Kategorie-Archiv: 33 Man höre, sehe und staune

Brot der Armen

Unter Brot der Armen wird meist die Kastanie gemeint. in Krisenzeiten jedoch waren einst Pilze eine willkommene Ergänzung auf dem Speisezettel.

Mindestens einal im Jahr zieht es uns in den Wald. Frische Bergluft, prachtvolle Aussicht und am Ende liegen ein paar Pilze im Korb. Längst nicht alles, was sich da präsentiert findet den Weg in den Korb. Schönheiten lassen wir ebenso stehen wie Gefährliches. Die Schnecken und Maden müssen auch von etwas leben.

Herbstwetter mit Panorama

Die Rundsicht ist perfekt. Links hinter den Tannen erkennt man den Übergang von Obwalden ins Haslital, rechts unten ist noch etwas vom tief blauen Lungernsee zu sehen.

Blick Richtung Giswilerstock Glaubenberg und Jänzigrat

Die Cumuli verheissen einen weiteren schönen Tagesverlauf.

Der Speicher ist geräumt…

Notfalls könnte man in der Hütte Schutz finden oder gar übernachten.

Die Hütte ist verlassen, das Vieh ist vor kurzem ins Tal gefahren

Wenn „Alpabfahrt“ ist, bekränzen und schmücken die Bauern ihre Tiere und hängen ihne schwere „Fahrtreicheln“ an den Hals, damit sie weniger zu tragen haben – die Bauern 😉

Der Fliegenpil z-amanita-muscaria- zeigt sich von bester Seite
Ein weiterer Kerl zieht seine Show ab

Fliegenpilze, diese Schönheiten lassen wir so, wie sie sind stehen! Ihr Gift bekäme uns nicht gut! Man soll davon Tobsuchtanfälle und Sprach- und Sehstörungen bekommen. Man trifft ihn vom Flachland bis in die Berge an. Nadelwälder sind sein Gebiet. Auch unter Birken ist er auffindbar. Es wird gesagt, dass im hohen Norden, Fliegenpilze nach Abschälen der Haut verzehrt werden. Es scheint, dass diese Exemplare weniger gift in sich tragen. Von einem Versuch würde ich ablassen!

Ein alter Maronenröhrling-xerocomus-badius

Dieser Maronenröhrling überlassen wir seinem weiteren Schicksal. Er liebt Nadelwälder. Im jüngeren Stadium ist er ein gutter Speisepilz.

Reh- oder Habichtspilz-Sarcodon-imbricatus

Die Rehpilze in dieser Grösse kann man ernten. Wir schneiden sie fein und trocknen sie. Als Gewürz geben sie einer Fleischsauce ein spezielles Aroma.

Grüner Knollenblätterpilz (!) oder Scheidenstreifling?

Was sehen wir denn da? Einer aus der Gattung der Wulstlinge, ein grüner Knollenbätterpilz oder ein Scheidenstreifling?

Grauer Scheidenstreifling

Letzterer findet man weit verbreitet, bevorzugt in Buchenwäldern. Da wir diese nie ernten, wollten wir hier keine Bestimmung vornehmen. Dazu müsste man den Pilz ausgraben. Das bedeutet schliesslich die Zerstörung. Also soll er weiter seiner Bestimmung entgegenwachsen. Vielleicht wird er Beute eines Dilettanten aus dem Süden…!

Aussicht vom Rastplatz

Nach einer kurzen Rast bei Wurst und Brot geht die Suche weiter. Das sehr trockene Wetter diesen Sommer zeigt Wirkung

Dieser Steinpilz hat sich zu wenig gut getarnt! Ein Fall für den Korb!

 

Die Pilze schiessen nicht so wuchtig aus dem Boden. Obwohl diverse Fussspuren zeigen, dass da schon andere Personen waren, finden sich sehr gut erhaltene und praktisch nicht befallene Steinpilz-Exemplare. Es lohnt sich, aufmerksam zu sein!

Auch zu wenig gut versteckt: Steinpilz; boletus-edulis
Ein herrliches Exemplar!

Ein herrliches Exemplar! Der Hut hat nicht die typische Farbe. Die Trockenheit hat es wohl bewirkt.

Von den beiden lassen wir den linken stehen!
Ein Prachtskerl!
Frauentäubling, violette Form;  Russula cyanoxantha

Den Frauentäubling – Pilz des Jahres 1994 -lassen wir auch stehen. Blätterpilze sind nicht meine bevorzugten! Er soll essbar und wohlschmeckend sein. Aber eben: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Die angetroffenen Boviste („Stübenorchis“ oder „Staubsäcke“) waren bereits im fortgeschrittenen Stadium. Nur einige wenige nahmen wir mit.

Ein Hasenbovist

Am Ende des Tages gab es doch etwas zum Rüsten!

Einige Eierschwämmli und ein paar Semmelstoppelpilze waren auch dabei! Wir trafen auch Perlpilze an. Wir liessen sie stehen! Mit Eierpilzen wurden wir heuer nicht verwöhnt! Es tut auch nichts zur Sache!

Eieerpilze – Pfifferlinge, relativ gut getarnt
Doch noch was zum Rüsten!

Spaghetti ai funghi oder Eierpilze an Nudeln oder Spaghetti, Marke „Brigitte“ sind nicht zu verachten.

Spaghetti mit Eierschwämmchen, ein Schmaus! Dazu ein Glas Merlot del Ticino!

Für so was fahren wir nicht nach Italien um dort (gefrevelte) Pilze aus der Schweiz zu essen! Es wurde schon gesagt, dass man in Mailand Karten vom Glaubenberg mit allen Pilzvorkommen kaufen könne! Und: Ab dem 10. jeden Monats kann man in den Südtälern von Graubünden und in weiten Teilen des Tessin kaum mehr parkieren. Alles ist verstopft von italienischen Pilzsucher-Autos. Ob sich der Aufwand lohnt? Vor dem 10. müssen sie herkommen um zu rekognoszieren, danach nochmals um zu ernten. Die erlaubten Mindestmengen werden sehr oft überschritten. Hegen und Pflegen sind wohl Fremdwörter! Die Kontrollen finden spärlich statt. Aber wer erwischt wird, muss die „Beute“ abgeben und eine Busse bezahlen.

Waldameisen, ungestört an und in ihrem Bau

Es sind nicht nurPilze, die man zu Gesicht bekommt! Das Drumherum ist ebenso spannend!


Obwalden plant neue Steuern

Die Regierung schreibt, sie habe mit der Steuerstrategie 2005 bis anhin Erfolgsgeschichte geschrieben. Erfolg für wen? Geschenke an Reiche! Geringschätzung gegenüber Rentnern. Die Wertschätzung ihnen gegenüber hält sich in engen Grenzen. Warum soll man sich für sie noch einen Finger krümmen? Sie sterben ja eh aus – früher oder später… Obwalden habe sich zu den sieben ressourcenstarken Kantonen entwickelt.

Grafik: aus dem Abstimmungsbüchlein des Kantons OW

Nun wird beklagt, dass keine Mittel aus dem Nationalen Finanzausgleich (NFA) mehr fliessen! Und Zahlungen aus dem Härteausgleich fallen definitv weg. War dies nicht voraussehbar? Der Trend (blaue Linie) ist schon lange bekannt!

Die Kosten für Gesundheit und Bildung würden stetig steigen, während die Einnahmen nicht in gleichem Masse zunehmen würden. Es bestehe Handlungsbedarf weil jährliche Defizite von 40 Mio Franken entstehen würden.

Grafik: aus dem Abstimmungsbüchlein des Kantons OW

Die „Erfolgsgeschichte“ hatte offenbar eine kurze Lebensdauer! Sogar die Flat Rate Tax wurde in Frage gestellt! Der Abwärtstrend (blaue Linie) ist schon lange bekannt! Was wurde dagegen unternommen?

Die Flat Rate Tax begünstigte vorerst vor allem Firmen und hohe Einkommen! Obere Einkommen wurden im Eiltempo entlastet während man für untere Einkommen gemächliches Schneckentempo einschlug. Gleichbehandlung?

Obwalden gelte heute als attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort. Mit dem Zufluss neuer Mittel wuchs aber auch die Ausgabenfreudigkeit! Wurde aus dem Vollen geschöpft?

Der Wasserkopf (Personal, Behörden) zwischen 2008- 2018 um 13% auf 6,7 Mio Franken gestiegen. Wurden kleine Königreiche aufgebaut? Die Ergänzungsleistungen AHV/IV stiegen um 48% auf 3,8 Mio Franken. Sind auch viele finanzschwache Personen in den Kanton Obwalden gezogen? Die ausserkantonalen Schulbeiträge stiegen um 60% auf 6,6 Mio Franken. Werden anstelle von Stipendien auch zinslose Darlehen gewährt? Die individuelle Prämienverbilligung wuchs um 71% auf 10,1 Mio Franken. Das müsste detailliert dargestellt werden! Spital- und Gesundheitswesen nahm um 80% (!) auf Mio Franken % zu. Das Gesundheitswesen war schon einmal der grösste Kostenfaktor im Staatshaushalt. Daraufhin wurde die Fusion der Spitäler Ob- und Nidwaldens lanciert. Fusioniert ist immer noch nicht und wird es kaum je sein!

Nicht nur der Kanton, sondern auch die Gemeinden haben kräftig ausgegeben und ihre Personalbestende erhöht. Das Bauamt Sachseln /Giswil kam lange Jahre mit einer Person aus! Und heute? Giswil zählt 3, Sachseln inkl. 1 Lernender 10!

Grosse Projekte wurden mit Sondersteuern mitfinanziert. So gab es die Sondersteuer zur Finanzierung des Ausbaus des Kantonsspitals von 0,2 Steuereinheiten (Aufhebung per 2006). Neu wird das Hochwasserschutzprojekt mittels Sondersteuer mitfinanziert.

Bei natürliche Personen soll der Steuerfuss von 2,95 auf 3,45 Einheit angehoben werden (+10,02%). Bei den „übernatürlichen“ bzw. juristischen Personen soll der Anstieg von von 6 auf 6,3 % (+0.378 %) steigen. Gleichbehandlung?

Es wird bald etwas zu ändern geben, falls das Stimmvolk das Gesetz über die Umsetzung von Massnahmen der Finanzstartegie 2027 annimmt – was nicht zu hoffen ist!

„(…) Natürliche Personen finden in Obwalden bemerkenswerte steuerliche Vorteile. Die Steuersätze für Einkommens- und Vermögenssteuern gehören zu den tiefsten der Schweiz, seit 2017 sind die Erbschafts- und Schenkungssteuern abgeschafft. Dank dem lukrativen Steuermodell mit Flat Rate Tax sprechen auch finanzielle Beweggründe für einen Umzug nach Obwalden. Überprüfen Sie das mit Hilfe unserer Steuerrechner.)“

Mit dem attraktiven und konstanten Steuerklima ist es wohl vorbei! (https://www.iow.ch/de/home/). Anstatt im Pilgerschrittverfahren vorwärts ( zwei Schritte vorwärts, einer zurück), läuft es rückwärts. Wann ist der Zustand von einst „Obwalden = Steuerhölle“ wieder erreicht!

Man wird den Verdacht nicht los, dass eine günstige Situation geschaffen wurde um Kapital anzulocken. Jetzt, da von Seiten der EU Druck auf das Steuergebahren in der Schweiz aufgebaut wird, ist der Puff draussen und am Verklingen! Der Mittelstand soll’s primär einmal mehr richten und Rentnner werden mehrfach bestraft: Einmal werden Renten quasi auf Jahre hinaus „eingefroren“. Durch die Teuerung wird deren Kaufkraft stetig vermindert. Formuliert heisst es so: „(…) Aufgrund der aktuellen finanziellen Situation muss auch für das Jahr….auf eine Anpassung der übrigen Renten verzichtet werden. Der Vortsnad hat am…. definitiv entschieden (Art…. Vorsorgeregelement)“ – So läuft es schon seit Jahren!

Sie zäehlen sich zur Crème de lan Crème oder den Mehrbesseren,warum auch immer. Sie zeichenen sich dadurchaus, dass sie Macht ausüben oder es versuchen. Es ist sie am Wirksamsten, sich auf die Kleinen zu stürzen! Grosse fressen Kleine, diktieren was zu tun ist und vermessen sich daran, Moral vorzugeben.Moral sind die Verhaltensregeln der Mächtigen gegenüber den Übrigen! Sie stemmen sich gegen die Ethik!

Sie verhalten sich wie jenen, denen man eine Unniform anmisst und ihnen eine Pistole in die Hand drückt! Gäbe es den Landvogt noch, sie würden auf dem Landenberg aus- und eingehen!Hoffentlichfällt das Volk auf dies Schlangen. bzw. Bauernfängerei nicht ein!

OW, Finanzstrategie 2027+ (Quelle: „Aktuell“)

Der Landesindex der Konsumetenpreise mit Basis 100 im Mai 2000 beträgt im Juli 2018 108,6!

Nun sollen sie mit höheren Steuern belastet werden. Falls jemand Wohneigentum hat, fällt die Steuer für den Eigenmietwert an. Die Bemessung dieser Steuer richte sich nach der Kaufkraft, doch kein Rentner mit Haus bekam beim Eintritt ins Rentenalter eine Anpassung der Eigenmietwertsteuer, wegen der nun geringeren Kaufkraft!

Was auf das Volk zukommt ist aus der folgenden Tabelle ersichtlich.Sie spricht für sich!

Steuerrechnung, Veränderungen; Quelle: Luzerner Zeitung

Da auch noch diverse Tarifanpassungen vorgesehen sind, dersteigt die Gesamtbelastung weit über die Schmerzgrenze!

Über die Schattenseiten der bisherigen „erfolgreichen“ und kurzbeinigen Steuerstartegie wir kam gesprochen: stark gestiegene Preise für Eigenheime, (die sich Einheimische bald kaum mehr leisten können) sowie die überstarke Zuname des Verkehrs auf der A8 sprechen für sich.

Anstatt des Mittelstandes möge man die Profiteure der bisherigegn, kurzsichtigen „Steuerstrategie“ an die Kandarre nehemn. Davor jedoch haben die Mächtigen Angst wie der Teufel vor dem Weihwasser! Es ist mit den Krähen, die einander keine Augen auspicken!

 

Kommentare (SRF News…)

Jörg Frey (giogio) Montag, 8. Januar 2018, 15:02 Uhr: – Zuerst grossartige Steuergeschenke an die Reichen und Superreichen mit dem Da auch Versprechen, die Steuerausfälle würden dann durch Neuzuzüge kompensiert. Und siehe da: 10 Jahre später merkte der so raffinierte Regierungsrat, dass diese Strategie in die Hosen gegangen ist. Und wer soll nun für dieses Debakel aufkommen? Natürlich der Durchschnittsbürger mit höheren Steuern und die Armen mit weniger Prämienverbilligungen. Nur die Reichen lässt man ungeschoren und höbelet ihnen weiter!!

W. Ineichen (win) Montag, 8. Januar 2018, 23:01 Uhr: – Asylbewerber betreffen diese Sparmassnahmen selbstverständlich nicht.

antigone kunz (antigonekunz) Dienstag, 9. Januar 2018, 18:28 Uhr: – Ich weiß als eine von Zürich und doch liebe Obwaldner Regierung, warum so zaghaft bei den juristischen Personen. Die Erfahrung zeigt, wenn diese ihr Anwesenheit von Steuergeschenken abhängig machen, ist es mit deren Sesshaftigkeit nicht weit her. Bei der nächsten Gelegenheit gehen die auf und davon.


Der Schrebergarten

Gemüse, Blumen alle Arten

aus dem eigenen Schrebergarten,

von Morgen früh bis Abends spät,

wird gehackt, gedüngt, gesät.

Ist das Gemüse dann gedeiht,

bald schon kommt die Erntezeit,

dann kommen oben auch die Läuse

und im Untergrund die Mäuse.

Jetzt herrscht Krieg im Schrebergarten,

gegen die Parasitenarten.

Mit literweise Insektengift

man den Schrebergärtner trifft.

Auch die ach so armen Schnecken,

vertreibt mit Gift man aus den Hecken,

so wird die ganze Gartenpracht

zu einer wahren Gartenschlacht.

Dank Einsatz und mit List,

mit Chemie und Hühnermist,

hat das Gemüse man gepflegt

und mit Liebe auch gehegt.

Nachbarn und Verwandte warten

auf das Gemüse aus dem Garten,

denn von dem Anbau mit Chemie,

erfahren die Beschenkten nie.

Der Ertrag vom Schrebergarten,

hat immer noch die besten Karten.

Ist das Gemüse mal gegessen,

ist die Chemie auch schon vergessen.

Ruedi Gysi, 24. August 2018

Es treiben sich gelegentlich fragwürdige Ideologieprediger durch die Beete. Sie verkünden was sie fest glauben möchten oder was sie  sich eingeredet haben. Das reicht ihnen jedoch nicht. Andere sollten sich gefälligst daran halten. Ansonsten werden sie terrorisiert, ausgenommen die Busenfreunde. Aus Mulch wird Gift nicht nur dahergerededet sondern hysterisch ge- und verschrien. Werden Gartenplatten in die Wege gelegt,  verdichte dies den Boden derart, dass man es 25 Meter weiter noch spüre. Und die vielen Platten würden Ameisen en masse anziehen, was nicht zu dulden sei. Interessant: Die Invasion der Ameisen fand nicht statt! Und ausserdem sind sie kaum schädlich! => Ameisen bringen mehr Nutzen als Schaden – PNP

Das Echo erreicht andere, die sofort auf den Giftzug aufspringen. „Vergiftete Luft! Man kann kaum mehr atmen…!“ Interessant daran ist, dass noch niemand einen Arzt deswegen aufsuchen musste, geschweige denn, vor lauter Atemnot gestorben ist! Es wird einfach irgend etwas ins Blaue hinaus poletet. Eine Nachfrage über verwendete Mittel gibt es nicht. Hauptsache die Stimmung wird angeheizt!

Ähnlich Szenarien erleben Radioamateure. Sobald jemand einen Draht gespannt hat, ist es eine Antenne und die verursacht Kopfschmerzen! Auch wenn es nur eine Empfangsantenne für Kurzwellen ist, die keine Abstrahlung hat! Das Exempel wurde statuiert: Es wurde ein Draht gespannt. Die Kopfschmerzen wurden schon bald angemahnt. Nur: Nachweislich war es keine Antenne! Und: niemand hat in seiner Wäscheküche Drähte abmontiert…! Wo ist die Logik?

So verstreicht die Zeit. Was nun, wenn ein „Sektenprediger“ nun selbst beginnt Gartenplatten in die Wege zu legen? Und wenn er allenfalls beginnt grüne Kügelchen, welchen man auf Deutsch Schneckenkörner nennt zu streuen? Hat er jetzt die „2“ am Rücken? Und, falls seine Rebe von einem Schädling befallen ist, greift er dann zu wirksamer Chemie? Es scheint, als hinder ihn niemand daran! Als Mensch, der sich im Mittelpunkt wähnt, handlt er, wie es die Situation verlangt. Der Zweck heiligt seine Mittel. Kurios ist, dass er  anderen am liebsten keine Rechte zugesteht!

Hochbeete sind für ihn kein Anlass dazu, Bodenverdichtung zu reklamieren! Ob es daran liegt, dass nicht die gleichen Massstäbe gelten?

Mit der Redlichkeit des Denkens ist es nicht weit her! Die mentale Umweltvergiftung ist weit schlimmer als die paar Spritzer aus „Maags Chemieküche“! Aber das ist ein anderes Thema! Doch wird eventuell alles falsch verstanden! Es könnte ja sein, dass Saulus, nun Paulus,  Ameisen gezielt züchten möchte. 😉

„Wieviele von diesen Ideologie-Typen gibt es und wie heissen sie?“ „Es gibt viele Schrebergärten auf der ganzen Welt, ergo gibt es viele „Typen“ und ich heisse Meier!“

Um wen es sich handle? Das muss jeder für sich selbst herausfinden! Ich weiss es auch nicht! Es muss sich um eine graue Maus oder um jemanden handeln, der kaum durch grosse Würfe auffällt! Es ist wie bei Wühlmäusen. Man sieht sie kaum, aber sie sind da!

Ideologen sind Fundamentalisten. „Fundis“ sind machtgierig, auch wenn es sich um ganz kleine handelt! Es geht ihnen um die Durchsetzung der eigenen Ansicht. Darum sind „Fundis“ dogmatisch und daher immer intolerant.

(Der Einfachheit halber wurde die männliche Form gewählt. Sie gilt auch für die weibliche!).


Unglück oder Katastrophe?

Würde das Schweizer Fernsehen mit seinen Fernsehreportern auf einem Schiff z.B. 100 Jahre Mittwoch feiern und würde das Schiff sinken, so wäre dies ein Unglück. Falls jedoch Sascha Rufer schwimmen könnte, wäre es eine Katastrophe! Wem will Sacha Ruefer, dieser kommt einem vor, als wäre er ein „Portionenploderi“, wohl was beweisen? Uns Zuschauern muss er nichts beweisen! Und uns gegenüber muss er sich auch nicht profilieren! Oder ist er etwa in eine „Profilierungsneurose“ verfallen?

Als die englische Fussballmannschaft der kroatischen unterlag, mag es für das Engländerteam und seine Fans ein Unglück gewesen sein. Für uns Schweizer ist jedoch Sascha Ruefer nicht nur eine Zumutung, sondern eine Katastrophe, ohne dass ein Schiff mit ihm untergehen muss…!

Immer wenn Ruefer im Spiel ist und es Alternativen gibt, schalten wir um! Das ARD berichtet weit angenehmer! Da muss ja wohl etwas nicht stimmen, sind doch die eher behäbigen und wortkargen Schweizer immer irgend wie in Konfrontation mit mit den Leuten aus dem „grossen Kanton“ und deren geschliffenen Sprache. Ruefer würde, gäbe es ihn noch, den Altbundesrat Kurt Furgler mit seiner scharfen Zunge übertrumpfen.

Ruefer trat  die Nachfolge von Bernard Thurnheer an. Seinem Vorgänger kann er jedoch das Wasser bei Weitem nicht reichen!

Sie könnten noch dazu lernen, die Sportjournalisten vom Leutschenbach!

Neben Rufer wäre Dani Kern der Ehrgeizige und Alleswisser zu erwähnen. Seine Ratschläge an die Spieler sollte er besser lassen! Es ist einfach, aus der Vogelperspektive das Geschehen zu übersehen. Von hier kann man hätte, wäre, würde, sollten usw. leicht überblicken. Die Spieler haben ein anderes Bild. Ihr Übersichtsniveau befindet sich 1, 6m +/- über dem Rasen. Spiele sind auch keine Bouquets oder mehr oder weniger schöne Blumensträusse. Und wenn, schon, sollten die Farben der Dresses der Spieler korrekt angegeben werden. Die Zuschauer sehen es selbst und farbig… Hat er einen Co-Kommentator neben sich, merkt man, dass es ihm überhaupt nicht behagt. Er muss aufpassen, der Nachbar könnte ja korrigierend eingreifen…. Wenn z.B. ein Ski-Crack als zweiter Sprecher anwesend ist gibt es Farbe in Kerns reportage. Muss er alleine reden, dann merkt jeder, wieviel Feinheiten er kennt! Und wenn dann mal etwas Ausserordentliches passiert, beginnt er ein Geschrei und Gelärm, dass man die Lautstärke praktisch auf Null stellen kann. Man hört ihn so noch, wenn das Fenster geöffnet ist!

Wechseln wir in die Formel 1. Michael Stäuble hat es drauf. Seine Reportage wäre nichts, könnte er nicht alles vom Monitor ablesen. Sämtlich Geschwindigkeiten gibt er mit drei Stellen hinter dem Komma an! wen der Kimi mit 212, 371 km/h unter wegs war und der Vettel sogar mit 212, 378 km/h, dann war letzterer wohl ein klein wenig schneller. Wieviel beträgt die Differenz? Und wie viele Meter wären dies? Auf Stäubles Pedanterie könnte ich verzichten. Ist Stäuble angesagt, schaue ich beim ORF Sport hinein, die machen es angenehmer und stehen nicht dauernd unter Profilierungsstress! Mit dem Paradiesvogel Rainer Maria Salzgeber, gehe ich weniger hart ins Gericht. Aus Jann Billeter kann noch etwas werden, vorausgesetzt, dass er nicht in rueferisches Fahrwasser gerät!

Niemand kann sein wie Beni Turnheer. Wer seine Arbeit selbstkritisch hinterfragt, kommt jedoch an erfolgreichen Beispielen nicht vorbei. Ich denke an Vico Rigassi, Sepp Renggli und Karl Erb und Hans Jucker!

Die „Ruefer’s“ behandeln ihrer Zuhörer wie Deppen, die ihrer Ansicht nach nicht in der Lage zu sein scheinen, selbst das Geschehen am  Bildschirm zu verfolgen. Das Geschehen zu begleiten ist eine edle Sache, wenn so viel wie nötig „geschnorrt“ wird. Weniger ist oft mehr! Das hat sich offenbar bei dieser Generation von Journalisten und Reportern noch nicht herum gesprochen. Die Dilettanten haben also noch persönliche Entwicklungsarbeit vor sich! Das übertriebene Ego werden sie wohl etwas zurück binden müssen! Es wird ihnen gutes Gelingen gewünscht!


Doppelbürger und Integration

Wer ausgewandert ist bleibt meist mit seinem Herkunftsland verbunden. Eine vom Ankunftsland verlangte Integration löscht diese Bindung nicht aus! Die Bindung an die Herkunft bzw. an das Herkunftsland lässt sich mittels einer Tintenburg voller Politiker und dicken Gesetzesbüchern nicht lösen – muss es meiner Ansicht nach auch nicht! Alle dürfen zwei Seelen in ihrer Brust tragen! So augeschlossen sollten wir heute sein!

Der Bekannte St. G. kenne ich, seit ich 9 jährig war. Er kam aus Oberitalien, war Saisonier und er arbeitete anfänglich in der gleichen Fabrik wo mein Vater tätig war. Er wohnte im gleichen Haus auf dem gleichen Boden, war also direkter Nachbar. Er erzählte mir, dass seine Brüder und selbst sein Vater in die Schweiz kamen. Viele Schweizer Firmen suchten Arbeitskräfte, Italien hatte sie! Ich war damals fasziniert vom schönen Rennrad der Marke „Michelin“, welches eine hellgrüne Farbe besass. Ich sah zu, wie St. G. die Collies reparierte und sein Velo pfegte wie ein Bijous! Am Wochenede verkleidete er sich als Velorennfahrer und fuhr von dannen. Mit anderen Kollegen machten sie Rundfahrten und trainierten regelmässig. St. G. ist längst über 80, doch das Rennrad führt ihn heute noch regelmässig in der Gegend herum!

Als ich ihn kürzlich aufsuchte herrschte gerade „Familienrat“. Die drei „G’s“ treffen sich wöchentlich einmal, kochen zusammen, pflegen die Familienbande, schwärmen von ihrer Heimat, die sie bisher regelmässig besuchten oder Ferien dort verbrachten. Damals mussten sie ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen verlassen. Die Mühle konnte die Familie nicht mehr ernähren.

St.G. wohnte bei unserem Nachbar, Er war Italiener, der eine Schweizerin heiratete. St. G. verliebte sich in seine ältere Tochter. Schliesslich gründeten sie ein Familie. St. G., der in seiner Heimat eine Ausbildung als Motorradmechaniker absolvierte und auch die erforderliche technische Ausbildung an einer Schule besuchte, war hier als Hilfsarbeiter eingesetzt, der die Arbeit anstelle eines Automaten ausführen musste. Er aber wollte mehr. So begann er, sich Kenntnisse in Elektrotechnik via Fernschule anzueignen, was ihm schon bald neue berufliche Möglichkeiten einfuhr, die er zu nutzen wusste.. Seine Kinder sind in der Schweiz geboren und leben hier mit ihren Familen. St. G.  wohnt heute im Haus seiner längst verstorbenen Schwiegermutter. Seine Frau ist ihm vor einigen Jahren weg gestorben. Ihre jüngere Schwester hat es nach Italien verschlagen. Sie ist dort verheiratet und lebt in der Toscana. Sie ist zurück – „back to the roots“!

Würde man St. G. auf „Integration“ überprüfen, er würde keine Zweifel offen lassen! St. G. ist alo so etwas wie musterhaft integriert. Wer will ihm verbieten, dass sein Herz jedoch immer noch für seine ursprüngliche Heimat schlägt? Wer will ihm verbieten, die Politik in Italien stets zu verfolgen? St. G. ist als Doppelbürger voll integriert. Er führt ein anständiges Leben ist mit dem Gesetz nie in Konflikt geraten und er hat seine Pflichten stets mustergülitig erfüllt! Wer hat etwas dagegen, wenn Jubel auftritt, wenn die italienische Fussballmannschaft gross auftrupmft oder wenn italienische Skifahrer die Nase vorne haben oder wenn Ferrari am Siegen ist? Deswegen wird der Integration kein Stein aus der Krone gebrochen!

Ich kenne „Papierschweizer“ ungarischer, tschechischer, slowakischer, rumänischer und bulgarischer Herkunft, die sich hier niedergelassen haben und voll integriert sind, bzw. waren.  Die Bande zu ihrer Heimat jedoch blieben stets intakt!

Meine Grossmutter vaterseits ist der Ehe eines Italieners mit einer Schweizerin entsprungen. Ich fühle mich deswegen nicht zu „italienischen Verhältnissen“ hingerissen. Wir haben in der Schweiz genug eigene Türen vor denen es zu wischen gibt!

Wappen Albaniens: der Doppeladler

Aus meiner Sicht ist auch der „Doppeladler“ für mich kein Hinweis darauf, dass ein paar Fussballer politisch aktiv geworden wären! Und wenn, dann nicht in einem Mass, das eine ganze Nation in Aufruhr bringen sollte! Sie sind hier aufgewachsen, sind integriert und haben ihre Wurzeln in einem anderen Land. Was ist daran schlimm? Wenn sie für uns Kastanien aus dem Feuer holen sind sie geschätzt, wenn sie ihre Wurzeln nicht verleugnen sind sie suspekt! Gehts eigentlich noch!? Werden die Nachkommen ausgewanderter Schweizer in Amerika, wo sie ihrer Traditionenen weiter pflegen etwa ausgegrenzt? Es gibt  Wichtigeres zu tun als falsch empfindlich zu sein!

Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri sind wohl Schweizer aber keine Eidgenossen. Es wird eine Zeit kommen, da werden die Eidgenossen in der Minderheit sein. Was dann? Die zwei genannten Fussballer sind wohl trotz Einbürgerung noch keine Schweizer. Sie sind in ihrer Seele Kosovo-Albaner oder gar Albaner! Bei Herrn Xhaka müsste man genau hin sehen! Er hat nämlich nur einen Pass, den schweizerischen! Was ist denn jetzt?

Wenn die „Fehlbesetzung“ (Gregor Rutz) im Zürcher Regierungsrat, die  sozialdemokratische Regierungsrätin Jacqueline Fehr:  die «Doppelbürger sollen streiken!» zum Widerstand aufruft, ist dies schlicht schlechter Stil!

Was der Schweizerischen Fussballverband (SFV) mit der Schnapsidee: Doppelbürger von der Nationalmannschaft auszuschliessen beabsichtigt, ist mir schleierhaft. Die erwähnten „Doppeladler-Aktivisten“ sind doch Symbol dafür, was jemand, der hart arbeitet erreichen kann! Sie sind keine Weicheier! Sie sind nicht vergammelt und sie liegen dem Sozialamt nicht auf der Pelle! Sie sind Vorbilder! Mindestens für viele ihrer Landsleute, die in der Schweiz leben und sich täglcich den Herausforderungen stellen müssen! Was wollen den die kurzfristig denkenden Verbandsstrategen? Sie sollen sich auf den Fussball konzentrieren und die Politik jenen überlassen, die davon etwas verstehen – falls es noch solche gibt!

Es ist der SFV-Generalsekretär Alex Miescher, der eine sehr schlechte Falle in Sachen Doppelbürger machte. Er wäre ein Entlassungsfall wegen des angerichteten Debakels. Doch wie es scheint, sitzt er nach wie vor fest im Sattel. Oder reitet er etwa ein totes Ross?

„(…) Granit Xhaka, im Nationalteam eine unverzichtbare Schlüsselfigur, reagiert im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA: «Er hat (Alex Miescher) künftige und aktuelle Doppelbürger wie mich enttäuscht.»)“

Der Fussbalverband sollt e sich mit der Frage befassen, warum die Mannschaft als sie gegen Serbien spielte, zu „120%“ motiviert war und danach „nur“ noch 80-90! Und sie sollte sich fragen, wie man die Motivation eines Teams auf „Volleistung“ bringen kann, ohne dieses zu gängeln bzw. zu manipuieren! Denn, nur wenn das Team „will“, kommt die Leistung. Da nützen gestikulierende Trainer am Spielfeldrand  die versuchen, ihre Spieler verbal fern zu steuern rein gar nichts!

Wer Angst davor hat, dass es in der Nationalmannschaft der Fussballer bald nur noch zwei, drei „echte“ Schweizer gibt, müsste sich überlegen, wie er es auf die Reihe bringt, dass sich das Verhältnis verbessert. Man müsste dann vielleicht über Wohlstandserscheinungen reden und wie man diesen an die Substanz geht!

Seien wir froh darber, dass sich der Grossteil der Ausländer in der Schweiz, ob mit oder ohne roten Pass soweit integriert hat, dass keine grossen Problemzonen entstehen. Oder wünscht sich jemand etwa Banlieues in der Schweiz? „(…) Die französische Polizei hat der brutalen Kriminalität und der alltäglichen Gewalt in der Pariser Banlieue nichts entgegenzusetzen…) Quelle: FAZ

Als die Schweiz Ausländer suchte, bekam sie Fachkräfte! Sie waren nach aktueller Lesart Wirtschaftsflüchtlinge. Sie brachte aber Kenntnisse und Fähigkeiten mit! Das darf man nicht vergessen! Klar, es hatte auch Nieten darunter! das erlebten wir selbst! Die Nieten kamen jedoch nicht wegen unexakter Auswahl, sondern weil der „Import“ von Arbeitskräften politisch motiviert war. Als der damalige italienische Arbeitsminister Sullo mit der Schweiz verhandelte, ging es um eine Anzahl an Köpfen und nicht um eine Anzahl ausgesuchter Fachleute. Auch die Löhne waren politisch und nicht der Qualifikation betreffend! Eine dieser Nieten, menschlich war er ein guter Kumpel, demonstrierte sein Können: Als sein Bohrer stupf war ging er damit wie üblich an die Schleifscheibe. Er drehte den Bohrer so, wie wenn jemand ein Bleistift spitzt! Ab jetzt war er unter steter Beobachtung und bald waren sich alle einig, er bringt es nicht! In die Reinigungemannschaft umgeteilt reinigte er Fensterscheiben von unten nach oben…. Trotzdem empfing er im Vergleich einen überdurchschnittlichen Lohn! So passiert bei den Pilatus Flugzeugwerken 1963/64. Es gab mehrere solcher Beispiele!

Heutige Wirtschaftsflüchtlinge bringen sehr oft nichts mit, womit sie sich auszeichen könnten. Sie landen schliesslich in der Sozialindustrie, wo sie mit Steuergelder durchgefüttert werden und ein Leben wie in einem Ghetto führen. Daraus folgt: «Die Europäer können es langfristig nicht hinnehmen, dass kriminelle Menschenhändler und Afrikaner auf der Suche nach einem besseren Leben sie moralisch erpressen.» BAZ:  «Der Westen soll die Entwicklungshilfe einstellen»


Andere Gedanken

Es begann mit einer Frage meines Segelfliegerfreundes von nordwärts:

  „(…)In der neuen Ausgabe „Die Alpen“ habe ich heute eine kurze Reportage über den Bartgeier gelesen. Sehr interessant im Zusammenhang mit der Aerodynamik. Sehr leichte Knochen, keine Zähne, keine Blase und nur 2 Zehen pro Fuss. Dafür hat er eine Luftblase um in grosser Höhe genügend Sauerstoffvorrat bei sich zu haben. Er kann Strecken bis 800 km nonstop fliegen. Jetzt kommt aber der Widerspruch: Der Bartgeier ist dem Mensch weit überlegen, beträgt seine Leistung 335 km mit dem Gleitschirm. Vor ein paar Tagen ist ein Segelflug ab Bleienbach mit 1‘000 km gelungen, und das nicht als jährliche Einzelleistung. Sollte die Redaktion der Alpen auf diesen Fehler aufmerksam bzw. Richtigstellung hingewiesen werden?  Ich bin gespannt auf eure Reaktion.)“

Was ich dazu brösmele: Als ob es nur Gleitschirme gäbe! Ich würde den Hinweis schon geben! Es gäbe noch weitere:

Der längste Segelflug
Am 21. Januar 2003 flogen Klaus Ohlmann(GER) und Karl Rabeder(AUT) in einem Nimbus 4DM Streckenweltrekord. Die Distanz über Chapelco, El Juncalito, El Maiten und Laguna Diamante in Argentinien betrug 3.008 km !
Der höchste Segelflug
Am 29. August 2006 erreichten Steve Fossett(USA) und Einar Enevoldson(NOR) in einem Eigenbau names „Perlan“, einer modifizierten DG-500, mit einer Höhe von 15.460 m den Höhenweltrekord ! => ich erreichte nur halb so viel an Höhe, überhöhte aber 6045 M.ü.M. und das praktisch ohne O2, denn dieser ging schon bald aus und ich musste bei 4m/sec Steigen abbrechen…! Im Vergleich zum Perlan hatte ich eine primitive Einrichtung zur Verfügung. Letztlich zählt das Erlebnis!
Der schnellste Segelflug
Klaus Ohlmann(GER) und Matias Garcia(ARG) erreichten am 22. Dezember 2006 in einem Nimbus 4DM bei einem 500km Ziel-Rückkehr-Flug eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 306 km/h !

PS.: Klaus Ohlmann ist wie Housi National selig, Zahnarzt von Beruf. Die haben es einfacher, als Leute aus andere Berufsgattungen. Sie geben ihren Patienten einfach ein Saridon, wenn sie auf den Flugplatz gehen wollen!

Der Bartgeier ist dem Menschen schon überlegen. Der Bartgeier fliegt als Vogel selbst. Der Mensch braucht dazu eine Verkleidung um sich herum (Flugzeug) oder eine fliegende Beiz die an ein kompliziertes Cockpit angenietet ist (Verkehrsflugzeug). Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Nun meldete sich , auch ein geschätzter Segelfiegerkamerad aus dem Sopra Ceneri zu Wort:

(…) Guten Sommerabend ohne Brämen über den Gotthard nach Unterwalden.

Liebe Nicht mehr Fliegende mit ihren Partnerinnen . Schön von euch zu lesen, mich teilhaben zu lassen an Beobachtungen und Erinnerungen, welche oft deckungsgleich mit den meinigen übereinstimmen. Hier ein paar, nicht mehrheitsfähig sein wollende, abstruse Gedanken zu den (H)eurigen…Ich hole etwas weit aus und fasse doch irgendwie zusammen ohne allzu langweilig zu werden. Soll ja auch einen Unterhaltungswert haben, wenn ich endlich wieder mal in die Tasten haue.

Also wenn für Alpinisten etwas so Artfremdes (Geier) in den “Alpen” steht, dann muss man aufpassen. Mir geht dieses „Käsblatt“ im Gegensatz zur „Aero Revue“ oder zum Zürcher SAC-sektionseigenen UTO schon lange auf den Wecker, ich hatte es vor langer Zeit mit einem harschen und vom ZS fairerweise veröffentlichen Briefkommentar abbestellt, bekomme aber seit einigen Jahren die italienischsprachige Ausgabe, welche mich zwar immer noch nervt

Die SAC- Bürokraten im Berner Zentralsekretariat haben nämlich grundsätzlich etwas gegen die Fliegerei (ausser der REGA, welche für ihre nicht literarischen Ausrutscher gut genug ist) und daher hören bei denen die fliegenden Menschen mit den Gleitschirmern auf – die ja ja auch in Lumpen gehüllte Unwesen sind wie manche Alpinisten in ihren, gar nicht nachhaltig hergestellten, textilen Klamotten. Übrigens mischen sich die Berner SAC- Zentralisten in Ermangelung eigener Kernkompetenzen immer mehr in Sachbereiche ein, von denen sie entweder nichts verstehen oder anderweitig fremdgehend um Beachtung bzw. um Werbeanteile buhlen.

Zum ehemaligen Lämmer- alias Bart-Geier: der hat (im Gegensatz zum Adler) ein kurz einziehbares – nein nicht Fahr- sondern Fress-Werk! Damit kann er zwar nicht seinen Rollkrallenweg verlängern, wenn er mit Voll-Last wegfliegen will, jedoch diese vorher in Portionen aufteilen: Mit seinem ausgestreckten Hals zerrt er die für ihn kostbarsten Eingeweidestücke aus den Brustkästen der Kadaver und fliegt sie an den Krallen gefasst, mit wieder aerodynamisch eingefahrenem Hals, in ein Zwischendepot oder direkt in seinen Horst zur Brut bzw. zum brütenden Partner oder frisst die Zwischenverpflegung in einem ruhigen Schlauch gleich selbst. Knochen frisst er nur, wenn nichts „Besseres“ aufzureissen ist. Er ist zwar „dümmer“ als die Pistenkrähen mit den Baumnüssen in Buochs, versteht es aber ebenso, zu grosse Knochen fallen zu lassen und zertrümmert einzusammeln.

Auch als einer der weltweit grösstgespannten Greifvögel ist er – nicht wie der kleinere Adler – kaum je heraldisch dargestellt. Eigentlich ist der Bartgeier, wie alle seine Artgenossen, ein Schmarotzer; er braucht die Nähe von Viermalvier-Räubern oder exakt des Adlers, weil er deren Abfallverwerter ist. Er ist auch feige – eben kein Wappentier – denn mit seiner Riesensilhouette versteht er es ausgezeichnet Kleinwild zu erschrecken, zum Absturz bringen zu lassen. Er führt auch keine Luftkämpfe aus, denn dazu ist er viel zu schwerfällig und zu faul.

Lämmer kann er im Gegensatz zum Adler nicht reissen: seine Auf-, Zustoss- und Greif-Geschwindigkeit ist zu gering – allerdings kann er Neugeborene wie erwähnt erschrecken, so dass sie sich verletzen und dabei vom Muttertier verlassen und ungeschützt werden. Selbst ein Adler kann nach dem verpufften Stoss meistens ein Beutetier nicht anheben und lässt es fallen. Die Fortsetzung erfolgt dann am Boden durch ihn selbst oder andere Räuber. Anderslautende Schauergeschichten aus wundersamen Jahrhunderten waren Vorwand zum Abschuss und aktuelle YouTube Movies sind zum sich Totlachen.

Die beiden gegenübergestellten Greifvögel haben auch von daher ganz unterschiedliche und ausserdem ständig veränderbare Flügel-Profile und Polaren. Sie sind auch sozial verschieden. Adler zum Beispiel, kennen einem, wenn man ihnen ein paarmal in den Bergen begegnet ist und scheinen einen „siebenten Sinn“ zu haben. Wenn man fest an sie denkt, dann tauchen sie plötzlich auf, kommen näher wie zum Gruss und verschwinden rasch wieder, fast immer im Segelflug, selten schlagend. Selbst mit Katharina habe ich das wiederholt beobachtet unterhalb der Lenzuoli-Kette am Gridone wo es einen Horst gibt. Der Rayon eines Adler- und wohl auch Bartgeier-Paares umfasst 40 bis 50 Quadratkilometer.

Segelflieger haben immer wieder Begegnungen mit Adlern gehabt, teilweise auch blödsinnig provozierte, wenn nicht, dann kann man mit ihnen gut kreisen. Mit dem greiferbenamsten Moswey-III war ein Adler leicht „abzutrocknen“ sofern dieser nicht frech im Schlauchzentrum quasi stehend (schlagend) von oben herab „grinste“.

Im Gegensatz zu meinem Kollegen  habe ich den angesprochenen Artikel in den „Alpen“ (noch) nicht gelesen. Meine Partneri hält das Hochglanzprodukt immer eine gewisse Karenzzeit von mir fern (auch andere). Um so leichter kann ich dann das Zeug rasch oder überhaupt nicht über “fliegen“ und entsorgen.

Im übrigen ist es zwar interessant, mir aber seit eh und je völlig wurscht, wie hoch und wie weit und wie schnell (Coubertins Neo-Perversion der antiken olympischen Spiele!) die ver-rückt gewordene Menschheit, bzw. in der Regel deren mental pubertierende Sektion, fliegen, seckeln, hüpfen, schiessen, werfen. Besser alleweil als Kriege führen, doch klinisch-historisch als deren Präludium getestet. Und: in der Antike wenigstens unumwunden als Kriegstüchtigkeits-Voraussetzung in Szene gesetzt – mit allerdings ausschliesslich kriegstauglichen körperlich-technischen Disziplinen. Mehr oder weniger so etwas wie der spätere militärische CH-Vorunterricht – allerdings nicht nackt oder lendengeschürzt denn uns schauten ja keine noch so schönen potentiellen Witwen oder Hetären zu…. Meine hier wiedergegebenen „Verwurschtung“ volksbelustigender und messbarer sportlicher „Leistungen“ betrifft ausnahmslos alle diesbezüglichen Veranstaltungen – auch aktuelle wie jene der FIFA.

Panem et circenses in aeternum et in saeculum saeculi….. das eine habe ich als Bub im Zirkus, das andere in der Kirche der reichsten Nidwaldner Gemeinde beim doppelt dissertierten (Medizin+Theologie) Dr. Dr. Pfarrer M. gelernt!

Ich weiss nicht ob mein Freund den noch gekannt hat, J. H. war ab etwa 1949 dessen Vikar. Ein Cousin meiner Mutter war der dritte im Bunde – A. O. – schwerhöriger Pfarrhelfer, zu dem ich aus diese Grund, wenn überhaupt, beichten gegangen bin. Der Klerus war damals personell gut dotiert im Lopperdorf, und weil keiner der drei aus dem Stegreif von der Kanzel zu donnerwettern verstand, kamen ihnen in den sogenannten Missionsperioden Kapuziner aus belgischen und französischen Negerkolonien zu Hilfe. Die Kirche war dann immer zum Bersten voll und der Oberlehrer, frisch aufgemotzt vom Zürcher Milieu, bzw. „Schulkonferenzen“, brachte die Orgel zum Dröhnen und den Frauenchor zum Jaulen. Was da aus mir frivol daherkommt, war ehedem naive aber gelebte Frömmigkeit und Ergriffenheit. Zerknirscht und moralisch abgewrackt trafen wir uns anschliessend in der familiären Ehrengarde vor den Gräbern unserer Ahnen. Es sei unumwunden zugegeben: ohne die Erinnerung an diese „Echtzeiterlebnisse“ und Wahrnehmungen, wäre ich nicht der, der ich bin. Vielleicht könnt ihr Ähnliches von euch nachempfinden….

Dann wär noch dies: Sowohl der GPS-gegängelte B‘geier als auch die ebenso kontrollierten Mathias und Klaus in ihrem Nimbus DM-Doppelsitzer haben ihre Strecken mit wohl etwas Rückenwind (lokale Zyklonen oder gar Jetstream) geflogen was allerdings die Ungeheuerlichkeit ihrer Leistungen nicht schmälert. Vielleicht sind solche Umstände mit ein Grund, dass meines Wissens Segelfliegen nur gerade während der NS-Zeit olympische Disziplin gewesen ist. Beim Rudern beispielsweise ist das ausdrücklich nicht erlaubt, wie mir die Gebrüder Waser aus Stanstad 1956 erklärt hatten, als ich ihren beiden Skiffs mit meinem Klepper-Faltboot (Jahrgang 1933!) Flankenschutz bot und, getrieben vom plötzlich aufkommenden Föhn, davon fuhr.

Da schaue ich von zu Hause aus lieber den fast Albatros grossen Möwen über dem See zu, welche wie wir früher, sogar im Wind stehen bleiben oder rückwärts fliegend steigen.

Manchmal ist Stehenbleiben oder Rückwärtsgehen zur Vermeidung von Nebenwirkungen gar keine so schlechte Wahl im bodennahen Leben…..

Womit wir auf unsere Spezies als vernunftbestrafte Säugetiere zurück geworfen wären – mit einem tröstlichen Link zum Nichtsäugetier „Vogel“: der hat sich nie mit Vernunft behaften lassen müssen (war wohl zu engelgleich?), dafür beringen sie ihn, schlimmer noch: implantieren ihm Chips und Sender unters Gefieder. Wozu eigentlich? Aus Voyeurismus, vielleicht – das wäre noch die am wenigsten unedle Absicht. Mit Forschung hat das nichts zu tun. Als ob der Mensch keine anderen Pendenzenliste hätte….

Und das an einem Geschöpf, welches kurze Zeit nach dem Aufbruch aus der Schale – ohne Stöpsel- und andere Perioden – einfach i s t und durchgefüttert vom ersten Gump an fliegt! Die Sterne-und Gravitations-Navigation bringt dieses genetisch gleich mit auf diese Welt. Auch das können wir in Brissago an den eigenen Hausgemäuern und Dächern Jahr für Jahr beobachten und dabei eine höhere Ordnung erahnen, welche niemals in Synagogen, Kirchen und Moscheen gepredigt werden kann.

Und last but not least halte ich’s mit H. O. : Weniger ist mehr….Z.B. Beschaulichkeit und hoffentlich – wie ich jetzt – den Griff zum grossen kühlen Bier. Prost!

Sommerabendliche Grüsse vom Schweiss-, Eis- und Wasser triefenden Südpol.

An unsere lieben Kollegen und Kolleginnen nord- und südwärts:
Antworttempo: Man muss das Eisen schmieden, so lange es warm ist!

Ich meinte schier, dass der Kollege aus dem Süden. eben einen Vogel abgeschossen hast! Ich lese gerne, was er uns jeweils auftischt! Ab und zu erkenne ich spitzbübische, freche Bemerkungen! Das ist gar nicht abschätzig gemeint! Nein, sie gefallen!

Die Aussetzung eins Bartgeiers auf der Frutt koste über 100’000 Franken…. Ob damit langfristig sinnvolle Ziele erreicht werden muss sich dereinst weisen. Es gibt einige minderbemittelte alte Menschen unter uns, die der „Obrigkeit“ in Gottes Namen dienten. Sie wurden von der Gesellschaft ausgenommen wie eine Gans. Denen wäre mit 100’000 Franken pro Vogel…(!?) wohl auch geholfen.

Natürlich muss man nun Wölfe in das dicht besiedeltste Land holen, damit die Bartgeier genug zum Fressen finden… Sehe ich da etwas falsch? Und jene, die es wollen, haben keine Schafe zu hüten, wovon sie leben (müssen), sonst würden sie wahrscheinlich verlangen, dass die Armee oder die Allgemeinheit zum Schutz ihrer Herde aufgeboten werden müsse. Aber sonst wären sie überzeugte Pazifisten oder linksgrünrote Geschwüre der Gesellschaft, die Marx und Lenin besser kennen als das ABC.

„(…) Ein Kommunist muss jederzeit bereit sein, an der Wahrheit festzuhalten, weil jede Wahrheit mit den Interessen des Volkes übereinstimmt. Ein Kommunist muss jederzeit bereit sein, Fehler zu korrigieren, weil jeglicher Fehler die Übereinstimmung mit den Interessen des Volkes vereitelt.)“  Aus: Das rote Buch, Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung. – Aber: Die Wahrheit ist ein wertvolles Gut, geht sparsam damit um!“ Mark Twain.)“

Was die Bodenmannschaft des lieben Gottes angerichtet hat, erzeugte nicht vorgesehene Wirkung. Denker lassen sich nicht gängeln! Es war gut, dass es diese Kleriker gab, sonst hätten wir den Mut des Widerstandes und den Mut zum selber Denken kaum gefunden! Alles hat seine guten Seiten auch wenn es abgelehnt wird! Das Paradoxon macht durchaus Sinn! Es gäbe da einiges zu hinterfragen, zu berichten und kritisch zu würdigen.

Um das Thema der langen Flüge noch zu ergänzen müssten doch die Leistungen von Solar Impulse und die Umrundung der Erde mit dem Ballon erwähnt werden. Da brauchte es zwar sehr viel Technik, Meteo Medizin usw. aber es wurden Spitzenleistungen vollbracht, die es zu respektieren gilt. Wir können es auch einfacher haben. Kein Vogel ist je in die Tiefen der Erdschicht hinabgestiegen, um unter Lebensgefahr Kohle abzubauen. Auch haben sie keine Diamanten an den Tag gefördert! Höchstens einige schelmische Elstern haben solch gestohlen…

Als der „Vogel-Meier“ in Flüelen es mit sektiererischem Fleiss fertig brachte, dass das Gebiet des Reussdammes zum Vogelschutzgebiet erklärt wurde, war es „Joe“, ein Seegusler, Schiffsführer auf einem der grossen Nauen der „Kompanie“ der die Frage stellte, wer wohl wichtiger sei, der Mensch oder die paar Vögel und Enten….

Waldshut, Schwäne-Geschwader im Anflug; Foto: Stephan Marti
Waldshut, Möwe Foto: Stephan Marti

Wenn du bei den Möwen genau zusiehst, wirst Du feststellen, dass diese eine „kultivierte Streitkultur“ pflegen! Es ist dann gut zu beobachten, wenn man sie füttert. Hat die eine einen Brocken erhascht, wird sie vielleicht von einer anderen bedrängt. Ist der Angriff misslungen, schwenkt die Angreiferin ab und tut als wäre nichts gewesen. Sie geht auf neue Beute los. Nachtragend reagiert keine Möwe!

Die Predigten in Kirchen Synagogen und Moscheen…. Gäbe es einen Gott, der unsere Gebete erhörte, er wäre bestechlich und allzu menschlich!

„(…) Ich glaube nicht an einen Gott, aber er steht als Ziel vor mir.)“ So formulierte es Saint Ex.

Was mich betrifft liebe ich die Stille in einem Gotteshaus welche ein Steinmetz mit Steinen schuf. Falls es einen Gott gibt, so musste er seit der „Schöpfung“ kein einziges Mal eingreifen. Das wusste der Herr über die schwarzen Löcher, Steven Hawking, in „Eine kurze Geschichte der Zeit“ zu berichten.
Egal ob das Weltall vor 13,6  Milliarden Jahren per Urknall geschaffen wurde, seither dehnt es sich rasend schnell aus, oder ob dieser Urknall nur eine Szene darstellt, die sich wiederholt, als würde die Gesamtmaterie atmen (Urknall, Ausdehnung, Zusammenfall, Urknall, Ausdehnung….), es scheint eine Harmonie zu herrschen. Abgewandelt könnte man der auch Gott sagen. Wenn dem so wäre, dann wären wir ein Stück „All“ und somit ein klein wenig Gott oder göttlich… Von dieser Sicht aus kann ein Gebet Wirkung zeigen. Wirkung wie sie eine Selbsthypnose oder autogenes Training erbringen kann. Ich helfe mir per Gebet selbst. „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!“ ist eine sprichwörtliche Aufforderung, die Initiative in die eigene Hand zu nehmen und keinem anderen zu überlassen. Sie warnt davor, sich bei der Bewältigung des Lebens zu sehr auf Götter, höhere Mächte oder andere Menschen zu verlassen. => https://de.wikipedia.org/wiki/Hilf_dir_selbst,_so_hilft_dir_Gott.
Warum ich trotzdem Kirchensteuer bezahle? Nicht etwa wegen Bischof Huonder => (Bischof Vitus Huonder: «Verhütung gehört zur Kultur des Todes …) , sondern wegen den Leistungen für die Gesellschaft, welche die Kirche leistet! Wir würden uns wundern, was wir zu berappen hätten, wenn der Staat dies alles tun müsste. „Dem Mutigen hilft Gott“ so schrieb es Friedrich Schiller. Von da her dürfen wir guten Mutes etwas wagen! Als Segelflieger taten wir es x-tausendmal! Auch meine „Bogenkarriere“ ist von mutigen Entscheiden gekennzeichnet. Wie wäre ich doch sonst als mechanisch/technisch Deformierter Personaler geworden?

Mutig sein braucht Selbstvertrauen! Dieses setzt Achtung vor sich selbst voraus. Gepaart mit einer inneren Freiheit, resultiert innere Zufriedenheit. Sind die vier Selbstgefühle in Lot und Balance, steht einer mit beiden Füssen auf dem Boden oder er sitzt fest im Sattel!

Zurück zu Bartgeier und Konsorten. Ich schätze es, wenn man Tieren ihre Welt nicht nur einschränkt. =>Aus dem Blog „Mit klarer Sicht“:  Respekt dem Adler und auch:  Moswey

oder das Thema Schwalben, gesehen im Blog: Ruedmilan: Rundgang Schwalben in Schlossrued, und: Die diebische Elster … kein Kommentar möglich

Wir müssen uns ja nich den Südamerikanischen Regenwad vornehmen und auch nicht die Brandrodungen auf Sumatra, die der Gewinnung von Palmöl dienen sollen und z.B. dem Orang Utan den Lenensraum nehmen. Wir können selbst etwas tun. Etwa wie wir es mit unserem kleinen Biotop machen: Keine Steinwüste!

Vielleicht gelingt es uns im Triumvirat einst einen interessanten Bericht über Weltanschauung Politik und Religion zu schreiben. Ich würde dies gerne tun und auch veröffentlichen. Mit diesen morgengebetartigen Gedanken entlassen wir euch mit einem kräftigen Sprutz keimlosem Weihwasser in den heutigen Tag, ins Jetzt hier und heute!

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PS.: Es gibt Fehlersucher, die sich in meine Artikel hieneingewühlt haben um „etwas“ zu finden! Daher: Alle Namen gekürzt! Es gibt offenbar Leute, die nichts anderes zu tun wissen!

Und es gibt Anwaltskanzleien, die nichts Besseres wissen, als „Bilderklau“ zu reklamieren ums so an Geld zu kommen anstatt mit Arbeit! Sie schicken eine saftige Rechnung, ziehen dann aber den Schwanz ein, wenn sie Belege vorlegen müssen! Jeder versucht von einem anderen zu leben. Speckmaden und Schmarotzer!


Tag der Arbeit

Tag der Oberfaulen meinte jemand:

Die Faulen und die Oberfaulen

Es ist erwiesen, dass Pausen fruchtbar wirken. Es ist besser an Stelle von viel, viel Richtiges zu tun! Daher mag ich es, zu den „Ober- Faulen“ zu gehören. Arbeiten um zu leben statt umgekehrt!

„(…) Es ist aber auch leicht ersichtlich, dass sich Pausen furchtbar auf das organisierte Menschenleben auswirken. Die schlimmsten Beispiele sind Weihnachten und Neujahr…..)“

Da wäre zu kontern, dass es jedem und jeder freigestellt ist, die eigene Zeit zu strukturieren. Wer Langeweile will, soll sie haben.

Am ersten Mai, dem  internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, haben die Gewerkschaften die Lohngleichheit auf die Fahnen geschrieben. Sie sagen aber nicht, was sie unter gleich verstehen. Die einen meinen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Korrekt ist es nicht! Die „Arbeit“ entspricht  nach Adam Riese Kraft mal Weg.  Wenn A den Stein in einem halben Tag auf den den Berg gerollt hat, hat er eine  Arbeit vollbracht. Wenn B Tag dafür einen ganzen Tag gebraucht hat, hat er die gleiche Arbeit wie A vollbracht. Weil wir die Zeit ins Spiel brachten ist es offensichtlich: A hat  die grössere, die doppelte Leistung erbracht.

In der Industrie wird eine grössere Leistung oft mit einem Lohnzuschlag belohnt. Es gibt trotzdem Unterschiede in der Einstufung aufgrund eines Lohnsystems nach dem Senioritätsprinzip. => „Wer länger da ist bekommt mehr Lohn!“

Ein Personalleiter, Kantonsangestellter eines Bergkantons versuchte den potentiell neuen Mitarbeitenden frische Bergluft als Lohnkomponente zu verkaufen! => Gehaltsanpassung

Oft wird das Verhalten mitberücksichtigt. => „Wer schönere Augen macht oder wer die grössere brauen Zunge hat, wird belohnt.“ => Gehaltsaufbesserung

Wer viel geforderte Qualität abliefert, wird entsprechend belohnt. => „Ausschuss wird abgezogen!“

Wer viel Verantwortung trägt, wird entsprechend belohnt. => Wer kennt jemanden, der für nicht wahrgenommene Verantwortung bestraft wurde?

Immer, wenn eine Ware von A nach B verschoben werden muss, oder wenn eine Anzahle hergestellter Teile gefertigt werden, gibt es einen festen Bezug auf Arbeit, Qualität und Leistung.

Wie soll die Leistung der Telefonistin gemessen werden? Oder jene eines Portiers? Als einst ein Portier seine Zeit nutzte um einen Fleischhandel aufzuziehen, kamen nach geraumer Zeit die ortsansässigen Metzger aufs Tapet. Sie klagten über die „Schmutzkonkurrenz“. Nun war der Direktor gefordert und sprach ein Machtwort. „Herr Z., hören Sie sofort mit dieser Geschäfterei auf. Wie kommen Sie überhaupt dazu?“ Herr Z. : „Ich wollte nur die Zeit nutzen, anstatt zeitweise untätig herumsitzen!“ Herr Z., merken Sie es ein für alle mal: Sie arbeiten auch, wen nichts arbeiten!“ Nach der Predigt war der Fleischhandel aus. Selbst der Vizedirektor konnte nicht mehr profitieren….

Es gibt viele gute Systeme, die eine „gerechte“ Entlöhnung ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, dass der Direktor mehr verdient als der Hofarbeiter.

Geld kann ein Motivator sein. Allerdings muss Transparenz herrschen. Sobald der „Motivierte“ merkt, dass er gegängelt wird, ist es mit der Motivatio via „Hinten rechts (Portemonnaie) vorbei! => P4 – Personalmotivation und Honorierung

So kann man es auch gestalten: Anfangslohn

Scheinbar keine Systeme gibt es in den obersten Kaderreihen. Sie leben in einem Selbstbedienungsladen! Bestes aktuelles Beispiel ist die Anhebung der Löhne des obersten Mamangements bei der Raiffeisenbank Schweiz.

„(…) Die Genossenschaftsbank Raiffeisen will marktgerechte Löhne bezahlen. Das trifft offenbar in erster Linie für den Verwaltungsrat und CEO Patrik Gisel zu.

Der Verwaltungsrat der Genossenschaftsbank Raiffeisen ist im vergangenen Jahr in den Genuss einer deutlichen Lohnerhöhung gekommen. Der «zunehmenden Komplexität» im Geschäft schien er aber nicht gewachsen, wie der Skandal um den ehemaligen CEO Pierin Vincenz nahelegt.

Ein Lohnvergleich von finews.ch im vergangenen März zeigte, dass unter den bedeutendsten Schweizer Banken die genossenschaftlich organisierte Raiffeisen jene ist, welche ihren Mitarbeitern die bescheidensten Löhne bezahlt…)

Abgetretener Präsident verdiente mehr

Der am Dienstag veröffentlichte Raiffeisen-Vergütungsbericht zeigt nun, dass die Bank daran offenbar was ändern möchte – jedenfalls, was den Verwaltungsrat betrifft. Dieser verdiente 2017 44 Prozent mehr als im Vorjahr…

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Die rote Faust – von Ruedi Gysi

 

Der Erste Mai

Wie jedes Jahr um diese Zeit,

sind die Chaoten kampfbereit.

Der 1. Mai ein Feiertag,

wird meistens dann zu einer Plag.

Chaoten ohne viel Verstand

geraten ausser Rand und Band.

Man schlägt alles kurz und klein,

benimmt sich schlimmer als ein Schwein.

Banken werden jedes Jahr,

besprayt von der Chaotenschar.

Die Polizei sie wird zum Ziel,

bei diesem ach so dummen Spiel.

Redner die nicht geizen

und die Sache noch anheizen.

Für Fernseh- und für Presseleute

gilt dieser Tag als fette Beute,

alles wird gefilmt, geschrieben

und oft masslos übertrieben.

Polizisten die wahllos um sich schlagen

und die armen Chaoten plagen.

Später dann vor dem Gericht,

akzeptiert man der Chaoten Sicht.

Die Anwälte dieser Chaotenbande,

sind für die Menschheit eine Schande.

Tag der Arbeit heisst der 1. Mai,

warum hat man denn frei.

Nehmt den Rat vom Polizist,

macht nicht mit bei jedem Mist,

den 1. Mai soll man geniessen

und nicht mit Steinen schiessen.

Dummköpfe wird es immer geben

das zeigt sich im ganzen Leben

Der Polizist am 1. Mai

Ruedi Gysi, 1. Mai 2018


Ungenaue Journalisten II

 20 Minuten „(…) Ein Motorsegler aus der Schweiz ist in der Nähe des Flughafens Innsbruck abgestürzt. Die zwei tödlich verunglückten Insassen sind identifiziert worden….)“

Flugunfall Innsbruck Bild zeitungsfoto.at Daniel Liebl

Diesen selbststartenden Motorsegeler bzw. Touren Motor Glider (TMG), möchte ich sehen!

Es handelt sich beim Unfallflugzeug um eine Rutan Long-EZ

Nun, man schreibt eben ab. Ist schneller, billiger und – mit Fehlern behaftet! Die Kronenzeitung zeigt es auf!

Ein aufmerksamer Leser der die Szene der Schreiberlinge bestens kennt schreibt:

„(…) Ungenau ??? Was für eine nachsichtige Formulierung für eine konstante Liederlichkeit..
Wobei: Aus diesem Trümmerhaufen verlässliche Rückschlüsse auf den Flugzeugtyp zu ziehen, überfordert auch unser Heer von „Aviatik-Experten“. Von der Kronenzeitung bis zur NZZ war deshalb überall von einem Motorsegler zu lesen: Die ungestraften Folgen eines sorglosen Ersttäters. Dabei hätten die Behörden vor Ort ruhig Herkunft, Flugzeugtyp und Zielort angeben können, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Diese Fakten waren ja dem Flugplatz bekannt.
Aber eben: Kommunikation ist eine noch weitgehend unterentwickelte Spezialdisziplin, in der Wichtigtuer, beamtenhafte Beamte und Ignoranten freies Spiel haben. Ihre hartnäckigen Gegenspieler kommen aus der immer kleineren Schar von recherchierenden Journalisten, die diesen Namen verdienen. Nur: Für die linken Brüder der unzähligen Occasions-Schlagzeilen-Schleudern sind Flugzeuge an sich ein Werk des Teufels. Allenfalls akzeptabel, um umweltbewusste Familien mit ganz vielen Kindern zu ganz günstigen Preisen in ganz populäre Billigurlaubsländern zu fliegen. Ansonsten aber sind Luftfahrzeuge und insbesondere Kleinflugzeuge ungeachtet des Leserinteresses zu verfluchen und mit plakativem Desinteresse zu bestrafen. Und so werden aus einem Fehlstart halt ein Absturz, aus einer Bruchlandung ebenfalls ein Absturz, aus einem Schlingern ein Trudeln, aus einer Seitenwind-Landung eine Horror-Landung und als ausgleichende Gerechtigkeit aus einem tüchtigen Piloten ein Held…
Das war schon immer so und wird wohl immer so bleiben. Zumindest solange die Occasions-Schlagzeilen auf grüne Tasten gehämmert werden…  )“


Das Monster

Das Monster, Ruedi Gysi

 

Monster sind Gestalten,

deren Zellen nicht mehr schalten,

bei ihnen setzt das Denken aus,

ihr Handeln ist ein Graus.

Beim jungen Mann aus Rupperswil,

war Mord und Folter wie ein Spiel.

Was muss im Kopf wohl vor sich gehen,

die Tat die kann man nie verstehen.

Nun beginnt auch das Theater,

mit dem gescheiten Psychiater.

Man möchte es probieren

und das Monster therapieren,

damit will man belegen,

Therapien sind ein Segen.

Man versucht mit Pillen,

die Mordeslust zu stillen.

Man muss zum Täter Sorge tragen,

darf seine Psyche ja nicht plagen.

Es zeigte die Vergangenheit,

der Täter bleibt Gewaltbereit.

Aus diesem Grund ist sonnenklar,

es gibt kein geschenktes Jahr.

Wer eine solche Tat begangen,

soll keine Freiheit mehr erlangen,

darum lasst alle die Berater,

hört ja nicht auf den Psychiater.

Dieses Monster es soll sitzen

und in der Zelle schwitzen.

Ruedi Gysi, 14. März 2018

Es gibt immer welche, die an die Veränderungsfähigkeit von Menschen glauben. Doch was fest „verdrahtet“ ist, ändert sich nicht von selbst. Dies gilt besonders dann, wenn die „Veränderung“ lediglich aufgrund eines einzigen Gespräches erfolgt sein soll. Die Störche lassen grüssen und die Monster leben weiter und sei es „nur“ wie schlafende Hunde…!


Sexuelle Belästigung

Aktuelle Anlässe gibt es genug, um sich Gedanken darüber zu machen, wo man sich im Umgang mit anderen Menschen nicht zu genieren hat. Es scheint, dass eine Massenpsychose die Runde macht. Vor lauter Hype’s und mordio zeter, will bald kaumjemand mehr wissen, was sich gehört und was nicht. Die Reaktionen sind schon hysterisch. Es braucht da keine dicken Bücher für Abhilfe, sondern lediglich eine gesunde Portion „XM“ – „xunden“ Menschenverstand. Politiker hin, Politiker her, Christophe Darbellay hin Nationalrat Yannick Buttet her,

Harvey Weinstein: Produzent und Mitbegründer der «Weinstein Company», Chris Savino: Erschaffer von «The Loud House», Robert Scoble: Tech-Blogger und Mitgründer der «Transformation Group», Lockhart Steele: Chefredaktor von «Vox Media», John Besh: Chef der «Besh Restaurant Group», Terry Richardson: Mode-Fotograf, Leon Wieseltier: Ehemaliger Redaktor bei «The New Republic». Knight Landesman: Herausgeber des Kunstmagazins «Artforum», Rick Najera: Direktor des «CBS Diversity Showcase». Schauspieler Kevin Spacey. Hamilton Fish, Präsident und Herausgeber von «The New Republic», Schauspieler Andy Dick, Jeff Oover, Pressesprecher der Republikaner Kentucky, David Guillod, Co-Chef von Primary Wave Entertainment , Benjamin Genocchio, Direktor der Armory Show art fair, Luis C.K. Komiker, hin oder her,  …. sie alle, das wusste „watson“, sind gestrauchelt  wurden gefeuert oder sind zurückgetreten. Das ist viel Prominenz, jedoch kaum die Spitze des Eisbergs.

Lokalpolitiker haben es schon immer verstanden, Verfehlungen von Chefbeamten unter den Tisch zu kehren, etwa wenn einer einer Lernenden zu nahe kam…. Omertà ist nicht nur in Italia!

Und Frauen, die Selbstbewussten, gaben schon früh zu erkennen: „He, Männer, wir brauchen euch nicht (mehr)!“ Kurz nachdem Kollegin E. sich darüber beschwerte, dass die Galanz der Männer am Verschwinden sei, wollte ich ihr im Restaurant aus dem Mantel helfen. Aber oha lätz! Sie riss den halb ausgezogenen Mantel an sich und kläffte mit stechendem Blick: „Ich bin emanzipiert und selbständig.., kann es daher selbst!“

Falsch verstandene Selbst-Verwirklichung! Psychische Gesundheit ist gefragt! Sie ist das Ziel! Es zählt die Normalität. Sie ist mit realitätsangemessenem Verhalten des Menschen gegenüber der Realität gleich zu setzen. Die Selbst-Illusionierung ist ein psychischer Krankheitspfad ergo weg von der Normalität. Ritt auf einem toten Pferd! Politische Methoden können da nicht gelten. Man kann aus einem Nein kein Ja interpretieren! Ob „me too“ die gesetzten Erwartungen erfüllt ist offen.

Was gewisse Politiker Grabscher und Vergewaltiger betrifft: Sie schaffen sich kleine Königreiche in ihrer Fantasie. Da können sie tun und sich nehmen, was sie wollen. Sie üben Macht aus, spielen Macho und setzen viel ein. Bei der Wahl in politische Ämter werden an die Anforderungen an die Persönlichkeit wohl keine hohen Ansprüche gestellt… Volksvertreter? Volksverachter! Oder ist alles nur eine Angelegenheit feministischer Kreise , die dauernd alles und jedes zum Sexismus erklären? Werden Männerunter Generalverdacht gestellt?

Buttet: Laut «SonntagsBlick» gibt es im Wallis dem Vernehmen nach Druckversuche auf Buttets mutmassliches Stalking-Opfer, die Anzeige gegen den Nationalrat zurückzuziehen! Mal sehen ob die Walliser „Mafia“ es fertig bringt den Täterschutz zu forcieren!

Bisher galt: M hoch vier“ heisst: Man muss Menschen mögen. Soll es nicht mehr gelten? Ruedi Gysi trifft den Nagel auf den Kopf!

Ein Händedruck oder gar schon ein Blick kann als sexuelle Belästigung angesehen werden. Darf man denn nicht mehr nett und freundlich sein, ist denn eine freundschaftliche Berührung schon etwas verwerfliches?

Das Thema hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Ruedi Gysi, 11. November 2017

Gibt man einer Frau die Hand,

bewegt man sich schon ganz am Rand,

denn beim Berühren dieser Wesen,

muss man die Gesetze lesen.

Männer dürfen sich kaum trauen,

eine Frau noch anzuschauen.

Macht man mal ein Kompliment,

die Frau dann gleich zum Richter rennt.

Männer stellt man immer dar,

als eine Lustmolchschar.

Dass die liebe Damenwelt,

halbnackt zur Schau sich stellt,

das wird alles toleriert

und von Gerichten akzeptiert.

Ausschnitte und kurze Röcke tragen

und über Blicke sich beklagen.

Auch die Werbung voll dabei,

mit Frauen meist ganz Kleiderfrei.

Selbst auch auf dem Strassenstrich,

zeigt man ziemlich offen sich.

Nach Jahren oft dann später,

sucht man einen Töter,

ruiniert gar manchen Mann,

weil er sich nicht wehren kann.

Frauen gebt euch einen Ruck,

nicht jeden Mannes Händedruck,

kann als Belästigung man sehen,

aber man kann alles schön verdrehen.

Beruf, Familie das ganze Leben,

kann man aus den Fugen heben.

Männer überlegt euch gut,

was ihr mit den Frauen tut.

Ruedi Gysi, 11. November 2017