Ein Staustrahltriebwerk für Flugmodelle

1957 wurden Baupläne für den Selbstbau eines Staustrahltriebwerks (pulse jet engine) im „Hobby, Magazin der Technik “ abgebildet. Dazu gehörte eine detaillierte Beschreibung. Als damalige Modellbauer waren wir mit Laubsäge, Schnitzmessern, Japanpapier, feinen Kiefernleisten. Balsaholz, feines Sperrholz, Scheifpapier UHU-hart und Glutofix sowie mit Stecknadeln, Klebestreifen, Hammer und Zange „bewaffnet“. Für den Bau dieses Triebwerks fehlten die Voraussetzungen wie man sie in einer mechanischen Werkstätte vorfindet.

Während der Lehre waren diese Voraussetzungen erfüllt. Bei mir stand die Aufgabe des Modellbaus bevor. Ich konzentrierte mich auf den Segelflug. Zwei Abende war ich im Baulokal der SG Nidwalden und führte, anfänglich unter Anleitung, Wartungs- und Unterhaltsarbeiten durch. Für sechs Arbeitsstunden konnte ich mit der Vergütung einen Start an der Winde mit dem Doppelsitzer finanzieren. Für einen Start im Baby brauchte es „nur“ vier Baustunden! Zwei weitere Abende, oft auch am Samsatg, war ich bei einem Fahrlehrer tätig. Autos reinigen, auftanken, Ölwechsel und so.

Es erschien dann eines Tages Edi Korner, seine Geschwister nannten ihn den „kleinen Düsentrieb“,  mit einem fertigen Staustrahltriebwerk. Sie entsprach etwa der Furrerdüse.

Edi Korner, um 1958

Es war sehr zu schwer, weil es aus aus Zollrohren gefertigt war und es konnte nicht gestartet werden.  Ich befasste mich mit den Einzelteilen und stellte fest, dass das Flatterventil ausgebrannt und ausgefranst war.  Es hatte die Funktion verloren. Also stellte ich in „Hosensackarbeit“ ein Flatterventil her und bald ein zweites. Die „Maschine“ war mit einer Zündkerze eines Autos bestückt. In einer Garage fand ich einen Funkeninduktor. Bei ersten Versuchen in der Garage Gabriel in Beckenried war mir Franz Gander behilflich. Viel mehr als einzelne Knalle, die wesentlich lauter als ein Schuss aus einem Karabiner waren, brachten wir nicht fertig und das Flatterventil wies bereits einige Schäden auf.

Zum Starten des Triebwerks benötigen wir Druckluft und den Funkeninduktor, also zwei Mann! Für den Flug kamen zwei weitere dazu: Der Steuermann an den Fesselflugleinen und einer, der das Modell festhalten musste, bis das Kommando „Start!“ gegeben wurde!

Mit den Erkenntnissen ging ich zu Edi und schlug vor, eine leichtere Variante herzustellen. Ediwar sofort bereit, denn er roch ein „Geschäft“ dahinter. Im Handeln war er tüchtig. Der Plan war ein anderer, das Prinzip gleich. Anstelle der Zollrohre verwendeten wir Restbleche (ChroMo) aus der Produktion des Pilatus P-3 Schalldämpfers  für Brennkammer, Konus und das Strahlrohr. In der Schweisserei fanden wir Profis, die uns Schweiss- und Hartlotarbeit für ein grosses Bier anboten. Die Umformung der Bleche durften wir in der Spenglerei mit persönlichen Tips von Meister Hans Peter vornehmen. Der Düsenkopf fertigte Edi in der Mechanischen Werkstätte. Meine Aufgabe war es, diverse Drehteile anzufertigen, was in der Lehrwerkstatt bewerkstelligt wurde. Ich sollte mich auch um das Flatterventil kümmern. In der Folge baute ich einige Hilfwerkzeuge mit denen Flatterventile gestanzt ausgeschnitten und aussen gerundet werden konnten. Am Ende musste der Federstahl so bearbeitet werden, dass das Flatterventil absolut flach auch er Anreisspatte auflag. Der Aufwand lohnte sich, denn musste man dieses Teil einkaufen, ging es schnell ins Geld! Es waren verschiedene Zeichnungen im Umlauf. Eine davon, die etwa unserem Triebwerk Nr 2 entspricht:

Staustrahltriebwerk

Für Edi lag die Motivation anders. Er wollte  Handel betreiben. Darin war er stark.

Etwa später beschrieb Helmut Appelt, auch im „Hobby“ ein Fesselflugmodell mit Staustraglrohr. Edi baute dieses Model. Parallel dazu entstand ein zweites Triebwerk. Diesmal war es leichter! Das Endprodukt sah so aus:

Flugplatz Buochs Ende 1959 oder 1960; Walter Korner (li) Hans Stocker,  Modell mit Staustrahltriebwerk; Das Flugmodell wurde nach Zeichnungen von Hekmut Appelt nachgebaut, die im Hobby, Magazin der Technik etwa 1959 abgedruckt waren. Das Triebwerk wurde 1957 im Hobby inkl. Pläne abgebildet. Das Flugmodell war über dem Rumpf mit einer Asbestschicht versehen.

Edi war der Pionier in Nidwalden, was Fesselflug mit einem „Pulso“ betraf. Auch sonst baute er seine Flugmodelle sehr sorgfältig und exakt.

Staustrahltriebwerk auf Flugzeug PL35 – das war das Vorbild

Die Funktion des Teibers:

1.3 Pulso- Stahltriebwerke („Schmidt Argus Rohr“) bleiben bestimmt auch nur für wenige Liebhaber und Spezialisten extravaganter Antriebe von Flugmodellen vorbehalten. Entwickelt und eingesetzt als Antriebssystem des Waffensystems „V1“ im 2. Weltkrieg, (heute ohne Bedeutung). Anlassen durch Ein- oder Anblasen und Zünden verschiedener Art!

Schmidt-Argus Rohr, Hobby um 1957

Hier eine Versuchsanlage: https://www.modelisme.com/forum/aero-thermique/185981-reacteur-pulse-jet-hobbyking-65-a-2.html

Brenkammer und Schubrohr werden beim Betrieb hellkirschrot (800 bis 830° C!) bis hellrot ( 830-880°C!). Auf dem Bild ist die Druckluftzufuhr angeschlossen.

Ein anderes Kaliber

1.3.1 Das Prinzip (laufendes Triebwerk): In einem Rohr definierter Länge, Durchmesser, Form– befindet sich ein Ventil. Hierdurch gelangt das Kraftstoff- Luftgemisch in den Brennraum und entzündet sich. (heisse Restgase, glühende Brennkammer) Der Verbrennungsdruck schliesst das Ventil, und die Verbrennungsgase strömen mit hohem Druck und durch die Form (Venturieffekt) hoher Geschwindigkeit durch das Ausstoßrohr ab. Hierdurch wird im Brennraum ein Unterdruck erzeugt, wodurch über das Flatterventil erneut frisches Gemisch gelangt. Entscheidend ist also die Schwingung der Gassäule im Rohr, die besonders durch die geometrischen Verhältnisse bestimmt und erst möglich wird.

Es ist zu erkennen, dass nur eine nahezu konstante (geringe Änderung der Schallgeschwindigkeit durch Druck- und Temperatureinflüsse) Zündfrequenz möglich ist.  Ausgeführte Modell- Pulso- Strahltriebwerke arbeiten je nach Baugrösse mit ca. 200-300 Zündungen/Sekunde. ( 5-6 Mal mehr als bei der V1!). Der dabei entstehende sonore Schallpegel kann Werte weit jenseits 120 db erreichen.

1.3.2 Die Leistung (Schub) variiert beträchtlich. Es verwundert auch nicht, dass der Standschub relativ gering ist. (Es wird ein fast unkomprimiertes Gemisch zur Zündung gebracht) Modelle dieser Art werden darum mit Startvorrichtungen (Katapult) gestartet. Hierdurch wird ein gewisser Staudruck am Lufteinlass und somit eine Leistungssteigerung erreicht und somit das Leistungsdefizit in dieser Phase überbrückt. Erst einmal in der Luft kommt es dann schnell zu einer enormen Leistungsentfaltung, denn jeder Geschwindigkeitszuwachs bedeutet höheren Staudruck am Lufteinlass, mehr Luft- Kraftstoffgemisch im Brennraum, mehr Leistung. Geschwindigkeiten über 400km/h => 111 m/s und eine beeindruckende Geräuschkulisse sind Ausdruck dieser Leistung. Bleibt die Frage der Beherrschbarkeit aus technischer wie auch mentaler Sicht, denn Entscheidungsspielräume bleiben für den RC- Piloten mit Fluglagensichtweiten von ca. re. 500m + li. 500m nicht mehr. Aus: https://www.grin.com/document/20961

Ein interessanter Bericht von Arnold Wirz hat die OGS Seebach veröffentlicht

Siehe auch den Beitrag : Rüsch JR-4 Pulso-Jet

Eine praktische Anwendung war die Fi 103;  V1 im 2. Weltkrieg. Technische Daten findet man hier.  Verbrennungsfrequenz 40 bis 50 Brennzyklen/Sekunde

Ein weiteres Experiment war die französische „Griffon„. Es gab auch russische und amerikanische Projekte.

Das Interesse an Staustrahltriebwerken im Modellbau hat sich auf einige Spezialisten reduziert. Frei fliegende Modelle tragen eine grosse Brandgefahr in sich. Ausserdem ist das Hantieren mit rotwarmen Triebwerksbereichen heikel.

Der oben Erwähnte:  Im Gedenken an Hans Stocker

*****

Caro Eriberto und geschätzte Kollegen
danke für die interessanten und mir bislang unbekannten Einzelheiten über die (Modell) Pulsations-Antriebe dieser Art in den späten 50er Jahren, welche in den anderen schweizerischen „Erdteilen“ ausprobiert worden sind.
Wir alle waren von dieser Art Triebwerk begeistert und haben viel Zeit in dessen Herstellung und (meist erfolglose) Erprobung hineingesteckt.
Es war damals halt noch nicht möglich sich im Internet auszutauschen, ein jeder war meist ein Einzeltüftler. Immerhin mag auch mich an die die Zeitschrift Hobby, den Junior, etc. erinnern.
Der Fiat Ciinquecento mit der Schämpis-Flasche ist süss, eh natürlich nicht, es sei denn es ist Moscato drinn, der kann ja auch ganz schön anschieben.
Ich wünsche allen ein gutes Jahr – angenagt und angenippt haben wir es schon.
Roberto

An das Flatterventiltriebwerk von Edi kann ich mich noch sehr gut erinnern. Mit einer Velopumpe wurde das Triebwerk mühsam gestartet. Wenn es dann endlich lief stellte es nach einem Viertelkreis ab und das Echo hallte vom Herdernwald. Wahrscheinlich wurde durch die Zentrifugalkraft die Benzinzufuhr unterbrochen. Toni Zimmermann, Ennetbürgen.

Mit grossem Interesse habe ich den Bericht aus
alten Zeiten gelesen. Ich erinnere mich gut daran, denn ich war auch
meistens dabei bei den lautstarken Versuchen.

Franz Korner, Buochs


Im Gedenken an Hans Stocker

Hans Stocker verschrieb sich dem Fesselfug. Er blieb dieser Sparte sein Leben lang treu. Nun hat uns Hans im Dezember 2019 verlassen. Es war Roberto S. der die Info zu mir trug.Ich begegnete Hans im Herbst 1960 auf dem Flugplatz Buochs. Edi Korner baute ein Staustrahltriebwerk und das passende Fesselflugmodell (nach Helmit Appelt) dazu. Die Pläne dafür waren im „Hobby, Magazin der Technik“ abgebildet.

Staustrahltriebwerk

Das oben abgebildete Triebwerk entspricht ziemlich genau jenem, das wir bei Pilatus in „Hosensackarbeit“ angefertigt hatten. Es war Edi Korners Idee.  Ich stellte einige mechanische Teile und das Flatterventil dafür her. Da dieses nach jedem Start ausgewechselt werden musste, fertigte ich einige Hilfswerkzeuge dafür an. So konnten wir diese in Serie herstellen. Die Brennkammer und das Strahlrohr wurde aus Abfallblechen des Pilatus P3 – Auspuffs hergestellt. In der Schweisserei fanden wir Profis die für ein Bier uns gerne Hartlöt- und Schweissarbeiten ausführten. Der Konus wurde in der Spenglerei hergestellt und das Endrohr wurde ebenfalls da vorgefertigt.

Hans Stocker rechts und Walter Korner, Modell mit Staustrahltriebwerk, erster Start.

Als es um den ersten Start ging, stiess Hans Stocker zu uns. Im Bild erkennen wir Walter Korner, dar das Trieberk mit einer Lörlampe startet. Rechts, Hans, der das Geschehen und die Neuheit interessiert  beobachtet und das Modell bis zu Kommando „Start“ festhält.

Als das Modell, von Edi Korner geschickt gesteuert wurde bis der Tank leer war, kam kurze Zeit später der Betriebswächter David Baumgartner auf dem Militärvelo, bgleitet von seinem Schäferhund und fragte verduzt, ob da etwa ein Düsenflugzeug vorbeigeflogen oder gelandet wäre, er könne keines sehen…. Nachdem er aufgeklärt war, verzog er sich in sein Wachhäuschen bei der Pforte der DMP. Das Pulsotriebwerk machte einen ohrenbetäubenden Lärm. Damit ohne Selecton und Pamir zu hantieren,  war sehr fahrlässig! Übrigens: Gelegentlich liessen Mitglieder Segelfluggruppe Nidwalden, die zum Teil auch Modellflieger waren, ihre Modelle fliegen wenn wir Segelflugbetrieb angemeldet hatten. Die „Regierung“ der DMP liess uns gewähren. Entsprechende Verträge hatten wir nicht! Es ging alles sehr unkompliziert zu! Heute ist es etwas anderes! Der Luftraum ist bald so reguliert, dass man im Regelwerk stecken bleibt!

Eine erste Düse war zu schwer. Es wurden Zollrohre verwendet. Die Zündung erfolgte mittels eines Funkengenerators den wir in einer Garage auftrieben und einer Zündkerze. Bei der zweiten, leichteren Version erfolgte die Zündung mittels einer Lötlampe. Ein brennender Lappen ging notfalls auch. Eine weitere Möglichkat war der Einsatz einer Wunderkerze. Wir zogen die Lötlampe vor.

Dank Katharinas Spürnase kam ich via Roberto zu folgender Info:

Die Website „fesselflug.ch“ wurde vor geraumer Zeit von unserem lieben Freund und Kameraden Hans Stocker „erfunden“ und publiziert. Über viele Jahre ein treuer Fesselflieger im Herzen hat Hans zu unserer gemeinsamen Sache auf seine Weise viel beigetragen. Seine innere Haltung zu den

Hans Stocker

Fesselfliegern hat ihn, als Mannschaftsleiter der schweizerischen Nationalmannschaft, im Jahr 1994 bis an die Weltmeisterschaft nach China gebracht. Hans ist einer der Eckpfeiler unserer Gemeinschaft und wir sind ihm zu Dank verpflichtet.

Vor kurzem hat nun Hans Stocker entschieden, die Fackel weiter zu geben und die schweizerische Fachkommission für Kreisflug des SMV ist stolz, die Website „fesselflug.ch“ ab dem 1. Januar 2009 als verantwortlicher Herausgeber weiterführen zu dürfen.

Januar 2009, FAKO des SMV

Roberto kannte Hans noch von der Ausbildungszeit, als der Flugmodellbau das Interessean der Fliegerei wie ein Virus weiter trug. Roberto war zu meiner fliegerischen Anfangszeit in der SG Nidwalden aktives Segelflieger-Mitglied. Später wechselte er zur SG Luzern und blieb ihr treu, bis diese aufgelöst wurde. Noch heute verwaltete er die Akten der SGL. Die beruflichen Ausrichtungen liessen uns etwas aus den Augen gleiten. Hans zog es zur Swissair, später SR-technics, Roberto traf ich später bei den Segelflugveteranen wieder. Seither tauschen wir regelmässig Wissenswertes aus. Hans Stocker ist mir im Laufe der Jahre fast gänzlich aus den Augen entschwommen. Ich denke gerne an ihn zurück!
Adieu Hans!

Roberto:

….

Liebe Kollegen
Es ist die Jahreszeit des Sterbens.

Ich weiss nicht, ob jemand von euch Hans Stocker gekannt hat.

Zusammen haben wir die Berufsschule in Luzern besucht.
Vom ersten Lehrjahr (1954) an haben wir miteinander Modellflugzeuge gebaut.
Vor allem Kreisflugmodelle, zuhause und in der Modellfluggruppe Luzern, in der alten Kaserne.
Hans ging zur Swissair, SR-Tecnics und blieb Zeit seines Lebens dem Kreisflug treu.
Wir haben Hans zum letzten Mal im Oktober besucht.  
Katharina und ich nahmen an der Abdankung teil.
Nach der Innerschweiz vorweihnächtliche Grüsse
Roberto

Von Hans Stocker weiss ich nichts zu berichten, ich sah ihn nur wenige Male auf hier auf Tschuttiplatz. Aber am 25. Dezember war ich mit unserem Sohn und meinem Enkel auch auf diesem Tschuttiplatz. Das Christkind brachte ihm eine neue Drohne, weil das erste Modell im Geäst eines hohen Baumes in Luzern festsitzt. Hier durfte ich die Drohne starten und in einem Schwebeflug das Gefühl am Steuer angewöhnen. Ich stand also genau an derselben Stelle wie Hans Stocker und Roberto einst, allerdings auf dem Kunstrasen. Darunter ist die grösste leer stehende Einstellhalle vom Kanton. So ist mir die Erinnerung an Hans bewusster geworden.

Die anschliessende Flüge wurden durch den kräftigen Wind unendlich erschwert und der Sohn konnte eine Umkehrkurve nicht mehr rechtzeitig beenden, so dass eine Kollision am Maschenzaum vor dem „Dr. Zumbühl-Haus“ das Spiel beendete. Die Drohne konnte wieder repariert werden und ist wieder flugtauglich.

Fredy

 


Das Klima hängt derzeit vom CO2 ab ?!

Warum? Weil die Klimaforschung verpolitisiert ist. Politiker, Medienleute, Einflussreiche, Fachleute und Laien befinden sich im Herdentrieb. Die Herde heisst CO2. Man erklärt den Menschen den Teufel an der Wand. Also werden Märchen erzählt. Die Märchen sollen zum Ziel haben, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen um das „Klima zu retten“. Die Methode ist  wohl Religionen abgeschaut worden. Moderner Ablasshandel der da entsteht? Eher eine Gehirnwäsche! Fragen wir Leute auf der Strasse, ist die Meinung meist einhellig. „Es ist sehr gefährlich, das mit dem CO2!“  – Es ist der Grund, weshalb sich das Ozonloch vergrössert!“ – „Furchtbar, was die Menschen da täglich anrichten!“ Woher wissen Sie dies alles? „Täglich wird in den Medien darüber berichtet!“ Fernsehen, Radio, Social media, Tageszeitungen, Botschaften von Politikern, Unternehmern, Industriellen…! „Dem Volk“ würde eine bessere Medienkompetenz gut anstehen!

„(…) Dass das CO2 die Schuld am Klimawandel trägt, ist bei den Politikern nahezu Konsens. Diplomaten und Atomkraftmanager, Umweltverbände und EU-Beamte auf dem Klimagipfel in Kopenhagen zweifeln nicht an der Theorie des IPCC, dass ein Überschuss an CO2 , der aus Kraftwerken, Fabriken und Autos aufsteigt, den Treibhauseffekt verstärkt und es dadurch bald zu warm auf der Erde wird. …)“ 1)

Es sei auf auf den „Climategate“ genannten Skandal um Datenmanipulation beim mächtigen britischen Klimaforschungsinstitut CRU (Climate Research Unit), hin gewiesen.

Wer sich gegen eine Ideologie stellt, wird vernichtet!

„Politiker mögen den Gedanken nicht, dass wir Menschen den grössten Teil des Klimageschehens nicht beeinflussen können“ 1)

„(…) Der Physiker Svensmark gehört zu den Wissenschaftlern, die den Einfluss des Kohlendioxids (CO2) für überbewertet halten. Dafür wurde er über zehn Jahre lang von den führenden Köpfen des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) ausgegrenzt und diffamiert. Die politisch vorherrschende Forschergilde behandelte ihn wie einen Paria. Erst als man seine Befunde nicht mehr beiseiteschieben konnte, mussten sie ihm ein wenig Anerkennung zollen. …)“ Welt.de 1)

Das Nasa-Foto zeigt Sonnenaktivitäten in der äußeren Atmosphäre der Sonne. Henrik Svensmark zufolge ist ein zunehmendes Magnetfeld der Sonne Ursache für den größten Teil des Anstieges der globalen Temperaturen. Quelle: dpa

Laut Svensmark ist die kosmische Strahlung an der Bildung von Wolken in den unteren Schichten massgeblich beteiligt. Ausserden spielt die Sonnenaktivität eine grosse Rolle.

kurven-korrelation-sonnenflecken-u-kosmische-strahlung (arte)

Behauptung: „Die Erde kühlt sich schon wieder ab“

Behauptung: „Die globale Erwärmung hat gestoppt, und es beginnt eine Abkühlung. Kein Klimamodell hat eine Abkühlung der Erde vorhergesagt – ganz im Gegenteil. Das bedeutet, dass die Prognosen für das künftige Klima nicht verlässlich sind.“ Henrik Svensmark

„(…) Das IPCC bezeichnet sich selbst als eine wissenschaftliche Einrichtung [1], die keinerlei eigene wissenschaftliche Arbeiten durchführt. Seine Finanzierung wird durch Beiträge von WMO, UNEP und UNFCCC getragen. Das IPCC arbeitet also eigentlich wie die Fachzeitschrift einer wissenschaftlichen Vereinigung. Bereits die Aussage, IPCC aims to reflect a range of views and expertise“, formuliert eine ausdrückliche Einschränkung für die dort ausgewählten wissenschaftlichen Beiträge zur Klimagenese unserer Erde, denn es geht in dem formulierten Auftrag an das IPCC offenbar gar nicht um das vollständige Spektrum (the [full] range) der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wissenschaftliche Arbeiten, die keine Klimakatastrophe abbilden, erfahren beim IPCC deshalb auch keine gleichberechtigte Würdigung. Das IPCC reduziert sich also selbst auf eine Art übernationale Werbeagentur für einen monokausalen CO2-Klimaantrieb und erfüllt damit konsequent seinen ursprünglichen politischen Auftrag, nämlich ein klares wissenschaftliches Szenario für den verkündeten Klimawandel aufzustellen („… a clear scientific view on the current state of knowledge in climate change …“). Herr Uli  Weber bezieht sich nur auf die Sonne! Er müsste jedoch auch die globale Strahlung berücksichtigen, die nach Swensmark für die Bildung von Kondenationskernen und die Wolkenbildung in der Atmosphäre verantwortlich ist, brücksichtigen! Aus dem folgenden Diagramm ist der 11-Jahreszyklus (Schwabe-Zyklus) der Sonne ersichtlich, das auch erkenntlich macht, dass die Sonne als Energielieferant keine konstante Enerie abgibt, wie es der Weltklimarat gerne sähe!

Der Weltklimarat nimmt an, dass der Treibhausgasausstoss alleine für die Erderwärmung  schuldig ist. Das wäre bestimmt zu hinterfragen!

Solarrstrahlung nach Makiko Sato u. James Hansen, weber 1) – man wählte einen groben Massstab um die Temperaturabweichung aufzuzeigen! Sie beträgt rund 0,45° C pro 35 Jahre!

Die Sonnenaktivität hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Ist die Sonnenaktivität stärker, wird die kosmische Strahlung, die auf die Erde eintrifft, geringer. Dies wiederum verhindert die Produktion von Kondensationskernen, die für die Wolkenbildung in der Atmosphäre absolut notwendig sind. Weniger kosmische Strahlung =  weniger Kondensationskerne in der Atmosphäre =  weniger Wolkenbildung,  = mehr Sonneneinstrahlung =  grössere Erwärmung der Erdoberläche! Mit CO2 hat die wenig zu tun!

kurven-korrelation-kosmische-strahlung-u-erdtemperaturen (arte)

Unsere Sonnensystem umkreist die Milchstrasse innert eines galaktischen Jahres (ca. 225 Jahre). Sie durchquert Zonen hoher und tiefer kosmischer Strahlung. Die Erde soll zusammen mit dem System während ihrer gesamten Existenz nur 30 Umdrehungen vollenden. Davon hat die Erde bereits 20 mal umrundet. Von der Lebensdauer bleibt also noch 1/3 übrig!

Der Umlauf der Sonne während eines galaktischen Jahres (Q: Wasserplanet)
Die Sonne bewegt sich in eine Zone von geringerer kosmischer Strahlung. Folge: geringere Produktion von Kondensationskernen in der Erdatmosphäre und somit geringere Wolkenbildung mit  weniger Niederschlägen und weniger Abkühlung (nach der Theorie von Svensmark!

Swensmark erklärt seine Theorie und die Umstände mit Ideologen:

So lange man den Menschen einflüstert, was man selbst für gut findet, wird es keine korrekte Diskussion über den Klimawandel geben.
„Kein Irrtum ist so gross, dass er micht seine Anhänger hat“ –  Martin Luther, (1483-1546)
Was nützen Empfehlungen des IPCC an politische Entscheidungsträger, wenn bei der Erforschung der Ursachen „nur“ Teilaspekte beachtet werden?

Die Kernaussage des IPCC Berichts 1995 ist der Satz „Die Abwägung der Erkenntnisse legt einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima nahe.“

Falls Svensmarks Theorie falsch sein sollte, bewiesen hat es noch niemand. Das kann es wohl kaum gewesen sein! Man müsste darüber nachdenken, wie Generatoren für Kondensationskerne zu gestalten wären! Das wäre letztlich wirksamer, als Gletscher mit Planen einzuwintern…

Quelle 1) = Welt

Aufmerksam:

  • Salü Herbie
    Die Welt ist doch die selbe geblieben nur mehr Menschen leben darauf. Die Menschen ticken wie eh und je. Man muss ihnen nur genug Angst machen, dann kaufen sie Ablässe und glauben den Herrschenden alles. Wenn die Politiker herausfinden wie sie den Menschen die Schuld an Erdbeben und den Kontinentverschiebungen anlasten können werden sie noch mehr Steuern erheben können.
    Wie verrückt die Politik ist zeigt sich auch, wenn einerseits die Mobilität eingeschränkt anderseits der Tourismus gefördert wird. B. und mir gefällt es im Moment auf den Malediven ganz ohne Co2 Kompensation und Flugscham
    Gruss W.B.

Fritz Bigler ist nicht mehr unter uns

Fritz Bigler, 14. 03. 1931 – 19.10. 2019

Ich traf auf Fritz Bigler anlässlich vieler Kaderkurse des damaligen L+A, heute BAZL und auch an der Fortbildungen im Rahmmen der Fliegerischen Vorschulung, FVS. Er war Instruktor, Prüfer, Kursleiter, Ratgeber, präziser Analyst und Geradlinigkeit in Person! Wir erlebten ihn jedoch nicht als strengen Beamten. Er kannte die Toleranzgrenzen und er war bereit, diese bei Gegebenheit soweit als zulässig auszureizen. Eine einst vorgesehene Ballonfahrt mit ihm kam leider nie zustande. Es lag an mir, schade!

Anlässlich der Inspektion eines Kurses für die FVS, meldete ich einen gravierenden Vorfall. Bei der Instruktion Vrille Ein- und Ausleiten, drehte unser Schulflugzeug nach. Erst nach den erneuten und exakten Manipulationen „Ein- und Ausleiten“ während des Drehens, konnte die Vrille beendet werden. Anstatt zwei, wurden es sechs Umgänge! Da die Flugzeugnase nur leicht unter dem „Normalzustand“ lag und die Sinkgeschwindigkeit gering war, befanden wir uns in einer flachen Vrille! Es drehte sehr regelmässig – schon fast schön aber es lag ernsthaft Gefahr in der Luft! Es war aussergewöhnlich, lag doch der ermittelte Schwerpunkt ziemlich in der Mitte des zulässigen Bereiches!

Der exakte Instruktor prüfte die Berechnung und den verwendeten Ballast nach. So weit so gut. Nun war eine andere Ursache zu suchen. Es wurde der obere Ausschlag des Höhenruders nachgemessen. Es stellte sich heraus, dass dieser zu gering war (unter dem unteren Toleranzwert! Die Empfehlung lautete: Neu einstellen und die Toleranz nach oben bis zu 95% ausnützen. Danach hatten wir Ruhe! Es war „beruhigend“ zu erfahren, dass in den USA über das Verhalten dieses Flugzeugtyps beim Trudeln ein umfangreicher Bericht vorlag, von dem man hier weit und briet nichts wusste! Der Bericht war das Ergebnis mehrerer Unfälle im Zusammenhang mit Vrillen (Trudeln) mit diesem Flugzeugtyp.

Inspektor Fritz Bigler – Nachflugbesprechung, Birrfeld, Foto: odh

Im vergangenen Jahr hatten wir noch Kontakte gepflegt. Nun ist ist dies Geschichte. Es bleiben die guten Erinnerungen.

Schweizer Mannsschild, Foto: Brigitte Odermatt

Das Schweizer Mannsschild dürfte Dir nicht unbekannt sein. Es ist eine Rarität. Sinnbildlich passt es zu Dir! Adieu „Fritz“!


Unser Klima

Der ehemalige Uniformierte hat seine Messer gewetzt. Er hat sie gegen seinen Kollegen eingesetzt! Ihm sei geraten: Riech früh genug  den Braten!

Lieber Alfonso,

Da wäre also mein   dazu:

Da ich nun weiss, dass man mit der Geschichte Dir an den Karren fahren wollte, konnte ich es nicht verkneifen, etwas einzugreifen!

Ich hoffe, dass nicht war zu besoffen und habe wohl ins Schwarze getroffen!
Beim Reimen wäre ich für Ruedi keine Konkurrenz, beim Dichten undichter Stellen schon…

Unser Klima ist versaut,

weil die Natur total verbaut.

Gretas Klimasong

Überall liegt Abfall rum,

ach sind doch die Menschen dumm.

Plastik gibt`s in jedem Laden,

der kann unsrer Umwelt schaden.

W wie Wahrheit E-Auto mit Kohlenstrom

Autos die mit Auspuffgasen,

durch die schöne Gegend rasen,

verpesten unsre ganze Luft,

Wer liegt zuerst im Grab?

bringen Menschen in die Gruft.

Bauern die Gemüse spritzen

und die Gemüter so erhitzen.

Wir Menschen dürfen da nicht ruhn,

müssen sofort etwas tun.

Aus meinem Kreise ein Kollege,

der geht jetzt wirklich neue Wege,

Unser Kollege traiert auf Ostern hin. Früh übt sich, wer ein Meister werden will! Zeichnung: odh

das Auto lässt er einfach stehen,

um diesen neuen Weg zu gehen.

Mit dem Bike gehts besser!

Zwei Velos hat er angeschafft,

er fährt nur noch mit Muskelkraft.

Für die wirklich schnellen Runden,

hat ein Rennrad er gefunden,

Am Fe steht das Rad im Ständer… zeichnung: odh

für die Fahrten über Stock und Stein,

muss ein Bike es sein.

Schon in der frühen Morgenstunde,

fährt er per Rad zur Kaffeerunde,

so kann er die Umwelt schonen,

das wird sich sicher lohnen.

Solang er auf dem Velo sitzt,

wird auf der Strasse nicht geblitzt.

Ein guter Rat aus meiner Sicht,

bei Blitzgewitter fahre nicht.

Ruedi Gysi, 5. November 2019

Wolfwil, Gewitterfront im Anmarsch, Leserreporter

passend:  Klimadebatte


Klimadebatte

Politiker, Journalisten, „Sonderkorrespondenten“, von TV-Anstalten ernannte „Wetterexperten“ usw. , blasen einen Hype auf, der bereits zu platzen droht.

Der Staat wittert die Gelegenheit, Kapital daraus zu schlagen und sinniert an Klimasteuern auf Tausend komm raus.

Sie kennen den Unterschied zwischen Wetter und Witterung nicht. Und  die Wetterveränderung im Tagesverlauf, den sie täglich miterleben verstehen sie  auch nicht. Aber sie wollen uns das Klima erklären!

Es ist wie meist in der Medizin. Man bekämpft Symptome, die Ursachen lässt man beiseite. Niemand ist an dir und deiner Gesundheit interessiert. Interessiert ist man lediglich an deinem Geld oder dem Geld von deiner Versicherung. Spitäler und Betagtenzentren betreiben längst Gewinnoptimierung. Reichen die Mittel nicht aus, betreibt man Mengenausweitung! Paracelsus: „Der Arzt der nicht die Ursache sucht, ist ein Kurpfuscher“.

Jahre lang waren die Ozonlöcher über den Polen fast Tagesgespräch in den Medien. Und jetzt? Kürzlich wurde vermeldet, dass das Ozonloch über dem Nordpol abgenommen hätte.

„(…) Wir sind mächtig genug, globale Gefahren abzuwenden.)“ Sind wir das? Wer nicht in der Lage ist, sinnlose Kriege zu beenden, hat auch andere wichtige Themen nicht im Griff! Die Ozonkonzentration in der unteren Stratosphäre schrumpft weiter. Das ist an sich eine gute Nachricht. Warum, wissen die Experten noch nicht.  Das ist die schlechte Botschaft. Es wäre wichtig zu wissen, wer mit „Experten“ gemeint ist!

Loch in der Schutzschicht: Die Größe der ausgedünnten Ozonschichten im Zeitverlauf Quelle: NASA, Montage WELT  -> Das Ozonloch ist so klein wie noch nie

Wenn wer glaubt, dass die eindrückliche Veränderung auf reduzierten von FCKW- Ausstoss zurück zu führen ist, glaubt wohl an den Storch. Man beachte die Veränderung von 2018 zu 2019!

Greta in Aktion, auch ihr Stil wird verblassen

Das Modethema Klima geht vorbei wie das Borkenkäferthema! Ich teile Ebners Ansicht: Milliardär und Helvetic-Airways-Inhaber Martin Ebner hält wenig von der aktuellen Klimadebatte. „Für mich ist die aktuelle Klimadebatte in Europa eine Hysterie“, sagte der 74-jährige Luftfahrtunternehmer in einem Interview mit den Zeitungen von „CH Media“ vom Freitag. Der geplante Klimaschutz ist absurd!

Die Erde kann ohne den Menschen gut auskommen, der Mensnsch ohne Erde jedoch nicht. Daher ist der Menschheit geraten, zu den Reccourcen Sorge zu tragen. Falls der westliche Lebensstil gelten sollte, müsste die Menschheit reduziert werden! Falls nicht, müssten sich die Westler anpassen!

Am besten beginnt man mit kleinen Würfen!

  • Entgiften des Grundwassers
  • Entstörung des Ökosystems
  • Abbau von Chemiedeponien welche die gefährlichsten Stoffe enthalten (PCB)
  • Verbannung der Kunststoffhüllen um Heuballen um zu verhindern, dass Weichmacher via Heu-Kuh in die Nahrungskette der Menschen gelangen.
  • Man gebe den Fischen ihre natürlichen Lebensräume zurück
  • Die Ausschüttung von Ammoniak mit dem Austun von Gülle müsste reduziert werden.
  • und Vieles mehr…!

„Erkenntnisse“:

  • Das kleine Land Schweiz ist übervölkert!
  • Es wird zu viel Ramsch produziert um den Markt am Leben zu halten.
  • Eine Folge: Es wird zuviel Produziertes entsorgt, bevor es den Markt erreicht hat!
  • Onlinehandel: 60 % der Retouren werden im Ungebrauchtzustand entsorgt. Die Wohlstandsformel, der fast alles unter geordnet wird, würde unbrauchbar.

Warum tut sich diesbezüglich wenig? Es würde das Wachstum und somit die Wirtschaft arg stören! Das Land bekäme einen Energienotstand (der wohl eh kommt).

17.02.2009 – 17’000 Tonnen Aushubmaterial aus der Chemiemülldeponie Hirschacker

Käme dieser Bericht aus dem südlichen Nachbarstaat, wäre der Fall klar. „Die Mafia….“!

Die Freisetzung von dioxinähnlichen PCB aus der Deponie La Pila in Hauterive, die die Stadt Freiburg von 1952 bis 1973 betrieb, hat zu einer Kontamination der Fische in der Saane geführt. Heute weigert sich das Volk, dafür bezahlen zu müssen!

Da die Situation ein rasches Handeln erfordert, wurde eine Projektorganisation in Oktober 2007 für die notwendigen Untersuchungen sowie für die Überwachung und Sanierung des belasteten Standorts geschaffen. «Seit 2007 ist dem Kanton klar, dass La Pila saniert werden muss»

Hab die Ehre!


Landemanöver von Fliegen entschlüsselt

Das Landen einer Fliege an der Decke ist das wohl schwierigste Flugmanöver der Insektenwelt. Zum ersten Mal haben Forscher detailliert untersucht, wie das Kunststück gelingt («Science Advances»). Dazu haben sie mit Hochgeschwindigkeitskameras Schmeissfliegen in einer Flugkammer gefilmt.

Bei anschliessenden Analysen identifizierten sie vier perfekt getimte Bewegungsabläufe, damit das Landen kopfüber gelingt: Die Tiere beschleunigen nach oben, drehen ihren Körper, strecken die Beine und schwingen den Hinterkörper an die Decke, während die Vorderbeine bereits daran festhalten. Das Manöver ist damit komplexer als bisher vermutet, obwohl es nur wenige Millisekunden dauert. Die Forscher hoffen, dass ihre Erkenntnisse dabei helfen, Roboter mit ähnlichen Flugkünsten zu konstruieren. (mna.)

Schwierigstes Manöver in der Insektenwelt: Fliege im Landeanflug. (NZZ a. Sonntag, 27.10 19)

Mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike wird es wohl nie möglich sein, an der Decke zu faheren. Da kann man so viel übersetzen wie man will!

Als die Stielhandgranate 43 der Schweizer Armee gefertigt wurde, galt es auch die „Perlenschnur“ zu knüpfen. Mit dieser wurde der pyrotechnische Zünder aktiviert.  Die Zündkette: Reibzünder -> Verzögerungszeitzündschnur -> Sprenkapsel -> Sprengstoff (380 g Trotyl). Die Arbeit war mit einer Leistungsprämie belegt. Es gab eine tüchtige und flinke Frau, die schlug alle Rekorde. Man munkelte, sie verdiene mit der Leistungsprämie mehr als den Grundlohn! Niemand beherrschte diesen Vorgang so gut wie sie! Das Zeitstudienbüro hatte keine Chance die Vorgabezeit zu senken, weil es sich um eine Ausnahme handelte. Man versuchte alles, um dahinter zu kommen. Hinter das „wie“! Es gelang nicht. Selbst eine Hochgeschwindigkeitsmaera rachte das Geheimns nicht zu Tage. So liess man der guten Dame ihr Geheimnis und die hohe Leistungsprämie!


Alfonso der Raser

Der Raser

 

Alfonso rast durch unser Land,

seine Art ist eine Schand.

Der gute Mann wirkt sehr beglückt,

mit dem Gaspedal ganz durchgedrückt.

Limiten kennt der gute Alfonso nicht,

wenn bei ihm das Tier ausbricht.

Sitzt der Mann einmal am Steuer,

lodert schnell bei ihm das Feuer,

denn aus seiner Sicht

gibt es Tempotafeln nicht.

So rast er dann durch Freudwil,

sein Tempo das ist viel zu viel,

Später dann es ist kein Witz,

gibt`s bei ihm den zweiten Blitz.

Jetzt ist Alfonso ganz benommen,

dass es so tragisch ist gekommen.

Er jammert und er stöhnt,

wird von Kollegen noch verhöhnt.

Jetzt muss er auch noch vor Gericht,

doch Mitleid hat man nicht.

Wer so rast mit seinem Wagen,

darf sich wirklich nicht beklagen.

Ein Monat das ist nun klar,

ist es auf den Strassen wunderbar,

denn Raser Alfonso fährt nicht mehr,

das beruhigt uns doch sehr.

Der Ausweis er ist deponiert

und Alfonso deprimiert.

Jetzt kann er uns beweisen,

dass er mit Bahn und Bus kann reisen.

Für die Umwelt wohl ein Segen

und du kannst dich gesund bewegen,

denn zu Fuss ist der Gesell,

ja wirklich nie zu schnell.Lieber

Ruedi Gysi, 25. Oktober 2019

Schnecken wären gewünscht…

Lieber Alfonso, bist scheints in guter Gesellschaft!  1km/h zu viel, das ärgert! Aber ein Raser bist Du noch lange nicht! Noch mehr ärgern würde Dich, wenn Du kurz nacher in einem Tunnel mit Mittellinie rechts überholt worden wärst. Die Fiskaltankstelle (automatische Geldeintreibung) kann, was die Überwacher des Verkehrs überhaupt nicht können!

Was auch zu Ärger führen kann: Mobile Fiskalabzocker werden listig getarnt aufgestellt. Die Astlochgucker werden wohl ein besonders Gefühl der Befriedigung geniessen.

Besonders rationell: Eine Streife mit zwei Polizisten fährt in der Grgend herum. Dann überholen sie einen Automobisten und lassen ihn anhalten. Nun folgt das übliche Programm. Ausweiskontrolle, Fahrzeugausweis, man beobachte,t ob der etwa schankt beim Gehen. Der zweite Mann tastet alle Pneus ab, dann Lichterkontrolle…. und dann kommts: „Wissen Sie, warum sie kontrolliert wurden?“ Natürlich nicht! „Sie waren nich angegurtet…. Fr. 60.- Die Wahl: Sie können bar oder mit der Karte bezahlen oder wir geben Ihnen einen Einzahlungsschein mit!“ – beim Überholen kontrollierte der Beifahrer…

Man könnte sich z.B. intensiv mit den Rowdies unter den Radfahrer beschäftigen`!

Lassen wir das, die freundliche Polizei als Freund und Helfer, so  stelle ich mir vor, hätte anderes zu tun. Und zum Schluss noch dies: Ich kenne einen Fahrer, der in der Romandie lebt. Seines Lebtags hat er sich noch nie angegurtet und er wurde auch noch nie „gelinkt“!

 


Volk, wach und pass auf!

Schillers Wilhelm Tell: …“Lieber sterben , als in Knechtschaft leben!“…

Politiker, besonders im Wahljahr, wenn sie ihre beschränkte Weitsicht, die lediglich bis zur nächsten Wahl reicht (max. 4 Jahre) einbringen, versprechen viel und halten danach wenig. Sie sprechen für sich und nicht fürs bzw. im Namen des Volkes. Kaum ein Politiker befragt das Volk über dessen Befindlichkeit und dessen Prioritäten bevor er seine Wahlkampagne beginnt! Warum? Es ist eine Frage der Macht. Anschaungsunterricht: Die Verhältnisse in der EU. Dort ist es einfach, über die Köpfe hinweg zu politisieren und dies als demokratisch zu kaschieren!

Politiker, die in die EU wollen oder die ein fragwürdiges Rahmenabkommen mit der EU wollen, sind lediglich dafür, das Volk zu eigenen Gunsten zu entmachten. In der EU haben nur die Mächtigen etwas zu sagen. Die Menschen hingegen haben in Sachfragen nichts zu sagen ( Angela Merkels Sprecher)! Somit haben wir praktisch und faktische eine Diktatur, verteilt auf einige wenige Köpfe.

Die Volksvertreter  vertreten gar nicht das Volk, sondern sie kochen ihre eigene Suppe. Das Volk soll das endlich begreifen und sich ducken! Das soll nun wohl in der Schweiz endlich Schule machen!

«Ich will in die EU» – «Und ich den Rahmenvertrag»

Fabian Molina:  „(…) Einverstanden. Aber unsere «Europapolitik aktiv gestalten» heisst eben auch wirklich gestalten und nicht einfach planlos Ja und Amen sagen. Zuerst müssen wir innenpolitisch die offenen Fragen klären. Das läuft jetzt…)“

Wir haben uns nicht in andere Länder einzumischen. Ausserdem: Die EU ist kein Staat sondern ein zu einem aufgeplusterten Konstrukt, machtbesessener Politiker, verkommen.

Das ursprüngliche Hauptziel, mit dem alles begonnen hat, war die Sicherung des europäischen Friedens durch die „Vergemeinschaftung“. Heute muss nüchtern festgestellt werden: „(…) Die EU ist nicht reformierbar, sie bewegt sich unaufhaltsam in Richtung Zentralstaat.

Der bis dahin ausgehandelte „Rahmenvertrag“ sollte zu Makulatur verkommen. Für unser Land ist dieser Vertrag nicht einmal das Papier wert, worauf er geschrieben ist!

Man verinnere sich die kommentierte Fassung des institutionellen Rahmenabkommens (Abkommen zur Erleichterung der bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Bereichen des Binnenmarkts, an denen die Schweiz teilnimmt).

Warum soll das politische System der Schweiz, welches in den meisten Ländern sehr bewundert wird wem, für was und warum geopfert werden?

Wenn Politiker wie FDP-Nationalrat Kurt Flury, SP-Präsident Christian Levrat und selbst einige Bundesrichter die Verträge mit der EU und Entscheide fremder Richter höher gewichten als die schweizerische Verfassung und den Willen des Volkes, dann sollte man sofort hellhörig werden! Wenn sich Richter, Parlamentarier anmassen, darüber zu befinden, ob einen rechtmässigen Entscheid von Volk und Ständen realisieren wollen oder nicht, dann müsste das Überschreiten der roten Linien sofort geahndet werden!

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!

Die Zuwanderung nagt am Fortbestand unseres Systems zunehmend. Es betrifft speziell den Sozialstaat. Leute (Migranten) die nichts zum Aufbau des Sozialstaates beigetragen haben sind Profiteure wie Maden im Speck. Merkels „Wir werden das schon schaffen!“ hat Auswirkungen auch auf die Schweiz. Die Kosten dafür betragen pro Jahr eine Milliarde Franken. Man würde dieses Geld besser in die AHV stecken! So lange der Bund diese Kosten trägt, bleiben sie weitgehend verschleiert. Wenn dann aber die Kosten von den Gemeinden zu tragen sind, wird das grosse Augenreiben beginnen! Die Gemeinden werden ihre Budgets straffen müssen, was letztlich die Alteingesessenen zu spüren bekommen, weil ihre berechtugten Anliegenefriedigt werden können!

Wo liegen die Haken?

Das Milizparlament sollte wieder so funktionieren wie es das Wort verlangt. Daher: Lobbyisten vom Bundeshaus fern halten. Parlamentsarbeit ist Arbeit fürs Volk. Dafür sind die Volksvertreter gewählt. Nichts sagende Sesselkleber und Lohnoptimierer sollten ersetzt werden. Und, gibt es nicht etwa zu viele Juristen in der Regierung?

Wer ein Zeiterfassungssystem manipuliert oder wer an der Kasse eines Grossverteilers etwas Kleines in die eigene Tasche wirtschaftet, wird fristlos entlassen. Im Geld speienden „Goldesel Bundeshaus“ scheinen die Quellen unerschöpflich zu fliessen. Eine Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht!

Eier legende Wollmilchsau

Dass das Volk dafür blutet wird tunlichts ausgeblendet. Alles andere fehlte noch! Jetzt, wo wir mal da sind, soll geliefert werden – in die eigene Tasche! Kurt Flury, Solothurner Stapi und FDP-Nationalrat soll mit 31 ausgewiesenen Mandaten Spitzenreiter sein. Lobbywatch zeigt auf, wo er überall die Finger drinnen hat. Die Genossen stehen den Kapitalisten in nichts nach!

Der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch hat sein Einkommen geschickt maximiert. Sein Postenpensum beträgt über 250%. Wer in seinem Job dauerhaft ein so hohes Pensum leistet, wird an einem Bournout auscheiden. Nicht ein Jositsch! Als „Mitglied des Liebeslabor-SP“ fand er die Medizin dagegen. Mehr darüber lese man in der Weltwoche Nr.39, „Geldmaschine Bundeshaus„.

2015 meldete der „Blick“: „Jeder fünfte Nationalrat ist Jurist!“ Das sind doch 20%! Die Bauern stellen etwa 8% und vertreten einen Stand der wirtshaftlich etwa 4 % ausmacht, sie sind also übervertreten.

Am Ende des Tages muss festgestellt werden, dass jene an den Machthebeln sitzen, die wir gewählt haben! Es genügt nicht mehr, halbherzig an Abstimmungen teil zu nehmen. Es genügt nicht, den Wahlempfehlungen zu folgen. Das Volk wurde schon zu oft angelogen und mit leeren Versprechungen eingelullt. Dies bis hinauf zum Bundesrat!

Daher: Vollk sei kritisch und überlegt. Überzeuge durch Verantwortungsbewusstsein und engagiere dich! Verlange die Offenlegung des „Filzes“ durch  Bekanntgabe der Einkünfte von National- und Ständeräten!


Unglaublich, was uns Ib, der Journalist von „20-Minuten“, auftischt!

16. 09. 2019: 20 Minuten( Ib)  berichtet: „Flugzeug landete mit der Nase voraus auf der Piste – Der Flieger hatte einen Schaden am Fahrwerk und landete auf der Nase.„!

Lesen Sie selbst nach: https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/Der-Pilot-meldete-per-Funk-ein-technisches-Problem-28148007

Alle normalen Flugzeuge landen mit der Nase voraus! Der aufgebauschte Bericht entstand wegen eines Schadens am Bugfahrwerk, welcher zu einer Landung normal auf dem Hauptfahrwerk erfolgte, dann aber auf der Nase zu Ende rutschte weil das Bugfahrwerk nicht ausfuhuh order nicht korrekt verriegelte und dann einknickte.. Der Pilot hat dabei offenbar alles richtig gemacht.

Denken bei der Arbeit nicht wichtig, so lange das Honorar fliesst!


Genau hingeschaut