Cumulonimbus


Dieser Cb oder „Charlie Bravo“ wird keinen Schaden anrichten. Der Pilatus hat sich kurz vorher nochmals als Wetterküche bestätigt und einen kräftigen „Sprutz“ nach Luzern hinunter gepinkelt. Der Tag geht nun aber zur Neige, die Sonne verliert an Kraft und die Atmosphäre scheint nach oben „trocken“ zu sein, was stabilisierend wirkt.

Charlie Bravo im Auflösungsprozess, Foto:© H. Odermatt

Der Cumulonimbus ist eine Gewitterwolke mit vertikalem Aufbau. Sie reicht von niedrigen Höhen (etwa ab 500 m über Grund) bis etwa 6000m ü. GND in extremen Fällen bis zur Tropopause (Grenze zur Stratosphäre). Mächtige Wolkenmassen schiessen in die Höhe. Die cumulusförmigen Teile steigen wie Türme oder gewaltige Berge empor. Die oberste Struktur ist meist faserig. Sie breitet sich ambossförmig aus.

Cb’s verursachen im allgemeinen Schauer bestehend aus Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln. Diese werden oft von Gewittern begleitet. Die faserige Ausbreitung besteht aus Eisnadeln. Die Ausbreitung verhindert ein weiteres Aufquellen. Lässt die Konvektion nach, verbleiben cirrenförmige Partien schwebend übrig. Es entsteht ein dichter Cirrus.

 

Cb über dem Federispitz/Mattstock, Foto:© H. Odermatt

Der Cb über dem Federispitz ist noch im Aufbau. Die Gewitterneigung Richtung Osten Rheintal-, Bündnerland) ist zunehmend.

Cb’s werden in der Fliegerei nach Möglichkeit gemieden. Starke Turbulenzen, Hagel, Vereisung und Blitze sind die Gefahren. Gewitterherde werden im Voraus auf dem Wetterradar erkannt. Die Gewitterzellen werden umflogen.


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