Kategorie-Archiv: 06 Politik

Elektro – Planwirtschaft

Heute bestätigt sich, was Ludwig Erhard voraus sah: Subventionierte Gewinne werden kapitalisiert, alles andere sozialisiert. Jene, von denen es am meisten gibt, bezahlen die Subventionen und für die Sozialisierung!

Ludwig Erhard

Wir können es an der „Energiestrategie“ 2050 nach vollziehen. Das was uns zur Abstimmung vorgelegt wird hat mit Strategie wenig zu tun, wenn Strategie der Weg zum Ziel bedeutet. Die Ziele sind nicht zu erkennen, wenn man davon absieht, dass neue Maden im Speck, neue Profiteure und weitere Trittbrettfahrer mit staatlichen Massnahmen herangezüchtet werden sollen.

Die gehegten Absichten kompensieren kein einziges AKW! AKW’s haben zwar den Vorteil der CO2-Neutralität, haben aber ein auf hundert Tausende Jahre langes Entsorgungsproblem, welches bereits auf „ewig“ sozialisiert ist. Die Gesamtrechnung ist auf jeden Fall anders als das, was dem Volk eingebäut wurde und wie das Blaue vom Himmel schön geschwätzt wurde. Die Welschen sagen: „Le bleu de bleu“!

Gaskombikraftwerke, sie wurden aus der Vorlage ohne Begründung heraus genommen, haben keine solchen Entsorgungsprobleme, sind aber nicht CO2 -neutral. Was ist wohl das kleinere Übel?

„Erst die Arbeit, dann der Lohn!“ In der Schweiz hat es sich eingebürgert, dass gewisse Akteure den freien Markt mit staatlicher Unterstützung umgehen können. Sie tun so, als wären sie dem Ohm’schen Gesetz unterworfen. Danach fliesst der Strom dort, wo ihm der geringste Widerstand entgegen steht.

Es hat sich eingebürgert, dass für Missmanagement und gewaltige Fehlleistungen exorbitante Gehälter bezahlt werden und dass für die Misswirtschaft sogar Belohnungen bezahlt werden!

Würde man für das „Gehalt“ Ermottis von 13,6 Mio Franken, dessen Job einer qualifizierten Arbeitsteilung unterwerfen, könnte man dafür 90 Personen à Fr. 150’000.- pro Jahr oder 75 à Fr. 180’000.- beschäftigen. Wetten dass… da eine grössere Leistung heraus käme, dass weniger Reputationsschaden angerichtet würde und dass mindestens 89 weitere Menschen ihr Brot verdienen könnten….? Dass der Staat das Unternehmen  noch nicht vor allzu langer Zeit vor dem Untergang retten „musste“, ist wohl Schnee von gestern!

Die Planwirtschaft:

  • 5 Jahre Marktprämien für die Energiefirmen (FR. 600 Mio Franken). Strom aus heimischer Wasserkraft zu kostendeckenden Preisen für Privatpersonen und kleine Firmen. Der Bundesrat legt die Preise fest und bestimmt, was „Kostendeckend“ heisst.
  • Grosse Firmen kaufen Strom auf dem „freien Markt“, zu subventionierten Tiefst-Preisen.
  • Diese Firmen bekommen den Netzzuschlag von jetzt 1,5 danach von 2,3 Rp / kWh sogar noch zurück
  • Während die Sowjets ihre Pläne jeweils für fünf Jahre festlegten ist unsere Zaubertante Doris Leuthard viel frecher. Sie schaut auf 33 Jahre voraus, exakt so lange wie der Fleisch gewordene Messias lebte! => BAZ: Unter falschen Propheten

Der Strom aus der Steckdose kommt dem Ohm’schen Gesetz folgend nach wie vor aus französichen Atomkraftwerken und aus deutschem Kohlestrom!

Schweizer Grossunternehmen der Stromwirtschaft sind im Vergleich zu europäischen höchstes kleine Gnomen. Aber sie wollen international mitmischen. Dort müssen sie sich mit Subventionitis herum schlagen. darin sind sie bereits Meister. Ergo muss in der Schweiz, wegen gleich langer Spiesse, kräftig subventioniert werden!

Als ich mich einst selbständig machte, musste ich vorerst kräftig investeren, danach hart arbeiten und mich gegen etwablierte Konkurrenz behaupten. Es wäre einfacher gewesen, wenn man mir die Investition subventioniert hätte. Wenn… Die Befriedigung, es selbst geschafft zu haben ist von anderer Qualität als eine Subvention!

„Die Falle ist von anderer Beschaffenheit als die Beute!“ (Saint Ex)

In dieser  Sache ist die Falle ein jährlicher „Beitrag“ von Fr. 10 / Person an die E-Wirtschaft! – Vorgerechnet von BR Doris Leuthard. Tonui Brunner hat Fr. 800 Fr ermittelt. 1: 80 ist eine weite Spanne!

Fiat lux! Bei „Uriella ist Doris Leuthard passend positioniert!

Ich bin froh, bereits ein „Nein“ eingeworfen zu haben! Deshalb:

Die bürgerlichen Befürworter der Energiestrategie arbeiten in Branchen, die profitieren könnten.„Handfeste Wirtschaftsinteressen“

Der Verzicht auf eine Parole zur Energiestrategie ist ein Symptom des Bedeutungsverlustes von Economiesuisse. „Nichts mehr zu sagen“

Ausserhalb der falschen Propheten:

Silvio Borner über zwei schwerwiegende Kleinigkeiten der Energiestrategie 2050. Liefern statt Lafern!

In diesem Blog schon behandelt:


Energiestrategie 2050

Mit der Energievorlage ist das Wort zum Sonntag noch lange nicht gesprochen! Sie ist in dieser Form abzulehnen! Das Muster erinnert an USR III!

Es gibt schon Ziele, die werden aber nicht genannt! Sie heissen:

Kapitalisierung von Gewinnen, Sozialisierung der Lasten

Es bedeutet nicht, dass Massnahmen nicht nötig wären. Doch so nicht! Strategien sind Wege zu Zielen. Die „Energiestrategie 2050“ lässt keine eigentliche Ziele erkennen. Erinnern wir uns an Mark Twain:

 „Als wir die Ziele aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen!“

Sollen wir künftig mit 1000 und mehr Windrädern leben? Was machen die Windräder, wenn der Wind nicht geht (bläst)? Also, wenn der Wind neuen Wind holt?

Soll mit der sehr umstrittenen Geothermie noch ein paar Erdbeben erzeugt werden?

Wie steht es um den Begriff „Erneuerbare Energie“?  Energie, einmal verbraucht, kann nicht erneuert werden! Gewisse Vorgänge sind irreversibel! Verbrauchte Energie kann nicht erneuert werden. Spätestens wenn die Sonne das Licht abstellt wird es allen einleuchten, doch sie werden vorher verschwunden sein… Bevor es so weit ist sind sie in Verwaltungsräten und anderen „Schaltstellen“ verschwunden. Der Abbrand eines Zündholzes kann nicht rückgängig gemacht werden!

Wie sollen wir bis 2035 den Energieverbrauch um 43% senken, wenn jährlich gegen den Volkswillen  80’000 Menschen zuziehen?

Und wenn Ölheizungen verboten werden (ab 2029), wird es einen staatlich verordneten Investitionsschub geben, den jemand zuerst einmal bezahlen muss! Unser Haus ist jetzt 23 Jahre alt. Es ist sehr energiefreundlich gebaut. Wir erfüllen fast den Minergie-Standard! So weit ist nicht einmal das Bundeshaus, welches offenbar undichte Dächer aufweist (Unfall Blocher)! Der Unterschied zwischen dem Bundeshaus und dem Burghölzli bzw, einer Klappsmühle ist der: Das Burghölzli bzw. die Klappsmühle hat wenigstens ein dichtes Dach.

Wir erfüllen fast den Minergie-Standard!

Und wie steht es um die Lebensdauer von energiefreundlichen E-Geräten, inkl. Haushaltgeräten? Die Wertanalysten sollten Mindestwerte bezüglich garantierter Lebensdauer aufgebrummt bekommen. Als die Tiefkühltruhe nach gut 5 Jahren den Geist aufgab, erfuhr man, dass es 10 Jahre schon sein sollten. Es gab einen Preisnachlass auf das neue mit AAA (sehr energiefreundlich) gekennzeichnete Gerät. Im Gegensatz zum „Methusalem“ in Grossvaters Haus. Der Kühlschrank funktionierte nach 40 Jahren noch!

Der kürzlich erstandene 700 Watt-Staubsauger nach EU-Norm zeigt doch auf wie es geht.  Das Produktblatt sagt u.a. aus:

  • max. Leistungsaufnahme: 700 Watt
  • Energieeffizientsklasse A
  • Schallleistungspegel: 61 dB (A)
  • Stromverbrauch pro Jahr 26 kWh (auch wenn er nicht gebraucht in der Ecke steht?)
  • Saugleistung in mm Wassersäule: Im Vergleich zu früheren Geräten keine Angabe.  Auch der Verkäufer hatte keine Ahnung, nicht einmal wovon ich sprach!

Lebensdauer: Was nutzt ein energiefreundliches Gerät, wenn es bereits alle paar Jahre  ersetzt werden muss? Die Gesamtbilanz ist dann sehr schwach! Oder meint man etwa, wenn die Geräte in Far East hergestellt werden, es sei dann eben deren dort ihr Problem?

Bei Annahme der Vorlage wird erst einmal sehr viel Kapazität aufgebaut und es wird sehr viel Geld umverteilt. Wie weiter wird danach festgelegt. Das ist nicht mehr und nicht weniger ein Gewurstel – ein Experiment mit unbekanntem Ausgang.

Energiegesetz, viel Spielraum für die Verordnung dazu!

Es kommt mir vor, als würde man erst einmal planwirtschaftlich 10’000 Windkraftanlagen aufstellen und staunen, wenn der Wind ausbleibt….!

Wenn das einzige strategische Ziel unserer „Eliten“ die nächsten Wahlen und danach die Sintflut vorliegt hilft es mir wenig. Einige der „Strategen denken doch noch weiter: Was ist nach der Politkarriere? Um in einen Verwaltungsrat gewählt zu werden, muss schon heute gekuscht werden…

Die Einflüsterer der Branche (BKW, ALPIQUE, etc.), sind vom subventionierten EU-Strom geblendet, namentlich vom Strom aus Deutschland. Weil sie dort am „freien“ Markt mitmischen wollen, brauchen sie gleich lange Spiesse – sprich gleiche Subventionen!

Bundesrätin Doris Leuthard schwingt die Energiekeule

Frau Leuthard will jedem Hauhalt (4 Personen) jährlich lediglich 40 Fränkli anzwacken. Genauer: 10 Fränkli pro Person! Toni Brunner hat nachgerechnet und ist auf 3200.- bzw. 800 Franken gekommen.  1: 80 ! Da ist aber der Bogen weit gespannt! Es wird wohl dazwischen liegen. Bundesräte verrechnen sich regelmässig um Vorlagen durchzu bringen. Bei der Empfehlung, die Personenfreizigigkeit anzunehmen betrug der Faktor etwa 10! Da sie nie zur Rechenschaft gezogen werden, können sie es sich leisten, gezielt tief zu stapeln

Es wäre besser, die Wettbewerbsverzerrung durch Subventionen einzuklagen anstatt von freiem Markt zu reden, wo es keinen freien gibt! Was soll ich dazu noch sagen? Die Schweiz würde in Strassburg kaum glaubwürdig gegen Subventionen klagen können, weil sie selbst schon in einem Subventionssumpf ist und diesen statt trocken zu legen, noch vergrössern will!

Allein, was mit der Nutzung der Wasserkraft geschehen soll macht nachdenklich!

Warnt vor Ungleichbehandlung: Preisüberwacher Meierhans NZZ am Sonntag 30. 04. 17. Es lohnt sich, diese Gedanken einzuziehen!

Daniel Friedli

„(…) Wie rettet man die Schweizer Wasserkraft? Die Energiekommission des Nationalrates hat darauf eine Antwort formuliert, welche die privaten Stromkunden und kleinere Firmen in die Pflicht nimmt: Sie sollen, so der Entscheid von dieser Woche, künftig nur noch mit Strom aus heimischer Wasserkraft beliefert werden. Und sie sollen für diesen Strom einen Preis bezahlen, der alle Kosten deckt und zusätzlich eine gewisse Marge für die Produzenten enthält.

Doch die Idee dieser faktischen Abnahmegarantie für Strom aus Wasserkraft stösst auf Kritik, auch beim Preisüberwacher. Er finde den Vorschlag nicht gut, sagt Stefan Meierhans auf Anfrage. Denn die vorgeschlagene Lösung zementiere die Ungleichbehandlung im Strommarkt. «Es werden nur die gebundenen Endkunden belastet, nicht aber die grossen Verbraucher, die ihren Strom auf dem freien Markt einkaufen dürfen», sagt Meierhans. Und damit werde die Rechnung wieder denselben Konsumenten angelastet, die schon heute für ihren Strom kostendeckende Preise bezahlen müssten, die deutlich höher seien als die Tarife auf dem freien Markt.

Meierhans kritisiert aber auch, dass die Unterstützung der Wasserkraft über diese Abnahmegarantie gewissermassen verdeckt erfolgt. Dadurch würden viele Kunden die Massnahme wohl gar nicht bemerken. Dies, so der Preisüberwacher, wäre anders, wenn auch die heimische Wasserkraft transparent über eine zusätzliche Abgabe subventioniert würde. Die Frage wäre dann aber, ob das Volk einer solchen Abgabe auch zustimmen würde.

Schliesslich moniert Meierhans auch, dass die Politik jeweils nur in eine Richtung handelt, nämlich zugunsten der Branche. «Ich befürchte, dass die Ungleichbehandlung wieder aufgehoben wird, sobald der Preis der inländischen Stromproduktion wieder tiefer ist als jener auf dem internationalen Strommarkt», sagt er. Dann hätten die kleinen Kunden einen Preisvorteil, den man ihnen aber wohl schnell wieder wegnehmen würde.

Hinter diesem Punkt verbirgt sich laut dem Preisüberwacher ein tiefer liegendes Problem: Man müsste einmal grundsätzlich klären, ob die Stromwirtschaft nach marktwirtschaftlichen oder nach staatlichen Grundsätzen funktionieren soll. «In guten Zeiten Marktwirtschaft, in schlechten Zeiten Staatswirtschaft, das passt für mich nicht», sagt Meierhans. Das gereiche auch der Strombranche als Ganzes nicht zu sehr viel Glaubwürdigkeit.

Dass die Politik nun zusätzlich zur Unterstützung in der neuen Energiestrategie schon wieder neue Fördermassnahmen für die Wasserkraft ins Auge fasst, hängt mit einer Intervention aus eben dieser Branche zusammen. Mehrere Konzerne haben als Notlösung für die derzeit unrentable Wasserkraft eine «befristete Grundversorgungsprämie» verlangt, unterstützt auch von den Kantonen. So weit wollte die Energiekommission aber nicht gehen. Stattdessen beantragt sie nun die genannte Abnahmegarantie zu kostendeckenden Preisen. Der Nationalrat wird im Juni über den Vorschlag befinden.)“

BR D. Leuthard (nicht BRD-Leuthard): „Der Schuss in den Ofen“

Ich beleuchte mein kleines Büro auch mit Energie von der Sonne und mache damit meine guten Erfahrungen! Ist das Pannel grösser als 1 Quadratmeter, braucht es eine Baubewilligung. Ein Carport mit Solardach wurde mir durch die Nachbarn verweigert. Wir werden es erleben, dass wir selbst für eine Sonnenbad bezahlen müssen 😉

Ich wollte zur Ergänzung ein Windrad aufstellen. Leider weht der Wind zu wenig stark und zu wenig oft!

In diesem Blog schon behandelt:

Lesen Sie im Finanzblog…. :

… und im „Rued Milan„:


Sans-Papiers sind Illegale

„Illegale“ sind, das Wort sagt es schon, unerlaubter Weise in einem Land.

Alex Reichmuth (A.R.) schreibt darüber in der Weltwoche  Nr. 9/17:

Bleiberechte an Sans-Papiers zu verteilen, fördert den Rechtsbruch.

Man muss zweimal hinhören, um sich zu vergewissern, richtig verstanden zu ­haben. Der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet bezeichnete es letzte Woche als «erfreulich», dass im Rahmen eines Pilotprojektes bisher 590 Sans-Papiers seines Kantons ­eine Aufenthaltsbewilligung bekommen haben.

Der Freisinnige erachtet «urbane Zentren wie Zürich, Bern und Basel» als «genauso betroffen» und fordert, dass auch sie «handeln». Prompt liess Maudets Amts- und Parteikollege in Bern, Hans-Jürg Käser, Interesse an der Legalisierung illegaler Immigranten nach Genfer Art durchblicken. Papierlose sind Leute, die unter Missachtung der Regeln im Land sind. Ebenso wie sie brechen Unternehmer die Gesetze, die Sans-Papiers schwarz arbeiten lassen.

Das Argument, vorhandene Arbeitsangebote für Illegale rechtfertigten deren Anwesenheit, ist absurd. Es ist nicht «die Schweiz», die deren Arbeitskraft nutzt, wie eben die Berner SP-Präsidentin Ursula Marti wieder behauptet hat, sondern es sind einzelne Profiteure. Sie zahlen keine Sozialabgaben, verzichten oft auf die Einhaltung von Vorschriften und bereichern sich auf Kosten der übrigen Wirtschaftsteilnehmer.

Mehr dazu hier.

A.R. Zeigt auf, dass die SP „Opfer“ sind und er schreibt auch: „Leider aber ist es in weiten politischen Kreisen chic geworden, Illegale als Opfer zu sehen.“

Die Beschreibung des Zustandes weist einen gravierenden Mangel auf: Ich hätte erwartet, dass der Ursache auf den Grund gegangen wäre. Nehmen wir einmal an, die Sans-Papiers kämen in der „Arbeiterklasse“ unter. Ich bin mir sicher, dass sich der „Rechtsstaat“ schon längst der Sache angenommen hätte. Die frechen kleinen Bürger wären veramtshandelt betraft und an den Pranger gestellt worden.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Missetäter in gehobenen Kreisen zu suchen sind. Nicht einfach „nur“ bei Produzenten, sondern auch in privaten Haushalten und im Gastgewerbe. Und eben bei Gehobenen. Und da ja auch immer wieder Wahlen anstehen, will sich niemand mit den „Sponsoren“ anlegen. Passierte dies in Osteuropa, man würde mit dem Korruptionsfinger dort hin zeigen. Aber hier? Einmal nichts sagen darf man wohl…

Dass die Westschweiz grosszügig mit den Gesetzen umzugehen weiss, hängt wohl mit einer grösseren Affinität zum laissez-faire-Verhalten zusammen. Daher wundert es nicht, dass Genf eine „Vorreiter-Rolle“ einnimmt. Ein Pappenstiel?

„(…) Aufgrund einer Befragung von 1’300 ArbeitgeberInnen schätzte das Forum für Migrationsforschung Neuchâtel 2002, dass zwischen 70’000 bis 180’000 Sans-Papiers in der Schweiz arbeiten. Nicht mitgezählt wurden dabei die nicht erwerbstätigen Personen (Kinder, PartnerInnen) sowie der wichtige Bereich der Hausangestellten (Piguet/Losa 2002)

Bessere Zahlen existieren bis heute nicht. Die Zahl der Sans-Papiers dürfte aber in den letzen Jahren und Jahrzehnten vor allem in den urbanen Regionen der Schweiz massiv gestiegen sein.…)“

Wenn es für so viele Menschen Bedarf gibt, sollte es möglich sein, diese Menschen legal anzustellen. Die Konsequenz: Bezahlung von Mindestlöhnen, Abgaben an die Sozialversicherungen usw. Es liegt an den Profiteuren, die Sache auf den richtigen Weg zu bringen!

Singapur, das oft als Beispiel herangezogen wird, kennt solche Probleme micht: Wer sich im Land aufhält, muss sich ausweisen können. Ist dies nicht der Fall, ist ein Gesetzesverstoss offensichtlich. Ein solcher wird sofort geahndet. Somit gibt es kaum Illegale im Land. Selbst Fremdarbeiter, gehen nach ihrer Mission wieder zurück, ausser sie bekommen einen neuen Vertrag. Singapur kennt praktisch keine Probleme mit Sans-Papiers, Asylbewerbern, Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlingen. Werden Arbeitskräfte gebraucht, werden solche geholt. Braucht man sie nicht mehr, reisen sie zurück. Es wird auch aufgepasst!

Warntafeln am Strand Singapurs sollen die Leute sensibilisieren, unerwünschte Personen zu erkennen und zu melden, damit diese festgenommen werden können.

USR III – gute Gründe, dagegen zu sein

Zwei Lager buhlen um die Gunst der Wähler.

Der Teufel in der Schöllenenschlucht bzw. im Urner Loch. Bild: Herbert Odermatt

Die Befürworter malen den Teufel an die Wand und unterstreichen dies mit Untergangsszenarien. Die Volkswirtschaft werde bei Ablehnung ausbluten.

Geld im schwarzen Loch. Bild- www.seite3.ch

Die Gegner glauben, dass grosse Summen der Allgemeinheit wie Eis dahin schmelzen werden. Die Staatskassen würden bei Annahme verebben.

Die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen.

Bei Ablehnung würden an die 200’000 Arbeitsplätze verschwinden – dann braucht es lediglich weniger Einwanderer was dem Volksbegehren betreffend Personenfreizügigkeit entgegen käme. Ein Nein zur Unternehmenssteuerreform III hätte laut einer neuen Studie im Auftrag des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse deutlich negativere Folgen als bislang angenommen. Das Forschungsinstitut BAK Basel schätzt, dass im schlimmsten Fall kurzfristig 194’000 Arbeitsplätze gefährdet sein könnten. Das BAK hat den negativsten Fall herausgepickt! Statistik-Lüge!

Für den Fall, dass die Schweizer Bevölkerung die Unternehmenssteuerreform III ablehnt, plant Bundesrat Ueli Maurer ein „Milliarden-Sparprogramm“Kürzungsprogramm! Sparen ist eine Tugend und nicht die schlechteste!.

Wie die international tätigen Unternehmen Staaten und Institutionen melken, hat die Subventionsheuschrecke Nokia anschaulich demonstriert! Man lese nach unter: Nokia-Werk Bochum – Wikipedia sowie Nokia-Werk Cluj – Wikipedia und auch Mehr als 4000 Arbeitsplätze bedrohtNokia soll Subventionen … – SZ.de

Der bekannte Fall ist Percy Barnevik, erster CEO von ABB kann man unterDenkzettel Nr. 6 – Managerismus nachlesen.

Und was bei USR II versprochen und gelogen wurde, sollten wir nicht vergessen! USR III: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht… : Region Aargau …

Das sagt der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm – und er weiss von was die Rede ist! Betrug am Mittelstand! Die Reform der Unternehmenssteuer ist ein gigantisches Subventionsprogramm für Grossunternehmen. Besonders leiden werden die finanzschwachen Kantone.

Urs Stauffer, Präsident Öffentliches Personal Schweiz (ZV) begründet ein „JA zum Referendum gegen die Unternehmenssteuerreform III“ Die Argumente gelten weiter hin. Ein Freipass, sich aus der sozialen Verantwortung zu schleichen, darf es nicht geben! Der Nutzen einer umfassenden Infrastruktur muss klar abgegolten werden. Es kann ja nicht sein, dass der Bürger dafür zu bezahlen hat und man ihn mit 50 auf den Schrottplatz des Arbeitsmarktes schickt!

Wenn es Anpassungen braucht, dann gibt es bessere Möglichkeiten. Man schöpfe sie aus! Mit eine wuchtigen Nein muss die Angelegenheit zurück gewiesen werden. Wenn es heute 8 Leute braucht um gleich viel Geld wie die restliche 8 Mia Menschen auf die Waagschale werfen zu können, während gleichzeitig über 1,2 Milliarden Menschen mit 1,25 Dollar pro Tag auskommen müssen stimmt wohl etwas nicht! – Ein Skandal sondergleichen!

Beachten Sie bitte auch in „Libref“: Jesus spricht …“

 

 


Trump – Arbeit für die Kaffeesatzleser

Bildergebnis für Hillary Clinton
Bild: cnbc.com

 

Das Volk, oder besser, die Wahlmänner haben ihre Arbeit getan. Nähme man die Unkenrufe für bar, hätte der Weltpolizist ein Ungeheuer zum Präsidenten gewählt. Dass man sich vielleicht eines Vampirs entledigte, darüber wird kaum mutgemasst.

Bildergebnis für Hillary Clinton
Bild: conservativerevival.com
Ein echter Besserwisser? Q: Süddeutsche Zeitung

Nachdem für sehr viele „Sachverständige“ und Deuter aller Couleur der Ausgang der Wahl eindeutig schien, wissen sie es, die Besserwisser. seit gestern noch besser.

 

Ob das Volk von zwei Übeln das bessere wählte, werden wir nie wissen, denn das andere kann den Beweis nicht mehr antreten, der Zug ist nach dem zweiten Scheitern endgültig abgefahren. Fehler machen ist erlaubt, Fehler wiederholen verpönt! Da hat sich eine wohl überschätzt!

Der Sieg von Donald Trump sei ein Sieg der Frauen, weil er sie liebe. Wenn dem so ist, dann hat die grössere Übersichtsfähigkeit gewonnen. Die Frauen sind auch in dieser Hinsicht die „stärkeren Männer“! So glauben Allan und Barbara Pease an die evolutionäre Entwicklung: Die Männer mussten sich bei der Beschaffung von Nahrung stets auf ein Ziel, der Beute, konzentrieren. Sie eigneten sich einen präzisen Röhrenblick an. Die Frauen hatten sich neben der Behütung der „Brut“ und der Hausarbeit stets vor „Angreifern“ zu wehren. Sie eigneten sich dadurch eine 360-Grad-Übersicht an…

Wie so oft: Eine These bringt eine Gegenthese hervor. Stimmt halt nicht: „Erwiesen: Männer können besser einparken, Frauen bessereinfühlen“

Alles etwas weniger einfach!

Eine Studie beweist: Ältere Autofahrer können viel schneller und souveräner einparken als junge – und Frauen besser als Männer.

Bildergebnis für Trump
Bild: edition.cnn.com
Bildergebnis für Trump
Bild: prochoiceamerica.org

Da ich eher dem Röhrenblick unterliege, fehlt mir die Übersicht. Daher  wage ich mich nicht, Trump zu rühmen oder zu verdammen! Ich überlasse es anderen! Die Clinton-Fans scheinen schlechte Verlierer zu sein!

Die HAIR FORCE ONE – mit so viel „Dämmung“ schon fast grün!

HAIR FORCE ONE - ohne Worte
HAIR FORCE ONE – ohne Worte

Die Keulen der Bundesrätin Leuthard

Die Pendler, eh schon eine Untergruppe der Lastesel der Nation, werden erneut geschröpft.

Trotz Gleitender Arbeitszeit (GLAZ): Der Arbeitsbeginn und das Arbeitsende fallen immer in die gleiche zeitliche Bandbreite: 08.00 -12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr , +/- . Ergo finden vor- und nach diesen Arbeitszeiten die grossen Verkehrsströme statt.

Logo, wo nicht in zwei oder drei Schichten gearbeitet wird, fällt die „Normalarbeitszeit“ auf den Normaltag.

Die GLAZ wurde von den meisten Mitarbeitenden jedoch genutzt, um möglichst viel Überstunden zu produzieren, damit man dafür mal eine zusätzliche Ferienwoche einziehen konnte. Bei vielen Mitarbeitenden entwickelte sich ein spezielles „Minutendenken“!

Als 1965 -1967 in einem Betrieb freie Arbeitszeit genoss, war mir sehr bald klar, dass ich regelmässig arbeiten sollte, um die geplanten Soll-Stunden zu erreichen. Ich arbeitete im Stundenlohn und ich hatte ein Budget zu erfüllen, das ich mir selbst auferlegt hatte. Zwar ging ich an heissen Tagen am Morgen früh bis etwa 10 Uhr und am Nachmittag ab ca. 17 Uhr bis Abend spät ins Büro, doch dies waren die Ausnahmen. Ausserdem hatte ich zu bestimmten Zeiten anwesend zu sein und zwar ausgerichtet auf die Zeiten unserer Kunden! Die Zeiterfassung erfolgte einfach: jeder schrieb seine Zeit auf. Direkt wurde nicht kontrolliert. Die Gruppe aber kontrollierte sich mit einer Ausnahme selbst!

Unternehmer und Politiker predigten Jahre lang, die Arbeitnehmer müssten flexibler werden. Sie müssten da arbeiten, wo die Arbeit anfalle. Gemeint war wohl auch, dass bei jedem Stellenwechsel ab einer bestimmten Distanz auch Wohnung oder Haus gewechselt würden, was die Immobilienbranche sehr gefreut hätte. Selbst Kirchenchöre und Vereine sollten gewechselt werden…

Die Menschen sollten ihre gewohnte Umgebung samt ihren sozialen Netzen dem „Erwerb“ , besser dem Profit der Unternehmung opfern. Die Menschen aber nahmen lieber längere Arbeitswege unter die Räder. Die Pendler nahmen zu. Dann liessen Politiker und Unternehmer in „Denk“-Fabriken Umsatzstrategien entwickeln und fanden ausländische Fachkräfte als „Bonmot“. Vordergründig wurde verkündet, es fehle an Fachkräften. Hintergründig aber wurden die Grenzen geflutet um allem möglichen Gesinde Aufenthalte zu ermöglichen. Diese förderten logisch den Konsum. Es wurden statt Fachkräfte zum grossen Teil Konsumenten importiert! Der Markt wurde künstlich aufgepumpt! Dies peseudo-Fachkräfte, wenn sie nicht arbeitsfähig waren, wurden vom Sozialstaat unterhalten – eine indirekte Subvention an die „Konsum-Befriediger“.

Vorübergehend sah es nach Voll- und Überbeschäftigung aus. Unter dem Strich, volkswirtschaftlich gesehen, nahmen die Kosten im Sozialbereich überdurchschnittlich zu. Der Staat musste die Kapitalisierung sozialisieren – einmal mehr!

Unternehmen im Dienstleistungsbereich lieferten einleuchtende Zahlen. Sie feierten Umsatzzuwachs und hohe Boniohne sich ernsthaft anstrengen zu müssen. Allein die Zuwanderung war die „kreative“ Leistung!

Man begann deutsche arbeitslose Ärzte zu beschäftigen. Viele  davon nahen die Gelegenheit wahr, möglichst schnell eine leitende Funktion zu holen, um damit dann im Ursprungsland Karriere zu machen – Konjunktur-Ritter eben! Es wurden „Fachkräfte“ geholt, die kurz vor der Pensionierung standen. Sie werden die AHV mehr belasteten als ihnen durch ihre bescheidenen Beiträge zugestanden wäre, versicherungsmathematisch betrachtet. Soweit aber dachte bei der Schweizer Botschaft in Berlin z.B. kaum jemand.

Die Bauwirtschaft boomte, sie durfte Wohnraum zur Verfügung stellen, den ein Grossteil der Zugewanderten kaum oder nicht bezahlen konnten. Sie lernten schnell. Autoleasing, teure Klamotten und gute Wohnlagen – man gab sich standeskonform.

Nun begann sich die Konjunktur in Europa, so vor allem In Deutschland zu entwickeln. Fachkräfte wandern zurück, oh Schreck! Die bösen Schweizer seien Schuld daran, hätten sie doch die Deutschen heraus geekelt, so der Tenor. Doch wird in die Bücher geschaut, sind durch Abwanderung von Unternehmen und fehlendem Ersatz Löcher entstanden. Ausländer wurden dazu bewegt, da hin zu ziehen, wo es ihnen besser ging. Denn hohe Löhne in der Schweiz sind mit hohen Kosten verbunden. Was unter dem Strich als Lebensqualität herausschaut ist in die Waagschale zu werfen. Und so ist dann schnell gerechnet. Die Grenzgänger sind vielleicht die Profiteure und da dieser Begriff sehr ausgedehnt wurde, lohnt es sich schon seit längerem als Grenzgänger z.B. In Hamburg zu wohnen und in der Schweiz zu arbeiten…!

Während die Bevölkerung jährlich um 80-100’000 Menschen zunahm, entwickelte sich auch der Motorfahrzeugbestand entsprechend. Gleichzeitig mit der Zunahme der Motorfahrzeuge, die dringend für die geforderte Flexibiltät benötigt wurden, begannen rotgrüne Regierungen die Parkplätze zu reduzieren.

Die Hochlohn-/Hochpreisinsel begann zu jammern, weil der Franken schockte. Der Franken wurde verteufelt, die Ursachen verdrängt. Es lief nicht mehr wie geschmiert.

Da nahm Frau BR Leuthart die Konsumkeule zur Hand. Das Volk solle gefälligst mehr konsumieren! Soll ich nun einen zweiten TV-Apparat, eine zweit Toaster, ein zweites E-Bike, ein zweites Auto kaufen oder gar ein drittes? In einer Welt wo alles im Überfluss vorhanden ist, kann es schwierig werden, Wachstum zu erzeugen. „Innovationen“ müssen her das weisse Weiss von den Waschmittelreklamen ist bekannt, nun solle es auch noch bei Gebrauchsgegenständen herhalten! Jeder normale Bürger kauft dann etwas, wenn er es braucht.

BR Doris Leuthard mit der Konsumkeule
BR Doris Leuthard mit der Konsumkeule

Mein Geschirrspüler spült schon seit 22 Jahren, jeden zweiten Tag. Gibt nach Adam Riese: 22x 365/2 = 11×365 = 4015 Waschvorgänge. Für Waschmaschinenhersteller ein Horror. Man hätte in der Zwischenzeit mindestens ein evtl. gar zwei Maschinen absetzen müssen… Nun, ein Anlasser bei einem Auto, der nur gut 4000 Starts zuliesse, würde wohl durchfallen!

Das Radiohören muss auf DAB umgestellt werden. Die Radiofabriken in Fernost wird es freuen und die Händler hier auch, die dann eine Marge von 400 % abschöpfen.

Telefone müssen auf IP umgestellt werden. Man weiss bisher den Termin aber wie ist noch nicht angekommen. Wird es Konverter für ISDN auf IP geben? Niemand will es wissen, weder swisscom, noch Siemens. Aber in den Schaufenstern ist immer noch der zukünftige Schrott ausgestellt!

Frau BR Leuthard kommt mit einer weiteren Keule: dem Moblitiy Pricing. Das Ziel: Die Pendler sollen nicht mehr alle zur gleichen Zeit zur Arbeit fahren, sondern sich über den Tag verteilen. Das Problem dabei: Der einzelne Pendler kann gar nicht wählen. Er hat dann zu reisen, so dass er den vom Unternehmen geforderten Zeitraum einhalten kann. Der ÖV wurde bis zum Viertelstundentakt aufgepumpt. Man sehe sich die Auslastung über den ganzen Tag an!

BR Leuthard, Mobility Pricing -Keule
BR Leuthard, Mobility Pricing -Keule

Es wird der einfache Angestellte sein, der den Preis für die geforderte Mobilität zu bezahlen hat. Über den entgangenen Wohlstandsgewinn, redet niemand. Aber wir haben eine künstliche Überbevölkerung, die den Unternehmen durch Konsum viel Geld in die Kasse speit, welches den „Büezern“ nun kontinuierlich aus den Taschen gestohlen wird!

Darüber, wie vermehrt Arbeit zu den Arbeitenden verlagert (dezentralisiert) wird, denkt kaum einer nach. Dabei wäre die Zeit längst reif dafür inklusive der erforderlichen Technik.

Am Beispiel von mxon motor AG könnten andere ein Beispiel nehmen. Als es nicht möglich war, innert Kürze intern mehr Arbeitsplätze anzubieten, wurden Teilproduktionen ausgelagert. So gab es mehrere Produktionsstandorte in der Nähe. Die Arbeit wurde zu den Menschen gebracht! Maxon motor AG profitierte von einer geschickten Standortförderung. Die Firma genoss zehn Jahre Steuerfreiheit.

Die Sache mit dem Mobility Pricing ist durchsichtig. Unternehmenssteuern werden gesenkt. Der Ausfall muss kompensiert werden. Es sind einmal mehr die Lastesel der Nation. Umverteilung halt!


Schweiz kurz vor der Landung – Handeln ist gefragt!

Ist ein Flugzeug in der Nähe des Zielflughafens angekommen, kann es sein, dass es auf Warteschlaufen „parkiert“ wird. Neigt sich der Treibstoff der kritischen Menge zu, wird der Flugkapitän prioritäre Behandlung verlangen. Er muss “jetzt“ landen, ein Alternate gibt es jetzt nicht mehr!

Vom „Hosenmüller“ des einstigen Besitzers des La Perla und des Flugplatzes Lugano-Agno wurde verbreitet, er hätte die Priorität stets selbst gesetzt. Sein letzter Funkspruch über Frankfurt hiess: „Hier Müller, ich lande“ – Radio aus! Alle Flugzeuge durften dann warten bis Hosenmüller gelandet war. Und er soll die Kosten die dadurch entstanden seien stets bezahlt haben…

Die Schweiz ist bezüglich Personenfreizügigkeit längst im Flughafenbereich angekommen. Die EU hält sie bezüglich Personenfreizügigkeit hin. Die Umsetzung der Initiative ist mit einem Termin verbunden. Das Volk wartet!

Nun hat der Brexit der EU neue Argumente in die Hand gespielt. Sie hat erst recht keine Zeit, mit der Schweiz zu verhandeln. Oder sie spielt erst recht auf Zeit! Die bisherige Zeit wurde nicht genutzt. Die Arroganz in Brüssel kennt keine Grenzen. Alles was von einem Volk kommt, ist offenbar des Teufels! England hat es eben aufgezeigt!

Der Bundesrat täte gut daran, den Termin einzuhalten, notfalls durch Setzung eigener Prioritäten. Nur weil man dort in der übergrossen Organisation nicht in der Lage sein will, mit der Schweiz vernünftig zu verhandeln, gibt es keinen Grund, den Fahrplan nicht einzuhalten.

Die Schweiz soll eine Lösung realisieren und diese als provisorisch oder als „Übergang“ bezeichnen. Wenn die Verhandlungen endlich aufgenommen würden, lägen bereits gute Erfahrungen beidseitig vor! Die Schweiz ein Musterbau – auch zum Nutzen der EU! Was spricht gegen ein solches Vorgehen? Jeder vernünftige Mensch würde so handeln. Auch Piloten, wenn die Landung angezeigt ist und ein Alternate in die Ferne gerückt ist!

Falls man die Idee nicht begreift, packe man alle Mächtigen der EU in Flugzeuge und lasse sie im Warteraum schmoren – wetten, dass sie versuchen, dem Piloten „Clear to land“ zu befehlen (auch wenn sie dazu keine Kompetenz haben) – um unfallfrei zu landen?

Man soll nicht dauernd fragen was zu tun sei, sondern sagen was man zu tun gedenke. Agieren statt plagieren, Agieren statt reagieren!

Ich bin zuversichtlich, dass die Briten gestärkt aus dem Brexit hervorgehen werden. Sie machen auf „lean management“ auf Staatsebene. In der Wirtschaft ist es verbreitet, dass Betriebe und Organisationen von Zeit zu Zeit entrümpelt werden, der Speck abgschnitten wird un die Maden im Speck eliminiert werden. Warum soll dies auf Staatsebene nicht erfolgreich sein? Die Engländer sind im Stande zu improvisieren, können pragmatisch handeln und sie sind ideenreich. Sie sind nach den USA gut vernetzt wie auch weltweit durch das frühere Kolonialreich. Mit dem Brexit lösen sie sich endgültig vom  EuGH, der ja nicht unabhängig ist. Und es würde sich der Beitritt zur EFTA anbieten. Da sind kluge Köpfe gefragt welche über Wissen, Persönlichkeit und Überzeugungskraft ausweisen (welche die Briten haben), wie Carl Baudenbacher, Präsident des EFTA-Gerichtshofs in der NZZ schreibt.

Das ist ein deutlicher Tritt an das Schienbein an die Adressen von Jean Claude Juncker, Jean Asselborn, Martin Schulz & Co!

Die Angstverbreiter, jene denen einige Pfründe davon schwimmen, sollen sich warm anziehen! Mehr Markt und weniger Regulierung und mehr Bürgernähe werden die Heilmittel sein. Und da können sich jene, die glauben ihre Felle würden davonschwimmen, bewähren.


Bedrohung Islam

„We don’t need terrorists, we don’t need homicide, bombers. The 50+ million Muslims (in Europe) will turn it into a Muslim continent within a few decades.“ Muammar al-Gaddafi
Vor Jahren, als der türkische Ministerpräsident Erdogan noch Bürgermeister von Istanbul war, hielt er eine feurige Rede, in der er verkündete, dass „die Demokratie nur der Zug sei, den wir benutzen, um unser Ziel zu erreichen. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Speerspitzen und die Kuppeln unsere Helme.“ Mehr : Die-Wahnvorstellungen-des-Kalifen-Erdogan

So ist es also Mohammed, der ein Kriegsherr und Religionsstifter war sowie seinen Religionsführer, nicht gelungen, Allah zu beeinflussen, dass ihre Schäfchen so inspiriert werden, dass sie den Kuffar (Ungläubigen) aus dem bösen Abendland in Sachen technischer und wirtschaftlicher Entwicklung paroli zu bieten oder sie gar zu übertrumpfen vermögen. Alah ist nicht bestechlich! Wie in alten Kriegsgeschichten trachten diese Führer nach den abendländischen Errungenschaften, deren Land und deren Kultur, die sie unbedingt „umformen“ wollen. Eine feige Angelegenheit!

Der Islam wird für Europa daher mindestens, wenn nicht die grössere Herausforderung werden als die Digitalisierung.

Die aktuelle technische Revolution bringt mehr Automation. Roboter werden vermehrt Funktionen ausüben, die bisher von Menschen getätigt werden mussten. Die Digitalisierung wird Möglichkeiten eröffnen, an die man noch kaum zu glauben wagt. Die Kommunikation durchdringt die hintersten Ecken der Welt. Vorteile des Wissens werden kaum mehr lange genutzt werden, ausser es wird verstanden, diese genügend zu schützen. Es werden viele einfache Jobs verschwinden. Weitere werden in Tieflohnländer ausgelagert. Jene, die die übrig gebliebenen und die neuen Jobs inne haben werden, brauchen ein hohes technisches Wissen.

Nun glauben Fantasten, mit dem Import von Ausländern (Ein Geheimpapier der EU sprach von 52 Millionen Einwanderern allein aus Afrika, praktisch alle Muslime!) könnten dereinst die Sozialwerke finanziert und Steuern bezahlt werden. Die Realität ist leider anders: Arbeitslose schaffen Arbeitslose – Folge der EU-Logik 

Die Frage etwas zugespitzt lautet: Will man mit „Analphabeten“die eh zum grossen Teil von der Sozialhilfe leben, Steuern einnehmen und die Sozialwerke finanzieren? Frankreich hat Erfahrungen Ghettos in den Vorstätten. Die Anstrengungen, den Jihadismus zurück zu drängen scheint umfassend. Es sei ein französischer Islam nötig, meinte Premierminister Valls.

Die Anhänger des Bedingungslosen Einkommens sehen die Möglichkeit, sich vom Staat schadlos zu halten, als hätte dieser unversiegbare Geldquellen. Unter dem Motto, „Die Schweiz soll doch wieder einmal etwas grosses leisten“ wird so quasi im „Öfter mal was Neues -Stil“ für Eigennutz geworben. Oder will man den Afrikaner, welche lieber dealen als arbeiten die „Geschäftsbasis“ finanzieren?

So wie gesagt wird, jedes Land habe eine Armee, die eigene oder eine fremde, könnte man feststellen: Jedes Land hat seine Religion, die eigene oder eine fremde. Die Sekten oder Untergruppen nicht berücksichtigt. Der Islam zumindest gehört nicht zur abendländischen Kultur.

Dass islamische Führer das Abendland unter ihre Knuten bringen wollen ist hinreichend bekannt. Zitate aus der muslimischen Welt zeigen es deutlich.

Sogenannte Gutmenschen leben ihre Ideen auf dem Buckel anderer: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ein Freiburger Professor stellte diesen Grundsatz bereits in Frage. Er verlangte Sonderrechte und eigene Gerichte für Ausländer. Muslime unterstützen diesen «Rechtspluralismus», Politiker sind entsetzt. => Schariagerichte für die Schweiz (NZZ).

Als Kafir (Ungläubiger) sollte ich vor einer politischen Religion, die Ungläubige töten sollen, in Acht nehmen. Dies auch dann erst recht, wenn sich Religionsführer bemühen, ihre Ideologie als harmlos darzustellen. Dass dem nicht so ist lese man in der Koran-Exegese zu Sura 47.20-21 Kampfbefehl & Sura 8.60 Terrorbefehl

Die Sicht eines Kenners:

«Ein muslimisches Europa ist das Ziel» (Weltwoche v.12. Mai 16)

Der israelische Historiker Efraim Karsh ist einer 
der profiliertesten Kenner des Nahen Ostens. Er sieht die Massenmigration nach Europa sehr kritisch. 
Die Einwanderer würden keine Integration anstreben.

Von Pierre Heumann

Der Westen trage die Schuld an den Konflikten im Nahen Osten – der Kolonialismus und militärische Interventionen seien die Ursachen für die Wirren im Orient, sagen viele Analytiker. Das sei eine Fehleinschätzung, sagt der israelische Politologe Efraim Karsh und stützt sich dabei auf langjährige Studien. Der Ursprung der nahöstlichen Tragödie sei nicht in den westlichen Hauptstädten zu suchen, sondern in einem historischen Fehler des untergegangenen Osmanischen Reichs. Imperialistisch sei nicht der Westen, sondern der Islam. Karsh warnt vor den Gefahren einer Islamisierung Europas.

Professor Karsh, Europa macht eine demografische Revolution durch, ausgelöst durch Flüchtlinge . . .

. . . mir gefällt der Ausdruck «Flüchtlinge» nicht.

Was ist daran falsch?

Es handelt sich grösstenteils um Einwanderer. Nur ein relativ kleiner Prozentsatz kommt aus Kriegsgebieten wie Syrien. Viele stammen aus Afrika, aus armen Ländern wie Eritrea oder Somalia. Sie sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Offensichtlich ist ein grosser Teil der Dritten Welt nicht so erfolgreich wie Europa. Das heisst aber nicht, dass jeder, der europäischen Wohlstand will, in Europa leben muss.

Wen soll Europa denn aufnehmen?

Das ist Europas Entscheidung. Europa sollte allerdings nicht vergessen: Die meisten Immigranten sind Muslime.

Wo liegt das Problem?

Immigranten aus Südostasien, um ein Beispiel zu nennen, versuchen, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Auch wenn sie einen Teil ihres kulturellen Erbes bewahren, akzeptieren sie, dass sie in einer neuen Umgebung angekommen sind, deren gesellschaftlichem Kodex sie nachleben müssen. Muslimische Immigranten sehen das anders. Im Gegensatz zum Christentum ist der Islam nach wie vor eine auf Expansion bedachte Religion. Er strebt die Weltherrschaft an. Deshalb sind muslimische Minderheiten in ihren Gastländern nicht darauf bedacht, sich zu integrieren. Sie wollen von den Vorteilen profitieren, die westliche Gesellschaften offerieren, und gleichzeitig wollen sie diese nach ihren eigenen Vorstellungen beeinflussen oder sogar verändern.

Eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt würde das Problem lösen.

Keineswegs. Es geht nicht darum, dass sie Jobs haben, einen höheren Lebensstandard realisieren und ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Sondern?

Europa steht jetzt an einem entscheidenden Punkt seiner Geschichte. Wenn es eine starke muslimische Einwanderung akzeptiert, wird Europa in einer oder zwei Generationen zu etwas vollkommen anderem transformiert werden. Muslimische Gesellschaften sind nach wie vor sehr religiös. Die Menschen sind sehr fromm, in einer Art und Weise, wie wir es in Europa nicht kennen. Heute gehen in Grossbritannien mehr Muslime in die Moschee als Christen in die Kirche, obwohl Muslime in der Bevölkerung nur eine Minderheit ausmachen.

Sie prophezeien im Ernst ein muslimisches Europa?

Alles wird natürlich davon abhängen, wie viele Menschen Europa in den nächsten Jahrzehnten aufnehmen wird. Bereits heute hat Europa eine relativ grosse und schnell wachsende muslimische Bevölkerung. Sie vermehrt sich viel schneller als diejenige der Europäer, deren Geburtenraten bekanntlich abnehmen.

Das ist doch genau der Grund, weshalb der Westen auf die Einwanderung angewiesen ist: zur Finanzierung der sozialen Sicherheit.

Ich kenne das Argument, aber ich kann ihm nicht folgen. Aufgrund der Immigration steigt zwar der Anteil der Jungen an der Bevölkerung. Aber auch die Risiken steigen.

Welche?

Die Gesellschaft wird sich denjenigen annähern, aus denen die Immigranten stammen. Europäische Länder werden dann zu Drittweltstaaten. Denn die Immigranten werden ihre Werte und ihren Lebensstil den Europäern aufzwingen und nicht umgekehrt. Das Argument von den ökonomischen Vorteilen ist deshalb Unsinn. Falls sich die Europäer Sorgen machen, dass ihre Bevölkerung stagniert, sollten sie Anreize für die einheimische Bevölkerung schaffen, mehr Kinder zu haben – statt Menschen aus Staaten aufnehmen, die man als gescheitert bezeichnen muss. Wenn man heute eine so grosse Zahl von Menschen aus gescheiterten Staaten in der Schweiz aufnimmt, dass diese eines Tages in der Mehrheit sein werden, wird die Schweiz nicht mehr die Schweiz sein, sondern ein gescheiterter Staat in Europa.

Haben Sie die Handschlag-Affäre von Therwil, einer Stadt unweit Basels, verfolgt?

Durchaus, ja. (Lacht)

Wie sollte man Ihrer Meinung nach reagieren, wenn konservative Muslime mit Kontakten zwischen Mann und Frau ausserhalb der Familie ihre liebe Mühe haben?

Darüber sprechen wir ja jetzt gerade. Die muslimischen Einwanderer streben keine Integration an. Der Islam ist nach wie vorimperialistisch in dem Sinn, dass er die Welt beherrschen will. Muslime, sogar wenn sie in anderen Gesellschaften leben, sehen sich nicht als Minderheit, die die religiösen und kulturellen Werte ihrer Aufnahmeländer zu respektieren hat. Sie sehen diese Gesellschaften als Teil des «Hauses des Islam».

Eine etwas pauschale Aussage. Es gibt sehr viele Muslime, die in der westlichen Gesellschaft erfolgreich sind.

Ohne Zweifel. Aber der Islam macht nicht denselben Prozess durch, den etwa das Christentum hinter sich hat: die Trennung von Kirche und Staat, die Säkularisierung. Anders als das Christentum hat der Islam seinen expansionistischen Geist beibehalten. Ich sage das nicht wertend, sondern es ist eine Tatsache. Der Islam versteht sich als politischer Glauben. Ähnlich wie das Judentum ist auch der Islam eine umfassende Religion, eine Lebensweise. Deshalb haben Muslime ihre eigenen Werte, und die sind anders als die unseren.

Wo sehen Sie den wichtigsten Unterschied?

Darin, dass ihr religiöses Oberhaupt in der Politik an der Spitze steht. Wenn immer möglich, werden Religion und Politik miteinander vermengt, zum Beispiel im Iran, in Saudi-Arabien, im Islamischen Staat. Viele Leute sind schockiert über das brutale Vorgehen des Islamischen Staates. Aber er befolgt nur die Regeln im Islam. Der IS ist keine krankhafte Abweichung vom Islam.

Es gibt freilich mehrere Auslegungen des Islam.

Aber wenn Sie ein echter Muslim sind, wollen Sie die Scharia befolgen. Das bedeutet dann zum Beispiel Handabhacken für Diebstahl. Im Iran werden Ehebrecher zu Tode gesteinigt, also in dem Land, das jetzt von Europa hofiert wird.

Wie liesse sich der Islam Ihrer Meinung nach reformieren?

Natürlich gibt es im Islam auch moderate Strömungen. Aber ich bin kein Soziologe, mich interessieren in erster Linie die politischen Aspekte des Islam. Im Christentum ist Jesus eine spirituelle Person, ein Prediger, aber keine politische oder gar militärische Führungsperson. Im Islam ist das anders. Mohammed war von Anfang an sowohl ein Politiker als auch ein militärischer Oberbefehlshaber. Deshalb wurde das Konzept des Dschihad entwickelt, um die Menschen zum Kampf anzuspornen.

Dschihad kann man indes auch als eine geistige Anstrengung verstehen, nicht unbedingt als eine Aufforderung zum Krieg.

Das sagen zwar einige westliche Interpreten des Islam. Aber sie liegen falsch. Dschihad bedeutet, sich für Allah und dessen Weg einzusetzen. Als das Osmanische Reich Russland, Frankreich, Grossbritannien den Dschihad erklärte, ging es nicht darum, dass die osmanischen Bürger zu Hause den Koran studieren und in der Moschee beten sollten. Dschihad ist Dschihad ist Dschihad – und jeder weiss, was damit gemeint ist. Man kann sich zwar einreden, dass Dschihad ein Synonym für Spenden an Bedürftige sei, das tönt dann nett – aber es ist falsch. (Lacht) Solches Schönreden gehört zur Art und Weise, wie im Westen der Islam entschärft wird. Nehmen Sie US-Präsident Barack Obama: Er spricht im Zusammenhang mit Terror nicht von islamischem Extremismus oder von Islamismus, sondern von militanten Extremisten.

Damit will er politisch korrekt sein.

Wer das Problem falsch benennt und nicht identifiziert, wird es nicht in den Griff bekommen. Die richtige Diagnose ist ein wichtiger Schritt zur Problemlösung.

Es gibt aber einen Zusammenhang zwischen Armut und Terror. Wer Not leidet, neigt zu Gewalt, ob er nun Muslim ist oder nicht.

Das sehe ich anders. Terroristen sind in der Regel nicht arme Leute, die mit Müh und Not für den Unterhalt ihrer Familien aufkommen. Radikale und gewaltbereite Aktivisten sind meistens gutausgebildete Menschen, denen es materiell an nichts fehlt. Jassir Arafat war Ingenieur, unter Terroristen finden sich auch Ärzte, Studenten oder Söhne steinreicher Eltern, wie etwa Osama Bin Laden. Arme Menschen sind weniger militant als die ausgebildeten, das wissen wir aufgrund von Meinungsumfragen und vielen Beispielen. Die Vorstellung, dass wir nur für genügend Jobs und gute Saläre sorgen müssten, damit aus den Immigranten nette Europäer würden, die dem Terror abschwören, ist blanker Unsinn.

Immerhin hat sich die erste Generation muslimischer Einwanderer gut integriert.

Aber deren Kinder haben Probleme mit dem Westen.

Weil sie bei der Stellensuche aufgrund ihrer arabischen Namen diskriminiert werden.

Das wird oft behauptet, ist aber falsch. Die erste Generation integrierte sich ökonomisch, nicht aber gesellschaftlich. Wären sie wirklich Europäer geworden, würden ihre Kinder nicht den Weg einschlagen, der sie zu Dschihadisten macht. Andere Minderheiten sind da anders. Nehmen Sie die Italiener, Chinesen oder Juden in Amerika: Anfangs waren sie Aussenseiter, doch deren Kinder sind heute integriert. Es kommt zu Mischehen, sie assimilieren sich, leben und akzeptieren den American Way of Life.

Weshalb ist das bei Muslimen anders?

Die meisten ethnischen Minoritäten können sich in der neuen Umgebung ihrer Aufnahmeländer integrieren und anpassen, ohne dabei ihre religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Traditionen aufzugeben. Der Islam aber hat seinen missionarischen Eifer nicht abgelegt. Er ist weiterhin imperialistisch. Deshalb streben Muslime nicht nach Integration. Vielmehr wollen sie ihre Werte den adoptierenden Gesellschaften auferlegen. Lange vor dem Aufstieg von al-Qaida und des Islamischen Staats, seit den späten 1980er Jahren, sahen Muslime die wachsende muslimische Gemeinschaft in Frankreich als Beweis dafür, dass auch Frankreich Teil des «Hauses des Islam» sei. In Grossbritannien machen selbst moderate Muslime kein Geheimnis aus ihren Zielen. So hat der vor einigen Jahren verstorbene Zaki Badawi, ein Doyen des interreligiösen Dialogs in Grossbritannien, gesagt, dass der Islam eine universelle Religion sei. Ihr Ziel sei es, die Botschaft des Islam in alle Ecken der Welt zu tragen. Eines Tages werde die ganze Menschheit eine einzige muslimische Gemeinschaft sein, predigte Badawi. Das sagte ein moderater Mann! Auch der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu erklärte im Januar 2015 vor Schweizer Muslimen in Zürich, der Islam sei Europas «einheimische Religion» und werde es bleiben. Die Türkei werde der EU beitreten, «mit unserer Sprache, unseren Traditionen und unserer Religion». Der Westen ignoriert das. Deshalb werden eines Tages unsere Enkel aufwachen und feststellen, dass sie den Regeln der Scharia gehorchen müssen.

Wer unterstützt dieses globale Programm?

Die Muslimbrüderschaft zum Beispiel. Auf deren Website heisst es klipp und klar, dass die Welt am Ende muslimisch sein werde. Ajatollah Chomeini, der Gründer der Islamischen Republik Iran, sprach davon, jetzt tut es auch der Islamische Staat. Die Hamas fordert in ihrer Charta explizit, das islamische Gesetz wiederherzustellen. Die laut Programm angestrebte Zerstörung Israels wäre für sie nur ein erster Schritt dazu, um das Kalifat wiedereinzurichten. Viele Muslime in Frankreich sagen seit Jahrzehnten, dass Frankreich Teil des «Hauses des Islam» sein werde früher oder später. Ein muslimisches Europa ist das Ziel der Muslime. Weshalb würden sie sonst Moscheen im Westen finanzieren, auch in der Schweiz? Weshalb gründen sie an Eliteuniversitäten Lehrstühle für Islamstudien oder Zentren, die sich der Geschichte des Persischen Golfes widmen?

Dämpft der globale Ölpreiskollaps die Verbreitung des Islam, weil bei den Gönnern von Moscheen und islamischen Zentren das Geld knapp wird?

Vielleicht wird Saudi-Arabien vorübe gehend etwas weniger in die Verbreitung des Islam investieren. Aber die Infrastruktur ist bereits vorhanden. Und vielleicht geht der Ölpreis auch wieder rauf. Wobei es nicht nur ums Geld geht.

Sondern?

Um Konversionen. In Mischehen tritt die Frau meistens zum Islam über. Muslime versuchen zudem, in europäischen Städten die Scharia durchzusetzen. In Grossbritannien gibt es bereits Gegenden, in denen die Scharia als Gesetz gilt. In gewissen Städten senden Muslime ihre Sittenpolizei aus, die dafür sorgen soll, dass Frauen züchtig gekleidet sind.

Die Toleranz gegenüber dem Islam ist historisch verständlich. Der Westen fühlt sich schuldig für die Sünden des Kolonialismus.

Das ist Unsinn. Gegenüber dem Nahen Osten besteht überhaupt kein Grund zu Schuldgefühlen. Abgesehen von Nordafrika durch die Franzosen und Libyen ist der grösste Teil des Nahen Ostens vom Westen nicht kolonisiert worden. Es gab nach dem Zerfall des osmanischen Reichs zwar ein Mandatsystem für Teile des Nahen Ostens, aber mit dem Ziel, die Unabhängigkeit anzustreben. Externe Einflüsse haben bei der politischen Entwicklung eine zweitrangige Rolle gespielt.

Einspruch: Die Briten haben das Osmanische Reich zerstört, zusammen mit der UdSSR den Iran besetzt, später hat der Westen in Teheran einen Staatsstreich inszeniert, Israel wurde gegründet, Russland und die USA haben massiv in Afghanistan respektive im Irak eingegriffen. Sind das etwa keine externen Einflüsse?

Ja, aber es handelte sich dabei um extreme Ausnahmen. Und es handelte sich dabei in der Regel nicht um den Versuch, eine regionale Ordnung anzupeilen, sondern um Antworten auf unerwünschte Entwicklungen. Schuld, wenn Sie das Wort brauchen wollen, hat das Osmanische Reich.

Wie denn das?

Das Osmanische Reich war keineswegs das glücklose Opfer einer Geheimdiplomatie, die ihm seine Gebiete wegnehmen wollte. Der Untergang der Osmanen war das Resultat ihrer katastrophalen Entscheidung, im Ersten Weltkrieg auf die falsche Seite zu setzen. Das war mit Abstand die weitest reichende Entscheidung in der Geschichte des Nahen Ostens. Hätte sich das Osmanische Reich aus dem Konflikt herausgehalten, hätte es die Wirren vielleicht überlebt.

Was hat das Erstarken islamischer Kräfte mit dem Untergang der Osmanen zu tun?

Es ist eine Korrektur dessen, was nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs passiert ist. Die wichtigste muslimische Macht wurde damals zerstört. Darauf entbrannte ein Kampf um das Erbe der Osmanen. Doch das Vakuum wurde nicht gefüllt, sondern nur oberflächlich zugedeckt. Die neuen Machthaber unterdrückten die islamischen Kräfte, um sich die Macht zu sichern. Jetzt beobachten wir ein Aufstreben der islamischen Kräfte, die während vieler Jahrzehnte von Diktatoren unterdrückt worden waren.

Weshalb gerade jetzt?

Nach der Zerstörung des Osmanischen Reichs installierten sich Regimes, die offiziell nicht religiös waren. Sie hofften, mit einer panarabischen Ideologie eine Alternative zu den Islamisten schaffen zu können. Aber an der Basis blieb der Islam stark. Auch die Diktatoren hielten am Islam als Staatsreligion fest. Dann kam es 1979 im Iran zur islamischen Revolution. Vor fünf Jahren war Hosni Mubarak in Ägypten am Ende zu schwach, um sich an der Macht zu halten. Die Muslimbrüderschaft, die ihm folgte, wurde zwar nach kurzer Zeit entmachtet – aber von einem Mann, der ebenfalls religiös ist. Jetzt ist auch die Türkei auf dem Weg zu mehr Islam. Der Nahe Osten wird aus all diesen Gründen weder demokratisch noch säkular, noch westlich sein. Zusammen mit Teilen Nordafrikas exportiert er den Islam nach Europa. Statt dass der Nahe Osten westlicher wird, wird der Westen langfristig mittelöstlicher und islamischer.

Efraim Karsh, 1953 in Israel geboren, ist Professor für 
politische Wissenschaften an der Bar-Ilan-Universität 
unweit Tel Avivs. Der emeritierte Professor am King’s College in London hat sich mit ebenso beachteten wie kontroversen Publikationen über den Mittleren Osten 
einen Namen gemacht.


Terror in Europa

Jetzt, wo die Realität in den Mittelpunkt rückt, finden sich schnell Erklärungen und auch Schuldige: So habe ich den folgenden Titel gelesen: Das Versagen der Geheimdienste Europas alles paletti? Es kann schon sein, dass die Geheimdienste nicht perfekt gearbeitet haben und es ist möglich, dass zu wenig Zusammenarbeit herrscht. Seine Wohnung muss jeder selbst in Ordnung halten und sich vor Eindringlingen schützen! Warum soll es für ganze Staaten nicht gelten?

Schlagzeilen:

  • Schwere Panne: Terrorist reiste trotz Warnung ungehindert durch Europa“, DWN
  • IS hat offenbar bereits weitere Terror-Ziele in Europa ausgewählt“, DWN
  • Terror-Gefahr: Tschechien aktiviert Armee-Einheiten“, DWN
  • Attentäter versteckten Bomben im Koffer, BAZ
  • Belgien hat ein Saudi-Problem.“ -Ungebremst durfte Saudiarabien belgische Moscheen zu Brutstätten des Radikalismus umwandeln. Experten sehen den Grund des Übels in einem Deal der Könige beider Länder. … Aus keinem Land in Europa brechen im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele IS-Kämpfer in den «Heiligen Krieg» auf wie aus Belgien. …Moschee gegen Öl

„(…) Die Anfänge der saudischen Implementierung von salafistischem Gedankengut in Belgien finden sich gemäss «Washington Post» im Jahr 1967. Um sich einen Öl-Deal mit dem Golfstaat zu sichern, schenkte der belgische König Baudouin König Faisal die Grosse Moschee in Brüssel. Er versicherte zudem, saudische Imame einzustellen. Dank einer für 99 Jahre gültigen Pacht zahlen die Saudis keine Miete.

1974 wurde der Islam in Belgien offiziell von König Baudouin anerkannt. 1978 öffneten die Grosse Moschee und das darin gelegene islamische Kulturzentrum ihre Türen. Seither gilt die Einrichtung als Zentrum des belgischen Radikalismus. Quelle: Tagi

  • Die europäische Arroganz und Leichtsinn haben nach Ansicht des russischen Politikwissenschaftlers Alexej Muchin zu der jüngsten Terrorwelle geführt, die jetzt über Europa hinwegrollt.
    Weiterlesen!

Die Probleme liegt indessen meiner Ansicht nach ganz wo anders!

  • In vielen Ländern herrscht ein grosseslaissezfaire“. Es scheint, dass Staaten wie Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Frankreich besonders darauf anfällig sind.
  • Nimmt man diese Länder als einen grossen Block, fällt auf, dass Brüssel zwar nicht im Zentrum aber doch in „guter Mitte“ ist.
  • Dieseslaissezfaire“ hat sich auf die gesamte EU-Administration und auf die EU-Führung übertragen. Viel Strippenzieher kommen ja aus diesen Ländern! Sie kennen kaum etwas anderes, als schön zu reden, ohne zu handeln. Nehmen Sie Jean Claude Junker (https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Juncker) oder Jean Asselborn (https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Asselborn)
  • Die Staatsangehörigen vieler EU-Länder haben ihren Nationalstolz verloren! Ihre korrupten und zweideutigen „Volksvertreter“ haben ihren Hauptanteil daran.
  • Die Nationalstaaten der EU sind zu Leistungsempfängern verkommen – wie ihre Bettler, die sie in andere Länder exportieren. So lange man vom Futtertrog besser leben kann, als selbst zu arbeiten, so lange wird aus ihnen nichts! Keine Erfindungen, keine Innovation, kein Fortschritt. Jene die ihr Land und ihren Slum verlassen haben, leben in einem anderen Land in vergleichbarem Slum. Der Fortschritt liegt darin, dass die Almosen höher sind und dass sich Diebestouren besser auszahlen…
  • Jene in den EU-Ländern aus dem Osten, die sich gebildet haben, kehren ihren Ländern und vor allem ihren Regierungen den Rücken. Der Brain-Drain, zu Lasten der eigenen Länder lässt sie kalt. Sie haben gegen korrupte Beamte, korrupte Politiker und Diktatoren, welche sich Demokraten nennen, keine Chance!
  • Die EU fördert dies noch zusätzlich mit ihrer Personenfreizügigkeit – und profitiert zu Lasten ihrer Mitgliedländer von deren Wissen und können. Sie nimmt dadurch bewusst Schäden in den Volkswirtschaften ihrer Mitgliedländer in Kauf!
  • Die Schönwetterpolitiker in Brüssel müssen nun feststellen, dass sie eine ihre eigenen Vorgaben sträflich vernachlässigt haben – die Sicherung der Aussengrenzen.
  • Wer glaubt, Werte allein genügten für den Schutz der Bürger, der hat die Realität ausgeblendet. Bisher waren Polizei und Armee für den Schutz zuständig. Die „freie Welt“ glaubte jedoch, sowohl auf eine Armee, wie auf „zu viel“ Polizei verzichten zu können. Ein Teil und nicht ein unwesentlicher, befasst sich hauptsächlich mit falsch parkierten Autos… Laissez faire, wie es in Brüssel eingebürgert ist scheint die Wunschvorstellung zu sein…
  • Die Willkommenskultur der deutschen Kanzlerin ist strategisch derart falsch, dass sie sich und mit ihr die gesamte EU vom Türkischen Diktator und Möchtegern Kalifen Erdogan vorführen lassen muss!
  •  Wir sollen vor unserer eigenen Tür wischen. BAZ:  «Die Schweiz ist blind und taub»

Verwundert?

Zur Bürokratie in Brüssel: Sie ist von Schönwetterpolitikern wie Juncker, Asselborn und Co sowie von Phantasten wie etwa dem französisch-deutschen 68er, Daniel Cohn-Bendit,  geprägt. Obwohl als zwielichtige Person bekannt, bezahlen ihm Blätter wie der Tagesanzeiger regelmässig hohe Summen für seinen Blödsinn den er von sich gibt! =>Trump ist Blochers Zwillingsbruder – Tages-Anzeiger

Das etwas andere Bild: Cohn-Bendit – Schweizerzeit oder etwa von Emma: Daniel Cohn-Bendit & die Kinder | EMMA

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter. (Jean Claude Juncker 1999) => Die Presse

und wie steht es um die internen Schocks, wie Paris und Brüssel nun schmerzhaft lehren – auch in unwahrscheinlichem Masse? Bild: „sogesehen.info“

Jean Claude Juncker wird sich heute mit jenem Igel vergleichen der sagte: „Irren ist menschlich – und dann stieg ich vom Kaktus!“  Achtung, kein Kaktus! Aber sie irrt, wenn sie allen EU-Fürzen nachjagt. Es wäre besser, wenn sie an den Osterhasen glauben würde!

Glaube an den Osterhasen!
Glaube an den Osterhasen! Bild: H. Odermatt

 

 

 

 

 

 

 

 


Deutsches Lohn- und Stromdumping

Der Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann (JSA) befürchtet zunehmende Arbeitslosigkeit. Pluspunkt: Es kommt der Einwanderungsinitiative entgegen. Negativpunkt: Gefahr von Turbulenzen in der Wirtschaft. JSA sieht die Ursache im starken Franken. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Hätten sich Schweizer Banken durch ihre Erfahrung und ihr Know How international eine besondere Kompetenz erarbeitet und damit Marktvorteile gewonnen, wäre dies auf dem internationalen Parkett sofort weg reguliert worden (AIA, automatischer Informationsaus-tausch) und dies wäre nur einseitig gemacht worden, damit die USA die Finanzmärkte definitiv beherrschen werden. (Delaware lässt grüssen).

Wenn Deutschland mit Tiefstlöhnen Dumping betreibt und mit Subventionen den Strommarkt zu beherrschen beginnt – mit Billigstgeld von der EZB – dann wird dies als von Gott gegeben hingenommen. Als ob es keine Kartellämter und Wettbewerbshüter gäbe! In Deutschland gibt es doch das Bundeskartellamt! Dieses weiss zu sagen: „Das Verkaufen des Ökostroms weit unter dem Gestehungspreis sei kein Dumping, sondern Gesetz.“

„(…)Seit 1980 sind die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten in Deutschland um etwa 15 % gesunken. Und dass, obwohl die Produktivität sich nahezu verdoppelte.
Anstelle eines üblichen Wohlstandszuwachses von ca. 100 % hat sich also in über 30 Jahren eine deutliches Minus ergeben. In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt das:
„Wer heute 1500 Euro netto verdient, müsste eigentlich längst 3400 Euro netto bekommen.“
Der europäische und globale Lohndumpingwettbewerb (ausgelöst durch den Zollabbau) hat leider die normale Lohnentwicklung verhindert! Hintergrund: Das kapitalistische Ermächtigungsgesetz. …) => Q :

„(…) „Aber was vor einigen Jahren zu hohe Lohn- und Sozialkosten waren, sind heute die wachsenden Energie- und Rohstoffkosten“, so der Bundesminister für Wirtschaft und Energie und SPD-Vorsitzende, Sigmar Gabriel, am 13. März 2014. Und, so Gabriel weiter: „Die Strompreise in Deutschland sind doppelt so hoch wie in den USA. Wenn wir nicht mindestens unsere Industrie entlasten, droht uns eine Deindustrialisierung.“ Das, so Gabriel, sei keine „plumpe Propaganda der Wirtschaft, sondern bittere Realität“. Es ist Gabriels „Realität“. Und es ist die „Realität“ der „Energieintensiven Industrien“ [PDF – 65 KB], zu deren Büttel sich Gabriel gemacht hat. Er schadet damit nicht nur der Energiewende und dem sozialen Zusammenhalt in Deutschland und Europa. Er führt damit aller Voraussicht nach die SPD mit wehenden Fahnen in die nächste Etappe ihres Untergangs. )“Von Thorsten Hild  => Q:

Wenn der französische Staat Arbeitsplätze per Dekret vom Ausland in das eigene Land befiehlt wie am Beispiel von Generalelectric (GE) /Alstom praktiziert, kann dagegen nichts gemacht werden. Frankreich hat GE bei der Übernahme von Alstom Arbeitsplatzgarantien (zu Lasten der Schweiz) heraus geholt. Wurde da etwas verpasst?

Wer Gesetze halbherzig beachtet und umsetzt, wer Initiativen des Volkes mit Füssen tritt wundert sich, dass die Durchsetzung erzwungen werden will. Die Initiative sei für den Wirtschaftsstandort Schweiz schädlich, so JSA. Kann sein. Vorausschauende Politiker denen nicht die nächste Wahl höchste Priorität hat, hätten Zeit gehabt, mehr aufs Volk zu hören! Dann müssten sie sich nicht eingestehen, die Initiative sei wegen ihrer Laissez faire Politik und der vermeintlichen Wohlfühlumgebung, nachgeäfft bei der europäischen Wertegesellschaft, zustande gekommen.

Wer Traditionsfirmen ans Ausland verschachert nur um Arbeitsplätze zu „retten“, der beginnt zu reagieren, er ist in einer Abwehr- bis Notlage! Andere geben den Takt an! Dass mit jeder Veräusserung Wissen, Erfahrung und Vernetzung aufgegeben werden, ist wohl egal. Der langfristige Verlust von motiviertem und fachlich hochstehenden Personal wird später besungen!

Wer glaubt, die schnelle Beantwortung der Kroatienfrage in Sachen Personenfreizügigkeit bringe in Brüssel einen Vorteil, glaubt an den Storch. Wozu soll sich die EU für etwas herablassen, was für sie selbstverständlich ist? – Es würde aber Aufsehen erregen, wenn die Kroatienfrage ausgesetzt würde, bis sich die EU bezüglich Masseneinwanderung , BREXIT hin oder her, bewegt hätte. Man lässt sich lieber erpressen weil befürchtet wird, dass in Brüssel weiterhin die Keule der Forschungszusammenarbeit ausgegraben bleibt. Auch hier: Man spüre ein Entgegenkommen in der Frage zur Masseneinwanderun.  „Es bestehen Aussichten, man spüre politischen Wille…. Wie blöd muss jemand sein, der gegen schöne Worte ein Pfand aus der Hand gibt? Die EU-Kommission, ein paar Politiker und der gemischte Ausschuss können noch lange guter Dinge sein. Die Helebarde schwingen die 28 Staaten! Wer gibt eine Garantie? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – gilt auch hier!

Wer gegen gegen gesetzlich goutiertes Dumping aus dem Ausland antreten muss und wer eine Hochlohn- und Hochpreisland vertritt, hätte genug Ansatzpunkte, um die Rahmenbedingungen zu verbesseren. Den Mist einfach durch vermehrte Arbeitslosengelder vom Volk bezahlen zu lassen stellt keine besonder Rahmenbedingung von nachhaltiger Wirkung dar!

An JSA und sein Team gerichtet:

  • Gib der Finanzindustrie die gleich langen Spiesse wie es die USA ihren Steueroasen (Delaware, New Jersey…) gewähren.
  • Besteuere deutschen gedumpten Strom bis zu einem „Normalpreis“ – die Schweizer E-Werke wüssten es zu schätzen!
  • Bekämpfe die Hochpreisinsel Schweiz, ohne den Lebensstandard zu reduzieren! Die Löhne regeln sich dann von selbst – die CS macht es gerade vor und beschneidet Boni drastisch
  • Regle per Gesetz, dass Ausländer nur max. 49% einer Schweizer Firma aufkaufen dürfen und ringe Arbeitsplatzgarantien ab. Wer an Schweizer Firmen interessiert ist, will etwas holen. Daher: Hürden hoch ansetzen. Man kann das Wissen auch anders exportieren…!
  • Schaffe kriminelle Ausländer aus und gib das gesparte Geld der AHV!
  • Toleriere keine „falschen Flüchtlinge!“
  • Hole die besten Fachkräfte wenn erforderlich da wo man sie findet, auch ausserhalb der EU!
  • Beginne, Kriegtreiber weltweit aufzuspüren und stelle sie an den Pranger!