Der Präsidenten der „Grande Nation“ mit Maulkorb

Francoise Hollande beim Staatsbesuch vom 15./16.04.2015 zum Thema Personenfreizügigkeit/ Masseneinwanderungsinitiative unterstellt: «das ist euer Problem, also löst es auch allein»

Francoise Hollandes Schleichwerbung
Francoise Hollandes Schleichwerbung (Bild veergrössern durch anklicken!)

Francoise Hollande: „Die Personenfreizügigkeit erlaube es der Schweiz, grösser zu sein als sonst schon….“  Chrigu meint dazu: „Das wissen wir schon seit 1798…“

Der Schweiz steht die Anpassung des Vertrages zu. Die EU hört sich Vorschläge an, bleibt aber stur. Es muss die Initiative ergriffen werden!  Einem souveränen Staat steht dies zu (Artikel 18 des Freizügigkeitsabkommens: Eine Vertragspartei ist dazu berechtigt, dem Gemischten Ausschuss einen Vorschlag bezüglich Anpassung des Abkommens zu unterbreiten). Wenn die Gegenseite ihrem  Mantra frönt,  indem sie  eine Lösung kategorisch ausschliesst, ist dieser Vertrag einseitig, also nichts wert!

Der Präsident der „Grande Nation“ versteht zwar das Anliegen doch: «Wir können keine Konzessionen machen, was die Personenfreizügigkeit und die Grenzgänger betrifft.» Er spricht wie eine Marionette Brüssels. Eine eigene Meinung darf er nicht haben…

Ein einfacher Lösungsansatz für die Marschrichtung:

Die Schweiz wird die Einwanderung selber regeln, wie es die Initiative vorsieht.

1. So lange die Einwanderung der Schweiz bezogen auf die Bevölkerung höher ist als jene der EU, werden, wenn erforderlich Kontingente oder gleichwertige Massnahmen getroffen.
2. Es darf keine Diskriminierung von potenziellen Bewerbern aus irgend einem Land bestehen. Das heisst: Fachkräfte werden da geholt, wo sie vorhanden sind, auch ausserhalb der EU.
3. Flüchtlinge und Asylbewerber zählen in dieser Statistik nicht.
4. Bestehende Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen bleiben gültig. Grenzgänger sind eingeschlossen.

Der EU erwachsen keine Nachteile. Die Schweiz braucht nach wie vor Fachkräfte aus dem Ausland. Dies war schon so, als es weder die EG noch eine EU gab! Es ist naheliegend, dass Fachkräfte aus den Nachbarstaaten stets gute Chancen haben (Sprache, Religion, Kultur, Distanz und vergleichbarer Ausbildung, etc.).

Während die EU-28 insgesamt etwa 0,26% dauerhafte Zuwanderer ausweist (2011), mutet diese der Schweiz 1,6% (6,15 mal mehr!) und noch mehr zu. Zusätzlich zu beachten: ca. 287’000 (2014) Grenzgänger (davon aus Deutschland: 58’000, Frankreich 150’000, Italien 60’000) was auch nicht nichts ist.
In der Schweiz betrug der Ausländeranteil Ende 2013 23,8%. Der Anteil von ausländischen Personen mit Migrationshintergrund (Alter von 15 und mehr Jahren) betrug 34,8%. Fast zwei Drittel von ihnen stammen aus EU oder EFTA-Staaten. Von 2012 bis 2013 erhöhte sich der Ausländeranteil um weitere 1,25%.

Wird argumentiert, Luxemburg hätte einen noch höheren Ausländeranteil, so ist dies eine luxemburgische Angelegenheit, wenn es die Bürger dort mehrheitlich so wollen!

Vimentis: Die Schweiz hat im Verhältnis zu den Einwohnern und der Grundfläche die grösste Zuwanderung jährlich weltweit. Sie ist somit das fremdenfreundlichste Land der Welt gemäss OECD-Bericht – objektiv und korrekt ausgelegt. => „Die OECD in Zahlen und Fakten 2014“ 


Germanwings – „Nick Knatterton“: Verschwörung!

N.K.: „(…) Ich bin beauftragt, die ständigen Unterdrückungen der Wahrheit und die dahinter stehenden Motive aufzuklären….)“ Von den drei Wahrheiten (deine, meine und die richtige) erwarte ich, wenn schon: die richtige!

N. K. schreibt: German Wings: „Der Mörder ist wieder mal der Tote“ – Was ist die Wahrheit des Absturzes von 4U9525? Lesen Sie selbst!

„Nick Knatterton“ hat gar nichts aufgeklärt! Und es ist durch ihn auch nichts klarer geworden. Die „Story“ hat Gerhard Wisnewski geliefert. Er schreibt für den Kopp-Verlag: Das Hauptquartier der deutschen Spinner …  (www.news.de).

(…) Wisnewski macht vor allem durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien auf sich aufmerksam. Das passende Umfeld für seinen Unsinn findet er z.B. beim Regentreff oder auf muslimischen Websites….)“ => psiram: Gerhard Wisnewski

Die „Netzwerker“ schaukeln sich gegenseitig auf. An „Experten“ fehlt es nie!

Dunkle Mächte, böse Geheimdienste, nebelhafte Politik, Fernsteuerung des Jets mittels gehacktem Navigationssystem – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Es gab und wird immer wieder Verschwörungen geben.  Hinter jedem wichtigen Ereignis gleich „schwarz“ zu sehen und Verschwörungsideologien bzw. -theorien zu entwickeln ist eine andere Sache. Damit das Geschäft läuft, „kommt man der Wahrheit immer etwas näher“ : Kopp Verlag: Zehn Verschwörungstheorien, die sich als wahr herausstellten.  Na ja, auch eine blinde Sau findet mal eine Eichel! Zur Aufheiterung noch dies: taz Die 21 besten Verschwörungstheorien

Den Hinterbliebenen der Opfer dient dies alles nicht. Die Flugzeuge werden deswegen weder besser noch sicherer, denn konstruktive Tipps werden nicht geliefert. Die Hauptsache ist die Story. Munition um die Sensationsgier und Blutrunst anzuheizen! Rücksicht und Pietät sind ausgeklammert.

Das einzig Gute an der Sache: Jede und jeder kann selbst entscheiden, sich an der Nase herum führen zu lassen.

Germanwing A 320-211
Germanwing A 320-211 (Foto: unbek.)

Sachliches:  Airbus A320-211 Flug Nr. 4U9525 (Wiki)

Germanwings Voicerecorder
Germanwings Voicerecorder (Foto: Tagesschau.de/dpa

Es wurden beide „Blackboxes“ gefunden! Ich vertraue den offiziellen Untersuchungen.


Das Schweizer Gesundheitswesen ein Sanierungsfall!

Avenir suisse in: „Das Sparkonto als Krankenversicherung„, und die FDP glauben, im Gesundheitssystem in Singapur und Holland die Heilmittel für das kranke und teure Gesundheitswesens der Schweiz gefunden zu haben. Die FDP schielt nach Singapur und glaubt an mehr Marktwirtschaft. Die Lobbyisten Felix Gutzwiller, Gesundheitspolitiker (Engagements bei der Sanitas, AXA, und Zürich) und Ignazio Cassis (Präsident der Krankenkassen Lobby Organisation Cura Futura), haben ein Positionspapier für die Partei ausgearbeitet. Ihren Überlegungen: Neuorganisation der Spitallandschaft und grössere Selbstverantwortung der Patienten – picken Rosinen für die Umverteilung auf Konsumenten!
Kostenumfang des Schweizer Gesundheitswesens: über 68 Mia Franken – mit festem Verteiler! Niemand will etwas abgeben. Verhandlungen enden meist in einem Patt. Es wird viel geredet jedoch wegen gegenseitiger Blockierung wenig erreicht. Wird etwas erreicht, so bestenfalls Erweiterung des grossen Kuchens.
Jede Organisation kann problemlos 10% abspecken. Sie muss nur wollen. Muss es mehr sein, braucht es  Sanierer. Sie orientieren sich an den Zielen der Unternehmung, den Kostenfaktoren wie: Personal, Auslastung der Betriebsmittel, Qualitätsaspekte, Fehlerquote, usw.

Sie würden an zwei Punkten zuerst ansetzen:

  1. Schrumpfung des Wasserkopfs durch Personalabbau .
  2. Mehr Markt  mit weniger Regulierung

Vergleiche:

*BIP pro Einwohner: CH : SGP = 2,15 : 1
*Ärzte / 1000 Einwohner: CH : SP = 2,05 : 1 (3,9 : 1,9 Ärzte)
*Klinikbetten: 2,5 : 1 ( In SGP wird Bettenmangel beklagt!)
*Krankenschwestern u. Hebammen 2,71 : 1
*Zahnärtzliches Personal, 3 : 1
Ärzte/Krankenkassen:
SchweizVertragszwang (kein Markt)
Singapur:  Kein Vertragszwang (Markt!)
Anteil d. Bevölkerung unter 15 Jahre: CH: 14,8 %,  SGP: 17,1%
Anteil d. Bevölkerung über 65 Jahre:  CH: 17,7 %,  SGP: 10,2%
Spitäler: Schweiz 189 (abnehmend), 44% d. Gesundheitskosten fallen auf die Spitäler),  Singapur 25, davon 10 privat betrieben. Die Anzahl allein sagt wegen fehlendem Grössenvergleich wenig.  Singapur hat aber weniger Verwaltungskosten.
Gebührenordnung: Schweiz: Alles ist geregelt! TARMED, Analyseliste (AL, Spezialitätenliste (SL), Mittel- und Gegenstände-Liste (MiGeL) , Tarife in der Grundversorgung. Singapur: keine staatlichen Gebührenordnung für  Ärzte, der Arzt setzt das Honorar selber fest.
Medianalter im globalen Ländervergleich 2013 (total, m, f)
Schweiz:    41,8 – 40,8 – 42,7
Singapur:  33,6 – 33,5 – 33,7
Holland:    41,8 – 41,0 – 42,6
Finnland:  43,0 – 41,2 – 44,8
Gesundheitskosten gesamt, bezogen auf das BIP 2,45 : 1 (Weltbank 2012).
Singapur hat 1983 das Medical Saving System eingeführt. InWie ein Medical Savings Account die Eigenverantwortlichkleit stärkt“, wird versucht, dessen Vorteil in den Vordergrund zu stellen.Gesundheitskosten im VergleichAus der Statistik ist nicht erkennbar, wie es vor der Einführung war. Der Kostenanstieg verläuft auf tieferem Niveau etwa ähnlich wie hier. Wenn sich die Kostenverlagerung vom Staat zum Bürger verschoben hat, muss man auch die Nachteile sehen! Die Menschen gehen zum Arzt, wenn z.B. die „Chinesische Medizin“ nicht hilft. Dann wird der preisgünstigste Arzt aufgesucht. Eine Hausarztpraxis in der Schweiz hat eine andere Qualität als eine solche in Singapur!

Schweiz: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen. Ausstattung:  Arzt mit 1 bis mehreren Praxisassistentinnen, Empfang, Wartezimmer, Praxislabor, Blutentnahme, Röntgenapparatur, EKG, usw. 70 % der Behandlungen erfolgen durch den Hausarzt, 20 % Behandlungen und weiterführende Untersuchung durch Hausarzt selbst 10 % Überweisung an Spezialisten oder ins Spital ,1 bis 2 % der Patienten Überweisung ins Spital, Medikamentenabgabe

Singapur: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen.  Einfache Praxis mit Empfang, Warteraum mit einigen Sitzplätzen, WC, keine Spezialgeräte und Apparaturen,  ein bis zwei Ärztezimmer mit Pult zwei Stühlen, einer Liege, Grundausrüstung (Blutdruckmesser, Temperaturmesser, Stethoskop… Es handelt sich um eine Triagestelle für eine erste Diagnose, einfachste Behandlungen. Abgabe von Rezepten für Medikamente oder Überweisung an Labor, Röntgen, usw. und allenfalls zu Spezialarzt oder Spital.

  • Der Infosperber spricht unter: “ „Handeln wie nach einem Flugzeugabsturz““ gravierende Mängel an.
  • Fehler in Akutspitälern: jährlich 5000 Todesfälle
  • 120’000 Patienten mit Nach-OP oder Nachbehandlungen
  • Bundesamt für Gesundheit «Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar.»  das sind 2000 bis 3000 vermeidbare Todesfälle und rund 60’000 vermeidbare Schadensfälle pro Jahr.
  • Schäden  in Arztpraxen oder Pflegeheimen: Fünf Prozent der Spitaleinweisungen mit falsch verschriebenen Medikamenten. 150’000 Patienten mit gleichzeitig mehr als zwanzig Medikamenten; Über 5000 von ihnen sterben jährlich an einem gefährlichen Arzneimix.
  • Einfluss der Konzentration von Ärzten am Wohnort beeinflusst Mengenausweitung – Kanton Freiburg: fast doppelt so viele 60-jährige Frauen haben keine Gebärmutter mehr wie im Kanton Graubünden…

Blockaden: Zeigt die eine Seite auf „expansiven öffentlichen Dienst“ hin, kontert die Gegenseite sofort: „Stellenboom dank Privaten“ um am Problem vorbei zu reden! Sie sorgen für „Kontinuität“ im Verteilkampf:  Eine IG übernimmt die Gesundheitskommission

Fazit: Im Vergleich zu Singapur leistet sich die Schweiz eine mehr als doppelt so hohe Infrastruktur. Singapur hat demnach nicht allein wegen des Medical Savings Accounts geringere Kosten! Kaum jemand ausser den Konsumenten ist ernsthaft an Kostensenkungen und Effizienz echt interessiert!

 

 

 


Germanwings – kranker Pilot allein im Cockpit?

Niemand weiss es genau – aber es scheint klar zu sein, dass der allein fliegende Co-Pilot das Passagierflugzeug in den Crash leitete – eine Auswertung des Flugdatenrecorders liegt noch nicht vor. Die Auswertung des Voice-Recorders scheint die Annahmen zu bestätigen. Ein Staatsanwalt muss sich der Sache sehr sicher sein, sonst würde er kaum so bestimmt auf eine Ursache hinweisen.

Niemand will über den Gesundheitszustand des Copi etwas gewusst haben. Es ist verständlich. Jeder schützt sich selbst. Trotzdem sei die Bemerkung gestattet, dass es kaum zu glauben ist, dass niemand im Umfeld des Piloten nur die kleinsten Anzeichen bemerkt haben soll! Nach SZ-Informationen soll A. L. seit langer Zeit bei mehreren Medizinern in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Ein Vermerk in L’s Akte beim Luftfahrtbundesamt weise darauf hin, dass er regelmässig zur medizinischen Kontrolle musste. Das wäre beim LBA Anlass genug gewesen, der Sache nachzugehen! Ob bei A. L. die Angst, den Job zu verlieren im Nacken steckte? Die Verheimlichung der Erkrankung (es könnte auch eine andere sein, die das Verhalten schliesslich beeinflusste) und die mögliche Angst vor einem Lizenzverlust und der Gesundheitszustand wären Grund genug, um den Druck bis zum Unerträglichen aufzubauen. Das ist hier wohl passiert.

In der Aviatik sehr gefährlich: Frösche werden langsam gekocht!

KerzeDer Gedanke ist bei den Opfern

Die ärztliche Schweigepflicht wird höher bewertet, als 149 Passagiere! Wie steht es mit der Schweigepflicht eines Vertrauensarztes der Unternehmung? Die Verantwortung liegt offenbar beim LBA, fernab vom Unternehmen! Für Berufsleute mit hoher Verantwortung bezüglich Sicherheit muss es eine Möglichkeit geben, bei Erkrankung u. dgl., dass die Eigenverantwortung aufgehoben wird.  Schliesslich geht deswegen niemand unter, weil z.B. Piloten gegen Lizenzverlust versichert sind. Allerdings ist die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht sehr delikat. Dies dürfte nur in sehr engem Rahmen mit präziser Umschreibung ermöglicht werden. Die Gefahr, via Arzt aus dem Job zu fliegen, wäre vorhanden und bei Bedarf gäbe es schnell Gründe mit diesem Mittel den Zweck zu heiligen.

Wie wird die physische Belastbarkeit geprüft? Lediglich mittels Ergometer usw. im Labor oder gibt es Ausdauertests bei denen das Verhalten bei hoher Belastung beobachtet wird?

Es ist auch unverständlich, dass die Kommandanten mit denen der Copi zusammen im Einsatz war, nichts bemerkten. Hat es mit der Hierarchie zu tun? Der Kommandant „funktioniert“ als Kommandant. Der Copi als seine Nummer zwei, eindeutig untergeordnet. Untergeordnet oder unterworfen – zwei grundlegend andere Aspekte!

Ist bei den Cracks Einfühlungsvermögen für den direkten Mitarbeiter gefragt oder nicht? Sind die beiden ein Team oder nicht? Sie müssen einander voll vertrauen können – etwa so, wie wenn zwei Bergsteiger eine schwierige Route beklettern, die einer alleine nicht schaffen könnte. Reden sie miteinander lediglich belangloses Zeug? Oder sind sie so gestresst, dass das Reden zu kurz kommt?

Nach dem Absturz der Alitalia-Maschine am Stadlerberg im November 1990 wurden technische und menschliche Mängel erkannt. Die zwei sehr wichtigen Punkte: Unzweckmässige Zusammenarbeit zwischen den Piloten im Anflug und Abbruch des vom COPI eingeleiteten Durchstartverfahrens durch den PIC. … „(…)Auffallend ist dabei der Ton des PIC gegenüber dem COPI, welcher sich bei mehreren Gelegenheiten offenbarte….)“
Die Swissair hat in der Folge die Teamarbeit thematisiert und das Personal entsprechend geschult. Eine Bemerkung vergesse ich nicht: „Es gab Kommandanten, die aus ihrer Sicht nie Probleme in der Zusammenarbeit hatten. Dies änderte sich, nachdem ein „Greenhorn“ darauf hinwies, man soll doch mal bei den Copi’s nachfragen, die mit ihnen Dienst hatten“. Es sollen danach einige Lichter angegangen sein!

URSACHEN zum Flugunfall:
– Fehlanzeige des VHF-NAV-Gerätes Nr. 1 im Flugzeug.
– Wahrscheinliche Fehlablesung des Höhenmessers seitens des PIC.
– Fehlende GPWS-Warnung im Cockpit.
– Unkenntnis der Piloten über die Möglichkeit einer Fehlanzeige der verwendeten NAV-Anlage bei Fehlen eines Flag-Alarms.
– Mangelhafte Fehleranalyse durch die Piloten.
– Nichteinhalten grundlegender Verfahrensregeln beim Anflug durch die Piloten.
Unzweckmässige Zusammenarbeit zwischen den Piloten im Anflug.
Abbruch des vom COPI eingeleiteten Durchstartverfahrens durch den PIC.
– Nichtbeachten des Verlassens der freigegebenen Höhe von 4000 ft QNH vor dem FAP seitens des Flugverkehrsleiters.
Der Schlussbericht ist über den Unfall des Flugzeuges DC-9-32, ALITALIA, Flugnr. AZ 404, I-ATJA am Stadlerberg, Weiach/ZH, vom 14. November 1990   ist hier einzusehen.

Piloten sind gesetzlich verpflichtet nicht ins Cockpit zu steigen, wenn physische oder psychische Probleme einem Einsatz nicht zulassen. Dafür ist ein Ersatz stets in Bereitschaft. Damit soll gewährleistet sein, dass nur hundert Prozent fitte Piloten zum Einsatz kommen. Kann ein psychisch kranker Pilot diese Eigenverantwortung tragen und ist er entscheidungsfähig? In schweren Fällen wohl kaum!

Es darf zur Kenntnis genommen werden, dass unzählige Menschen, auch berühmte, mit einer Depression leben müssen und trotzdem zuverlässig anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben. Weltweit leiden über 120 Mil­lionen Menschen an einer Depression unterschiedlicher Prägung (siehe auch)!

Es werden nun wohl Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie das ununterbrochene Vieraugenprinzip, die Überprüfung der bestehenden Cockpittürverriegelung und deren Umgehung im Notfall usw. Trotzdem bleibt ein Rest von Unsicherheit – sei es technisch oder menschlich. Die absolute Sicherheit gibt es nicht!


Arbeitslose schaffen Arbeitslose – Folge der EU-Logik

Die ungesteuerte Einwanderung erzeugt Druck auf Lohn und junge Stellenbewerber. Es gibt  derzeit mehr Wohnraum als Nachfrage. Nicht alle können sich die neuen Wohnungen leisten. „Fortschritt durch Integration“ ist ein Phantom.

Inländervorrang ist in  Brüssels EU-Tintenburg ein Reizwort. Die Aussenbeauftragte, Frau Mogherini befasst sich damit. Wird Export von Arbeitslosen angestrebt, um die Schweiz auf das EU-Niveau zu bringen? Es werden Arbeitslose geschickt damit Arbeitslose entstehen. Eine „umverteilte Wohltat“ mehr? Eine krankhafte Absicht, böse Unterstellung? Personenfreizügigkeit ist ein Unterwanderungswerkzeug, das auch subversiven Elementen den Weg bereitet. Offenbar gibt es etwas zu holen!

Arbeitslose in Europa - EUEU-Umverteilung ist grenzenlos. Es ist   eine europäische    Arbeitslosenversich- erung In Planung (Die Welt).  Das Schönge-redete wird in Deutsch land anders: gesehen: „(…) Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit hätte eine europäische Arbeitslosenversicherung – bei einem Leistungssatz von 50 Prozent des letzten Gehalts – zwischen 2006 und 2011 Deutschland netto rund 20 Milliarden Euro gekostet. Damit hätte Berlin nahezu ein Drittel der europäischen Arbeitslosenversicherung finanziert. Grösster Profiteur wäre Spanien mit Nettozuflüssen von 37,9 Milliarden Euro gewesen. …)“ Die Mafia in südlichen Gefielden reibt sich vermutlich bereits die Hände.

Die Personenfreizügigkeit ist eine Umverteilung von Menschen. Für das Jahr 2015 erwartet IAB-Experte Brücker – abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung – dass etwa 100.000 bis 150.000 Menschen allein aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland kommen. Und die übrigen Länder und die echten und unechten Flüchtlinge?! Das ist viel. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass etwa 35% schlecht oder gar nicht ausgebildet sind.  Im Vergleich: Es ist etwa so, wie wenn 10’000 – 15’000 in die Schweiz kämen, aber es sind 6-8 mal mehr!

Die EU lässt den BrainDrain aus ihren Ländern zu und lässt sie ausbluten. Hochqualifizierten zieht es von Deutschland aus oft ins Ausland, weil sie sich dort bessere Karrierechancen und angenehmere Arbeitsbedingungen, ein höheres Gehalt und mehr Anerkennung ausrechnen. Das schwächt auf Dauer die Wirtschaftskraft. In einem überalterten, überschuldeten,  und überregulierten Kontinent kommt es darauf auch nicht mehr an.

Die EU nimmt die Umverteilung von Menschen und die Schwächung ihrer Staaten in Kauf um ihren fundamentalistischen Dogmen zu huldigen. Für die ausgeweideten Staaten wird bald bezahlt werden müssen.

Noch ist es nicht so weit. Die Billionengeldspritze der EZB wird kaum Arbeitsplätze schaffen! Trotzdem wird ein Zuwachs des BIP erwartet, aber niemand weiss wo und wie! Geld kann in Nanosekunden verschoben werden.  Die Mächtigen der Finanzwelt leben in einer fiktiven Welt, wie das Geld, mit dem sie umgehen. Arbeitsplätze schaffen dauert in der realen Welt etwas länger… Um mehr Geld zu drucken braucht es weder Erfindergeist, Investitionen, noch Innovationen. Die Völkerwanderung lebt weiter! Man schickt die Menschen auf die Reise, anstatt ihnen Arbeit zu bringen.

Was würde Brüssel tun, wenn in der EU grosser Fachkräftemangel herrschen würde? Die Antwort ist einfach: Es würde abgeworben, die Schweiz würde unter Druck gesetzt und es würden Gebühren erfunden und erhoben und Schikanen eingeführt.

Es ist widersinnig, wenn orts- und landansässige Bewerber ausländischen von weit her, möglichst mit geringer Sprachkompetenz den Platz räumen müssen, nur weil sie möglichst auch noch billigere Arbeitskräfte sind – die man später teilweise in der Sozialhilfe wieder findet, weil sie wegen noch günstigeren aussortiert wurden. Gewinne den Unternehmungen (Kapitalisierung), der Rest dem Staat (Sozialisierung).  Es ist eine Frage der selektiven Personalbeschaffung. Weniger über den Inländervorrang reden, mehr Inländervorrang praktizieren! Die Volkswirtschaft stärken!

Jene Branchen, die viele Arbeitslose und Sozialfälle schaffen, dürften bekannt sein. Es wäre einfach, den Daumen drauf zu halten, würde jedoch Kontrolle und Massnahmen bedeuten. Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen würde es erst dann geben, wenn Arbeitslose und Ausgesteuerte auf ein vernünftiges Minimum reduziert wären. Aber davor scheut man sich, wie es im Sozialbereich deutlich sichtbar ist. Bequemes Wegschauen! Die Wegschauer wollen ihr Bier im öffentlichen Lokal in aller Ruhe geniessen, ohne angepöbelt zu werden.

Mit den geplanten syrischen Flüchtlingen, die kaum integrierbar sein werden, und die zu einem beträchtlichen Teil aus der Türkei kommen sollen, wird die Ausnahme der Regel bestätigt. Die wandern direkt in die Sozialhilfe – mit dem ganzen Familienklan. Es ist alles bestens und rechtens, nur weil Frau BR Sommaruga ein Flüchtlingslager von innen gesehen hat. Ob es so ist? Viel mehr muss das Asyl-Business erhalten und ausgebaut werden, sonst happert es mit dem Wachstum! Der Staat unterhält ein Heer von Betreuern, Übersetzern, Anwälten, Beamten und Sozialarbeitern. Die wollen sichere Jobs. Die Pflege des Images darf etwas kosten, auch wenn es eine grosse Heuchelei ist! Darf das sein? Es kommen auch Asylbewerber aus der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo, die durch die Schweiz als unabhängigen Staat anekannt wurde. Dies als Randbemerkung.

Die Schweiz müsste ihre Neutralität vermehrt zeigen. Beispielsweise darin, dass sie den Begriff „Drittstaat“ abschafft. Arbeitskräfte aus „Drittstaaten“ werden gegenüber solchen aus der EU diskriminiert, indem sie der Kontingentierung unterliegen. Wer exzellente Fachkräfte benötigt, muss sie da holen, wo sie zu finden sind. Ansonsten die zweite oder dritte Garnitur genügen muss.

Dass die Skepsis gegenüber der EU wächst, ist verständlich und nachvollziehbar.

-%-

PS: das personalblog.kaywa.com/ wird hier fortgesetzt: Mit klarer Sicht


Respekt dem Adler

Der Adler gehört zu den Greifvögeln. Ihnen wird gutes Sehen nachgesagt. „Er sieht wie ein Sperber“ oder „wie mit Sperberaugen gesehen“. Nicht alle sind gleicher Ansicht. Jeder hat in seiner Welt recht, auch jener, der alleine damit lebt…!

„(…) Ein Adler sieht nie klar. Nur scharf. Und da sind Welten dazwischen….)“ Schlechte Reklame? „Dank Laser-Operation – sehen wie ein Adler und ein Leben ohne Brille“?

Welten:

klar ­se­hen: Bescheid wissen, Zusammenhänge erkennen, verstehen

scharf sehen: Per „Autofokus“ sieht das Auge Objekt scharf  – Zeichen vor uns, Objekte in der Ferne.  –  sehen wir die Welt wirklich so scharf, wie wir denken?

Die Welt dazwischen: genauer Hinsehen, ungefähr genau ist besser als absolut falsch.

„(…) Altbacken ein Adler im Kopfbild. Als US-Wappentier vielsagend und passé: Puritanisch und missionarisch (Bote der Gottheit), grösste Kriegsgurgel (Unantastbarkeit) und das oberste Recht, daß keiner auf der Suche nach seinem Glück behindert werden darf (Glücksbringer).)“ Mit einem Feldstecher anstelle würden Zusammenhänge kaum klarer…

Das Wort Neger löst bei mir keine ab- oder geringschätzigen Assotiationen aus, die Gehirnpickern folgen. „Adler“ löst keinen Bezug an den Deutschen Reichs- oder Bundesadler aus, sondern an den excellenten Flieger.  Winglets an Jets und an modernen Segelflugzeugen wurden da abgeschaut um die Aerodynamik zu verbessern.

Gehirnpicker4Ich erinnere mich an viele Segelflüge. Mäusebussarde waren stets verlässliche Thermikboten! Im Gebiet des Piz Albris im Engadin gesellte sich ein Adler in meine Nähe und kreiste längere Zeit mit mir im Thrmikschlauch. Kolleginnen und Kollegen wissen Ähnliches zu berichten. Er hätte mich leicht „abtrocknen“ (übersteigen) können. Der Genuss, mit einem „Grossen“, mit 15 m Spannweite,  die Thermik ausfliegen  war es ihm wert, darauf zu verzichten. Vor mir brauchte er sich nicht zu fürchten. Umgekehrt ist jedoch Vorsicht angebracht, besonders wenn eine Brut aufgezogen wird.

Seeadler in der Thermik
Majestät Seeadler

Der Lebensraum des Seeadlers erstreckt sich vom Polargebiet über die Tundra, den borealen Nadelwald, den sommergrünen Laubwald, den Steppen bis in den mediterranen Raum. „(…) Seeadler sterben nicht an mangelnder Sicht sondern an Bleivergiftung!…)“ Q.

Der Adler ist und bleibt der König der Alpen (NZZ).

K6E Adlerschaden2
Glück gehabt. Sicher gelandet!

Kollege „Kusi“ erfuhr es hautnah. Er kam nach einem frontalen Angriff eines Adlers mit dem Schrecken davon. Seine Ka 6E war arg lädiert. Die Seitenflosse war halbwegs zerstört und das Höhenruder im Weg eingeschränkt. Kusi glaubte nach dem Knall an einen vorsichtigen Weiterflug. Den Fallschirm liess er daher ungenutzt.  Er landete sicher in San Vittore.

K6E Adlerschaden 3
Der „Vogelschaden“

 

 

Der Schaden war ernster als vermutet! Die K6 E, HB-839, konnte  repariert werden. Der Adler hat kaum überlebt. Kusis Erlebnis war kein Einzelfall => Jenny hat für den Zeitraum 1962 bis 2008 zwanzig dokumentierte Fälle ausgewertet.

Ein Adler sieht sehr weit – aber nicht in die Zukunft. Muss er nicht. Erfinden von Werkzeugen, Produktionsmaschinen, Roboter, Computer, Vergangenheitsbewältigung, Arbeitsteilung, Politik, fremde Sterne,  Krieg sind nicht seine Themen.  Selbst „Personenfreizügigkeit“ duldet er in seinem Revier nicht! Er dient der Erhaltung seiner Art, wie es ihm die Natur einhauchte.

Er wiegt etwa fünf Kilo. Seine Augen sind größer als die eines erwachsenen Menschen. Wenn die menschlichen Augen die gleiche Charakteristik hätten, wären sie so gross wie eine Grapefruit. Jehova sagte über den Adler: „Weit in die Ferne schauen seine Augen unablässig“ (Hiob 39:29). Und was Jehova selbst betrifft, er schaut „weit in die Ferne“ der Zeit — in die Zukunft….)“ Nun, in die Zukunft zu schauen sollen  Astrologen und Kaffeesatzleser! Den möglichen Trend in die Zukunft und was wäre wenn… allerdings ist denen nicht zu überlassen.

Adler fliegen in relativ grosser Höhe (etwa 1000m).  Sie sind sie in der Lage, die Landschaft unter ihnen mit erstaunlichen Details zu erkennen. Sie können sogar die geringsten Bewegungen oder Farbänderungen während des Fluges entdecken. Eine besondere Augenstruktur macht es möglich. Das Auflösungsvermögen der Netzhaut von Greifvögeln ist etwa drei bis vier Mal größer als beim Menschen. Sie nehmen Dinge deshalb viel schärfer wahr. Ihre Netzhaut hat zwei Sehgruben. Eine ist seitwärts gerichtete und die andere ist nach vorn gerichtet.  Hier sind besonders viele Sehzellen. Sie ermöglichen ein etwa achtfaches Auflösungsvermögen im Vergleich zur menschlichen Netzhaut.  Greife können also wie die Menschen nach vorne schauen, ihr Gesichtsfeld und die räumliche Wahrnehmung wird aber durch den zusätzlichen seitlichen Blick erheblich erweitert. Farben können sie in vollem Umfang erkennen.

Das sprichwörtlich scharfe Adlerauge erreicht die beste Auflösung wie bei vielen Greifen beim Blick zur Seite und nicht nach vorn. Um ihre Beute beim Sturzflug im Auge behalten zu können, müssten sie daher den Kopf drehen. Das würde jedoch ihren Luftwiderstand stark erhöhen und sie außerdem ins Trudeln bringen. Aber es geht auch anders: Habicht, Adler, Bussard und Co. stoßen in einer logarithmischen Spirale herab.

Taggreifvögel können Ultraviolett wahrnehmen. Urinspuren von Mäusen und anderen kleinen Säugetieren reflektieren ultraviolettes Licht. Sie erkennen die Urinspuren von Mäusen am Boden und wissen so, ob es in einem Gebiet viele Beutetiere gibt. Q.

„(…) Bei Menschen ist der Teil der Netzhaut mit der besten Sehkraft die Sehgrube mit der höchsten Konzentration der Zapfenzellen. Adler haben zwei Sehgruben, was ihnen eine unglaubliche Sehschärfe verleiht. Menschen haben nur eine Sehgrube in jedem Auge – für beidäugiges oder nach vorne gerichtetes Sehen. Wenn wir auf ein Objekt sehen, sind unsere beiden Augen darauf gerichtet. Das erlaubt unserem Gehirn beide Bilder zu vereinen und ein Gefühl der Tiefe zu geben. Der Adler hat eine Sehgrube für beidäugiges Sehen, hat aber auch eine Sehgrube für einäugiges Sehen. Das erlaubt jedem Auge seitwärts zu sehen und ein getrenntes Bild zu erhalten. Adler können auf diese Weise nach vorne und zur Seite gleichzeitig sehen.
Der Adler hat eine Sehperspektive von 360 Grad und zusätzlich eine besondere Fokussierungskraft. Menschen müssen, um zu fokussieren, die Form der Linse verändern. Ein Adler kann die Form der Linse und der Hornhaut verstellen. Das gibt ihm eine besondere Fokussierungskraft.  Er kann auch ein Feld von 30.000 Hektar (116 Quadratmeilen) aus einer Höhe von 4.500 Metern (14.700 Fuß) absuchen oder kann mit Leichtigkeit einen versteckten Hasen aus einer Höhe von 90 Metern (300 Fuß) entdecken.
Um diese superscharfe Sehkraft zu erhalten sind die Zellen der Netzhaut des Adlers mit speziellen Farbtropfen versehen, die den Kontrast der Objekte gegen den blauen Himmel oder den grünen Wald verstärken. Auf Grund dessen kann der Adler kleinste Kontraständerungen aus einer Entfernung von tausend Meter entdecken und herabstossen um zu jagen….   Für einen Adler ist dieses Tröpfchen in den Zellen der Netzhaut von überragender Bedeutung… Aber wer machte diese genaue optische Feineinstellung? Fügte der Adler selbst oder auf Empfehlung anderer Tiere das Öl in sein Auge? Natürlich nicht. Die Adler benützten diese Eigenschaft von Geburt an, seit tausenden von Jahren….)“ Q
„(…) Im Leben der Indianer besaßen Tiere und Menschen eine enge Verbindung, weshalb Tiere eine wichtige Rolle in der spirituellen Welt spielten – waren sie doch an der Schöpfung der Erde beteilig gewesen. Sie waren vollkommener als der Mensch und wurden deshalb als heilig angesehen. Der Adler war für Indianer, eine Art heiliges Wappentier. In zahlreichen symbolischen Tänzen, Riten und Zeremonien wird dies ausgedrückt. Der Adler galt als Symbol der Unantastbarkeit, Glücksbringer neben anderen Tieren und Bote der Gottheit. Er stand und steht noch heute in der Dreiheit Himmel-Adler-Mann. …)“ Q.
Ich zolle dem Adler meinen Respekt.


Test

Frühlingseintrag zum Frühlingstestbirke
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Konstant ist nur die stete (Ver-) Änderung

Dies gilt auch für ein Blog. Der Anbieter ändert die Geschäftsziele. Schon ist Gelerntes und Vertrautes zu einem guten Teil nutzlos.
Das Bild Mit Klarer Sicht ex personalblog1 hat bald einmal ausgedient. Sie werden sich leicht an etwas Neues gewöhnen. Es wird so aussehen:Mit klarer Sicht n Zu den Veränderungen: Das Analogtelefon wurde weitgehend durch ISDN abgelöst. Ich musste meines kürzlich erstzen. Nachträglich erfuhr ich zufällig (der Installateur und Lieferant machte mich nicht darauf aufmerksam), dass ab 2017 eine weitere Neuerung ins Haus steht. Dann wird das Telefon über IP, wie PC, Internet… angeschlossen. Analog und ISDN-Telefone kann man dann dem Receycling zuführen.
„(…) Bestehende Festnetztelefone: Alle Telefone, die das Frequenztonwahlverfahren unterstützen, können weiterverwendet werden, in dem sie am Router angeschlossen werden. Mit diesen Geräten wird keine verbesserte Sprachqualität erreicht. ISDN-Telefone werden nicht mehr unterstützt und können daher nicht weiterverwendet werden…“ so die Swisscom und weiter: Kunden mit einem ISDN-Anschluss bekommen auch Festnetztelefonie IP und können mit der Option Multiline auch weiterhin mehrere Nummern und Sprachkanäle beziehen. Dazu werden sie von einem ISDN-Anschluss auf einen analogen Anschluss migriert. Daher bedarf es in vielen dieser Fälle einer Anpassung der Hausinstalltion, da ISDN eine spezielle Verkabelung verwendet. In diesem Fall schreibt die Swisscom zwingend einen Tehnikereinsatz vor…)“ siehe auch:
Ich verstehe nicht warum die Sprachqualität noch verbessert werden soll, ist dies doch bereits hervorragend!

Ab 2024 sollen in der Schweiz alle Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+-Plattformen verbreitet werden. Dies ist das Ziel eines Massnahmenplans der Radiobranche, die spätestens 2024 die analoge UKW-Verbreitung ihrer Programme einstellen will. Mehr:

Autofahrer werden einfach ein neues Auto kaufen anstatt eines DAB-Radios…

Freilich gibt es technische Argumente. Ein wesentlicher Vorteil des Digitalradios ist der Wegfall des Frequenzwechsels. Mit dem DAB+-Standard lassen sich zwischen 18 und 24 Programme
über eine Frequenz übertragen. Dadurch kann das Programmangebot massiv ausgebaut werden Benötigen die Verbraucher wirklich mehr Angebote?). Auch in der Telefonie scheinen die Vorteile, die Nachteile zu übertreffen. PC Welt sieht es wie dargestellt.

Die Industrie ist aber an der „schöpferischen Zerstörung“ (Schumpeter) ebenso interessiert. Schliesslich muss „Wachstum“ erzeugt werden.


Wir wollen vor allem das Normale (Gute) hören und sehen!

 

Wollen, sollen, wollen sollen, wollen müssen …!? Die Normalen sind im Gegensatz zu den „glücklichen Dunkelsehern“ (Schwarze) nur Hellseher (Weisse) – so, selbst eingeschätzt bemerkt aus „berufenen“ Mund – schwarz/weiss, allein über der Sache schwebend! Weisser als weiss? Schützt den Dünkel!

(Nicht-)Wert geschätzte „Otto Normalverbraucher“, Courant-normal-Mensch, Normalbürger – Hellseher sind sie kaum, Hellseher verdienen ihr Geld an der Chilbi!

«Normalität ist jener Grad von Demenz, bei dem der Durchschnitt am wenigsten leidet» (Hans Saner). Und („nur“) Positiv denken macht krank“ (Günther Scheich). Das Gegenteil führt nicht weiter. Meine, deine Wahrheit, die richtige liegt dazwischen. Das Gute bevorzugen, das andere ausblenden – drei Affen halt!

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ warnt regelmässig vor einem Finanzcrash. Im BIZ-Gremium sitzen jene Zentralbanker, welche die Geldmenge mittels Notenpress laufend vergrössern. Sie warnen davor! Bildlich: Das Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub, abnormal gleich normal? Zerbrechliches, globales Finanzwesen!

Normen tragen nicht die Wirklichkeit in sich, sie fordern wie sie sein soll! Moses‘ zehn Gebote sind eine wichtige religiöse Norm – Wegweiser für ein Zusammenleben von Individuen. Welches Chaos, wenn sich niemand an etwas halten müsste! Norm schränkt ein. Das Sprengen der Norm zieht Strafe nach sich. Jeder Mensch ein Unikat – Frage nach dem Normalmenschen! «Der Normalmensch ist ein Phantasieprodukt, das noch keiner gesehen hat» (Waltraud Puzicha, deutsche Aphoristikerin). Fatale, bedenkliche Suche danach – Eugenik, Rassenhygiene, Genmanipulation! Der Euro als Norm schränkt ein. Einmal drinnen, immer drinnen. Unverständlicher Absolutismus (Hans-Werner Sinn in WSJ: „Der Euro ist ein Gefängnis“).

Gsichonig“ (in den Sinn kommend, Urner Dialekt) ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, einstehend für eine „marktkonforme Demokratie“ (= wohldosierte Großverbraucherkomposition*) in Form parlamentarischer Mitbestimmung (= regelbasierte Aktivitätsautomatik*). Abwege der politischen Kultur! Barak Obama’s Einsicht: Embargos und Isolation funktionieren nicht. Er geht mutig auf Kuba zu! Die EU schiesst sich lieber selber in den Fuss. Ein Arrangement mit Wladimir Putin, Respekt vor dem russischen Volk und Zurückhaltung in der Ukraine könnten es verhindern. «Wir sollten nicht dazu gezwungen werden können, Leute aufzunehmen, nur weil diese EU-Bürger sind» (Marine Le Pen). Recht so – der eigenen Identität jedes Landes wegen! Für die Schweiz wünsche ich mir Selbstbewusstsein , -vertrauen, Offenheit und Eigenständigkeit.

Politischen Eliten fehlt es oft an Selbstkritik, nicht am Stoff dafür!

*) Aus Phrasendreschmaschine.

Wir treffen uns künftig in einem veränderten Blog. Mehr später!

Frohe Weihnachten weihnachtsbaeume-0130.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversandund das Beste vom Guten fürs neue Jahr!

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  Adieu Kaywa und danke für den jahrelangen Service!
Veränderungen als Konstante:
Das neue Erscheinungsbild des Personalblogs wird künftig unter WordPress
Mit klarer Sicht. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“
zu finden sein. Der exakte Zeitpunkt kann noch nicht genannt werden.
Ebenfalls in neuer Aufmachung kommen:

  • www.finanzblog.ch oder www.finanzblog.com
  • www.libref.ch

 

 


Internationale Migration

Was Mahnkopf nennt, kommt bekannt vor!

Die mehrfach ausgesprochene politische Absicht, Nationalstaaten durch endlose Masseneinwanderung und Gewalt zu zerstören:

„(…) Die EU sollte ihr Bestes tun, um die “Homogenität” der Mitgliedsstaaten zu untergraben. Er rief die EU-Staaten auf, nicht mehr auf “hochqualifizierte” Migranten zu zielen, – und zwar mit dem Argument, dass “jeder die Freiheit haben soll, zu wählen, in welchem Land er arbeiten oder studieren will”! )“ Migrations-Chef der UN, Peter Sutherland

Hinweis: Der Express. Home of the Daily and Sunday Express berichtete am 11. Okt. 2008 über einen EU-Geheimplan.

Gekürzt: Über 50 Millionen Gastarbeiter aus Afrika für die EU war Gegenstand. Brüssels Ökonomen: Ausgleich der rückgängigen Geburten- und steigenden Sterberaten in der EU bis 2050 mit „genügend Menschen im erwerbsfähigen Alter für die Wirtschaft und die Steuereinnahmen“ mit umfassenden Rechten, Zugang zur Sozialhilfe bis hin zur Personenfreizügigkeit innerhalb der gesamten EU, Schaffung eines „blue Card“-Systems, ähnlich der amerikanischen Green Card, mit voller Integration und Rechtssicherheit! Dies erfordere den Bau von 25 Städten in der Grösse von Birmingham… Die afrikanische Regierungen sollten aufgefordert werden, Migration-Info-Zentren einzurichten um die Mobilität der Arbeitskräfte zwischen Afrika und der EU zu fördern und zu unterstützen.

Der Geheimplan wurde bisher nicht umgesetzt. Es bedeutet nicht, dass dies nicht noch auf irgend eine Art geschehen soll. Wichtig ist die Offenbarung der Denkweise dahinter. Es werden noch Herausforderungen zu überwinden sein. «Denn es müsste erst einmal gelingen, der aktuellen Arbeitslosigkeit zu begegnen. Die Prognosen der Weltbank sind ernüchternd. Es müssten vorerst einmal bis 2030 etwa zusätzliche 600 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden, nur um mit dem Bevölkerungswachstum mitzuhalten. Der Studie zufolge, die gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) angefertigt wurde, haben über 100 Millionen Menschen in den G20-Ländern keinen Arbeitsplatz. 447 Millionen weitere gelten als «working poor», («arme Beschäftigte», Verdienst weniger als zwei US-Dollar/Tag.» (aus 20 Minuten).

Zur Zeit werden etwa 36 Millionen „moderne Sklaven“ ausgemacht. In der EU sollen es 566’000, davon in Polen rund 72’000, in Ungarn 35’600 in Rumänien (!) 22’600 sein.  (DW). Zehntausende Wanderarbeiter aus Rumänien und Bulgarien leben und arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen allein in Deutschland. mehr bei Fokus

SRF berichtete: Pro Kopf hat die Schweiz seit 2012 mit Abstand am meisten dauerhafte Zuwanderer aufgenommen. mehr…

Der Ländervergleich Internationale Migration weist einen gravierenden Mangel auf! Mit Statistik etwas anderes aussagen oder salopp gesagt etwas schummeln („Traue keiner Statistik, die du nicht selber manipuliert hast“ – oder „Es gibt drei Lügen: Die Lüge, die gemeine Lüge und die Statistik“!).

Die EU brüstet sich, mit rund 500 Millionen Menschen der grösste Wirtschaftsraum der Welt zu sein. Deshalb interessiert auch, wie es um die Migration steht, etwa im Vergleich zu den USA! Die EU (28) erscheint in der Statistik nicht, dafür einige ausgewählte Länder. Man kann nicht ausscheiden, wie viele Menschen sich innerhalb der EU bewegen bzw. von ausserhalb  in die EU einwandern. Dabei wäre genau dies so wichtig zu wissen! Steckt Absicht dahinter?

Wenn die Gemeinschaft etwas erreichen will, tritt sie als solche auf und fordert von den Mitgliedern Zustimmung. Es gilt mit einer Sprache zu sprechen. Wollen andere etwas von der Gemeinschaft, dann sollen sich diese an die einzelnen Länder wenden. Figge und Mühle!

Aus der Statistik der EU-Länder ist hauptsächlich ein EU-internen Wanderungskreislauf zu erkennen! Müsste Brüssel erst einmal einen kräftigen Wink mit dem Zaunpfahl um die Problematik zu verstehen? Eine gleich starke Einwanderung in die EU wie in die Schweiz würde dort wohl zum Kollaps führen! Die Verhältnisse in Luxemburg sind kaum repräsentativ.

Im Vergleich: Die US-Bundesstaaten werden ebenso wenig in der „Migrationsstatistik“ dargestellt wie die Kantone der Schweiz oder die Bundesländer Deutschlands, was so weit einleuchtend ist. Die Schweiz als Ganzes wird aufgeführt, wie auch Deutschland (und andere, die intern aufgeteilt sind wie Österreich, Frankreich usw.).

In der Schweiz betrug der Ausländeranteil Ende 2013 23,8%. Der Anteil von ausländischen Personen mit Migrationshintergrund (Alter von 15 und mehr Jahren) betrug 34,8%. Man stelle sich eine EU vor, die solche Werte ausweisen würde! Die Menschen müssten demnach aus Asien, Afrika, Nord- und Südamerika, Australien und den europäischen Staaten ausserhalb der EU stammen. Wahrscheinlich müsste sich Brüssel mit einem Turm wie zu Babel befassen…! Alles Utopie? Überhaupt nicht, denn es steckt System dahinter, wie wir bereits wissen!

Die dauerhafte Aufnahme in die EU ist gering. Sie entspricht etwa dem Wert von Portugal!

 

Reden wir über gleich lange Spiesse. Die EU kennt diese Sprache. Im Steuerstreit forderte sie solche unter Androhung von schwarzen Listen…!

Die Schweiz hätte also erst dann ein Personenfreizügigkeitsproblem, wenn die EU gleich viele Personen %-ual zur Bevölkerung dauerhaft aufgenommen hätte. Eine einfache und wirksame Lösung! Bis es so weit wäre, hätten sich alle daran gewöhnt und es gäbe kaum noch etwas zu diskutieren.

In der EU müsste sich kaum jemand ängstigen. Die Schweiz braucht Fachkräfte aus dem Ausland, das ist unbestritten. Die tiefe Fertilität (z. Zt 1,52) und die Alterspyramide zeigen es.

Es genügt, die Einwanderung aus der EU zu bevorzugen. Dies liegt rein praktisch auf der Hand. Als Nichtmitglied der EU muss Raum für die Einwanderung aus allen anderen Staaten unbedingt offen bleiben. Ansonsten man eingeschränkt wäre und diskriminierend handeln würde.

Geht man von der Annahme aus, dass die nicht aufgeführten EU-Länder praktisch keine dauerhaften Aufenthalte auszuweisen haben (0.0%), ergibt sich ein EU-Durchschnitt der dauerhaften Aufnahme von 0,26% der Bevölkerung der gesamten EU! Für die Schweiz gelten 1,6%.

Daher: Schweiz: EU = 1,6 : 0,26 = 6,15! Wenn wir der EU den gleichen Wert wie für Portugal (0,3) geben, kommen wir immer noch auf 5,33, abgerundet 5,3 Es bedeutet, dass die Schweiz über 5x mehr Daueraufenthalte, bezogen auf die Bevölkerung als die EU ausweist (gibt man den nicht aufgeführten EU-Staaten den Wert von 0,1% inkl. RO und BG, ergibt sich immer noch ein Wert von 4,0!)!
Der Durchschnittswert der EU muss tief sein, weil mindestens Bulgarien und Rumänien ziemlich sicher negative Zahlen aufweisen! Wie es um die baltischen Staaten aussieht, kann hier nur angenommen werden!

OECD-Statistik: die Personenfreizügigkeit macht den hohen Wert der Schweiz aus. Die Anwendung von Artikel 18 des Freizügigkeitsabkommens ist gegeben. Dieser besagt, dass eine Vertragspartei dazu berechtigt ist, dem Gemischten Ausschuss einen Vorschlag bezüglich Anpassung des Abkommens zu unterbreiten. Als das Abkommen unterzeichnet wurde, hat kaum jemand das Ausmass richtig eingeschätzt. Der Bundesrat sprach von ca. 8000 Personen pro Jahr. Die Realität: fast um Faktor 10 höher!

Wenn es sich die EU einfach macht und zwar eine Unterbreitung von Vorschlägen zulässt, sich aber davon schleicht, indem sie einfach nicht darauf eingeht, dann hat diese Institution ein Glaubwürdigkeitsproblem. Sie übt sich in Grossmachtallüren, wo man sich an nichts zu halten müsse glaubt. Die Austrittsklause im Vertrag mit der EU muss als Ausweg in die Betrachtung einbezogen werden. Die Gefahr bei Anwendung kann man vernachlässigen, wie wir noch sehen werden (Schutz durch die WTO).

Was die Schweiz jetzt nicht braucht: Weicheier, die eine „weiche“ Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative anstreben. Und es braucht jetzt keine Schrotschüsse von Parteien, EU-Turbos und selbst ernannten EU-Strategen. Es braucht auch keine Profilierung mittels neuer Initiativen zur Neuauflage der MEI sowie keine vorgezogene Behandlung der Kroatienfrage u. dgl. Die Gruppe «Raus aus der Sackgasse» (RASA), hat das demokratische Recht, eine neue Initiative welche die Masseneinwanderungsinitiative wieder streichen will, zu lancieren. Ich finde es eine Zwängerei und ein Affront gegen das Volk.

Unsere Politiker, auffällig viele linke, kupfern gerne in Deutschland ab. Wir werden bestimmt keine marktkonforme Demokratie in dem Wege zu finden seien, „wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.“  (Angela Merkel).

Was müsste die Schweiz weiter tun, was braucht sie?

  • Vor allem braucht sie einen Bundesrat als Team. Die reine Bemühung darum ist zwar lobenswert, reicht aber bei weitem nicht!
  • Ebenso wichtig ist es, dass sich die Parteien und deren Präsidenten konkordanzfähig verhalten. Der Eindruck den sie hinterlassen lässt sie eher als Chaoten erscheinen.
  • Vor allem muss das Land nach aussen mit einer Sprache sprechen! Es bringt kaum viel, unbekannten Zielen mit erhöhten Anstrengungen begegnen zu wollen.  Ob so etwas unsere „obersten“ Politiker zustande bringen? Fragezeichen!
  • Für den Daueraufenthalt von Ausländern sind belegte Kenntnisse einer Landessprache (Goethe Institut) zwingend einzufordern. Das Europäische Sprachenportfolio ist ein geeignetes Mittel hiefür. Die Minimalanforderungen: Hilfskräfte A2/B1, Berufsleute auf Sekundarstufe: B1, auf Tertiärstufe: B2, höhere Funktionen/Berufe: C1/C2. Für die Integration von Nichtberufstätigen B1, Für Berufsleute, in deren Betrieben die englische Sprache angewendet wird, sofern das Englisch auf der entsprechenden Stufe nachgewiesen ist, mindestens B1 in einer Landessprache.
  • Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, bekommt lediglich eine Bewilligung für einen Kurzaufenthalt (max. 364 Tage), die max. zweimal verlängert werden kann. Wenn man dies für Stagiaires für max. 18 Monate so zu handhaben hatte, ist es nicht zu viel verlangt.

  • Kein Eintreten auf eine mögliche EU-Forderung betreffend Unionsbürgerschaft

  • Keine Abweichung beim Lohnschutz: Ausländische Unternehmungen, die in der Schweiz tätig sind (Entsendearbeiter), müssen die lokal ausgehandelten Arbeitsbedingungen und Lohnvereinbarungen (Tariflöhne) einhalten. Aushebelung durch den EuGH unbedingt verhindern!

  • Ausländische Firmen (speziell Baufirmen), die in der Schweiz Aufträge ausführen, müssen, wie in der Westschweiz praktiziert, eine Kaution hinterlegen (Sicherung von möglichen Nachzahlungen nach Verstössen gegen die schweizerischen Tariflöhne).

  • Missbräuche betreffend Migration in das Sozialsystem verhindern! Wer nach kurzer Zeit als Temporärmitarbeiter arbeitslos wird, darf nicht in das Sozialsystem abgeschoben werden. Die Vermittler haben nicht nur zu vermitteln, sondern qualitativ gutes Personal zu vermitteln! Man sollte sie verpflichten, arbeitslos gewordene Kandidaten erneut unterzubringen (sie haben diese schliesslich „in guten Treuen“ bestens empfohlen. Gelingt es ihnen nicht, haben sie falsch rekrutiert!  Hier benötigt es eine klare gesetzliche Regelung. Man kann nicht einfach Stellenlöcher stopfen, Honorare kassieren und sich aus dem Staub machen, die Leute ihrem Schicksal überlassen und nochmals kassieren! „Schwarze Schafe“ müssen aussortiert werden – am einfachsten mit Lizenzentzug um sie zur Raison zu bringen!

  • Vernetzung Migrationsbehörde, Sozialhilfe RAV (Reg.Arbeitsvermittlung)
  • Aufenthaltsbewilligung bekommt nur, wer genügend verdient. Danach erfordert es eine Kontrolle (AHV-Abrechnung), damit verhindert wird, dass nachträglich ein tieferer Lohn bezahlt wird.
  • Der Inländervorrang muss bei der Vergabe von Stellen bei vergleichbarer Qualifikation gelten. Die Arbeitgeber stehen in der Pflicht.

Das meiste hat Rudolf Strahm schon längst gefordert (Wie die Schweiz auf Druck der EU reagieren sollte). Er muss sich wie ein Rufer in der Wüste vorkommen!

Die Schweiz hat mit einer harten und konsequenten Haltung kaum viel zu verlieren, kann aber nachhaltig viel gewinnen! Wollen wir die direkte Demokratie und die Freiheit gefährden? Der massgebende Art. 2 der Bundesverfassung ist streng zu beachten. Er lautet: Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.

Die Schweiz ist vor Erpressung weitgehend geschützt (WTO)!

„(…) Sollten Hardliner in der EU auf die Idee kommen, im Falle einer Eskalation mit der Schweiz die bilateralen Abkommen ausser Kraft zu setzen, um den Druck zu erhöhen, könnten sie trotzdem keine protektionistischen Massnahmen gegen die Schweiz ergreifen. Die multilateralen WTO-Abkommen schützen seit 1995 vor solchen Handelssanktionen. 95  Prozent unseres Wirtschaftsverkehrs mit der EU sind durch solche multilaterale Abkommen abgesichert. …)“ Quelle

Die Schweiz muss sich vor dem EuGH schützen! Daher: keine institutionelle Bindung an die EU! Damit wird verhindert, dass es zu Justiz und Behördenwillkür führt. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg ist die höchste juristische Instanz der Europäischen Union. 28 Frauen und Männer, haben das letzte Wort über das europäische Recht. Es gibt keine höhere Instanz! Götter also, die eine entsprechende Macht auf sich vereinen! Dass sie mittlerweile in die Politik eingreifen hat sich herumgesprochen.

„(…) …zeigt, wie der EuGH durch autonome Erweiterungen von EU-Regeln letztlich die Rechte der prozesswilligen, finanzkräftigen Konzerne ausgeweitet und die Sozialrechte der EU-Bürger ausgehöhlt hat. Die Demokratie wird so durch die Richter ausgehebelt.
Die EU will die sogenannt «dynamische Rechtsentwicklung» des EuGH und eine automatische Rechtsanpassung. Die Befürworter und Verteidiger des Völkerrechts, zu denen ich mich immer zählte (Rudolf Strahm), sind herausgefordert. Sie müssen dieser Art der schleichenden Aushebelung der Demokratie durch Richter eine Absage erteilen. Völkerrechtsnormen muss man verteidigen und multilateral mittels demokratischer Beschlüsse weiterentwickeln, nicht durch Richter «dynamisieren».)“ Quelle

Das Mantra aus Brüssel: «Bei Prinzipien gibt es nie Verhandlungsspielraum.» Dogmatiker beherrschen die Szene! Haben sie Angst vor sich selbst oder befürchten sie Nachahmungsgelüste in EU-Staaten, die eh schon auf dem Tisch sind? Als Befehlsempfänger ist es schwierig, sich glaubwürdig zu profilieren. Wer erteilt die „Befehle“? Man wird den Eindruck nicht los, dass sie ennet dem grossen Wasser angesiedelt sind und/oder, dass international tätige Grosskonzerne das Sagen für sich reklamieren. Ich wiederhole aus Die EU ist zu keinen Gegenleistungen bereit:

[…] Wichtig ist es zu wissen, dass die EU-Kommission schon seit vielen Jahren nichts anderes ist als das ausführende Organ der global agierenden Grosskonzerne, die in Brüssel vorschreiben, was beschlossen wird. Da gibt es zunächst den „European Roundtable of Industrialists“ (ERT), in dem die 45 grössten europäischen Multis vereint sind. Sie sind die wichtigste Kraft bei der Umformung der europäischen Gesellschaft im Interesse der Industrie. Der ERT schreibt der Kommission vor, was sie zu tun hat. In dem kürzlich erschienenen Buch „Konzern Europa – die unkontrollierte Macht der Unternehmen“ haben die Autoren sehr gründlich die wahren Machtverhältnisse in Brüssel recherchiert. Sie schildern unter anderem, wie betroffen sie darüber sind, dass unter anderem  der ERT eine so einflussreiche Macht ausüben kann, ohne dass in den Medien darüber berichtet wird. In dem Buch wird Keith Richardson vom ERT zitiert: „Wir schrieben allen Regierungschefs einen formellen Brief mit dem Inhalt, wenn ihr euch auf dem Madrider Gipfel trefft, solltet ihr gefälligst ein für alle mal festhalten, dass die Währungsunion am durch den Maastrichter Vertrag festgelegten Tag mit den dort festgelegten Kriterien startet. Wir schrieben ihnen, wir forderten sie dazu auf und sie taten es.“
Diese und andere Industrieclubs mit ungebremster undemokratischer Einflussnahme formulieren selbst den Wortlaut der Gesetzes- oder Verordnungstexte für die EU-Kommission, die diese dann 1:1 übernimmt. Sie diktieren etwa seit 1980, was in der EU zu geschehen hat. Für die Feinarbeit gibt es das  European Centre for Infrastructure Studies (ECIS) (dt.: Europäisches Zentrum für Infrastrukturstudien) und die Association for the Monetary Union of Europe (dt.: Die Vereinigung für die europäische Währungsunion). Während der ERT für die strategische Ausrichtung der EU-Entwicklung zuständig ist, sorgt die Union for Industrial and Employers Confederation of Europe (UNICE), neu Businesseurope (dt. europäischer Arbeitgeberverband) für die Details der Gesetzgebung. BUSINESSEUROPE kann über Nacht bis 1000 hochkarätige Experten aus allen benötigten Fachgebieten mobilisieren. mehr>
Das mächtigste Einflussgremium, das in Brüssel massivsten Druck auf die EU-Kommission ausübt, ist die AmCham. In ihr sind die US-Multis zusammengeschlossen. Sie repräsentiert 350 Milliarden Dollar in Westeuropa.[…]
Quelle: Hans- Joachim Ehlers: EU verbietet Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel. in: Raum & Zeit, Nr. 117 /2002.S. 49-58. S50.

Und von ennet dem grossen Wasser? DWN:

 „(…) Die Amerikaner wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen und drängen die EU auf ihre Mitwirkung. Die neue Begründung: Wenn die „Separatisten“ die Gewalt in der Ostukraine nicht einstellen, muss Moskau härter bestraft werden. …)“ mehr =>
„Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne„, Koheleth
GDN – Erstmals haben die USA öffentlich zugegeben, die EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen zu haben. Der US-Vizepräsident Joe Biden gab in einer Rede zu, dass Obama höchstpersönlich darauf bestanden habe. Zudem musste die EU einen wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehmen. mehr =>

Die Schweiz hat Erfahrung damit, dass sie von den USA erpresst wird. Facta (NZZ) lässt grüssen! Oder: Holocaust-Gelder Wo sind die Millionen hin? (Beobachter).

Schon José Manuel Barroso griff plump zur Erpressungskeule! => EU-Beitritt oder Embargo! – Barroso droht der Schweiz

Die EU steht den USA in Sachen Erpressung kaum hinten an, besonders wenn sie versteckte Absichten hat: Sanktionen gegen Russland: EU erpresst Serbien

Die „Bilateralen mit der EU“ würden  akut gefährdet bleiben, so ein Tenor. Grund sei die im Februar angenommene Masseneinwanderungs-Initiative. Sie widerspricht dem Prinzip der Personenfreizügigkeit. Und daran lässt die EU nicht rütteln, wie EU-Kommissar Hahn erneut betonte. Ob man mit Drohgebärden nachhaltig Ziele erreichen kann, darf jedermann hinterfragen.

EU: Artikel 67(ex-Artikel 61 EGV und ex-Artikel 29 EUV) (1) «Die Union bildet einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, in dem die Grundrechte und die verschiedenen Rechtsordnungen und -traditionen der Mitgliedstaaten geachtet werden» – ist die Schweiz eine Ausnahme?

Wie weit her ist es mit einem Vertragspartner, dessen «Kommissionspräsident (JCJ) seinen Zwergstaat während Jahrzehnten zu einem milliardenschweren europäischen Steuerdieb hochregiert hat» und der heute sagt: «Ich bin kein Freund des Grosskapitals.»? Wie soll mit eben diesem Partner umgegangen werden, der einmal gefasste Beschlüsse ständig wieder in Frage stellt und der emsig als Totengräber dem spärlichen europäischen Demokratie-Rest Schaufel für Schaufel die letzte Ruhe herbeisehnt? Glaubwürdigkeit ist von anderer Beschaffenheit!

Hier gilt noch Treu und Glauben. Hier kann man noch mündlich Verträge abschliessen. Bauern beenden Kauf und Verkauf ihrer Tiere per Handschlag. Das setzt etwas voraus!

Was nützen Verträge, wenn man damit über den Tisch gezogen wird?

«Das Volk besitzt ein äusserst differenziertes Urteilsvermögen. Es entscheidet oft weitsichtiger und verantwortungsbewusster als die Elite.» Es denkt langfristig – ist nicht auf  Ansehen bedacht und braucht sich nicht um den nächsten Wahltermin zu bemühen. Daher:

Art. 121a (neu) Steuerung der Zuwanderung
1 Die Schweiz steuert die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig.

Damit wird die Gefahr der Unterwanderung eingedämmt, die Untergrabung der “Homogenität” des Staates unterbunden, und die bereits erwähnte Zerstörung des Nationalstaates durch endlose Masseneinwanderung und Gewalt zu zerstören verhindert.

Art. 54 Auswärtige Angelegenheiten 1 Die auswärtigen Angelegenheiten sind Sache des Bundes.2 Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Das Volk hätte der PFZ nie zugestimmt, wenn das Ausmass realistisch eingeschätzt oder durch den Bundesrat realistisch dargestellt worden wäre. Es hätte sich auch nicht darauf eingelassen, wenn die wahren Absichten hinter dem freien Personenverkehr offen gelegen hätten. So aber haben wir eine neue Situation. Art. 9 der Bundesverfassung sagt: „Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden“. Umfassende Information ist da eingeschlossen!

Der Preis dafür ist hoch! Ist er es oder wird es nur suggeriert? Ist es etwa abwegig, im Extremfall den Vertrag über die Personenfreizügigkeit ohne oder mit Guillotine (Kündigung der „Bilateralen“) mit der EU oder durch diese zu beenden? Der Preis muss es uns wert sein! Dieser ist wegen des Schutzes durch die WTO kaum gravierend! Die EU ist nach wie vor ein Experiment, dessen Ausgang niemand kennt. Es wird versucht, die vielen Kulturen via Institutionen und via Gesetz zusammen zu bringen. Ob eine durch die „Hintertür“ erzwungene Einigkeit (Manipulation, Gängelei) besser als eine freiwillige ist? Die Frage müssen die Mächtigen der EU beantworten. Sie werden es kaum tun, die Zerstrittenheit ist zu gross und der Grössenwahn ebenfalls. Frankreich und Italien gegen Deutschland, das „gerettete“ Griechenland (die europäischen Banken!) als bodenloses Fass, die „Investition“ in eine bankrotte Ukraine, die hohe Arbeitslosigkeit, die Verknurrung der EU-Bürger für die Haftung für Autobahnen und Atomkraftwerke (Juncker), die Aussaugung der Sparer, Versicherer und Rentenkassen durch die Noten- und Zentralbanken sind Anzeichen genug dafür, dass der „Kamin nicht zieht“! Der Elite- und Lobbyclub in Brüssel lässt Milliarden für Banken-Rettungen grenzübergreifend fliessen. Die Zuwanderer lassen sie mittels dichten Schotten im Regen stehen. Aber der Schweiz muten sie noch mehr Zuwanderer zu! DWN geht mit der „EU-Fehlkonstruktion“ hart ins Gericht!

Falls es nicht möglich ist, mit der EU einig zu werden, müssten eben kreativ vorgegangen werden. Ich denke an erhöhte Anforderungen an die einzelnen Personen wie:  Vorlage von lückenlosen und notariell beglaubigten Ausbildungs- und Erfahrungsnachweise, Diplome und Ausbildungsabschlüsse (Fächer, Stunden, Noten, Credits) durch die Ausbildungsstätte beglaubigt und notariell bestätigt, ebenso, dass der Besuch der Ausbildung korrekt verlaufen ist und die Absenzen im Rahmen lagen, die Diplomerteilung wäre von der dafür zuständigen Bildungsstätte ebenfalls beglaubigt zu bestätigen, zwingende Kenntnisse einer Landessprache wie bereits erwähnt, Überprüfung auf kriminellen und terroristischen Hintergrund, Erteilung einer AHV-Nummer nach Bedürfnissen und Verfassungsauftrag. Wenn immer die geforderten Unterlagen nicht vollständig sind, Bedingungen nicht erfüllt sind oder die nötigen Unterschriften nicht vorhanden sind, zurückweisen, bis alles korrekt vorliegt. Die Arbeitsämter wissen, wovon die Rede ist! – non tariff barrires eben! Sollte es Proteste hageln, würde die Diplomatie  erklären, dass alles in bester Ordnung ist, dass die Vereinbarungen eingehalten werden und selbstverständlich würde die Personenfreizügigkeit respektiert. Es wären dann so etwas wie „italienische Verhältnisse“ mit denen sich die EU gut auskennt und sich entsprechend arrangiert hat. Die schwarzen Listen Italiens, auf denen die Schweiz fungiert beweisen es. Und in Sachen Handelshemmnisse kennt man sich in Brüssel ebenfalls gut aus (aktuell: Nahrungsmittelprodukte – das SECO bemühe sich – und hat Mühen, bzw. bis dato nichts erreicht!). Die Möglichkeiten zu steuern sind fast grenzenlos! Die Schweiz müsste es den anderen lediglich gleich tun.

Ein konstruktives Nebeneinander anstatt Beharren auf einer Ideologie und einem neoliberalen Dogma («Bei Prinzipien gibt es nie Verhandlungsspielraum.») setzt einen vernünftigen Dialog voraus. Ideologen und Dogmatiker haben Gemeinsames mit Fundamentalisten: Sie sind bekannt dafür, dass ihnen Toleranz und Dialog abgehen weil sie sich an die Macht klammern.

Finanzblog: Falls es Ihnen langweilig sein sollte …

 


Genau hingeschaut