Kategorie-Archiv: 36 Nachgedacht

Zum Geburtstag der Schweiz

Helvetia

 

Was auf dem Rütli einst begann,

in letzter Zeit langsam zerrann.

Die Vögte die uns einst regiert,

hat man damals abserviert.

Mit Waffen, Schimpf und Schand,

jagte man sie aus dem Land.

Die Eidgenossen ganz brutal,

erlösten sich von dieser Qual.

Vorbei mit all dem Leiden,

man konnte selber nun entscheiden.

So verging dann Jahr für Jahr,

man lebte frei und wunderbar,

bis plötzlich dann die EU kam

und uns die Freiheit wieder nahm.

Gesetze die doch gar nicht schlecht,

brauchen plötzlich EU Recht.

So wird wohl die Bundesfeier,

langsam verdeckt vom EU Schleier.

Politiker die Reden schwingen,

die wirklich patriotisch klingen,

plötzlich mit ihren Gedanken,

wieder zaudern oder wanken.

Was die Eidgenossen einst erreicht,

langsam in die Ferne schweift.

Vögte der modernen Zeit,

machen sich im Lande breit.

Solange unsre Schweiz noch steht,

wohl auch die Schweizerfahne weht.

Es möge lange noch so bleiben,

dass fremde Vögte wir vertreiben.

Unser Land hat oft bewiesen,

wir meistern all die Krisen.

Ich bin auch!

Ruedi Gysi, 29. Juli 2019

***

…. „(…) Übertragen auf heute heisst das: Wir müssen unseren eigenen erfolgreichen Weg gehen. Unseren freiheitlichen Weg.

Denn ich glaube, dass der Satz vom „geostrategischen Unding“ auf alle Systeme zutreffen mag, ausser auf eines: Das freiheitliche Modell der Schweiz. Vorausgesetzt, wir haben die Kraft und den Mut, uns die Freiheit weiterhin zu bewahren. …)“ Quelle/Mehr

„Wollen wir freie Schweizer bleiben?“

Schweiz: Souveränität und Freiheit bewahren


Menschen würden dümmer

Von Zeit zu Zeit finden Wissenschaftler, dass der IQ der Menschen sinkt.

„(…) Haben Sie schon mal bemerkt, dass die Leute immer dümmer werden? Verkäuferinnen sind mit einfachsten Additionen überfordert, der Wortschatz schrumpft, Prüfungen werden leichter, technologische Durchbrüche sind selten und weniger spektakulär, Unternehmer haben Mühe, geeignete Mitarbeiter zu finden.

All das bilden Sie sich nicht ein. Es ist tatsächlich so. Überall in der Welt geht die durchschnittliche Intelligenz zurück. Im Westen erreichte der durchschnittliche IQ seinen Höchstwert zwischen 1850 und 1870 (nachdem er seit dem Mittelalter kontinuierlich angestiegen war). Seitdem geht es langsam, aber sicher bergab. Um 1900 waren Lehrer im Durchschnitt so intelligent wie heutige Professoren. Heutzutage sind Lehrer ungefähr auf dem intellektuellen Niveau eines Fabrikarbeiters von 1900…)“ … WW 10.07.19, James Delingpole

Ich bin froh, dass es bei den Lehrern Ausnahmen im positiven Sinn gibt. Negativer Anschauungsunterricht gibt es ja nicht wenig! Daraus wäre zu folgern, dass Fabrikarbeiter lohnmässig glmindestens gleich gehalten werden wie Lehrer!

Es gibt genügend Beispiele dafür um zu merken, dass einge Mühe haben. Die SBB ist nicht in der Lage Eisenbahnzüge zu kaufen. Die Doppelstöcker von Bombardier sind gemeint. Die Armee bringt es nicht fertig einen gescheiten Duro – Ersatz zu posten. Der Bundesrat hat sich in der Energiewende vertan. Im Wallis wird eine Autobahn nie fertig. Und da Informatik Debakel beim Bund haut noch einen oben drauf! Und – dummschlaue und kurzfristig denkende Produktentwickler „konstruieren“ Schwachstellen in ihre Produkte ein, um die Fabrikation und Umsatz zu sichern. An den Ressourcenverschleiss wird nicht gedacht oder er wird bewusst ausgeblendet. Schöpferische Zerstörung nannte dies Joseph Alois Schumpeter, von Wertanalyse wird in den Entwicklungsbüros geredet. Dabei wird oft die reduzierte Lebenserwartung eines Produktes verfolgt. Beispiel: Die Tiefkühltruhe gibt nach 6 Jahren den Geist auf! Hauptsache, der Rubel rollt! Das zeigen auch Dieselskandale, Verschleierung von Abgaswerten sowie die Finanzkrise (en). Selbst dem „sagenhaften“ VW-Käfer wurde eine beschränkte Lebensdauer „eingebaut“! Ungläubig? Dann versuchen Sie doch einmal bei einer E-Zahnbürste von Braun (Oral B) den Akku zu wechseln!

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stieg der Intelligenzquotient der Menschen stetig an. Seither sinkt er. Woran liegt das?

„(…) In den 1980er Jahren hatte der neuseeländische Intelligenzforscher James Flynn die Beobachtung gemacht, dass bei Menschen aus hochindustrialisierten Ländern die Werte, die sie bei Intelligenztests erzielten, kontinuierlich zunahmen. Wenn man die Messungen aus Intelligenztests mit dem Durchschnitt für eine Vergleichsgruppe einer oder mehrerer Generationen früher vergleicht, so ließ sich ein durchschnittliches Wachstum des Intelligenzquotienten in einem Jahrzehnt von 3 Prozent erkennen. Diesen Trend, der auch von anderen Wissenschaftlern bestätigt wurde, hieß nach seinem Entdecker Flynn-Effekt….)

Schulabschluss, Intelligenz – lediglich Anpassungsfähigkit??

Die bekannten Intelligenztests geben zwar Hinweise auf ein angeeignetes Wissen, welches an den Schulen gewonnen wurde. Was die Tests aber messen sollen, ist kaum genügend definiert! Extrem ausgedrückt: Wer aus dem Urwald kommt und nie eine Schule gesehen hat, kann einen Intelligenztest gar nicht bestehen. Aufgrund seiner Erfahrungen weiss er vielleicht was eine Kurbelwelle ist. Was ein Zeisigzweig ist weiss er vermutlich nicht.

Bei Tests stellen sich immer Fragen wie oder nach der Objektivität, nach der Reabilität und der Validität. Da die meisten Tests auf die eine oder andere Art verbal sind, liegt eine Gefahr des Nichtverstehens vor.

Wer kennt nicht mindestens ein paar Menschen, die mit kleinem Schulsack Grossartiges erreicht haben? => Unternehmen Schwalmis – Projektabwicklung einmal ganz anders.

Es ist u.a. auch wichtig, zu wissen, wo man „Nachschauen“ kann! Früher besass man Formelbücher, Handbücher usw. Heute nehmen uns Smartphon, google und Kleincomputer die“ Last der Regale“ ab. Wer mit dem Auto im Dorf Milch einkaufen geht, stellt zuerst das Navi ein! Selbst die Luftwaffe findet, weil die F5E Tiger veraltet seien, einen Demonstrationsort nicht. Die Gamergeneration erwartet die Information auf einem Bildschirm… Die praktische Intelligenz wird vernachlässigt und die emotionale ist zu anspruchsvoll…

Die Intelligenzentwicklung ist so weit gediehen, dass sich der Mensch selbst ausrotten kann. Ob er es tut, steht in den Sternen. Vorher aber sollte er sich möglichst viele praktische Fähigkeiten aneignen! Nägel werden auch künftig eingeschlagen, mit dem Hammer oder mit dem Tracker. Beides verlangt nach „gewusst wie“!


Vierte Industrielle Revolution

Während man heute noch möglichst 6- bis noch mehr Spuren aufweisende Autobahnen in die Städte plant, dort aber möglichst alle Parkplätze abschafft, überlegt kaum jemand in Wirtschaft und Politik über echte und zukunftsträchtige Alternativen nach. Und falls, ist es beim Volk bisher noch kaum angekommen! Man zentriert Arbeit und lässt tausende von Arbeitskräften antanzen (Pendlerkosten). Dezentralisation der Arbeit wäre ein wichtiges Postulat. Es würde neben den grossen Zentren auch in der Region Steuersubstrat abwerfen, mit allen Konsequenzen. Im Hinblick darauf, was uns noch blüht ist der „Steuerdeal“ aus Sicht AHV vermutlich eine gute Zwischenlösung. Die definitive Lösung kann momentan niemand voraus sehen, denn Roboter bezahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, ausser es würde eingeführt! Was weltweit desbesüglich geschieht, wird wohl in die Betrachtung einbezgen werde müssen!

Wir können hautnah mitverfolgen wie eine neue Industrielle Reform, die vierte, im Entstehen ist! Die Rede ist von der grossen digitalen Transformation. Untertitel sind: Roboter, Drohnen, Künstliche Intelligenz KI, virtuelle un andere Realitäten, Schwarmintelligenz, usw.

Jörg Heynkes: „(…) Humanoide Roboter, Drohnen, Schwarmmobilität, künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realitäten…
Wir leben, so Jörg Heynkes, in der spannendsten, aufregendsten aber auch gefährlichsten Zeit der Menschheitsgeschichte. In diesem Vortrag führt er vor Augen, wie tiefgreifend die Digitalisierung schon in naher Zukunft unsere Lebenswirklichkeit verändern wird. Er beschreibt die gewaltigen Chancen dieser „vierten industriellen Revolution“, die uns ganz neue Möglichkeiten geben wird, Probleme zu bewältigen. Er betont aber auch die Notwendigkeit eines radikalen Umdenkens. Denn wenn wir weitermachen wie bisher und nicht lernen, die neue Technik verantwortungsvoll zu nutzen, steuern wir auf den Abgrund zu.)“

Was gemeint ist und eine Zeitabfolge:

Es geht nicht primär was Atlas kann, es geht primär darum, wie Atlas gesteuert wird. Und es geht darum, zu wissen, dass das was Atlas kann, die nächsten 10’000 Atlas‘ ebenfalls können!

*****

Die Vögel brauchen sich um Digitalisierung, KI, usw. nicht zu kümmern. Sie haben dieses Problem nicht, denn ihre einzige Aufgabe ist die Bewahrung des Fortbestandes und nicht das Ziel, gierig mehr als andere zu haben, koste es was es wolle… Das was z. B. eine Meise kann, können alle anderen Meisen auch….!

Die folgenden Bilder wurden im Mai 2019 geschossen. Ab dem 22. 05. 19 war der Flugbetrieb eingestellt, ergo auseflogen! Der Nistkasten wurd von unserem Grosskind vor vielen Jahren in der Schule gebaut. Mit der Ausreise ins Ausland blieb der Kasten da. Seither haben jedes Jahr Kohlmeisen darin genistet. Dreimal kam es vor, dass nach der ersten Brut Blaumeisen einzogen und mit wenig „Zusatzpolster“ das bestehende Nest nutzten! Einmal wurde die frühzeitig verlassen.

Umgebung scheint sicher

Ob die Vögel in Zukunft ihre Aufgabe erfüllen können hängt vom Nahrungsangebot ab. Dieses wird weitgehend durch Unmengen von Produkten an „Pflanzenschutzmitteln“  wie Glyphosat und anderen der Grosskonzeren wie Monanto, –  Bayer, Syngenta& Co, eingesetzt durch die Landwirtschaft, eingeschränkt oder zerstört.  Dass in dieser Richtung etwas passiert ist erkennen wir daran, dass unsere Autoscheiben kaum mehr tote Insekten aufweisen. Selbst die Segelflieger haben festgestellt, dass die Torsionsnasen über viel längere Zeit sauber bleiben als vor 20 Jahren!

gestartet
Der eine raus, der andere rein!
Hat geklappt, es ist frei
Bald frei?
Ausflug

Kommentare:

„(…) Heynkes ist ein hervorragender Referent. Ja ich denke unsere “Enkelpersonen” werden sich in einer solchen Welt zurechtfinden oder zurechtfinden müssen. Schwarmmobilität ist ein interessantes Stichwort. Aber wie halten die ”Digitalisten” die “Nichtteilhabenden” und die wird es in Massen geben im Zaum?  Wohl mit “Schwarm” – Roboterkriegern. Also Jörg Heynkes hat die Fantasie angeregt und wir können jetzt an den Pensionärstammtischen “schocken”.
Die Industriegesellschaft wird Gewinner und Verlierer produzieren. Das ist heute und war gestern so. Am richtigen Ort zu sein wird die grösste Herausforderung sein. Wir werden ja sehen, als Zuschauer oder Betroffene.)“ (von O. B., Davos)

„(…) Wir erleben in unseren kurzen Jahren  wirklich fantastische Entwicklungen, am Boden, in der Luft und im Space, vom Mensch erzeugt.  Leider aber auch schreckliche  Ereignisse  rund herum auf diesem Globe, auch vom Mensch gemacht.  … … und zum Thema Windschutzscheibe und Insekten: Wir waren vor einigen Tagen auf der Autostrasse nach Zentral Texas, als uns ploetzlich mit einem Klapf die volle Sicht nach vorne limitiert wurde. Nach dem Stop fanden wir die Scheibe mit Honig ueberdeckt und viele tote wilde Honigbienen. Ein Schwarm muss auf der Suche nach mehr Blumen vom sicheren Flugweg abgekommen. Schlechter Staffelfuehrer, oder Ausfall der Sensoren! – (O. Sch., Arlington, Texas)


Waffenrecht

Die Ja-Sager zur Waffenrechtsinitiative machen es sich einfach. Bei einem Ja  betrifft es nach Ihnen niemanden nachteilig in der Schweiz. Dafür gewinnen alle: Wirtschaft, Tourismus, Sicherheit, und schliesslich wird der Wohlstand damit gefördert…. Es gleicht schon fast einer win-win-Situation um nicht gerade von einem einseitigen politischen Perpetuum mobile zu reden.

Aber eigentlich fürchten sich die Jasager davor, dass die Schweiz aus dem Schengenraum fliegen könnte. Da muss doch wohl eine Drohung in der Luft liegen! Duckmäuserisch will nachgegeben werden! Eine Folge von einstig falschen Verhandlungen mit der EU.

Sie meint dazu, Monika Rühl, Direktorin von Economiesuisse:

Waffenrecht Schengen

Wenn wir mit einem Ja nur länger bleiben können, handelt es sich ergo eh um eine befristete Angelegenheit! Warum die ganze Aufregung? Frau Rühl hat sich entsprechend geäussert!

So wird mit dem Volk umgegangen! Für wie blöd wird dieses eigentlich gehalten?

„(…) Für die Wirtschaft und den Tourismus steht viel auf dem Spiel am 19. Mai. Im Video erklären drei Wirtschaftsvertreter, warum ein JA zum Waffenrecht so wichtig ist. Jetzt Video ansehen!)“

Waffenrecht, Schengen, Reisen

Das freie Reisen ist zwar angenehm, aber auch contraproduktiv in Sachen CO2-Ausstoss, Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminalismus. Es beisst sich in den Schwanz. Man will unbeschränkt reisen und CO2 ausstossen können. Um Letzterem ein grünen Anstrich geben zu können will man den Leuten, die ja frei reisen können, eine CO2-Steuer abknöpfen… reine Gewissensberuhigung.

Er sagt dazu,  Andreas Züllig, Präsident Hotelier suisse – zvg „(…) Ein Ja bei dieser Abstimmung ist für den Tourismusstandort Schweiz von zukunftsweisender Bedeutung…  Schengen ist nicht nur für die Schweizer Sicherheitsbehörden ein Gewinn, sondern auch für den Tourismus. …)“

Die Touristiker haben den Markt schon gepflegt, als es Schengen noch gar nicht gab. Man denke anden langjährigen Verkehrsdirektor  Kurt H.  Illi, der persönlich für die Stadt Luzern und die Region bis auf die Chinesische Mauer geworben hat. Ein Profi halt!

Bisher hat weder der Tourismus noch die Wirtschaft wegen des bestehenden Waffenrechts gelitten! Die nicht bewachten Aussengrenzen der EU fördern auch das freie Reisen Krimineller und Wirtschaftsflüchtlingen, was nun ja schon zur Genüge nachgewiesen wurde !

Kurt Rohrbach, der „Berner Chef der Chefs“ bläst mit dem Strom schwimmend ins Horn!  „Wichtiger Sicherheitsgewinn“ «Über 50 Fahndungstreffer pro Tag erhalten Schweizer Behörden auf diesem Weg. Allein aus der Schweiz wird das SIS rund 320’000 Mal abgefragt – und das jeden Tag» Das SIS ist ein Informationssystem, in dem gestohlene Gegenstände und Personen ausgeschrieben werden, die polizeilich zwecks Auslieferung gesucht werden, mit einer Einreisesperre belegt sind oder vermisst werden. Es ist davo auszugehen, dass auch Schengenstaaten an Schweizer Informationen interessiert sind. Um den Datenaustausch zu pflegen benötigt man ein entsprechendes gegenseitiges Abkommen und keine Erpressung! Trotz SIS ist der Fall des schweizerisch-spanischen Doppelbürgers Amri erst nachträglich ans Tageslicht gekommen! Wer hat versagt?

Man Stimme entspannt mit einem überzeugten Nein. Sie werden sehen, die Innovationskraft wird die „Schengenschranken“ und den „EU-Druck“ neutralisieren! Politiker, Touristiker, Reisende und Sicherheitsfachleute werden den Kopf etwas schräg halten, so dass die graue Masse in einer Ecke zusammen läuft und dann werden die entsprechenden Ideen zu neuen und sinvollen Strategieen führen!

Vielleicht wird der Schutz der EU-Aussengrenzen doch noch wirksam konzipiert!

Das Waffenrecht: «Das geht die EU nichts an»

„…) Der amerikanische Verfassungsgründer Thomas Jefferson wusste genau, warum ein liberales Waffenrecht elementar ist: «Der wichtigste Grund für die Menschen, ihr Recht zu behalten, Waffen zu tragen, ist, als letzter Ausweg, sich vor der Tyrannei der Regierung zu schützen.»…)“ Quelle


Frauen einst und heute

Überall in unserem Land

einst die Frau am Herde stand,

sie kochte, putzte Tag und Nacht,

hat am Krankenbett gewacht.

Sie hat Kinder gross gezogen,

bis sie alle ausgeflogen.

Schluss mit Hausarbeit und Kinderbrei

die Frau die fühlt sich heute frei.

Selbst an den Firmenspitzen,

heute starke Frauen sitzen,

sie bestimmen auf der Welt

über Macht und über Geld.

Es gibt Frauen die regieren,

die ganze Völker dirigieren.

Frauen machen nun auch schon

mit bei der Korruption.

Frauen die heut Waffen tragen

und sich sogar in Kriege wagen,

die Soldaten kommandieren

und Menschen bombardieren.

Selbst im Boxring kann man sehen,

dass Frauen an die Grenzen gehen.

Frauen tun heut all die Sachen,

die eigentlich die Männer machen.

Die Welt hat sich gedreht,

wie das wohl noch weiter geht.

Männer die im Kindbette liegen,

weil sie dann die Kinder kriegen.

Ob dem Kind da nicht die Lust,

vergeht an der behaarten Brust.

Familie ein sicherer Hort,

bald nur noch ein schönes Wort.

Schade für die schöne Zeit

mit Familie und Gemeinsamkeit.

Ruedi Gysi

Tja, was gibt es da noch bei zu fügen ausser, dass die Frauen oft doch die stärkeren Männer sind! 🙂


Zum Geburtstag der Schweiz

„(…) U di autè Eidgenossen hey denand is Füdli geschossè!)“

Winkelrieddenkmal, Stans; Erinnerung an die Schlacht bei Sempach 1386

Zum Geburtstag der Schweiz

Rütlischwur

Mit dem Schwur der Eidgenossen,

hat die Freiheit man beschlossen.

Die fremden Vögte mussten raus,

denn ihr Benehmen war ein Graus.

Man wollte frei entscheiden,

nicht unter fremder Herrschaft leiden.

Doch plötzlich mit der Zeit,

war aus die Eigenständigkeit,

Europa streckte seine Hand,

auch in unser Schweizerland.

Was man um den Mund uns schmiert,

wird in Bern auch akzeptiert.

Was einst die bösen Vögte waren,

das gibt es hier zur Zeit in Scharen.

Auch unsre Sprache die erlischt,

wird mit Fremdem aufgemischt.

Die Schweiz sie hat bedenklich Falten,

wie lange wird sie wohl noch halten.

Die Männer auf der Rütliwiese,

bekämen heute wohl die Krise,

das hätten sie sich nie gedacht,

was ihre Aktion gebracht.

Menschen aus meist fernen Landen,

den Weg in unser Ländchen fanden,

sich heute Schweizer nennen,

sich aber nicht zum Land bekennen.

Eidgenossen gibt es noch,

die halten unsre Fahne hoch,

schwingen sie mit fester Hand,

stehen stolz zum Schweizerland.

Ruedi Gysi, 28. Juli 2018

Ob sich die drei Eidgenossen auf dem Rütli je trafen oder nicht ist weniger wichtig. Wichtig ist, was daraus geworden ist. Die Eigenständigkeit steht dauernd auf dem Prüfstand. Es sind Geschäftemacher, linke Politiker die lieber ihr Gehalt von Brüssel bekämen, Fantasten und solche, die ihr Land lieber verratenwürden, als daran zu arbeiten sowie falsche Wachstumspropheten. Weil niemand in der Lage sein will, mit der Arbeit zu den Arbeitnehmenden zu gelangen, denkt man über 2-stöckige Autobahnen in die grossen Zentren nach, Wo der Blechhaufen deponiert werden soll ist noch nicht gesagt. Zürich ist ein gutes Beispiel: Während die Bevölkerung massiv zugenommen hat und noch zunimmt, werden laufend Parkplätze vernichtet! In diesemSinne: Danke Ruedi Gysi!


Der Beginn des digitalen Zeitalters

Wir stehen in der Steinzeit des digitalen Zeitalters. Jede Schnapsidee ist für Zukunftsromantiker gut genug, um sich zu positionieren. Denkfabriken (so eine super gescheite Bezeichnung! – In einer Fabrik wird etwas hergestellt!), verdienen sich an dem Blödsinn noch eine rote Nase!

Der perfekte Computer
Der perfekte Computer – Foto: Birou Traduceri Autorizate, Sibiu (Hermannstadt) Rumänien

Wir werden lernen, dass Vieles anders kommt, als es vorgedacht wird. Doch Kühe müssen auch in Zukunft gemolken werden. Ich glaube kaum, dass Milch synthetisch hergestellt wird und dass das Fleisch allein aus der Retorte kommen wird.

Und unsere Landschaftsgärtner, die Bauern, werden die Alpen nicht virtuell an einer Spielkonsole pflegen. Und da, wo die Abhänge so steil sind, dass man selbst die Hühner beschlagen muss, dmit sie nicht abstürzen, werden kaum Roboter die Wiesen mähen.

Ob ein Roboter der betagten Frau im Altersheim die Hand gibt, als eine Pflegefachfrau wird sich noch weisen. Anstelle vereinzelter Hausdrachen wäre eine künstliche Hand auf angenehme Temperatur gebracht die bessere Variante.

Zurück zur Realität

Wenn ich vor ein paar Jahren in Deutschland ein Buch bestellte, erfolgte die Lieferung innert Kürze und die Abwicklung der Bezahlung verlief sehr einfach, auch mittels Master Card.

Ein kleines Erlebnis

Heute ist es anders. Nach der Bestellung mit allen Angaben über Zahlungsart, Zahlungsmittel, Lieferadresse, e-mailadresse usw. kommt postwendend die Bestätigung des Bestellungseingangs.

Ihre ZVAB Bestellung ist eingegangen
Sehr geehrte(r) Herbert Odermatt,

Ihre Bestellung 102659302 ist bei uns eingegangen und wurde an unten genannten Verkäufer weitergeleitet. Sobald die Bestellung durch den Verkäufer bearbeitet wurde, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail.

Bestelldetails einsehen


Bestellnummer: 102659302

Status: Bestellung eingegangen

Bestelldatum: 3. Juni 2016

Gesamtbetrag: EUR 46,50

Lieferadresse:
Herbert Odermatt
Flüelistrasse 25
Sachseln 6072
Switzerland


Verkäufer: Buchhandlung und Antiquariat Paff e.K.ZVAB Bestellnummer: 126644463

Zahlungsart: EuroCard/MasterCard

Voraussichtliches Lieferdatum: 9. August 2016

Voraussichtliche Lieferzeit: 25 – 45 Werktage
Titel: ———————————————

Autor: ————-

Anzahl: 1

Buchbeschreibung: Zwei Bände: Band 1 = 384 Seiten,/ Band 2 = 424 Seiten. Ein umfassendes Werk mit vielen BIldern, die zum Teil farbig und eingeklebt sind, sowie auch mit vielen Kopien von Dokumenten. Leineneinband mit Goldprägung (Sonne und Ikarus) ist ein wenig abgegriffen, innen naoch bester Zustand. Size: 22,5 x 33 cm

Einband: Hardcover

Zustand: Gut

Buchpreis: EUR 40,00

Versandkosten: EUR 6,50

Klingt gut!

Etwas später: Vielen Dank für die Bestellung. Aber, weil die Schweiz nicht in der EU ist, beträgt das Porto 29,99 Euro. Haben Sie etwa einen Anlaufadresse in Deutschland ? Dann könnte ich die Bücher mit 4,90 Euro Porto schicken. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich diesen hohen Portobetrag bei ABEBOOKS eingeben darf.
Mit freundlichen Grüßen
G. Paff

Spass darf sein

Dass die Schweiz nicht in der EU ist, wissen wir sehr gut. Es ist auch gut so! Wir haben kürzlich von Deutschlands Preisen profitiert (Ferien im „grossen Kanton“). Dabei ist uns eine Kuriostät aufgefallen: Ein gut positionierter Gastronomiebetrieb bot als Tageshit Schweizer Rösti mit Edamer Käse an! Diese Faust aufs Auge liessen wir uns nicht gefallen. Wir wurden in einem Thai-Restaurant fündig. Fantasiereich, originell hervorragend und preiswert. Das Restaurant besuchten wir ein zweites Mal und falls ich wieder dorthin komme, wird es die erste Adresse sein! Natürlich haben wir auch noch andere, leckere Kost probiert. Am Ende sind wir gerne in unser kleines „Bundesland“ zurück gekehrt. 🙂

Klingt weniger gut. Dass es für die Schweiz einen anderen Tarif gibt, hätte man doch gleich sagen können!

Meine Antwort: Ich bezahle das höhere Porto. Das mit einer D-Adresse wäre möglich, ist mir aber zu umständlich. Wenn ich es noch abholen muss, dann kommts noch teurer!

Darauf die Antwort:

Vielen Dank!
Buch wir morgen, am 7. 6. 2016 abgeschickt. Vielen Dank für die Bestellung !
Mit freundlichen Grüßen
Klingt gut!

Neue Mitteilung:

Sie müssten bei ABEBOOKS noch zustimmen. Erst dann erhalte ich Ihre komplette Anschrift. Wenn wir das ohne ABEBOOKS abwickeln wollen, müssten Sie das Geld überweisen und den Auftrag bei ABEBOOKS stornieren. Wir könnten auch die Bezahlung über Paypal durchführen.
Freundliche Grüße
G. Paff
Habe ich eigentlich gute Nerven?

Meine Reaktion (denn dies ist ganz neu für mich):

Es scheint, dass ich da etwas übersehen habe.
Komplizierter geht es wohl kaum! Ich muss also zuerst bei ABEBooks einloggen mit Passwort, e-mail Adresse und so und am Schluss kommt die Meldung, dass ich falsch liege:

Zum Bearbeiten dieser Bestellung und Abrufen der Lieferadresse bitte hier klicken:
http://www.abebooks.com/servlet/OrderUpdate?abepoid=126644463
You are not authorized to view this page. Either you have not signed on or you are trying to access a page that requires a higher level of authority.

Ich erwarte von einem Lieferanten eine Dienstleistung. Und zwar nicht nur, dass er ein Päckli korrekt verschnürt. Was das heisst, weiss ich exakt genau – weil ich jahrelang Dienstleister war, auch als Selbständiger.

You have received this as an AbeBooks customer.
Bin ich jetzt bei Ihnen oder bei AbeBooks Kunde?

Ich habe doch bekannt gegeben, mit welchem Mittel ich das Geld überweise!

Sie werden es bestimmt richten. Ich bezahle Mit Master Card. PayPal knif! (kommt nicht in Frage).

Unsicherheit
Haben Sie nicht von ABBOOKS die Anfrage bekommen. ob Sie dem höheren Preis zustimmen ? Wenn Sie diese Anfrage mit Ja beantworten, dann wird das Geld von Ihrem Konto abgebucht und ich bekomme den Auftrag, das Buch zu liefern. Erst dann erhalte ich auch Ihre komplette Anschrift, die auf der Bestellung unvollständig ist. Wenn das nicht funktioniert müssen wir uns was einfacheres einfallen lassen.
Freundlicher Gruß
Günter Paff
Rekapitulation
…. Sie haben angefragt: Vielen Dank für die Bestellung. Aber, weil die Schweiz nicht in der EU ist, beträgt das Porto 29,99 Euro. Haben Sie etwa einen Anlaufadresse in Deutschland ? Dann könnte ich die Bücher mit 4,90 Euro Porto schicken. Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich diesen hohen Portobetrag bei ABEBOOKS eingeben darf.
Mit freundlichen Grüssen
G. Paff
Ich habe am 6.6. geantwortet: Guten Tag Herr PaffIch bezahle das höhere Porto. Das mit einer D-Adresse wäre möglich, ist mir aber zu umständlich. Wenn ich es noch abholen muss, dann kommts noch teurer!Ich nahm an, dass dies genüge!
Inzwischen müsste AbBooks meinen Namen kennen!
Résumé
Ich bestellte bei Antiquariat ZVAB.com, die brachten den Antiquar Paff ins Spiel, der nun den Bezahlsalat regeln soll! ZAVB hat Versandkosten: von EUR 6,50 versprochen. Kulant wäre, diesen Betrag zu verrechnen. Aber nicht zulasten Paff! Ich habe schliesslich von Anfang an die schweizerische Herkunft klar dargelegt. Bezahlen sollte ich via ABBOOKS.
Drei Institutionen befassen sich mit dem Verkauf eines Buches aus dem Antiquariat. Ich bin immer noch zuversichtlich, dass ich bedient werde.  Mit einem Glas Rosé „Gris de Grenach“ (Pay Doc, Mittelmeergegend, Süd Frankreich) schone ich meine Nerven! Als ich eine Firma betrieb, regelte ich die Finanzen selbst. Ich brauchte keinen „Mitesser“! Aber jemand muss die Maden im Speck der Wirtschaft schliesslich finanzieren. Dumm nur, dass es sich auf andere abwälzen lässt!
Nachträglich erfur ich von Paff, dass letztlich nicht ABBOOKS das Geld eintreibt sondern eine weitere Firma in Polen. ZVAB, ABBOOKS und die weitere Firma gehören alle zu Amazon.
Es stimmt halt doch: Wenn sich zwei gut verstehen, haben sie das ganze Jahr zu tun! Wenn sie es nicht merken, freut sich ein Dritter – auch noch ein Vierter! Jeder schneidet ein Häppchen davon ab. Es wundert mich nicht, dass die dies via Porto regeln wollen.
Als ich ein chinesisches Handy kaufte, übrigens sehr günstig, also viel Leistung für den Preis, kam dieses zoll-und portofrei, bzw. so wie angeboten!
Amazon verschafft sich durch ihr Konstrukt sämtliche Informationen von potentiellen Kunden, abgesogen von den kleinen Händlern, denen auf diese Weise das Geschäft kaputt gemacht wird. Ob das der Anfang der digitalen Veränderung ist, die wir wünschen?
Einen Tag später, der lange Arm von Amazon greift zu – Big Brother in Reinkultur!
ZAVB Werbung
ZAVB Werbung
Amazon hat den kleinen Antiquariatenhändler zum Päckliverpacker und Versender degradiert. Seine Arbeit, sein Zusammentragen von Raritäten, seine Arbeitskraft, seine Erfahrungen und sein Netz  wird aus- und abgesaugt bis er zerbricht!

Wir wollen vor allem das Normale (Gute) hören und sehen!

 

Wollen, sollen, wollen sollen, wollen müssen …!? Die Normalen sind im Gegensatz zu den „glücklichen Dunkelsehern“ (Schwarze) nur Hellseher (Weisse) – so, selbst eingeschätzt bemerkt aus „berufenen“ Mund – schwarz/weiss, allein über der Sache schwebend! Weisser als weiss? Schützt den Dünkel!

(Nicht-)Wert geschätzte „Otto Normalverbraucher“, Courant-normal-Mensch, Normalbürger – Hellseher sind sie kaum, Hellseher verdienen ihr Geld an der Chilbi!

«Normalität ist jener Grad von Demenz, bei dem der Durchschnitt am wenigsten leidet» (Hans Saner). Und („nur“) Positiv denken macht krank“ (Günther Scheich). Das Gegenteil führt nicht weiter. Meine, deine Wahrheit, die richtige liegt dazwischen. Das Gute bevorzugen, das andere ausblenden – drei Affen halt!

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ warnt regelmässig vor einem Finanzcrash. Im BIZ-Gremium sitzen jene Zentralbanker, welche die Geldmenge mittels Notenpress laufend vergrössern. Sie warnen davor! Bildlich: Das Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub, abnormal gleich normal? Zerbrechliches, globales Finanzwesen!

Normen tragen nicht die Wirklichkeit in sich, sie fordern wie sie sein soll! Moses‘ zehn Gebote sind eine wichtige religiöse Norm – Wegweiser für ein Zusammenleben von Individuen. Welches Chaos, wenn sich niemand an etwas halten müsste! Norm schränkt ein. Das Sprengen der Norm zieht Strafe nach sich. Jeder Mensch ein Unikat – Frage nach dem Normalmenschen! «Der Normalmensch ist ein Phantasieprodukt, das noch keiner gesehen hat» (Waltraud Puzicha, deutsche Aphoristikerin). Fatale, bedenkliche Suche danach – Eugenik, Rassenhygiene, Genmanipulation! Der Euro als Norm schränkt ein. Einmal drinnen, immer drinnen. Unverständlicher Absolutismus (Hans-Werner Sinn in WSJ: „Der Euro ist ein Gefängnis“).

Gsichonig“ (in den Sinn kommend, Urner Dialekt) ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, einstehend für eine „marktkonforme Demokratie“ (= wohldosierte Großverbraucherkomposition*) in Form parlamentarischer Mitbestimmung (= regelbasierte Aktivitätsautomatik*). Abwege der politischen Kultur! Barak Obama’s Einsicht: Embargos und Isolation funktionieren nicht. Er geht mutig auf Kuba zu! Die EU schiesst sich lieber selber in den Fuss. Ein Arrangement mit Wladimir Putin, Respekt vor dem russischen Volk und Zurückhaltung in der Ukraine könnten es verhindern. «Wir sollten nicht dazu gezwungen werden können, Leute aufzunehmen, nur weil diese EU-Bürger sind» (Marine Le Pen). Recht so – der eigenen Identität jedes Landes wegen! Für die Schweiz wünsche ich mir Selbstbewusstsein , -vertrauen, Offenheit und Eigenständigkeit.

Politischen Eliten fehlt es oft an Selbstkritik, nicht am Stoff dafür!

*) Aus Phrasendreschmaschine.

Wir treffen uns künftig in einem veränderten Blog. Mehr später!

Frohe Weihnachten weihnachtsbaeume-0130.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversandund das Beste vom Guten fürs neue Jahr!

happy new year animated gif images 3happy new year animated gif images 4happy new year animated gif images 6

  Adieu Kaywa und danke für den jahrelangen Service!
Veränderungen als Konstante:
Das neue Erscheinungsbild des Personalblogs wird künftig unter WordPress
Mit klarer Sicht. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“
zu finden sein. Der exakte Zeitpunkt kann noch nicht genannt werden.
Ebenfalls in neuer Aufmachung kommen:

  • www.finanzblog.ch oder www.finanzblog.com
  • www.libref.ch

 

 


Marode Staatsfinanzen


Die vorgeschlagenen und angewandten Rezepte schlagen nicht ein. Die Schwemme des billigen Geldes, welches durch die Notenbankpressen in die Märkte gepumpt wurde, hat seine Ziele bei weitem nicht erreicht. Staaten diktieren den arbeitenden Menschen, wofür sie ihr verdientes Geld ausgeben sollen. Um die von den gleichen Staaten geforderte Eigenverantwortung nicht zur Farce werden zu lassen wird die Zwagsenteignung durch das Prinzip der Eigenverantwortung ins Spiel gebracht!

Tagesschau.de berichtete am 27.01.2014:

„(…) Brisanter Vorschlag der Bundesbank Zwangsenteignung zur Staatenrettung?
Im Falle einer drohenden Staatspleite könnten Krisenländer künftig einmalig eine Vermögensabgabe erheben – diesen Vorschlag bringt die Bundesbank ins Spiel. Eine solche Abgabe entspräche „dem Prinzip der Eigenverantwortung, nach dem zunächst die eigenen Steuerzahler für Verbindlichkeiten ihres Staates einstehen, bevor die Solidarität anderer Staaten gefordert ist“, schreiben die Notenbanker in ihrem Monatsbericht für Januar.
Der Vorschlag ist hochbrisant. Denn so plausibel und gerecht die Idee klingen mag – sie ist auch mit schwer kalkulierbaren Risiken verbunden. So könnten gerade wohlhabende Bürger versuchen, ihr Vermögen frühzeitig außer Landes zu bringen, um einer Zwangsabgabe zu entgehen. Eine solche Kapitalflucht aber würde die Probleme, die mit der Einmalsteuer gelöst werden sollen, womöglich erst hervorrufen.
Die Bundesbank räumt dies selber ein und schreibt: „Eine Vermögensabgabe sollte nur für absolute Ausnahmesituationen erwogen werden, wie sie eine drohende staatliche Insolvenz darstellt.“

Arme Staaten, reiche Bürger
Die Debatte um eine mögliche Zwangsenteignung war im vergangenen Herbst schon einmal hochgekocht. Damals hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Vermögensabgabe von zehn Prozent ins Gespräch gebracht.
Tatsächlich ließe sich die Schuldenlast vieler Länder über eine solche Sondersteuer in der Theorie deutlich senken. Denn gerade in Südeuropa stehen den klammen öffentlichen Kassen zum Teil erhebliche private Vermögen gegenüber. So gibt es in Griechenland viele reiche Industrielle, deren Wohlstand in der jüngsten Krise vom Fiskus kaum angetastet wurde – während andere europäische Länder mit milliardenschweren Garantien einsprangen und internationale Banken dem Land einen großen Teil seiner Schulden erließen. …)“

Die europäische Zentralbank greift direkt in die Märkte ein, was nicht ihre Aufgabe ist. Mit einer weiteren Zinssenkung sollten die Banken animiert werden, mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte zu vergeben. Wird das Ross am Schwanz aufgehängt? Innovation und Geschäftstätigkeit kann ebenso wenig befohlen werden wie Wachstum und Konsum! Als wäre das Wachstum das einzige wichtige Thema. Der sorgsame Umgangang mit den natürlichen Ressourcen ist ebenso wenig ein Thema wie das ungebremste Bevölkerungswachstum weltweit – welches „Wachstum“ verspricht ohne dass sich jemand dafür sonderlich anstrengen muss. Mehr Menschen, mehr Konsum!

Das billige Geld verleitet höchstens zu falschen Investitionen, die letztlich nichts einbringen. Industrie und Handel müssen stets mit realem Geld wirtschaften. Hochfrequenzmodelle wie sie die Finanzindustrie hat, gibt es nicht. Es ist ganz einfach: Es braucht eine marktkonforme Idee. Erst wenn die Marktforschung positive Signale bringt, kann investiert werden. Und wenn die Idee auf sich warten lässt…?

Die Brandstifter spielen erfolglos Feuerwehr. Sie schüren die Angst vor Deflation! Allerdings sind sinkende Preise das Ergebnis aus Fortschritt in Wissenschaft, Technik, Rationalisierung und Arbeitsteilung. Dies vermindert die Arbeitslosigkeit nicht! Denn immer weniger Menschen produzieren immer mehr Produkte! Vernünftige Käufe werden getätigt, wenn der Bedarf dafür besteht. Wirkliche Deflation entsteht dann, wenn die Geldmenge geringer wird. Dies setzt voraus, dass eine Inflation (küntlich aufgebähte Geldmenge) vorausging. Hier finden die Notenbanken ihre Manipulationsmöglichkeiten. Mittels Presse wird Geld aus dem Nichts geschaffen und so besteht die Möglichkeit, die Zinsen gegen Null zu steuern – Manipulation pur! Staaten müssen sich verschulden sich, um die Schuldzinsen zu bezahlen – sehr zur Freude der Finanzindustrie.

Beispiele zeigen es:

Frankreich ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der EU. Fast 3, 4 Millionen sind ohne Arbeit. Würde die 34 Stundenwoche der Effizienz willen auf 40 Std erhöht, wären noch mehr Menschen arbeitslos. Die Wirtschaft stagniert. Im ersten Halbjkahr 2014 liegt das Aussenhandelsdefizit bei über 29 Mia Euro.

Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Es ist nicht unwichtig, wie sie sich entwickelt. Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi möchte den Binnenkonsum ankurbeln, um der Wirtschaft aus der Rezession zu helfen. Er schlägt vor, dafür die zweite Säule der Altersvorsorge zu benutzen. Dies berichtet die NZZ. Es muss schlimm stehen um den italienischen Staat, wenn mit dem Verbrauch der Rentengelder die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Oder ist Renzi nur ehrlich, ohne es offen aususprechen, weil der italienische Staat nicht in der Lage ist und es auch nicht sein wird, die Rentengelder so zu bewirtschaften, dass die Kaufkraft erhalten bleibt? Wenn die Aussicht besteht, dass die Rentengelder dereinst nichts mehr wert sind, dann sollen diese jetzt und heute verpufft werden. Nur, was wird dannzumal sein, wenn die Menschen alt geworden sind? Wird die «Trattamento di fine rapporto» sofort anstatt am Ende des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt, wie es Politiker und Grossunternehmer wünschen, wird dies bald einmal als Lohnbetstandteil angesehen, was letztlich tiefere Löhne bewirkt. Die Arbeitnehmer werden ein weiteres mal die Geprellten sein!

„(…) Die Schulden des Landes belaufen sich insgesamt auf 2,2 Billionen Euro. Zwar ist es Italien gelungen, im August Staatsanleihen zu rekordniedrigen Zinsen zu platzieren. Am 6. August wurde allerdings bekannt gegeben, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal in eine Rezession zurückgerutscht ist. „Unsere Strategie verfolgt das vorrangige Ziel, das Wachstum zu steigern”, sagt Padoan. „Die Privatisierungs- Geschäfte werden diesen Prozess beschleunigen. …)”, schreibt das Handelsblatt.

Die marode Situation ist vielfältig sichtbar: 

«Allein Rom hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Schuldenberg angehäuft, der zwischen acht und 15 Milliarden € beträgt. … Seit Jahren leidet Rom unter einer ineffizienten Infrastruktur. Busse und U-Bahnen sind überaltert und häufig kaputt, die Straßen voller Schlaglöcher. In den letzten Jahren verschlimmerte sich die Lage durch Korruption und Misswirtschaft» (WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2014-04-14) – Die kalabrische Mafia, die derzeit als die stärkste der kriminellen Organisationen in Italien gilt, macht einen Umsatz von etwa 53 Milliarden – sie wirtschaftet am Staat vorbei. Dieser ist ohnmächtig, etwas dagegen zu tun. Kulturgüter verfallen.

Spaniens Staatsschulden steigen ohne Ende. Der Anstieg auf über 100% des BIP wird fürs nächste Jahr erwartet (Grenzwert EU: 60%). Arbeitslosigkeit: fast 26%!

Griechenland: Wachstum 2014 um 0,6%, Arbeitslosigkeit 26%, Haushaltsdefizit geschätzt 177% der Wirtschaftsleistung. Griechenland ist nach der Sanierung schlechter dran als bevor! Es kann ja nicht anders sein. Nicht Griechenland, sondern die ausländischen Banken in Griechenland wurden „gerettet“!

Trotz der nicht beherrschten hohen Arbeitslosigkeit werden immer wieder Phantasien verbreitet um von den Problemen abzulenken. So berichtete der Express. Home of the Daily and Sunday Express am 11. Okt. 2008 über einen EU-Geheimplan. Demnach sollten bis 2050 über 50 Millionen Gastarbeiter aus Afrika in die EU geschleust werden. „Genügend Menschen im erwerbsfähigen Alter seien für die Wirtschaft und die Steuereinnahmen entscheidend.“

Die Maroden Staatsfinanzen haben möglicherweise noch andere Hintergründe:

„(…) Der Chef unserer Zentralbank, Mario Draghi, kennt sich bestens mit der Eurokrise aus, denn im Jahr 2000 war er noch für Goldman Sachs tätig. Damals war er für Europa verantwortlich und half Griechenland dabei, seine Staatsschulden künstlich zu beschönigen. Aufzeichnungen und Gespräche haben ergeben, dass die Bank aus Manhattan dem EU-Mitgliedsland am Mittelmeer ein Jahrzehnt lang bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen hätte, berichtet die New York Times. So habe Athen durch ein Geschäft mit der US-Bank Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten können. Verantwortlich war der aktuelle EZB-Chef Mario Draghi, dem man nun die Rettung des Euros in die Hände gegeben hat. Der Brandstifter wird zum Feuerwehrmann gemacht! …)“ mehr: neopresse: „Stellt euch vor, wir werden von Goldman Sachs und Blackrock regiert, und niemanden stört es“

Kleines Detail: Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand ist Vice Chairman institutionelle Anleger in Europa, Naher Osten, Afrika, Asien und Pazifik bei BlackRock, der größten Schattenbank der Welt…

Wir haben es nicht nur mit maroden Staatsfinanzen zu tun. Vielmehr wird der Sockel der freien Gesellschaft systematsch destabilisiert. Soll abgewartet werden, bis die Blase platzt?

Was gäbe viel zu tun!

Das Leben auf Kosten der nachfolgenden Generationen muss kontinuierlich abgebaut werden. Der dauernden Verschuldung muss Einhalt geboten werden. Macht und Dominanz der Notenbanken ist zu stark, ergo muss sie geschwächt werden. Dem Volk, den Völkern muss mit mehr Respekt begegnet werden. Die Politik muss vermehrt dem Volkswillen angepasst werden. Die Wirtschaft ist allein nicht das Mass aller Dinge. Sie muss vermehrt in die Verantwortung genommen werden. Dem stets geforderten Wachstum muss mit Qualitätsansprüchen anstelle von Quantität begegnet werden. Der Wegwerfgesellschaft muss der Kampf angesagt werden, Reparaturen müssen sich wieder lohnen. Die internationalen Organisationen, die G20, die G7 bis 8 usw. müssen in die Pflicht genommen werden. Sie können sich profilieren und für gleich lange Spiesse sorgen, so wie sie es in anderen Angelegenheiten auch tun. Dem Raubbau an der Natur muss Einhalt geboten werden! Die Arbeit geht nicht aus! Sicherstellung von sauberem Wasser, Reinigung der Abwässer, Schutz der Meere (Plastik, Müll), Sauberhaltung der Luft, Förderung erneuerbarer Energie, sichere Lagerung radioaktiver Abfälle, Erhaltung des Grundwassers,  Erhaltung der Wälder (Wasserspeicher), Reduktion des Lärms, Arbeit vermehrt dezentralisieren (zu den Arbeitnehmern bringen anstatt zentraler Arbeitsplätzen dadurch Reduktion des Verkehrs).

Die Menschen haben jetzt die Chance, die Zukunft zu sichern. Wenn sie es jetzt nicht anpackt, dann gute Nacht! denn: Die Menschheit ist am Ende! Ich bin zuversichtlich, dass eine Wende möglich ist! Der Wille bestimmt den Weg! Man muss dem Leben einen Sinn geben. Dies wusste z.B. schon Antoine de Saint-Exupéry.

Die Feststellung der OECD „Die Welt aus den Fugen – aber es geht uns gut“ ist wenig hilfreich. Die Mehrheit der Menschen glaubt nicht daran, dass es ihnen in Zukunft besser geht.

***

Lesen Sie im Finanzblog: F – CH – Ist Intelligenz lernbar?