Kategorie-Archiv: 38 Geistiges (Bier, Wein, Schnaps)

Jetzt kommt der »Passivtrinkerschutz«


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Im Januar dieses Jahres erklärte die World Health Organisation (WHO) eine neue Initiative zur Bekämpfung der mit Alkoholkonsum verbundenen Gefahren. Geplant ist eine zweijährige globale Strategie [Framework on alcohol policy], die Sensibilisierungskampagnen in der Bevölkerung, Richtlinien und Empfehlungen für Nationen sowie die Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz beinhalten. Nur wenige Monate nach dieser Erklärung konnte man in London bereits ein Trinkverbot in öffentlichen Verkehrmitteln ausmachen, Berichte in Magdeburg über ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen lesen, Empfehlungen des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit (BAG) über ein Verkaufsverbot nach 21 Uhr (Verkauf über die Gasse) in der Tagesschau vernehmen und viele weitere kuriose Meldungen in dieser Richtung aus den instrumentalisierten Medien herauspicken.

Bei näherer Betrachtung der Medienberichte über diese WHO-Initiative fällt auf, daß das Hauptmerkmal dieser Kampagne sich auf alkoholbedingte Schäden und Gefahren von ausschließlich Drittpersonen konzentriert. Es sieht so aus als wolle die WHO versuchen, ein neues Konzept wie «Passivtrinken» auf die Beine stellen. Die ganze Geschichte ist dem Aufbau des Rauchverbotes zu ähnlich – und zu ernst um einfach ignoriert zu werden.
Die Medien selbst hüllen sich über die Details, Ziele oder Gründe dieser WHO-Initiative in lautes Schweigen. Will einer mehr über herausfinden, so muß er sich auf der WHO Webseite umsehen. Das Hauptdokument, welches es zu finden gilt, dasjenige mit der treibenden Kraft hinter dieser Initiative ist der »WHO Expert Committee on Problems Related to Alcohol Consumption – Second Report«, welcher im Oktober 2006 erstmals präsentiert wurde. Aufmerksamen Lesern dieses Reportes verrät er vieles über die dahinterstehende Gesinnung und bereitet uns vor, was wir in den nächsten Monaten und Jahren zu erwarten haben.

Bier oder Wein nur noch auf Rezept? Ethanol = Methadon?

Es ist von vitaler Wichtigkeit zu erkennen, daß der gesamte Report sich nicht über den Alkoholmißbrauch äußert, sondern einzig über den Alkoholkonsum! Nirgends im Report werden irgendwelche Empfehlungen oder Angaben über das Maß gemacht, wo denn nun die Grenze zwischen Alkoholmißbrauch und gewöhnlichem Alkoholkonsum zu ziehen ist. Analog ging man auch beim Rauchverbot vor: »Es gibt kein sicheres Maß bei Passivrauch« – so hieß der Slogan um das Rauchverbot gegen den gesunden Menschenverstand durchzuzwängen. Es sieht also so aus, daß dieselbe erfolgreiche Strategie auch beim Alkohol angewandt werden soll.

Die WHO-Definition der Schädlichkeit

Laut diesem Report wird Alkohol für mehr als 60 Krankheiten verantwortlich gemacht und Schätzungen gehen davon aus, daß diese für 3.8 Prozent oder einer Viertel Milliarde aller Toten dieser Welt verantwortlich sind.
Vergleich: Fünf bis zehn Prozent aller Neupatienten in Krankenhäusern werden wegen unerwünschter Wirkungen von Medikamenten eingeliefert. “Das ist die größte Krankheit, die wir haben.” Dieser Einschätzung von Professor Ludwig vermochte in dieser Runde niemand zu widersprechen.

24 Prozent der Gesamtausgaben für Medikamente gehen ins Marketing, nur 13 Prozent in die Forschung und Entwicklung eines Medikamentes. Es wird also mehr Geld dafür ausgegeben, ein Medikament an den Mann zu bringen, als es zu verbessern. “Wir bekommen so viel inhaltslosen Müll zugeschickt ohne jegliche Information, das müssen wir alles über die Medikamente bezahlen”, ärgerte sich Ludwig über angebliche Produktinformationen, mit denen Ärzte eingedeckt würden. Quelle

Der Report enthält keine abschließende Liste aller von Alkohol induzierten Krankheiten an Drittpersonen mit ein, sondern operiert nur mit den Reißerischsten, Schrecklichsten und den am meisten Angst machenden wie etwa embryonale Schäden, Schäden der Gehirnentwicklung bei Kinder und Jugendlichen, Hepatitis – und natürlich wieder mal Krebs. Noch ein Wort zu Herzkrankheiten. Die WHO hat eine lange Geschichte hinter sich, indem sie sich aus Prinzip stur gegen die möglichen positiven Auswirkungen von Alkohol auf das Herz stellen. Der Report erklärt, daß dieser Sachverhalt kontrovers und der Schaden größer als der mögliche Nutzen sei.
Auch enthält diese Krankheitsliste keine Schätzungen, inwiefern und in welchem Maß Alkohol daran beteiligt sein könnte. Es stehen nur wieder so dehnbare böse Sachen wie »wiederholter« oder »chronischer« Alkoholgebrauch »könne zu … führen« oder »kann die Leber zu … exponieren« – Kann-Formeln also, die jeder Jurist oder seriöse Wissenschaftler sofort in der Luft zerreisen würde. Es sind darin auch keine Schätzungen enthalten, wie schlimm diese bösen Sachen denn tatsächlich sind, wie oft diese vorkommen oder welche Altersgruppe davon am meisten betroffen ist. Sicherlich sind aber solche tendenziöse »Studien« bereits in Vorbereitung.
Alkoholkonsum löst, gemäß diesem Report, nicht etwa nur Krankheiten aus, sondern führt auch zu sozialen Schäden. Autounfälle, Gewalt und Kriminalität sind die Offensichtlichsten, aber es sind noch mehr aufgeführt: Obdachlosigkeit, soziale Ausgrenzung, Familienprobleme und sogar »minderwertige Arbeitsleistung«! Es ist allgemein bekannt, daß die WHO extra breite »Definitionen« der Gesundheit gezielt nebulös zu setzen weiß, doch hier zeigt sich das tatsächliche Ausmaß dieser Breite: Sogar »Faulheit am Arbeitsplatz« ist zu einer Krankheit geworden.

Nun denn, man kann es auch positiv sehen, denn wenn Arbeit unter die Kategorie Krankheit eingegliedert wird, kann ein jeder sich jederzeit vom Arzt eine Beförderung verschreiben lassen.

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Der Konsum von Absinth, eine alkoholische Substanz, von frankophonen Schweizern im Jura erfunden und seit 1905 verboten, wurde im Juni 2005 vom Parlament ohne Auflagen wieder zum freien Verkauf freigegeben! Klicken Sie auf das Bild, sollten Sie den Wunsch haben, mehr darüber zu erfahren oder ihn mal zu versuchen. Ich kann ihn nur empfehlen und man sollte alles im Leben mal versucht haben… Man sagt ihm nach, er hätte eine Wirkung ähnlich dem des Cannabis.

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Verkennen von Ursache und Wirkung

Es macht den Anschein, daß fast alle sozialen Erkrankungen auf das Trinken zurückzuführen sind:
Familie und andere zwischenmenschliche Beziehungsprobleme, Arbeitsprobleme, Gewalt und andere Kriminalität sowie soziale Ausgrenzung.

Minderwertige Arbeitsleistung kann die Produktivität eines Werkplatzes beeinträchtigen.

Lärmende Gruppen von betrunkenen Jugendlichen können eine Stadt in eine »Geh-Nicht-Hin Gegend« für ältere Leute an einem nächtlichen Wochenende machen.

Soziale und religiöse Rituale, die die Einheimischen zusammenschweißen, könnten durch wiederholte Trunkenheit zerrissen und zerstört werden.

Es gibt zunehmende Hinweise, daß Alkohol bei der Kriminalität eine Rolle spielt; speziell in verschiedenen Formen von Gewalt, auch wenn diese stark von Kultur und Land variieren.

Es gibt eine allgemeingültige Beziehung zwischen mehr Alkoholgebrauch und krimineller, häuslicher Gewalt sowie Kinderschändung.

Es gibt auch eine Verbindung zu öffentlicher Unordnung, wobei auch hier die Stärke der Beziehung wiederum von den Kulturen abhängt.

Die Hauptfrage lautet: Sind diese Probleme tatsächlich medizinische Angelegenheiten. Sollten Aussagen über soziale Ausgrenzungen, Kriminalität und öffentliche Unordnung von Ärzten höheres Gewicht beigemessen werden als jedem gewöhnlichen Bürger. Ausgelassene und von der Norm abweichende Menschen als körperlich krank zu betrachten und diese deshalb zur »Behandlung« zum Arzt zu schicken, ist die bevorzugte Praxis vieler undemokratischer Staaten und wie wir es aus dem Dritten Reich oder der früheren Sowjetunion kennen.

Die Verfasser dieses Reportes lassen aber auch gar nichts anbrennen, wenn es um soziale Angelegenheiten geht. In den meisten Fällen ist die Logik derart verquer, daß man sich fragen muß, ob das Wort »Experte« nicht eher als Schimpfwort, denn als intellektuelle Auszeichnung für ein Spezialgebiet betrachtet werden sollte.

Unter Auslassung der Spezialfälle von Osteuropa und Zentralasien kann man allgemein wahrheitsgetreu sagen, daß die Anzahl der Gefahren mit jedem konsumierten Liter Alkohol in armen Ländern höher ist, als in reichen.

In vielen Gesellschaften gibt es einerseits eine starke Relation zwischen Abstinenz und Armut, während andererseits unter den Trinkern eine generelle Tendenz zum gefährlichen Trinken unter den Armen um einiges stärker dominiert als bei reichen Trinkern.

Für einen Niveautrinker oder einem mit bestimmtem Muster ist die Gefahr in ärmeren Gesellschaften höher als in wohlhabenden Ländern.

Ein niedriger sozialökonomischer Status kann ebenfalls zu einem besser sichtbaren Muster führen und in der Folge Trinker zu mehr Stigmatisierung und Ausgrenzung führen.

Arme Leute haben oft weniger Möglichkeiten um feindliche soziale Konsequenzen ihres Trinkens zu verhindern, wobei der Bessergestellte sich für sein Verhalten soziale oder räumliche Pufferzonen kaufen kann.

Man kann diese Aussagen mit andren Schlußfolgerungen des Reportes kombinieren:
Studien aus diversen Ländern zeigen, daß Alkoholkonsum ungleich über die trinkende Bevölkerung verteilt ist. Der meiste Alkohol in einem Land wird von einer relativ kleinen Minderheit von Trinkern konsumiert. Ein typisches Merkmal dieser Studien ist, daß die Hälfte des Alkohols von 10 Prozent der Bevölkerung getrunken wird.

Somit wird ziemlich klar, daß Leute, die nicht sozial ausgegrenzt oder nicht sehr arm sind, kaum je unter den Krankheiten von Alkoholkonsum leiden. Wohlstandsmenschen werden kaum je obdachlos oder verlieren ihre Stelle aufgrund ihres Trinkens. Man könnte also schlußfolgern, daß es eine weitaus effektivere Strategie wäre, die Armut zu bekämpfen, statt erwachsenen Menschen den Alkohol zu verbieten und sie zu bevormunden.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen des WHO-Komitees sind also kaum überraschend und nach dem Nichtraucherschutz auch nicht mehr originell.

Sicherlich wird niemand überrascht sein, daß das Ganze als direkte Einladung zur Alkoholsteuererhöhung für Finanzpolitiker gedacht ist.

Wer die Werbe-Strategien für die Idee des »Passivtabakraucherschutzes« in den vergangenen Jahren verfolgt hat, den wird es kaum vom Hocker reißen zu hören, daß das Komitee die Einbindung der Massenmedien als überaus wichtig erachtet.

Aus dieser Sicht ist es eine Notwendigkeit für die öffentlichen Gesundheitsinteressen zu erkennen, daß die Bedeutung der Massenmedien in der politischen Debatte auf nationaler und lokaler Ebene von größter Wichtigkeit ist. Die Berichterstattung über spezifische Kernfragen in den Massenmedien hat eine installierbare Terminplaner-Funktion, das heißt, sie beeinflußt Politiker und Gesetzgeber, das Problem überhaupt auszumachen und wahrzunehmen und wie wichtig diese das Thema betrachten. Medien-Fürsprache kann ebenfalls dazu benutzt werden, um eine Verschiebung in der öffentlichen Wahrnehmung zu politischen Veränderungen herbeizuführen.

Ein kaum faßbares Beispiel ist folgendes Video (45 min.) des ZDF, welches uns eindrücklich vor Augen führt, daß die WHO und die legalen Drogenbarone der Pharma-Mafia nur ein Ziel kennen – Die Illegalisierung sämtlicher heilenden und helfenden Naturprodukte zur weltweiten Installation chemischer Abhängigkeiten von noch einigermaßen freien und gesunden Menschen.

Die übrigen Maßnahmen werden in Skandinavien seit geraumer Zeit bereits angewandt und werden heute nicht nur als effektiv, sondern auch als zweckmäßig für den Rest von uns angesehen. Die wichtigste vorgeschlagene Maßnahme liegt in der Verkaufsrestriktion wie die Reduktion der Anzahl Verkaufstellen, die noch Alkohol verkaufen dürfen oder zeitliche Restriktionen, wann Alkohol noch verkauft werden darf oder die Limitierung sowohl der Leute, die überhaupt noch Alkohol verkaufen dürfen, als auch jener, die ihn noch kaufen dürfen. Dies beschränkt sich nicht nur auf Minderjährige, sondern auch auf solche die erkennbar betrunken sind. Der Vorschlag ist, daß der Barman oder Wirt jeden erwachsenen Gast nach Hause schicken muß, anstatt ihn weiter zu bedienen wenn er meint, einer hätte zuviel getrunken. Dies wirft einige Fragen auf:

• Wer schädigt denn schon gerne per Gesetz seine eigene Einkommensquelle?
• Mutiert der Wirt zum Kindermädchen und Tugend-Terrorist Erwachsener?
• Wird Denunziation und Blockwartdenken wieder hoffähig?
• Wird mit Verboten von Genußmitteln absichtlich eine gesellschaftliche Segregation
gewünscht und herbeigeführt?
• Wird absichtlich die Gewalt gefördert? Nur drei Beispiele von vielen hier! und hier! und hier!
Wird absichtlich der Nocebo-Effekt gefördert? Die Gesundheitsindustrie lebt nicht von gesunden Menschen, sondern von den Patienten!

Kommen da Erinnerungen wach?

Es sollte spätestens jetzt jedem klar sein, daß genau dieselben Mechanismen wie im Falle von Tabak angewendet werden. Die einzelnen Schritte sind dieselben: Erst bringt man eine Substanz mit gefährlichen, angstauslösenden Krankheiten in Verbindung. Dann negiert man den Grundsatz der Toxikologie, daß »nur die Dosis das Gift bestimmt« und weist ihn kategorisch zurück, um anschließend durch die Massenmedien und Werbe-Kampagnen die Bevölkerung zu erschrecken und zu spalten.

Sollte die Angst- und Schreckensverbreitung nicht genügen, kommt Plan B wie gehabt zur Anwendung: Überzeuge die Menschen, daß die Substanz nicht nur für den Konsumenten schädlich ist, sondern auch für alle andren mit dem Ziel, die Substanzkonsumierenden auszugrenzen und zu stigmatisieren.

Im Falle von Tabak hat dies ausgezeichnet funktioniert. Der Alkohol hingegen ist in der europäischen Kultur, Tradition und Sozialgewohnheiten viel stärker verankert als Tabak. Die Europäer hören seit Jahrhunderten die Predigten von Priestern, Philanthropen und moralinsauren Ärzten – ohne großen Erfolg. Laßt uns hoffen, daß es dem WHO Expertenkomitee nicht gelingt, uns selbst zu entmündigen und zu überzeugen, wir seien nicht fähig mit einer Substanz umzugehen, welche jahrhundertelang unser tägliches Leben bestimmt.

Nach der Lektüre des WHO Reports wird jeder ein glasklares Bild in sich tragen, was auf uns zukommt: Wir werden systematisch dahingehend gehirngewaschen, daß wir letztendlich zu wissen meinen, ein paar Gläser Bier würden uns nicht nur einen »langsamen und schmerzhaften Tod« bereiten, sondern daß auch jeder Alkoholkonsument seinen Job verliert, er zum Kindesschänder mutiert und ein gewalttätiger Krimineller wird. Das Gastronomiepersonal, so es denn noch existiert, wird die schwierige Bürde aber nicht sonderlich noble Aufgabe tragen, uns vor uns selbst zu beschützen und der Staat wird neue Ausreden finden für Steuererhöhungen, Umerziehung Erwachsener, weiteres Eindringen in die persönliche Privatsphäre und die Verweigerung von sozialen Leistungen an Menschen, die dafür als unwürdig betrachtet werden. Früher oder später resultiert daraus eine soziale Rassenhygiene. Kommt dann noch die Verweigerung ärztlicher Leistungen hinzu, darf man offen von passiv-aggressiver Euthanasie reden.

Was also nach dem »Nichtraucherschutz« kommt wissen wir nun; doch was kommt nach dem »Passivtrinkerschutz«? Ich wette, es wird der »Schutz vor Passivessen« sein!

Und irgendwann kommt dann wieder dieselbe Schlagzeile wie 1933:

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Bereits am 18. Juni 2008 hat der Schweizer Bundesrat gut geheißen:

Das Spiel wurde angepfiffen! Seid also wachsam, Leute.

»Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!« (Kurt Tucholsky, 1890-1935)
In Deutschland setzt man weiterhin hilflos und kontraproduktiv auf Ekelbilder – neu nun auch auf Bierdeckeln, später auf Flaschen-Etiketten. Die meisten Jugendlichen werden solche Bilder eher animieren als abschrecken. Zudem trinkt kein einziger Komatrinker mit Bierdeckel und bekommt diese Gesundheits-Pornos auch nie zu sehen. Es darf somit darf ohne Zweifel angenommen werden, daß es wie beim »Nichtraucherschutz« um die staatliche Erziehung Erwachsener, diesmal in bezug auf Alkohol geht.
Anmerkung vom Finanzblog: Absinth ist ein allwärtiges Getränk beim Bourbaki-Panorama – vgl. Adventskalender vom 1. Dezember. Die Zuhörer kamen dort in einen spontanen Beitrag über dieses Getränk, das 1905 in Frankreich und 1908 in der Schweiz verboten wurde. Da ich für die Präsentation der Jahresrechnung von libref. den versprochenen Beamer nicht vorfand, habe ich die schnell auf Folie hingekritzelten Zahlen durch einen Vortrag über Absinth ergänzt. Dieses Getränk hatten wir vor dem Mittagessen degustiert. Das bisher einzige mal, dass ich bei der Präsentation eines Jahresabschlusses einen so ausgiebigen Applaus erhielt. Ein Zeichen, dass Zahlen eigentlich eine langweilige Materie darstellen. Der Absinth so als Erinnerung an meine Branchenkunde bei der Lehrabschlussprüfung. Zudem hatte ich schon als Lehrling das Glück eine Finanzbuchhaltung zu übernehmen und dann vier Jahre zu führen. Nicht irgend eine, sondern neben der PTT und der SBB die einzige in der Bundesverwaltung, die selbständig geführt wurde … die der Eidg. Alkoholverwaltung. Danke Carolus, es hat Spass gemacht, deinen Beitrag zu lesen.

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Zusammenstellung und Koordination: Stephan MartiFinanzblog


Ist alles Gold, was glänzt?


Vom Finanzblog inspiriert (Kommentare)
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Wenn die Börsenkurse fallen
lassen wir die Korken knallen
Aktien, Fonds und Anteilsscheine
horten wir schon lange keine.
Läuft der Dax direkt ins Messer
geht’s uns mit echten Werten besser.
Gold und Silber wollen wir haben
und uns an ihrem Glanze laben.
Echte Werte sind von morgen
machen uns nur wenig Sorgen.
Statt in Kummer zu ersaufen
kommt jetzt Gold und Silber kaufen!
Goldhamsterhttp://585gold.org
Bei den Turbulenzen, ja Stürmen bis Wirbelstürmen (mehr bei Dieter Wunderlich) in der Finanzwelt, trägt ein guter Schluck oft zum Ertragen bei. Aus aktuellem Anlass wählen wir heute:
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Foto: Horvaths.at

BARCK PALINKA (ausgesprochen allerdings als “ Barazk Pahlinka” oder einfach “Barack”), das Natinalgetränk aus Ungarn ist ein herzhafter Marillenbrand mit hohem Destillatanteil, nicht künstlich aromatisiert und nicht angefärbt. Deshalb ist dieses Produkt manchmal different in der Farbe.

BARACK PALINKA sollte stets gekühlt serviert und getrunken werden.

Dass der Mubarak (Mu Barak) ein Urner ist, weiss man schon seit einiger Zeit. Dort heissen sie Muheim (Mu Heim)
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Als ein italienischer Saisonier in die Schweiz zur Arbeit fuhr, musste er in Göschenen umsteigen. Die Wartezeit reichte, um etwas warmes in den Magen zu bekommen. Es gelüstete ihn nach Schnecken. Aber wie bestellen, wenn man die Sprache zu wenig beherrscht!
Nun, auf die Frage, was er denn gerne essen möchte stammelte er: „Prego, gisch dui miär una Portione lamsami Fleisch mit e Baracke, weisch, was i meini?!“
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Obama reimt sich mit Osama. Wer weiss, ob das Gemisch Schwarz und Weiss auch in diesem Fall Richtung Abbau von Differenzen geht.
Kann ein Schwarzer ein Weisses Haus erobern? „Yes, he can!“


Im Wein liegt die Wahrheit


Bela Anda schreibt in „CICERO“ dem Magazin für politische Kultur:

„(…) Neue Armut, Neo-Neid und eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich – in Zeiten zunehmenden Sozialneids ist es schön, Gemeinsamkeiten zwischen Linkspartei und Bankenchefs zu finden. Denn deren Vorsitzende haben mehr gemein als man gemeinhin meint: Sie schätzen ein gutes Honorar, ein schönes Heim und guten Wein, rot sollte er sein. Mehr: … Im Wein liegt doch die Wahrheit…

Mich stört es keines Wegs, wenn Nobelmarken wegen des „Marktes“ unerschwinglich werden. Sie waren ja schon seit eh und je zu teuer. Weil es so ist, haben wir gelernt, jene Tropfen zu schätzen, die es eben wert sind!

Viele französichen Winzer haben den letztjährigen, teilweise gar den vorletzjährigen Wein noch nicht abgefüllt. Ihre Weingüter liegen z.Teil unmittelbar neben den Nobel-Weingütern. Warum sollte die Quali Und in Italien wird immer wieder gepanscht. mehr in Adria News. …Wein-Skandal in Italien: 70Millionen Liter gepanschter Wein im Handel…

„(…) Von den 70 Millionen Litern Billigwein, die ebenfalls in Italien mit einem teils lebensgefährlichen Cocktail aus Zucker, Wasser und Chemikalien gepanscht wurden, ist laut Erdös nichts an Coop geliefert worden. Coop überprüfe praktisch alle Weine nach gewissen Indikatoren, wie beispielsweise Pflanzenschutzmittel oder auch dem Alkoholgehalt. Mehr bei espace.ch …Gepanschter Wein aus Italien bei Coop…

Da stimmt doch etwas mit dem Markt nicht! „Markt“ kann eben wie Modetrend funktionieren. Das ist wie bei den Joggingschuhen, wo es neben z.B. Adidas und Nike viele „Nonames“ gibt, die den Nobelmarken ausser dem Emblem in nichts nachstehen.

„(…) Der Wein aus verschiedenen Jahren ist in der Qualität ausserordentlich verschieden. Der Visperterminer sagt:
„Wenn ds Wiwanni (eine nach Süden gelegene Mulde am 2998 m hohen Wiwannihorn, südlich des Bietschhornes) im Sommer schneefrei wird, so wird der Wein gut.“

 

Falls ein Zungenlöser oder Beinbrecher gewünscht wird: Geniessen Sie doch mal einen „Heida

Oder warum nicht einen rustikal anmutenden Humagne rouge? er bekommt sein Gleichgewicht wegen des Barrique-Ausbau erst nach einigen Jahren. Sein Charme besteht aus wilden Duftnoten, in denen sich rote Beeren und Gewürze widerspiegeln.

Wenn der Wein weiss sein soll, dann warum nicht den Hebammenwein, den Humagne Blanche probieren?

Oder einen Calamin von Gaillard & Fils SA aus dem Epesses 

Oder wir fahren an die Goldküste des Zürichsees und lassen uns dort im Weingut Rebhalde der Familie Hohl in Stäfa einen Kerner schmecken.

 

„(…) Eine Kreuzung von Trollinger x Riesling, an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg 1929 von August Herold gezüchtet. Später nach dem Weinsberger Dichter, Arzt und Weinfreund Justinus Kerner (1786-1862) benannt. Charakter: Ein kräftiger, runder, nussartiger von einer leichten Säure geprägter Wein, welcher durch eine angenehme Restsüsse abgerundet wird. Das Bouquet sticht durch eine blumige Fruchtigkeit mit einem leichten Muskatton hervor. Passt zu Aperitif, warmen Vorspeisen, Zwiebelkuchen, Käsegerichten und asiatische Speisen. Service gekühlt bei 10-12 Grad servieren

Der „Markt“ ist die Chance der kleinen Winzer. Sie verstehen es, sich mittels Qualität und Kundennähe zu behaupten. Davon gibt es in der Schweiz noch viele, die ihre Nische entdeckt haben. Da bin ich bereit, den Preis zu bezahlen.

Anders als die aus grossen Fernen importierten Weine, die nur wegen falschen Subventionionen hier den Markt stören, müssen sich die hiesigen Produzenten selber durchsetzen.

Ergo: Warum in die Ferne schweifen? – Das Gute liegt so nah! Bevor Sie also irgend einen Fusel aus einem exotischen Land probieren oder teuer einkaufen, beachten Sie die eigene Getränkekarte vor der Haustür! Ernesto Pauli z.B.: …Winzer-Verzeichnis Schweiz…

Dass es auch noch andere Quellen gibt sei am Beispiel von Flüelen aufgezeigt. Der Weinanbau in Flüelen wird schon 1266 erwähnt. Heute noch gedeien dort Reben. Und es gibt auch einen besonderen Wein, den „Lugibüeler“. Die Reben würden so grosse Traubenbeeren hergeben, dass diese, wenn sie herunterfallen und gegen das Haus rollen, gar die Fensterscheiben einschlagen würden…


Recht auf geistiges Eigentum


In Frankreich darf die Bäckerei Cornu seit einem französischen Gerichtsentscheid vom April das Wort «Champagne» nicht mehr auf den Verpackungen verwenden. Dagegen hat die Bäckerei rekuriert. Mehr in 20 Minuten: …Ein Dorf trotzt «den Galliern»

„(…) Die Winzer des Waadtländer Dorfes Champagne mussten 2004 wegen der Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU den Namen «Vin de Champagne» aufgeben und die Etiketten sowie das Werbematerial neu gestalten. Seither kämpfen sie für eine Anerkennung der früheren Bezeichnung.

Der innere Widerstand ist ungebrochen!

«Je mehr Ärger man uns bereitet, umso mehr verteidigen wir uns», sagte Albert Banderet, Statthalter von Grandson, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er kritisierte den französischen «Imperialismus» aufs Schärfste.
«Realistischerweise werden wir auf dem Gesetzesweg nichts mehr erreichen», sagte Thomas Binschedler, Sprecher des Dorfkomitees. Mehr dazu in news.ch: …Ortsschild von Champagne symbolisch ausgerissen…

Der Chasselas aus Champagne schmeckt wie eh und je, auch wenn er heute anstelle von «Vin de Champagne» , mit «Libre-Champ» bezeichnet wird. Ich hätte nie Mühe, diesen echten Jurassier mit einem französischen Champagner zu verwechseln. Den Chasselas kennt man auch unter der Bezeichnung Gutedel. Die bekanntesten Chasselas-Weine der Schweiz sind der Aigle, der Epesses (inklusive Calamin und Dézaley) der Féchy, der Fendant, und der Mont-sur-Rolle . Mein Favorit ist der Calamin, z. B. von J&M Dizerens.

„(…) Bonvillars

 

 

Am linken Ufer des Neuenburgerses auf den 190 Hektaren sind die Weine eher den spritzigen Neuenburgerweinen verwandt, als den gehaltvolleren Chasselas von den Ufern des Genfersees. Nebst dem Chasselas runden Müller-Thurgau und Pinot gris das Weisswein Angebot ab. Der Pinot noir ist dominierend im Gebiet von Bonvillars.

Champagne* (nicht zu verwechseln
mit der grossen Weinbauregion in Frankreich)

Fiez

Bonvillars
Onnens
Corcelles
Concises

* Bei EU-Verhandlungen „Streit“ um Champagne

Das kleine Dorf bei Bonvillars trägt seinen Namen bereits seit 855.
Dies gefällt aber den Franzosen nicht. Da der Name Champagne weltweit geschützt ist für moussierende Weine aus der Region Reims und Epernay. Das ganze für ca 50’000 Flaschen Chasslas nahe dem Neuenburgersees. Sie dürften den Ort zukünftig nicht mehr aufs Etikett schreiben. Ab dem Jahrgang 2002 sieht man, auf den Etiketten, der eleganten erfrischenden, Chasselas aus dem Waadländer Weindorf Champagne wohl kaum noch die Bezeichnung des Dorfes. aus: Schweizerweinecke:
… Bonvillars, Vully,…


Der Kater danach


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Wer am Morgen, nach einem feinen Guss hinter die Binde an Kopfschmerzen leidet, ist nicht etwa „allergisch auf Leder„, weil er sich mit den Schuhen an ins Bett legte…, sondern es könnte auch sein, dass zu viel geraucht wurde. Diese Phänomene sind hinreichend bekannt. Was wir weniger wissen ist der Umstand, dass Kopfschmerzen entstehen, wenn Wein zusammen mit Käse genossen wird. Das Histamin scheint der Spielverderber zu sein. Auch Fusel im Getränk zeigt seine unliebsame Wirkung. Mehr bei news defusco: …Kopfweh durch Wein…

(…)Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Kopfschmerzen nach Wein-Genuss nicht auf den Schwefelgehalt, sondern auf Histamin zurückzuführen.

Durch Schwefel werden die äusserst aktiven Oxidations-Enzyme blockiert und damit eine Oxidation unterbunden, Mikro-Organismen (wie zum Beispiel Essigsäure-Bakterien) und wilde Hefen werden gehemmt und der Luftsauerstoff wird abgebunden. Vor allem positiv ist die reduktive Wirkung von Schwefeldioxid. Es reagiert nämlich so heftig mit Sauerstoff, dass jede andere nachteilige Reaktion mit anderen Stoffen im Most oder Wein verhindert wird.

Mehr: siehe bei Ernesto Pauli …Schwefeln (Konservieren)…

Sprüche wie „Wein auf Bier, das rat‘ ich dir!“ oder „Bier auf Wein, das lass‘ sein!“ stimmen nicht denn, Bier auf Wein, schmeckt fein!“

Mittel gegen den Kater

Mann trinkt Alcopops; Rechte: dpa

Die sogenannten Alcopops führen schneller zu Kopfschmerzen.

„(…) Als studierter Arzt konnte sich Hellmut B. am Ende der Diskussion mit einigen interessanten Äußerungen virtuell Gehör verschaffen. Er schrieb: „Diese Dinge sind für den Kater verantwortlich. Erstens: Die Güte des Getränks. Fusel erzeugen definitiv leichte Vergiftungserscheinungen (Kopfschmerzen). Zweitens: Die Alkoholmenge und der -gehalt. Alkohol wirkt nämlich dehydrierend auf den Organismus und entzieht dem Körper Wasser.“ Und als Fachmann wusste Hellmut B. natürlich auch, wie man dem lästigen Kopfweh zuvorkommt: „Um einen Kater zu vermieden, nach jedem zweiten Glas Bier oder Wein ein Glas Wasser trinken. Vor dem zu Bett gehen nach starkem Alkoholkonsum außerdem einen halben bis ganzen Liter Wasser mit einer Prise Kochsalz trinken.“ Auch kein schlechter Mitternachtsschoppen …
WDR de Unnützer Rat: …Bier auf Wein – das lass sein…

Also dann: prost!, noroc si sanatate!, zum Wohl!, skol!, santé!, За ваше здоровье!,…

Noch mehr Trinksprüche bei Schnapsler


Grappa – Marc …


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Mein Kollege „SML“ ist ein „ewiger“ Frager – ein Spekulant. Spekulanten sind rezeptive Beobachter, die ihren Erfolg oder Misserfolg ihren provokativen Ideen verdanken. Warum, warum gerade so, woher, warum von dort, wie, warum so und nicht anders, wo, warum dort und nicht wo anders, könnte man nicht auch so oder anders…? Und er weiss meist gleich auch eine Antwort.
Aber heute hat es ihm die Höhenluft von nur 899 m.ü. M. oder die Sonne oder beides angetan und auf meine, im Vergleich eher seltenen Fragen, konnte er die Quizfrage nicht beantworten, das Drum und Dran hingegen schon. Muss ja so sein, denn als ehemaliger Stift bei der Alkoholverwaltung… Quizfrage: Was ist der Unterschied zwischen Marc und Grappa. Hätten Sie es gewusst?
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Grappa – die Franzosen sagen Marc – wo liegt der Unterschied?

(…) Grappa – [italienisch, Traube]. Tresterbranntwein mit 40-50 Volumen-% Alkohol, besonders in Norditalien hergestellt. Grappa ist nur und ausschliesslich eine italienische Spirituose, die durch direkte Destillation des Tresters gewonnen wird. …Definition… siehe unter g26.ch

Grappa

Der wasserklare, italienische Branntwein mit etwa 40 Vol.-% Alkohol wird aus frischem Weintrester, also aus Traubenrückständen (Stengel, Schalen und Kerne) gebrannt. Grappa aus Weißwein schmeckt fein und feurig, der aus Rotwein kräftig. ( odh; Bemerkung: wir genossen goldgelb gefärbten Grappa!)

Marc

Dieser französische Tresterbranntwein wird aus den Kernrückständen der Weinbereitung gebrannt. Er schmeckt, je nach Sorte, kräftig und aromareich (Marc de Bourgogne) oder leicht, fein und sehr mild (Marc de Champagne). Sein Alkoholgehalt liegt bei 40 – 45 Vol.-%. Man unterscheidet zwischen Marcs aus Rotwein- und aus Weißweintrestern. Ein Marc ist ein idealer Digestif.

Mehr bei Cocktailbulle: …Destillate aus Wein…

Lesen Sie weiter beim Grappa Club und dort unter Grappalogie

Marc ist nicht gleich Marc:

(…) Marc oder Tresterbranntwein entsteht aus der Destillation vergorener Traubentrester. Wenn die Trauben abgebeert sind, erhält man einen feineren Marc mit viermal weniger Methylalkohol.

Lie oder Weinhefebranntwein (Weindrusen) wird durch Destillation des Weintrubs gewonnen. Nach der Gärung lagert sich der Weintrub am Boden der Behälter ab. Beim Umfüllen wird er herausgeschöpft und anschliessend destilliert. …

Mehr von Ruedi, „Gesalzen und Gepfeffert“ …kulinarische Schweiz, Kanton Bern und seine Spezialitäten; Der „Treberwurstfrass“ in Ligerz, Seeland…

Drusen (frz. Lie; in Deutschland auch Hefebrand) ist ein Schnaps, der im Gegensatz zum Marc nicht aus dem Traubentrester, sondern aus dem nach Ende der Gärungsphase des Mostes im Fass zurückbleibenden Hefesatz gebrannt wird. Diese Destillatform ist insbesondere in der Schweiz beliebt. (Quelle: Wikipedia)