gasflaschen. Heute gelten EU-Normen. Er erklärte auch, dass verschiedene Gewind zu Einsatz kommen, um keine falschen Anschlüsse zu ermöglichen. Un er wusste von „innovativen“ Mechanikern zu erzählen. So füllte einer die AT 16, welche über eine Niederdruckanlage verfügte mit Hochdruck. Es gab dann einen Knall und die AT 16 war inAls ich Kurse für Flüge unter Instrumentenbedingungen organisierte, aber auch im Zusammenhang mit Föhnflügen, versuchte ich meine Erfahrungen weiter zu geben. Es fehlte lange an finanziellen und materiellen Mitteln!

Am 23. 5. 1969 gelang mir ein inoffizieller 5000-er ab Winde in Buochs mit der K6 E, HB-839 (ohne O2-Anlage). Die erreichte Höhe kratzte an den 6000 m über dem Muotatal! Cami kam mit dem Moswey von einem Flug zurück und meldete eine inoffizielle 3000m-Überhöhung. Ich gab ihm den Barografen, damit er es nochmals versuchen konnte. Ich hatte diese Bedingung ja bereits. Erst nach dem Flug mit der „E“, wusste ich, dass ich den Barografen lieber behalten hätte. Zwei Tage später gelang es mir aber, den Flug offiziel zu vollziehen. Mit einer Überhöhung von 6045 m in der Ka6, HB-601 (14,4 m Spannw.) konnte ich mehr als zufrieden sein! Ich trug eine O2-Maske. Leider war es auf ca. 6800 m aus mit O2! Die max. Höhe betrug 7400 m. ü. M. Bei etwa 4m/sec Steigen musste ich förmlich den Abwind suchen, um schnell genug in tiefere Sphären zu gelangen.

1971 Veröffentlichte das Eidgenössische Luftamt die Schrift „Flugmedizin für zivile Besatzungen“ Autor: Hans Amsler, ehemaliger stv. Chefarzt am Fliegerärztlichen Institut in Dübendorf. Es sei ausserordentlich schwierig gewesen, einen in der Fliegermedizin bewanderten Arzt zu finden, dem es zeitlich möglich war, die Abfassung einer solchen Schrift  vorzunehmen…

Dem Thema Sauerstoffmangel wurde der entsprechende Platz eingeräumt. Zu jener Zeit und bis das Skript unter den Leuten war, hatte ich im „Selbststudium“ bzw. in „Selbsterfahrung“ schon einige Erkenntnisse angeeignet!

Wir schrieben den 6. August 1978. Einmal mehr waren wir in Samaden.  Ein Flug von 6:16 Std in einer leichten Welle trug mich während ca.  5 Stunden  zwischen 5000 und 5300 m.ü.M, in fast liegender Position zwischen dem Roseggtal und dem Morteratschgletscher in der Sonne „baden“.

Elfe 17 A

Die Elfe 17 A , HB-1273 war minimalst ausgerüstet, auch eine O2-Anlage fehlte. Ich fühlte mich wohl da oben. Doch verspürte ich  Hyperventilation und ein deutlich verändertes Farbsehen. Beim Abstieg änderte sich einiges! Ich musste mich stark anstrengen, damit ich sauber flog, die Geschwindigkeiten einhielt und den Flug richtig einteilte und den Luftraum  überwachte. Im Abkreisraum angekommen, musste ich alle Kräfte und Sinne zusammen nehmen um eine korrekte Volte zu fliegen, den Anflug korrekt ausführte und eine saubere Ziellandung hin legte. Dann war der „Pfuus“ draussen. Die Kollegen kamen um zu helfen. Mir erschien, als ginge alles viel zu hastig, obwohl es nicht so war. Als der Uhu endlich verpackt und der Anhänger versorgt war, sagte ich dankend ab um noch auf ein Bier zu gehen. Ich fuhr mit dem Kleinmotorrad Richtung La Punt-Chamues-ch, wo wir ein Ferienwohnung gemietet hatten. Ich kam an, legte mich auf dem Teppich auf den Boden und schlief bis zum nächsten Morgen ohne Unterbruch und bis 9 Uhr! Jetzt hatte ich das Gefühl, dass ich wieder Normalität  erreicht hatte! Meine ewige Begleiterin, die böse Fee „Naturselektion“ liess mich für dieses Mal für diese Dummheit gewähren…

O2 Maske System Demand

Vor ein paar Jahren traf ich den „O2-Papst“ Dr. Heini Schaffner an einem Ausflug der Veteranen auf der Rigi. Wir diskutierten, und fachsimpelten über Streckenflüge und auch über die Wichtigkeit von O2-Zufuhr bei langen Streckenflügen in den Alpen. Er hörte sich meine obige Geschichte an und diagnostizierte den Beginn einer akuten Höhenkrankheit, die ich mir damals eingehandelt hatte! Ich kam auch von selbst drauf. Die Elfe bekam danach einen Mustang P-51 – O2-Regler. Der tat seine Dienste einige Jahre zur vollen Zufriedenheit. Dann ersetzte ich diesen durch einen Regler aus einem Venom.Das Demand-Prinzip war gleich. Dass Dr. med. Heini Schaffner, Alpensegelflieger AFG,ACY, APSV und

O2-Regler P51

alt Anästhesiologen FMH weiss wovon die Rede ist lese man unter. Heini Schaffner: Nullhypoxie (akt. 2011) => Nullhypoxie18red.pdf — PDF document, 2.70 MB. Meine persönliche Grenze legte ich bei 3800 – 4000 m. ü. M. fest. Ab da war die Maske an! Bei längeren Flügen nahm ich auch schon ab 3600 m ü. M. O2! Ab jetzt wurden kaum noch Flüge in grosse Höhen ohne O2 Zufuhr unternommen!

O2-Mangel, Gasblasen (documenta Geigy, „Mensch und Umwelt“ S.62

An Weiterbildungskursen des Luftamtes sowie an diversen Seminarien , organisiert z.B. durch die Fliegerschule Grenchen, sprach es sich schliesslich bis zu uns durch, welche Folgen O2-Mangel haben kann. Im Bild rechts : Röntgenbild der Hände bei „Bends“. Die Pfeileeisen auf Gasblasen im periartikulären Gewebe der Handgelenke. (Nach Burkhardt)

Gefahrenzonen

Interessierte können selbst sehen, ob sie sich stets auf der sicheren Seite bewegten oder ob sie bereits gefrevelt hatten. Wenn das

Aeroembolismus, Stickstoffblasen in Venen bei Versuchstieren (nach Armstrong)

Diagramm angklickt wird, erscheint es grösser! Wer glaubt, besonders höhenfest zu sein, sollte keine falschen Schlüsse ziehen. Nebst dem, dass man einiges ertragen kann, kommt es auch auf die Tagesform an und auch auf die Nahrung, die man vorher eingenommen hatte!

Bei Föhneinweisungen zeigte ich den Piloten auf praktische Weise, wie schnell sich das Gesichtsfeld verkleinerte, wenn die O2-Zufuhr unterbrochen wurde! „Trau keinem über 4000, vor allem nicht dir selber!“

Das Blut im Gehirn muss nicht „zum Kochen“ gebracht werden! Mindestens irreversible Schädigungen können auftreten! Das Spiel mit dem Tod muss nicht sein! Bei Höhenflügen gehört eine Sauerstoffanlage ins Flugzeug! Heut zu Tage ist dies wohl Dank guten Ausbildungsprogrammen meist erfüllt. Segelflugschulen und -gruppen haben sich entsprechend organisiert und bieten entsprechende theoretische und praktisen Hinweise an. Notfalls gibt es das Internet, wo allfällige Fragen beantwortet werden. O2-Anlagen bieten an:  Siebert Luftfahrtbedarf GmbH (DE), Büscher Flugversand, Friebe Flugbedarf u. weitere. Zu Medizinalsauerstoff kamen wir in Spitälern und im neheliegenden Flugzeugwerk.

Ps.: Das Buch  „Mensch & Umwelt“ Nr. 1, von 1956,  Autor PD Dr. med. Klaus Wiesinger +, aus der Documenta Geigy ist nur noch im Antiquariat zu finden.


„Mayday, mayday… Enkeltrick!

Die 1,302 fache Kohäsionsmilliarde

…“(…) Zweiter Schweizer Beitrag
Nach einer Vernehmlassung mit weitgehend positiven Rückmeldungen hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. September 2018 die Botschaft zum zweiten Schweizer Beitrag an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten gutgeheissen. Der Bundesrat will mit Schweizer Expertise zur Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten sowie zur besseren Bewältigung der Migrationsbewegungen in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten beitragen. Der Entscheid über die entsprechenden Rahmenkredite liegt nun beim Parlament.

Um ihren Wohlstand langfristig zu sichern, ist die Schweiz auf ein sicheres, stabiles und prosperierendes Europa angewiesen. Sie hat deshalb auch in Zukunft ein zentrales Interesse, mit ihrer Expertise zur Stärkung der Kohäsion innerhalb Europas sowie zur besseren Bewältigung der Migrationsbewegungen beizutragen. Mit einem zweiten Beitrag stärkt und vertieft die Schweiz zudem ihre bilateralen Beziehungen mit den Partnerländern und der gesamten EU – ein Ziel, dessen Bedeutung der Bundesrat wiederholt unterstrichen hat.

Wie der Erweiterungsbeitrag soll sich auch der zweite Schweizer Beitrag auf insgesamt 1 302 Millionen Franken über zehn Jahre belaufen, neu aufgeteilt in einen Rahmenkredit Kohäsion und einen Rahmenkredit Migration. Die Programme werden auf fünf Ziele ausgerichtet.
• Wirtschaftswachstum und Sozialpartnerschaft fördern, (Jugend-) Arbeitslosigkeit reduzieren
• Migration steuern, Integration fördern sowie öffentliche Sicherheit erhöhen
• Umwelt und Klima schützen
• Sozial- und Gesundheitssysteme stärken
• Bürgerengagement und Transparenz fördern
Bei den ersten beiden Zielen stehen die zwei Schwerpunktbereiche Berufsbildung und Migration im Vordergrund. …)“ ….

Mit freundlicher Genehmigung durch den Autor: Beat Ziegler, Stansstad

Beat Zelger scheint den Durchblick zu haben, doch erwartet er zu viel vom Parlament. Die erwarteten „schlauen Parlamentarier“ gibt es in Bern nicht!

Das EDA schreibt: „(…) Der Erweiterungsbeitrag ist der schweizerische Beitrag zu einem sicheren, stabilen, prosperierenden und demokratischen Europa. Er ist ein Bestandteil der schweizerischen Europapolitik. Damit festigt die Schweiz die Beziehungen zur EU und ihren Mitgliedstaaten. ….

Die Erweiterung der EU hat der Schweiz viele Vorteile gebracht und erhebliche Export- und Investitionsmöglichkeiten eröffnet. Das Schweizer Engagement verbessert die Sichtbarkeit und damit auch die Chancen der Schweizer Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen, insbesondere im Rahmen der EU-Strukturfonds und des EU-Kohäsionsfonds. In einer Umfrage zeigte sich, dass kleinere und grössere Schweizer Unternehmen 2010-2015 mehr als 580 Aufträge im Umfang von rund zwei Milliarden Franken aus EU-finanzierten Projekten in den 13 Partnerländern erhalten haben. Da Schweizer Unternehmen gegenüber dem Bund keine Informationspflicht über erhaltene Aufträge haben, bildet diese Erhebung nur einen Teil der Aufträge ab.

Weiter gab es direkte Rückflüsse aus dem Erweiterungsbeitrag. Rund zehn Prozent der gesprochenen Beiträge kamen den im Programm involvierten Schweizer Unternehmen, Verbänden und Universitäten für ihre erbrachten Leistungen in den Partnerländern zugute. 88 bilaterale Forschungspartnerschaften ermöglichten ausserdem die Anmeldung von 28 neuen Patenten und stärkten so den Forschungsstandort Schweiz.

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, heisst es im Volksmund. Wohin fliessen die Gelder? In die korruptesten Staaten der EU! Die lachen sich ins Fäustchen, schlaue Politiker in den obersten Positionen.  Das Geld versickert schneller in dubiosen Kanälen, als es angechwemmt wird! ..)“

Die erwähnten 580 Aufträge wären ohne Kohäsionsbeitrag wohl etwas niedriger gewesen. Eine Buchhaltung über den Rückfluss der Gelder erwatet man umsonst! Vermutlich wäre kaum viel Fleisch am Knochen auszumachen. Das Ganze ist Schönrederei um die Bücklinge vor der EU zu kaschieren!

Muss eine Wasserversorgung aufgebaut werden, kostet es den betroffenen Staat viel Geld. Wird es korrekt ausgeführt, fliesst nichts in die „Sickerlöcher“. Da die Korruption jedoch von allem, was der Staat errichtet, baut oder organisiert, seinen Teil abzieht, bleibt am Ende kaum soviel übrig, dass die Projekte nachhaltig realisiert werden können. Kommt Geld vom Ausland, egal wo her, bleibt vom eigenen Budget mehr zum Abzweigen in die dunklen Kanäle frei!

Ein Ökonom einer Gemeinde im Süden Rumäniens, er lebt heute in der Schweiz, erklärte, wie es geht: In seinem Dorf sollte endlich die Hauptstrasse innerorts asphaltiert werden. Das Projekt wurde ausgearbeitet und ein Budget erstellt. Es wurde bewilligt. Dann begann das Rechnen rückwärts! Von der bewilligten Summe wurden die nicht budgetierten „Tantiemen“ abgezogen. Sie flossen an:

  • die Baudirektion in der Hauptstadt
  • die Baudirektion des Bezirks
  • die Baudirektion der Gemeinde
  • den Gemeindepräsidenten
  • die Bauführung
  • usw.

Nach Abzug sämtlicher „Sickerbeiträge“ musste das Projekt umgesetzt werden. Es reichte lediglich dafür, die Strasse glatt zu walzen und dann kam eine feine Schicht Asphalt darauf. Es sah schön und scharz aus. Die Gemeinde hatte endlich eine asphaltierte Strasse und die Staubbelästigung war geringer. Ziel erreicht! ? Die Einweihung, auch dafür wurde Geld abgezweigt, hatte noch nicht begonnen, schossen bereits Gewächse durch den Asphalt…. Diese waren schliesslich „nachhaltiger“ als die frisch gebaute Strasse.

Als 2007 die rumänische Stadt Hermannstadt (Sibiu) zu europäischen Kulturhauptstadt gewählt wurde, musste sie für die Feierlichkeiten im Stadtzentrum herausgeputzt werden. So weit ist nichts einzuwenden. Was jedoch zu erwähnen ist: Es wurde eine Grosszahl von Polizisten, auch aus angrenzenden Bezirken aufgeboten, welche sämtliche Roms, Randständige, Bettler und Strassenkinder einsammelten und sie über die Zeit des Feierns einsperrten. Damit die Geladenen aus aller Welt nicht zu kurz kamen wurden weit herum junge, attraktive Frauen zusammen gesucht. Sie erfüllten die Animierfunktion, sorgten für Umsatz und stimmten die Gäste derart, dass diese gute Kunde in ihre Länder trugen.

Ich betrachtete diese schöne alte Stadt auch hinter den herausgeputzten Fassaden. Dort kam zu Tage, wo es überall an fast allem fehlte. Fassaden die zerfallen, zerschlagene Ziegel auf den Gehsteigen und Strassen, Spalten und Ritzen, die mit Zeitungspapier zugestopft waren, um die winterliche Kälte etwas zu mildern… Strassenlöcher bis fast einen Meter Durchmesser und bis 40 cm tief waren die realistischen Bilder!

Potjomkin bzw. Potemkin lässt grüssen!

Egon Bahr; Denokratie, Menschenrechte

So ist es auch mit dem Kohäsionsbeitrag zu sehen! Und bei uns gibt es Gemeinden, die kein Geld für eine Schulreise ihrer Kinder haben… „(…)  Für Exkursionen dürfen den Eltern nach einem Bundesgerichtsentscheid nur noch 16 Franken pro Tag in Rechnung gestellt werden. Kriens muss jetzt Exkursionen teilweise streichen….


Auf zur Tannalp

Wir leben da, wo sich andere Ferien wünschen! Fährt man zur Stöckalp, wird man von mächtigen Bergen empfangen. Mit der Gondelbahn wird Melchsee Frutt bequem erreicht. Ein unvergessliches Panorama öffnet sich.

Heute herrschte „Grande beaux“ mit Sicht „Russland retour“!

Wuchtig steht da einer…
Eindrückliche Faltungen!

Die Auswilderung eines einzigen Bartgeiers soll um die 100’000 Franken kosten! Siehe auch Auswilderung 2018 und Bartgeier – Melchsee-Frutt

Reklame für das Bartgeierprojekt
Der morgendliche Melchsee (1891 M.ü.M.) ladet zum Bade – heute eher nicht!
Das Kirchlein breitet seine Ruhe aus…
In der Ferne zeigt sich der Titlis – und die Bonistockbahn
Das klare Wasser des Tannensees – 1976 M.ü.M.
Tannalp
Die Kapelle „Maria, Königin der Engel“ auf Tannalp wurde 1959 eingeweiht.
Schlichtes Inneres der Kabelle.
Berggasthaus Tannalp

Das Berggasthaus ist gut besucht! Der Menüplan ist einfach. Trotzdem hat die Küche Mühe, eine Bratwurst so zu braten, dass nicht nur aussen schön braun, sondern innen auch noch heiss ist! Sie hätten sofort eine neue Wurst gebraten…

Nachgedacht: man könnte die Arbeit bereits am Anfang richtig ausführen…!

Auf der Seite des Bergrestaurants, etwas vor dem Mast, oben im Bild, ist das Bluftrohr des Fäkalientanks. Gäste, dies sich auf der Seite einen Platz ergattern, werden mit einem Scheissgestank dafür belohnt. Für Abhilfe wäre kaum ein Bauingenieur erforderlich.

Für den Rückweg wählen wir die gegenüber liegende Seite.
Das Kirchlein am See aus anderer Sicht

Die Kapelle Melchsee steht auf einer kleinen Halbinsel im Melchstausee. Am 15.Aug.1900 wurde sie als „Maria vom guten Rat“ oder „Mariahilfkapelle“ eingeweiht.

Rechts im Bild „Haupt“, 2313 M.ü.M.

Einst regte man sich wegen den viereckigen Hotelkästen auf. Was bauen die Architekten heute? Viereckige Kästen! In der rechten Bildhälfte erkennen wir den Panoramalift. dieser steht täglich 24 Stunden kostenlos zur Verfügung! So kommt man bequem zum und vom See! Im Bild links: Frutt Lodge & Spa – finanziert mit chinesischem Geld! => Chinese Yunfeng Gao erobert im Eilschritt die Zentralschweiz

Dass für das Geld auch eine Gegenleistung erwartet wird, hat  offenbar der abtretende Direktor des Hotels erfahren! Das Frutt Resort von Junfeng Gao steht unter neuer Direktion.

Das ist offenbar nichts Neues! Schliesslich: Wer vom Wandern hat genug, der nimmt den Fruttli-Zug!

Ein schöner Herbsttag ist zu Ende. Nächstes Jahr wieder!


Gewalt

„(…) … und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“)  Erlkönig, Goethe – oder die Macht des Stärkeren. Die primitivste Art, sich durchzusetzen. Das Faustrecht sei längst passé – wer’s glaubt!

Solches kommt in allen Facetten vor – in der Weltpolitik, etwa wenn der Präsident des Weltpolizisten ennet dem grossen Wasser die Welt terrorisiert und mit dem Bann belegt, wer sich wagt gegen ihn anzutreten – oder am Bosporus, wo einer glaubt, als selbst ernannter Kalif könne er das Osmanische Reich wieder erstehen lassen und dieses erst noch nach Westen auszudehnen.

Warum kann solches Zeug entstehen? Weil sich die Wohlfühlgesellschaft in Wonne wähnt und an Wohlstandserscheinungen leidet. Ohne kräftiges Rückgrat und  Courage kann sich niemand echt wehren. Wer sich nicht wehrt, wird als schwach empfunden und es wird auf ihm herum gehackt bis zum „geht nicht mehr“. Die Ausartung: geistige Onanie.

Erdogan – Die Eroberung Europas – man beginnt mit der Etablierung von Schulen in den zu erobernden Ländern

oder im Kleinen Alltag, wo sich jemand das Recht heraus nimmt,  sich in Selbstjustiz zu üben und zu erlaben. Neben der hier hauptsächlich angesprochenen physischen Gewalt muss auch die psychische beachtet werden. Sie führt nicht selten regelrecht zu Gehirnwäschen.

Nürnberger Trichter

Schlimm dabei ist, wenn sich ein „Reiniger“ sein degeneriertes Gehirn schon selbst mittels „Durgol Express“ via „Nürnberger Trichter“ gewaschen hat. Die graue Masse kommt dann weisser als weiss zum Vorschein!


Böse oder frech VI

Ist es so arg, reicht wohl eine Friedensfahne nicht aus!

Das Ei oder das Huhn? Eine Antipathie kann nicht einfach auf Knopfdruck in Sympathie gewandelt oder gar befohlen werden. Käme ein klärendes Gespräch zustande, blieben die entsprechenden Gefühle intakt! Es ist wie mit dem Lügen (erste Form). Wer es einmal tut, dem wird nicht mehr geglaubt, selbst wenn er die Wahrheit verkündet. Geht es um die gemeine Lüge (2. Form der Lüge), dann ist der Zug endgültig abgefahren. Jene die an den Storch glauben, nehmen schliesslich noch die Statistik (dritte Form der Lüge) zu Hilfe. Der Lügenprozess dauert dadurch womöglich etwas länger!

Friedensfahne

Mehr als auf eine rein sachliche Ebene hinaus darf nichts erwartet werden. Ein reparierter Krug bleibt repariert! Selbst der beste Kleber bringt die ursprüngliche Festigkeit nicht zurück.

 

Es läuft ähnlich wie bei organisiertem Pazifismus (ziviler Ungehorsam). Mit Stearin alleine kommt man dagegen nicht an. Man erzeugt zwar neben dem Russ örtlich etwas Licht und etwas Wärme. Die Politik spricht eine andere Sprache. Man beobachte den „Chef“ des Weltpolizisten ennet dem grossen Wasser. Seine Macht scheint unbegrenzt zu sein. Dies auch deshalb, weil sich europäische Politiker duckmäuserisch und rückgratlos unterordnen.

Zwar gibt es Ratschläge, wie man mit „Stinkstiefeln“ in Betrieben umgegangen werden soll. Hartnäckigen Fällen kommt man damit kaum bei. So kommt, was kommen muss: Der „Stinkstiefel“ versucht es in einem anderen Betrieb. Handelt er oder sie schneller als der vorauseilende Ruf, gibt es vielleicht einen Job für die „Überbrückung“. In einem Selektionsprozess, der diesen Namen verdient, kommen die „Feinheiten“ schnell ans Licht. Wohl dem, der mit der „Speisekarte“ (Stellenanzeiger) in der Hand zum Jobhopper wird! Mit viel Lärm wie ein Helikopter anschwirren, viel Staub aufwirbeln, den Schwanz einziehen und wieder verschwinden. Es sei an Sisyphos gedacht! Oder gilt eher: „[…] »Das Einfache / das schwer zu machen ist«  (Berthold Brecht) / Den Stein endlich zurückrollen lassen / wohin er gehört.“ (DDR – auch beschützende Werkstätte).

Wer sind diese Unmögigen? Oft sind es jene, die andere gängeln, sie für eigene Zwecke missbrauchen oder versuchen, anderen Menschen ihre Gesinnung aufzupressen  oder es sind Charakterlumpen, die mit sich selbst nicht auskommen oder sie sind mentale Umweltverschmutzer. Zu ihnen gehören die Ungradlinigen,  die Inkonsequenten, die Waschlumpen der Gesellschaft und jene die beim Gruss griessgrämisch wegschauen, als wollten sie andere für etwas bestrafen. Über das „Etwas“ allerdings äussern sie sich nicht. Schliesslich müssen sie sich das Leben retten durch einen geheimnisvollen Griff an einem Strohhalm.

Einmal ausrutschen kann passieren. Doch gilt auch da: „In der Menge liegt das Gift“ (Paracelsus).

Der stolze Güggel auf dem Miststock 🙂

Dass man solche Kreaturen auf dem Miststock, ab dem sie ihr Gift verstreuen stehen lässt, ist wohl die natürlichste Reaktion.


Böse oder frech? V

Es gibt sehr viele Richtige!

Es wäre jemand nicht tolerant, würde er die Falschen ausblenden! Es wäre Verachtung der Realität! Sie zeigt, dass es immer noch welche gibt, die an „ihre“ Theorie glauben. Sie versteigen sich soweit, dass sie glauben, man müsse diese „Ungläbigen“ mit allen Mitteln so zurecht biegen, bis sie in ihre Theorie passen.

Man kann die Uhr auch mit einer Zange vergewaltigen, bis sie das anzeigt, was ein Betonkopf als „richtig“ glaubt. Marx-Anhänger?

„(…) … Marx bleibt attraktiv für Leute, die es besser wissen, die glauben, dass man die Geschichte steuern, den Wettbewerb lenken und den Menschen notfalls gegen seine eigenen Interessen zum Guten, Wahren, Schönen erziehen kann. Marx ist die Tragik des Intellektuellen (oder derjenigen die glauben, es zu sein), der sich masslos überschätzt.)“.

Eben: „Es gibt viele Absolventen von Hochschulen aber zu wenig Gescheite!“ Meinrad M.