Kategorie-Archiv: 28 Psychologisches

Rauchen heisse leben

„(…) Im Namen der Gesundheit führen Behörden auf der ganzen Welt einen Kreuzzug gegen den Tabakkonsum und opfern eine ganze Kultur, schreibt Peter Haffner in der NZZ am Sonntag vom 04. 06. 17

Rauchen, Dior-Mmodel Kirsty Hume zeigte sich 1996 an einer Modeschau in Paris mit Cigarre. -MIRRORPIX -BULLS

Als ich konfirmiert wurde, brachte mir mein Vater das Rauchen bei. Er zeigte mir, wie man eine Zigarre richtig einschneidet und mit sieben Streichhölzern in Brand steckt, keines mehr und keines weniger, so wie ihn das sein Vater gelehrt hatte, der Drogenhändler war. Einer von dreien in der Schweiz, die eine Opiumlizenz hatten und für die Basler Pharmaindustrie weltweit Kräuter, Samen und Wurzeln einkauften, die der Gesundheit förderlich sein könnten. Von ihm hatte mein Vater zu seiner Konfirmation ein silbernes Zigarettenetui bekommen mit den Initialen, die auch die meinen sind, da er Paul hiess.

Ich hatte es in Gebrauch, als die starken Luxuszigaretten aus Ägypten und der Türkei noch zu kaufen waren, die jetzt in der Europäischen Union verboten sind. Sie kamen in schmucken Kartonschächtelchen mit farbigem Prägedruck, die mir Nichtraucher immer wieder abbettelten. In den wenigen noch verbliebenen Tabakgeschäften, die exklusive Raucherwaren führen, heisst es, man bekomme sie nur noch in Amerika; dem Land, wo der Kreuzzug gegen das Rauchen begonnen hat. Bestrebungen, Zigarettenpackungen mit Fotos verkrebster Lungen, durchlöcherter Hälse oder Leichen impotenter Männer zu schmücken, wie das in Europa beliebt ist, blieben in den USA erfolglos.

Wenn ich den Regalen meiner Bibliothek entlangschlendere, bleibe ich, obwohl seit langem Nichtraucher, gern vor dem Raucherabteil stehen. Da finden sich neben allerlei Kuriosa die Standardwerke zur Kunst des Rauchens, wie etwa Alfred Henry Dunhills «The Gentle Art of Smoking», 1954 erschienen. «Man muss nicht Tabakfachmann sein, um zu erkennen, dass die weltweite Praxis des Rauchens eine vergessene Kunst und ein begrenztes Vergnügen wird», stellt der Autor einleitend fest, der es sich zur Aufgabe macht, «die Öffentlichkeit für das ganze Gebiet des Rauchens zu interessieren».

Eine Foto zeigt ihn im Nadelstreifenanzug mit Krawatte bei der «Kontrolle einiger Pfeifen». «Nur Mangel an Erfahrung und Unachtsamkeit», schreibt dieser englische Gentleman, «können schuld daran sein, wenn Männer das Rauchen voller Verzweiflung wieder aufgeben.» Seine Einführung ist von einer Eleganz, die den Inhalt nie an die Form verrät. «Die Eitelkeit», sagt er etwa, «hat ihren Einfluss auf die Form der meisten Dinge, die ein Mann wählt, doch im Falle der Pfeife ist es wichtiger, eine für den Mund bequeme als für das Auge angenehme zu wählen.»

Von der Wahl des Tabaks über das Stopfen und Anzünden bis zum Ausklopfen des Rauchgeräts geleitet Mr. Dunhill einen so bezaubernd durch das jahrhundertealte Ritual, dass man sich des Gefühls nicht erwehren kann, etwas zu verpassen, wer es nicht zelebriert. Wenn für jemanden gilt, «le style, c’est l’homme», dann für einen Mann wie ihn oder den aus Kiew stammenden Zino Davidoff, dessen 1967 erschienenes Kompendium «Le livre du connaisseur de cigare» ein literarisches Kleinod ist.

«Der reife Mann ist glücklich zu nennen, der über die Jahre hinweg dem Jüngling, der er einst gewesen, die Hand reichen kann», beginnt der Bericht dieses Kenners, der sich mit zwanzig in die «grünen Fluten» der Tabakpflanzungen Kubas verliebte und im Alter von 87 Jahren nicht minder verliebt starb. «Mein Leben», sagte er, «stand im Zeichen der Treue, die ich vor allem anderen der Zigarre hielt.» «Wie ein junger Mann an einer leidenschaftlichen Frau entdeckt, dass sie all das weiss, was ihm noch unbekannt ist», habe er den Duft und die sinnliche Wärme der Vuelta entdeckt, der Champagne des Tabaks. Ihr Produkt, die Havanna, ist für alle Sinne gemacht, die Nase, den Gaumen, die Finger und die Augen, und nichts kommt ihrem kühlen Rauch gleich, seinen Düften und Aromen, Formen und Farben. Die Erregung des Geistes, die leichte Berauschung, die aphrodisische Wirkung, die einem dieser Rauch verschafft, sind von einer anderen Welt.

Von alters her dient das Rauchen, wie Claude Lévy-Strauss zeigte, der Kommunikation mit dem Übernatürlichen. «Der Zigarrenraucher ist wie der vollkommene Liebhaber und der Dudelsackpfeifer ein Mann, der mit Ruhe und Bedacht zu Werke geht und sich seines Atems sicher ist», sagt der französische Dichter Marc Alyn. Wer nicht weiss, wie man die fachgerecht angezündete Zigarre in den Fingern hält, wie und wann man deren Banderole löst und auf welche Weise man sie schliesslich ausgehen lässt, muss mit der Verachtung rechnen, die Emma Bovary in Flauberts Roman ihrem Mann Charles entgegenbringt, dem Zigarrenraucher, der schlecht, schnell und ohne Manieren pafft: «Er stülpt die Lippen vor, spuckt jede Minute einmal aus und lehnt sich bei jedem Zug zurück.» Wenn das kein Grund ist, in eine verhängte Kutsche zu steigen, was dann?

«Die Zigarre schläfert den Schmerz ein und bevölkert die Einsamkeit mit tausend anmutigen Bildern», wusste George Sand, die grosse Zigarrenraucherin und Schriftstellerin, die der Nichtraucher Friedrich Nietzsche eine «Milchkuh mit schönem Stil» schimpfte. Wenn die Hymnen von Männern an die ekstatischen Freuden des Rauchens einen bisweilen fragen lassen, wie viel Hingabe sie noch für ihre Frauen übrig haben, sind wir heute doch nicht mehr im Kolonial-dschungel eines Rudyard Kipling, der mit seinem unübersetzbaren Satz statuierte: «A woman is only a woman, but a cigar is a smoke – eine Frau ist nur eine Frau, aber eine gute Zigarre kann man rauchen.»

Ein zeitgenössischer Schriftsteller wie der Amerikaner Richard Carleton Hacker, Verfasser von «The Ultimate Pipe Book», weiss nicht nur Bescheid über die «Anstandsregeln für die Benutzung eines Pfeifenputzers in gemischter Gesellschaft», sondern auch Rat für den, der seiner Liebsten eine Pfeife schenken will. Da eine Frau mehr auf Stil und Übereinstimmung zwischen Garderobe und Accessoires achtet, gilt es, Form und Merkmale des Gesichts in Betracht zu ziehen sowie die von ihr bevorzugten Farben – mit einer «naturbelassenen hellen Bruyèreholzpfeife zu heller Kleidung» oder einem «dänischen Modell als optisch wirkungsvoller Ergänzung von Pastellfarben» kann man kaum fehlgehen.

Wer heute Pfeife oder Zigarre raucht, hat es indes noch schwerer als der Zigarettenraucher; wer mag schon bei minus zehn Grad eine Stunde auf dem Balkon stehen, während die anderen Gäste dinieren und über einen herziehen. In einer Zeit, deren Hektik niemandem Musse zum Nachdenken lässt, übersteigt die Angst vor dem Passivrauch die Sorge um das Überleben des Planeten. Denn mit den Tugenden des Genussrauchens geht mehr verloren als ein individuelles Vergnügen, lehrt die Zigarre oder Pfeife einen doch Nachsicht und Bescheidenheit, Gelassenheit und bedächtiges Urteilen: «In allem lässt sie das rechte Mass erkennen», wie Davidoff sagte. Just was wir brauchen in dieser Ära des rasenden Stillstandes, in welcher der mächtigste Mann, ein Abstinenzler und Nichtraucher, die Welt vertwittert.

In seinem Geschäft in Genf pflegte Zino Davidoff Dienstboten, die Zigarren für ihre Herrschaft kaufen sollten, die Tür zu weisen. Ein rechtschaffener Mann, fand er, kauft sie selber. Würde verträgt keine Abkürzung, und so drückt man eine Zigarre denn auch niemals aus, sondern lässt sie am Ende von selbst erlöschen; «ein natürlicher Tod, der die Seele mit Trauer erfüllt und den Mund mit Bitterkeit». Sacha Guitry, der französische Schauspieler, Filmregisseur und Dramatiker, pflegte das letzte Stück der stahlgrauen, stellenweise bläulich schimmernden Asche mit der hohlen Hand aufzufangen, der angenehmen Empfindung von zarter Wärme wegen.

Eine meiner prägenden Kindheitserinnerungen ist die an Herrn Neidhardt, der die Treppe des Hauses, in dem wir wohnten, stets mit der Pfeife im Mund hochstieg und jedes Mal von den Frauen, denen er begegnete, ein «Ach Herr Neidhardt, Ihre Pfeife riecht einfach wunderbar!» zu hören bekam. Vielleicht ist Herr Neidhardt der Grund, weshalb ich immer wieder damit liebäugle, mit dem Rauchen erneut anzufangen. Einer Frau Feuer zu geben, Träumen nachzuhängen, wenn der Rauch sich in federleichten, zauberhaft durchsichtigen Schleiern zur Decke schraubt – was zählt im Leben, ist doch das, was nicht zählt in dem, was wir Leben nennen; diese Geschäftigkeit mit dem Gefühl, alles zu verpassen.

Als ich, noch ein Gymnasiast, Zigarren zu rauchen begann, fragte mein Vater nie, weshalb in seinen Zigarrenkistchen von barocker Pracht immer wieder welche fehlten. Erst heute erkenne ich, dass dies eines seiner wertvolleren pädagogischen Prinzipien war.)“

Ludwig Erhard, Kapitalisierung… brauchte auch etwas Festes, um sich daran festzuhalten…

So gut, so lassen wir es stehen. Jeder liegt, wie er sich bettet.

Eine andere Ansicht:  Der Stumpenraucher hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Pfeifenraucher. „(…) Selbstgefällig schmaucht und pafft er mit dem Lutscher vor sich hin. Sein „dickes“ Vergnügen kann er sich finanziell und zeitlich leisten, scheint er auszudrücken…. „Mir kann keiner“ oder „Mir können alle“, lässt er andere spüren, wenn er sich die dicke Cigarre mit gespreizten Fingern in den Suppenschlitz (Mund) steckt.

Sir Winston Churchill, typisch mit Cigarre

Aus Angst vor Überreizung greift er nach dem glimmenden Nuggi (Schnuller) und suggeriert sich eine buddhaähnliche Zufriedenheit, die ihn gegen allen Ärger abschirmen soll. Das Signal der Kopfzigarre demonstriert den Anspruch auf Selbstzufriedenheit.)“

Es wird dem Drang nachgegeben, an etwas Festem den Halt zu suchen. Es geht dabei um Ruhe, Befriedigung, Sättigung und Erfüllung – Betäubung der emotionale Leere  und sich bis zur psychischen Sattheit füllen.

Nun mag sich der noble Cigarrenraucher vom gewöhnlichen Stumpenraucher abheben. Meine Freunde, die dem blauen Dunst huldigen, die Aficinados, sind da tolerant. Und sieben Streichhölzerverwenden sie auch nicht wenn es um die „Zeremonie“ geht!

Ich erinnere mich an den Käser, der weit und breit einer der besten war. Cigarren leistete er sich nicht. Dafür schätzte er einen Rio 6 (für unterwägs) oder einen Rösslistumpen. Das tägliche Glas Rotwein (oder zwei), schenkte er sich aus der Kochweinflasche ein… Wenn der Nuggel kürzer wurde, steckte er einen Zündhölzlistiel in den Stummel. So konnte er ziehen, bis er fast Brandblasen an der Lippe bekam. Er wurde trotz Alkohol und Rauch 89 jährig. Jene ohne Alkohol und Rauch, starben auch…

Aficionados Blog

 


Positiv denken macht krank

Von der Art des Denkens hängt alles ab.
Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt,
dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres.
von Buddha

Geht man von den (vor allem amerikanischen) Gurus aus, die positives Denken als Allerheilmittel verkaufen, landet man irgend wann in der Klappsmühle. Da jedes Missgeschick bzw. dessen Ursache mittels positivem Denken vedrängt wird, kann sich die Abwärts-Spirale fortsetzen. Spätestens dann, wenn sich einer unter dem Teppich hindurch zwängt, und immer noch alles positiv sieht, ist er ein Fall für den Psychiater. Für dessen Buchhaltung ist’s dann „positiv!

Positives Denken ist eine Verdrängungsmethode. Positiv-Denker sind perfekte Verdränger, weil nicht sein soll, was nicht sein darf. Ganze Lebensinhalte, die zu unserem Leben gehören, werden ausgeblendet. Wer letztlich sein schlechtes Gewissen verdrängt, schafft ein pathalogisches Gewissen. Dieses reagiert im Extremfall in einer Explosion (jemand wird umgebracht) oder in einer Implosion (jemand bringt sich um). Zwischen diesen Extremen ist genug Platz, um sich mit psychosomatischen Krankheiten zu belasten.

Die „Propheten“ stammen aus den USA. Sie heissen Murphy, Peale und Carnegie. Sie sind zwar gestorben aber ihre „Apostel“ wirken weiter. In Deutschland gibt es den Erhard Freitag, vormals Verkäufer von Teflonpfannen, als 150%-Nachbeter.

Die Wirklichkeit des Positiven Denkens sieht oft anders aus

„(…) Die Beispiele, die zur Bestätigung der Richtigkeit positiven Denkens angeführt werden, sind einseitig ausgewählt: es gibt keinen Misserfolg. Das kann ich mit den Beispielen aus meiner Berufstätigkeit nicht vereinbaren. Bei einer Patientin, die wegen einer schweren Depression zu mir kam, stellte sich im Laufe der Therapie heraus, dass sie einen ganzen Bücherschrank voller Bücher zum positiven Denken besass, darunter Werke wie ‚Denke nach und werdereich‘, ‚Die Kunst, ein Egoist zu sein‘, die ihr schlussendlich nicht helfen konnten. Die Frau verhielt sich stets sehr korrekt, kümmerte sich um alles. Sie war allzeit bereit, dieSchattenseiten des Lebens zu verneinen. Zum Schluss brach sie zusammen und war jahrelang eine schwer depressive Frau, die selbst dann nicht erkennen konnte, dass sie viele für die Selbstbehauptung wichtige Gefühle wie Aggression unterdrückte. Letztlich verlor sie auch ihre Menschlichkeit, da sie auf andere Menschen sehr maskenhaft und oberflächlich wirkte. Die anschliessende Behandlung dauerte Jahre. Lesen Sie mehr von Günther Scheich => …“Positiv Denken“ macht krank – vom Schwindel mit gefährlichen Erfolgsversprechen…

Optimismus ist gut. Man kann es aber auch übertreiben. Die amerikanische Journalistin Barbara Ehrenreich beschreibt in einem klugen Buch, wie Amerika unter dem Zwang zum positiven Denken verblödet…

„(…) …Sie erinnerte sich, dass auch Lance Armstrong in einer völligen Selbstverständlichkeit einst gesagt hatte: «Der Krebs ist das Beste, was mir in meinem Leben je passiert ist.» Sie begriff: Hier ging es nicht darum, tapfer zu sein, und schon gar nicht um eine gesunde Portion Optimismus, sondern um den Glauben, kraft positiven Denkens dem Krebs den Garaus machen zu können. Um eine Haltung, die zu einem kollektiven Wahn geworden war und die da lautet: Alles ist möglich, man muss nur fest genug wollen. Man muss nur genug positiv sein. …)“ Lesen Sie im Tagesanzeiger mehr von Bettina Weber über Barbara Ehrenreichh => Der Wahn des positiven Denkens

Wie sagt der Volksmund doch: „Allzuviel ist ungesund!“ Der Glaube allein kann keine Berge versetzen. Es wäre zu einfach! Bleiben wir beim gesunden Optimismus, respektieren die Realität und die Gegenwart und gestatten uns Visionen, die einmal mit Hilfe des Unterbewusstseins umgesetzt werden können. Das ist vermutlich das Rezept der Pioniere.

Wenn schon mit Optimismus und Zuversicht, dann wenigstens auch mit Kopf! =>

Katz und Maus

Eine Maus spazierte keck an der Kuhstalltüre vorbei. Leider hatte sie dabei nicht beachtet, dass dies just zur Melkzeit geschah. Denn genau zu dieser Zeit wartete wie jeden Abend die Katze auf den Schaum der frischen Milch, den ihr der Bauer jeweils aus dem Melkkessel zum Schlürfen und Schlecken in einem Tellerchen hinstellte.
Als die Katze die Maus entdeckte, ging die Jagd los. Nach dem Slalomlauf um die umherstehenden Milchkannen rettete sich die Maus in den Stall hinen. In Todesangst rannte die Maus im „Schorrgraben“ quer durch den Stall, die Katze relativ vorsichtig neben dem Kotkanal hinterher (denn Katzen sind sehr reinliche Tiere).
Genau in dem Moment, als die Maus hinter der vierten Kuh vorbeiraste, platschte von dieser ein riesiger Kuhpläder auf die arme Maus nieder, so, dass sie völlig zugedeckt war. Die Katze hielt inne und schaute genau hin. Da entdeckte sie, einen kleinen Schwanz, der unter dem noch frischen Kuhfladen herausschaute. Vorsichtig packte die Katze das Schwänzchen, zog daran und erwischte so die Maus. Sie schüttelte den Dreck ab sie und verspeiste sie.

Und nun die Moral von der Geschichte:

– Nicht jeder der dich anscheisst ist dein Feind.
– Nicht jeder, der dich aus der Scheisse zieht, meint es gut mit dir!
– Und wenn du schon in der Scheisse steckst, dann zieh wenigstens deinen Schwanz ein! 😉

In der Libyenfrage kam mir die damalige Frau Bundesrätin Calmy Rey etwa so hilflos wie die erwähnte Maus vor. Selbstsicher hat sie die Visumsguillotine betätigt. Sie musste bald erkennen, dass die Solidarität unter den Schengenländern kaum einen Pfifferling wert ist. Italien und Malta heben es vorgezeigt. Nun begann sich die Bundesrätin Schutz bei der EU zu suchen. Von dort kommt aber Druck, dass sich die Schweiz bewegen soll. Man kneifte vor einem Diktator, der schon Flugzeuge zum Absturz brachte und Discos sprengen liess… Also auch keine Solidarität. Aber als es um die Kohäsionsmilliarde der Schweiz an die neuen EU-Länder ging, war der Konsens da!
Mit der Grossen, ledrigen Geldtasche können viele Probleme gelöst werde. Bezahlt wird es vom Steuerzahler.

 


Sandmonkeys – Karrierestrategien in der Krise


«Was ist die Steigerung von depressiv?», fragte mich neulich ein Kunde. Mit Blick auf den Abgrund üben viele Führungskräfte derzeit einen Balanceakt auf der Kreditlinie und sind im «survival mode». Es geht um Sicherheit und die Karrierestrategie heisst: die Sicherung des Abstiegs – um den Absturz zu verhindern. Das bewegt bzw. lähmt sie, da es in diesen Kreisen meist tabuisiert wird. Und nicht jeder kann sich wie Scheich Raschid al Maktoum, der Herrscher und rastlose Schöpfer des neuen Dubai, angesichts der Misere in die Einsamkeit der Wüste zurückziehen, um dort Zuflucht und Trost in der Poesie zu suchen. So die Legende.

Es geht um die Angst vor dem Verlust von Status und Orientierung, ja gar um die Identität. So manche Topshots erleben, dass sie ihre Lebensmodelle zu Geschäftsmodellen verschlankten. Die Familie wurde zum Zulieferer, Freizeit zu Networking, und Freunde zu strategischen Beziehungspartnern. Kurz: die Karriere entpuppte sich als eingedampfter «Glamours-Restentwurf» von Leben und ICH. Es scheint als ob das ICH, so wie Dubai, auf Pump und Sand gebaut ist. Geliehen sind Status und Identität und zusätzlich ist man noch Klumpenrisiken eingegangen. Und zwar gleich mehrere: Man besitzt allzu viele firmeneigene Aktien und Optionen (als ob das Arbeitsplatzrisiko nicht schon hoch genug ist), ist fachlich oft hoch spezialisiert und bewältigt berufliche Marathonläufe. Karrierestrategien brauchen ein Risikomanagement, ein Karriere-Hedging, damit Manager stabiler und handlungsfähiger bleiben.

Sieben Regeln für das Misslingen eines Karriere Hedging:

  1. Arbeiten Sie 60 – 70 Std./Woche, damit Sie frühmorgens «sick & tired» in die Federn sinken, ohne Kraft und Energie für irgend etwas – oft noch nicht einmal zum Schlafen.

  2. Verkehren Sie «unter sich»: nach getaner Arbeit, in der Fitness, im Sport, in den Clubs. Die meisten Informationen fliessen in «schwachen», losen Netzwerkkontakten, also nicht unbedingt im engsten Kreis der Familie und von Freunden. Beziehungen immunisieren Jobunsicherheiten. Die meisten finden einen Job oder Auftrag via Netzwerke. Dabei sein reicht allerdings nicht. Es geht um Geben und Nehmen – in dieser Reihenfolge.

  3. Schwimmen Sie, was die Hobbys betrifft, im Strom. Aussergewöhnliche Hobbys könnten andere Saiten zum Klingen bringen und andere Welten eröffnen, die man bei Gelegenheit sozusagen zweckentdecken könnte. Aber auch da aufgepasst: Bitte nicht (wieder) falsch korrelieren und neue Klumpenrisiken entwickeln wie z. B. Weinbauern in der Toskana, Whisky-Handel, Segelturn-Charterer etc. Wer züchtet bspw. Bonsais oder Königspudel?

  4. Denken Sie lokal, regional, allenfalls national. Wenige kommen auf die Idee, sich als ausgewiesene Experten in Shanghai oder Mumbai zu orientieren. Dabei weht dort der Duft der grossen weiten Märkte. Aber es ist ja so komfortabel, so schmuck hier. Stimmt. Bloss: was bringt`s? Damit bin ich beim nächsten Punkt.

  5. Konzentrieren Sie sich auf das Bestehende. Sei es in Salärvorstellungen, im Beschäftigungsmodus, ja im Beruf. Der Wandel gilt vor allem für die anderen. Oder nicht? «Common sense» ist nicht «common practice». In früheren Krisen haben sich die Menschen oft umgeschult, sind ausgewandert in die «Neue Welt» oder haben bei Null angefangen. Klar ist das einfacher gesagt als getan; mit Kindern, Haus und Ferienhaus. Klar birgt dies Risiken. Klar ist aber auch, dass Ankunft mit Zukunft möglich ist. Übrigens ist das bei Null wieder anfangen eine geheime Sehnsucht von manchen. Ein Kunde meinte neulich: «Ich habe grossen Respekt vor Menschen wie den Trümmerfrauen damals in den zerbombten Städten. Ich habe die Bilder von Berlin im Kopf. Aus Nichts haben diese Frauen zu sich gefunden – und etwas aufgebaut aus eigener Kraft… Eigentlich träume ich von so einer Erfahrung – ich bin hier nur ein kleines Rad am Wagen». Notabene: Dieser Herr ist Mitglied einer Geschäftsleitung und wir beim nächsten Tipp.

  6. Nehmen Sie es bitte persönlich! Hilfreich ist, die grösseren Zusammenhänge der Turbulenzen zu erkennen und anzuerkennen, dass man in der Regel viel mehr geschubst wird, als das man schubst und dass es einen Faktor «Zufall» gibt. Verständlicherweise kränkt das und passt wenig ins Selbstverständnis von «Führungs(!)kräften». Gleichzeitig erleben sich manche trotz hoher Verantwortung als ohnmächtig bzw. Gefesselt: von LOAs (limits of autority), SOX (Börsenregulierungen), mehrdimensionalen Matrixen – und den «Wurstzipfeln» von vermeintlichen Sicherheiten und Karriereschritten. Die wenigsten sehen sich in der Position, das System zu ändern: Dann lieber erschöpft in den Depresso gehen, mit einer etwas allzu hohen Dosis Selbstmitleid, und von einem «reset bottom» träumen. Bloss wird man dann attraktiver? Auf dem Arbeitsmarkt oder zu Hause? Last but not least.-

  7. Hoffen Sie auf bessere Zeiten. Dies ist tricky: Einerseits gibt Hoffnung Lichtblick und Perspektive, andererseits kann simple Hoffnung lähmen. Sie verführt zum Verdrängen, Beschönigen, Bagatellisieren (Unkraut wird als frische Triebe, eine Pleite als Liquiditätskrise gesehen) oder einfach zum Abwarten.

Realistische Träumer

Doch Perspektiven sind wichtig. Für Orientierung, einen langen Atem und eine gewisse inneren Stabilität. Die wirksamste Aussicht ist, wenn einem selber ein Licht aufgeht: die eigene Vorstellung von der Zukunft. Realistische Träume – jenseits von Illusionen. Realistische Träumer sind hellwach. Sie sehen oft in einem Mangel grosses Potential, oder begehren mit Herzblut und Schärfe des Gedankens in der so bequemen Gewöhnlichkeit auf. Not macht eben erfinderisch. Realistische Träumer erkennen Möglichkeiten und ergreifen Gelegenheiten. Sie aktivieren, animieren und inspirieren. Sie erleben, was sie alles können und ihr Selbstvertrauen wird robuster. Realistische Träumer sind erfolgreich, weil sie Kollegen und Partner, Kunden und Mitarbeiter bei ihren Träumen abholen. Sie ermöglichen Engelskreise. Bringt das nach so manchen Teufelskreisen (Teufel sind der Legende nach gefallene Engel) nicht den «Spirit», nach dem wir uns alle so sehnen?

Das Verführerische an der Marktwirtschaft ist der «Traum und Wille, ein privates Reich zu gründen» (Schumpeter). Viele grossen Projekte, Entwicklungen und Firmen sind so entstanden und eröffnen ganz neuartige Karrierestrategien. Möglichkeiten gibt es genug für Menschen, die nicht unter ihren Möglichkeiten bleiben wollen. Nicht mehr in temporären und schnell vergessenen Rollen und ICHs eines Lebens für den Lebenslauf, sondern für Menschen, die das «Laufband Leben» als einmaligen Weg nutzen wollen. Let`s go for it. )“

(*) Weiterlesen können Sie in Betty Zucker «Top Dreams. Wenn Manager träumen» 2009, Linde Verlag. Betty Zucker ist GF von BettyZucker + Co. (www.bettyzucker.ch)

„(…) …der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter hat die Motivation der Unternehmer folgendermaßen beschrieben:

Bei der Beschreibung der Motivation des Unternehmers benutzt Schumpeter eher psychologische als ökonomische Kategorien. Der Traum und der Wille, ein privates Reich zu gründen, Siegerwille und Freude am Gestalten trieben den Unternehmer an, nicht Bedürfnisbefriedigung, Nutzenkalkül oder Gier

Eine Grossbank ist ein Unternehmen, kein Zweifel. Die obersten Manager sind Unternehmer, da herrscht auch kein Zweifel. Investmentbanker, die eigene Kunden bringen und mit ihrem Team Gewinne für die Bank generieren sind zwar nicht die eigentlichen Unternehmer, aber sie tragen unternehmerische Verantwortung. Sie haben meist eine sehr hohe Kaderfunktion. Dafür sind sie auch mit weit reichenden Kompetenzen ausgestattet. Somit sind sie so etwas wie Unternehmer im Unternehmen. Wenn die Bezahlung nicht stimmt, verlassen sie das Unternehmen mit samt dem Team und dem Kundenstamm. Gier nach Erfolg, Geld und Macht bestimmen ihr Tun. Nach Schumpeters Theorie handelt sich demnach nicht um Unternehmer – vielleicht hätte er sie eher als Zocker mit Casinomentalität oder Raubtierkapitalisten bezeichnet.

mehr Betty Zucker?

Betty Zucker & Co: Inhaberin Betty Zucker ist Expertin im Change- und Knowledge Management sowie in der F¸hrung von Familienunternehmen.
www.bettyzucker.ch/

ZÜRICH – Manager sind auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen – sagt Betty Zucker und hält ihnen den Spiegel vor. Die Zürcher Fachfrau hat gute Chancen,
www.lukesch.ch/Text98_19.htm

Betty Zucker, Unternehmensberaterin und Buchautorin in Zürich, übt harsche Kritik an den Work-Life-Balance-Konzepten vieler Firmen.
www.faz.net/…/Doc~E098343EE10964F2A82ADF7A915577936~ATpl~Ecommo..

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Mehr unter: cash Guru »

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Börsianer


 .

Vergangenheit

Ich stimme zu, dass die Vergangenheit so zu belassen ist, wie sie war. Es wäre sinnlos, sich mit „ich hätte besser“, oder „hätte ich nur“ oder gar „wenn ich damals nur hätte“ zu stark zu beschäftigen. Zu ändern gibt es daran sowie so nichts. Aber: Erfahrungen aus der Vergangenheit darf man ruhig respektieren. Kinder brauchen auch Erfahrungen. Sie verbrennen sich die Finger kaum ein zweites mal. Und Bewährtes darf man ruhig in aktuelle Betrachtungen einbeziehen. Nicht Bewährtes hingegen lässt man besser sein, ausser die Vorzeichen hätten sich geändert.

„Glücklich ist, wer vergisst, was ohnehin nicht zu ändern ist!“

Zukunft

Theoretisch kann eine Spur bis zum Anfang zurück verfolgt werden. Du kennst aber die Richtung des nächsten Schrittes nicht. Du wirst mir entgegnen, dass du aus der Vergangenheit in die Zukunft schliessen möchtest und, dass wenigstens der Trend einer bisherigen Entwicklung für die nächsten Tage, Wochen oder zu vermuten sei, so wie die Nacht auf den Tag folgt. Du magst recht haben.

Von der Zukunft und der Zukunftsforschung wird die Lösung der Probleme erwartet. Es gibt Menschen, die erwarten das Paradies auf Erden und andere erwarten die Erlösung.

Mit dem Drang nach Veränderung und der zukunftsgläubigen Neu-Gier will der Gegenwart und der Realität entflohen werden. Leere, Langeweile und Unzufriedenheit sind die Motivation dazu. Es gibt genügend Verführer, die mit satten Gewinnversprechungen, an die sie wegen den zu erwartenden Boni bald selber glauben, Gutgläubigen das Geld aus den Taschen ziehen. Die Verführten wiederum glauben gerne, dass ihnen jemand zu grossen Geschenken verhelfe und sie schlagen alle Risikowarnungen in den Wind. Wer glaubt, die Zukunft zu kennen, überschätzt sich masslos. Er gehört zu den Kaffeesatzlesern, Wahrsagern, Sterndeutern, Pendlern und Oraklern. Wer mit Wahrscheinlichkeiten operiert, braucht sehr gute Annahmen um Trends erkennen zu können. Sicher gelingt es mit geeigneten Simulationsmethoden subjektive Annahmen etwas zu objektivieren. Aber erst die Realität zum Zeitpunkt X lässt rückblickend die falschen Annahmen erkennen. Wäre alles so einfach es gäbe keine Casinos und Lotterien!

(„…) „Analysten liegen mit ihren Prognosen oft schlechter als die Wettervorhersage“, lautet das vernichtende Urteil von Wolfgang Gerke vom Lehrstuhl für Bank- und Börsenwesen der Universität Erlangen-Nürnberg. Gerke beruft sich auf eine Untersuchung zu Prognosen aus dem vergangenen Jahr; 2000 seien sogar „eher mehr Fehlprognosen“ abgegeben worden. Mehr im Managermagazin …Analysten: „Oft schlechter als Wettervorhersage… 

Für mich bedeutet die unmittelbare Zukunft die rollende Aktualisierung der Gegenwart.

Gegenwart

Worauf es ankommt ist die Gegenwart und die Realität. Die Realität ist das Mass der Dinge! Das Leben findet jetzt und hier statt. Auch als Börsianer und als Analyst und als Vermögensverwalter kommst du nicht an der Realität vorbei. Wer die Realität missachtet, richtet sich zu Grunde. Verbleibst du bei den verpassten Chancen oder träumst du von visionären Entwicklungen, dann läuft die Gefahr mit, dass du am aktuellen Geschehen vorbei „träumst“.

Jede realitätswidrig oder egozentrisch motivierte Haltung führt zu konflikthaftem Verhalten gegenüber anderen. Und gleich danach folgt die Kompensation: der Misserfolg wird von Enttäuschung, Verärgerung, Beleidigtsein und Unzufriedenheit begleitet.

Die Immobilienkrise in den USA kam doch gerade wegen der Nichtbeachtung der Realität zustande.

So wie die Segelflieger sich längst eine Thermikbrille wünschen, gönne ich dir als Börsianer einen abgeklärten „Börsenblick“ durch ungetrübte Gläser. Falls du es nicht genau sehen kannst, dann schau von unten durch eine noch volle Weinflasche. Wenn du es noch immer nicht sehen kannst, liegt es daran, dass man Weinflaschen zuerst öffnet, dann den Inhalt geniesst und danach kommt der klare Blick von selbst. Und wenn nicht, dann ist das Erlebnis immer noch angenehmer als Lesen im Kaffesatz.

Für mich bedeutet die Gegegenwart das rollende Verlassen der Vergangenheit. Man stelle sich eine Kugel vor, die auf der Zeitachse Richtung Zukunft rollt. Die Richtung ist immer gleich. Jede Position stellt die gerade jetzt stattfindende Gegenwart dar und schon ist der Moment vorbei…

…Wie lange dauert die Gegenwart… lesen Sie bei info3.

Die Aufmerksamkeit für einen „Reiz“, etwa für die Länge einer Ferszeile oder den Abschnitt einer Melodie, jeweils etwa 2-3 Sekunden dauern kann. Das ist subjektives Empfinden. Subjektives, psychisches Empfinden ist immer nur Gegenwart. Und wenn wir etwas von gestern „zurück holen, dann erinnern wir uns an jene Zeit in der Gegenwart. Wer zuviel in der Vergangenheit grübelt oder auch die Zukunft als Illusion formt, kann sich gefährden.

Für die Qualität der erlebten Zeit gibt es keine Messwerkzeuge. Stunden des Glücks oder der Leere ist mit Millionen von Jahren alten Steinen nicht vergleichbar.

.

„Yesterday is history 

Tomorrow is mystery 

Today is a Gift „


Börsenmaklern fällt logisches Denken oft schwer


(…) Börsenmakler sind laut einer Studie der Universität Gießen kaum in der Lage, logisch zu denken. Wie Kognitionspsychologen bei einer Studie mit 20 erfahrenen Börsenmaklern herausfanden, lassen sich die Börsianer vielmehr durch ihre frühere Erfahrung leiten. Es fällt ihnen demnach schwer, sich von nur vermeintlich richtigen Denkmustern zu lösen. „(…) Mehr in IDW, informatikdienst Wissenschaft: …Die Unlogik der Börsianer…

 

Wenn Börsianer sich schwer tun, logisch zu denken, welches ist denn ihre Denkart? Wie sind den Börsianer? 

Alles der Gier zuzuschreiben wäre zu einfach, weil diese Leute meist innerhalb einer Organisation (bank) tätig sind. Dort kommt von der Führung her ein hoher Leistungsdruck, weil höchste Gewinne und höchste Effizienz erwartet wird. Sicher gibt es gierige, skrupellose Typen, die man mit einem hohen Gehalt und horrenden Boni locken kann. So oder anders, sie werden gepusht.

„(…) Die Millionen kommen vor der Moral: Wenn die Schweizer Banker etwas durch die grosse Finanzkrise retten werden, dann wohl ihre viel kritisierten Erfolgsbeteiligungen.“ Tagesanzeiger: …Der Bonus stirbt zuletzt…

Tagesanzeiger: …UBS: Boni in zweistelliger Millionenhöhe möglich…

„(…) Ich glaube, dass Boni, die aufgrund von bestehenden Verträgen geleistet wurden, nicht zurückbezahlt werden müssen, weil in der ganzen Untersuchung nirgends ein gesetzwidriges Verhalten festgestellt wurde. Es hat einfach Beurteilungs- und Managementfehler gegeben. Damit Sie gegenüber jemandem eine Geldforderung machen können, müssen Sie nachweisen können, dass im rechtlichen Sinn etwas falsch gemacht wurde. Das ist nicht der Fall. Es gibt keine rechtliche Grundlage für die Rückforderung von Boni. 

…Wir sitzen nicht mehr auf dem hohen Ross. Aber wir befinden uns in guter Gesellschaft. Die Tatsache, dass der Staat eingreifen muss, ist heute leider ein globales Problem. Die Finanzmärkte sind sehr nahe am Kollaps. Ein solcher hätte grosse Nachteile für die Wirtschaft und die Bevölkerung. Deshalb greifen die Staaten weltweit ein. Sie machen das nicht der Finanzindustrie zuliebe. Mehr im Tagesanzeiger: …Wir sitzen nicht mehr auf dem hohen Ross… 

Alles richtig gemacht. Es ist ein globales Problem. Man ist in „guter Gesellschaft“… Es wäre müssig, dass das globale Problem in den USA en Anfang nahm und dass UBS dort kräftig mitgemischt hat, also ein Teil des Problems ist.


Der Halo-Effekt


CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79

Dipl. Pflegefachpersonen DN I / DN II / HF, Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex.
Einsatz Zentral- und übrige deutschsprachige Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei diskret.

Pflegefachpersonen gesucht

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Halo in der Meteo

 

(Meteo Schweiz, A. Jeanneret) Durchscheinender, weisslicher Wolkenschleier von faserigem (haarähnlichem) oder glattem Aussehen, der den Himmel ganz oder teilweise bedeckt und im allgemeinen Halo-Erscheinungen hervorruft.

… 

Bei gewissen Finanzgurus hat man oft den Eindruck, sie würden durch Verschleiertes schauen…

Bei Fredi Herbert, Cash-Guru, allerdings, habe ich nicht diesen Eindruck, denn als Träger des Goldenen C mit drei Brillanten versteht er auch etwas von
Wolken inkl. Halo, Thermik und Segelfliegen

FAI Goldenes C mit drei Brillanten

 

(…) Tagtäglich analysieren Management-Gurus, Consultants und prominente Wirtschaftslenker das Geschehen an der Börse, loben die Weitsichtigkeit und den Erfolg eines neuen CEOs, proklamieren eine weitere Erfolgstheorie oder geben Tipps, wie man die Konkurrenz garantiert überholen kann. Aber was davon ist gesichertes Wissen und was sind bestenfalls vage Thesen? In seinem wegweisenden und unkonventionellen Buch legt Phil Rosenzweig den Finger auf die eklatantesten Denkfehler. Der folgenreichste Irrtum ist der Halo-Effekt.
Steigen Umsatz und Gewinn eines Unternehmens, ist die Versuchung groß, dahinter eine brillante Strategie, eine visionäre Führungspersönlichkeit, besonders fähige Mitarbeiter oder eine außergewöhnliche Unternehmenskultur zu vermuten. Lässt die Performance nach, stehen schon bald die verfehlte Strategie, der arrogante Führungsstil, die unengagierten Mitarbeiter oder die uninspirierte Unternehmenskultur am Pranger. Dabei hat sich kaum etwas verändert – außer die Wahrnehmung. Rosenzweigs brillant geschriebenes Buch verzichtet auf jeden unnötigen Fachjargon. Sein erfrischend direkter Schreibstil richtet sich an eine breite Leserschaft aus der Welt der Wirtschaft und der Unternehmen. Führungskräfte, die zwischen Sein und Schein unterscheiden wollen, kommen um die Lektüre dieses Buches nicht herum.


Phil Rosenzweig ist Professor am Lausanner IMD, wo er im Auftrag führender Unternehmen Strategie- und Organisationskonzepte entwickelt. Nach seiner Promotion an der Wharton School der University of Pennsylvania lehrte er sechs Jahre lang an der Harvard Business School. Seine Heimat ist Nordkalifornien. www.the-halo-effect.com

 

(…) Wie wäre es sonst möglich, fragt der Autor, dass derselbe Percy Barnevik, der während des Höhenfluges „seiner“ ABB als „charismatisch, mutig und visionär“ verherrlicht, wenig später im Abschwung als „arrogant, herrschsüchtig und unempfänglich für Kritik“ gegeißelt wurde? Mehr: FAZ.NET: …Macht es einfacher, Manger!…

Percy Barnevik liess sein wahres Gesicht erst beim Verlassen des ABB-Konzerns erkennen. 

(…) Percy Barnevik und andere Ex-Manager, die sich grosszügige Pensionen gewährt hatten, mussten Millionen zurückzahlen. Manager, die mit korrupten Praktiken Umsatz bolzten, wurden und werden gefeuert. Und den 107’000 Mitarbeitenden wurde ein Verhaltenskodex verordnet, der bis auf Punkt und Komma durchgesetzt wird. Tagesanzeiger: …was ABB die Banken lehrt…

(…) In multinationalen Firmen ergänzt der Kern sich selbst. Ausser dem harten Kern erfährt die Führung die Neuigkeiten aus dem Betrieb deshalb meist von der Konkurrenz oder aus der Presse. Auch beim Abgang von Kindle ist es wie immer: Wenn der oberste Chef geht, passiert zunächst einmal gar nichts. …

…Ob sich bei der neuen ABB-Crew die Erinnerung an den Übernahme- Amoklauf des früheren ABB-Chefs Percy Barnevik hält? Der raffgierige Schwede kaufte in den 90er Jahren Firma um Firma ein. Ganz nach dem Motto: «Shop until you drop» (Shopen bis zum Umfallen). Gefallen ist dann nicht nur er, sondern Tausende Angestellte mit ihm. Nur hatten sie im Unterschied zu ihm nicht die Möglichkeit, beim Abgang noch tief in den Pensionsfonds zu langen. Workzeitung: …Rückfall in Barneviks Zeiten?…


Das Gehirn, die graue Masse wird zusehends transparenter


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Sehen Sie das Bild im Originalzusammenhang

Weitere Bilder zum Thema (google images) 

„(…) Es ist sehr wahrscheinlich, dass unser zunehmendes Vermögen, im Gehirn zu lesen, auch in anderen Bereichen genutzt wird. Um geeignete Bewerber für einen Job auszuwählen, um Krankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln, um festzustellen, wer wirklich Anspruch auf Schwerstbehindertenrente hat (…)“ Mehr im Psychologieblog von Katja Schwab: …Visionen vom Gehirn…

Das würde bedeuten, dass z.B. die Motivation der Zocker offen gelegt und daraus die Kompensation abgeleitet werden könnte! Aber so weit würde es gar nicht kommen, denn auf Grund des persönlichen Datenblattes nach der „EU-Norm XYZhoch5,7“ würde es keine Zocker mehr geben. Ihnen würde eine Tätigkeit entsprechend den „Spezifikationen“ zugeteilt, wie allen andern auch. Die persönliche Freiheit bezüglich Berufswahl und Tätigkeit würde erheblich eingeschränkt. Kaum zu denken, was die Biologen noch alles anstellen müssten, um durch geeignete Paarung, Stammzellenveränderung und Genmanipulationen zu den richtigen Eigenschaften zu kommen (Soldaten, Zuckerbäcker, Kanalreiniger, Verwaltungsratspräsidenten, Nobelpreisträger, Bischöfe, Rennfahrer….). Big Brother grüsst – und: „(…) Lidl zahlt nach Bespitzelungsaffäre jedem Mitarbeiter 300 Euro (hrToday Newsletter vom 24. April 2008)


München schließt Scientology-Kindergarten


CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Presonalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Kindertagesstätte in München geschlossen. Grund: Hinweis auf Verbindung zu Scientology!

(…) „Das bayerische Innenministerium hatte erst kürzlich erneut darauf hingewiesen, dass Scientology in Deutschland nicht als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft gelte. Vielmehr werde die Organisation als ein „auf Profitmaximierung ausgerichteter Wirtschaftskonzern“ angesehen, der „an Gehirnwäsche erinnernde Psycho- und Sozialtechniken gegen teures Geld verkauft und eine totalitäre Gesellschaft aus gefügigen, sich völlig der Organisation unterordnenden Anhängern schaffen will“. Die Feinheiten: Focus Online …München schließt Scientology-Kindergarten…

 

Die Moralapostel lassen grüssen! Es scheint, dass da doch viel „Dräck am Stäcke“ ist.

(…) „Tom Cruise und Katie Holmes, beides Scientologen, haben ein Mädchen bekommen. Wie wird sein Leben aussehen? Der Sektenexperte äusserte sich am 20. April 2006 im eTalk dazu und darüber, wie gefährlich die Sekte ist. Mehr bei 20 Minuten: Hugo Stamm …«Scientologen hetzten Privatdetektive auf mich»…

Ein bisschen zum Nachdenken bei:

 
oder der Brief vom 18 Oktober 1997

An die
Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (CSCE)
Herrn Senator Alfonse D’Amato, Vorsitzender,
Herrn Abgeordneten Christopher H. Smith, Mitvorsitzender,
und alle Kommissionsmitglieder
Ford House Office Building, Room 234
Washington, D.C. 20515

Betr.: Religiöse Intoleranz in Europa: die Scientology Connection


«Verlogener Widerstand» – Zeit, den Spiegel der Zeit zu reinigen


Nun hat der Schreibermeister bei libref noch ein weitere Variante gefunden. Man hat nie ausgelernt! odh

Wenn sie in den Spiegel schauen und ein düsteres Bild sehen, kann es daran liegen, dass der Spiegel etwas der Reinigung bedarf. «Henryk M. Broder ist langjähriger „Spiegel“-Autor und einer der scharfzüngigsten Kritiker von politischer Korrektheit.»
In der deutschen Sprache bin ich nicht absolut sattelfest. Müsste es jetzt politische «Korrektheit» oder nicht doch eher politische «Unkorrektheit» heissen? Und eben musste ich das Wort «scharfzüngigsten» korrigieren – beim schnellen Schreiben ist das «r» abhanden gekommen.

«Verlogener Widerstand

von Hendryk M. Broder

In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen.

Wenn ich die Auseinandersetzung, die derzeit in der Schweiz geführt wird, richtig verstanden habe, geht es nicht um den Bau von Moscheen an sich, sondern um die dazugehörigen Minarette, die besonders ins Auge fallen weiter in das Magazin …»

Der Artikel ist sachlich korrekt, stellt Interessantes gegenüber und ist vermutlich nicht ganz zu Ende gedacht. Lesen sie in obigem Link die Kommentare, die meisten nehmen eine liberalere Haltung ein.

Vor einem Jahr erschienen: Gurdwarasahib – der Schreiber im Turban der Shiks

Vor zwei Jahren erschienen: Religion ist Privatsache – aber nicht immer – über die Karikaturen aus Dänemark

Text: Stephan MartiFinanzblog


Spekulanten, Zocker, Wertevernichter II


Für situationsgerechtes Handeln und um einem echten Ideal zu genügen, sind jedoch andere Indikatoren wichtig, nämlich: Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Verantwortung, Wohlwollen und Aufgeschlossenheit. Eine geballte Ladung! Ob sich einer dessen bewusst ist?
Die Verkörperung eines Ideals dient der eigenen Geltung und dem Ego. Es geht um den Versuch, sich zu „tunen“ (mehr bei: … Automobil Revue… ) – so wie man ein „normales Auto frisiert“. Es wird das Ziel verfolgt, “jemand“, oder gar „jemand mehr“ oder gar der Beste der Besten zu sein. Diese vermeintliche „Aufwertung“ fördert den Stolz. Auch der VW GTI Sport ist nach dem besten Tuning kein Formel-1 Bolide. Aber es fördert die Gefühle, wenn der „Sound“ in die Glieder fährt und der Drehzahlmesser den roten Bereich schneller erreicht und die Beschleunigung von Null auf 100 in 82,756% der bisherigen Zeit möglich ist. Nun ist man mehr als die anderen, lässt man sich selber fühlen und der Brustkasten plustert sich auf und wölbt sich etwas mehr nach vorne… – aber eben – der VW GTI ist doch kein F-1-Bolide von BMW Sauber, was relativ schnell klar wird. Man hilft zusätzlich mit einer Stereoanlage nach. Und nun hat man sogar noch eine fahrende Bassgeige, was ein F-1-Bolide sicher nicht hat. Jedoch, egal was man tut, das Selbstwertgefühl kann so nicht voll zur Geltung kommen. Es teilt sich auf in ein Ideal-Ich und ein Minderwertigkeits-Ich. Somit wird der Effizienzverlust deutlich, denn es müssen nun zwei „Ich’s“ gespiesen werden.
Das Ideal ist immer um eine Spur voraus, also unerreichbar. Dieser nicht aufholbare Rückstand drängt innerlich wie ein Stachel zur Zielerreichung. Allein, der Profitidealist bleibt wegen der Unersättlichkeit unzufrieden.
Der dünkelhafte Stolz, die arrogante Selbstherrlichkeit und das dauernde Minderwertigkeitsgefühl lassen ihn die Realität vergessen. Die Vorstellung von immer mehr, immer grösser, immer wichtiger, immer berühmter, blendet die Realität aus. Die Illusion nistet sich ein. Die Fata Morgana hat ihr Opfer gefunden. Luftschlösser entstehen.
Es entsteht eine dauernde Selbstbeleidigung. Diese führt zu einem Minderwertigkeitsgefühl, welches der Selbstachtung nicht förderlich ist. Schwache Selbstachtung – instabile Selbstsicherheit. Trotz Kontaktsucht entsteht soziale Isoliertheit. Es folgt langsam die Erkenntnis einer depressiven Sinnlosigkeit. Sie wird mit Stress und Wichtigtuerei kompensiert, weil die Wahrheit verdrängt wird.

Es sind besonders schlaue Manager, die diesen „Idealismus am Profit“ züchten. Sie vertreten die Ansicht, dass Wettbewerb unter den Ehrgeizigen den Erfolg fördern. Der erwartete Erfolg heiligt die Mittel. Aber sie übersehen, dass die Erfolgsgrundlage, nämlich Begeisterung und gute Kommunikation zerstört werden.

Das Ideal des Profits ist die Pumpe, mit der das Ego aufgeblasen wird. Fällt diese Pumpe in falsche Hände, richtet sie grosses Unheil an, z.B.: die Dot.com-Blase, und die Subprime-Krise (Subkrime-Krise!) sowie, der neue Bankskandal in Frankreich, sie haben Veränderungen nach sich gezogen, die weit über den Verantwortungs- und Kompetenzbereich der Börsenhändler hinausgeht. Der Schaden ist angerichtet. Nun werden Schuldige gesucht. Sie werden auch gefunden, da bin ich mir sicher. Aber die erwähnten Manager werden kaum echt zur Kasse gebeten.
Es gibt selbstverständlich grosse Spekulanten und Financiers. Von diesen Gurus, könnte man lernen. Die Kurzportraits: siehe unter: … FAZNET…
Es macht nicht den Anschein, dass diese unter den oben genannten Symptomen leiden, bzw. gelitten haben. Aber die haben auch ein ganz anderes Profil! Denken wir an den Altmeister der Spekulation, Anderé Kostolany.

Er sagte u.a.:

„(…) Natürlich bin ich der Ansicht, dass die Börse nicht nur die wichtigste, sondern auch die schönste Erfindung des Kapitalismus ist!“

„(…) Der erfolgreiche Spekulant muss ein scharfsinniger politischer Analytiker, aber auch ein geschulter Massenpsychologe sein. Denn er hat zur selben Zeit zwei Rätsel zu raten: die politischen Ereignisse und die Reaktion der Sparer auf diese.“

„(…) Was muss der Spekulant können? Ein grosser Denker sagte einmal: Kultur ist, was übrig bleibt, wenn man schon alles vergessen hat.“ Genau so verhält es sich mit dem Börsenwissen. Es ist das was übrig bleibt, wenn es Ihnen gelingt, all das zu vergessen, woran die Volkswirte ständig herum managen: Bilanzen, Kurse, Statistiken und anderen Kram – kurz das ganze Rüstzeug, das in Computern oder verstaubten Bibliotheken steckt. Nichts wissen, aber das Gras wachsen hören und Phantasien haben – das macht den Spekulanten aus.“

„(…) Wie man sieht, haben Financiers, wenn sie erfolgreich sind, nicht die mindesten Komplexe. Selbst wenn sie Blutsauger oder Halsabschneider genannt werden. Erinnert das nicht an die Ruhmsucht der Fondsmanager, die in prächtigen Schlössern lebten, mit Privatflugzeugen herum sausten, aber zur gleichen Zeit Millionen von kleinen Leuten ruinierten?“
„(…) Ein Börsenspieler ohne Überlegung, Argumente oder Motivation gleicht dem Roulettspieler. Er ist ein Hasardeur.“

Am Beispiel Kostolanys soll deutlich gemacht werden, dass es sich um einen Profi der alten Garde, einen Altmeister notabene, handelte. Dies, im Gegensatz etwa zu Jérôme Kerviel, dem unscheinbaren Angestellten. Mehr, siehe …FAZNET…

Auch Pleitiers gab es immer, sogar solche, die im Dienste des lieben Gottes standen. z.B:

  • Roberto Calvi, der „Bankier Gottes“. Er nahm ein schlimmes Ende
  • Michele Sindona, er war auch „Bankier Gottes“, aber auch „Bankier der Mafia“, auch er nahm ein unerwartetes Ende.
  • Paul Casimir Marcinkus , als Kardinal und Schatzmeister hatte er die Hand im Spiel, als die Banco Ambrosiano insolvent wurde. Sein hohes Amt in der Kirche nützte ihm nichts. Alles Beten nützte nichts. Sein oberster „Chef“ blieb unbestechlich…

„(…) die ehrliche jahrelange Arbeit, oder das über Generationen angesparte Vermögen, oder einfach das Geld für die Renten, wird von ein paar Zockern innert Kürze verjubelt. Man sehe sich die Pleitier an. Mehr bei: …manager.magazin… Es darf noch Werner K. Rey erwähnt werden. …mehr bei news.ch… Und sie, die Zocker, Wertevernichter, werden dafür noch mit hohen Löhnen und exorbitanten Boni belohnt- oder bedienen sich selber. Und einige, die in diesem globalen Spiel mitspielen, profitieren ganz schön dabei.

 

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – so eine alte Weisheit. Vermutlich wird die nächste Finanzblase bereits wieder aufgepumpt. Ich bin gespannt, wann diese wo aufsteigen wird und wem das nächste Mal das Konto abgeräumt wird. Das Zocker-Karussel dreht sich weiter…

 

 

Quellen:
Max Lüscher, „Aber ich muss nicht“
André Kostolany, „Kostolanys grosses Börsenseminar“
Weitere, siehe Links

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Genau hingeschaut