Kategorie-Archiv: 37 Verkehr, Verkehrsmittel

Verkehrsüberwachung Stadt Luzern


CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Presonalbe- ratung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln
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Verkehrsüberwachung weitgehend vom Bürotisch aus zu betreiben, ist dank Technik möglich. Und die Staatskasse wird erst noch fast vollautomatisch geäufnet. Luzern, Zisch, Neue Luzernerzeitung zeigt, wo die einarmigen Banditen , rspektive die Fiskaltankstellen in der Stadt Luzern stehen.
Blitzkästen 21.02.2008 10:40

Hier sind die 42 Blitzkästen der Stadt Luzern

 

Die Stadt Luzern hat die höchste Dichte an Radarkästen in der Schweiz. (Bild Keystone)
Die Stadt Luzern hat die höchste Dichte an Radarkästen in der Schweiz.
(Bild Keystone)

Mehr zum Thema

In keiner anderen Stadt der Schweiz gibt es pro Kopf so viele Blitzkästen wie in Luzern. Zisch zeigt Ihnen, wo sie stehen!

In der Stadt Luzern gibt es insgesamt 42 Radarkästen und Rotlichtblitzer (so genannte Starenkästen) – fast doppelt so viele wie in der Stadt Bern (22) und mehr als in Genf (41). Auf tausend Einwohner kommen in Luzern 0,72 Blitzkästen. Allerdings sind jeweils bloss acht Radarkästen und Rotlichtblitzer gleichzeitig in Betrieb.


Ein guter Helm schützt vor Strafe


Gesehen in: ZISCH, Neue Obwaldner Zeitung

Ob-/Nidwalden 04.02.2008 05:41

Wie kann Polizei Töffraser fassen?

 

Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

 

Die für Töfffahrer vorgeschriebenen Helme machen diese schwer identifizierbar. (Bild Eveline Bachmann/Neue OZ)

Ein Fall von zwei schnellen Töfffahrern beschäftigt Polizei und Justiz: Die beiden Luzerner waren in Obwalden geblitzt worden, konnten aber mangels Beweisen nicht verurteilt werden, weil sie Helme trugen.

Polizeikorps in Ob- und Nidwalden sowie Luzern betonen, dass es sehr aufwändig wäre, wenn man Töfffahrer in jedem Fall zweifelsfrei identifizieren wollte. Denn dafür müsste man Kontrollen mit Anhaltestellen durchführen, und das brauche viel mehr Personal.

Die Obwaldner Staatsanwältin Esther Omlin, die sich einen Weiterzug des Urteils des Obwaldner Kantonsgerichts überlegt, hofft, dass es trotz allem Einzelfälle bleiben.

Robert Hess

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T’ja, dann wäre noch zu fragen, wie es mit dem Aufwand um Parksünder steht. Wenn Bundesrat Moritz Leuenberger davon lesen sollte, wird er künftig beim Parkieren seines Autos einen Töffhelm anziehen. Die kinetische Energie eines Parksünders ist „Null“. Sie nimmt aber im Quadrat zur Geschwindigkeit zu. Jene eines schweren Töff’s wirkt im Crash-Fall wie eine horizontale Bombe mit verheerenden Folgen. Je schneller, desto mehr. So gesehen würde sich ein erhöhter Kontrollaufwand bezahlen. Bei einem verhinderten Unfall mit Todesfolge für eine betroffene Familie auf jeden Fall.

Nach der angesprochenen Logik der Ob- und Nidwadner Polizeikorps, entsteht der geringste Kontrollaufwand dann, wenn gar nicht kontrolliert wird! Das würde aber bedeuten, dass die einträgliche „Fiskaltankstelle“ geschlossen würde. Das würde aber Zoff zwischen den Polizeidirektoren und den Finanzdirektoren bedeuten!

Was ist das für eine Untersuchung, die nicht einmal in der Lage ist, zwei Töfffahrer zu identifizieren! Würde die Obwaldner Staatsanwältin ihr persönliches Fahrzeug jemandem ausleihen, von dem, oder, der sie nur den Vornamen kennt? Stinkt da nicht etwas gegen den Himmel? Oder hat da jemand ein neues Schlupfloch in der Gesetzgebung gefunden? Vielleicht wüsste Franz-Josef Schulte-Wermelinger (mehr bei …20 Minuten…), wie man das am besten tut. Es gibt offenbar Polizisten, die erfolgreicher sind! (Mehr: …Limmattal onloine…)

Man wird zwar geblitzt, wenn man zu schnell ist und man bezahlt dafür. So weit so gut. Und man wird von einem Heer an Bediensteten verfolgt, wenn es um’s Parieren geht. Aber wenn ich im Tunell rechts überholt werde, wenn bei Gegenverkehr überholt wird, wenn die grossen Brummis die Sicherheitslinien überfahren und einen auf’s Trottoir abdrängen, wenn aufsässig hinten aufgefahren wird, dass man gar die Fliegen zwischen den Zähnen des freundlichen Töfffahrers (weil er dauernd lacht) oder das Gebiss des Fahrers im Rüclspiegel erkennen kann, wenn Elephatenrennen ausgetragen werden, wenn falsch oder nicht belichtete Fahrzeuge unterwegs sind, wenn Velofahrer in hohem Tempo über die Fussgängerstreifen flitzen…. dann sieht das keiner. Verkehrskontrolle kann man nicht am Schreibtisch in der warmen Bürostube betreiben, Geschwindigkeitsübertretungen hingegen schon… odh

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Radarwarnungen im Strassenverkehr


Einmal mehr: „Big Brother is watching you“ (Orwell 1984)

„… «Unsere Warnungen haben nicht den Zweck, Rasern zu helfen, die Radarkontrollen zu unterlaufen.» Vielmehr seien die Radarinformationen via Radio eine Art der Unfallprävention. «Wir erinnern die Leute mit unseren Warnungen ständig, dass sie nicht zu schnell fahren. …“ sollen.» (Radio BE 1)

An sich ist es gut, wenn Gesetze mittels Kontrollen durchgesetzt werden. Als Automobilist stelle ich aber fest, dass es noch ganz anderes durchzusetzen gäbe, z.B:

Drängeln, zu geringer Abstand, notorisches Linksfahren, rechts überholen, Fahren mit Nebelscheinwerfern wo es gar keinen Nebel hat, „Elefantenrennfahrten“, überholen bei Gegenverkehr, Rad fahren auf dem Fussgängerstreifen, unbelichtete Rad fahren ohne Licht, usw.

Parksünder und Schnellfahrer sind dankbarere Objekte, um die Staatskassen zu füllen. Deshalb wird dort maximiert, wo am meisten Einkünfte zu erwarten sind. Nebenbei fügt man noch an, das diene nur der Sicherheit.

Der Sicherheit dient, wer im Strassenverkehr voraus denkt, wer sich den Begebenheiten anpasst, wer sich zwar bestimmt verhält, aber auch die nötig Toleranz walten lässt und wer kein Hindernis darstellt. Und bezüglich Radar: Wenn’s pressiert, ist es ohnehin schon zu spät – somit: eile mit Weile!


Adventsgedanken 21 Lastwagen-Romantik und Reise zu den Sternen


Gesehen im Finanzblog und bei swissblopress

On the Road again und «darüber nachgedacht» – THINK ABOUT. Kein Zweifel, da scheinen zwei gerne zu reisen und Kurt wird demnächst seinen Reisebericht über Australien aufschalten – die vorletzte Reise führte in die Mongolei und schiesst wie immer wunderschöne Fotos. Damals erzählte er am letzten Tag über den Mini – rund dreissig Jahre ist es her, dass ich eine solche Maschine gefahren bin. Im gleichen Jahr über 10 000 km «non paved» mit dem helblauen Opel Kadett Sport durch die Wüsten und Steppen der USA – und wenn mal eine harte Unterlage da ist, da kommt so ein Asphalt Cowboy, überholt einem und die Träumerei beginnt: so ein Reisending möcht ich einmal fahren

… übrigens, die drei Könige zogen damals noch mit Kamelen durch die Wüste, dem Stern von Bethlehem folgend. Aber zuerst lassen wir THINK ABOUT über die Lastwagen schreiben. Danke Kurt, für diesen Beitrag – das Fernweh zieht …

 

Die besondere Lastwagen-Romantik

Für Güter die Bahn, heisst es bei uns. Moritz Leuenberger weibelte früher und meiert nun für diesen edlen Grundsatz durch die politischen Lande, und in der Tat macht in der Enge unserer Täler ein grosser LKW oft wenig Sinn, mag die Autobahn noch so nett ausgebaut sein.

Das sehen die Australier ein wenig anders. Dort verkehren regelrechte Lastzüge auf den Verbindungsstrassen durchs Outback. Sie heissen denn auch sinnigerweise Road Trains und müssen entsprechende Warntafeln tragen, sobald sie 36,5m Gesamtlänge überschreiten. Ja, Sie lesen richtig. Es gibt sogar welche im Transitverkehr, die bis zu 100 m lang sein können. Monströse Zugmaschinen ziehen ganze Anhängerzüge mit 90 bis 100 km/h durchs Land. Einem Road Train sollten Sie wenn möglich selbst ausweichen. Er selbst kann es nicht, und mit dem Bremsen ist es auch schwierig. Die schwersten Ungetüme haben einen Bremsweg von bis zu 1,5km – unter Beihilfe der Motorbremse, die beim runter Schalten in jedem Gang genutzt werden muss, weil sonst die Bremsen überhitzen.

Nun sind diese Ungetüme der Landstrasse für die Australier aber kein Ärgernis. Mir scheint viel mehr, sie sind ein Teil der Kultur. Und die Fahrer sind stolz auf ihre Babys, und sie geniessen den Respekt aller Verkehrsteilnehmer (in den Städten sind sie nicht anzutreffen). Nicht selten können Sie auch spätabends nach langer Fahrt und kurzer Pause einen Lastenzug vor sich haben, der blank gewienert scheint und in dessen Chrom die Sonnenreflexe blitzen: Die Chauffeure sind eifriger mit Schwamm und Kerosin-Lappen bei der Hand (und vergessen auch die Felgen nicht) als bei uns die eingefleischtesten Samstag-Nachmittag-Lackpolierer.

Doch auch in Australien macht die Eisenbahn Boden gut. Auf der Strecke Darwin – Alice Springs, von der Nordküste ins Zentrum des Kontinents, fuhren die grössten Landstrassen-Trecks. Sie sind selten geworden, seit dieses Stück von der Eisenbahn erschlossen ist.

Thinkabout – www.thinkabout.ch

Soeben von seiner dritten Australienreise zurück gekehrt. Reiseerzählung beginnt in Kürze auf www.thinkabout.ch/gereist

 

Think about

 

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… so nun den Gunter Gabriel auf den Plattenteller und wir haben Country und Lastwagen-Songs und vor mir fährt der 30 Tonner Dieslel – ja er ist ein Kerl – und fährt mit seinem gelben Lkw samt Anhänger Richtung Bethlehem – den Sternen folgend (unterstes Bild). Anständig und vorsichtig fahrend, den ökologischen Fahrkurs garantiert absolviert. Er fährt nicht zu den Sternen, biegt vorher ab. Er geht garantiert zu einem meiner ehemaligen Kollegen – Stift Martin hat nach für mich Zahlungsborderaux geschrieben und vielleicht durfte er den gleichen Mini fahren.

So ein Adventskalender und die Recherchen bringen spannendes zu Tage. Eine aus unserem Clan ist «abgedriftet», nix Trucker, historische Bahnen und vermutlich hat der pokerspielende Stapi von gestern den Gruss noch knapp ausrichten können. Mal schauen, ob ein Weihnachtsgruss hilft, sich wieder einmal zu sehen. Einmal mit ihm auf einem Truck und einmal mit ihr auf einer Bahn. Es wäre nicht das erste mal, dass wir zusammen Bahn fahren. Disney Land und Achterbahn. Man hat sich zufällig getroffen. Die USA ist ja auch so klein, dass man resp. frau sich wirklich einmal über die Quere laufen muss – und natürlich quer durch LA (Los Angeles) mit besagtem hellblauem Wagen …

… die Welt ist klein und deshalb finde ich auch den Stern von Bethlehem – kurz vor Fünf. Frau stempelt die Pressemitteilungen . Danke vielmals. Der Link ist korrekt, der Brief ungenau – wir sehen darin, wer am 24. im Adventskalender antworten wird. Der Trucker, wir diskutieren noch eine Viertelstunde, nimmt die Briefe mit. Auch ihm besten Dank. Die Welt ist in Ordnung – genau gesagt wieder in Ordnung oder man hat sich daran gewöhnt, die Kundenzufriedenheit sehr hoch und alle happy. Vermutlich auch der Empfänger, der auf dem Brief im Adventskalender abgedeckt ist – kein Stempel von 3027 Bethlehem. Aber mit Beetagg und Stempel mit Datum und Uhrzeit. Die Aufgabe muss nach verfolgt werden können, denn bei seiner Weihnachts-(Visiten)-Karte denke ich sofort an den Baumarkt und den Sprengstoff TrinitrotoluolTNT Swiss Post. Darüber gäbe es auch eine Geschichte, aber die kommt zum Jubiläum am Stephanstag.

 

drei Könige

… welche drei gingen exakt vor 2000 Jahren nach Bethlehem? Was man exakter weiss, ist, wann das Kreuzworträtsel erfunden wurde – heute vor 94 Jahren. Sieht doch einen Beetagg ähnlich und da ich die moderne Kommunikation nach drei Tage pflegen muss (darf – manchmal halt etwas später, weil anderes zum Teil vorgeht), habe ich bei meinen Weihnachtskarte gestellt …

 

Adventskalender 21

Weiter zum Adventskalender 21 …Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden – hier das Word dokument 21 ).Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan MartiFinanzblog


Gigaliner sinnvoll?


Erhalten die Gigaliner auch in Deutschland freie Fahrt, würden Wirtschaft und Umwelt davon profitieren. Die Firma Bosch und Siemens Hausgeräte zum Beispiel transportiert heute mit einem Lkw maximal 180 Kühlschränke. Durch 25-Meter-Laster ließe sich die Zahl auf 279 Geräte erhöhen, rechnet der BDI vor. Das verringert die Zahl der täglich eingesetzten Lkws von 300 auf 200. Neben der erheblichen Entlastung des Straßenverkehrs ginge zugleich der Kraftstoffverbrauch je Kühlschrank um mindestens 15 Prozent zurück.

Die gleiche Logik auf ein Binnengewässer angewandt und das Kundenverhalten unbeachtet gelassen würde bedeuten, dass nur ein grosses Meerschiff, welches wöchentlich lediglich einmal fahren müsste, nötig wäre.

Da Kühlschränke nun wohl alle gleich funktionieren, gleiche Bedingungen erfüllen müssen und gleich sparsam sein sollen und Normmasse aufweisen müssen, unterscheiden sich diese praktisch nur noch durch das Firmenlogo. Zu Ende gedacht: Statt Kühlschränke nach Norden und andere dafür nach Süden zu transportieren, könnte man sich darauf beschränken, die Logos auszuwechseln. Im Norden würde man für den Noden und im Süden für den Süden produzieren.
Geht man davon aus, dass für die Gigaliner die Verkehrs-Infrastruktur kostspielig angepasst werden müsste (Kreisel vergrössern, Strassen verbreitern, Tunnels und Unterführungen im Querschnitt vergrössern, rspektive anpassen, usw.), nur um ein paar Kühlschränke billiger transportieren zu können, erkennt man eine Apfel-mit-Birnen-Vergleichsrechnung. Müssten diese Kosten auf die Transporte abgewälzt werden, würden sich die Transportunternehmen etwas anderes ausdenken. Es ist einfach, vom Staat etwas zu fordern, was andere bezahlen müssen. Würde man eine Gesamtrechnung anstellen, könnte es durchaus sein, dass die vermeintlich teureren Transportkosten das kleinere Übel darstellten. Der Grössenwahn auf Rädern kennt wohl keine Grenzen.
Wolfgang Tiefensee hat der Zulassung superschwerer Lkw eine Absage erteilt. Sogenannte Gigaliner, die bis zu 60 Tonnen wiegen können, will der Bundesverkehrsminister nicht auf deutschen Straßen sehen. Die überlangen Straßen-Züge gelten als umweltpolitisch untragbar.
EuroCombis in der Schweiz kaum vorstellbar! Die Praxis sieht meist anders aus. Diese zeigt, dass grosse Laster, auch wenn es „nur“ 40-Tönner sind, heute nach dem Navigationssystem von A nach B fahren. Dabei wird offenbar die kürzeste Distanz priorisiert. Man begebe sich einmal an eine Passstrasse mit engen Kurven, z.B. an den Brünigpass. Von Norden her fährt man via A8 wo viel gebaut wird, dahin. Schnell fragt man sich, was holländische, italienische, polnische, tschechische, littauische, lettische usw. Laster hier suchen. Die Laster sind für solche Strassen zu gross. Warum? Sie sind nicht in der Lage, innerhalb der Spur zu fahren. Als entgegenkommendes Fahrzeug bin ich oft genötigt, hart an den rechten Rand zu fahren, dass ein Kreuzen überhaupt möglich ist, weil die Laster einen Teil der Gegenfahrbahn mitbenützen (müssen). Selbst Sicherheitslinien werden überfahren. Das wird von niemandem gesehen, aber wenn ich in der Stadt Zürich an der Bockhornstrasse in der blauen Zone parkiere, dann habe ich, wegen Überzuges von einer Minute, bestimmt einen Buszettel von Fr. 40. – unter dem Scheibenwischer. Für mich ist das purer Verhältnisblödsinn und stures Beamtenverhalten.
Dass dann halt mal ein Laster in Willisau in eine Einbahnstrasse hinein fährt, bis er beidseitig an den Häusern kratzt (vorgekommen 2007), ist auch Ergebnis des Navigationssystems, dem der Fahrer blind vertraut. Als Bürger haben wir verstanden, es brauche Autobahnen, damit der Güterverkehr möglichst aus der Agglomeration gebannt würde (ausser Zubringer). Die Praxis zeigt auch hier etwas anderes. Man gibt der LSVA die Schuld – kürzere Wege, tiefere Kosten – für die Transportunternehmen. Die LSVA wird nach den gefahrenen Kilometern, der Emissionsnorm und der abgestuften Gesamtgewichtsnorm bemessen (mehr bei „dreier„). Die zusammengekarrten Strassen müssen aber weitgehend durch die Allgemeinheit berappt werden. Dass jetzt nach und nach Strassen verbreitert werden müssen, hat man mit der Zulassung der 40-Tönner nie offen kommuniziert. Die Bauunternehmen freuts. Die Energieverknappung wird vielleicht dazu führen, dass viele lebenswichtige Produkte vermehrt dezentralisiert hergestellt werden, da wo man sie braucht, was zu weniger (unsinnigen) Transporten führen dürfte. Dann hätten wir wirtschaftlich gewonnen. So lange, als Massenprodukte für die Konfektionierung mit EU-Zuschüssen von einem Land ins andere gekarrt wird, um von niedrigen Löhnen zu profitieren, und das Gut zurück zum Ursprungsort transportiert wird, stimmt wohl etwas nicht.
…Zumindest in einem Bereich bedingen sich weniger Verkehr und mehr Lebensgenuß gegenseitig: Wer heimatliches Obst, Gemüse und Fleisch ißt, lebt nicht nur gesünder und genußvoller als die Konsumenten von Tiefkühlkost, sondern verursacht auch weniger Gütertransport.
Denselben Effekt hätte eine Agrarpolitik, die nicht mehr zuläßt, daß deutsche Milch mit EU-Zuschüssen nach Griechenland gefahren wird, um dort zu Joghurt für den deutschen Markt verarbeitet zu werden. Immerhin machen die Agrarprodukte zehn Prozent der Gütertransporte aus. Hier läßt sich viel sparen. Die Freiburger Molkerei „Breisgau-Milch“ etwa wirbt erfolgreich damit, daß die Kirschen für ihren Joghurt aus dem Markgräflerland kommt und die Milch aus dem Schwarzwald – ein Vorbild für andere Unternehmen… mehr unter „Jetzt geht die Arbeit erst richtig los“


DS Schwyz eine Rarität


DS Schwyz
Foto: H. Odermatt  ®

DS Rigi, war zu meiner Vorschulzeit das kleinste Dampfschiff, welches noch regelmässig im Dienst war. Das Schiff fiel durch sein Zelt über dem Vorschiff auf, wo man jeweils Tiere platzierte und den feinen, hohen Ton der Dampfpfeife. DS Winkelried und DS Gotthard waren fleisige „Arbeitstiere“. Auch DS Pilatus fuhr regelmässig vorbei. DS Schwyz und DS Italia kamen in unserem Gebiet weniger zum Einsatz. DS Italia war mit offenem Steuerhaus eher ein Schönwetterschiff. Die Schwyz sah man oft im Sommer, wenn grosse Nachfrage nach Schiffen herrschte. An die Victoria erinnere ich mich nicht, aber an die Helvetia, das Schiff mit schrägen Bug (Vorsteven). Es war aber bereits selten zu sehen. DS Uri, DS Unterwalden, Willhelm Tell, DS Schiller, DS Gallia, DS Stadt Luzern sind alle bekannt. Weitere Informationen, siehe Geschichte der Schifffahrt in der Schweiz.

Noch mehr Lust auf Schiffe auf dem Vierwaldstättersee? Dass ein Dampfschiff wie die Wilhelm Tell als Restaurantschiff sein Dasein fristen muss, ist für einen Schiffsfan unbegreiflich. Offenbar wirkt Ökonomie mehr als „fun“. Eine Rundfahrt , ob nur im Mittagsschiff oder eine grössere, z.B. von Luzern nach Flüelen und zurück, inklusive Bedienung im Restaurant ist immer ein Erlebnis. Und da gäbe es noch jede Menge an Rundreisen, verbunden mit Schiff, Bahn, Seilbahn, Zahradbahn… Wer’s nicht glaubt, überzeuge sich selber.


Panta Rhei


Die Menschen sind schon seit je Seefahrer oder fahren auf den Seen und Meeren. Die aus Eichenholz gefertigeten Fischerboote rund um das Mittelmeeer, sind alle nach ähnlichem Muster gebaut. Sie sind stabil, trotzen den Wellen und Stürmen, kurz sie haben sich bewährt. Der Widerstand des Meeres hat diese Schiffe geformt.

Heute, wo das gesammelte Wissen immens ist und wo sich die Ingenieurskunst auf hohem Niveau befindet, ist man offenbar nicht mehr in der Lage, ein brauchbares Schiff auf Anhieb zu bauen. Das 1872 gebaute DS Italia, beachte das offenem Steuerhaus, welches 92 jährig 1963 aus dem Verkehr gezogen wurde, war bekannt dafür, dass es sehr kleine Wellen verursachte. Der elegant gebaute Schiffsrumpf war einer der Gründe dafür. Ein anderer vielleicht, die etwas geringere Geschwindigkeit und die geringere Wasserverdrängung.
DS Italia
DS Italia um 1958, auf der Fahrt von Beckenried nach Gersau

Auch das Trajekt wies eine widerstandsarme Konstruktion auf.

Trajekt

1896 wird das vom Thunersee erworbene BB II als DGV 2 in Betrieb genommen, obschon der Trajektverkehr auf dem Vierwaldstättersee nie die Ausmasse des Verkehrs im Berner Oberland annimmt. Ende Oktober 1920 wird der Betrieb eingestellt. DGV 1 wird 1923 an die Weser in Deutschland verkauft. DGV 2 dagegen verbleibt vorerst bei der Schifffahrtsgesellschaft. Es wird auch weiterhin sporadisch für alle möglichen Transporte oder Kabelverlegungen verwendet, ab 1932 unter dem neuen Eigner Seekag. Erst 1963/64 wird das Schiff komplett in ein Diesel-Kiestransportschiff umgebaut. 1970 sinkt die Einheit, wird aber gehoben und abermals umgebaut. Unter dem Namen Luzern verkehrt das in den Grundzügen aus dem Jahr 1886 stammende Schiff noch heute, gut erkennbar an der Bugpartie. Siehe auch: www.schiffe-schweiz.ch
Früher schenkte man dem ganzen Schiffsrumpf besondere Beachtung. Heute hat man den Eindruck, dass man den Widerstand lediglich mittels einem Verdrängungskörper am Bug möglichst tief zu halten versucht. Das Achternschiff (Heck, Achtern) sieht oft aus wie ein unvollendeter, oder abgesägter Schiffskörper.
Das Schiffahrtserlebnis auf einem richtigen Dampfschiff mit offenem Oberdeck ist meiner Ansich nach immer noch angenehmer, als in einem schwimmenden Glaspalast. Die Dampferflotte auf dem Vierwaldstättersee, die Dank den Dampferfreunden noch besteht,
möchte ich deshalb nicht missen.