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Wenn es Katzen hagelt

Momentan sieht es nicht nach Katzenhagel aus. Die Kältewelle  brachte unterschiedlich viel Schnee ins Land. In St. Gallen über 70 cm, im Baselland 40 und bei uns in Sachseln etwa 6-8 cm. In den Bergenallerdings gab es sehr grosse Mengen und die Gefahrenstufe war lange Zeit und ausgedehnt auf „rot“. Einige Besserwisser fanden auf ihren selbst gewählten Routen im Abseits den Lawinentod.

„(…) Die sibirische Eiseskälte lässt Europa erschaudern und wird auch vor der Schweiz nicht halt machen. Forscher sprechen von einem Phänomen, das statistisch nur alle 25 Jahre vorkommt…)“

Daraus ist zu folgen, wie René, mein einstiger Chef an der Fliegerschule Birrfeld haarscharf und sofort folgerte,  dass es die letzte war, die wir wahrnemen konnten. Es sei denn, es gebe Ausnahmen. René hatte auch grosse Nummern unter sich, wie etwa den späteren Fliegerboss bei der Swissair, Philipp Bruggisser. Ob der Chef dem damaligen Jungspund die Flausen im Kopf nicht auszutreiben vermochte oder ob dieser bereits der ganz Durchtriebene  war der zum Alphatier mutierte, wissen die Götter!

Fredy machte mich auf den folgenden Artikel aufmerksam:

Gestern hat es Katzen gehagelt. Sie lagen überall, auf den Strassen, den Trottoirs, den Gärten, den Dächern, den Dächern der Autos. Sie tropften von den Laternen und von den Bäumen, drängten sich in den Pfützen und verstopften die Regenrinnen. Ständig fielen neue Katzen vom Himmel. Sie prasselten gegen die Scheiben, trommelten auf die Dachlukenfenster und liessen die Bäche über die Ufer treten. Die Luft war erfüllt von ihrem Miauen, sie klagten und schrien, die Hunde zogen die Schwänze ein, die Mäuse flüchteten durch die Gänge und selbst die Katzen der Menschen wussten nicht mehr wohin. Ihr empörtes Fauchen blieb wirkunglos, die vom Himmel fallenden Artgenossen schreckte dies nicht. Sie stürzten aufs Dorf herab und türmten sich in den Strassen zu Bergen. Der Verkehr brach zusammen, die Geschäfte schlossen, und nicht nur das öffentliche, auch das private Leben stand still. Die Bürger des Dorfes sassen in ihren Häusern und blickten verwirrt zu den Fenstern hinaus, wo der Katzenberg höher und höher wuchs. Von draussen drang kaum noch Licht herein. Man zündete Kerzen an und gab sich hilfesuchend die Hand. Niemand dachte daran, eine der vielen tausend Katzen behalten zu wollen. Welch‘ absurder Gedanke! Niemand wollte je wieder Katzen sehen. Die Flut der vom Himmel stürzenden Höllenbiester war ein so schrecklicher Albtraum, dass alle hofften, es sei nur ein Traum. Doch die Katzen, die vor den Fenstern ineinander verkeilt, übereinander gestapelt lagen und sich verzweifelt Bewegungsfreiheit verschaffen wollten, waren real. Sie schrien mit aufgerissenen Mäulchen, spitzigen Katzenzähnchen und feurigen Augen ins Innere und liessen Männer, Frauen und Kinder vor Angst erstarren. Der Regen strömte noch immer hernieder. Es schüttete Katzen und noch mehr Katzen, der Himmel fiel auf das Dorf herab und begrub es. Nur einer störte sich nicht daran. Der Dichter. Er verweilte in seiner Klause, unbeeindruckt von der beginnenden Apokalypse – und ganz in die Frage versunken, woher der Ausdruck, es hagelt Katzen, wohl stammte.
Quelle: Züri Ost, 10. 10. 2012

Eine Frau mit ihrem Schirm wie ein Schild von einem Hagel von Katzen und Hunden Stockfotografie - Alamy

Die Formulierung kommt wohl ursprünglich aus dem Englischen: »It’s raining cats and dogs«, daher fällt auch die Erklärung »etwas englisch« aus:

It's Raining Cats and Dogs here!! - The Mommies Reviews

 

 

 

 

 

Über die Entstehung dieser Floskel sind verschiedene Theorien im Umlauf. Eine Variante ist der Umweg über das griechische Wort »catadupe«, was »Wasserfall« bedeutet. Möglich wäre hier der Zusammenhang zu »cat« (= die Katze). Zweite Variante ist der lateinische Ursprung: »cata doxas«, was so viel wie »jenseits jeglicher Erfahrung« bedeutet.

Es gibt noch zahlreiche andere Varianten, teilweise mythischen Ursprungs, teilweise auch scheinbar absurde Erklärungen, wie z. B. der Umweg über Wirbelstürme. Da »regnet« es ja scheinbar nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Frösche, Fische, Autos und sogar ganze Häuser.

Bei den Fliegern spricht man bei „Nichtflugwetter“  von den tief fliegenden Dackeln.

Überlassen wir die endgültige Erklärung den Katzenstreckern die so genannt werden, weil sie über den Katzenstrick von Luzern nach Einsiedeln pilgerten. Die „Giftspritze“, eine einstige Fasnachtsklicke (Sprüchlibrünzler) aus Ennetbürgen (Hans Reiser, Edi Lischer, Ueli Dubach, Walter Fleischmann…), nannte sie zu  „Zieh am Büsi“ um!

 


Ein Atheist, der zu Gott fand

Atheist ändert seine Meinung

Professor Storm: «Gott ist real»

Eigentlich ist Professor Howard Storm Atheist. Doch in einer lebensbedrohlichen Situation hat er ein seltsames Nahtoderlebnis. Und das ist so einschneidend, dass er heute überzeugt ist: Himmel und Hölle sind real.

Prof. Storm Gott ist real

Mit 38 Jahren war ich Professor an einer renommierten Universität. Und ich war überzeugter Atheist. Ich glaubte nur, was man erklären kann.

Bei einem Auslandsaufenthalt ging es mir plötzlich sehr schlecht. Vor lauter Schmerzen konnte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass ich einen Darmdurchbruch hatte. Eigentlich hätte ich sofort notoperiert werden müssen, doch weil Feiertag war, war es schwer, einen Chirurgen zu finden.

Zehn Stunden lang krümmte ich mich wartend unter Schmerzen. Mit aller Kraft versuchte ich durchzuhalten, bis ich schliesslich mein Bewusstsein verlor. Und dann hatte ich ein sehr merkwürdiges Erlebnis.

Traum oder Wirklichkeit?

Es war so real, dass ich überhaupt nicht durchblickte, was gerade passiert. Ich stand neben meinem Bett und sah dort meinen Körper liegen. Dann merkte ich, dass ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich versuchte, die Personen im Raum anzusprechen, aber niemand reagierte auf mich. Sie nahmen mich nicht wahr. Dann rief jemand meinen Namen. Ich dachte, es wäre das Krankenhauspersonal und fragte: «Sind Sie hier zuständig? Ich brauche dringend eine OP.» Aber die Stimmen antworteten nur: «Wir wissen das alles und warten schon auf dich. Komm, beeil dich.»

Ich trat aus dem Zimmer in einen schlecht beleuchteten Gang und lief eine gute Weile. Es wurde immer dunkler und merkwürdiger. Sobald ich fragte, wohin wir gehen, sagten die Stimmen nur: «Keine Fragen», «Sei still», oder «Maul halten». Inzwischen war es so finster, dass man nichts mehr sehen konnte und ich hatte eine solche Angst, dass ich versuchte, umzudrehen. Aber ich hatte keine Chance. Von allen Seiten wurde ich jetzt gezogen, getreten, gebissen und auf jede Art gedemütigt. Irgendwann liessen sie von mir ab und liessen mich liegen. Ich war am Ende. Ich wusste, dass ich mein Leben verwirkt hatte und bekam, was ich verdiente. Ich war wohl im Müllkontainer des Universums und würde hier vergammeln.

Wer kann jetzt noch helfen?

Plötzlich sagte meine innere Stimme: «Bete zu Gott.» Das irritierte mich. Ich betete nie. Ich wusste gar nicht, wie das geht und ausserdem glaubte ich nicht an Gott. Doch die innere Stimme wiederholte es. Krampfhaft überlegte ich, wie man beten könnte und stiess dann aus: «Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…» Kaum hatte ich das gesagt, wurden die Leute um mich wütend. «Es gibt keinen Gott, niemand kann dich hören», schrien sie. «Wenn du weiter betest, verletzen wir dich.» Aber je mehr ich Gott erwähnte, desto mehr verloren sie die Macht über mich. Ich erinnerte mich an das «Vater Unser» und ein altes Kirchenlied. Alles, was mir zu Gott einfiel, schrie ich in die Dunkelheit und es schien zu funktionieren. Es wurde sogar etwas heller.

Dann fiel mir ein Kinderlied von früher ein: «Ja, Jesus liebt mich.» Doch selbst wenn es Jesus gäbe, warum sollte er mich lieben? Aber ehrlich gesagt, hatte ich nichts zu verlieren und so schrie ich zu ihm: «Jesus, bitte rette mich!»

Gott greift ein

Kaum hatte ich das ausgesprochen, kam ein helles Licht immer näher auf mich zu, bis ich in wunderschönem Licht badete. Dann sah ich Jesus. Seine Arme streckten sich nach mir aus und berührten mich, obwohl ich so schäbig zugerichtet war. Er erfüllte mich mit einer Liebe, wie ich es noch nie erlebt hatte. Dann hob er mich auf und schloss mich in seine Arme. Ich wusste, dass ich nicht würdig bin, aber Jesus las meinen Gedanken und sagte: «Gott macht keine Fehler.»

Dann zeigte mir Jesus mein ganzes Leben. Es war schlimm zu sehen, wie aus mir ein egozentrischer, herzloser Mensch geworden war. Erfolgreich, aber ein Narr! Auch für Jesus schien es schmerzlich, das mitanzusehen, doch er hielt mich die ganze Zeit in seinen Armen. Und dann sagte er: «Du kommst jetzt nicht in den Himmel, sondern gehst zurück auf die Erde.» Dann wachte ich auf und konnte operiert werden.

Ich war keine halbe Stunde bewusstlos gewesen, aber was ich in dieser Zeit erlebt habe, hat mein Leben komplett verändert. Ich kann es nicht genau erklären und nicht beweisen. Aber für mich ist seitdem klar, dass Jesus Christus voller Liebe ist. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und ich bin sehr dankbar, dass ich das heute glauben kann.

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Eine bestandene Ärztin sandte mir diesen Artikel. Ob Prof. Storm ein überzeugter Atheist war? Vielleicht zählte er sich aus Bequemlichkeit dazu oder er verfiel dem Irrtum, als Wissenschaftler könne man alles verstehen. Persönlich hatte ich zwei Erlebnisse, die zu Ereignissen wurden. Einmal fuhr ein Auto im Winkel von 90° in mich. Ich erinnere mich an metallische Geräusche, als das Rettungsbrett in die Schienen des Santätswagens eingeklinkt wurden und danch an einige Lichter über mir im Spital in Locarno. Sonst war da nichts weiter. Und als mir der Arzt erklärte wie nahe mein Lebensfläämmchen am Auslöschen war, als ma eine Covidlungenentzündung behandelte, war auch nichts weiter. Wäre es durch einen Windstoss ausgelöscht worden, hätte ich kaum etwas davon mitbekommen. Aber das kann niemand so genau sagen. Nur der gelbe Blitz am Knöchel fehlte noch!

Der Kleine Prinz, Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt.

„(.) …. Er sagte: „Hier, das ist alles…“ Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.)“ Aus: Der Kleine Prinz Kap. XXVI

Mit atheistischen Gedanken befasste ich mich nie. Aber ich bin in meiner Religion kein Praktizierender. Trotzdem darf ich mich zu den Deisten zählen.

Ein Gott der ein Gebet erhört, ist er nicht beeinflussbar oder parteiisch? Das riecht zu stark nach menschlicher Vorstellung! Man denke an Soldaten an der Front. Jene der grünen Partei flehen Gott um Schutz an, was diejenigen der schwarzen Partei ebenso tun. Wer sollte er erhört werden?

„(…) Was kümmert es mich, ob Gott nicht existiert: Gott verleiht dem Menschen etwas Göttliches.

Gott. Die Spielregel hat auf erregende Weise ihren Sitz nicht in der willkürlichen Dichte eines Individuums, sondern ausserhalb, das heisst Gott. Das heisst: in allem und in nichts. Gott ist das vollkommene symbolische Fundament des zugleich Unzugänglichen und Absoluten“) (Antoine de Saint Eupéry in Carnets, S.46


Festtage, Jahreswechsel – Corona und der Kleine Prinz

Wir wünschen Ihnen, euch, Dir, und den lieben bzw. Agehörigen frohe Festtage, schöne Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und im 2021 viel Gefreutes, Erfolg und gute Gesundheit.

All jenen danken wir von Herzen für die bereits eingegangenen guten Wünsche und Grüsse!

Den Fliegerinnen und Fliegern wünschen wir Hals und Bein, sowie ein ufallfreise neues Flugjahr,

Die einen schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück, andere würden das Jahr 2020 aus dem Lebensfilm herausschneiden. Wir hatten mehrmals die Möglichkeit, Spitäler von innen zu sehen. Mit der Ausnahme einer grossen Schlamperei in einem Spital, wurden wir von der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens überzeugt. Ich erlebte eine hochprofssionelle Betreung von hoch motivierten Kräften (Ärzte, Pflegepersonal inkl. den guten Geistern die für die Reinhaltung sorgten bis zum Küchenpersonal) ich fühlte mich rundum wie ein kleiner Prinz der auf Händen getragen wurde! Dafür gebührt allen, die zu meiner Genesung beigetragen haben, der allerbeste Dank! Dies umso mehr, dass die Leute unter höchster Belastung hervorragende Arbeit leisteten und dabei stets bei guter Laune und einfühlsam und freundlich waren. Bei so einem Umfeld muss man wieder gesund werden!

Leider hat uns Corona, trotz grösster Vorsicht und Befolgung der Hygeneratschläge, auf dem falschen Fuss erwischt! Während Brigitte mit einer Isolation auskam, machte ich unmerkbar eine „Grenzerfahrung“! Das Lebensflämmchen habe nur noch geflackert, so mein betreuender Arzt auf der Covid-Intensivpflegestation am Luzerner Kantonsspital. Eine etwas kräftigere Böe hätte genügt und ich wäre auf „Wolke sieben“ spediert worden. Noch ein letztes Mal wäre eine Mitteilung in der Zeitung mit dem Hinweis, dass coronabedingt die Abdankung im engsten Kreis der Familie statttfinde, erschienen….

Nun sind wir wieder auf den Beinen, stehen wieder geerdet auf dem Boden und funktionieren fast wie einst im Mai! Klar gibt es noch Nachwehen, doch es geht Tag für Tag aufwärts. Ich bin dem Teufel, so es denn einen gibt, nochmals ab dem Karren gesprungen!

Brigitte hat dieses Jahr drei grosse Operationen und noch einiges mehr über sich ergehen lassen müssen. Aber sie ist ein Phänomen. Sie hat wie ein Stehaufmännchen immer wieder relativ rasch in die Normalpahase schalten können. Meine Erkennntis: Frauen sind halt doch die stärkeren Männer!“

Nun wünschen wir euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr hinüber und für 2021 nur das Beste vom Guten. Darunter: gute Gesundheit, Erfolg im Beruf, Zufriedenheit und viel Gefreutes!

Herbie und Brigitte.

Hier endet unsere eigentliche Weihnachtsbotschaft. Das was folgt lest ihr, wenn ihr Lust darauf habt. Je nach Ansicht, lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Vor allem lege ich ans Herz, dass ihr die Geschichte: „Der Kleine Prinz“ einzieht. Wer ihn schon kennt, soll ihn auffrischen. Er hat uns viel zu sagen!

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 Der Kleine Prinz auf seinem Asteroid B612  Im  Hintergrund                   n2811-95,   aufgenommen von Yuuji Kitahara

„(…) Ein türkischer Astronom sah den Planeten B-612 ein einziges Mal im Jahre 1909 mit seinem Fernrohr. Er hatte damals beim internationalen Astronomenkongress einen grossen Vortrag über seine Entdeckung gehalten. Aber niemand hatte ihm geglaubt, und zwar einfach seines Anzuges wegen. Die grossen Leute sind so.Zum Glück für den Ruf des Planeten B 612 befahl ein türkischer Diktator seinem Volk bei Todesstrafe, nur noch europäische Kleider zu tragen. Der Astronom wiederholte seinen Vortrag im Jahre 1920 in einem sehr eleganten Anzug. Und diesmal gaben ihm alle recht – Kleider machen Leute!                                                               

Wenn ich dieses nebensächliche Drum und Dran über den Planeten B 612 erzähle und euch sogar seine Nummer anvertraue, so geschieht das der grossen Leute wegen. Die grossen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem Freund erzählt, befragen sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang der Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch: Wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie, ihn zu kennen. Wenn ihr zu den grossen Leute sagt: Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor dem Fenster und auf dem Dach… dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man muss ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: Ach, wie schön! So auch, wenn ihr ihnen sagt: Der Beweis dafür, dass es den kleinen Prinzen wirklich gegeben hat, besteht darin, dass er entzückend war, dass er lachte und dass er ein Schaf haben wollte; denn wer sich ein Schaf wünscht, ist doch ein Beweis dafür, dass man lebt, – dann werden sie die Achseln zucken und euch als Kinder behandeln. Aber wenn ihr ihnen sagt: Der Planet, von dem er kam, ist der Planet B 612, dann werden sie überzeugt sein und euch mit ihren Fragen in Ruhe lassen. So sind sie. Man darf ihnen das auch nicht übelnehmen. Kinder müssen mit grossen Leuten viel Nachsicht haben….)“  

Der Kleine Prinz – Eine kindliche Philosophie für Erwacsene – in verschiedenen Sprachen. Linkanklicken!                                                           

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Aus Der Kleine Prinz, Der Autor: Antoine de Saint Exupèry

Anstelle der Kinder und den grossen Leute könnten die Gemeinen und die Herrscher, die Niederen und die Hohen oder die Jungen und die Alten oder…     gesetzt werden.

So war es um 1909, was B612 betrifft und während dem zweiten Weltkrieg als Antoine de Saint Exupéry das Manuskript fertig stellte. Die Erstausgabe erschien 1943 in New York, wo sich „Tonio“ Saint Ex im Exil aufhielt. Der Kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors. Natürlich interessieren die Werke von Saint Ex viele Flieger. Der Kleine Prinz ist jedoch für jedermann/—frau geschrieben! (siehe auch unter Wikipedia)

“ Als ich dem mutigen Flieger in der Wüste begegnte, sein Flugzeug bestaunte und ihn über allerlei ausgefragt und er mir auf mein Drängen hin das gewünschte Schaf gezeichnet hatte und er herausgefand, woher ich kam, entwickelten sich die Gespräche in verschiedenste Richtungen. Ich nenne ihn ab sofort „Meister“. Dann schlug er vor, dass wir uns rein ideell in die Zeit von 2020 versetzten. Er schleppte mich dabei in eine  Stadt ab, wo  er mir einen Einblick in die Entwicklung der Technik, speziell  über Kommunikationsmittel und social media gab.. Es war sehr spannend, denn auf meinem Planeten war dies alles nicht nötig, ergo nicht vorhanden. Die Übersicht ist dort ohne dieses Zeug stets total!

Es grasierte hier eine Pandemie. Ich lernte eine Maske zu tragen und selbst der Fuchs eiferte mir nach! Ich erfuhr von Corona und deren Gefahren. Wir liessen Vorsicht walten, achteten peinlich genau auf die Hygiene und  auch sehr auf die Einhaltung der empfohlenen  Distanz zu anderen Leuten, was sehr viele von ihnen ignorierten. Unverständlich!

Eines Tages passierte es trotzdem. Es zeigten sich typische Syptome wie Husten, Verlust des Geschmacksinns, Durchfall und Fieber. Wir unterzogen uns sofort einem Test. Das Resultat: positiv! Sofort brachte mich der Flieger und Meister, der offenbar resistent war, zu einem Arzt. Dieser nahm  einige medizinische Werte zur Kenntnis und danach liess er mich notfallmässig in ein lokales Spital einweisen. Dort war ein Bett bereit und es wurden weitere Werte geprüft und Sauerstoff verabreicht, doch schon am nächsten Morgen früh wurde die Verlegung in eine andere Klinik per Krankenwagen vorgenommen. Die Fahrt dauerte nicht sehr lange. Hier war man im städtischen Spital für hartnäckige Coronafälle. Es gab eine ganze Abteilung, Die Leute arbeiteten sehr viel aber professionell und konzentriert und, was für die Heilung wichtig ist, sehr aufmerksam und einfühlend. Einige kamen an ihre Leistungsgrenzen. Mir wurde es mulmig und ich verspürte erstmals eine  grosse Verunsicherung.

Im noch abgedunkelten Raum wurden eine Vene und eine Arterie angestochen um ständigen Zuang zur Blutentmahmen zu haben. Nach kurzer Verweildauer wurde das Transportbett in einen Raum auf der Intensivpflege, speziell eingerichtet für Covid-Erkrankte, gebracht. Da wurde ins „normale“ Bett gewechselt. Nun wurden  die Sauerstoffzufuhr und weitere Kabel angebracht (EKG, Überwachung von, Puls, Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung usw.). Diese Überwachung dauerte rund um die Uhr. Ein Engel von einer Pflegefachfrau kümmerte sich dauernd um mich.. Da ein Polster unterlegen, hier ein kleines Kissen anpassen, regelmässig die Nase reinigen und mit Salbe behandeln, denn der Sauerstoff zerfrisst auf die Dauer die Schleimhäute. Bald kam der Engel mit einer Salbe um Rücken und  Brust damit einzureiben. Für die Nacht wurden die Sonden des EKG am Rücken angebracht, denn es sollte auf dem Bauch geschlafen werden. Ein Engel löste den anderen ab. Alle geben sich die erdenklichste Mühe, dass der Patient dies als positive Signale, ja Kräfte versteht! Die Suaerstoffzufuhr lag anfänglich bei 10 Liter/ min. Bald konnte dieser Wert auf 8 reduziert werden. Regelmässig wurde Blut abgenommen und im Labor analysiert. Täglich wurde ein Mittel zur Blutverdünnung gespritzt und falls nötig, wurde Insulin nachgespritzt denn das verabreichte Cortison zur Bekämpfung der Lungenentzündung, trieb den Blutzucker in die Höhe.. Auch  der Reizhusten versuchte man erfolgreich zu bannen. Täglich musste ich eine Mittel inhalieren um die Lunge zu pflegen.

Der Kleine Prinz im Spital

Ich glaubte an mich und an die Kraft der Selbstheilung. Ich entwickelte Aktivität, obwohl mein  Flämmchen nur noch schwach leuchtete, als die Behandlung begann! Der Arzt meinte, eine kleine Böe hätte gereicht, um das Flämmchen zu löschen…..  Es galt, die Kräfte zu mobilisieren. Ich begann auf die Bettkante zu sitzen so lange ich konnte.  Der Fensterplatz motivierte dazu! Schliesslich, nach 1 1/2 Wochen war ich stabil, so dass man mich ins regionale Spital zurück velegen konnte. Nach weiteren   1 1/2 Wochen war ich so weit hergestellt, dass ich das Spital verlassen konnte, Ich hatte Glück, sprang dem Teufel noch einmal ab der Schippe und ein drittes Leben konnte beginnen. Mein Flieger der Meister, der seltsame Mensch holte mich ab. Er gab mir die Möglichkeit, bei ihm eine REHA zu geniessen. Es war nötig, denn physisch war ich wie Rad ohne Luft im Reifen.

Es ist eine komplizierte Welt hier auf der Erde. Auf meinem Planeten gibt es dies alles ausser den vielen Samen für Affenbrotbäume nicht! Keine Bazillen, keine Viren, keine Handy’s, keine Flugzeuge, keine Kriege wo Menschen umgebracht und vernichtet oder so verwundet werden, dass sie zeitlebens als Krüppel ihr Dasein fristen müssen, keine Spitäler, wo man die Verwundeten wieder „flickt“. Es herrscht klare Sicht! Dagegen  herrschen hier Kriege. Menschen nimmt man ihre Habe und sie werden vertrieben.. Sie wollen in Gebiete ziehen, wo sie glauben, es gebe Brot, Wein und Honig und sie möchten auch eine Scheibe davon für sich abschneiden. Jene die ihnen den Weg zeigen oder sie mit Schlauchbooten über das Meer Richtung Norden bringen, nehmen ihnen noch den letzten Rest ab! Ich habe auch erfahren, dass alle Menschen von Demokratie reden, dass aber alle etwas anderes darunter verstehen. Babylon 2.0!

An anderen Orten wird die Natur zerstört weil Bodenschätze gsucht und „versilbert“ werden. Jene an vorderster Front haben die schlechtesten Arbeits- und Lebensbedingungen. Riesige Urwälder werden abgeholzt um Profit daraus zu ziehen. Die Zerstörung des Lebensraumes von vielen Lebewesen gehen unwiederruflich verloren. Jene an der Spitze der Hierarchien stossen sich mit Geld gesund. Sie bekommen oft so viel, dass es „zig mal“ zum Leben reicht. 2 % der Menschen verfügen über 98% der Gelder, während 98 % der Menschen mit 2% der Gelder auskommen sollen! Viele müssen mit 2 Dollar am Tag auskommen! Die Ursache: Gier und Machtgelüste.

Die 10 Reichsten besitzen Ende 2020  über 10 Mia (10’000′ 000′ 000) Dollar,  40 % mehr als ein Jahr zuvor! Während Millionen von Menschen (allein in den USA 22 Mio!) ihre Arbeit verloren. Das ist die negative Seite. Etwas schön geredet wird die Situation, indem Innovationen erwähnt werden, die diese Reichen zum Durchbruch verhelfen und auch einige Arbeitsplätze schaffen. Aber unter dem Strich bleibt ein grosses, tiefschwarzes Loch!

„(.) …) Die Konzentration von Reichtum hat ihren Preis: Die Folge ist eine Destabilisierung der Gesellschaft. Wo liegt die Ursache? Die Menschen leiden an zwei Krankheiten: Es sind Die Gier und die Machtgelüste.

Die Ökonomen haben das Ökonomische Prinzip „erfunden“ Es sagt, dass man mit geringstem Aufwand möglichst viel produzieren soll. Oder man soll das was zu produzieren istmit  möglichst wenig Aufwand erledigen.

Zu Ende gedacht: Es muss dauernd mehr produziert und dauernd an der Kostenschraube gedreht werden, egal wenn die arbeitenden Menschen vor die Hunde gehen. Und auch egal ist es, dass die Rohstoffe bis auf den Grund ausgebeutet und abgebaut werden. Der Meister meinte dazu, man bräuchte bald eine zweite Erde, damit man immer mehr und immer billiger produzieren könne. Er schlug vor, man sollte das Ökonomische Prinzip um zwei Komponenten erweitern. Nämlich um den Punkt Nachhaltigkeit (nachhaltige Produktion was auch ein Recykling beinhaltet), sowie um die zweiten Punkt der verlangt, dass Arbeitnehmende würdige Arbeitsbedingungen vorfinden, was beinhaltet, dass man von der Arbeit anständig leben kann und dabei gesund bleibt.

Der Meiste entwickeltehinterfragte die brennensten Fragen, die Mensch und Natur betrafe. Er kam zum Schluss, es gäbe schon noch Chancen für die Menschen: Das Prizip der Verantwortung und das Prinzip der Hoffnung! Beides lasse vermuten, dass damit dem Müssiggang, dem sinnlosen Herumreiesen auf Teufel komm raus usw. paroli geboten werden kann..

Er bafasste sich auch mit der Ökonomie (siehe mehr unter Saint Ex  „Carnets“ sowie mit algemeinen und politischen Fragen. Das ist ungewöhnlich für einen leidenschaftlichen Flieger, der bei Wind und Wetter die Post von A nach B fliegt! Er sagte u.a:

  • Die Gegenwart ist zusammenhängend: Sie ist Treffpunkt eines Wurfgeschosses inder Zeit im Raum. Doch das Potentielle ist lediglich eine Beziehung zwischen Raum und Zeit und nichts weiter. ….. „Ich nenne Masse den Grad an Gegenwart von r/h“.  Die gesamte Abhandlung ist im Buch „Carnets“ von Saint Ex S. 112 -115 (roro 598) zu entnehmen.
Die Masse, Grad von Gegenwart
  • Die Privatbank, welche die Aktiengesellschaft verwaltet, oder die sowjetische Börokratie (EU-Bürokratie?), welche das gleiche Industrieunternehmen verwaltet: keinerlei Unterschied von Haus aus. Weder die eine noch die andere sind Eigentümer der Produktionsmittel, ihre Moral und Unmoral können einander die Waage halten. Einziger Unterschied: die Richtung der privaten Kaufkraft,  die in der Sowjetunion nicht blindlings etwas zu kaufen erstreben kann, was nicht existiert.
  • Paradox: ein Land, das nichts nötig hat, verlirt selten seinen Einfluss, es kann nicht einmal mehr seine Erziehung zum Austausch hergeben. Der Einfluss Deutschlands profitiert von den Rohstoffen, die ihm fehlen.
  • Absurd, der Begriff von Klasse, des Industriellen, des Ausbeuters. Es gibt nur Menschen. Die Verbündung der Kategorien hatte hier schon alles verändert.
  • Wenn man die Ausbeutung durch den Menschen bestimmen will, so muss man sie überall ein wenig suchen und Anstoss daran nehmen, dass eier, dessen Zeit teuer ist, die Zeit anderer verbraucht hat (Auto), für welche die besagte Zeit nicht teuer ist.
  • Die Göttlichkeit drückt sich aus durch den Einzelnen, der dem Durchschnittsgeschmack zuwiderhandelt.
  • Ich nenne es nicht Gerechtigkeit, wenn man dafür sorgt, dass die einen ihrerseits durch andere ersetzt werden, und dass man den Kohlentrimmer einige Stunden lang, um ihn für die erlittenen Demütigungen zu entschädigen, im Palaste unterbringt.
  • Einer der Gründe, die den Klassenbegriff überholt scheinen erscheinen lassen, besteht darin, das Proletariat selber in wirtschaftlicher Hinsicht die Rolle eines Kapitalismus spielt. ….

Saint Ex setzte sich auch mit der Sozialversicherung (Rentenversicherung) auseinander. Sind wir heute weiter? Ich denke an die Tatsache, dass die Leistungen der Altersvorsorge künftig sinken werden! Ich denke an die Heerscharen von Beratern (Maden im Speck), die sich neben den Kassenmanagern an den Versicherten gesund stossen, von den Liegenschaften, die an unattraktiven Orten antstanden sind ( „Pensionskasse kauft Land, Preis spielt keine Rolle!“) und die von den Mitgliedern der Pensionskasse zwei mal bezahlt werden mussten und an die sinkenden Leistungen, weil die Problemlösung der Alterung der Gesellschaft via Management by Caterpillar gelöst werden: Man schiebt den grossen Brocken so langsam vor sich hin….! Wenn dann der Karren in der Hostatt stecken bleibt, wird argumentiert, man habe es nicht sehen kommen. Mahner gäbe es genügend! Und dass die Bevölkerung altert weiss man schon sehr lange!

Sozialversicherung, Saint Ex – Bild durch anklicken vergrössern!

In „Wind, Sand und Sterne“ schreibt der Fliegemeister einleitend: „(…) Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampfe findet der Mensch zu sich selber. Aber es braucht dazu ein Werkzeug, einen Hobel, einen Pflug. Der Bauer ringt in zäher Arbeit der Erde immer wieder eines ihrer Geheimnisse ab, und die Wahrheiten, die er ausgräbt, sind allgültig. So stellt auch das Flugzeug, das Werkzeug des Luftverkehrs, den Menschen allen alten Welträtseln gegenüber und wird uns zum Werkzeug, zum Werkzeug der Erkenntnis und der Selbsterkenntnis. …)“

Heute stellen wir fest, dass der natürlichen Produktion die Menge aufgezwungen wird. Es sinnd nicht mehr die Bauern, die der Erde ihre Geheimnisse abringen. Nein die Bauern sind zu Lakain der Chemie geworden.  Fortan werden die „Geheimnisse“ in Chemielabors gesucht. Der schnelle Effekt und Erfolg wird gesucht, Ob die Erde diese Beschleunigung aushält wird kaum gefragt. Das Getier ud die Mikroorganismen, die bisher die Erde fruchtbar hielten, verlieren ihre Grundlagen und somit werden sie unwirksam. Die Traktoren und die Giftfässer sowie die Giftsprayer werden immer grösser und schwerer.  Dadurch wird der Boden immer mehr verdichtet, was an sich nicht gewünscht, aber einfach negiert wird. Die Ackerfläche werden zunehmend vergiftet, das Grundwasser wird kontaminiert und eines Tages werden die Agrarökonomen grosse Augen machen, wenn der Boden ausgelaugt ist und kaum mehr etwas her gibt! Die hoch gelobten Aktienkurse und die kurzfristigen Gewinne damit gehen flöten und alle fragen sich „warum?“! Ob man dann Rüben auf den Dächern der Stadt pflanzen will?

Breguet 14

Breguet 14,; französisches, Militärflugzeug, vielseitig verwendbar. Die Entwicklung dieses erfolgreichen Musters begann im Sommer 1916. Der Erfolg zeigte sich in der bis 1928 anhaltenden Produktion. Die Breguet 14 war bei der französischen Luftwaffe  bis 1932 im Bestand.

Saint Ex im Cockpitt einer Lockheed P. 38 Lightning – Aufklärer, 1944

Auch die Flugtechnik wurde inzwischen auf die Spitze getrieben. Wenn Militärangehörige die in amerikanischen Bunkern arbeiten, mit Drohnen in fernen Ländern Politiker und Unbequeme auslöschen, bzw. ermorden, dann gibt dies sehr zu denken. Und die Armeeangehörigen in den Bunkern in der Wüste von Arizona gehen dort bedenkenlos ihrer „Arbeit“ nach.  Sie verlassen abends oder nach der Schicht ihren Arbeitstag mit einem Gefühl im Bauch, etwas Grossartiges geleistet zu haben. Mit diesem Gefühl kehren nach dem Morden zu ihren Familen zurück und spielen mit den Kindern und geben den erhabenenen Familenvater. Wissen sie denn eigentlich, was sie tun? Andere  bringen ihren Gegner in der Botschaft um. Ich erinnere an den Fall  Khashoggi,  den saudischen Regierungskritiker.

Wieder andere beschäftigen Heerscharen von Wissenschaftlern und Agenten die ihre Gegener dauernd beschatten und ihn allenfalls mit ihrer Giftmischung um die Ecke bringen. Beispiel Navalny. Der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny ist gezielt vergiftet worden – und zwar nicht mit irgendeinem Gift: Der chemische Nervenkampfstoff „Nowitschok„, den Experten in Nawalnys Körper nachweisen konnten, ist ein Nervengift aus sowjetischer Entwicklung. Es ist derselbe Stoff, mit dem der russische Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter im März 2018 vergiftet wurden.

Es liegt letztlich auch an der Torheit Bürger! Sie glauben sich mündig, offenbar weil man ab einem gewissen Alter vom Gesetz her als mündig erklärt wird. Dabei sind sie es längst nicht alle!

Etwa der Grossvater, der sich aufführt, als wäre er ein Elephant im Porzellanladen, der andere belehrt, versucht ihnen seine Ideologie aufzuzwingen, der aber den kurzen Hosen noch längst nicht entwachsen ist. Oder jene, die den Nuggi, die Flasche oder das „weisse Pulver“ (Drogen), oder Rauchzeug als Ersatz brauchen. Man zieht am  Güllensauger und stinkend wie ein kalter Aschenbecher küsst man die „Geliebte“.. . oder ist sie lediglich die Zugemutete, ohne die einer verloren wäre? Oder etwa der Hochnäsige Snob, der vo Staat lebt und so tut als wäre er Gottvater auf hohem Thron. Oder jener eingebildete Daydreamer, der, wenn er in die Realität zurück geschüttelt wird, in depressive Zustände versinkt, dem er mit Alkohol oder Psychopharmaka zu entgehen glaubt. Lassen wir diese armen Teufl wie sie sind. Das Einzige, was ich entgegenbringen kann, ist, sie zu respektieren.

Ich habe erfahren, dass Menschen in abgelegenen Orten wie in den Weiten im Norden Kanadas, in Alaska oder in der russischen Taiga oder bei den Inuits einen offeneren und hilfereiteren Umgang miteinander pflegen, als Menschen in den grossen Zentren und Städten. Dort ist der Individualismus soweit vorgeschritten, dass sehr viele Menschen  nur noch um sich kümmern. Das lässt den Schluss zu, dass die Erde weitgehend überbevölkert ist. Okonomen  und Wachstumstheoretiker freut diese Aussage wohl wenig! Ein Experiment mit Ratten ergab, dass sie agressiv werden, einander die Schwänze abbeissen, wenn sich zu viele in einem zu engen Raum befinden….

Die Logik daraus: Personenfreizügigkeit abschaffen. Grenzgänger im Sinne der Bezeichnung definieren. Also solch sind Leute, die an der Grenze wohnen und leben. Der Streifen sollte bei 20-max 30 km festgelegt werden („Jobhopper“ kommen heute z.B.aus Hamburg mit dem Flugzeug zur Arbeit!). Keine Subventionierung von touristischen Investitionen! Einwanderung in die Sozialwerke müsste mit einem Einkauf verbunden sein wer dereinst volle Leistungen erwartet. Die EU und Drittstaaten müsste die Einkäufe mitfinanzieren! Mehr als ein Viertel ausländische Bevökerung reduzieren bis max 10%. Automation, Rationalisierung und Innovation fördern! Verrückt was? Ausserordentliche Situationen müssen mit ausserordentlichen Massnahmen bekämpft werden!

Louis Armstrong

Louis Armstrong würde sein Werk: „What a woderfull world“ heute wohl anders betiteln. Hingegen ist  sein Popsong,  „Negerbegrräbnis“ bzw.  „New Orleans Function“ functionabsolut zutreffend! Bitte keine negativen Assotiationen betrefend „Neger“. Die „Negerlein“ deren Kopf nickten, wenn man einen Batzen in den Geldschlitz warf. wurden nie  Grund zu rassistischen Diskussionen. Die katholischen Nonnen, die als billige Lehrerinnen an vielen Schulen segensreich wirkten, sammelten so für die Missionen., vorwiegend in Afrika.

Das ist nur ein kleiner Auszug über die Themen, die ich mit dem Meister der Fliegunst diskutieren konnte.

Würde mich, der ich von einem unbedeutenden Planeten komme, jemand um einen Rat fragen, ich würde antworten:  Die Menschen sollten sich weniger an politischen und religösen Ideologien orientieren als sich mehr der Realität verpflichten. Die Menschen sollten wieder einen Sinn im Leben finden.

Meine Kräfte sind weitgehend zurückgekehrt. Ich kann die REHA bei meinem Gastgeber, dem Meister der Fliegekunst beenden. Ich wünsche mir, dass die Menschen die Hoffnung nicht aufgeben und Verantwortung nicht nur als leere Worthülse brauchen, sondern sie künftig so wahrnehmen, wie es sich gehört. Ich kehre jetzt in den normalen Alltag zurück und sage:  bye, bye und bx, bleibt xund!“ Hier zu lesen:  Der kleine Prinz

Mehr Saintex:

Eine Lange Nacht über Antoine de Saint-Exupéry => https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-antoine-de-saint-exupery-bitte.1024.de.html?dram:article_id=478864

%%%%%%%%%%.

C-Flug über dem Honegg-Ätschenried, G-Baby II (Karpf) HB-403, 7.6.1961
Mein erster Motorflug mit Pilot Rolf Böhm, im HB-OBU , Morane Moth, Buochs 1960

 

 

 

 

 

Bü-133 Jungmeister 1964 ret Locarno, Bereit für eine Kunstflugübung
Als Segelfluglehrer, FVS, Birrfeld

 

 

 

 

 

 

Ziellandungskonkurrenz. Der Abstieg, Nach 20 Abstinenz vom Steuerknüppel, als „Schüler des einstigen Schülers…

Religion wirkt wie eine Droge

Der Attentäter von Nizza. „(…) Er war arm, nahm Drogen, und er bagann den Koran zu lesen.)“ –  Karl Marx hat Religion schon 1844 als „Opium des Volkes“ bezeichnet

Dass Religion wie Drogen wirkt, wurde untersucht.

Die Studie: “Reward, Salience, and Attentional Networks are Activated by Religious Experience in Devout Mormons”, Social Neuroscience, 29.11.

Es scheint, das der Koran nichts für Dummköpfe ist! Der Koran ist für den streng gläubigen Muslim nur in arabisch gelesen und gelehrt werden, da keines seiner Worte verändert werden darf. Wer der Muslims weltweit kann schon arabisch? Falsche Interpetationen sind offenbar vorprogrammiert.

Das Problem scheint primär nicht der Koran zu sein. Das Problem liegt darin, dass viele junge Männer im Magreb kaum Aussicht auf ein erfolgreiches Arbeitsleben haben. Der Nationalstaat bietet zu wenig Arbeit weil rückständig. Und eine soziale Abfederung wie man es in Europa vorfindet, existiert kaum. Die Religion verliert an Einfluss. Man hofft auf bessere Zeiten in Europa. Aber da das vorhandene Wissen kaum reicht, gelangen viele vom Regen in die Traufe. Der Plan B kommt zur Anwendung – im Jihad.

In Zukunft wird die Situation noch schlimmer. Der digitale Wandel und dessen Auswirkung fällt auf diese Länder zurück. Der Frust wird noch grösser, weil den meisten Leuten klar wird, dass sie stets auf der Verliererseite sind. Die Spirale dreht sich.

Die blauäugigen Europäer schauen zu, wie Jihadisten und extreme Gruppierungen mit muslimischem Hintergrund  herum ballern und Menschen umbringen. Ein laissezfaire in dieser Angelegenheit darf es nicht geben! Frankkreich erlebt es derzeit eben und Deutschland hat auch seine Erfahrungen z, B. in Berlin Neukölln. Sind nicht anpassungsfähige Muslime in der Minderheit, gibt es kaum Probleme. Ab einer bestimmten Menge jedoch, beginnen sie ihre Parallelwirtschaft nach ihren Gesetzen zu leben. Daher: Wachsamkeit ist oberstes Gebot!

Schon vor Jahrzehnten, als wir Tunesien bereisten, kam es uns vor, als Minderwertigkeit zelebriert würde.

Junge Studenten erzählten uns, dass Tunesien deswegen rückständig sei, weil die Amerikaner ihnen Computer vorenthielten. Dabei hätten sie doch grosses Potenzial und das Land habe auch berühmte Männer hervorgebracht. So sei William Shakespeare  ursprünglich ein Tunesier gewesen….

In Gafsa, in einem „Wüstenhotel“ wurden wir von Einheimischen als Nazis angepöbelt.

In Matmatma in den berühmten Höhlenwohnungen der Berber wurden stolz Utensilien der Wehrmacht gezeigt, etwa intakte Benzinfässer die das Tausend jährige Reich in seinen 13 Jahren des Bestehens weit überllebt haben. Deutsche Qualitätsarbeit…. Man nahm gerne Almosen für die Besichtigung.

Es kommt auf den Nutzen an. Die einen schlagen Kapital aus Kriegsfragmenten, die anderen lassen ihren Frust an unbeteiligten Touristen aus und beschimpfen sie als Nazis. Dabei bringen sie zumindest Devisen ins Land. Das wurde an den Hochschulen offenbar nicht gelehrt!

Globalisierung und Digitalisierung werden die Welt umkrempeln wie es einst nach der Erfindung der Dampfmaschine geschah. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit – und wird als Verlierer da stehen!


SRF: in Frau Wapplers Himmel ist der Teufel los!

Organisationsentwicklung sollte man mit den dafür vorhandenen Werkzeugen angehen. Mit politischen Methoden wird dem bodenlosen Fass höchstes der Lochrand versilbert, das Loch bleibt!

Sie müsse die Bedürfnisse des Marktes berücksichtigen. Die Bürger, welche von Staates wegen Prämien bezahlen sind offenbar kein Marktbestandteil sondern eine willkommene Milchkuh, welche für Einnahmen sorgen, für die man sich weder beweisen noch, noch anstrengen noch bemühen muss.

Leider können die Bürger sich nicht von den Gebüren von SRF verabschieden. Technisch wäre es möglich. Wäre es möglich, den Empfang zu blockieren, sähen die Gebühreneinnahmen anders aus!

Die Erhebung der Marktbedürfnisse wirft Fragen auf. Z.B.: wenn elektronisch gemessen wird, welche Sendung wie häufig angeklickt werden, heist es noch lange nicht, dass sie auch gesehen werden. Was bei Sportveranstaltungen wahrscheinlich gilt, muss bei der Werbung noch lange nicht zutreffen. Aber vielleicht, weiss man auch genau (?), wer, wann und wie oft wegzappt.

„(…) Dem SRF-Sparhammer fallen gleich zwei beliebte Religions-Radiosendungen zum Opfer – was bei Vertretern von Kirche und christlichen Politikern für Ärger und Unverständnis sorgt….)“ (Blick). Auch soll die Sendung

Ja was denn da los!?

 

 

Im Himmel ist der Teufel los!

Mir kommt es vor, als wollen SRF dem Volk zeigen, dass etwas passiert. Und es wird getäubelt, weil die Gebühren tiefer angestzt wurden und weil ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen gefordert wurde. Oder wird gar in die Kiste der Strafaktionen gegriffen? Die Ladenhüter mit denen aufgefahren wird, lassen solche Gedanken zu.

Die etwas über 220 Stellen die gestrichen werden sollen, mögen in der Zahl hoch erscheinen. Sie machen allerdings lediglich etwa 4,5% des der Gesamtheit aus! Dass deswegen nun scharfe Programmeinschnitte gemacht werden müsse oder die Programme ausgedünnt werden sollen, ist es nur lächerlich.

Jeder Betriebsanierer wird erklären, dass eine gewachsene Struktur viel Speck angesetzt hat. Dies umso mehr, wenn seit längerem keine umfassende Analyse erstellt wurde. Er wird auch feststellen, dass eine „Speckreduktion“ um 10% keinen Einfluss, weder auf Ausstoss noch auf Qualität haben wird. Was bewirkt wird, ist eine höhere Effizienz! Richtige Schmerzen bereitet eine Beschneidung des Personalbestandes ab etwa 15 %! Die ca 4,5% sind also ein Pappenstiel.

Bevor Programme gestrichen werden, müsste man feststellen ob und wie effizient gearbeitet wird! Ein öffentlich-rechtlicher Betrieb, der von Gebühren, staatlicher Unterstützung und Werbeinahmen lebt, bettet sich so, dass er bequem liegt! Vielleicht müsste man als erstes versuchen, mal aufzustehen!

Um 4,5 % Personal zu reduzieren benötigt man keine aufwändigen Methoden. Ein Multimomentverfahren genügt bereits – eine kostentgünstige Möglichkeit!

„(…) Das Ziel Modernisierungsstrategien ist die Lösung interner Hand-lungsprobleme durch Ökonomisierung der Mittel (vor allem durch Personaleinsparung) und „Effektivierung“ der Leistungserbringung (Produktivitätssteigerung). Welche Formen die Modernisierung des öffentlichen oder ähnlichen Dienstes annimmt, welche Methoden dabei die stärkste Bedeutung gewinnen, hängt wiederum von denselben ökonomischen Bedingungen ab, die über Anforderungsdruck und Knappheit der Mittel die Handlungsbedingungen des Staates bzw. des Organisatonsträgers bestimmen und sich in konkreten Formen von Arbeitsprozessen im öffentlichen, bzw. ähnlichem Dienst niederschlagen….)“

Der Basler Biologe Andreas Moser wurde mit «Netz Natur» zu einer Institution beim SRF. © SRF. Die beliebte SRF-Sendung soll nun dem Sparhammer zum Opfer fallen! Gehts noch, Frau Wappler?!

Dafür hat Glanz & Gloria nach einer „Fassadenrenovation“ des Tittels weiterhin ein Fenster bei SRF. Wo liegt der geistige Inhalt? –«Glanz & Gloria» verschwindet, nicht aber die dafür verwendete Abkürzung «G&G», schreibt SRF dazu. Neu heisst die Sendung «G&G – Gesichter und Geschichten». -Alter Quatsch neu verpackt!


Amerika sucht einen Boss

US Präsidentenanwärter

Wer dieses Wunderland regiert,

ist meist ein wenig degeneriert,

denn wer gehört zu diesem Kreis,

meist Witzfigur oder Greis.

Einer lügt und protzt,

weil vor Eitelkeit er strotzt,

den Anderen das Alter plagt,

das an seinem Hirn schon nagt.

Hat denn dieses Wunderland,

kein Bewerber mit Verstand.

Einer zahlt die Steuern nicht,

der Andre ist kein Kirchenlicht.

Amerika es ist ein Hohn,

Filmschauspieler gab es schon,

Donald Duck und Daisy Maus,

alles passt ins weisse Haus.

Das Disneyland es passt perfekt

wann endlich wird das wohl entdeckt,

dass man sich da nicht länger quält

und endlich die Figuren wählt,

denn mit den beiden Kandidaten,

ist das Land wohl schlecht beraten,

es fehlt der Anstand und die Würde,

denn zu hoch ist diese Hürde.

Trump und Biden ihr sollt wissen,

beide sind kein Leckerbissen.

Die ganze Welt sie lacht sich krumm,

denn euer Auftritt ist nur dumm.

Das Benehmen es ist eine Schand,

passt aber gut zum Disneyland.

Ruedi Gysi, 30. September 2020

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Lieber Ruedi Gysi! Gat es auf den Punkt gebracht! Ich gestatte mir, das „Denkmal“ noch aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten, ohne Dir dreinpfuschen zu wollen!

An anderen Orten sind Mensch im Bereich „50 plus“ für im Vergleich relativ einfache Jobs nicht mehr begehrt. Anders in der Politik. Da gibt es z.T. sehr alte Knacker, die noch von ganz alten Tagen träumen und autoritär neben dem Volk vorbei politisieren, welches antiautoritär sein will, Freheit begehrt und alles Wünschbare haben möchte und zwar sofort! Und sind sie einmal im Amt, tun sie alles dafür, dass sie am Sesselkleben wie „Bärendreck“. Sie mögen sich damit rechtfertigen, dass die alten Völker neben dem Häuptling einen Ältestenrat kannten. Es mag sein, dass die „Erfahrungs- und Wissensträger“ alt waren. Heute ist das Wissen nicht mehr in alten Köpfen alleine gespeichert. Es kann abgerufen werden ebenso wie viele Efahrungen. Wenn man jedoch bedenkt, wie oft Räder neu erfunden werden und wie oft auf Erfahrungen nicht eingegangen wird, gehen den Befürwortern für alte Staatsoberhäupter die Argumente aus. Man gebe den Alten den verdienten Lebensabend. Falls sie wertvolle Erfahrungen weiter zu geben haben, gibt es bessere Möglichkeiten als auf einem Thron den Clown oder neben dem Souffleurkasten als Marionette an den Fäden von Manipulatoren zu hängen! Howgh?


Schweiz, das neue Lesbos?

Ergänzt: 04.10.2020

Wer das Rahmenabkommen mit der EU verhandelt hat und warum auf diese Weise, der wird sich dereinst darüber bewusst werden, was er oder sie angerichtet hat! Dies, sofern diese Abkommen so unterschrieben wird wie es vorliegt. Dazu muss man wissen:

    •  „(…) Die Idee für einen Vertrag, der die bisherigen Vereinbarungen mit Europa quasi ummantelt, kam aus dem Ständerat. Vor 15 Jahren wurde dies in einem Postulat gefordert und 2008 verlangte das Parlament gegen den Willen des Bundesrates dieses Vorgehen. )“
    • Man glaubte: „(…) Das Rahmenabkommen soll das Bestehende ordnen. Von diesem Projekt ist man abgewichen. Ursprünglich wollte man wirklich die sehr unterschiedlichen bilateralen Abkommen mit einem über- geordneten Korsett strukturieren und absichern. Doch im Verlaufe der Verhandlungen kam so viel Beigemüse dazu, dass nun auch inhaltlich Neues entstanden ist. Wohl deshalb heisst es jetzt offiziell auch nicht mehr «Rahmen»-Abkommen, sondern «Institutionelles Abkommen». Dies ist nicht zuletzt auf die innerschweizerischen Irrungen und Wirrungen zurückzuführen, auf einen unentschlossenen und zerstrittenen Bundesrat und auf oft wechselnde Verhandlungsführer. )“
    • Man meinte: „(…) Es geht jetzt nur noch um die drei vom Bundesrat umschriebenen kleinen Problemfelder flankierende Massnahmen, Unionsbürgerrichtlinie und staatliche Beihilfen. Auch wenn man hier wirklich noch Präzisierungen erreicht, ist noch lange nicht alles in Butter. Denn die nun in seltsamer Weise verdeckte Frage der «fremden Richter» hängt weiter wie ein Damoklesschwert über der Vorlage. Irgendwann wird die vom Bundesrat sorgsam vermiedene Diskussion um diesen Punkt wieder losbrechen.)“
    • „(…) Man erinnert sich: Die EU wollte den Europäischen Gerichtshof beiziehen, falls es künftig einen Streit mit der Schweiz über die bilateralen Verträge geben würde. Hier hätten also tatsächlich ausländische Instanzen entschieden. Nach langem Hin und Her einigte man sich auf ein paritätisch zusammengesetztes Schiedsgericht, was das Problem entschärfen sollte. Pikanterweise hat diese Idee vor drei Jahren Kommissionspräsident Juncker – (Wenn es ernst wird, muss man lügen!“ ) aus dem Hut gezaubert. Einmal mehr ist also die EU der Schweiz entgegengekommen. Dieses Schiedsgericht hat aber einen Haken: Es muss sich bindend an Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs halten. Experten bezeichnen es deshalb als «Scheinschiedsgericht» und als verlängerten Arm der EU-Justiz. Es ist völlig klar, dass sich die Gegner des Rahmenabkommens mit Verve auf diesen Punkt stürzen werden – es ist bloss eine Frage der Zeit.)“ (von Abdrea Masüger)

Entwurf des Abkommenstextes  (PDF, 981.6 kB)

Wie man es in Deutschland versteht (Bundeszentrale für politische Pildung bpb.

Vielleicht heisst es in absehbarer Zeit:   „Vom Rahmen abgekommen“!  😉

Die Durchsetzung der Personenfreizügigkeit wird von Eigeninteressen von der Wirtschaft, namentlich von Grosskonzernen, ausländichen Unternehmungen mit Sitz in der Schweiz, Banken und weiteren Geschäftemachern reklamiert. Dem möglichst vollen Marktzutritt in der EU wird alles andere untergeordnet. Gewinnmaximierung heisst die Devise. Dies gibt der EU ein starkes Druckmittel in die Hand. Der Verwaltungsmoloch in der grossen Tintenburg zu Brüssel wird die Schweiz weichklopfen wollen.

Erfolgreiche Unternehmungen braucht das Land ohne Zweifel. Und Gewinn sollen sie auch machen, das ist schliesslich ein wichtiger Zweck. Die Frage darf gestellt werden: Wo liegt das Mass der Anzahl Unternehmungen? Wenn wir keine 12 Mio-Schweiz wollen, wird es knappe Güter geben!

Und wenn sich viele Firmen gerne in der Schweiz ansiedeln, sind die Hintergründe auch klar. Eine fast perfekte Infrastruktur (Verkehr, Wasser, Abwasser, Energie, Bildung, etc. Stabile politische Verhältnisse). Dies allein wäre Grund genug, Unternehmenssteuern nicht weiter abzusenken!

Nach dem vergangenen Abstimmungssonntag hat denn auch Frau Ursula von der Leyen sofort auf eine schnelle Ratifizierung gedrängt.

Das Tunti ;-), sorry, würde sich besser mit wichtigen Internas befassen. Corona und die Flüchtlinge haben die EU nicht besonders zusammen geschweisst! Und Herr Orban ist kaum zu bändigen. Auch der selbsternannte Kalif am Bosporus hätte noch Bringschulden zu erledigen.

Muss eine 11-Millionenschweiz gebaut werden, sind Immobilienhändler und das Bauwesen direkt daran interessiert. Es braucht mehr Wohnraum, mehr Strassen, mehr ÖV und notabene auch noch mehr Wölfe! Hoffentlich ziehen diese wie die Füchse in die Städte und später gar Bären! Das alles schafft auch Juristenfutter! Ergo sind diese wohl auch am grossen Markt interessiert. Und die Händler sowie die Grossverteiler bekommen neue Kundschaft, ohne dass sie die Werbetrommel bedienen müssen. Die Ökonomen freuts, der Moloch „Wachstum“ hält sich selbst in Gang. Die wunderbare Brotvermehrung spielt wie ein Perpetuummobile. Das Wirtschaftswunder dauert an. Dass die Umwelt dabei vor die Hunde geht, interessiert zur Zeit kaum jemanden echt! Und die Energieversorgung für 11-12 Mio Menschen wird kaum einfacherm acht aber abhängiger!

Damit dies alles gebaut werden kann, benötigt das Land mehr Arbeitskräfte, die zu einem Teil auf fragwürdige Weise importiert werden. Es kommt in vielen Fällen nicht auf die Qualifikation an, sondern auf jeweils zwei günstige Hände. Die digitale Welt wird mit Analphabeten wohl kaum zurecht kommen! Jene die diese bald enttäuschten Menschen betreuen dürfen, freuts. Sie haben Arbeit und der Staat bzw. der Steuerzahler berappts!

Da man ja „nur“ einen Arbeitsvertrag für die Einreise und das Eindringen in den Arbeitsmarkt benötigt, ist die Schleuse für eine unkontrollierte Einwanderung sperrangel offen!

Wo Ingenieure, Informatiker, Automatiker etc. benötigt werden, wird die Qualifikation aus Eigeninteresse geprüft. Da liegt nicht die Gefahr.

Müssen Unternehmer Maschinen, Apparate und automatische Fertigungsstrassen oder Computeranlagen beschaffen, wird fein säuberlich geprüft, verglichen, geklärt und kalkuliert. Muss Personal beschafft werden, gilt dies alles nicht. Man nimmt, was der Markt gerade feil hat. Grosses Risiko geht man nicht ein. Stellt sich eine Fehlbesetzung heraus, wird die Person entlassen und eine andere genommen. Oft landen die Entlassenen aus dem Sozialamt.  Der Lohn für dieses verantwortungslose Handeln: Der Staat und letztlich die Bürger tragen die Kosten! Personalselektion ist zum Fremdwort verkommen! In den letzten zwei Jahrzehnten wurden an den Fachhochschulen  einige tausend Personalassistentinnen und -assistenten ausgebildet. Das Knowhoww wäre vorhanden, doch mutet man dem Personalwesen bzw, HRM oft nicht jenen Stellenwert zu, für was die Leute geschult werden. Lieber kochen die Linienchefs ihre eigenen Süppchen mit Methoden, die im HRM nicht gelehrt werden.

Aber jener Ausländer, der ein kleines Geschäft hat, wird dafür sorgen, dass seine Freunde, Freundesfreunde, Familienangehörigen usw. zu einem Arbeitsvertrag kommen, den man in „gebührendem“ Abstand wieder auflöst. Darauf wird der Sozialstaat gemolken. Und staunend stellt man dann fest, dass elementarste Sprachkenntnisse fehlen und, dass das Schulwesen deswegen zu erhöhten Anstrengungen gezwungen wird, was nicht gratis zu haben ist! Der Bürger bezahlt es via Steuern!

Da wo Geld ist, ist der Betrug nicht fern: Sozialbetrug zerstört den Sozialstaat.

Im Jahr 2017 wurden unabhängig von der Unterscheidung der Sozialhilfeleistung in wirtschaftliche Sozialhilfe und Sozialhilfe im Flüchtlings- oder im Asylbereich folgende Nationalitäten am häufigsten gezählt:

Schweiz 143 695
Eritrea 32 864
Syrien 17 220
Serbien, Montenegro, Kosovo 14 882
Afghanistan 13 545
Türkei 11 731
Italien 10 613
Portugal 10 128
Sri Lanka 8093
Somalia 6069

Personen mit unbekanntem Aufenthaltsstatus wurden mitgezählt. Da finden Sie mehr!

Wir können die Spirale weiter verfolgen. Bald wird es Gruppen geben, die fühlen, sie seien zu kurz gekommen. Einige werden kleinkriminell bis kriminell. Da wo der Druck noch angeheizt wird, wird der „Kochtopf“ bersten oder gar explodieren. Sichtbar wird es dann, wenn Asylunterkünfte in Flammen aufgehen, angezündet durch die zugezogenen Bewohner selbst. Andere Szenarien wären Gewaltakte auf den Sozialämtern bis hin, dass das „Rathaus“ abgefakelt oder gesprengt wird. Das wären etwa die Mittel um Forderungen Nachachtung zu verschaffen..

Falls jemand glaubt es handle sich hier um Fremdenfeindlichkeit, der irrt! Ich habe selbst ausländische Fachkräfte in die Schweiz vermittelt und diese Leute soweit nötig auch betreut. Voraus gegangen ist eine eingehende Selektion bzw. Auswahl. Nebst den Ausbildungsnachweisen, war ein Sprachniveu von mindestens B1 und  für die Berufsanerkennung B2 des europäischen Sprachenportfolios Voraussetzung. Nebst den Ausbildungs- und Beschäftigungsnachweisen wurden Referenzen eingeholt! Erst wenn alle Anforderungen erfüllt waren, kamen die Personen auf den Arbeitsmarkt.

Heute stelle ich fest, dass sich die meisten sehr positiv entwickelt haben und  mit ihrer Familie in der Schweiz leben. Ihre Kinder gingen  da zur Schule, erlernten einen Beruf oder studieren an einer Uni oder Fachhochschule. Diese Leute sind sehr gut integriert. Nicht alle sind in der Schweiz geblieben. Einige gingen zurück. Sie brachten Ausland- und Berufserfahrung und Kenntnisse aus aeiner etwas anderen Kultur mit.

Was wir in der Schweiz nicht brauchen sind die Unionsbürger der EU. Die hocken sich schliesslich in unseren Sozialstaat ein und spielen glückliche Nutzniesser! Es wäre anders, wenn die EU für jeden EU-Bürger der in die Schweiz einwandert, die volle Einkaufssumme in die Sozialversicherung leisten würde.

Als Bundesrat Cassis sich  noch im Gesundheitswesen stark machte, empfahl er, nach Singapur zu schauen, weil dort das Gesundheitswesen viel günstiger sei. Aber vermutlich hat er nicht so genau hin gesehen! Dass die Schweiz im Vergleich, bezogen auf die gleiche Anzahl Einwohner Ärzte, Krankenpflegepersonal inkl. Hebammen im Vergleich mit einem Faktor von zwischen 2,5 bis 2,7  beschäftigt, zeigte er nicht auf! In Sachen Fremdarbeiter (Work Permit) wäre ihm geraten, sich dort umzusehen! => Singapur, Leben und arbeiten.

Die nötigen Fremdarbeiter kommen aus dem asiatischen Raum, vornehmlich aus Indonesien und aus den Phlippinen und Indien. Sie wohnen in speziellen Unterkünften. Falls ihre Firma die Aufträge ausgeführt hat und weniger Arbeiter braucht, reisen diese wieder in ihre Heimat ab! Fremde Arbitskräfte werden also nach Bedarf geholt und danach wieder ausgewiesen.

Für sehr grosse Haufen: Caterpillar, 20’000 Tönner

Die Schweizer Gutmenschen sind verweichlicht. Sie unterliegen der Aufschieberitis und betreiben Management by Caterpillar: Man schiebt die grossen Haufen so langsam vor sich hin! Wenn dies zu wenig ist, übt man sich im „Laisserfaire„.  Die grosse Zahl an Sans Papiers zeigt es auf. Würden diese bei Bürgern der sozial schwächsten Schicht „durchwursteln“, wäre diesem Treiben längst der Riegel geschoben worden. Ergo müssen diese bei betuchteren Leuten ihre Dienste leisten und müssen in derAnonymität leben. Billige Arbeitskräfte, moderner Sklavenhandel?

Basel, Märchtplatz; So häte man es wohl gerne! odh

Kaufen die Baselstädter den Nidwaldnern den  „Winkelried“ ab? Sintis und Roms. meist ferngesteuert von undurchsichtigen Kriminellen, oder ganzen Organisationen, vornehmlich aus Rumänien, sollen in Basel frei betteln dürfen. Das Bettlerverbot wurde aufgehoben! Dabei wässte man schon längst über die mögliche Entwicklungen. Im Kleinbasel, dem „Klein Ankara“ gibt es genügend Anschauungsunterricht.

Re: Staccato

Beitragvon Leila » 2010-09-03, 10:44

„(…) Lieber Gerrit!

Nur auf Deinen zweiten Abſatz gehe ich ein.

Ich lebte bis vor kurzem im „Claibaſel“, am rechten Ufer des Rheins, in dem Stadtteil alſo, den alteingeſeſſene Großbaſler einſt das „mindere Baſel“ nannten. Und eben dieſes Kleinbaſel erhielt im letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts den Spottnamen „Klein-Ankara“, im Unterſchied zum „Gundeli“, dem Gundeldingerquartier, welches „Klein-Iſtanbul“ genannt wurde. Als es vor ca. zwei Jahrzehnten ums Einſchulen ihrer Kinder ging, zogen – um nicht „flüchteten“ zu ſagen – viele meiner Kleinbaſler Freunde und Bekannten ins Baſelbiet; denn ſie wollten ihre Sprößlinge nicht in „überfremdete“ Schulhäuſer ſchicken. Durch dieſen Wegzug gerieten nicht wenige der einheimiſchen Geſchäftsleute in finanzielle Not, ſo daß ſie ſich zur Aufgabe ihrer Geſchäfte gezwungen ſahen. Ein Handwerksbetrieb verſchwand ſo nach dem andern, traditionsreiche Handelsfirmen, Ladengeſchäfte und Wirtsſtuben wurden geſchloſſen, um hernach von Türken wiedereröffnet zu werden.

Heute bin ich ſo weit, daß ich zu dieſer Problematik keine Theſen mehr aufzuſtellen brauche, ſondern aus Erfahrung ſprechen kann: Die Abneigung der Schweizer gegen die Türken – oder, wenn man ſagen will: der Chriſten gegen die Moſlems – beruht auf vollkommener Gegenſeitigkeit.

Gruß von Leila .)“ Mehr dazu aus dieserer Quelle

Das Thema ist komplex. Deshalb müsste den Ursachen für die Flüchtlingsströme gründlich nachgegangen werden. Und schliesslich müssten die Verursacher zur Kasse gebeten werden. Allen voran die „Weltschutzmacht“ USA, die eher zu einer Weltschmutzmacht verkommen ist.! => Infosperber: Wie Kriege der USA zur globalen Massenflucht beitragen – Kriege der USA und ihrer Verbündeten haben 37 Millionen Menschen auf die Flucht getrieben. Eine Studie fordert Wiedergutmachung.

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Leser A, B.:  Wo steuert die Schweiz hin? –  Danke für Eure Frage. Ich beantworte diese, dass sie zu diktaturgeprägten Sonderrechten der Regierungen führt, mit dem Ziel, eine neue Weltordnung zu installieren, wo Convid19 eine wegbereitende Rolle spielt. Man wird mich als Verschwörungstheoretiker belächeln. Ich stehe zu meiner altersbedingten Narrenfreiheit. => Petition Frühling 2020 

 


Vorgeschichte zum HB-EXW, blasen gegen Windmühlen.

Spyr Va, HB-509, Bild, Foto Polster Stans
Adolf Föllmi (Mitte)

Der Flugzeugschlepp entwickelte sich auf dem Flugplatz Buochs mit dem Wachstum der Segelfluggruppe. In den 50-er Jahren war es Dölf Föllmi, der sich neben dem S-18, HB-287 einen Piper J-3 C beschaffte. Er fand Interessenten, die zur Mitfinanzierung beisteuerten. Es handelte sich um den HB-OFK mit einem 65 PS-Motor.

HB-OFK, „Alpenschnüffler“

 

E-Winde „Ward Leonard“ 60 PS; Bild: Roberto Sidler

Nachdem Edi Korner diesen bei einem Selbststart in einen Heuwender und an das Unterstanddach reistete, war man alleine auf die E-Winde „Ward Leonard“ angewiesen die der SG Luzern gehörte..

Der Flugzeugpark war auf den Spyr Va HB-509 und das GB II (Karpf), HB-403 zusammengeschrumpft, nachdem das S-18 im Frühjahr 1959 auf einer Platzvolte in die Vrille fiel und am Boden stark beschädigt wurde (der Pilot kam mit dem Schrecken und ein paar Kratzern davon). Und da es sich um keinen Spyr handelte, gab es niemand, der an einer umfangreichen Reparatur interessiert war.

HB-OBU, aus Ragaz (Foto: Archiv Herbie Odermatt

Der geringe Flugbetriebab 1959 erfolgte fast vollständig ab der Winde. Für nötige Schlepps für den Nachweis zum Erwerb der „amtlichen Prüfung (Erwerb des Führerausweises S) wurden je nach Bedarf Schleppflugzeuge angefordert.

Klemm bzw. Bölkow 107 C von Pilatus, Pilot: Rolf Böhm. Foto: Hrtbir Odermatt

Sie kamen von der Motorfluggruppe Luzern (Kägiswil), von Thun, Pilot Schweingruber oder Hans Galli oder vom Birrfeld, Ruedi und Heiri Hächler oder deren Compagnon Charles Fässler. Rolf Böhm (Werk- und Testpilot bei Pilatus) half aus. Er brachte die Klemm 107 von Pilatus auf den Platz. Sie war für damalige Verhältnisse etwas schnell und auch laut.

HB_RAA, oder auch HB-Lädi, Devoitine, Hier in Amlikon. Foto: Archiv Herbie Odermatt

Anfänglich erschien Guido Good (Zechmer/ Konstrukteur und Werkpilot bei Pilatus) mit der HB-OBU, einer Morane Moth, vom Eigentümer Borner aus Ragaz. Als Grennhorn durfte ich in der Motte mal Platz nehmen. Rolf Böhm brachte us damit i die Luft. Mit der linken hand solllte man nicht über Bord greifen – Verbrennungsgefahr am Auspuffrohr!

Sogar die HB-RAA, Devoitine D-26 kam von Schänis nach Buochs!  Der Schlepppilot demonstrierte der Firma Pilatus, was ein Kurzstart aus dem Werkareal bedeuten kann. Er liess dasTorschliessen(!), nahm Anlauf und übersprang das Tor sprichwörtlich. Sackgumpen hinter einem schwereren Motor! Häb-chläb gelang die Übung. Wiederholt wurde sie nicht!

Auch HB- UEBart und HB-UEHeiri Ruedi und Heiri Hächler) gaben ihr Stelldichein. Der Monsun war etwas schnell, für die Rhönlerche ein Grenzfall!

Röbi Sidler und Altmeister Sepp Ming beobachten den Schlepp der Ka8 HB-920 hinter der     HB-ONA vom Gupf (Bild: Archiv Roberto Sidler)
HB-OYB, Piper PA-18 125, später 150

Mit der Beschaffung der Rhönlerche und der Intensivierung des Schulbetriebes mussten immer öfter Schleppmaschinen angefordert werden. Ab 1965 begann ich den Schleppbetrieb so zu organisieren. Je nach Bedarf forderte ich auswärtige Schlepper an.  Am 25.Juni 1967 erlangte ich in Buochs die Erweiterung für den Flugzeugschlepp auf einer Piper PA-18 150, HB OYD der

Chipmunk, DHC.1, hier jene vom Birrfeld, HB-TUA

Flubag in Beromünster. Prüfer: Walter Fleischmann.  Danach sorgte ich für einen regelmässigen Schleppbetrieb in Buochs.  Es kamen hauptsächlich die

Hansruedi Kessler 1963 in Bern.. Kes der leidenschaftliche Flieger hat uns leider viel zu früh verlassen! Foto: Archv Herbie Odermatt

Flugzeuge HB-OYD (150 PS) und OYB (125 PS) zum Einsatz. Mit der Entwicklung der Verhältnisse in Bero wurden die beiden Piper meist dort selbst gebraucht. Zwischendurch konnten wir eine Chipmunk der Gebrüder Eichenberger „ordern“. Sepp Widmer, „Offi“ Ruedi Offermann  oder „Oblt Kes“, Hansruedi Kessler, Schumacher und weitere, waren auswärtigen Schlepppiloten.

Es fügte sich gut, denn Ruedi Hächler überliess mir jeweils die HB-ONA, damit er nicht stets an allen Wochenenden zum Schleppen kommen musste. Auf der Rückseite eines Kassenzettels unterschrieb ich ihm vertragsmässig, dass ich beim Totalschaden für einen gleichwertigen Ersatz oder Fr. 10’000.- gerade zu stehen hatte! Man würde mir den „Grind“ nicht abschneiden, aber was recht sei müsse gerecht behandelt werden…. Ich unterschrieb sofort, obwohl im Portemonnaie meist Leder auf Leder herrschte! Ich holte jeweils am Freitag gegen Abend den Uhu im Birrfeld ab und brachte diesen am Sonntag  Abend wieder ins Birrfeld.  Um die Schlepppreise tief zu halten, flogen bei den Überflügen oft zahlende Gäste mit. Trotzdem monierte jemand, mit dem Schlepper würde nebenbei Geld verdient. Dass die 150 km km Autofahrt mit Genuss des Wochenendverkehrs jeweils nie verrechnet wurden, durfte man grosszügig „versehentlich vergessen“. Ein anderer schlauer Rechner verlangte, die Schlepppiloten sollten sich am Schlepppreis beteiligen, weil sie ja auf Kosten der Segelflieger Erfahrung sammelten und so ihre Ausweise billiger erneuern könnten. Unwürdiger, geiler Geiz kam zum Vorschein!

Kameraden unter dem Flügel des Babys HB-403, v. li: Vital Troxler, Herbie Odermatt, Edi Korner, Hugo Zangger, Kurt Käppeli, verdeckt, walter Fleischmann

Der damalige hochverdiente Obmann war prinzipiell gegen einen intensiven Schleppbetrieb. Er hätte es am liebsten gesehen ,weiter „Idealist“  zu spieln und unter einer Tragfläche hockend seine Philosophie unter die Leute zu bringen…. Idealismus wurde mit Ideologie verwechselt.  Die Einführung eines regelmässigen Schleppbetriebes glich einem Blasen gegen Windmühlen! Meine Ausdauer wurde auf eine harte  Probe gestellt.

HB-OBP, nach dem Klinken, am Sick der Schreibende. Foto: Ernst Scagnet/Archiv Herbie Odermatt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es kam Heiri Hächler mit  dem Monsum .  Das Team  Märki/Fischer bedienten uns mit dem „Meteor Alpino (180 PS, Verstellpropeller). Die Beschaffung des Meteors durch mich im Sinne eines Vorschusses an die Sektion Nidw. das AeCS  scheiterte am zu hohen Preis, den die Eigner wollten. Ebenso kam die Beschaffung des Pipers HB-OEM (90 PS) wegen einer internen Intrige nicht zustande. Auch Ty Rufers HB-ORK, sein „Pipsli“, ein PA18-150 war zu teuer! Er wollte das abgewirtschaftete Flugzeug, welches einen neuen Motor und eine Totalrevision nötig gehabt hätte vergolden! Schliesslich vermittelte Sepp Häfliger den Piper HB-OBP (90 PS), der zu sehr günstigen Konditionen Eigentum der Sektin Nidwalden und durch die SG Nidwalden betrieben wurde (Halter) wurde.  Die Milchkuh, wie Kassier Cami den Schlepper nannte, stiess an seine Grenzen. Alois Widmer brachte  dann seine neue HB-EUQ, eine DR400-180 R ins Gespräch und ab Mai 1973  in den Einsatz. Das Flugzeug wurde in den Schleppbetrieb integriert und vom Baubetrieb gewartet. Wir schleppten für Fr. 2.40 pro Minute!

Der Eigentümer des HB-EUQ hatte allerdings andere Pläne im Kopf, die er llange nicht offen legte. Er ging  auf dem Flugplatz Spreitenbach „in die Schule“. Er lernte dort, wie ein Privatunternehmen die Schlepperei dominierte und wie die Segelflieger wie Hühner gerupft wurden. So sollte es in Nidwalden auch gehen. Im Baubetrieb wäöre der Unterhalt zu günstigen Konditionen zu bewerkstelligen und der Eigentümer würde zu Hause das Geld zählen… Die Entwicklung der Situation schien seinen Plänen entgegen zu kommen.

Die SGN erneuerte und erweiterte  1981/82 ihren Segelflugzeugpark. Gleichzeitig wurden drei Segelflugzeuge beschafft: ASK 21, HB-1622 neu, reg. durch das BAZL  am 08.02.1982 noch heute im Einsatz, ASW 20 L HB-1623, neu, inzwischen verkauft sowie eine ASW19B, HB-1637, Verlust durch Absturz im Wallis, Pilot Norbert A. kam dabei ums Leben. Aufgrund dieser Situation konnte der Eindruck entstehen, die Kasse sei leer.

Der Besitzer des HB-EUQ,  eine Robin DR 400 180 R,  Alois W., wollte die Schlepperei an sich reissen. Er fand den Zeitpunkt günstig, da wegen den Zukäufen von drei Segelflugzeugen die „Luft in der Kasse“ offenbar draussen war. Die hintergründige Absicht dabei war, Aufbau eines Luftfahrtunternehmens mit Operationen ab Buochs. Die HB-EUQ würde an Wochenenden den Vorzug für den Schleppeinsatz haben. Neben des HB-EUQ war auch der Einsatz eines Pilatus Porter PC6 und später ein Helikopter vorgesehen. Die Bewilligung mit den Militärflugbetrieben für Buochs kam nicht zustande. Als nächste Möglichkeit sah man einen Flugplatz in Obbürgen vor! Es wurden Flugversuche mit dem Porter durchgeführt. Mit dem Robin wäre dann ab Triengen operiert worden.

Der Obmann und frühere Kassier brachte das Thema in den Vorstand. Der noch junge Kassier, HWV-Absolvent, rechnete vor, dass  die HB-EUQ im Vergleich zu einer neuen Maschine des gleichen Typs früher Geld in die Kasse schwemme. Nun wurde ich hellhörig. Dies umso mehr, als zu spüren war, dass der Deal mit dem Eigentümer des HB EUQ rein kommunikativ und inoffiziell praktisch gefiedelt war. Es brauchte nur noch der Vorstand überzeugt zu werden. Das Blasen gegen die Windmühle erfolgte von neuem!

Wie konnte dies geschehen? Nun, dem jungen Ökonom unterlief ein Fehler Beim Vergleich der Berechnung des Break Even Points. Er setzte einmal richtig den Neupreis eines Schleppflugzeuges ein. Er verglich mit der Occasion, dessen angenommenen Wert er auch wie einen Neupreis in die Betrachtung einbezog. So war klar, dass dabei ein günstigeres Resultat heraus kam. Ich war damit nicht einverstanden und widerlegte die Darstellung. Der Fehler wurde nun sofort erkannt. Somit war das „Superergebnis“ pro Occasion als  Argument war vom Tisch.

Vorgängig sondierte ich bei einigen Mitgliedern die Bereitschaft, sich erneut für eine eigene Lösung bereit zu halten. Ich bekam verlässliche Zusagen im Wert von rund Fr. 20“000.- ! Voraussetzung: Der Besitzer des HB-EUQ durfte nichts erfahren! Damit liess es sich im Vorstand gut für einen Alleingang  einstehen, was dann auch geschah. Nach eingehender Diskussion war der Vorstand für einen Alleingang zu gewinnen. Nun ging alles relativ schnell. Jedes Vorstandsmitglied sollte bei der nächsten grossen Versammlung eine Gruppe von Mitgliedern darüber befragen, ob sie sich an der Finanzierung beteiligen würden. Und alle blieben dicht! So hatten wir mit dem mir zugesagten Betrag nach diesem Denwürdigen Abend Zusagen von insgesamt F.r 65’000.- beisammen! Der Rest ist schnell erzählt. Der letzte Drittel war, so waren wir alle überzeugt, würde auch noch zu stemmen sein!

Ich durfte, als Überbringer der schlechten Nachricht  walten und „es“ dem Besitzer des HB-EUQ zu  sagen! Dabei verfolgten wir die Absicht, den HB-EUQ ebenfalls als Option in die „Evaluation“ einzubeziehen. Vorausgesetzt, dass HB-EUQ bezahlbar sei, würden wir den Flieger kaufen. Doch der Preis war zu hoch. Wir sollten eine für uns installierte Navigationsinstrumentierung (VOR, künstl. Horizont, ADF, 2.Funkgerät) übernehmen.

HB-UEBart, Ruedi Hächlers BO 209 Monsun
Bau des Anhängers für den Astir HB-1377, Foto: Chrigu Hählen

Da für den reinen Schleppbetrieb diese Instrumente nicht benötigt wurden, wollten wir diese ausgebaut wissen und so den Preis kennen. Nun musste wir entscheiden. Ich übermittelte dem Besitzer den Dank für die geleisteten Dienste und eröffnete ihm, dass wir unser Angebot zurückziehen würden, weil der Preis zu hoch sei. Wir seien in der Lage, ein neues Schleppflugzeug zu kaufen, was dann in der Folge auch geschah. Der Verhandlungspatner fiel aus allen Wolken, denn er glaubte, dass in der Kasse Ebbe herrsche, was auch stimmte. Doch rechnete er nicht mit unserem „Erfindungsgeist“! HB-EUQ wurde danach ab Triengen operiert. Die Sektion Nidwalden des AeCS sicherte sich die Eigenständigkeit und schliesslich die Milchkuh!

Zu sagen wäre noch, dass die Geldgeber ihr Kapital zu 4% verzinst bekamen! Dies hielt so lange an, bis die Rückzahlungen weitgehend getilgt waren.

Bereit zu einer Probefahrt… Foto: Chrigu Hählen Hinten von li_Kusi Schuler und Paul Räber, vorne v. li: Ftanz Küng, Peter Häuszler, Herbie Odermatt und Istvan Amort

Um dies zu stemmen mussten Aktivitäten entwickelt werden, um zu zusätzlichen Einnahmen zu kommen. Wir bauten Segelflugzeuganhänger im Gruppenbetrieb. Bei den Gesuchen um Sportsubventionen setzten wir Marktpreise ein. Vieles wöre nicht möglich gewesen, ohne unsere Bauleiter Res Gfeller, Walter Schocher und Edi Lischer, Kassier und Ehren-Obmann „Cami“sowie die Mithilfe praktisch aller Mitglieder!

Ehrenmitglied und Ehrenobmann Albert Camenzind „Cami“ – Foto: Chrigu Hählen

Auch wurden Kunstflug- und Instrumentenflugkurse durchgeführt, was einerseits den Piloten diente und andereseits die Schleppmaschine beschäftigte. Schliesslich wurden Rundflugtage organisiert. Und die Teilnahme als Helfer bei einem Eidg. Schwingfest sorgte Cami dafür, dass wir nicht zu kurz kamen! Cami war im Getriebe der Nidwldner Segelflieger nie ein Getriebenr, höchstens von sich selbst. Er war eindeutig ein starker Treiber! Doch war er immer auch bereit, auf Impulse von aussen einzugehen.

Die Gruppenmittglieder leisteten z.T. fast übermenschlichen Aufwand! Nun ist die HB-EXW , Spysgeist im 43. Jahr als „Milchkuh“ im Einsatz. Trotz hohem Alter hat noch niemend darüber gesprochen, der Robin müsste durch eine Maschine entsprechend der neuesten Technologie ersetzt werden! Der Aufwand hat sich gelohnt! Mit der Aufgabe der eigenständigen Schlepperei hätte sich die Sektion Nidwalden des AeCS und die SG Nidwalden in eine gefährliche Abhängigkeit geführt!

Und zu guter Letzt darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Nähe zum Pilatus Flugzeugwerk die Lösung vieler Probleme sehr vereinfacht hat. So wurden die Spanten für den Astir und den Twinastiranhänger in der Rohrbiegerei hergestellt. Hefter, Hefterzangen, Nietwerkzeuge und andere Spezialwerkzeuge die unseren Zwecken dienten durften die Mitarbeiter von dort gegen einen Gutschein (Schutz vor Verlust) einfach so beziehen! Meinem einstigen Lehrbetrieb (1959-1963 sei  hier der beste Dank ausgesprochen!verdankt!


Brennender „Schwanz“

Störche in Buochs, im Hintergrund der Rotzberg, dahinter der Pilatus

Zur Zeit, als noch zwei Staffeln, 17 u. 21, Mirage in Buochs stationiert waren, überquerten zwei Störche die Flugpiste als gerade eine Patrouille mittels Nachbrenner zu einem Dämmerungsflug starteten. Da meinte der eine zum anderen Storch: „Wir könnten auch so schnell fliegen, wenn uns der Schwanz brennen würde!“ Heute suchen Störche in der Nähe des Unterstandes 4 (lange Zeit als offener „Bunker“, Unterstand für das Flugmaterial der SG Nidwalden dienend) friedlich nach Nahrung und sie sind mit ihrer Fluggeschwindigkeit höchst zufrieden! Die Geschwindigkeit eines Weissstorches beträgt bis 45 km/h!

Mirage lll S J-2332, Copyright – Militärpostkartensammlung der Bibliothek Am Guisanplatz, Bern
Mirage III C J-2313 in Buochs, Bezug des Gnadenbrotes 😉
Mirage III C, Frontansicht
Mirage III C in Schweden – Pilot Ueli Äschlimann, einstiger Rottenkamerad im Campo Bacilieri in Locarno
Golden Mirage, letzter Flug ins „Altersasyl“ mit Pilot Paul Starkl
Letzter Flug mit dem Mirage nach Buochs, anlässlich der Ausmusterung dieses Typs durch die Luftwaffe 1999 . Pilot: Paul Starkl, ehemaliger Segelflieger der SG Nidwalden

Paul, der einstige Flugmodellflieger und spätere Maschinenzeichnerlehrling kletterte die fliegerische Karriere hinauf bis zur Spitze. Dank der Mirage kratzte er an der Stratosphäre… Er blieb dem Delta (Mirage) treu. In der Freizeit frönte er mit dem Deltagleiter seinem luftigen Element.

Die Störche halten ihren Stand im Gegensatz zu Kampfflugzeugen, die regelmäßig ersetzt werden müssen. Stand der Kriegstechnik, beschränkte Lebensdauer, Gewinn von Know how, etc. sind Gründe. Politik u. Kriegsmaterialindustrie verstehen es, den Markt aus Eigeninteressen zu beflügeln.

Militärflugzeuge gehören mitunter zum teuersten Schrott, den sich die Gesellschaft leistet, oder dazu gezwungen wird, diesen  sich zu leisten!

 Stimmt der Gewinn, schafft Schrott Wohlstand!

Da es keine armen Rüstungsproduzenten oder arme Waffenhändler gibt, muss in deren Produkt, das eigentlich Schrott ist, eine sagenhafter Gewinn verborgen sein.

„(…) Fangen wir mit einem markanten Beispiel an, damit Sie den Titel gleich richtig zuordnen: •Der Gewinn ist der einzige und allein entscheidende Faktor (Motivator) des wirtschaftlichen Handelns und der Motors des Güter- und Geld-Kreislaufs! Anhand des vorigen Beispieles über den Auto- und Traktorenhandel habe ich dies ausgeführt. Nun ein ungewohntes Beispiel aus der „alten Welt“: Die Rüstungsindustrie Die Produkte der Rüstungsindustrie wie Panzer, Flugzeuge, Raketen und Muniti-on wollen wir ja grundsätzlich nie selbst „einsetzen“ müssen. Wir beschaffen sie hauptsächlich zur Abschreckung eines möglichen Gegners. Wer könnte unser Gegner sein? Früher hiess dies in Militärspielen einfach „Rot“ gegen „Blau“. Die Antwort auf „Wer war rot?” wurde jedem Soldaten und seiner Phantasie überlassen. Der von der Mehrzahl sich vorgestellte rote Feind im Osten existiert nun nicht mehr. Deshalb werden – unter dem Einfluss der sich erhalten wollenden Globalfinanz – Ersatzfeinde wie „Schurkenstaaten und Globalterrorismus“ geschaffen, was die US-Regierung, vorbei am Willen des amerikanischen Volkes und aller anderen Völker, aufgrund ihrer totalen Finanzabhängigkeit zu demonstrieren hat mit der Durchführung konstruierter Kriege. Das zieht den Ausbruch des Finanzkollaps ein wenig in die Länge.

So kann es wohl doch nur eine Frage der Zeit sein, bis alle Rüstungsgüter als Schrott bezeichnet werden müssen. Sie werden verrosten oder durch technisches Veralten unbrauchbar werden. Also haben sie ja trotzdem ihren Zweck erfüllt: Sie haben einen theoretisch möglichen Erd- oder Weltraum-krieg verhindert und den Produzenten und den anderen dabei Tätigen Ein-kommen und quantitativen Wohlstand mit den dazu gehörenden Mangelbe-schwerden beschert. Dies scheint die gelungene Mischung aus Hauptzweck und Nebeneffekt gewesen zu sein. Und die wirtschaftliche Lehre daraus ist doch frappant: „Schrott mit Gewinn schafft Wohlstand!“ Als Rüstungshersteller hat man selten unbekannte direkte Konkurrenten. Man kennt deren Preispolitik oder spricht sich vorher ab. Zudem gibt es Rüstungsprodukte, die aus politischen Gründen nur bei ganz wenigen An-bietern gekauft werden können. Aus einer Monopolstellung heraus ist diesen Anbietern nie durch Konkurrenzkampf die Gewinnmarge wie Schnee in der Sonne dahin geschmolzen. Versuchte einer, die anderen preistechnisch gegeneinander auszuspielen, wurde er grosszügig (mindestens auf Millionenbasis) bestochen. Der Regierungsbeamte musste ja kein eigenes Geld ausgeben. Er verfügte über ein grosszügig bemessenes Budget. (Wie gern haben die Schweizer Zuständigen doch 1993 die 3,5 Milliarden Franken für 60 neue Kampfflugzeuge bewilligt!) Dieses Spiel funktionierte in der Rüstungsindustrie so hervorragend, dass diese jahrelang grösste Gewinne machen konnte. Zurzeit liest man viel über den „Untergang der amerikanischen Rüstungsindustrie“. Das Heer ihrer Spezialisten wie Elektroniker und Ingenieure zählte zu den Spitzenverdienern der Nation. Dies zeigt wieder, dass Firmen durch gesunde Gewinnmargen auch ihre Angestellten fürstlich bezahlen können und dies auch tun. Also konstatieren wir aus Erfahrung, dass uns tatsächlich – ausser unserem persönlichen Talent – die Gewinnmarge zu Qualitäts-Wohlstand verhelfen kann, indem nicht nur die Leiter eines Unternehmens, sondern alle darin Tätigen zu selbstverantwortlichen Unternehmern werden, die ihre Leistung als ihr Kapital in das Ganze einbringen, weshalb der Gewinn aus der gemeinschaftlichen Aufwendung gerecht an alle im Betrieb verteilt wird. …)“

Copyright bei Hans-Jürgen Klaussner / WEG-Genossenschaftsbund Postfach 3008 CH 2500 Biel / Bienne – 3

Lesen Sie mehr  ab Seite 167 bis S 171 unter: HuMan2004-Seite 001 – 440 A5  –  www.mimgeno.ch › app › download › HuMan2004-Seite… PDF

Störche haben eine dauernde Einsatzbereitschaft. Eine Flotte von 30 modernen Kampfflugzeugen sind nur etwa zu einem Drittel einsatzbereit. Die übrigen zwei Drittel sind im Unterhalt, in der Revision,  in der „Normalisation“ (update), in der Instruktion oder im Ausland im Spezialtraining. Im Angriffsfall vermag die Flotte den Luftraum für mindestens 2 Wochen zu halten…. Was ist danach?

Störche hingegen verfolgen eine langfristige und evolutionäre Strategie. Ihre Entwicklung ist längst abgeschlossen (Anpassungen ausgenommen). In der Gegend von Buochs-Ennetbürgen sah man Störche etwa vor 60 Jahren noch nicht. Es scheint, dass sich die Bedingungen zu Gunsten der Langbeine verändert haben (Erwärmung). Adebar soll den Menschen erhalten bleiben!

Otto Lilienthal nahm sich den Storch zum Vorbild, nachzulesen in seinem Buch „Der Vogelflug„, als Grundlage desr Fliegekunst.

Lilienthal, Vogelflug

Es ist bedauernswert, dass dieser geniale Mann so früh „Erde essen“ musste. Der Begriff stammt von Daniele Del Giudice in seinem Buch: Das Abheben des Schattens.


Der Spysgeist

Die jüngeren Mitglieder SG Nidwalden wissen vielleicht lediglich, dass ihre Schleppmaschine so heisst. Ältere erinnern sich an die Taufe der  Schleppmaschine auf den Namen Sysgeist.

HB EXW , „Spysgeist“ –
Das Emblem

Der Schwerarbeiter „EXW“ mit heute über 46’000 Landungen und rund 6000 Flugstunden  sieht wie neuwertig aus! Wäre eine Bewertung angesagt, bekämen der Technische Chef und sein Team eine hohe Bewertung! Der Typ: ROBIN DR 400/180 R wurde durch das BAZL am  13.12.1977  registriert. Mehr dazu: https://app02.bazl.admin.ch/web/bazl/de/#/lfr/detail/HB-EXW-1781

Der Taufgötti war der damals bekannte Stanser Arzt, Dr. med. Guido Vollgraff. Er war Jäger, „Wundernase“, Segelflugschüler, Vertrauensarzt für die Pilatus

Guido Vollgraff 1935-1980

Flugzeugwerke AG in Stans, pflegte ein seltenes Hobby indem er „Leidhelgäli“ sammelte und er hatte eine eigene Arztpraxis in Stans. Im Militär war er Motorfahrer. Ausserdem war er Mitglied des „Schattenkabinetts“ von Nidwalden, welches meist freitags im Beizli  der Luzern-Engelbergbahn LSE in Stans tagte. Hier trafen sich Berühmte und auch Aussenseiter zum Meinungsaustausch über das allgemeine und das politische Geschehen in Nidwalden und im angrenzenden Obwalden, dem „Tschifi“. Auf Skandale war „Mänz“ besonders scharf. Guido sagte von sich, er sei ein „Mänz“ wegen der Verwandtschaft zu Clemenz Christen, Bauunternehmer in Stans.

Den Champagner durfte er nicht an der Motorverschalung wie bei einer Schiffstaufe zerschlagen. Dafür floss der edle Saft durch diverse Gurgeln!

Kaum vortstellbar, wie Guido mit seiner Körpergrösse Platz im GB II Baby fand. Doch es gelang und der Soloflug kam gut!

Taufe HB EXW, wir sehen Götti GuidoBeim Fluzeugrumpf/ Flügelwurzel (rechte Bildhälfte). Foto: Chrigu Hählen

HB-EXW hat eine Vorgeschichte. Die ziehe ich später aus dem „Bluemete Trögli“.

Letztlich ging es um eine widerrechtlich versetzte „March“ (Markstein). Hintergrund des Namens ist die Sage von der Spysalp, und: Zum Spysler nur so viel!

Spisalp, Ort des Geschehens

Die Sage von der Spysalp  hat Franz Niederberger in „Sagen und Gebräuche aus Unterwalden“ sehr ausführlich festgehalten.