Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Am 1. April soll Conficker-Virus loslegen


Im Artikel „Schläfer vor dem Erwachen“ schrieb NZZ am Sonntag:

„(…) Der kommende 1. April könnte in die Geschichte des Internets eingehen – als der Tag, an dem ein bisher unbekannter, möglicherweise in der Ukraine operierender Hacker die Herrschaft über Millionen Computer übernimmt. Er könnte eine ungekannte Spamlawine lostreten, grosse Firmennetze lahmlegen oder die Passwörter von Millionen Bankkunden ausspionieren.“

Soweit die Essenz in adäquat dramatischer Tonalität. Dann folgen interessante Spekulationen über mögliche Auswirkungen. Verfasst am 23.03.2009 von Hans Fischer , roloblog

Aus dem erwähnten NZZ-Artikel:

Betroffen sind Windows Computer bei welchen man seit letzten Oktober kein Windows Update gemacht hat. Bei den meisten Privatanwendern sollte dies wohl automatisch geschehen. Aber besser man kontrolliert das unter: START –> Einstellungen –> Systemsteuerung –> Automatische Updates

Sie haben noch Zeit, ein Windows Update über Ihre Kiste laufen zu lassen!

Falls der PC bereits von Conficker befallen ist – ein Hinweis darauf wäre, wenn sich der geschilderte Update-Vorgang nicht mehr durchführen lässt –, sollte man ein Tool von Microsoft zum Entfernen der bösartigen Software benutzen. Man kann das Programm im Internet kostenlos beziehen: • http://tinyurl.com/22ekek

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G20-Treffen – Vorfahrt für die Feuerwehr


Eine dazu nicht  legitimierte Vereinigung von Ländern, stellt schwarze Listen auf, die es nach Steinbrück gar nicht gab, die aber offenbar mindestens im Entwurf schon seit dem 5. März 2009 besteht, und droht mit Sanktionen. Kleinstaaten wie die Schweiz, Österreich oder Luxemburg werden in die Ecke gedrängt. Das Gesetz des Stärkeren regiert wie einst im Wilden Westen die Welt. Die einst exportierten kriminellen Gene schlagen zurück.

Feuerwehrauto;  Stirlingmotor-Versand

Financial Times Deutschland weiss zu berichten:

„(…) Die vordringlichste Aufgabe der G20-Staaten ist derzeit nicht die Reform der Finanzmarktregulierung. Entscheidend ist die Bekämpfung der weltweiten Rezession – aber ausgerechnet hier ist das Ergebnis des Finanzministertreffens enttäuschend. …

 …In ihrem Bemühen, die Steueroasen dieser Welt trockenzulegen, sind die 20 größten Industrie- und Schwellenländer deutlich vorangekommen. Angefangen mit Liechtenstein hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Staaten angekündigt, das Bankgeheimnis zu lockern oder gleich ganz abzuschaffen, um Steuerbetrügern künftig nicht mehr ganz so dreist zur Hand zu gehen…

…Sicherlich ist das eine hilfreiche Entwicklung, wenn es um die Neuordnung des Weltfinanzsystems geht – wobei das Problem der Steueroasen bei den Ursachen der globalen Finanzkrise bestenfalls eine Fußnote war. Zur Eindämmung der aktuellen Krise tragen Fortschritte in diesem Bereich jedoch rein gar nichts bei.  ->weiterlesen

Wenn man die Schweizer Presse in den letzten Tagen beachtet hat, gewann man einen ganz anderen Eindruck.

REUTERS
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19. 03. 08: „An diesem Bankgeheimnis werdet Ihr euch die Zähne ausbeißen“, so die klare Botschaft an die ausländischen wie linken Angreifer in der Schweiz. -> Quelle
 
Inzwischen ist bekannt, was geschehen ist. Der Bundesrat hat klein beigegeben. Zum Schaden hat er jetzt auch noch den Spott. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, liess sich der Bundesrat über den Tisch ziehen. „Dr Merz, dr Merz, dr Merz isch e schlächte Moned!“ Das stellte ein Waggis an der Basler Fasnacht fest.
 
  AP
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Schlitzohrig Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück freut sich diebisch, dass sich ­der Bunde­­s­rat von einer ­angeblichen ­schwarzen Liste hat schrecken lassen. (AP)
„…) Wie bitte? Gibt es die neue Liste der OECD gar nicht? Steinbrück sagt es so: «Man muss die Kavallerie nicht immer ausreiten lassen. Die Indianer müssen nur wissen, dass es die Kavallerie gibt.»

Im Klartext: reingefallen! Wenn die Schweizer Indianer so doof sind, alles gleich zu glauben, was man ihnen erzählt, sind sie selber schuld. -> weiterlesen:

 
OECD-Generalsekretär Andrea Gurría. (Reuters) mit der berüchtigten „schwarzen Liste“
„(…) Auf der schwarzen Liste der OECD steht die Schweiz sogar negativer da als manche Karibikinsel. Und der Brief von OECD-Chef Angel Gurría macht klar, weshalb die angefeindeten Staaten letzte Woche reihenweise umkippten. Winkelried: Die OECD-Liste -> weiterlesen
 
Sieht da jemand rot oder sind die bereits im Nachtclub? Sorry, ich habe ja eingangs von Feuerwehr geredet… (Rot und Schwarz „Ich will Aktivität und zwar sofort!“ Auf das Minimum reduziert: „Ich will Sex haben“. Das trifft hier jedoch nicht ganz zu, weil die Kleidung als „befohlene“ Uniform und der rote Hintergrund mit dem Schweizer Wappen in Verbindung gebracht wird)
Der Bundesrat in corpore (von links nach rechts): Bundesrat Ueli Maurer, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Bundesrat Moritz Leuenberger, Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, Bundesrätin Doris Leuthard (Vizepräsidentin), Bundesrat Pascal Couchepin, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Bundeskanzlerin Corina Casanova (admin.ch)
Es wird nun einfach sein, den Druck von aussen aufrecht zu erhalten oder gar zu verstärken. Die nächste Etappe der Erpressung wird der automatische Informationsaustausch in Steuersachen sein. Der Bundesrat hat  gezeigt, welche Härte er tatsächlich hat. Stramm stehen  mit dem Kopf nicken und  sich auspeitschen  lassen…  Der
Bundesrat hat lange Zeit nichts gemacht, aber die entscheidende Sitzung zur Löcherung des Bangeheimnisses wurde in weniger als 2 Stunden erledigt. Die Geschichte wird  zeigen ob der Finanzminister , selber ein „Finanzer“, mit dem Bundesrat für das Volk oder für das Kapital entschieden hat.
Es kann ja nicht anders ein. Die Schweiz wird verwaltet, nicht regiert. In guten Zeiten wünscht man sich einen schwachen Bundesrat. In schlechten soll er es richten…
Das ist zu einfach, wenn man von Wirtschaftskrieg redet:
 
Der Krieg ist aus der Sicht des Angreifers also ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung des Willens zu zwingen.

 

Das  Ziel des  kriegerischen Aktes ist es, den  Feind wehrlos zu  machen. Will der Gegner
niedergeworfen werden, so muss der Angreifer die Anstrengung nach seiner Widerstandskraft abmessen; diese drückt sich durch ein Produkt aus, dessen Faktoren sich nicht trennen lassen, nämlich: die Größe der vorhandenen Mittel und die Stärke der Willenskraft.

 

Ein vom Feind zum Indianer degradierter Bundesrat hat das Heft längst aus der Hand gegeben. Er kann nur noch reagieren, sich dem Diktat beugen. Gegenüber dem Volk wird mit Ketten gerasselt. Da wird der Deutsche Botschafter Axel Berg wegen „genug Steinbrück“ ins Aussenministerium zitiert, als ob es bei einem Krieg um den Knigge ginge. Selbst mit Kopftuch würde Frau Calmy-Rey  kaum mehr Respekt erheischen. Sogar die Krähen fürchten sich weder vor einer Hornhexxe, noch vor einer Vogelscheuche.
 
Man würde indessen besser an der Strategie arbeiten und die Taktik festlegen. Schön geistig reden und den Knigge polieren kann man dann in ruhigeren Zeiten.
 
Die Politik hat sich immer gebrüstet, wie wichtig die Vertretung in den internationalen Gremien sei. Das ist nicht einmal falsch. Wenn man aber lediglich dabei ist, dass man bezahlen darf, ist das zu billig. Ein Mitglied einer Organisation müsste mindestens im Verhältnis zur Wirtschaftskraft Mitspracherecht haben. Ein 20er-Klub, der die übrigen Mitglieder terrorisiert ist ebnso wenig demokratisch, wie ein Generalsekretär, der sich benimmt wie ein Elephant im Porzellanladen – als Diktatot quasi.
Schickt die Schweiz als Gründungsmitglied der OECD nicht jedes Jahr viel Geld in diese Institution? 1,5% oder 530 Millionen Franken an das Gesamtbudget ist auch kein Pappenstiel. Man könnte ja den Versuch wagen, den Beitrag zu halbieren oder ganz auszusetzen, bis sich die Akteure Manier annehmen…
 
Und die abgaben aus der Zinsbesteuerung sollte man aufs Eis legen, bis die Töne moderater werden.
 
Warum hat eigentlich ein Gründungsmitglied nur zu bezahlen, aber nichts zu sagen? Das ist sonderbar! Und wie will eigentlich der Schweizer Botschafter die Interessen der Schweiz in der OECD vertreten, wenn er, obwohl er eine permanenten Delegation in der OECD unterhält, nicht im Bild ist?
 
Sonderbar auch, dass die ehemals  als Vizevorsitzende des OECD-Ministerrats, BR Doris Leuthard, entrüstet  mit starrem Blick in die Welt schaut.
 
Die Aussenministerin solltealle diplomatischen Hebel in Bewegung setzen. Gegen den Krieg kann man nicht bestehen, wenn man diesen noch selber mitfinanziert.
 
Ich ahne Übles vom Schweizer Polit-Theater! Wir werden es vernehmen. Es wird dann heisssen, alle haben alles richtig gemacht, es ist einfach schief gelaufen. hatten wir doch schon im Zusammenhang mit dem Finanzdebakel der UBS.
Es scheint wieder einmal Viertel nach Drei zu sein. Das war es auch schon: 1515 (15:15) in Marignano. Auch damals wurde eine Lektion empfangen. Statt daraus die Konsequenzen zu ziehen, wurde ein Mythos entwickelt…
„(…) Bis in die Mitte des 20. Jh. verherrlichte die schweiz. Geschichtsschreibung den Heldenmut der Eidgenossen in Marignano (heute Melegnano) und überging stillschweigend die Kommando- und Disziplinprobleme. Sie tradierte den Mythos der „Lektion“, die den eidg. Orten 1515 erteilt worden sei und sie auf den Weg der Neutralität gebracht hätte. In Tat und Wahrheit ist diese Politik jedoch v.a. auf innere Spaltungen, die wegen der Reformation entstanden waren, auf eine Reihe von Niederlagen bis 1525 (M., Bicocca, Sesia, Pavia) sowie auf das Ausmass der Verluste durch den Solddienst zurückzuführen.
 
Bundesrat Hans-Rudolf Merz in seiner Videobotschaft. (Screenshot: Blick.ch)
 
Wunderbar: Das Bankgeheimnis bleibt bestehen, wenigstens für Schweizer Steuerzahler… Soweit hat man es gebracht. Man bleibt dabei, igelt sich ein und lässt Schalmeien klingen – zur eigenen Bauchpinselung. Und das soll das Volk fressen!Wann wird diese Botschaft bereits als überholt gelten? Trotzdem:
 
Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte: Der Finanzchef hätte schon längst Anspruch auf eine schöpferische Pause. Schlieslich hat er eine anspruchsvolle Operation hinter sich. Oder will jemand schon bald einen Nekrolog schreiben?


Bankgeheimnis – eine Notwendigkeit


Nachdem wir gehört haben, dass das Bankgeheimnis so etwas wie der Letzte Akt der Schöpfungsgeschichte darstellt, wollen wir uns nun mit dem befassen, was daraus geworden ist.

„(…) Das Bankgeheimnis ist die Pflicht der Banken, Schweigen über die geschäftlichen Angelegenheiten ihrer Kunden oder Dritter zu bewahren. An das Bankgeheimnis gebunden sind auch die Experten im Auftrag der Überwachungsbehörde sowie weitere Personen, die in Beziehung zur Bank stehen.

Der Geheimnisherr ist der Bankkunde. Der Bankkunde kann die Bank von ihrer Schweigepflicht entbinden und ihr gestatten oder sie sogar verpflichten, vom Bankgeheimnis erfasste Angaben zu offenbaren. Der Beschluss zur Aufhebung des Bankgeheimnisses kann nicht vom Bankier selbst getroffen werden.

Das Bankgeheimnis ergibt sich einerseits aus dem Zivilrecht, insbesondere aus der vertraglichen Verpflichtung des Bankiers zur Geheimhaltung der persönlichen Verhältnisse seines Kunden. Die Privatsphäre des Kunden wird auch durch die allgemeinen Bestimmungen des schweizerischen Zivilgesetzbuches über den Persönlichkeitsschutz (SR 210; Art. 27 ff.) sowie durch das Datenschutzrecht geschützt. Im Übrigen bildet die Schweigepflicht keine Besonderheit des Bankierberufes, sondern gilt auch für andere Personen wie zum Beispiel Ärzte und Rechtsanwälte. Die Bankengesetzgebung andererseits betrachtet die zivilrechtlich begründete Schweigepflicht des Bankiers als seine berufliche Pflicht, deren Verletzung strafbar ist. Mehr vom Eidg. Finanzdepartement: …Das Bankgeheimnis…

Nicht das Bankgeheimnis hat die Finanzindustrie in den Abgrund gerissen, sondern kriminelle Energie. Man bestrafe nicht eine Volkswirtschaft sondern die Kriminellen. Vielleicht tut man dies deswegen nicht, weil ganze Regierungen mit dem „System“ verfilzt sind.

„(…) Über das Schweizer Bankgeheimnis sind schon sehr viele Bücher geschrieben worden. Und viel Unsinn ist dabei. Man muss keine Steuern hinterziehen, um ein Schweizer Konto als grossen Vorteil zu sehen. Denn wo in Deutschland inzwischen jeder Sachbearbeiter ohne grosse Hürden in Ihr Bankkonto reinsehen kann, hat die Schweiz noch den echten Datenschutz für Bankkonten.

Wer heute von seinem deutschen Konto bargeldlos Geld auf ein Schweizer Bankkonto transferiert, darf sich nicht wundern, wenn die deutschen Finanzbehörden das Schweizer Konto kennen und dazu Fragen stellen. mehr unter grenzgänger-schweiz net: …Bankgeheimnis Schweiz…

Streitpunkt ist das Wischi-Wwaschi um die Begriffe Steuerhinterziehung und Steuerbetrug.

Neuerdings hat Frau Bundesrätin Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf einen neuen Begriff eingebracht: die «grobe Steuerhinterziehung». Gummi und Elast meinen die Steuerrechtler. …Was bitte heisst «grobe Steuerhinterziehung»? Widmer-Schlumpf gibt Rätsel auf… , darüber berichtete der Tagesanzeiger:

Steuerhinterziehung (Schweiz):

Bei Steuerhinterziehung wird das Schweizer Bankgeheimnis nicht gelüftet, auch nicht auf Gesuch einer ausländischen Behörde hin.

Die Nichtmeldung oder zu niedrige Schätzung von Einkommen oder Vermögenswerten auf der Steuererklärung werden in der Schweiz nicht als Straftat betrachtet.

Die Schweizer nehmen eine Sonderposition ein, da ihnen die Wahrung der Privatsphäre wichtiger ist als die Steuererhebung. Banken sind nicht dazu berechtigt, den schweizerischen Steuerbehörden Informationen zu erteilen. Noch weniger sind sie dazu berechtigt, ausländischen Steuerbehörden Informationen zu erteilen.

Da die Schweiz Steuerhinterziehung nicht als Straftat betrachtet, leistet sie Gesuchen zur justiziellen Zsammenarbeit (auch gegenseitige Amtshilfe genannt) anderer Länder keine Folge.

Zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug muss klar unterschieden werden. Steuerbetrug (Urkundenfälschung, betrügerische Absicht) wird auch in der Schweiz als Straftat betrachtet. In diesem Fall kann das Bankgeheimnis durch einen befugten Richter  aufgehoben und die justizielle Zusammenarbeit gewährt werden.

(Quelle: Switzerland.isyours.com)

Steuerbetrug

SR 642.14 Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden

Art. 59 Steuerbetrug

1 Wer zum Zwecke der Steuerhinterziehung gefälschte, verfälschte oder inhaltlich unwahre Urkunden zur Täuschung gebraucht, wer als zum Steuerabzug an der Quelle Verpflichteter abgezogene Steuern zu seinem oder eines andern Nutzen verwendet, wird mit Gefängnis oder mit Busse bis zu 30 000 Franken bestraft.

2 Die Bestrafung wegen Steuerhinterziehung bleibt vorbehalten.

3 Die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches1 sind anwendbar, soweit das Gesetz nichts anderes vorschreibt.

…..

Die sich als wichtig nehmende Finanzminister wollen eine staatenübergreifende Kontrolle über die Geldflüsse einführen. Alles Gefasel über Steuerhinterziehung oder -betrug, Recht und Unrecht, Moral und Ethik in dieser Sache zielt jedoch darauf ab, die Macht über die Finanzen an sich zu reissen.

Jene Staaten, die schon bisher über die Verhältnisse gelebt haben, werden es auch weiterhin tun – auf Kosten der Bürger und auf Kosten der privaten Vermögen. Wer sich dem Fiskus bisher entzogen hat, um sich vor dem Kapitalverlust zu schützen, wird Methoden entwickeln, sich auch künftig zu schützen. Wenn es besser ist, „italienische“ verhältnisse zu haben, dann bitte schön.

Deutschland

(man kann Steinbrück verstehen, doch die Peitsche ist das falsche Instrument):

„(…) Der Bund der Steuerzahler schätzt, dass die Neuverschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden in diesem Jahr dramatische 140 Milliarden Euro betragen wird. Der Bund wird dabei seinen Negativrekord aus dem Jahr 1996 mit gut 40 Milliarden Euro deutlich überschreiten und wahrscheinlich auf einen neuen Spitzenwert von 55 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme kommen. …

 … Rechnerisch bedeutet eine Verschuldung von 140 Milliarden Euro eine Verschuldungsgeschwindigkeit von rund 4.439 Euro pro Sekunde. Gegenüber dem Jahr 2008 wird sich die Verschuldung pro Sekunde von 474 Euro auf 4.439 Euro in diesem Jahr nahezu verzehnfachen.

Mehr vom Bund der Steuerzahler: …Umstellung der Schuldenuhr; Verschuldung steigt 2009 um 140 Milliarden Euro…

Europa:

Die Verschuldung, das Leben auf Pump, ist weltweit wie eine Seuche vorhanden. Sehen Sie sich die Zahlen an, denken Sie über die Maastrich-Kriterien nach und ziehen Sie Ihre Schlüsse! Mehr unter Staatsverschuldung, Ausland Europa

Beachten Sie die Schuldenuhr!

USA:

Bill Clinton erreichte positive Werte!

 

Jährliche US-Haushaltsdefizite und -überschüsse 1980-2007
in Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (Gross Domestic Product)

Falsche Finanzpolitik:

Die Ursachen der Staatsverschuldung sind banal und von jedem Laien zu verstehen.

  • Die grundlegende Ursache der Staatsverschuldung ist, dass der Staat mehr Geld ausgibt als er einnimmt. Dabei gilt für den Staat wie für jedes Unternehmen und jeden Privathaushalt: Die Ausgaben dürfen die Einnahmen nicht übersteigen.

    Immer wieder werden Ausgaben allein deshalb getätigt, weil sie „notwendig“ sind. Weitere Voraussetzung ist aber, dass der Staat sie aus seinen Einnahmen bezahlen kann! Wenn sie dennoch auf Kredit vorgenommen werden, muss der Staat sie trotzdem bezahlen, nur später und mit Zins und Zinseszins.

  • Die zweite Ursache besteht darin, dass seit Jahrzehnten nie getilgt wurde, obwohl die auf Kredit angeschafften Wirtschaftsgüter im Laufe der Zeit verschleißen. Unternehmen und Privatleute machen auch Schulden, aber entweder tilgen sie diese, oder sie kommen in dieselben Schwierigkeiten wie jetzt der Staat. – Eine verhängnisvolle Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Grundgesetz-Vorschrift, nach der eine Neuverschuldung bis zur Höhe der Investitionen erlaubt ist, ohne dass der Verschleiß der Güter berücksichtigt wird.
  • Der dritte wesentliche Faktor ist der Zinseszinseffekt. Wenn eine Schuld nicht bedient wird, laufen außer den Zinsen auch Zinsen von den Zinsen in gewaltiger Höhe auf. Wenn eine Schuld von 100 EUR mit 7% verzinst und nie bedient wird, werden daraus in 50 Jahren 2950 EUR und in 137 Jahren 1 Mio. EUR!
  • Eine weitere wichtige Ursache falscher Finanzpolitik ist, dass ein sehr großer Teil der Wähler sein Einkommen vom Staat bezieht:
    • Die Angestellten und Beamten des öffentlichen Dienstes
    • die Soldaten
    • die meisten Pensionäre
    • die Sozialhilfeempfänger
    • die BAföG-Empfänger
    • die Beschäftigten der Rüstungsindustrie
    • große Teile der Bauwirtschaft
    • von all diesen: die Familienangehörigen, soweit sie nicht in der privaten Wirtschaft arbeiten
    • die Schlüsselgruppe der Berufspolitiker und Ministerialbeamten

    Ähnliches gilt für die Millionen von Wählern, die ihr Einkommen ganz oder teilweise von der Sozialversicherung beziehen: Die meisten Rentner, die Beschäftigten des Gesundheitswesens, die Arbeitslosen. Immer wieder greift der Staat mit Milliardenzuschüssen ein, um diese Gruppen ruhig zu halten.

    Sie alle entscheiden gegen ihr eigenes Einkommen, wenn sie sich für Ausgabenkürzungen einsetzen. Viele von ihnen tun es dennoch, wohl wissend, dass sie als erste betroffen sind, wenn die Staatsfinanzen weiter ausbluten. Aber der Effekt auf die Politik ist unübersehbar. Die großen Parteien wagen in bestimmten Bereichen keine durchgreifenden Reformen, weil die Zahl der betroffenen Wähler riesig ist, etwa im Besoldungsrecht, ind der Rentenpolitik und im Gesundheitwesen.

Stand: April 2008 (Quelle)

Wir betrachten das alles als „business as usual“, da ja unsere Finanzexperten alles im „Griff“ haben. Sie haben nie echte Fehler gemacht, Es ist einfach dumm gelaufen. Und wenn es etwas zuzugeben gibt, dann immer erst dann, wenn Beweise mehrfach vorliegen. Die kriminelle Energie, der man unterliegt, will niemand offen legen.

Unsere Wahrnehmung ändert sich bis zur nicht Wahrnehmung. Die sich kumulierenden Weltprobleme wie: Klima und Umwelt, Energie und Ressourcen, Ernährung und Gesundheit und natürlich die Finanzen, lassen deutlich werden, dass die Richtung nicht stimmt und kein Experte oder Politiker getraut sich ein Gesamtbild zu machen, es bleibt bei Warnungen ohne Handlungen. Wegschauen und möglichst so tun, als sei nichts geschehen und weiter wursteln ist einfacher. Wir sind noch nicht ins Wasser geschmissen worden! Aber eigentlich sehe ich als Optimist eher einen Crash in allen Belangen. Und am Schluss wünschen wir uns alles Gute gute Abschlusszahlen und machen weiter so….

Wer glaubt, er könne mit Vollgas schadlos auf eine 90°-Kurve zufahren hat nicht begriffen, dass sich die Kurve nicht seinem Geschwindigkeitsexzess anpassen wird. Selbst das Gottvertrauen nützt nichts, denn wer sonst schon nichts von ihm hält, dem fehlt mindestens die ethische Richtschnur. Es sind halt doch wir Menschen selbst, welche die Flughöhe und die Richtung wechseln müssen.

Und wer an Störche glaubt, der will das Schweizer Bankgeheimnis zerstören, um „seinen“ Finanzhaushalt in Ordnung zu bringen.

In der Fliegerei werden Störche so definiert: „Grosse, laute Klappe, sehr kleines Gehirn, mit unbändigem Drang nach Süden“

Muss ein Rätsel aufgelöst werden? Offenbar kommen sie aus dem Norden, reden schneller und mehr als das Gehirn verarbeiten kann, und sie werden jeweils von den Alpen „abgestreift“ oder siebohren sich in Felswände ein… Da helfen auch Peitschen nicht weiter.

Sollte jetzt noch jemand nicht verstanden haben, für was ein Bankgeheimnis gut sein könnte, wenn man es nicht in kriminell handelnde Hände gibt, dann soll er sich seinen Moloch Staat und dessen Finanzministern anvertrauen.


Schuhgrösse 37-38, schon vor 1,5 Mio Jahren


Der Weg zurück kann bis zum Ursprung verfolgt werden, derweil man nicht weiss, wo der nächste Schritt hin führt. So ungefähr sinnierte Saint Ex, nach einem Flugunfall in der Wüste.

Glaubt man den Forschern, so soll der Mensch (homo erectus) schon vor 1,5 Mio Jahren aufrecht gegangen sein.

Wenn also noch weiter zurück geschaut wird, bis ins biblische Paradies, so mussten Adam und Eva vermutlich den Garten Eden noch auf allen Vieren verlassen haben. Die Versuchswerkstatt Gottes brachte offenbar noch nichts direkt Brauchbares zustande… Oder die erwähnten „Entwicklungstage“ dauerten sehr lange…

„(…) In Genesis 1,1 – 2,4a wird in stark formalisierter Sprache das bekannte Sechs-Tage-Schöpfungswerk (Genesis 1,31 und Exodus 20,11) beschrieben. Am Anfang eines jeden Tages steht das Wort Gottes, gefolgt von der Bestätigung „und es geschah so“. Gott betrachtet sein „Tageswerk“ und „sah, dass es gut war“ (außer am 2. Tag „und es rief Gott dem Gewölbe: Himmel und es wurde Abend und es wurde Morgen“). Am Ende des 2. Tages wird aus „Abend und Morgen“ der nächste Tag. Hier wird hauptsächlich die Erschaffung des gesamten Universums beschrieben, der Mensch wird am sechsten Tag erschaffen. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, da er als letztes Lebewesen und als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Quelle

Stern„: Die Evolution des Menschen weiss: …1,5 Millionen Jahre alter Fussabdruck entdeckt…

Die verschiedenen Religionen haben unterschidliche Auffassungen und daher voneinander abweichende  Geschichten über die „Schöpfung„. Und die „Tage“ könnten Zeitabschnitte  sein oder als solche gedeutet werden oder aber Tage der „göttlichen Einflüsterung“ sein.

„(…) Als die Paläoanthropologie noch eine junge Wissenschaft war, kannte man nur zwei verschiedene Spezies von frühen Menschen: den Neandertaler und den Homo erectus. In den frühen 1960er Jahren änderte sich dies jedoch zunehmend (siehe Homo habilis) und die menschliche Ahnenreihe schien doch mit mehreren Vertretern der Gattung Homo bestückt gewesen zu sein, als man bis dahin annahm. Aufgrund dessen, dass Homo erectus der Paläoanthropologie schon lange bekannt war, gehört er heute zu den am besten erforschten Mitgliedern der Gattung Homo. Sein Platz in der Ahnenreihe des Menschen schien also gefestigt. Doch dies beginnt sich nun zu verändern, denn einige Wissenschaftler stellen seinen derzeitigen Platz in der menschlichen Evolution in Frage. Mehr in „Die Evolution des Menscen“ …Homo erectus… …)“

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen. Und was haben wir heute? Die Fünftagewoche.  Peter Ustinov zugeschrieben.

Und wenn wir schon bei der Evolution angelangt sind, sollen wir Darwin nicht unerwähnt lassen und auch die „Schöpfung“ der Schweiz:

Als der liebe Gott die Welt erschuf, wollte er auch die Schweiz gestalten. Er wusste, dass der Schweizer ein etwas schwieriger Typ ist und deshalb bezog er ihn in die Gestaltung mit ein, denn er wollte hinterher keine unendlichen Diskussionen haben. Nachdem das Grundgelände bestimmt war fragte er den Schweizer: „Was willst du noch haben?“, dieser antwortete: „Schöne Berge mit Gletschern und Firnen, müsste es schon haben!“ Der liebe Gott meinte, es sei etwas Geduld angesagt. Aber nach zwei Tagen kam er wieder und fragte: „Bist nun zufrieden?“. „ Ja schon, aber unten müssten nun noch schöne Wälder und Wiesen sein!“. Zwei Tag später war alles wie gewünscht und so brachte der Schweizer noch viele Wünsche an, auf die ich im einzelnen nicht eingehen will. Am Schluss aber verlangte er noch nach einer Kuh, welche die beste Milch und auch die grösste mögliche Menge geben sollte. Auch dieser Wunsch wurde erfüllt. Der Schweizer molk die Kuh und probierte und er war sichtlich zufrieden. Dann holte er einen Becher, molk nochmals Milch hinein und sprach zu Gott: „Probier bitte selber, es ist auch wegen der Qualitätskontrolle!“. Gott probierte und war erstaunt über seine eigene Leistung. Dann fragte er den Schweizer zum letzten Mal: „Haben wir an alles gedacht, oder möchtest du noch was?“. Da kniff der Schweizer die Augen etwas zusammen, dass man seine Schlauheit meilenweit sehen konnte und sagte, indem er Gott die Hand entgegen streckte: „Ja, fünf Franken hätte ich noch gerne!“ Und als Gott in den Sack griff und eine „Grampolscheibe“, einen neuen Fünfliber

 

 

hervorkramte, schoss es dem Schweizer sofort ins Hirn, dass er niemandem von der göttlichen Geldquelle erzählen sollte, den der Schutz der Privatsphäre würde auch Gott zustehen. Der schlaue Schweizer dachte nach und vereinigte die gesamte Schlauheit, die in seiner grauen Masse ((Substanz) des Zentralnervensystems, die aus Ganglienzellen und marklosen Nervenfasern, im Gegensatz zur weißen Masse, die aus markhaltigen Nervenfasern besteht.) steckte. Was Gott zustand sollte auch andern Zahlungsfähigen zustehen und so erfand er das Bankgeheimnis.

 


Rasanter digitaler Datenverlust – "Systeme" leiden unter dem Vergessen


Ineressant in der WIWO: …Rasanter digitaler Datenverlust…

Wo wäre wohl der Bundesbrief der Eidgenossenschaft, hätte man diese bei der Gründung der Eidgenossenschaft digital gespeichert?

Bundesbrief von 1291

Im Alltag stellen wir fest, dass wir selber immer wieder vergessen. Ist ein Ereignis zu einem Erlebnis geworden, wird man es kaum vergessen. Wer gefoltert wurde vergisst dies kaum. Aber er kann lernen, die Realität anzunehmen. Das ist dann gut gelungen, wenn es einen beim Darandenken nicht mehr berührt. Dann ist „es“ innerlich verarbeitet.

Lernt man ein Gedicht auswendig, kann man es nach einiger Zeit nicht mehr vollständig wiedergeben. Ich lernte in der Schule einmal den Taucher und zur Strafe die Glocke, beide von Friedrich Schiller, auswendig. Nach 50 Jahren sind davon nur noch Fragmente übrig geblieben. Aber etwas ist geblieben. Als ich die Texte neulich las, kamen mir einige Passagen wie als „noch nie gehört“ vor.

Nach der Ebbinghaus’schen Vergessenskurve kann man abschätzen, wie lange etwas Gelerntes hängen bleibt.

Und sowohl für das Autofahren, die Fliegerei und den Bootsbetrieb wurde man jeweils im Fach „Gesetz“ geprüft. „Auswendig lernen und vergessen“ war das Moto. Gesetze die vernünftig sind, muss man nicht besonders lernen! Bei vernünftigem Handeln hält man die Gesetze ein. Später hebe ich das „Gesetz“ doch auch noch inwedig gelernt – dann , als ich Flugschüler auf die Theorieprüfung vorbereitete…

Wer Unnützes vergisst, schafft Speicherplatz für Wichtiges. Offenbar kann man auch absichtlich vergessen. Mehr in der Zeit: …Vergessen, vergiss es!…

Alte Menschen vergessen Wichtiges … weil sie sich zu viel merken

„(…) Alte Menschen können sich schlechter an Wichtiges erinnern, weil sie auch Nebensächliches speichern Das geht aus Studien zweier Göttinger Entwicklungspsychologen hervor, in denen sie die Fähigkeit zum „absichtlichen Vergessen“ bei jungen und älteren Testpersonen untersuchten. Mehr in 3-sat

Was ist, wenn man nicht vergessen kann?
US-amerikanische Forscher berichten von einem außergewöhnlichen Fall: Dabei handelt es sich um eine Frau, die über ein phänomenales Gedächtnis verfügt und sich an nahezu jedes Detail ihres Lebens erinnert. Warum ihrem Gehirn die Fähigkeit zu vergessen fehlt, ist ein Rätsel. Mehr in der „Welt“: …Wenn ein Mensch das Vergessen verlernt…

Damit z.B. Flugzeuge betriebssicher betrieben werden, beachten Wartungs- und Unterhaltsequippen, aber auch das Bedienungspersonal bis hin zu den Piloten Manuals , festgelegte Abläufe und Checklisten. Da wo es ganz wichtig ist, wird im 4-Augenprinzip gearbeitet. Damit wird versucht, Fehler wegen Vergessens auszuschliessen. In der Pilotenausbildung werden Gefahrensituationen simuliert. Dabei werden Situationen mit einem erfahrenen Instruktor  theoretisch behandelt und praktisch gebrobt. Mit dieser praktischen und mentalen Vorbereitung soll im konkreten Fall die Stressbelastung reduziert werden, damit mit klarem Kopf richtig gehandelt werden kann.

Wer aber wichtige Erkenntnisse nicht beachtet, Warnsignale oder Unsicherheiten negiert, wird oft mit fatalen Folgen konfrontiert. Rasernfälle zeigen es deutlich, wenn jemand die Wirkung der physikalischen Gesetze missachtet oder sich über Geschwindigkeitslimiten hinwegsetzt.

Das Flugzeugunglück der Spanair zeigt auf, was passieren kann, wenn Warnungen in den Wind geschlagen werden oder wenn technische Spezifikationen nicht bachtet oder umgesetzt werden.

„(…) Die Piloten hatten beim Start nicht gewusst, dass die Auftriebshilfen der „slats“ (Vorflügel) und „flaps“ (Landeklappen) an den Tragflächen sich nicht in der korrekten Startposition befanden. Das für solche Fälle vorgesehene Alarmsystem im Cockpit versagte. Lesen Sie mehr in der Stuttgarter Zeitung: …Spanair-Maschine war nicht startklar…

„(…) Der Fachmann hatte die spanischen Luftfahrtbehörden nach eigenen Angaben bereits im Januar vor der Gefahr einer solchen Katastrophe gewarnt. „Aber die Verantwortlichen in Spanien haben nichts unternommen“, sagte der Amerikaner James W. Hudspeth der Madrider Zeitung „El País“ vom Sonntag. Mehr im „FOCUS„: …Experte warnte vor Absturz…

Absturz einer DC-9-32, ALITALIA, Flugnr. AZ404, I-ATJA, Stadlerberg, 14. 11. 1990. Absturzursache war ein Instrumentendefekt (das aus der italienischen Luftwaffe stammende Flugzeug war nicht auf den neuesten Stand der Technik „normalisiert“). Die Piloten glaubten, sie wären auf dem korrekten Gleitpfad des Instrumentenlandesystems (ILS). In Wahrheit aber waren sie tiefer. Ausserdem gab es ein Kommunikationsproblem zwischen dem Kommandanten und dem Co-Piloten, indem der Kommandant seinen Mitarbeiter quasi als Anfänger abkanzelte, als dieser eine Unsicherheit erwähnte. Fachleute glaubten, dass bei idealem Zusammenspiel zwischen Kapitän und Co-Pilot, bei sofortigem Handeln als die Unsicherheit auftauchte, der Unfall whrscheinlich hätte vermieden werden können. Allerdings bliebe noch die Frage, ob danach diese Fehlerquelle ausgeschaltet worden wäre, oder ob einfach später etwas dummes passiert wäre. Lesen Sie mehr im …Schlussbericht der Eidgenössischen Flugunfall-Untersuchungskommission…

Vergessen darf man aber nicht mit Verdrängen verwechseln. Wer ein schlechtes Gewissen verdrängt, macht es zu einem pathalogischen Gewissen. Ist es gravierend und wirkt es lange genug unter dem Deckel, gibt es irgend wann eine Explosion (Tat eines Verbrechers) oder eine Implosion (Suizid).


Unterschiede zwischen Pakistan und der Schweiz


Zufälle gibt es nicht! – Zumindest habe ich dies im 2008 zu oft gehört. Genau um 22.08 habe ich gestern diesen Beitrag geschrieben und die Kategorie gewählt – on the Road again. Und was folgt ein, zwei Sekunden später auf DRS … „On the Road again“. Und was liegt da näher, als „Yahya auf DRS zu hören. Aber keine Angst, wir bleiben in den nächsten zwei Tagen noch etwas beim Ungewöhnlichen und schauen uns auch an, was die Sterne sagen und wohin sie uns führen.

SMS: Der Zug – fährt der auch auf die Sekunde genau oder schliesst zumindest die Türen und fährt dann erst 2 Minuten später ab, wie mir dies am Tag der Fahrplanumstellung vor Augen geführt wurde?

YHB: Eine koreanische Privatgesellschaft, Daewoo, fährt als einziger pünktlich und auch die Flugzeuge, sonst kennen ich nichts, das pünktlich ist. Fahrpläne gibt es eigentlich nicht – man wartet und steigt ein. Es gibt viele Busse, auch kleine, vielleicht schon voll, aber normalerweise muss man nicht mehr als 15 Minuten warten. Daewoo färbt ab, es bessert sich. Für die grosse Masse spielt Zeit eigentlich keine grosse Rolle. Man fährt halt einige Stunden früher los. Der Schweizer flucht über 10 Minuten Verspätung. In Pakistan hat der Zug zehn Stunden Verspätung oder kommt gar nicht und am nächsten Ort wartet sowie so keiner einen Anschluss ab. Den Bus verpasst ? Panik ist falsch am Platz, es kommt ja der nächste. Eigentlich sind Busse immer voll. Die kleinen warten zum Teil. Nicht um 10 Uhr wird gefahren, sondern wenn er voll ist. Die meisten Busse sind privat, es muss rentieren und das bringt normalerweise eine Überbelegung.

SMS: Mein altes Haus ist nicht gerade der Inbegriff einer modernen auf 21 Grad geregelten Standardliegenschaft, aber ich denke mit Pakistan verglichen fast Luxusklasse.

YHB: Man freut sich wieder in die Schweiz zu kommen. Man ist warm gekleidet und in Häusern friert man nicht. Die wenigsten haben bei uns eine Heizung und warm ist es nur an der Sonne. Sie kennen nichts anderes. Haben kalt. Das ist aber normal. Viele haben Husten und Schnupfen, aber man arrangiert sich. Wenn man denen eine Heizung gibt, werden sie krank. Drei Stück Holzkohle in einer Schaufel die einen Schlafenden wärmen. Die effektive Kälte ist etwa wie bei uns. Dafür gibt es dicke gute Decken, denn Holz wird immer teurer.

Der Standard bei uns ist echter Luxus und dafür sollten wir eigentlich dankbar sein. Dass man immer Licht hat, ist nicht selbstverständlich. Wärme sowieso nicht. Strom fehlt oft und der PC geht nicht, die Heizung läuft nicht mehr. So kann man zum Teil gar nicht arbeiten.

SMS: In Dubai gibt es 7-Sterne Hotels und in Pakistan?

YHB: Hotels gibt es überall. Zum Beispiel ein Zimmer mit nichts als drei Betten und man mietet eines für einige Stunden bis Bus fährt.

SMS: Wir leben und geniessen. Es ist warm, in den Wohnungen hängen bei uns überall Bilder, die uns erfreuen.

YHB: Die meisten Wände bleiben leer. Die Oberschicht kann sich Kunst leisten und hängt Bilder auf. Zuerst braucht es das Verständnis, dass es Kunst braucht. Kunst fängt oft mit der Religion an. Oder wenn das Überleben gesichert ist und Geld für anderes gebraucht werden kann. Zum selber malen, fehlen meist die Materialien und oft auch die Zeit, weil man in der Landwirtschaft sehr hart arbeiten muss. Hier geht es oft ums Überleben. Gut leben heisst, am Abend genügend essen können und Wind und Wetter nicht ausgeliefert zu sein. Das ist schon Luxus.
Viel Mehl wird nach Afghanistan geschmuggelt, weil dort die Nato und andere ausländische Organisationen viel mehr bezahlen. Schmuggel ist nicht das richtige Wort, jeder weiss es und alle Kontrollstellen und die oberen Hierarchien sind geschmiert. Politik machen die Reichen und darum wird abgesahnt. Schmieren und salben hilft allenthalben. Ganze 
Konvois von Lastwagen können die Grenze unkontrolliert passieren und jeder weiss, welcher Politiker die Ladung liefert.

SMS: – beim Gespräch koche ich, heize mit Holz und frage, ob Yahya Linkshänder sei –

YHB: Das Messer ist immer links, da man mit der rechten Hand isst. Wasser ist Luxus und bei uns kann es ab jedem Hahnen getrunken werden kann und du hast gar Wasser von einer eigene Quelle.

SMS: – irgendwann stossen wir auf Altersunterschiede –

YHB: In der Schweiz spielt das Alter eine wichtige Rolle, aber eigentlich nur wegen der AHV und der Pensionskasse. In Pakistan spielt das Alter eine nebensächliche Rolle. Man lebt einfach einmal. „Ohne Geburtsurkunde kann man sie nicht in der Schweiz einbürgern!“. Aber ich hatte keine. Musste auf dem Markt ein Blatt Papier kaufen und dann wurde auf dem Amt eine Urkunde erstellt. Vielleicht stimmt mein Geburtstag jetzt auf eine Woche, einen Monat genau. Das Jahr müsste stimmen. Der Koran, in dem es aufgeschrieben wurde, war nicht mehr ausfindig zu machen. Geburtstage werden nicht gross gefeiert. Der 
Vater spricht einfach ein zusätzliches Gebet. In der Schule ein Jahr zu wiederholen, was solls, man lebt ja noch lange. Das Alter ist nebensächlich.

Eine AHV kriegt man sowieso nicht. Nur Beamte haben eine Pension. Mein Sohn ist die Pension und daher investiere ich in den Sohn und weniger in die Tochter. Das hat nichts mit der Religion zu tun. Das trifft auch für die Christen in Pakistan zu. Die Tochter wird in eine andere Familie ziehen. Deshalb werden Kinder geboren, bis ein Sohn da ist. Das gibt es auch in anderen Ländern. Südamerika zum Beispiel, hat also nichts mit der Religion zu tun. Deshalb ist (hat) ein Sohn mehr wert, als die Tochter. Er muss später die Eltern unterstützen. Wenn er eine gute Ausbildung und eine guten Job hat, ist dies für mich die AHV.

Die Administration ist auch eine grosse Kostenfrage. Für die Schule ist der Jahrgang wichtig, zumindest, dass einer aufgeschrieben ist, ob dieser nun stimmt oder nicht, ist weiter nicht tragisch.

SMS: „Einiges wird ausgelassen, aber lassen wir Yahya einfach erzählen.“

YHB: In Pakistan habe ich genau ein Paar Schuhe. Ich brauche aber nichts aus der Schweiz mit zu nehmen, ausser Material, das ich geschenkt erhalten habe oder selber kaufe und an den Schulen einsetzen kann.

Adventskalender

Mit wenig zu leben wirkt befreiend.

Villen gibt es viele und meist noch grösser, als in der Schweiz. Bezahlt wird meist bar, in Cash. Heute kann man auch Autos leasen, denn Banken warfen einem Geld nach. Die Bankenkrise gibt es auch dort. Immobilien-Preise sind eher stehen geblieben, aber nicht gefallen. Die Grenzöffnung zwischen Indien und Pakistan brachte extrem grosse Teuerung, denn es wurde sicherer, kein Krieg mehr. Heute hat man wieder Angst ….

… und wenn jemand gar in der Schweiz Angst hat, Angst den 25.12. alleine zu verbringen, dann kommt einfach mal in die Hammerschmitte vorbei … spontan wurde eben etwas in die Wege geleitet … und wie sich das gehört, es sind verschiedene Geburtsländer, Religionen, Berufe … vertreten … aber sonst 
unterscheiden wir uns eigentlich nicht … ausser, dass wir einen der ersten Adventskalender hatten …

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Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen haben, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen – immer vorausgesetzt, im 2009 gehen uns die Ideen nicht aus und helfen mit Ideen mit – heuer sind wir ausgebucht – danke allen, die mitgeholfen haben und den zig-tausend Clicks, die uns 

motivieren, zu schreiben, Bilder zu schiessen … um den Adventskalender zu ermöglichen.

Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung und Koordination: Stephan MartiFinanzblog 


Der nächste Crash folgt 2015 – der Entitäten-Crash


Bush prüft Autobauer-Rettung mit Milliarden aus Bankenpaket Der US-Präsident muss umdenken: Nach dem Scheitern des Auto-Rettungspakets im Senat erwägt George W. Bush Direkthilfen für die pleitebedrohten Branchenriesen GM, Chrysler und Ford. Dazu wird möglicherweise das Banken-Rettungspaket angezapft – bislang ein Tabu im Weißen Haus … lesen sie weiter im SPIEGEL ONLINE …

… und ein weiterer Crash wird folgen. Sagen wir mal 2015, damit die Mathematiker eine schöne Wellenbewegung ausrechnen können. Den Internet-Crash hatten wir und nun stecken wir mitten im Finanzcrash. Welches wird der nächste sein? Ich tippe auf den Administrations-Crash oder den Dienstleistungs-Crash. Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was heute in Grosskonzernen alles schief läuft, nur weil man in der Administration keine Zeit mehr hat, kleine Fehler zu korrigieren. Die Administration bringt eben kein Geld … zumindest auf den ersten Blick. Es gibt aber viele Personen, die zum Beispiel den Telefonanbieter wechseln, eine andere Bank suchen, sich bei einem andern Unternehmen versichern lassen … nur, weil sie genervt sind, was alles krumm läuft.

Die Fehlerhäufigkeit hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird weiter steigen. Es gibt immer mehr kleine Fehler und die Mitarbeiter haben immer weniger Zeit, diese zu lösen. Nicht die Mitarbeiter sind schuld, sondern die Unternehmensphilosophie, die Umsatz bolzen will. Glücklich können sich diese schätzen, die jemanden in einem Konzern kennen, der sich Zeit nimmt … und schlussendlich für seine Firma, extrem viel Zeit einspart. Beobachten sie einmal in den nächsten Monaten, was so alles an kleinen Fehlern anfällt. Oder machen sie mal mit ihrer KMU einen Ortswechsel, da bekommen sie … aber es gibt sie immer noch, die guten Mitarbeiter. Viele mit einem grossen Wissen wurden „gegangen“, sie sind zu teuer, zu alt. Aber sie hätten Erfahrung. Danken möchte ich an dieser Stelle stellvertretend einem, der in einem Unternehmen arbeitet, das mit dem Sonnenaufgang zu
tun hat. Dieser Mitarbeiter wird jetzt vermutlich schmunzeln, denn die Sonne könnte ja beim San Salvatore aufgehen. Das ist nur so ein Link zu seinem Vornamen, denn solche muss man sich notieren. Merci.

Ja, vielleicht bin ich jetzt dann nicht mehr mit fünf Adressen in den atenbanken vermerkt. Und dem Unternehmen, dass auf einen Brief einen Kleber angebracht hat, mit der Bitte, doch die Adresse zu ändern, danke ich, dass sie nur drei verschiedene Adressen verwendet. Und auch hier noch ein Merci. Sie haben meiner Firma zum 50-jährigen
Geschäftsjubiläum gratuliert … die Gründung hätte ich so als Knirps von drei Jahren vor genommmen. Also, verpassen sie den nächsten Crash nicht … übrigens, kaufen sie, wenn die Börse tief ist, sie wird wieder steigen.

Der nächste Crash wird mit grosser Wahrscheinlichkeit mit Entitäten zu tun haben, mit Systemproblemen.

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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog


Online – Betrügereien


CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Betrüger gehen mit der Zeit. Ergo melden sie sich heute via Internet. Wem ist es nicht schon passiert, dass ein Mail von einem sehr kranken Menschen berichtet hat, dem man nur noch mit einer teuren Operation oder Spezialbehandlung helfen könnte. Diese Art des „schnellen Geldes ist noch durchsichtig. Andere weniger:
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(…) „Online-Betrüger versuchen, auf allen virtuellen Wegen zu Geld zu kommen. Auch Domain-Besitzer bleiben dabei nicht verschont. Sedo, nach eigenen Angaben weltweit grösste Handelsplattform für Internet-Domains, hat die drei häufigsten Betrugsformen veröffentlicht
So schützen Sie sich vor Internetfischern, SPIEGEL ONLINE

(…) „Phishing ist eine Betrugsmethode, die nicht sehr oft erfolgreich ist. Wenn aber doch, richtet sie besonders große Schäden an. Phisher räumen ganze Konten leer, und oft genug bleibt der geschädigte Bankkunde auf dem Schaden sitzen: Wer sich nicht schützt, ist selbst schuld.

 

Datenklau übers Telefon. PCTipp
(…) „Phishing war gestern – Vishing ist heute. Das FBI warnt vor einem neuen Trend, der auch hierzulande vermutlich nicht lange auf sich warten lässt: Opfern werden dabei Daten über das Telefon entlockt.

 

Hans Fischer äussert sich zur Nigeria-Connection-Masche (roloblog 17. 03. 2008)

Man glaubt es kaum, aber die Internet-Betrugsmasche der Nigeria Connection, respektive der Vorschussbetrug, zieht noch immer. Heute schreibt heise online:

„(…) 4,3 Milliarden US-Dollar haben E-Mail-Betrügereien voriges Jahr an Verlusten verursacht. Noch immer ist der Nigeria-Betrug oder 419-Scam am erfolgreichsten, obgleich er seit den 70er-Jahren zunächst mit Briefen, dann mit Fax-Sendungen und schließlich mit E-Mails betrieben wird, die zu Millionen versendet werden. Dabei wird den Empfängern in einem „Geschäftsvorschlag“ versprochen, sie könnten große Summen verdienen, wenn sie helfen, ein Geschäft, meist ein Geldtransfer, in die Wege zu leiten und einen gewissen Betrag vorschießen. Auf das große Geld warten die Betrogenen dann ebenso vergeblich wie auf eine Rückzahlung des Vorschusses.“

Anbei eine Sammlung an typischen Nigeria Connection-Texten.

Falls bei einem Mail Zweifel bestehen, kann der Inhalt in den Scam-O-Matic eingefügt und auf Nigeria-Betrug überprüft werden (ohne Gewähr).


Leben Blogger gefährlich?


Nun, andere Länder, andere Sitten. Beispiele:

  • Burmas Militärjunta verstärkt die Internetzensur. mehr unter: angelsmagazine
  • Entlassung wegen Bloggens?
„(…)Fast zehn Prozent der US-Unternehmen mit mehr als 1’000 Angestellten haben eine Entlassung wegen Missachtung der Blogging oder Message Board Policy vorgenommen. (…)“ mehr bei …wortgefecht…
„Wenn ein junger Anwalt in einer Wüstenstadt als erster ein Büro eröffnet, verdient er damit kaum das warme Wasser für eine Suppe. Das dauert genau so lange, bis ein zweiter kommt“. Autor unbekannt)

Die Gegenwehr:

Wir halten uns an die Regeln… mehr unter: …südblog…

Prüfen Sie, ob es tatsächlich so gefährlich ist. Gestalten Sie mal einen eigenen Blogbeitrag nach Rezept des Finanzbloggers!

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Bloggen und eigenen Ruf «aufpolieren»


gesehen bei Swissblogpress; martischweiz – 28. Jan, 12:39
Geben sie mal ihren „Vornamen Namen“ bei Google ein und schauen sie sich die Resultate an. Blogger haben einen Vorteil …

gelesen in der Bernerzeitung

Drei Mittel für den guten Ruf – diskutieren, klagen oder selbst publizieren – wir von swissblogpress wählen das letzte.

Klagen wollen wir noch nicht, denn ich vermute, dass im Hintergrund einige Gedanken gesammelt werden …

Text: Stephan MartiFinanzblog

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Wir lassen uns vom Konzentrat aus dem Hintergrund überraschen! odh
 
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