Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Gewalt

„(…) … und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“)  Erlkönig, Goethe – oder die Macht des Stärkeren. Die primitivste Art, sich durchzusetzen. Das Faustrecht sei längst passé – wer’s glaubt!

Solches kommt in allen Facetten vor – in der Weltpolitik, etwa wenn der Präsident des Weltpolizisten ennet dem grossen Wasser die Welt terrorisiert und mit dem Bann belegt, wer sich wagt gegen ihn anzutreten – oder am Bosporus, wo einer glaubt, als selbst ernannter Kalif könne er das Osmanische Reich wieder erstehen lassen und dieses erst noch nach Westen auszudehnen.

Warum kann solches Zeug entstehen? Weil sich die Wohlfühlgesellschaft in Wonne wähnt und an Wohlstandserscheinungen leidet. Ohne kräftiges Rückgrat und  Courage kann sich niemand echt wehren. Wer sich nicht wehrt, wird als schwach empfunden und es wird auf ihm herum gehackt bis zum „geht nicht mehr“. Die Ausartung: geistige Onanie.

Erdogan – Die Eroberung Europas – man beginnt mit der Etablierung von Schulen in den zu erobernden Ländern

oder im Kleinen Alltag, wo sich jemand das Recht heraus nimmt,  sich in Selbstjustiz zu üben und zu erlaben. Neben der hier hauptsächlich angesprochenen physischen Gewalt muss auch die psychische beachtet werden. Sie führt nicht selten regelrecht zu Gehirnwäschen.

Nürnberger Trichter

Schlimm dabei ist, wenn sich ein „Reiniger“ sein degeneriertes Gehirn schon selbst mittels „Durgol Express“ via „Nürnberger Trichter“ gewaschen hat. Die graue Masse kommt dann weisser als weiss zum Vorschein!


Böse oder frech VI

Ist es so arg, reicht wohl eine Friedensfahne nicht aus!

Das Ei oder das Huhn? Eine Antipathie kann nicht einfach auf Knopfdruck in Sympathie gewandelt oder gar befohlen werden. Käme ein klärendes Gespräch zustande, blieben die entsprechenden Gefühle intakt! Es ist wie mit dem Lügen (erste Form). Wer es einmal tut, dem wird nicht mehr geglaubt, selbst wenn er die Wahrheit verkündet. Geht es um die gemeine Lüge (2. Form der Lüge), dann ist der Zug endgültig abgefahren. Jene die an den Storch glauben, nehmen schliesslich noch die Statistik (dritte Form der Lüge) zu Hilfe. Der Lügenprozess dauert dadurch womöglich etwas länger!

Friedensfahne

Mehr als auf eine rein sachliche Ebene hinaus darf nichts erwartet werden. Ein reparierter Krug bleibt repariert! Selbst der beste Kleber bringt die ursprüngliche Festigkeit nicht zurück.

 

Es läuft ähnlich wie bei organisiertem Pazifismus (ziviler Ungehorsam). Mit Stearin alleine kommt man dagegen nicht an. Man erzeugt zwar neben dem Russ örtlich etwas Licht und etwas Wärme. Die Politik spricht eine andere Sprache. Man beobachte den „Chef“ des Weltpolizisten ennet dem grossen Wasser. Seine Macht scheint unbegrenzt zu sein. Dies auch deshalb, weil sich europäische Politiker duckmäuserisch und rückgratlos unterordnen.

Zwar gibt es Ratschläge, wie man mit „Stinkstiefeln“ in Betrieben umgegangen werden soll. Hartnäckigen Fällen kommt man damit kaum bei. So kommt, was kommen muss: Der „Stinkstiefel“ versucht es in einem anderen Betrieb. Handelt er oder sie schneller als der vorauseilende Ruf, gibt es vielleicht einen Job für die „Überbrückung“. In einem Selektionsprozess, der diesen Namen verdient, kommen die „Feinheiten“ schnell ans Licht. Wohl dem, der mit der „Speisekarte“ (Stellenanzeiger) in der Hand zum Jobhopper wird! Mit viel Lärm wie ein Helikopter anschwirren, viel Staub aufwirbeln, den Schwanz einziehen und wieder verschwinden. Es sei an Sisyphos gedacht! Oder gilt eher: „[…] »Das Einfache / das schwer zu machen ist«  (Berthold Brecht) / Den Stein endlich zurückrollen lassen / wohin er gehört.“ (DDR – auch beschützende Werkstätte).

Wer sind diese Unmögigen? Oft sind es jene, die andere gängeln, sie für eigene Zwecke missbrauchen oder versuchen, anderen Menschen ihre Gesinnung aufzupressen  oder es sind Charakterlumpen, die mit sich selbst nicht auskommen oder sie sind mentale Umweltverschmutzer. Zu ihnen gehören die Ungradlinigen,  die Inkonsequenten, die Waschlumpen der Gesellschaft und jene die beim Gruss griessgrämisch wegschauen, als wollten sie andere für etwas bestrafen. Über das „Etwas“ allerdings äussern sie sich nicht. Schliesslich müssen sie sich das Leben retten durch einen geheimnisvollen Griff an einem Strohhalm.

Einmal ausrutschen kann passieren. Doch gilt auch da: „In der Menge liegt das Gift“ (Paracelsus).

Der stolze Güggel auf dem Miststock 🙂

Dass man solche Kreaturen auf dem Miststock, ab dem sie ihr Gift verstreuen stehen lässt, ist wohl die natürlichste Reaktion.


Böse oder frech? V

Es gibt sehr viele Richtige!

Es wäre jemand nicht tolerant, würde er die Falschen ausblenden! Es wäre Verachtung der Realität! Sie zeigt, dass es immer noch welche gibt, die an „ihre“ Theorie glauben. Sie versteigen sich soweit, dass sie glauben, man müsse diese „Ungläbigen“ mit allen Mitteln so zurecht biegen, bis sie in ihre Theorie passen.

Man kann die Uhr auch mit einer Zange vergewaltigen, bis sie das anzeigt, was ein Betonkopf als „richtig“ glaubt. Marx-Anhänger?

„(…) … Marx bleibt attraktiv für Leute, die es besser wissen, die glauben, dass man die Geschichte steuern, den Wettbewerb lenken und den Menschen notfalls gegen seine eigenen Interessen zum Guten, Wahren, Schönen erziehen kann. Marx ist die Tragik des Intellektuellen (oder derjenigen die glauben, es zu sein), der sich masslos überschätzt.)“.

Eben: „Es gibt viele Absolventen von Hochschulen aber zu wenig Gescheite!“ Meinrad M.


Böse oder frech IV

Ich mag die auch nicht!

Der erbärmliche Charakter ist ein Aspekt. Ein anderer läuft darauf hinaus, dass der oder die Missbrauchte über kurz oder lang merkt, was da abläuft. Es kann für den „Manipulator“ tragisch enden, wenn er plötzlich nicht mehr ankommt. Dann ist für ihn guter Rat teuer! „Enthöselt“ da stehen – er oder sie male es sich selbst aus!


Böse oder frech? II

Die Gerüchteverbreiter sind mentale Umweltverschmutzer. Sie sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie mit ihrem Mist die „Urwaldtrommel“ bzw. den Latrinenweg mit Stoff versehen – sehr zum allgemeinen Gelächter!

Was soll man da noch beifügen? – Q.: Der freche Geist @ Der Freche Geist

„(…) News erfährt man schneller und besser auf dem Latrinenweg….)“ Leider gilt dies auch für Fakenews! Schimmert die Quelle durch, ist die Separation einfach!

Die Geschäfte sind verrichtet! Die Toiletten Wendy C. und Kloé sinnieren auf der Schutthalde über ihr Dasein und fragen sich: War’s ein Scheiss-Leben? Ein Hörspiel.


Einstein, ein klares Wort

Ein klares Wort

Ergo: Lass Idioten wie den Gockel auf dem Misthaufen stehen, von wo aus sie in stinkiger Umgebung ihrem dünkelhaften Stolz frönen mögen, bis sie selbst als „Denkmal“  ihres selbst gewählten Sockels fallen!


2018 – Auf zu neuen Ufern

Sonne am Horizont – ein Orientierungspunkt

Dem Gipfelstürmer eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick. Er hat sein Zeil erreicht. Er ist auf dem Gipfel angekommen. Doch nun zeigen sich neue Gipfel und somit neue Ziele… Kurz verweilen und auf, auf den Weg!

Wellen im Tessin, bei Nordföhn; Bild: Roberto Sidler, ergänzt mit dem „Mösu“ durch Herbie Odermatt

Jenen, die der dritten Dimension frönen, sei es gegönnt, dass sich die Aufwinde günstig entwickeln.

Den Wasserratten wünschen wir Mastbruch und stets genug Kielwasser.

Auf hoher See… Bild: H. Odermatt

Allen Freunden und Bekannten, zu Land, zu Wasser und in der Luft sei ein erspriessliches 2018 gegönnt!

Dann also: Zum Wohl  und auf ein Neues!

 

  • Cheers!
  • Santé!
  • Salute!
  • Salud!
  • (Na) zdrowie!
  • Na zdraví!
  • Noroc, si santate!
  • Na zdrave!
  • Egészségére!
  • Skål!
  • Kippis!

Ungenaue Journalisten

Was uns Journalisten gelegentlich einbrocken! Oft falsch oder nur zeitweise richtig? Vielleicht gilt: „Ungefähr genau ist besser als absolut falsch.“ Ohne auf Fake News einzugehen, dies hat eine ganz andere Dimension, will ich auf das hinweisen, was mir öfters begegnet.

20 Minuten verkauft uns heute: „Dieser US-Airforce-Jet fliegt durch den Hurrikan“

Lockheed WP-3D Orion

Nichts da von Jet! Jedes Kind stellt fest, dass da 4 Propeller dran sind! Lockheed WP-3 Orion ist ein Turboprop mit vier Rolls-Royce-AllisonPropellerturbinen T56-A-14

Es scheint, dass etwas gemerkt wurde! Immerhin!

Sonntag 14. 5. 17: Neuer Titel: Sturmflugzeug – Diese Airforce-Maschine fliegt durch den Hurrikan

In letzter Zeit lesen wir viel über Erneuerbare Energie. Physikalisch betrachtet kann Energie weder erneuert noch verbraucht werden. Spätestens wenn die Sonne ihr Licht löscht, kommen die letzten Hinterwäldler drauf, sofern es dann noch welche gibt!

Wasser im Stausee gelagert ist lediglich potenzielle Energie. Gelangt das Wasser durch Druckleitungen in das Maschinenhaus eines E-Werkes treibt die kinetische Energie eine Turbine an und diese einen Generator, der nun Strom ins Netz liefert. Wird diese Energie nicht genutzt, verpufft sie unwiederruflich. Würde überschüssige Energie zum Pumpen verwendet, kann Wasser aus der tiefer liegenden Position in eine höhere gebracht werden. Wir haben die potenzielle Energie erhöht.

Das Ungenaue: Wasserkraft, Biogas, Solarenergie, Geothermie, Windenergie und Biomasse sind nach der praktizierten Redeart erneuerbare Energien oder nicht etwa Energieträger? Wäre „Energie aus umweltfreundliche Quellen“ nicht eher angebracht! Der Hinweis auf „umweltfreundlich“ würde dabei das Bewusstsein fördern.

Dakota, Gauligletscher, Nov. 1946 Bild Keystone

Im November 1946 „stürzte“ eine amerikanische Dakota DC-3 im Berner Haslital auf den Gauligletscher. Das Bild zeigt das Flugzeugwrack der US Air-Force, aufgenommen am 23. November 1946. Der Schriftzug «Fini» stammt vom Piloten Ralph H. Tate. Er hatte versucht, die Paketabwürfe zu stoppen, die die Insassen der Dakota gefährdeten. „Abgestürzt“ war die Maschine am 19. November. (Bild: Keystone). Wäre die Dakota abgestürzt, wie immer wieder geschrieben wird, hätte die erste alpine Luftrettung kaum stattgefunden. Das Flugzeug ist nicht abgestürzt sondern „aufgefahren“, ähnlich wie ein Schiff auf ein Ufer auffährt. Die orientierungslose Besatzung hatte Glück im Unglück.

Als über den Fund eines Propellers und danach über den Fund des ganzen Flugzeuges berichtet wurde, roch einer der Berichterstatter „noch das Kersosen„. Doch die Dakota war mit zwei Doppelsternmotoren Pratt & Whitney R-1830-92 Twin Wasp mit je 1.200 PS ausgerüstet, die selbstverständlich mit Benzin betrieben werden! Mehr: Flugzeugabsturz auf dem Gauligletscher (1946 Schweiz). Siehe auch: Luftwaffe: Rettungsaktion auf dem Gauligletscher.

Was uns vorgesetzt wird, muss noch lange nicht das Wort zum Sonntag bedeuten….

„(…) …sie bieten manchmal eine ausgesprochen tendenziöse und ideologisch eingefärbte Weltsicht. Die in den Medien dargebotene Wirklichkeit repräsentiert in erster Linie Stereotype und Vorurteile der Journalisten, ihre professionellen Regeln und politischen Einstellungen, die Zwänge der Nachrichtenproduktion und die Erfordernisse medialer Darstellung.
Sie lässt nur bedingt Rückschlüsse auf die physikalischen Eigenschaften der Welt, die Strukturen der Gesellschaft, den Ablauf von Ereignisse, die Verteilung der öffentlichen Meinung zu.)“   
(Winfried Schulz, Die Konstruktion von Realität in den Nachrichtenmedien)

und

Es gilt die Annahme: ”Egal, was wir sagen, sie schreiben doch, was sie wollen!” Mehr: Medienkritik, ungenau und verzerrt…
Die Frage ist nicht, ob Journalisten bestechlich sind. Sondern, von wem. Und von was.
Wenn schon ganz hohe Tiere in der EU verkünden: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“ (Jean Claude Juncker), sollten wir mit den Journalisten gnädig umgehen, denn schon Mark Twain sagte: Wahrheit ist unser kostbarster Besitz. Lasst uns sparsam mit ihr umgehen!“
Gilt auch für Journalisten: Ziel: fehlerfreie Arbeit => Zero – DefectsNullfehler Management
Ich habe grosses Verständnis für die Schreiberlinge. Sie müssten immer alles genau wissen und dafür entsprechend recherchieren. Die schnell lebende Zeit… Ich frage mich, was mir alles angedreht wird in Angelegenheiten, die ich wenig bis gar nicht kenne! Auf wen ist noch Verlass? Und muss ich alles hinterfragen, was die „Gelernten“ der 4. Staatsmacht alles erzählen…!? Es kommt mir gelegentlich vor wie in einem schlechten Krimi, wenn der Täter sich herausredet mit: „Das müssen Sie mir glauben!“ Da wären wir schon in die Nähe der Ideologie oder der Religion gerückt. Doch glauben bedeutet vor allem: „Nicht wissen“.
N.W. selbst erfahren in der Gilde schreibt dazu: Wer keine Mauer hinkriegt, sollte keine Häuser bauen. Journalismus zählt zu den anspruchs- und mühevollsten Berufen. Zudem zunehmend brotlos. Aber es fühlen sich weiterhin viele Leute dazu berufen. Einige davon, um mit dem Presseausweis gratis an die Party zu kommen. Und das ist kein schlechter Witz…( einen der schlechten Witze kenne ich persönlich…!)
Die Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten wird wohl so wie von Vielen die Gesetze verstanden werden. Sie seien da um umgangen zu weren….

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Genau hingeschaut