Pharisäer unter uns

Unsere Doppelgarage  war während fast 22 Jahren mit zwei Autos belegt. Als wir damals hier ankamen, war das Zweitauto Gesprächsstoff für einen, wie sich noch herausstellen sollte, linksgedrillten Querkopf von der Sorte „Ich weiss alles besser“ und „ich stecke meine Nase überall hinein“ (was eigentlich nur Schweine tun). Ein Zweitauto sei nicht vorgesehen gewesen, als die Überbauung geplant und realisiert wurde. In unserem Kaufvertrag jedoch gab es weder einen entsprechenden Passus, noch sonst ein Servitut diesbezüglich. Man muss noch wissen: Auf den Garagen hat jeder einen Gemüsegarten.

Als das Zweitauto den Geist aufgab und weil wir beide nicht mehr berustätig sind, beschränkten wir uns auf ein Fahrzeug. Das gab Gelegenheit, „UHU- und Bastelarbeiten“ bequemer erledigen zu können. Also belegteiich die Hälfte des Bodens der Garage mit einem befahrbaren Holzboden und einem Kunststoffbelag (Wärmedämmung). Die Garagehälfte wurde durch einen Vorhang von der anderen getrennt. Ziel: Temperierung sowie Staubschutz. Zusätzlich hatte ich einen festen Arbeitstisch zum Basteln installiert.

Nun hat ein findiger Kopf, vielleicht jemand, der andern das Schwarze unter den Fingernägeln nicht leiden mag herausgefunden, dass die Garage zum Teil missbräuchlich bewirtschaftet werde. Klar: laut Grundbuch müssen drei Garagenplätze ausgewiesen werden. Diese sind stets da, ob belegt oder nicht! Falls weitere Parkplätze ausnahmsweise nötig sind, kann ich fremde gegen Entgelt beützen.

Es scheint im Hals quer zu stecken, dass wir dem Untermieter gestattet haben, seinen Roller zusätzlich zu seinem Auto auf seinen Parkplatz zu stellen. Er bezahlt dafür nichts.

Platz für Roller

Weil er offenbar keine Ahnung davon hat was „Seines“ und „Meines“ ist, brachte ich Markierungen an. Darauf wurde ich bezichtigt, „Landnahme“ getätigt zu haben – was eindeutig nicht stimmt – mit der Androhung, dass der Richer es zu unseren Ungunsten richten werde (den richterlichen Entscheid hellseherisch voraus gesagt). Ein eingebildeter Pfau würde sein Rad schlagen und so handeln. Der Richter- verlängerter Rockzipfel der Mutter? Der höher über dem Niveau liegende Arbeitsplatz sagt nichts über die wahre Grösse des Bediensteten aus. Vielleicht trifft folgender Vergleich: „… wie eine Alphütte an der Eiger Nordwand. Hoch angesiedelt aber sonst sehr primitiv…!“

Das Bauamt kam zu zweit (!) zu Besuch (Die Kosten bezahlt der Steuerzahler). Auf eine entsprechende Eingaben (Verpfeifung) müsste innert drei Tagen gehandelt werden. Die Garage müsste auf die vorgesehene Funktion zurück gebaut werden (Platz für zwei Autos). Am liebsten hätte man es gesehen, wenn der Vorhang auch entfernt worden wäre. Man machte sogar den Vorschlag, ich soll doch ein kleines E-Fahrzeug kaufen um den PLatz zu besetzen. Nun, ich werde kein Zweitfahrzeug beschaffen nur um jemanden das Onanieren zu ermöglichen! Den geforderten Platz können sie haben. Was ich  damit mache oder nicht, ist dann alleine meine Sache. „My Home is my Castle!“ Vielleicht stelle ich ein paar Feldstühle und einen klappbaren Campingtisch auf, damit ich mit Bekannten anstossen kann und dass jene, die dauernd aufpassen, was man macht, eine durstige Gurgel bekommen!

Situationsplan, Auszug Parkplätze ; gelb: alggemeine Parzelle, P1 Parkplatz zu 1 auf allgemeinem Grund, jedoch mit Nutzungsrecht. Alle anderen haben einen eigenen Parkplatz ausserhalb der Garagen. Nur P1 hat einen auf Kosten der anderen. Eine Ausperzellierung, was anerkannte Fachleute vorschlugen, fand keine Einstimmigkeit – aus fadenscheinigen Gründen. Ein Staatsschmarotzer wird weiter gehätschelt!

Es ist üblich, dass Autos von allen jeweils kurzfristig auf der allgemeinen Parzelle abgestellt werden. Mit etwas XM („xundem“ Menschenverstand) und Flexibilität kann man viel erreichen. Wir reklamierten noch nie! Wir sind noch nie wegen eines auf der allgemeinen Parzelle parkierten Autos in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt gewesen.

Neuester Coup vom „Nasenstichs“: Ihm gehört  die Garage 1 und für P1 hat er ein Nutzungsrecht. Der Grund gehört allen und für die Hütte, die er darauf stellte hat er den übrigen Grundbesitzern ein Miteigentum untergejubelt hinterrücks, bzw. mit arglistiger Täuschung, wie und was denn sonst!?

Während ich also am Umstellen der Garage bin, musste ich das Auto für einige Tage vor der Garage parkieren. Die direkt Betroffenen hatten Verständnis. Als sie den Grund hörten, blieb nur ungläubiges Kopfschütteln.

Nun zog „Nasentstich“ wieder einmal eine seiner stümperlihaften Attacken ab! Es läuft etwa so ab: Zuerst kundschaftet er sorgfältig aus, ob die Luft „rein“ ist. Ist dies der Fall, dann lässt er unangemeldet, überfallartig und lautstark los. Mein Auto sei auf Allgemeingrund parkiert, es müsse weg. Es sei auch sein Miteigentum. Und ausserdem sei ich ein unverschämter Geizkragen usw. Nun, es gibt ein demokratisches Mittel. Herr „Nasenstich“ kann sein Anliegen zu Handen der Eigentümerversammlung einreichen. Wenn er Einstimmigkeit erreicht, und nur Einstimmigkeit gilt, hat er gesiegt. Ansonsten hat er die Möglichkeit einen Sch…stich zu versuchen…

Wäre es um eine einmalige Beschimpfung gegangen, hätte ich es einfach zur Kenntnis nehmen können. Da ist jedoch viel mehr dahinter, nämlich ein Jahre langes Mobbing der fiesesten Art.

Das Auto von „P1“ vor seiner Garage „1“ Dieses Bild sieht man schon seit Jahren!

Was er für sich für Rechte herausnimmt, gilt für andere, wenn Sie nicht in seiner Gunst stehen, noch lange nicht!

Da hat es einer (P2) weniger praktisch angerichtet. Bei Doppellinkshänder ist man geneigt tolerant zu sein. Ausserdem, es störte mich nicht! Immerhin ist der zweite Garagenplatz nicht belegt!
P2, diesmal hat er es praktischer angerichtet
Der zweite Garagenplatz  bei 2 ist nicht mit einem Autot…! Wie wird gesagt? „Auch Heuchler werden einst sterben!“

Es ist hie und da etwas Flexibilität gefragt!

Etwas praktischer gelöst (P2)
Flexible Lösung, wenn der Parkplatz (P4) vor dem Haus bereits belegt ist – niemanden störts, niemand reklamiert!

Herr „Nasenstich“ führt sich auf, als wäre er massgebend. Leider für ihn, er ist es nicht. Er hat unter den autonomen Hauseigentümern „Null“ Kompetenz! Es scheint so, als wäre er ein verhinderter Hauswart! Es könnte auch unerträglich sein, dauernd gegen eine inneren Leere zu kämpfen. „Alles geleert!“ Eines ist gesichert: Herr „Nasenstich“ hat in den letzten 23 Jahren stets nur bei uns etwas gegrunzt! Heuchler und Pharisäer also! Wären sie konsequent, die Symbiose des „Nasenstichs“ und seines Kumpels, „gemeinsam ist man stärker“, sie würde irgend wann im eigenen Mist ersticken.

Baum und Pilz – der Eine kann ohne den Anderen nicht leben… So auch „1+2“!

Gérard Torche ist nicht mehr

 

 

Gérard Torche-Lussi – 22.11.1928 -23.09-2017

Leise, von vielen fast unbemerkt, hat uns Gérard verlassen. Ich kannte ihn etwas weniger gut, als andere Meister, Chefs und Cracks meiner Lerfirma, den Pilatus Flugzeugwerken in Stans. Während der Lehrzeit tummelte ich in allen möglichen Werkstätten herum, um den Fachleuten auf ihren Gebieten auf die Finger schauen und um lernen zu können. In die Elektrowerkstatt zog es mich nicht. Diese war im ersten Stock der Halle II, schlecht erreichbar und Herumstreicher waren nicht besonders geschätzt!

Soviel bekam ich jedoch mit: Der Chef der Elektrowerkstatt war ein Mann, der sich nicht in den Vordergrund drängte. Sein ehemaliger Mitarbeiter E.Z. meinte: ruhig, anständig, liebenswürdig, pflichtbewusst. Der Fribourger redete schriftdeutsch. In Nidwalden bekundeten die Leute Mühe mit Gérards Dialekt! Es handle sich um eine Halskrankheit. Die Fribourger sagten wohl das gleiche, wenn sie den Nidwaldner Dialekt kritisierten.

Hier fühlte er sich wohl. Das Stanser Horn gab Gérard einen natürlichen Rückhalt…

Kaum jemand weiss es heute noch: Gérard war einst Mitglied der Segelfluggruppe Nidwalden. Seine Flugprüfung absolvierte er noch vor Primus Wyrsch. Als ich im Frühjahr 1959 zur Gruppe stiess, war er jedoch bereits nicht mehr segelfliegerisch aktiv. Aber er war am Piper J3C/L-4J Cub , HB-OFK, 65 PS, dem einstigen Schleppflugzeug in Buochs und späteren „Alpenschnüffler“ beteiligt. OFK – „Overruckt“ meinte einst Edi Korner. Er wollte den Motor alleine anwerfen und danach zum Startplatz rollen. Leider war zu viel „Gas“ eingestellt. Der Pips machte sich selbständig. Edi versuchte das Unmögliche indem er eine Strebe erfasste. HB-OFK drehte sich im Kreis, bis ein Heuwender und der Bogen des Unterstandes dem Spuk ein Ende setzten. Der Propeller war zerbrochen, eine Strebe verbogen und in der Flügelnase gab es eine Beule. Der kaputte Flieger wurde eingelagert, bis sich Walter Fleischmann mit einem neuen Team diesem wieder annahm. Der „OFK“ kam wieder in die Luft!

HB-OFK, „Alpenschnüffler“

Gérard  hatte auch den Führerausweis für Privatpiloten und er war noch eine Zeit lang fliegerisch tätig. Kollege W. F.  erzählte mir kürzlich, dass er mit ihm oft zusammen in der Luft gewesen sei. Beide wollten sie Flugstunden sammeln… Gérard sei auch im Flugzeug seiner treu geblieben. Er sei kein Draufgänger gewesen, dafür war er äusserst vor- und umsichtig und zuverlässig wie eine Schweizer Uhr!

Gèrard Torche 1957, Abgang Obmann Emil Riesterer, 11.April 1957 (SGN-Gruppenbuch) Wer kennt sie noch? – Gérard Torche in guter Gesellschaft der SG Nidwalden: Dora Blumer, Albert Thöni, Emil Riesterer, Willy Bosshard, Kurt Weber, Edi Lischer, Franz Achermann, Guido Good, Edi Korner, August Hug, Josef Odermatt (Jochpass-Sepp), Max Müller, Jakob Geering.

Wer war Gérard? Er wuchs mit seinen zwei älteren Brüdern Hubert und Michel in Cheiry, FR, auf dem elterlichen Hof „Les Baumets“  auf. „Handwerk hat goldenen Boden“: Am Technikum Fribourg erlernte er in der dortigen Fachschule den Beruf eines Elektromechanikers, den er nach vier Jahren erfolgreich abschloss. Die Rekrutenschule brachte ihn in die „Suisse primitve“ nach Andermatt bei den Übermittlungstruppen. Vorausblickend nahm er schon vor der RS Kontakt mit „Pilatus“ auf. Er wollte nach dem Militärdienst eine Stelle haben. Am 14. Dezember 1949 wurde der Wunsch zur Realität. So verwundert es nicht, dass er bei der Elektrifizierung vom P-2 bis zum PC-12 stets mit von der Partie war. Beim Bau der Mirage war er schon wegen seinen Französichkenntnissen ein gefragter Mann. Stete Fort- und Weiterbildung brachten ihn schon bald zum Gruppenführer und nach der Pensionierung seines Chefs, des „Osterhasen“, Franz Osterwalder, übertrug man ihm die Leitung der Funk- und Elektrowerkstatt. Waren es anfänglich 10 Mitarbeiter, wuchs diese Zahl in einer Spitzenzeit auf 57! Es waren darunter viele Fremdsprachige. Gérard, die Ruhe selbst, schaffte dies „meisterhaft“! Mit 44 Dienstjahren war Schluss. Der dritte Lebensabschluss kam auf ihn zu.

Das Schicksal richtete es. In der „Bude“  lernte er seine künftige Gattin kennen. 1967 wurde geheiratet. Man wohnte in Ennetbürgen, wo die Söhne Daniel und Patrick aufwuchsen. 1970 wurde in Stans in ein schmuckes Einfamilienhaus eingezogen. Nebst der Fliegerei fand man ihn in der Natur, in den Bergen oder auf dem Rennvelo. Auf dem Titlis soll er schon gewesen sein, als noch keine Bahn hinauf fuhr. Diese Naturverbundenheit kam auch seinen Söhnen zu Gute.  Skifahren, Langlaufen, Wandern – das konnte man in Engelberg an der Sonne geniessen, während unten im Tal der Kaltluftsee trübe Luft und hohe Feuchtigkeit bescherte. Gab es draussen keine Möglichkeiten, wurde im Haus gebastelt. Der Praktiker legte auch zu Hause Hand an. Es gab fast kein Problem, das der „Selfmade Mann nicht selbst lösen konnte.

Der „Romand“ blieb mit Cheiry lebenslang in Verbindung. News aus der Heimat bescherte ihm  „La Liberté“ täglich ins Haus. Anfänglich fuhr er regelmässig auf seinem Velo die rund 150 km hin und anderntags wieder zurück! Später gings einfacher, dem Auto sei Dank. Die regelmässigen Kontakte und später auch Mitarbeit auf dem Hof während den Ferien hielten die Familienbande zusammen.

Das Alter liess seine Spuren zurück. Im September nahm Gürard den letzten Flug unter die Flächen…Salut Gérard!

Adieu Gérard – Bild: odh am 23. Sept. 2017 (75. Jubiläum)

Hans Achermann zum Gedenken

Hans Achermann, „Riss“ 26. 08. 32 – 13. 1.0. 2017

Wer in der Fliegerei, besonders in der Zentralschweiz etwas bewandert war, der kam an Hans, dem ruhigen und bescheidenen Krampfer im Hintergrund nicht vorbei. Ich hatte ihn als „Kunde“, als er die theoretische Prüfung für Segelflieger ablegte. Weil die Gruppe etwas klein war und der Wunsch auf einen ausserordentlichen Termin fiel, spielten wir alle „flexibel“. Die Prüfung fand an meinem Wohnort in Flüelen statt. Traf ich Hans später, so war er stets in Begleitung irgend eines Werkzeuges im Baulokal der SG Obwalden anzutreffen. Einst stieg er extra in den oberen Stock des Clubhauses und warf gekonnt die Kaffeeküche an. Man brauchte nicht viel reden, man verstand sich!

Wohl oder übel müssen wir Hans ziehen lassen. Auf der berühmten Wolke Sieben wird er gut aufgehoben sein. Das Glas auf ihn wurde erhoben und der Inhalt inhaliert. Die Scherben in der Ecke bezeugten es… Ohne Musik lassen wir Dich nicht gehen! Voglio cantare . Beinem Bocalino würdest Du Dich daran erfreuen!  

Adieu Hans, warst ein lieber Mensch! So lange wir es in der Hand haben ist das Andenken an Dich gesichert!


Personalauswahl in öffentlichen Institutionen

Ein Tourist, auf dem Weg zum Bruder Klaus, traf einen sektiererischen Grünen und „Steinmann“ an. Sie kamen ins Gespräch, vom Hundertsten ins Tausendste… Der Grüne gehörte zur Kaste der Besserwisser. In Deutschland sind die Juristen, jene die alles wissen. In der Schweiz sind Lehrer jene, die alles besser wissen… so wird gesagt. Wir sind durchaus fähig zu differzieren! Nichts gegen jene guten Lehrer aus der guten alten Zeit, die berufene Lehrpersonen waren und denen es gelang, ihre Leidenschaft, trotz einiger Marotten notabene, hinüber zu bringen – und jene jungen, kreativen Kräfte, die sich heute täglich darum bemühen, das Beste von sich zu geben. Andere kamen unter die Räder! Sie erhielten z.B. „Klassentätsch“ oder landeten in einer Badewanne…

Ein Tourist bei einem Sektierer

Viele junge Ausgebildete aus dem Lehrerberuf wandern schon früh ab. Eine Naturselektion findet statt. Gut so! Es bleiben viele Sesselkleber und veritable Nieten zurück. Nicht gut so, was die Nieten betrifft! Sie winden sich täglich vor der Naturselektion. Die Strategien die sie zum Überleben verfolgen wirken tief. Ja sie werden gar pathologisch! Der Beginn psychosomatischer Disharmonie beginnt. Das innere Ungleichgewicht und die äusseren Einflüsse beginnen sich auf zu stauen! Etwas, was bei einem Kind unter drei Jahren normal ist, sich dann aber spätestens nach der Pubertät ausgewachsen haben muss.

Der infantile Mensch – Innenwelt = Aussenwelt

Die Parallelität zwischen dem äusseren und dem inneren (verbogenen) „Kreis“ zeigt auf eine naive Undiffernziertheit zwischen äusserer und innerer Realität, auf eine infantile Ich-Schwäche hin. Sie verhindert Normalität. Jene, die sich hörig einem neuen Glauben  zu- wenden, oder jene, die einer ausgerufenen „einzigen“ alleinseligmachenden Realität (wir Veganer, wir Grüne, wir …, wir…) frönen, finden keine Normalität mehr.

Sie unterscheiden nicht zwischen der kurzschlüssigen augenfälligen äusseren, physischen Realität und der inneren psychisch-geistigen Realität! Sie verkommen zu Sektierern aller Art!

Die Bausteine dieser Strategien sind:

  • Mobbing
  • Schnüffeleien (Nur Schweine stecken ihre Nase in jeden Mist!)
  • Voyeurismus
  • Intrigen
  • Unehrlicher Umgang mit andern
  • Wichtigtuerei
  • Verbreitung von Scheinwissen (z’Polè hed’s, ds Polè machid’s…)
  • Diffamierung
  • Unterstellungen
  • Anrempelung
  • Heucheleien

Der Volksbildhauer von Beruf und Späneschnitzer frönte seiner „Vorbildfunktion“ absolut nicht dem Bildungsstand entsprechend. Von einem Uni-Absolventen mit Masterabschluss (die Kosten hat wohl der Staat, zumindest mehrheitlich, aufgebracht), darf man eine gereifte Persönlichkeit erwarten. Wenn aber bei einem, der bereits Grossvater ist und sich benimmt, wie ein pubertärer Lümmel, bei dem stimmt wohl etwas nicht! Wie seine Kinder ihn wohl erlebten?

Dafür nahm er sich die Freiheit heraus, seine „Eigenschaften und -heiten“ voll auszuleben – ohne Rücksicht auf Verluste. Die heuchlerische Tarnung mit einer Friedenstaube haute  ihn da nicht aus der Pfanne!

Klar, jeder kann tun und lassen, was er für gut findet – inklusive das Tragen der Konsequenzen. Es soll Leute gegeben haben, die ihm das Leben erschweren wollten. Ob er genügend Pullover hatte, um sich warm anzuziehen, entzieht sich unseren Kenntnissen.

Wer auf dieser Welt kann sich solche Mitarbeitende leisten? Man hat wohl ein Diplom als einziges Selektionsmittel gewählt. Das dürfte Fragen aufwerfen! Erfolg bedeutet nicht, wenn alle Stellen besetzt sind, sodern wenn besetzte Stellen mit den richtigen Leuten besetzt sind! Eine Effiziente Lehrerauswahl ist nicht von Karton! Fehlbesetzungen kosten meist ein bis mehrere Jahresgehälter! Es ist daher ratsam, die Hausaufgaben zu machen! => P2 – Personalbeschaffung /-gewinnung

Öffentliche Institutionen geben sich darüber offenbar keine Rechenschaft und erst recht geben sie keine an die Öffentlichkeit ab, welche letztlich alles zu bezahlen hat. Geschützte und beschützende Werkstätten gehören periodisch ausgemistet! Sich mit dem Thema: P6 Personalfreistellung  zu befassen wäre angesagt!

Dies ist man den Schwächsten in der Gesellschaft, den Kindern, die auf das Leben vorbereitet werden sollten, besonders geschuldet!

Dafür braucht es jedoch Persönlichkeiten. Schwachköpf, mentale Umweltverschmutzer, Pseudolateiner und Gangos, denen Mobbing, Intrigen, Voeurismus usw. näher liegen als das eigene Hemd, gehören ins Pfefferland. Wer 80% der Energie benötigt um sich zu behaupten, bringt noch 20%  der erwarteten Leistung; er hat das Paretoprinzip nicht begriffen.

In einer Welt, die von Linken und Grünen, welche die sozialen Institutionen bis hin zum Fersehen unterwandert haben, wundert es einen kaum mehr über gewisse Zustände. Staatsschmarotzer haben es wie Krähen. Sie kratzen einander keine Augen aus! Und – in einer Welt, in der das Gesetz den Täter besser schützt als das Opfer, wird doch dem Mobbing Vorschub geleistet.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig!


Max Lüscher – Ein Pionier auf dem Gebiet der Emotionen

Nachruf:

Prof. Dr. Max Lüscher, 9. September 1923 in Basel; † 2. Februar 2017 in Luzern

„(…) Max Lüscher, durch seinen Farbtest der Öffentlichkeit bekannt als Schweizer Farbpsychologe oder «Farben-Papst», ist am 02. Februar 2017 im Alter von 93 Jahren in Luzern gestorben. Sein Leben galt bis zuletzt der Forschung. In unermüdlicher Hingabe untersuchte er den Zusammenhang zwischen dem inneren Erleben und seinem Bezug zur objektiven Realität sowie dem daraus sich formierenden subjektiven Ausdruck in allen Lebensbereichen. Er entwickelte ein kategoriales Denkmodell aus sechs Kategorien – direktiv – rezeptiv, konstant – variabel, integrativ – separativ –, mit denen die Emotionen und Motivationen und das daraus resultierende Verhalten beschrieben werden können.

Dieses Denkmodell – der Lüscher-Würfel –  ist die Quintessenz seines langen arbeitsreichen Lebens und sein Vermächtnis an die Nachwelt. Mit Hilfe dieses Modells lässt sich die Ambivalenz menschlichen Denkens und Handelns verstehen, das zu unglaublichen Höhenflügen ebenso führen kann wie zu unfassbarer Grausamkeit. Der Lüscher-Würfel als Modell kategorialen Denkens ermöglicht ein Verständnis dieser Zusammenhänge. Versteht man dieses Modell, so zeigt es jedem den Weg aus einer noch so verfahrenen Situation heraus und zeigt wie man das normale Gleich-Gewicht wiederfinden kann. Max Lüscher, der den zweiten Weltkrieg als Schweizer nur am Rande erlebt hat, war als junger Mensch – nach seinen eigenen Aussagen – von den Gräueltaten des Krieges so erschüttert, dass ihn dieses Wissen um den Abgrund des Menschen niemals verliess. Sein Buch «Das Harmoniegesetz in uns» hat er regelmässig überarbeitet und erweitert. Es war sein Appell an das «unbewusste Wissen», das «Gewissen», das in jedem Menschen den harmonischen Ausgleich der Grund-Emotionen steuert. Das Buch wurde über lange Zeit ein Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Max Lüscher wandte sich mit diesem Buch an den gesunden Menschenverstand. Er war überzeugt, dass jeder Mensch ohne akademische Vorbildung dieses Modell soweit verstehen kann, dass es ihm hilft, die individuelle Egozentrik zu überwinden und ein sinnvolles harmonisches Leben zu führen.

Dazu bedarf es keiner Denkakrobatik, denn zu diesem Zweck entwickelte er ein non-verbales Verfahren, das es erlaubt mittels spezifischer Testfarben, das emotionale Regulationssystem auszuloten. Bereits mit 23 Jahren entdeckte er die Farbe als Testmittel. Zwar konnte er diesbezüglich auf Vorarbeiten der experimentellen Psychologie, der Psychophysik wie auch der Ausdruckspsychologie zurückgreifen, sein Anliegen ging jedoch weit über den einfachen Wirkzusammenhang der Farbe hinaus. Über Jahre hinweg suchte er nach psychologisch funktionalen Farben. Er experimentiere mit verschiedenen Materialien und Pigmenten.  Er testete seine Farbergebnisse in langen Studienreihen an Patienten der psychiatrischen Kliniken in Basel. Die ersten Ergebnisse präsentierte er 1947 auf dem Weltkongress für Psychologie in Lausanne. Mit seiner Farbdiagnostik erregte er in der Fachwelt große Aufmerksamkeit.

Die Farben allein hätten ihn aber niemals auf seinen Weg gebracht, wäre da nicht sein Studium der Philosophie und Psychologie an der Universität Basel gewesen. Den Lehrstuhl hatte damals der Schweizer Philosoph Paul Häberlin inne. Diese Studienzeit war für ihn prägend und verhalf ihm über die einfache Farben- und Ausdruckspsychologie hinaus, seinen Testaufbau in einem spezifischen anthropologischen System zu verankern. Die Grundlagen dieses Modells legte er 1949 mit nur 25 Jahren in seiner Dissertation «Die Farbe als psychologisches Untersuchungsmittel» vor. Für diese Arbeit, die mit «summa cum laude» bewertet wurde, erhielt er große Aufmerksamkeit. Sein Testverfahren fand als innovatives psychologisches Diagnostikum der emotionalen Struktur Eingang in die psychologische Diagnostik. Max Lüscher präsentierte seine Farbdiagnostik von Anfang an im Kontext seines anthropologischen Modells. Der Schweizer Philosoph Jean-Claude Piguet 1952 schrieb in seiner Rezension: «Dieser junge Basler Psychologe versucht gleichzeitig eine Farbpsychologie und eine Charaktertypologie.» [Revue de Théologie et Philosophie, Tome II, Lausanne 1952, S. 341] In Bezug auf die Charaktertypologie betonte Piguet den philosophischen Ansatz, in dem französischer und deutscher Geist eine ungewöhnliche Synthese findet. Der rationalistische anstelle eines empirischen Ansatzes verwundert Piguet. Der Rückgriff auf apriorische Kategorien und die vehemente Verteidigung Lüschers, dass es nur 4 typologische Grundformen gibt, die alle möglichen menschlichen Verhaltensweisen beschreiben können, kommentiert Piguet erwartungsvoll. Mit etwas ironischem Unterton prognostizierte er, dass man, wenn auch die durch empirische Bestätigung wissenschaftliche Untermauerung dieser Sicht erfolgt ist, auf die weitere Arbeit dieses jungen Psychologen gespannt sein könne. «In Erwartung des Tages, an dem die Psychologie die Strenge und die Wirksamkeit der Physik erreicht hat, danken wir Herrn Lüscher, dass er uns dazu verholfen hat, auf die enge Verbindung von Psychologie und Metaphysik zu reflektieren.» [a.a.O. S. 342]

Ungeachtet der skeptischen Äusserungen seiner Zeitgenossen folgte Max Lüscher stringent seinem Forschungsprogramm. Nach seiner Dissertation wurde er für 3 Jahre in das anthropologische Institut der Stiftung Lucerna gewählt. So konnte er sein anthropologisches Modell weiterentwickeln. Bereits 5 Jahre nach seiner Dissertation legte er 1954 sein anthropologisches Modell im Rahmen seiner Habilitation „Philosophische Anthropologie, Psychologie und Kultur“ unter Karl Jaspers vor, dem Nachfolger Paul Häberlins an der Universität Basel. Dies führte ihn unmittelbar danach zu einer Berufung nach Amsterdam. Es folgten weitere Lehraufträge an verschiedene Universitäten (z.B. Harvard, Yale, Melbourne, Rom, Graz und Santiago de Chile). Von 1978-90 unterrichtete er die Psychologie der Farben und Formen an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Linz. Er erfüllte die von Piguet so lapidar formulierte These gegen Ende seiner Schaffensperiode mit dem «Periodensystem der Emotionen».

Bei aller Strenge seines psychologischen Systems warnte er jedoch stets vor Einseitigkeiten, jede Abweichung vom Gleich-Gewicht der Kräfte sollte als eine Störung des regulativen Systems verstanden werden.  Alle Formen von einseitigem Objektivismus und Subjektivismus, Empirismus und Idealismus, Individualismus und Kollektivismus, Moralismen und jegliche Art von Ideologien ordnete er in sein System als Ausdruck von übersteigerten Haltungen ein, die sich aufgrund des dynamischen Autoregulationssystems langfristig niemals etablieren können.  Seine Antwort auf das Auf und Ab der Überzeugungen, Haltungen und Emotionen ist die Kultivierung der 4 Selbstgefühle – innere Zufriedenheit, Selbst-Achtung, Selbst-Vertrauen und innere Freiheit. Sie bilden die Basis der 4 charakterologischen Grundformen. Ein Gefühl dafür, was eine solche Kultivierung bedeutet, gibt Max Lüscher in einem Auszug aus seiner Habilitation «Psychologie und Psychotherapie als Kultur» [in: Psychologia-Jahrbuch 1955, Rascher Verlag, S. 172-214]

Vor dem Hintergrund der Vielfalt seines Schaffens und der Weite seines geistigen Horizontes scheint es eine Ironie des Schicksals zu sein, dass sich die Popularität Max Lüschers hauptsächlich aus dem «Kleiner Lüscher-Test» genannten Kurzform des «Klinischen Lüscher-Tests» speist. Der «Kleine Lüscher-Test» besteht lediglich aus 8 Farbkarten, die durch den Probanden in einer bevorzugten Reihenfolge angeordnet werden. Dieser äusserst populäre 8-Farben-Test wurde meist als ein Gesellschaftsspiel betrachtet, weniger als ein solides und verlässliches Instrument in den Händen professioneller Psychologen und Medizinern. Durch die Veröffentlichung dieser Kurzform folgte Max Lüscher dem damaligen Zeitgeist. Die dadurch erreichte starke Popularität wirkte sich jedoch in Fachkreisen negativ auf den «Klinischen Lüscher-Test» aus. Ursprünglich nur als schnelles Hilfsmittel für jedermann gedacht, kreidete man dem Lüscher-Test allgemein Unwissenschaftlichkeit und mangelnde Validität an. Diese Beurteilung der Methode hält bis heute an und wird meist unkritisch wiederholt und weitertradiert, ohne sich der Mühe einer eigenen Überprüfung zu unterziehen.

Das Verständnis für und die Verbreitung seines anthropologischen Modells sowie die Nutzung von Farbe als psychologisches Mittel zu den Emotionen des Menschen war für Max Lüschers stets eine Herzensangelegenheit. Um dies zu erreichen war er bis ins hohe Alter publizistisch sehr aktiv, verfasste neben vielen psychologischen Artikeln zahlreihe Bücher, die lange auf Bestseller-Listen rangierten, nicht nur „Der Lüscher-Farbtest“ und „ Der Lüscher-Würfel“, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden, sondern auch „Signale der Persönlichkeit“, „Der 4-Farben-Mensch“, „Farben der Liebe“ sowie sein Standardwerk „Das Harmoniegesetz in uns“, welches den Farbtest aus den verschiedensten Bereichen betrachtet, sowohl intensiv von Theorie her als auch von den zahlreichen praktischen Anwendungen. Er war ein begnadeter Redner mit Charisma und Authentizität. Er wurde zu zahlreichen Konferenzen, Fernsehauftritten, Talk-Shows und Radio-Interviews eingeladen und noch bis kurz vor seinem Tode als Schweizer Farbpsychologe und „Farben-Papst“ zu verschiedensten Stellungnahmen betreffend Farbe, Emotionen, Lebensführung und bewusster Selbst-Steuerung gebeten. Sein umfangreiches bibliophiles Werk und die weitere Verbreitung seiner nach wie vor relevanten psycho-diagnostischen Methode wird von der Max-Lüscher-Stiftung und der Lüscher-Color-Diagnostik AG fortgeführt.

Gelegentlich konnte seine direkte unverblümte, aber immer der Wahrheit verpflichtete Art so manchen aus dem inneren Gleichgewicht bringen. Sein Humor und sein Ringen um wahre Menschlichkeit eröffneten aber gleichzeitig die Chance zu innerem Wachstum. Sein lebenslanges Forschen hat ihn zu einem tiefen Verständnis in das psychische Regulationssystem geführt – mit seinem Tod hinterlässt er eine große persönliche Lücke, mit seinem kategorialen Denkmodell aber hinterlässt er die Methode für jeden, der es annehmen will, diese Lücke zu schließen. )“ Quelle: luscher-color.ch/

Ich hatte das Glück, Max Lüscher persönlich kennen zu lernen. An seinen lebhaft geführten Seminarien vermittelte er mehr als nur seine Theorie, sondern sein Lebenswerk mit einem breiten und tiefen Einblick in die Praxis und in einen unermesslichen Erfahrungsschatz.

Antoine de Saint Exupéry schrieb in Wind Sand und Sterne: „(…) Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selber. Aber dazu braucht er ein Werkzeug, einen Hobel, einen Pflug. Der Bauer ringt in zäher Arbeit der Erde immer wieder eines ihrer Geheimnisse ab, und die Wahrheiten, die er ausgräbt, sind all gültig. So stellt auch das Flugzeug, das Werkzeug des Luftverkehrs, den Menschen allen alten Welträtseln gegenüber und wird uns zum Werkzeug der Erkenntnis und der Selbsterkenntnis.

Max‘ stellte uns sein Werkzeug zur Verfügung, womit man zu Erkenntnis und Selbsterkenntnis gelangen kann – ein direkter Weg zu den Ursachen. Während meiner Tätigkeit als Personalvermittler habe ich die Lüscher-Personal-Diagnostik für die Selektion bzw. Auswahl erfolgreich eingesetzt.

Lüscher-Personal-Diagnostik

Ich bin dankbar,  den Lehrmeister Max Lüscher persönlich kennengelernt zu haben.

Links:


Eigenmietwert – Schweizer (Un-) Eigenart

In der Schweiz wird der Eigenheimbesitzer für sein selbst finanziertes Wohneigentum mit einer theoretischen Steuer belegt. Befürworter dieses Kuriosums, welches es auf der ganzen Welt sonst eher selten gibt, finden auf kurlige Weise immer wieder Scheinargumente dafür. Allein schon die aufgewendete Energie zur Verteidigung dieses helvetischen Blödsinns macht die Angelegenheit suspekt. Wer würde etwas verteidigen, woraus er keinen Nutzen ziehen könnte? Wer sind denn die Interessierten, die Nutzniesser? Es müssen primär wohl die Geldgeber sein – darunter auch Pensionskassen, Banken Immobilienhändler usw. Es wird zur Zeit wieder über die Abschaffung dieser Besteuerung diskutiert: Dabei wird argumentiert, diese Steuer auf dem Eigenheim sei systemwidrig, willkürlich und ungerecht.

„(…) In Kombination mit den Steuerabzügen für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt sorgt die Besteuerung dieses «Naturaleinkommens» im Prinzip für die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanziertem Wohneigentum. Damit entspricht das System im Prinzip dem Gebot der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit….   …Man stelle sich drei Familien vor. Die erste Familie wohnt im eigenen Haus ohne Hypothek, die zweite Familie wohnt auch im eigenen Haus, zahlt aber pro Jahr 12 000 Franken Schuldzinsen, und die dritte Familie zahlt jährlich 24 000 Franken Miete. Bei sonst gleichen Verhältnissen stehen diese Familien wirtschaftlich sehr unterschiedlich da, weshalb sie von der Einkommenssteuer auch unterschiedlich betroffen sein sollten. Das geltende System sorgt im Prinzip für die Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit: Die Wohneigentümer dürfen ihre Kosten für Schuldzinsen und Liegenschaftsunterhalt abziehen, müssen aber dafür den Geldwert aus ihrem Wohnrecht – den Eigenmietwert – als Einkommen versteuern. Dies ermöglicht im Grundsatz die Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern sowie von selbstfinanziertem und fremdfinanziertem Wohneigentum. Das System ist somit einigermassen «neutral»: Es bevorzugt in Sachen Wohnform und Verschuldungsgrad keine bestimmten Lebensentwürfe. Das ist aus liberaler Sicht an sich gut so. …) Hansueli Schöchli, NZZ

Tatsache ist, dass die Investoren mit dieser Situation bisher gut gelebt haben. Man erinnert sich nicht gerne an Flopps! Doch schon der selige Professor Walter Wittmann geisselte um 1983 das Verhalten von Versicherungen und Pensionskassen und warnte von den Folgen wenn sie ausriefen: „…  Wir suchen Bauland, wo ist egal, Geld spielt keine Rolle…“ Die Häuser wurden gebaut, mussten oft wegen geringer Nachfrage unter dem Wert vermietet werden und nach 20 Jahren, wenn erste Sanierungen nötig wurden, durften die Investoren respektive die Versicherten erneut in die Tasche greifen. Ich verstehe den Vergleich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht.

Herr Schöchli möge sich noch andere Szenarien betrachten: Ein „Mitttelständler“ im unteren Bereich der „Gehalts-Bandbreite“, ohne geerbtes Vermögen, mit Familie ist während 30 Jahren Mieter. Während dieser Zeit finanzierte er das auswärtige Studium von zwei Hochschulabsolventen, ohne dafür Stipendien zu bekommen. Dies weil er in einem Kanton lebte, der diesbezüglich praktisch nichts zu verteilen hatte. Einzig zinslose Darlehen standen zur Verfügung, deren Rückzahlung ab einem bestimmten Termin nach Studiumsabschluss mit 4% verzinst wurde. Dass es aufging, verdiente die Gattin mit (Teilzeit). Es wurde den Umständen entsprechend gelebt, damit auch noch etwas gespart werden konnte (dritte Säule). Im Alter um die 50 wurde ein Eigenheim erstanden (Zins 7.0% bzw., 5,5%)! Das nötige Eigenkapital war knapp nicht vorhanden, doch eine Bank sah dies (Gott sei Dank) nicht so eng.

Das Eigenkapital dafür wurde eigenständig erwirtschaftet und sowohl als Einkommen und als Vermögen versteuert (so wie das Auto und die Sportgeräte). Die Schuldzinsen konnten im Rahmen des Gesetzes abgezogen werden. Das für das Haus eingesetzte Kapital wurde also schon zwei mal versteuert.

Eine unfreiwillige Frühpensionierung nach etwas mehr als einem Dezenium brachte eine grosse Verunsicherung. Die Gefahr des Verlustes des Eigenheims war akut.Zum guten Glück kam es besser als „erwartet“. Die Anpassung an die neue Situation erlaubte es schliesslich dass biss zur Aufgabe der Berufstätigkeit und auch danach, die weitere Amortisation der Hypothek. Volkswirtschaftlich gesehen eine gute Sache, weil das da gebundene Kapital durch Freisetzung anderswo eingesetzt werden konnte. Offenbar ist dies in einer Zeit wo Staaten faule Kredite aufkaufen und Geld bis zum „Geht nicht mehr“ drucken, kein Thema mehr.

Die „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ ist also ab der Pensionierung eindeutig geringer. Von einer Reduktion des Eigenmietwertes jedoch ist nichts zu merken. Logo: Personen, die einen Grossteil ihrer Hypothekarschuld abbezahlt haben sind im Vergleich zu jenen benachteiligt, die ein aktives Vermögen versteuern müssen. Im Rentenalter, wenn ihr Einkommen tiefer ist als zuvor, kann es zu grossen Problemen führen.

Aus volkswirtschaft Sicht wäre es wohl besser gewesen, das Geld zu verjubeln um den Inlandmarkt zu beflügeln (Die Ankurbelung des Inlandmarktes war stets ein Anliegen der Bundesrätin Leuthard) oder gar vorübergehend auszuwandern (Far East), um dann, wenn Ebbe im Portemonnaie herrschte, reumütig zurück zu kommen um von der Sozialhilfe oder von der AHV mit Ergänzungsleistung zu leben… in einer im Vergleich zu teuren Wohnung notabene!?

Hätte ich anstelle eines Hauses ein Flugzeug gekauft, dieses betrieben und teilweise vermietet, hätte man buchhalterisch unter dem Strich kaum viel verdient. Das Flugzeug wäre wie ein Auto versteuert worden und einen Eigenmietwert hätte man dafür nie bezahlt. Wie würde nun Herr Schöchli alle Nichtflugzeugbesitzer oder alle Nichtcamperbesitzer einreihen?

Sie können anstelle eines Flugzeuges ein altes Postauto nehmen, welches als Camper umgebaut wurde und mit allem Comfort ausgerüstet als fahrbares Ferienhaus betrachtet werden könnte. Auch hier käme kaum jemand auf die Idee, einen Eigenmietwert zu kreiern.

Die Logik der Besteuerung des Eigenmietwerts als Besteuerung eines Nutzens, für den kein Geld gezahlt wird, liesse sich noch bedeutend ausweiten und könnte für grosse Steuererträge sorgen. Neben der Besteuerung der Selbstnutzung des gekauften Autos käme da auch etwas sehr Menschliches infrage: einvernehmlicher Sex, entweder über die Ehe (zweimal pro Woche, nach Luther) oder über die Einwohnerämter, was bei jungen, unverheirateten Paaren sehr lukrativ sein dürfte, insbesondere wenn der Staat feststellt, wie häufig da konsumiert wird, egal, ob es zutrifft, so wie bei der Billag, die man ja auch zahlt, ohne zu konsumieren oder gar Vergnügen daran zu haben. NZZ, 27. 10. 2017, Leserbrief von Laurenz Hüsler, Egg b. Zürich

Mit dem Erwerb eines Eigenheimes ist man vorerst an den Wohnort gebunden. Will man kurze Arbeitswege, dann muss ein Stellenangebot in der Region genügen. Wenn dies nicht der Fall ist, muss gependelt werden. Flexibilität wird ja diesbezüglich speziell von den Wirtschaftskapitänen und, wen wunderts, von vielen Politikern stets wieder gefordert. Bezüglich Eigenmietwert sind dies keine Pluspunkte! Sie schmälern die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit! Man bedenke, dass Pendler immer mehr zu einer Art „Freiwild“ verkommen. Durch vermehrte Hindernisse werden sie fiskalisch benachteilt. Der Pendlerabzug wird limittiert. So kommt es z.B. daher: 86’000 Zürcher Autopendler sollen mehr Steuern zahlen

Würden Wohneigentümer handeln wie es Wirtschaftsgurus und Finanzmenschen gerne sähen, also beim Job-Wechsel gleich das Wohneigentum wechseln, würde der Spekulation zu weiterem Auftrieb verholfen. Und der nächste, der das verlassene Wohneigentum übernähme, wäre mit höheren Kosten konfrontiert.

Wohneigentümer tragen zur Stabilisierung des Immobilienmarktes bei! Sie sind bestimmt nicht „Blasen bildend“. Sie dürfen jedoch an den Folgen indirekt partizipieren, wenn Wohnraum infolge von Blasen oder Überhitzung teurer werden. Die Kantone werden zu gegebenr Zeit das private Wohneigentum neu einschätzen. Das Ziel ist klar: Erhöhung des Eigenmietwertes!

Wer pendelt verliert wertvolle Zeit. Wer weiter weg wohnt hat weniger Zugang zu Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Über die Unfähigkeit der Wirtschaftskapitäne, die Arbeit vermehrt in die Regionen zu verteilen wurde bisher kaum nachgedacht (mit der Arbeit zu den Arbeitnehmenden anstatt alle Arbeitnehmer möglichst zur gleichen Zeit zu den Arbeitgebern schicken). Mindestens Staus wärenn es weniger und die Staukosten ebenfalls. Dafür werden einfach mehr Autobahnen in Richtung grosse Zentren gebaut, wo der Kollaps vorprogrammiert ist. Diese Zentrumsbewegung lässt auch Wohnraum in Zentren teurer werden. Warum soll ich dies nun via mein Eigenheim mittels der Eigenmietsteuer mitfinanzieren?

Falls jemand gedenkt, bei einem Stellenwechsel auch das Wohneigentum zu wechseln, so wie man den Kirchenchor wechselt, muss gut rechnen und eine Mehrfachbesteuerung (die ein Mieter nicht hat!) beachten (Grundstückgewinnsteuer, Handänderungessteuer bzw. -gebühr, Gebühren für die Beurkundung, Gebühren für den Grundbucheintrag). Am neuen Ort wird es wahrscheinlich teurer.  Vielleicht ist nur noch ein Eigenheim im Baurecht möglich. Das zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Gleichbehandlung nebenbei!

Wer in der „Aglo“ wohnt hat selbst von den Grossverteilern Nachteile zu erwarten. Die schicken nämlich ihr Ladenhüter zuerst in die Aussenbezirke, dann in abgelegenerne Regionen.

Die zum Teil fragwürdigen “Aufrüstung“ älterer Häuser treibt die Mietkosten zusätzlich in die Höhe. Mit 4 primitiven Stahlträgern, ein paar Holzbrettern als Boden, werden Balkone an die Häuser geschraubt. Frühere Bausünden verlangen nach Aussendämmung der Wände und reine „Pinselsanierungen“ sollen die Wohnqualität erhöhen. Alles Argumente, um die Einnahmen zu maximieren. Der Zuwachs an Wohnqualität hält mit den Kostensteigerung für den Mieter nicht Gleichschritt.

Warum soll jetzt der Eigenheimbesitzer diese einseitige Kostensteigerung indirekt via Eigenmietwert der „Gerechtigkeit“ die eine Scheingerechtigkeit“ ist, mittragen? Diese „Sanierungen“ habe ich z.B. nicht nötig, ist das Haus doch nahe am Minergiestandard was die Dämmung der Fassaden betrifft und somit ein sorgfältiger Umgang mit den Ressourcen (Heizung) gewährleistet ist..

Wo Wohnungen gute Anlagen sind Quelle: Nzz/UBS
 Da wo Wohnungen weniger gute Anlagen sind, herrscht „Steuerhölle“ – ein weiteres Indiz für Schöchlis (Un-) Gleichbehandlung von Wohneigentümern und Mietern!

„(…) Und immer mehr Privatpersonen folgen dem Beispiel finanzkräftiger Investoren, indem sie Liegenschaften kaufen, um sie zu vermieten (Buy-to-let). Naturgemäss erwerben Private kleinere Immobilien als eine Pensionskasse – in der Regel sind es Eigentumswohnungen. Obwohl die Preise für solche Objekte seit 2000 durchschnittlich um insgesamt 85% bzw. jährlich um 3,7% gestiegen seien, liessen sich mit ihnen attraktive Renditen erzielen, schreibt die UBS in einer am Montag veröffentlichten Studie…)“

Dass bei dieser Entwicklung der Eigenmietwert nicht sinken kann ist wohl logisch! Ein Argument mehr, diese unsinnige und ungerechte Steuer abzuschaffen. Je schneller, dest besser!

Die Argumente des Befürworters für den Eigenmietwert sind auf Sand gebaut. In vielen anderen Ländern gibt es keinen Eigenmiet à la Helvetia. Dort ist oft so, dass ein Kredit für ein Haus innert 20-25 Jahren auf „Null“ zu reduzieren ist. Dort gibt es keine Diskussionen! Viel mehr ist es doch so, dass Geldgeber gut damit leben, dass der Schweiezer Eigenheimbesitzer sein Leben lang Schuldzinsen bezahlt – mit „Steuergeschenken“ der Dritten Säule als Köder!

Jörg Baumberger emeritierter Titularprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Eigentümer (ohne Hypothekarschuld) eines Reiheneinfamilienhauses sieht es anders. Immerhin überlässt er es dem Leser selbst zu urteilen. 

Aus der Sicht eines Jägers gibt es viele Geier und Parasiten die sich an seiner Beute, dem Eigenheim, zu schaffen machen. Sie heissen: Steuer für den Eigenmietwert, Grundstückgewinnsteuer, Handänderungessteuer bzw. -gebühr, Gebühren für die Beurkundung, Gebühren für den Grundbucheintrag, Wertvermehrung. Wer im Stockwerkeigentum lebt bezahlt sehr oft viel zu hohe Verwaltungskosten. Mit Finten wird ihm einiges schmackhaft gemacht: Steuerabzug für Schuldzinsen, … Später , wenn Altersbeschwerden den Einzug in ein Heim oder gar Pflege notwendig werden, nimmt der Sozialstaat den Rest bis auf Fr. 20’000.- bzw. Fr. 40’000.- für ein Paar. Falls das Eigentum früher an die Nachkommen weitergegeben wurde, wird allenfalls auch bei ihnen noch die hohle Hand gemacht.

Dem „Jäger“ fällt es nicht leicht, seine Beute zu verstecken oder zu schützen. Der mächtige Staat, der über den Verhältnissen gut lebt, muss das Geld irgend woher nehmen. Die ungebremste Stellenvermehrung zeigt, woher der Wind weht.

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SMS, der Finanzbloggersagte:

„(…) beim USRIII, wo wir massgeblich an der Kippung mitgeholfen haben, schrieb ich: Wieso wird der Holdingabzug nicht einfach abgeschafft und der Unternehmesgewinn normal besteuert, allenfalls mit einem kleineren Rabatt. Damit die Doppelbesteuerung von Unternehmensgewinnen in der Schweiz mit der Einkommenssteuer auf Dividenden ausgeglichen wird, könnte einfach ein Rabatt auf die versteuerten Einkommensgewinne aus Schweizer Dividenden gewährt werden. Das wäre Steuergerechtigkeit … und dann gleich noch den fiktiven Eigenmietwert abschaffen. So etwas schaffen nur Liberale. Linke und Rechte würden aus Eigennutz diskutieren. Steuerphilosphie ist eine echte Philosophie.“)“

odh darauf: Gut gesagt!
Nur: “ Steuerphilosophie ist eine echte Philosophie“ Der Begriff Philosophie wird für jeden Dreck verwendet! Philosophie strebt ohne Gewinnabsicht zur Wahrheit. Alles was mit Steuern zu tun hat bedeutet Gewinn oder Aufwand – mit Philosophie hat dies nichts zu tun! Deformation professionelle? Ein wenig vielleicht schon! Ich war u.a. bei Max Lüscher in der Schule und er nahm es sehr genau! Steuern werden vom Staat „verordnet“. Es handelt sich also um ein Gesetz, welches das Ziel ist. Vorgängig werden Strategien zum Ziel entwickelt. Steuerstrategie wäre wohl angebracht. Die Luzerner reden nicht von Steuerphiliosophie, sondern von Steuerstrategie!
 


Fein mitgehört und mitgesehen

… oder „Feind hat mitgehört und mitgesehen“! Es scheint eine Art der Zeitstrukturierung gewisser Mitmenschen zu sein, anderen dauernd auf- und abzupassen, Fäden zu spannen um schliesslich anstelle des verloren gegangenen Rockzipfels der Mutter, jenen von Behörden zu ergreifen um Stärke zu markieren weil das eigene Rückgrat dazu fehlt oder verkümmert ist. Wären sie als Organisten so etwas wie Alleinherrscher, sie würden in höchsten Tönen pfeifen und sämtliche Register ziehen um sich Lästigen zu entledigen. Sie würden sich zur Steigerung der Lustgefühle von der Souffleuse vom Typ Xanthippe nach der Abart „dumm geboren – nichts dazugelernt-und erst noch fast alles vergessen“, das „Hohe C“ des „Hohen C’s“ ins Rückgrat einpfeifen lassen. Mit zur Partitur gehörten neben einem goldigen Barhocker mit geheiztem Sitzkissen unten beim Lichtschacht, ein hypersensibles Headset mit Quadrofonietechnik um beim Abhören mutmasslicher Bösewichte selbst einen Furz  von einem allfälligen Röcheln unterscheiden zu können.  Auf diese Weise sollte alles aus den fremden Fötzeln herausdividiert werden können um ihnen das Handwerk zu legen. Die DDR-Stasi, gäbe es sie noch, würde vor Neid erbleichen! Ganz besondere Paradiesvögel, diese „Wunderwuzzi’s“ (Siebèsièchè) und zänkischen Weiber!

Ist Ihnen dieser Typ bekannt? Würde er Ihnen begegnen, er würde mit stierem Blick an Ihnen vorbeiziehen, als litte er an Morbus Bechterew im Endstadium. Mit Scheuklappen würde man dies nicht meistern. Das Geradeaus Stieren zeigt eine hohe Affinität zu Bahnstrukturen, die nur einem Geleise und Signalanweisungen folgen können. Menschliche Roboter. Deformation professionelle? Wohl kaum! Viel mehr würde krankhaft signalisiert, dass ja nicht über den Gartenhag geschielt werde. Dies passte jedoch nicht zu den durch die versteckten Oberschnüffler im Samtanzug (Schein nach aussen, Schwein nach innen) verbreiteten „Informationen“ auf dem  Latrinenweg . Bekannterweise kommen die ja beim Verunglimpften an, kaum sind sie auf die Runde geschickt! Dabei erreicht der digitale „Latrinenweg“ in kürzerer Zeit deutlich mehr Adressaten als früher. Informationen, aber auch Gerüchte, werden in windeseile verbreitet, kommentiert und (falsch) interpretiert.

Johari sei Dank. Durch ihn wissen wir, dass andere über uns gewisse Dinge wissen, die uns nicht bekannt sind. Beim Wunderwuzzi ist es aber anders: Er weiss sogar über Angelegenheit Bescheid, die nachweislich nicht stimmen. Üble Nachrede? – Und: über die Einschätzung seines „Blinden Fleckens“ ist er auf der falschen Schiene.

Wunderfuzzi (Siebesiech)

Typen von dieser Art sind nicht nur Spieler, sie sind Falschspieler! Hätten sie etwas zu sagen, sie würden sich davor scheuen, die Angelegenheit von „Mann zu Mann“ anzusprechen oder zu erledigen. Das ginge gegen ihren Strich. Das Rückgrat dazu ist einfach nicht vorhanden. Schlappschwanz! Dafür würden sie „Fakten“ schaffen. Etwa indem sie ihre Botschaft schriftlich und anonym dem Adressaten zustellen würden. Falls es mehrere Botschaften gäbe, würde von Fall zu Fall für die Anschrift die Maschinenschrift geändert…

Würdest Du auf social media oder so kritische und andere Artikel veröffentlichen, man würde Dich herunter machen und mit Dreckschleuder betiteln (Kaschierung der eigenen Situation: Krach mit allen) => Meh Dräck (mehr Schmutz) und, so es in ihren Kräften stünde, das Schreiben gar mit Strafandrohung via Behörden (Ersatzrockzipfel) verbieten. Dabei ginge es nicht um das Verhindern des Schreibens, sondern um die Angst, es könnte etwas über sie in falsche Hände kommen! Und wenn dies alles auf einen Nachbarn zuträfe? Was soll’s? Schein- und Besserwisser gab es schon eh, gibt es zu Hauf und wird es immer geben. Dies gilt auch für Intriganten, Mobber, Aufgeplusterte, zänkische Weiber und Aufpasser.

Als „Alphatier“ könnte man diesen Typen nicht bezeichnen. Dem  Peter-Prinzip folgend hätten sie den Zustand der Unfähigkeit schon beim ersten Gedanken an einen Aufstieg in einer Hierarchie erreicht. Und falls aus Rücksichtsnahme gesellschaftlicher Preferenzen etwas getan werden müsste, würde es höchstens zu einem Titel ohne Kompetenzen reichen. Dass es nicht so weit kommt, schleichen sie sich in öffentlich rechtliche Institutionen oder gar Schulen u.dgl., wo sie in geschützter Werkstatt freie Hand für ihr Wühlen, Intrigieren und Schleudern von Dreck haben. Sie verkehren unter „Seinesgleichen“, pflegen Schein nach aussen und wühlen im Hinter- bzw. Untergrund, plustern sich mit fremdsprachlichem Scheinwissen auf, welches eher Richtung „Uriella“ driftet. Subversive Agitation!

Der Kreis dreht sich. Wir sind wieder bei Spielen angelangt. „Jetzt habe ich dich, du Schweinehund!“

JEHIDES

Dominanz des Eltern-Ichs! Weil Du nicht…. wirst Du bestraft“! Es fehlte noch! Einem zugezogenen Eindringling müssen die Knöpfe eingetan werden! Am besten geschieht dies mittels Mobbing (Nichtbeachtung, soziale Ausgrenzung, Verbreitung von Unwahrheiten… das ganze Programm so zu sagen.

Im Wettbewerb „Mehr als nur eine linke Hand“ wäre er Anwärter auf den goldenen Hosenknopforden. Doch lassen wir ihm sein Rauchopfer und mit allem, was damit zusammenhängt! => Rauchen heisse leben und Pfeifenraucher

  • Sich sklavisch ducken müssen? Vergesst es!
  • Gegner gelten lassen? Warum nicht?
  • And’re hassen? Mit nichten! Schade um verbrauchte Energie!
  • Wegen Nichtigkeiten blau sich ärgern, oder streiten? Es fehlte noch!
  • Etwa hypochondrisch werden? Das Glück steht mir näher!
  • Aber still mein Weinlein schlürfen… Zum Wohl bekomms!
Bemerkung:

Sollte sich jemand irrtümlich oder auch sonst wie als gut beschrieben oder als schlecht dargestellt erkannt haben: Irrtum! Sie sind es nicht! Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen wären rein zufällig!


D’Steyrhittè (das Steuerhaus)

Rolf Gwerder, der profunde Kenner der „Seeschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee“ schrieb: Über den „Luxus an Bord“ würde ich in einem Nachdruck etwa folgendes Schreiben: 

So weit Rolf. Am Beispiel des Goliath ist der Trend erkennbar: Die „Büroräume“ werden immer grösser, weil es immer mehr Schreibtischtäter gibt!

Steuerhäuser waren  nicht ungefährlich. So passierte es einst, dass die Steuerhütte eines Nauens unter der Acheregg-Brücke weg geschoren wurde, weil der Nauen zu wenig tief im Wasser lag. Der Steuermann konnte sich in letzter Sekunde retten.

Das Hittli des „Pirat“, missbraucht für ein Gruppenfoto etwa um 1928 (Wehri vor dem ehemaligen Edelweiss im Boden, Beckenried).

S’Hittli war schon immer ein Anzugspunkt (Zeichnung: odh)

Hier kann man wirklich von einem „Hittli“ sprechen:

Ziegler’s Nawili – Bild Rolf Gwerder

Auch z’Ziègler Naawili (WINKELRIED) soll früher auch nur so ein kleines Hüttli gehabt haben. Für viel mehr als ein Stehplatz mit einem Barhocker reichte es wohl kaum…

Neben der Steuerhütte gibt es die Motorhütte: Vom „Motorhittli“ redete man nicht, sondern es hiess „im Motor unnè“. Badezimmer, Schlafraum und Küche in einem beim Schwalmis. Da unten gab es auch mal Pannen – etwa als dr „Bièbu“ bzw. „Loren Edy“ (Edy Amstad) einmal den Motor anlassen sollte. Er machte alles richtig: „Zigèrettli“ aazinnt, inègschruibèd, mid em Hämmerli naazogè, s‘ Schwungrad uf d’Marke gestellt und de d’Prässluft uifda… Aber de heds grumplèd! Was isch passièrt? Dè Leeli hed ds Stèueisè nid è wäg gnu! Einisch hed’r vèrgässè, d’Luftfläschè zuè z‘ tuè. Er hed dr naa es zeytli vo Hand pumpèd, bis mè wider hèd chènnèn alaa! Dè Lorèn Edy isch è chrèftigen Abeiter gsey, aber èr hed Uberwachig bruicht! Ab und zuè isch r mid ‚m Gsetz nid z’Rank cho. Dr Sigi Buèsigèr (Landjäger), hed nè mes einisch i Handschäuuè abgfièrd. Bellchass und so hed r’scho vo innè gkännd! Dr Bodèn Edy hed ‚m immèr widèr Arbèd gää. Er isch mee as geduwdig gsey…

Auch die „Hohen Herren, die Götter des Vierwaldstätterssees“, die Steuerleute und Kapitäne mussten einst ihre Arbeit im Freien erledigen!

Abgebildet ist in Flüelen eines der beiden Schwesterschiffe „Victoria“ oder „Schweiz“, die 1870 gebaut wurden, um 1890. Auch ein Freiluftsteuerhaus
DS Italia, DGV

Das DS Italia hatte noch, wie andere Dampfschiffe auch, ein Freiluft-Steuerhaus. Ich sah es noch fahren!

Schlepper Unterwalden

Das 4000 PS-starke Schiff, der Schlepper „Unterwalden“, hatte das Steuerhaus mittschiffs. Der Blick zurück war ebenso wichtig, wie voraus.

Trajekt mit Sand und Kies Zwing Uri

Das Trajekt hatte einen „Hochsitz“

Ugluglugl…Die Steuerhütte des „Bruno“ wurde mit diesem versenkt…

Nauen „Bruno“, Steuerhütte geht unter. Foto: Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen
Diamant, Bild SGV

Beim „Diamant“ dem neuen Flaggschiff der SGV ist das Steuerhaus in das Gesamtbild integriert.

Moderne Schiffe müssen nicht mehr nur mit dem Magnetkompass navigieren und auf Zeit nach „Nummern“ (Gradzahlen) fahren. Radar und Bilddarstellung haben Einzug gehalten. Der Steuermann sieht auf der virtuellen Karte stets, wo er sich befindet, wie tief das Wasser ist und wo sich andere Schiffe befinden. So können Fahrpläne eingehalten werden und die Sicherheit wird aufs möglichst Beste erhöht.

DSUnterwaldenCrash-23.10.1923-beim-Hotel-Nidwaldnerhof-in-Beckenried.jpg

Solche Bilder gehören wohl der Vergangenheit an sollte man meinen… http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/So-sind-die-beiden-Dampfschiffe-kollidiert;art92,805897

Man kann es nie früh genug lernen! Rolf im Hintergrund als Instruktor auf dem Nauen Guber

Cheryl, Steuerfrau aus Singapur am Steuer des „Guber“, Lektion 1, Richtpunkt fassen
Shannon als Steuerfrau, auch aus Singapur, Lektion 1, vor dem Wenden auf die Seite und rückwärts schauen…

Mehrklassen – AHV

Neurentner sollen ab 01. 01. 2019 Fr 70.- mehr AHV bekommen. Das Referenzalter ist bei 1953 für Männer bzw. 1954 für Frauen. Mehr unter: Der 70 Franken Zuschlag und die Erhöhung des Ehepaarplafonds in … Alles ist verpackt im Begriff Altersvorsorge 2020.

Schon die Energieverorgung 2050 soll für alle (Profiteure) bereits geregelt sein. So sind Alpique und Axpo Heil froh, dass die Abstimmung angenommen wurde. Das Wasser, welches in der Schweiz von selbst von oben nach unten fliesst, genügte nicht um ein paar Wasserrädli mit einem Dynamo versehen, anzutreiben. Nein, die Akteure spielten sich im Ausland als Strombarone auf wie einst die Gnomen von Zürich. Nur letztere verstanden ihr Geschäft. Die Strombarone haben im Ausland viel Geld verloren. Ich erwähne Alpique. In Rumänien wurde die Rechnung präsentiert. => Rumänien fordert von Alpiq 200 Millionen – und das ist nicht das einzige Problem für Chefin Staiblin. In einem Land wo neben der kleinen auch die grosse Korruptionbald seit Urzeiten herrscht, glaubt wohl kaum jemand, dass grosshansige Schweizer Strommanager mit noch mehr als allen Wassern gewaschen sind. Auch Axpo hat im Ausland Geld verloren. Da kommen die nun beschlossenen Subventionen für die Stromwirtschaft gerade recht hauptsächlich finanziert von den Kleinbezügern, sprich Bürgern, die anders als Grossverbraucher höhere Strompreise zu bezahlen haben… Das Volk wurde über den Tisch gezogen!

Es wird wieder mit der gleichen Maschenart gestrickt! Damit haben wir nun erstmals einen Bruch in der AHV-Tradition.  Die Alten, die ja eh am ab- und aussterben sind, lässt man altes Eisen bleiben – reif zum Einschmelzen. Wir wollen dereinst sehen, wie viel an AHV und Ergänzungsleistung an gesellschafts- und staatsschädigende Imame und dergleichen zum Fenster hinaus geworfen wird. Die Frage sei gestattet, denn wenn schon heute, selbstverständlich ausländische Arbeitslose, Analphabeten, Arbeitsscheue, Arbeitsmigranten, Wirtschaftsflüchtlinge, getarnte Krimininelle u. dgl., mehr Geld vom Staat bekommen, als alt gewordene Bürger, so stimmt wohl etwas nicht in Bürgers Staate!

Uraufgabe der AHV ist die Existenzsicherung. Wird diese Aufgabe heute noch erfüllt?

Betreffend Einschmelzen: Natürlich hat jeder weiterhin die Freiheit, wie sein Körper in CO2 umgewandelt werden soll. Neben der Erdbestatttung (eine Art Kompostierung, speziell für Grüne geeignet), bleibt die energieunfreundliche Feuerbestattung. In Appenzell wird man sie in der Pfeife rauchen, weil sie sonst zwischen den Roststangen durch fallen würden…

Veloständer 😉 (Zeichnung: odh)

Für jene Freaks, die ihre alten Sachen wieder und wieder verwenden sei gesagt, dass es die Möglichkeit gibt, verbrauchte Körper weiter zu nutzen. Man buddelt sie Kopf voran ins Erdreich und zwar so, dass der Hintere noch herausschaut. Dann ergibt es einen extravaganten, praktischen Veloständer… bleiben noch einige Politiker von Gewerkschaftsbossen und Arbeitgeberanführern, Versicherungsdirektoren, Einflüstereren bis hinauf zum Bundesrat Die werden dereinst, weil sie derart verdreht sind, direkt in den Boden geschraubt. Da sie wieselbstschneidende Gewindebohrer wirken, können sie als Bevorzugte die Einschraubtiefe in ihrem Testament festlegen – sie er ersten Klasse.

So können letztlich alle Leber- und andere Würste ihre letzte Zufriedenheit erreichen… (Bild: odh)

Alte, die nicht profitieren, dürfen jedoch einen Teil der Erhöhung mitfinanzieren. Die für die AHV vorgesehene Erhöhung der Mehrwertsteuer von 0,6% werden wohl alle berappen. Und jener Teil, den die Bundeskasse zur AHV beisteuert wird von den laufenden Steuern finanziert.

Die AHV wird missbraucht! Mit ihr soll Pflästerlipolitik betrieben werden, um Sünden, die an der zweiten Säule begangen wurden zu verbinden!

Uraufgabe der zweiten Säule ist die Fortseztung des gewohnten Lebensstandards  im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall – in Verbindung mit der ersten Säule. Dieser Aufgabe wird die zweite Sälue schon längst nicht mehr gerecht! Die entsprechenden Interessengruppen wussten die Problematik über Jahrzehnte zu verschleppen. Jetzt, wo der Scherbenhaufen erkannt wird, beginnt man mit Kompromissen über die Runden zu kommen – weil einem nichts anderes in den Sinn kommt, so scheint es!

Das Dreisäulen-Prinzip, welches längst nicht allen Bürgern diente wurde über Jahrzenhte vernachlässigt. Hätte man die zweite Säule, ähnlich wie die AHV für alle Einkommen, also für kleine Einkommen und für Teilzeitmitarbeitende, für obligatorisch erklärt, hätten wir nun das Debakel nicht!

Für Klein- und Kleinstverdiener ist die Rede von der dritten Säule, dem indivduellen Sparen ein Hohn. Für sie gibt es die dritte Säule schlicht nicht! Man kann jetzt kommen und argumentieren, dass sie via Ergänzungsleistungen der AHV genügend versorgt seien. Reine Augenwischerei!

Es ist von Reform die Rede, die keine ist. Es werden geburtenstarke Jahrgänge vorgeschoben – etwas was man seit Jaherzehnten weiss. Es muss das Zinsniveau herhalten, welches den Pensionskassen zu schaffen macht. Die haben die Entwicklung verplempert und mit Händen im Schoss auf bessere Zeiten gewartet.

Ich mag keine Mogelpackungen und faule Kompromisse! Erst recht mag ich sie nicht, wenn sie noch der Profilierung der politischen Karriere oder der Parteipolitik dienen. Ausserdem läuft die Zusatzfinanzierung der IV (0,4% MWSt) aus. Da einmal eingeführte Steuern nicht mehr rückgängig gemacht werden, muss dieser Anteil unter dem Deckmantel der bundesrätlichen „Omerta“ sang- und klanglos zur AHV verschoben werden… Der „Ausgleich“ findet in der Zweiten Säule statt. Dort soll der Umwandlungssatz von 6,8 auf 6 % gesenkt werden.

Schön dargestellt!

Um der Sache einen guten Anstrich zu geben werden Persönlichkeiten für Werbezwecke missbraucht:

SP-Bruderer trommelt AHV-Pro-Promis zusammen. Darum sind Emil, WAM und Beni für die Rentenreform und dann kämen noch Altbundesrätinnen und -räte hinzu…

Rentenreform 2020 – Nein – Bild: odh

Der Bruch des 3-Säulenprinzips ist angerichtet. Die Verschmelzung der 1. mit der 2. Säule nimmt ihren zerstörerischen Anfang! Daher: Zurück auf Feld eins!

Siehe auch: Altersvorsorge Schweiz 

Kommentare wegen Spams: herbie-odermatt(at)bluewin.ch

Der Finanzblogger sieht alles ein wenig anders: Rentenreform – die wievielte? Sicher nicht die letzte! Diese Aussage unterschriebe ich sofort! Meine Schlussfolgerung ist im Gegensatz dazu „Nein“!


Blog „gehackt“

Das Blog „Mit klarer Sicht“ wurde für den  Versand von Spam-Mails missbraucht. So die frohe Botschaft des Bloganbieters.

Internethacking (Bild: odh)

Die kritischen, bzw. schädlichen Kommentare die auch gesetzeswidrigen Inhalt aufwiesen, einige Kontaktformulare, Newsletteranmeldungen usw., wurden konsequent und umfassend gelöscht.

Die Frage bleibt, was die Dreckschleudern

Ohne Worte (Bild: odh)

den Übeltätern eingebracht haben. Da sie nicht personifiziert sind, kann man nicht einmal auf ihre „Talente“ zurück greifen, um diese sinnvoller anzuwenden. Bleibt nur noch die Vermutung, Onanie mittels Hacking zu betreiben…

Das Blog ist nun wieder zugänglich wie eh und je. Dem Supporter sei herzlich gedankt. Für die Registrierung allerdings ist nun ein Captcha eingebaut. Wer es umgehen will, kann per Mail einen Kommentar abgeben (herbie- odermatt(at)bluewin.ch.

Es ist zu hoffen, dass nun Ruhe eingekehrt ist.

 


Genau hingeschaut