Ungenaue Journalisten II

 20 Minuten „(…) Ein Motorsegler aus der Schweiz ist in der Nähe des Flughafens Innsbruck abgestürzt. Die zwei tödlich verunglückten Insassen sind identifiziert worden….)“

Flugunfall Innsbruck Bild zeitungsfoto.at Daniel Liebl

Diesen selbststartenden Motorsegeler bzw. Touren Motor Glider (TMG), möchte ich sehen!

Es handelt sich beim Unfallflugzeug um eine Rutan Long-EZ

Nun, man schreibt eben ab. Ist schneller, billiger und – mit Fehlern behaftet! Die Kronenzeitung zeigt es auf!

Ein aufmerksamer Leser der die Szene der Schreiberlinge bestens kennt schreibt:

„(…) Ungenau ??? Was für eine nachsichtige Formulierung für eine konstante Liederlichkeit..
Wobei: Aus diesem Trümmerhaufen verlässliche Rückschlüsse auf den Flugzeugtyp zu ziehen, überfordert auch unser Heer von „Aviatik-Experten“. Von der Kronenzeitung bis zur NZZ war deshalb überall von einem Motorsegler zu lesen: Die ungestraften Folgen eines sorglosen Ersttäters. Dabei hätten die Behörden vor Ort ruhig Herkunft, Flugzeugtyp und Zielort angeben können, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Diese Fakten waren ja dem Flugplatz bekannt.
Aber eben: Kommunikation ist eine noch weitgehend unterentwickelte Spezialdisziplin, in der Wichtigtuer, beamtenhafte Beamte und Ignoranten freies Spiel haben. Ihre hartnäckigen Gegenspieler kommen aus der immer kleineren Schar von recherchierenden Journalisten, die diesen Namen verdienen. Nur: Für die linken Brüder der unzähligen Occasions-Schlagzeilen-Schleudern sind Flugzeuge an sich ein Werk des Teufels. Allenfalls akzeptabel, um umweltbewusste Familien mit ganz vielen Kindern zu ganz günstigen Preisen in ganz populäre Billigurlaubsländern zu fliegen. Ansonsten aber sind Luftfahrzeuge und insbesondere Kleinflugzeuge ungeachtet des Leserinteresses zu verfluchen und mit plakativem Desinteresse zu bestrafen. Und so werden aus einem Fehlstart halt ein Absturz, aus einer Bruchlandung ebenfalls ein Absturz, aus einem Schlingern ein Trudeln, aus einer Seitenwind-Landung eine Horror-Landung und als ausgleichende Gerechtigkeit aus einem tüchtigen Piloten ein Held…
Das war schon immer so und wird wohl immer so bleiben. Zumindest solange die Occasions-Schlagzeilen auf grüne Tasten gehämmert werden…  )“


Böse oder frech? II

Die Gerüchteverbreiter sind mentale Umweltverschmutzer. Sie sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie mit ihrem Mist die „Urwaldtrommel“ bzw. den Latrinenweg mit Stoff versehen – sehr zum allgemeinen Gelächter!

Was soll man da noch beifügen? – Q.: Der freche Geist @ Der Freche Geist

„(…) News erfährt man schneller und besser auf dem Latrinenweg….)“ Leider gilt dies auch für Fakenews! Schimmert die Quelle durch, ist die Separation einfach!

Die Geschäfte sind verrichtet! Die Toiletten Wendy C. und Kloé sinnieren auf der Schutthalde über ihr Dasein und fragen sich: War’s ein Scheiss-Leben? Ein Hörspiel.


Der Schrei durch Hergiswil NW

Die vierte Staatsmacht hat Potenzial um zu entgleisen. Arbeitgeber, die dies tolerieren, verdienen es nicht, dass man ihre Zeitung (en) via Abo unterstützt! Was ist gemeint?

Nun kann sich jeder selbst ein Bild über die Angelegenheit machen. Zuerst einmal eine Überlegung: Wer eine Straftat begangen hat und dafür büsste, ist rehabilitiert. Dies würde für den „Dieb“ zutreffen. Falls er jedoch sein kriminelles Potenzial auf andere Weise „arbeiten“ lässt, ist dies bedenklich und beweist einmal mehr, dass sich Menschen kaum ändern werden. Je länger, desto weniger! Das „Schema“ ist im Gehirn fest verdrahtet. Bekanntlich ist eine Korrektur durch eine andere „Verdrahtung“ nicht möglich. Das menschliche Gehirn ist keine elektronische Schaltung, die beliebig umgelötet oder gar umgepolt werden kann!

Psychiater würden wohl widersprechen. Sie selbst glauben, dass ihre nicht exakte Wissenschaft Änderungen möglich machen. Dass dies ein Wunschtraum ist, beweisen die vielen unheilbaren Fälle. Ihre Voten lassen oft vermuten, ihre Daseinsberechtigung müsste verteidigt werden…

„Dummköpfe sind nicht lernwillig, sie verteidigen nur ihre plumpen Vorurteile.“

Kürzlich erklärte mir ein Bekannter, dass sich ein „schwieriger Typ“  nun geändert hätte. Er habe mit ihm gesprochen! Wenn das so einfach wäre, bräuchten wir für solche Fälle weder Psychiater noch Psychiatrien. Wenn der Glaube Berge versetzt, dann ganz bestimmt in diesem und in gleich oder ähnlich gelagerten Fällen nicht! Man darf schon ein bisschen naiv sein, doch Dummheit ist nicht zulässig! Der schwierige Typ wird sich nicht mehr ändern. Dafür würde ich eine Wette eingehen!

Könnte Dummheit Velo fahren, müsste einer den ganzen Tag bremsen, sogar bergauf!

Zurück zum Brief: Herr R. war längere Zeit in U-Haft, sowohl in Kriens, als auch in Lenzburg. Kürzlich wurde er in den Kosovo ausgeschafft. Der Grund soll ein Auftragsmord gewesen sein. Der Journalist K. L. schrieb genüsslich jede Veränderung in die Zeitung.

Nun verlangt die Bevölkerung, dass über Starftaten und Straftäter korrekt informiert wird. Sie verlangt aber nicht danach, dass die Angehörigen des Straftäters  durchs Feuer laufen müssen, nur weil ein Angehöriger verurteilt wurde. Herr K. L. müsste daran interessiert sein, Opfer zu schützen. Aber in einer Zeit, in der Der Täterschutz mehr Gewicht bekommt, als der Opferschutz, lässt sich Geld verdienen, indem  Zeitungen gefüttert werden. Die Moral gibt  Herrn K. L. recht! Die Moral wird durch jene bestimmt, die das Sagen haben.

Ethik allerdings ist etwas radikal anderes! Es entspricht dem Harmoniegesetz im Menschen. Es drückt sich u.a. durch die innere Balance aus. Wer dagegen verstösst, bekommt es mit dem Gewissen zu tun. Wer das Gewissen unterdrückt, wird zum pathologischen Fall. Im Extremfall gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Unterdrücker implodiert – er bringt sich um, oder er explodiert, dann bringt er andere um!

Anders sieht es mit der ethischen Verantwortung aus! Die Familie  Raja würde vielleicht besser beim Arbeitgeber von K. L. vorstellig. Hat dieser weder Einsehen noch Vertändnis wäre der weitere Schritt, an eine Ethikkommissionzu gelangen.

„(…) Der Schweizer Presserat steht dem Publikum und den Medienschaffenden als Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen zur Verfügung. Der Presserat hat die Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten veröffentlicht, ein Regelwerk zur journalistischen Berufsethik für die Schweiz. Link: Schweizer Presserat.)“

Es gäbe auch die Ombudstelleals ein freiwilliges Selbstregulierungsorgan des Medienkonzerns Tamedia. Sie nimmt Beanstandungen des redaktionellen Inhalts und der Werbung in den deutschschweizer Publikationen sowie in 20 minutes und 20 minuti entgegen. Link: Ombudstelle von TA-Media

Die Schweizerische Lauterkeitskommission ist eine unabhängige Institution der Kommunikationsbranche zum Zweck der Selbstkontrolle in der Werbung. Jede Person ist befugt, kommerzielle Kommunikation, die ihrer Meinung nach unlauter ist, bei der Lauterkeitskommission zu beanstanden. Link: Schweizerische Lauterkeitskommission

Wie K. L. so tickt: Er berichtete über eine namenhafte Hergiswiler Persönlichkeit. Er soll in New York von der Polizei in in einem Hotelzimmer in eine Falle gelockt worden sein. Dort soll er sich sexuell an einem kleinen Mädchen vergangen haben. Laut K. L. soll sich der Täter hinter Gitter befinden.

Es geht auch pietätslos: In australischen Gewässern soll eine mit Drogen beladene Segelyacht aufgebracht worden sein. Der Skipper soll an diesm Tag seinen Vater in Hergiswil durch den Tod verloren haben. K. L. schrieb zwischen Tod und Beerdigung, dass der Sohn vor Australien verhaftet worden sei und, dass er laut den dortigen Gesetzen lebenslang eingesperrt werde. Seine Mutter „durfte“ die Angelegenheit in der Niwaldner Zeitung lesen!

„(…)Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht.)“

In diesen Tagen ging erneut ein Aufschrei durch Hergiswil. K. L. macht munter weiter… erst meldete er sich via Leserbrief über die Gemeinderatswahlen, allerdings mit dem Vornamen seines Bruders! Die Leser und Kenner der Szene liessen sich jedoch nicht täuschen! Sie erkannten den wahren Schreiber sofort!

Verursacht er einen Schaden der Allgemeingut ist, versucht er in fantasiereichen Überlegungen ein technisches Versagen einer Steuerung zu konstruieren. Ziel: Beteiligung deran den Kosten durch Mit-Stockwerkeigentümer…

Es ist interessant, den Erstberuf von K. L. zu kennen. Dort profitierte er offenbar von einer beschützenden Werkstatt! Er genoss seine Freiheit. Um den Job musste er nie bangen. – Das Muster kommt mir bekannt vor!

Es scheint, dass mit der Rundumkeule ohne Rücksicht auf Verluste Geld zu verdienen ist – koste es, was es wolle!

Die Volksseele ist feinfühlig. Glünggis erkennt sie sofort. Sie sind für den Rest der Zeit für sie abgeschrieben. So wahrscheinlich auch Typen wie K. L. – und seines  Gleichen!


Der Schacher Seppeli

Wir kennen weit herum das Lied vom Schacher Seppeli, welches Ruedi Rymann ungewollt berühmt machte.

Rudolf «Ruedi» Rymann (* 31. Januar 1933 in Sarnen; † 10. September 2008 in Giswil) war ein Jodler, Sänger und Komponist aus Giswil im Kanton Obwalden. Als einer der bekanntesten Schweizer Jodler ist er auch in den USA, in Japan, Südkorea und  Brasilien aufgetreten. Das Lied auf you tube.

Ruedi war Knecht, Bauer und Käser und als Rentner war er noch Wildhüter. Neben der Jagd war das Schwingen sein Hobby. Er war selbst Schwinger und gar Präsident des Brünigschwingets. Sepp sagte kurz vor seinem Ableben, dass er wohl doch ab und zu ein Schnäpsli zu viel genommen habe… Mehr Ruedi Rymann, hier!

Wie so oft: Schacher Sepplis Familie ging leer aus!

Der Songtext:

I bi dr Schacher Seppäli
im ganze Land bekannt
bi friäner s flettischt byrschtli gsi
jetzt bin I ä Vagant
bi z friede wenn I z nacht im Stroh
am Tag mis schnäpsli ha
und wenn dr Herrgott Gsundheit schänkt
s isch alls was bruycht, jaja.

S gaht uf der Wält gar artig zyä
i has scho mengisch gseh
dass d Liit wäg dem verfliächte Gäld
änand tiänd schiili weh
wie scheen chennts doch hiä unne sy
dr Vogel uf em Bäum
er singt chum liäg dis ländli a
die Schwiiz isch doch än Träum.

S isch mänge hyt en riiche Maa
doch morn isch s leider so
er stirbt und miäss sis liebi Gäld
jo alls hie unne lo
mer treit en ufä Chilehof
grad näbä ärmste Maa
ä jedä miäss as gliich Ort hi
s isch sicher wahr, jaja.

Wie gleitig gaht die Ziit verbii
es Jährli und no eis
es dunkt eim s sett nid megli sy
bald bin I scho nä Greis
und chum I de vor d Himmelstür
und wott ich ine gah
so riäffe-ni hey, Peterus!
Dr Schacher Sepp isch da.

Und chum I de vor d Himmelstür
stoht breit dr Petrus da
er riäft mer züä hey, sali Sepp!
Bisch dui nun äu scho da
chum nume ine chum und legg
dis Himmelsgwändli a
diä arme und verlassne Liit
miänds scheen im Himmel ha.

Diä arme und verlassne Liit
miänds scheen im Himmel ha.

In der Segelfluggruppe Nidwalden hatten wir einen eigenen „Schacher Seppli! Mindestens einen echten Sepp! Sepp Ming! Und Sepp behherrschte den Schacher Seppäli exakt wie Ruedi Rymann!

Sepp und Marie in Tramelan 20.06.82

Sepp hatte einige Gemeinsamkeiten mit Ruedi Rymann. Doch mit den „Schnäpsli“ war Sepp äusserst zurückhaltend! Ihn bodigte Ein Auto, las er zu Fuss auf dem Weg zur Arbeit einen Fussgängerstreifen überquerte… Als Verdingbub war er bei einer Bauernfamilie unter gebracht, kannte den Umgang mit Tieren und er hatte ein gutes Musikgehör. Mit seinem „Schiffer-Klavier“ verdiente sich Sepp schon in jungen Jahren etwas Feuchtes in die Kehle, ohne den Geldsack strapazieren zu müssen!

Sepp, schon früh ein tüchtiger Handörgeler

Wir wissen, dass er nicht nur in der SGN vorjodelte und musizierte. Es schlug ihn im Land herum und mit der Käseunion als Werber bis in die USA!

Sepp auf Rinderbühl – Foto: Chrigu. Hählen

Nebst der Handorgel übte er sich auch mit der

Sepp der Alphorner, Foto: Archiv v. Peter Ming

„Milchpreis-Sirene“ (nach Edi Lischer), dem Alphorn. hatten die Segelflieger Gäste zu einem Anlass geladen, dann war Sepp stets zur Stelle. Nicht nur als Mitorganisator, sondern als Allein-Unterhalter! Egal, ob Alphorn, Handorgel oder ein Jodel, abgeschlossen mit einem kräftigen „Juiz“ – auf Sepp war stets Verlass!

 

Räteflugtag 1984, Sept. 22  mit dem Alphorn, Foto: aus dem SGN Gruppenbuch- die Ehemaligen v. links: … ,Herbie Odermatt, Sepp Ming, Albert Camenzind, Walter (Wädi) B. Ziegler u. Hansruedi Rüetschi, Chef der DMP Buochs-Ennetbürgen
Absenden 75; Sepp ist mit dem Alphorn mit von der Partie – Bild: Gruppenbuch der SGN

Sepp in welschen Landen…

Sepp mit Pferden – Übung praktischer „Führungseigenschaften“! – Foto: Archiv Peter Ming

Sepp strahlte Selbstsicherheit und Vertrauen aus. Marie ging ihm auf den „Leim“! Sie waren auch in ihrem Glück bescheiden!

Sepp und Marie vereint; Foto aus dem Archiv von Peter Ming

Der Schacher Seppli will geübt sein!

Der Schacher Seppli will geübt sein!
Früh übt… Artisten nummer à la Sepp; später fand eine Steigerung statt.das Jüngste, Erika, beherrschte den Kopfstand auf Sepps Händen! – Foto: aus dem Archiv von Peter Ming
Sepp mit einem Kameraden auf der Bergtour; er konnte überzeugen und den Weg aufzeigen! Foto: Archiv Peter Ming
Sicher ist sicher… Sepp sichert den Kameraden – Foto, aus dem Archiv von Peter Ming

Sepp sah sich die Berge nicht nur unter dem Schweisse des Angesichts an, sondern auch aus der Luft!

Sepp im B4, Engadin, 20.7.74 – Foto Hans Märki +

Wenn’s sein musste, dann auch nur nach Instrumenten!

Flug nach Instrumenten mit Christian Hählen (Foto: Chrigu Hählen)

Wir lernen Menschen kennen und wir lernen sie schätzen. Es kommt die Zeit, in der wir sie verlieren! Sepp gehört in diesen Kreis. Mit sehr kleinem Schulrucksack erreichte er das maximal Mögliche! Sepp ist längst auf der berühmten Wolke 7, vergessen tun wir ihn nicht!

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Eine Stimme aus dem „All“:

„(…) Caro Erberto; Ausnahmsweise wieder einmal ein speditives Feedback. Dein Herbeizoomen von Menschen ist stets spannend und berührend. Vor allem bei solchen, wo wir auf unserer Zeitreise ein paar Etappen gemeinsam zurückgelegt haben. So auch mit Sepp Ming; danke für den ergänzenden „curricoolen“ Rückblick.

Ab einem gewissen Alter kann einer bei sich oder anderen immer wieder wie ein roter Faden gewisse Parallelen entdecken. Ming war zweifellos ein spezieller Mensch – ich habe ihn von seiner eigensinnigen Seite her wahrgenommen. Das konnte auch positive Impulse auslösen – niemand weiss das, im fliegerischen Umgang mit Sepp, besser als du, Herbie. Und auch ich habe entsprechende Erinnerungen an ihn, doch eher umgekehrt zu jener grad oben angedeuteten.

Spezielle Menschen sind halt eigensinnig, sonst sind sie nicht speziell. Sepp war ausserdem der Prototyp eines Multitalents… and all that by making himself. – Schade, dass Sepp so saublöd sterben musste….„la forza del destino“! Das gilt für uns alle – nur haben wir bis jetzt ein wenig mehr „Schwein“ gehabt.

Herzliche Grüsse aus dem Sopra Ceneri – Roberto S.


Einstein, ein klares Wort

Ein klares Wort

Ergo: Lass Idioten wie den Gockel auf dem Misthaufen stehen, von wo aus sie in stinkiger Umgebung ihrem dünkelhaften Stolz frönen mögen, bis sie selbst als „Denkmal“  ihres selbst gewählten Sockels fallen!


Steiruite (Artemisia) – Kräuterbrand

Steiruite (Artemisia)
Steiruite Kräuterbrand

Steiruiteschnaps ist ein eher seltenes Tröpfli. Ich entdeckte es im Bünten-Chäller in Sarnen. Wer sich damit nach altem Gebrauch kurieren will, hat jetzt eine Bezugsquelle. Die Zutaten: Kräuterbrand und Steinruite (Artemisia) 40 Vol%. Produzent: Schürch Getränke AG, Rothenburg


Das Monster

Das Monster, Ruedi Gysi

 

Monster sind Gestalten,

deren Zellen nicht mehr schalten,

bei ihnen setzt das Denken aus,

ihr Handeln ist ein Graus.

Beim jungen Mann aus Rupperswil,

war Mord und Folter wie ein Spiel.

Was muss im Kopf wohl vor sich gehen,

die Tat die kann man nie verstehen.

Nun beginnt auch das Theater,

mit dem gescheiten Psychiater.

Man möchte es probieren

und das Monster therapieren,

damit will man belegen,

Therapien sind ein Segen.

Man versucht mit Pillen,

die Mordeslust zu stillen.

Man muss zum Täter Sorge tragen,

darf seine Psyche ja nicht plagen.

Es zeigte die Vergangenheit,

der Täter bleibt Gewaltbereit.

Aus diesem Grund ist sonnenklar,

es gibt kein geschenktes Jahr.

Wer eine solche Tat begangen,

soll keine Freiheit mehr erlangen,

darum lasst alle die Berater,

hört ja nicht auf den Psychiater.

Dieses Monster es soll sitzen

und in der Zelle schwitzen.

Ruedi Gysi, 14. März 2018

Es gibt immer welche, die an die Veränderungsfähigkeit von Menschen glauben. Doch was fest „verdrahtet“ ist, ändert sich nicht von selbst. Dies gilt besonders dann, wenn die „Veränderung“ lediglich aufgrund eines einzigen Gespräches erfolgt sein soll. Die Störche lassen grüssen und die Monster leben weiter und sei es „nur“ wie schlafende Hunde…!


Genau hingeschaut