Kühn zwar, doch zu wenig alt

Was ist bei einem Flugzeugabsturz wichtiger als Geistesgegenwart? Körperliche Abwesenheit!

Dies traf für Walter Spahni den einst berühmten Flieger, Mitglied gewesen bei der Motorfluggruppe Zürich, nicht zu!

Für ihn, wie für sehr viele andere trifft die Aussage von Lee, E. Hamilton zu: „…there are „old pilots and there are bold pilots, but there are no old, bold, pilots.“

Mein Cousine arbeitete als AZUBI im Verkauf im Musikgeschäft von Walter Spahni am Schaffhauserplatz in Zürich. Sie war auch Mitglied des Handharmonika Club Unterstrass. Davon wusste ich. Ich erinnere ich an ihre „Hohner“-Handorgel. Als Drittklässler begann ich mich für die Tageszeitung zu interesssieren. Im  September 1952 wurde von einem Flugzeugabsturz berichtet. Der Pilot: Walter Spahni. Noch am gleichen Tag ging ich abends zu „Serafini’s“ Tante Emma Laden, um meiner Cousine anzurufen. Ein eigenes Telefon hatten wir zu Hause nicht! Sie bestätigte, was ich mitbekommen hatte.

LM.5 prototype (registered I-PIER – Diesen Typ Flog Spahni auf dem Unfallflug. Die Immatrikulation: HB-UEM

Mit dem „Topolino der Lüfte“, einer Avia FL.5 (Lombardi LM.5) ist es passiert.

Die Technischen Daten (sind spärlich vorhanden):

Leichtflugzeug in Gemischtbauweise, Motor: 1 × Continental C90, 67 kW (90 hp).

Besatzung: 1, Passagier: 1

Max. Geschwindigkeit: 194 km/h (121 mph)

Dienstgipfelhöhe: 5,900 m (19,500 ft)

Hauptfahrwerk einziehbar

Quelle: NZZ Archiv – Leider hatte ich noch keinen Zugang zum Flugunfallbericht. Der wäre bezüglich Unfallursache bzw. Hergang aufschlussreich. Wenn ich dazu komme, schreibe ich einen entsprechenden Nachtrag


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