Kategorie-Archiv: 33 Man höre, sehe und staune

Frendi Fetzlè und Vagantè (fremde Tunichtgute und Landstreicher)

Bundesgericht: Freie Einreise auch für Bettler

(…) Die Personenfreizügigkeit gilt auch für mittellose Roma, die sich in der Schweiz ihr Geld auf zweifelhafte Weise verdienen wollen. Selbst eine Verurteilung steht einer Einreise nicht im Weg. …

….Mit der Personenfreizügigkeit dürfen nicht nur gesuchte Fachkräfte, sondern auch wenig willkommene Ausländer aus dem EU-Raum frei in die Schweiz einreisen. Dies selbst dann, wenn das Risiko besteht, dass sie sich während ihres Aufenthalts nicht an die Gesetze halten werden. Das ist das Fazit eines neuen Urteils des Bundesgerichts… )“

Kürzlich sprach mich eine Rumänin in Begleitung ihres Kindes an und wollte mir eine Rose verkaufen. Ich verwickelte sie in ein Gespräch. Dabei kam heraus, dass sie mit ihrem Mann in der Schweiz eine Arbeit suchen. Wo der Mann gerade sei, wusste sie nicht. Sie seien schon drei Wochen im Land. Besuchte Schulen: ungenügend! „Wohnen“ würden sie im Auto… Über Hygiene redete ich nicht! Dazu hätte man wohl selbst im Bundesgericht keine Antwort.

Da war doch ein Handörgeler in der Tiefgarage eines Einkaufscenters. Melodien die aus dem Schifferklavier kamen miserabel daher. Dafür würde ich keinen Rappen vergeuden, erklärte ich ihm. Er käme aus der Slowakei. Sie seien zu dritt und sie würden Arbeit suchen. Sie gehörten keiner Organisation an, für die sie arbeiten müssten. „Wie wollen Sie eine Arbeit finden während Sie hier falsch spielen?“ Es sei nicht einfach. Gelernt habe er nichts und zu Hause gäbe es keine Arbeit. Er habe ein Familie mit einem Kind. Er wäre sofort bereit etwas zu lernen. Auf die Frage nach den besuchten Schulen kam nichts Erfreuliches hervor. Vermutete Chancen: Null!

Auf der Seebrücke wurden die „Musikanten“ regelmässig ausgewechselt. Die Geldeintreiber hausten auf einem nahen Autobahnrastplatz der in beiden Richtungen gut erreichbar war. Beim Wechsel nahmen die Organisatoren ihren „vorgeschobenen Posten“ das Geld ab. Die „Musikanten“ mussten mit minimalster Verpflegung auskommen. Wo sie hausten, liessen sie nicht erkennen, auch nicht, was sie neben dem „Musizieren“ noch so treiben. Über den Daumen geschätzt: Ohne krumme Touren geht so was alles nicht!

Wer sein Gewissen mit Spenden beruhigen will, soll sein Geld an Institutionen senden, die von der ZEWO beglaubigt sind! Bettlern, die meist organisiert agieren, sollte man am besten nicht berücksichtigen. Ansonsten es noch mehr von denen anzieht – wie Maden zum Speck!

Wenn Personenfreizügigkeit „Herum Vagabundieren mit all seinen Auswüchsen“ bedeutet, verstehe ich die Welt nicht richtig! Mit europäischen „Werten“, die es höchstens verbal gibt, hat dies wenig zu tun.

Dass sich Roms und Sinti auf Wanderung befinden kann angenommen werden, wenn deren Ursprung bekannt ist. Dass sie unbeliebt sind hat wohl nicht einseitig mit der ablehnenden Haltung der Bevölkerung ihrer Zielländer zu tun. Neue werden grundsätzlich kritisch betrachtet. Es liegt sehr an ihnen, sich an die Gesetze zu halten und sich anzupassen, sonst haben sie Pulver bereits verschossen.

Während sich das rumänische Volk gegen die Korruption seiner Staatsbeamten wehrt, lehnt man sich hier zu Lande genüsslich und ungläubig zurück. Doch so selbstsicher sollten sich die Eidgenossen nicht geben. Christoph Mörgeli kennt ein weiteres Sörgeli: Er ortet in der Zürcher Bildungsdirektion einen kriminellen Sumpf, der bekanntlich von anderen noch ehrenwerteren Gesellschaften unterwandert sein soll.

Es gäbe noch über weitere Sümpfe zu reden. Etwa die Personalpolitik der Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die vornehmlich politisch geprägt sind. Die massgebenden Vizedirektoren sind links orientiert. Eine, Cornelia Lüthy, hat in der Zürcher Bildungsdirektion, im oben genannten Sumpf gedient. Sie war auch Vizepräsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (NEBS). Heute ist sie in Sommarugas roter Garde zuständig für Zuwaderung und Integration. Sie befasst sich u.a. auch mit Fremdè Fetzlè und Vagantè. Sie wird sich bemühen müssen, dass Teppiche um ihr Amt herum verlegt werden, damit niemand hört, wie das Geld zum Fenster hinaus geworfen wird.

In Deutschland wird die Liste der „Gefährder“ laufend grösser, während in Libyen über 300’000 Migranten auf das nächste Boot warten. Frau Merkels „Das schaffen wir schon“ hat seine Wirkung gezeigt.

Grenzzäune in Europa, Quelle: Elisabeth Vallet u.a. (Universität Quebec in Montreal) / „The economist“

In einer Zeit, da der „Globalisierung“ das Wort geredet wird, werden Grenzzäune gebaut! 40’000 km sollen es sein, zählt man die bestehenden und im Bau begriffenen Zäune zusammen. Das ist weit mehr als während des Kalten Krieges! Angst vor Terrorismus, illegale Migration, Aushöhlung der Sozialwerke, Billigkonkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, Waffen- und Drogenschmuggel sowie Wohlstandsängste sind etwa die Gründe. Die chinesische Mauer mit einer Länge von über 20’000 Kilometer hatte einst die gleiche Funktion und die Berliner Mauer ist uns noch präsent. Die Baltischen Staaten igeln sich aus Angst vor Russland ein.

Israel ist gänzlich umzäunt! Es wird sogar von Selbstschussanlagen geredet.

Marie Le Pen wendet sich gegen die Präsenz des Islams in Frankreich, gegen den Euro und gegen eine freie Einwanderung – ein Absage an Europa quasi. Dabei erklärte doch erst noch Premierminister Valls: Es sei ein französischer Islam nötig!

Die gerufenen Geister treten an! Der Geheimplan der EU („The Daily Express“ in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 ), bis 50 Millionen Menschen aus Afrika in die EU zu bringen um Steuerzahler zu gewinnen und um die zu geringe Fertilität in den Industriestaaten auszugleichen, wird wohl früher als gedacht umgesetzt. Die Frage der Arbeitsplätze ist allerdings nicht beantwortet. Weil der Grossteil der Afrikener Muslime sind, geht dies Frau Le Pen gegen den Strich.

Frankreich ist unberechenbar geworden. England beschäftigt sich mit dem Brexitund, Frau Merkel beginnt an der Einheit Europas zu zweifeln. Gleichzeitig meint sie: „Kleinstaaterei wird uns in der Verteidigungspolitik nicht voranbringen.“ Ergo ist „Grossstaaterei“ angesagt. Hatten wir doch schon in Europa! – Ungarn schielt nach Russland, Italiens Bürger dürfen eine Finanzmisere berappen, Griechenland wurstelt so dahin und der Möchtegern Kalif am Bosporus zieht seine Fäden und bedrängt Europa mit der Flüchtlingsfrage.

Es wird spannend werden, 2017!


Eine Katzensteuer?

Wenn man keine Probleme mehr zum Lösen hat, muss man sich welche schaffen!

Am besten schaut man sich im Ausland um, was sich da so tut. Dann kann man im eigenen Land so tun als ob! „Brauchen wir eine Katzensteuer?“ ist dort, im grossen Kanton, das Thema.

(…) In der Stadt Zürich kommen auf einen Quadratkilometer rund 430 Katzen. Und zum Vergleich, gerade einmal 10 bis 15 Füchse. «Die Katze ist somit der häufigste Beutegreifer im Siedlungsraum», schreibt der Zürcher Tierschutz. …

….«Als geschickte Jäger erbeuten sie dabei eine grosse Anzahl von Wildtieren.»….

… das Fazit der Tierschützer lautet: «Massnahmen zur Senkung des Katzenbestandes sollten bereits heute diskutiert werden.» Mehr zum Thema.

Die Brut des Rotschwanz wartet auf Futter – ich werde sie, wenn sie wieder kommen, vor Katzen schützen, mit allen Mitteln! Foto: Herbert Odermatt

Ob es sinnvoll ist eine neue Steuer zu erheben und damit ein administrativer Leerlauf zu kreiern, der mehr kostet als er einbringt, sei dahin gestellt. Ich glaube kaum, dass das Problem, wenn es denn eines ist, mit einer Steuer lösbar ist.

Nachbars Katze – so ist s ok! Foto: Herbert Odermatt

Jene Katzenhalter in grossen Häusern, die ihre Büsi’s kaum ins freie lassen, machen auch kaum Probleme. Jene aber die einen eigenen Garten vor oder neben dem Haus haben, könnten gut und gerne dort eine kleine Fläche ausscheiden und die Erde lockern. Dann würden ihre Katzen Nachbars Garten in Ruhe lassen. Aber da es eh nie die eigene Katze war, ist und sein wird, ist eine Diskussion schwierig, mit gewissen Leuten gar unmöglich – die Sturheit feiert Geburtstag… und es könnten ja fremde Katzen in den eigenen Garten machen…. Narren und Narzisse kann man nicht vor ihrer eigenen Torheit überzeugen! Deswegen eine Katzensteuer einzuführen wäre schon fast ein Schildbürgerstreich. Sollen sie doch weiterhin täglich ihre Büchse Whiskas durch ihren Liebling drücken…damit wäre auch definiert wer mit was  „Dreckschleudern“ betreibt!

Und zum Schluss noch dies:

„(…) Ein mysteriöser Kriminalfall um verschwundene Büsi sorgt in einem Dorf im Norden des Kantons Waadt für Unruhe.)“

Nun, abgesehen davon, dass man keine Katzen stiehlt, ob Katze oder ein Chüngel (Kaninchen), wo liegt der Unterschied? Schliesslich werden auch Ratten verspiesen… Guten Appetit!


Was viel Sonne bewirken kann

Es scheint, dass Afrikanerinnen, unter dem Einfluss der Sonne nicht die gleiche Arbeitsamkeit entwickelten als Erdbewohnerinnen anderer Gegenden. In Gebieten mit hohen Temperaturschwankungen mussten sich die Menschen schon seit eh und je etwas einfallen lassen, damit sie im Winter nicht erfroren – so die einfache Logik.

Sind Afrikanerinnen deswegen im Vergleich arbeitsscheu? Kollegen, die früher für Swissair in Afrika tätig waren wussten Lieder davon zu singen. „Wenn du die nicht auf Schritt und Tritt verfolgst und kontrollierst, kannst Du sicher sein, dass alles andere gemacht wurde, als gearbeitet. Sie haben zwar so etwas wie eine Ahnung von Arbeit, aber keine Ahnung von Leistung ( = Arbeit pro Zeiteinheit). Wir haben uns oft gefragt, warum wir die Arbeit nicht gleich selbst machen. Bezüglich Arbeiten sind die keinen Deut wert!“

Inzwischen sind Jahre vergangen. Es sind andere, die in zentralafrikanischen Ländern das Sagen übernehmen! Ganze Viertel sollen schon von arbeitsamen Chinesinnen bewohnt sein. Nicht grundlos sagen dortige Arbeitgeberinnen: „Eine chinesische Arbeitskraft ist mehr wert (an Arbeitsleistung) als vier Afrikanerinnen.“

Erst dringen sie in die Märkte ein, importieren billigste Produkte für den Alltag und verdrängen die Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Dann beginnen sie Geld zu verleihen und machen ihre Kundinnen bis in die hintersten Dörfer abhängig. Später beginnen sie ganze Landstrich mit fruchtbaren Böden unter ihre Nägel zu reissen und werden so zu Lieferantinnen der westlichen Welt. Den Raffinessen sind die Schwarzen nicht gewachsen. Diese Entwicklung wird von afrikanischen, korrupten Beamtinnen in staatlichen Stellen geradezu ermöglicht wenn nicht sogar gefördert.

„(…) Die Verästelungen sind – so sagt uns ein schweizerischer Kakaoaufkäufer aus Ghana – bereits jetzt als feine Netze zu sehen. „Land ist der grösste Rohstoff“ sagte uns ein chinesischer Aufkäufer schon vor Jahren in Tasmanien, wo Gebiete und Schürfrechte massiv aufgekauft wurden. Über die Bermudas anonym, und es dauerte mehrere Jahre, bis die australische Regierung den „Trick“ durchschaute…)“

Die Chinesinnen haben in Hongkong jahrzehntelang von den Engländerinnen gelernt. Scheinbar waren sie sehr gute Schülerinnen und offenbar auch sehr konsequent in der Umsetzung. China hatte in den letzten Jahren konsequent Rohstoff-Lieferanten an sich gebunden. Grosse Unternehmen bekamen lukrative Grossaufträge. Kleine wurden finanziell so lange unterstützt, bis sie übernahmereif waren. Nur die Mittel heiligten die Zwecke. Angestrebt wurde direkte Übernahmen von örtlichen Firmen. Ging dieser Weg nicht, wurden Strohfrauen eingesetzt. Die Schaltzentralen sollen auf den Bermudas liegen. Die englische Rechtsprechung passt den Chinesinnen.

„Wo ein Chinese sich niedergelassen hat, wird immer ein Chinese leben“… (altes chinesisches Sprichwort).

Die Chinesinnen haben sich bisher von den ganz Grossen, den riesigen Multi-Rohstoffkonglomeraten wie Glencore, Rio-Tinto und BHP (Broken Hill Prop.) ferngehalten. Diese wissen, dass ein Direktangriff auf den Widerstand der betreffenden Heimatstaaten stossen würde. Doch die Grossen müssen sich gegen weitere chinesische Avancen wehren. Über verschachtelte Holdings wird es aber immer schwieriger. Die ganze Branche ist bereits zu eng vernetzt. Darum haben die Chinesen begonnen, in Afrika und Lateinamerika aggressiver zu werden und zu werben. Durch Offerten von Infrastrukturbauten werden die betreffenden Regierungen „gefügig“ gemacht. Zuerst werden Eisenbahnen zu billigen Preisen gebaut, welche die Rohstoffe zur Verschiffung bringen. Danach werden die betreffenden Rohstoff-Förderungen weiter ausgebaut, um die Kapazität der Bahnen erfolgreich zu nutzen. Und alles wird mit chinesischen Bauarbeitern billig(st) erstellt. Diese werden in grosser Zahl für diese Arbeiten eingeführt und separat gehalten.

Die Krise der chinesischen Wirtschaft macht den Öl- und Bergbaukonzernen arg zu schaffen. Chinas Rohstoff- und Energiebedarf war über Jahre ein einträgliches Geschäft. Glencore-Chef Ivan Glasenberg: „Niemand von uns vermag im Augenblick korrekt vorhersagen, was in China vor sich geht.“ Die Preise für Öl, Metalle und andere Rohstoffe sind auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen. Rohöl ist heute zwei Drittel billiger als noch vor einem Jahr. Ben van Beurden von Royal Dutch: „Das kann noch Jahre so gehen…!“

Während vielerorts auf hohem Niveau gejammert wird, denkt man in China darüber nach, wie langfristig preiswerte Lieferverträge abgeschlossen werden können – und – wie es möglich wird, um sich in notleidende Gesellschaften einzuschleusen, um bei Gelegenheit zuzuschlagen und das Zepter übernehmen zu können. Es wird nichts dem Zufall überlassen um mittels geschickter Strategien die angestrebten Ziele zu erreichen. Gut Ding wird Weile haben…

(frei nach Vrtr CH Br Nr 1441)

Nachtrag: „(…) Während in Namibia, dem ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika, die weißen Farmer sukzessive enteignet und verdrängt werden, strömen immer mehr Chinesen ins Land. Deren Zahl soll mittlerweile bei 40000 liegen, während noch 22000 Deutschstämmige in Namibia leben.

Das schürt Ängste! Die Namibier befürchten, dass ihr Land  über kurz oder lang zu einer chinesischen Kolonie mutiert. Mehr darüber lesen Sie hier!

Die vielen ausgenommenen Afrikanerinnen sind offenbar zur Einsicht gelangt, dass es sich nicht weiter lohne, sich mehr anzustrengen. Den fleissigen Chinesinnen hätten sie nichts entgegen zu werfen. Es daher sei es besser, sich Richtung Norden zu verschieben. Dort könne man, werde es richtig angerichtet, noch besser leben als da, wo man herkomme. Die guten Sozialeinrichtungen in den reichen Ländern sei für sie wie geschaffen. Und es gebe genügend „Berater“, die den Weg zeigten.

Ist man erst einmal im System, hat man alles was man zum Leben braucht ohne selber etwas tun zu müssen! Dies verschaffe die Möglichkeit „kreativ“ zu werden indem man mittels „dealen“ soziale Kontakte pflegen und dabei noch schwarz lukrativen Nebengeschäften nachgehen könne. Ein Geschmack dazu erhielt ich dieses Frühjahr auf dem Weg auf Lokalstrassen nach Turin. Da sassen sie in dunkler Hautfarbe, im Abstand von je etwa 50 Metern wie Vögel auf der Stromleitung, bunt gekleidet und zwar so, dass die Botschaft bei potenziellen Werbern ankommen musste.

Es ist nicht nötig nach Turin zu reisen – nach Bern genügt: „(…)Im Umfeld von Berner Asylheimen prostituierten sich Asylbewerberinnen, sagen die Behörden. Häufig seien Menschenhändler involviert, erklärt die Migrations-Fachstelle FIZ…)“

Die Sozialindustrie in den reichen Ländern sieht dieser Entwicklung mit Freude entgegen. Sie erahnen neue „Goldadern“ die ihre „Minen“ sichern. Lukrative „Aufträge“ und volle Auslastung der Beschäftigten – von der Sozialarbeiterin bis zur Rechtsanwältin – stehen ins Haus. Und sie kann sogar Wachstum generieren – auf Kosten der Steuerzahlerinnen. Während der Schweizer Bund pro anerkannten Flüchtling oder vorläufig Aufgenommene mickrige 6100 Franken vergütet, verlangt die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli das vierfache. Besonders hartnäckige und kostenintensive Migrantinnen sind jene aus Afrika. Betreuung, kostenlose Rechtsberatung, Therapie, Sprachkurse, Platzierung in einem Heim, gestörtes Sozialverhalten usw. generieren Kosten von mehreren Zehntausend oder gar Hunderttausende Franken für Einzelpersonen oder Familien. Familienbegleitung, Umgang mit Geld, Haushaltführung sowie tieferliegende Problematiken und Lebensthemen und psychologische Hilfe, Teilnahme an einem Arbeitsintegrationsprogramm sind etwa die Themen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, vorübergehende Unerreichbarkeit, mangelnde Kooperationsbereitschaft, mangelnde Offenheit usw. sind „Qualifikationsmerkmale“. Etwas viel Aufwand für lichtscheue, arbeitsverweigernde Menschen und solchen mit „unglaublichen Geschichten“ die hier unter dem Deckmantel der „humanitären Tradition und Verpflichtung angesogen werden!

Der Einfachheit halber wurde die weibliche Form gewählt. Sie gilt selbstverständlich auch für Männer. => Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich


Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich

Die NZZ berichtete heute über
Widerstand gegen die «geschlechtergerechte» Sprache
Die italienische und die französische Sprachgruppe der Schweiz wehren sich bis heute erfolgreich
Der Bund setzt die zum Dogma erhobene «geschlechtergerechte» Sprache nur im Deutschen durch. Für Romands und Italienischsprachige ist das Thema heikel.

Im Artikel: „Sehr geehrte Damen und Herren…“ habe ich auf Georg Inglin hingewiesen, der die Sache auf den Punkt brachte. Ich wiederhole mich gerne!

Das Inninnen-Sydrom
von Georges Inglin, Horw (Das Manuskript stammt aus dem Jahr 1994, ist also schon etliche Jahre alt, aber noch hoch aktuell).

„(…) Wie wohltuend war es während den Ferien, die Nachrichten einmal nicht auf Radio DRS, sondern auf deutschen Radiosendern zu hören. Die deutschen Nachrichtensendungen sind nämlich vom <<Inninnen>>-Virus zum Glück (noch) nicht befallen! In unserem Land meint man nur dann <<in>> zu sein, wenn man möglichst oft << –innen>> anhängt!
Es ist doch wirklich lächerlich, wie sich bei uns Nachrichtensprecher und auch Zeitungs-/ Printmedienleute gebärden: Da sind Ruanderinnen und Ruander, Haitianerinnen und Haitianer auf der Flucht, Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrem Präsidenten unzufrieden, Kassiererinnen und Kassierer von Schwimmbädern mit der Badesaison sehr zu frieden, Kubanerinnen und Kubaner streiken, Brasilierinnen und Brasilianer feiern den WM-Titel, mehr als 2000 Anwohnerinnen und Anwohner versammeln sich, etc. …
Bei allen – nicht erfundenen – Beispielen wäre die normale Mehrzahl (Kubaner, Amerikaner, Anwohner, etc.) für das Verständnis absolut ausreichend, da jedermann (Inninnen würden jetzt <<jederfrau>> verlangen! Anmerkung. odh) weisss, dass sich hinter der Mehrzahl in diesen Fällen immer beide Geschlechter verstehen. Reicht es denn den Feministinnnen nicht, dass in der Mehrzahl der weiblichen Artikel, <<die>> verwendet wird?
Um den von den Medien selbst verursachten Problem aus dem Weg zu gehen, werden neuerdings einfach Umschreibungen vorgenommen, indem es dann im Zusammenhang mit der Erinnerung an den polnischen Aufstand gegen das Nazi-Regime in den Nachrichten heisst: polnische Personen (anstatt Polen) hätten dieses Anlasses gedacht! Noch etwas anderes fällt jedoch auf: Die weibliche Mehrzahlform wird nicht konsequent angewandt, vor allem bei Wörtern wie Verbrecher, Terroristen, Fundamentalisten, Traditionalisten, Rebellen, Täter, Demonstranten, Veranstalter, Verräter, Serben etc. Warum wohl in diesen Fällen nicht? Auch bei zusammengesetzten Wörtern wird es vermutlich selbst den überzeugtesten <Inninnen>>-Vertretern zu kompliziert.
Beispiele: Fussgängerstreifen (anstatt FussgängerInnenstreifen), Besucherzahlen (anstatt BesucherInnenzahlen), Bürgerrechte (anstatt BürgerInnenrechte), Schweizerpass (SchweizerInnenpass); Fahrerflucht, Teilnehmerzahlen, Besucherfrequenz, Mathematikerkongress,, Kundenberatung, Bürgeraktionen, Kapitalanleger etc. Gerade aus diesen Beispielen (die letzten habe ich absichtlich nicht mehr <<übersetzt>> sieht man, wie << absurd>> eigentlich die ganze Angelegenheit, die immer groteskere Formen annimmt, ist.
Hiermit appelliere ich an alle, diesen unnötigen Blödsinn zu stoppen und wirklich wirklich nur dort beide Form der Mehrzahl aufzuführen, wo dies zum Verständnis unumgänglich wird. Ich bin überzeugt, mit meinem Anliegen viele Leser auf meiner Seite zu wissen und wenn ich Leser schreibe, beinhaltet dies meines Erachtens automatisch beide Geschlechter, da ich ja weiss, dass es von beiden gelesen wird; wenn nämlich anderseits in Zeitungen für Leserreisen geworben wird, fühlen sich sich bestimmt nicht nur männliche Interessenten angesprochen!.)“

Dass bei  Bundesbehörden (nicht nur!) „Tüpflischiiser“ heimisch sind, habe ich persönlich erfahren.  Im Zusammenhang mit der Beförderung bzw. der Gehaltsanpassung mussten die Pflichtenhefte à jour sein. Dies wurden drei-, in vielen Fällen fünf- und in speziellen Fällen siebenfach mit dem begründeten Antrag der Oberbehörde zur Begutachtung unterbreitet. Ich staunte nicht schlecht, als das ganze Paket zur Korrektur zurück kam. Als ich den Grund eruierte, war mit mir nicht mehr zu spassen! Eine IBM-Kugelkopfschreibmaschine hatte den I-Punkt verloren. Ergo fehlte dieser bei sämtlichen Dokumenten, die auf der Maschine der Mitarbeiterin „Y“ geschrieben wurde. Niemandem fiel dies auf. Aber ein Chefbeamter in hoher Position und mit entsprechendem Gehalt liess es sich nicht nehmen und korrigierte mit feinem rotem Stift sämtliche kleinen „i“! Es musste reinste Wohllust bis in die letzten Blutgefässe sämtlicher Glieder geflossen sein. Niemand sagte, wie lange mit dem feinen Filzschreiber an jedem einzelnen I-Punkt gedreht wurde. Mein Chef, ein Pedant der Sonderklasse hatte grosses Verständnis für das „fachliche Onanieren“ eines  „Wichtigen“ aus dem „Oberhaus“! Er war geneigt, dem Ansinnen zu entsprechen. Ich appellierte an XM, den „xunden Menschenverstand“ und ich musste mich arg in die Nesseln setzen. Schliesslich siegte die Vernunft.

„Was willst Du nun machen?“ war seine Reaktion. „Ich schicke das Paket kommentarlos an den Absender zurück und mache vorläufig nichts weiter, als die Reaktion abzuwarten. Die liess nicht lange auf sich warten! Herr „Oe…“, sonst sehr umgänglich, erwartete ernsthaft eine Korrektur. Was würden die ob ihm sagen, wenn er eine solche Sache ihnen einfach zumute! Er soll die Korrekturen doch selber vornehmen, falls es ein ernst zu nehmendes Problem geben sollte, war mein Tipp! Ich wies ihn darauf hin, dass es im Arbeitsrecht einen Passus gebe der heisse: „An die Schriftlichkeit sind keine hohen Anforderungen zu stellen“ und den könne man hier sinngemäss anwenden.

Es gab dann noch einige Hin’s und Her’rs. Ich bestand darauf, dass ich und wir nichts ändern würden, weil die Absicht klar war und, dass Fehlinterpretationen nicht zu erwarten seien.  Schliesslich wurde Einlenken signalisiert. Die Anträge wurden im üblichen Rahmen behandelt. Die Angelegenheit war somit erledigt und das Sekretariat bekam einen neuen Kugelkopf. Das Intermezzo mit dem „Hohen aus dem Oberhaus“ wurde „in beidseitig stillschweigenden Einvernehmen“ beerdigt.

Die Auswüchse der «geschlechtergerechten» Sprache zeigen den Unfug auf! Das Binnen-I ! Aus dem Artikel:

…. Die Münchner Feministin Hannelore Mabry legte 1987 im »Spiegel« Wert auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet.  …

…  Wie lächerlich der Begriff »Studierende« ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: »In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.« Oder nach einem Massaker an einer Universität: »Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.« Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren. …

Stören wir uns nicht an den Heerscharen, die mit solchem Blödsinn ihren Lebensunterhalt finanzieren…!

„(…) Ès git gnuèg Gschudièrti, aber zwenig Gscheydi!„)   – (Meinrad Murer sel.)


Microsoft – Das Monster

Microsoft das Monster – Nicht nur bei Windows 10 sondern auch bei Windows 7 kommt nach einem Windows-update die als „Standardseite“ eingerichtete Windows-Seite.  Eben passiert! Das ist ärgerlich und nichts anderes als eine Schweinerei! Amerikanisches Geschäftsgebaren!

Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen
Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen


Ohne zu fragen nötigt oder gar vergewaltigt mich und tausende von Usern, Microsoft zu unrentabler Arbeit. Wer ungern mühselig wieder zu seinem Standardbrowser zurückfindet oder wer es einfach nicht kann, der wird unsanft abhängig gemacht. Ich werde mich widersetzen und sofort zum Firefox zurück finden. MS spielt die Macht des Stärkeren aus. Mit roher Gewalt werden zig Tausend User gezwungen, den MS-Browser zu benutzen.

Ein „dramatischer Rückschritt“

Windows 10 verärgert Firefox-Chef


Bill Gates und seine Entourage haben es schon immer verstanden, den Usern Geld und Zeit zu stehlen! Alle paar Jahre werden die Programme gewechselt die nicht abwärts kompatibel sind. Alle paar Jahre musste man das Schreiben mit der elektronischen Schreibmaschine neu erlernen, weil jeweils andere Befehle eingefügt wurden. Schöpferische Zerstörung nennt man dies. Es ist nichts anderes als die künstlich erzeugte beschränkte Lebensdauer eines Produkts. Man nennt es Innovation und selbst Politiker sind „geil“ darauf. Geil auf Innovation, weil es Wachstum bedeutet. Das Wachstum ist lediglich in den Bilanzen als positiver Faktor erkennbar. Überall sonst ist er negativ: Verschleuderung von natürlichen Ressourcen, Raubbau, Umweltverschmutzung, unnötige Zeitverschwendung usw. Die Gescheiten sollten einmal den Gesamtschaden nachrechnen. Würden Banken so verfahren, ihnen würden saftige Bussen auferlegt wie die jüngsten Erfahrungen lehren!
Bill Gates und seine Frau treten als Wohltäter auf indem sie sich durch fragwürdige Machenschaften wie eben geschildert Ihre Wohltätigkeitsstiftung finanzieren!
Das ist wie wenn man den Teufel zum Beelzebub macht!
Nicht „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Sondern — MS-User aller Länder, vereinigt – und wehrt euch!
»Howgh, ich habe gesprochen«

Motzen ist einfach! Eine Anregung finden verlangt, den Kopf etwas schräg zu halten. So läuft die „Graue Masse“ in eine Ecke. Nun lässt es sich konzentriert denken!

Mozilla möge seinen Usern einen Algorythmus zustellen, den man ins Googlesuchfeld eingeben kann, um auf FF zurück zu kommen. So was ist bestimmt keine Hexerei!

Firefox Signet 1I like Firefox


Geld aus dem Fenster geworfen?


Aus Gründen des Lärmschutzes würden bald dicke Teppiche um das Bundeshaus ausgelegt. Der Grund: Es soll nämlich nicht mehr hörbar sein, wenn das Geld aus dem Fenster geworfen wird… 😉  Viele kleinere und grössere Beträge ergeben letztlich eine grosse Summe.

Allein im IT-Bereich habe der Bund seit 2000 etwa eine Milliarde Franken verlocht. Einige Projekte: «FIS Heer», «Insieme» (Steuerverwaltung), «Gever Office» (Verwaltung), «Ch.ch» (elektronische Amtsschalter), «Datenbank BAFU», «Informationssystem Verkehrszulassung» Die Untersuchungen ergaben z.T. die Tatbestände Bestechung, ungetreue Geschäftsführung, Korruption. In einem Fall kostete es den Steuerchef den Job.

Mit NEO soll die Armee in die Lage versetzt werden, auf schnell auf Veränderungen zu regieren (Krieg am Schreibtisch?). Das geplante Fass ohne Boden soll bis 15 Mia Franken kosten.

Die Strafverfolgungsbehörde bekommt ein neues Überwachungssystem  «LIS». Der Lieferant wird nicht genannt. Dafür wurden für ein nie in Betrieb genommenes System 18 Millionen abgeschrieben.

 

Basel:  Mit dem „Gerupften Basilisk“ möchte der Bund der Steuerzahler im Jahresrhythmus das Augenmerk auf Staatsausgaben richten, welche nach seiner Ansicht unnötig sind.

IT-Projekte können ausserordentlich komplex sein. Kompetente Spezialisten findet man oft nur im Ausland. Heikel ist dies, wenn es um die Vertraulichkeit oder gar um Geheimes geht. John Suffolk als Chef für Datensicherheit bei Huawei: «Es ist eine Binsenwahrheit, dass jede Regierung spioniere und gleichzeitig versuche, die Spionage der andern abzuwehren. Es gebe keine «absolute Sicherheit»: «Mit genügend Geld und genügend Leuten lässt sich jedes Netz knacken.»

„Planen macht irren genauer“! So mussten im Zusammenhang mit der Schweinegrippe für 41 Mio Franken Impfdosen vernichtet werden, weil das Datum abgelaufen war. Eine weiterverwendung im Ausland kam nicht zu Stande.

Das Wachstum der Schweiz bis 2055 wird mehrmals geplant. Die Materie ist komplex. Erst zum Zeitpunkt „x“ wird man wissen, welche der Annahmen der Realität am nächsten kommt.

«Politiker ziehen gerne die Zahlen bei, die am besten in ihre Realität passen», sagt dazu Diego Kuonen. Der unabhängige Statistiker und Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Statistik ist nicht erstaunt, dass die Bundesämter von so unterschiedlichen Annahmen ausgehen.

Die Raumplaner nehmen 11 Millionen Einwohner an (Annahme hohes Wachstum). Dadurch können Baulandreserven als solche belassen (gehortet) werden, anstatt zurückzonen und später wieder einzonen. Das Bundesamt für Energie nimmt 9 Millionen an (mittlerse Wachstum). Die Energiewende (Atomausstieg) lasse sich so besser rechnen. Grundlagen sind Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Das Bundesamt für Sozialversicherung geht von 9,4 Millionen aus. Mehrfachplanung bedeutet Mehrfachkosten. Die über 500 neuen Stellen pro Monat beim Staat müssen gefüttert werden.

Die Webseite albinfo.ch muss nicht mit fast 350’000 Franken jährlich aus Steuergeldern unterstützt werden. Die Eigenfinanzierung darf dem Verein albinfo.ch zugemutet werden. Die Albaner sind mit ca. 200’000 Personen eine der grössten Ausländergruppen in der Schweiz.

Wenn es beim Bund Kritik gibt, wie steht es um die Kantone und die Gemeinden oder um die Unternehmen?

Die Finanzbranche hat durch riskante Geschäfte, Manipulationen und gesetzeswidriges Handeln sehr viel Geld in den Sand gesetzt. Wieviel davon „virtuelles Geld“ war sei dahin gestellt. Da wo es fehlt, handelt es sich um reales Geld. Das Drucken von virtuellem Geld soll die FED (Federal Reserve Bank) lediglich 3 Cent pro Dollar kosten. Die Zinsen die für verleihtes virtuelles Geld zu berappen sind, sind dagegen real. Die FED ist weder staatlich, noch hat sie Reserven noch ist sie eine Bank. Sie bekommt kein Geld, Sie druckt Geld. Michael Grandt: „Das bedeutet, dass für jeden Dollar, der in die Bank getragen wird, neun Dollar geschaffen werden können“ [ Der Staatsbankrott kommt!]

Bis drei Milliarden Franken könnten anders verwendet werden, würden alle stets das günstigste Mobiltelefonangebot wählen…

Agenten für Telefonanschlüsse beginnen meist: „Sie telefonieren doch mit Swisscom…! Sie wollen doch bestimmt billiger telefonieren…! Wollen Sie nicht billiger telefonieren?“ Andere Telefonanbieter ausser Swisscom wurden noch nie genannt! Der potentielle Kunde wird geködert. Wer schon öfter gewechselt hat, weiss, dass da viel „heisse Luft“ angeboten wird.

Unseriöse Kassen-Makler rufen regelmässig zum Wechsel der Krankenkasse auf. Auf den Verwaltungsaufwand macht niemand aufmerksam. Der Wechsel kann tiefere Beiträge bedeuten. Ab einem gewissen Alter kann kaum kostensparend gewechselt werden. Viel Lärm um nichts? Um nicht herein zu fallen: Comparis: Prämien vergleichen. Warnungen beachten!

Ob die Beschaffung des Saab Gripen hält, was sie verspricht, wird man erst später erfahren. In einer Zeit, wo Drohnen (unbemannte Flugzeuge) den bisherigen Luftraumbenutzern den Platz streitig machen, darf es ruhig kritisch betrachtet werden. Der Einsatz von „zivilen“ Drohnen, wie dieser in den USA unter Hochdruck geplant wird, bringt neue Sicherheitsprobleme. 3,126 Milliarden, für Betrieb und Unterhalt des Gripen, mal 2 oder mal 3, je nach dem ob man Verteidigungsminister und BR Ueli Maurer oder Adèle Thorens, Co-Präsidentin der Grünen glaubt, ist viel Geld. Da erscheinen die 55,3 Millionen an den Nationalfonds für die Entwicklung eines Supercomputers im Projekt:

«QSIT – Quantenwissenschaften und -technologie» geradezu bescheiden, wenn man an die Nachhaltigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft denkt.

Die Verkehrsverlagerung auf die Schiene wird wegen des Vier-Meter-Querschnitts eine schöne Stange Geld kosten.  Zum Tragen kommt das Ganze aber erst richtig, wenn auf der italischen Seite ebenfalls ausgebaut wird. Die schlauen Italiener kalkulieren das Schweizer Interesse richtig ein. Sie bleiben vorerst untätig. Nun sind 230 Millionen Franken dafür reserviert. Zwar wird von Verhandlungen mit Italien gesprochen, aber am Schluss wird es wohl ein à-fonds-perdu-Beitrag werden. Die Italiener werden sich wohl um die Bauarbeiten auf ihrem Territorium bemühen. Man darf mit Kostenüberschreitungen in grossem Masstab rechnen…! Ein Wette darauf muss nicht verloren werden!

Gewisse Güter müssen näher bei den Verbrauchern produziert werden. So würde die arbeitsplatzbedingte Mobilität und der Transitverkehr verringert.

Im Ausland wird der elektrische Strom stark subventioniert. Deshalb: Die Schweiz braucht keine weiteren Pumpspeicherwerke. Sparpotential 600 Mio Franken allein an der Grimsel. Sollten die Subventionen EU-weit abgebaut werden, sieht es wieder etwas anders aus. Dass daran etwas ist zeigt Merkels unausgesprochene Botschaft: Nicht nur in Deutschland wird der Strom für industrielle Großkunden subventioniert. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werden den Markt kaum innert nützlicher Frist „retten“.

Es wird behauptet, dass der Verzicht auf Atomstrom teuer wird. Die Wahrheit: Der Atomstrom ist nur deshalb günstig, weil die Risikokosten in der Rechnung nicht ausgeführt sind. Ein GAU würde gemäss Berechnungen des Zivilschutzes Kosten von ca. 4’200 Milliarden Franken verursachen. Versichert aber sind die AKW’s mit ledigich 300 Millionen Franken. Müsste also ein AKW mit 500 Mia Franken versichert werden, würde eine Inbetriebnahme eines neuen AKW’s nicht mehr möglich sein.

Bundesrätin Evelin Widmer Schlumpf gelang es, mit einem Satz allein bei UBS und CS 6 Milliarden Franken zu vernichten. «Über 6 Milliarden kostet das Jubiläum der BDP die CS- und UBS-Aktionäre, das ist sicher Weltrekord» (FDP-Nationalrat Ruedi Noser auf Twitter). Der börsenwirksame Satz: «Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob wir die Eigenkapitalbasis nicht weiter verstärken müssen.» Die Höchstverschuldungsquote von 4,5 Prozent sei zu tief, man rede von 6-10% (=>Finanzministerin widerspricht dem Gesamtbundesrat; NZZ). Ein kleiner Trost: Der Schaden wird sich in Grenzen halten. Die Börse gleicht einen Teil wieder aus…

20 Millionen pro Jahr an Entwicklungsgeldern (für die UNRWA) nach Israel , einem wirtschaftlich gut florierendem Land zu schicken, ist wohl zu hinterfragen. Israel betrachtet dies als Einmischung in interne Angelegenheiten. Die UNRWA ist in Israel umstritten. => ha.olam: UNRWA, Propaganda-Agentur. Hände in fremden Händeln? Werden Hilfsgelder, die für einen guten Zweck vorgesehen waren missbraucht?

Nordkorea erhielt 2013 über 7 Millionen Franken Entwicklungshilfe von der Schweiz. Mit dem Label „Humanitäre Hilfe“ wird das dortige Regime gestärkt. Die Nachhaltigkeit müsste erklärt werden!

Falls die Personenfreizügigkeit mit der EU unter die Räder gerät und danach unisono allen Gesuchen der Wirtschaft entsprochen wird, dann wird nichts gespart. Es wird auch nichts verändert. Dafür aber muss ein übermässiger Verwaltungsaufwand geschluckt werden. Was bleibt, ist die Profilierung einer politischen Partei.

Mit viel Aufwand wird das Volk bezüglich Personenfreizügigkeit zu Wohlverhalten in der Europapolitik „getrimmt“. Politisch soll es mit rechten Dingen zugehen. Einmal mehr muss das Volk seine Mündigkeit beweisen. Die Schulmeister der Nation verteilen die guten Noten, wenn es den Empfehlungen der Wirtschaft folgt. Ob man es nun will oder nicht, im Volk herrscht ein grosses Unbehagen oder wie es Konrad Hummler in der Sonntagszeitung sagte: „Wir haben ein Problem!“ Dieses Problem ist eine ernst zu nehmende Angelegenheit die alle betrifft, nicht nur die SVP. Bald wird man es erfahren, wer wessen Geld zum Fenster hinaus wirft.

***
Lesen Sieim Finanzblog: Geschafft …. der etwas andere Rück-Vorblick …

 


Sein Wille geschehe


Eine ungeheuerliche Justizgeschichte
aus dem Kanton Obwalden

„(…) Wäre mir vor Jahren diese Geschichte erzählt worden, ich hätte sie wohl als  unmöglich betrachtet. Mein grosses Vertrauen in die Justizbehörden hätte es nicht  zugelassen, auch nur in kleinster Weise an der Arbeit dieser Leute zu zweifeln. Dass ich jetzt selber eine unglaubliche Justizgeschichte in diesem Buch festhalte, ist die Fol- lge davon, dass ich ein aufgeblähtes, emotional aufwühlendes Gerichtsverfahren miterlebt habe. Dadurch wurde mein Glaube in die Obwaldner Justiz erschüttert. Hp. Durrer )“

Presse
Aktuell: LUZERNER ZEITUNG
„Büezer muss teuer bezahlen“
Beobachter: 
„Es können auch Fehler passieren“

Um was es geht:

„(…) Ein einfacher Handwerker hat ein Buch über seine Erfahrungen mit der Obwaldner Justiz geschrieben. Entstanden ist ein brisantes und beängstigendes Werk.

Der Sarner Landschaftsgärtner Hampi Durrer ist unverschuldet in einen Justizfall verwickelt worden. Nach knapp zehn Jahren endete der Fall mit einem Urteil des Bundesgerichts. Dieses gab dem Obwaldner Handwerker Recht. Dennoch muss Hampi Durrer Kosten von rund 60’000 Franken selber berappen. Ganz zu schweigen von den unzähligen zermürbenden Stunden, Tagen, Jahren, in denen er zunächst vergeblich um etwas gekämpft hat, das einem einfachen Bürger eigentlich zustehen sollte: einen fairen Gerichtsprozess. Sein Ärger ist gross.

Pikant: Hampi Durrer wurde nicht etwa das Opfer einer unglücklichen Verkettung von Justizfehlern. Vielmehr lässt die detaillierte Aufzeichnung erahnen, dass ein von Seilschaften geprägter Justizapparat den Fall willentlich und systematisch in eine Richtung gelenkt hat, die es Hampi Durrer praktisch verunmöglichte, zu seinem Recht zu kommen.)“ Quelle: Neue Luzerner Zeitung Online, 15. Januar 2012, 05:04

Es lohnt sich, die ganze Geschichte zu lesen! =>

SEIN WILLE GESCHEHE

Die Bundesverfassung sagt in

Art. 8 Rechtsgleichheit 1

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

und in

Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben

Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden.

……….

Man sagt: Recht und Recht haben seien zwei verschiedene Angelegenheiten. Ein ehemaliger Bundesrichter meinte einmal, neben dem Recht sei auch die Justiz zu beachten. Die Leser mögen ihre Meinung bilden. Der Autor verdient bezüglich Umgang mit den Kontrahenden Respekt.


Face Book & Co, der Finanz-Blasen-Balg ist in Betrieb


 
Goldmann & Sachs (G&S) hat den Blasbalg auf Hochdruck gestellt. Zur Zeit wird Facebook aufgepumpt. Der grüne Bereich soll bereits verlassen sein. Noch ist man im gelben, im erhöhten Gefahrenbereich angelangt – meinen Sachverständige. Da bisher noch keine Bäume in den Himmel gewachsen sind, ist Vorsicht angemahnt. Sonst wird man anstelle saftiger Dividenden höchstens mit Blasenfetzen abgespeist…

Steckt die richtige Bank dahinter, ist (fast) alles möglich!  Der Wert des US-Online-Netzwerks Facebook geht gegen 60 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro)! Bereits im Januar 2011 lag der aufgepumpte Wert bei 50 Milliarden. Facebook wolle seinen Mitarbeitern erlauben, Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar zu verkaufen, so das Internetportal «All Things Digital» unter Berufung auf informierte Kreise. Die Transaktion hätte zur Folge, dass Facebook im Vergleich zum Vormonat 20 Prozent an Wert zulegt. Der im Januar hochgerechnete Wert wurde von der Investmentbank Goldman Sachs genannt. Am 6. Januar 2011 fragte sich Christian Hoffmann in „Freilich“: Ist Facebook 50 Mrd. $ wert? 

Für G&S wird die Rechnung aufgehen. Ob es den Bankkunden auch so ergehen wird, steht in den Sternen. Mehr: …Die 50-Milliarden-Dollar-Wette…

Sagenhafte 50 Mia! Sagenhaft vor allem angesichts eines Umsatzes von blossen 2 Mrd. US$ und einem verschwindend geringen Profit auf Seiten der Networking-Plattform.

Alles noch nicht genug! Die Zocker kribbelt es schon! Es muss „alles“ ausgereizt sein. Man wird sehen, wo die Grenze ist. Die Messlatte ist auf 100 Mia $ angesetzt! Einziger Dämpfer: Der sinkende, an die Lira erinnernden Wert des Dollars => Facebook plant Rekord-Börsengang

Warum Goldman dennoch mit einer solch exorbitanten Bewertung wirtschaften, und sogar mit einer ordentlichen Rendite auf das Investment rechnen kann, beschreibt die New York Times:

First, Goldman’s cost of capital is close to zero — as a bank holding company, it can borrow from the Federal Reserve at negligible interest rates — so any capital gain it makes on its venture in Facebook will be sheer profit.

Das muss sich der hart arbeitende und fleissig sparende Normalbürger auf der Zunge zergehen lassen: In unserem sozialistischen Geldsystem kann sich die Bank Goldman Sachs, als quasi-verlängerter Arm des Staates, praktisch kostenlos refinanzieren. Jede noch so geringe Wertsteigerung des Investments stellt daher einen Gewinn dar. Kasino-Kapitalismus pur, der staatlichen Zentralbank sei Dank!

Oft kommt’s so wie so anders als gedacht. Dies könnte dazu beitragen, dass die Facebookblase durchlässig wird, was sie vor dem Platzen schützen würde => …Erste Wolken am Facebook-Himmel?…

Der Herdentrieb wirkt: Wert von Twitter auf über 7 Mrd. gestiegen

Im Dezember 2010 soll der Wert lediglich etwa die Hälfte betragen haben!

„Jede Rettungsaktion kreiert Blase, nach Blase, nach Blase“; „Im Casino in Las Vegas kann man seine Wettchancen ausrechnen, auf den Finanzmärkten nicht – also ist das Casino stabiler“ oder „Vor der Krise schon waren Banken zu groß, um ausfallen zu dürfen, in der Krise haben sie sich zusammengeschlossen – und jetzt haben wir noch größere Banken, die noch viel weniger kollabieren dürfen. Die Staaten aber haben nicht mehr genug Geld, sie zu retten.“  => Nouriel Roubini in WIWO: …Jede Rettungsaktion schafft neue Blasen…

Sornette glaubt, Blasen voraus erkennen zu können

(…) Eine Blase zu identifizieren ist ja der einfachere Part. Schwierig ist es, das darauf folgende Szenario einzuschätzen. Wir nennen es die Antiblase: Der Markt ist kollabiert, und es kann sich ein Crash, eine langsame Konsolidierung oder eine Seitwärtsbewegung anschließen. Aktuell ist es so, dass die Liquidität, die in die Märkte gepumpt wurde, so enorm ist, dass es zwangsläufig Blasen geben muss, das Geld will ja geparkt werden. …)“ mehr in: … Es gibt zwangsläufig neue Blasen – Didier Sornette …

 
 Wer zuletzt lacht…
 
Für die Zocker lautet die Frage, wer zuletzt kassiert. Für das arbeitende Volk lautet die Frage: Wann dürfen wir wieder bezahlen?
 
 
 
Norbert Blüm: „Ehrliche Arbeit“ (Foto: aus FAZ.NET)
Der gelernte Wrkzeugmacherweiss, wovon er spricht.
  • Norbert Blüm lässt die Blase der Finanzwirtschaft zerplatzen
  • Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rehabilitierung einer aussterbenden Spezies: ehrliche Arbeit
  • Der homo oeconomicus ist eine Karikatur des homo sapiens

»Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist.« Norbert Blüm im manager magazin, 6/2006

Geld regiert die Welt, Geld ruiniert die Arbeit. Arbeit und Einkommen werden entkoppelt, Realwirtschaft und Finanzwirtschaft trennen sich. Unternehmen werden reduziert auf eine Geldgröße und gemessen an ihrem Augenblickswert (cash flow). Der arbeitende Mensch scheint in diesem Szenario nur noch eine lästige Größe zu sein, die auf Dauer eliminiert werden muss.

Aber: Der Aufstand der alten Arbeit wird kommen! Die existenzielle Schwere der Arbeit ist ein anthropologisches Grundbedürfnis, welches durch die virtuelle Leichtigkeit des Geldspiels nicht befriedigt werden kann. Schon deuten sich Vorboten einer Renaissance der Arbeit an. Miteinander handeln wird wichtiger als Produzieren.

Norbert Blüm ist ein Freund deutlicher Worte und als gelernter Werkzeugmacher weiß er, wovon er spricht, wenn er über Arbeit redet. Der frühere Arbeitsminister legt hier eine kluge Analyse unserer modernen Wirtschaftswelt vor und wagt mutige Prognosen darüber, wie ein tragfähiges Zukunftskonzept aussehen muss.

Quelle

20.6.11, 20 Minuten:

„(…) von Gérard Moinat – 6000 Milliarden Dollar vernichtete die Internet-Blase nach der Jahrtausendwende. Es gibt Anzeichen, dass sich das Horrorszenario wiederholt. …) => mehr: …Wann platzt die nächste IT-Blase?…

Falls es Face Book tatsächlich zertätscht, wird man im Nachhinein von einer übersichtlichen Situation reden.

Es gibt bezüglich Face Book & Co noch ein anderer Aspekt: Die Online-Abzocke

„(…) Schau dir an, wer dein Profil aufgerufen hat! Mit solchen Versprechen bringen Online-Gangster viele Facebook-Nutzer dazu, schädliche Programme runterzuladen. Die Betrugsmaschen sind vielfältig und verfolgen stets nur ein Ziel: Geld ergaunern – bei Facebook warten 750 Millionen potentielle Opfer. mehr bei SPIEGEL ONLINE: => …Die fiesesten Facebook-Maschen…

Eine ganz andere Blase bauen die EU und die Weltbank mit ihren Hilfspaketen für marode Staaten auf. Die wird weniger übersichtlicher sein! Die Ausdehnung wird unermesslich und das Katastrophenpotenzial wird gross sein. Nachdem viele Staaten wie z.B. Griechenland seit langem über ihre Verhältnissen leben, soll dem Treiben nun noch mit einer Vollkaskoversicherung, deren „Prämien“ letztlich bei den Völkern eingetrieben, die hart gearbeitet haben und somit über finanzielle Ressourcen verfügen, nachgeholfen werden. Moderat ausgedrückt handelt es sich um nichts anderes als eine Zwangsumverteilung. Direkt gesagt: Diebstahl an Volksvermögen. Im Hintergrund geht es doch darum, die Missgeburt EU am Leben zu erhalten. Niemand kann und will sich und anderen eingestehen, dass man sich vertan hat.

Die Vollkaskomentalität trägt die Gefahr des Missbrauchs in sich! Wenn schon riesige Summen nach Griechenland gepumpt werden, warum sollen die Italiener nicht auch die hohle Hand machen? Holen, so lange es noch was gibt! => Marktbericht: Angst vor Ansteckung Italiens an Schuldenkrise …

„(…) Eine kürzlich vom Institut Demos & Pi vorgestellte Studie mit dem Titel „Wir, die anderen und die Krise“ belegt, wie sehr sich die Stimmung im Land verschlechtert hat. Rund 60 Prozent der Befragten halten nun die Wirtschaftsprobleme für deutlich wichtiger als die Sicherheitsprobleme, die nur noch 16 Prozent als vorrangig betrachteten. Vor drei Jahren wurden beide Problemfelder mit 37 und 35 Prozent noch nahezu gleichrangig beurteilt. Heute glauben 56 Prozent nicht mehr an den Zweckoptimismus ihres Regierungschefs Silivo Berlusconi, sondern sind davon überzeugt, die Regierung habe sie in Bezug auf die Schwere der Krise belogen. …)“  WIWO: Italien …Angst vor griechischen Verhältnissen…

Hört man sich die Wirtschaftspropheten an, fällt auf, dass von freier Marktwirtschaft, von Innovation, von Wachstum und dergeichen die Rede ist.

Alles eine grosse Lüge! Das was tatsächlich abläuft ist eine riesige Sozialisierung! Der Beraterkapitalismus tut das eine, die Heuschrecken den Rest! => Heuschreckendebatte – Wikipedia

Und noch eine weit grössere Blase entsteht in den USA. Die exorbitante Verschuldung bringt den Weltpolizisten an den Rand des Ruins!

Süddeutsche:  US-Finanzministerium warnt vor Schulden-Katastrophe

Schuldenporträt USA 1791-2010 Von Washington bis Bush/Obama  Schuldenporträt USA

So wird gewirtschaftet: 1970 hatte der Dollar von 1913 noch einen Wert (Kaufkraft) von 26 Cents. FED-Chef Burns (1970-78) reduzierte den Wert um weitere 43%. Der Restwert: 9 Cents. Greenspan (1987-2006) schaffte den Abstieg auf 5 Cents (fast 45% Minus!). Und wo stehen wir heute?
 
03. 06. 11 Christian Hoffmann unter „Freilich“: Staatsbankrotte sind nix Neues
 

 

Quelle: Carmen Reinhard, Kenneth Rogoff
Geschichte wiederholt sich doch: Staatspleiten haben eine unrühmliche Tradition Mehr bei Focus Online => Staatspleiten in der Geschichte: Zahlen müssen immer die Bürger 
 
Während der Euro dem Lira-Virus verfallen ist und zunehmend an Wert verliert, treiben es die Importeure in der Schweiz ganz dick. Sie Sacken den Währungsgewinn ein. Am Jahresende präsentieren sie Wachstum und dicke Bilanzen und prahlen über die Innovationskraft, den Erfindergeist und das gute Geschäftsgebahren. Dabei machen Sie nichts anderes, als den Bürgern das Geld aus den Taschen stehelen! Und dafür werden sie  bestimmt noch fürstlich belohnt und wacker am Umsatz beteiligt! An Gehinrschmalz benötigen sie dafür kaum mehr als es für’s „Buebetrickli“ an einem Eishockey-Match braucht.=> Importeure zocken Konsumenten ab 
 
Aus dem Personalblog:

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Das Finanzblog von Stephan Marti wird wärmstens empfohlen!

 


Verkehrsschilder – Geht uns die Arbeit aus?


Alle 16 Meter ein Verkehrsschild – zuviel des Guten. Mehr Verwirrung als Nutzen finden nicht nur die Verkerkehrsteilnehmer, nein, selbst die Verantwortlichen des Bundesamtes für Verkehr (ASTRA) gehen nun an die „Lichtung“ des Schilderwaldes. Während man sich über eine Entrümpelung im Klaren ist, scheint die Art und Weise wie dies zu geschehen hat, für rote Köpfe zu sorgen.

 
NZZ am Sonntag 9.1.11: titelt: „Der Mann, die Frau, die Behörden und die heilige Kuh“

Umfrage im Tagi am 9.1.10: Der Bund möchte alle Schilder, auf denen Mann oder Frau ein Verbot anzeigen, nach und nach durch Signale mit geschlechtsneutralen Figuren ersetzen. Eine gute Idee?

Sie haben erfolgreich ihre Stimme abgegeben. Das Zwischenergebnis:

Ja: 22.6%; Nein: 77.4% – Die Abstimmung zeigt, wie es nach dem „Xunden Menschenverstand“ (XM) beurteilt würde!

Sehenswert: Die absurdesten Verkehrsschilder der Schweiz – Kassensturz …

Die geschlechterneutrale Ausfertigung von Signalen kann nur so interpretiert werden, dass den Schilderherstellern eine Beruhigungspille gegen kleiner Umsätze verabreicht werden soll.

Schweizer Verkehrsschilder sollen „geschlechtsneutral“ werden. Nun sucht der Bundesrat noch nach der weiblichen Form von „Büstenhalter“. Quelle: Norbert Neininger

..

Und  auch  hier: Nichts  Neues  unter  der  Sonne. Die besten Hinweisschilder können anders interpretiert werden:  Eine kleine Verkehrsgeschichte

Und dann noch dies:  S‘ Lisi vom Ziberlihoger weiss: „Bis die Toiletten geschlechterneutral bezeichnet sind, wird es wohl noch eine Weile dauern…!“

 

 
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Das Finanzblog von Stephan Marti wird wärmstens empfohlen!


Geht zum neuen Jahr ein Licht auf?

 

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 Glühlampe

Vorwärts, zurück in die Steinzeit!

Die gute alte Glühbirne, Prinzip „Edison“ wurde wegen ihrer Energiebilanz verteufelt. Es wurden eiligst Gesetze zu deren Verbot eingeführt und durchgesetzt. Das Wort wurde den „Energiesparlampen“ geredet. Vom Regen in die Traufe?

Die hochgelobten Vorteile der „Neuen“:

Der hauptsächlichste Vorteil von Energiesparlampen gegenüber den „Edison“-Birnen liege in der Lichtausbeute. Es würden im Vergleich zu etwa 5%, ca. 25 % des elektrischen Stroms in Licht umgewandelt (Faktor 4). Die alte Birne erzeuge dafür mehr Wärme. Ein weiterer Vorteil des gebrauchs von Energiesparlampen seien die Umweltfreundlichkeit (?!), geringerer Energieverbrauch und weniger CO2- Ausstoss.

Über die Nachteile der Energiesparlampen wurde höchstens kleinlaut nachgedacht. Qualitativ minderwertige Energiesparlampen erzeugen entsprechend „mageres“ Licht! Ob der fachgerechten Entsorgung und der möglichen Freisetzung von Quecksilber genügend Beachtung geschenkt wurde? => Steht die Glühbirne kurz vor dem Comeback? – News Wirtschaft …

Beachte: Stiftung Warentest: Schlechte Noten für Energiesparlampen

"(...) Im Test hielten die meisten Lampen nich einmal 6000 Brennstunden aus. Die meisten Hersteller werben jedoch mit einer Brenndauer von 10.000 Stunden oder mehr. 2. Einige Energiesparlampen schafften gerade mal 5000 Schaltzyklen (An- und Ausschalten), bevor sie ihren Dienst versagten, viele kapitulierten schon, bevor sie 10.000 Mal an- oder ausgeschaltet wurden. Das ist im Vergleich zu sehr guten Modellen, die über 70.000 Schaltzyklen überstehen, sehr wenig. ...)

Haben wir es nun mit einer Innovation oder mit schöpferischer Zerstörung eines bewährten Produkts zu tun? Es scheint, dass die technischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft sind und dass es noch lange nicht sicher ist, ob die quecksilberhaltige „Energiesparlampe“ das A und O der „Erleuchtung“ ist.

Es besteht das mulmige Gefühl der Manipulation. Muss die Pharmaindustrie gepusht werden, wird eine Pandemie „veranstaltet“. Brauchen die Elektroapparate Fabriken neuen Pfupf, dann werden die Glühbirnen ausgemerzt, will die deutsche Bundeskanzlerin davon ablenken, dass sie eben Thilo Sarrazin in die Wüste geschickt hat, kaschiert sie dies mit einer Aufregung über einen unzimperlichen Gerichtsentscheid, der dem früheren russischen Oligarchen und Kremlkritiker Michail Chodorkowski  insgesamt 14 Jahren Haft einbringt,  müssen die Waffenschmieden Geld abwerfen, werden Kriege vom Zaun gerissen. Zur Erreichung kurzfristiger Ziele, werden gar künftige Gegner ausgebildet, mit Geld und mit Waffen versorgt  (Afghanistan, Taliban gegen die Russen). Die Intrigen dazu werden von den Geheimdiensten ausgeheckt. Allein das Budget für die Geheimdienste der USA ist im Jahr 2009 um knapp fünf Prozent auf 49,8 Milliarden Dollar erhöht worden. Aber das scheint nur die halbe Wahrheit zu sein. Im September 2009 erklärte der US-Geheimdienstdirektor Dennis Blair, dass der Gesamthaushalt für die Geheimdienste bei 75 Milliarden Dollar lägen und dass etwa 200’000 Mitarbeiter beschäftigt würden. Man denke nach und rechne alle anderen Geheimdienste auf dieser Welt hinzu!

Vor der eigenen Tür: Euroturbos in den eigenen Reihen bemühen sich um die Gunst der Stunde in Brüssel. Sie unterstützen aus kurzsichtiger Strategie und aus niedrigen Motiven die dortige Plünderungsabsichten gegenüber unserem Land. Anstatt unsere Stärken zu stärken verraten sie diese und anstatt die Schwächen zu schwächen unterstützen sie das Gegenteil. Dass sie damit Selbstbestimmung und Unabhängigkeit aufs Spiel setzen ist ihnen offenbar egal. Wer hat denn einst gesunde Währungen in den Boden geritten? Und wer soll nun mit seinen Währungsreserven für was einspringen?

Es passt alles zur Attraktivität der EU!  => …Europäische Finanzkrise…

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Es braucht wohl noch andere Lichter! (gif von darkestshadow)

Die jahrelange Schuldenpolitik hat die Mittel zu deren Tilgung mehr als nur aufgefressen.  Ganze Staaten stehen vor dem Absturz. Gewaltige Steuererhöhungen und Sparen an allen Ecken und Enden ist die Direktive. Die Finanzgurus streiten darüber, wer über die bessere Theorie verfügt.

Schumpeter: Keynes, der Meisterkoch, hat simple Kost angerichtet, an der sich die Zunft der Ökonomen delektiert hat. Auf «vermutlich» und «verschiedenen Gründen» ist seine Analyse aufgebaut, die uns verlockt hat, Erkenntnisse, die vor ihm gegolten haben, geringzuschätzen und unser Denken von nichtssagenden oder mehrdeutigen Floskeln leiten zu lassen.  mehr => NZZ: ...«Nicht Keynes hatte recht, sondern Hayek» ...  => Friedrich August von Hayek
So lange die „reale Wirtschaft und die Finanzwirtschaft Äpfel mit Birnen vergleichen, wird es keine Übereinstimmung geben. Die Finanzwirtschaft kann mit 2 bis 5 % realem Geld bis 50 mal mehr Papiergeld produzieren. In der Krise muss das Volk mit „realem“ Geld für die angerichteten Schäden gerade stehen. So wird Das «jämmerliche Versagen» Europas « Never Mind the Markets  hoffentlich nicht zu einem Sisyphosprozess werden.
Ob ein neuer Prozess beginnt, der dafür sorgt, dass die Realwirtschaft wieder die ihr zustehende zentrale Rolle in der Wirtschaftstätigkeit einnehmen wird? Aus dieser nämlich wurde sie durch die virtuelle Wirtschaft der Finanzindustrie gedrängt.
Vergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) - Quellen: BEA – FED – Global Economic AnalysisVergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) - Quellen: BEA – FED – Global Economic Analysis
Vergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) – Quellen: BEA – FED – Global Economic Analysis
Bis um 1970 verliefen die Kurven von Finanz- und Realwirtschaft etwa gleichlaufend. Äpfel mit Äpfeln…! Danach „entglitt die Finanzwirtschaft der Realität“. Äpfel mit Birnen…! Vier Dezennien reichten, um die Welt gewaltig zu verändern.

 

Chart forDow Jones Industrial Average (^DJI)
DOW Jones Industrial Average (DJI) 1930 bis 2010 Man beachte die Entwicklung ab etwa 1983
Man erkennt Parallelen zur Finanz- und Schuldenwirtschaft der USA. Durch deren Politik werden alle anderen Nationen schleichend ausgebeutet, indem deren geschaffenen Werte zerstört werden.
"(...) 1970 hatte der Dollar von 1913 eine Kaufkraft von 26 Cents! Von 1970 bis 1978 verlor er um 43% und war noch 15 Cents wert (FED-Chairman Burns). Volcker (79-87) verringerte den Wert weiter um 40%. Es blieben noch 9 Cents. Greenspan (1987-2006) förderte die Talfahrt weiter auf 5 Cents (fast 40%!). Das Fed ist eine gewaltige Wertvernichtungsmaschine und weil sie so mächtig ist, tanzen alle anderen Zentralbanken mit. ...
... Als die Goldwährung galt, sanken die Preise um etwa 1,5% pro Jahr (Jahrhundertdurchschnitt!). Und dies bei ständig moderat steigenden Löhnen....)" => Roland Baader,  "Papiergeld und Zentralbank als Ursprung aller Krisen"
Die Maus von Douglas Engelbart
Die Maus von Douglas Engelbart

Eine Korrelation zwischen Computermäusen und Finanzblasen herzustellen wäre vermutlich absurd. Die Entwicklung bis zum Durchbruch dauerte noch eine Weile.

Auffällig ist jedoch die Verbreitung von PC’s. So etwa auf 1974 muss wohl die Geburtsstunde des Personal Computers datiert werden. IBM trat 1975 mit dem ersten Arbeitsplatzrechner 5100 an.

Geschichte der frühen Personalcomputer, => Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen

Dem Jonglieren mittels Excel-Sheets der Zocker, Spekulanten usw. waren die Türen nun geöffnet. Dies führte schliesslich zu einer neuen Form von Fliessbandarbeit. Humanisierung der Arbeit – via exorbitante Boni zu fragwürdiger Höchstleistung – Apell an die niedrigen Instinkte! – Die einzig wirksame Abhilfe sehe ich darin, dass die Banker mit ihrem Vermögen haften sollen. Es kann doch nicht sein, dass der Steuerzahler immer wieder zur Kasse gebeten wird, für etwas, was er weder verursacht hat noch einen Einfluss auf das Geschehen hat. Und wie soll der Steuerzahler auf die Dauer zahlen können, wenn man ihm die Arbeit wegnimmt und in andere Länder verschiebt?

„In der Masse ist das Individuum dümmer“ – Apell an niedrige Instinkte;  UBS trade floor, Stamford, USA

Wird sich im Gewölk ein Schlitz für klare Sicht öffnen?

Wir wünschen unseren Lesern klare Sicht und:

Innerschweiz: Es guèts Neyws

Zürich: Es guets Nöis

Rätoromanisch: In Ventiravel Onn Nov

Deutsch: Alles Gute im neuen Jahr

Frankreich: Bonne Année

Italien: Buon Capodanno

Österreich: Guads Neis Joa

Bulgarisch: Chestita Nova Godina

Chinesisch (Mandarin): Xin nian yu kuai

Dänemark: Godt Nytår

Canada – And again a Happy new Year

Engand: Happy New Year

Finnland: Onnellista Uutta Vuotta

Griechenland: Eutychismeno kainourgio chrono

Holland: Gelukkig Niuw Jaar

Irland: Bliain nua fe mhaise dhuit

Luxembourg: e Schéint Néi Joer

Norwegen: Godt Nytt År

Poland – Szczesliwego Nowego Roku!

Portugal – Prospero Ano Novo!

Schweden: Gott Nytt År

Spanien: Feliz Año Nuevo

Rumänien: Un an nou fericit

Slowakei: stastlivy novy rok

Tschechien: Scastny Novy Rok

Ungarn: BÚÉK! boldog új évet!

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Empfehlung: Beachten Sie auch 2011 das Finanzblog von Stephan Marti!