Kategorie-Archiv: 37 Verkehr, Verkehrsmittel

Fahrspass mit dem KIA Soul EV

Franz Jauch, Werkstattleiter an der Sport Garage Uri GmbH, Seedorf, begleitete uns im „E-Mobil“ zur Probefahrt mit dem nagelneuen KIA Soul EV. Franz machte mich einfach, schnell und kompetent mit dem unbekannten Wesen vertraut.

Ob dieser "Ponton" auch fährt?
Ob dieser „Ponton“ auch fährt?

Der erste Eindruck: Das Konzept überzeugt! Ein ansprechendes Auto, bequeme Sitze, gute Übersicht, angenehmes Fahrverhalten, stramme Federung, etwas kleiner Kofferraum. Wenn die Rückenlehnen der hinteren Sitze heruntergeklappt werden, können auch grössere Gegenstände transportiert werden. Dass kein Lärm entsteht ist schnell vergessen. Das Lenkrad läuft sehr fein. Die Bedienung und die Anordnung entspricht dem Stand der Technik. Wer bisher einen Automaten fuhr, ist sofort zu Hause! Zwei Personen könnten damit gut in die Ferien fahren – wäre die „Range“ etwas höher. Oder man passt die Ferien dem Auto an und reist in Etappen, wenn das ständige Umziehen nicht stört.

Brigitte will es trotz Skepsis wissen!
Brigitte will es trotz Skepsis wissen!

Aufgefallen ist der gute Anzug. Das hohe Drehmoment kommt sofort zum Tragen. Auch bergauf, wir fuhren ( zu dritt) nach Bürglen (Willhelm Tell hätte gestaunt…!) hinauf, zieht der Wagen rassig an und beschleunigt gut. Bei der Rückfahrt hatten wir noch für 79 km Energie. Im Tal unten angekommen waren es 82. Die Rekuperation hat etwas zurück gebracht!

Er weiss, wovon er spricht - eine Atoverkäufer könnte es nicht besser!
Er weiss, wovon er spricht – eine Atoverkäufer könnte es nicht besser!

Daten des Kia Soul EV «Style» (Blick)

Antrieb E-Motor, 111 PS, 285 Nm, Frontantrieb, Lithium-Polymer-Batterie 27 kW
Fahrleistungen 0–100 km/h in 11,2 s, Spitze 145 km/h, Reichweite 212 km
Masse L/B/H = 4,14/1,80/1,59 m, Gewicht 1565 kg, Kofferraum 281 l
Verbrauch Werk/Test 14,7/21,6 kWh/100 km, CO2 0/0 g/km, Energieeffizienz A
Preis ab 39’900 Fr. (Basis: «Trend», ab 36’900 Fr.)
Plus reichhaltige Ausstattung und viel Platz, gute Leistungsentfaltung, fairer Preis
Minus straffe Abstimmung, Reichweite im Alltag knapp 150 km

Kaum abgefahren, ist der Plausch schon wieder vorbei!
Kaum abgefahren, ist der Plausch schon wieder vorbei!

Rein vom Konzept her könnte ich mich für ein solches Auto erwärmen. Der Preis Fr 36’900.- bzw. 39’900.- und der beschränkte Aktionsradius von ca. 200 km (bei sparsamem Betrieb) sind aber für mich ein Hindernis. Etwas salopp gesagt: Doppelte Km-Leistung bei halbem Preis – dann reden wir wieder darüber – auch wenn diese Vorstellung nicht ganz erfüllt wird.

Franz aufmerksam - dem entgeht nichts!
Franz aufmerksam – dem entgeht nichts!

Möglich ist dies durchaus. Mit zunehmender Nachfrage gibt es grössere Serien und auf dem Akku-Sektor läuft einiges! In zwei Jahren wird der Vergleich erneut angestellt!

Vielleicht könnte man einen zweiten Akku auf dem Dach mitführen…! Vom Design her hätte ich etwas mehr „Aerodynamik“ erwartet. Der „pontonartige Luftwiderstand“ passt nicht eigentlich zum Energiesparkonzept!

Der Erfahrungsbericht 1 ist wie auch der zweite Erfahrungsbericht sind eindrücklich!

Was auch noch zu erwähnen ist: Hinter der Garage, an der Sonne wurden wir aufmerksam bewirtet. Kaffee in allen Varianten, Bier, Wein (das liess ich sein!), Kuchen, und speziell: ein „Kaffee Sportgarage“ – und der Grill wäre auch noch angerichtet gewesen! Es hat sich gelohnt, extra nach Uri zu fahren! Wer weiss…! Danke Franz, danke den Gastgebenden!

 


Fiskaltankstellen weiter aktiv

Es ist offensichtlich: Das automatische Geldeintreiben durch den Staat dient weder der Sicherheit, noch der Abschreckung sondern einzig und allein dem „Säckelmeister“, sprich der Staatskasse. Gemessen wird mit ungleichen Ellen!

Radargerät auf Anhänger in der 50er Zone in der Gemeinde Thal im Kanton St. Gallen (Bild: Wikipedia)
Radargerät auf Anhänger in der 50er Zone in der Gemeinde Thal im Kanton St. Gallen (Bild: Wikipedia)

Ist eine Fahrerin ein paar km/h zu schnell und wird sie geblitzt, flattert umgehend eine Busse ins Haus. Wird sie auf der gleichen Strecke auf der gleichen Fahrt mehrmals rechts überholt, können die Rechtsüberholerinnen ihr Treiben ruhig fortsetzen. Sie werden kaum belangt.

Obwohl „Elefantinnenrennen“ inzwischen verboten sein sollen, hat sich dies offenbar bei den Chauffeusen noch nicht herumgesprochen! Sonst kämen sie kaum mehr vor!

Notorische Linksfahrerinnen mit zu geringer Geschwindigkeit werden nicht belangt.

Und jene, die offenbar den Rückspiegel zum Schminken brauchen und jeweils Überholende ausbremsen um noch schnell eine „Schnecke“ zu überholen um dann diese beim Spurwechsel auch noch ausbremsen, wührend sie sich so knapp am vorderen linken Kotflügel vorbei in die rechte Spur zwängen, kommen ungeschoren davon.

Die Schreibtischtäterinnen sehen dies alles nicht! Ihren Auftraggebern aus der Politik scheint dies egal zu sein, sprudeln die Quellen ja genug Kneten ein!

Es gäbe noch mehr Beispiele.

Die Bestätigung:

Blick weiss zu berichten: „(…) Kein Radarkasten brachte so viel ein wie der Blitzer auf der A13 bei San Vittore im Misox. Allein letztes Jahr blitzte er 66’169 Autofahrer auf dem Weg zum San Bernardino und spülte 6,5 Millionen Franken in die Staatskasse. Das ist Schweizer Rekord. Doch nun verliert der Kanton die Geldmaschine auf der 80er-Strecke.
Wegen Bauarbeiten an der Umfahrung Roveredo wurde der Radarkasten im Januar entfernt. Sind die Arbeiten fertig, kommt der Radar nicht mehr zurück. Bei der neuen Linienführung gebe es keinen günstigen Standort mehr, sagt Thomas Hobi von der Kantonspolizei Graubünden zur «Südostschweiz».
Aufatmen können Autofahrer aber nicht. Die Polizei hat sich nun eine semistationäre Anlage gekauft. Diese wird alle drei bis fünf Tage an einem anderen Ort aufgestellt.
Doch statt auf einer geraden Strecke wie in San Vittore kommt der neue Radar vor allem bei Baustellen, Schulhäusern, in 30er-Zonen oder Baustellen zum Einsatz. (sas) .)“

Wer als Polizistin auftritt trägt eine Uniform. Polizistinnen in „Zivil“dürften eigentlich dienstlich nur in Ausnahmefällen (Verdeckte Fahndung bzw. Ermittlung, durch die zuständige Behörde im Einzelfall angeordnet) tätig werden. Andernfalls hätten wir es mit „Spitzeltum“ zu tun!

Wer Tieren eine Falle stellt, wird wegen Tierquälerei gebüsst, falls sich die Katze der Nachbarin darin verfängt, auch wenn sie sich nach der Befreiung wieder erholt.

Polizistinnen als Freundinnen und Helferinnen? Ich sehe sie als Abzockerwerkzeug der Politik, mit mindestens einem blinden Auge! – Und: Es ist bequem im warmen Büro … während sich die Geldschatulle füllt, ohne dass man sich bewegen zu müssen!

Die Polizei muss als solche sichtbar sein. Und Maschinen und Anlagen, die der Überwachung dienen müssen klar sichtbar und erkennbar sein! Polizeiautos sind von weitem erkennbar. Das ist gut so. Sind sie im Anbrausen, kann man ihnen frühzeitig Platz für das Vorbeifahren schaffen. Polizeiboote sind entsprechend gekennzeichnet. Es ist gut so, die Verwechslung mit anderen Schönwetter Kapitäninnen ist praktisch ausgeschlossen.

Heute sind Radar- und UV-Kästen mit Tarnfarbe gespritzt. Es werden regelrecht Fallen auf sorgfältig ausgewählten Stellen so aufgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit hinein zu tappen gross ist.  Als solche gelten: Abschüssige Stellen, Bretterwände an Baustellen, Gebüsche, grosse Steine (Panzersperre), im Tunnel bei schlechten Lichtverhältnissen oder bewusst gewählte Position mit Blendwirkung usw. Wahrscheinlich muss man hinter jedem Astloch an einer Bretterwand bald einen Sensor oder Fotoapparat vermuten. Staatliches Voeuristentum!

Die Gesellschaft braucht Spielregeln. Nichts ist dagegen einzuwenden! Motzen ist einfach – sehe ich auch so! Machen wir einen Blick ins Strassenverkehrsgesetz. Mir fallen zwei wichtige Artikel auf:

Art. 2a1  Prävention
1 Der Bund fördert sicheres Fahren durch Sensibilisierungskampagnen und andere präventiv wirksame Aktivitäten.
2 Er kann die entsprechenden Aktivitäten der Kantone und der privaten Organisationen koordinieren und unterstützen.
Von den Behörden sehe ich kaum kundenfreundliche und konstruktive Vorschläge! Sie regeln per Gesetze, die sie nicht zu überwachen im Stande sind!

Es wäre technisch einfach, ein Navigerät mit dem Tempomaten zu verbinden, der jeweils die Geschwindigkeit reduziert, wenn in eine tiefere Geschwindigkeitszone eingefahren wird! Ein echte Präventionsmassnahme! Selbstverständlich könnte die Chauffeuse „Gas“ geben und bewusst, die Geschwindigkeit übertreten… Das Geld für solche Hilfen wäre intelligenter eingesetzt, als Abgaswerte systematisch zu manipulieren.

Der wichtigste Artikel:
Art. 32  Geschwindigkeit
1 Die Geschwindigkeit ist stets den Umständen anzupassen, namentlich den Besonderheiten von Fahrzeug und Ladung, sowie den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen. Wo das Fahrzeug den Verkehr stören könnte, ist langsam zu fahren und nötigenfalls anzuhalten, namentlich vor unübersichtlichen Stellen, vor nicht frei überblickbaren Strassenverzweigungen sowie vor Bahnübergängen.

Ob ich genügend kompetent für kritisches Betrachten sei? Ich habe meinen Führerschein seit 1960 und ich kann auf etwa 800’000 km am Steuer vermelden – im In- und im Ausland. Meinetwegen ist noch niemand zu Schaden gekommen (ein paar kleine materielle Bagatellschäden für die ich jeweils kulant aufkam ausgenommen).

Quizfrage: Du kommst alleine auf eine Kreuzung zu. Die Sicht auf alle Strassen ist bis auf zwei Kilometer voll gewährleistet. Kein weiterer Verkehrsteilnehmer, keine Menschen weit und breit. Die Ampel steht auf Rot. Wie verhältst Du Dich?

Nun, ich wende „XM“ („xunder“ Menschenverstand) an und fahre durch, nach dem Motto: „Man darf nicht, aber man kann„! Wäre ein Fiskaltank-Spion dort, würde ich warten und etwas fluchen!

Ich bin sicher, dass der grössere Teil von Polizisten, würden sie es gesehen haben, mich „veramtshandeln“ und büssen würden. Schliesslich ist Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber ein Qualifikationsmerkmal und der Amtseid zu respektieren. Genau so sicher bin ich auch, dass es Polizisten gibt, die diese Situation erkennen und „Gnade vor Recht vor walten liessen!

Schlagworte: Bussen-Orgie überrollt die Schweiz – BlickSt.Gallen prescht vor: Massiv härtere Strafen für Temposünder 20 Minuten – Goldesel BussengelderAargau hat schweizweit die tiefsten Bussgelder-Einnahmen .. Die fiesesten Radare der Schweiz

Polizisten fühlen sich durch die stets wachsenden Bussenbudgets unter Druck gesetzt: «Es kann nicht sein, dass Polizisten für Politiker Geld eintreiben müssen.» Was Polizisten von Bussenbudgets halten – Tages-Anzeiger

Bliebe noch die Verkehrsteilnehmerin als Kundin zu betrachten! Sie gezahlt Steuern und für die Vignette. Sie bezahlt auch noch hohe Steuern auf dem Treibstoff. Und der Import der Verkehrsmittel wirft der Wirtschaft hohe Gewinne ab.  Eine Kuh lässt sich besser melken, wenn mit ihr snaft umgegangen wird. Die Verkehrsteilnehmerin als Kuh läst sich gerne melken, solange es nicht schmerzt. Sie verdient es, dass sie als gute Kundin behandelt wird.

Die Politiker, welche sich längst dem Diktat der Wirtschaft ergeben hat, sollte darüber nachdenken, Arbeit vermehrt zu den Arbeitnehmerinnen zu bringen als der Mobilität das Lied zu singen. Andernfalls wird ihnen das gelegentlich das Wort vom Sonntag predigen!

Die gewählte weibliche Form gilt auch für Männer.

Cirrus – eine Bereicherung auf dem Vierwaldstättersee


Anders als auf dem Zürichsee, wo man versucht mit einem instabilen schwimmenden  Gewächshaus (Pantarhei) die Gäste über den See zu fahren, wartet die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees  mit einem Katamaran als Neuheit auf.

Sirius heisst das Schiff und es hatte seine Jungfernfahrt am 23. 04. 2009. Sehen Sie sich das Fotoarchiv an!

Ab 1. Mai 2009 fährt der neue und elegante Katamaran „Cirrus“ als Kursschiff in den Alpnachersee. Er wird auf Kurs 51/52 und 67/68 eingesetzt. 

Die technischen Daten:
Decksfläche: 359 m2, Fahrgastzahl: 300 Personen auf einem Deck, Bankettplätze: 138 Personen, Besatzung: 2 Personen, Länge über alles: 40 Meter, Breite über alles: 12.5 Meter, Tiefgang beladen: 1,39 Meter, Verdrängung beladen: 128 Tonnen, Betriebsgeschwindigkeit: 26 km/h, Antriebsleistung: 2 x 500 PS. 

Aerodynamisch ausgereifte Formen wirken meist auch ästhetisch. Man sehe sich ein modernes Segelffugzeug an, wo die Minimierung des Luftwiderstandes oberstes Gebot ist! Die 2x 500 PS werden wohl nötig sein. Auffällig sind die grossen Stirnflächen, welche so etwa den zweit schlechtesten aerodynamischen Widerstandskoeffizienten aufweisen (1,1). Luftwiderstand kostet Treibstoff. Auf möglichst geringen Widerstand zu achten ist Gebot jedes Konstrukteurs. In der heutigen Zeit erst recht!

Bild: Fotoarchiv,  www.lakelucerne.ch

Aerodynamisch ausgereifte Formen wirken immer auch ästhetisch schön. Man sehe sich einmal ein modernes Segelflugzeug an. Da ist die Minimierung des Luftwiderstandes oberstes Gebot.

 

 

 ASW 28-16 von Schleicher Flugzeugbau

Typische cw-Werte von Querschnittsformen  (aus Wikipedia)

Wert  ↓ Form  ↓
1,33 Halbkugelschale, konkave Seite, Fallschirm
1,1 Scheibe, Wand
0,8 Lkw
0,78 Mensch, stehend
0,7 Motorrad, unverkleidet
0,6 Gleitschirm
0,5 Cabrio offen, Motorrad verkleidet
0,45 Kugel
0,4 Durchschnittlicher Roadster
0,34 Halbkugelschale, konvexe Seite
0,30 moderner, geschlossener PKW
0,20 optimal gestaltetes Fahrzeug
0,08 Tragflügel beim Flugzeug
0,05 Tropfenform, Stromlinienform
0,03 Pinguin

So wird also die Cirrus, ähnlich wie Caterpillar grosse Massen, dauernd grosse Luftmassen vor sich hinschieben.

aus dem personalblog:

22. 05. 2008: Panta Rhei – ein schwimmendes Gewächshaus

25. 03. 2009: Panta Rhei – Pannerei

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Panta Rhei – Pannerei


Wenn etwas kompliziert beginnt, wird es meist nicht einfacher. Nun beginnen sich die Rechtsgelehrten der Sache anzunehmen.

Die Panta Rhei warf zu hohe Wellen, auch weil sie viel zu schwer war. Zum Abspecken musste sie monatelang aus dem Verkehr gezogen werden. (Keystone)

40 Tonnen zu schwer (+18%!), nachträglich angebaute Verdrängugskörper, Verlängerung der Heckpartie um 2,5 m, die Hecklastigkeit musste mit mehreren Tonnen Blei als Ballast im Bug tariert werden (Blei anstatt zahlende Last!) und das Schiff beginnt unbeliebt zu schlingern…fast eine perfekte Schiffli-Schaukel!

 

 

Schifflischaukel
Die zwei coolen Schaukelbetreiber sind bei den Kindern sehr beliebt. | Gächlinger Chilbi 2008 (Foto: W. Näf)

Das Bild oben zeigt es schön: Das Schiff ist zu hoch. Damit ist auch der Schwerpunkt hoch.

 
Ästhetisch betrachtet wären die Verhältnisse Höhe : Breite so schon angenehmer für’s Auge!

 Aber lassen wir die „gescheiten Häuser“ die Kosten entwickeln! Lesen Sie mehr im Tagi: …Anwälte streiten um die übergewichtige Panta Rhei… und auch:

Panta Rhei – ein schwimmendes Gewächshaus…


Neue Verkehrssituation am Lopper


Skizze: Obwalden A8, Bau- und Raumentwicklungsdepartement Obwalden

„(…) A2/A8 Kirchenwaldtunnel, Verbindungstunnel: Die Arbeiten, die im Kanton Nidwalden (A2) 1998 und im Kanton Obwalden (A8, Portal Z’Matt) 2002 gestartet wurden, können 2008 programmgemäss abgeschlossen werden. Mit der im Juni 2006 eröffneten Südröhre der A2 konnte auch der 3 Jahre geschlossene Abzweigtunnel vom Lopper in die A2 (Richtung Gotthard) wieder in Betrieb genommen werden. Die Sanierung des Loppertunnels wurde im Frühling 2006 abgeschlossen. Der Rohbau (Ausbruch, Betonarbeiten) des 2 km langen Verbindungstunnels A2/A8 ist abgeschlossen; bis Ende 2008 erfolgt die Ausrüstung mit den Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen sowie diverse Ausbauarbeiten (Beläge etc.). Bereits vor der Eröffnung des Verbindungstunnels Ende 2008 konnte Mitte 2007 der 4spur Bereich der A8 zwischen Tunnelportal Z’Matt und Alpnachstad zusammen mit der Autobahneinfahrt Z’Matt wieder in Betrieb genommen werden. Die Eröffnung der Nordröhre der A2 und der Verbindungstunnel A2/A8: 18. Dezember 2008. Quelle: OW A8

Die offene Lopperstrecke der A2 wurde wegen grosser Steinschlag- und Felssturzgefähr- dung in den Berg verlegt. Verkehrsentlastungen werden in Kerns und in Stansstad (Achse Gotthard-Brünig) erwartet werden. Somit wird auch die Verkehrssicherheit positiv beurteilt. Die Dauer der Bauerei dauerte 10 Jahre.

Der Loppertunnel zwischen Hergiswil und Alpnach ist bereits über 20 Jahre im Betrieb. Die Tagesfrequenz beträgt im Durchschnitt ca. 20’000 Fahrzeuge oder gar mehr. Damit liegt man in der Nähe der Frequenz des Gotthartunnels. Inzwischen wurden die Sicherheitseinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht.

Der Lopper ist nicht nur bequeme Verbindung zwischen A2 und A8, sondern auch eine gut ausgebaute „Fiskaltankstelle

Mehr Infos:

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Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen haben, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung, und Koordination: Stephan MartiFinanzblog

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Fiskaltankstellen immer fieser


„(…) Bremsen vor dem Radarkasten. Dann wieder Gas geben. Das war einmal. Die Polizei ist heute schlauer. Mehr im Blick: …Heckenschützen schiessen Autofahrer ab…

Einerseits wird die Geschwindigkeit „genau“ gemessen, genauer als es die meisten Tachos anzuzeigen in der Lage sind! Die Polizei misst meist mittels Radar und nützt den Dopplereffekt aus.

Aber: Die Tachos der Autos funktionieren aber ganz anders.

Andererseits, wird nicht kontrolliert oder es gibt Schlupflöcher. Das gab es schon: Zwei Tempobolzer kommen ungeschoren davon. Das ist sonderbar, ein guter Helm schützt vor Strafe.

Ein elektrischer Tacho ist spannungsabhängig (Speisespannung der Batterie)

Ein mechanischer Tacho erhält die Information vom Getriebe. Unterschiedliche Radien der Räder (Pneus neu, alt, Druck), ergeben unterschiedliche Werte. Wird der Zeiger magnetisch mitgenommen, erfolgt über die Zeit wegen der Entmagnetisierung ein weiterer Fehler. Man begegnet dem mit einer Voreilung.

Der langen Rede kurzer Sinn: Die Polizei misst die Geschwindigkeit mit einer anderen Methode als es das Auto tut. Da müssen zwangsläufig Differenzen entstehen. Die Radarmessung, wenn sie fest montiert ist, misst in etwa immer gleich falsch. Daher kann die Messung präzisiert und der Unsicherheitsfaktor tief gehalten werden (Abzu 3-5 km/Std je nach Messsystem). Der Automobilist hingegen weiss nie so genau, wie schnell er wirklich ist. Hält er sich genau an den Tacho, dann ist er immer langsamer als erlaubt. Will er die Geschwindigkeitsspanne ausnützen, muss er seinen Tacho durch regelmässiges Vergleichen überprüfen. Man stellt eine Geschwindigkeit ein (Tempomat), fährt von einer Km-Markierung zu einer anderen und stoppt die Zeit. Auf dem Tachoring der Stoppuhr, allenfalls in der digitalen Anzeige, kann nun die Geschwindigkeit abgelesen werden. Um sicher zu sein, sollen die Messungen mehrmals durchgeführt werden. Schliesslich ist das Stoppen der Zeit via Fensterpfosten zur Km-Markierung auch mit Fehlern behaftet. Einmal ist man etwas zu früh, einmal etwas zu spät. Nun wäre noch die Frage zu beantworten, ob dieses Vorgehen weniger gefährlich ist, als mit dem Handy zu telefonieren!

Eine kleine Probe. Ich fahre nach Dierikon und beobachte. Bevor ich die Ausfahrt unserer Überbauung passiere, fahre ich an der Stelle vorbei, wo die Verkehrspolizei periodisch gut getarnt die Geschwindigkeit auf der Landstrasse kontrolliert. Nach etwa 300 m ist eine unübersichtliche Linkskurve. Hier begegnet mir bereits der erste Eilige, grundlos mit seinen linken Rädern deutlich auf meiner Fahrbahn, trotz Leitlinie. Im Dorf, vor der Einfahrt in die Hauptstrasse gleicht der Fussgängerstreifen einem Radweg. Mehrere Radfahrer überqueren den Streifen. Zwei kreuzen sich gar. Es sind Schüler. Offenbar hat die Verkehrserziehung nicht viel gebracht. Nach der Einfahrt auf die Autobahn respektiere ich 80 km/h, werde aber laufend überholt und hinten fährt einer auf, dass ich seine Nummer im Spiegel nicht mehr sehen kann. Dann respektiere ich 100 (Tacho = 105). Das gkleiche Spiel wie vorher. Ich werde laufend überholt. Auch da noch, wo die Verengung auf eine Spur bereits ein überfahren der markierten Fläche nicht mehr zulässig wäre. Da wo Gegenverkehr mit Überholverbot ist, muss ich mal kurz nach rechts auf den Pannenstreifen ausweichen weil einer trotzdem überholt hat! Im Loppertunnel drin begegnen mir zwei unbelichtete Fahrzeuge und drei „Einäuger“. Die Kolonne fährt 65 (angezeigt). Vor mir ist ein Dieselfahrzeug, das eine Russwolke ausstösst fast wie ein Dampfschiff. Offenbar wäre die Gemischeinstellung für eine Überprüfung reif. Im Tunnel bei Horw werde ich zwei Mal rechts überholt. Dann keine weiteren Ereignisse bis zum Reussporttunnel. Dort fährt einer rechts ein, dann geht’s los: Bis zur Ausfahrt befährt er alle Spuren mindestens zwei Mal, überholt rechts und links und gewinnt so drei Wagenlängen. Nach dem Rathaustunnel vergleichen zwei Lastwagen ihre Kraft. Einer ist 2 -3 km/h oder so schneller. Das Elefantenrennen beginnt… Der Rest bis Dierikon via Giskon-Root ist wieder ereignislos…

Man stelle sich vor, was da mit erweiterten Fiskaltankstellen noch zu holen wäre! Ich glaube, dass es eine Frage der Zeit ist, bis in jedem Auto eine Blackbox installiert ist. Diese dient dann nicht nur derm Verkehrsfluss und der Prämienreduktion für Versicherungen, sondern auch um, die Staatskasse zu speisen.


Panta Rhei – ein schwimmendes Gewächshaus


Die Panta Rhei – ein Architekten – Furz? – ist äusserlich kein sonderlich schönes Passagierschiff auf den Schweizer Seen. Das sieht sogar der Stapi von Zürich, Elmar Ledergerber, so! Mich erinnert es eher an ein schwimmendes Gewächshaus der Zürcher Stadtgärtnerei.

 

Foto: H. Odermatt

Sehen Sie sich die Fotogalerie an!

Das Schiff soll nun endlich bereit sein. Mehr im Tagi: «Panta Rhei» sticht endlich in See…

 

Vor dem Umbau: Foto: H. Odermatt

Die Frühlingsfahrt auf dem Winterschiff scheint weiter Fragezeichen aufzuwerfen. Die Begeisterung scheint Grenzen zu haben. Das Schlingern könnte damit zu tun haben, dass der Massenausgleich durch den nicht zahlenden Ballast im Bug daran mitschuldig ist. Wenn ein Schiff nicht kursstabil ist, ist meist der Schwerpunkt am falschen Ort.

 

„(…) Wie es schien, wollte der Kapitän den Rückstand zwischen Wädenswil und Männedorf reduzieren, indem er volle Kraft voraus gab, doch geriet das Boot dabei arg ins Schlingern, so dass er den Gashebel wieder zurücknahm. Diese Beobachtung konnte allerdings nicht verifiziert werden. «Unsere Kapitäne sind zum Fahren da, nicht zum Reden», hatte eine Vertreterin der Schifffahrtgesellschaft kundgetan…

…Derweil sagte die alte Dame mit dem eindrücklichen Hut zu ihrer Nachbarin: «Es isch nüt Schöns – s isch halt keis Dampfschiff!»

Die Vorgeschichte:

Das Schiff musste nach der Jungfernfahrt schon bald aus dem Verkehr gezogen werden. Es verursachte zu hohe Wellen, was den Ufern und Seemauern nicht gut bekommt. Der Tiefgang war zu gross. Auch hecklastig war das Schiff. Das Gesamtgewicht erwies sich um 18 % zu hoch.
Mit seitwärts angebrachten Verdrängungskörpern sollte der Tiefgang reduziert werden und im verlängerten Bugwulst wurden einige Tonnen Blei verstaut. Damit wurde die Hecklastigkeit zu einem teil ausgeglichen. Achtern wurde das Schiff zusätzlich um 2,5 m verlängert und es wurden im Unterwasserbereich des Hecks Leitbleche montiert, die eine Strömungsverbesserung bringen sollen. „Weight and Balance“ lernt jeder Privatpilotenschüler in den ersten Theoriestunden zum PPL. Es geht darum, das Flugzeug so zu beladen, dass der Schwerpunkt innerhalb der zulässigen Grenzen liegt.

Wird ein Flugzeug oder ein Schiff gebaut, müssen die Auf- und Einbauten so gestaltet werden, dass ein richtiger Massenausgleich vorliegt und dass der vorgesehene Schwerpunkt erreicht wird. Müssen grosse Mengen an Ballast einen Ausgleich schaffen, zeugt dies von nicht sorgfältiger statischer Berechnung. Auch ist es weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll, dauernd unbezahlte Last herumschleppen zu müssen.

Seit Menschengedenken werden Schiffe gebaut. Es ist erstaunlich, dass in derheutigen Zeit, wo die Ingenieure die besten Schulen hinter sich haben, über Computer mit Simulationsmodellen, Computern mit fast grenzenlosen Rechnerkapazitäten, über Einrichtungen für Schleppversuche verfügen und auf reichlich Erfahrung zurück blicken können, ein Schiff nicht auf Anhieb richtig gebaut werden kann!

Alte Schiffbauer haben doch aufgezeigt, dass man es kann. Siehe: „DS Schwyz, eine Rarität“ und DS Italia im Artikel „Panta Rhei

Mehr auch bei Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft: … Das neue Schiff „Panta Rhei“…

Einige Kommentare:

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Verkehrsüberwachung Stadt Luzern


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Verkehrsüberwachung weitgehend vom Bürotisch aus zu betreiben, ist dank Technik möglich. Und die Staatskasse wird erst noch fast vollautomatisch geäufnet. Luzern, Zisch, Neue Luzernerzeitung zeigt, wo die einarmigen Banditen , rspektive die Fiskaltankstellen in der Stadt Luzern stehen.
Blitzkästen 21.02.2008 10:40

Hier sind die 42 Blitzkästen der Stadt Luzern

 

Die Stadt Luzern hat die höchste Dichte an Radarkästen in der Schweiz. (Bild Keystone)
Die Stadt Luzern hat die höchste Dichte an Radarkästen in der Schweiz.
(Bild Keystone)

Mehr zum Thema

In keiner anderen Stadt der Schweiz gibt es pro Kopf so viele Blitzkästen wie in Luzern. Zisch zeigt Ihnen, wo sie stehen!

In der Stadt Luzern gibt es insgesamt 42 Radarkästen und Rotlichtblitzer (so genannte Starenkästen) – fast doppelt so viele wie in der Stadt Bern (22) und mehr als in Genf (41). Auf tausend Einwohner kommen in Luzern 0,72 Blitzkästen. Allerdings sind jeweils bloss acht Radarkästen und Rotlichtblitzer gleichzeitig in Betrieb.


Ein guter Helm schützt vor Strafe


Gesehen in: ZISCH, Neue Obwaldner Zeitung

Ob-/Nidwalden 04.02.2008 05:41

Wie kann Polizei Töffraser fassen?

 

Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

 

Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

Ein Fall von zwei schnellen Töfffahrern beschäftigt Polizei und Justiz: Die beiden Luzerner waren in Obwalden geblitzt worden, konnten aber mangels Beweisen nicht verurteilt werden, weil sie Helme trugen.

Polizeikorps in Ob- und Nidwalden sowie Luzern betonen, dass es sehr aufwändig wäre, wenn man Töfffahrer in jedem Fall zweifelsfrei identifizieren wollte. Denn dafür müsste man Kontrollen mit Anhaltestellen durchführen, und das brauche viel mehr Personal.

Die Obwaldner Staatsanwältin Esther Omlin, die sich einen Weiterzug des Urteils des Obwaldner Kantonsgerichts überlegt, hofft, dass es trotz allem Einzelfälle bleiben.

Robert Hess

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T’ja, dann wäre noch zu fragen, wie es mit dem Aufwand um Parksünder steht. Wenn Bundesrat Moritz Leuenberger davon lesen sollte, wird er künftig beim Parkieren seines Autos einen Töffhelm anziehen. Die kinetische Energie eines Parksünders ist „Null“. Sie nimmt aber im Quadrat zur Geschwindigkeit zu. Jene eines schweren Töff’s wirkt im Crash-Fall wie eine horizontale Bombe mit verheerenden Folgen. Je schneller, desto mehr. So gesehen würde sich ein erhöhter Kontrollaufwand bezahlen. Bei einem verhinderten Unfall mit Todesfolge für eine betroffene Familie auf jeden Fall.

Nach der angesprochenen Logik der Ob- und Nidwadner Polizeikorps, entsteht der geringste Kontrollaufwand dann, wenn gar nicht kontrolliert wird! Das würde aber bedeuten, dass die einträgliche „Fiskaltankstelle“ geschlossen würde. Das würde aber Zoff zwischen den Polizeidirektoren und den Finanzdirektoren bedeuten!

Was ist das für eine Untersuchung, die nicht einmal in der Lage ist, zwei Töfffahrer zu identifizieren! Würde die Obwaldner Staatsanwältin ihr persönliches Fahrzeug jemandem ausleihen, von dem, oder, der sie nur den Vornamen kennt? Stinkt da nicht etwas gegen den Himmel? Oder hat da jemand ein neues Schlupfloch in der Gesetzgebung gefunden? Vielleicht wüsste Franz-Josef Schulte-Wermelinger (mehr bei …20 Minuten…), wie man das am besten tut. Es gibt offenbar Polizisten, die erfolgreicher sind! (Mehr: …Limmattal onloine…)

Man wird zwar geblitzt, wenn man zu schnell ist und man bezahlt dafür. So weit so gut. Und man wird von einem Heer an Bediensteten verfolgt, wenn es um’s Parieren geht. Aber wenn ich im Tunell rechts überholt werde, wenn bei Gegenverkehr überholt wird, wenn die grossen Brummis die Sicherheitslinien überfahren und einen auf’s Trottoir abdrängen, wenn aufsässig hinten aufgefahren wird, dass man gar die Fliegen zwischen den Zähnen des freundlichen Töfffahrers (weil er dauernd lacht) oder das Gebiss des Fahrers im Rüclspiegel erkennen kann, wenn Elephatenrennen ausgetragen werden, wenn falsch oder nicht belichtete Fahrzeuge unterwegs sind, wenn Velofahrer in hohem Tempo über die Fussgängerstreifen flitzen…. dann sieht das keiner. Verkehrskontrolle kann man nicht am Schreibtisch in der warmen Bürostube betreiben, Geschwindigkeitsübertretungen hingegen schon… odh

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Radarwarnungen im Strassenverkehr


Einmal mehr: „Big Brother is watching you“ (Orwell 1984)

„… «Unsere Warnungen haben nicht den Zweck, Rasern zu helfen, die Radarkontrollen zu unterlaufen.» Vielmehr seien die Radarinformationen via Radio eine Art der Unfallprävention. «Wir erinnern die Leute mit unseren Warnungen ständig, dass sie nicht zu schnell fahren. …“ sollen.» (Radio BE 1)

An sich ist es gut, wenn Gesetze mittels Kontrollen durchgesetzt werden. Als Automobilist stelle ich aber fest, dass es noch ganz anderes durchzusetzen gäbe, z.B:

Drängeln, zu geringer Abstand, notorisches Linksfahren, rechts überholen, Fahren mit Nebelscheinwerfern wo es gar keinen Nebel hat, „Elefantenrennfahrten“, überholen bei Gegenverkehr, Rad fahren auf dem Fussgängerstreifen, unbelichtete Rad fahren ohne Licht, usw.

Parksünder und Schnellfahrer sind dankbarere Objekte, um die Staatskassen zu füllen. Deshalb wird dort maximiert, wo am meisten Einkünfte zu erwarten sind. Nebenbei fügt man noch an, das diene nur der Sicherheit.

Der Sicherheit dient, wer im Strassenverkehr voraus denkt, wer sich den Begebenheiten anpasst, wer sich zwar bestimmt verhält, aber auch die nötig Toleranz walten lässt und wer kein Hindernis darstellt. Und bezüglich Radar: Wenn’s pressiert, ist es ohnehin schon zu spät – somit: eile mit Weile!