Ursula, die neue Märlitante

Wir erinnern uns an Trudy Gerster, die Märlitante! Heute baut sich Ursula eine Kompetenz auf, die in eine ähnliche Richtung deutet.

Ursula

Sie finden man, frau unter „Jede Daag Ursula

„(…) Wenn Kinder etwas lieben, dann wollen sie es jeden Tag. So entstand meine Idee. Kinder lieben Geschichten. Sie möchten eine Geschichte immer und immer wieder hören, am liebsten jeden Tag. Meine selbstgeschriebenen und selbst illustrierten Geschichten erzähle ich bewusst auf Schweizerdeutsch. Die Themen wähle ich sorgfältig aus und erzähle sie altersgerecht. Die Geschichten widerspiegeln Alltagssituationen aus der Welt der Kinder. Sie sind lehrreich, witzig und regen die Fantasie des Kindes an, was wiederum einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Kindes hat…)“

Wenn Sie kleine Kinder haben oder welche betreuen, dann treten Sie hier in eine Fundgrube! Schauen Sie her- oder hinein! Es lonht sich!

Weitersagen ist erwünscht! 🙂


Covid-19, perfekte Pflege und Fragezeichen

Dank

Rückblickend auf den Virusbefall Covid-19 und die erfolgreiche Behandlung in der Zeit Nov-Dez. 2020 bin ich veranlasst, allen die zum Erfolg beigetragen haben, meinen herzlichen Dank auszusprechen.

Dieser geht an Brigitte, mein Frau, an die Hausarztpraxis Dorfplatz Dr. med. Tanja Michel und Dr. med. Martin Sigg sowie an Frau Dr. med. Carola Stadelmann in Sachhseln, dem Kantonsspital Obwalden Bereich Medizin um Chefarzt Dr. med. Thomas Kaeslin und die Covid-19-IPS, erster Stock am LUKS, Luzerner Kantonsspital inkl. die rückwärtigen Dienste und die Ambulanzen der beiden genannten Spitäler!

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Als im Frühjahr 2020 bezüglich Corona Massnahmen angeordnet wurden, waren wir schon eine Woche zuvor in selbst gewählter Quarantäne. Eine Jugendorganisation bot Botengänge an, die wir über mehrere Monate benützten. Die Dienstleistung funktionierte tadellos. Einmal pro Woch wurde bestellt und  jeweils am Freitag wurde geliefert. Je präziser der Bestellzettel desto kleiner die möglichen Abweichungen!

Vorsicht, Corona Virus!

„Der kluge Hausmann baut vor“

Anlässlich der Pandemie H1N1 2009/10 legte ich einen Notvorrat an Hygienemasken an. Nun konnten wir sie aus dem Keller holen, wo es 200 Stck gab. Das reichte für den Anfang. Als ich diese Masken beschaffte, kostete ein Pack à 50 Stck Fr. 4.95! Darin war erst noch eine Bescheinigung, dass die Normen des BAG erfüllt seien. Das Produkt war von 3M und gekauft habe ich es einst bei Migros. Die Masken, obwohl schon etwas länger gelagert, waren in tadellosem Zustand.

Hygiene Masken 3M MigrosWer den Preis von heutigen Angeboten mit jenem vor rund 10 Jahren vergleicht, stösst auf Überraschungen. Jemand machte  den grossen Reibach!  War der Landesindex der

Sonderregeln für Senioren, Blick
Hygiene Masken 3M Migros

 

Konsumentenpreise im  Dez 2010 = 100, so war dieser im Dezember 2020 = 98,1! Daraus folgt, dass die Teuerung praktisch unverändert blieb. Bezieht man die fortgeschrittene Rationalisierung in der Fertigung in die Betrachtung ein, müssten sie Preise heute noch gleich oder niedriger sein als vor rund 10 Jahren! Einige haben also an den Hygienemasken gewaltigt abgesahnt!

Man gab sich also grosse Mühe bezüglich Tragen von Masken, Wahrung der Distanz und Hygiene. Für einmal waren wir jene hinter den Schaufenstern!

Obwohl wir uns bemühten, bei Begegnungen den Wind jeweils Richtung Füdli zu verspüren, entgingen wir der Gefahr nicht! Sie kam von dort wo man sie am wenigsten erwartet!

Ghetto der Alten

Trotz aller Vorsicht wurde das Virus in einer REHA übertragen! Man tat sich offenbar schwer mit Fällen und deren Behandlung im Haus. Wen man früher entlassen konnte, durfte  nach einem Schnelltest, der negativ ausfiel gehen. – Nur, kaum zu Hause gings los! Fieber, Durchfall, Geschmacksverirrung, Husten. Ein weiterer Test zeigte ein positives Resultat. Dass das Virus intern übersprang ist eine logische Folge.

Während  Frau  mit einer Isolation auskam, musste Mann via Hausarzt notfallmässig ins Spital, wo man nach einer Nacht eine Verlegung in die spezialisierte Covid-IPS am LUKS in Luzern schnellstens an die Hand nahm.

Folgerung: Die Frauen sind halt doch die stärkeren „Männer“!

Ein Gesundheitswesen von der besten Seite

„(…) Sie alle haben es geschafft! Es ging für mich noch einmal gut!. Vielleicht bin ich dem Teufel ab dem Karren gefallen. Ein pensionierter Flugkapitän formulierte es anders: „(…) Ich glaube,  du bist dem „Teufel nicht vom Karren“ gefallen, sondern die Engel haben dich davon herunter geholt: Die in weiss oder hellgrün und dann natürlich und vor allem die, die irgendwo zwischen Himmel und Erde sind- aber höher als alle Flugzeuge… )“ Ich muss da etwas einfügen:

Antoine de Saint Exupèry kam auf den kleinen Prinzen weil ein türkischer Astronom im Jahre 1909 mit seinem Fernrohr den Planeten B612 ein einziges Mal gesehen hatte und Saint Ex davon hörte. Wem der Kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry nicht mehr geläufig ist, lese hier nach:   Deutsch, EnglischEnglisch, Italienisch, Polnisch, Ungarisch, Ungarisch, Tschechisch

Als der Kleine Prinz die Erde wieder verliess passierte folgende Szene:

„(…) „ Hier… das ist alles….“ Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel. Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Baum fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.)“ Aus: der Kleine Prinz, Antoine de Saint Exupèry. Kap. XXVI

Der Kleine Prinz im Cocidumfeld

Ich fühlte mich tatsächlich wie ein kleiner Prinz, der auf den Händen getragen wurde. Ich nahm meinen Zustand gar nicht wahr. Daher hatte ich keine Zeit für Angst und Trauma gehabt. Viel mehr  begann ich sofort, mich zu wehren, begann mit Atemübungen in aufrechter und in liegender Position. Nicht aus rationaler Überlegung. Nein, der Organismus tat es von selbst! Die Physiotherapeutin hatte da kaum etwas zusätzliches anzubieten! Ein Arzt erklärte, mein Flämmchen hätte nur noch geflackert und eine etwas kräftige Böe hätte genügt…Der Blitz am Knöchel blieb aus! Der Wille schaltete den Organismus auf „Kampfmodus“

Der Kleine Prinz im Spital

Ich schreibe mein Glück jenen zu, die mich sorgfältig einfühlend und wohlwollend um- und versorgt haben. Ich spürte grosse Fachkompetenz und hohe Professionalität. Das unter Dauerbelastung stehende Personal, Ärzte wie Pflegepersonal schafften es!

Ich hatte genügend Gelegenheit und ich nutzte sie um zu erfahren, wer sich hinter Brille, Maske und Schutzanzug versteckte. Es waren Familienfrauen, die in einem Teilzeitpensum täglich ihre Kraft für Leute wie mich zur Verfügung stellten, während sie sich vor dem Virus zwar schützten und sich doch ängstigten. Es waren Pflegende mit einer Zusatzausbildung in Intensivpflege und es waren solche, die aus anderen Spezialgebieten kammen und kurzfristig für diese Art der Pflege und Betreuung geschult wurden. Eine Pflegefachfrau, sie kam aus den Philippinen, hatte eine Coronaerfahrung bereits hinter sich. Auf Google Maps suchte ich Ihre Stadt, wo sie aufgewachsen ist. Die grossen Distanzen lassen sich mit den heutigen Mitteln drastisch verkürzen, wenigstens mental.

Es ging um einen 24-Stundenbetrieb. Die Leute waren im Schichtbetrieb im Einsatz. Sie leisteten Überstunden, die sie kaum vernünftig abbauen konnten. Sie liessen diese Last über sich ergehen, waren trotzdem freundlich, konzentriert und s fehlte nicht an Empathie!

Ihre Vorgesetzten waren mit verbalem Lob und Anerkennunggrosszügig dafür, dass alle ja nur ihren Job gemacht hätten. Mit Verben alleine kann man nicht eine einzige Schnitte Brot kaufen! Betriebe, die ihr Budget nicht einfach über Bord werfen konnten, weil der Kostendruck gross ist, wurden innovativ. Anstelle von Sonderzulagen gaben sie dem Personal Einkaufsgutscheine ab. Die Geste kam an. Es erstaunt nicht, dass die Gewerkschaften die spezielle Situation ausnützen wollten. Schnell flatterten Lohnforderungen in die Spitäler. Es ist ihnen nicht zu verargen. Industrie, Gewerbe, wie die dienstleistende Industrie sowie der Tourismus ud die Gastronomie streckten beide Hände Richtung Staat aus. Nebst Hilfe wrde bisher auch Strukturerhaltung betrieben. Ein deutliches Zeichen: Die Zahl der Konkurse ging stark zurück!

Unverständnis

Den Impfkritikern und -verweigerern wie auch Demonstranten wünsche ich, dass sie sich keine Sekunde auf einer Covid-Intensivpflegestation aufhalten müssen und auch nicht dass sie das, was nach einer Entlssung folgt, erleben müssen!  Wer sich der Impfung entzieht, sollte sich auf eine einsame Insel zurück ziehen, wo es keine Möglichkeit gibt, andere anzustecken ausser seinesgleichen! Gleiches gilt für jene, die glauben, sie könnten egoistisch und ohne Rücksicht auf Verluste, feiern, saufen und kiffen. …  als sei nichts passiert.

Ich verstehe auch jene Politiker, Verbandsbosse und  …. nicht, die sich am Pflegepersonal, an der Ärzteschaft und an den betroffenn Personen zu profilieren versuchen. Viren kann man nicht verhandeln. Deren Auftreten kann man nicht planen. Aber man kann Kontakte reduzieren und Massnahmen treffen. Man müsste es nur konsequent tun. Es gibt Länder, die es können! Man sehe sich z.B. in Singapur um!

Bedauern

Mein Leidensgenosse hätte noch ein paar Jahre bescheidenen Daseins geschätzt. Christian, der kräftiger Mann, sportlich fit, knapp über dem AHV-Alter! Sein Arbeitgeber gab ihm nach der Altersguillotine noch ein ansehnliches Teilzeitpensum, weil er ihn und seine Arbeit schätzte. Die „Covidseuche“ erwischte Christian heftig. Er litt! Ärzte und das Pflegepersonal, selbst schon längst im gelben Bereich vor Dauerbelastung, betreuten ihn geduldig, ja aufopfernd und stets freundlich fast 24 Stunden pro Tag. Kein Mittel war ihnen zu viel, um ihn vorwärts zu bringen. Er, dem es das Leben nicht einfach machte, hätte es verdient, einen geruhsamen Lebensabend geniessen zu können. Es sollte nicht sein. Christian musste im Kampf gegen das Virus klein beigeben. Er hätte wohl mit dem Frust, zu Hause  bleiben zu müssen, gerne getauscht.

Impfstrategie

Wir bekamen einen Termin per 4. Febr, 2021. Zwei Tage vorher wurde der Termin anulliert. Fehlender Impfstoff. man liess uns die Priorität ohne jedoch den zeitlichen Horizont zu nennen! Planer irren genauer! 

Eutanasie durch die Hintertür?

Nikola Biller-Andorno UNI Zürich

Nikola Biller-Andorno Bioethikerin an der Universität Zürich:

«Ich halte es für gerechtfertigt, Älteren auch einen schlechteren Impfstoff zu geben» Weil die Wirksamkeit der Corona-Vakzine unterschiedlich ist, erhalten manche Geimpfte einen schlechteren Schutz. Die Bioethikerin Nikola Biller-Andorno sagt im Gespräch mit Stephanie Lahrtz, was ethisch vertretbar ist.

….Frau Biller-Andorno, ist es unethisch, älteren Menschen, die ja auf einen sehr guten Impfschutz angewiesen sind, einen weniger guten Impfstoff anzubieten?

Ich halte es derzeit für gerechtfertigt. Die Situation ist im Augenblick sehr komplex und verändert sich rasch. Quelle: NZZ vom 13.02.2021

Frau Biller-Andorno strotzt offenbar vor Selbstsicherheit. Schaut man ihre Karriereschritte an, kommt einem eher eine Johhopperin in den Sinn, als jemand der zielstrebig die Spitze der Berufung anstrebt. Als Deutsche verhält sie sich typisch. Sie schlägt einen Ton an, der besser in eine Deutsche Kaserne aus dem zweiten Weltkrieg passt als in die heutige Zeit, wo Humanität ihren Platz gefunden hat. Den anderen sagen wo es lang geht,  das kennen wir doch schon längst aus dem Mund von „Germaninnen und Germmanen“! Sie würde sich besser mit der ethischen Frage um Konzentrationslager auseinander setzen, als so einen Schwachsinn in die Welt setzen!

Falls sie den Impfstoff dereinst erhält, sofern sie diesen nicht schon durch die Hintertür empfangen hat, wird sie sicher freiwillig ein Placebo einnehmen und sich zusätzlich via Hypnose schützen wollen!

Ob die Jobhopperin eine Ahnung davon hat, was es bedeutet, Impstoff industriell herzustellen und was es nur schon an Betriebsmitteln dazu braucht – von der Logistik mal abgesehen!

So nicht Frau Biller-Andorno und in der Schweiz schon erst recht nicht!


Corona Frust

Vor der Glotze

Wir sind Zuhause eingesperrt,

wie das an meinen Nerven zerrt,

aufstehn, essen, Karten spielen,

hab am Finger jetzt schon Schwielen.

Ich verlier langsam den Mut,

weil Sylvia immer siegen tut.

Ich will mich ja zusammenreissen,

jetzt hilft wirklich nur bescheissen,

doch wie alles jetzt im Leben,

ging auch das daneben.

Neben Kreuzworträtsel lösen,

muss ich zwischendurch mal dösen,

wenn meine müden Augen,

beim Lesen nicht mehr taugen

und auf keinen Fall vergessen,

all die Pillen aufzuessen.

Am Abend lass ich die Glotze laufen

und könnte mir die Haare raufen,

denn die Bilder jeden Tag

sind wirklich eine echte Plag,

denn all die Menschen die da sitzen,

behandelt man mit Spritzen.

So denk ich an die Zeit zurück,

mit Kaffee, Gespräch und Glück

und an all die Morgenstunden,

in den schönen Kaffeerunden.

Frust

Ruedi Gysi, 29. Januar 2021

Ruedi’s Sicht der Dinge! Es gibt auch andere: z.B.:

Christian, ein kräftiger Mann, sportlich fit, knapp über dem AHV-Alter. Sein Arbeitgeber gab ihm nach der Altersguillotine noch ein 60-% Pensum, weil er ihn und seine Arbeit schätzte.  Die „Covidseuche“ erwischte Christian heftig. Er litt! Ärzte und das Pflegepersonal, selbst schon längst im gelben Bereich vor Dauerbelastung, betreuten ihn geduldig, ja aufopfernd und stets freundlich fast 24 Stunden pro Tag. Kein Mittel war ihnen zu viel, um ihn vorwärts zu bringen. Er, dem es das Leben nicht einfach machte, hätte es verdient, einen geruhsamen Lebensabend geniessen zu können. Es sollte nicht sein. Christian musste im Kampf gegen das Virus klein beigeben. Er hätte wohl mit dem Frust, zu Hause zu bleiben müssen, gerne getauscht.


Dünger aus der Sahara

Über die Kraft der Thermik und über die Winde wurde an dieser Stelle schon mehrmals berichtet. Wetterphänomene und -ereignisse faszinieren immer wieder!

Die Kraft im Wind wurde schon früh erkannt und genutzt. Landeroberer und Seefahrer  wie z.B. Christoph Columbus, Vasco da Gama,  sowie Polarforscher wir z.B. Roald Amundsen, und Fritjof Nansen,  waren mit Segelschiffen den Geheimnissen auf der Spur.

Denken wir auch an die Windmühlen Sie erleben heute eine Renaisance in der Stromproduktion.

Es wird dauernd gebetsmühlenartig geschrieben, sie würden erneuerbare Energie gewinnen! Die Schreiberlinge, Politiker , ja gar wissenschaftlich  Orientierte usw. haben gute Schulen besucht. Dort sind sie auch in Physik  Da istunterrichtet worden. Von daher müssten sie es eigentlich wissen. Energie  kann erzeugt werden.  Die Generatoren werden von Motoren angetrieben oder sie werden mit Wasserkraft oder eben mit Wind angetrieben. Energie kann auch gespeichert werden (Akkumulatoren, Stauseen). Man nennt sie potentielle Energie. Die Wirkung kinetischer Energie kann nach dem Abgang einer Lawine festgestellt werden. Ist die Energie verbraucht, ist sie weg. Die Lawine kehrt nie an ihren Ursprung zurück! Ergo: Niemand kann Energie erneuern!

Flitspritze (DDT)

Diese unzulässigen Behauptungen sind schon so verbreitet und eingetrichtert, dass man sie selbst mit *Flitsppritzen DDT)“ nicht mehr ausrotten kann!

Starke Südströmungen bingen Saharastaub nach Europa. Gletscher und Schneefelder zeugen davon. Es bilden sich jeweils rötlichbraune Ablagerungen und Einschlüsse in den Schnee- und Eismassen.

Giswilerstock im Winter bei klarer Sicht

Kürzlich war es wieder soweit. Der Hauptmotor respektive der „Staubsauger“ war das Tief über Spanien

Saharastaub Fr 4.2.21

Autofahrer erkennen jeweils den gelblichen, feinen Staub auf der Oberfläche des Wagens insbesondere auf der Frontscheibe. Die Besitzer von Autowaschanlagen freuts!

Giswilerstock, Saharastaub 05. 02. 21

Die kräftige Strömung aus Süden hat aber auch positive Aspekte. Europa kommt so gratis zu wertvollem Dünger! Meteo Schweiz hat abgeschätzt, dass am Freitag den 4. 2. 21 ca. 2g / m2 über der Schweiz schwebten. Umgerechnet wären dies 82’670 Tonnen Staub bzw. Dünger, der „gratis“ da abgeladen wird!

Saharastaub 1, 138.217.453, © earthobservatory.nasa.gov

„(…)  Eine Studie zeigt zum Beispiel, dass der Saharastaub für die Vielfalt der Pflanzenwelt im Amazonasgebiet sehr wichtig ist. Mit dem Passatwind wird der Staub von Afrika über den Atlantik nach Südamerika getragen und alleine im Amazonasgebiet werden jährlich rund 40 Millionen Tonnen des Saharastaubs abgelagert.

Staubeintrag csm_20140124_GlobalerStaub_NASA_AWI_7329812141

Der Staubeintrag in den Südozean stammt aus Patagonien und Australien. Beide Quellen waren während vergangener Eiszeiten erheblich verstärkt. (rot=Staub; blau=Meersalz; grün=organisches Material und Ruß; weiß=Sulfatpartikel).


Walter Korner (KoWa)

Liebe Segelflieger und Segelfliegerinnen sowie Ehemalige Mitglieder der SG Nidwalden. KoWa,  wie ihn seine engsten Freunde nannten, ist nicht mehr unter uns.

 

Walti war eifriger Flugmodellbauer. Der Virus wurde ihm wohl von seinem Bruder Edi übertragen. Das „richtige Fliegen“ jedoch reizte ihn auch. Auch da eiferte er Edi nach.

Hans Stocker, Walter Korner, Modell mit Staustrahltriebwerk

Bevor er zur SG Nidwalden stiess, war er Flugmodellbauer, zusammen mit seinem Bruder Edi. Es ist wohl klar, woher das Virus kam.

Das „richtige Fliegen“ jedoch reizte ihn. Auch da eiferte er Edi nach. Ergo trat er in die SGN ein. Sein fliegerischer Tatendrang führte ihn u.a. auch nach Samaden, wo er mit seinem jüngeren Bruder Franz im Doppelsitzer das Engadin aus der dritten Dimension erforschte. Im engeren Freundeskreis innerhalb der SGN war Walti „KoWa“.

Das Trio aus der Gruppe „1789“. von linkes: Rolf K. Bucher, KoWa, Bruno Tuschak
Ein Fireball

Es war ihm wichtig, den Wind richtig im Gesicht zu spüren. Dies gelang ihm am besten in seinem Fireball auf dem Vierwaldstättersee. Später renovierte er zusammen mit Franz einen ziemlich herunter gekommenen englischen Kreuzer und danach kam noch ein „Zugvogel“ zum Einsatz. Bald einmal war ein Motorboot gefragt. Die Freizeitbeschäftigung auf dem See war familienfreundlicher, als jene auf dem Flugplatz!

Maria, Waltis Schwester erinnert sich:: „(…) Da sich Seppi und Walti dem Segeln verschrieben hatten, fuhren sie einst nach Holland und holten sich zwei Segelschiffe im Baukastensystem vom Typ Waarship mit Kajüten,  wo die ganze Familie Platz drin hatte. Die Schiffe wurden perfekt ausgebaut. Im Sommer shipperten wir beide Familien im Zugerseee herum, und ankerten am Ufer, wo wir ein Feuer machten und im Schiff übernachteten.  Das Waarship von Seppi liegt immer noch im Zugersee und gehört jetzt Adrian, meinem Sohn.)“.
Waarship  

Beruflich schlug es Walti nach Durban in Südafrika, wo er für die AMEXCO ein paar Jahre tätig war. Zurück in der Schweiz, stand er vor einer Entscheidung. Wenn er wieder Richtung Durban verreiste, dann für immer. Er entschied sich anders.

Aus beruflichen und privaten Gründen kam er nicht mehr auf den Flugplatz zurück. Eine Zeit lang wohnte er im Elsass, wo er Landhaus bewohnte. Mit seiner Familie wohnte er in Cham.

Wer Walti kannte der weiss, dass er feiner Kamerad war, auf den man zählen konnte. Wir denken gerne an ihn zurück!


Peter Würsch, Kell

28. 01. 21; Klassenvereinigung 42/43 Beckenried – wer erinnert sich noch? Die Rede ist von Peter von der Kell.

Peter Würsch, obere Kell   geb.:01 .07. 1943,         gest. 14. 05. 1968

Unser Schulkollege Peter hatte ein kurzes Leben. Aufgewachsen ist er in der oberen Kell. Die Familie zählte 12 Kinder. Wer kannte den alten Kell Sepp (18 93) nicht, ein stattlicher, hagerer aber kräftiger Mann mit Bart! Ging er zur Kirche, trug er ein gesticktes Hirthemd. Er war der Patriarch, der die Familien mit samt seinen Geschwistern leitete. Und wer kannte seine Frau Josefine (05) nicht? Sie war eine kräftige, robuste Frau. Sie kam vom Berg Hag und war eine Ambauen. Der Wagner, Walter Ambauen (ein Ifängler), war ihr Bruder. Ebenso Paul vom Ruotzen. Und s‘ Chell Anni in der St. Anna ebenso ihre Schwester!

Die beiden Eltern standen mit beiden Füssen auf dem Boden und sie wussten, was, wie aus diesem zu holen war! Daran arbeiteten sie Tag für Tag.

Obere Kell

Wenn ich mich beim Fabrikhaus auf den Schulweg begab, kamen Peter und der Rütenen Seppel, später auch noch sein Bruder Edy daher, beim vorderen Erlibach stiessen Hubert und Fredy Murer mit ihren Schwestern, sowie „Loh Hälmis“ zu uns. Weiter vorne kamen die Mühlebächler, Marcel Müller, Sepp und Sefi, Severin Aschwanden dazu und Otto Niederberger war meist zuerst in der Kirche, so konnte er nicht geplagt werden… Ab dem Boden begegneten wir Annelies und Netti Amstad sowie Edwin und Franz Vogel. im Sumpf kamen Beata dazu und auch Nann’s , Otto und Urs, trafen auf uns. Die Alpenrösler, erst Otto Erni, später Raimund und Maria Amstutz schlossen das „Senten“ ab. Ein schönes Tschuppel Kinder, die sich in der Kirche an ihre vorbestimmten Plätze einreihten. Der oder die erste im Kirchenbank  führte die Anwesenheitskontrolle. Wer fehlte musste sich später rechtfertigen! Und je nach Schwere des „Vergehens“ 100 mal schreiben: „Ich soll die Messe nicht schwänzen.“

Die Familie Würsch besass ein stattliches Haus. Einmal gebaut, sollte daran nicht verändert werden, es musste einfach „ein Leben“ lang genügen!

Sie waren eine grosse Familie. Die Kinder waren nicht zum Anschauen da. Sie mussten im eigenen Betrieb Hand anlegen, sei es in der „Chell“oder in den gepachteten Landplätzen wie z.B. bei „Seraphinis“ beim „Eggili“ oder im „Pfeyffers“ und auch auf dem eigenen Land auf dem Ischenberg.

Also wurden alle Kinder schon früh zum Arbeiten angehalten. Sie erlernten nach und nach alle Arbeiten, die auf einem landwirtschftlichen Betrieb anfallen. Sie wurden dadurch schon früh selbständig, so auch Peter. Die schwersten Arbeiten mussten die Männer stemmen. Doch die Grenze wurde nicht so exakt gezogen. Mit den Arbeiten auf Feld und Stall wurde man schon früh abgehärtet und man wusste woher das Essen auf dem Tisch kam.

Die Kinder: Josy, 28; Marie, 29; Josef (Bepp), 30, verunfallt auf dem geliebten See; Walter, 32; Anni, 33; Theres I, 34, gestorben mit 7 Jahren; Folge eines Unfalls; Paul, 36; Elisabeth, 37; Marta, 39; Peter, 43; Theres II; 46; Heiri , 49, verunfallt im Umgang mit einem Hasentöter.

Hinder Chiles

Geheizt und gekocht wurde mit Holz. Auch das Holz dazu musste angeschleppt, gerüstet und gelagert werden. Die grosse Familie brauchte die Mithilfe aller! Verwöhnt wurde niemand.

Peter Würsch in der Klasse 6 und 7, 1955
1889           75 Jahre Feldmusik Beckenried            1964

Die Freizeit verbrachte Peter bei den Schwingern und in der Feldmusik. Er hatte ein S-Horn. Sein Wunsch war es, sich einst ein eigenes Waldhorn leisten zu können. Beim Schwingen reichte es gar zu einem kantonalen Kranz. Im Militär leistete er Dienst beim „Spiel“, der Militärmusik. Wer es zur Militärmusik schaffte, hatte eine gute Qualifikation im Sack.

Leider machte sich bei Peter eine unheilbare Krankheit bemerkbar. Weder die Ärzte noch er selbst hatten genügend Mittel und Kräfte, um erfolgreich dagegen anzukämpfen. So verwelkte das noch junge Leben in den eigentlich besten Jahren mit nicht einmal 25!

Es gab  weitere harte Prüfungen, welche die Familie meistern musste. Heinrich, der jüngere Bruder verunfallte tödlich, als er mit einem Schiesseisen hantierte und „Bepp“, der Älteste kam einst nach einem Ausflug mit seinem Schiffli nicht mehr nach Hause.

Mit Schul- und Vereinskameraden hatte er es gut. Peter war ein verlässlicher Kamerad. In der Schule war er gelegentlich auch mal bereit, Mut zu zeigen. Der „Herr Lehrer“ musste einst hinaus, jemand klopfte an die Tür. Er kam und kam nicht zurück! Es wurde unruhig in der Klasse. Plötzlich hatte einer eine Zigarette in der Hand. Sie wurde herumgeboten. Als sie bei Peter ankam, rief jemand: „Getraust dich ja nicht!“. Peter zündete in aller Ruhe die Zigarette an. Als dann „Herr Lehrer“ zurück kam, rümpfte er die Nase und er fragte: Wer hat…? Niemand regte sich. Dann wandte der „Herr“ einen fiesen Trick an! Er fragte A. S., seine Familie war offenbar mit Reichlins befreundet, ob er etwas dazu zu sagen wisse. Ängstlich begann er zu stammeln, es ei Peter gewesen.

Der Orgelischt, Pius Reichlin, 1907 – 1978

Dann rief der Volksbildhauer Peter auf. Er soll mit ihm kommen. „Wir gehen jetzt zusammen ins Sitzungszimmer!“ Den Tatzenstock hatte er bereits fest entschlossen in der Hand. Es dauerte wieder eine Weile. Niemand regte sich. Es gab auch keine weitere Mutprobe. Als die beiden zurück kamen wirkte der Lehrer befriedigt und Peter, der arg malträtiert worden war, weinte bis die Schule aus war! Die Erziehungsmethoden des Herren P. R.! Er war Vater mehrerer Kinder. Ob er mit ihnen auch so umgegangen ist? Sein Sohn B., der mit uns in der gleichen Klasse die Schulbank drückte sagte mir einst an einer Klassenzusammenkunft: „Ich hasste meinen Vater sehr!“ Dabei hörte man heraus, dass der Hass noch intus war. B. sagte es, als bräuchte er dafür das „S“ im Wort Hass x-fach! Dem nicht von allen geliebten Lehrer musste man zugte halten, dass er ein hervorragender Organist war. Er leitete über Jahre den Kirchenchor. Im Gemeindefilz hatte er Rückhalt, etwa so wie der Landjäger! Nicht alle haben es verstanden!

Nach der Primarschule und zwei Sek-Klassen bei Kaplan Alois Dober, ging es um die Zukunft.

Mit dem Besuch einer Berufslehre als Maurer im Betrieb des „Steinen Franz“ ging es nicht, wie er es sich vorgestellt hatte. Denn die „alten“ Kollegen behandelten den Stift nicht sonderlich freundlich und zwar so, bis es diesem verleidete. Er beendete das Abenteuer „Lehre“ schon nach ein paar Wochen. Danach wechselte er zur Kalk-und Steinfabrik, wo er in der „Titschlifabrik“ beschäftigt war. Die Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, die unter hohem Dampfdruck frisch gepressten Zementsteine vom Rundteller abzuräumen und exakt aufzustappeln. Eine stupide, monotone Arbeit. Humanisierung der Arbeit war in der Kalk- und Steinfabrik noch längst nicht angekommen. Einmal, man schrieb das Jahr 1963, hatte Peter grosses Glück. Er war auf den Goliath beordert worden und richtete sich entsprechend ein. Dann holte er sein Znüni am sonst üblichen Ort. Als er zurück kam, war der Goliath weg – verschwunden! Der Nauen wurde ungleichmässig mit Kalktanks beladen. Drei auf der einen und nur einer auf der anderen Seite und niemand merkte es, weder der Kranführer noch der Schiffsführer! Die Fenster der Motorhütte waren geöffnet. Es drang Wasser ein. Der Nauen füllte sich auf und ging innert Minuten unter! Peter hatte wegen des Znünibrotes Glück gehabt!

Der Goliath wurde in kurzer Zeit gehoben. Die Nauen Mars und Neptun wurden dafür eingesetzt. Sie wurden, schon wie bei der Hebung des Schwalmis mit Querträgern verbunden. Es wurden vier Motorwinden darauf platziert. Taucher schweissten unter Wasser Laschen an die Stahlschale des Goliath’s woran die Hebeseile befestigt wurden. Die Hebung erfolgte ereignislos. Danach wurden die Beteiligten zu einem Mahl ins Edelweiss eingeladen. Mit stolzem Schritt ging der Schiffsführer Kari I. voran… Er hatte offenbar schon „vergessen“, dass er der Verantwortliche für die Beladung war! Die „Übung kam auf über Fr. 400’000.- zu stehen! Othmar Käslin, der die Verhältnisse kannte meinte einst: Der Unterschied der „Fabrik“ zu St. Urban (Psychiatrie) liege darin, dass in St. Urban wenigstens das Dach dicht sei!“…

Später wechselte Peter nach Horw, an den Seeverlad wo er eine Zeit lang als Kranführer tätig war. Wer hier die „Kuh“, den gross Kran bedienen durfte war etwas! Diese Arbeit musste er leider schon bald aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Im Winter war es zu kalt und zu zügig. Danach fand er eine Stelle in Stansstad, auch am Seeverlad, wo er auf einem kleineren Kran trotz schwindenden Kräften tätig war. Schliesslich fand er eine Arbeit mit besseren Arbeitsbedingungen bei „Schneider Möbel“ in Hergiswil. Er arbeitete bis es nicht mehr ging. Er war ein harter Kerl! Hier erlebte er, dass die Firma hinter ihm stand, bis er schliesslich arbeitsunfähig wurde, und darüber hinaus!

Peter ,mitte, war angekommen. Ein strammer Mann als Militärmusiker

Am schlimmsten, neben seiner Krankheit traf ihn, dass er nicht mehr diensttauglich war und deswegen sein Horn und die Uniform abgeben musste. Das „Reglement“ nahm ihm einen Teil seiner hart erworbenen Identität!

Wir pflegen zu sagen, wir würden ein ehrendes Andenken bewahren… Wir stehen zu unserem Wort!

Ich bedanke mich bei Theres, Peters jüngeren Schwester für ihr Zutun zu diesem kleinen Bericht und die Fotos.

Herbie Odermatt

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Wenn es Katzen hagelt

Momentan sieht es nicht nach Katzenhagel aus. Die Kältewelle  brachte unterschiedlich viel Schnee ins Land. In St. Gallen über 70 cm, im Baselland 40 und bei uns in Sachseln etwa 6-8 cm. In den Bergenallerdings gab es sehr grosse Mengen und die Gefahrenstufe war lange Zeit und ausgedehnt auf „rot“. Einige Besserwisser fanden auf ihren selbst gewählten Routen im Abseits den Lawinentod.

„(…) Die sibirische Eiseskälte lässt Europa erschaudern und wird auch vor der Schweiz nicht halt machen. Forscher sprechen von einem Phänomen, das statistisch nur alle 25 Jahre vorkommt…)“

Daraus ist zu folgen, wie René, mein einstiger Chef an der Fliegerschule Birrfeld haarscharf und sofort folgerte,  dass es die letzte war, die wir wahrnemen konnten. Es sei denn, es gebe Ausnahmen. René hatte auch grosse Nummern unter sich, wie etwa den späteren Fliegerboss bei der Swissair, Philipp Bruggisser. Ob der Chef dem damaligen Jungspund die Flausen im Kopf nicht auszutreiben vermochte oder ob dieser bereits der ganz Durchtriebene  war der zum Alphatier mutierte, wissen die Götter!

Fredy machte mich auf den folgenden Artikel aufmerksam:

Gestern hat es Katzen gehagelt. Sie lagen überall, auf den Strassen, den Trottoirs, den Gärten, den Dächern, den Dächern der Autos. Sie tropften von den Laternen und von den Bäumen, drängten sich in den Pfützen und verstopften die Regenrinnen. Ständig fielen neue Katzen vom Himmel. Sie prasselten gegen die Scheiben, trommelten auf die Dachlukenfenster und liessen die Bäche über die Ufer treten. Die Luft war erfüllt von ihrem Miauen, sie klagten und schrien, die Hunde zogen die Schwänze ein, die Mäuse flüchteten durch die Gänge und selbst die Katzen der Menschen wussten nicht mehr wohin. Ihr empörtes Fauchen blieb wirkunglos, die vom Himmel fallenden Artgenossen schreckte dies nicht. Sie stürzten aufs Dorf herab und türmten sich in den Strassen zu Bergen. Der Verkehr brach zusammen, die Geschäfte schlossen, und nicht nur das öffentliche, auch das private Leben stand still. Die Bürger des Dorfes sassen in ihren Häusern und blickten verwirrt zu den Fenstern hinaus, wo der Katzenberg höher und höher wuchs. Von draussen drang kaum noch Licht herein. Man zündete Kerzen an und gab sich hilfesuchend die Hand. Niemand dachte daran, eine der vielen tausend Katzen behalten zu wollen. Welch‘ absurder Gedanke! Niemand wollte je wieder Katzen sehen. Die Flut der vom Himmel stürzenden Höllenbiester war ein so schrecklicher Albtraum, dass alle hofften, es sei nur ein Traum. Doch die Katzen, die vor den Fenstern ineinander verkeilt, übereinander gestapelt lagen und sich verzweifelt Bewegungsfreiheit verschaffen wollten, waren real. Sie schrien mit aufgerissenen Mäulchen, spitzigen Katzenzähnchen und feurigen Augen ins Innere und liessen Männer, Frauen und Kinder vor Angst erstarren. Der Regen strömte noch immer hernieder. Es schüttete Katzen und noch mehr Katzen, der Himmel fiel auf das Dorf herab und begrub es. Nur einer störte sich nicht daran. Der Dichter. Er verweilte in seiner Klause, unbeeindruckt von der beginnenden Apokalypse – und ganz in die Frage versunken, woher der Ausdruck, es hagelt Katzen, wohl stammte.
Quelle: Züri Ost, 10. 10. 2012

Eine Frau mit ihrem Schirm wie ein Schild von einem Hagel von Katzen und Hunden Stockfotografie - Alamy

Die Formulierung kommt wohl ursprünglich aus dem Englischen: »It’s raining cats and dogs«, daher fällt auch die Erklärung »etwas englisch« aus:

It's Raining Cats and Dogs here!! - The Mommies Reviews

 

 

 

 

 

Über die Entstehung dieser Floskel sind verschiedene Theorien im Umlauf. Eine Variante ist der Umweg über das griechische Wort »catadupe«, was »Wasserfall« bedeutet. Möglich wäre hier der Zusammenhang zu »cat« (= die Katze). Zweite Variante ist der lateinische Ursprung: »cata doxas«, was so viel wie »jenseits jeglicher Erfahrung« bedeutet.

Es gibt noch zahlreiche andere Varianten, teilweise mythischen Ursprungs, teilweise auch scheinbar absurde Erklärungen, wie z. B. der Umweg über Wirbelstürme. Da »regnet« es ja scheinbar nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Frösche, Fische, Autos und sogar ganze Häuser.

Bei den Fliegern spricht man bei „Nichtflugwetter“  von den tief fliegenden Dackeln.

Überlassen wir die endgültige Erklärung den Katzenstreckern die so genannt werden, weil sie über den Katzenstrick von Luzern nach Einsiedeln pilgerten. Die „Giftspritze“, eine einstige Fasnachtsklicke (Sprüchlibrünzler) aus Ennetbürgen (Hans Reiser, Edi Lischer, Ueli Dubach, Walter Fleischmann…), nannte sie zu  „Zieh am Büsi“ um!

 


Ein Atheist, der zu Gott fand

Atheist ändert seine Meinung

Professor Storm: «Gott ist real»

Eigentlich ist Professor Howard Storm Atheist. Doch in einer lebensbedrohlichen Situation hat er ein seltsames Nahtoderlebnis. Und das ist so einschneidend, dass er heute überzeugt ist: Himmel und Hölle sind real.

Prof. Storm Gott ist real

Mit 38 Jahren war ich Professor an einer renommierten Universität. Und ich war überzeugter Atheist. Ich glaubte nur, was man erklären kann.

Bei einem Auslandsaufenthalt ging es mir plötzlich sehr schlecht. Vor lauter Schmerzen konnte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass ich einen Darmdurchbruch hatte. Eigentlich hätte ich sofort notoperiert werden müssen, doch weil Feiertag war, war es schwer, einen Chirurgen zu finden.

Zehn Stunden lang krümmte ich mich wartend unter Schmerzen. Mit aller Kraft versuchte ich durchzuhalten, bis ich schliesslich mein Bewusstsein verlor. Und dann hatte ich ein sehr merkwürdiges Erlebnis.

Traum oder Wirklichkeit?

Es war so real, dass ich überhaupt nicht durchblickte, was gerade passiert. Ich stand neben meinem Bett und sah dort meinen Körper liegen. Dann merkte ich, dass ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich versuchte, die Personen im Raum anzusprechen, aber niemand reagierte auf mich. Sie nahmen mich nicht wahr. Dann rief jemand meinen Namen. Ich dachte, es wäre das Krankenhauspersonal und fragte: «Sind Sie hier zuständig? Ich brauche dringend eine OP.» Aber die Stimmen antworteten nur: «Wir wissen das alles und warten schon auf dich. Komm, beeil dich.»

Ich trat aus dem Zimmer in einen schlecht beleuchteten Gang und lief eine gute Weile. Es wurde immer dunkler und merkwürdiger. Sobald ich fragte, wohin wir gehen, sagten die Stimmen nur: «Keine Fragen», «Sei still», oder «Maul halten». Inzwischen war es so finster, dass man nichts mehr sehen konnte und ich hatte eine solche Angst, dass ich versuchte, umzudrehen. Aber ich hatte keine Chance. Von allen Seiten wurde ich jetzt gezogen, getreten, gebissen und auf jede Art gedemütigt. Irgendwann liessen sie von mir ab und liessen mich liegen. Ich war am Ende. Ich wusste, dass ich mein Leben verwirkt hatte und bekam, was ich verdiente. Ich war wohl im Müllkontainer des Universums und würde hier vergammeln.

Wer kann jetzt noch helfen?

Plötzlich sagte meine innere Stimme: «Bete zu Gott.» Das irritierte mich. Ich betete nie. Ich wusste gar nicht, wie das geht und ausserdem glaubte ich nicht an Gott. Doch die innere Stimme wiederholte es. Krampfhaft überlegte ich, wie man beten könnte und stiess dann aus: «Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…» Kaum hatte ich das gesagt, wurden die Leute um mich wütend. «Es gibt keinen Gott, niemand kann dich hören», schrien sie. «Wenn du weiter betest, verletzen wir dich.» Aber je mehr ich Gott erwähnte, desto mehr verloren sie die Macht über mich. Ich erinnerte mich an das «Vater Unser» und ein altes Kirchenlied. Alles, was mir zu Gott einfiel, schrie ich in die Dunkelheit und es schien zu funktionieren. Es wurde sogar etwas heller.

Dann fiel mir ein Kinderlied von früher ein: «Ja, Jesus liebt mich.» Doch selbst wenn es Jesus gäbe, warum sollte er mich lieben? Aber ehrlich gesagt, hatte ich nichts zu verlieren und so schrie ich zu ihm: «Jesus, bitte rette mich!»

Gott greift ein

Kaum hatte ich das ausgesprochen, kam ein helles Licht immer näher auf mich zu, bis ich in wunderschönem Licht badete. Dann sah ich Jesus. Seine Arme streckten sich nach mir aus und berührten mich, obwohl ich so schäbig zugerichtet war. Er erfüllte mich mit einer Liebe, wie ich es noch nie erlebt hatte. Dann hob er mich auf und schloss mich in seine Arme. Ich wusste, dass ich nicht würdig bin, aber Jesus las meinen Gedanken und sagte: «Gott macht keine Fehler.»

Dann zeigte mir Jesus mein ganzes Leben. Es war schlimm zu sehen, wie aus mir ein egozentrischer, herzloser Mensch geworden war. Erfolgreich, aber ein Narr! Auch für Jesus schien es schmerzlich, das mitanzusehen, doch er hielt mich die ganze Zeit in seinen Armen. Und dann sagte er: «Du kommst jetzt nicht in den Himmel, sondern gehst zurück auf die Erde.» Dann wachte ich auf und konnte operiert werden.

Ich war keine halbe Stunde bewusstlos gewesen, aber was ich in dieser Zeit erlebt habe, hat mein Leben komplett verändert. Ich kann es nicht genau erklären und nicht beweisen. Aber für mich ist seitdem klar, dass Jesus Christus voller Liebe ist. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und ich bin sehr dankbar, dass ich das heute glauben kann.

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Eine bestandene Ärztin sandte mir diesen Artikel. Ob Prof. Storm ein überzeugter Atheist war? Vielleicht zählte er sich aus Bequemlichkeit dazu oder er verfiel dem Irrtum, als Wissenschaftler könne man alles verstehen. Persönlich hatte ich zwei Erlebnisse, die zu Ereignissen wurden. Einmal fuhr ein Auto im Winkel von 90° in mich. Ich erinnere mich an metallische Geräusche, als das Rettungsbrett in die Schienen des Santätswagens eingeklinkt wurden und danch an einige Lichter über mir im Spital in Locarno. Sonst war da nichts weiter. Und als mir der Arzt erklärte wie nahe mein Lebensfläämmchen am Auslöschen war, als ma eine Covidlungenentzündung behandelte, war auch nichts weiter. Wäre es durch einen Windstoss ausgelöscht worden, hätte ich kaum etwas davon mitbekommen. Aber das kann niemand so genau sagen. Nur der gelbe Blitz am Knöchel fehlte noch!

Der Kleine Prinz, Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt.

„(.) …. Er sagte: „Hier, das ist alles…“ Er zögerte noch ein bisschen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren. Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.)“ Aus: Der Kleine Prinz Kap. XXVI

Mit atheistischen Gedanken befasste ich mich nie. Aber ich bin in meiner Religion kein Praktizierender. Trotzdem darf ich mich zu den Deisten zählen.

Ein Gott der ein Gebet erhört, ist er nicht beeinflussbar oder parteiisch? Das riecht zu stark nach menschlicher Vorstellung! Man denke an Soldaten an der Front. Jene der grünen Partei flehen Gott um Schutz an, was diejenigen der schwarzen Partei ebenso tun. Wer sollte er erhört werden?

„(…) Was kümmert es mich, ob Gott nicht existiert: Gott verleiht dem Menschen etwas Göttliches.

Gott. Die Spielregel hat auf erregende Weise ihren Sitz nicht in der willkürlichen Dichte eines Individuums, sondern ausserhalb, das heisst Gott. Das heisst: in allem und in nichts. Gott ist das vollkommene symbolische Fundament des zugleich Unzugänglichen und Absoluten“) (Antoine de Saint Eupéry in Carnets, S.46


Festtage, Jahreswechsel – Corona und der Kleine Prinz

Wir wünschen Ihnen, euch, Dir, und den lieben bzw. Agehörigen frohe Festtage, schöne Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und im 2021 viel Gefreutes, Erfolg und gute Gesundheit.

All jenen danken wir von Herzen für die bereits eingegangenen guten Wünsche und Grüsse!

Den Fliegerinnen und Fliegern wünschen wir Hals und Bein, sowie ein ufallfreise neues Flugjahr,

Die einen schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück, andere würden das Jahr 2020 aus dem Lebensfilm herausschneiden. Wir hatten mehrmals die Möglichkeit, Spitäler von innen zu sehen. Mit der Ausnahme einer grossen Schlamperei in einem Spital, wurden wir von der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens überzeugt. Ich erlebte eine hochprofssionelle Betreung von hoch motivierten Kräften (Ärzte, Pflegepersonal inkl. den guten Geistern die für die Reinhaltung sorgten bis zum Küchenpersonal) ich fühlte mich rundum wie ein kleiner Prinz der auf Händen getragen wurde! Dafür gebührt allen, die zu meiner Genesung beigetragen haben, der allerbeste Dank! Dies umso mehr, dass die Leute unter höchster Belastung hervorragende Arbeit leisteten und dabei stets bei guter Laune und einfühlsam und freundlich waren. Bei so einem Umfeld muss man wieder gesund werden!

Leider hat uns Corona, trotz grösster Vorsicht und Befolgung der Hygeneratschläge, auf dem falschen Fuss erwischt! Während Brigitte mit einer Isolation auskam, machte ich unmerkbar eine „Grenzerfahrung“! Das Lebensflämmchen habe nur noch geflackert, so mein betreuender Arzt auf der Covid-Intensivpflegestation am Luzerner Kantonsspital. Eine etwas kräftigere Böe hätte genügt und ich wäre auf „Wolke sieben“ spediert worden. Noch ein letztes Mal wäre eine Mitteilung in der Zeitung mit dem Hinweis, dass coronabedingt die Abdankung im engsten Kreis der Familie statttfinde, erschienen….

Nun sind wir wieder auf den Beinen, stehen wieder geerdet auf dem Boden und funktionieren fast wie einst im Mai! Klar gibt es noch Nachwehen, doch es geht Tag für Tag aufwärts. Ich bin dem Teufel, so es denn einen gibt, nochmals ab dem Karren gesprungen!

Brigitte hat dieses Jahr drei grosse Operationen und noch einiges mehr über sich ergehen lassen müssen. Aber sie ist ein Phänomen. Sie hat wie ein Stehaufmännchen immer wieder relativ rasch in die Normalpahase schalten können. Meine Erkennntis: Frauen sind halt doch die stärkeren Männer!“

Nun wünschen wir euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr hinüber und für 2021 nur das Beste vom Guten. Darunter: gute Gesundheit, Erfolg im Beruf, Zufriedenheit und viel Gefreutes!

Herbie und Brigitte.

Hier endet unsere eigentliche Weihnachtsbotschaft. Das was folgt lest ihr, wenn ihr Lust darauf habt. Je nach Ansicht, lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Vor allem lege ich ans Herz, dass ihr die Geschichte: „Der Kleine Prinz“ einzieht. Wer ihn schon kennt, soll ihn auffrischen. Er hat uns viel zu sagen!

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 Der Kleine Prinz auf seinem Asteroid B612  Im  Hintergrund                   n2811-95,   aufgenommen von Yuuji Kitahara

„(…) Ein türkischer Astronom sah den Planeten B-612 ein einziges Mal im Jahre 1909 mit seinem Fernrohr. Er hatte damals beim internationalen Astronomenkongress einen grossen Vortrag über seine Entdeckung gehalten. Aber niemand hatte ihm geglaubt, und zwar einfach seines Anzuges wegen. Die grossen Leute sind so.Zum Glück für den Ruf des Planeten B 612 befahl ein türkischer Diktator seinem Volk bei Todesstrafe, nur noch europäische Kleider zu tragen. Der Astronom wiederholte seinen Vortrag im Jahre 1920 in einem sehr eleganten Anzug. Und diesmal gaben ihm alle recht – Kleider machen Leute!                                                               

Wenn ich dieses nebensächliche Drum und Dran über den Planeten B 612 erzähle und euch sogar seine Nummer anvertraue, so geschieht das der grossen Leute wegen. Die grossen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem Freund erzählt, befragen sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang der Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch: Wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie, ihn zu kennen. Wenn ihr zu den grossen Leute sagt: Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor dem Fenster und auf dem Dach… dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man muss ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: Ach, wie schön! So auch, wenn ihr ihnen sagt: Der Beweis dafür, dass es den kleinen Prinzen wirklich gegeben hat, besteht darin, dass er entzückend war, dass er lachte und dass er ein Schaf haben wollte; denn wer sich ein Schaf wünscht, ist doch ein Beweis dafür, dass man lebt, – dann werden sie die Achseln zucken und euch als Kinder behandeln. Aber wenn ihr ihnen sagt: Der Planet, von dem er kam, ist der Planet B 612, dann werden sie überzeugt sein und euch mit ihren Fragen in Ruhe lassen. So sind sie. Man darf ihnen das auch nicht übelnehmen. Kinder müssen mit grossen Leuten viel Nachsicht haben….)“  

Der Kleine Prinz – Eine kindliche Philosophie für Erwacsene – in verschiedenen Sprachen. Linkanklicken!                                                           

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Aus Der Kleine Prinz, Der Autor: Antoine de Saint Exupèry

Anstelle der Kinder und den grossen Leute könnten die Gemeinen und die Herrscher, die Niederen und die Hohen oder die Jungen und die Alten oder…     gesetzt werden.

So war es um 1909, was B612 betrifft und während dem zweiten Weltkrieg als Antoine de Saint Exupéry das Manuskript fertig stellte. Die Erstausgabe erschien 1943 in New York, wo sich „Tonio“ Saint Ex im Exil aufhielt. Der Kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors. Natürlich interessieren die Werke von Saint Ex viele Flieger. Der Kleine Prinz ist jedoch für jedermann/—frau geschrieben! (siehe auch unter Wikipedia)

Der Kleine Prinz und Covid -19

“ Als ich dem mutigen Flieger in der Wüste begegnte, sein Flugzeug bestaunte und ihn über allerlei ausgefragt und er mir auf mein Drängen hin das gewünschte Schaf gezeichnet hatte und er herausgefand, woher ich kam, entwickelten sich die Gespräche in verschiedenste Richtungen. Ich nenne ihn ab sofort „Meister“. Dann schlug er vor, dass wir uns rein ideell in die Zeit von 2020 versetzten. Er schleppte mich dabei in eine  Stadt ab, wo  er mir einen Einblick in die Entwicklung der Technik, speziell  über Kommunikationsmittel und social media gab.. Es war sehr spannend, denn auf meinem Planeten war dies alles nicht nötig, ergo nicht vorhanden. Die Übersicht ist dort ohne dieses Zeug stets total!

Es grasierte hier eine Pandemie. Ich lernte eine Maske zu tragen und selbst der Fuchs eiferte mir nach! Ich erfuhr von Corona und deren Gefahren. Wir liessen Vorsicht walten, achteten peinlich genau auf die Hygiene und  auch sehr auf die Einhaltung der empfohlenen  Distanz zu anderen Leuten, was sehr viele von ihnen ignorierten. Unverständlich!

Eines Tages passierte es trotzdem. Es zeigten sich typische Syptome wie Husten, Verlust des Geschmacksinns, Durchfall und Fieber. Wir unterzogen uns sofort einem Test. Das Resultat: positiv! Sofort brachte mich der Flieger und Meister, der offenbar resistent war, zu einem Arzt. Dieser nahm  einige medizinische Werte zur Kenntnis und danach liess er mich notfallmässig in ein lokales Spital einweisen. Dort war ein Bett bereit und es wurden weitere Werte geprüft und Sauerstoff verabreicht, doch schon am nächsten Morgen früh wurde die Verlegung in eine andere Klinik per Krankenwagen vorgenommen. Die Fahrt dauerte nicht sehr lange. Hier war man im städtischen Spital für hartnäckige Coronafälle. Es gab eine ganze Abteilung, Die Leute arbeiteten sehr viel aber professionell und konzentriert und, was für die Heilung wichtig ist, sehr aufmerksam und einfühlend. Einige kamen an ihre Leistungsgrenzen. Mir wurde es mulmig und ich verspürte erstmals eine  grosse Verunsicherung.

Im noch abgedunkelten Raum wurden eine Vene und eine Arterie angestochen um ständigen Zuang zur Blutentmahmen zu haben. Nach kurzer Verweildauer wurde das Transportbett in einen Raum auf der Intensivpflege, speziell eingerichtet für Covid-Erkrankte, gebracht. Da wurde ins „normale“ Bett gewechselt. Nun wurden  die Sauerstoffzufuhr und weitere Kabel angebracht (EKG, Überwachung von, Puls, Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung usw.). Diese Überwachung dauerte rund um die Uhr. Ein Engel von einer Pflegefachfrau kümmerte sich dauernd um mich..Da ein Polster unterlegen, hier ein kleines Kissen anpassen, regelmässig die Nase reinigen und mit Salbe behandeln, denn der Sauerstoff zerfrisst auf die Dauer die Schleimhäute. Bald kam der Engel mit einer Salbe um Rücken und  Brust damit einzureiben. Für die Nacht wurden die Sonden des EKG am Rücken angebracht, denn es sollte auf dem Bauch geschlafen werden. Ein Engel löste den anderen ab. Alle geben sich die erdenklichste Mühe, dass der Patient dies als positive Signale, ja Kräfte versteht! Die Suaerstoffzufuhr lag anfänglich bei 10 Liter/ min. Bald konnte dieser Wert auf 8 reduziert werden. Regelmässig wurde Blut abgenommen und im Labor analysiert. Täglich wurde ein Mittel zur Blutverdünnung gespritzt und falls nötig, wurde Insulin nachgespritzt denn das verabreichte Cortison zur Bekämpfung der Lungenentzündung, trieb den Blutzucker in die Höhe.. Auch  der Reizhusten versuchte man erfolgreich zu bannen. Täglich musste ich eine Mittel inhalieren um die Lunge zu pflegen.

Der Kleine Prinz im Spital

Ich glaubte an mich und an die Kraft der Selbstheilung. Ich entwickelte Aktivität, obwohl mein  Flämmchen nur noch schwach leuchtete, als die Behandlung begann! Der Arzt meinte, eine kleine Böe hätte gereicht, um das Flämmchen zu löschen…..  Es galt, die Kräfte zu mobilisieren. Ich begann auf die Bettkante zu sitzen so lange ich konnte.  Der Fensterplatz motivierte dazu! Schliesslich, nach 1 1/2 Wochen war ich stabil, so dass man mich ins regionale Spital zurück velegen konnte. Nach weiteren   1 1/2 Wochen war ich so weit hergestellt, dass ich das Spital verlassen konnte, Ich hatte Glück, sprang dem Teufel noch einmal ab der Schippe und ein drittes Leben konnte beginnen. Mein Flieger der Meister, der seltsame Mensch holte mich ab. Er gab mir die Möglichkeit, bei ihm eine REHA zu geniessen. Es war nötig, denn physisch war ich wie Rad ohne Luft im Reifen.

Es ist eine komplizierte Welt hier auf der Erde. Auf meinem Planeten gibt es dies alles ausser den vielen Samen für Affenbrotbäume nicht! Keine Bazillen, keine Viren, keine Handy’s, keine Flugzeuge, keine Kriege wo Menschen umgebracht und vernichtet oder so verwundet werden, dass sie zeitlebens als Krüppel ihr Dasein fristen müssen, keine Spitäler, wo man die Verwundeten wieder „flickt“. Es herrscht klare Sicht! Dagegen  herrschen hier Kriege. Menschen nimmt man ihre Habe und sie werden vertrieben.. Sie wollen in Gebiete ziehen, wo sie glauben, es gebe Brot, Wein und Honig und sie möchten auch eine Scheibe davon für sich abschneiden. Jene die ihnen den Weg zeigen oder sie mit Schlauchbooten über das Meer Richtung Norden bringen, nehmen ihnen noch den letzten Rest ab! Ich habe auch erfahren, dass alle Menschen von Demokratie reden, dass aber alle etwas anderes darunter verstehen. Babylon 2.0!

An anderen Orten wird die Natur zerstört weil Bodenschätze gsucht und „versilbert“ werden. Jene an vorderster Front haben die schlechtesten Arbeits- und Lebensbedingungen. Riesige Urwälder werden abgeholzt um Profit daraus zu ziehen. Die Zerstörung des Lebensraumes von vielen Lebewesen gehen unwiederruflich verloren. Jene an der Spitze der Hierarchien stossen sich mit Geld gesund. Sie bekommen oft so viel, dass es „zig mal“ zum Leben reicht. 2 % der Menschen verfügen über 98% der Gelder, während 98 % der Menschen mit 2% der Gelder auskommen sollen! Viele müssen mit 2 Dollar am Tag auskommen! Die Ursache: Gier und Machtgelüste.

Die 10 Reichsten besitzen Ende 2020  über 10 Mia (10’000′ 000′ 000) Dollar,  40 % mehr als ein Jahr zuvor! Während Millionen von Menschen (allein in den USA 22 Mio!) ihre Arbeit verloren. Das ist die negative Seite. Etwas schön geredet wird die Situation, indem Innovationen erwähnt werden, die diese Reichen zum Durchbruch verhelfen und auch einige Arbeitsplätze schaffen. Aber unter dem Strich bleibt ein grosses, tiefschwarzes Loch!

„(.) …) Die Konzentration von Reichtum hat ihren Preis: Die Folge ist eine Destabilisierung der Gesellschaft. Wo liegt die Ursache? Die Menschen leiden an zwei Krankheiten: Es sind Die Gier und die Machtgelüste.

Die Ökonomen haben das Ökonomische Prinzip „erfunden“ Es sagt, dass man mit geringstem Aufwand möglichst viel produzieren soll. Oder man soll das was zu produzieren istmit  möglichst wenig Aufwand erledigen.

Zu Ende gedacht: Es muss dauernd mehr produziert und dauernd an der Kostenschraube gedreht werden, egal wenn die arbeitenden Menschen vor die Hunde gehen. Und auch egal ist es, dass die Rohstoffe bis auf den Grund ausgebeutet und abgebaut werden. Der Meister meinte dazu, man bräuchte bald eine zweite Erde, damit man immer mehr und immer billiger produzieren könne. Er schlug vor, man sollte das Ökonomische Prinzip um zwei Komponenten erweitern. Nämlich um den Punkt Nachhaltigkeit (nachhaltige Produktion was auch ein Recykling beinhaltet), sowie um die zweiten Punkt der verlangt, dass Arbeitnehmende würdige Arbeitsbedingungen vorfinden, was beinhaltet, dass man von der Arbeit anständig leben kann und dabei gesund bleibt.

Der Meiste entwickeltehinterfragte die brennensten Fragen, die Mensch und Natur betrafe. Er kam zum Schluss, es gäbe schon noch Chancen für die Menschen: Das Prizip der Verantwortung und das Prinzip der Hoffnung! Beides lasse vermuten, dass damit dem Müssiggang, dem sinnlosen Herumreiesen auf Teufel komm raus usw. paroli geboten werden kann..

Er bafasste sich auch mit der Ökonomie (siehe mehr unter Saint Ex  „Carnets“ sowie mit algemeinen und politischen Fragen. Das ist ungewöhnlich für einen leidenschaftlichen Flieger, der bei Wind und Wetter die Post von A nach B fliegt! Er sagte u.a:

  • Die Gegenwart ist zusammenhängend: Sie ist Treffpunkt eines Wurfgeschosses inder Zeit im Raum. Doch das Potentielle ist lediglich eine Beziehung zwischen Raum und Zeit und nichts weiter. ….. „Ich nenne Masse den Grad an Gegenwart von r/h“.  Die gesamte Abhandlung ist im Buch „Carnets“ von Saint Ex S. 112 -115 (roro 598) zu entnehmen.
Die Masse, Grad von Gegenwart
  • Die Privatbank, welche die Aktiengesellschaft verwaltet, oder die sowjetische Börokratie (EU-Bürokratie?), welche das gleiche Industrieunternehmen verwaltet: keinerlei Unterschied von Haus aus. Weder die eine noch die andere sind Eigentümer der Produktionsmittel, ihre Moral und Unmoral können einander die Waage halten. Einziger Unterschied: die Richtung der privaten Kaufkraft,  die in der Sowjetunion nicht blindlings etwas zu kaufen erstreben kann, was nicht existiert.
  • Paradox: ein Land, das nichts nötig hat, verlirt selten seinen Einfluss, es kann nicht einmal mehr seine Erziehung zum Austausch hergeben. Der Einfluss Deutschlands profitiert von den Rohstoffen, die ihm fehlen.
  • Absurd, der Begriff von Klasse, des Industriellen, des Ausbeuters. Es gibt nur Menschen. Die Verbündung der Kategorien hatte hier schon alles verändert.
  • Wenn man die Ausbeutung durch den Menschen bestimmen will, so muss man sie überall ein wenig suchen und Anstoss daran nehmen, dass eier, dessen Zeit teuer ist, die Zeit anderer verbraucht hat (Auto), für welche die besagte Zeit nicht teuer ist.
  • Die Göttlichkeit drückt sich aus durch den Einzelnen, der dem Durchschnittsgeschmack zuwiderhandelt.
  • Ich nenne es nicht Gerechtigkeit, wenn man dafür sorgt, dass die einen ihrerseits durch andere ersetzt werden, und dass man den Kohlentrimmer einige Stunden lang, um ihn für die erlittenen Demütigungen zu entschädigen, im Palaste unterbringt.
  • Einer der Gründe, die den Klassenbegriff überholt scheinen erscheinen lassen, besteht darin, das Proletariat selber in wirtschaftlicher Hinsicht die Rolle eines Kapitalismus spielt. ….

Saint Ex setzte sich auch mit der Sozialversicherung (Rentenversicherung) auseinander. Sind wir heute weiter? Ich denke an die Tatsache, dass die Leistungen der Altersvorsorge künftig sinken werden! Ich denke an die Heerscharen von Beratern (Maden im Speck), die sich neben den Kassenmanagern an den Versicherten gesund stossen, von den Liegenschaften, die an unattraktiven Orten antstanden sind ( „Pensionskasse kauft Land, Preis spielt keine Rolle!“) und die von den Mitgliedern der Pensionskasse zwei mal bezahlt werden mussten und an die sinkenden Leistungen, weil die Problemlösung der Alterung der Gesellschaft via Management by Caterpillar gelöst werden: Man schiebt den grossen Brocken so langsam vor sich hin….! Wenn dann der Karren in der Hostatt stecken bleibt, wird argumentiert, man habe es nicht sehen kommen. Mahner gäbe es genügend! Und dass die Bevölkerung altert weiss man schon sehr lange!

Sozialversicherung, Saint Ex

In „Wind, Sand und Sterne“ schreibt der Fliegemeister einleitend: „(…) Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampfe findet der Mensch zu sich selber. Aber es braucht dazu ein Werkzeug, einen Hobel, einen Pflug. Der Bauer ringt in zäher Arbeit der Erde immer wieder eines ihrer Geheimnisse ab, und die Wahrheiten, die er ausgräbt, sind allgültig. So stellt auch das Flugzeug, das Werkzeug des Luftverkehrs, den Menschen allen alten Welträtseln gegenüber und wird uns zum Werkzeug, zum Werkzeug der Erkenntnis und der Selbsterkenntnis. …)“

Heute stellen wir fest, dass der natürlichen Produktion die Menge aufgezwungen wird. Es sinnd nicht mehr die Bauern, die der Erde ihre Geheimnisse abringen. Nein die Bauern sind zu Lakain der Chemie geworden.  Fortan werden die „Geheimnisse“ in Chemielabors gesucht. Der schnelle Effekt und Erfolg wird gesucht, Ob die Erde diese Beschleunigung aushält wird kaum gefragt. Das Getier ud die Mikroorganismen, die bisher die Erde fruchtbar hielten, verlieren ihre Grundlagen und somit werden sie unwirksam. Die Traktoren und die Giftfässer sowie die Giftsprayer werden immer grösser und schwerer.  Dadurch wird der Boden immer mehr verdichtet, was an sich nicht gewünscht, aber einfach negiert wird. Die Ackerfläche werden zunehmend vergiftet, das Grundwasser wird kontaminiert und eines Tages werden die Agrarökonomen grosse Augen machen, wenn der Boden ausgelaugt ist und kaum mehr etwas her gibt! Die hoch gelobten Aktienkurse und die kurzfristigen Gewinne damit gehen flöten und alle fragen sich „warum?“! Ob man dann Rüben auf den Dächern der Stadt pflanzen will?

Breguet 14

Breguet 14,; französisches,

Militärflugzeug, vielseitig verwendbar. Die Entwicklung dieses erfolgreichen Musters begann im Sommer 1916. Der Erfolg zeigte sich in der bis 1928 anhaltenden Produktion. Die Breguet 14 war bei der französischen Luftwaffe  bis 1932 im Bestand.

Saint Ex im Cockpitt

Auch die Flugtechnik wurde inzwischen auf die Spitze getrieben. Wenn Militärangehörige die in amerikanischen Bunkern arbeiten, mit Drohnen in fernen Ländern Politiker und Unbequeme auslöschen, bzw. ermorden, dann gibt dies sehr zu denken. Und die Armeeangehörigen in den Bunkern in der Wüste von Arizona gehen dort bedenkenlos ihrer „Arbeit“ nach.  Sie verlassen abends oder nach der Schicht ihren Arbeitstag mit einem Gefühl im Bauch, etwas Grossartiges geleistet zu haben. Mit diesem Gefühl kehren nach dem Morden zu ihren Familen zurück und spielen mit den Kindern und geben den erhabenenen Familenvater. Wissen sie denn eigentlich, was sie tun? Andere  bringen ihren Gegner in der Botschaft um. Ich erinnere an den Fall  Khashoggi,  den saudischen Regierungskritiker.

Wieder andere beschäftigen Heerscharen von Wissenschaftlern und Agenten die ihre Gegener dauernd beschatten und ihn allenfalls mit ihrer Giftmischung um die Ecke bringen. Beispiel Navalny. Der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny ist gezielt vergiftet worden – und zwar nicht mit irgendeinem Gift: Der chemische Nervenkampfstoff „Nowitschok„, den Experten in Nawalnys Körper nachweisen konnten, ist ein Nervengift aus sowjetischer Entwicklung. Es ist derselbe Stoff, mit dem der russische Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter im März 2018 vergiftet wurden.

Es liegt letztlich auch an der Torheit Bürger! Sie glauben sich mündig, offenbar weil man ab einem gewissen Alter vom Gesetz her als mündig erklärt wird. Dabei sind sie es längst nicht alle!

Etwa der Grossvater, der sich aufführt, als wäre er ein Elephant im Porzellanladen, der andere belehrt, versucht ihnen seine Ideologie aufzuzwingen, der aber den kurzen Hosen noch längst nicht entwachsen ist. Oder jene, die den Nuggi, die Flasche oder das „weisse Pulver“ (Drogen), oder Rauchzeug als Ersatz brauchen. Man zieht am  Güllensauger und stinkend wie ein kalter Aschenbecher küsst man die „Geliebte“.. . oder ist sie lediglich die Zugemutete, ohne die einer verloren wäre? Oder etwa der Hochnäsige Snob, der vo Staat lebt und so tut als wäre er Gottvater auf hohem Thron. Oder jener eingebildete Daydreamer, der, wenn er in die Realität zurück geschüttelt wird, in depressive Zustände versinkt, dem er mit Alkohol oder Psychopharmaka zu entgehen glaubt. Lassen wir diese armen Teufl wie sie sind. Das Einzige, was ich entgegenbringen kann, ist, sie zu respektieren.

Ich habe erfahren, dass Menschen in abgelegenen Orten wie in den Weiten im Norden Kanadas, in Alaska oder in der russischen Taiga oder bei den Inuits einen offeneren und hilfereiteren Umgang miteinander pflegen, als Menschen in den grossen Zentren und Städten. Dort ist der Individualismus soweit vorgeschritten, dass sehr viele Menschen  nur noch um sich kümmern. Das lässt den Schluss zu, dass die Erde weitgehend überbevölkert ist. Okonomen  und Wachstumstheoretiker freut diese Aussage wohl wenig! Ein Experiment mit Ratten ergab, dass sie agressiv werden, einander die Schwänze abbeissen, wenn sich zu viele in einem zu engen Raum befinden….

Die Logik daraus: Personenfreizügigkeit abschaffen. Grenzgänger im Sinne der Bezeichnung definieren. Also solch sind Leute, die an der Grenze wohnen und leben. Der Streifen sollte bei 20-max 30 km festgelegt werden („Jobhopper“ kommen heute z.B.aus Hamburg mit dem Flugzeug zur Arbeit!). Keine Subventionierung von touristischen Investitionen! Einwanderung in die Sozialwerke müsste mit einem Einkauf verbunden sein wer dereinst volle Leistungen erwartet. Die EU und Drittstaaten müsste die Einkäufe mitfinanzieren! Mehr als ein Viertel ausländische Bevökerung reduzieren bis max 10%. Automation, Rationalisierung und Innovation fördern! Verrückt was? Ausserordentliche Situationen müssen mit ausserordentlichen Massnahmen bekämpft werden!

Louis Armstrong

Louis Armstrong würde sein Werk: „What a woderfull world“ heute wohl anders betiteln. Hingegen ist  sein Popsong,  „Negerbegrräbnis“ bzw.  „New Orleans Function“ functionabsolut zutreffend! Bitte keine negativen Assotiationen betrefend „Neger“. Die „Negerlein“ deren Kopf nickten, wenn man einen Batzen in den Geldschlitz warf. wurden nie  Grund zu rassistischen Diskussionen. Die katholischen Nonnen, die als billige Lehrerinnen an vielen Schulen segensreich wirkten, sammelten so für die Missionen., vorwiegend in Afrika.

Das ist nur ein kleiner Auszug über die Themen, die ich mit dem Meister der Fliegunst diskutieren konnte.

Würde mich, der ich von einem unbedeutenden Planeten komme, jemand um einen Rat fragen, ich würde antworten:  Die Menschen sollten sich weniger an politischen und religösen Ideologien orientieren als sich mehr der Realität verpflichten. Die Menschen sollten wieder einen Sinn im Leben finden.

Meine Kräfte sind weitgehend zurückgekehrt. Ich kann die REHA bei meinem Gastgeber, dem Meister der Fliegekunst beenden. Ich wünsche mir, dass die Menschen die Hoffnung nicht aufgeben und Verantwortung nicht nur als leere Worthülse brauchen, sondern sie künftig so wahrnehmen, wie es sich gehört. Ich kehre jetzt in den normalen Alltag zurück und sage:  bye, bye und bx, bleibt xund!“ Hier zu lesen:  Der kleine Prinz

Mehr Saintex:

Eine Lange Nacht über Antoine de Saint-Exupéry => https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-antoine-de-saint-exupery-bitte.1024.de.html?dram:article_id=478864

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C-Flug über dem Honegg-Ätschenried, G-Baby II (Karpf) HB-403, 7.6.1961
Erster Motorflug mit Pilot Rolf Böhm, im HB-OBU Buochs 1960

 

 

 

 

Bü-133 Jungmeister 1964 ret Locarno, Bereit für eine Kunstflugübung

 

Als Segelfluglehrer, FVS, Birrfeld

 

 

 

 

 

Ziellandungskonkurrenz. Der Abstieg, Nach 20 Abstinenz vom Steuerknüppel, als „

Religion wirkt wie eine Droge

Der Attentäter von Nizza. „(…) Er war arm, nahm Drogen, und er bagann den Koran zu lesen.)“ –  Karl Marx hat Religion schon 1844 als „Opium des Volkes“ bezeichnet

Dass Religion wie Drogen wirkt, wurde untersucht.

Die Studie: “Reward, Salience, and Attentional Networks are Activated by Religious Experience in Devout Mormons”, Social Neuroscience, 29.11.

Es scheint, das der Koran nichts für Dummköpfe ist! Der Koran ist für den streng gläubigen Muslim nur in arabisch gelesen und gelehrt werden, da keines seiner Worte verändert werden darf. Wer der Muslims weltweit kann schon arabisch? Falsche Interpetationen sind offenbar vorprogrammiert.

Das Problem scheint primär nicht der Koran zu sein. Das Problem liegt darin, dass viele junge Männer im Magreb kaum Aussicht auf ein erfolgreiches Arbeitsleben haben. Der Nationalstaat bietet zu wenig Arbeit weil rückständig. Und eine soziale Abfederung wie man es in Europa vorfindet, existiert kaum. Die Religion verliert an Einfluss. Man hofft auf bessere Zeiten in Europa. Aber da das vorhandene Wissen kaum reicht, gelangen viele vom Regen in die Traufe. Der Plan B kommt zur Anwendung – im Jihad.

In Zukunft wird die Situation noch schlimmer. Der digitale Wandel und dessen Auswirkung fällt auf diese Länder zurück. Der Frust wird noch grösser, weil den meisten Leuten klar wird, dass sie stets auf der Verliererseite sind. Die Spirale dreht sich.

Die blauäugigen Europäer schauen zu, wie Jihadisten und extreme Gruppierungen mit muslimischem Hintergrund  herum ballern und Menschen umbringen. Ein laissezfaire in dieser Angelegenheit darf es nicht geben! Frankkreich erlebt es derzeit eben und Deutschland hat auch seine Erfahrungen z, B. in Berlin Neukölln. Sind nicht anpassungsfähige Muslime in der Minderheit, gibt es kaum Probleme. Ab einer bestimmten Menge jedoch, beginnen sie ihre Parallelwirtschaft nach ihren Gesetzen zu leben. Daher: Wachsamkeit ist oberstes Gebot!

Schon vor Jahrzehnten, als wir Tunesien bereisten, kam es uns vor, als Minderwertigkeit zelebriert würde.

Junge Studenten erzählten uns, dass Tunesien deswegen rückständig sei, weil die Amerikaner ihnen Computer vorenthielten. Dabei hätten sie doch grosses Potenzial und das Land habe auch berühmte Männer hervorgebracht. So sei William Shakespeare  ursprünglich ein Tunesier gewesen….

In Gafsa, in einem „Wüstenhotel“ wurden wir von Einheimischen als Nazis angepöbelt.

In Matmatma in den berühmten Höhlenwohnungen der Berber wurden stolz Utensilien der Wehrmacht gezeigt, etwa intakte Benzinfässer die das Tausend jährige Reich in seinen 13 Jahren des Bestehens weit überllebt haben. Deutsche Qualitätsarbeit…. Man nahm gerne Almosen für die Besichtigung.

Es kommt auf den Nutzen an. Die einen schlagen Kapital aus Kriegsfragmenten, die anderen lassen ihren Frust an unbeteiligten Touristen aus und beschimpfen sie als Nazis. Dabei bringen sie zumindest Devisen ins Land. Das wurde an den Hochschulen offenbar nicht gelehrt!

Globalisierung und Digitalisierung werden die Welt umkrempeln wie es einst nach der Erfindung der Dampfmaschine geschah. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit – und wird als Verlierer da stehen!


Genau hingeschaut