Schlagwort-Archiv: Sans Papiers

Sans-Papiers sind Illegale

„Illegale“ sind, das Wort sagt es schon, unerlaubter Weise in einem Land.

Alex Reichmuth (A.R.) schreibt darüber in der Weltwoche  Nr. 9/17:

Bleiberechte an Sans-Papiers zu verteilen, fördert den Rechtsbruch.

Man muss zweimal hinhören, um sich zu vergewissern, richtig verstanden zu ­haben. Der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet bezeichnete es letzte Woche als «erfreulich», dass im Rahmen eines Pilotprojektes bisher 590 Sans-Papiers seines Kantons ­eine Aufenthaltsbewilligung bekommen haben.

Der Freisinnige erachtet «urbane Zentren wie Zürich, Bern und Basel» als «genauso betroffen» und fordert, dass auch sie «handeln». Prompt liess Maudets Amts- und Parteikollege in Bern, Hans-Jürg Käser, Interesse an der Legalisierung illegaler Immigranten nach Genfer Art durchblicken. Papierlose sind Leute, die unter Missachtung der Regeln im Land sind. Ebenso wie sie brechen Unternehmer die Gesetze, die Sans-Papiers schwarz arbeiten lassen.

Das Argument, vorhandene Arbeitsangebote für Illegale rechtfertigten deren Anwesenheit, ist absurd. Es ist nicht «die Schweiz», die deren Arbeitskraft nutzt, wie eben die Berner SP-Präsidentin Ursula Marti wieder behauptet hat, sondern es sind einzelne Profiteure. Sie zahlen keine Sozialabgaben, verzichten oft auf die Einhaltung von Vorschriften und bereichern sich auf Kosten der übrigen Wirtschaftsteilnehmer.

Mehr dazu hier.

A.R. Zeigt auf, dass die SP „Opfer“ sind und er schreibt auch: „Leider aber ist es in weiten politischen Kreisen chic geworden, Illegale als Opfer zu sehen.“

Die Beschreibung des Zustandes weist einen gravierenden Mangel auf: Ich hätte erwartet, dass der Ursache auf den Grund gegangen wäre. Nehmen wir einmal an, die Sans-Papiers kämen in der „Arbeiterklasse“ unter. Ich bin mir sicher, dass sich der „Rechtsstaat“ schon längst der Sache angenommen hätte. Die frechen kleinen Bürger wären veramtshandelt betraft und an den Pranger gestellt worden.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Missetäter in gehobenen Kreisen zu suchen sind. Nicht einfach „nur“ bei Produzenten, sondern auch in privaten Haushalten und im Gastgewerbe. Und eben bei Gehobenen. Und da ja auch immer wieder Wahlen anstehen, will sich niemand mit den „Sponsoren“ anlegen. Passierte dies in Osteuropa, man würde mit dem Korruptionsfinger dort hin zeigen. Aber hier? Einmal nichts sagen darf man wohl…

Dass die Westschweiz grosszügig mit den Gesetzen umzugehen weiss, hängt wohl mit einer grösseren Affinität zum laissez-faire-Verhalten zusammen. Daher wundert es nicht, dass Genf eine „Vorreiter-Rolle“ einnimmt. Ein Pappenstiel?

„(…) Aufgrund einer Befragung von 1’300 ArbeitgeberInnen schätzte das Forum für Migrationsforschung Neuchâtel 2002, dass zwischen 70’000 bis 180’000 Sans-Papiers in der Schweiz arbeiten. Nicht mitgezählt wurden dabei die nicht erwerbstätigen Personen (Kinder, PartnerInnen) sowie der wichtige Bereich der Hausangestellten (Piguet/Losa 2002)

Bessere Zahlen existieren bis heute nicht. Die Zahl der Sans-Papiers dürfte aber in den letzen Jahren und Jahrzehnten vor allem in den urbanen Regionen der Schweiz massiv gestiegen sein.…)“

Wenn es für so viele Menschen Bedarf gibt, sollte es möglich sein, diese Menschen legal anzustellen. Die Konsequenz: Bezahlung von Mindestlöhnen, Abgaben an die Sozialversicherungen usw. Es liegt an den Profiteuren, die Sache auf den richtigen Weg zu bringen!

Singapur, das oft als Beispiel herangezogen wird, kennt solche Probleme micht: Wer sich im Land aufhält, muss sich ausweisen können. Ist dies nicht der Fall, ist ein Gesetzesverstoss offensichtlich. Ein solcher wird sofort geahndet. Somit gibt es kaum Illegale im Land. Selbst Fremdarbeiter, gehen nach ihrer Mission wieder zurück, ausser sie bekommen einen neuen Vertrag. Singapur kennt praktisch keine Probleme mit Sans-Papiers, Asylbewerbern, Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlingen. Werden Arbeitskräfte gebraucht, werden solche geholt. Braucht man sie nicht mehr, reisen sie zurück. Es wird auch aufgepasst!

Warntafeln am Strand Singapurs sollen die Leute sensibilisieren, unerwünschte Personen zu erkennen und zu melden, damit diese festgenommen werden können.

Einwanderung

Wir wissen es schon lange. Schon vor zwanzig Jahren mussten Arbeitslose den Nachweis erbringen, dass sie sich beworben haben. Sie wurden mit einem Papier auf den unwürdigen und aussichtlosen „Spiessrutenlauf“ geschickt, Unterschriften von möglichen nd ungeeigneten Arbeitgebern zu sammeln um zu beweisen, dass sie sich Mühe gaben und Stellen suchten. Über 95% kamen vom Baugewerbe oder von der Gastronomie. Beim RAV hätte man allein aufgrund der Stelleninserate die Aussichtslosigkeit ihres Tuns erkennen müssen. Aber so, wie arbeitslose Personalchefs beim RAV noch einmal lernen mussten Stellenbewerbungen zu schreiben(!); Kollege E.Z. kann davon ein Lied singen, gab man sich stark gegenüber den Schwächsten im Glied, den Ungelernten, und forderte formalistisch, schematisch und stur eine gewisse Anzahl von Unterschriften, sonst… Hoch zu Ross, oder eben auf dem Amtsschimmel!

Der Mechanismus ist einfach: Es werden die kostengünstigsten Arbeitnehmer eingestellt! und sind diese auch noch besonders hübsch, dann stehen ihnen im Gastgewerbe alle Türen offen. Sind sie es nicht mehr, günstig und hübsch, werden sie sozialisiert! Aufschlussreich ist das Merkblatt für Mindestlöhne von Gastro Swiss. Auch der Leitfaden für Sozialversicherung und Lohabrechnung von Gastrosocial ist es. Demnach sind die unter 24-jährigen die kostengünstigsten.  So wunderts nicht, dass sich immer wieder sehr junge Bedienstete im Zimmerservice und auch im Service beim Gast einfinden derweil man sich die Frage stellt, wo die bisherigen verblieben sind! Ähnlich läuft es im Baugewerbe. Jene, die bei unserem Betrieb nachfragten, waren meist ältere, erfahrene Arbeitnehmer, die abgeschoben wurden. Als ich einst dem Leiter des Arbeitsamtes die Bemerkung hinterliess, er soll doch die Baufirmen verpflichten, Arbeitslose ihrer Branche so lange anzustellen, bis es keine solchen Arbeitslosen mehr gäbe, bevor immer wieder neue Ausländerbewilligungen ausgestellt würden, wurde ich vehement zurück gepfiffen. Wie hätte er anders können! Bei einem Bier fand dann aber meine Idee ein gewisses Verständnis, ganz inoffiziel! Ich bot ihm einen Teilzeitjob an, um den „Spiessrutenläufern“ zu erklären, dass wir keine geignete Jobs hätten und damit ich ungstört meine Arbeit tun konnte. Das kam nicht gut an. Es entstand der (natürlich unbegründete) Eindruck, dass gewisse Amtsträger von der Erteilung der Bewilligungen gut lebten. Es gab Gemeindeschreiber, die immer wieder über „gute Adressen“ verfügten…

Wenn es ums Geld geht, hört die Nächstenliebe auf! „Viele arbeitslose Arbeiter wären bereit, beim Lohn Abstriche in Kauf zu nehmen“ wohl bis hin zu den Working poors und den Sans Papiers! Geht’s noch? Das ist wohl das Opfer, damit genug zahlbare Wohnungen für die aufgeblasene Einwanderungspolitik zur Verfügung gestellt werden können… Nur weil der Margendruck in einer Branche sehr hoch ist, ist dies noch längst kein Freipass falsch rekrutierte Arbeitskräfte in die Sozialisierung und damit als Last den Bürgern auf den Buckel zu laden! Wenn kräftige Leute gesucht sind, sollten keine Bambussticks angestellt werden, auch wenn die Personalvermittler (seriöse und andere) noch so viele anbieten! Wenn heute ein ausgelernter Maurer, der seine Ausbildung mit Bravour abschloss, keine Stelle auf seinem Beruf findet, ist das Plakat des Baumeisterverbandes eine Beleidigung für ihn. Die Beleidigung wird noch verstärkt, wenn man sieht, welche „Kanacken“ anstelle von Ausgebildeten eingestellt und beschäftigt und am Schluss der Bauherrschaft verrechnet werden…! Sie werden schon bald in der Arbeitslosenstatistik erscheinen! Dass man ihnen einen Branchenwechsel vorschlägt ist reine Augenwischerei! Über 19’000 Arbeitslose in der Baubranche ist etwas viel!
Wenn Lehrabgänger zum Schluss kommen, sie wären während der Ausbildung lediglich billige Arbeitskräfte gewesen, kann ich Verständnis dafür aufbringen. Es ist einfach zu etwas zu stehen, das man nur im Ausnahmefall anwendet…! Schönfärberei!

Bildergebnis für Plakat Baumeister Mindestlohn

In der Schweiz leben 40 000 Arbeitslose aus der EU. Nur die wenigsten verlieren ihre Aufenthaltsbewilligung. Wieso EU-Arbeitslose bleiben? Es ist undurchsichtig und von Kanton zu Kanton verschieden!

Wenn vier von fünf Eingewanderten keine gesuchten Fachkräfte sind, wozu sind sie denn gut? Es gibt schon welche die daran interessiert sind. Die Grossverteiler z.B. füttern auch diese und die teuersten Handy’s werden auch denen verkauft … um ohne etwas dazu tun zu müssen höhere Umsätze und Gewinne auszuweisen. Dass ein Grossteil der „Neuen Kunden“ von der Sozialhilfe finanziert werden kümmert hier niemanden.

Einwanderung

Es kommen die falschen Fachkräfte…Die Studie hat den Arbeitsmarkt von 15 sogenannten Mangelberufen in der ganzen Schweiz untersucht und zeigt auf, dass vier von fünf Zuzügern aus dem Ausland keine dringend benötigten Fachkräfte sind, berichtet die «NZZ am Sonntag».

…Demzufolge kommen nicht nur Ärzte, IT-Spezialisten, Pflegepersonal oder Ingenieure, die besonders gesucht sind, in die Schweiz, sondern wenige qualifizierte Arbeiter für Detailhandel, Gastronomie und das Baugewerbe.

…In der Baubranche werden beispielsweise nicht Poliere oder Produktionsleiter eingestellt sondern vor allem ungelernte Bauarbeiter. Diese würden aber nicht wegen tieferen Löhnen geholt – in der Baubranche gilt ein Mindestlohn gemäss Gesamtarbeitsvertrag – sondern weil sie schlicht leistungsfähiger seien, sagt Nico Lutz von der Gewerkschaft Unia. Dadurch kämen vor allem ältere Arbeitnehmer unter Druck.

Baulöwen, -unternehmer und -kader nehmen für sich in den Wintermonaten nicht weniger Geld aus dem Betrieb. Dafür sind sie durch genügend „Manipuliermasse“ abgesichert: ihre Arbeitnehmer, deren Arbeitslosenversicherung, Kurzarbeitsentschädigung und die Schlechtwetterentschädigung. Reicht dies nicht, werden Arbeitnehmer entlassen und sofort als Temporärarbeiter zu schlechteren Bedingungen wieder angestellt (neue Kündigungsfrist: 2 Tage!). Reicht es immer noch nicht, kommen undurchsichtige Subunternehmer ins Spiel.

Das Unia-Bauarbeiterparlament fordert eine Beschränkung der Temporärarbeit. War diese ursprünglich gedacht, um saisonale Spitzen abzudecken, werde sie heute immer mehr missbraucht, um sich billige Arbeitskräften zu verschaffen. Gemäss Unia ist der Anteil der Temporärarbeitenden im Bauhauptgewerbe sechs Mal so hoch wie im Durchschnitt aller Branchen. Immer öfter würden ältere Festangestellte entlassen und am nächsten Tag zu schlechteren Bedingungen temporär wieder angestellt, teilte die Gewerkschaft mit. Diese könnten dann innert zwei Tagen auf die Strasse gestellt werden. Quelle

Wenn in der Schweiz die Arbeitsproduktivität seit über zehn Jahren stagniert, stimmt etwas nicht! Die Zuwanderung brachte der Schweiz ein „Jobwunder“ aber keinen Profit am Produktionsfortschritt (weil es keinen gibt!). Dieses ist jedoch nicht da geschehen, wo die Wirtschaft Werte schafft, nämlich in der Privatwirtschaft, sondern im öffentlichen und halböffentlichen Bereichen wie im Gesundheitswesen, in der Bildung und in der Sozialindustrie. => Beat Gygi: Falsches Jobwunder

Es gibt keinen Profit am Produktionsfortschrit weil der grösstenteils ins Ausland fliesst! 

Drei Viertel der Gewinne Schweizer Firmen, jährlich rund CHF 200 Milliarden, fliessen ins Ausland. Oft kommen dazu noch weitere Konzern- und Patententschädigungen in Milliardenhöhe, die Schweizer Tochterfirmen an ihre ausländischen Muttergesellschaften zahlen. Reinvestiert werden im Schnitt pro Jahr weniger als zehn Milliarden Franken.

Die Schweiz eine fette Beute!

Deswegen und wegen des Götzendienstes am Wachstum werden die Unternehmensteuern für ausländische Firmen gesenkt. Der künstlich aufgepumpte Ballon wird zu einer 11- oder 12 -Millionen-Schweiz führen. Die Gipsermeister und Ihresgleichen bis hin zu Philipp Müller freuts. Sie können mit „Konjunktur“ rechnen bis 3 bis 4 weitere Millionen ihre Wohnung haben – womöglich auf bestem Kulturland!

Schweiz AG - Tanz der ausländischen Kaufkraft- und Geldabschöpfern um das Goldene Kalb
Schweiz AG – Tanz der ausländischen Kaufkraft- und Geldabschöpfern um das Goldene Kalb „Wachstum“ der Schweiz – Bild: H.Odermatt

Schnell sind Sündenböcke gefunden. Dieses mal sind es die Gewerkschaften.

Lardi betont mehrmals, dass er weder gegen GAV noch Mindestlöhne sei. Mit Regulierungen könne man aber nicht unbegrenzt in den Markt eingreifen. Die deutlich höheren Saläre im Vergleich zu Europa liessen sich nur «bis zu einem gewissen Grad mit Erfolg verteidigen.» Quelle

Zur Situation auf der Kostenseite macht Lardi keine Aussage. Die Bekämpfung der Hochpreisinsel Schweiz ist offenbar eine Kragennummer zu gross.

Ich kann mir sicher sein, dass schon bald ein Kommentar oder sonst eine Botschaft ins Haus flattert die sagt, ich sei ein Fremden feindlicher Ewiggestriger zu dem es gar nicht passe, dasss er selbst Ausländer in die Schweiz vermittelte.

Nichts da von „Menschenhändler“, „Kopfjäger“ oder „Headhunter“! Kein einziger Franken ging unrechtmässig über den Tisch! Jeder Anstellung die über mein Büro realisiert wurde, ging ein ordentliches Bewilligungsverfahren voraus. Es ist natürlich schnell etwas daher gesagt ohne genau hin zu sehen. Die Aussage stimmt insofern, als dass ich einer grosse Zahl von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz zu einem Job verholfen habe. Genauer: ich habe Bedürfnisse abgedeckt und mich dabei angestrengt, geeignetes Personal für offene, schwer zu besetzende Stellen zu finden und zu vermitteln. Jede vermittelte Person wurde eingehend geprüft, interviewt, auf Sprachkenntnisse getestet. Sie mussten unisono Schul- und Berufsbildung sowie die Berufstätigkeiten nachweisen (notariell beglaubigt). Das Sprachniveau musste mindestens dem Niveau B1, für die Berufsanerkennung B2 des EU-Sprachenportfolios entsprechen und das Sprachdiplom musste bis auf wenige Ausnahmen vom Goethe-Institut stammen. Die Berufe wurden auf Äquivalenz mit schweizerischen Berufen geprüft. Das Schweizer Rote Kreuz (SRK) oder das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) überprüften diese Ausbildungslehrgänge bzw. bestätigten die Gleichwertigkeit der Ausbildung. Damit ist gesagt, dass nur anerkannte Berufsleute gefragt waren. Da diese Berufsleute in ihrer Tätigkeit mit Menschen zu tun hatten, wurden sie auch bezüglich des kulturellen Hintergrundes ausgewählt. Menschen aus einer romanischen Kultur mit einer christlichen Religion und einer nachgewiesen guten Ausbildung passten wohl gut in die Schweiz, wo die Romanische Kultur in drei Landesteilen angesiedelt ist. Es gibt bisher einen Sozialfall der aus dieser Dienstleistung entstanden ist. Ursache dafür war ein Schweizer Transpörtler, der eine Baumaschine nicht richt vertaut hatte und die just beim Kreuzen ab seinem Lastwagen auf einen korrekt fahrenden PW fiel, in dem zwei Personen sassen und die dabei schwer verletzt wurden. Eine Person wird lebenslang daran leiden! Weil jede Person professionell selektioniert wurde, gab es auch kaum „Nieten“. Die Zahl liegt unter zwei Prozent. Und bedenkt man, dass zwischenmenschlichen Aspekte Grund für ein Scheitern war, kann die Zahl halbiert werden! Die Arbeitgeberseite hinterliess gelegentlich nicht den besten Endruck.

So lange ich als Personaler, ob angestellt oder in selbständiger Tätigkeit mit der Gewinnung bis zu allfälliger Freistellung von Personal zu tun hatte: Jede Absage wurde schriftlich begründet! Das ist eine Frage des Anstandes! Bewerbende, die die Voraussetzungen eindeutig nicht erfüllten wie z.B. ein Fahrradmechaniker der sich auf eine Stelle für einen erfahrenen Werkzeugmacher bewarb oder jemand ohne Beruf und Erfahrung auf eine qualifizierte Position, dann machte man keinen grossen Aufwand aber es gab eine Erklärung bezüglich Nichteignung.

Heute wird im Parlament über diesen Anstand verhandelt! Wer als Arbeitsloser Hoffnung auf einen Job hat, der erwartet Gründe für eine Absage. Sie dient ihm als Orientierungshilfe für weitere Anstrengungen. Diese Hilfe soll ihm mit staatlicher Hilfe versagt bleiben, weil sich die Politik in Details mischt um den letzt möglichen Saft für die Gewinnmaximierung heraus zu pressen! Und um Schönfärberei gegenüber von „Brüssel“ zu betreiben! Welche Leistung hat denn die EU schon dafür erbracht, dass über Jahre arbeitslose deutsche Ärzte und arbeitsloses Pflegepersonal, das durch billige ausländische Personen erstzt wurde, in der Schweiz Stellen fanden? Auf welchem Niveau befinden wir uns denn heute!? Dass viele Bewerbungen von Leutenkamen, die die Sprache nicht beherrschten (auch solche die die Schweizer Schulen besuchten!) soll auch noch erwähnt werden. An die schriftliche Form dürfen bekanntlich keine hohen Ansprüche gestellt werden (vgl. OR Art. 18, sinngemäss)!

Wer abschätzig daher plaudert, darf den Leistungsausweis jederzeit gerne unterbieten. Während andere professionell weiter dachten, hielten wir die Nase richtig in den Wind und versilberten wir unsere Nische zwischen den Grossen im Geschäft durch kräftiges Anpacken.

Die infame Unterstellung einer Fremdenfeindlichkeit stellt eine Geschmacklosigkeit der Sonderklasse dar. Ich bin in einem Umfeld gross geworden, wo Gastarbeiter aus Italien im gleichen Haus wohnten. Wir hatten es stets gut mit ihnen. Zu einem habe ich heute noch guten Kontakt. Er kam 1952 ins Blickfeld. Zu Hause betrieben sie eine Mühle, die er übernehmen sollte. Leider ging der Bedarf zurück und die Rentabilität sank. So war der gelernte Velomechaniker gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. er kam nicht zufällig in unsere Nähe, sondern durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Erst war er als Saisonier, später mit Daueraufenthaltsbewilligung da. Beruflich entwickelte er sich durch intensive Weiterbildung (fernkurse, Kursbesuche etc.) zum Netzelektriker. Er gründete eine Familie, kam später zum „roten Pass“, übernahm zusammen mit seiner Frau ein Haus seiner Schwiegermutter, welches er pflegte und im Laufe der Zeit umbaute und durch Zukauf eines Hausteils erweiterte. Heute mit mi 84 Jahren blickt er auf ein reichhaltiges Leben zurück, erfreut sich guter Gesundheit und fährt wie 1952 mit seinem Rennvelo regelmässig durch die gegend. Gastarbeiter waren Arbeitskollegen meines Vaters und sie waren alle samt nicht die schlechtesten! Gastarbeiter waren im Steinbruch meines Onkels anzutreffen. Sie stellten die besten Mineure! Und das Betonieren unter Wasser erlernte ein anderer Onkel von Italienern und kaum von einheimischen Bauunternehmern. Die hätten ihre Geheimnisse schön für sich unter dem Deckel gehalten. Ich habe Freunde, die 1956 aus Ungarn in die Schweiz kamen und welche die 1968 aus Tschechien kamen! Und über Jahre habe ich mit Leuten mit deutschem Pass erfolgreich zusammen gearbeitet. Über die Fliegerei werden Kontakte gepflegt, die weit über die Landesgrenzen hinaus reichen – auch nach der aktiven Fliegerzeit. Einst wirkten wir sehr erfolgreich als kleines, schlagfertiges Team, bestehend aus drei Ungarn, einem Deutschen, einem Östereicher, zwei Tschechen und drei Schweizern im technischen Bereich. Wir lebtem vom „Schaum“ der Wirtschaft, waren Feuerwehr, wenn es irgendwo Mangel an Arbeitskräften gab und waren zur Stelle, wenn es um schnelle Lösungen ging. Es entstanden Strassenmarkiermaschinen, Stahlmasten, Fernsehumsetzer (Stockern und Mühleberg), Sandfüllapparate für E-Sicherungen, Druckgusswerkzeuge, Getreideumlademaschinen, eine Transportseilbahn wurde zu einer Passagiertransportbahn umgebaut, es entstanden Dreizugkessel, ein Bootsstegsystem für über 800 Boote, Industriekühler und Vieles mehr! Dabei lernten wir kompetente Menschen aus dem In- und Ausland kennen. Mit Fremdenfeindlichkeit wären wir kaum weit gekommen! Nicht ich, nicht Bernhard, nicht Gorg, nicht Attila I oder II, nicht Tommie, nicht Hansueli, nicht Sepp waren die Könner! Wir erkannten, dass keiner so viel wusste (und konnte), wie alle! Die individuellen Stärken wurden ausgenützt, wir wären wohl dumm gewesen, es anders zu tun! Der Ölschock 1973 wirkte wie eine Zäsur. Weitere Widerwärtigkeiten liessen schliesslich das Team auseinander brechen. Jeder fand sofort eine neue Beschäftigung! Der Sozialstaat kam nie zum Zug!

Unser Land benötigt ausländische Fachkräfte, das steht ausser Zweifel und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Wir brauchen jedoch keine „Analphabeten“ und kriminelle Afrikaner anzusaugen, nur damit die Sozialindustrie zu mehr Subventionen kommt! Und Mitglieder von politischen Religionen die sich mehr subversiv als konstruktiv erhalten, und für die Andersgläubige „Kuffars“ (Ungläbige) sind, müssen dort bleiben, wo sie tun und lassen können, was sie wollen. Arabische und Türkische Gelder zur Unterstützung der Verbreitung des Islams im Westen, würden sie besser bei sich im Land in Bildung anlegen! Aber letztlich wollen sie hier etwas holen und betreiben Unterwanderung.

Trump sagte: „Wir werden eine nationale Anstrengung unternehmen, um unsere schwer vernachlässigte Armee neu aufzubauen. Wir haben keine Wahl. Wenn wir auf diese Welt schauen, sie ist ein Pulverfass (tinder box). Wir möchten eine starke Armee – und wir wollen sie nicht einsetzen müssen. Idealerweise werden wir sie nicht einsetzen müssen. Aber wir werden ISIS zerstören. Gleichzeitig werden wir eine neue US-Außenpolitik verfolgen, die endlich aus den Fehlern der Geschichte lernt. Wir werden mit dem Versuch aufhören, Regime zu Fall zu bringen und Regierungen zu stürzen. Erinnern Sie sich: Sechs Billionen Dollar haben wir an Kosten im Nahen Osten ausgeben. Unser Ziel ist Stabilität, nicht Chaos. Denn wir wollen unser Land aufbauen – es ist an der Zeit.“ Quelle

Trump vergass zu sagen, dass genau diese Politik zu den grossen Völkerwanderungen führten, die in Europa grosse Flüchtlingswellen auslösten und ob er daran gedacht hat, die Kosten dafür zu übernehmen. Von den Europäern habe ich auch noch nicht gehört, dass sie entsprechende Leistungen einzufordern gedenken. Ginge es um Banken, wüsste man in den USA exakt wer zu bezahlen hat! Kriegstreiber geniessen Vogelfreiheit! Man stelle sich vor, was mit 6 Billionen (Milliarden!) Dollar an Entwicklungshilfe in diesen Ländern gebracht hätte…

Die Völkerwanderung ist aber auch eine geplante Angelegenheit!

Der breiten Öffentlichkeit wird suggeriert, die sogenannte «Flüchtlingskrise» sei aus heiterem Himmel über Europa hereingebrochen. Es ist aber nachweisbar, dass dieses Ereignis von langer Hand geplant war.

Mehr dazu: Die geplante Invasion – eine Beweisführung

Die Planung ist tiefgründiger! => Internationale Migration

Frau Merkel hat sich in die Nesseln gesetzt, als sie glaubte, dass „wir es schaffen“! Insgeheim ging es ihr um die Erfüllung des Plans, die zu geringe Fertilität in Deutschland und in der EU durch eine „globale Einladung“ zu überwinden. Persönlich hat sie nichts zu dieser Problemlösung beigetragen. Es ist ihr Recht. Andere haben auch Rechte – zumindest sollten sie diese zugestanden bekommen!

Doch nun den andern in Demokraturmanier zu sagen was Sache ist, ihnen quasi dauernd das Wort vom Sonntag verkünden gehört offenbar zum Ton eines Pfarrers Tochter. Die Bürger haben nach geltender Meinung der „Eliten“ in Sachfragen eh nichts zu sagen – in der EU, ergo auch in Deutschland. Italienische Verhältnisse auf deutsch! Die Deutschen, ich mag sie, haben längst genug von der ständigen Bemutterung. Sie verstehen es inzwischen, sich in ihren Nischen einzuigeln. Und da können sie sein wie sie sind! Frau Merkel hingegen beschäftigt sich vermehrt mit den Geistern, die sie gerufen hat…

„(…)Bundeskanzlerin Merkel warnt laut dpa nach dem Mord an einer Studentin in Freiburg, alle Flüchtlinge zu verurteilen. Der Mord sei ein „tragisches Ereignis“.)“

Es braucht nicht einfach mehr Menschen, die sich hier bequem ausbreiten wollen, sondern solche, die Bedingungen erfüllen (Sprache Wissen, berufliche Erfahrung, Integrationsfähigkeit usw.) – und die etwas leisten wollen. Diese Leistung, als Beitrag zum Wohlstand aller verstehe ich als Gegenleistung an die Gastfreundschaft, die nicht missbräuchlich und schamlos ausgenützt werden darf! Für das Aushalten ausländischer Schmarotzer habe ich kein Vertändnis. Wir haben selbst schon genug davon!

Sollen Griechenland (24%), Spanien 19%,  Italien (11,6%), Portugal (11%) usw. mit ihrer hohen Arbeitslosigkeit noch „Konkurrenz“ anwerben? In Italien dürfte lediglich die MAFIA davon profitieren! So wie es genügend Gelehrte jedoch zu wenig Intelligente gibt, hat es genügend Menschen, aber zu wenig, die sich in einer hoch industrialisierten Welt zurecht finden würden. Das Problem kann nicht mit gesteuerten Wirtschaftsflüchtlingen gelöst werden! Wenn chinesische Kraftwerke am Mekong Millionen von Menschen den Lebensraum nehmen weil dadurch die Flusstiere aussterben oder die Populationen stark vermindert werden, kann man diese Menschen nicht einfach nach Deutschland oder sonst wohin bringen. Oder sollen diese etwa die nächste industrielle Revolution meistern, gegen Roboter kämpfen?

Ergänzend zum Thema


Migrationspolitik ein bodenloses Fass

Die Migrationspolitik ist teuer, die Effizienz fraglich. Die Kostenwahrheit wird verschwiegen. Es kommt der Eindruck eines bodenlosen Fasses auf.  Mittelverschwendung?!

«Wer Schutz braucht, soll auch Schutz bekommen. Wer keinen Schutz braucht, muss die Schweiz verlassen»: Grundsatz der Schweizer Asylpolitik laut Justizministerin Simonetta Sommaruga  (NZZ 4.9.2014). Konsequent müssten etwa 95% zurückgewiesen werden weil sie  Wirtschaftsflüchtlinge sind (keine Bedrohung an Leib und Leben).

UNHCR:  Definition  Flüchtling | www.unhcr.ch:

  • Ein Migrant verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig…
  • Im Normalfall müssen Personen vor ihrer Anerkennung als Flüchtling glaubhaft machen, dass ihre Furcht vor Verfolgung begründet ist.

3/4 der Gefangenen, ca. 5304, sind Ausländer (Sept. 2014). Der Vollzug einer Strafsanktion in der geschlossenen Abteilung einer offenen Anstalt mit einer normalen Sicherheitsstufe kostet zwischen 195 (2011) und 243 (2014) Franken. Die höchste Sicherheitsstufe bei einer Inhaftierung in einer offenen Anstalt kostet gemäss der Aufstellung zwischen 236 und 294 Franken (Bellechasse). Über alles kostet ein Häftling etwa Fr. 390/Tg!

In Schweizer Strafanstalten bilden Muslime das Gros der Gefabgenen. Imame sollten diese Häftlinge betreuen für deren geistige Gesundheit sorgen… und natürlich auf Kosten des Staates!
Bürger aus EU- und Efta-Staaten, gerade erst in die Schweiz gekommen, beziehen häufiger Arbeitslosengeld. 2013 betrugen die bezogenen Taggelder 31 Mio Franken (2313 Personen) gegenüber dem Vorjahr von 21 Mio Franken (1767 Personen).

SozialhilfeGesamtschweizerisch beziehen 2,9 Prozent der hiesigen EU- und Efta-Bürger Sozialhilfe. Die Zuwanderung von Bürgern aus der EU habe keinen negativen Einfluss auf die Sozialhilfe in der Stadt Zürich, so der SP-Magistrat Martin Waser im November 2013.

Wie kommt es denn, dass 25% der Akademiker im Kanton Zürich arbeitslos sind, wo doch dauernd qualifizierten Fachkräften gefordert werden? Allein gegen 3000 Akademiker aus dem Ausland stempeln! „Gschdudièrti hättit mièr gnuèg aber zwenig Gscheydi!“ (Studierte hätten wir genug aber zu wenig Gescheite).Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Lesen Sie: Mathias Binswanger: Hoch qualifiziert – und arbeitslos 

Personalverantwortliche haben die stereotypen Ausreden, die man schon gar nicht mehr hören mag stets parad: Zu alt, überqualifiziert, wir haben jemanden mit idealem Profil den Vorzug gegeben, derweil weiter Inserate für die gleiche Stelle geschaltet werden… Ihnen kann ich nur sagen:

„Mauert mit vorhandenen Steinen, nicht mit Fantasien!“

Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung  ist die Migrationsbehörde zuständig, die Arbeitsmarktbehörde für den Arbeitsvertrag und die Sozialhilfe für den Vollzug bei einem Unterstützungsanspruch. Schaut die Migrationsbehörde zu wenig genau hin? Überprüft die Arbeitsmarktbehörde die Arbeitsverträge zu lasch? Ist die Sozialhilfe zu grosszügig?

Die Kosten der Asyl-Katastrophe betragen nach Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit», 7‘132‘000‘000 Franken! Die Kosten für die zwischen 100‘000 und 300‘000  anwesenden Sans-Papiers nicht mitgerechnet! –  Das Asylwesen auf 50% reduzieren und der eingesparte Betrag in die AHV legen! Das wäre wenigstens eine Geste dem Volk gegenüber! Die frei werdenden Arbeitskräfte könnte das Gesundheitswesen brauchen und es müssten um diese weniger „importiert“ werden. Man könnte sogar die Beiträge an die AHV senken, was die Wirtschaft mit Handkuss annehmen würde! Gar der SP müsste dies gefallen!

Ist ein Land für Flüchtlinge attraktiv, laufen die Geschäfte der Schlepper umso besser. Personalvermittler wollen auch vom Kuchen haben. Sie forderen die Attraktivität zu steigern, indem Flüchtlinge schneller in den Arbeitsprozess einbezogen werden sollen. Auch Gewerkschaften fordern mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Das gäbe Arbeit, allein schon, um Lohndumping zu bekämpfen… Während die EU eine härtere Gangart gegenüber Schleppern berät  und eine Quotenregelung in weiter Ferne ist, weil ein Dutzend Staaten Quoten ablehnen, nahm BR Simonetta Sommaruga die Weltausstellung in Rom zum Werbeanlass für eine flüchtlingsattraktive Schweiz! Es ist nicht zu hoffen, dass sie bald genug davon bekommen wird! «Italien muss alle Flüchtlinge registrieren» und pochte damit auf die vertragliche Umsetzung. Über das Filtrieren mitgereister Terroristen im Mittelmeer hat sie keine Foderungen gestellt. Ob sie dies im *humanen Strafvollzug heilen will, ist offen. Im eigenen Land geht es weniger um die Umsetzung, ansonsten hätte man nicht so viele „Vorläufig Aufgenommene“, die zu einem „Definitifum“ werden!  Parkbussen und Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden ist einfacher. Wo ist die Verhältnismässigkeit?

Beachten Sie:

Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung