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Der Wonnemonat Mai – ist vorbei…


Es soll Karl der Große gewesen sein, der im  im 8. Jh. den Namen Wonnemond (altdeutsch: Wunnimanoth) einführte, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist.

 

 

 „Karl der Grosse“ in der Krypta des Zürcher Grossmünsters

 

Karl der Grosse mit bester Aussichtslage am Zürcher Grossmünster

 

Da oben thront er also, der Grosse Karl

Die Blütenpracht des Frühlings ist nun vorbei

 

 

Früher wurden die Birnen gesammelt und sie wurden zu Most verarbeitet und es wurde Schnaps gebrannt. Die „Träschtstöckli“ wurden getrocknet. Sie dienten als Heizmaterial.

Heute lohnt sich dies alles nicht mehr. Die Birnen werden dem Vieh verfüttert!

 

es braucht keine Worte…

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Teysachaux


Der Teysachaux, hier von Les Paccots in der „Waadt-Strasse“ gesehen, wird vom Föhn „bezirzt“ oder „eingeseift“.

Foto: H. Odermatt

Angenehme Temperaturen dank dem Südwind am 19.10. 08. Les Paccots liegt oberhalb Châtel-Saint-Denis.

In den Bergrestaurants gibt es lokale Spezialitäten zu geniessen. Mit etwas Glück kann man die traditionelle Käseherstellung auf dem Feuer beobachten. Zu Empfehlen ist die Buvette von Raoul, unterhalb des Col de Lys.

Zwischen dem Genfersee und dem Greyerzerland, bietet Les Paccots ein weitläufiges Wanderwegnetz und eine wunderbare Tier- und Pflanzenwelt.


Nachhaltigkeit


Die Eisenbahnbauer der RhB hatten viele, oft gar fast unüberwindbare Hindernisse im Gelände zu meistern. Dank Beherrschung ihres Hanwerks, ist ihnen dies gelungen. „Beherrschung des Handwerks“ wäre heutzutage in dieversen Berufen besonders gefragt…

Viadukt der RhB, Rhätische Bahn, bei Sedrun, Foto: H. Odermatt

Sicherheit, Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit waren die Dominanzen. Die Pioniere waren wagemutig aber keine Fantasten. Das Viadukt erfüllt nicht nur eine Funktion. Es ist ästhetisch schön gebaut.


Arnika


Es war nicht der Wind, der dieses Bild verzitterte, sondern der Fotograf. Arnika sieht man nicht alle Tage, deshalb habe ich dieses schöne „Blüemli“ eingefangen. Die Pflanze wird als Heilplanze verwendet aber es werden ihr auch „Zauberkräfte“ zugeschrieben – wer’s glaubt! Falsche Anwendung kann schwere Folgen haben.

Arnika (Arnica montana)

Wichtig für Carolus Magnus, Sackstark, falls ihm der Tabak weggenommen werden sollte:

„(…) Arnika wurde früher dem Schnupftabak zugesetzt, denn die getrockneten Blätter reizten die Nasenschleimhäute. Gemeinsam mit Huflattich und Königskerzenblüten wurde Arnika auch als Kräutertabak geraucht.

Mir genügt der Anblick.

Der Dorf-Drogerist bietet eine Arnikasalbe als Hausspezialität an. Das Kleingedruckte:
Indikationen :
Oberflächliche Venenentzündungen, Krampfadern, schwere und müde Beine, hilft bei Blutergüssen nach Quetschungen oder Verstauchungen. Bewirkt und beschleunigt die Heilung. Salbe darf nicht auf offene Wunden aufgetragen werden. Man wendet die Salbe 1-3 mal täglich an. der Inhalt: Tinct. u. Öl Arnicae Ö, Chamomillae.


Stiefmütterchen


Auf dem Weg on der Käserstatt zum Lungerer Giebel, begegnet man dem gelben Stiefmütterchen. Nach Wikipedia soll dieses nur in der Umgebung von Aachen vorkommen.
Gemeint ist das gelbe Galmei-Veilchen (Viola calaminaria). „Unser Stiefmütterchen“ ist wohl das gelbe Alpenstiefmütterchen (Viola lutea)

Gelbes Alpen-Stiefmütterchen (Viola lutea) Foto:© H. Odermatt

Die „Saftmale“ – die braunen Striche, dienen den Insekten als „Wegweiser“.


Edelweiss


Diese schönen Edelweiss-Exemplare habe ich auf dem Bonistock über der Melchsee-Frutt entdeckt. Touristen sind daran vorbeigelaufen, ohne auf die Pracht aumerksam geworden zu sein.

Edelweiss (Leontopodium Alpinum) Foto:© H. Odermatt

Wer hätte das gedacht:

„(…) Mit einem raffinierten Sonnenschirm schützt sich das Edelweiß vor der gefährlichen ultravioletten Höhenstrahlung. Belgische Physiker haben den Sonnenschutz der streng geschützten Blume enträtselt. Mehr in der Welt: … Warum das Edelweiss keinen Sonnenbrand bekommt…


Schweizer Mannsschild


Die Natur hat noch viele Geheimnisse und Schönheiten bereit. Man braucht lediglich die Augen zu öffnen und bewusst zu sehen.

Schweizer Mannsschild, Fundort: Nähe Figgenloch/Melchsee-Frutt Foto:© Brigitte Odermatt

Das Schweizer Mannsschild (Androsace helvetica) bevorzugt Kalkfelsen. Die Blühtezeit ist ist zwischen Mai und Juli.

Das Schweizer Mannsschild habe ich auf einer Wanderung eher zufällig entdeckt. Da ich eigentlich nicht über „grüne Daumen“ verfüge, war das Lob von Brigitte nicht zu überhören. Leider war der Fotoapparat zurückgelassen worden. Schade, dachten wir. Ziemlich genau ein Jahr später zog es Brigitte in Begleitung einer Freundin an den Fundort zurück. Diesmal war der Fotoapparat dabei. Sie hat die „Beute“ eingefangen, wie Figura zeigt!


Bränderli – Männertreu


Nigritella nigra (Männertreu)
„Bränderli“, Lungerer Giebel, Juli 2007, Foto: © H. Odermatt
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S‘ Bränderli ist wirklich treu, standorttreu. Weil es geschützt ist, stecken wir es nicht an den Hut, sondern bannen es in die Kamera. Man begegnet ihm z.B. auf dem Aufstieg von der Käserstatt zum Lungerer Giebel. Das ist schon seit eh und je so! Der nach Vanille riechende Duft machte aus dem Bränderli schon vor Urzeiten eine Zauberpflanze. Sie musste gar als Liebeszauber seinen Dienst tun. Mein Grossvater war ein excellenter und weit herum anerkannter Käser. Ervermutete in diesem zarten Pflänzchen die Ursache für das Blähen des frisch hergestellten Käses, was gelegnetlich vorkam!


Wichelsee, Obwalden


 

Am Wichelsee; Foto H. Odermatt

DerWichelsee, einNaherholungsgebiet vor der Haustür. Der See ist gestaut, hat geringe Tiefe und das Volumen beträgt ca. 400’000 m3. Das Gebiet ist ein kleines Wanderparadies.

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