Kategorie-Archiv: 33 Man höre, sehe und staune

Geht zum neuen Jahr ein Licht auf?

 

kerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversandhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b4/Gluehlampe_01_KMJ.png/170px-Gluehlampe_01_KMJ.pngkerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

 Glühlampe

Vorwärts, zurück in die Steinzeit!

Die gute alte Glühbirne, Prinzip „Edison“ wurde wegen ihrer Energiebilanz verteufelt. Es wurden eiligst Gesetze zu deren Verbot eingeführt und durchgesetzt. Das Wort wurde den „Energiesparlampen“ geredet. Vom Regen in die Traufe?

Die hochgelobten Vorteile der „Neuen“:

Der hauptsächlichste Vorteil von Energiesparlampen gegenüber den „Edison“-Birnen liege in der Lichtausbeute. Es würden im Vergleich zu etwa 5%, ca. 25 % des elektrischen Stroms in Licht umgewandelt (Faktor 4). Die alte Birne erzeuge dafür mehr Wärme. Ein weiterer Vorteil des gebrauchs von Energiesparlampen seien die Umweltfreundlichkeit (?!), geringerer Energieverbrauch und weniger CO2- Ausstoss.

Über die Nachteile der Energiesparlampen wurde höchstens kleinlaut nachgedacht. Qualitativ minderwertige Energiesparlampen erzeugen entsprechend „mageres“ Licht! Ob der fachgerechten Entsorgung und der möglichen Freisetzung von Quecksilber genügend Beachtung geschenkt wurde? => Steht die Glühbirne kurz vor dem Comeback? – News Wirtschaft …

Beachte: Stiftung Warentest: Schlechte Noten für Energiesparlampen

"(...) Im Test hielten die meisten Lampen nich einmal 6000 Brennstunden aus. Die meisten Hersteller werben jedoch mit einer Brenndauer von 10.000 Stunden oder mehr. 2. Einige Energiesparlampen schafften gerade mal 5000 Schaltzyklen (An- und Ausschalten), bevor sie ihren Dienst versagten, viele kapitulierten schon, bevor sie 10.000 Mal an- oder ausgeschaltet wurden. Das ist im Vergleich zu sehr guten Modellen, die über 70.000 Schaltzyklen überstehen, sehr wenig. ...)

Haben wir es nun mit einer Innovation oder mit schöpferischer Zerstörung eines bewährten Produkts zu tun? Es scheint, dass die technischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft sind und dass es noch lange nicht sicher ist, ob die quecksilberhaltige „Energiesparlampe“ das A und O der „Erleuchtung“ ist.

Es besteht das mulmige Gefühl der Manipulation. Muss die Pharmaindustrie gepusht werden, wird eine Pandemie „veranstaltet“. Brauchen die Elektroapparate Fabriken neuen Pfupf, dann werden die Glühbirnen ausgemerzt, will die deutsche Bundeskanzlerin davon ablenken, dass sie eben Thilo Sarrazin in die Wüste geschickt hat, kaschiert sie dies mit einer Aufregung über einen unzimperlichen Gerichtsentscheid, der dem früheren russischen Oligarchen und Kremlkritiker Michail Chodorkowski  insgesamt 14 Jahren Haft einbringt,  müssen die Waffenschmieden Geld abwerfen, werden Kriege vom Zaun gerissen. Zur Erreichung kurzfristiger Ziele, werden gar künftige Gegner ausgebildet, mit Geld und mit Waffen versorgt  (Afghanistan, Taliban gegen die Russen). Die Intrigen dazu werden von den Geheimdiensten ausgeheckt. Allein das Budget für die Geheimdienste der USA ist im Jahr 2009 um knapp fünf Prozent auf 49,8 Milliarden Dollar erhöht worden. Aber das scheint nur die halbe Wahrheit zu sein. Im September 2009 erklärte der US-Geheimdienstdirektor Dennis Blair, dass der Gesamthaushalt für die Geheimdienste bei 75 Milliarden Dollar lägen und dass etwa 200’000 Mitarbeiter beschäftigt würden. Man denke nach und rechne alle anderen Geheimdienste auf dieser Welt hinzu!

Vor der eigenen Tür: Euroturbos in den eigenen Reihen bemühen sich um die Gunst der Stunde in Brüssel. Sie unterstützen aus kurzsichtiger Strategie und aus niedrigen Motiven die dortige Plünderungsabsichten gegenüber unserem Land. Anstatt unsere Stärken zu stärken verraten sie diese und anstatt die Schwächen zu schwächen unterstützen sie das Gegenteil. Dass sie damit Selbstbestimmung und Unabhängigkeit aufs Spiel setzen ist ihnen offenbar egal. Wer hat denn einst gesunde Währungen in den Boden geritten? Und wer soll nun mit seinen Währungsreserven für was einspringen?

Es passt alles zur Attraktivität der EU!  => …Europäische Finanzkrise…

kerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

Es braucht wohl noch andere Lichter! (gif von darkestshadow)

Die jahrelange Schuldenpolitik hat die Mittel zu deren Tilgung mehr als nur aufgefressen.  Ganze Staaten stehen vor dem Absturz. Gewaltige Steuererhöhungen und Sparen an allen Ecken und Enden ist die Direktive. Die Finanzgurus streiten darüber, wer über die bessere Theorie verfügt.

Schumpeter: Keynes, der Meisterkoch, hat simple Kost angerichtet, an der sich die Zunft der Ökonomen delektiert hat. Auf «vermutlich» und «verschiedenen Gründen» ist seine Analyse aufgebaut, die uns verlockt hat, Erkenntnisse, die vor ihm gegolten haben, geringzuschätzen und unser Denken von nichtssagenden oder mehrdeutigen Floskeln leiten zu lassen.  mehr => NZZ: ...«Nicht Keynes hatte recht, sondern Hayek» ...  => Friedrich August von Hayek
So lange die „reale Wirtschaft und die Finanzwirtschaft Äpfel mit Birnen vergleichen, wird es keine Übereinstimmung geben. Die Finanzwirtschaft kann mit 2 bis 5 % realem Geld bis 50 mal mehr Papiergeld produzieren. In der Krise muss das Volk mit „realem“ Geld für die angerichteten Schäden gerade stehen. So wird Das «jämmerliche Versagen» Europas « Never Mind the Markets  hoffentlich nicht zu einem Sisyphosprozess werden.
Ob ein neuer Prozess beginnt, der dafür sorgt, dass die Realwirtschaft wieder die ihr zustehende zentrale Rolle in der Wirtschaftstätigkeit einnehmen wird? Aus dieser nämlich wurde sie durch die virtuelle Wirtschaft der Finanzindustrie gedrängt.
Vergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) - Quellen: BEA – FED – Global Economic AnalysisVergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) - Quellen: BEA – FED – Global Economic Analysis
Vergleichende Entwicklung der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft in den USA (1945 – 2009) – Quellen: BEA – FED – Global Economic Analysis
Bis um 1970 verliefen die Kurven von Finanz- und Realwirtschaft etwa gleichlaufend. Äpfel mit Äpfeln…! Danach „entglitt die Finanzwirtschaft der Realität“. Äpfel mit Birnen…! Vier Dezennien reichten, um die Welt gewaltig zu verändern.

 

Chart forDow Jones Industrial Average (^DJI)
DOW Jones Industrial Average (DJI) 1930 bis 2010 Man beachte die Entwicklung ab etwa 1983
Man erkennt Parallelen zur Finanz- und Schuldenwirtschaft der USA. Durch deren Politik werden alle anderen Nationen schleichend ausgebeutet, indem deren geschaffenen Werte zerstört werden.
"(...) 1970 hatte der Dollar von 1913 eine Kaufkraft von 26 Cents! Von 1970 bis 1978 verlor er um 43% und war noch 15 Cents wert (FED-Chairman Burns). Volcker (79-87) verringerte den Wert weiter um 40%. Es blieben noch 9 Cents. Greenspan (1987-2006) förderte die Talfahrt weiter auf 5 Cents (fast 40%!). Das Fed ist eine gewaltige Wertvernichtungsmaschine und weil sie so mächtig ist, tanzen alle anderen Zentralbanken mit. ...
... Als die Goldwährung galt, sanken die Preise um etwa 1,5% pro Jahr (Jahrhundertdurchschnitt!). Und dies bei ständig moderat steigenden Löhnen....)" => Roland Baader,  "Papiergeld und Zentralbank als Ursprung aller Krisen"
Die Maus von Douglas Engelbart
Die Maus von Douglas Engelbart

Eine Korrelation zwischen Computermäusen und Finanzblasen herzustellen wäre vermutlich absurd. Die Entwicklung bis zum Durchbruch dauerte noch eine Weile.

Auffällig ist jedoch die Verbreitung von PC’s. So etwa auf 1974 muss wohl die Geburtsstunde des Personal Computers datiert werden. IBM trat 1975 mit dem ersten Arbeitsplatzrechner 5100 an.

Geschichte der frühen Personalcomputer, => Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen

Dem Jonglieren mittels Excel-Sheets der Zocker, Spekulanten usw. waren die Türen nun geöffnet. Dies führte schliesslich zu einer neuen Form von Fliessbandarbeit. Humanisierung der Arbeit – via exorbitante Boni zu fragwürdiger Höchstleistung – Apell an die niedrigen Instinkte! – Die einzig wirksame Abhilfe sehe ich darin, dass die Banker mit ihrem Vermögen haften sollen. Es kann doch nicht sein, dass der Steuerzahler immer wieder zur Kasse gebeten wird, für etwas, was er weder verursacht hat noch einen Einfluss auf das Geschehen hat. Und wie soll der Steuerzahler auf die Dauer zahlen können, wenn man ihm die Arbeit wegnimmt und in andere Länder verschiebt?

„In der Masse ist das Individuum dümmer“ – Apell an niedrige Instinkte;  UBS trade floor, Stamford, USA

Wird sich im Gewölk ein Schlitz für klare Sicht öffnen?

Wir wünschen unseren Lesern klare Sicht und:

Innerschweiz: Es guèts Neyws

Zürich: Es guets Nöis

Rätoromanisch: In Ventiravel Onn Nov

Deutsch: Alles Gute im neuen Jahr

Frankreich: Bonne Année

Italien: Buon Capodanno

Österreich: Guads Neis Joa

Bulgarisch: Chestita Nova Godina

Chinesisch (Mandarin): Xin nian yu kuai

Dänemark: Godt Nytår

Canada – And again a Happy new Year

Engand: Happy New Year

Finnland: Onnellista Uutta Vuotta

Griechenland: Eutychismeno kainourgio chrono

Holland: Gelukkig Niuw Jaar

Irland: Bliain nua fe mhaise dhuit

Luxembourg: e Schéint Néi Joer

Norwegen: Godt Nytt År

Poland – Szczesliwego Nowego Roku!

Portugal – Prospero Ano Novo!

Schweden: Gott Nytt År

Spanien: Feliz Año Nuevo

Rumänien: Un an nou fericit

Slowakei: stastlivy novy rok

Tschechien: Scastny Novy Rok

Ungarn: BÚÉK! boldog új évet!

*****

 

kerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

 kerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand
 kerze-0164.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

*****

Empfehlung: Beachten Sie auch 2011 das Finanzblog von Stephan Marti!


SMS des Tages


Ein Dreizehnjähriger per SMS an seinen Opi:

„Schweiz unterliegt Chile 0:1,

Nur wegen dem Schiedsrichter!

Der meint wohl, er könne gegen die Schweiz sein, weil er Saudi-Araber ist

– Minarett-Initiative – !“

Martin

Antwort

Hallo Martin

Recht und rechthaben sind zwei ganz unterschiedliche Angelegenheiten.

Darum gibt es so viele Rechtsanwälte!

Es ist schade für den Sport, wenn der Unparteiische bewusst oder anders, Partei ergreift!

 Opi


Pokert BP als "Brunnenvergifter" zu hoch?


„Die hohe Verehrung, die unsere Vorfahren dem reinen Wasser als „Lebensquell“ entgegenbrachten, ist nur noch in der verblaßten Erinnerung an Nymphen, Flußgöttinnen und -götter in vergilbten Märchen und Sagen erhalten. Kein Naturvolk hätte seine Abfälle in die eigene Trinkwasserversorgung oder in diejenige anderer geschüttet.  Auf dem tückischen Verbrechen der Brunnenvergiftung“ stand die Todesstrafe.”

Otmar Wassermann

 

Alle bisherigen Bemühungen, die horrende Umweltverschmutzung im Golf von Mexico zu beenden sind gescheitert. BP steht mit dem Rücken zur Wand.

Aus Distanz betrachtet entsteht der Eindruck, dass die Prioritäten von Seiten BP’s den Eigennutz favorisieren.

Die gelbe Absaugglocke kurz bevor sie über das Leck gestülpt wurde: Ob die Operation „Top Cap“ das Öl stoppen kann, ist noch unklar© Reuters /Stern

Anstatt die Anzapfung der Ölvorräte zu demontieren und den Austritt mit einem grossen Betonklotz zu verschliessen, wird versucht zu reparieren um die Anzapfstelle  auf gar keinen Fall zu verlieren – man müsste sonst noch einmal bohren – weitere Verschmutzung hin oder her! Mögliche Formel bezüglich der Umwelt: 2x halbtot ist nicht gleich ganz tot – oder: „Es ist so viel kaputt, dass noch mehr Öl keine wichtige Rolle mehr spielt!“… so könnten verantwortliche BP-Leute galgenhumoristisch denken. Schliesslich gilt das „Ökonomische Prinzip„, welches mit möglichst geringem Aufwand das Maximum an Wirkung fordert (Maximal-Prinzip). Man fördert schliesslich Öl und maximiert die Gewinne  – mit dem Umweltschutz beassen sich andere Institutionen wie etwa greenpeace oder so. Konzernchef Tony Hayward drückt fragwürdig-medienwirksam auf den Tränensack und via  Telefonkonferenz sollten die Aktionäre besänftigt werden. Neben dem steten Ölfluss versucht BP auch, den Redefluss seines Konzernchefs zu stoppen: Statt zu beruhigen heizt Tony Hayward tollpatschig die Wut in den USA zusätzlich an. Wie lange noch? Mehr im Tagi => …Der Meister der PR-Pannen…

Es braucht nur noch ein Hurrikan am richtigen Ort anzusaugen, dann werden die Menschen erleben, dass es das „schwarze Gold“ vom Himmel regnet!

„(…) „Es wird in Zukunft sehr viel höhere Sicherheitsstandards geben“, sagte der BP-Chef. „Wir müssen die Lektionen, die wir aus der Katastrophe lernen, technisch einarbeiten.“

Was hat denn BP bisher getan?

Wir werden lernen, dass es einmal mehr zu einer weit reichenden Sozialisierung kommt, wenn es ums Aufräumen geht! Und wir werden einmal mehr erleben, dass bei den Verantwortlichen weder Gehälter noch Boni gekürzt werden und, dass die Aktionäre ihr Schärflrin ins Trockene bringen. Nur weil ich wetten als etwas Unethisches betrachte, gehe ich jetzt keine Wette darauf ein!

*****

Die Thematik ist zu ernst. Ich verzichte daher, den Artikel als Vorspann für die Werbung in eigener Sache zu gebrauchen! Daher:

*****

 

Helfen Sie Druck auf BP zu machen!

 


Abwrackprämie: Schuss hinten raus!


Wahrscheinlich bekommt er in diesem Fall keine CD’s mit Adressen zugeliefert, wie dies im Fall Liechtenstein mit Bankkundendaten geschah.

FAZ: Kriminalität; …Die bösen Geschäfte mit der Abwrackprämie…

Es nun deutlich bewiesen, was der staatliche Markteingriff bewirkt hat: Er hat das Gegenteil der Absichten bewirkt und er hat die Kriminalität angeheizt – staatlich inizierte Kriminalität quasi!

Ausserdem verschrottet man keine Autos, die noch nicht abgeschrieben sind! Das ist ökonomischer Blödsinn. Warum? Es handelt sich um eine sataatlich verordnete vernichtung von Vermögenswerten. Ebenso ist es ein Blödsinn, dauernd die neuesten Autos auf Kredit zu beschaffen. Die einzigen Profiteure sind die Kreditanbieter.

In diesem Fall muss der deutsche Staat feststellen, dass der Markt andere Wege geht, wenn dieser sinnlose Vorschriften aufstellt. Die ökonomische Sinnlosigkeit des Programms ist ökologisch kaum zu begründen. Es werden  damit weder Energie noch Ressourcen gespart.

Im Osten und in Afrika freut man sich auf den subventionierten Autosegen. Ausserdem warden weiterhin Treibstoff fressende Autos gebaut werden, weil die Kunden solche wollen. Das Umdenken auf kleinere und vor allem verbrauchsärmere Autos dauert etwas länger, als es grüne Politiker wünschen. Lesen wir, was Bob Lutz über die Sprit saufenden „Ami-Fässer“ (Autos) sagt:

„(…)Wir haben mit der Regierung Obama eng zusammengearbeitet. Sie stimmt mit uns überein, dass zu scharfe Normen kontraproduktiv gewesen wären, weil die Nachfrage ausgeblieben und die belebende Wirkung für die Wirtschaft verpufft wäre. Das Kaufverhalten wird sich erst dann ändern, wenn der Benzinpreis dauerhaft ansteigt. Beim heutigen Preis sind unsere kleineren Autos wie übrigens auch jene von Toyota oder Honda nur schwer verkäuflich. Gefragt sind heute wieder Trucks, SUV und 6-Zylinder-Motoren.

...«Grüne Fahrzeuge» sind ein verschwindend kleiner Teil des US-Marktes. Natürlich muss man den Prius ernst nehmen, aber andere Hybrid-Wagen verkaufen sich ganz schlecht. Toyota lebt von den etwa fünf Prozent der Amerikaner, die unbedingt ein solches Fahrzeug wollen, weil sie den Planeten zu retten hoffen. Es ist völlig falsch zu behaupten, dass sich die Amerikaner massenhaft auf sparsame Fahrzeuge stürzen. Dies war nur gerade während vier Monaten im Jahr 2008 der Fall, als der Benzinpreis auf 1.40 Franken je Liter stieg (von der Red. umgerechnet). Die Massenbewegung hin zu «grünen Autos» findet nur in den Medien statt . . .

…Europa ist anders. Wir bauen aber grundsätzlich nur das, was das Publikum verlangt. So stellen wir in den USA den Chevy Camaro her, einen 6-Zylinder-Wagen mit 300 PS. Der Wagen braucht gerade noch eine Gallone auf fast 30 Meilen (gut 7 Liter/100 km, die Red.), und er ist restlos ausverkauft. Diese Woche haben wir zusätzlich beschlossen, die Produktion der grossen SUV und der Pickup-Trucks erneut anzuheben, weil die Lager praktisch leer sind. Es bleibt eine Tatsache, dass das amerikanische Publikum grosse, verbrauchsstarke Autos kauft.

=> Mehr in : Priusfreunde.de; …GM-Vizepräsident Bob Lutz erklärt, warum die grossen Spritfresser in den USA in sind :)…

Aus dem personalblog:

27. April 2009: Abwrackprämie: fragwürdiger Staatseingriff

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln 

Tel: +41 41 660 39 79, FAX :+41 41 661 17 00

Mail: cho-consulting(at)bluewin.ch


Milliarden von Staatshilfen landeten im Säckel der Banker


Das Kapital bedienst sich nach Belieben. Diesen Tenor vertrete ich seit langem. Die Bestätigung folgt laufend.

„(…) Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo ist als einer der schärfsten Kritiker der umstrittenen Manager-Boni bekannt. Heute hat er in einer Studie erstmals konkrete Zahlen vorgelegt, wie verschiedene US-Wirtschaftszeitungen berichten. Und diese bergen Stoff für hitzige Debatten: So sind beispielsweise bei Goldman Sachs die Boni doppelt so hoch wie der Gewinn.

Milliardenboni mit Staatshilfe
 

Rang Staatshilfe (Dollar) Gewinn/Verlust 2008 (Dollar) Bonuszahlungen 2008 (Dollar)
Bank of America 45 Mrd. 4 Mrd. 3,3 Mrd.
Citigroup 45 Mrd. – 27,7 Mrd. 5,3 Mrd.
JPMorgan 25 Mrd. 5,6 Mrd. 8,7 Mrd.
Wells Fargo 25 Mrd. – 42,9 Mrd. 977 Mio.
Goldman Sachs 10 Mrd. 2,3 Mrd. 4,8 Mrd.
Merrill Lynch 10 Mrd. – 27,6 Mrd. 3,6 Mrd.
Morgan Stanley 10 Mrd. 1,7 Mrd. 4,5 Mrd.
Bank of New York Mellon 3 Mrd. 1,4 Mrd. 945 Mio.
 

aus dem personalblog

29. 4. 2008: Das Kapital bedient sich nach Belieben!

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln 

Tel: +41 41 660 39 79, FAX :+41 41 661 17 00

Mail: cho-consulting(at)bluewin.ch


EU-Parlament – diskrete Luxus-Pensionen!


Fällt ein Butterbrot, landet es meist mit der Butter nach unten. Für EU-Parlamentarier gilt jedoch, dass deren Butterbrot beidseitig bestrichen ist. Damit wird sogar Murphys Law ausgetrickst. Das ist nicht einmal ein 1.-Aprilscherz!

„(…) Wirst du von der Sorge geplagt, dass deine private Zusatzpension wie nichts wegschmilzt, weil der vom Staat vorgeschriebene Aktienanteil ins Bodenlose fällt? Für dich springt kein Staat ein, obwohl du Sicherheitsversprechungen gutgläubig aufgesessen bist. Das soll den Parlamentariern des EU-Parlaments nicht passieren! Ihr Fonds für die fette EU-Zusatzpension hat sich zwar völlig verspekuliert, aber das Millionenloch soll nun aus der Kasse der EU-Nettozahler gestopft werden. Krise hin, Krise her: An der Spitze der EU fällt man immer auf die Butterseite. mehr in der Kronenzeitung: …Privilegien-Skandal um diskrete Luxus-Pensionen!…

Fondsmitglieder aus Deutschland => mehr

Lesenswert:

Stern: Das Schweigen der EU-Parlamentarier

Cafébabel: EU-Parlamentarier pendeln ins Freudenhaus, sagt Koch-Mehrin

Focus ONLINE:  EU-Abgeordnete, Bis zu 1000 Euro mehr im Monat

mmnews: Spesenbetrug: Die Tricks der EU Parlamentarier Video ansehen!

Spiegel ONLINE:  EU-Parlament kommt deutsche Steuerzahler teurer zu stehen

Bei soviel Kohle versteht man die EURO-TURBOS etwas besser! Im Westen nihts Neues: Schon 1998 schrieb die Schweizerzeit in Nr. 3 vom 6. Februar: Bern drängt’s wieder Richtung Brüssel; Die EURO-Abzocker

„()  Die deutschen Politiker vertreten nur das Interesse der Staaten, denen sie ihren Lebensunterhalt verdanken. Die EuroTurbos wollen die Unabhängigkeit der Schweiz opfern, um die Unabhängigkeit der Schweiz zu retten. Das kann nicht funktionieren. => Weltwoche: …Krieg…

*****
CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln
Tel: +41 41 660 39 79, FAX :+41 41 661 17 00, Mail: cho-consulting(at)bluewin.ch Stellengesuche


Peinliche Pannen von Steinbrücks Mannen


Es scheint, dass er sich selber einholt und über die eigenen oder die Füsse seiner Unterhunde, den Finanzern der Kommunen stolpert. Denn die Kommunen sehen sich mit grossen Verlusten aus scheinbar todsicheren (Tod sicher) Anlagen konfrontiert. Und dafür wäre eine Vollkaskoversicherung eine willkommene Einrichtung, selbst wenn man erwartete Leistungen dort mit der Peitsche herauspressen müsste.

„(…) Den kommunalen Kassen in Deutschland droht ein Verlust von insgesamt um die 400 Millionen Euro. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt, das Problem aus der Welt zu schaffen. Für Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier resultiert so aus möglichen lokalen Tragödien ein neuer Streitpunkt in den deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen. mehr in wiwo: …US-Steuerspartricks rächen sich für deutsche Kommunen…

….Die First Fidelity International Bank als Investor, der große Versicherungskonzern AIG als Bürge, als Abwickler von Geschäft und Gegengeschäft die Wachovia Bank – das war zum Beispiel bei dem großen CBL-Geschäft mit den Kölner Kläranlagen die Rollenverteilung. Bei anderen CBL-Deals traten dieselben amerikanischen Akteure in jeweils anderen Rollen an, den Deutschen war es egal, das Geld floss, und die Verträge waren überdies geheim…

Es gäbe also Löcher in den eigenen Socken zu stopfen.


Neue Türme in Babel?


.

Die Mediziner reden eine andere Fachsprache als die Informatiker und die Maschinenbauer eine andere als die Elektroniker. So wundert es mich nicht, dass ich die Sprache vieler Jungendlichen nicht ohne weiteres verstehe. Ein Beispiel von Benno Marti, NZZ Folio 10/08

Vom Fach — Neulich nach der Party

«Du hast gefehlt, Mann, das war fett gestern.»
«Ich steh nicht so auf deutschen Minimal
«Das war alles andere: lockere Tracks, coole Chicks
«Und, hast du gestochen
«Nein, blieb alles nur optisch
«Easy(1). Was ist eigentlich mit unserem Gig, ist er schon auf Facebook aktiviert?»
«Easy(2). Aber das reicht nicht. Ich hab’s noch klassisch auf Tilllate als Save-the-data geposted und über E-Mail gepushed. Wie machen wir’s mit dem Futter?»
«Ich nehm meinen Grill mit, und ihr liefert die Basics. Was ist mit dem Rest?»
«BYOB
«Was legen wir auf?»
«Electro
«Easy(3). Dann lanciere ich meinen neuen Röster, damit wir den Sound auch so richtig geil reinbraten können.»
«Da wird Esther keine Freude haben.»
«Haben wir denn eine Exitstrategie für die Bullen?»
«Easy(4).»

Vokabular:

Fett: gelungen. Deutscher Minimal: Stilrichtung der House-Musik. Lockere Tracks: sanfte Techno­musik. Coole Chicks: attraktive Frauen. Stechen: kopulieren. Nur optisch: nur schauen, keinen Kontakt knüpfen. Easy 1: schade. Gig: hier: Party. Auf Facebook aktiviert: auf dem Online-Netzwerk veröffentlicht. Easy 2: klar. Tilllate: Online-Veranstaltungskalender. Als Save-the-data gepostet: als Datums­erinnerung veröffentlicht. Gepushed: verschickt. Basics: Würste, Softgetränke, Bier. BYOB: (bring your own bottle) harte Getränke selber mitbringen. Electro: Technostil. Easy 3: super. Röster: Musikanlage. Sound reinbraten: Musik abspielen. Esther: Esther Maurer, Polizeivorsteherin der Stadt Zürich. Exitstrategie: Szenario zur Auflösung einer illegalen Party. Easy 4: ja.

Es ist bekannt, dass die Innerschweizer jeweils am 1. November (Feiertag Allerheiligen) Richtung Zürich fahren und dort Vorweihnachtseinkäufe tätigen. Die Zürcher bekunden etwas Mühe, den Wortschatz des Urnerdialekts zu verstehen. Da sie aber mit der „Tonalität“, welche mit dem Wortschatz verbunden ist nicht vertraut sind, kann es durchaus sein, dass der Sinn nicht ohne weiteres erkannt wird. Die Urner können, wenn sie wollen, so untereinander kommunizieren, dass man sie nicht versteht.

Anspruchsvoller war (und ist) wahrscheinlich nur noch das Mattenenglisch. Beispiel:

Die drei Geheimsprachen der Matte:

 

Hochdeutsch:
Hans, gib mir ein Stück Brot

 

Bärndütsch:
Housi, gimer äs Stück Brot

Matte-Geheimsprache:
Housi, tunz mer ä Ligu Lehm

Altes Matteänglisch:
Iusihe, imerge ise Ickste Itbre


Iusihe, inzte irme ä Igule Ihmle

Neues Matteänglisch:
Hadiusi, gadimer adis Stadick Bradit


Hadiusi, tadinz madir ä Ladigu Ladihm

Mehr: …Die Berner Matte…, Matte Englisch


Pilz-Saison


Wo der Fliegenpilz gedeiht, sind die Pantherpilze nicht fern. Und in guter Gesellschaft kann man auch Röhrlinge finden. Das abgebildete Exemplar habe ich am 28. 08. 08 gefunden. Höhe: ca 1750 M ü.M. Zwar nicht essbar, aber schön um zu bestaunen!

Fliegenpilz (Amanita muscaria var. muscaria) Foto:© H. Odermatt

Die Medien berichten derzeit über die so genannt gute Pilzsaison. Dagegen ist nichts einzuwenden. Schade an der Sache ist, dass viele mehr oder weniger Interessierte auf die Suche gehen und oft einige gravierende Fehler begehen:

  1. Alles was einem Pilz ähnlich sieht wird förmlich ausgerissen
  2. Pilze die man nicht kennt, werden zunichte gemacht. Oft sieht es aus, als ob Vandalen im Wald herum geirrt sind.
  3. Die „Ernte“ wird unsortiert in einen Plastiksack geworfen
  4. Essbares und nicht essbares wird nicht voneinander getrennt. Im besten Fall kann der Pilzkontrolleur die „Triage“ vornehmen!

Besser wäre:

  • Man erntet nur was man eindeutig kennt
  • Die unbekannten Exemplare lässt man respektvoll stehen, andere möchten die Schönheiten auch bestaunen.
  • Am besten nimmt man einen offenen Korb als „Gefäss“
  • Wenn schon ein Sack, dann ein Sack aus Leinen und pro Art ein Sack
  • Trotz guten Kenntnissen: Im Zweifel soll ein Pilzkontrolleur aufgesucht werden.
Rehpilz (Habichtspilz; Sarcodon imbricatum), Foto:© H. Odermatt
.
Die Rehpilze (Habichtspilz) habe ich in unmittelbarer Nähe zum Fliegenpilz gefunden. Junge Exemplare, fein geschnitten und getrocknet ergeben ein feines Aroma in einer Fleisch-Sauce. Oder man legt sie in Essig und geniesst sie an Stelle von kleinen Essiggurken.


Nervenkrieg? – Der Glaube versetzt Berge! Windows Vista besser als sein Ruf!


Von den Segelfliegern wissen wir, dass sie sehr „Technik-gläubig“ sind. Aber da meist jeder mit einem Produkt aus bekannter Herstellung zum Wettbewerb antrat, begann man damit, die Konkurrenz oft auf originelle Weise zu übertölpeln. Da war doch an der Weltmeisterschaft 1970 in Marfa, Texas ein Schlaumeier namens Henri Stouffs aus Belgien. Dieser narrte die die Konkurrenz auf seine Weise. Er bezeichnete seine LS1 (Wikipedia) mit LS1 g. So etwas gab es noch nicht! Also hatte der Fabrikant Walter Schneider von Rolladen Schneider (Wikipedia) irgend so einen Blödmann mit viel Geld mit einem verbesserten Flugzeug bedient!

Die Konkurrenz, speziell der Amerikaner Smith, schlich herum, um herauszufinden, was denn eigentlich anders war. Nichts war festzustellen. Und das neue Flugzeug flog offenbar gut. Die Rangliste war der beste Beweis dafür.

Später wurden die Neugierigen direkter. Sie fragten nach den Abmessungen, nach dem Flügelprofil, nach der Flügelstreckung, nach dem maximalen Abflugewicht usw. Je mehr sie fragten, umso mehr begannen sie zu merken, dass da gar nichts Spezielles an dem Flugzug war, ausser des Buchstaben „g“, bei der Typenbeschriftung!

Der schlaue Hund hatte sie alle zum Narren gehalten und sie mit psychologischer Waffe geschlagen! Weltmeister wurde aber Helmut Reichmann, auf einer LS1 d mit der Immatrikulation D-1022. Die Episode ist im Buch „Streckensegelflug“ von Helmut Reichmann erwähnt.

Nun soll etwas ähnliches im Bereich Betriebssysteme vorgefallen sein. Microsoft liess die Beliebtheit von Windows Vista (Wikipedia) testen. Die Umfrage ergab einen tiefen Wert. Dann wurde ein „neues“ Betriebssystem Namens «Mojave» vorgestellt. Und siehe da, die Werte waren viel höher. Nur Mojave war und ist nichts anderes als Vista! Fragt sich nun, wie gut kennen Vista-Kritiker das Betriebssystem überhaupt?
Feinheit: Die Leute bekamen Vista vorgestellt!! Mehr im Nachrichten.ch: …Windows
Vista: Besser als sein Ruf?…

Die gesamte Veranstaltung wurde gefilmt und soll von Microsoft demnächst zu Werbezwecken veröffentlicht werden. Seit heute Morgen ist die Webseite zum «Mojave Experiment» online.

„(…) San Francisco/Redmond – Microsoft hat im Juli dieses Jahres in San Francisco Usern ohne Erfahrung mit Windows Vista einen Blick auf ein angeblich neues Betriebssystem namens «Mojave» ermöglicht. In Wirklichkeit aber wurde den Nutzern Vista vorgesetzt.

bert / Quelle: pte / Mittwoch, 30. Juli 2008 / 12:23 h


«Das war ein wahrnehmungspsychologisches Experiment», meint Microsoft-Sprecher Thomas Lutz. Die User sollten das Betriebssystem bewerten, ohne durch die mediale Berichterstattung zu Vista voreingenommen zu sein. Die Reaktionen waren Microsoft zufolge auffallend positiv. Die Ergebnisse des Experiments werden auf einer Webseite gezeigt. …)“
Meine Erfahrung mit Windows Vista: Im September vergangenen Jahres habe ich einen neuen PC mit Vindows Vista Home-Premium Ed beschafft. Die „Musik“ spielte sehr gut. Leider konnte ich ein paar ältere Geräte nicht mehr weiter betzreiben, weil die Treiber für Vista fehlten. Ich habe mic arrangiert.
Im Frühjahr dieses jahres wurde das Service-Pak 1 appliziert. Gleichzeitig erhöhte ich das RAM auf 2 GB. Vorerst ging alles gut. Aber dann folgten gelegentliche Abstürze, was vor SP-1 nicht der Fall war, bis eines Tages lediglich ein schwarzer Bildschirm meldete, dass die Sistem-Ini-Datei defekt oder verloren wäre. Nichts ging mehr. Ich konnte lediglich den PC aus- und einschalten!
Zwei Profis nahmen sich der Sache an. Exakt herausgefunden haben sie die Ursache nicht. Ein Virus wurde nicht gefunden und die Festplatte war auch nicht defekt. Zum Glückk konnten praktisch alle Daten abgeholt werden! Nachdem die Festplatte neu „angesetzt“ wurde kann ich sagen, dass nun alles wie am Schnürchen läuft! Ich halte mich an Holz fest, wenn ich schwärme. Die Elektronik kann uns bald wieder ein Schnippchen schlagen…
Trotzdem: Ich kann Windows Vista aus der Sicht eines „Normal-Users“ bestens empfehlen.