Kategorie-Archiv: 04 Geld

Gold mit Salz aufwägen


Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Zum Beginn des UNO Jahres des Planeten Erde startete Andrea Vogel den zweiten Versuch seiner äusserst anspruchsvollen und kulturell spannenden Expedition durch die grösste Wüste der Erde: die Sahara. Startpunkt bildet die sagenumwobene Stadt Timbuktu in Mali; Ziel ist die Handelsstadt Marrakesch in Marokko. Dazwischen liegt eine der faszinierendsten und unbekanntesten Landschaften unseres Planeten. Diese Süd-/Norddurchquerung war im Mittelalter der wichtigste Gold- / Salzhandelskarawanenweg von Schwarzafrika nach Europa und ist seit über 150 Jahren nicht mehr begangen worden. Die Expedition steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

Bei Orion-Tour sind sie täglich dabei – ohne Hitze, Blasen, brennenden Augen …

Schauen sie sich seine Bilder an, er ist ein begnadeter Fotograf und ein Draufgänger, genauer gesagt ein Grenzgänger – erinnern sie sich noch an den, der die Schweiz auf der Grenzlinie umwandert, beklettert, durchschwommen … hat. Das ist der gleiche Vogel, der seinem Namen aber nicht gerecht wird. Jedes Abenteuer wird peinlich genau geplant und dann wird trainiert. Eigentlich der einzige (ehemalige) Nachbar, den ich gerne «ausspioniere.»

Keine Ahnung, welche Zahlungsmittel er mit auf seine Reise nimmt. Kreditkarten wird er nicht täglich einsetzen können und Bancomaten liegen auch nicht oft auf seiner Route. Gold wird er auf der Karawanenstrasse wohl keines in Münzform bei sich haben, eher Salz, der Gesundheit wegen. Ein Kilo Salz kostet heute im Rappenbereich. Salz ist ein sehr vielfältiges Mineral – alles schon mal beschrieben. Und Salzstrassen gibt es nicht nur in der Sahara – auch in Deutschland. Ob man überall im grossen Kanton weiss was Salär heisst, bezweifle ich und vermutlich haben auch die wenigsten gewusst, dass das Salär (Lohn, Gehalt) vom Wort Salz kommt.

Mit Gold kann man heute noch viel Geld verdienen – oder verlieren. Es ist immer nur eine Frage, zu welchem Preis man es kauft und verkauft. Vor zwanzig Jahren war Gold kein grosses Anlagethema, vor zehn Jahren auch nicht – aber damals hätten sie kaufen sollen. Ich habe mich 1999 entschlossen, praktisch allen Kunden Gold in Form von Minenaktien ins Depot zu legen. Vermutlich wird es in zwanzig Jahren noch teurer sein, als heute. Aber warten können heute die wenigsten Leute, obschon genau hier die schönen Durchschnittsrenditen drin liegen.

Da heute jeder Finanzmensch ein Spezialist auf Gold zu sein scheint, halte ich mich eher zurück – es gibt in diesem Sektor zu viele derivative Spekulations-Anlagen und spekulieren kann ganz schön ins Auge gehen. Wie der Sand in der Wüste. Und falls sie lieber mit Salz Geld verdienen wollen, dann ist auch dies möglich. Fleur de sel kostet bei uns sündhaft viel. Am richtigen Ort eingekauft, kostet es einen Bruchteil. Nur, bis sie 100 Kilo verkauft haben, dauert es auch seine Zeit und um die Suppe zu würzen, ist es viel zu schade. Und wenn ihnen die Sahara zu beschwerlich ist, so begeben sie doch einmal in der Nähe auf eine Salzstrasse.

Ein klick auf den Link, falls sie mehr über Andrea Vogel lesen wollen – voici und voila seine Keck-e Seite. Jetzt lacht er in der Sahara – eines seiner Markenzeichen.

… und hier noch ein Artikel, wo im Sand Geld verdient wird – «Die Karawane zieht weiter» – von Financial Times Deutschland …

Vor einem Jahr erschienen: Expertenwissen – sind sie à jour – Gratistest

Vor zwei Jahren erschienen: 100 Jahre FDP Langenthal – 75 Jahre SRG

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig


Virtuelle Finanzvehikel


Diese Finanzjongleure, mehr bei FAZ, …Sanio attackiert die Finazjongleure…, werden gut belohnt, wenn Sie Gewinne generieren und sie werden auch belohnt, wenn sie Verluste produzieren. Das eine oder andere statuierte Exempel kann als „Kosmetik“ abgetan werden. Solches dient lediglich der Gewissensberuhigung der Verantwortlichen und soll den Aktionären oder Institutionen zelebrieren, dass die Verantwortung wahr genommen wird. Deswegen werden die Aktionäre trotzdem zur Kasse gebeten und die Rentenbezüger müssen feststellen, dass ihr Sparkapital verfault wie lange gelagerte Rüben…

Lesen Sie, was der Finanzblogger zu den „Vehikeln“ meint:

Zwei unterschiedliche Meinungen über Hedge-Fonds

Hedge-Fonds werden hoch gejubelt oder verdammt. Einzelne Fonds zu beurteilen ist einfacher als die Gesamtheit, denn hier denke ich dass wir weiterhin auf einem Pulverfass sitzen – auch wenn es renommierte Magazine nicht gerne hören, geschweige denn Finanzinstitute.

«Wirtschaftswunder: Je Risiko, desto Bonus

von Alain Zucker

Die Bankenkrise lässt sich auf eine simple Wahrheit reduzieren: Viele kluge Leute fällten viele törichte Entscheidungen, in dem sie auf Pump Milliarden von Dollars auf dubiose Wertpapiere setzten. Was die Banken aber beachten sollten, wenn sie dieser Tage ihre Kadermitarbeiter zu Bonusgesprächen laden: Sie haben diese Finanzjongleure dafür bezahlt, viel zu grosse Risiken einzugehen … weiter in das Magazin …»

Der Trend läuft zwar nicht so, wie dieser Artikel empfiehlt. In den USA wurde die Regulation S und die Rule 144 angeblich entschärft. Die Haltedauer für vorbörslich gekaufte Aktien beträgt noch 6 Monate, bisher waren es 12 Monate. Aber es gibt noch, sagen wir mal tapfere Banken (Leo weiss mehr), die stellen stur auf 24 Monate – das wäre dann die Haltedauer für Mehrheitsbeteiligungen. Hier der Link für meinen Bänker, den er dann weiterreichen kann – SEC proposed Rules.

«Hedge-Fond – die verkannten Segenbringer

Sie sind ein beliebter Sündenbock für Merkel & Co: Hedgefonds geraten immer wieder ins Visier der Politik – und gelten vielen als Gefahr für Stabilität und Wirtschaft. Zu Unrecht, kritisiert Christian Reiermann: Die aktuelle Finanzkrise haben staatlich beaufsichtigte Banken verschuldet … weiter im SPIEGEL ONLINE …

Ich denke, der Spiegel hat schon bessere Artikel verfasst und es würde mich nicht erstaunen, wenn er in den nächsten Monaten einen gegenteiligen Bericht bringen würde. Am Grundprinzip des Börsenhandels hat sich nichts geändert – einer kauft, der andere verkauft. Aber im ersten Artikel steht eine ganz wichtige Weisheit: «… es fehlt der Anreiz, die Verluste zu minimieren, denn ihre Optionen sind wertlos, egal ob der Aktienkurs einen oder zwanzig Franken unter den Ausübungspreis fällt …» geschrieben von Zucker, nicht Zocker.

Vor einem Jahr erschienen: Blogosphère und Blogopole – auch damals – Facts sind nicht gefragt, nur Meinungen und diese liegen bekanntlich oft daneben

Vor zwei Jahren erschienen: Glänzender Stahl, rostiges Metall und Ragusa – ein Ort der mit Schokolade und Weltpolitik zu tun hat

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung… Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.


Neid ist geil


Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Neid an den Tag zu legen oder diesen nach Möglichkeit nicht zu haben, ist eine Lebenseinstellung. Er hat das neuere Auto also brauche ich auch ein neues! Wirklich? Fährt das alte nicht auch noch und erst noch billiger. Zudem braucht es nicht einmal ökologisch zu sein, ein neues Auto zu erstehen, das etwas weniger Verbrauch hat. Es musste zusätzlich ein neues Auto gebaut werden und das ist an sich nicht ökologisch. Sie können aber Geld sparen und dieses für etwas anderes ausgeben. Ökonomisch und ökologisch die optimalste Variante.

Es geht nicht darum, dass man jeden Rappen umdreht, aber sinnvoll einsetzt. Ob an der Börse oder beim täglichen Einkaufen. Bilden sie sich eine eigene Meinung, was sie wollen, was für sie gut ist, was sie brauchen – und sie werden Erfolg haben. Geld beruhigt, aber Geld alleine macht nicht glücklich. Versuchen sie bei den nächsten Einkäufen zu überlegen, ob sie diesen Gegenstand wirklich brauchen, ob er billiger an einem anderen Ort zu haben wäre oder ob man auf einen wohlklingenden Markennamen verzichten könnte. Wenn alle Kids sagen, wir müssen unbedingt Nike-Turnschuhe haben, kaufen sie lieber Nike-Aktien und Lotto-Turnschuhe. Und wenn jedermann unbedingt Lotto-Turnschuhe haben muss, dann haben sie vermutlich soviel verdient, dass sie sich MBT-Schuhe kaufen können und so zu ihrer eigenen Meinung stehen können. Egal welche Schuhmarke es ist, sie bestimmen, was sie wollen. Nur an der Börse ist dies noch viel schwieriger zu erreichen.

Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Wie das an der Börse beurteilt wird, werden wir später einmal anschauen – zum Beispiel das KGV beachten, obschon eine Schweizer Wirtschaftspresse davon abrät. Schlussendlich zählt, was sie verdient oder eingespart haben. Und falls sie ein Rappenspalter sind, hier gleich zwei Adressen, wo sie sich durchwühlen können.

Letzterer hat den Vorteil, dass er ein Blog führt und dies ist vielleicht die angenehmere Art ist, auf etwas zu stossen. Ich selbst habe noch nie auf diesen Plattformen nach wirklich kostenlosen Angeboten gesucht – mir fehlt die Zeit. So nach dem Motto: Time is Money – I have no Time and no Money. Aber wirken sie mal auf diesen Plattformen. Es hat wiklich brauchbare Angebote. Aber Achtung, ganz alles ist nicht kostenlos – aber vielleicht umsonst. Was wichtig ist, nicht jeder hat die gleichen Ansprüche – als Beispiel kann der untenstehende Link dienen. Und jetzt müssen sie nicht vor Neid erblassen, es sei denn vor dieser Geschäftsidee. Und kennen gelernt habe ich ihn an einem Bloggertreffen. Allen Unkenrufen zum trotz – eine eigene Meinung haben und etwas machen. Das ist das Erfolgsrezept.

Vor einem Jahr erschienen: „http://finanzblog.kaywa.com/20070216“ Überproduktion in Europa – hier sind einige günstige Produkte erwähnt.

Vor zwei Jahren erschienen: „http://finanzblog.kaywa.com/20060216“ Bernanke – müssen wir umdenken – einige haben den Rat befolgt und eine eigene Meinung gehabt.

„http://www.martipartner.com“ Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig.

… übrigens, ALLESKOSTENLOS hat noch ein zweites Blog und da gibt es auch noch einige gute Tipps … zum Beispiel eine Karte in 30 Sekunden integrieren …

*****

odh: Der Protz hockt hinter massivem Schutz. Er ist wie ein Weltwunder, ausssen fix und innen Plunder. Er gibt sich als Strahlemann. Nur Glanz und Gloria dürfen nach aussen dringen. Seinen eigenen Mist versteckt er gut getarnt vor den Blicken der anderen. Alles was er tut oder was ihn betrifft ist super, perfekt oder mindestens gut. Bewunderung bringt ihn in falsche Sicherheit. Als Ehrgeizling sucht er Bestätigung und Anerkennung. Als Angeber ist er intolerant und eifersüchtig. Mit der Angst im Nacken, „Ansehen“ und Prestige verlieren zu können, ist er innerlich unfrei. Er unterlässt nichts, sein Ansehen zu festigen. Er verbraucht viel Energie, um seine Position zu verteidigen. Das Verhältnis Inspiration zu Transpiration liegt bei etwa 1 : 10. Damit nichts anbrennt, macht er am liebsten alles selber oder kontrolliert andere minutiös. Wenn es aber jemandem gelingt in sein Licht zu rücken wird er neidisch und versucht sofort, die alte „Rangordnung“ wieder herzustellen.

„(…) Wann immer über Manager und Millionensaläre, über ­Armut und Gerechtigkeit diskutiert wird, ist das Killerargument nicht weit: «Leider leben wir heute in einer Neidgesellschaft. Oder: « Aus dir spricht ja bloss der Neid.» “ lesen Sie im Blick: …Neid ist geil… von Werner Vontobel

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung… Wir freuen uns auf Ihren Anruf.


Autos, Frauen, Casino und Computer…


… Geld verdienen ist nichts Unanständiges, so lange es auf eine anständige Art betrieben wird . Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.
Geld zu verdienen ist wesentlich anstrengender, als Geld zu verbrauchen oder auf sinnlose Art zu verlieren. An der Börse am besten der Masse und allen möglichen Tipps nachrennen und dann überrascht sein, wenn ein Crash kommt. In K-Geld steht auf Seite 5 etwas über André Kostolany. Von dem können sie mehr lernen, als vor mir. Das ist ein echter Meister. Und nebst Gier ist Neid schlimm. Viele schreiben er sei Spekulant. Er kennt sich mit Risiken aus – und mit Chancen. Ein Kollege hat vor kurzem gesagt ich sei ein kleiner Kostolany – zu viel der Ehre, aber es freut mich. Lesen sie seine Bücher und beginnen sie , langfristig Geld zu verdienen. Er hatte es in einer Beziehung einfacher – von zu Hause einiges an klimperndem Metall mitbekommen. Zwei seiner wichtigsten Sätze picke ich aus dem Artikel heraus.

«Die beiden schwersten Sachen an der Börse sind, einen Verlust hinzunehmen und einen kleinen Profit nicht zu realisieren. Am schwersten aber ist es, eine sebständige Meinung zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was die Mehrheit tut.»

«An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.»

Geld erklärt man am besten zuerst von der negativen Seite her. Fehler die man nie machen dürfte. Die grösste Gier wird mit E-Mails gefüttert. Und das kann schrecklich teuer werden. K-Tipp und K-Geld haben sicher schon davor gewarnt. Dubiose Tippen, die alles mögliche versprechen …

Das Erbe-Angebot aus Süd-Afrika. ABER BITTE KEINESFALLS INEVSTIEREN. Ihr Geld sind sie 100-prozentig los, auf nimmer Wiedersehen … viel Spass (pdf – gleiches Fenster)

Die Mails kommen in den verschiedensten Varianten und zwei Sachen sind ihnen gemeinsam. Zuerst muss man Geld senden um überhaupt ins Geschäft zu kommen und zweitens, habe ich noch nie eines in relativ brauchbarem Deutsch angetroffen.

Der beste Weg zu Geld zu kommen ist, wenn man nicht gierig ist. Wer mit wenig glücklich leben kann, der kann auch Geld ansparen, wenn der Gierige es in etwas Sinnloses umsetzt oder noch mehr will. Es ist fast wie eine Krankheit – die Gier – sie ist ansteckend und noch schlimmer, sie ist vererbbar.

Denken sie nicht immer an Geld und sie werden vermutlich mehr als andere haben. Und schauen sie ihren Freundinnen, PartnerInnen etc. regelmässig in die Augen. Und wenn sie wie bei Direktor Duck nur das Dollar-Zeichen sehen, dann klinken sie sich aus – sofort.

Tari und ich sind nicht aus dem gleichen Schrott und Korn. Aber mit knapp 53 Jahren weiss ich, dass sich nicht Gegensätze anziehen, sondern Gemeinsamkeiten. Sandra, es macht Spass, bei dir zu schreiben – und ihr, liebe Leser, wünscht doch, was ich schreiben soll. Ab nächstem Montag schauen wir eher die positive Seite von Geld an. Und die ganz aufmerksamen Leser haben bemerkt, dass ich bei den drei ersten Beiträgen, extrem viele Ideen geliefert habe, wie man richtig mit Geld umgehen sollte. Geld auf ehrliche Weise zu verdienen ist Knochenarbeit – aber es beruhigt und macht glücklich. Viel Erfolg – Geld verdienen ist nicht Arbeit sondern Philosophie.

Vor einem Jahr erschienen: Kommunikation in Frankreich– Ein Jahr! Ludovic ist jetzt mit Alzheimer im Heim und JP am … das ist zu privat

Vor zwei Jahren erschienen: Das Merkelmeter – der Merkelmeter – inzwischen zum Papiertiger degradiert!

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung… Wir freuen uns auf Ihren Anruf.


Finance Channel für 20minuten.ch


Sie tragen zu Ihrem Vermögen sorge. Sie verfolgen deswegen das Geschehen in der Finanzwelt. Unter der Gruppe Geld, Börsen und Finanzen finden Sie wertvolle Hinweise. Eine kleine Dienstleistung von CHO Consulting, Stellenvermittlung, Sachseln.

Informativ – Übersichtlich – kompetent; sehen Sie sich die Seite an!

20minuten.ch hat am 04. 04. 08 den Finance Channel lanciert. Rolotec hat die Seite aufbereitet und betreibt den Börseninformationsbereich.

 

20min.jpg

(Bildquelle: 20minuten.ch) Verfasst von Hans Fischer um 16:17, 04. 02. 08

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Geld oder Kapital vernichten


von Stephan Marti, Finanzblog , auch gesehen bei Tari Eledhwen

«Geld vernichten» oder «Kapital vernichten» ist ein Ausdruck, der vermutlich jedem Journalisten und Blogschreiber im Eifer einmal über die Tastatur in die weite Welt entweichen könnte. Alle aufzählen kann ich nicht, das ändert ja von Tag zu Tag, aber die UBS, Merrill Lynch, Jérome Kerviel und die andern haben kein Geld vernichtet – sie haben umverteilt.

«Geld und Finanzen – leicht erklärt» ist eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn – der Beitrag erscheint dort schon zur Voreröffnung der Börse

Stellen Sie sich bei «Geld» am einfachsten immer eine Kartoffel vor. Aber bitte keine heisse, da kann man sich wie beim Geld die Finger ganz schön verbrennen. Angenommen, Sie kaufen 50 Kilo Kartoffeln à CHF 2, dann haben sie dem Bauern CHF 100 gegeben. Die gehören ihm, er kann damit machen was er will. Und Sie stellen fest, dass Sie noch 50 Kilo Kartoffeln im Keller haben – einen Kauf gemacht haben, der nicht nötig gewesen wäre. Ob das jetzt Aktien oder Kartoffeln sind, Sie suchen einen Käufer und sind auch mit einem tieferen Preis einverstanden. Ich bezahle die Hälfte – CHF 50. Geld wurde keines vernichtet, Sie haben einfach jetzt CHF 50 weniger als am Anfang.


Jetzt können Sie über Ihren Verlust weinen oder sich ärgern. Verbrennen Sie aber dann nicht die eben erhaltenen CHF 50, denn so hätten Sie wirklich Geld vernichtet. Das ist übrigens verboten. Nicht weil jetzt die Schweiz oder die Nationalbank CHF 50 weniger hat – die fehlen nur Ihnen – sondern, weil sie die Note drucken mussten und das kostet auch Geld. Beim Verbrennen hat schliesslich die Volkswirtschaft an Ihnen verdient – CHF 50 minus Druck und Logistikkosten, vereinfacht gesagt.

Wenn Sie aber überlegen, was mit den CHF 50 an zu fangen wäre, kommen Sie vielleicht auf die Idee, Kartoffeln zu 25 Rappen das Kilo zu kaufen, sie zu lagern, zu setzten und am Schluss haben Sie vielleicht 500 Kilo, die Sie jetzt verkaufen können. An der Börse geschieht dies in ähnlichem Muster – der Pfefferle hat dies schön umschrieben.

 

Dann gibt es noch die Buchgewinne, die Scheingewinne. Sie haben das Kilo Kartoffeln zu CHF 2 gekauft und nun droht ein Engpass, weil das Wetter schlecht ist. Der Marktpreis steigt auf CHF 4, aber Sie denken, der geht noch auf CHF 5 hoch. Und dann, „päng“, schönstes Wetter und der Preis sinkt auf CHF 3 und zu diesem Preis verkaufen Sie. Sie haben einen Franken pro Kilo verdient – und nicht etwa einen oder gar zwei Franken verloren. Das ist wie beim Ballon, der immer grösser wird. Nur eben, nicht mit einer Nadel hinein stechen oder das Ventil los lassen. Brrrrr und er fliegt davon. Das Gas wurde auch nicht vernichtet – es wurde nur mit der Luft vermischt.

Und dank den grossen Verlusten, welche die Banken in Europa erlitten haben, sind zuvor Geldbeträge nach Amerika geflossen. Einige lachen sich jetzt dort ins Fäustchen.

Hufeisen

… Geld zu vernichten ist wesentlich schwieriger als Anderes, das auch Glück bringen sollte …

Vor einem Jahr erschienen: Brandneu: Mein Europa Blog – www.mein-eu-blog.de – Blogger zeigen uns den Spiegel der Gesellschaft – da sind Gratis-Aktientipps inklusive

Vor zwei Jahren erschienen: SNB, EZB – bemerkenswert stabil Wenn die Zinsen fallen, steigt die Börse – beobachten sie in den nächsten Wochen die USA, ob diese Lehrmeinung immer noch stimmt.

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig

Ein Blog ist ja eigentlich kein Tagebuch – wir machen mal eine Ausnahme. Beiträge können im Voraus geschrieben werden und so ist auch schon der Dienstag mit Treibstoff verplant. Samstagabend, eben lag ich in der Badewanne – ausnahmsweise, üblicherweise am Sonntag. An diesem Tag schaute ich mir die Produkte einer börsenkotierten Firma an und … ja umgegeben von weiterem Schaum las ich zwei Artikel – der Minusmann und Mr. Big Bubble. Der war genial. Aber zu viel Schaum im Bad hat auch im zugesetzt – am 1. Februar 2006 habe ich meine Bedenken angemeldet. Mir macht dies Spass und wenn Sie das Finanzblog lesen, sind Sie vorne mit dabei. Eine gute Woche.

*****

Ich wiederhole mich.

„(…) „Gegen Gier ist ökonomisch nichts einzuwenden, aber dagegen, dass andere die Folgen tragen müssen!“ (…)“ mehr bei: FernUniversität in Hagen

Aber schon Heinrich Pestalozzi soll gesagt haben: „Erziehen heisst, tausend Mal das Gleiche sagen!“ Zufällig besuchte ich einen Teil der Berufsschule im Pestalozzihaus in Stans. Dort hatten zwar nicht alle Lehrer diese Geduld. August Hug, der Flugzeugingenieur und -konstrukteur aber, er war bereits pensioniert, war der einzige, der mit den jugendlichen Bengeln den geeignetsten Umgang fand. Er war eine natürliche Autorität.

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…


Spekulanten, Zocker, Wertvernichter


Personal“ ist für viele Leser nicht so interessant wie „Finanzen“. Es gibt immer noch Betriebe und Unternehmen, bei denen der Bereich Personal unter dem Bereich Finanzen, im Mauerblümchen-Dasein dahin vegetiert. Es herrscht offenbar die Meinung, weil die Personalkosten den grössten Brocken darstellen, müsste der Bereich Personal vom Finanzmanager geführt werden. So kommt es, etwas spitz formuliert, dass jemand das Sagen hat, der von der Sache nur am Rande etwas versteht. Offenbar ist das aber keine Seltenheit. Nehmen wir es wie ein Axiom.

Im realen Leben ist es auch so, die ehrliche jahrelange Arbeit, oder das über Generationen angesparte Vermögen, oder einfach das Geld für die Renten, wird von ein paar Zockern innert Kürze verjubelt. Man sehe sich die Pleitier an. Mehr bei: …manager.magazin… Es darf noch Werner K. Rey erwähnt werden. …mehr bei news.ch… Und sie, die Zocker, werden dafür noch mit hohen Löhnen und exorbitanten Boni belohnt- oder bedienen sich selber. Und einige, die in diesem globalen Spiel mitspielen, profitieren ganz schön dabei. Wie sagte doch der Spassvogel?

„Und ist der Handel noch so klein, er bringt dir mehr als Arbeit ein!“
.

Nimmt man die Geldmenge als gegebene Masse, so bleibt diese in der Gesamtheit gleich (Kursschwankungen nicht berücksichtigt). Es ändern jedoch sehr häufig die Besitzer. Wenn also so etwas wie ein Null-Summenspiel vorliegt, müssten wir darauf achten, zu den Profiteuren oder wenigstens nicht zu den Verlierern zu gehören. Schneller gesagt, als getan! Einer hat’s geschafft: Investment-Guru Warren Buffet, mehr bei: …spiegel.online…

Was ist am Thema Finanzen so interessant? Ich glaube, dass der Spieltrieb der Menschen und der Glaube an das Glück eine grosse Rolle spielen. Wäre es nicht so, es gäbe kein Las Vegas, keine Casinos, kein Lotto, kein Toto, keine Buchmacher, keine Wettbüros, kein Benissimo und keine Spekulanten.

Wie wird ein Spekulant erkannt? Er befasst sich professionell mit Spekulation. Aber nicht nur. Auch Christoph Columbus war ein Spekulant. Sehen wir uns doch einmal die Kategorie berühmter Spekulanten an! Nun zum Spekulanten:

“ (…) Er ist innerlich frei und hat ein gesundes Selbstvertrauen. Dadurch ist er aufgeschlossen. Die subjektiv-persönliche Motivation bewirkt eine populäre Haltung und er wird meist eifrig eine progressive Ideologie verbreiten.

Als rezeptiver Beobachter verdankt der Spekulant seinen Erfolg oder Misserfolg seinen provokativen Ideen. Er ist ein Stehauf-Männchen. Er findet die Marktlücke, verdient sich dumm und dämlich eine rote Nase bis er übermütig wird und alles verliert. Er steht wieder auf. Am gewöhnlichen, regulären Handel findet er keinen Gefallen. Seine Domäne sind die Gelegenheiten. Schnelle, grosse Geschäfte und Transaktionen sind das was ihn reizt.

Er hinterlässt „unfertige Baustellen“, ungläubige Gläubiger oder ein Vermögen, das er nie genossen hat. Sein provokatives Denken lässt ihn nie zur Ruhe kommen. „Warum nicht mehr?“. „Warum nicht besser?“, sind die Fragen die er stellt. Sein rezeptives Beobachten und provokatives Aufgreifen einer Idee geben ihm stets die Möglichkeit erfolgreich zu agieren. „Das Geld liegt auf der Strasse. Man muss es nur aufheben“, ist seine Erfahrung die er mit seinem spekulativen Erfolgsdenken gemacht hat.“

Auch Politiker beherrschen das spekulative Denken, doch sie vertun viel Zeit mit Spiegelfechtereien.

Wenn ich mein Geld einem Spekulanten anvertraue und es verliere, ist es wahrscheinlich mein Problem.

„(…) „Gegen Gier ist ökonomisch nichts einzuwenden, aber dagegen, dass andere die Folgen tragen müssen!“ (…)“ mehr bei: FernUniversität in Hagen

Wenn ich es aber einer Bank anvertraue, dann sehe ich es anders. Oder verstehe ich etwas nicht?

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…

 


Wer wird Recht erhalten: Stiglitz oder Soros


«Soros sieht schlimmste Krise seit 60 Jahren
Der Finanzgigant ist davon überzeugt, dass die gegenwärtige Krise die Weltwirtschaft stärker verändert wird als alle Krisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Platzen der Immobilienblase sei der Superboom außer Kontrolle geraten … lesen sie weiter bei WELT ONLINE …»

Sie können den Artikel auch original auf Englisch im persönlichen Blog von Soros lesen. Einer der Grössten weltweit, aber keiner der mir immer imponiert. Wie Jérôme Kerviel hatte auch Soros Erfahrungen mit der Société Général gesammelt – nicht ganz so viele Nullen. Sollte er aber Recht bekommen, hat er vermutlich wie schon einige Male, seine Finger mit extrem riesigen Summen mit im Spiel. Ich wiederhole mich, aber Personen muss man in die Augen schauen, die blaue Farbe alleine macht es nicht aus.

«“Das Problem wird noch grösser

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaft, erwartet, dass die US-Finanzinstitute nochmals 100 bis 200 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Seiner Meinung nach haben die Banken mit Absicht intransparent agiert … lesen sie weiter bei espace.ch …»
Diese Meinung gefällt mir besser und ich schätze mal, dass im Frühling das Schlimmste hinter uns liegt. Aber vermutlich sollten die Deutschen nicht zu früh aufatmen.

«Deutschland in der Sozial-Falle

Mindestlohn-Streit, Nokia-Eklat, Protest gegen hohe Managergehälter: Die Deutschen handeln, als sei die Globalisierung nur ein böser Traum. Volk und Politiker sind vereint im Umverteilungsrausch – das bittere Ende ist gewiss … weiter bei SPIEGEL ONLINE …
Ja, so genau weiss es keiner, wie die Welt weitergeht. Drehen wird sie noch lange und es gibt auch in jeder Situation Aktien zu kaufen, die sich gut entwickeln werden. Zur Zeit zeichnen wir eine ganz spezielle Aktie aus dem Ökobereich … welche, das wissen meine Kunden, immer vorausgesetzt sie sind nicht in Ländern wohnhaft, wo es einige Restriktionen gibt – aber die Amis werden nie begreifen, dass die Welt auch ohne ihr Zutun dreht.

*****

Wenn man sich bewusst ist, dass Geld nicht vernichtet wird, wie oft behauptet wird, dann stellt sich die Frage, wo es dann hin fliesst, wenn beispielsweise grosse Finanzkrisen entstehen. Die Subprime-Kriese, die sich wie Subkrime-krise anhört, hat doch u.a. viel europäisches Kapital in die USA geschwemmt. Was wäre wenn:

  • „System“ dahinter steckte?
  • Diese „System“ bewusst dazu benutzt würde, um den Dollarkurs tief zu halten? Dann geht noch mehr Geld nach den USA nach dem Motto: Mehr USA für weniger Geld …weiter bei welt.online…
  • Dieses „System“ ein Teil des Machtkalküls des Weltpolizisten darstellt, um letztlich die Kriegskosten fremd mitzufinanzieren?
„Krieg ist das ultimative Negativ-Nullsummenspiel, bei dem die Beute der Sieger deutlich unter den Verlusten der Besiegten liegt.“
aus: William D. Nordhaus, The Economic Consequences of a War with Iraq
(12/2002)

Eigentlich ist der Ernstfall der Friede, nicht der Krieg. Wenn es zum Krieg kommt, ist es schon zu spät!“
(Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Max-Planck-Institut für Physik, München; Träger des Right Livelihood Award/“Alternativer Nobelpreis“ 1987)

Als gäbe es einen gerechten Krieg! odh

*****

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln – Schwerpunkt Gesundheitswesen – Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: …Stellenangebote... siehe auch …Stellenvermittlung…

 


Milliardenbetrug – Wie ist das möglich


«Geld und Finanzen- einfach erklärt» ist eine neue Serie von Beiträgen, die auf eine unterhaltende Art Wissenswertes und Hintergründe über das erklären soll, von dem einige Wenige viel zu viel haben und Viele viel zu wenig – Geld.

Scrooge McDuck erklärte vor 40 Jahren Tick, Trick und Track die Entstehungsgeschichte des Geldes und den Umgang damit. Ja von Dagobert Duck wissen wir wie Gold riecht. Nicht kleckern, sondern klotzen! Also, lasst uns mit dem Milliardenbetrug von Jérôme Kerviel anfangen.

Warnung

Geld hat immer mit Links und Rechts, mit Konservativ oder Liberal, mit lieb und böse zu tun – es begleitet Aller Alltag. Tari Eledhwen (Fotografin, Authorin und Beschützerin) und Stephan (unabhängiger Performance orientierter Vermögensvermehrer) sind total unterschiedlich und trotzdem ähnlich denkend. Vermutlich über dem Durchschnitt – nicht unbedingt was Geld anbelangt und aus diesen Gründen wünsche ich Sandra viel Erfolg – sie wird als UN-Botschafterin geprüft – da kommt mir Angelina Jolie in den Sinn. Toi toi toi …. Und damit wir neutral bleiben, erkären wir Geld und Finanzen viel lieber aus der Sicht von Donald Duck. Bitte nicht schockiert sein, wir kennen unseren IQ, lieben Spassen und denken quer – düsentriebhaft gleich.

Beim Namen wollen wir beginnen, den oft lässt sich daraus etwas ableiten. Der Name «Sandra» ist so verführend, dass ihr selbst eine Erklärung suchen müsst. «Marti», auch der Schreibende ist kämpferisch und für Gerechtigkeit. Und da gab es einen Bekannteren Schweizer, der hatte den deutschen Vornamen von Jérôme: Jeremias Gotthelf. «Gott helf» schrieb «Geld und Geist». Das Buch ist heute für CHF 1 im Bücherflohmarkt zu kaufen. Eine Ausgabe, die sich lohnen dürfte. «Ker-viel» bedeutet fast das Gegenteil. «Viel» dürfte klar sein und Ker ist die Göttin des gewaltsamen Todes. Zufall? Ich weiss es nicht – aber ist doch spannend.

Geldgier wird es vermutlich nicht gewesen sein, was ihn zum Milliardenbetrug veranlasste. Er hat ja für sich vermutlich nichts abgezwackt. Eher Grössenwahn oder vielleicht wollte er sogar der Welt seine Intelligenz beweisen. Im Handelsbüro sei er als begabter Trader (kaufen und verkaufen von Aktien oder Währungen innert Stunden oder gar Minuten) aufgefallen. Man (Mann) und frau (Frau) hat ihn geschätzt. Und hier ist eine weitere ganz ernst zu nehmende Problematik. Per Zufall habe ich vernommen, dass Jérôme in London gearbeitet hat – in Paris vielleicht auch, aber ich denke eher nein. Im gleichen Handelsraum scheinen verschiedene Firmen ansässig zu sein, denn dort kennt man/frau mein Finanzblog.

Die Kontrolle muss überall erfolgen. Dass die Beteiligten keine Details bekannt geben ist überaus verständlich. Vermutlich wird aber jetzt die Englische Behörde – die Financial Services Autorithy FSA – auch andere europäische Firmen kontrollieren. Und nach Verbündeten suchen, die Jérôme vermutlich gar nicht gehabt hat. Ich denke, der hat einige unschuldig missbraucht und Passwörter gesucht, gefunden und geknackt.

Es werden nicht immer die intelligentesten Menschen befördert, eher die jenigen, die sich anpassen um dann selbst die Karriereleiter ein Stück zu steigen – praktisch nur des Geldes willen. Vielleicht wollte er sich einfach rächen und vielleicht sollte man und frau den Leuten einfach etwas besser in die Augen schauen. Eines der besten Auswahlsysteme.

Solche Missbräuche werden noch anderswo möglich sein. Aber es braucht zwei Sachen, den Täter und die Lücken. Lücken habe ich auch schon erlebt. 10 Millionen hätte ich problemlos klauen können, aber dann innert vierzehn Tagen raus aus der Schweiz. Die Lücke habe ich gemeldet. Sie bestand aber 10 Jahre später noch und ein ehemaliger Schulkollege hat sie dann geschlossen. Er arbeitet heute noch dort. Und vielleicht hat sich dies im Eidg. Finanzdepartement rumgesprochen. Ich selbst werde heute vom Chef der Kontrolleure revidiert und es wird geschaut, dass ich keine Geldwäsche betreibe (GwG). Das ist kein Misstrauen, das ist eine Ehre für mich. Er hat nach mir in der gleichen Abteilung gearbeitet, wo man die 10 Millionen hätte mitgehen lassen können. Aber eben, beim Betrug braucht es Intelligenz, erkannte Lücken und ein persönliches Profil, das zum Glück die meisten Menschen nicht (in dieser Ausgeprägtheit) haben.

Wer Fragen hat, soll die ruhig in den Kommentar stellen. Sandra Infanger wird mir diese weiterleiten, wenn ich nicht immer dran denke.

Vor einem Jahr erschienen: Kennzahlen zum Finanzstandort Schweiz

Vor zwei Jahren erschienen: 27. Januar – vom Leben und vom Tod

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig


Genau hingeschaut