Alle Beiträge von Herbert Odermatt

Soll die AHV verscherbelt werden?

Seit über 20 Jahren wird über die Sicherung der AHV „beraten“. Man sollte eher von Palavern reden!

Die aktuele Krisensituation bietet bereits einige wichtige Erkenntnisse. Um die „Wirtschaft“ zu retten scheinen alle Mittel die Zwecke zu heiligen. Das Geld wird massenweise zum Fenster hinaus geworfen. Nur weil Unternehmen keine Reserven angelegt haben, muss man sie jetzt „retten“. Man „rettete“ schon Banken. Im Fall UBS kam das Geld wieder zurück. Die Swissair wurde nicht gerettet, dafür soll nun dem ausländischen Unternehmen „SWISS“, die zu 100% der Lufthansa gehört und bisher als Geldesel äusserst rentabel war, Kapital nachgeworfen werden. Aber kaum jemand glaubt daran, dass die Unsummen für alles und jenes von den Empfängern zurück fliessen werden. Es wird schon zurück fliessen indem die Steuern erhöht werden und die „Kraftakte“ sozialisiert werden!

AHV kontra Wirtschaft, das ist wie David und Goliath! Vielleicht findet die AHV dank Helmut Hubacher die richtige Steinschleuder gegen den Mammon „Wirtschaft“!

Helmut Hubacher ist ein rechter Linker! Trotz hohem Alter sieht er klar! Seinem Aufruf: „Der Stau bei der AHV muss beendet werden“ stimme ich voll zu!

Wenn man über die AHV redet, sollte man das Schweizer Dreisäulenprinzip ebenso in die Betrachtung einbeziehen! Ein grosser Teil der Bevölkerung kann die dritte Säule, das eigene Sparen mangels Finanzen nie äufnen, also funktioniert das Prinzip nur für mehr oder weniger gut Betuchte. Die Maden im Speck der zweiten Säule sind die zig Versicherungen, Berater und Treuhänder. Sie leben gut davon, während die Leistungen an die Versicherten stagnieren oder geringer ausfallen!

Es ist wieder die Wirtschaft, die sich gegen höhere Beiträge wehrt! Goliath lässt grüssen!

Es ist an der Zeit, die Sozialwerke zu pflegen und zwar mit Anstand!


Abberufen: Markus Leander Ritzi

Ein Grosser tritt ab!

Leander Markus Ritzi

19.06.1931 – 14. 014. 2020

Leander Markus Ritzi – Bild Aeropens

Ich lernte Markus Leander Ritzi als Kommandant der Fliegerstaffel 9 kennen. Er war Linienpilot bei der damaligen Swissair und tat als Milizpilot seinen Dienst.  Bei Swissair begann es mit der Convair 440 „Metropolitan“ und endete am 30. Juni 1989 als Capt. auf dem DC-10 infolge Pensionierung.

Fl Staffel 9, Emblem, die „Hexxe und der Besen“

Die Fl St 9 war zu meiner Dienstzeit  in Interlaken auf einem Feldstützpunkt staioniert. Am Anfang und weit ins Jetzeitalter wurde noch mit den „Lötlämpli“, DH 100 Vampir geflogen. Ich tat in der Fl Kp 11 Dienst. Diese war für die Wartung der Flugzeuge der Staffel zuständig. Am Anfang wurde mir die Flz-Wart Nr 1 innerhalb der Gruppe zugeteilt. Es bedeutete die Übergabe und Rücknahme des Flz an und vom Piloten, was u.a. auch Beihilfe beim Ein- und Aussteigen betraf.  Das enge Cockpit, es wurde erst später mit Schleudersitzen ausgestattet, verlangte nach einem „Schuhlöffel“. Später waren mir jeweils 4 Flz zugeteilt, die ich mit meiner Gruppe zu betreuen hatte. So bekam ich gelegentlich auch mit Hptm Markus Ritzi direkt in Kontakt. Er pflegte einen angenehmen Umgang.

Im militärischen Flugdiesnt war anstelle des Lande-T ein Pfeil ausgelegt. Ein Militärpilot in höherem Rang sollte einst in Bern Belp landen. Per Funk gab er durch, er könne wegen des nicht ausgelegten Pfeils nicht landen. Nach der Wiederholung des Ausrufs, soll sich jemand anonym ins Gespräch eingemischt haben und empfahl, wenn es ohne Pfeil nicht gehe, soll er es doch mit Absteigen probieren…. Es wurde gemunkelt, dass der Anonyme ein bekannter Segelflieger aus der Nordwestschweiz gewesen sein soll…. Von einem Landeunfall in diesem Zusammenhang wurde nie etwas bekannt.

Markus L. Ritzi, Beim Fachsimpeln, Hahnenweide, 18. 09. 2016 – „Zum Wohl und auf ein Neues!“

Wer Markus begegnete lernte eine authentische Person kennen, die weder überheblich noch reserviert wirkte. In seiner ruhigen, ja fast zurückhaltenden Art schälte sich eine gesellige Natur begleitet mit einem leisen Schalk heraus.

Es war einmal…. mit Markus (r)

Markus Ritzi war als Segelflieger weit herum bekannt. Er vertrat die Schweiz an zwei Weltmeisterschaften. Bei einer belegte er den 2. Platz. Er wurde nur deswegen nicht Sieger, weil es ihm nicht danach lag, erster um Leben und Tod zu werden. Das ging ihm zu weit. So wird ein Berühmter auch alt!

Zuletzt traf ich Markus auf der Hahnweide. anlässlich einer Reise, organisiert für die Segelflugveteranen durch Manfred R. Kueng. Bei einem Bier erzälte uns Markus über einige „Meilensteine“ Im Segelflug. Er war nicht nur ein guter Flieger, sondern auch ein interessanter Erzähler. Er nannte die Fakten mit einem gewissen Schalk. Übertreiben war nicht seine Sache. Auch hatte er ein Ohr für unsere Erlebnisse!

Die SG Basel/ Fricktal erzählt darüber im „Blettli“: „Lasst hören aus alter Zeit!“ von am

etwas futuristich, dieses Segelflugzeu “ Möve“ – Bild H. Odermatt

Adieu Markus! Bleibst in bester Erinnerung, solange wie wir sind!

Kommentare:

Roberto S. : Danke dir, „Gralshüter“, der nun fortlaufend for ever abtretenden alten Garde. …. Es wird irgendwann zu einem Nachruf in der Aero Revue kommen – Markus war am und über dem Jura viel unterwegs, manchmal auch am Boden. Immer bescheiden, ruhig, souverän – ein stiller unaufdringlicher Lehrmeister. Auch „Leader Ritzi“ hatte ein paarmal „Riesenschwein“, umso erfreulicher sein immerhin gutes Alter – ich hoffe ohne schmerzhafte Krankheit oder geistigen Zerfall.

Das Beispiel aus aus dem Blettli „Lasst hören aus alter Zeit!“  bzw. aus der argentinischen  Pampa und England zeigt ja (zwischen den Zeilen) wie unnachhaltig und stumpfsinnig Leistungssport grundsätzlich, und hier (Segefliegen) mit dem missbrauchten Vehikel nur auf Sekundenschinden und Kilometerfressen fixiert, sein kann. Dass sich das nur noch ein paar wenige überhaupt leisten können, ist einer der Gründe, warum das (hochtechnisierte) Segelfiegen so stark an Terrain verliert und an „die in Lumpen gehüllten“ Egotripper abtreten muss. …. Nun – wie du abgewandelt schreibst: mit Pilgerschritten (zweimal vor- einmal rückwärts) ist wohl auch (und nicht allein) beim Segelfliegen mehr (auch emotionale) Nachhaltigkeit dahinter, als beim blossen „Rankingpunkten“.

PS: Dein Gemälde mit der vergeistigten Möwe passt perfekt auf einen Segelfliegergrabstein oder zu einer spiritistischen Jahresversammlungseinladung…..es ist super! Picassos Taube ist eine lahme Ente dagegen….. aber leider besser „beräiiit(r)ingt“.

Manfred R. Kueng.: Markus war damals in der SG Basel in den 1950/60er Jahren als Hauptfluglehrer, Militär- und Swissairpilot unser aller Vorbild. Später (vor ca. 15 Jahren) waren wir zusammen als Fluglehrer in einem Breitenförderungskurs in Münster, VS. Er war stets ein guter Kamerad. An den Herbstauflügen der Segelflug-Veteranen war er bis vor 2 oder 3 Jahren regelmässig dabei, auch 2016 an der ausserordentlichen Reise zum Oldtimer-Treffen auf der Hahnweide und zu Schempp-Hirth in Kirchheim u/Teck. Seit etwas über einem Jahr war er mit seiner Krankheit auf professionelle Pflege in einer entsprechenden Institution angewiesen.
Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Oats, Othmar Schwarzenberger: (selbst ein leidenschaftlicher Segelflieger sagte mir kürzlich: “ Ich konnte noch meinen Segelflug zum 90 Geburtstag fliegen, zusammen mit Wally Scott, Jr , (70) der Sohn von unsererm Texas Langstrecken Flug Icon Wally Sr (odh: Im Jahr 1970 flogen Wally Scott und Ben Greene von Texas aus knapp 1200 Kilometer – Weltrekord. Beide flogen  die ASW-12, zu diesem Zeitpunkt eines der leistungsfähigsten Segelflugzeuge. – Quelle: https://www.shz.de/148510 ©2020) vor der Flubetrieb aus Sicherheits -Gruenden eingestellt wurde (Covid-19). Fuer wie lange ist noch eine offene Frage“.

Herzlichen Dank für Deinen Bericht und Abschied von 1965 Vice Weltmeister im Segelflug, Markus Ritzi. Möge er nun in Ewigkeit  seine Flüge mit  Segelfluzeug,  Flugwaffe,  Swissair und Ballon in friedlicher Ruhe weiter pilotieren. Unsere Wege kreuzten sich (nach Anregung von Hanns-Adalbert Wirz) nachdem  Markus als Chef des Schweizer Teams an der 1970 Segelflug-Weltmeisterschaft in Marfa, Texas führte.  Ich konnte in Dallas mit der Besorgung von Unterkunft  am Team Treffpunkt Dallas, sowie für die Crew und Begleiter Autos  die nötigen Reservationen sichern. Aus beruflichen Gründen war ich leider den restlichen Sommer nicht in Texas und konnte so nicht in Marfa sein. Nach weiterem Kontakt zwischen der Ritzi und meiner Familie, ergab sich,  dass seine älteste Tochter für einen Som

MARFA 1970 – vor 50 Jahren!

mer Aufenthalt  Gast in unserem Heim für Familiarization mit Texas English  und Kultur war.

 Als Abschiedsgeschenk  erwarb sie die Texas Driver License, mit 16 Jahren. Wir hoffen das Du und Brigitte“ gsund“ und „zwaeg“ sind und alles normal ablauft.  Hier ist es ruhig and wir machen das Beste mit der Isolation.

Herzliche Gruesse,

Oats & Christine

 Peter W. Frey: LIEBE FLIEGERKOLLEGEN,  – UND WIE HABE ICH IHN NOCH IN EINNERUNG DEN LEANDER. EINE EPISODE MAL AN EINEM TAL IM BIRRFELD (EVTL. 1967). ICH SCHLEPPTE DEN METEOFLIEGER UND MELDE MEIN STEIGEN MIT 3M/SEC. DANN EINE STIMME AUS DEM „ALL“:  LEANDER AUS EINER METROPOLITEN ÜBER DEM BIRRFELD: „UND ICH HABE 7M STEIGEN“ GRUSS LEANDER. SEINE FRAU FLOG ZUM BEGINN DER JU – 52  FLÜGE NOCH ALS FLUGBEGLEITERIN. JA ER IST JA AUCH SEHR ALT GEWORDEN UND BLEIBT SO IN  GUTER ERINNERUNGI  –  SCHÖNE SUNNTIG UND HÄBET SORG UND BLIEBET GSUNG. GRÜSSE VOM BIRRFELD

Rolf B.: Es macht immer Spass von dir zu lesen, nach dem alten Spruch „Humor ist wenn man trotzdem lacht“, danke. Leider nicht zum Lachen ist der Tod von L. M. Ritzi. Auch wenn er ein langes inhaltsreiches Leben hatte, stimmt es einen immer nachdenklich wenn ein „Grosser“ geht. Ein gutes Stück Geschichte geht verloren. Leider habe ich ihn nicht persönlich gekannt, nur sein Name und seine Erfolge waren für mich ein Begriff.

 


Covid 19, Sonderregeln für Gefährdete

Sonderregeln für Senioren (Blick, 07.04.20)

Beim Raubüberfall galt einst die Parole „Geld oder Blut“ Heute hiesse es eher „Dividende vor deinem Leben!“

Dass sich Parteien auch am Virus profilieren wollen ist an sich nichts Neues. Parteien wollen sich immer profilieren. Sie haben stets einfache „Schnellschüsse“ (Antworten) auf komplexe Fragen. Die Nachhaligkeit richtet sich nach dem Wahlrythmus (meist vier Jahre).

Nun kommt u.a. auch der Gewerbeverband zum Wort. Risikogruppen sollen also in Quarantäne gesteckt werden! So wie man Kriminelle ins Gefängnis wegsteckt! Sie werden aussortiert!

Wer selbst gefährdet und sich lieb ist, weiss selbst was zu tun ist! Man wird sich so lange speziell vorsichtig verhalten, bis ein wirksamer Impfstoff gegen das Virus da ist. Ausserdem ist noch nicht restlos geklärt, ob die Immunität nach einer Heiliung absolut ist.

Unvernünftige, Besserwissende und Unbelesene muss man es wohl mehrmals erklären, dass sie sich schützen müssen. „Erziehen heisst, tausendmal das Gleiche sagen“ (Heinrich Pestalozzi).

Hat der Gewerbeverband etwas übersehen?

«Wir Alten sind ein riesiges Geschäft» Leserbrief, NZZ v.02.04.20

Ich zitiere aus dem Interview mit Martin Janssen (Professor für Finanzmarktökonomie an der Universität Zürich und Leiter der Ecofin-Gruppe) zur Lage der Schweizer Pensionskassen in der Corona-Krise (NZZ 25. 3. 2020): «Man wird dann nicht umhinkommen, auch die grossen Verlierer – die Erwerbstätigen – und die grossen Gewinner der Krise – die Rentner – an einen Tisch zu bringen und eine faire Lösung zu erarbeiten.» Mit Verlaub, es sind nicht wir Alten, die verlangt haben, dass das ganze Leben zum Stillstand komme. Ihr dürft uns ruhig sterben lassen, wir sterben sowieso früher oder später. Das entlastet die AHV und die Pensionskassen und erfreut die Kinder, wenn es etwas zu erben gibt, bevor das ganze Erbe in den Altenheimen versickert ist. Ja, das ist zynisch, genauso zynisch wie von Gewinnern und Verlieren zu reden im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Ich frage: Wie viele Millionen werden jedes Jahr von Rentnern durch Erbe an jüngere Generationen weitergegeben? Für wie viele Millionen konsumieren wir Rentner jedes Jahr? Und ich habe es ausgerechnet, mit meinen persönlichen Beiträgen an die AHV während meines 50-jährigen Arbeitslebens habe ich eine gegenwärtige Maximalrente für 15 Jahre finanziert, ich brauche mir also bis 80 kein schlechtes Gewissen zu machen, weil ich AHV-Rente beziehe. Und da bin ich weiss Gott nicht der Einzige.

Aber eben, wir Alten sind halt ein riesiges Geschäft, deshalb werden wir gehegt und gepflegt, um möglichst lange lukrativ zu bleiben. Ich habe endlich meine Freiheit erlangt und nun soll ich eingesperrt bleiben. Wenn ich dieses Virus bekommen sollte und daran sterben müsste, dann wäre das halt so, der Lauf des Lebens. Aber bevor ich sterbe, möchte ich leben, ich möchte ins Theater, ins Museum, ins Konzert, ins Kino. Ich möchte nicht lebendig begraben sein. Ich weiss, dass all diese Massnahmen mit bestem Wissen und Gewissen getroffen werden und respektiere sie nach bestem Wissen und Gewissen. Aber von Verlierern und Gewinnern der Krise zu lesen, das kann ich nicht so stehenlassen. Peter Meyer, Chur

Soweit, so gut. Dass Rentner einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen, muss nicht erklärt werden. Dass viele Rentner zur Risikogruppe gehören liegt auf der Hand. Trotzdem nimmt man sie gerne, wenn man sie als (solvente) Kunden bedienen darf, wenn sie ihre Häuser sanieren, wenn sie umweltfreundliche Heizungen installieren ( was sich wegen der noch kurzen „Restlaufzeit“ (bis zum Ableben) kaum rechnet) und z.T. ausgiebig konsumieren. und so dem bundesrätlichen Rat (ex BR Leuthard) folgen. man soll die Inlandwirtschaft unterstützen.

Das Ghetto 2020 soll nach dem Gewerbeverband nur noch für die Alten gelten

Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man am Abend vorher hätte tun sollen. – Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer.


Coronarvirus / Covid 19

Abstand halten und Verhalten anpassen.

Die Rechnung mit dem Wind hat wohl noch kaum jemand gemacht! Der geforderte Minimalabstend von zwei Metern gilt wohl für Windstille. Wind oder Durchzug sind also zu berücksichtigen!

Corona Virus – Abstand
Esel in Quarantäne

Wenn der Esel in Quarantäne ist, wird’s schwieriger! 🙂


Werner Neuhaus ist nicht mehr unter uns

Werner Neuhaus hat uns verlassen.

Wermer Neuhaus 1922-2020  (Bild: odh 2018)

Ein Verdienstvoller hat sich verabschiedet. Ohne „Werni’s“ Weitblick und den Sinn für Zusammenhänge sähe das Birrfeld bzw. dessen Flugplatz, heute bestimmt anders aus. Das Birrfeld hatte es ihm angetan. Er fuhr noch bis zu seiem Lebensende fast täglich dort hin! Er war selbst begeisterter Segelflieger. So traf man ihn in Samaden an und auch als Pionier auf der Rigi. Er war an der Beschaffung der Ka7, HB-599, „Heliomalt“ und später am Nachfolger, dem Blanik L13 beteiligt. Beide Segelflugzeuge waren lange Zeit in Samaden unter „SG Rigi“ stationiert. Unter den Fittichen von René Eibicht war Gewähr, dass die Flugzeuge stets gut unterhalten waren.

Flugplatz Birrfeld aus den Anfängen (1946); Foto von unbekannt -Die Hangarkonstruktionen vom alten Bauingenieur Hächler, dem Vater von Rudi und Heiri Hächler, wurde mit einfachsten Mitteln nachhaltig gebaut!

„Werni“ war Gründungsmitglied der Fliegerschule. Dem Segelflug schenkte er stets seine Aufmerksamkeit.

Jahre später, Foto: Döbeli, Oberentfelden
Im Schlepp ab Birrfeld

In den letzten Jahren traf ich Werni regelmässig am Hock des Zyschtigs Club Birrfeld. Er war interessiert am Geschehen und auch an der Entwicklung, die ihm aktuell kaum gefiel! Als ich ihn letztes Jahr nach Hause bringen wollte, winkte er ab. Er habe seinen Wagen draussen!

Birrfeld 1983, Bild Jörn Maurer Brugg

Ich hatte es gut mit Werni und er interessierte sich stets für die Innerschweizer, speziell für die Nidwaldner Segelflieger, die in Buochs ihr (Un-) Wesen treiben.

Ein zeitlebens gutes Andenken ist ihm gewahrt!


Erdogan, der Kalif am Bosporus erpresst die EU

Erdogan – Die Eroberung Europas

Erdogan versucht umzusetze, was er voraus gesagt hat. Er spielt mit Flüchtlingen Figge und Mühle. ( Synonym: Figge: Ds Schwizerdütsche Wörterbuech scheribt:

«Die Figgi oder Figge ist in dem unter dem Namen Nüünischtei und Nüünizie bekannten und besonders auch bei der ländlichen Bevölkerung sehr beliebten Brettspiel diejenige Stellung der Steine, bei welcher zwei Mühlen so verbunden sind, dass mit dem Auftun der einen die andere geschlossen wird, wodurch der Gegner beständig bedroht und geschlagen, also aufgerieben werden kann. Noch vorteilhafter wird die Stellung, wenn neben der Figgi noch eine Mühle besteht, weil dann der Gegner rettungslos verloren ist.

E zwöiti Bedütig vo Figgi isch lut em Schwizerdütsche Wörterbuech «Vorteil, Glück in Unternehmungen, unvermutetes grosses Glück, freie Stellung, die der Schlaue auszunutzen weiss». Quelle: Schnabelweid).

Der türkische Machthaber probt das Kräftemessen mit Brüssel. Doch EU-Chefin Ursula von der Leyen will sich nicht erpressen lassen. Hoffentlich hält sie durch! Der selbst ernannte Kalif am Bosporus, der Europa die Flüchtlinge vom Leib hält, hat genug. Weil die EU angeblich zu wenige Hilfsgelder schickt, flutet Machthaber Recep Tayyip Erdogan (66) seit Freitag die Grenzen. Mehr als 75’000 Flüchtlinge und Migranten nutzten scheints bisher die Chance. Das ist die Behauptung drer Türkei. Offizielle Zahlen fehlen . Weder Bulgarien noch Griechenland haben bisher über das Eintreffen grösserer Zahlen von Flüchtlingen und Migranten berichtet.

Die Botschaft aus Ankara ist klar: Der nach der Flüchtlingskrise 2015 geschlossene Deal der EU mit der Türkei liegt auf Eis. Erdogan wirft Brüssel vor, die zugesagten sechs Milliarden Euro nicht zu zahlen. Der türkische Machthaber ärgert sich, dass das Geld an Hilfsorganisationen und Flüchtlingsprojekte geht – und nicht in seine Staatskasse fliesst. Er hat wohl die Vereinbarung nicht verstanden. Sechs Milliareden Euro an Hilfswerk zu verteilen ist immer noch besser, alss dafür die Beschaffung von Kanonenfutter für die türkische Armee zu ermöglichen.

Frau Merkel steht da, wie der Esel am Berg. Sie fühlt sich zurecht vom Türkenboss über den Tisch gezogen. Die Physikerin muss schmerzhaft erfahren, dass man das Verhalten von Despoten und Möchtegern-Kalifen nicht voraus berechnen kann!

Wann verlangen die internationalen Organisationen, dass die Flüchtlingskosten endlich den Kriegstreibern auferlegt werden? Falls die Kriegstreiber nicht eindeutig festgestellt werden könnten, müssten sie gemeinsam die vollen Kosten übernehmen. Die Aufteilung könnten sie unter sich ausmachen!

Erdogan sollte bevor er ein neues osmanisches Reich ausrufen will, den Genozid an Armenien anerkennen und die entsprechenden Vergütungen veranlassen! Aber so viel Rückgrat wird er kaum haben!


(Noch) nicht weg vom Fenster

Paranoia oder Gwunder (Bild NZZ)

Lediglich ein wenig Paranoia (im tragbaren Rahmen), krankhafter Gwunder oder Verfolgungswahn?

Die einen beobachten alles! Und sie bauen sich in Selbstsuggestion wilde Luftschlösser um das Beobachtete und sie ziehen falsche Schlüsse, die sie in Umlauf bringen. Später,  wenn sich herausstellt, dass die Vermutungen voll danebem waren, sind sie massloss ent-täuscht – wie ent-höselt!

Andere fühlen sich verfolgt. Sie wittern eine latente Gefahr. Ihre Paranoia kann so weit gehen, dass sie aus Angst vor Verfolgung kaum mehr aus dem Haus gehen und wenn, dann so, dass sie möglichst von niemandem gesehen werden..

„(…) Feind hört mit! war eine innenpolitische Kampagne im

Feind hört mit

Deutschen Reich vom 1. September 1939 bis Ende des Zweiten Weltkrieges zur Abwehr von Spionage und Sabotage und zur Sensibilisierung der eigenen Bevölkerung für die Folgen unbedarfter und geschwätziger Kommunikation in der Öffentlichkeit zu Kriegszeiten. … Die Kriegspropaganda suggerierte der Bevölkerung eine latente Bedrohungssituation und bot Lösungen an, wie damit umzugehen sei…)“

Mit der heute angebotenen Technik ist das Thema aktueller denn je. Man denke an die Möglichkeiten, die ein Smartphon bietet. Mit der Fernlinse im Knopfloch sind einem Yoyeur bzw. einer Voyeurin schon fast keine Grenzen gesetzt.

Erst wenn sie gestorben sind, sind sie „weg vom Fenster“!


Was ist bloss mit Petrus los

Einst sprach Gott: „Es werde Licht!“- doch Petrus fand den Schalter nicht! Petrus ist quasi der Sündenbock für das Wetter, dessen Ursachen die Sonne, die Corioliskraft aufgrund der Erdrotation und die Gashülle der Erde sind. Weil das Wetter nur bedingt und nur kurzfristige voraussehbar ist, spielt es in vielen Augen oft mal verrückt. Jemand anstelle von etwas muss daran schuld sein, so die „pragmatische Lösung“. Ruedi bringt es auf den Punkt!

Wetter

Petrus gehört nach diesem Reim,

wirklich schnell ins Altersheim,

denn er verschiebt auf dem Kalender,

auf der ganzen Welt die Länder.

Dort wo im Winter Eis und Schnee,

sonnt man sich am blauen See

und am warmen Palmenstrand,

liegt nun Schnee welche Schand.

Irgendwo die Wälder brennen,

oder Menschen vor Tsunamis rennen.

Winde die mit grosser Wucht,

Menschen zwingen in die Flucht.

Auch für die Tiere ist nicht klar,

welche Zeit denn ist im Jahr.

Petrus bist du denn so stur,

denk doch auch an die Natur.

Auch die Scheichs vom Emirat,

sind nicht erfreut von deiner Tat,

denn wenn wir im Winter schwitzen,

bleiben sie auf ihrem Erdöl sitzen.

Petrus lass bitte doch in deinem Alter,

die Jungen an den Wetterschalter,

oder wechsle doch auf digital,

das wäre auch die bessere Wahl.

Im Computer gibst du ein,

welches Wetter müsste sein,

dann gäb es mit den Jahreszeiten

für dich auch keine Schwierigkeiten.

Vielleicht macht mein Typ dich froh,

schau einfach Schweizer Meteo,

lehn dich zurück und lass die Sachen,

einfach nur vom Bucheli machen.

Ruedi Gysi, 19. Februar 2020


Ein Stück Segelfluggeschichte zu neuem Leben erweckt

AeCS Zögling, HB-429, Foto: NZZ

Diese Geschichte nimmt ihren Anfang im Jahr 1926: Damals konstruieren die deutschen Segelflugpioniere Fritz Stamer und Alexander Lippisch einen einfachen Schulgleiter, welchen sie «Zögling» nennen. Der Stamer-Lippisch-Zögling wird in der Folge tausendfach nachgebaut und laufend weiterentwickelt. 1937 gibt der Aeroclub der Schweiz (AeCS) den Ingenieuren des Eidgenössischen Luftamtes den Auftrag, den Zögling noch sicherer zu machen. Das Resultat ist der sogenannte AeCS-Zögling. Unter «sicher» versteht man in erster Linie ein gutmütiges Verhalten des Schulgleiters bei einem Strömungsabriss. Ein solcher tritt ein, wenn der Pilot zu langsam fliegt. Beim AeCS-Zögling wird die Geschwindigkeit ohne Unterstützung eines Instruments anhand der Lage gegenüber dem Horizont und anhand des Fahrtgeräusches gesteuert.

Die Flugtechnische Zentrale Belp baut in der Folge insgesamt knapp zwanzig AeCS-Zöglinge, darunter – als Teil einer letzten Neunerserie – die Nr. 429. Am 11. Oktober 1944 – also vor etwas über 75 Jahren – startet der AeCS-Zögling HB-429 zu seinem Erstflug. Das Luftamt legt den vom Piloten unterzeichneten Flugprüfungsbericht in einem Dossier ab, welches der spätere Käufer des Schulgleiters, Thomas Fessler, Jahrzehnte später im Bundesarchiv aufstöbern wird.

Nach Österreich verschenkt?

1948 geht der AeCS-Zögling HB-429 via die Schweizerische Segelflugschule Bern (SSS) an die Segelfluggruppe Grenchen. Dort ist der Schulgleiter allerdings nur kurz im Einsatz und wird nach einem Bruch nicht mehr repariert. Robert Mathys, Materialwart der Segelfluggruppe Grenchen, erklärt dem Luftamt im November 1952, dass der Zögling 1950 nach Österreich verschenkt worden sei. Denn inzwischen ist die Zeit der einsitzigen Schulgleiter vorbei; neu erfolgt die Schulung auf zweisitzigen Segelflugzeugen am Doppelsteuer. So kann der mitfliegende Fluglehrer jederzeit eingreifen und Bruchlandungen vermeiden.

Tatsächlich aber landet die HB-429 gar nie in Österreich, sondern bleibt in einer Hangar-Ecke auf dem Flugplatz Grenchen liegen. Später verschenkt die Segelfluggruppe Grenchen das ausrangierte Fluggerät der Stiftung Museum Grenchen, die es in einem Keller einlagert. Dort entdeckt es Fessler 1984. Er will das Unikat restaurieren und wieder in die Luft bringen. Das Museum aber hat andere Pläne. Der Schulgleiter soll im geplanten Museum ausgestellt werden. Doch 1999 stellt das Museum fest, dass das Flugzeug mit seinen zehn Metern Spannweite zu sperrig für die neu eröffneten Ausstellungsräume ist. Im Mai 2007 kann Fessler das Gerippe des Schulgleiters doch noch kaufen. Der Zustand hat sich seit 1984 allerdings massiv verschlechtert.

Fessler bringt den Zögling in die 2010 gegründete Schweizer Stiftung Segel-Flug-Geschichte ein, die unter anderem die Erhaltung historischer Segelflugzeuge bezweckt. Der pensionierte Werner Roth – ein gelernter Schreiner und leidenschaftlicher Segelflugpilot, der in seinem Leben bereits mehrere historische Segelflugzeuge restauriert hat – und einige seiner Kollegen beginnen am 16. Oktober 2011 in Weinfelden mit der umfassenden Restauration des AeCS-Zöglings. Der Aeroclub der Schweiz unterstützt das Projekt mit einem Beitrag aus seinem Aviatikfonds. Das Verkehrshaus der Schweiz stellt aus seinem Fundus das fehlende Seitenruder zur Verfügung.

Belastungsprobe mit Sandsäcken

Nach vier Jahren Arbeit ist der Rohbau 2015 fertiggestellt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) verlangt vor dem Bespannen eine Belastungsprobe. Am 27. Oktober 2015 legt das Bauteam den Zögling auf den Rücken, bockt ihn auf und belädt die Flügel mit Sandsäcken. Fessler erinnert sich: «Meine Belastung war höher als jene des Flugzeuges.» Alles bleibt im grünen Bereich. Roth bespannt Leitwerk und Flügel mit Baumwollstoff. Beim letzten Anstrich mischt er Aluminiumpulver in den Spannlack, was die authentische graue Farbe ergibt. Das Aluminium war früher als Schutz vor den UV-Strahlen gedacht.

Völlig unerwartet verstirbt Roth am 7. Februar 2017 während einer Routineoperation. Ein Jahr später transportiert Fessler den AeCS-Zögling in einem speziell angefertigten Anhänger zurück nach Grenchen. Die Rumpfhöhe von mehr als zwei Metern sprengt die Dimensionen eines normalen Segelflugzeuganhängers. Das korrekte Einstellen der Spanndrähte verlangt viel Geduld und Ausdauer. Die Menschen, die sich damit auskennen, sind längst gestorben.

Das Bazl tut sich anfangs schwer mit dem Umstand, dass ein amtliches Dokument, laut dem der AeCS-Zögling nach Österreich verschenkt worden ist, nicht mit der Realität übereinstimmt. Schliesslich aber wird die HB-429 wieder ins Schweizer Luftfahrzeugregister aufgenommen und am 27. Juni 2019 von zwei Experten des Bazl geprüft.

Am 23. Juli 2019 ist es so weit: Fessler schnallt sich auf dem offenen Sitz des AeCS-Zöglings an und stellt seine Füsse auf ein drehbares Brett. Die rechte Hand umfasst ein in alle Richtungen bewegliches Metallrohr. Kein einziges Instrument ist an Bord. Fliegen pur. Der erste Start erfolgt im Autoschlepp und führt nur wenige Meter über den Boden. Alles klappt bestens, Fessler ist glücklich. Für ihn geht ein 35 Jahre alter Traum in Erfüllung. Nach weiteren Autoschlepps mit unterschiedlichen Seillängen und Flughöhen erlaubt das Bazl Schleppversuche mit einem Ecolight-Motorflugzeug. Auch das funktioniert am 12. und 13. Oktober 2019 einwandfrei.

Schnell wieder am Boden

Die ersten öffentlichen Demonstrationsflüge erfolgen an Fluganlässen in Bellechasse, Langenthal und Olten. Das Publikum ist begeistert und applaudiert. Die Wochenzeitung «Wiggertaler» schreibt von den «tollkühnen Männern mit ihrer fliegenden Kiste». Das ist übertrieben; ein ausgebildeter Segelflugpilot kommt mit dem Zögling gut zurecht – vorausgesetzt, er berücksichtigt bei seiner Flugtaktik das bescheidene Gleitvermögen. Die weltbesten Segelflugzeuge können aus einer Höhe von 1000 Metern ohne Aufwinde 70 Kilometer weit fliegen. Der AeCS-Zögling schafft knapp 7 Kilometer. Schlechter gleitet nur das Spaceshuttle: 4,5 Kilometer.

GBMZ Zögling, HB-362, Rev. SG NIdwalden
August Hug – 29.08.1894 – 30. März 1983

Auch die SG Nidwalden betrieb einst Zöglinge.

Zögling – Zelt, Zeichnung: August Hug

Dann aber kam ein Karpf-Baby, HB-403, zum Einsatz. Später wurde im Baulokal der SG Nidwalden ein GBMZ-Zögling unter der Regie von Edi Lischer so hergestellt, dass dieser im Verkehrshaus der Schweiz gezeigt werden konnte. Konstrukteur des GBMZ-Zöglings: Ing. August Hug.

GBMZ: Gemeinnützige Bau- und Mietergenossenschaft Zürich „?“…. es bedeutete etwas anderes, wie mich René Vetterli belehrte: Gesellschaft in memoriam Bider-Mittelholzer-Zimmermann. Als Initiant zeichnete Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler):

Karpf-Zögling der SG-Zwingen, heute Dittingen – Foto: Stefan Gschwind

Ich bin nie einen Zögling geflogen. Aber eine Sitzprobe durfte ich auf dem Karpf-Zögling, HB-461, der SG Zwingen, heute Dittingen nehmen. Nun, das Fliegen auf einem solchen „Unfallgeländer“ reizte mich nicht besonders. Das Karpf-Baby als unterste Stufe genügte mir. „Man soll niemanden zwingen von Laufen nach Zwingen zu laufen“! So ähnlich spürte ich es in mir! Ausserdem: Ein Zürcher Segelfliger meinte einst: Das Verhältnis zwischen Bauen und Fliegen sei zu Zöglings Zeiten etwa bei 4000:1 gewesen. Als ich zur „Zunft“ stiess, war von 100:1 die Rede – schon ein gewaltiger Fortschritt!

Der Otto Maier Verlag, Ravensburg, gab 1932 in Spiel und Arbeit den Band Nr 38 mit dem Titel: Segelflugzeug, Anleitung zum Selbstbau heraus. Autor: Hans Jacobs, Techn. Assistent der Flugtechnischen Abteilung der Rhön-Rosittengesellschaft heraus.

Nichts für Handy-Freaks:

Für Interessierte: WERKSTATTPRAXIS FÜR DEN BAU VON GLEIT- UND SEGELFLUGZEUGEN VON HANS JACOBS TECHN. ASSIST. IM FORSCHUNGSINSTITUT DER RHÖN-ROSSITTEN- GESELLSCHAFT

Segelflugzeug, Anleitung zum Selbstbau von Hans Jacobs

Das Buch mit den Bauplänen ist in meinem Archiv. Wer sich damit befasst, bekommt gleichzeitige eine handwerkliche Ausbildung! Der Pionier hat seinen Leistungsausweis erbracht: Entworfene Luftfahrzeuge: DFS 230, DFS Habicht, Slingsby Petrel, DFS Rhönsperber, DFS Reiher, DFS Weihe, DFS Seeadler

Und die „Moral“ der Geschichte: Zu Zöglings Zeiten rissen sich Interessierte fast die Beine aus dem Körper um einmal fliegen zu können. Der Aufwand war enorm, die Belohnung: wen’s ging gab es einige Sekunden pro Tag. Falls aber einer am Morgen nach den ersten paar Hüpfern bereits einen Bruch hinlegte, hiess es reparieren…. Die Angelegenheit glich der Arbeit von Sisiphos! Heute wo perfektes Flugmaterial vorhanden ist, nimmt das Interesse stetig ab! Verkehrte Welt!

Und noch ein Aspekt: Mit der heutigen Überregulierung wäre dies alles nicht möglich gewesen… Damals hatten Praktiker und technisch Versierte oder technisch Ausgebildete das Sagen. Heute sind es Juristen…


Der „Lohn“ für Asylanten

Frau Elisabeth Kälin bringt es auf den Punkt. Asylanten sind in der Schweiz gut gehalten. Das macht wohl die Attraktivität der Schweiz aus.

Lohn bzw. Taggeld der Asylanten 2

In diesem Zusammenhang sind auch die Entgelte und Naturalleistungen als Diskussionspunkt interessant! Einen Tagesansatz von 33 Franken pro Tag käme der Gerechigkeit inbezug auf die oben erwähnte Ehepaarrente schon etwas näher. Es kämen noch die Abzüge für Krankenkasse, inkl. Unfall, Versicherungen und der Selbstbehalt für die Krankenkasse in Abzug…

Naturaleinkommen, Asylanten z. Vergleich

Eine Rduktion der Vergütung an Asylanten würde die Schweiz nicht nur weniger attraktiv machen, sondern der Sozialindustrie einen wichtigen Nerv treffen. Aber:

„…) Anerkannte Flüchtlinge haben den selben Anspruch auf soziale Sicherheit wie Schweizer Bürger. Eine Andersbehandlung sei nicht mit der Genfer Flüchtlingskonvention zu vereinbaren. Dies hat das Bundesgericht in einem am Freitag veröffentlichten Urteil festgestellt. …. Das Gerichtsurteil hatte für reichlich Diskussion gesorgt. Über 250 Kommentare zählt der entsprechende BLICK-Artikel. Gar auf Unverständnis traf der Gerichtsentscheid bei SVP-Nationalrätin Martina Bircher (35). Auf Twitter verkündete die Aargauerin, man müsse sich schon fragen, ob die Flüchtlingskonvention von 1951 noch zeitgemäss sei. …)“ Quelle => Blick