Kategorie-Archiv: 33 Man höre, sehe und staune

Pharisäer unter uns

Unsere Doppelgarage  war während fast 22 Jahren mit zwei Autos belegt. Als wir damals hier ankamen, war das Zweitauto Gesprächsstoff für einen, wie sich noch herausstellen sollte, linksgedrillten Querkopf von der Sorte „Ich weiss alles besser“ und „ich stecke meine Nase überall hinein“ (was eigentlich nur Schweine tun). Ein Zweitauto sei nicht vorgesehen gewesen, als die Überbauung geplant und realisiert wurde. In unserem Kaufvertrag jedoch gab es weder einen entsprechenden Passus, noch sonst ein Servitut diesbezüglich. Man muss noch wissen: Auf den Garagen hat jeder einen Gemüsegarten.

Als das Zweitauto den Geist aufgab und weil wir beide nicht mehr berustätig sind, beschränkten wir uns auf ein Fahrzeug. Das gab Gelegenheit, „UHU- und Bastelarbeiten“ bequemer erledigen zu können. Also belegteiich die Hälfte des Bodens der Garage mit einem befahrbaren Holzboden und einem Kunststoffbelag (Wärmedämmung). Die Garagehälfte wurde durch einen Vorhang von der anderen getrennt. Ziel: Temperierung sowie Staubschutz. Zusätzlich hatte ich einen festen Arbeitstisch zum Basteln installiert.

Nun hat ein findiger Kopf, vielleicht jemand, der andern das Schwarze unter den Fingernägeln nicht leiden mag herausgefunden, dass die Garage zum Teil missbräuchlich bewirtschaftet werde. Klar: laut Grundbuch müssen drei Garagenplätze ausgewiesen werden. Diese sind stets da, ob belegt oder nicht! Falls weitere Parkplätze ausnahmsweise nötig sind, kann ich fremde gegen Entgelt beützen.

Es scheint im Hals quer zu stecken, dass wir dem Untermieter gestattet haben, seinen Roller zusätzlich zu seinem Auto auf seinen Parkplatz zu stellen. Er bezahlt dafür nichts.

Platz für Roller

Weil er offenbar keine Ahnung davon hat was „Seines“ und „Meines“ ist, brachte ich Markierungen an. Darauf wurde ich bezichtigt, „Landnahme“ getätigt zu haben – was eindeutig nicht stimmt – mit der Androhung, dass der Richer es zu unseren Ungunsten richten werde (den richterlichen Entscheid hellseherisch voraus gesagt). Ein eingebildeter Pfau würde sein Rad schlagen und so handeln. Der Richter- verlängerter Rockzipfel der Mutter? Der höher über dem Niveau liegende Arbeitsplatz sagt nichts über die wahre Grösse des Bediensteten aus. Vielleicht trifft folgender Vergleich: „… wie eine Alphütte an der Eiger Nordwand. Hoch angesiedelt aber sonst sehr primitiv…!“

Das Bauamt kam zu zweit (!) zu Besuch (Die Kosten bezahlt der Steuerzahler). Auf eine entsprechende Eingaben (Verpfeifung) müsste innert drei Tagen gehandelt werden. Die Garage müsste auf die vorgesehene Funktion zurück gebaut werden (Platz für zwei Autos). Am liebsten hätte man es gesehen, wenn der Vorhang auch entfernt worden wäre. Man machte sogar den Vorschlag, ich soll doch ein kleines E-Fahrzeug kaufen um den PLatz zu besetzen. Nun, ich werde kein Zweitfahrzeug beschaffen nur um jemanden das Onanieren zu ermöglichen! Den geforderten Platz können sie haben. Was ich  damit mache oder nicht, ist dann alleine meine Sache. „My Home is my Castle!“ Vielleicht stelle ich ein paar Feldstühle und einen klappbaren Campingtisch auf, damit ich mit Bekannten anstossen kann und dass jene, die dauernd aufpassen, was man macht, eine durstige Gurgel bekommen!

Situationsplan, Auszug Parkplätze ; gelb: alggemeine Parzelle, P1 Parkplatz zu 1 auf allgemeinem Grund, jedoch mit Nutzungsrecht. Alle anderen haben einen eigenen Parkplatz ausserhalb der Garagen. Nur P1 hat einen auf Kosten der anderen. Eine Ausperzellierung, was anerkannte Fachleute vorschlugen, fand keine Einstimmigkeit – aus fadenscheinigen Gründen. Ein Staatsschmarotzer wird weiter gehätschelt!

Es ist üblich, dass Autos von allen jeweils kurzfristig auf der allgemeinen Parzelle abgestellt werden. Mit etwas XM („xundem“ Menschenverstand) und Flexibilität kann man viel erreichen. Wir reklamierten noch nie! Wir sind noch nie wegen eines auf der allgemeinen Parzelle parkierten Autos in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt gewesen.

Neuester Coup vom „Nasenstichs“: Ihm gehört  die Garage 1 und für P1 hat er ein Nutzungsrecht. Der Grund gehört allen und für die Hütte, die er darauf stellte hat er den übrigen Grundbesitzern ein Miteigentum untergejubelt hinterrücks, bzw. mit arglistiger Täuschung, wie und was denn sonst!?

Während ich also am Umstellen der Garage bin, musste ich das Auto für einige Tage vor der Garage parkieren. Die direkt Betroffenen hatten Verständnis. Als sie den Grund hörten, blieb nur ungläubiges Kopfschütteln.

Nun zog „Nasentstich“ wieder einmal eine seiner stümperlihaften Attacken ab! Es läuft etwa so ab: Zuerst kundschaftet er sorgfältig aus, ob die Luft „rein“ ist. Ist dies der Fall, dann lässt er unangemeldet, überfallartig und lautstark los. Mein Auto sei auf Allgemeingrund parkiert, es müsse weg. Es sei auch sein Miteigentum. Und ausserdem sei ich ein unverschämter Geizkragen usw. Nun, es gibt ein demokratisches Mittel. Herr „Nasenstich“ kann sein Anliegen zu Handen der Eigentümerversammlung einreichen. Wenn er Einstimmigkeit erreicht, und nur Einstimmigkeit gilt, hat er gesiegt. Ansonsten hat er die Möglichkeit einen Sch…stich zu versuchen…

Wäre es um eine einmalige Beschimpfung gegangen, hätte ich es einfach zur Kenntnis nehmen können. Da ist jedoch viel mehr dahinter, nämlich ein Jahre langes Mobbing der fiesesten Art.

Das Auto von „P1“ vor seiner Garage „1“ Dieses Bild sieht man schon seit Jahren!

Was er für sich für Rechte herausnimmt, gilt für andere, wenn Sie nicht in seiner Gunst stehen, noch lange nicht!

Da hat es einer (P2) weniger praktisch angerichtet. Bei Doppellinkshänder ist man geneigt tolerant zu sein. Ausserdem, es störte mich nicht! Immerhin ist der zweite Garagenplatz nicht belegt!
P2, diesmal hat er es praktischer angerichtet
Der zweite Garagenplatz  bei 2 ist nicht mit einem Autot…! Wie wird gesagt? „Auch Heuchler werden einst sterben!“

Es ist hie und da etwas Flexibilität gefragt!

Etwas praktischer gelöst (P2)
Flexible Lösung, wenn der Parkplatz (P4) vor dem Haus bereits belegt ist – niemanden störts, niemand reklamiert!

Herr „Nasenstich“ führt sich auf, als wäre er massgebend. Leider für ihn, er ist es nicht. Er hat unter den autonomen Hauseigentümern „Null“ Kompetenz! Es scheint so, als wäre er ein verhinderter Hauswart! Es könnte auch unerträglich sein, dauernd gegen eine inneren Leere zu kämpfen. „Alles geleert!“ Eines ist gesichert: Herr „Nasenstich“ hat in den letzten 23 Jahren stets nur bei uns etwas gegrunzt! Heuchler und Pharisäer also! Wären sie konsequent, die Symbiose des „Nasenstichs“ und seines Kumpels, „gemeinsam ist man stärker“, sie würde irgend wann im eigenen Mist ersticken.

Baum und Pilz – der Eine kann ohne den Anderen nicht leben… So auch „1+2“!

Fein mitgehört und mitgesehen

… oder „Feind hat mitgehört und mitgesehen“! Es scheint eine Art der Zeitstrukturierung gewisser Mitmenschen zu sein, anderen dauernd auf- und abzupassen, Fäden zu spannen um schliesslich anstelle des verloren gegangenen Rockzipfels der Mutter, jenen von Behörden zu ergreifen um Stärke zu markieren weil das eigene Rückgrat dazu fehlt oder verkümmert ist. Wären sie als Organisten so etwas wie Alleinherrscher, sie würden in höchsten Tönen pfeifen und sämtliche Register ziehen um sich Lästigen zu entledigen. Sie würden sich zur Steigerung der Lustgefühle von der Souffleuse vom Typ Xanthippe nach der Abart „dumm geboren – nichts dazugelernt-und erst noch fast alles vergessen“, das „Hohe C“ des „Hohen C’s“ ins Rückgrat einpfeifen lassen. Mit zur Partitur gehörten neben einem goldigen Barhocker mit geheiztem Sitzkissen unten beim Lichtschacht, ein hypersensibles Headset mit Quadrofonietechnik um beim Abhören mutmasslicher Bösewichte selbst einen Furz  von einem allfälligen Röcheln unterscheiden zu können.  Auf diese Weise sollte alles aus den fremden Fötzeln herausdividiert werden können um ihnen das Handwerk zu legen. Die DDR-Stasi, gäbe es sie noch, würde vor Neid erbleichen! Ganz besondere Paradiesvögel, diese „Wunderwuzzi’s“ (Siebèsièchè) und zänkischen Weiber!

Ist Ihnen dieser Typ bekannt? Würde er Ihnen begegnen, er würde mit stierem Blick an Ihnen vorbeiziehen, als litte er an Morbus Bechterew im Endstadium. Mit Scheuklappen würde man dies nicht meistern. Das Geradeaus Stieren zeigt eine hohe Affinität zu Bahnstrukturen, die nur einem Geleise und Signalanweisungen folgen können. Menschliche Roboter. Deformation professionelle? Wohl kaum! Viel mehr würde krankhaft signalisiert, dass ja nicht über den Gartenhag geschielt werde. Dies passte jedoch nicht zu den durch die versteckten Oberschnüffler im Samtanzug (Schein nach aussen, Schwein nach innen) verbreiteten „Informationen“ auf dem  Latrinenweg . Bekannterweise kommen die ja beim Verunglimpften an, kaum sind sie auf die Runde geschickt! Dabei erreicht der digitale „Latrinenweg“ in kürzerer Zeit deutlich mehr Adressaten als früher. Informationen, aber auch Gerüchte, werden in windeseile verbreitet, kommentiert und (falsch) interpretiert.

Johari sei Dank. Durch ihn wissen wir, dass andere über uns gewisse Dinge wissen, die uns nicht bekannt sind. Beim Wunderwuzzi ist es aber anders: Er weiss sogar über Angelegenheit Bescheid, die nachweislich nicht stimmen. Üble Nachrede? – Und: über die Einschätzung seines „Blinden Fleckens“ ist er auf der falschen Schiene.

Wunderfuzzi (Siebesiech)

Typen von dieser Art sind nicht nur Spieler, sie sind Falschspieler! Hätten sie etwas zu sagen, sie würden sich davor scheuen, die Angelegenheit von „Mann zu Mann“ anzusprechen oder zu erledigen. Das ginge gegen ihren Strich. Das Rückgrat dazu ist einfach nicht vorhanden. Schlappschwanz! Dafür würden sie „Fakten“ schaffen. Etwa indem sie ihre Botschaft schriftlich und anonym dem Adressaten zustellen würden. Falls es mehrere Botschaften gäbe, würde von Fall zu Fall für die Anschrift die Maschinenschrift geändert…

Würdest Du auf social media oder so kritische und andere Artikel veröffentlichen, man würde Dich herunter machen und mit Dreckschleuder betiteln (Kaschierung der eigenen Situation: Krach mit allen) => Meh Dräck (mehr Schmutz) und, so es in ihren Kräften stünde, das Schreiben gar mit Strafandrohung via Behörden (Ersatzrockzipfel) verbieten. Dabei ginge es nicht um das Verhindern des Schreibens, sondern um die Angst, es könnte etwas über sie in falsche Hände kommen! Und wenn dies alles auf einen Nachbarn zuträfe? Was soll’s? Schein- und Besserwisser gab es schon eh, gibt es zu Hauf und wird es immer geben. Dies gilt auch für Intriganten, Mobber, Aufgeplusterte, zänkische Weiber und Aufpasser.

Als „Alphatier“ könnte man diesen Typen nicht bezeichnen. Dem  Peter-Prinzip folgend hätten sie den Zustand der Unfähigkeit schon beim ersten Gedanken an einen Aufstieg in einer Hierarchie erreicht. Und falls aus Rücksichtsnahme gesellschaftlicher Preferenzen etwas getan werden müsste, würde es höchstens zu einem Titel ohne Kompetenzen reichen. Dass es nicht so weit kommt, schleichen sie sich in öffentlich rechtliche Institutionen oder gar Schulen u.dgl., wo sie in geschützter Werkstatt freie Hand für ihr Wühlen, Intrigieren und Schleudern von Dreck haben. Sie verkehren unter „Seinesgleichen“, pflegen Schein nach aussen und wühlen im Hinter- bzw. Untergrund, plustern sich mit fremdsprachlichem Scheinwissen auf, welches eher Richtung „Uriella“ driftet. Subversive Agitation!

Der Kreis dreht sich. Wir sind wieder bei Spielen angelangt. „Jetzt habe ich dich, du Schweinehund!“

JEHIDES

Dominanz des Eltern-Ichs! Weil Du nicht…. wirst Du bestraft“! Es fehlte noch! Einem zugezogenen Eindringling müssen die Knöpfe eingetan werden! Am besten geschieht dies mittels Mobbing (Nichtbeachtung, soziale Ausgrenzung, Verbreitung von Unwahrheiten… das ganze Programm so zu sagen.

Im Wettbewerb „Mehr als nur eine linke Hand“ wäre er Anwärter auf den goldenen Hosenknopforden. Doch lassen wir ihm sein Rauchopfer und mit allem, was damit zusammenhängt! => Rauchen heisse leben und Pfeifenraucher

  • Sich sklavisch ducken müssen? Vergesst es!
  • Gegner gelten lassen? Warum nicht?
  • And’re hassen? Mit nichten! Schade um verbrauchte Energie!
  • Wegen Nichtigkeiten blau sich ärgern, oder streiten? Es fehlte noch!
  • Etwa hypochondrisch werden? Das Glück steht mir näher!
  • Aber still mein Weinlein schlürfen… Zum Wohl bekomms!
Bemerkung:

Sollte sich jemand irrtümlich oder auch sonst wie als gut beschrieben oder als schlecht dargestellt erkannt haben: Irrtum! Sie sind es nicht! Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen wären rein zufällig!


D’Steyrhittè (das Steuerhaus)

Rolf Gwerder, der profunde Kenner der „Seeschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee“ schrieb: Über den „Luxus an Bord“ würde ich in einem Nachdruck etwa folgendes Schreiben: 

So weit Rolf. Am Beispiel des Goliath ist der Trend erkennbar: Die „Büroräume“ werden immer grösser, weil es immer mehr Schreibtischtäter gibt!

Steuerhäuser waren  nicht ungefährlich. So passierte es einst, dass die Steuerhütte eines Nauens unter der Acheregg-Brücke weg geschoren wurde, weil der Nauen zu wenig tief im Wasser lag. Der Steuermann konnte sich in letzter Sekunde retten.

Das Hittli des „Pirat“, missbraucht für ein Gruppenfoto etwa um 1928 (Wehri vor dem ehemaligen Edelweiss im Boden, Beckenried).

S’Hittli war schon immer ein Anzugspunkt (Zeichnung: odh)

Hier kann man wirklich von einem „Hittli“ sprechen:

Ziegler’s Nawili – Bild Rolf Gwerder

Auch z’Ziègler Naawili (WINKELRIED) soll früher auch nur so ein kleines Hüttli gehabt haben. Für viel mehr als ein Stehplatz mit einem Barhocker reichte es wohl kaum…

Neben der Steuerhütte gibt es die Motorhütte: Vom „Motorhittli“ redete man nicht, sondern es hiess „im Motor unnè“. Badezimmer, Schlafraum und Küche in einem beim Schwalmis. Da unten gab es auch mal Pannen – etwa als dr „Bièbu“ bzw. „Loren Edy“ (Edy Amstad) einmal den Motor anlassen sollte. Er machte alles richtig: „Zigèrettli“ aazinnt, inègschruibèd, mid em Hämmerli naazogè, s‘ Schwungrad uf d’Marke gestellt und de d’Prässluft uifda… Aber de heds grumplèd! Was isch passièrt? Dè Leeli hed ds Stèueisè nid è wäg gnu! Einisch hed’r vèrgässè, d’Luftfläschè zuè z‘ tuè. Er hed dr naa es zeytli vo Hand pumpèd, bis mè wider hèd chènnèn alaa! Dè Lorèn Edy isch è chrèftigen Abeiter gsey, aber èr hed Uberwachig bruicht! Ab und zuè isch r mid ‚m Gsetz nid z’Rank cho. Dr Sigi Buèsigèr (Landjäger), hed nè mes einisch i Handschäuuè abgfièrd. Bellchass und so hed r’scho vo innè gkännd! Dr Bodèn Edy hed ‚m immèr widèr Arbèd gää. Er isch mee as geduwdig gsey…

Auch die „Hohen Herren, die Götter des Vierwaldstätterssees“, die Steuerleute und Kapitäne mussten einst ihre Arbeit im Freien erledigen!

Abgebildet ist in Flüelen eines der beiden Schwesterschiffe „Victoria“ oder „Schweiz“, die 1870 gebaut wurden, um 1890. Auch ein Freiluftsteuerhaus
DS Italia, DGV

Das DS Italia hatte noch, wie andere Dampfschiffe auch, ein Freiluft-Steuerhaus. Ich sah es noch fahren!

Schlepper Unterwalden

Das 4000 PS-starke Schiff, der Schlepper „Unterwalden“, hatte das Steuerhaus mittschiffs. Der Blick zurück war ebenso wichtig, wie voraus.

Trajekt mit Sand und Kies Zwing Uri

Das Trajekt hatte einen „Hochsitz“

Ugluglugl…Die Steuerhütte des „Bruno“ wurde mit diesem versenkt…

Nauen „Bruno“, Steuerhütte geht unter. Foto: Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen
Diamant, Bild SGV

Beim „Diamant“ dem neuen Flaggschiff der SGV ist das Steuerhaus in das Gesamtbild integriert.

Moderne Schiffe müssen nicht mehr nur mit dem Magnetkompass navigieren und auf Zeit nach „Nummern“ (Gradzahlen) fahren. Radar und Bilddarstellung haben Einzug gehalten. Der Steuermann sieht auf der virtuellen Karte stets, wo er sich befindet, wie tief das Wasser ist und wo sich andere Schiffe befinden. So können Fahrpläne eingehalten werden und die Sicherheit wird aufs möglichst Beste erhöht.

DSUnterwaldenCrash-23.10.1923-beim-Hotel-Nidwaldnerhof-in-Beckenried.jpg

Solche Bilder gehören wohl der Vergangenheit an sollte man meinen… http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/So-sind-die-beiden-Dampfschiffe-kollidiert;art92,805897

Man kann es nie früh genug lernen! Rolf im Hintergrund als Instruktor auf dem Nauen Guber

Cheryl, Steuerfrau aus Singapur am Steuer des „Guber“, Lektion 1, Richtpunkt fassen
Shannon als Steuerfrau, auch aus Singapur, Lektion 1, vor dem Wenden auf die Seite und rückwärts schauen…

Frendi Fetzlè und Vagantè (fremde Tunichtgute und Landstreicher)

Bundesgericht: Freie Einreise auch für Bettler

(…) Die Personenfreizügigkeit gilt auch für mittellose Roma, die sich in der Schweiz ihr Geld auf zweifelhafte Weise verdienen wollen. Selbst eine Verurteilung steht einer Einreise nicht im Weg. …

….Mit der Personenfreizügigkeit dürfen nicht nur gesuchte Fachkräfte, sondern auch wenig willkommene Ausländer aus dem EU-Raum frei in die Schweiz einreisen. Dies selbst dann, wenn das Risiko besteht, dass sie sich während ihres Aufenthalts nicht an die Gesetze halten werden. Das ist das Fazit eines neuen Urteils des Bundesgerichts… )“

Kürzlich sprach mich eine Rumänin in Begleitung ihres Kindes an und wollte mir eine Rose verkaufen. Ich verwickelte sie in ein Gespräch. Dabei kam heraus, dass sie mit ihrem Mann in der Schweiz eine Arbeit suchen. Wo der Mann gerade sei, wusste sie nicht. Sie seien schon drei Wochen im Land. Besuchte Schulen: ungenügend! „Wohnen“ würden sie im Auto… Über Hygiene redete ich nicht! Dazu hätte man wohl selbst im Bundesgericht keine Antwort.

Da war doch ein Handörgeler in der Tiefgarage eines Einkaufscenters. Melodien die aus dem Schifferklavier kamen miserabel daher. Dafür würde ich keinen Rappen vergeuden, erklärte ich ihm. Er käme aus der Slowakei. Sie seien zu dritt und sie würden Arbeit suchen. Sie gehörten keiner Organisation an, für die sie arbeiten müssten. „Wie wollen Sie eine Arbeit finden während Sie hier falsch spielen?“ Es sei nicht einfach. Gelernt habe er nichts und zu Hause gäbe es keine Arbeit. Er habe ein Familie mit einem Kind. Er wäre sofort bereit etwas zu lernen. Auf die Frage nach den besuchten Schulen kam nichts Erfreuliches hervor. Vermutete Chancen: Null!

Auf der Seebrücke wurden die „Musikanten“ regelmässig ausgewechselt. Die Geldeintreiber hausten auf einem nahen Autobahnrastplatz der in beiden Richtungen gut erreichbar war. Beim Wechsel nahmen die Organisatoren ihren „vorgeschobenen Posten“ das Geld ab. Die „Musikanten“ mussten mit minimalster Verpflegung auskommen. Wo sie hausten, liessen sie nicht erkennen, auch nicht, was sie neben dem „Musizieren“ noch so treiben. Über den Daumen geschätzt: Ohne krumme Touren geht so was alles nicht!

Wer sein Gewissen mit Spenden beruhigen will, soll sein Geld an Institutionen senden, die von der ZEWO beglaubigt sind! Bettlern, die meist organisiert agieren, sollte man am besten nicht berücksichtigen. Ansonsten es noch mehr von denen anzieht – wie Maden zum Speck!

Wenn Personenfreizügigkeit „Herum Vagabundieren mit all seinen Auswüchsen“ bedeutet, verstehe ich die Welt nicht richtig! Mit europäischen „Werten“, die es höchstens verbal gibt, hat dies wenig zu tun.

Dass sich Roms und Sinti auf Wanderung befinden kann angenommen werden, wenn deren Ursprung bekannt ist. Dass sie unbeliebt sind hat wohl nicht einseitig mit der ablehnenden Haltung der Bevölkerung ihrer Zielländer zu tun. Neue werden grundsätzlich kritisch betrachtet. Es liegt sehr an ihnen, sich an die Gesetze zu halten und sich anzupassen, sonst haben sie Pulver bereits verschossen.

Während sich das rumänische Volk gegen die Korruption seiner Staatsbeamten wehrt, lehnt man sich hier zu Lande genüsslich und ungläubig zurück. Doch so selbstsicher sollten sich die Eidgenossen nicht geben. Christoph Mörgeli kennt ein weiteres Sörgeli: Er ortet in der Zürcher Bildungsdirektion einen kriminellen Sumpf, der bekanntlich von anderen noch ehrenwerteren Gesellschaften unterwandert sein soll.

Es gäbe noch über weitere Sümpfe zu reden. Etwa die Personalpolitik der Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die vornehmlich politisch geprägt sind. Die massgebenden Vizedirektoren sind links orientiert. Eine, Cornelia Lüthy, hat in der Zürcher Bildungsdirektion, im oben genannten Sumpf gedient. Sie war auch Vizepräsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (NEBS). Heute ist sie in Sommarugas roter Garde zuständig für Zuwaderung und Integration. Sie befasst sich u.a. auch mit Fremdè Fetzlè und Vagantè. Sie wird sich bemühen müssen, dass Teppiche um ihr Amt herum verlegt werden, damit niemand hört, wie das Geld zum Fenster hinaus geworfen wird.

In Deutschland wird die Liste der „Gefährder“ laufend grösser, während in Libyen über 300’000 Migranten auf das nächste Boot warten. Frau Merkels „Das schaffen wir schon“ hat seine Wirkung gezeigt.

Grenzzäune in Europa, Quelle: Elisabeth Vallet u.a. (Universität Quebec in Montreal) / „The economist“

In einer Zeit, da der „Globalisierung“ das Wort geredet wird, werden Grenzzäune gebaut! 40’000 km sollen es sein, zählt man die bestehenden und im Bau begriffenen Zäune zusammen. Das ist weit mehr als während des Kalten Krieges! Angst vor Terrorismus, illegale Migration, Aushöhlung der Sozialwerke, Billigkonkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, Waffen- und Drogenschmuggel sowie Wohlstandsängste sind etwa die Gründe. Die chinesische Mauer mit einer Länge von über 20’000 Kilometer hatte einst die gleiche Funktion und die Berliner Mauer ist uns noch präsent. Die Baltischen Staaten igeln sich aus Angst vor Russland ein.

Israel ist gänzlich umzäunt! Es wird sogar von Selbstschussanlagen geredet.

Marie Le Pen wendet sich gegen die Präsenz des Islams in Frankreich, gegen den Euro und gegen eine freie Einwanderung – ein Absage an Europa quasi. Dabei erklärte doch erst noch Premierminister Valls: Es sei ein französischer Islam nötig!

Die gerufenen Geister treten an! Der Geheimplan der EU („The Daily Express“ in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 ), bis 50 Millionen Menschen aus Afrika in die EU zu bringen um Steuerzahler zu gewinnen und um die zu geringe Fertilität in den Industriestaaten auszugleichen, wird wohl früher als gedacht umgesetzt. Die Frage der Arbeitsplätze ist allerdings nicht beantwortet. Weil der Grossteil der Afrikener Muslime sind, geht dies Frau Le Pen gegen den Strich.

Frankreich ist unberechenbar geworden. England beschäftigt sich mit dem Brexitund, Frau Merkel beginnt an der Einheit Europas zu zweifeln. Gleichzeitig meint sie: „Kleinstaaterei wird uns in der Verteidigungspolitik nicht voranbringen.“ Ergo ist „Grossstaaterei“ angesagt. Hatten wir doch schon in Europa! – Ungarn schielt nach Russland, Italiens Bürger dürfen eine Finanzmisere berappen, Griechenland wurstelt so dahin und der Möchtegern Kalif am Bosporus zieht seine Fäden und bedrängt Europa mit der Flüchtlingsfrage.

Es wird spannend werden, 2017!


Eine Katzensteuer?

Wenn man keine Probleme mehr zum Lösen hat, muss man sich welche schaffen!

Am besten schaut man sich im Ausland um, was sich da so tut. Dann kann man im eigenen Land so tun als ob! „Brauchen wir eine Katzensteuer?“ ist dort, im grossen Kanton, das Thema.

(…) In der Stadt Zürich kommen auf einen Quadratkilometer rund 430 Katzen. Und zum Vergleich, gerade einmal 10 bis 15 Füchse. «Die Katze ist somit der häufigste Beutegreifer im Siedlungsraum», schreibt der Zürcher Tierschutz. …

….«Als geschickte Jäger erbeuten sie dabei eine grosse Anzahl von Wildtieren.»….

… das Fazit der Tierschützer lautet: «Massnahmen zur Senkung des Katzenbestandes sollten bereits heute diskutiert werden.» Mehr zum Thema.

Die Brut des Rotschwanz wartet auf Futter – ich werde sie, wenn sie wieder kommen, vor Katzen schützen, mit allen Mitteln! Foto: Herbert Odermatt

Ob es sinnvoll ist eine neue Steuer zu erheben und damit ein administrativer Leerlauf zu kreiern, der mehr kostet als er einbringt, sei dahin gestellt. Ich glaube kaum, dass das Problem, wenn es denn eines ist, mit einer Steuer lösbar ist.

Nachbars Katze – so ist s ok! Foto: Herbert Odermatt

Jene Katzenhalter in grossen Häusern, die ihre Büsi’s kaum ins freie lassen, machen auch kaum Probleme. Jene aber die einen eigenen Garten vor oder neben dem Haus haben, könnten gut und gerne dort eine kleine Fläche ausscheiden und die Erde lockern. Dann würden ihre Katzen Nachbars Garten in Ruhe lassen. Aber da es eh nie die eigene Katze war, ist und sein wird, ist eine Diskussion schwierig, mit gewissen Leuten gar unmöglich – die Sturheit feiert Geburtstag… und es könnten ja fremde Katzen in den eigenen Garten machen…. Narren und Narzisse kann man nicht vor ihrer eigenen Torheit überzeugen! Deswegen eine Katzensteuer einzuführen wäre schon fast ein Schildbürgerstreich. Sollen sie doch weiterhin täglich ihre Büchse Whiskas durch ihren Liebling drücken…damit wäre auch definiert wer mit was  „Dreckschleudern“ betreibt!

Und zum Schluss noch dies:

„(…) Ein mysteriöser Kriminalfall um verschwundene Büsi sorgt in einem Dorf im Norden des Kantons Waadt für Unruhe.)“

Nun, abgesehen davon, dass man keine Katzen stiehlt, ob Katze oder ein Chüngel (Kaninchen), wo liegt der Unterschied? Schliesslich werden auch Ratten verspiesen… Guten Appetit!


Was viel Sonne bewirken kann

Es scheint, dass Afrikanerinnen, unter dem Einfluss der Sonne nicht die gleiche Arbeitsamkeit entwickelten als Erdbewohnerinnen anderer Gegenden. In Gebieten mit hohen Temperaturschwankungen mussten sich die Menschen schon seit eh und je etwas einfallen lassen, damit sie im Winter nicht erfroren – so die einfache Logik.

Sind Afrikanerinnen deswegen im Vergleich arbeitsscheu? Kollegen, die früher für Swissair in Afrika tätig waren wussten Lieder davon zu singen. „Wenn du die nicht auf Schritt und Tritt verfolgst und kontrollierst, kannst Du sicher sein, dass alles andere gemacht wurde, als gearbeitet. Sie haben zwar so etwas wie eine Ahnung von Arbeit, aber keine Ahnung von Leistung ( = Arbeit pro Zeiteinheit). Wir haben uns oft gefragt, warum wir die Arbeit nicht gleich selbst machen. Bezüglich Arbeiten sind die keinen Deut wert!“

Inzwischen sind Jahre vergangen. Es sind andere, die in zentralafrikanischen Ländern das Sagen übernehmen! Ganze Viertel sollen schon von arbeitsamen Chinesinnen bewohnt sein. Nicht grundlos sagen dortige Arbeitgeberinnen: „Eine chinesische Arbeitskraft ist mehr wert (an Arbeitsleistung) als vier Afrikanerinnen.“

Erst dringen sie in die Märkte ein, importieren billigste Produkte für den Alltag und verdrängen die Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Dann beginnen sie Geld zu verleihen und machen ihre Kundinnen bis in die hintersten Dörfer abhängig. Später beginnen sie ganze Landstrich mit fruchtbaren Böden unter ihre Nägel zu reissen und werden so zu Lieferantinnen der westlichen Welt. Den Raffinessen sind die Schwarzen nicht gewachsen. Diese Entwicklung wird von afrikanischen, korrupten Beamtinnen in staatlichen Stellen geradezu ermöglicht wenn nicht sogar gefördert.

„(…) Die Verästelungen sind – so sagt uns ein schweizerischer Kakaoaufkäufer aus Ghana – bereits jetzt als feine Netze zu sehen. „Land ist der grösste Rohstoff“ sagte uns ein chinesischer Aufkäufer schon vor Jahren in Tasmanien, wo Gebiete und Schürfrechte massiv aufgekauft wurden. Über die Bermudas anonym, und es dauerte mehrere Jahre, bis die australische Regierung den „Trick“ durchschaute…)“

Die Chinesinnen haben in Hongkong jahrzehntelang von den Engländerinnen gelernt. Scheinbar waren sie sehr gute Schülerinnen und offenbar auch sehr konsequent in der Umsetzung. China hatte in den letzten Jahren konsequent Rohstoff-Lieferanten an sich gebunden. Grosse Unternehmen bekamen lukrative Grossaufträge. Kleine wurden finanziell so lange unterstützt, bis sie übernahmereif waren. Nur die Mittel heiligten die Zwecke. Angestrebt wurde direkte Übernahmen von örtlichen Firmen. Ging dieser Weg nicht, wurden Strohfrauen eingesetzt. Die Schaltzentralen sollen auf den Bermudas liegen. Die englische Rechtsprechung passt den Chinesinnen.

„Wo ein Chinese sich niedergelassen hat, wird immer ein Chinese leben“… (altes chinesisches Sprichwort).

Die Chinesinnen haben sich bisher von den ganz Grossen, den riesigen Multi-Rohstoffkonglomeraten wie Glencore, Rio-Tinto und BHP (Broken Hill Prop.) ferngehalten. Diese wissen, dass ein Direktangriff auf den Widerstand der betreffenden Heimatstaaten stossen würde. Doch die Grossen müssen sich gegen weitere chinesische Avancen wehren. Über verschachtelte Holdings wird es aber immer schwieriger. Die ganze Branche ist bereits zu eng vernetzt. Darum haben die Chinesen begonnen, in Afrika und Lateinamerika aggressiver zu werden und zu werben. Durch Offerten von Infrastrukturbauten werden die betreffenden Regierungen „gefügig“ gemacht. Zuerst werden Eisenbahnen zu billigen Preisen gebaut, welche die Rohstoffe zur Verschiffung bringen. Danach werden die betreffenden Rohstoff-Förderungen weiter ausgebaut, um die Kapazität der Bahnen erfolgreich zu nutzen. Und alles wird mit chinesischen Bauarbeitern billig(st) erstellt. Diese werden in grosser Zahl für diese Arbeiten eingeführt und separat gehalten.

Die Krise der chinesischen Wirtschaft macht den Öl- und Bergbaukonzernen arg zu schaffen. Chinas Rohstoff- und Energiebedarf war über Jahre ein einträgliches Geschäft. Glencore-Chef Ivan Glasenberg: „Niemand von uns vermag im Augenblick korrekt vorhersagen, was in China vor sich geht.“ Die Preise für Öl, Metalle und andere Rohstoffe sind auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen. Rohöl ist heute zwei Drittel billiger als noch vor einem Jahr. Ben van Beurden von Royal Dutch: „Das kann noch Jahre so gehen…!“

Während vielerorts auf hohem Niveau gejammert wird, denkt man in China darüber nach, wie langfristig preiswerte Lieferverträge abgeschlossen werden können – und – wie es möglich wird, um sich in notleidende Gesellschaften einzuschleusen, um bei Gelegenheit zuzuschlagen und das Zepter übernehmen zu können. Es wird nichts dem Zufall überlassen um mittels geschickter Strategien die angestrebten Ziele zu erreichen. Gut Ding wird Weile haben…

(frei nach Vrtr CH Br Nr 1441)

Nachtrag: „(…) Während in Namibia, dem ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika, die weißen Farmer sukzessive enteignet und verdrängt werden, strömen immer mehr Chinesen ins Land. Deren Zahl soll mittlerweile bei 40000 liegen, während noch 22000 Deutschstämmige in Namibia leben.

Das schürt Ängste! Die Namibier befürchten, dass ihr Land  über kurz oder lang zu einer chinesischen Kolonie mutiert. Mehr darüber lesen Sie hier!

Die vielen ausgenommenen Afrikanerinnen sind offenbar zur Einsicht gelangt, dass es sich nicht weiter lohne, sich mehr anzustrengen. Den fleissigen Chinesinnen hätten sie nichts entgegen zu werfen. Es daher sei es besser, sich Richtung Norden zu verschieben. Dort könne man, werde es richtig angerichtet, noch besser leben als da, wo man herkomme. Die guten Sozialeinrichtungen in den reichen Ländern sei für sie wie geschaffen. Und es gebe genügend „Berater“, die den Weg zeigten.

Ist man erst einmal im System, hat man alles was man zum Leben braucht ohne selber etwas tun zu müssen! Dies verschaffe die Möglichkeit „kreativ“ zu werden indem man mittels „dealen“ soziale Kontakte pflegen und dabei noch schwarz lukrativen Nebengeschäften nachgehen könne. Ein Geschmack dazu erhielt ich dieses Frühjahr auf dem Weg auf Lokalstrassen nach Turin. Da sassen sie in dunkler Hautfarbe, im Abstand von je etwa 50 Metern wie Vögel auf der Stromleitung, bunt gekleidet und zwar so, dass die Botschaft bei potenziellen Werbern ankommen musste.

Es ist nicht nötig nach Turin zu reisen – nach Bern genügt: „(…)Im Umfeld von Berner Asylheimen prostituierten sich Asylbewerberinnen, sagen die Behörden. Häufig seien Menschenhändler involviert, erklärt die Migrations-Fachstelle FIZ…)“

Die Sozialindustrie in den reichen Ländern sieht dieser Entwicklung mit Freude entgegen. Sie erahnen neue „Goldadern“ die ihre „Minen“ sichern. Lukrative „Aufträge“ und volle Auslastung der Beschäftigten – von der Sozialarbeiterin bis zur Rechtsanwältin – stehen ins Haus. Und sie kann sogar Wachstum generieren – auf Kosten der Steuerzahlerinnen. Während der Schweizer Bund pro anerkannten Flüchtling oder vorläufig Aufgenommene mickrige 6100 Franken vergütet, verlangt die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli das vierfache. Besonders hartnäckige und kostenintensive Migrantinnen sind jene aus Afrika. Betreuung, kostenlose Rechtsberatung, Therapie, Sprachkurse, Platzierung in einem Heim, gestörtes Sozialverhalten usw. generieren Kosten von mehreren Zehntausend oder gar Hunderttausende Franken für Einzelpersonen oder Familien. Familienbegleitung, Umgang mit Geld, Haushaltführung sowie tieferliegende Problematiken und Lebensthemen und psychologische Hilfe, Teilnahme an einem Arbeitsintegrationsprogramm sind etwa die Themen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, vorübergehende Unerreichbarkeit, mangelnde Kooperationsbereitschaft, mangelnde Offenheit usw. sind „Qualifikationsmerkmale“. Etwas viel Aufwand für lichtscheue, arbeitsverweigernde Menschen und solchen mit „unglaublichen Geschichten“ die hier unter dem Deckmantel der „humanitären Tradition und Verpflichtung angesogen werden!

Der Einfachheit halber wurde die weibliche Form gewählt. Sie gilt selbstverständlich auch für Männer. => Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich


Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich

Die NZZ berichtete heute über
Widerstand gegen die «geschlechtergerechte» Sprache
Die italienische und die französische Sprachgruppe der Schweiz wehren sich bis heute erfolgreich
Der Bund setzt die zum Dogma erhobene «geschlechtergerechte» Sprache nur im Deutschen durch. Für Romands und Italienischsprachige ist das Thema heikel.

Im Artikel: „Sehr geehrte Damen und Herren…“ habe ich auf Georg Inglin hingewiesen, der die Sache auf den Punkt brachte. Ich wiederhole mich gerne!

Das Inninnen-Sydrom
von Georges Inglin, Horw (Das Manuskript stammt aus dem Jahr 1994, ist also schon etliche Jahre alt, aber noch hoch aktuell).

„(…) Wie wohltuend war es während den Ferien, die Nachrichten einmal nicht auf Radio DRS, sondern auf deutschen Radiosendern zu hören. Die deutschen Nachrichtensendungen sind nämlich vom <<Inninnen>>-Virus zum Glück (noch) nicht befallen! In unserem Land meint man nur dann <<in>> zu sein, wenn man möglichst oft << –innen>> anhängt!
Es ist doch wirklich lächerlich, wie sich bei uns Nachrichtensprecher und auch Zeitungs-/ Printmedienleute gebärden: Da sind Ruanderinnen und Ruander, Haitianerinnen und Haitianer auf der Flucht, Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrem Präsidenten unzufrieden, Kassiererinnen und Kassierer von Schwimmbädern mit der Badesaison sehr zu frieden, Kubanerinnen und Kubaner streiken, Brasilierinnen und Brasilianer feiern den WM-Titel, mehr als 2000 Anwohnerinnen und Anwohner versammeln sich, etc. …
Bei allen – nicht erfundenen – Beispielen wäre die normale Mehrzahl (Kubaner, Amerikaner, Anwohner, etc.) für das Verständnis absolut ausreichend, da jedermann (Inninnen würden jetzt <<jederfrau>> verlangen! Anmerkung. odh) weisss, dass sich hinter der Mehrzahl in diesen Fällen immer beide Geschlechter verstehen. Reicht es denn den Feministinnnen nicht, dass in der Mehrzahl der weiblichen Artikel, <<die>> verwendet wird?
Um den von den Medien selbst verursachten Problem aus dem Weg zu gehen, werden neuerdings einfach Umschreibungen vorgenommen, indem es dann im Zusammenhang mit der Erinnerung an den polnischen Aufstand gegen das Nazi-Regime in den Nachrichten heisst: polnische Personen (anstatt Polen) hätten dieses Anlasses gedacht! Noch etwas anderes fällt jedoch auf: Die weibliche Mehrzahlform wird nicht konsequent angewandt, vor allem bei Wörtern wie Verbrecher, Terroristen, Fundamentalisten, Traditionalisten, Rebellen, Täter, Demonstranten, Veranstalter, Verräter, Serben etc. Warum wohl in diesen Fällen nicht? Auch bei zusammengesetzten Wörtern wird es vermutlich selbst den überzeugtesten <Inninnen>>-Vertretern zu kompliziert.
Beispiele: Fussgängerstreifen (anstatt FussgängerInnenstreifen), Besucherzahlen (anstatt BesucherInnenzahlen), Bürgerrechte (anstatt BürgerInnenrechte), Schweizerpass (SchweizerInnenpass); Fahrerflucht, Teilnehmerzahlen, Besucherfrequenz, Mathematikerkongress,, Kundenberatung, Bürgeraktionen, Kapitalanleger etc. Gerade aus diesen Beispielen (die letzten habe ich absichtlich nicht mehr <<übersetzt>> sieht man, wie << absurd>> eigentlich die ganze Angelegenheit, die immer groteskere Formen annimmt, ist.
Hiermit appelliere ich an alle, diesen unnötigen Blödsinn zu stoppen und wirklich wirklich nur dort beide Form der Mehrzahl aufzuführen, wo dies zum Verständnis unumgänglich wird. Ich bin überzeugt, mit meinem Anliegen viele Leser auf meiner Seite zu wissen und wenn ich Leser schreibe, beinhaltet dies meines Erachtens automatisch beide Geschlechter, da ich ja weiss, dass es von beiden gelesen wird; wenn nämlich anderseits in Zeitungen für Leserreisen geworben wird, fühlen sich sich bestimmt nicht nur männliche Interessenten angesprochen!.)“

Dass bei  Bundesbehörden (nicht nur!) „Tüpflischiiser“ heimisch sind, habe ich persönlich erfahren.  Im Zusammenhang mit der Beförderung bzw. der Gehaltsanpassung mussten die Pflichtenhefte à jour sein. Dies wurden drei-, in vielen Fällen fünf- und in speziellen Fällen siebenfach mit dem begründeten Antrag der Oberbehörde zur Begutachtung unterbreitet. Ich staunte nicht schlecht, als das ganze Paket zur Korrektur zurück kam. Als ich den Grund eruierte, war mit mir nicht mehr zu spassen! Eine IBM-Kugelkopfschreibmaschine hatte den I-Punkt verloren. Ergo fehlte dieser bei sämtlichen Dokumenten, die auf der Maschine der Mitarbeiterin „Y“ geschrieben wurde. Niemandem fiel dies auf. Aber ein Chefbeamter in hoher Position und mit entsprechendem Gehalt liess es sich nicht nehmen und korrigierte mit feinem rotem Stift sämtliche kleinen „i“! Es musste reinste Wohllust bis in die letzten Blutgefässe sämtlicher Glieder geflossen sein. Niemand sagte, wie lange mit dem feinen Filzschreiber an jedem einzelnen I-Punkt gedreht wurde. Mein Chef, ein Pedant der Sonderklasse hatte grosses Verständnis für das „fachliche Onanieren“ eines  „Wichtigen“ aus dem „Oberhaus“! Er war geneigt, dem Ansinnen zu entsprechen. Ich appellierte an XM, den „xunden Menschenverstand“ und ich musste mich arg in die Nesseln setzen. Schliesslich siegte die Vernunft.

„Was willst Du nun machen?“ war seine Reaktion. „Ich schicke das Paket kommentarlos an den Absender zurück und mache vorläufig nichts weiter, als die Reaktion abzuwarten. Die liess nicht lange auf sich warten! Herr „Oe…“, sonst sehr umgänglich, erwartete ernsthaft eine Korrektur. Was würden die ob ihm sagen, wenn er eine solche Sache ihnen einfach zumute! Er soll die Korrekturen doch selber vornehmen, falls es ein ernst zu nehmendes Problem geben sollte, war mein Tipp! Ich wies ihn darauf hin, dass es im Arbeitsrecht einen Passus gebe der heisse: „An die Schriftlichkeit sind keine hohen Anforderungen zu stellen“ und den könne man hier sinngemäss anwenden.

Es gab dann noch einige Hin’s und Her’rs. Ich bestand darauf, dass ich und wir nichts ändern würden, weil die Absicht klar war und, dass Fehlinterpretationen nicht zu erwarten seien.  Schliesslich wurde Einlenken signalisiert. Die Anträge wurden im üblichen Rahmen behandelt. Die Angelegenheit war somit erledigt und das Sekretariat bekam einen neuen Kugelkopf. Das Intermezzo mit dem „Hohen aus dem Oberhaus“ wurde „in beidseitig stillschweigenden Einvernehmen“ beerdigt.

Die Auswüchse der «geschlechtergerechten» Sprache zeigen den Unfug auf! Das Binnen-I ! Aus dem Artikel:

…. Die Münchner Feministin Hannelore Mabry legte 1987 im »Spiegel« Wert auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet.  …

…  Wie lächerlich der Begriff »Studierende« ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: »In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.« Oder nach einem Massaker an einer Universität: »Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.« Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren. …

Stören wir uns nicht an den Heerscharen, die mit solchem Blödsinn ihren Lebensunterhalt finanzieren…!

„(…) Ès git gnuèg Gschudièrti, aber zwenig Gscheydi!„)   – (Meinrad Murer sel.)


Microsoft – Das Monster

Microsoft das Monster – Nicht nur bei Windows 10 sondern auch bei Windows 7 kommt nach einem Windows-update die als „Standardseite“ eingerichtete Windows-Seite.  Eben passiert! Das ist ärgerlich und nichts anderes als eine Schweinerei! Amerikanisches Geschäftsgebaren!

Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen
Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen


Ohne zu fragen nötigt oder gar vergewaltigt mich und tausende von Usern, Microsoft zu unrentabler Arbeit. Wer ungern mühselig wieder zu seinem Standardbrowser zurückfindet oder wer es einfach nicht kann, der wird unsanft abhängig gemacht. Ich werde mich widersetzen und sofort zum Firefox zurück finden. MS spielt die Macht des Stärkeren aus. Mit roher Gewalt werden zig Tausend User gezwungen, den MS-Browser zu benutzen.

Ein „dramatischer Rückschritt“

Windows 10 verärgert Firefox-Chef


Bill Gates und seine Entourage haben es schon immer verstanden, den Usern Geld und Zeit zu stehlen! Alle paar Jahre werden die Programme gewechselt die nicht abwärts kompatibel sind. Alle paar Jahre musste man das Schreiben mit der elektronischen Schreibmaschine neu erlernen, weil jeweils andere Befehle eingefügt wurden. Schöpferische Zerstörung nennt man dies. Es ist nichts anderes als die künstlich erzeugte beschränkte Lebensdauer eines Produkts. Man nennt es Innovation und selbst Politiker sind „geil“ darauf. Geil auf Innovation, weil es Wachstum bedeutet. Das Wachstum ist lediglich in den Bilanzen als positiver Faktor erkennbar. Überall sonst ist er negativ: Verschleuderung von natürlichen Ressourcen, Raubbau, Umweltverschmutzung, unnötige Zeitverschwendung usw. Die Gescheiten sollten einmal den Gesamtschaden nachrechnen. Würden Banken so verfahren, ihnen würden saftige Bussen auferlegt wie die jüngsten Erfahrungen lehren!
Bill Gates und seine Frau treten als Wohltäter auf indem sie sich durch fragwürdige Machenschaften wie eben geschildert Ihre Wohltätigkeitsstiftung finanzieren!
Das ist wie wenn man den Teufel zum Beelzebub macht!
Nicht „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Sondern — MS-User aller Länder, vereinigt – und wehrt euch!
»Howgh, ich habe gesprochen«

Motzen ist einfach! Eine Anregung finden verlangt, den Kopf etwas schräg zu halten. So läuft die „Graue Masse“ in eine Ecke. Nun lässt es sich konzentriert denken!

Mozilla möge seinen Usern einen Algorythmus zustellen, den man ins Googlesuchfeld eingeben kann, um auf FF zurück zu kommen. So was ist bestimmt keine Hexerei!

Firefox Signet 1I like Firefox


Geld aus dem Fenster geworfen?


Aus Gründen des Lärmschutzes würden bald dicke Teppiche um das Bundeshaus ausgelegt. Der Grund: Es soll nämlich nicht mehr hörbar sein, wenn das Geld aus dem Fenster geworfen wird… 😉  Viele kleinere und grössere Beträge ergeben letztlich eine grosse Summe.

Allein im IT-Bereich habe der Bund seit 2000 etwa eine Milliarde Franken verlocht. Einige Projekte: «FIS Heer», «Insieme» (Steuerverwaltung), «Gever Office» (Verwaltung), «Ch.ch» (elektronische Amtsschalter), «Datenbank BAFU», «Informationssystem Verkehrszulassung» Die Untersuchungen ergaben z.T. die Tatbestände Bestechung, ungetreue Geschäftsführung, Korruption. In einem Fall kostete es den Steuerchef den Job.

Mit NEO soll die Armee in die Lage versetzt werden, auf schnell auf Veränderungen zu regieren (Krieg am Schreibtisch?). Das geplante Fass ohne Boden soll bis 15 Mia Franken kosten.

Die Strafverfolgungsbehörde bekommt ein neues Überwachungssystem  «LIS». Der Lieferant wird nicht genannt. Dafür wurden für ein nie in Betrieb genommenes System 18 Millionen abgeschrieben.

 

Basel:  Mit dem „Gerupften Basilisk“ möchte der Bund der Steuerzahler im Jahresrhythmus das Augenmerk auf Staatsausgaben richten, welche nach seiner Ansicht unnötig sind.

IT-Projekte können ausserordentlich komplex sein. Kompetente Spezialisten findet man oft nur im Ausland. Heikel ist dies, wenn es um die Vertraulichkeit oder gar um Geheimes geht. John Suffolk als Chef für Datensicherheit bei Huawei: «Es ist eine Binsenwahrheit, dass jede Regierung spioniere und gleichzeitig versuche, die Spionage der andern abzuwehren. Es gebe keine «absolute Sicherheit»: «Mit genügend Geld und genügend Leuten lässt sich jedes Netz knacken.»

„Planen macht irren genauer“! So mussten im Zusammenhang mit der Schweinegrippe für 41 Mio Franken Impfdosen vernichtet werden, weil das Datum abgelaufen war. Eine weiterverwendung im Ausland kam nicht zu Stande.

Das Wachstum der Schweiz bis 2055 wird mehrmals geplant. Die Materie ist komplex. Erst zum Zeitpunkt „x“ wird man wissen, welche der Annahmen der Realität am nächsten kommt.

«Politiker ziehen gerne die Zahlen bei, die am besten in ihre Realität passen», sagt dazu Diego Kuonen. Der unabhängige Statistiker und Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Statistik ist nicht erstaunt, dass die Bundesämter von so unterschiedlichen Annahmen ausgehen.

Die Raumplaner nehmen 11 Millionen Einwohner an (Annahme hohes Wachstum). Dadurch können Baulandreserven als solche belassen (gehortet) werden, anstatt zurückzonen und später wieder einzonen. Das Bundesamt für Energie nimmt 9 Millionen an (mittlerse Wachstum). Die Energiewende (Atomausstieg) lasse sich so besser rechnen. Grundlagen sind Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Das Bundesamt für Sozialversicherung geht von 9,4 Millionen aus. Mehrfachplanung bedeutet Mehrfachkosten. Die über 500 neuen Stellen pro Monat beim Staat müssen gefüttert werden.

Die Webseite albinfo.ch muss nicht mit fast 350’000 Franken jährlich aus Steuergeldern unterstützt werden. Die Eigenfinanzierung darf dem Verein albinfo.ch zugemutet werden. Die Albaner sind mit ca. 200’000 Personen eine der grössten Ausländergruppen in der Schweiz.

Wenn es beim Bund Kritik gibt, wie steht es um die Kantone und die Gemeinden oder um die Unternehmen?

Die Finanzbranche hat durch riskante Geschäfte, Manipulationen und gesetzeswidriges Handeln sehr viel Geld in den Sand gesetzt. Wieviel davon „virtuelles Geld“ war sei dahin gestellt. Da wo es fehlt, handelt es sich um reales Geld. Das Drucken von virtuellem Geld soll die FED (Federal Reserve Bank) lediglich 3 Cent pro Dollar kosten. Die Zinsen die für verleihtes virtuelles Geld zu berappen sind, sind dagegen real. Die FED ist weder staatlich, noch hat sie Reserven noch ist sie eine Bank. Sie bekommt kein Geld, Sie druckt Geld. Michael Grandt: „Das bedeutet, dass für jeden Dollar, der in die Bank getragen wird, neun Dollar geschaffen werden können“ [ Der Staatsbankrott kommt!]

Bis drei Milliarden Franken könnten anders verwendet werden, würden alle stets das günstigste Mobiltelefonangebot wählen…

Agenten für Telefonanschlüsse beginnen meist: „Sie telefonieren doch mit Swisscom…! Sie wollen doch bestimmt billiger telefonieren…! Wollen Sie nicht billiger telefonieren?“ Andere Telefonanbieter ausser Swisscom wurden noch nie genannt! Der potentielle Kunde wird geködert. Wer schon öfter gewechselt hat, weiss, dass da viel „heisse Luft“ angeboten wird.

Unseriöse Kassen-Makler rufen regelmässig zum Wechsel der Krankenkasse auf. Auf den Verwaltungsaufwand macht niemand aufmerksam. Der Wechsel kann tiefere Beiträge bedeuten. Ab einem gewissen Alter kann kaum kostensparend gewechselt werden. Viel Lärm um nichts? Um nicht herein zu fallen: Comparis: Prämien vergleichen. Warnungen beachten!

Ob die Beschaffung des Saab Gripen hält, was sie verspricht, wird man erst später erfahren. In einer Zeit, wo Drohnen (unbemannte Flugzeuge) den bisherigen Luftraumbenutzern den Platz streitig machen, darf es ruhig kritisch betrachtet werden. Der Einsatz von „zivilen“ Drohnen, wie dieser in den USA unter Hochdruck geplant wird, bringt neue Sicherheitsprobleme. 3,126 Milliarden, für Betrieb und Unterhalt des Gripen, mal 2 oder mal 3, je nach dem ob man Verteidigungsminister und BR Ueli Maurer oder Adèle Thorens, Co-Präsidentin der Grünen glaubt, ist viel Geld. Da erscheinen die 55,3 Millionen an den Nationalfonds für die Entwicklung eines Supercomputers im Projekt:

«QSIT – Quantenwissenschaften und -technologie» geradezu bescheiden, wenn man an die Nachhaltigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft denkt.

Die Verkehrsverlagerung auf die Schiene wird wegen des Vier-Meter-Querschnitts eine schöne Stange Geld kosten.  Zum Tragen kommt das Ganze aber erst richtig, wenn auf der italischen Seite ebenfalls ausgebaut wird. Die schlauen Italiener kalkulieren das Schweizer Interesse richtig ein. Sie bleiben vorerst untätig. Nun sind 230 Millionen Franken dafür reserviert. Zwar wird von Verhandlungen mit Italien gesprochen, aber am Schluss wird es wohl ein à-fonds-perdu-Beitrag werden. Die Italiener werden sich wohl um die Bauarbeiten auf ihrem Territorium bemühen. Man darf mit Kostenüberschreitungen in grossem Masstab rechnen…! Ein Wette darauf muss nicht verloren werden!

Gewisse Güter müssen näher bei den Verbrauchern produziert werden. So würde die arbeitsplatzbedingte Mobilität und der Transitverkehr verringert.

Im Ausland wird der elektrische Strom stark subventioniert. Deshalb: Die Schweiz braucht keine weiteren Pumpspeicherwerke. Sparpotential 600 Mio Franken allein an der Grimsel. Sollten die Subventionen EU-weit abgebaut werden, sieht es wieder etwas anders aus. Dass daran etwas ist zeigt Merkels unausgesprochene Botschaft: Nicht nur in Deutschland wird der Strom für industrielle Großkunden subventioniert. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werden den Markt kaum innert nützlicher Frist „retten“.

Es wird behauptet, dass der Verzicht auf Atomstrom teuer wird. Die Wahrheit: Der Atomstrom ist nur deshalb günstig, weil die Risikokosten in der Rechnung nicht ausgeführt sind. Ein GAU würde gemäss Berechnungen des Zivilschutzes Kosten von ca. 4’200 Milliarden Franken verursachen. Versichert aber sind die AKW’s mit ledigich 300 Millionen Franken. Müsste also ein AKW mit 500 Mia Franken versichert werden, würde eine Inbetriebnahme eines neuen AKW’s nicht mehr möglich sein.

Bundesrätin Evelin Widmer Schlumpf gelang es, mit einem Satz allein bei UBS und CS 6 Milliarden Franken zu vernichten. «Über 6 Milliarden kostet das Jubiläum der BDP die CS- und UBS-Aktionäre, das ist sicher Weltrekord» (FDP-Nationalrat Ruedi Noser auf Twitter). Der börsenwirksame Satz: «Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob wir die Eigenkapitalbasis nicht weiter verstärken müssen.» Die Höchstverschuldungsquote von 4,5 Prozent sei zu tief, man rede von 6-10% (=>Finanzministerin widerspricht dem Gesamtbundesrat; NZZ). Ein kleiner Trost: Der Schaden wird sich in Grenzen halten. Die Börse gleicht einen Teil wieder aus…

20 Millionen pro Jahr an Entwicklungsgeldern (für die UNRWA) nach Israel , einem wirtschaftlich gut florierendem Land zu schicken, ist wohl zu hinterfragen. Israel betrachtet dies als Einmischung in interne Angelegenheiten. Die UNRWA ist in Israel umstritten. => ha.olam: UNRWA, Propaganda-Agentur. Hände in fremden Händeln? Werden Hilfsgelder, die für einen guten Zweck vorgesehen waren missbraucht?

Nordkorea erhielt 2013 über 7 Millionen Franken Entwicklungshilfe von der Schweiz. Mit dem Label „Humanitäre Hilfe“ wird das dortige Regime gestärkt. Die Nachhaltigkeit müsste erklärt werden!

Falls die Personenfreizügigkeit mit der EU unter die Räder gerät und danach unisono allen Gesuchen der Wirtschaft entsprochen wird, dann wird nichts gespart. Es wird auch nichts verändert. Dafür aber muss ein übermässiger Verwaltungsaufwand geschluckt werden. Was bleibt, ist die Profilierung einer politischen Partei.

Mit viel Aufwand wird das Volk bezüglich Personenfreizügigkeit zu Wohlverhalten in der Europapolitik „getrimmt“. Politisch soll es mit rechten Dingen zugehen. Einmal mehr muss das Volk seine Mündigkeit beweisen. Die Schulmeister der Nation verteilen die guten Noten, wenn es den Empfehlungen der Wirtschaft folgt. Ob man es nun will oder nicht, im Volk herrscht ein grosses Unbehagen oder wie es Konrad Hummler in der Sonntagszeitung sagte: „Wir haben ein Problem!“ Dieses Problem ist eine ernst zu nehmende Angelegenheit die alle betrifft, nicht nur die SVP. Bald wird man es erfahren, wer wessen Geld zum Fenster hinaus wirft.

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Lesen Sieim Finanzblog: Geschafft …. der etwas andere Rück-Vorblick …

 


Sein Wille geschehe


Eine ungeheuerliche Justizgeschichte
aus dem Kanton Obwalden

„(…) Wäre mir vor Jahren diese Geschichte erzählt worden, ich hätte sie wohl als  unmöglich betrachtet. Mein grosses Vertrauen in die Justizbehörden hätte es nicht  zugelassen, auch nur in kleinster Weise an der Arbeit dieser Leute zu zweifeln. Dass ich jetzt selber eine unglaubliche Justizgeschichte in diesem Buch festhalte, ist die Fol- lge davon, dass ich ein aufgeblähtes, emotional aufwühlendes Gerichtsverfahren miterlebt habe. Dadurch wurde mein Glaube in die Obwaldner Justiz erschüttert. Hp. Durrer )“

Presse
Aktuell: LUZERNER ZEITUNG
„Büezer muss teuer bezahlen“
Beobachter: 
„Es können auch Fehler passieren“

Um was es geht:

„(…) Ein einfacher Handwerker hat ein Buch über seine Erfahrungen mit der Obwaldner Justiz geschrieben. Entstanden ist ein brisantes und beängstigendes Werk.

Der Sarner Landschaftsgärtner Hampi Durrer ist unverschuldet in einen Justizfall verwickelt worden. Nach knapp zehn Jahren endete der Fall mit einem Urteil des Bundesgerichts. Dieses gab dem Obwaldner Handwerker Recht. Dennoch muss Hampi Durrer Kosten von rund 60’000 Franken selber berappen. Ganz zu schweigen von den unzähligen zermürbenden Stunden, Tagen, Jahren, in denen er zunächst vergeblich um etwas gekämpft hat, das einem einfachen Bürger eigentlich zustehen sollte: einen fairen Gerichtsprozess. Sein Ärger ist gross.

Pikant: Hampi Durrer wurde nicht etwa das Opfer einer unglücklichen Verkettung von Justizfehlern. Vielmehr lässt die detaillierte Aufzeichnung erahnen, dass ein von Seilschaften geprägter Justizapparat den Fall willentlich und systematisch in eine Richtung gelenkt hat, die es Hampi Durrer praktisch verunmöglichte, zu seinem Recht zu kommen.)“ Quelle: Neue Luzerner Zeitung Online, 15. Januar 2012, 05:04

Es lohnt sich, die ganze Geschichte zu lesen! =>

SEIN WILLE GESCHEHE

Die Bundesverfassung sagt in

Art. 8 Rechtsgleichheit 1

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

und in

Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben

Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden.

……….

Man sagt: Recht und Recht haben seien zwei verschiedene Angelegenheiten. Ein ehemaliger Bundesrichter meinte einmal, neben dem Recht sei auch die Justiz zu beachten. Die Leser mögen ihre Meinung bilden. Der Autor verdient bezüglich Umgang mit den Kontrahenden Respekt.