Kategorie-Archiv: 33 Man höre, sehe und staune

Tag der Arbeit

Tag der Oberfaulen meinte jemand:

Die Faulen und die Oberfaulen

Es ist erwiesen, dass Pausen fruchtbar wirken. Es ist besser an Stelle von viel, viel Richtiges zu tun! Daher mag ich es, zu den „Ober- Faulen“ zu gehören. Arbeiten um zu leben statt umgekehrt!

„(…) Es ist aber auch leicht ersichtlich, dass sich Pausen furchtbar auf das organisierte Menschenleben auswirken. Die schlimmsten Beispiele sind Weihnachten und Neujahr…..)“

Da wäre zu kontern, dass es jedem und jeder freigestellt ist, die eigene Zeit zu strukturieren. Wer Langeweile will, soll sie haben.

Am ersten Mai, dem  internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, haben die Gewerkschaften die Lohngleichheit auf die Fahnen geschrieben. Sie sagen aber nicht, was sie unter gleich verstehen. Die einen meinen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Korrekt ist es nicht! Die „Arbeit“ entspricht  nach Adam Riese Kraft mal Weg.  Wenn A den Stein in einem halben Tag auf den den Berg gerollt hat, hat er eine  Arbeit vollbracht. Wenn B Tag dafür einen ganzen Tag gebraucht hat, hat er die gleiche Arbeit wie A vollbracht. Weil wir die Zeit ins Spiel brachten ist es offensichtlich: A hat  die grössere, die doppelte Leistung erbracht.

In der Industrie wird eine grössere Leistung oft mit einem Lohnzuschlag belohnt. Es gibt trotzdem Unterschiede in der Einstufung aufgrund eines Lohnsystems nach dem Senioritätsprinzip. => „Wer länger da ist bekommt mehr Lohn!“

Ein Personalleiter, Kantonsangestellter eines Bergkantons versuchte den potentiell neuen Mitarbeitenden frische Bergluft als Lohnkomponente zu verkaufen! => Gehaltsanpassung

Oft wird das Verhalten mitberücksichtigt. => „Wer schönere Augen macht oder wer die grössere brauen Zunge hat, wird belohnt.“ => Gehaltsaufbesserung

Wer viel geforderte Qualität abliefert, wird entsprechend belohnt. => „Ausschuss wird abgezogen!“

Wer viel Verantwortung trägt, wird entsprechend belohnt. => Wer kennt jemanden, der für nicht wahrgenommene Verantwortung bestraft wurde?

Immer, wenn eine Ware von A nach B verschoben werden muss, oder wenn eine Anzahle hergestellter Teile gefertigt werden, gibt es einen festen Bezug auf Arbeit, Qualität und Leistung.

Wie soll die Leistung der Telefonistin gemessen werden? Oder jene eines Portiers? Als einst ein Portier seine Zeit nutzte um einen Fleischhandel aufzuziehen, kamen nach geraumer Zeit die ortsansässigen Metzger aufs Tapet. Sie klagten über die „Schmutzkonkurrenz“. Nun war der Direktor gefordert und sprach ein Machtwort. „Herr Z., hören Sie sofort mit dieser Geschäfterei auf. Wie kommen Sie überhaupt dazu?“ Herr Z. : „Ich wollte nur die Zeit nutzen, anstatt zeitweise untätig herumsitzen!“ Herr Z., merken Sie es ein für alle mal: Sie arbeiten auch, wen nichts arbeiten!“ Nach der Predigt war der Fleischhandel aus. Selbst der Vizedirektor konnte nicht mehr profitieren….

Es gibt viele gute Systeme, die eine „gerechte“ Entlöhnung ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, dass der Direktor mehr verdient als der Hofarbeiter.

Geld kann ein Motivator sein. Allerdings muss Transparenz herrschen. Sobald der „Motivierte“ merkt, dass er gegängelt wird, ist es mit der Motivatio via „Hinten rechts (Portemonnaie) vorbei! => P4 – Personalmotivation und Honorierung

So kann man es auch gestalten: Anfangslohn

Scheinbar keine Systeme gibt es in den obersten Kaderreihen. Sie leben in einem Selbstbedienungsladen! Bestes aktuelles Beispiel ist die Anhebung der Löhne des obersten Mamangements bei der Raiffeisenbank Schweiz.

„(…) Die Genossenschaftsbank Raiffeisen will marktgerechte Löhne bezahlen. Das trifft offenbar in erster Linie für den Verwaltungsrat und CEO Patrik Gisel zu.

Der Verwaltungsrat der Genossenschaftsbank Raiffeisen ist im vergangenen Jahr in den Genuss einer deutlichen Lohnerhöhung gekommen. Der «zunehmenden Komplexität» im Geschäft schien er aber nicht gewachsen, wie der Skandal um den ehemaligen CEO Pierin Vincenz nahelegt.

Ein Lohnvergleich von finews.ch im vergangenen März zeigte, dass unter den bedeutendsten Schweizer Banken die genossenschaftlich organisierte Raiffeisen jene ist, welche ihren Mitarbeitern die bescheidensten Löhne bezahlt…)

Abgetretener Präsident verdiente mehr

Der am Dienstag veröffentlichte Raiffeisen-Vergütungsbericht zeigt nun, dass die Bank daran offenbar was ändern möchte – jedenfalls, was den Verwaltungsrat betrifft. Dieser verdiente 2017 44 Prozent mehr als im Vorjahr…

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Die rote Faust – von Ruedi Gysi

 

Der Erste Mai

Wie jedes Jahr um diese Zeit,

sind die Chaoten kampfbereit.

Der 1. Mai ein Feiertag,

wird meistens dann zu einer Plag.

Chaoten ohne viel Verstand

geraten ausser Rand und Band.

Man schlägt alles kurz und klein,

benimmt sich schlimmer als ein Schwein.

Banken werden jedes Jahr,

besprayt von der Chaotenschar.

Die Polizei sie wird zum Ziel,

bei diesem ach so dummen Spiel.

Redner die nicht geizen

und die Sache noch anheizen.

Für Fernseh- und für Presseleute

gilt dieser Tag als fette Beute,

alles wird gefilmt, geschrieben

und oft masslos übertrieben.

Polizisten die wahllos um sich schlagen

und die armen Chaoten plagen.

Später dann vor dem Gericht,

akzeptiert man der Chaoten Sicht.

Die Anwälte dieser Chaotenbande,

sind für die Menschheit eine Schande.

Tag der Arbeit heisst der 1. Mai,

warum hat man denn frei.

Nehmt den Rat vom Polizist,

macht nicht mit bei jedem Mist,

den 1. Mai soll man geniessen

und nicht mit Steinen schiessen.

Dummköpfe wird es immer geben

das zeigt sich im ganzen Leben

Der Polizist am 1. Mai

Ruedi Gysi, 1. Mai 2018


Ungenaue Journalisten II

 20 Minuten „(…) Ein Motorsegler aus der Schweiz ist in der Nähe des Flughafens Innsbruck abgestürzt. Die zwei tödlich verunglückten Insassen sind identifiziert worden….)“

Flugunfall Innsbruck Bild zeitungsfoto.at Daniel Liebl

Diesen selbststartenden Motorsegeler bzw. Touren Motor Glider (TMG), möchte ich sehen!

Es handelt sich beim Unfallflugzeug um eine Rutan Long-EZ

Nun, man schreibt eben ab. Ist schneller, billiger und – mit Fehlern behaftet! Die Kronenzeitung zeigt es auf!

Ein aufmerksamer Leser der die Szene der Schreiberlinge bestens kennt schreibt:

„(…) Ungenau ??? Was für eine nachsichtige Formulierung für eine konstante Liederlichkeit..
Wobei: Aus diesem Trümmerhaufen verlässliche Rückschlüsse auf den Flugzeugtyp zu ziehen, überfordert auch unser Heer von „Aviatik-Experten“. Von der Kronenzeitung bis zur NZZ war deshalb überall von einem Motorsegler zu lesen: Die ungestraften Folgen eines sorglosen Ersttäters. Dabei hätten die Behörden vor Ort ruhig Herkunft, Flugzeugtyp und Zielort angeben können, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Diese Fakten waren ja dem Flugplatz bekannt.
Aber eben: Kommunikation ist eine noch weitgehend unterentwickelte Spezialdisziplin, in der Wichtigtuer, beamtenhafte Beamte und Ignoranten freies Spiel haben. Ihre hartnäckigen Gegenspieler kommen aus der immer kleineren Schar von recherchierenden Journalisten, die diesen Namen verdienen. Nur: Für die linken Brüder der unzähligen Occasions-Schlagzeilen-Schleudern sind Flugzeuge an sich ein Werk des Teufels. Allenfalls akzeptabel, um umweltbewusste Familien mit ganz vielen Kindern zu ganz günstigen Preisen in ganz populäre Billigurlaubsländern zu fliegen. Ansonsten aber sind Luftfahrzeuge und insbesondere Kleinflugzeuge ungeachtet des Leserinteresses zu verfluchen und mit plakativem Desinteresse zu bestrafen. Und so werden aus einem Fehlstart halt ein Absturz, aus einer Bruchlandung ebenfalls ein Absturz, aus einem Schlingern ein Trudeln, aus einer Seitenwind-Landung eine Horror-Landung und als ausgleichende Gerechtigkeit aus einem tüchtigen Piloten ein Held…
Das war schon immer so und wird wohl immer so bleiben. Zumindest solange die Occasions-Schlagzeilen auf grüne Tasten gehämmert werden…  )“


Das Monster

Das Monster, Ruedi Gysi

 

Monster sind Gestalten,

deren Zellen nicht mehr schalten,

bei ihnen setzt das Denken aus,

ihr Handeln ist ein Graus.

Beim jungen Mann aus Rupperswil,

war Mord und Folter wie ein Spiel.

Was muss im Kopf wohl vor sich gehen,

die Tat die kann man nie verstehen.

Nun beginnt auch das Theater,

mit dem gescheiten Psychiater.

Man möchte es probieren

und das Monster therapieren,

damit will man belegen,

Therapien sind ein Segen.

Man versucht mit Pillen,

die Mordeslust zu stillen.

Man muss zum Täter Sorge tragen,

darf seine Psyche ja nicht plagen.

Es zeigte die Vergangenheit,

der Täter bleibt Gewaltbereit.

Aus diesem Grund ist sonnenklar,

es gibt kein geschenktes Jahr.

Wer eine solche Tat begangen,

soll keine Freiheit mehr erlangen,

darum lasst alle die Berater,

hört ja nicht auf den Psychiater.

Dieses Monster es soll sitzen

und in der Zelle schwitzen.

Ruedi Gysi, 14. März 2018

Es gibt immer welche, die an die Veränderungsfähigkeit von Menschen glauben. Doch was fest „verdrahtet“ ist, ändert sich nicht von selbst. Dies gilt besonders dann, wenn die „Veränderung“ lediglich aufgrund eines einzigen Gespräches erfolgt sein soll. Die Störche lassen grüssen und die Monster leben weiter und sei es „nur“ wie schlafende Hunde…!


Sexuelle Belästigung

Aktuelle Anlässe gibt es genug, um sich Gedanken darüber zu machen, wo man sich im Umgang mit anderen Menschen nicht zu genieren hat. Es scheint, dass eine Massenpsychose die Runde macht. Vor lauter Hype’s und mordio zeter, will bald kaumjemand mehr wissen, was sich gehört und was nicht. Die Reaktionen sind schon hysterisch. Es braucht da keine dicken Bücher für Abhilfe, sondern lediglich eine gesunde Portion „XM“ – „xunden“ Menschenverstand. Politiker hin, Politiker her, Christophe Darbellay hin Nationalrat Yannick Buttet her,

Harvey Weinstein: Produzent und Mitbegründer der «Weinstein Company», Chris Savino: Erschaffer von «The Loud House», Robert Scoble: Tech-Blogger und Mitgründer der «Transformation Group», Lockhart Steele: Chefredaktor von «Vox Media», John Besh: Chef der «Besh Restaurant Group», Terry Richardson: Mode-Fotograf, Leon Wieseltier: Ehemaliger Redaktor bei «The New Republic». Knight Landesman: Herausgeber des Kunstmagazins «Artforum», Rick Najera: Direktor des «CBS Diversity Showcase». Schauspieler Kevin Spacey. Hamilton Fish, Präsident und Herausgeber von «The New Republic», Schauspieler Andy Dick, Jeff Oover, Pressesprecher der Republikaner Kentucky, David Guillod, Co-Chef von Primary Wave Entertainment , Benjamin Genocchio, Direktor der Armory Show art fair, Luis C.K. Komiker, hin oder her,  …. sie alle, das wusste „watson“, sind gestrauchelt  wurden gefeuert oder sind zurückgetreten. Das ist viel Prominenz, jedoch kaum die Spitze des Eisbergs.

Lokalpolitiker haben es schon immer verstanden, Verfehlungen von Chefbeamten unter den Tisch zu kehren, etwa wenn einer einer Lernenden zu nahe kam…. Omertà ist nicht nur in Italia!

Und Frauen, die Selbstbewussten, gaben schon früh zu erkennen: „He, Männer, wir brauchen euch nicht (mehr)!“ Kurz nachdem Kollegin E. sich darüber beschwerte, dass die Galanz der Männer am Verschwinden sei, wollte ich ihr im Restaurant aus dem Mantel helfen. Aber oha lätz! Sie riss den halb ausgezogenen Mantel an sich und kläffte mit stechendem Blick: „Ich bin emanzipiert und selbständig.., kann es daher selbst!“

Falsch verstandene Selbst-Verwirklichung! Psychische Gesundheit ist gefragt! Sie ist das Ziel! Es zählt die Normalität. Sie ist mit realitätsangemessenem Verhalten des Menschen gegenüber der Realität gleich zu setzen. Die Selbst-Illusionierung ist ein psychischer Krankheitspfad ergo weg von der Normalität. Ritt auf einem toten Pferd! Politische Methoden können da nicht gelten. Man kann aus einem Nein kein Ja interpretieren! Ob „me too“ die gesetzten Erwartungen erfüllt ist offen.

Was gewisse Politiker Grabscher und Vergewaltiger betrifft: Sie schaffen sich kleine Königreiche in ihrer Fantasie. Da können sie tun und sich nehmen, was sie wollen. Sie üben Macht aus, spielen Macho und setzen viel ein. Bei der Wahl in politische Ämter werden an die Anforderungen an die Persönlichkeit wohl keine hohen Ansprüche gestellt… Volksvertreter? Volksverachter! Oder ist alles nur eine Angelegenheit feministischer Kreise , die dauernd alles und jedes zum Sexismus erklären? Werden Männerunter Generalverdacht gestellt?

Buttet: Laut «SonntagsBlick» gibt es im Wallis dem Vernehmen nach Druckversuche auf Buttets mutmassliches Stalking-Opfer, die Anzeige gegen den Nationalrat zurückzuziehen! Mal sehen ob die Walliser „Mafia“ es fertig bringt den Täterschutz zu forcieren!

Bisher galt: M hoch vier“ heisst: Man muss Menschen mögen. Soll es nicht mehr gelten? Ruedi Gysi trifft den Nagel auf den Kopf!

Ein Händedruck oder gar schon ein Blick kann als sexuelle Belästigung angesehen werden. Darf man denn nicht mehr nett und freundlich sein, ist denn eine freundschaftliche Berührung schon etwas verwerfliches?

Das Thema hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Ruedi Gysi, 11. November 2017

Gibt man einer Frau die Hand,

bewegt man sich schon ganz am Rand,

denn beim Berühren dieser Wesen,

muss man die Gesetze lesen.

Männer dürfen sich kaum trauen,

eine Frau noch anzuschauen.

Macht man mal ein Kompliment,

die Frau dann gleich zum Richter rennt.

Männer stellt man immer dar,

als eine Lustmolchschar.

Dass die liebe Damenwelt,

halbnackt zur Schau sich stellt,

das wird alles toleriert

und von Gerichten akzeptiert.

Ausschnitte und kurze Röcke tragen

und über Blicke sich beklagen.

Auch die Werbung voll dabei,

mit Frauen meist ganz Kleiderfrei.

Selbst auch auf dem Strassenstrich,

zeigt man ziemlich offen sich.

Nach Jahren oft dann später,

sucht man einen Töter,

ruiniert gar manchen Mann,

weil er sich nicht wehren kann.

Frauen gebt euch einen Ruck,

nicht jeden Mannes Händedruck,

kann als Belästigung man sehen,

aber man kann alles schön verdrehen.

Beruf, Familie das ganze Leben,

kann man aus den Fugen heben.

Männer überlegt euch gut,

was ihr mit den Frauen tut.

Ruedi Gysi, 11. November 2017


D’Steyrhittè (das Steuerhaus)

Rolf Gwerder, der profunde Kenner der „Seeschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee“ schrieb: Über den „Luxus an Bord“ würde ich in einem Nachdruck etwa folgendes Schreiben: 

So weit Rolf. Am Beispiel des Goliath ist der Trend erkennbar: Die „Büroräume“ werden immer grösser, weil es immer mehr Schreibtischtäter gibt!

Steuerhäuser waren  nicht ungefährlich. So passierte es einst, dass die Steuerhütte eines Nauens unter der Acheregg-Brücke weg geschoren wurde, weil der Nauen zu wenig tief im Wasser lag. Der Steuermann konnte sich in letzter Sekunde retten.

Das Hittli des „Pirat“, missbraucht für ein Gruppenfoto etwa um 1928 (Wehri vor dem ehemaligen Edelweiss im Boden, Beckenried).

S’Hittli war schon immer ein Anzugspunkt (Zeichnung: odh)

Hier kann man wirklich von einem „Hittli“ sprechen:

Ziegler’s Nawili – Bild Rolf Gwerder

Auch z’Ziègler Naawili (WINKELRIED) soll früher auch nur so ein kleines Hüttli gehabt haben. Für viel mehr als ein Stehplatz mit einem Barhocker reichte es wohl kaum…

Neben der Steuerhütte gibt es die Motorhütte: Vom „Motorhittli“ redete man nicht, sondern es hiess „im Motor unnè“. Badezimmer, Schlafraum und Küche in einem beim Schwalmis. Da unten gab es auch mal Pannen – etwa als dr „Bièbu“ bzw. „Loren Edy“ (Edy Amstad) einmal den Motor anlassen sollte. Er machte alles richtig: „Zigèrettli“ aazinnt, inègschruibèd, mid em Hämmerli naazogè, s‘ Schwungrad uf d’Marke gestellt und de d’Prässluft uifda… Aber de heds grumplèd! Was isch passièrt? Dè Leeli hed ds Stèueisè nid è wäg gnu! Einisch hed’r vèrgässè, d’Luftfläschè zuè z‘ tuè. Er hed dr naa es zeytli vo Hand pumpèd, bis mè wider hèd chènnèn alaa! Dè Lorèn Edy isch è chrèftigen Abeiter gsey, aber èr hed Uberwachig bruicht! Ab und zuè isch r mid ‚m Gsetz nid z’Rank cho. Dr Sigi Buèsigèr (Landjäger), hed nè mes einisch i Handschäuuè abgfièrd. Bellchass und so hed r’scho vo innè gkännd! Dr Bodèn Edy hed ‚m immèr widèr Arbèd gää. Er isch mee as geduwdig gsey…

Auch die „Hohen Herren, die Götter des Vierwaldstätterssees“, die Steuerleute und Kapitäne mussten einst ihre Arbeit im Freien erledigen!

Abgebildet ist in Flüelen eines der beiden Schwesterschiffe „Victoria“ oder „Schweiz“, die 1870 gebaut wurden, um 1890. Auch ein Freiluftsteuerhaus
DS Italia, DGV

Das DS Italia hatte noch, wie andere Dampfschiffe auch, ein Freiluft-Steuerhaus. Ich sah es noch fahren!

Schlepper Unterwalden

Das 4000 PS-starke Schiff, der Schlepper „Unterwalden“, hatte das Steuerhaus mittschiffs. Der Blick zurück war ebenso wichtig, wie voraus.

Trajekt mit Sand und Kies Zwing Uri

Das Trajekt hatte einen „Hochsitz“

Ugluglugl…Die Steuerhütte des „Bruno“ wurde mit diesem versenkt…

Nauen „Bruno“, Steuerhütte geht unter. Foto: Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen
Diamant, Bild SGV

Beim „Diamant“ dem neuen Flaggschiff der SGV ist das Steuerhaus in das Gesamtbild integriert.

Moderne Schiffe müssen nicht mehr nur mit dem Magnetkompass navigieren und auf Zeit nach „Nummern“ (Gradzahlen) fahren. Radar und Bilddarstellung haben Einzug gehalten. Der Steuermann sieht auf der virtuellen Karte stets, wo er sich befindet, wie tief das Wasser ist und wo sich andere Schiffe befinden. So können Fahrpläne eingehalten werden und die Sicherheit wird aufs möglichst Beste erhöht.

DSUnterwaldenCrash-23.10.1923-beim-Hotel-Nidwaldnerhof-in-Beckenried.jpg

Solche Bilder gehören wohl der Vergangenheit an sollte man meinen… http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/So-sind-die-beiden-Dampfschiffe-kollidiert;art92,805897

Man kann es nie früh genug lernen! Rolf im Hintergrund als Instruktor auf dem Nauen Guber

Cheryl, Steuerfrau aus Singapur am Steuer des „Guber“, Lektion 1, Richtpunkt fassen
Shannon als Steuerfrau, auch aus Singapur, Lektion 1, vor dem Wenden auf die Seite und rückwärts schauen…

Frendi Fetzlè und Vagantè (fremde Tunichtgute und Landstreicher)

Bundesgericht: Freie Einreise auch für Bettler

(…) Die Personenfreizügigkeit gilt auch für mittellose Roma, die sich in der Schweiz ihr Geld auf zweifelhafte Weise verdienen wollen. Selbst eine Verurteilung steht einer Einreise nicht im Weg. …

….Mit der Personenfreizügigkeit dürfen nicht nur gesuchte Fachkräfte, sondern auch wenig willkommene Ausländer aus dem EU-Raum frei in die Schweiz einreisen. Dies selbst dann, wenn das Risiko besteht, dass sie sich während ihres Aufenthalts nicht an die Gesetze halten werden. Das ist das Fazit eines neuen Urteils des Bundesgerichts… )“

Kürzlich sprach mich eine Rumänin in Begleitung ihres Kindes an und wollte mir eine Rose verkaufen. Ich verwickelte sie in ein Gespräch. Dabei kam heraus, dass sie mit ihrem Mann in der Schweiz eine Arbeit suchen. Wo der Mann gerade sei, wusste sie nicht. Sie seien schon drei Wochen im Land. Besuchte Schulen: ungenügend! „Wohnen“ würden sie im Auto… Über Hygiene redete ich nicht! Dazu hätte man wohl selbst im Bundesgericht keine Antwort.

Da war doch ein Handörgeler in der Tiefgarage eines Einkaufscenters. Melodien die aus dem Schifferklavier kamen miserabel daher. Dafür würde ich keinen Rappen vergeuden, erklärte ich ihm. Er käme aus der Slowakei. Sie seien zu dritt und sie würden Arbeit suchen. Sie gehörten keiner Organisation an, für die sie arbeiten müssten. „Wie wollen Sie eine Arbeit finden während Sie hier falsch spielen?“ Es sei nicht einfach. Gelernt habe er nichts und zu Hause gäbe es keine Arbeit. Er habe ein Familie mit einem Kind. Er wäre sofort bereit etwas zu lernen. Auf die Frage nach den besuchten Schulen kam nichts Erfreuliches hervor. Vermutete Chancen: Null!

Auf der Seebrücke wurden die „Musikanten“ regelmässig ausgewechselt. Die Geldeintreiber hausten auf einem nahen Autobahnrastplatz der in beiden Richtungen gut erreichbar war. Beim Wechsel nahmen die Organisatoren ihren „vorgeschobenen Posten“ das Geld ab. Die „Musikanten“ mussten mit minimalster Verpflegung auskommen. Wo sie hausten, liessen sie nicht erkennen, auch nicht, was sie neben dem „Musizieren“ noch so treiben. Über den Daumen geschätzt: Ohne krumme Touren geht so was alles nicht!

Wer sein Gewissen mit Spenden beruhigen will, soll sein Geld an Institutionen senden, die von der ZEWO beglaubigt sind! Bettlern, die meist organisiert agieren, sollte man am besten nicht berücksichtigen. Ansonsten es noch mehr von denen anzieht – wie Maden zum Speck!

Wenn Personenfreizügigkeit „Herum Vagabundieren mit all seinen Auswüchsen“ bedeutet, verstehe ich die Welt nicht richtig! Mit europäischen „Werten“, die es höchstens verbal gibt, hat dies wenig zu tun.

Dass sich Roms und Sinti auf Wanderung befinden kann angenommen werden, wenn deren Ursprung bekannt ist. Dass sie unbeliebt sind hat wohl nicht einseitig mit der ablehnenden Haltung der Bevölkerung ihrer Zielländer zu tun. Neue werden grundsätzlich kritisch betrachtet. Es liegt sehr an ihnen, sich an die Gesetze zu halten und sich anzupassen, sonst haben sie Pulver bereits verschossen.

Während sich das rumänische Volk gegen die Korruption seiner Staatsbeamten wehrt, lehnt man sich hier zu Lande genüsslich und ungläubig zurück. Doch so selbstsicher sollten sich die Eidgenossen nicht geben. Christoph Mörgeli kennt ein weiteres Sörgeli: Er ortet in der Zürcher Bildungsdirektion einen kriminellen Sumpf, der bekanntlich von anderen noch ehrenwerteren Gesellschaften unterwandert sein soll.

Es gäbe noch über weitere Sümpfe zu reden. Etwa die Personalpolitik der Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die vornehmlich politisch geprägt sind. Die massgebenden Vizedirektoren sind links orientiert. Eine, Cornelia Lüthy, hat in der Zürcher Bildungsdirektion, im oben genannten Sumpf gedient. Sie war auch Vizepräsidentin der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (NEBS). Heute ist sie in Sommarugas roter Garde zuständig für Zuwaderung und Integration. Sie befasst sich u.a. auch mit Fremdè Fetzlè und Vagantè. Sie wird sich bemühen müssen, dass Teppiche um ihr Amt herum verlegt werden, damit niemand hört, wie das Geld zum Fenster hinaus geworfen wird.

In Deutschland wird die Liste der „Gefährder“ laufend grösser, während in Libyen über 300’000 Migranten auf das nächste Boot warten. Frau Merkels „Das schaffen wir schon“ hat seine Wirkung gezeigt.

Grenzzäune in Europa, Quelle: Elisabeth Vallet u.a. (Universität Quebec in Montreal) / „The economist“

In einer Zeit, da der „Globalisierung“ das Wort geredet wird, werden Grenzzäune gebaut! 40’000 km sollen es sein, zählt man die bestehenden und im Bau begriffenen Zäune zusammen. Das ist weit mehr als während des Kalten Krieges! Angst vor Terrorismus, illegale Migration, Aushöhlung der Sozialwerke, Billigkonkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, Waffen- und Drogenschmuggel sowie Wohlstandsängste sind etwa die Gründe. Die chinesische Mauer mit einer Länge von über 20’000 Kilometer hatte einst die gleiche Funktion und die Berliner Mauer ist uns noch präsent. Die Baltischen Staaten igeln sich aus Angst vor Russland ein.

Israel ist gänzlich umzäunt! Es wird sogar von Selbstschussanlagen geredet.

Marie Le Pen wendet sich gegen die Präsenz des Islams in Frankreich, gegen den Euro und gegen eine freie Einwanderung – ein Absage an Europa quasi. Dabei erklärte doch erst noch Premierminister Valls: Es sei ein französischer Islam nötig!

Die gerufenen Geister treten an! Der Geheimplan der EU („The Daily Express“ in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 ), bis 50 Millionen Menschen aus Afrika in die EU zu bringen um Steuerzahler zu gewinnen und um die zu geringe Fertilität in den Industriestaaten auszugleichen, wird wohl früher als gedacht umgesetzt. Die Frage der Arbeitsplätze ist allerdings nicht beantwortet. Weil der Grossteil der Afrikener Muslime sind, geht dies Frau Le Pen gegen den Strich.

Frankreich ist unberechenbar geworden. England beschäftigt sich mit dem Brexitund, Frau Merkel beginnt an der Einheit Europas zu zweifeln. Gleichzeitig meint sie: „Kleinstaaterei wird uns in der Verteidigungspolitik nicht voranbringen.“ Ergo ist „Grossstaaterei“ angesagt. Hatten wir doch schon in Europa! – Ungarn schielt nach Russland, Italiens Bürger dürfen eine Finanzmisere berappen, Griechenland wurstelt so dahin und der Möchtegern Kalif am Bosporus zieht seine Fäden und bedrängt Europa mit der Flüchtlingsfrage.

Es wird spannend werden, 2017!


Eine Katzensteuer?

Wenn man keine Probleme mehr zum Lösen hat, muss man sich welche schaffen!

Am besten schaut man sich im Ausland um, was sich da so tut. Dann kann man im eigenen Land so tun als ob! „Brauchen wir eine Katzensteuer?“ ist dort, im grossen Kanton, das Thema.

(…) In der Stadt Zürich kommen auf einen Quadratkilometer rund 430 Katzen. Und zum Vergleich, gerade einmal 10 bis 15 Füchse. «Die Katze ist somit der häufigste Beutegreifer im Siedlungsraum», schreibt der Zürcher Tierschutz. …

….«Als geschickte Jäger erbeuten sie dabei eine grosse Anzahl von Wildtieren.»….

… das Fazit der Tierschützer lautet: «Massnahmen zur Senkung des Katzenbestandes sollten bereits heute diskutiert werden.» Mehr zum Thema.

Die Brut des Rotschwanz wartet auf Futter – ich werde sie, wenn sie wieder kommen, vor Katzen schützen, mit allen Mitteln! Foto: Herbert Odermatt

Ob es sinnvoll ist eine neue Steuer zu erheben und damit ein administrativer Leerlauf zu kreiern, der mehr kostet als er einbringt, sei dahin gestellt. Ich glaube kaum, dass das Problem, wenn es denn eines ist, mit einer Steuer lösbar ist.

Nachbars Katze – so ist s ok! Foto: Herbert Odermatt

Jene Katzenhalter in grossen Häusern, die ihre Büsi’s kaum ins freie lassen, machen auch kaum Probleme. Jene aber die einen eigenen Garten vor oder neben dem Haus haben, könnten gut und gerne dort eine kleine Fläche ausscheiden und die Erde lockern. Dann würden ihre Katzen Nachbars Garten in Ruhe lassen. Aber da es eh nie die eigene Katze war, ist und sein wird, ist eine Diskussion schwierig, mit gewissen Leuten gar unmöglich – die Sturheit feiert Geburtstag… und es könnten ja fremde Katzen in den eigenen Garten machen…. Narren und Narzisse kann man nicht vor ihrer eigenen Torheit überzeugen! Deswegen eine Katzensteuer einzuführen wäre schon fast ein Schildbürgerstreich. Sollen sie doch weiterhin täglich ihre Büchse Whiskas durch ihren Liebling drücken…damit wäre auch definiert wer mit was  „Dreckschleudern“ betreibt!

Und zum Schluss noch dies:

„(…) Ein mysteriöser Kriminalfall um verschwundene Büsi sorgt in einem Dorf im Norden des Kantons Waadt für Unruhe.)“

Nun, abgesehen davon, dass man keine Katzen stiehlt, ob Katze oder ein Chüngel (Kaninchen), wo liegt der Unterschied? Schliesslich werden auch Ratten verspiesen… Guten Appetit!


Was viel Sonne bewirken kann

Es scheint, dass Afrikanerinnen, unter dem Einfluss der Sonne nicht die gleiche Arbeitsamkeit entwickelten als Erdbewohnerinnen anderer Gegenden. In Gebieten mit hohen Temperaturschwankungen mussten sich die Menschen schon seit eh und je etwas einfallen lassen, damit sie im Winter nicht erfroren – so die einfache Logik.

Sind Afrikanerinnen deswegen im Vergleich arbeitsscheu? Kollegen, die früher für Swissair in Afrika tätig waren wussten Lieder davon zu singen. „Wenn du die nicht auf Schritt und Tritt verfolgst und kontrollierst, kannst Du sicher sein, dass alles andere gemacht wurde, als gearbeitet. Sie haben zwar so etwas wie eine Ahnung von Arbeit, aber keine Ahnung von Leistung ( = Arbeit pro Zeiteinheit). Wir haben uns oft gefragt, warum wir die Arbeit nicht gleich selbst machen. Bezüglich Arbeiten sind die keinen Deut wert!“

Inzwischen sind Jahre vergangen. Es sind andere, die in zentralafrikanischen Ländern das Sagen übernehmen! Ganze Viertel sollen schon von arbeitsamen Chinesinnen bewohnt sein. Nicht grundlos sagen dortige Arbeitgeberinnen: „Eine chinesische Arbeitskraft ist mehr wert (an Arbeitsleistung) als vier Afrikanerinnen.“

Erst dringen sie in die Märkte ein, importieren billigste Produkte für den Alltag und verdrängen die Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Dann beginnen sie Geld zu verleihen und machen ihre Kundinnen bis in die hintersten Dörfer abhängig. Später beginnen sie ganze Landstrich mit fruchtbaren Böden unter ihre Nägel zu reissen und werden so zu Lieferantinnen der westlichen Welt. Den Raffinessen sind die Schwarzen nicht gewachsen. Diese Entwicklung wird von afrikanischen, korrupten Beamtinnen in staatlichen Stellen geradezu ermöglicht wenn nicht sogar gefördert.

„(…) Die Verästelungen sind – so sagt uns ein schweizerischer Kakaoaufkäufer aus Ghana – bereits jetzt als feine Netze zu sehen. „Land ist der grösste Rohstoff“ sagte uns ein chinesischer Aufkäufer schon vor Jahren in Tasmanien, wo Gebiete und Schürfrechte massiv aufgekauft wurden. Über die Bermudas anonym, und es dauerte mehrere Jahre, bis die australische Regierung den „Trick“ durchschaute…)“

Die Chinesinnen haben in Hongkong jahrzehntelang von den Engländerinnen gelernt. Scheinbar waren sie sehr gute Schülerinnen und offenbar auch sehr konsequent in der Umsetzung. China hatte in den letzten Jahren konsequent Rohstoff-Lieferanten an sich gebunden. Grosse Unternehmen bekamen lukrative Grossaufträge. Kleine wurden finanziell so lange unterstützt, bis sie übernahmereif waren. Nur die Mittel heiligten die Zwecke. Angestrebt wurde direkte Übernahmen von örtlichen Firmen. Ging dieser Weg nicht, wurden Strohfrauen eingesetzt. Die Schaltzentralen sollen auf den Bermudas liegen. Die englische Rechtsprechung passt den Chinesinnen.

„Wo ein Chinese sich niedergelassen hat, wird immer ein Chinese leben“… (altes chinesisches Sprichwort).

Die Chinesinnen haben sich bisher von den ganz Grossen, den riesigen Multi-Rohstoffkonglomeraten wie Glencore, Rio-Tinto und BHP (Broken Hill Prop.) ferngehalten. Diese wissen, dass ein Direktangriff auf den Widerstand der betreffenden Heimatstaaten stossen würde. Doch die Grossen müssen sich gegen weitere chinesische Avancen wehren. Über verschachtelte Holdings wird es aber immer schwieriger. Die ganze Branche ist bereits zu eng vernetzt. Darum haben die Chinesen begonnen, in Afrika und Lateinamerika aggressiver zu werden und zu werben. Durch Offerten von Infrastrukturbauten werden die betreffenden Regierungen „gefügig“ gemacht. Zuerst werden Eisenbahnen zu billigen Preisen gebaut, welche die Rohstoffe zur Verschiffung bringen. Danach werden die betreffenden Rohstoff-Förderungen weiter ausgebaut, um die Kapazität der Bahnen erfolgreich zu nutzen. Und alles wird mit chinesischen Bauarbeitern billig(st) erstellt. Diese werden in grosser Zahl für diese Arbeiten eingeführt und separat gehalten.

Die Krise der chinesischen Wirtschaft macht den Öl- und Bergbaukonzernen arg zu schaffen. Chinas Rohstoff- und Energiebedarf war über Jahre ein einträgliches Geschäft. Glencore-Chef Ivan Glasenberg: „Niemand von uns vermag im Augenblick korrekt vorhersagen, was in China vor sich geht.“ Die Preise für Öl, Metalle und andere Rohstoffe sind auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen. Rohöl ist heute zwei Drittel billiger als noch vor einem Jahr. Ben van Beurden von Royal Dutch: „Das kann noch Jahre so gehen…!“

Während vielerorts auf hohem Niveau gejammert wird, denkt man in China darüber nach, wie langfristig preiswerte Lieferverträge abgeschlossen werden können – und – wie es möglich wird, um sich in notleidende Gesellschaften einzuschleusen, um bei Gelegenheit zuzuschlagen und das Zepter übernehmen zu können. Es wird nichts dem Zufall überlassen um mittels geschickter Strategien die angestrebten Ziele zu erreichen. Gut Ding wird Weile haben…

(frei nach Vrtr CH Br Nr 1441)

Nachtrag: „(…) Während in Namibia, dem ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika, die weißen Farmer sukzessive enteignet und verdrängt werden, strömen immer mehr Chinesen ins Land. Deren Zahl soll mittlerweile bei 40000 liegen, während noch 22000 Deutschstämmige in Namibia leben.

Das schürt Ängste! Die Namibier befürchten, dass ihr Land  über kurz oder lang zu einer chinesischen Kolonie mutiert. Mehr darüber lesen Sie hier!

Die vielen ausgenommenen Afrikanerinnen sind offenbar zur Einsicht gelangt, dass es sich nicht weiter lohne, sich mehr anzustrengen. Den fleissigen Chinesinnen hätten sie nichts entgegen zu werfen. Es daher sei es besser, sich Richtung Norden zu verschieben. Dort könne man, werde es richtig angerichtet, noch besser leben als da, wo man herkomme. Die guten Sozialeinrichtungen in den reichen Ländern sei für sie wie geschaffen. Und es gebe genügend „Berater“, die den Weg zeigten.

Ist man erst einmal im System, hat man alles was man zum Leben braucht ohne selber etwas tun zu müssen! Dies verschaffe die Möglichkeit „kreativ“ zu werden indem man mittels „dealen“ soziale Kontakte pflegen und dabei noch schwarz lukrativen Nebengeschäften nachgehen könne. Ein Geschmack dazu erhielt ich dieses Frühjahr auf dem Weg auf Lokalstrassen nach Turin. Da sassen sie in dunkler Hautfarbe, im Abstand von je etwa 50 Metern wie Vögel auf der Stromleitung, bunt gekleidet und zwar so, dass die Botschaft bei potenziellen Werbern ankommen musste.

Es ist nicht nötig nach Turin zu reisen – nach Bern genügt: „(…)Im Umfeld von Berner Asylheimen prostituierten sich Asylbewerberinnen, sagen die Behörden. Häufig seien Menschenhändler involviert, erklärt die Migrations-Fachstelle FIZ…)“

Die Sozialindustrie in den reichen Ländern sieht dieser Entwicklung mit Freude entgegen. Sie erahnen neue „Goldadern“ die ihre „Minen“ sichern. Lukrative „Aufträge“ und volle Auslastung der Beschäftigten – von der Sozialarbeiterin bis zur Rechtsanwältin – stehen ins Haus. Und sie kann sogar Wachstum generieren – auf Kosten der Steuerzahlerinnen. Während der Schweizer Bund pro anerkannten Flüchtling oder vorläufig Aufgenommene mickrige 6100 Franken vergütet, verlangt die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli das vierfache. Besonders hartnäckige und kostenintensive Migrantinnen sind jene aus Afrika. Betreuung, kostenlose Rechtsberatung, Therapie, Sprachkurse, Platzierung in einem Heim, gestörtes Sozialverhalten usw. generieren Kosten von mehreren Zehntausend oder gar Hunderttausende Franken für Einzelpersonen oder Familien. Familienbegleitung, Umgang mit Geld, Haushaltführung sowie tieferliegende Problematiken und Lebensthemen und psychologische Hilfe, Teilnahme an einem Arbeitsintegrationsprogramm sind etwa die Themen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, vorübergehende Unerreichbarkeit, mangelnde Kooperationsbereitschaft, mangelnde Offenheit usw. sind „Qualifikationsmerkmale“. Etwas viel Aufwand für lichtscheue, arbeitsverweigernde Menschen und solchen mit „unglaublichen Geschichten“ die hier unter dem Deckmantel der „humanitären Tradition und Verpflichtung angesogen werden!

Der Einfachheit halber wurde die weibliche Form gewählt. Sie gilt selbstverständlich auch für Männer. => Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich


Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich

Die NZZ berichtete heute über
Widerstand gegen die «geschlechtergerechte» Sprache
Die italienische und die französische Sprachgruppe der Schweiz wehren sich bis heute erfolgreich
Der Bund setzt die zum Dogma erhobene «geschlechtergerechte» Sprache nur im Deutschen durch. Für Romands und Italienischsprachige ist das Thema heikel.

Im Artikel: „Sehr geehrte Damen und Herren…“ habe ich auf Georg Inglin hingewiesen, der die Sache auf den Punkt brachte. Ich wiederhole mich gerne!

Das Inninnen-Sydrom
von Georges Inglin, Horw (Das Manuskript stammt aus dem Jahr 1994, ist also schon etliche Jahre alt, aber noch hoch aktuell).

„(…) Wie wohltuend war es während den Ferien, die Nachrichten einmal nicht auf Radio DRS, sondern auf deutschen Radiosendern zu hören. Die deutschen Nachrichtensendungen sind nämlich vom <<Inninnen>>-Virus zum Glück (noch) nicht befallen! In unserem Land meint man nur dann <<in>> zu sein, wenn man möglichst oft << –innen>> anhängt!
Es ist doch wirklich lächerlich, wie sich bei uns Nachrichtensprecher und auch Zeitungs-/ Printmedienleute gebärden: Da sind Ruanderinnen und Ruander, Haitianerinnen und Haitianer auf der Flucht, Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrem Präsidenten unzufrieden, Kassiererinnen und Kassierer von Schwimmbädern mit der Badesaison sehr zu frieden, Kubanerinnen und Kubaner streiken, Brasilierinnen und Brasilianer feiern den WM-Titel, mehr als 2000 Anwohnerinnen und Anwohner versammeln sich, etc. …
Bei allen – nicht erfundenen – Beispielen wäre die normale Mehrzahl (Kubaner, Amerikaner, Anwohner, etc.) für das Verständnis absolut ausreichend, da jedermann (Inninnen würden jetzt <<jederfrau>> verlangen! Anmerkung. odh) weisss, dass sich hinter der Mehrzahl in diesen Fällen immer beide Geschlechter verstehen. Reicht es denn den Feministinnnen nicht, dass in der Mehrzahl der weiblichen Artikel, <<die>> verwendet wird?
Um den von den Medien selbst verursachten Problem aus dem Weg zu gehen, werden neuerdings einfach Umschreibungen vorgenommen, indem es dann im Zusammenhang mit der Erinnerung an den polnischen Aufstand gegen das Nazi-Regime in den Nachrichten heisst: polnische Personen (anstatt Polen) hätten dieses Anlasses gedacht! Noch etwas anderes fällt jedoch auf: Die weibliche Mehrzahlform wird nicht konsequent angewandt, vor allem bei Wörtern wie Verbrecher, Terroristen, Fundamentalisten, Traditionalisten, Rebellen, Täter, Demonstranten, Veranstalter, Verräter, Serben etc. Warum wohl in diesen Fällen nicht? Auch bei zusammengesetzten Wörtern wird es vermutlich selbst den überzeugtesten <Inninnen>>-Vertretern zu kompliziert.
Beispiele: Fussgängerstreifen (anstatt FussgängerInnenstreifen), Besucherzahlen (anstatt BesucherInnenzahlen), Bürgerrechte (anstatt BürgerInnenrechte), Schweizerpass (SchweizerInnenpass); Fahrerflucht, Teilnehmerzahlen, Besucherfrequenz, Mathematikerkongress,, Kundenberatung, Bürgeraktionen, Kapitalanleger etc. Gerade aus diesen Beispielen (die letzten habe ich absichtlich nicht mehr <<übersetzt>> sieht man, wie << absurd>> eigentlich die ganze Angelegenheit, die immer groteskere Formen annimmt, ist.
Hiermit appelliere ich an alle, diesen unnötigen Blödsinn zu stoppen und wirklich wirklich nur dort beide Form der Mehrzahl aufzuführen, wo dies zum Verständnis unumgänglich wird. Ich bin überzeugt, mit meinem Anliegen viele Leser auf meiner Seite zu wissen und wenn ich Leser schreibe, beinhaltet dies meines Erachtens automatisch beide Geschlechter, da ich ja weiss, dass es von beiden gelesen wird; wenn nämlich anderseits in Zeitungen für Leserreisen geworben wird, fühlen sich sich bestimmt nicht nur männliche Interessenten angesprochen!.)“

Dass bei  Bundesbehörden (nicht nur!) „Tüpflischiiser“ heimisch sind, habe ich persönlich erfahren.  Im Zusammenhang mit der Beförderung bzw. der Gehaltsanpassung mussten die Pflichtenhefte à jour sein. Dies wurden drei-, in vielen Fällen fünf- und in speziellen Fällen siebenfach mit dem begründeten Antrag der Oberbehörde zur Begutachtung unterbreitet. Ich staunte nicht schlecht, als das ganze Paket zur Korrektur zurück kam. Als ich den Grund eruierte, war mit mir nicht mehr zu spassen! Eine IBM-Kugelkopfschreibmaschine hatte den I-Punkt verloren. Ergo fehlte dieser bei sämtlichen Dokumenten, die auf der Maschine der Mitarbeiterin „Y“ geschrieben wurde. Niemandem fiel dies auf. Aber ein Chefbeamter in hoher Position und mit entsprechendem Gehalt liess es sich nicht nehmen und korrigierte mit feinem rotem Stift sämtliche kleinen „i“! Es musste reinste Wohllust bis in die letzten Blutgefässe sämtlicher Glieder geflossen sein. Niemand sagte, wie lange mit dem feinen Filzschreiber an jedem einzelnen I-Punkt gedreht wurde. Mein Chef, ein Pedant der Sonderklasse hatte grosses Verständnis für das „fachliche Onanieren“ eines  „Wichtigen“ aus dem „Oberhaus“! Er war geneigt, dem Ansinnen zu entsprechen. Ich appellierte an XM, den „xunden Menschenverstand“ und ich musste mich arg in die Nesseln setzen. Schliesslich siegte die Vernunft.

„Was willst Du nun machen?“ war seine Reaktion. „Ich schicke das Paket kommentarlos an den Absender zurück und mache vorläufig nichts weiter, als die Reaktion abzuwarten. Die liess nicht lange auf sich warten! Herr „Oe…“, sonst sehr umgänglich, erwartete ernsthaft eine Korrektur. Was würden die ob ihm sagen, wenn er eine solche Sache ihnen einfach zumute! Er soll die Korrekturen doch selber vornehmen, falls es ein ernst zu nehmendes Problem geben sollte, war mein Tipp! Ich wies ihn darauf hin, dass es im Arbeitsrecht einen Passus gebe der heisse: „An die Schriftlichkeit sind keine hohen Anforderungen zu stellen“ und den könne man hier sinngemäss anwenden.

Es gab dann noch einige Hin’s und Her’rs. Ich bestand darauf, dass ich und wir nichts ändern würden, weil die Absicht klar war und, dass Fehlinterpretationen nicht zu erwarten seien.  Schliesslich wurde Einlenken signalisiert. Die Anträge wurden im üblichen Rahmen behandelt. Die Angelegenheit war somit erledigt und das Sekretariat bekam einen neuen Kugelkopf. Das Intermezzo mit dem „Hohen aus dem Oberhaus“ wurde „in beidseitig stillschweigenden Einvernehmen“ beerdigt.

Die Auswüchse der «geschlechtergerechten» Sprache zeigen den Unfug auf! Das Binnen-I ! Aus dem Artikel:

…. Die Münchner Feministin Hannelore Mabry legte 1987 im »Spiegel« Wert auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet.  …

…  Wie lächerlich der Begriff »Studierende« ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: »In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.« Oder nach einem Massaker an einer Universität: »Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.« Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren. …

Stören wir uns nicht an den Heerscharen, die mit solchem Blödsinn ihren Lebensunterhalt finanzieren…!

„(…) Ès git gnuèg Gschudièrti, aber zwenig Gscheydi!„)   – (Meinrad Murer sel.)


Microsoft – Das Monster

Microsoft das Monster – Nicht nur bei Windows 10 sondern auch bei Windows 7 kommt nach einem Windows-update die als „Standardseite“ eingerichtete Windows-Seite.  Eben passiert! Das ist ärgerlich und nichts anderes als eine Schweinerei! Amerikanisches Geschäftsgebaren!

Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen
Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen


Ohne zu fragen nötigt oder gar vergewaltigt mich und tausende von Usern, Microsoft zu unrentabler Arbeit. Wer ungern mühselig wieder zu seinem Standardbrowser zurückfindet oder wer es einfach nicht kann, der wird unsanft abhängig gemacht. Ich werde mich widersetzen und sofort zum Firefox zurück finden. MS spielt die Macht des Stärkeren aus. Mit roher Gewalt werden zig Tausend User gezwungen, den MS-Browser zu benutzen.

Ein „dramatischer Rückschritt“

Windows 10 verärgert Firefox-Chef


Bill Gates und seine Entourage haben es schon immer verstanden, den Usern Geld und Zeit zu stehlen! Alle paar Jahre werden die Programme gewechselt die nicht abwärts kompatibel sind. Alle paar Jahre musste man das Schreiben mit der elektronischen Schreibmaschine neu erlernen, weil jeweils andere Befehle eingefügt wurden. Schöpferische Zerstörung nennt man dies. Es ist nichts anderes als die künstlich erzeugte beschränkte Lebensdauer eines Produkts. Man nennt es Innovation und selbst Politiker sind „geil“ darauf. Geil auf Innovation, weil es Wachstum bedeutet. Das Wachstum ist lediglich in den Bilanzen als positiver Faktor erkennbar. Überall sonst ist er negativ: Verschleuderung von natürlichen Ressourcen, Raubbau, Umweltverschmutzung, unnötige Zeitverschwendung usw. Die Gescheiten sollten einmal den Gesamtschaden nachrechnen. Würden Banken so verfahren, ihnen würden saftige Bussen auferlegt wie die jüngsten Erfahrungen lehren!
Bill Gates und seine Frau treten als Wohltäter auf indem sie sich durch fragwürdige Machenschaften wie eben geschildert Ihre Wohltätigkeitsstiftung finanzieren!
Das ist wie wenn man den Teufel zum Beelzebub macht!
Nicht „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Sondern — MS-User aller Länder, vereinigt – und wehrt euch!
»Howgh, ich habe gesprochen«

Motzen ist einfach! Eine Anregung finden verlangt, den Kopf etwas schräg zu halten. So läuft die „Graue Masse“ in eine Ecke. Nun lässt es sich konzentriert denken!

Mozilla möge seinen Usern einen Algorythmus zustellen, den man ins Googlesuchfeld eingeben kann, um auf FF zurück zu kommen. So was ist bestimmt keine Hexerei!

Firefox Signet 1I like Firefox