Kategorie-Archiv: 34 Gut zu wissen

Vorsicht vor dem lieben Nachbar

Die im Folgenden beschriebene Spezie stellt zum Glück nicht die Mehrheit dar. Diese besteht nämlich aus bodenständigen Realisten, die kritikfähig, tolerant und letztlich verbindend wirken. Ihre Kompromissbereitschaft fördert ein nachbarschaftliches gutes Einvernehmen. Dies ermuntert, das Ganze sportlich anzugehen.

Vorsicht bei Gesprächen, Feind hört mit!

Vorsicht bei Gesprächen, Feind hört mit – Bild: deutsche digitale bibliothek

Hatten wir doch schon! Ob es heute auch noch gilt? Wie es scheint haben einige noch gar nichts gelernt!

Wir wissen, dass unsere Mails gelesen werden. Und wir wissen, dass es zwei Kategorien von Firmen gibt, die schon gehackt wurden: Jene die es wissen und die anderen die es noch nicht wissen!

Die Fichenaffaire ist schon eine Weile passé. Doch sie flammt wieder auf. Einfacher Grund: Terrorismus! Im privaten Bereich ist allerdings Vieles möglich, denn die Gesetze reichen nicht in alle Winkel und Ecken, was an sich gut ist. Etwas anderes ist es, diese kleinen Freiräume auf Kosten anderer zu missbrauchen.

Handelt es sich um Plutokratie – Diktatur des Geldsackes? Schwer zu sagen, im weitesten Sinn ja. In der näheren Umgebung sieht es anders aus:

Wir kennen auch das Johari Fenster

 Im wesentlichen beschreibt es vier Zustände mit denen man eine Matrix bilden kann:

  • den Anderen bekannt

  • den Anderen unbekannt

  • dem Ich bekannt

  • dem Ich unbekannt

In der Matrix heissen die vier Zustände:

  • Unbewusstes (dem Ich und den anderen unbekannt)

  • Selbstblindheit (dem Ich unbekannt, den anderen bekannt)

  • Fassade (dem Ich bekannt, den anderen unbekannt)

  • Arena (den anderen und dem Ich bekannt)

Eben, andere wissen mehr über dich, als du selbst! Der Tratsch ist wichtiger als die Wahrheit, wenn es nur den Gwunder stillt und so etwas wie eine Scheinmacht aufkommt. Man mag es gut finden, dass die „geheimen Botschaften“ relativ schnell die Runde machen. Bei jeder weiteren Person wird die Botschaft etwas verfälscht. Am Ende der Übung steht der Output 180 Grad zum Input. Aber jede Person ist im Besitz der „Wahrheit“, von der es mindestns drei gibt: Meine, deine und die richtige. Dass sich die auf die Runde geschickte Tratschbotschaft bei jeder weiteren Station verändert (im Guten oder im Gegenteil), wurde schon oft geübt. Daher kommt es nicht von ungefähr, wenn behauptet wird, dass man vom Hörensagen das Lügen erlernt.

Voyeuere lauern Dir auf. Sie stecken ihre Nase in alles, was sich ihnen anbietet. Sie grabschen in Deiner Privatsphäre herum, mehr als Dir lieb sein kann. Sie interessieren sich für alles, selbst woher du dein Geld beziehst um das warme Wasser für eine Suppe zu erstehen. „Wenn ich über meine Dachlucke in der Wohnung die nackte Nachbarin sehe, schaue ich einfach weg!“ – wie kann er denn wissen, dass…!?

Am Handy wird gelegentlich die Lautstärke etwas grösser. Eine Gelegenheit für Schnüffler!

Spione“ in Form von versteckter Kamera hinter halb offenen Storen überwachen die Bewegung anderer.

Horchposten finden sich hinter scheinbar geschlossenen Fenstern und Türen und in allen möglichen Ritzen bis hin zu Lichtschächten mit offenen Fenstern. Dort muss es besonders angenehm sein um wartend auf einen Happen an Information zu erhalten der sofort im Fantasiemosaik zugeordnet wird obwohl nur Brocken eines zufällig zustande gekommenes Gespräches verstanden wurden. Die Interpretationswut und die Projektionsfähigkeit kennt keine Grenzen. Ein Barstuhl würde das Abhorchen in unbequemer Lage etwas erleichtern… 🙂

Provokateure suchen auf perfide Art den Streit, versuchen aber, mittels Intrigen im Hintergrund zu bleiben. kommt ihnen jemand auf die Schliche, begeben sie sich sofort in die Opferrolle. Ach diese Durchsichtigkeit! Mit dem Rückzug in die Opferrolle werden andere zu Tätern. Gelingt diese Masche nicht geht’s ans Handfeste. Im Extrenfall werden beobachtete Tätlichkeiten verschwiegen, wenn der Übeltäter dem Beobachtenden zu nahe steht. Man nimmt dem Opfer die Möglichkeit die rechtliche Grundlage um sich zu wehren, weil er keinen Zeugen bringen kann…! Gulag hoch drei!

Kahle, gegenüberliegende Häuserfronten leiten den Schall um: willkommene „Einrichtung“ für Horcher! Daher: Sprich leise, denn die Wände haben Ohren!

Das Tun der der Wühlmäuse:

  • Sie interpretieren das Gehörte und Gesehene falsch, geben das was ihnen dient hinter vorgehaltener Hand an andere weiter. Daraus resultiert die erwartete „Stimmung“. Das Ganze wird so lange verdreht, bis sogar ihr Gegenteil verkehrt ist.
  • Sie „informieren“ andere, aber nicht alle, im Einzelabrieb. Jeder bekommt scheibchenweise zu hören, was für ihn oder sie zugeschnitten ist. Am Schluss stellen sie sich auf den Standpunkt, man hätte es „allen“ gesagt. Die gezielt Ausgenommenen werden nicht erwähnt. DDR (oder Polen) im Quadrat!
  • Sie spulen dir Tritt für Tritt nach und hörcheln dich über dein Tun und die Absichten aus, begleitet von hinterlistigen Bemerkungen mit einem Lächeln im Gesicht. Sobald sie genug wissen, kommen sie nicht mehr… Ausser sie finden einen neuen Grund! Und das ist keine Rarität!
  • Sie monieren Vertrauen, säen aber Misstrauen – dafür lügen sie dir eiskalt ins Gesicht.
  • Sie beobachten dich , dauernd = > je mehr Zeit ein Nachbar hat, dich zu beobachten, desto eher wird er etwas finden, was ihn stört. Am Ende des Tages vergönnen sie dir sogar das Zahnweh und das Schwarze unter den Fingernägeln wenn du von der Gartenarbeit kommst…
  • Materialbeschädigung, Parkplatz mit Müllsack versperren usw. sind klare Anzeichen eines Missetäters.
  • Sie prangern unbeherrschte Streitkultur an, beherrschen diese jedoch umso weniger. Dafür verweigern sie sich dem Gespräch – wer das Gespräch nicht sucht, verliert!
  • Sie „paaren“ sich bedeckt um mit gemeinsamer Stärke gegen andere vor zu gehen.
  • Die Entwicklung führt zwangsläufig zu Mobbing. Wenn es „gut geht“ haben sie ihre Technik über Jahre auf Kosten ihres Arbeitgebers verfeinert. Falls es sich um Staatsdiener handelt bezahlt der Steuerzahler dafür. Im anderen Fall bezahlt es der Steuerzahler über das Produkt.

Und nun?

  • „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ (Schiller)
  • Einzelne werden nicht mehr gegrüsst. Sie werden ausgeschlossen! Selbst „klärende Gespräche“ werden zum Vorneherein ausgeschlagen.
  • Es wird der Volkssport „Mobbing“ betrieben, als handle es sich um „Eile mit Weile“!
  • Ich habe es schon immer gewusst!“ – Kommen Neue ins Quartier, werden Eingesessenen vor den Neuen gewarnt. Wenn die kommen, ist es aus mit dem Frieden im Quartier. Die haben nämlich eh schon mit allen Krach! Vorsorglich wird dies nicht in Anwesenheit aller gesagt!
  • Als „Eingesessener“ geniesst er mit Gleichgesinnten Stärke gegenüber „eingewanderten“ Neulingen. Die sollten erst einmal ihre Gosche zu hallten! Wo sind wir denn eigentlich? Da könnte jeder Dahergelaufene kommen und tun als ob!
  • Es wird mit dem Feuer gespielt und Verwirrung gestiftet. Sie hoffen, dass der Feuerstifter im Hintergrund verschwindet. Leider für ihn: Der Feuerstifter ist bekannt und wird es bleiben. Der Brandgeruch, die Schmauchspuren quasi haften an! Es stinkt in den Himmel! Mani Matter spielt hier nicht!

I han es Zündhölzli azündt Songtext

I han es Zündhölzli azündt
Und das het e Flamme gäh
Und i ha für d’Zigarette
Welle Füür vom Hölzli näh
Aber s’Hölzli isch dervo-
Gspickt und uf e Deppich cho
Und es hätt no fasch es Loch in Deppich gäh dervo
Ja me weis was cha passiere
We me nit ufpasst mit Füür
Und für d’Gluet and‘ Zigarette
Isch e Deppich doch denn z’tüür
Und vom Deppich hätt o Grus
Chönne s’Füür is ganze Hus
Und wär weis, was da nit no wär worde drus
S’hätt e Brand gäh im Quartier
Und s’hätti d’Füürwehr müesse cho
Hätti ghornet i de Strasse
Und dr Schluuch vom Wage gno
Und sie hätte Wasser gsprützt
Und das hätti glych nüt gnützt
Und die ganzi Stadt hätt brönnt, es hätt si nüt meh gschützt
Und d’Lüt wären umenandgsprunge
I dr Angscht um Hab und Guet
Hätte gmeint s’heig eine Füür gleit
Hätte d’Sturmgwehr gno ir Wuet
Alls hätt‘ brielet: Wär isch tschuld?
Ds ganze Land in eim Tumult
Dass me gschosse hätt uf d’Bundesrät am Rednerpult
D’UNO hätt interveniert
Und d’UNO-Gägner sofort o
Für ir’d Schwyz dr Fride z’rette
Wäre beid mit Panzer cho
S’hätt sech usdehnt nad inah uf Europa, Afrika
S’hätt e Wältchrieg gäh und d’Mönschheit wär jitz nümme da
Ja I han es Zündhölzli azündt
Und das het e Flamme gäh
Und i ha für d’Zigarette
Welle Füür vom Hölzli näh
Aber ds Hölzli isch dervo-
Gspickt und uf de Deppich cho –
Gottseidank dass i’s vom Deppich wider furt ha gno.

Wäre eine Chropfleerètè angesagt, sie käme nicht zustande. Die Rechthaber und Alleswisser verlangen ein Nachgeben aller – ausser ihrer selbst. Arme Tröpfe. Sie gehen u.a. fleissig in die Kirche und praktizieren Nächstenliebe auf ihre Art. Falls sie das schlechte Gewissen plagt: es gibt Abhilfe. Sie gehen in den Beichtstuhl und drücken den „Reset.Knopf“! Nach der Absolution können sie wieder bei „Null“ anfangen, weiter mobben, Reset drücken, mobben, Resert… Es beisst sich in den Schwanz. Hoffentlich wird das verdrängte Gewissen nicht pathologisch – sonst gute Nacht!

Jene Sorte, die sich vom Glauben losgelöst hat, oder aus anderen Gründen der Kirche den Rücken zeigt, ob einfach aus Protest um des Protestes Willen oder wegen der eingesparten Kirchensteuer sei dahin gestellt. Immerhin hat sie sich von der Möglichkeit der Benutzung eines bequemen „Resetschalters“ losgesagt, was die Gefahr eines sich bildenden pathologischen Gewissens drastisch erhöht.

Wenn es keine entspannte und keine vertrauensvolle Übereinstimmung geben kann, kann man nur versuchen, Verständnis aufzubringen um die Situation sachgerecht beurteilen und angehen zu können. Wenn man trotz Verständnis zum Schluss kommen muss, dass keine vertrauliche Beziehung möglich ist, dann muss sie realistisch und zweckmässig behandelt werden: entschieden zum geeigneten Zeitpunkt handeln.

Die Konfliktursache: Es ist verletzend oder geradezu beleidigend, wie betreffende Personen mit ihrem übersteigerten Geltungsanspruch die Überlegenen spielen und sich eigensinnig und respektlos wichtig tun. Sie versuchen zu dominieren und um Recht zu haben. Dabei haben sie es nötig, Anerkennung zu finden und bestätigt zu werden.

Trifft dies zu ist es am ratsam, „Die Güggel auf dem Misthaufen krähen zu lassen auf den sie sich stellen“ und seine Eigenständigkeit zu bewahren. Es bringt nichts, von ihnen angemessenen Respekt, eine ehrliche Anerkennung oder Rücksicht zu erwarten. Es gilt konsequent die eigenen Forderungen zu stellen.

Fehlt es  an der empfindsamen, kultivierten Feingefühl und mangelt es an empfindsamer Sensibiltät und an ästhetisch kultiviertem Feingefühl und fehlt es an feinfühligem Interesse und an fein fühlender Übereinstimmung, oder kurz: „Es fehlt an gleicher Wellenlänge“. Wenn es trotz aufgebrachtem Verständnis zu keiner Übersinstimmung führen kann, bleibt nichts anderes überig, als die Eigenart des anderen anzuerkennen, aber das Bestreben nach einer harmonischen Übereinstimmung muss aufgegeben werden.

Selbstsüchtige und Narzisten kann man nicht Durch Entgegekommen und Nachgeben zu ihrem Glück zwingen!

Allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig! 🙂

Sollte sich jemand selbst erkennen, bringt es ihm oder ihr wenig, die beleidigte Leberwurst zu spielen (Bild: odh)


Innovation – die

Innovation heisst wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung

Oberbegriffe: Veränderung

Unterbegriffe: Kosteninnovation, Produktinnovation, Verfahrensinnovation, offene Innovation, Openinnovation

Synonyme: Neuerung

Für Praktiker: Innovation ist, wenn der Hammer durch einen anderen Hammer ersetzt wird, z. B. durch einen „Stealth-Hammer“

„Stealth-Hammer“ 🙂

Mit Innovationen hängt auch das Patentwesen und das Patentrecht zusammen.

Die Menschen haben es schon immer verstanden, Kreativität zu zerstören.

Wer alte, bereits zugelassene Medikamente rezykliert und für andere Zwecke einsetzt, wird von der Preisestaltung überrascht. Die bereits zugelassenen Medikamente mit inzwischen sehr tiefem Preis, werden neu evaluiert und ohne dass neue Forschung an den Medis etwas ändert kann es sein, dass die Preise explodieren. Faktor 10 oder so!

„(…)Trotz diesem erfreulichen Ergebnis ist die weitere Zukunft von Nelfinavir als Myelom-Medikament ungewiss. Das Grundproblem hänge mit der Art und Weise zusammen, wie Medikamente entwickelt und zugelassen werden, sagt Driessen. Das System verlange nach so grossen Investitionen, dass es heute praktisch nur noch von der Pharmaindustrie bedient werden könne – und diese habe an einer Substanz mit abgelaufenem Patentschutz kein Interesse…)“

Arzneimittelentwicklung: Ein zweiter Frühling für Medikamente – NZZ …

Open Innovation und Patente vom Anwalt erklärt!

Ähnliches Foto
Quelle

Solange alles bezahlt wird…! Schraubenzieher von der Pharmaindustrie hergestellt, wären unbezahlbar! Man stelle sich vor, jemand würde einem Schraubenzieher die Kanten abschleifen und diese polieren, damit man Dichtungsringe ohne zu zu beschädigen aus den Nuten ziehen könnte… was man, seit es Gummidichtungen zu ersetzen gibt, kann -ohne dass deswegen Schraubenzieher teurer geworden wären!

 


Neue Religionen

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft missen wird“

Mark Twain

Eine Religion, die das individuelle Gottesbild zerstört und den Menschen ihr eigenes aufdrängt, hat keine Zukunft! Es gibt welche, die wohl ihr Machtgebaren im Einflussgebiet etwas länger aufrecht erhalten vermögen. Allerdings ändert nichts daran, dass ihr Einfluss schwindet.

Leere Kirchen sind deutliche Zeichen genug. Und: «Die Kirchen tun seit Jahren alles dafür, dass die Leute gehen» Q

Warum überlebte die Schweiz? Und warum die Katholische Kirche? Sie retteten sich über die Zeit, weil sie sich stets anzupassen verstanden. Sie erfanden sich immer wieder neu.

Eine Schweiz, die sich einer EU unterwirft ist tot! Die Schweiz muss sich neu erfinden, will sie echt und nicht nur auf dem Papier überleben.

Die Sowjetunion hat es vorgelebt: Die Menschen und selbst die Führungseliten glaubten nicht mehr an ihre Ideale. Das „Reich“ fiel in den 1980er-Jahren auseinander! Das tausendjährige Reich dauerte zum grossen Glück nur dreizehn Jahre. Die Ideologie wurde nicht mehr gemeinsam getragen – der Wahnsinnige fiel ab der Rampe. Was das heisst, erlebte ein Mitarbeiter einer Sprengstofffabrik nicht mehr, als seine mit Nitroglycerin gefüllte Flasche samt Transportrolli von der Rampe fiel. Viel schneller kann ein Mensch wohl kaum pulverisiert werden. Ob die andere Seite auf einen so plötzlichen Übertritt vorbereitet ist?

Wer überleben will, muss an seine Ideale glauben und gleichzeitig flexibel sein“ (Yuval Harari). Will die Katholische Kirche überleben, muss sich erneut neu erfinden! Ein Ritt auf der Rasierklinge!

Die Christen glauben an die Auferstehung nach dem Tod. Die Katholische Kirche verspricht an Ostern das ewige Leben gegen Glauben. Eine win-win- Situation für den Verführten, wie den Verführer.

Im Judentum ist der Fokus auf das Leben und die dabei erfahrene Verbundenheit zu Gott gerichtet.

Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod, in der Hoffnung darauf, dann in Gottes Nähe zu sein. Der Tod wird als Übertritt in eine andere Ebene des Lebens angesehen. „Das Credo des Islam ist Gottesknechtschaft und absolute Intoleranz gegen Nicht- und Andersgläubige.“ Q; Die Wohlfühlromantiker unter den westlichen Politikern haben es noch nicht realisiert!Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa - Gehirnwäsche an Kindern

Ein Staatsoberhaupt als subversiver Wühler im christlichen Europa – Gehirnwäsche an Kindern

Subversive Akteure des Islam berieseln Kinder in den christlichen EU-Staaten und in der Schweiz… so lange man sich wohl fühlt…! Der auf dem Bild abgebildete Akteur ist offenbar auch ein Grüner!?

Buddhismus und Hinduismushaben sehr ähnliche Vorstellungen. Das liegt vermutlich daran, dass der Buddhismus aus dem Hinduismus entstanden ist. Beide Religionen gehen davon aus, dass das Leben nicht durch Geburt und Tod beschränkt ist, sondern aus einer Reihe von Wiedergeburten (Reinkarnationen) besteht. Entscheidend für die Wiedergeburt ist das Karma, das man im früheren Leben erworben hat, also die Summe aus positiven und negativen Taten..

Die neuen Religionsstifter heissen Facebook, Google, Apple, Microsoft… Sie verkünden Glück, Wohlstand, Gerechtigkeit und Paradies nicht erst im Nirwana sondern noch in diesem Leben! Ihr Rezept: eine Universalreligion – eine Technoreligion. Die grosse Gefahr: Die Bodenhaftung geht zu Gunsten einer selbst geschaffenen virtuellen Welt (Träumerei) verloren.

Allen Religionen, ausser dem Buddhismus vielleicht, ist Erlangung von Macht zentral. Alle tun sich aber damit schwer, das versprochene Glück einzulösen. Die ursprünglichen Ideale wurden zu Ideologien umgekrempelt. Die Anzeichen: Fundamentalismus, Intoleranz, Dogmatismus, Durchsetzung der eigenen Absichten – alles Mittel zum Zweck. Der Zweck des Tuns: Macht und Einfluss. Selbst Mark Zuckerberg, geb.14. Mai 1984, spielt mit der Macht und dem Einfluss: mit 31 Jahren besitzt er ein Vermögen von 35.7 Milliarden USD (2015)

Ergänzend zum Thema: hier.


Freiheit in Gefahr

„(…) Es sind nur zwei Dinge unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Allerdings bin ich mir bei Ersterem nicht ganz sicher. )“ Albert Einstein

Zwischen Demokratie und „Demokratie“ gibt es grosse Unterschiede bis hin zu Demokratur (Amalgamierung) und Diktatur!  Verwendet wurde das Schlagwort unter anderem von Rudolf Augstein, der es 1993 in einem Interview mit der Zeitschrift Stern gebrauchte:

„(… )Ich habe doch wesentlich mitgewirkt, der Demokratur der beiden Herren Adenauer und Strauss ein Ende zu machen …“)

Die reine direkte Demokratie gibt es in keinem Staat.
Stark ausgeprägte Elemente einer direkten Demokratie kennt die Schweiz. => Das politische System der Schweiz – Vimentis. Die Schweizer Gemeinden, Kantone und der Schweizer Staat bekennen sich zur halbdirekten Demokratie.
Direktdemokratische Elemente kennt Österreich -> Direkte Demokratie auf Bundesebene.
Einer Studie zufolge denken mehr als 60 Prozent der Bürger, dass in Deutschland keine echte Demokratie herrscht. => Studie: Mehr als 60 Prozent bezweifeln Demokratie in Deutschland
USA: Schweizer Fernsehen: «Die USA sind nur noch dem Namen nach eine Demokratie»
DWN: Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in aussenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen. => Das politische System der USA. In den USA gilt die Gewaltentrennung. Trotzdem sind im Durcheinandertal der US-Justiz sind zwar alle gleich, nur die Amerikaner sind eben etwas gleicher. =>WW,  Wahnsinn regiert die USA!
Die EU ist eine zentralisierungsfreundliches Gebilde mit entsprechender Subsidiarität. Sie will Aufgaben schon dann übernehmen, wenn sie es besser kann als die Einzelstaaten, wobei das „besser“ durch sie selber definiert wird. Die Europäische Union leidet unter einem gravierenden (gesamt)demokratischen Defizit . Ihre Organe treffen weitreichende Entscheidungen, die für die Unionsbürger (unmittelbar oder mittelbar) verbindlich sind. Diese Organe sind nicht nach dem demokratischen Elementargrundsatz „one man one vote“ bestellt sind. Der Unionsbürger hat in Sachfragen nichts zu sagen. Die Mächtigen wollen daran nichts ändern. Ein Beispiel: In einem Leseraum der US-Botschaft in Berlin liegen seit einigen Tagen die amerikanischen Dokumente zum TTIP aus. Zutritt erhalten jedoch nur von der Bundesregierung autorisierte Personen. Ein Zugang für Abgeordnete des Bundestags sei „derzeit nicht vorgesehen“, teilt die US-Botschaft mit. Quelle.

Das Beispiel zeigt auf, dass die EU von den USA ferngesteuert wird. Die USA befehlen der EU, dass Griechenland den Euro behalten muss und das Diktat zu den Russlandsanktionen kommt aus der gleichen Küche – ohne Rücksicht auf Verluste der Arbeitnehmer und der Unternehmen in der EU und Europa sowie der Nachhaltigkeit.

Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt
Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt (Bild: von hier)

Die Geldpolitik der EU wird jener der USA angeglichen – schön unterwürfig gegenüber Big Brother. Ebendiese USA drängen die EU, die Griechenlandkrise zu beenden. Es war eine US-amerikanische Bank, die Griechenland zeigte, wie mit kreativer Buchhaltung die Bedingungen zum Eurobeitritt erfüllt werden konnte. Und letztlich ist es die amerikanische Politik im Nahen Osten, die Europa den grossen Flüchtlingsstrom beschert. Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.  Die globaler Wertschöpfung wird von US-amerikanischen Grossunternehmen angetrieben – und sie saugen die übrige Welt aus

Um auf die Schweizer Banken einzuhämmern, waren alle Mittel recht. Nun geht es um Luxemburg und dessen Steuerpraxis mit internationalen Konzernen. Jean Claude Juncker hat als Premierminister Luxemburg zu einem der grössten Finanzplätze und zum Standort für Steuersparmodelle gemacht. Nun wehrt er sich gegen die Aufklärung der Steuerprivilegien. Sein Vize Schulz unterstützt ihn dabei mit Kräften. – Vom Geldadel zum Filzadel! Mehr bei DWN. Generell sind die Diktaturen im Vormarsch! Russland nimmt diktatorische Züge an. Experten“ weisen gern darauf hin, dass demokratische Werte mit dem russischen Nationalcharakter nicht zu vereinbaren seien.  „(…) Oft werde das Land mit seinem Präsidenten Wladimir Putin als autoritäres System abgetan, wenn nicht gar als Diktatur, sagt Hill im Gespräch mit dem Abendblatt. „Doch Putin ist kein Diktator. Und in vielerlei Hinsicht ist Russland tatsächlich eine Demokratie. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen gibt es Wahlen. Und die russischen Wähler haben sehr genaue Vorstellungen, was sie wollen und wen sie wählen.“ Der zweite Grund sei der hohe Stellenwert der öffentlichen Meinung. ..)“ (Hamburger Abendblatt).

„Am Beginn jedes grossen Vermögens steht ein grosses Verbrechen“ Geld (Kapital) regiert (beherrscht) die Welt. Wer interessiert beobachtet sieht dies klar. „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“ (Henry Ford zugeschrieben)
Die Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?  „(…) Das Geld hat vorher noch gar nicht existiert. Es ist ein Buchungssatz: Forderung an Verbindlichkeit. Und beide Male an denselben Menschen, den Kreditnehmer. Und das ist – ich bin ja Rechnungswesen-Professor – ziemlich pervers. Denn die Bank hat eine Forderung, die sie verzinsen lässt, und sie gesteht bilanzrechtlich gleichzeitig ein, dass sie noch nicht geliefert hat. Denn Verbindlichkeit heisst: Ich bin das, was ich eigentlich liefern wollte, nach wie vor schuldig. Und eine Forderung mit einer eigenen Schuld zu begründen, ist zumindest nicht sehr schlüssig. (Am 27.10.2011 „Bei Beckmann“ NDR, http://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4)

Andreas Lusser, Geschäftsführer und Autor von Einspruch! Warum unser Geld Privatsphäre verdient, erinnerte daran, dass es in der historischen Betrachtung stets ein Kennzeichen totalitärer Regime gewesen sei, die finanzielle Privatsphäre der Bürger auszuschalten. Ihnen ginge es dabei nicht einfach nur um zusätzliche Steuereinnahmen, sondern vielmehr um die vollständige Kontrolle über die Finanzströme der Bürger — und damit die Kontrolle ihres Berufs- und Privatlebens. … Das schrittweise angestrebte Bargeldverbot sei ebenfalls Ausdruck einer totalen staatlichen Transaktionskontrolle. Mehr: LI, Die Zukunft der finanziellen Privatsphäre

Herr Schäffler, Sie sprechen in Zusammenhang der Euro-Krise und aufgrund der Reaktionen der EU darauf von einer „Orwellschen EU“. Die Zentralisierungspolitik der EU würde gegen den Geist der ursprünglichen Einigungsidee aus den Römischen Verträgen verstossen. Woran machen Sie diese Schlussfolgerung fest?

Frank Schäffler: Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern Konrad Adenauer, Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide De Gasperi und anderen als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden. Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus.

Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch und brechen die No-Bailout-Klausel in den EU-Verträgen, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind. Der linke Intellektuelle Hans Magnus Enzensberger spricht zurecht vom sanften Monster Brüssel und von der Entmündigung Europas. Sie kennen seinen neuen Essay doch?

Was für Auswirkungen hat dies für die Freiheit der Bürger Europas?

Frank Schäffler: Die Bürger Europas werden mehr und mehr entmündigt. Dadurch wird die ursprüngliche Europa-Idee vollkommen pervertiert. Als überzeugter Europäer möchte ich ein Europa des Friedens und der Freiheit. Und Freiheit ist immer die Freiheit des einzelnen Bürgers, nicht die Freiheit von Regierungen. Regierungen müssen um der Freiheit der Bürger willen beschränkt werden. Zur Zeit reissen die europäischen Regierungen jedoch alle Schranken ein. aus Telepolis „Recht und Freiheit in Europa sind ernsthaft in Gefahr“.

Wie recht er hat: In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanz herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

„Politiker regieren die Bürger, aber Finanzmärkte und Grosskonzerne regieren die Politik. Lobbyisten steuern die Gesetzgebung zum Wohl der Lobbyisten,  die Gesetzgebung zum Wohl der Grosskonzerne, PR-Agenturen machen Kapitalismus-Propaganda, die Unterhaltungsindustrie stellt das Volk ruhig und das Bildungssystem erzieht ökonomisch verwertbaren Nachwuchs … “ Harald Trabold


Migrationspolitik ein bodenloses Fass

Die Migrationspolitik ist teuer, die Effizienz fraglich. Die Kostenwahrheit wird verschwiegen. Es kommt der Eindruck eines bodenlosen Fasses auf.  Mittelverschwendung?!

«Wer Schutz braucht, soll auch Schutz bekommen. Wer keinen Schutz braucht, muss die Schweiz verlassen»: Grundsatz der Schweizer Asylpolitik laut Justizministerin Simonetta Sommaruga  (NZZ 4.9.2014). Konsequent müssten etwa 95% zurückgewiesen werden weil sie  Wirtschaftsflüchtlinge sind (keine Bedrohung an Leib und Leben).

UNHCR:  Definition  Flüchtling | www.unhcr.ch:

  • Ein Migrant verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig…
  • Im Normalfall müssen Personen vor ihrer Anerkennung als Flüchtling glaubhaft machen, dass ihre Furcht vor Verfolgung begründet ist.

3/4 der Gefangenen, ca. 5304, sind Ausländer (Sept. 2014). Der Vollzug einer Strafsanktion in der geschlossenen Abteilung einer offenen Anstalt mit einer normalen Sicherheitsstufe kostet zwischen 195 (2011) und 243 (2014) Franken. Die höchste Sicherheitsstufe bei einer Inhaftierung in einer offenen Anstalt kostet gemäss der Aufstellung zwischen 236 und 294 Franken (Bellechasse). Über alles kostet ein Häftling etwa Fr. 390/Tg!

In Schweizer Strafanstalten bilden Muslime das Gros der Gefabgenen. Imame sollten diese Häftlinge betreuen für deren geistige Gesundheit sorgen… und natürlich auf Kosten des Staates!
Bürger aus EU- und Efta-Staaten, gerade erst in die Schweiz gekommen, beziehen häufiger Arbeitslosengeld. 2013 betrugen die bezogenen Taggelder 31 Mio Franken (2313 Personen) gegenüber dem Vorjahr von 21 Mio Franken (1767 Personen).

SozialhilfeGesamtschweizerisch beziehen 2,9 Prozent der hiesigen EU- und Efta-Bürger Sozialhilfe. Die Zuwanderung von Bürgern aus der EU habe keinen negativen Einfluss auf die Sozialhilfe in der Stadt Zürich, so der SP-Magistrat Martin Waser im November 2013.

Wie kommt es denn, dass 25% der Akademiker im Kanton Zürich arbeitslos sind, wo doch dauernd qualifizierten Fachkräften gefordert werden? Allein gegen 3000 Akademiker aus dem Ausland stempeln! „Gschdudièrti hättit mièr gnuèg aber zwenig Gscheydi!“ (Studierte hätten wir genug aber zu wenig Gescheite).Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Lesen Sie: Mathias Binswanger: Hoch qualifiziert – und arbeitslos 

Personalverantwortliche haben die stereotypen Ausreden, die man schon gar nicht mehr hören mag stets parad: Zu alt, überqualifiziert, wir haben jemanden mit idealem Profil den Vorzug gegeben, derweil weiter Inserate für die gleiche Stelle geschaltet werden… Ihnen kann ich nur sagen:

„Mauert mit vorhandenen Steinen, nicht mit Fantasien!“

Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung  ist die Migrationsbehörde zuständig, die Arbeitsmarktbehörde für den Arbeitsvertrag und die Sozialhilfe für den Vollzug bei einem Unterstützungsanspruch. Schaut die Migrationsbehörde zu wenig genau hin? Überprüft die Arbeitsmarktbehörde die Arbeitsverträge zu lasch? Ist die Sozialhilfe zu grosszügig?

Die Kosten der Asyl-Katastrophe betragen nach Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit», 7‘132‘000‘000 Franken! Die Kosten für die zwischen 100‘000 und 300‘000  anwesenden Sans-Papiers nicht mitgerechnet! –  Das Asylwesen auf 50% reduzieren und der eingesparte Betrag in die AHV legen! Das wäre wenigstens eine Geste dem Volk gegenüber! Die frei werdenden Arbeitskräfte könnte das Gesundheitswesen brauchen und es müssten um diese weniger „importiert“ werden. Man könnte sogar die Beiträge an die AHV senken, was die Wirtschaft mit Handkuss annehmen würde! Gar der SP müsste dies gefallen!

Ist ein Land für Flüchtlinge attraktiv, laufen die Geschäfte der Schlepper umso besser. Personalvermittler wollen auch vom Kuchen haben. Sie forderen die Attraktivität zu steigern, indem Flüchtlinge schneller in den Arbeitsprozess einbezogen werden sollen. Auch Gewerkschaften fordern mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Das gäbe Arbeit, allein schon, um Lohndumping zu bekämpfen… Während die EU eine härtere Gangart gegenüber Schleppern berät  und eine Quotenregelung in weiter Ferne ist, weil ein Dutzend Staaten Quoten ablehnen, nahm BR Simonetta Sommaruga die Weltausstellung in Rom zum Werbeanlass für eine flüchtlingsattraktive Schweiz! Es ist nicht zu hoffen, dass sie bald genug davon bekommen wird! «Italien muss alle Flüchtlinge registrieren» und pochte damit auf die vertragliche Umsetzung. Über das Filtrieren mitgereister Terroristen im Mittelmeer hat sie keine Foderungen gestellt. Ob sie dies im *humanen Strafvollzug heilen will, ist offen. Im eigenen Land geht es weniger um die Umsetzung, ansonsten hätte man nicht so viele „Vorläufig Aufgenommene“, die zu einem „Definitifum“ werden!  Parkbussen und Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden ist einfacher. Wo ist die Verhältnismässigkeit?

Beachten Sie:

Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung


"Inconvenient Truth" – "unbequeme Wahrheit"


Investieren Sie ein bisschen Zeit und nehmen Sie bequem zu Hause an der mehrstündigen Vorlesung ökonomischen/philosophischen Fakultät einer Universität teil. Falls es als zu zeitaufwändig erscheint, hören Sie die eine oder andere Lektion ab! Die „unbequeme Wahrheit“ wird Sie nicht mehr los lassen! Die 20, etwa viertelstündigen Lektionen haben es in sich.

„(…) Der Crash Course wurde von Dr. Chris Martenson erstellt. Er beleuchtet die Zusammenhänge zwischen der uns als Menschheit zur Verfügung stehenden Energie und anderen Ressourcen mit dem derzeitigen Wirtschafts- und Finanzsystem. Er wurde als das „beste makro-ökonomische Tutorial weltweit“ bewertet. Aber keine Angst – trocken ist hier nichts!

Wir sehen den Crash Course u.a. als die Beschreibung wichtiger physischer Grundlagen unserer Existenz, als die Welt, in deren materiellem Rahmen sich menschliches Handeln nur abspielen kann. Die weitere Entwicklung kann sich nur innerhalb dieses Rahmens ergeben. Insofern darf man sich darauf verlassen, dass jedwede anderslautende Aussage von Vertretern irgendwelcher Interessengruppen soviel Bestand hat, wie das Zeitungspapier, auf dem sie gedruckt ist. Man denke nur an den Unsinn von immer währendem Wachstum auf einem endlich großen Planeten. …)“

Wer sich Sorgen um die Zukunft unserer Gesellschaft macht, bekommt hier viele wichtige Hinweise und Antworten auf brennende Fragen- oder Bestätigung auf eigene Beobachtungen und Vermutungen!
(…) Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.)
Antoine de Saint-Exupéry, Ein Lächeln ist das Wesentliche

Wenn die Theorie von Henrik Svensmark zutrifft, wird die Erferwärmung auf natürliche Weise zunehmen. Eine Austrocknung ist die Folge. Dies wird man weder mit „Klimarappen“, noch mit Konferenzen in Doha (UN-Klimakonferenz) oder mit dem KyotoProtokoll aufhalten können!

Politiker und Notenbanker drängen seit langem und wegen der Finanzkrise noch speziell auf tiefste Zinsen. Dadurch werden Rentner und Sparer heimlich (oder“kalt“) enteignet. Auf die Dauer kommt die Inflation dazu, die durch die Tiefzinspolitik geradezu forciert wird. Doppelstrafe für Rentner und Sparer!
Siehe auch: FAZ: Schuldenkrise Die heimliche Enteignung der Sparer
Selbst Unternehmer werden nicht verschont! Sie müssen nämlich oft Geld aus dem operativen Geschäft in die Pensionskassen bzw. in die Altersvorsorge stecken. Dieses Geld fehlt dann für Investitionen. Damit verfehlen die Notenbanken ein Ziel. Sie wollten doch mit ihrer expansiven Geldpolitik die Investitionen ankurbeln…! Es wird eine „Japanisierung“ befürchtet! => Die Japanisierung Europas | Finanz und Wirtschaft
„(…) Das einzig Sichere was uns das Wachstum bescherte, sind die grossen Schuldenlasten.)“ Autor unbekannt
 
Nun also zur „Vorlesung“!   

„(…) Chris Martenson versteht es wie kein zweiter, die kommenden Finanz-, Energie- und Ökologieprobleme unserer Welt zusammenzufassen, deren erste Auswirklungen wir bereits deutlich sehen. Er verknüpft diese Themen miteinader, was diese Online Reihe besonders sehenswert macht. Ich kann mich an keine Serie im Netz erinnern, bei der ich soviele „Aha-Effekte“ hatte! )“

Hier die einzelnen Lektionen (gesprochen und mit Text):

Teil 1: Einführung

Teil 2:Drei Überzeugungen

Teil 3: Die drei E

Teil 3:Exponentielles Wachstum

Teil 4: Die Kraft der Exponentialität

Teil 5: Wachstum vs Wohlstand

Teil 6: Was ist Geld?

Teil 7: Geldschöpfung

Teil 8: Die US-Notenbank

Teil 9: Eine kurze Geschichte des US Geldes

Teil 10: Inflation

Teil 11: Wie viel ist eine Billion?

Teil 12: Schulden

Teil 13: Das nationale (USA) Versagen zu sparen

Teil 14: Vermögenswerte und Demographie

Teil 15: Finanzblasen

Teil 16: Unscharfe Zahlen

Teil 17a: Peak Oil

Teil 17b: Energiebudgetierung

Teil 17c: Energie und Wirtschaft

Teil 18: Die Umwelt

Teil 19: Der Zukunftsschock

Teil 20: Was soll ich tun?

(Quelle: Das gelbe Forum)

weitere Übersetzungen:

Einführung 5:27 English, Español, Français
1 Drei Überzeugungen 2:17 English, Español, Français
2 Die drei E 2:26 English, Español, Français
3 Exponentielles Wachstum 14:15 English, Español, Français
4 Kraft der Exponentialität 3:29 English, Español, Français
5 Wachstum vs Wohlstand 4:12 English, Español, Français
6 Was ist Geld? 7:56 English, Español, Français
7 Geld Schöpfung 6:09 English, Español, Français
8 Die US Notenbank 9:16 English, Español, Français
9 Kurze Geschichte des US Geldes 8:42 English, Español, Français
10 Inflation 14:48 English, Español, Français
11 Wieviel ist eine Billionen? 3:33 English, Español, Français
12 Schulden 15:10 English, Español, Français
13 Ein Nationales Versagen zu Sparen 14:25 English, Español, Français
14 Vermögenswerte und Demographie 15:52 English, Español, Français
15 Blasen 17:33 English, Español, Français
16 Unscharfe Zahlen 19:29 English, Español, Français
17a Peak Oil 18:53 English, Español, Français
17b Energiehaushalt 13:19 English, Español, Français
17c Energie & Wirtschaft 7:59 English, Español, Français
18 Die Umwelt 19:33 English, Español, Français
19 Zukunftsschock 8:55 English, Español, Français
20 Was soll ich tun? 21:49 English, Español, Français

Chris Martenson wünscht, seine Gedanken weiter zu verbreiten. Weil ich beeindruckt bin, erhalten Sie die nötigen Infos auf diesem Weg. Jüngere Semester, welche die Zukunft noch vor sich haben, sind speziell eingeladen, sich die Theamtik unter den Nagel zu ziehen!

***

Ans Finanzblog von Stephan Marti denken!

***

Was noch zu sagen ist:

 

Herbert Odermatt


Der alte Mann und das Mail


Als ich den Ferien meine Mails abrief, fand ich das Folgende darunter. Da mir der Name bekannt vorkam, las ich weiter, bevor ich es als Spam entsorgte. Mir war sofort klar, dass es nicht vom Bekannten Georg stammen konnte. Hätte er mich ansprechen wollen, dann hätte er es anders angerichtet:
 

Von: georgevranek@hotmail.com
Betreff Hello
CC Georg Vranek

Hi, I really don’t mean to inconvenience you right now but I made a quick trip to Madrid Spain this past weekend and had my bag stolen from me in which contains my passport ,cash and credit cards. I know this may sound odd, but it happened very fast. I’ve been to the Switzerland embassy and they’re willing to help me fly without my passport but I just have to pay for my ticket and settle my hotel bills and other expenses.
 
Right now I’m out of cash plus i can’t access my bank without my credit card here, I’ve made contact with them but they need more verification. I was thinking of asking you to lend me some money now and I’ll pay back as soon as I get home. Please i’ll be needing about €1,600 as soon as possible, you can have it wired to my name by western union to Madrid Spain,you will email me the mtcn control number so i can pick the money up.You can reach me on May-field hotel # 34 634 120 278 . I will be grateful if you can do this for me.

Regarding how to send the money go to any store or shopping mall that operates western union money service transfer and request to send money.

 

Receivers Name: George Vranek

Address; Calle rio minu 
2, 4a, 28980,
Madrid, Spain.

Kindly email me the transfer receipt immediately you send the money.Anticipating your reply at the earliest to my request.


Regards

George Vranek,
retired aeronautical engineer
P.O. Box 1030
CH-6371 Stans

Switzerland
Zu Hause angekommen, ging ich der Sache etwas nach. Ich stiess auf den Artikel von Niklaus Wächter in der ONZ:
 
Nick Wächter
 
„(…) Stans  |  11. Dezember 2011

Ahnungsloser Nidwaldner versendet Hilferuf

Nicht schlecht gestaunt haben die Freunde und Bekannten des Stansers Georg Vranek: Er sei in Spanien gestrandet und benötige dringend Geld, hiess es in einem E-Mail von ihm. Geschrieben hat das aber nicht der sesshafte Rentner, sondern ein Internet-Gauner.

Georg Vranek kann es nicht fassen: Ein Betrüger hat sich seines Hotmail-Kontos bemächtigt.

Fotos: Niklaus Wächter

Das E-Mail-Adressbuch des pensionierten Luftfahrt-Ingenieurs Georg Vranek ist prall gefüllt mit Kontakten aus seiner Zeit als aktiver Pilot. Doch er lebt seit Jahren sehr zurückgezogen und korrespondiert nur noch mit einem kleinen Kreis von Luftfahrt-Enthusiasten. Vor allem, um sein Projekt eines Helikopters mit im Flug einziehbaren Rotorblättern anzubieten. Umso grösser war das Erstaunen vieler einstiger Fliegerkameraden, wieder einmal etwas vom inzwischen 75-Jährigen zu lesen. Und erst noch in englischer Sprache, die Georg Vranek zwar beherrscht, aber natürlich nicht gegenüber seinen Schweizer Freunden und Bekannten anwendet. Er sei auf einer Kurzreise in Madrid seiner ganzen Barschaft und Ausweise beraubt worden. Darauf habe er sich bei der Schweizer Botschaft in Madrid gemeldet und dort habe man ihm versprochen, ihm dabei zu helfen, ohne Ausweise wieder die Heimat zu erreichen. Allerdings müsse er für alle Kosten aufkommen, hiess es im E-Mail. Er bitte deshalb um Überweisung von 1600 Euro an die Western Union in Madrid. Für Rückfragen sei er telefonisch im Mayfield Hotel zu erreichen. Die ONZ hat angerufen: «Ist dort Georg Vranek?» «Moment ich muss mal auf der Liste nachsehen. Nein, er ist nicht im Hotel. Er wird in zwei Stunden zurück sein», lautete die Antwort in sehr schlechtem Englisch.

Passwort per E-Mail versandt

Der Stanser Vranek ist total geschockt von diesen Vorfällen. Aber leider nicht unschuldig am dreisten Betrugsversuch. Seine E-Mails verwaltet er über email.com – weil es gratis ist. «In letzter Zeit hatte ich einige Probleme mit dem Öffnen von Mails», erzählt er. Darum habe er email.com eine elektronische Nachricht gesandt mit der Bitte um Behebung der Probleme. Darauf habe man ihn aufgefordert, seine Daten einschliesslich Passwort zu übermitteln. Und was hat der arglose Senior getan? Genau das, was man ihm aufgetragen hat und wovor alle Sicherheitsexperten bei jeder Gelegenheit eindringlich warnen: Er hat sein Passwort per E-Mail versandt. «Ein Provider oder Datenbankbetreiber wird nie nach einem Passwort fragen. Passworte sind tabu», predigen die Experten und auch die Datenbanken-Betreiber bei jeder Gelegenheit. Dass E-Mails von Netzpiraten auf der Suche nach Passwörtern und Bankzugängen aus dem Netz gefischt und gelesen werden, weiss heute jedes Kind. Aber eben: Georg Vranek ist kein Kind. Sondern ein kultivierter, betagter Herr fernab kriegerischer und krimineller Vorgänge und vertieft in sein immerwährendes Studium der luftfahrttechnischen Entwicklungen. Kurzum: ein etwas abwesender Zeitgenosse, und ein ahnungsloser. «Ich weiss es nicht», lautete seine Antwort auf die Frage, ob er denn kein Virenschutzprogramm installiert habe. Der Sohn kümmert sich um den Computer des einseitig interessierten Papas. Wenn er Zeit dazu hat. Und die hat er manchmal eben nicht.

Der oben abgedruckte Hilfsappell ging an alle Kontakte auf der Adressliste. 
Hotmail-Konto geknackt

Bis anhin hat der Betrugsversuch keinen materiellen Schaden angerichtet. Alle Empfänger dieses dubiosen Hilferufs konnten leicht erkennen, dass dies nicht der Vorgehensweise des angeblichen Absenders in einem akuten Notfall entsprach. Zumal der Appell in englischer Sprache erfolgte. Und zumal sich der Empfängerkreis fast ausschliesslich aus nicht sonderlich nahestehenden Personen zusammensetzt. Doch die Tatsache, dass offensichtlich sein eigener Computer – von räuberischen fremden Mächten gesteuert – E-Mails mit korrektem Absender an alle seine Freunde und Bekannten verschickt, trifft den Stanser zutiefst. «Es ist mein Fehler. Es war dumm, das Passwort zu versenden», sieht er zerknirscht ein. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass ein Hacker sein Hotmail-Konto geknackt und das Passwort für seine Zwecke geändert hat. Vranek konnte nicht mehr darauf zugreifen. Ein untrügliches Zeichen für eine kriminelle Machtübernahme.

Nicht das letzte Opfer

Die Polizei riet Vranek, auf eine Anzeige zu verzichten, weil ja kein Schaden entstanden sei. Was nicht weiter erstaunlich ist, wenn man weiss, dass die spanischen Behörden sich beispielsweise hartnäckig weigern, die einem österreichischen Bankräuber abgenommene und nachweislich aus einem Banküberfall in Alpnach stammende Beute von mehr als 100’000 Franken den rechtmässigen Besitzern auszuhändigen (die ONZ berichtete). Vor diesem Hintergrund scheinen Rechtshilfegesuche Richtung Spanien wenig sinnvoll. Immerhin hat der Stanser mittlerweile ein Gratis-Virenschutzprogramm installiert und darf sich selbst dazu beglückwünschen, in der Vergangenheit keine Bankgeschäfte über das Internet getätigt zu haben. Ein Trost bleibt dem Rentner aus Stans: Er ist nicht das erste Opfer solcher üblen Machenschaften und wird nicht das letzte sein. Kürzlich verschickte der Rechner eines Luzerner Oberarztes einen ähnlichen Hilferuf – gespickt mit Rechtschreibefehlern. Tröstlich: Solange die Betrüger lesbar zu dumm sind, um zu ihrem Ziel zu kommen, haben die Unvorsichtigen noch eine Chance, ihren Computer abzusichern.)“

Was kann daraus gelernt werden?

Das eigene System sollte gut gewartet sein, der Browser auf dem aktullen Stand und die wichtigen Programme müssen ebenfalls auf dem neuesten Stand sein. Was die Sicherheit anbetrifft, so sollte man diesbezüglich ein professionelles Tool einsetzen (z.B. Internet security von Swisscom). Wer selber ein Antivirenprogramm lädt (z.B. Avast), sollte diesen immer auf dem neuesten Stand haben. Dem PC ein Router vorzuschalten macht ebenfalls Sinn (ändert dauernd die IP-Adresse). Dies alles, mit einer internen Firewall sollte eigentlich genügen.

Wer regelmässig einen Browser Check durchführt (www.desine.de) und die angezeigten veralteten Programme aktualisiert, hat schon viel für die eigene Sicherheit getan. Zusätzlich soll auf einer externen Festplatte regelmässig ein Image abgebildet werden. So steht man nicht vor dem Nichts, sollte es einmal zu einem totalen Datenverlust kommen. Dann wäre noch die Sache mit dem Passwort.

„(…) Ihr Kennwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein. Verwenden Sie sowohl Klein- als auch Großbuchstaben. Auch Sonderzeichen und Zahlen sollten in Ihrem Kennwort vorkommen. Benutzen Sie keine Begriffe, die in einem Wörterbuch vorkommen. Verwenden Sie keine persönlichen Daten wie Ihren Namen oder Geburtsdatum. Ändern Sie Ihr Kennwort regelmäßig.
Eine gute Idee ist es, sich einen Kennwort-Merksatz auszudenken. So liefert der Merksatz „mein Vater trägt seit 1974 breite Krawatten“ das Kennwort „mVts1974bK“ oder der Merksatz „die Lieblings-Zahl von Tante Trude ist 9“ das Kennwort „dL-ZvTTi9″. )“

Viele fühlen sich, was die Aktualisierung und die Sicherheit betrifft überfordert. Es verwundert nicht, dass so viele PC’s als Zwischenstation zur Verbreitung von Spam und anderer Malware missbraucht werden und dadurch das Internet missbrauchen, dieses unnütz überlasten und anderen viel Schaden zufügen. Die ältere Generation scheint hauptsächlich betroffen zu sein. Niklaus Wächter meint, gekommen sei nun die:

„(…) Die Zeit der Revanche

Sie sitzen ratlos vor ihren Bildschirmen. Einsam und verzweifelt. Ältere Menschen. Die weder Lust noch das Bedürfnis und schon gar nicht das technische Verständnis dafür haben, sich den immer schneller anrollenden Wogen der elektronischen Revolution entgegenzuwerfen, sie auszukosten und auszuwerten. Sie wollen ganz einfach an den modernen Kommunikationsmöglichkeiten teilhaben, ohne deswegen zwangsläufig zu Experten werden zu müssen.

Viele von ihnen sind auf die gütige Hilfe der nachfolgenden Generationen angewiesen – spätestens dann, wenn der Computer ein Eigenleben entwickelt. Doch genau dann hat oft keiner Zeit für die in elektronische Not Geratenen. Oder man will keine Zeit mehr haben, weil die Geduld ausgegangen ist. Weil viele alternde Menschen mit der modernen Technologie ebenso wenig anfangen können wie ein Kleinkind mit einem Ferrari. Apropos Kleinkind: Haben uns die heutigen Senioren nicht einst auch mit ihrer Nachsicht, Zeit und Geduld verwöhnt? Uns das Sprechen und Gehen beigebracht? Uns bei Schulaufgaben unterstützt? Unsere Zähne vor dem allzu frühen Ruin und uns vor Unfällen bewahrt? Uns mit vielen Herausforderungen und Tücken des Lebens vertraut gemacht? Uns zum Fussballplatz gefahren? Mitgefiebert? Mitgelitten? Getröstet?

Sie sind uns immer beigestanden. Damals – als wir so vieles noch nicht begriffen. Nun sind sie es, die nicht mehr alles begreifen. Die Zeit der Revanche ist gekommen. )“ Quelle: http://www.onz.ch/artikel/111166/

Aus Vraneks „Küche“:

DiscRotor: What Goes Round Could Go Faster – Aviation Week

diskrotor – vranek.ch

1517  www.unicopter.com/1517.html

   

Nicht so ganz ernst gemeint: Georg Vraneks „Porsche Skymaster“
„Eine Dreiseitenansicht ist schnell gezeichnet…“

Niklaus Wächter ist u.a. ein begnadeter Flieger und Fotograf. Wenn Sie Bilder aus der dritten Dimension mögen, bei ihm werden Sie fündig oder er holt sich Ihre Wünsche! Sehen Sie sich um: Reportair: Luftaufnahmen (Flugaufnahmen) – N. Wächter, Schweiz  

*****************************

Niklaus Wächter

Journalist BR/Fotograf

Talrain 47

6043 Adligenswil

Tel.   +41413703826

Mob. +41792496785

web: http://www.reportair.ch/

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Aus dem Personalblog: 

03. 05. 2010: Nicht nur Giganten am Himmel

28. 12. 2008: Vollkommenheit ist, wenn man nichts mehr wegnehmen kann 

*****

Die aktuellen Börsengerüchte von cash Guru »  finden Sie hier. 

Empfehlung: Lesen Sie das Finanzblog von Stephan Marti!


Gute Wünsche für das Jahr 2010


„Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.”

Hal Borland

Der Nacht entgegen, irgendwo über Nordafrika im September 2009, Foto: odh

Der Weg zurück kann bis zum Ursprung verfolgt werden. Wo der nächste Schritt sein wird, weiss niemand genau.

§§§

 

Wir blicken auf angenehme Zusammenarbeiten zurück. Dafür sind wir dankbar.

 

Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch hat, aber nur die wenigsten tragen sie ab.

 

§§§

 

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.
Henry Ford

§§§

 

Wir sind auch 2010 „rund um die Uhr“ erreichbar.

 

§§§

 

In diesem Sinne:

Es guet’s Neyw’s! (Ein gutes Neues) aus Unterwalden

Underwaude n’isch e Sammubegriff fyr diä beede Haubkanteen Obwaude  n’und Nidwaude. Sie sind scho sit jehär (ai scho lang vor 1291) i ob und nid äm Waud trennt.

Underwaude sell dr Legände na scho bi dr schweyzer Schtaatsgrindig uf’m Reytli, am Reytli-Schwur drbiä gsey gsy. Uf ‚m Bundesbriäf, wo ja so quasi as Grindigsuirchunde vo dr Schweyz giut, hed aber nur dä Kanton Nidwaude n’underschribe.

In dr nèiwe Uisgaab vù dr Schweyzer Bùndesverfassig (BV) vù ane 1999 wärdid Obwaude ùnd Nidwaude nime n’as Haubkanteen zäud. Im Artikel 1 BV wäärdid d Kanteen vù dr Schweyz ùifzeud ùn daa wäärdid si aifach „die Kantone … Obwalden und Nidwalden …“ gnänd. Im Artikel 142 Abs. 4 BV haisd’s, as d „Kantone Obwalden, Nidwalden … „. ejedä ne haubi Standesstimm hend.

 

  Ein gutes neues Jahr!

Bonne année!

  Buon anno!

Happy new year!

Gelukkig nieuwjaar!

¡Feliz año nuevo! 

Feliz Ano Novo!

Boldog új évet! 

La Mulţi Ani!

Щастлива Нова година!

Gott Nytt År!

Onnellista uutta vuotta! 

Šťastný nový rok! 

Štastný nový rok

  Szczęśliwego Nowego Roku!

Srećna Nova Godina! 

Счастливого Нового Года!

新年快乐!

*****

Hätten Sie es gewusst?

„Blue moon“ Bild: open salon
 
 
„Blue moon, Blick in die Seele“
 

Am Silvesterabend ist Vollmond – ein ganz spezieller, in dreifacher Hinsicht:

  1. Nur etwa alle 19 Jahre ist am letzten Jahrestag Vollmond
  2. Der Dezember 2009 zählt somit 2 Vollmonde, der zweite wird „Blue Moon“ genannt
  3. Es findet noch eine partielle Mondfinsternis statt

Der genaue Zeitpunkt des Vollmondes: 31. 12. 2009, 20:12:36 MEZ

Abgeleitet von einem Mail von http://www.sackstark.info (bedeutet nicht, dass sich alle seine Ansichten mit meinen teilen)

Dann also lasst und feiern! 

http://www.mitklarersicht.ch/wp/wp-content/uploads/2015/03/silvester-0025.gif

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln 

Tel: +41 41 660 39 79, FAX :+41 41 661 17 00

Mail: cho-consulting(at)bluewin.ch


Mehr als eine Wahrheit?

 

„Man muss die Welt nicht verstehen, man
  muss sich darin nur zurecht finden“
(Albert Einstein)

Ich erwähnte einst drei Wahrheiten: „Meine, deine und die richtige“. Das gab Anlass zu einer Diskussion. Weniger Metaphern, dafür mehr direkte Rede – lautete der Tenor. Gar nicht so einfach, so lange es Menschen gibt, welche die Wahheit lieber nicht kennen wollen. Schon in der Antike wurde der Überbringer einer schlechten Nachricht getötet. Oft ist es daher besser, zwar immer die Wahrheit zu sagen aber nicht immer alles zu sagen was wahr ist. Darum auch: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. (Henning Vorscherau) 

Was wahr oder nicht wahr ist, lässt sich nicht immer auf den ersten Blick exakt erkennen. Wir lassen uns Täuschen

Relative Grösse: Die blauen Kugeln sind gleich gross! Bild: Wiki

Eine optische Täuschung: Alle waagrechten Linien sind parallel und haben den gleichen Abstand!

Es gibt kein Sprichwort, das nicht wahr ist (spanisches Sprichwort)

Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lüge macht viel Redens (Sprichwort)

 

In diesem Fexierbild sind eine junge Frau oder eine Hexe zu sehen

Wenn es nicht wahr ist, ist es sehr gut erfunden (Giardino Bruno)

Hier die Hexe (Hakennase, vorstehendes Kinn, rote Lippen)


Junge Frau, schaut vom Betrachter weg

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum. (Goethe, Willhelm Meisters Wanderjahre)

Am Fenster; gesehen bei Google, genauer

Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebnso wenig einen reinen Irrtum (Friedrich Hebbel)

Rohrabschnitt in der räumlichen Ecke (siehe auch: Max Lüscher  „Das Harmoniegesetz in uns“, Ulstein 36656, 4. Auflage, S. 144)

Je nach Projektion, wird dieser geometrische Körper anders wahrgenommen. Einmal als Rechteck („objektiv“), oder aber als Kreisring („subjektiv“). Wer sich gewohnt ist, Zeichnungen zu lesen, sieht die „Wirklichkeit“ sofort. Subjektiv und objektiv sind hier willkürlich gewählt. Somit hätten wir es also bereits mit drei Wahrheiten zu tun. Es gäbe noch weitere, wenn wir z.B. die Beschaffenheit dazu nehmen. Der Rohrabschnitt könnte z.B. aus Metall (welches?), Holz (von welchem Baum?) oder aus Kunststoff (welchem?) bestehen. Oder vielleicht stammt das Ding aus der Broncezeit oder es wurde erst gestern gefertigt oder es ist erst zur Fertigung geplant, dann nämlich, wenn erst eine Idee skizziert wurde.

An diesem einfachen Beispiel können wir nun verschiedene Wahrheiten erkennen und auch, dass in gewissen Fällen neben dem Raum auch die Zeit zu beachten ist.

Konrad Lorenz  soll gesagt haben:

Gesagt ist nicht gehört,
gehört ist nicht verstanden,
verstanden ist nicht einverstanden,
einverstanden ist nicht getan,
getan ist nicht richtig getan.

Das Zitat wurde schon oft etwas abgewandelt. Im Kern aber blieb es erhalten.

Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Die Kommunikations-Psychologen reden vom Sender-Empfängermodell

Im betrieblichen Alltag würden viele Missverständnisse ausbleiben, wenn die Vorgesetzten ihre Untergebenen besser über die übergeordneten Aufgaben und Ziele orientieren und informieren und klare Aufträge erteilen würden. Auf diese Weise kämen sie zu selbständigen Mitarbeitern, die sich der Sache voll widmen würden.

Eine der knappsten und klarsten Sprache ist der Flugfunk, der in englischer Sprache eine Standardphrasologie anwendet und wo festgelegt ist wie die Kommunikation stattfinden muss, um Missverständnisse auszuschalten. Der Flugfunkverkehr ist international geregelt (ICAO Annex 10)

Der Philosoph Albert Camus schreibt in „Der Mythos des Sisyphos„, I. Eine absurde Überlegung“; „Das Absurde und der Selbstmord“: „Galilei, der  eine „schwerwiegende wissenschaftliche Wahrheit besass, leugnete diese aber mit Leichtigkeit ab, als sie sein Leben gefährdete. In gewissem Sinne tat er recht daran! Diese Wahrheit war den Scheiterhaufen nicht wert.“

„Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum bleiben, das sind die Narren.“ (Friedrich Rückert)

Galilei wurde 1992 durch „Tramper Pauli“, Papst Johannes Paul II doch noch rehabilitiert! Mehr bei stjosef: Papst Johannes Paul II.: Schmerzliches Mißverständnis im »Fall Galilei« überwunden.

Das Gegenteil von Wahrheit ist neben dem Schein, die Lüge.  So meint man es wenigstens landläufig. Die Lüge verursacht ein schlechtes Gewissen, welches im Extremfall pathalogisch werden kann. Die extremen Auswirkungen sind fatal. Das ständig unterdrückte Gewissen führt zu einer Explosion (ein Verbrecher bringt jemanden um) oder es implodiert (jemand bringt sich um). Zwischen den zwei extremen kann die Lüge zu psychosomatischen Erkrankungen führen…

Die Lüge hat auch seine Abstufungen: Die „gwöhnliche“ Lüge, die gemeine Lüge und die Statistik. „Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast…!“

Eine krasse Unwahrheit: „… das ist dermassen falsch, dass sogar das Gegenteil nicht stimmt…!“

Selbst die Reklame hält mit der Wahrheit nicht Schritt. Sie verspricht das weisseste Weiss, von Weiss, sie suggeriert Sicherheit im Auto, bis man erlebt, was passiert, wenn einem ein Lastwagen ins Heckfährt. Das Geräusch einer zerknitternden Kartonschachtel nimmt einem jedes Sicherheitsgefühl.

Die niedrigen Schadstoff-Ausstosse laut Reklame sind sofort zunichte gemacht, wenn man hinter einem Diesler fahren muss, der brandschwarze Rauchwolken aus dem Auspuff lässt oder wenn ich von einem mit bläulich weissen „Rauch“ eines „Christenverfolgers“ (Mofa) terrorisiert werde.

Daher: Lügen haben kurze Beine (Sprichwort)

Den Gwunder geweckt? Mehr über Schein und Täuschungen:

14. Okt. 2009 Hier zeige ich eine Sammlung optischer Täuschungen und visueller Phänomene, mit Erklärungsansätzen soweit es von der aktuellen Sehforschung
www.michaelbach.de/ot/index-de.html

Illusionen bereichern das Leben! Optische Täuschungen Verblüffende Täuschungseffekte. Vexierbilder I Vexierbilder zum verweilen.
www.langeneggers.ch/taeuschungen.htm

Täuschungen; PowerPoint · Diverse Optische Täuschungen Bild 44: Optische Frau Optische Frau · Bild 45: Ring?

www.ryter-hermann.ch/humor/tae/taeuschung.html

Müsste ich diesen Beitrag jemandem widmen, würde ich Carolus Magnus dafür vorsehen.

*****


Untergang in Sicht, Phase 1


«Wir befinden uns in der ersten Phase des Zusammenbruchs»

Foto: Christian Keller

Verwandte Infos Die «Grenzen des Wachstums»

Herr Meadows, wie können wir die Erde retten?

Dennis L. Meadows: Das müssen wir gar nicht. Die Erde wird sich selber retten. Das hat sie immer getan. Die Frage ist: Wie können wir die Menschheit retten? Es ist vielen Leuten klar, dass unsere Erde einer schweren Krise gegenübersteht, Klimawandel, Energieknappheit, Peak Oil und so weiter. Aber ich habe das Gefühl, sie hoffen darauf, dass es sie nicht persönlich trifft.

Seit über 30 Jahren warnen Sie die Menschen: Wachstum wird nicht einfach nach und nach aufhören, sondern dramatisch kollabieren. Hat Ihre Arbeit gefruchtet?

Ein Grossteil meiner Arbeit hat nicht mit den grossen globalen Problemen zu tun. Ich bin Lehrer. Ich schreibe viel und entwickle Planungsspiele. Einige meiner grossen Spiele werden weltweit eingesetzt, um Umweltthemen zu unterrichten. Ich unterrichte selber Studierende. Diese Arbeiten sind befriedigend. Es macht mir Freude, wenn ich einer Person helfen kann, diese Sachverhalte besser zu verstehen. Aber ich habe die grossen globalen Probleme nicht verursacht, und es kann nicht meine persönliche Aufgabe sein, sie zu lösen.

«Die Grenzen des Wachstums» hat sich weltweit über 30 Millionen Mal verkauft. In der Praxis wird Ihrer Meinung nach zu wenig umgesetzt. Das muss enttäuschend für Sie sein.

1972 hoffte ich, dass wir eine nachhaltige, gerechte, friedliche Welt schaffen und das Wachstum eindämmen können. Das ist nur natürlich, ich war jung. Ich war 27, als ich «Die Grenzen des Wachstums» schrieb. Ich war sehr idealistisch und naiv. Es gab für mich nur schwarz und weiss: entweder Katastrophe oder Paradies. Heute weiss ich es besser. Es wird niemals allein das eine oder das andere sein, sondern etwas dazwischen. Meine Aufgabe ist nicht, die Welt zu einem Paradies zu machen. Meine Aufgabe ist, sie ein kleines Stück besser zu machen. Und das kann ich. Ich nehme das nicht persönlich, solange unsere Voraussagen nicht zu schnell eintreffen.

Was wird passieren, wenn sich die Menschheit, die Gesellschaft nicht ändert?

Dann wird genau das passieren, was wir in unseren Modellen vorausgesagt haben: Die Grenzen werden überschritten, Überschreitung führt zu Kollaps. Und das bald. Wir befinden uns in der ersten Phase des Zusammenbruchs. Die Wirtschaftskrise ist der Anfang einer tiefgreifenden Veränderung.

Welchen Einfluss werden Klimawandel, Peak Oil und Energiekrise auf die Arbeitswelt und die Wirtschaft haben?

In letzter Zeit wurden Arbeitsplätze abgebaut. Die Arbeitslosenrate ist relativ hoch. Es gibt viele Dinge, die zukünftig gebraucht werden und wo Arbeitsplätze geschaffen werden können. Die Schweiz muss autarker in der Lebensmittelproduktion werden, ökologischer Landbau muss an Bedeutung gewinnen. Auch die Nutzung der Solarenergie sollte gefördert werden. In diesen Bereichen können neue Arbeitsplätze entstehen.

Also ist alles im grünen Bereich?

Es werden zwar neue Arbeitsplätze entstehen, aber andere Arbeitsbereiche werden aussterben, beispielsweise die Herstellung von Luxusartikeln. Zwischen 1980 und 2008, also in den letzten 30 Jahren, wurden, ökologisch gesehen, massive Schulden angehäuft. Wer Schulden macht, verbraucht aber mehr, als nachwächst. Das ist nicht nachhaltig.

Ist die gegenwärtige Finanzkrise eine Chance, um endlich umzudenken?

In der Theorie schon. In der Praxis wird jedoch versucht, mit enormem Kapitalaufwand den Zustand vor der Krise wiederherzustellen. Industriezweige, die keine Zukunft haben, werden künstlich am Leben erhalten.

Sie gelten als Pessimist.

Ich bin Realist. Auf unsere Gesellschaft werden Veränderungen zukommen, von denen ich nicht weiss, wie sie aussehen werden. Niemand kann wissen, wie es sein wird, wenn wir nur noch halb so viel Energie zur Verfügung haben. Ich habe mich mit der Geschichte verschiedener Gesellschaften über die Jahrhunderte hinweg beschäftigt. Ich will verstehen, wie kulturelle und ökonomische Veränderungen während der Lebensdauer einer Zivilisation entstehen. Denn seit es Menschen gibt, haben Gesellschaften Krisen überstehen müssen.

Sie fordern einen Rückgang des Energieverbrauchs auf das Niveau vor 50 Jahren. Finden Sie das realistisch?

Die Ansprüche müssen zurückgeschraubt werden. Das zu sagen, ist nicht populär. Um das Jahr 1960 wurden rund 2000 Watt verbraucht, heute sind es 6000. Aber wissen Sie was? Ich habe vor fünfzig Jahren als Austauschstudent in Solothurn gelebt, und es war nicht schlecht. Es war nicht wie in der Steinzeit. Der allgemeine Lebensstandard ist hoch, weil die Energiekosten so niedrig sind. Die Energiekosten werden aber steigen, und damit wird der allgemeine Lebensstandard sinken. Es ist nicht schlimm, auf das Niveau von 1960 zurückzukehren, es war sehr schön damals in der Schweiz. Wir werden in Zukunft Abstriche machen müssen, aber wir reden nicht über das Ende der Schweiz.

Wie sehen Sie die Zukunft der Schweiz?

Wir müssen umdenken. Die Gesellschaft muss Ressourcen für die Arbeitsplätze schaffen, die in Zukunft gebraucht werden – für Lehrkräfte, Pflegepersonal und so weiter. Es gibt zahllose Notwendigkeiten. Die Frage ist: Können wir auch einen Markt dafür schaffen? Wie können diese Arbeitsplätze bezahlt werden? Es ist schwierig, Ratschläge für die Schweiz zu geben, denn hier läuft es vergleichsweise rund. Die USA können sich in vielen Dingen ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Die Schweiz ist ein gerechtes System, die Unterscheide zwischen Arm und Reich sind klein. Die Schweiz ist ein reiches Land. Sie ist klein, und die Schweizer sind smart. Der allgemeine Wohlstand wird auch in der Schweiz sinken, aber ich erwarte, dass die Schweiz es schaffen wird, nach der Krise überdurchschnittlich gut dazustehen.

Sie haben mit «Die Grenzen des Wachstums» den Begriff der Nachhaltigkeit populär gemacht. Finden Sie ihn noch passend?

Die Begriffe «Nachhaltigkeit» und «nachhaltige Entwicklung» werden heutzutage 
in unterschiedlichsten Zusammenhängen inflationär benutzt. Jedes Unternehmen behauptet von sich, nachhaltig zu wirtschaften. Jeder Politiker setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Autohersteller stellen sogar nachhaltige Autos her. Der Begriff Nachhaltigkeit hat sich abgenutzt; ich versuche, ihn nicht mehr zu verwenden. Ich rede lieber von physischem Wachstum. Es ist nicht möglich, ewig weiter zu wachsen. Solange das Wachstum nicht gestoppt wird, wird es keine Nachhaltigkeit geben.

Kann es so etwas wie nachhaltiges Wirtschaftswachstum geben?

In der Theorie, aber nicht in der Praxis. Wirtschaftswachstum bedeutet ansteigenden Ressourcenverbrauch. Und es ist nicht möglich, von Nachhaltigkeit zu sprechen, wenn mehr und mehr Energie und Material verbraucht werden. Nachhaltige Entwicklung ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich.

Warum?

Weil Entwicklung Wachstum bedeutet. Obwohl das nicht sein müsste. Aber Entwicklung wird noch immer allein als physisches Wachstum verstanden. Eltern wollen, dass ihre Kinder grösser werden. Ab einem gewissen Alter ist das Wachstum abgeschlossen, und sie erwarten geistige Entwicklung. Etwas läuft grundlegend falsch, wenn Entwicklung nur physisches Wachstum bedeutet.

Wie ökologisch korrekt lebt Dennis L. Meadows?

Ist das wichtig? Ich weiss nicht … Also, ich heize mit Holz. Zur Unterstützung habe ich Propangas. Ich habe einen kleinen Wald, wo ich das Holz zwar mit der Kettensäge ernte, aber ich spalte es selber von Hand. Ich baue gerade mein Haus um und werde auf Solarenergie umsteigen. Ich bin 13 Jahre lang den gleichen Wagen gefahren, einen sehr guten Wagen. Und ich trage eine Aufzieh-Uhr. Ich mache zwar solche Ökodinge; andererseits fliege ich zu Tagungen in aller Welt. Eigentlich bin ich ein schlechtes Beispiel, ich stecke da in einem Dilemma.

Es ist nicht immer einfach …

Leider ist das Bewusstsein noch immer schwach, dass wir umdenken müssen. Haben Sie das Geschenk gesehen, das die Schweizerische Energiestiftung den Referenten der Tagung überreicht hat? (Kramt einen batteriebetriebenen Kugelschreiber mit integrierter Taschenlampe und Laserpointer aus der Tasche.) Dies ist das perfekte Beispiel eines nicht nachhaltigen Produkts. Das ist, als ob Ihnen jemand eine grosse Schachtel Pralinés schenkt und gleichzeitig verlangt, dass Sie Diät halten.

Zur Person

Das Interview mit Dennis L. Meadows entstand am 28. August 2009 in Zürich am Rand einer Fachtagung der Schweizerischen Energiestiftung (SES), die unter dem Titel «Klimawandel, Ölknappheit, Wirtschaftskrise – Zeit für eine Wachstumsdebatte» stand. Dennis L. Meadows ist 67-jährig und lebt in New Hampshire. Er fährt viel Fahrrad und ernährt sich mit Vorliebe vegetarisch.

  • Die Gesellschaft muss Ressourcen für Arbeitsplätze schaffen, die in Zukunft gebraucht werden
Wir brauchen in Zukunft nicht nur Arbeitsplätze für Lehrkräfte, Pflege „usw“! Wir müssen Leute beschäftigen, die sich für weniger anspruchsvolle Tätigkeiten eignen, weil sie die erforderlichen Grundlagen für erhöhte Anforderungen schlicht nicht haben. Es ist wohl ein Witz, wenn Menschen als billige Arbeitskräfte angezogen werden, um ausführende Tätigkeiten auszuüben, wenn man ihnen später die Arbeitsplätze streitig macht, weil diese, womöglich dorthin verlagert werden, wo die erwähnten Leute herkommen…! Und es ist widersinnig, Entwicklungsgelder für das Aufräumen von bewusst oder frobfahrlässig verursachten Umweltschäden einzusetzen.
 
Hier muss der Globalisierung entschieden entgegengetreten werden – „Konsens mit den USA“ hin oder her! Globalisierung hin oder her!
 
Die Formel des ökonomischen Prinzips müsste längst mit einem Sozial- und einem  Umweltfaktor ergänzt werden. Erst damit dürften Gewinne optimiert, nicht maximiert werden.
 
Der globalisierte Markt und die organisierte Kriminalität führen zur Ausserkraftsetzung des Staates. Dieser Entwicklung muss ebenfalls entschieden entgegengetreten werden!
 
Die grösste Gefahren für die Menschen sind: Profitmaximierung, schnelle Mehrwertaddition, Reduktion des Menschen auf eine reine Warenfunktion und die Monopolisierung der wirtschaftlichen Entscheidungsgewalt sowie die Übernutzung der natürlichen Ressourcen und die Umweltverschmutzung.
 

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Cash Guru:

19. 10. 09: Sulzer etwas besser als erwartet

Sulzer – Bestellungseingang sinkt in den ersten neun Monaten 31,6pc auf 2,3 Milliarden Franken – Erwartungen der Analysten werden damit leicht übertroffen – Bestellungen haben sich in den letzten Monaten stabilisiert – Titel vorbörslich besser.

UBS I – Gerücht, dass Schweiz-Chef Francesco Morra abgelöst wird – Morra gilt als farblos, ist intern seit längerem umstritten – als Nachfolger wird der Grübel-Vertraute Lukas Gähwiler gehandelt.

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20. 10. 09: Gewinnerwartungen treiben!

Adecco – übernimmt amerikanischen Konkurrenten  MPS Group für 1,3 Milliarden Dollar (13,80 pro Aktie) in Cash. Trasnaktion wird im 1.Q 2010 durchgezogen. Dürfte die Aktie beleben.

Novartis – Gichtmittel ACZ885 mit starkem Zwischenbericht! 10 Prozent der Männer über 70 und 6 Prozent der Frauen leiden an Gicht!

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ABB rechnet mit Milliarden-Gewinn im dritten Quartal
ABB hat eine positive Gewinnwarnung (?!) vorgelegt. Nach Angaben des Konzerns werden Ende 2008 vorgenommene Rückstellungen angepasst, was in der Summe zu einem Rückgang der Rückstellungen um 380 Millionen Dollar führt. mehr »

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