Schiffe /Nauen Sarnersee

Die „Marine“ des Sarnersees (7,5 km²) ist schnell aufgezählt! Für den kleinen See reicht sie aus. Bei guter Gelegenheit ist es möglich, die gesamte Kapazität innert einer halben Stunde zu Gesicht zu bekommen.

MS Seestern, Camping Giswil, Foto: odh
MS Seestern, Camping Giswil, Foto: odh

Das MS „Seestern“  ist fahrplanmässig von März bis Ende Oktober auf dem Sarnersee im Einsatz (Fahrplan). Franz Weiss feiert 2015  mit dem Seestern den 30 jährige Jubiläum. Es ist das einzige Kursschiff auf dem Sarnersee.

Die Stationen: Wilen/Waldheim, Sachseln, Zollhaus und Giswil/Camping. Eine Rundfahrt dauert 1 ¾ Stunden. Max. 60 Personen nimmt es auf. Das Schiff ist auch für exklusive Anlässe geeignet ( Hochzeiten, Geburtstage oder Geschäftsessen,usw.).
Lastschiffe:
Auch in Obwalden gilt: „Für Sand und Kies das Schiff“ (Handelszeitung).
Steinrose OW 93, Baujahr 1926: Dieser Nauen war ursprünglich auf dem Vierwaldstättersee und gehörte der Kalk- und Steinfabrik in Beckenriedund später der WABAG. Längere Zeit war der Nauen in Alpnach stationiert. Seit 2005 ist er auf dem Sarnersee heimisch. Der Vierzylinder-GM-Motor sei vor kurzem revidiert worden, wusste Köbu Schrackmann, Allroundman bei der Fanger AG (Seegusler, Kranführer, LKW-Chauffeur …) zu berichten.
Auch der Schiller, 70 To, OW 14 kam von der WABAG.
Arbeitsplatz mit bester Aussicht (Foto: odh)Arbeitsplätze mit bester Aussicht (Foto: odh) .2009 lehnten die Obwaldner  eine Extrawurst für Reiche ab. Die speziellen Bauzonen für besonders gute Steuerzahler hatten beim Volk keine Chance. Mit einem Neinstimmenanteil von 62 Prozent versetzte das Stimmvolk der Strategie der Obwaldner Regierung , gute Steuerzahler in den Kanton zu locken, einen Dämpfer. Trotzdem herrscht heute rege Bautätigkeit im Kanton. Da drängt sich der Rohstoff aus unmittelbarer Nähe förmlich auf. Dank der guten Erschliessung ist Obwalden zu einem „Schlafkanton“ geworden.
Steinrose, es scheint, als hätte sie auch schon bessere Tage gehabt , Foto: odh
Steinrose, 100 To, es scheint, als hätte sie auch schon bessere Tage gehabt , Foto: odh

Nicht nur die „Briefkastenonkel“ haben Hochkonjunktur! Gelegentlich läuft auch mal etwas schief, im Land des hl. Bruder Klaus! Die seltsame Geschichte  „Sein Wille geschehe“ dokumentiert es.  Standort Promotion in Obwalden und Wirtschaftsförderung werden intesiv und erfolgreich betrieben.

Köbu, Jakob Schrackmann, Foto:  odh
Köbu, Jakob Schrackmann, Foto:
odh
Steinrose, Foto, odh
Steinrose, daneben  das Arbeitsschiff Tschiffeler, OW 20, Foto, odh     

 

 

 

 

 

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Tschiffeler, Klappschiff OW 20,  neben der Steinrose, Foto: odh
Schiller beim Auslad, Foto: odh
Schiller beim Auslad, Foto: odh

Wer die Sand- und Kiesgewinnung und die Transporte dort kennt, bekommt am Sarnersee den Eindruck, ein Modell vorzufinden. Alles ist kleiner und vielleicht auch etwas gemächlicher. Aber es sind ja nicht die gleichen Mengen zu erbringen und mit der Konkurrenz sieht es auch anders aus. Stoffwird es noch lange haben. Die Wildbäche hatten eine lange Zeit um ihren Schutt abzuladen.

Der Schiller wird entladen, Foto: odh
Der Schiller wird entladen, Foto: odh Steinrose am Bagger, SarnerseeSteinrose am Bagger, Sarnersee, Foto: HP Kies Fanger AG

sorgt dafür , dass alles seine Ordnung hat.

Auslad der Schiffe Fanger AG, Seestrasse Giswil, neben dem Camping International (Foto: HP Fanger AG)
Seestern, Bagger am Steinibach, Foto: odh
Seestern, Bagger am Steinibach mit FKK-Strand, Foto: odh
Steinrose u. Schiller , Foto, HP Abächerli Transporte
Steinrose u. Schiller im Einsatz bei der Sicherung des Seeuferweges in Sachseln, Foto: HP Abächerli Forstunternehmen AG

Nachtrag von Rolf Gwerder:  „Der Kran in Giswil stand früher im Seeverlad in Luzern. Als die SBB vor einigen Jahren in Luzern keine Flachdecker mehr abfertigen wollte, da der Aufwand anscheinend zu gross wurde, ging der nun überflüssige PS-Kran aus Mannheim käuflich an die  Fanger AG über“.

 

Die Verordnung über die Schifffahrt sorgt dafür , dass alles seine Ordnung hat.

 

 

 

 

Es gab schon früher Transportschiffe auf dem Sarnersee.  „(…) Die 1886 in Wilen angesiedelte Drechslerwerkstatt wurde zur Möbelfabrik Läubli ausgebaut und 1966 von der Lignoform AG gekauft, die sich auf Einbau-, Schul- und Büromöbel spezialisierte (Produktion 1996 eingestellt)…)“ hist. Lex. d. Schweiz. Die Produkte wurden über den See zur SBB-Statiuon in Sachseln transpotiert.

St. Urs, Foto: Dampfboot.ch
St. Urs als Elektroboot 1903, Foto: dampfboot.ch
Volta – Elektroantrieb statt Dampf

„(…) Herr Läubli, Möbelfabrikant aus Wilen am Sarnersee, entdeckte 1903 das Boot neben einem Schuppen in Alpnachstad und konnte dieses günstig erwerben. Die fertigen Möbel seiner Fabrik mussten jeweils von Wilen quer über den Sarnersee nach Sachseln zum Verlad auf die Brünigbahn transportiert werden. Deshalb bestand der Bedarf nach Wasserfahrzeugen. Er hatte kein Interesse am Dampfantrieb, vielleicht war dieser auch defekt und hatte zur Stillegung des Bootes geführt. Seine Möbelfabrik in Wilen besass ein eigenes Elektrizitäts- Wasserkraftwerk. Es lag also nahe den ungenutzten Nachtstrom in einem Akkumulatorboot auszuwerten. Der Ausbau des Bootes wurde erneuert und ein Elektroantrieb System Tribelhorn installiert. .)“ Q.: dampfboot.ch

Volta als OW 3 in den 70er Jahren mit dem Nauen Brünig, Foto: dampfboot.ch
Flottenparade auf dem Sarnersee um 1920 , Foto: dampfboot.ch

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Genau hingeschaut