Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Rauchen heisse leben

„(…) Im Namen der Gesundheit führen Behörden auf der ganzen Welt einen Kreuzzug gegen den Tabakkonsum und opfern eine ganze Kultur, schreibt Peter Haffner in der NZZ am Sonntag vom 04. 06. 17

Rauchen, Dior-Mmodel Kirsty Hume zeigte sich 1996 an einer Modeschau in Paris mit Cigarre. -MIRRORPIX -BULLS

Als ich konfirmiert wurde, brachte mir mein Vater das Rauchen bei. Er zeigte mir, wie man eine Zigarre richtig einschneidet und mit sieben Streichhölzern in Brand steckt, keines mehr und keines weniger, so wie ihn das sein Vater gelehrt hatte, der Drogenhändler war. Einer von dreien in der Schweiz, die eine Opiumlizenz hatten und für die Basler Pharmaindustrie weltweit Kräuter, Samen und Wurzeln einkauften, die der Gesundheit förderlich sein könnten. Von ihm hatte mein Vater zu seiner Konfirmation ein silbernes Zigarettenetui bekommen mit den Initialen, die auch die meinen sind, da er Paul hiess.

Ich hatte es in Gebrauch, als die starken Luxuszigaretten aus Ägypten und der Türkei noch zu kaufen waren, die jetzt in der Europäischen Union verboten sind. Sie kamen in schmucken Kartonschächtelchen mit farbigem Prägedruck, die mir Nichtraucher immer wieder abbettelten. In den wenigen noch verbliebenen Tabakgeschäften, die exklusive Raucherwaren führen, heisst es, man bekomme sie nur noch in Amerika; dem Land, wo der Kreuzzug gegen das Rauchen begonnen hat. Bestrebungen, Zigarettenpackungen mit Fotos verkrebster Lungen, durchlöcherter Hälse oder Leichen impotenter Männer zu schmücken, wie das in Europa beliebt ist, blieben in den USA erfolglos.

Wenn ich den Regalen meiner Bibliothek entlangschlendere, bleibe ich, obwohl seit langem Nichtraucher, gern vor dem Raucherabteil stehen. Da finden sich neben allerlei Kuriosa die Standardwerke zur Kunst des Rauchens, wie etwa Alfred Henry Dunhills «The Gentle Art of Smoking», 1954 erschienen. «Man muss nicht Tabakfachmann sein, um zu erkennen, dass die weltweite Praxis des Rauchens eine vergessene Kunst und ein begrenztes Vergnügen wird», stellt der Autor einleitend fest, der es sich zur Aufgabe macht, «die Öffentlichkeit für das ganze Gebiet des Rauchens zu interessieren».

Eine Foto zeigt ihn im Nadelstreifenanzug mit Krawatte bei der «Kontrolle einiger Pfeifen». «Nur Mangel an Erfahrung und Unachtsamkeit», schreibt dieser englische Gentleman, «können schuld daran sein, wenn Männer das Rauchen voller Verzweiflung wieder aufgeben.» Seine Einführung ist von einer Eleganz, die den Inhalt nie an die Form verrät. «Die Eitelkeit», sagt er etwa, «hat ihren Einfluss auf die Form der meisten Dinge, die ein Mann wählt, doch im Falle der Pfeife ist es wichtiger, eine für den Mund bequeme als für das Auge angenehme zu wählen.»

Von der Wahl des Tabaks über das Stopfen und Anzünden bis zum Ausklopfen des Rauchgeräts geleitet Mr. Dunhill einen so bezaubernd durch das jahrhundertealte Ritual, dass man sich des Gefühls nicht erwehren kann, etwas zu verpassen, wer es nicht zelebriert. Wenn für jemanden gilt, «le style, c’est l’homme», dann für einen Mann wie ihn oder den aus Kiew stammenden Zino Davidoff, dessen 1967 erschienenes Kompendium «Le livre du connaisseur de cigare» ein literarisches Kleinod ist.

«Der reife Mann ist glücklich zu nennen, der über die Jahre hinweg dem Jüngling, der er einst gewesen, die Hand reichen kann», beginnt der Bericht dieses Kenners, der sich mit zwanzig in die «grünen Fluten» der Tabakpflanzungen Kubas verliebte und im Alter von 87 Jahren nicht minder verliebt starb. «Mein Leben», sagte er, «stand im Zeichen der Treue, die ich vor allem anderen der Zigarre hielt.» «Wie ein junger Mann an einer leidenschaftlichen Frau entdeckt, dass sie all das weiss, was ihm noch unbekannt ist», habe er den Duft und die sinnliche Wärme der Vuelta entdeckt, der Champagne des Tabaks. Ihr Produkt, die Havanna, ist für alle Sinne gemacht, die Nase, den Gaumen, die Finger und die Augen, und nichts kommt ihrem kühlen Rauch gleich, seinen Düften und Aromen, Formen und Farben. Die Erregung des Geistes, die leichte Berauschung, die aphrodisische Wirkung, die einem dieser Rauch verschafft, sind von einer anderen Welt.

Von alters her dient das Rauchen, wie Claude Lévy-Strauss zeigte, der Kommunikation mit dem Übernatürlichen. «Der Zigarrenraucher ist wie der vollkommene Liebhaber und der Dudelsackpfeifer ein Mann, der mit Ruhe und Bedacht zu Werke geht und sich seines Atems sicher ist», sagt der französische Dichter Marc Alyn. Wer nicht weiss, wie man die fachgerecht angezündete Zigarre in den Fingern hält, wie und wann man deren Banderole löst und auf welche Weise man sie schliesslich ausgehen lässt, muss mit der Verachtung rechnen, die Emma Bovary in Flauberts Roman ihrem Mann Charles entgegenbringt, dem Zigarrenraucher, der schlecht, schnell und ohne Manieren pafft: «Er stülpt die Lippen vor, spuckt jede Minute einmal aus und lehnt sich bei jedem Zug zurück.» Wenn das kein Grund ist, in eine verhängte Kutsche zu steigen, was dann?

«Die Zigarre schläfert den Schmerz ein und bevölkert die Einsamkeit mit tausend anmutigen Bildern», wusste George Sand, die grosse Zigarrenraucherin und Schriftstellerin, die der Nichtraucher Friedrich Nietzsche eine «Milchkuh mit schönem Stil» schimpfte. Wenn die Hymnen von Männern an die ekstatischen Freuden des Rauchens einen bisweilen fragen lassen, wie viel Hingabe sie noch für ihre Frauen übrig haben, sind wir heute doch nicht mehr im Kolonial-dschungel eines Rudyard Kipling, der mit seinem unübersetzbaren Satz statuierte: «A woman is only a woman, but a cigar is a smoke – eine Frau ist nur eine Frau, aber eine gute Zigarre kann man rauchen.»

Ein zeitgenössischer Schriftsteller wie der Amerikaner Richard Carleton Hacker, Verfasser von «The Ultimate Pipe Book», weiss nicht nur Bescheid über die «Anstandsregeln für die Benutzung eines Pfeifenputzers in gemischter Gesellschaft», sondern auch Rat für den, der seiner Liebsten eine Pfeife schenken will. Da eine Frau mehr auf Stil und Übereinstimmung zwischen Garderobe und Accessoires achtet, gilt es, Form und Merkmale des Gesichts in Betracht zu ziehen sowie die von ihr bevorzugten Farben – mit einer «naturbelassenen hellen Bruyèreholzpfeife zu heller Kleidung» oder einem «dänischen Modell als optisch wirkungsvoller Ergänzung von Pastellfarben» kann man kaum fehlgehen.

Wer heute Pfeife oder Zigarre raucht, hat es indes noch schwerer als der Zigarettenraucher; wer mag schon bei minus zehn Grad eine Stunde auf dem Balkon stehen, während die anderen Gäste dinieren und über einen herziehen. In einer Zeit, deren Hektik niemandem Musse zum Nachdenken lässt, übersteigt die Angst vor dem Passivrauch die Sorge um das Überleben des Planeten. Denn mit den Tugenden des Genussrauchens geht mehr verloren als ein individuelles Vergnügen, lehrt die Zigarre oder Pfeife einen doch Nachsicht und Bescheidenheit, Gelassenheit und bedächtiges Urteilen: «In allem lässt sie das rechte Mass erkennen», wie Davidoff sagte. Just was wir brauchen in dieser Ära des rasenden Stillstandes, in welcher der mächtigste Mann, ein Abstinenzler und Nichtraucher, die Welt vertwittert.

In seinem Geschäft in Genf pflegte Zino Davidoff Dienstboten, die Zigarren für ihre Herrschaft kaufen sollten, die Tür zu weisen. Ein rechtschaffener Mann, fand er, kauft sie selber. Würde verträgt keine Abkürzung, und so drückt man eine Zigarre denn auch niemals aus, sondern lässt sie am Ende von selbst erlöschen; «ein natürlicher Tod, der die Seele mit Trauer erfüllt und den Mund mit Bitterkeit». Sacha Guitry, der französische Schauspieler, Filmregisseur und Dramatiker, pflegte das letzte Stück der stahlgrauen, stellenweise bläulich schimmernden Asche mit der hohlen Hand aufzufangen, der angenehmen Empfindung von zarter Wärme wegen.

Eine meiner prägenden Kindheitserinnerungen ist die an Herrn Neidhardt, der die Treppe des Hauses, in dem wir wohnten, stets mit der Pfeife im Mund hochstieg und jedes Mal von den Frauen, denen er begegnete, ein «Ach Herr Neidhardt, Ihre Pfeife riecht einfach wunderbar!» zu hören bekam. Vielleicht ist Herr Neidhardt der Grund, weshalb ich immer wieder damit liebäugle, mit dem Rauchen erneut anzufangen. Einer Frau Feuer zu geben, Träumen nachzuhängen, wenn der Rauch sich in federleichten, zauberhaft durchsichtigen Schleiern zur Decke schraubt – was zählt im Leben, ist doch das, was nicht zählt in dem, was wir Leben nennen; diese Geschäftigkeit mit dem Gefühl, alles zu verpassen.

Als ich, noch ein Gymnasiast, Zigarren zu rauchen begann, fragte mein Vater nie, weshalb in seinen Zigarrenkistchen von barocker Pracht immer wieder welche fehlten. Erst heute erkenne ich, dass dies eines seiner wertvolleren pädagogischen Prinzipien war.)“

Ludwig Erhard, Kapitalisierung… brauchte auch etwas Festes, um sich daran festzuhalten…

So gut, so lassen wir es stehen. Jeder liegt, wie er sich bettet.

Eine andere Ansicht:  Der Stumpenraucher hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Pfeifenraucher. „(…) Selbstgefällig schmaucht und pafft er mit dem Lutscher vor sich hin. Sein „dickes“ Vergnügen kann er sich finanziell und zeitlich leisten, scheint er auszudrücken…. „Mir kann keiner“ oder „Mir können alle“, lässt er andere spüren, wenn er sich die dicke Cigarre mit gespreizten Fingern in den Suppenschlitz (Mund) steckt.

Sir Winston Churchill, typisch mit Cigarre

Aus Angst vor Überreizung greift er nach dem glimmenden Nuggi (Schnuller) und suggeriert sich eine buddhaähnliche Zufriedenheit, die ihn gegen allen Ärger abschirmen soll. Das Signal der Kopfzigarre demonstriert den Anspruch auf Selbstzufriedenheit.)“

Es wird dem Drang nachgegeben, an etwas Festem den Halt zu suchen. Es geht dabei um Ruhe, Befriedigung, Sättigung und Erfüllung – Betäubung der emotionale Leere  und sich bis zur psychischen Sattheit füllen.

Nun mag sich der noble Cigarrenraucher vom gewöhnlichen Stumpenraucher abheben. Meine Freunde, die dem blauen Dunst huldigen, die Aficinados, sind da tolerant. Und sieben Streichhölzerverwenden sie auch nicht wenn es um die „Zeremonie“ geht!

Ich erinnere mich an den Käser, der weit und breit einer der besten war. Cigarren leistete er sich nicht. Dafür schätzte er einen Rio 6 (für unterwägs) oder einen Rösslistumpen. Das tägliche Glas Rotwein (oder zwei), schenkte er sich aus der Kochweinflasche ein… Wenn der Nuggel kürzer wurde, steckte er einen Zündhölzlistiel in den Stummel. So konnte er ziehen, bis er fast Brandblasen an der Lippe bekam. Er wurde trotz Alkohol und Rauch 89 jährig. Jene ohne Alkohol und Rauch, starben auch…

Aficionados Blog

 


Meh Dräck (mehr Schmutz)

Kommt ein frisch ausgebildeter Jurist in einer Wüstenstadt um eine Kanzlei zu eröffnen, verdient er dort kaum das warme Wasser für eine Suppe – der Arme! Nun, das dauert jedoch nur so lange, bis ein zweiter kommt!

Vom „Liz“ (Lic. iur., von der „Krone“) in der Gemeinde wo ich aufgewachsen bin wurde gesagt: Sei vorsichtig, wenn du dem „Guten Tag“ sagst, bekommst danach eine Rechnung!“ Es ist eine Binsenwahrheit geworden: Einfache Bürger haben keine Chance, sich rechtlich zu wehren. Sie können es sich schlicht nicht leisten. Zweiklassengesellschaft!

In Deutschland pflege man zu sagen:

„(…) Juristen wissen allesLehrer wissen alles besser)“

Busch, Lehrer Lämpel,

Ein Bekannter, mit einem umfassenden Ausbildungs- Leistungsausweis sagte eints: „Wer nicht kann, lehrt!“

Jemand anders sagte: „Dummheit ist lernbar“ was er daraus lernte: Missbrauchsvorwürfe an den «Lehrer der Nation»

Ausgenommen sind alle jene berufenen Lehrer, die es geschafft haben, Ihren Respekt durch Strenge, Korrektheit, Gradlinigkeit und Authenzität zu wahren und dadurch ihre Schüler mit Herzblut förderten.

Der Eindruck, wenn es denn einer ist, täuscht nicht. Er wird noch verstärkt, wenn letztere von dünkelhaftem Stolz gesteuert sind. Sie verfügen über die beste Bildung: die Ein-Bildung.

Sie fahren anderen direkt an den Karren, stellen sich auf den hohen Bock, etwa wie der Güggel auf dem Misthaufen, doch selbst sind sie sehr verletzlich – eitel. Als Fehlersucher sind sie mit der Note „6“ ausgestattet…..

Beleidigte Leberwurst

Die Standes-Dünkel werfen ihren Dreck um sich, doch selbst wollen sie unter keinen Umständen verdreckt werden. Logo, die weisse Weste wär’s dann nicht mehr. „Was wirdid oi d‘ Leyt sägè!?“  (was würden wohl die Leute sagen). Entspricht etwas nicht ihrem Röhrenblick, sind sie sofort beleidigt. – Den meisten, sofern sie öffentlich rechtlich angestellt sind, werden per Salair rote Nasen finanziert. Die Saläre liegen eindeutig über dem Durchschnitt der Bürger im Staat – und dies in beschützenden Werkstätten. Sie nehmen es als selbstverständlich hin, dass sie vom Volk finanziert werden, sie fühlen sich auch als etwas Besseres.

Chris von Rohr – aus vollem Rohr:

Du choufsch die Heftli wo si säge wie
du machsch dini Wellnessdays
du spraysch dr aus um d`Ohrä

aber keis Feeling hesch e keis
hör mir uf met Lifestyle
hör mer uf met nätt
chum us dim Aromadampfbad
i bruch jetz ds vollä Brät

Meh Dräck…
Baby, gimer meh dräck

Du putzisch wie dr Tüfu
niene meh en Fläck
he, säg mol isch das ds Läbe
du poliersch drs eifach wäg
i wott kei Schwan so wiss wie Schnee
bi lieber bi dä gfläcktä Soi
bruchä au keis Zimmer ufe See
mit mir gots au im Heu

 

Träge verwäschne Kotten
u i liebe verrissni Jeans
baby die wisse Hose
si mir eifach too much clean
mit Schminki chasch mi jage
wott di schmöcke sec und pur
chum gib mir dini wüldi Liebi
die tierischi Natur

Weisch no wo mir gspeut hei dussen im Dräck
is blaue use blöd ta ohni Zwäck

Mir strampla ir Leischtigsröndle
i däm Biederbünzlibonsaigroove
seckle, shoppe, zäppe
dä Stress nimmt üs dr Schnuff
hey los jetz ufe dö Röhr
und läb doch dini Luscht
chumm au zu mir uf Soleure
baby nimm mi chli zur Bruscht

I schänke der mi Dräck
Gel hani nid…

Die Castingshow «MusicStar» prägte «Meh Dräck» als das Wort des Jahres 2004.

NZZ: Schweizer Wort des Jahres: Meh Dräck» – künftig wissenschaftlich fundiert

 Allergien werden immer häufiger. Was sich tun lässt, damit sie nicht zur Epidemie der Zukunft werden, hat Georg Schäppi, Geschäftsleiter des Allergiezentrums Schweiz (aha!), im Rahmen der UZH-Veranstaltungsreihe «Wissen-schaf(f)t Wissen» erläutert. Meh Dräck, schadet nicht unbedingt…!:
Bemerkung:

Sollte sich jemand irrtümlich als gut beschrieben oder als schlecht dargestellt erkannt haben, Irrtum! Sie sind es nicht! Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen wären rein zufällig!


Ungenaue Journalisten

Was uns Journalisten gelegentlich einbrocken! Oft falsch oder nur zeitweise richtig? Vielleicht gilt: „Ungefähr genau ist besser als absolut falsch.“ Ohne auf Fake News einzugehen, dies hat eine ganz andere Dimension, will ich auf das hinweisen, was mir öfters begegnet.

20 Minuten verkauft uns heute: „Dieser US-Airforce-Jet fliegt durch den Hurrikan“

Lockheed WP-3D Orion

Nichts da von Jet! Jedes Kind stellt fest, dass da 4 Propeller dran sind! Lockheed WP-3 Orion ist ein Turboprop mit vier Rolls-Royce-AllisonPropellerturbinen T56-A-14

Es scheint, dass etwas gemerkt wurde! Immerhin!

Sonntag 14. 5. 17: Neuer Titel: Sturmflugzeug – Diese Airforce-Maschine fliegt durch den Hurrikan

In letzter Zeit lesen wir viel über Erneuerbare Energie. Physikalisch betrachtet kann Energie weder erneuert noch verbraucht werden. Spätestens wenn die Sonne ihr Licht löscht, kommen die letzten Hinterwäldler drauf, sofern es dann noch welche gibt!

Wasser im Stausee gelagert ist lediglich potenzielle Energie. Gelangt das Wasser durch Druckleitungen in das Maschinenhaus eines E-Werkes treibt die kinetische Energie eine Turbine an und diese einen Generator, der nun Strom ins Netz liefert. Wird diese Energie nicht genutzt, verpufft sie unwiederruflich. Würde überschüssige Energie zum Pumpen verwendet, kann Wasser aus der tiefer liegenden Position in eine höhere gebracht werden. Wir haben die potenzielle Energie erhöht.

Das Ungenaue: Wasserkraft, Biogas, Solarenergie, Geothermie, Windenergie und Biomasse sind nach der praktizierten Redeart erneuerbare Energien oder nicht etwa Energieträger? Wäre „Energie aus umweltfreundliche Quellen“ nicht eher angebracht! Der Hinweis auf „umweltfreundlich“ würde dabei das Bewusstsein fördern.

Dakota, Gauligletscher, Nov. 1946 Bild Keystone

Im November 1946 „stürzte“ eine amerikanische Dakota DC-3 im Berner Haslital auf den Gauligletscher. Das Bild zeigt das Flugzeugwrack der US Air-Force, aufgenommen am 23. November 1946. Der Schriftzug «Fini» stammt vom Piloten Ralph H. Tate. Er hatte versucht, die Paketabwürfe zu stoppen, die die Insassen der Dakota gefährdeten. „Abgestürzt“ war die Maschine am 19. November. (Bild: Keystone). Wäre die Dakota abgestürzt, wie immer wieder geschrieben wird, hätte die erste alpine Luftrettung kaum stattgefunden. Das Flugzeug ist nicht abgestürzt sondern „aufgefahren“, ähnlich wie ein Schiff auf ein Ufer auffährt. Die orientierungslose Besatzung hatte Glück im Unglück.

Als über den Fund eines Propellers und danach über den Fund des ganzen Flugzeuges berichtet wurde, roch einer der Berichterstatter „noch das Kersosen„. Doch die Dakota war mit zwei Doppelsternmotoren Pratt & Whitney R-1830-92 Twin Wasp mit je 1.200 PS ausgerüstet, die selbstverständlich mit Benzin betrieben werden! Mehr: Flugzeugabsturz auf dem Gauligletscher (1946 Schweiz). Siehe auch: Luftwaffe: Rettungsaktion auf dem Gauligletscher.

Was uns vorgesetzt wird, muss noch lange nicht das Wort zum Sonntag bedeuten….

„(…) …sie bieten manchmal eine ausgesprochen tendenziöse und ideologisch eingefärbte Weltsicht. Die in den Medien dargebotene Wirklichkeit repräsentiert in erster Linie Stereotype und Vorurteile der Journalisten, ihre professionellen Regeln und politischen Einstellungen, die Zwänge der Nachrichtenproduktion und die Erfordernisse medialer Darstellung.
Sie lässt nur bedingt Rückschlüsse auf die physikalischen Eigenschaften der Welt, die Strukturen der Gesellschaft, den Ablauf von Ereignisse, die Verteilung der öffentlichen Meinung zu.)“   
(Winfried Schulz, Die Konstruktion von Realität in den Nachrichtenmedien)

und

Es gilt die Annahme: ”Egal, was wir sagen, sie schreiben doch, was sie wollen!” Mehr: Medienkritik, ungenau und verzerrt…
Die Frage ist nicht, ob Journalisten bestechlich sind. Sondern, von wem. Und von was.
Wenn schon ganz hohe Tiere in der EU verkünden: „Wenn es ernst wird, muss man lügen!“ (Jean Claude Juncker), sollten wir mit den Journalisten gnädig umgehen, denn schon Mark Twain sagte: Wahrheit ist unser kostbarster Besitz. Lasst uns sparsam mit ihr umgehen!“
Gilt auch für Journalisten: Ziel: fehlerfreie Arbeit => Zero – DefectsNullfehler Management
Ich habe grosses Verständnis für die Schreiberlinge. Sie müssten immer alles genau wissen und dafür entsprechend recherchieren. Die schnell lebende Zeit… Ich frage mich, was mir alles angedreht wird in Angelegenheiten, die ich wenig bis gar nicht kenne! Auf wen ist noch Verlass? Und muss ich alles hinterfragen, was die „Gelernten“ der 4. Staatsmacht alles erzählen…!? Es kommt mir gelegentlich vor wie in einem schlechten Krimi, wenn der Täter sich herausredet mit: „Das müssen Sie mir glauben!“ Da wären wir schon in die Nähe der Ideologie oder der Religion gerückt. Doch glauben bedeutet vor allem: „Nicht wissen“.
N.W. selbst erfahren in der Gilde schreibt dazu: Wer keine Mauer hinkriegt, sollte keine Häuser bauen. Journalismus zählt zu den anspruchs- und mühevollsten Berufen. Zudem zunehmend brotlos. Aber es fühlen sich weiterhin viele Leute dazu berufen. Einige davon, um mit dem Presseausweis gratis an die Party zu kommen. Und das ist kein schlechter Witz…( einen der schlechten Witze kenne ich persönlich…!)
Die Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten wird wohl so wie von Vielen die Gesetze verstanden werden. Sie seien da um umgangen zu weren….

.


Der Pfeifenraucher

Wem ist er noch nicht begegnet, jener, mit dem Güllensauger in der Mundecke, der sich mit der Hand am Pfeifenkopf festhält und Zug um Zug die Umgebungsluft verpestet?

Mit grosser Andacht bringt er mit billigstem und stinkendem Tabak für sich sein „Rauchopfer“ dar und „beglückt“ damit seine Umgebung mit seiner rauchenden Dreckschleuder wie eine alte Dampflok.

HG 3-3 Nummer 1067 mit Dampfsonderzug in Richtung Brünig-Hasliberg, ca. 1956. Foto- Slg. SVEA

Die Kirchen wurden früher mit Weihrauch vom Mief befreit, den Nachtlagerer hinterlassen hatten. Es wäre kaum jemanden in den Sinn gekommen, dafür Tabakrauch zu verwenden.

Der Süchtige hat nur noch den Pfeifenkopf als Halt…

„(…) Er hält sich am Pfeifenkopf fest, stochert in seinem Kultinstrument, stopft und zündet an, bevor er sich zu einer Stellungnahme bequemt, sucht für sein Selbstgefühl einen festen Halt. Seine Unsicherheit wurzelt in der Angst vor Weite und Verlorenheit. Er hat Angst vor dem Verlust an Einfluss oder Geltung gegenüber der Umwelt. Besonders peinlich ist ihm deshalb, was er als gesellschaftliche Zurücksetzung oder als Blamage auslegt. So wie er sich an der Pfeife festhält, ist es ihm ein Bedürfnis, sich an irgend eine solide Sicherheit, an einen Glauben (Gott, Geld oder Gesellschaft) anzuklammern, um harmonische Ruhe zu finden. Der Geborgenheitsdrang, der Hang zur friedvollen Sicherheit führt die Kinderhand zur Mutterbrust, die Männerhand zum Peifenkopf.)“

Gelegentlich gelingt es ihm, einen Kollegen als Anklammerungsobjekt zu gewinnen. Dem klebt er an wie eine Klette. In der Gemeinsamkeit finden sie Stärke. Nun sind sie nicht mehr zu halten. Nicht selten mutieren sie zu mentalen Umweltverschmutzern. Sie verhalten sich ähnlich wie jene, nach dem man ihnen eine Uniform verpasst oder ihnen ein Schiesseisen in die Hände gedrückt hat. Sie sind jetzt wer! Fiat lux… Uriella lässt grüssen.

„(…) „Du darfst nicht“ ist des Moralisten Zaunpfahl mit dem er sich das Territorium seines „Über-Ichs“ absteckt. Hinter seiner Lustbarrikade sucht er Sicherheit und unangefochtene Behaglichkeit. Was „du darfst“ zeigt er nie auf. Vernunft und Lust stehen im Widerspruch. Stehen Vernunft und Gefühle in gegenseitiger Durchdringung. Sind beide übereinstimmend, entsteht Überzeugung die zur Entscheidung und zur Handlung befähigt. Dieser Zustand der „Reife“ ist dem Neurotiker fremd. Er kann sich nicht entscheiden.

Der reife Mensch handelt tatsächlich und realitätsangemessen. Weil Gefühl und Vernunft, weil persönliches Bedürfnis und ethische Verantwortung übereinstimmen, lebt er in Harmonie, fühlt sich glücklich und ist in angemessener Weise erfolgreich.

Stellen hingegen ein dummer Verstand und ein unsensibles Gefühl Forderungen, geraten sie unter sich in Widerspruch und erzeugen Angst. Die Folgen sind schwerwiegend. Der Widerspruch von Vernunft und Gefühl ist ein Widerspruch in sich selbst und gegen sich selbst. Er verunmöglicht die Selbstverwirklichung als ethische Verantwortung gegenüber sich selbst und beeinträchtigt die Offenheit, Ehrlichkeit, die soziale Solidarität gegenüber den Mitmenschen.

Zitate aus: Aus: „Signale der Persönlichkeit; Charakterologie der kleinen Laster“ von Prof. Dr. Max Lüscher

Pfeifenrauchern sagt man ja nach, dass sie etwas anders sind als die meisten anderen Menschen. Darüber wird in der Kleinen Typologie der Pfeifenraucher geschrieben. Um von ihren Ängsten abzulenken, versuchen die Pfeifenraucher mit vielen Argumenten von Ihrem „kleinen Laster“ abzulenken. Man sehe sich im Tabak Pfeifen-Kompendium um. Sie sagen von sich: Pfeifenraucher sind Genussmenschen. Aber: Auch Peifenraucher leben gefährlich. So lange mich der blaue Dunst nicht erreicht, ist es mir egal, ob einer eine Pfeife raucht oder nicht.

Abhilfemöglichkeit, wenn es bis zum Himmel stinkt…

Ergo interessiere ich mich nicht, ob eine Pfeife aus Bruyère-Holz, Sepiolith (Meerschaum), Ton oder anderen Hölzern wie Kirschbaum oder Olivenbaum gefertigt ist. Es ist mir auch gleichgültig, wenn seine Hütte wie ein kalter Aschenbecher stinkt, solange ich da nichts verloren habe und so lange der Dampf in seiner Hütte bleibt… So gesehen, übe ich Toleranz gegenüber den „Güllensaugern“ und „Geborgenheitslutschern“.

Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig! 🙂

Es kommt vor, dass sich solche Elemente in nächster Nähe befinden. Daher: Vorsicht vor dem lieben Nachbar


Vorsicht vor dem lieben Nachbar

Die im Folgenden beschriebene Spezie stellt zum Glück nicht die Mehrheit dar. Diese besteht nämlich aus bodenständigen Realisten, die kritikfähig, tolerant und letztlich verbindend wirken. Ihre Kompromissbereitschaft fördert ein nachbarschaftliches gutes Einvernehmen. Dies ermuntert, das Ganze sportlich anzugehen.

Vorsicht bei Gesprächen, Feind hört mit!

Vorsicht bei Gesprächen, Feind hört mit – Bild: deutsche digitale bibliothek

Hatten wir doch schon! Ob es heute auch noch gilt? Wie es scheint haben einige noch gar nichts gelernt!

Wir wissen, dass unsere Mails gelesen werden. Und wir wissen, dass es zwei Kategorien von Firmen gibt, die schon gehackt wurden: Jene die es wissen und die anderen die es noch nicht wissen!

Die Fichenaffaire ist schon eine Weile passé. Doch sie flammt wieder auf. Einfacher Grund: Terrorismus! Im privaten Bereich ist allerdings Vieles möglich, denn die Gesetze reichen nicht in alle Winkel und Ecken, was an sich gut ist. Etwas anderes ist es, diese kleinen Freiräume auf Kosten anderer zu missbrauchen.

Handelt es sich um Plutokratie – Diktatur des Geldsackes? Schwer zu sagen, im weitesten Sinn ja. In der näheren Umgebung sieht es anders aus:

Wir kennen auch das Johari Fenster

 Im wesentlichen beschreibt es vier Zustände mit denen man eine Matrix bilden kann:

  • den Anderen bekannt

  • den Anderen unbekannt

  • dem Ich bekannt

  • dem Ich unbekannt

In der Matrix heissen die vier Zustände:

  • Unbewusstes (dem Ich und den anderen unbekannt)

  • Selbstblindheit (dem Ich unbekannt, den anderen bekannt)

  • Fassade (dem Ich bekannt, den anderen unbekannt)

  • Arena (den anderen und dem Ich bekannt)

Eben, andere wissen mehr über dich, als du selbst! Der Tratsch ist wichtiger als die Wahrheit, wenn es nur den Gwunder stillt und so etwas wie eine Scheinmacht aufkommt. Man mag es gut finden, dass die „geheimen Botschaften“ relativ schnell die Runde machen. Bei jeder weiteren Person wird die Botschaft etwas verfälscht. Am Ende der Übung steht der Output 180 Grad zum Input. Aber jede Person ist im Besitz der „Wahrheit“, von der es mindestns drei gibt: Meine, deine und die richtige. Dass sich die auf die Runde geschickte Tratschbotschaft bei jeder weiteren Station verändert (im Guten oder im Gegenteil), wurde schon oft geübt. Daher kommt es nicht von ungefähr, wenn behauptet wird, dass man vom Hörensagen das Lügen erlernt.

Voyeuere lauern Dir auf. Sie stecken ihre Nase in alles, was sich ihnen anbietet. Sie grabschen in Deiner Privatsphäre herum, mehr als Dir lieb sein kann. Sie interessieren sich für alles, selbst woher du dein Geld beziehst um das warme Wasser für eine Suppe zu erstehen. „Wenn ich über meine Dachlucke in der Wohnung die nackte Nachbarin sehe, schaue ich einfach weg!“ – wie kann er denn wissen, dass…!?

Am Handy wird gelegentlich die Lautstärke etwas grösser. Eine Gelegenheit für Schnüffler!

Spione“ in Form von versteckter Kamera hinter halb offenen Storen überwachen die Bewegung anderer.

Horchposten finden sich hinter scheinbar geschlossenen Fenstern und Türen und in allen möglichen Ritzen bis hin zu Lichtschächten mit offenen Fenstern. Dort muss es besonders angenehm sein um wartend auf einen Happen an Information zu erhalten der sofort im Fantasiemosaik zugeordnet wird obwohl nur Brocken eines zufällig zustande gekommenes Gespräches verstanden wurden. Die Interpretationswut und die Projektionsfähigkeit kennt keine Grenzen. Ein Barstuhl würde das Abhorchen in unbequemer Lage etwas erleichtern… 🙂

Provokateure suchen auf perfide Art den Streit, versuchen aber, mittels Intrigen im Hintergrund zu bleiben. kommt ihnen jemand auf die Schliche, begeben sie sich sofort in die Opferrolle. Ach diese Durchsichtigkeit! Mit dem Rückzug in die Opferrolle werden andere zu Tätern. Gelingt diese Masche nicht geht’s ans Handfeste. Im Extrenfall werden beobachtete Tätlichkeiten verschwiegen, wenn der Übeltäter dem Beobachtenden zu nahe steht. Man nimmt dem Opfer die Möglichkeit die rechtliche Grundlage um sich zu wehren, weil er keinen Zeugen bringen kann…! Gulag hoch drei!

Kahle, gegenüberliegende Häuserfronten leiten den Schall um: willkommene „Einrichtung“ für Horcher! Daher: Sprich leise, denn die Wände haben Ohren!

Das Tun der der Wühlmäuse:

  • Sie interpretieren das Gehörte und Gesehene falsch, geben das was ihnen dient hinter vorgehaltener Hand an andere weiter. Daraus resultiert die erwartete „Stimmung“. Das Ganze wird so lange verdreht, bis sogar ihr Gegenteil verkehrt ist.
  • Sie „informieren“ andere, aber nicht alle, im Einzelabrieb. Jeder bekommt scheibchenweise zu hören, was für ihn oder sie zugeschnitten ist. Am Schluss stellen sie sich auf den Standpunkt, man hätte es „allen“ gesagt. Die gezielt Ausgenommenen werden nicht erwähnt. DDR (oder Polen) im Quadrat!
  • Sie spulen dir Tritt für Tritt nach und hörcheln dich über dein Tun und die Absichten aus, begleitet von hinterlistigen Bemerkungen mit einem Lächeln im Gesicht. Sobald sie genug wissen, kommen sie nicht mehr… Ausser sie finden einen neuen Grund! Und das ist keine Rarität!
  • Sie monieren Vertrauen, säen aber Misstrauen – dafür lügen sie dir eiskalt ins Gesicht.
  • Sie beobachten dich , dauernd = > je mehr Zeit ein Nachbar hat, dich zu beobachten, desto eher wird er etwas finden, was ihn stört. Am Ende des Tages vergönnen sie dir sogar das Zahnweh und das Schwarze unter den Fingernägeln wenn du von der Gartenarbeit kommst…
  • Materialbeschädigung, Parkplatz mit Müllsack versperren usw. sind klare Anzeichen eines Missetäters.
  • Sie prangern unbeherrschte Streitkultur an, beherrschen diese jedoch umso weniger. Dafür verweigern sie sich dem Gespräch – wer das Gespräch nicht sucht, verliert!
  • Sie „paaren“ sich bedeckt um mit gemeinsamer Stärke gegen andere vor zu gehen.
  • Die Entwicklung führt zwangsläufig zu Mobbing. Wenn es „gut geht“ haben sie ihre Technik über Jahre auf Kosten ihres Arbeitgebers verfeinert. Falls es sich um Staatsdiener handelt bezahlt der Steuerzahler dafür. Im anderen Fall bezahlt es der Steuerzahler über das Produkt.

Und nun?

  • „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ (Schiller)
  • Einzelne werden nicht mehr gegrüsst. Sie werden ausgeschlossen! Selbst „klärende Gespräche“ werden zum Vorneherein ausgeschlagen.
  • Es wird der Volkssport „Mobbing“ betrieben, als handle es sich um „Eile mit Weile“!
  • Ich habe es schon immer gewusst!“ – Kommen Neue ins Quartier, werden Eingesessenen vor den Neuen gewarnt. Wenn die kommen, ist es aus mit dem Frieden im Quartier. Die haben nämlich eh schon mit allen Krach! Vorsorglich wird dies nicht in Anwesenheit aller gesagt!
  • Als „Eingesessener“ geniesst er mit Gleichgesinnten Stärke gegenüber „eingewanderten“ Neulingen. Die sollten erst einmal ihre Gosche zu hallten! Wo sind wir denn eigentlich? Da könnte jeder Dahergelaufene kommen und tun als ob!
  • Es wird mit dem Feuer gespielt und Verwirrung gestiftet. Sie hoffen, dass der Feuerstifter im Hintergrund verschwindet. Leider für ihn: Der Feuerstifter ist bekannt und wird es bleiben. Der Brandgeruch, die Schmauchspuren quasi haften an! Es stinkt in den Himmel! Mani Matter spielt hier nicht!

I han es Zündhölzli azündt Songtext

I han es Zündhölzli azündt
Und das het e Flamme gäh
Und i ha für d’Zigarette
Welle Füür vom Hölzli näh
Aber s’Hölzli isch dervo-
Gspickt und uf e Deppich cho
Und es hätt no fasch es Loch in Deppich gäh dervo
Ja me weis was cha passiere
We me nit ufpasst mit Füür
Und für d’Gluet and‘ Zigarette
Isch e Deppich doch denn z’tüür
Und vom Deppich hätt o Grus
Chönne s’Füür is ganze Hus
Und wär weis, was da nit no wär worde drus
S’hätt e Brand gäh im Quartier
Und s’hätti d’Füürwehr müesse cho
Hätti ghornet i de Strasse
Und dr Schluuch vom Wage gno
Und sie hätte Wasser gsprützt
Und das hätti glych nüt gnützt
Und die ganzi Stadt hätt brönnt, es hätt si nüt meh gschützt
Und d’Lüt wären umenandgsprunge
I dr Angscht um Hab und Guet
Hätte gmeint s’heig eine Füür gleit
Hätte d’Sturmgwehr gno ir Wuet
Alls hätt‘ brielet: Wär isch tschuld?
Ds ganze Land in eim Tumult
Dass me gschosse hätt uf d’Bundesrät am Rednerpult
D’UNO hätt interveniert
Und d’UNO-Gägner sofort o
Für ir’d Schwyz dr Fride z’rette
Wäre beid mit Panzer cho
S’hätt sech usdehnt nad inah uf Europa, Afrika
S’hätt e Wältchrieg gäh und d’Mönschheit wär jitz nümme da
Ja I han es Zündhölzli azündt
Und das het e Flamme gäh
Und i ha für d’Zigarette
Welle Füür vom Hölzli näh
Aber ds Hölzli isch dervo-
Gspickt und uf de Deppich cho –
Gottseidank dass i’s vom Deppich wider furt ha gno.

Wäre eine Chropfleerètè angesagt, sie käme nicht zustande. Die Rechthaber und Alleswisser verlangen ein Nachgeben aller – ausser ihrer selbst. Arme Tröpfe. Sie gehen u.a. fleissig in die Kirche und praktizieren Nächstenliebe auf ihre Art. Falls sie das schlechte Gewissen plagt: es gibt Abhilfe. Sie gehen in den Beichtstuhl und drücken den „Reset.Knopf“! Nach der Absolution können sie wieder bei „Null“ anfangen, weiter mobben, Reset drücken, mobben, Resert… Es beisst sich in den Schwanz. Hoffentlich wird das verdrängte Gewissen nicht pathologisch – sonst gute Nacht!

Jene Sorte, die sich vom Glauben losgelöst hat, oder aus anderen Gründen der Kirche den Rücken zeigt, ob einfach aus Protest um des Protestes Willen oder wegen der eingesparten Kirchensteuer sei dahin gestellt. Immerhin hat sie sich von der Möglichkeit der Benutzung eines bequemen „Resetschalters“ losgesagt, was die Gefahr eines sich bildenden pathologischen Gewissens drastisch erhöht.

Wenn es keine entspannte und keine vertrauensvolle Übereinstimmung geben kann, kann man nur versuchen, Verständnis aufzubringen um die Situation sachgerecht beurteilen und angehen zu können. Wenn man trotz Verständnis zum Schluss kommen muss, dass keine vertrauliche Beziehung möglich ist, dann muss sie realistisch und zweckmässig behandelt werden: entschieden zum geeigneten Zeitpunkt handeln.

Die Konfliktursache: Es ist verletzend oder geradezu beleidigend, wie betreffende Personen mit ihrem übersteigerten Geltungsanspruch die Überlegenen spielen und sich eigensinnig und respektlos wichtig tun. Sie versuchen zu dominieren und um Recht zu haben. Dabei haben sie es nötig, Anerkennung zu finden und bestätigt zu werden.

Trifft dies zu ist es am ratsam, „Die Güggel auf dem Misthaufen krähen zu lassen auf den sie sich stellen“ und seine Eigenständigkeit zu bewahren. Es bringt nichts, von ihnen angemessenen Respekt, eine ehrliche Anerkennung oder Rücksicht zu erwarten. Es gilt konsequent die eigenen Forderungen zu stellen.

Fehlt es  an der empfindsamen, kultivierten Feingefühl und mangelt es an empfindsamer Sensibiltät und an ästhetisch kultiviertem Feingefühl und fehlt es an feinfühligem Interesse und an fein fühlender Übereinstimmung, oder kurz: „Es fehlt an gleicher Wellenlänge“. Wenn es trotz aufgebrachtem Verständnis zu keiner Übersinstimmung führen kann, bleibt nichts anderes überig, als die Eigenart des anderen anzuerkennen, aber das Bestreben nach einer harmonischen Übereinstimmung muss aufgegeben werden.

Selbstsüchtige und Narzisten kann man nicht Durch Entgegekommen und Nachgeben zu ihrem Glück zwingen!

Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig! 🙂

Sollte sich jemand selbst erkennen, bringt es ihm oder ihr wenig, die beleidigte Leberwurst zu spielen (Bild: odh)


Innovation – die

Innovation heisst wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung

Oberbegriffe: Veränderung

Unterbegriffe: Kosteninnovation, Produktinnovation, Verfahrensinnovation, offene Innovation, Openinnovation

Synonyme: Neuerung

Für Praktiker: Innovation ist, wenn der Hammer durch einen anderen Hammer ersetzt wird, z. B. durch einen „Stealth-Hammer“

„Stealth-Hammer“ 🙂

Mit Innovationen hängt auch das Patentwesen und das Patentrecht zusammen.

Die Menschen haben es schon immer verstanden, Kreativität zu zerstören.

Wer alte, bereits zugelassene Medikamente rezykliert und für andere Zwecke einsetzt, wird von der Preisestaltung überrascht. Die bereits zugelassenen Medikamente mit inzwischen sehr tiefem Preis, werden neu evaluiert und ohne dass neue Forschung an den Medis etwas ändert kann es sein, dass die Preise explodieren. Faktor 10 oder so!

„(…)Trotz diesem erfreulichen Ergebnis ist die weitere Zukunft von Nelfinavir als Myelom-Medikament ungewiss. Das Grundproblem hänge mit der Art und Weise zusammen, wie Medikamente entwickelt und zugelassen werden, sagt Driessen. Das System verlange nach so grossen Investitionen, dass es heute praktisch nur noch von der Pharmaindustrie bedient werden könne – und diese habe an einer Substanz mit abgelaufenem Patentschutz kein Interesse…)“

Arzneimittelentwicklung: Ein zweiter Frühling für Medikamente – NZZ …

Open Innovation und Patente vom Anwalt erklärt!

Ähnliches Foto
Quelle

Solange alles bezahlt wird…! Schraubenzieher von der Pharmaindustrie hergestellt, wären unbezahlbar! Man stelle sich vor, jemand würde einem Schraubenzieher die Kanten abschleifen und diese polieren, damit man Dichtungsringe ohne zu zu beschädigen aus den Nuten ziehen könnte… was man, seit es Gummidichtungen zu ersetzen gibt, kann -ohne dass deswegen Schraubenzieher teurer geworden wären!

 


Neue Religionen

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft missen wird“

Mark Twain

Eine Religion, die das individuelle Gottesbild zerstört und den Menschen ihr eigenes aufdrängt, hat keine Zukunft! Es gibt welche, die wohl ihr Machtgebaren im Einflussgebiet etwas länger aufrecht erhalten vermögen. Allerdings ändert nichts daran, dass ihr Einfluss schwindet.

Leere Kirchen sind deutliche Zeichen genug. Und: «Die Kirchen tun seit Jahren alles dafür, dass die Leute gehen» Q

Warum überlebte die Schweiz? Und warum die Katholische Kirche? Sie retteten sich über die Zeit, weil sie sich stets anzupassen verstanden. Sie erfanden sich immer wieder neu.

Eine Schweiz, die sich einer EU unterwirft ist tot! Die Schweiz muss sich neu erfinden, will sie echt und nicht nur auf dem Papier überleben.

Die Sowjetunion hat es vorgelebt: Die Menschen und selbst die Führungseliten glaubten nicht mehr an ihre Ideale. Das „Reich“ fiel in den 1980er-Jahren auseinander! Das tausendjährige Reich dauerte zum grossen Glück nur dreizehn Jahre. Die Ideologie wurde nicht mehr gemeinsam getragen – der Wahnsinnige fiel ab der Rampe. Was das heisst, erlebte ein Mitarbeiter einer Sprengstofffabrik nicht mehr, als seine mit Nitroglycerin gefüllte Flasche samt Transportrolli von der Rampe fiel. Viel schneller kann ein Mensch wohl kaum pulverisiert werden. Ob die andere Seite auf einen so plötzlichen Übertritt vorbereitet ist?

Wer überleben will, muss an seine Ideale glauben und gleichzeitig flexibel sein“ (Yuval Harari). Will die Katholische Kirche überleben, muss sich erneut neu erfinden! Ein Ritt auf der Rasierklinge!

Die Christen glauben an die Auferstehung nach dem Tod. Die Katholische Kirche verspricht an Ostern das ewige Leben gegen Glauben. Eine win-win- Situation für den Verführten, wie den Verführer.

Im Judentum ist der Fokus auf das Leben und die dabei erfahrene Verbundenheit zu Gott gerichtet.

Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod, in der Hoffnung darauf, dann in Gottes Nähe zu sein. Der Tod wird als Übertritt in eine andere Ebene des Lebens angesehen. „Das Credo des Islam ist Gottesknechtschaft und absolute Intoleranz gegen Nicht- und Andersgläubige.“ Q; Die Wohlfühlromantiker unter den westlichen Politikern haben es noch nicht realisiert!Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa - Gehirnwäsche an Kindern

Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa – Gehirnwäsche an Kindern

Subversive Akteure des Islam berieseln Kinder in den christlichen EU-Staaten und in der Schweiz… so lange man sich wohl fühlt…! Der auf dem Bild abgebildete Akteur ist offenbar auch ein Grüner!?

Buddhismus und Hinduismushaben sehr ähnliche Vorstellungen. Das liegt vermutlich daran, dass der Buddhismus aus dem Hinduismus entstanden ist. Beide Religionen gehen davon aus, dass das Leben nicht durch Geburt und Tod beschränkt ist, sondern aus einer Reihe von Wiedergeburten (Reinkarnationen) besteht. Entscheidend für die Wiedergeburt ist das Karma, das man im früheren Leben erworben hat, also die Summe aus positiven und negativen Taten..

Die neuen Religionsstifter heissen Facebook, Google, Apple, Microsoft… Sie verkünden Glück, Wohlstand, Gerechtigkeit und Paradies nicht erst im Nirwana sondern noch in diesem Leben! Ihr Rezept: eine Universalreligion – eine Technoreligion. Die grosse Gefahr: Die Bodenhaftung geht zu Gunsten einer selbst geschaffenen virtuellen Welt (Träumerei) verloren.

Allen Religionen, ausser dem Buddhismus vielleicht, ist Erlangung von Macht zentral. Alle tun sich aber damit schwer, das versprochene Glück einzulösen. Die ursprünglichen Ideale wurden zu Ideologien umgekrempelt. Die Anzeichen: Fundamentalismus, Intoleranz, Dogmatismus, Durchsetzung der eigenen Absichten – alles Mittel zum Zweck. Der Zweck des Tuns: Macht und Einfluss. Selbst Mark Zuckerberg, geb.14. Mai 1984, spielt mit der Macht und dem Einfluss: mit 31 Jahren besitzt er ein Vermögen von 35.7 Milliarden USD (2015)

Ergänzend zum Thema: hier.


Freiheit in Gefahr

„(…) Es sind nur zwei Dinge unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Allerdings bin ich mir bei Ersterem nicht ganz sicher. )“ Albert Einstein

Zwischen Demokratie und „Demokratie“ gibt es grosse Unterschiede bis hin zu Demokratur (Amalgamierung) und Diktatur!  Verwendet wurde das Schlagwort unter anderem von Rudolf Augstein, der es 1993 in einem Interview mit der Zeitschrift Stern gebrauchte:

„(… )Ich habe doch wesentlich mitgewirkt, der Demokratur der beiden Herren Adenauer und Strauss ein Ende zu machen …“)

Die reine direkte Demokratie gibt es in keinem Staat.
Stark ausgeprägte Elemente einer direkten Demokratie kennt die Schweiz. => Das politische System der Schweiz – Vimentis. Die Schweizer Gemeinden, Kantone und der Schweizer Staat bekennen sich zur halbdirekten Demokratie.
Direktdemokratische Elemente kennt Österreich -> Direkte Demokratie auf Bundesebene.
Einer Studie zufolge denken mehr als 60 Prozent der Bürger, dass in Deutschland keine echte Demokratie herrscht. => Studie: Mehr als 60 Prozent bezweifeln Demokratie in Deutschland
USA: Schweizer Fernsehen: «Die USA sind nur noch dem Namen nach eine Demokratie»
DWN: Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in aussenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen. => Das politische System der USA. In den USA gilt die Gewaltentrennung. Trotzdem sind im Durcheinandertal der US-Justiz sind zwar alle gleich, nur die Amerikaner sind eben etwas gleicher. =>WW,  Wahnsinn regiert die USA!
Die EU ist eine zentralisierungsfreundliches Gebilde mit entsprechender Subsidiarität. Sie will Aufgaben schon dann übernehmen, wenn sie es besser kann als die Einzelstaaten, wobei das „besser“ durch sie selber definiert wird. Die Europäische Union leidet unter einem gravierenden (gesamt)demokratischen Defizit . Ihre Organe treffen weitreichende Entscheidungen, die für die Unionsbürger (unmittelbar oder mittelbar) verbindlich sind. Diese Organe sind nicht nach dem demokratischen Elementargrundsatz „one man one vote“ bestellt sind. Der Unionsbürger hat in Sachfragen nichts zu sagen. Die Mächtigen wollen daran nichts ändern. Ein Beispiel: In einem Leseraum der US-Botschaft in Berlin liegen seit einigen Tagen die amerikanischen Dokumente zum TTIP aus. Zutritt erhalten jedoch nur von der Bundesregierung autorisierte Personen. Ein Zugang für Abgeordnete des Bundestags sei „derzeit nicht vorgesehen“, teilt die US-Botschaft mit. Quelle.

Das Beispiel zeigt auf, dass die EU von den USA ferngesteuert wird. Die USA befehlen der EU, dass Griechenland den Euro behalten muss und das Diktat zu den Russlandsanktionen kommt aus der gleichen Küche – ohne Rücksicht auf Verluste der Arbeitnehmer und der Unternehmen in der EU und Europa sowie der Nachhaltigkeit.

Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt
Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt (Bild: von hier)

Die Geldpolitik der EU wird jener der USA angeglichen – schön unterwürfig gegenüber Big Brother. Ebendiese USA drängen die EU, die Griechenlandkrise zu beenden. Es war eine US-amerikanische Bank, die Griechenland zeigte, wie mit kreativer Buchhaltung die Bedingungen zum Eurobeitritt erfüllt werden konnte. Und letztlich ist es die amerikanische Politik im Nahen Osten, die Europa den grossen Flüchtlingsstrom beschert. Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.  Die globaler Wertschöpfung wird von US-amerikanischen Grossunternehmen angetrieben – und sie saugen die übrige Welt aus

Um auf die Schweizer Banken einzuhämmern, waren alle Mittel recht. Nun geht es um Luxemburg und dessen Steuerpraxis mit internationalen Konzernen. Jean Claude Juncker hat als Premierminister Luxemburg zu einem der grössten Finanzplätze und zum Standort für Steuersparmodelle gemacht. Nun wehrt er sich gegen die Aufklärung der Steuerprivilegien. Sein Vize Schulz unterstützt ihn dabei mit Kräften. – Vom Geldadel zum Filzadel! Mehr bei DWN. Generell sind die Diktaturen im Vormarsch! Russland nimmt diktatorische Züge an. Experten“ weisen gern darauf hin, dass demokratische Werte mit dem russischen Nationalcharakter nicht zu vereinbaren seien.  „(…) Oft werde das Land mit seinem Präsidenten Wladimir Putin als autoritäres System abgetan, wenn nicht gar als Diktatur, sagt Hill im Gespräch mit dem Abendblatt. „Doch Putin ist kein Diktator. Und in vielerlei Hinsicht ist Russland tatsächlich eine Demokratie. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen gibt es Wahlen. Und die russischen Wähler haben sehr genaue Vorstellungen, was sie wollen und wen sie wählen.“ Der zweite Grund sei der hohe Stellenwert der öffentlichen Meinung. ..)“ (Hamburger Abendblatt).

„Am Beginn jedes grossen Vermögens steht ein grosses Verbrechen“ Geld (Kapital) regiert (beherrscht) die Welt. Wer interessiert beobachtet sieht dies klar. „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“ (Henry Ford zugeschrieben)
Die Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?  „(…) Das Geld hat vorher noch gar nicht existiert. Es ist ein Buchungssatz: Forderung an Verbindlichkeit. Und beide Male an denselben Menschen, den Kreditnehmer. Und das ist – ich bin ja Rechnungswesen-Professor – ziemlich pervers. Denn die Bank hat eine Forderung, die sie verzinsen lässt, und sie gesteht bilanzrechtlich gleichzeitig ein, dass sie noch nicht geliefert hat. Denn Verbindlichkeit heisst: Ich bin das, was ich eigentlich liefern wollte, nach wie vor schuldig. Und eine Forderung mit einer eigenen Schuld zu begründen, ist zumindest nicht sehr schlüssig. (Am 27.10.2011 „Bei Beckmann“ NDR, http://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4)

Andreas Lusser, Geschäftsführer und Autor von Einspruch! Warum unser Geld Privatsphäre verdient, erinnerte daran, dass es in der historischen Betrachtung stets ein Kennzeichen totalitärer Regime gewesen sei, die finanzielle Privatsphäre der Bürger auszuschalten. Ihnen ginge es dabei nicht einfach nur um zusätzliche Steuereinnahmen, sondern vielmehr um die vollständige Kontrolle über die Finanzströme der Bürger — und damit die Kontrolle ihres Berufs- und Privatlebens. … Das schrittweise angestrebte Bargeldverbot sei ebenfalls Ausdruck einer totalen staatlichen Transaktionskontrolle. Mehr: LI, Die Zukunft der finanziellen Privatsphäre

Herr Schäffler, Sie sprechen in Zusammenhang der Euro-Krise und aufgrund der Reaktionen der EU darauf von einer „Orwellschen EU“. Die Zentralisierungspolitik der EU würde gegen den Geist der ursprünglichen Einigungsidee aus den Römischen Verträgen verstossen. Woran machen Sie diese Schlussfolgerung fest?

Frank Schäffler: Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern Konrad Adenauer, Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide De Gasperi und anderen als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden. Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus.

Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch und brechen die No-Bailout-Klausel in den EU-Verträgen, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind. Der linke Intellektuelle Hans Magnus Enzensberger spricht zurecht vom sanften Monster Brüssel und von der Entmündigung Europas. Sie kennen seinen neuen Essay doch?

Was für Auswirkungen hat dies für die Freiheit der Bürger Europas?

Frank Schäffler: Die Bürger Europas werden mehr und mehr entmündigt. Dadurch wird die ursprüngliche Europa-Idee vollkommen pervertiert. Als überzeugter Europäer möchte ich ein Europa des Friedens und der Freiheit. Und Freiheit ist immer die Freiheit des einzelnen Bürgers, nicht die Freiheit von Regierungen. Regierungen müssen um der Freiheit der Bürger willen beschränkt werden. Zur Zeit reissen die europäischen Regierungen jedoch alle Schranken ein. aus Telepolis „Recht und Freiheit in Europa sind ernsthaft in Gefahr“.

Wie recht er hat: In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanz herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

„Politiker regieren die Bürger, aber Finanzmärkte und Grosskonzerne regieren die Politik. Lobbyisten steuern die Gesetzgebung zum Wohl der Lobbyisten,  die Gesetzgebung zum Wohl der Grosskonzerne, PR-Agenturen machen Kapitalismus-Propaganda, die Unterhaltungsindustrie stellt das Volk ruhig und das Bildungssystem erzieht ökonomisch verwertbaren Nachwuchs … “ Harald Trabold


Migrationspolitik ein bodenloses Fass

Die Migrationspolitik ist teuer, die Effizienz fraglich. Die Kostenwahrheit wird verschwiegen. Es kommt der Eindruck eines bodenlosen Fasses auf.  Mittelverschwendung?!

«Wer Schutz braucht, soll auch Schutz bekommen. Wer keinen Schutz braucht, muss die Schweiz verlassen»: Grundsatz der Schweizer Asylpolitik laut Justizministerin Simonetta Sommaruga  (NZZ 4.9.2014). Konsequent müssten etwa 95% zurückgewiesen werden weil sie  Wirtschaftsflüchtlinge sind (keine Bedrohung an Leib und Leben).

UNHCR:  Definition  Flüchtling | www.unhcr.ch:

  • Ein Migrant verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig…
  • Im Normalfall müssen Personen vor ihrer Anerkennung als Flüchtling glaubhaft machen, dass ihre Furcht vor Verfolgung begründet ist.

3/4 der Gefangenen, ca. 5304, sind Ausländer (Sept. 2014). Der Vollzug einer Strafsanktion in der geschlossenen Abteilung einer offenen Anstalt mit einer normalen Sicherheitsstufe kostet zwischen 195 (2011) und 243 (2014) Franken. Die höchste Sicherheitsstufe bei einer Inhaftierung in einer offenen Anstalt kostet gemäss der Aufstellung zwischen 236 und 294 Franken (Bellechasse). Über alles kostet ein Häftling etwa Fr. 390/Tg!

In Schweizer Strafanstalten bilden Muslime das Gros der Gefabgenen. Imame sollten diese Häftlinge betreuen für deren geistige Gesundheit sorgen… und natürlich auf Kosten des Staates!
Bürger aus EU- und Efta-Staaten, gerade erst in die Schweiz gekommen, beziehen häufiger Arbeitslosengeld. 2013 betrugen die bezogenen Taggelder 31 Mio Franken (2313 Personen) gegenüber dem Vorjahr von 21 Mio Franken (1767 Personen).

SozialhilfeGesamtschweizerisch beziehen 2,9 Prozent der hiesigen EU- und Efta-Bürger Sozialhilfe. Die Zuwanderung von Bürgern aus der EU habe keinen negativen Einfluss auf die Sozialhilfe in der Stadt Zürich, so der SP-Magistrat Martin Waser im November 2013.

Wie kommt es denn, dass 25% der Akademiker im Kanton Zürich arbeitslos sind, wo doch dauernd qualifizierten Fachkräften gefordert werden? Allein gegen 3000 Akademiker aus dem Ausland stempeln! „Gschdudièrti hättit mièr gnuèg aber zwenig Gscheydi!“ (Studierte hätten wir genug aber zu wenig Gescheite).Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Lesen Sie: Mathias Binswanger: Hoch qualifiziert – und arbeitslos 

Personalverantwortliche haben die stereotypen Ausreden, die man schon gar nicht mehr hören mag stets parad: Zu alt, überqualifiziert, wir haben jemanden mit idealem Profil den Vorzug gegeben, derweil weiter Inserate für die gleiche Stelle geschaltet werden… Ihnen kann ich nur sagen:

„Mauert mit vorhandenen Steinen, nicht mit Fantasien!“

Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung  ist die Migrationsbehörde zuständig, die Arbeitsmarktbehörde für den Arbeitsvertrag und die Sozialhilfe für den Vollzug bei einem Unterstützungsanspruch. Schaut die Migrationsbehörde zu wenig genau hin? Überprüft die Arbeitsmarktbehörde die Arbeitsverträge zu lasch? Ist die Sozialhilfe zu grosszügig?

Die Kosten der Asyl-Katastrophe betragen nach Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit», 7‘132‘000‘000 Franken! Die Kosten für die zwischen 100‘000 und 300‘000  anwesenden Sans-Papiers nicht mitgerechnet! –  Das Asylwesen auf 50% reduzieren und der eingesparte Betrag in die AHV legen! Das wäre wenigstens eine Geste dem Volk gegenüber! Die frei werdenden Arbeitskräfte könnte das Gesundheitswesen brauchen und es müssten um diese weniger „importiert“ werden. Man könnte sogar die Beiträge an die AHV senken, was die Wirtschaft mit Handkuss annehmen würde! Gar der SP müsste dies gefallen!

Ist ein Land für Flüchtlinge attraktiv, laufen die Geschäfte der Schlepper umso besser. Personalvermittler wollen auch vom Kuchen haben. Sie forderen die Attraktivität zu steigern, indem Flüchtlinge schneller in den Arbeitsprozess einbezogen werden sollen. Auch Gewerkschaften fordern mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Das gäbe Arbeit, allein schon, um Lohndumping zu bekämpfen… Während die EU eine härtere Gangart gegenüber Schleppern berät  und eine Quotenregelung in weiter Ferne ist, weil ein Dutzend Staaten Quoten ablehnen, nahm BR Simonetta Sommaruga die Weltausstellung in Rom zum Werbeanlass für eine flüchtlingsattraktive Schweiz! Es ist nicht zu hoffen, dass sie bald genug davon bekommen wird! «Italien muss alle Flüchtlinge registrieren» und pochte damit auf die vertragliche Umsetzung. Über das Filtrieren mitgereister Terroristen im Mittelmeer hat sie keine Foderungen gestellt. Ob sie dies im *humanen Strafvollzug heilen will, ist offen. Im eigenen Land geht es weniger um die Umsetzung, ansonsten hätte man nicht so viele „Vorläufig Aufgenommene“, die zu einem „Definitifum“ werden!  Parkbussen und Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden ist einfacher. Wo ist die Verhältnismässigkeit?

Beachten Sie:

Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung


"Inconvenient Truth" – "unbequeme Wahrheit"


Investieren Sie ein bisschen Zeit und nehmen Sie bequem zu Hause an der mehrstündigen Vorlesung ökonomischen/philosophischen Fakultät einer Universität teil. Falls es als zu zeitaufwändig erscheint, hören Sie die eine oder andere Lektion ab! Die „unbequeme Wahrheit“ wird Sie nicht mehr los lassen! Die 20, etwa viertelstündigen Lektionen haben es in sich.

„(…) Der Crash Course wurde von Dr. Chris Martenson erstellt. Er beleuchtet die Zusammenhänge zwischen der uns als Menschheit zur Verfügung stehenden Energie und anderen Ressourcen mit dem derzeitigen Wirtschafts- und Finanzsystem. Er wurde als das „beste makro-ökonomische Tutorial weltweit“ bewertet. Aber keine Angst – trocken ist hier nichts!

Wir sehen den Crash Course u.a. als die Beschreibung wichtiger physischer Grundlagen unserer Existenz, als die Welt, in deren materiellem Rahmen sich menschliches Handeln nur abspielen kann. Die weitere Entwicklung kann sich nur innerhalb dieses Rahmens ergeben. Insofern darf man sich darauf verlassen, dass jedwede anderslautende Aussage von Vertretern irgendwelcher Interessengruppen soviel Bestand hat, wie das Zeitungspapier, auf dem sie gedruckt ist. Man denke nur an den Unsinn von immer währendem Wachstum auf einem endlich großen Planeten. …)“

Wer sich Sorgen um die Zukunft unserer Gesellschaft macht, bekommt hier viele wichtige Hinweise und Antworten auf brennende Fragen- oder Bestätigung auf eigene Beobachtungen und Vermutungen!
(…) Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.)
Antoine de Saint-Exupéry, Ein Lächeln ist das Wesentliche

Wenn die Theorie von Henrik Svensmark zutrifft, wird die Erferwärmung auf natürliche Weise zunehmen. Eine Austrocknung ist die Folge. Dies wird man weder mit „Klimarappen“, noch mit Konferenzen in Doha (UN-Klimakonferenz) oder mit dem KyotoProtokoll aufhalten können!

Politiker und Notenbanker drängen seit langem und wegen der Finanzkrise noch speziell auf tiefste Zinsen. Dadurch werden Rentner und Sparer heimlich (oder“kalt“) enteignet. Auf die Dauer kommt die Inflation dazu, die durch die Tiefzinspolitik geradezu forciert wird. Doppelstrafe für Rentner und Sparer!
Siehe auch: FAZ: Schuldenkrise Die heimliche Enteignung der Sparer
Selbst Unternehmer werden nicht verschont! Sie müssen nämlich oft Geld aus dem operativen Geschäft in die Pensionskassen bzw. in die Altersvorsorge stecken. Dieses Geld fehlt dann für Investitionen. Damit verfehlen die Notenbanken ein Ziel. Sie wollten doch mit ihrer expansiven Geldpolitik die Investitionen ankurbeln…! Es wird eine „Japanisierung“ befürchtet! => Die Japanisierung Europas | Finanz und Wirtschaft
„(…) Das einzig Sichere was uns das Wachstum bescherte, sind die grossen Schuldenlasten.)“ Autor unbekannt
 
Nun also zur „Vorlesung“!   

„(…) Chris Martenson versteht es wie kein zweiter, die kommenden Finanz-, Energie- und Ökologieprobleme unserer Welt zusammenzufassen, deren erste Auswirklungen wir bereits deutlich sehen. Er verknüpft diese Themen miteinader, was diese Online Reihe besonders sehenswert macht. Ich kann mich an keine Serie im Netz erinnern, bei der ich soviele „Aha-Effekte“ hatte! )“

Hier die einzelnen Lektionen (gesprochen und mit Text):

Teil 1: Einführung

Teil 2:Drei Überzeugungen

Teil 3: Die drei E

Teil 3:Exponentielles Wachstum

Teil 4: Die Kraft der Exponentialität

Teil 5: Wachstum vs Wohlstand

Teil 6: Was ist Geld?

Teil 7: Geldschöpfung

Teil 8: Die US-Notenbank

Teil 9: Eine kurze Geschichte des US Geldes

Teil 10: Inflation

Teil 11: Wie viel ist eine Billion?

Teil 12: Schulden

Teil 13: Das nationale (USA) Versagen zu sparen

Teil 14: Vermögenswerte und Demographie

Teil 15: Finanzblasen

Teil 16: Unscharfe Zahlen

Teil 17a: Peak Oil

Teil 17b: Energiebudgetierung

Teil 17c: Energie und Wirtschaft

Teil 18: Die Umwelt

Teil 19: Der Zukunftsschock

Teil 20: Was soll ich tun?

(Quelle: Das gelbe Forum)

weitere Übersetzungen:

Einführung 5:27 English, Español, Français
1 Drei Überzeugungen 2:17 English, Español, Français
2 Die drei E 2:26 English, Español, Français
3 Exponentielles Wachstum 14:15 English, Español, Français
4 Kraft der Exponentialität 3:29 English, Español, Français
5 Wachstum vs Wohlstand 4:12 English, Español, Français
6 Was ist Geld? 7:56 English, Español, Français
7 Geld Schöpfung 6:09 English, Español, Français
8 Die US Notenbank 9:16 English, Español, Français
9 Kurze Geschichte des US Geldes 8:42 English, Español, Français
10 Inflation 14:48 English, Español, Français
11 Wieviel ist eine Billionen? 3:33 English, Español, Français
12 Schulden 15:10 English, Español, Français
13 Ein Nationales Versagen zu Sparen 14:25 English, Español, Français
14 Vermögenswerte und Demographie 15:52 English, Español, Français
15 Blasen 17:33 English, Español, Français
16 Unscharfe Zahlen 19:29 English, Español, Français
17a Peak Oil 18:53 English, Español, Français
17b Energiehaushalt 13:19 English, Español, Français
17c Energie & Wirtschaft 7:59 English, Español, Français
18 Die Umwelt 19:33 English, Español, Français
19 Zukunftsschock 8:55 English, Español, Français
20 Was soll ich tun? 21:49 English, Español, Français

Chris Martenson wünscht, seine Gedanken weiter zu verbreiten. Weil ich beeindruckt bin, erhalten Sie die nötigen Infos auf diesem Weg. Jüngere Semester, welche die Zukunft noch vor sich haben, sind speziell eingeladen, sich die Theamtik unter den Nagel zu ziehen!

***

Ans Finanzblog von Stephan Marti denken!

***

Was noch zu sagen ist:

 

Herbert Odermatt