Bilder

Das Wetter am 6. Juni 2015

„Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.“ Autor unbekannt. Er hat immer recht!
Am 06.06.2015 begann der Tag fast „stahlblau“. Doch schon bald bildeten sich erste Cumuli.

Cumuli über dem Jänzigrat bid gegen Glaubenberg, bis ins Gebiet um Sörenberg
Cumuli über dem Jänzigrat (1738m) bis gegen Glaubenberg, bis ins Gebiet um Sörenberg

Ob es guter Tag für einen Streckenflug wäre wurde ich gefragt. Uiui, ich habe mich seit langem nicht mehr ums Segelflugwetter gekümmert! Wie habt ihr denn damals gewusst ob es einen guten Tag gibt oder nicht, war die nächste Frage.  Nun, statt palavern, wollen wir uns mal die Aufgabe vornehmen – mit der veralteten „Steinbruchmethode“ von einst. Wer sich um gute Leistungen bemüht, muss den „Motor“ Wetter stets prospektiv beobachten. Dabei ist die Entwicklung der letzten Tage wichtig.  Das „Stahlblau“ hat damit zu tun, dass in der Nacht der „Himmel abgewaschen“ wurde.

Durchzug der kleinen Front in der Nacht
Durchzug der kleinen Front in der vergangenen Nacht
Wetterkarte NZZ v. 4.6.15
Wetterkarte NZZ v. 4.6.15 – Flache Druckverteilung, Tief westlich von Irland, Herannahende Kaltfront
Wetterkarte NZZ 5.6.15
Wetterkarte NZZ 5.6.15 – Flache Druckverteilung, Das Tief NW von Irland hat sich vertärkt, Die Kaltfront hat Frankreich erreicht

Das sich abzeichnende Hoch im westlichen Mittelmeer driftet warme Luft in unsere Gegend.

Bezüglich guter Streckenflugtag: Den Prognosen entsprechend ist’s für etwas grösser wohl nicht der „Tag des Herrn!“ Aber für eine Übung bis 150 km sollte es mit etwas Glück schon reichen. Aber schauen wir weitere Gegebenheiten an:

... bis gegen den Fürstein ob Sörenberg
… bis gegen den Fürstein, (2039 m)  ob Sörenberg

Die Cumuli sehen sehr schön aus! Die Wolken „kippen“ leicht Richtung Nord-Nordost. Es deutet auf Wind aus Süd-Südwest. Die Wolkenbasis hat bereits eine ansprechende Höhe.

Die allgemeine Wetterlage / Voraussage

Die Meldung vom Jungfrau Joch: Am Samstag ist es am Vormittag mehrheitlich bewölkt und meist trocken. Mittags wird es wechselnd bewölkt mit Regen- oder Schneeschauern. Der Nachmittag bringt wechselhaftes Wetter mit zwischendurch lokalen Schauern oder Gewittern. Die Frühtemperaturen liegen um den Gefrierpunkt und erreichen bis zum Nachmittag Werte von rund 4 Grad. Die Tiefstwerte in der kommenden Nacht liegen bei rund 1 Grad. Der Südostwind weht schwach.

Das Wetter auf dem Jungfraujoch
Das Wetter auf dem Jungfraujoch
Wetter auf dem Säntis
Wetter auf dem Säntis

Die Temperaturdifferenz Jungfraujoch-Säntis beträgt 8° C um 5 Uhr, später noch 7°. Ideal wäre 6°.  Das passt an sich. Allerdings müsste der Säntis um 7 Uhr <3/8 bzw. wolkenlos, heiter, leicht bewölkt sein.

Emagramm von Payerne
Emagramm von Payerne 00Z

Das Emagramm zeigt uns die Zustandskurve und die Taupunktkurve vom Boden (Payerne) bis über 7000 M. ü. M. sowie die Windrichtung in verschiedener Höhe an. Daraus kann die Wolkenbasis ermittelt werden. Auffällig ist die relativ sehr feuchte Schicht im Bereich  zwischen 3200 und 4600 m und eine auf etwa 7000 m. Generell haben wir es mit einer Luftmasse mit hoher Feuchtigkeit zu tun. Wenn sich kalte Luft darunter schiebt, dann wird es richtig rumpeln! Die Wetterentwicklung muss aufmerksam beobachtet werden!  Ich möchte die Flugzeuge frühzeitig hangariert haben!

SONY DSC
Während ich mich um das Wetter kümmere, bereiten sich Ruderer auf eine Regatta auf dem Sarnersee vor.

Die zu erwartende Temperatur: etwa 29° C. Daraus kann die zu erwartende Wolkenbasis im Flachland abgeleitet werden. Sie liegt etwa um 2000 M.ü.M.

Wetter 6.6.15 Emagramm 00Z 1. Interpretation
Wetter 6.6.15 Emagramm 00Z 1. Interpretation

In den Voralpen und Alpen liegt die Basis etwas höher, weshalb man sich mit einem Trick etwas nachhilft, um die Basis abschätzen zu können.  Für die Voralpen und den Jura kann man die Werte auf das 850-hPa-Niveau verschieben. Hier allerdings ist das Niveau vorsichtig auf etwa 925 hPa angesetzt; vielleicht etwas tief.  Der Grund ist den umliegenden Seen zu suchen, die stabilisierend wirken.  So erhalten wir neu eine mittlere Basishöhe von etwa 2400 -2600 m ü.M. Die Beobachtungen bestätigen dies recht gut. Voraussetzung ist, dass die Feuchte im Bereich von 650 hPa abtrocknet, was der Fall ist, sonst hätten wir keine Cumuli über dem Jänzigrat.

200 km wären in Form eines Dreiecks oder im Catt’s Craddle wohl möglich.

Der frühere Altmeister im Segelflug der Schweiz, der verstorbene Hans Nietlispach sagte einmal, in „Urwalden“ (Zentralschweiz) sei das Segelfliegen unmöglich. Er machte entsprechende Erfahrungen mit Aussenlandungen, einmal in Oberdorf, ein anderes mal in Buochs. Beide Ereignisse trugen sich an einem TAL (Trainingsausscheidungslager) bzw. einer Schweizermeister-schaft zu. Das erste Mal gab ich ich ihm den Tipp, besser auf einem Rollweg eines Militärflugplatzes zu landen, als drei km daneben einen Bruch hinzulegen. Beim zweiten Mal hatten sie es alle begriffen. Es strandete gleich eine grössere Gruppe. Hans in seiner Libelle und „Kling“ in der LS-1 F. Bis die Rückholer da waren, konnten wir im Flugfeld noch einen „Handfäustel“ geniessen und eins ziehen…

Bezüglich Segelfliegen in der Zentraschweiz erging es Hans wie jenem Geistlichen, der über das Wasser gehen wollte wie sein Herr in der Bibel und versank – weil er die Position der Pfosten nicht kannte. Hans kannte die tragenden Linien nicht! Die Nid- und Obwaldner Segelflieger haben sie entdeckt. Nachdem in Buochs der Schleppbetrieb organisiert und regelmässig durchgeführt wurde, waren es die Kollegen um Bruno Tuschak (Rolf Bucher, Paul Räber, Hanspeter Rohrer und Hans Georg Schmid*, die den Haldigrat als zuverlässigen Thermikspender ausmachten. Wir fanden den Einstieg in die Föhnwellen im Bereich Muottatal und Schächental. Am 3. 6. 1962 gelang mir ab Winde der 5-Stundenflug mit dem Moswey IIa, HB 309 in Buochs. Am 25. 5. 1969 schaffte ich über dem Muotatal die Überhöhung von 6045 Metern. Flugzeug: Ka 6 HB-601 „Erwin“. Dies waren meine drei „Pioniertaten“ in der SGN. Wegen Sauerstoffmangels musste ich den Flug bei einem Steigen von um die 4m/sec abbrechen. Am 17. 7. 1983 landete ich nach 535 km in Uttendorf/Österreich, kurz vor Zell a. See (Start Buochs, Klinkpunkt Gerlismatt, Wendepunkt RochersdeNaye (!). Genächtigt habe ich beim Vorhofbauer, Bauernhof in Uttendorf am Weißsee. Zusammen mit Bodo Fütterer, Jürgen Mayer und Hans Brunner flogen wir am  04. 08. 1970 erstmals zm Lac Hongrin und zurück. „BF“ landete mit seinem Phöbus in Altenrhein. Hans Brunner (50km-Bedingung Streckenflug für’s Silber-C erfüllt) mit der K8 in Saanen, Jürgen, K6E, und ich, Mucha Standard (5 Std 22 Min) landeten in Kägiswil, wobei Jürgen den Lac Hongrin nicht gesehen hat, aber sonst im halben Berner Oberland herumkurvte. Der Bann war gebrochen. Den Hit hat Alois Bissig geleistet. Er schaffte den ersten Tausend-Kilometerflug ab Buochs!  Alois Bissig: 10 000 Stunden ohne Motor – Segelfluggruppe Nidwalden

Wisi ist nicht nur ein begnadeter Segelflieger. Er ist auch ein hervorragender Fachmann. Nicht umsonst baute er sich in weniger als drei Jahren eine Elfe S-4, HB 1163. Nach dem ersten Flug übergab er mir den Steuerknüppel und damit das Vertrauen! Ich hatte früher die Gelegenheit mit der Elfe S3 HB-858  (Luftamt-Elfe) einige Kilometer am Jura hinter mich zu bringen.

Kunst in der Werkstatt, wer ratet richtig? Lösung am Ende des Artikels
Kunst in der Werkstatt, wer ratet richtig? Lösung am Ende des Artikels

Emagramm 1200 Z

Emagramm 6.6. 12Z
Emagramm 6.6. 12Z

Laut Emagramm von 12 Z ist die Basis auch bei etwa 2700 m ( würde man den Spielraum beim Taupunkt  ausnützen, könnte die Basis auch höher sein, auch, wenn die Temperatur über 29° steigt),  die feuchtese Schicht auf etwa 3500 m ist etwas trockener als am Morgen. Vorbote der neuen Front. Ich bleibe bei den 200 km!

In der Schweiz wurden folgende Temperaturen gemessen:

Flaach: 32.1 °C um 2015-06-06 17:01:40; Düdingen 33°

 

Temperaturen Düdingen
Temperaturen Düdingen
NZZ Weterkarte vom 6.6.15
NZZ Weterkarte vom 6.6.15 Flache Druckverteilung, die Front kommt unerbittlich näher

In der Nacht ist eine kleine Kaltfront vorbeigezogen. Um Mitternacht gab es Regen und sogar etwas Graupeln. Eine neue Front  ist im Anzug. Wenn sich diese mit ihrer kalten Luft unter die warme schiebt, wird es anständig rumpeln!

Esobaren Europa
Esobaren Europa 06.06.15 nachmittags
Die hohe Luftfeuchtigkeit macht sich durch Ausbreitungen bemerkbar
Ca. 15.30 Uhr: Die hohe Luftfeuchtigkeit macht sich durch Eintrübung und  Ausbreitungen bemerkbar
Peter Steinmann von der SG Obwalden hat  am 6.6.15 280 Km zurückgelegt!
Peter Steinmann von der SG Obwalden hat am  6.6.15  264,8 km zurückgelegt! Hier das Barogramm.

 

 

 

Der Obwaldner Segelflieger Peter Steinmann legte am 6.6. 15 mit der LS6-18 264,8 km zurück. Flugdauer: 5.72 Std. Die grösste Höhe laut Barogramm war 2800 m. ü.M. Quelle.

Dieser Flug zeigt, wie die Einschätzung der Möglichkeiten zu bewerten ist. Wenn wir uns die übrigen gemeldeten Flüge ansehen, so ist erstaunlich, was da geleistet wurde! Die Ausbeute war besser, als ich es mir vorgestellt habe! Eben, weil ich mich schon länger nicht mehr damit befasst habe…!

Tageswertung OLC 2015 ( Schweiz / 06.06.2015 ) Längster Flug: 611 km! 6 Flüge über 500 km! 9 Flüge über 400 km, davon einer mit 492,98 ab Kägiswil!,15 Flüge über 300 km und noch viele über 200 km. Einzelheiten: OLC 2015 ( Schweiz / 06.06.2015 )

Das Sreckenprofil von Peter Steinmann
Das Sreckenprofil von Peter Steinmann
Das Gesicht des Wetters verändert sich. Zeit: 17.23 Uhr
Das Gesicht des Wetters verändert sich. Zeit: 17.23 Uhr
19:07 Uhr: Wer noch nicht hangariert hat...
19:07 Uhr: Wer noch nicht hangariert hat…
SONY DSC
Die Ruderer brechen die Übung ab. Morgen ist eine weitere Möglichkeit
21:04, die Front beginnt zu wirken
21:04, die Front beginnt zu wirken

Es beginnt zu rumpeln!

Es beginnt abzdecken und schon bald zu „Rumpeln“!

Wir sind glücklich verschont geblieben. Nach diesem heissen Tag haben sich am Samstagabend Gewitter über der Schweiz entladen. Es gab kräftigen Regen, teilweise  auch Hagel. Im Kanton Bern wurden Dutzende Keller überflutet, in Graubünden verschütteten Erdrutsche eine Strasse. Der Wind liess zudem Bäume umstürzen. Auf dem Thunersee wurden zwei Segelboote vom Wind losgerissen, auch Bauschranken wurden umgewindet. In Thun stand vorübergehend eine Strasse unter Wasser. Im Berner Oberland bildeten sich schon am frühen Samstagabend grosse Gewitterzellen. In Wengen gab es 40 Liter Wasser pro Quadratmeter, in Thun 33 und in Adelboden 28. Im Kanton Graubünden entstanden schon am frühen Nachmittag heftige Gewitter. Zwei Erdrutsche verschütteten die Albulastrasse zwischen Filisur und Bergün. …

Der nächste Tag begann wieder als nichts gewesen wäre mit „Grand Beau“! Doch gab es nochmals heftige Gewitter und hohe Schschäden. In Dierikeon kamen gar zwei Personen um.

Zur Wetterauswertung: Zu Beginn meiner Fliegerei wussten wir ausser den Wetterbeobachtungen und den Erfahrungen unseren Eltern nicht viel mehr, als dass es schönes und schlechtes Wetter gebe. Dass der Föhn warm ist komme von der Reibung an den Talwänden her, erklärte uns der Lehrer in der Primarschule. Es war mir jedoch nicht klar, warum ich jeweils, wenn ich auf dem Tank des Triumph Tiger-100 meines Onkels mitfahren durfte (er war kein langsamer Fahrer!) immer kalte Ohren bekam. Als ich dies erwähnte schaute mich die „pädagogische Respektsperson“, dessen Gattin auch die Frau Lehrer war, ohne je an einem Seminar gewesen zu sein, an wie wenn ich sofort unter dem Erdboden zu verschwinden hätte, so eine Frechheit! Später, als mich Kari Suter jeweils für’s Birrfeld abholte, hörte ich am morgen Die Wetterdaten für den Segelflug ab. Die Interpretation war anfangs schwierig, weil unsere Fluglehrer diesbezüglich die Theorie selber kaum beherrschten, dafür aber viel praktische Erfahrung hatten. Versuch und Irrtum…! Nach und nach begann es zu dämmern. Wir kamen an die richtige Literatur, lernten Leute kennen die „mehr“ wussten. In den Kaderkursen des damaligen Luftamtes (es hatte unter anderem die Fliegerei zu fördern, während man heute oft den Eindruck hat, es (BAZL) müsse diese verhindern), an Veranstaltungen des Aero Clubs, an Seminarien von „Koriphäen“ (Heinz Hut, Gerhard Waibel, Fred Weinholtz, dem Meteorologen Gaudenz Truog der SMA, Siegfried „Sigi“ Kier und viele andere, lernten wir dazu. Es nützte, föderte das Verständnis und heute wissen wir besser, worüber wir reden, wenn das Wetter gemeint ist! Dank auch Willy Eichenberger’s – Flugwetterkund, oder Manfred Kreipls „Mit dem Wetter Segelfliegen“, .Jochen von Kalckreuth?s Segeln über den Alpen , oder  Das stille Abenteuer und Helmuth Reichmann’s Streckensegelflug und andere.

Heute ist alles ein wenig anders. Wir verfügen über die besten Informationen .z.B.:

FGZO | Flugplatz Speck — Segelflug · Wetter

Flugwetter in der Schweiz – meteo | centrale

Segelflugbericht Stuttgart

Bayern und  GAFOR Süd : Flugwetterprognose für die Luftfahrt Bereich Süd

Glidermeteo.ch  um nur einige zu erwähnen. Die Daten kommen gar auf das Smartphon, sind also immer präsent!

Ich komme auf die Auf die Flieger zurück..

Das Flugmaterial hat sich leistungs- und materialmässig auf höchste Standards eingependelt. Trotzdem wird um den „Gupf“ herum geflogen. Mehr Plausch als Leistung. Jürgen Mayer hat den Slogan „Segelfliegen ist  Streckenfliegen“ geprägt. Der grosse und breite Durchbruch erkenne ich nicht. Vielleicht ist es besser so. Man muss ja nicht unbedingt fliegen bis sich „das Rad dreht“ (bis man Bodenkontakt hat… ). Heinz Hut hat mal dem Nachwuchs erklärt: „So lange das Rad nicht dreht, ist nichts verloren!“. Die Jungen verstanden es und flogen weitere und weiter… am Abend waren 3 Totalschäden zu vermelden…!

Des Rätsels Lösung: Eine neue Kufe für eine Rhönlerche, mehrlagig verklebt (Aerodux), Made in Flüelen, BIKA!

Windkraftanlage – Gratisenergie aus der Luft

Fliegen heisst landen – eine alte Weisheit

* Es gibt nicht viele berühmte, alte Piloten

Aktuell: Banken – Figge und Mühle

Gehe zu: https://personalblogdotme.wordpress.com/


Freiheit in Gefahr

„(…) Es sind nur zwei Dinge unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Allerdings bin ich mir bei Ersterem nicht ganz sicher. )“ Albert Einstein

Zwischen Demokratie und „Demokratie“ gibt es grosse Unterschiede bis hin zu Demokratur (Amalgamierung) und Diktatur!  Verwendet wurde das Schlagwort unter anderem von Rudolf Augstein, der es 1993 in einem Interview mit der Zeitschrift Stern gebrauchte:

„(… )Ich habe doch wesentlich mitgewirkt, der Demokratur der beiden Herren Adenauer und Strauss ein Ende zu machen …“)

Die reine direkte Demokratie gibt es in keinem Staat.
Stark ausgeprägte Elemente einer direkten Demokratie kennt die Schweiz. => Das politische System der Schweiz – Vimentis. Die Schweizer Gemeinden, Kantone und der Schweizer Staat bekennen sich zur halbdirekten Demokratie.
Direktdemokratische Elemente kennt Österreich -> Direkte Demokratie auf Bundesebene.
Einer Studie zufolge denken mehr als 60 Prozent der Bürger, dass in Deutschland keine echte Demokratie herrscht. => Studie: Mehr als 60 Prozent bezweifeln Demokratie in Deutschland
USA: Schweizer Fernsehen: «Die USA sind nur noch dem Namen nach eine Demokratie»
DWN: Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in aussenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen. => Das politische System der USA. In den USA gilt die Gewaltentrennung. Trotzdem sind im Durcheinandertal der US-Justiz sind zwar alle gleich, nur die Amerikaner sind eben etwas gleicher. =>WW,  Wahnsinn regiert die USA!
Die EU ist eine zentralisierungsfreundliches Gebilde mit entsprechender Subsidiarität. Sie will Aufgaben schon dann übernehmen, wenn sie es besser kann als die Einzelstaaten, wobei das „besser“ durch sie selber definiert wird. Die Europäische Union leidet unter einem gravierenden (gesamt)demokratischen Defizit . Ihre Organe treffen weitreichende Entscheidungen, die für die Unionsbürger (unmittelbar oder mittelbar) verbindlich sind. Diese Organe sind nicht nach dem demokratischen Elementargrundsatz „one man one vote“ bestellt sind. Der Unionsbürger hat in Sachfragen nichts zu sagen. Die Mächtigen wollen daran nichts ändern. Ein Beispiel: In einem Leseraum der US-Botschaft in Berlin liegen seit einigen Tagen die amerikanischen Dokumente zum TTIP aus. Zutritt erhalten jedoch nur von der Bundesregierung autorisierte Personen. Ein Zugang für Abgeordnete des Bundestags sei „derzeit nicht vorgesehen“, teilt die US-Botschaft mit. Quelle.

Das Beispiel zeigt auf, dass die EU von den USA ferngesteuert wird. Die USA befehlen der EU, dass Griechenland den Euro behalten muss und das Diktat zu den Russlandsanktionen kommt aus der gleichen Küche – ohne Rücksicht auf Verluste der Arbeitnehmer und der Unternehmen in der EU und Europa sowie der Nachhaltigkeit.

Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt
Die Tentakel der USA, Geschwür greift um die Welt (Bild: von hier)

Die Geldpolitik der EU wird jener der USA angeglichen – schön unterwürfig gegenüber Big Brother. Ebendiese USA drängen die EU, die Griechenlandkrise zu beenden. Es war eine US-amerikanische Bank, die Griechenland zeigte, wie mit kreativer Buchhaltung die Bedingungen zum Eurobeitritt erfüllt werden konnte. Und letztlich ist es die amerikanische Politik im Nahen Osten, die Europa den grossen Flüchtlingsstrom beschert. Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.  Die globaler Wertschöpfung wird von US-amerikanischen Grossunternehmen angetrieben – und sie saugen die übrige Welt aus

Um auf die Schweizer Banken einzuhämmern, waren alle Mittel recht. Nun geht es um Luxemburg und dessen Steuerpraxis mit internationalen Konzernen. Jean Claude Juncker hat als Premierminister Luxemburg zu einem der grössten Finanzplätze und zum Standort für Steuersparmodelle gemacht. Nun wehrt er sich gegen die Aufklärung der Steuerprivilegien. Sein Vize Schulz unterstützt ihn dabei mit Kräften. – Vom Geldadel zum Filzadel! Mehr bei DWN. Generell sind die Diktaturen im Vormarsch! Russland nimmt diktatorische Züge an. Experten“ weisen gern darauf hin, dass demokratische Werte mit dem russischen Nationalcharakter nicht zu vereinbaren seien.  „(…) Oft werde das Land mit seinem Präsidenten Wladimir Putin als autoritäres System abgetan, wenn nicht gar als Diktatur, sagt Hill im Gespräch mit dem Abendblatt. „Doch Putin ist kein Diktator. Und in vielerlei Hinsicht ist Russland tatsächlich eine Demokratie. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen gibt es Wahlen. Und die russischen Wähler haben sehr genaue Vorstellungen, was sie wollen und wen sie wählen.“ Der zweite Grund sei der hohe Stellenwert der öffentlichen Meinung. ..)“ (Hamburger Abendblatt).

„Am Beginn jedes grossen Vermögens steht ein grosses Verbrechen“ Geld (Kapital) regiert (beherrscht) die Welt. Wer interessiert beobachtet sieht dies klar. „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“ (Henry Ford zugeschrieben)
Die Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?  „(…) Das Geld hat vorher noch gar nicht existiert. Es ist ein Buchungssatz: Forderung an Verbindlichkeit. Und beide Male an denselben Menschen, den Kreditnehmer. Und das ist – ich bin ja Rechnungswesen-Professor – ziemlich pervers. Denn die Bank hat eine Forderung, die sie verzinsen lässt, und sie gesteht bilanzrechtlich gleichzeitig ein, dass sie noch nicht geliefert hat. Denn Verbindlichkeit heisst: Ich bin das, was ich eigentlich liefern wollte, nach wie vor schuldig. Und eine Forderung mit einer eigenen Schuld zu begründen, ist zumindest nicht sehr schlüssig. (Am 27.10.2011 „Bei Beckmann“ NDR, http://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4)

Andreas Lusser, Geschäftsführer und Autor von Einspruch! Warum unser Geld Privatsphäre verdient, erinnerte daran, dass es in der historischen Betrachtung stets ein Kennzeichen totalitärer Regime gewesen sei, die finanzielle Privatsphäre der Bürger auszuschalten. Ihnen ginge es dabei nicht einfach nur um zusätzliche Steuereinnahmen, sondern vielmehr um die vollständige Kontrolle über die Finanzströme der Bürger — und damit die Kontrolle ihres Berufs- und Privatlebens. … Das schrittweise angestrebte Bargeldverbot sei ebenfalls Ausdruck einer totalen staatlichen Transaktionskontrolle. Mehr: LI, Die Zukunft der finanziellen Privatsphäre

Herr Schäffler, Sie sprechen in Zusammenhang der Euro-Krise und aufgrund der Reaktionen der EU darauf von einer „Orwellschen EU“. Die Zentralisierungspolitik der EU würde gegen den Geist der ursprünglichen Einigungsidee aus den Römischen Verträgen verstossen. Woran machen Sie diese Schlussfolgerung fest?

Frank Schäffler: Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern Konrad Adenauer, Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide De Gasperi und anderen als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und Planwirtschaft erträumt worden. Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den politischen Zentralismus.

Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der Rechtsstaatlichkeit. Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch und brechen die No-Bailout-Klausel in den EU-Verträgen, obwohl die EU-Kommission als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts verpflichtet sind. Der linke Intellektuelle Hans Magnus Enzensberger spricht zurecht vom sanften Monster Brüssel und von der Entmündigung Europas. Sie kennen seinen neuen Essay doch?

Was für Auswirkungen hat dies für die Freiheit der Bürger Europas?

Frank Schäffler: Die Bürger Europas werden mehr und mehr entmündigt. Dadurch wird die ursprüngliche Europa-Idee vollkommen pervertiert. Als überzeugter Europäer möchte ich ein Europa des Friedens und der Freiheit. Und Freiheit ist immer die Freiheit des einzelnen Bürgers, nicht die Freiheit von Regierungen. Regierungen müssen um der Freiheit der Bürger willen beschränkt werden. Zur Zeit reissen die europäischen Regierungen jedoch alle Schranken ein. aus Telepolis „Recht und Freiheit in Europa sind ernsthaft in Gefahr“.

Wie recht er hat: In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanz herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

„Politiker regieren die Bürger, aber Finanzmärkte und Grosskonzerne regieren die Politik. Lobbyisten steuern die Gesetzgebung zum Wohl der Lobbyisten,  die Gesetzgebung zum Wohl der Grosskonzerne, PR-Agenturen machen Kapitalismus-Propaganda, die Unterhaltungsindustrie stellt das Volk ruhig und das Bildungssystem erzieht ökonomisch verwertbaren Nachwuchs … “ Harald Trabold


Migrationspolitik ein bodenloses Fass

Die Migrationspolitik ist teuer, die Effizienz fraglich. Die Kostenwahrheit wird verschwiegen. Es kommt der Eindruck eines bodenlosen Fasses auf.  Mittelverschwendung?!

«Wer Schutz braucht, soll auch Schutz bekommen. Wer keinen Schutz braucht, muss die Schweiz verlassen»: Grundsatz der Schweizer Asylpolitik laut Justizministerin Simonetta Sommaruga  (NZZ 4.9.2014). Konsequent müssten etwa 95% zurückgewiesen werden weil sie  Wirtschaftsflüchtlinge sind (keine Bedrohung an Leib und Leben).

UNHCR:  Definition  Flüchtling | www.unhcr.ch:

  • Ein Migrant verlässt seine Heimat üblicherweise freiwillig…
  • Im Normalfall müssen Personen vor ihrer Anerkennung als Flüchtling glaubhaft machen, dass ihre Furcht vor Verfolgung begründet ist.

3/4 der Gefangenen, ca. 5304, sind Ausländer (Sept. 2014). Der Vollzug einer Strafsanktion in der geschlossenen Abteilung einer offenen Anstalt mit einer normalen Sicherheitsstufe kostet zwischen 195 (2011) und 243 (2014) Franken. Die höchste Sicherheitsstufe bei einer Inhaftierung in einer offenen Anstalt kostet gemäss der Aufstellung zwischen 236 und 294 Franken (Bellechasse). Über alles kostet ein Häftling etwa Fr. 390/Tg!

In Schweizer Strafanstalten bilden Muslime das Gros der Gefabgenen. Imame sollten diese Häftlinge betreuen für deren geistige Gesundheit sorgen… und natürlich auf Kosten des Staates!
Bürger aus EU- und Efta-Staaten, gerade erst in die Schweiz gekommen, beziehen häufiger Arbeitslosengeld. 2013 betrugen die bezogenen Taggelder 31 Mio Franken (2313 Personen) gegenüber dem Vorjahr von 21 Mio Franken (1767 Personen).

SozialhilfeGesamtschweizerisch beziehen 2,9 Prozent der hiesigen EU- und Efta-Bürger Sozialhilfe. Die Zuwanderung von Bürgern aus der EU habe keinen negativen Einfluss auf die Sozialhilfe in der Stadt Zürich, so der SP-Magistrat Martin Waser im November 2013.

Wie kommt es denn, dass 25% der Akademiker im Kanton Zürich arbeitslos sind, wo doch dauernd qualifizierten Fachkräften gefordert werden? Allein gegen 3000 Akademiker aus dem Ausland stempeln! „Gschdudièrti hättit mièr gnuèg aber zwenig Gscheydi!“ (Studierte hätten wir genug aber zu wenig Gescheite).Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Quellenbesteuerte-Kt-Zürich Q: WW, Q-Steuer Kt ZH

Lesen Sie: Mathias Binswanger: Hoch qualifiziert – und arbeitslos 

Personalverantwortliche haben die stereotypen Ausreden, die man schon gar nicht mehr hören mag stets parad: Zu alt, überqualifiziert, wir haben jemanden mit idealem Profil den Vorzug gegeben, derweil weiter Inserate für die gleiche Stelle geschaltet werden… Ihnen kann ich nur sagen:

„Mauert mit vorhandenen Steinen, nicht mit Fantasien!“

Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung  ist die Migrationsbehörde zuständig, die Arbeitsmarktbehörde für den Arbeitsvertrag und die Sozialhilfe für den Vollzug bei einem Unterstützungsanspruch. Schaut die Migrationsbehörde zu wenig genau hin? Überprüft die Arbeitsmarktbehörde die Arbeitsverträge zu lasch? Ist die Sozialhilfe zu grosszügig?

Die Kosten der Asyl-Katastrophe betragen nach Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit», 7‘132‘000‘000 Franken! Die Kosten für die zwischen 100‘000 und 300‘000  anwesenden Sans-Papiers nicht mitgerechnet! –  Das Asylwesen auf 50% reduzieren und der eingesparte Betrag in die AHV legen! Das wäre wenigstens eine Geste dem Volk gegenüber! Die frei werdenden Arbeitskräfte könnte das Gesundheitswesen brauchen und es müssten um diese weniger „importiert“ werden. Man könnte sogar die Beiträge an die AHV senken, was die Wirtschaft mit Handkuss annehmen würde! Gar der SP müsste dies gefallen!

Ist ein Land für Flüchtlinge attraktiv, laufen die Geschäfte der Schlepper umso besser. Personalvermittler wollen auch vom Kuchen haben. Sie forderen die Attraktivität zu steigern, indem Flüchtlinge schneller in den Arbeitsprozess einbezogen werden sollen. Auch Gewerkschaften fordern mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Das gäbe Arbeit, allein schon, um Lohndumping zu bekämpfen… Während die EU eine härtere Gangart gegenüber Schleppern berät  und eine Quotenregelung in weiter Ferne ist, weil ein Dutzend Staaten Quoten ablehnen, nahm BR Simonetta Sommaruga die Weltausstellung in Rom zum Werbeanlass für eine flüchtlingsattraktive Schweiz! Es ist nicht zu hoffen, dass sie bald genug davon bekommen wird! «Italien muss alle Flüchtlinge registrieren» und pochte damit auf die vertragliche Umsetzung. Über das Filtrieren mitgereister Terroristen im Mittelmeer hat sie keine Foderungen gestellt. Ob sie dies im *humanen Strafvollzug heilen will, ist offen. Im eigenen Land geht es weniger um die Umsetzung, ansonsten hätte man nicht so viele „Vorläufig Aufgenommene“, die zu einem „Definitifum“ werden!  Parkbussen und Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden ist einfacher. Wo ist die Verhältnismässigkeit?

Beachten Sie:

Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung


Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung

Antonio Gramsci beschrieb die Machtübernahme durch kulturelle Unterwanderung. Dafür bedürfe es lediglich, die Schlüsselinstitutionen eines Staates durch Unterwanderung zu besetzen. Ziel war es, die bürgerliche Gesellschaft und Kultur zu zerstören.
Eindrücklich setzte die italienische KP diese Theorie zwischen 1945 und 1989 um. Was daraus geworden ist, hat Italien über Jahre hinweg eindrücklich vorgeführt.

Eine Sekte erobert die EU
Eine Sekte erobert die EU

Die Personenfreizügigkeit (PFZ) der EU zielt in die gleiche Richtung. Sie geht es etwas anders an. Der Prozess geht von unten nach oben – es ist lediglich eine Zeitfrage. Auf diese Weise verschwinden Nationalstaaten allmählich. Damit verstösst sie gegen ihre eigenen Ziele: Die kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie den Schutz und die Entwicklung des kulturellen Erbes Europas zu erhalten. Wenn dies innerhalb der EU Wunsch ist, sollen sie es tun. Mit uns aber nicht!
Herrschte Kriegsgefahr im traditionellen Sinne, würden subversive Aktivitäten durch einen fremden Staat beobachtet und bekämpft. Wird der „Krieg“ politisch ausgeübt (Wirtschaftskrieg), sind alle Vorsichtsmassnahmen ausgeschaltet – welch naive Einstellung!
Die PFZ ist für die EU einerseits eine interne Angelegenheit vergleichbar mit der Schweiz, wo sich die Bürger in den Kantonen frei niederlassen können. Andererseits drängt die EU die PFZ zugewandten Ländern auf, was dann zu einer externen Angelegenheit wird – Landnahme im weitesten Sinn! Dies ist gegen die erklärte Absicht zu Solidarität und gegenseitige Achtung unter den Völkern (Absatz 4 von Artikel I-3, Verfassungsvertrag der Europäischen Union).
Während die EU-Staat zu 100% am Binnenmarkt teilhaben, ist die für „Zugewandte“ nicht der Fall. Diese nehmen am Binnenmarkt nur partiell und an 3 von 4 Stützen (Dogmen) voll teil. Von da her verlangt die EU etwas, was ihr nicht zusteht.
Für ein Land, welches über 6 mal mehr dauerhaft Eingewanderte zählt als die EU (von ausserhalb der EU), ist die selbständige Steuerung der Einwanderung zentral. Es ist nicht nachvollziehbar, warum von Abschottung die Rede ist. Es gibt wenige Länder die so national und gleichzeitig so international sind, wie die Schweiz.
So wie der Euro zur neuen Lira verkommt, werden sich „italienische Verhältnisse“ über die EU ausbreiten. Sich davor zu schützen ist nicht Wunschdenken sondern dringende Pflicht.
Was wir brauchen: Bewahrung der Eigenständigkeit, leben einer Neutralität, die den Namen verdient, Erhaltung und Förderung des Werkplatzes Schweiz. Investition in Bildung und Forschung um die Innovations- und Erfindungsfähigkeit zu steigern. Bekämpfung der Hochpreisinsel, gute und klare Verhältnisse zu und gegenüber anderen Staaten. Hartes, selbstbewusstes und selbstsicheres Auftreten nach aussen. Ich stimme Ex-Staatssekretär Michael Ambühl zu, wenn er sagt, die Schweiz sei bei Verhandlungen mit dem Ausland (EU) zu nett und dabei nicht das Optimum herausholt. Weiter ist die Stärkung der direkten Demokratie ein muss!
Ist es wahr – Eine umstrittene Sekte erobert Europa! – dann ist umso mehr Vorsicht am Platz!


Das Elend der Flüchtlinge – die Ursachen bekämpfen!

Wer Flüchtlinge schafft, muss nach dem Verursacherprinzip die Konsequenzen tragen. Flüchtlinge anderen Staaten zuzumuten ist Diebstahl an deren Volksvermögen. Die Ursachen müssen an der Wurzel bekämpft werden.

Fakten

  • IWF: Aufgabe des IWF besteht darin, das globale Finanzsystem zu stabilisieren und in Schwierigkeiten geratenen Ländern aus der Krise zu helfen. In Tat und Wahrheit erpresst der IWF Staaten. Er plündert Kontinente. Er hat Generationen von Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen und ist dabei zur mächtigsten Finanzorganisation der Welt aufgestiegen: Die Geschichte des IWF gleicht einem modernen Kreuzzug gegen die arbeitende Bevölkerung auf fünf Kontinenten. Ernst Wolff hat es in seinem Buch: Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs klar dargestellt. Auf Afrika bezogen, wo der IWF seit Jahrzehnten wirkt, ist die Effizienz mit grössten Fragezeichen behaftet. Seine Politik hat Armut, Obdachlosigkeit, und Aussichtslosigkeit über Millionen von Menschen gebracht und sie enteignet. Gleichzeitig hat diese Politik eine kleine Schicht von Superreichen geschaffen. Wundert es jemanden, dass sich so viele Menschen von Afrika verabschieden wollen und dafür gar ihr Leben riskieren?
  • Das aktuelle nächste Opfer des IWF ist Griechenland und das nächste ist die Ukraine.
  • Seit etwa 50 Jahren haben allein ca. 40’000 Hilfswerke etwa 1 Billion Dollar (1000 Milliarden!)an Hilfsgeldern nach Afrika gepumpt. (Peter Ruch, ref. Pfarrer in Küsnacht a.R.- WW). Dazu kommen noch die Entwicklungshilfen! Was ist daraus geworden?
  • Über die letzten dreissig Jahre sind aus den afrikanischen Entwicklungsländern unversteuerte Gelder im Umfang von mindestens 1’200 Milliarden Dollar abgeflossen. Das zeigt eine neue Studie der Afrikanischen Entwicklungsbank und des Forschungsinstituts Global Financial Integrity. Q: alliance sud
  • In Afrika hat sich die Bevölkerung seit 1900 verachtfacht, während sich die von Europa in der gleichen Zeit nicht einmal verdoppelt hat!
Entwicklung der Weltbevölkerung
Entwicklung der Weltbevölkerung (Bild durch Klick vergrössern!)
  • Der Erfolg ist sehr gemischt – so gemischt, dass viele Ökonomen, darunter auch prominente Afrikaner, ein Ende der Entwicklungshilfe fordern. Ihre Begründung: Sie mache abhängig, töte die Eigeninitiative, anstatt Anreize zum selbständigen Handeln zu liefern, und speise nur die Korruption. Q: Die Zeit: Kein Hilfsgeld für korrupte Kleptokraten
  • Über die letzten dreissig Jahre sind aus den afrikanischen Entwicklungsländern unversteuerte Gelder im Umfang von mindestens 1’200 Milliarden Dollar abgeflossen. Das zeigt eine neue Studie der Afrikanischen Entwicklungsbank und des Forschungsinstituts Global Financial Integrity. Q: alliance sud
  • „(..) Der kenianische Ökonom James Shikwati plädiert für eine radikale Abkehr des Konzepts der Entwicklungshilfe. Sie habe Afrika nur abhängig gemacht und Machtstrukturen verfestigt, von denen wenige profitierten. Die westliche “Hilfsindustrie” stärke lediglich tyrannische Herrscher und Korruption. Markt, freier Handel und Eigeninitiative würden erstickt, Bürokratie und Dirigismus gemästet. Ohne funktionierende Märkte, ohne demokratische, rechtsstaatliche Grundlagen könne es keine Entwicklung geben. …)“ Q.: Manifest für eine Welt des Friedesn, der Liebe, und des Glücks
  • Die Versprechen der Globalisierung (Bekämpfung von Armut; Verringerung des Abwanderungsdruckes; Verbreitung von Demokratie, Menschenrechten und Frieden) wurden klar nicht erfüllt.

Ein kurioser Geldkreislauf: Hilfswerke appellieren an das schlechte Gewissen und sammeln grosse Geldsummen – diese pumpen sie in die Entwicklungsländer – wo die Gelder entweder falsch ankommen, oder aber den Regierungen Ausgaben ersparen – womit sich die Herrschenden damit „gesund stossen“ (bereichern), und ihren so „erworbenen“ Reichtum ins Ausland in Steueroasen in Sicherheit bringen. Sie stehlen zusammen mit dem IWF die gesamten Anstrengungen der Hilfswerke und der weltweiten staatlichen Entwicklungshilfen!
Es wäre rationeller, die gesammelten Gelder durch die Hilfsorganisationen direkt auf die Bank zu bringen….! So kämen die Gelder wenigsten nicht in falsche Hände…

Fazit: Die Flüchtlingswelle aus Afrika hat ihre Ursache nicht primär bei den Schlepperorganisationen sondern sie sind in der Politik des IWF zu suchen. Wer Flüchtlingshilfe betreibt, finanziert den IWF und die durch seine Politik grossgezogenen Ultrareichen, Potentaten und Mafiastrukturen sowie die Schlepperorganisationen. Falsche Anreize schaffen nicht erfüllbare Hoffnungen. Wer glaubt, möglichst viele Migranten aufnehmen zu müssen, betreibt Parteimarketing oder ist naiv. Ich habe noch niemanden kennen gelernt, der mit dem Beispiel voranging und Flüchtling bei sich auf eigene Kosten aufnahm. Wer sich aus innerer Überzeugung in Nächstenliebe übt, ist zu bewundern. Man bedenke: „Nächstenliebe“ bezieht sich auf den Nächsten. Vom Übernächsten ist nirgends die Rede! Hilfe an Bedürftige und Verfolgte ist richtig, Hilfe an Wirtschaftsflüchtlinge hingegen nicht. Deserteure gehören nicht unter die Bedürftigen.

Siehe: Flüchtlinge: Vollkaskoversicherung für die Schlepper?


Flüchtlinge: Vollkaskoversicherung für die Schlepper?

Das Flüchtlingsproblem unlösbar?

Nationalrat Hans Grunder, von der serbelnden Kleinpartei BDP mit einer Bundesrätin, die mit fragwürdiger Methode dorthin kam, will sofort bis 50’000 Flüchtlinge aufnehmen! Parteimarketing, Profilierung, Gutmensch auf Kosten des Volkes, schafft Anreiz für Wirtschaftsflüchtlinge!

Geschäft in Afrika
Geschäft in Afrika

Nationalrat Andy Tschümperlin, SP, gleiche Richtung, nennt keine Zahlen doch Platz hätte es genug… bei ihm zu Hause?  Profilierung!

Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes und ehemalige Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz : 80’000 seien eine geringe Zahl… (20 Minuten). Sie wird vielleicht dafür unrentable Hotels aufkaufen und diese zu Lasten des Steuerzahlers betreiben…

Über die Folgekosten reden die Gutmenschen nicht (Gesundheit, Betreuung, Geburten, Schulen, Ausbildung, Ergänzungsleistungen nach 5 Jahren Aufenthalt an „langjährige Vorläufig Aufgenommene“, Anwälte…). Ich unterstelle ihnen nicht, dass sie für den Unterhalt und Fortbestand des Asylwesens, welches sich längst zu einem Selbstläufer entwickelt hat, Arbeit anziehen wollen. Käme jemand darauf, man dürfte es ihm nicht einmal verübeln.

Direktor der Caritas Hugo Fasels Gefasel: Wiedereinführung des Botschaftsasyls. – Die dort erteilten Visa kämen zusätzlich den „angeschleppten“! Sogar BR Sommaruga winkt ab. Sie hat in Brüssel nachgefragt. Dort will man nichts davon wissen. Ergo macht man hier auch nichts. BR Sommaruga hätte sofort eingelenkt, wenn die EU das Botschaftsasyl eingeführt hätte. Eine Spielerin als Marionette in Brüssels „Konzert“?-!

Parteipräsident der SP, Christian Levrat (Die SP will immer noch in die EU!): „(…) die Schweiz als Schengen- und Dublin-Mitglied trage direkte Mitverantwortung für die europäische Migrationspolitik. … Deshalb müsse sich der Bundesrat dafür einsetzen, dass die EU den Radius der Seenothilfeaktion „Triton“ bis vor die Grenzen Libyens ausweite. Ziel müsse sein, so viele Leben wie möglich zu retten und nicht, die Grenzsicherung zu stärken.  Auch müsse das Dublin-Abkommen mit einem klaren und von allen Ländern akzeptierten Verteilschlüssel für die Aufnahme von Flüchtlingen ergänzt werden….)“ (Q: NLZ).  Die Schweiz muss sich nicht in EU-Angelegenheiten einmischen!

Bundesrätin Simonetta Sommaruga: „Wir sind bereit, einen Beitrag zu leisten… wer Schutz braucht, darf kommen. … Wir haben eine Schutzquote von 60% der Flüchtlinge die bleiben dürfen!“ Diese Schutzquote ist innert eines Jahres fast verdoppelt worden! Die Vermutung, der nach der Genfer Konvention streng definierte Status „Flüchtling“ werde durch den Bund nicht eingehalten sondern aufgeweicht, ist nicht abwegig. Brauchen „Mittelständler“, die im Vergleich zu den anderen Landsleuten über Geld verfügen, Schutz?

Um Geld auszugeben, muss dieses erst einmal verdient sein! Dies gilt für Leute nicht, die noch kaum je solches selber geschaffen haben und gerne das Geld der anderen ausgeben.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen   haben wollen.“ Konrad Adenauer (Anm.:  die genannten Gutmenschen eingeschlossen)

Gewisse „Träger“ der direkten Demokratie – wir sollten bei den Wahlen genauer hinsehen! Sie missbrauchen Flüchtlinge für ihre Zwecke! Die anderen nehmen Geld dafür. Was ist der Unterschied ?  Diese „Würdenträger“ sollten besser alle Kommunikationsmittel verwenden und die Botschaft in die Welt setzen: „Hebt euer Geld für euch und eure Familien auf. Gebt es nicht Kriminellen! Es gibt keine Perspektive bei uns! “  So hätten sie wenigstens Klarheit!

Warum geht jemand in die Emigration? Entweder es gibt keine wirtschaftlichen Perspektiven (Wirtschaftsflüchtlinge), oder es gibt eine Bedrohung auf Leib und Leben. Deserteure gehören zu letzteren, selbstverschuldet! Schlepperorganisationen arbeiten um Profit! Mittellose können kaum fliehen! Ergo flüchten Menschen mit Geld, nicht jene, die bedürftigst sind!

Störfaktoren, Massnahmen:

  • Schlepper: Eliminieren (organisatorisch, personell, materiell, informell)! Kriminelle aufsuchen. Wer Flüchtlinge wie frei handelbare Ware und Freiwild behandelt, gehört aufgespürt und lebenslang eingesperrt.
  • „Schengen“:  Kaum jemand kommt in die Schweiz, ohne dass die Einreise in ein EU-Land erfolgte, ausser es habe jemand im Fahrwerkschacht eines Flugzeuges überlebt, oder durch Absprung aus einer Delegation (z.B.Sportler). Ergo: Schengen konsequent durchsetzen. Notfalls Illegale in Brüssel abgeben…!
  • EU:  Unfähigkeit einer internen Verteilung für Flüchtlinge. Einzelne Staaten sind im „Profitmodus“. Sie reklamieren Rechte und scheren sich um Pflichten. Dadurch wird der Druck auf Staaten ausserhalb der EU erhöht. Daher für die Schweiz: Bezogen auf die Bevölkerung nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen, als die EU-28, sonst wird sie attraktiv!
  • Libyen: Ein Staat im Chaos, unfähig, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Menschenhändler geniessen grosse Freiheiten. Also: Andere müssen für Ordnung sorgen, notfalls mit militärischen Mitteln auch in anderen Staten am südlichen und östlichen Mittelmeer.
  • Italien: Registriert etwa 20% der Flüchtlinge! Ein Skandal! Wenn die Schweiz von etwa 15’000 nur etwas mehr als 5’000 zurück ins Erstaufnahmeland schicken kann, wegen Verweigerung, ist es auch ein Skandal. Vereinbarungen durchsetzen!
  • Entwicklungshilfe: Die Hilfe hat zu keiner signifikanten Steigerung der Lebensumstände der Armen in Afrika geführt. Kontrolle des Mitteleinsatzes ungenügend! Die Korruption frisst die Mittel weitgehend auf.  Spendengelder kommen in falsche Hände!
  • Rettung: Je mehr Rettungsschiffe, desto mehr Bootsflüchtlinge! Förderung des Schleppergeschäfts! Je mehr Menschen sie aufs offene Meer treiben desto grösser der Gewinn!
  • Untergetauchte: Sie sind unrechtmässig im Land. Das Bundesamt für Justiz ist für das Recht zuständig. Bundesrätin Sommaruga hätte vor der eigenen Haustür zu wischen, bevor sie sich über die Grenze beugt! Illegale suchen und abschieben!

Die Übel an der Wurzel sind die Staatschefs bzw. die Mächtigen der Herkunftsländer der Flüchtlinge. Sie verhindern ihren Bürgern die Zukunftsperspektiven, Rechtsstaatlichkeit, missachten Menschen- und Bürgerrechte und das Recht auf Eigentum mit allen Mitteln inkl.  Korruption. Die westlichen „Machtgebilde“ wie USA und EU tragen Mitschuld an der Misere! Sie zerstören die lokale Wirtschaften mit ihren Subventionspraktiken oder sie terrorisieren die Bauern mit teurem Saatgut!

Weitere Ursache: Der „Washington Consensus“ – gentlemen’s agreements zwischen Wallstreetbanken, US-Notenbank FED, transkontinentalen Gesellschaften und  und internationalen Finanzorganisationen IWF, Weltbank usw. Zweck: „Privatisierung der Welt“ (Jean Ziegler).

Das amerikanische Modell einer weltweiten Freihandelszone ohne Regeln und Legitimität, wie es Pierre Moscovici in seinem Buch: L’Europe une puisance dans la mondialisation 2001 beschrieben hat, ist weit fortgeschritten. Die EU hat sich dem unterworfen und ihre Eigenständigkeit eingebüsst. Ihr fehlt: eine schlüssige Aussenpolitik, eine glaubwürdige Verteidigungspolitik, eine Migrationspolitik und eine glaubwürdige Finanzpolitik. Als Wirtschafts- und Handelsmacht tritt sie zwar (noch) in Erscheinung! Im Hinterkopf plagt sie das Szenario, in die Bedeutungslosigkeit zu versinken wegen China, USA, Russland,Indien, Brasilien usw. Sie verdankt die derzeitige Stellung transkontinentalen Grosskonzernen die von hier aus operieren. Diese erwarten tiefe, lieber keine Steuern, intakte Infrastruktur, unbegrenzten Arbeitsmarkt, vom Staat gut ausgebildete Berufsleute – interessiert an Rendite, alles andere ist Angelegenheit des Staates! Umfassende Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, NAFTA oder RCEP werden sich auch auf Afrika auswirken. Europa darf die Sozialisierung übernehmen inkl. Investitionsschutz und künftig mehr Arbeitslosen….!

Warum kümmern sich die Globalisierer nicht um die Folgen ihrer Politik ? Arbeitslose und Flüchtlinge sind solche Folgen!  Warum gilt in dieser Sache  das Verursacherprinzip nicht?  Es wäre an der Zeit, sich gegen die international agierenden Blutsauger zu wappnen!

Australien: „(…) Seit fast eineinhalb Jahren hat kein Flüchtlingsboot mehr die australische Küste erreicht – und es hat auch keine Toten mehr gegeben. ..)“ Australien empfiehlt seine harte Flüchtlingspolitik! Wichtig ist das Ergebnis. Australien hat den Vorteil über keine Landverbindungen zu verfügen.

Warum gibt es keine Bootsflüchtlinge mehr aus  Senegal auf den Kanarischen Inseln? Einmal war es die Wirtschaftskrise in Spanien     sowie der Rückführungsabkommen mit einzelnen afrikanischen Ländern und der verstärkten Seeüberwachung vor Westafrika (Fokus online, Mai 2005) wie es auch die NZZ  04/2015 nachschreibt (gleiches Foto in der gedruckten Ausgabe!).

„Einwanderung“  ist gut für politischen Stimmenfang und mediale Aufmerksamkeit sowie als Sündenböcke für den Volkszorn – eine unwürdig gehandelte Angelegenheit besonders, wenn sie auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen wird!

Wer weniger Flüchtlinge will, muss die Attraktivität auf „Null“ senken! Eine Vollkaskoversicherung für die Schlepper darf es nicht geben. Ich stimme Markus Somms „Tragödie zweiter Teil“ zu.

Als ob der Entwurf dieses Artikel schon gelesen wurde! => Schweiz will Flüchtlinge mit Videos abschrecken. Wenn Australien sein Abschreckungsvideo zurückziehen will, dann wahrscheinlich deshalb, weil es dieses nicht mehr braucht. Die Botschaft ist angekommen!


Genozid an den Armeniern – „WW“

WW bedeutet nicht Weltwoche sondern Wirtschaft vor Wahrheit. Die Türkei windet sich wie ein Wurm, um die Anerkennung des Genozids an den Armeniern.

Erdogan warnt davor, der Türkei den Genozid am armenischen Volk zu unterschieben.
Erdogan warnt davor, der Türkei den Genozid am armenischen Volk zu unterschieben.Bild: © H. Odermatt

Es sind handfeste wirtschaftliche Interessen im Spiel. Eine Anerkennung könnte Wiedergutmachungskosten zur Folge haben. Ausserdem kämen wohl einige Verdiente und wichtige hohe Funktionäre der Gründerzeit der Türkei in schiefes Licht. Der Schein ist wichtiger als das Sein.

Erdogan, Lügen haben kurze Beine
Erdogan: Lügen haben kurze Beine (Bild: © H. Odermatt)

Seltsame Schützenhilfe kommt von der EU!

„(…) Das EU-Parlament geht seit 1987 davon aus, „dass die tragischen Ereignisse 1915-17, die die armenische Bevölkerung auf dem Gebiet des Osmanischen Reiches betrafen, einen Völkermord im Sinne der UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermords von 1948 darstellen“. Man anerkenne aber, dass die heutige türkische Regierung nicht für die Ereignisse verantwortlich gemacht werden könne; von der Anerkennung als Genozid liessen sich auch keine materiellen oder rechtlichen Forderungen an die Türkei ableiten. …)“ aus „Die Presse.com“ Eine Botschaft nach Athen?

Es wird derzeit viel über das Thema geschrieben. Es ist nicht nötig, mehr Wasser in den Bach zu schütten. Zwei Persönlichkeiten verdienen Respekt:

Mutiger Papst Franziskus wiederholte, was Vorgänger von ihm auch schon äusserten: Die Menschheit habe im vergangenen Jahrhundert drei grosse, unerhörte Tragödien erlebt. Die erste der Tragödien habe das armenische Volk getroffen und gelte „weithin als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts„. Die zwei anderen Ereignisse seien der Nazismus und der Stalinismus. Srebrenica ist wohl bereits vergessen!

Mutig zum Thema äusserte sich auch der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck: „Das Schicksal der Armenier steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist.“ Dass deutsche Militärs mitbeteiligt waren, erwähnte Gauck ausdrücklich (Planung und z.T. Durchführung von Deportationen). Q.: Der Spiegel.

Die türkischen Medien sind über Gauck schockiert. Berlin hat bisher den Begriff „Völkermord“ im Zusammenhang mit Armenien-Gedenken vermieden. Heute allerdings ist alles anders, mit Ausnahme von „Mutti“. Die Kanzlerin hält sich bedeckt. NATO-Mitglied und EU-Anwärter Türkei wird mit Seidenhandschuhen begegnet.

Diese Staaten erkennen den armenischen Genozid an.
Fehlendes Rückgrat: Für Didier Burkhalter ist nichts bewiesen | WOZ

Erdogan: "Ich bin die Autorität!"
Erdogan: „Ich bin die Autorität!“Bild: © H. Odermatt

Erdogan, der Möchtegern Kalif,  warnt hohe Politiker, das „G“-Wort zu benützen! So wird sich Präsident Obama wahrscheinlich dem Druck beugen! Präsident Putin hingegen nicht!

Die Wertschätzung gegenüber Menschen hat sich in eine bedenkliche Richtung entwickelt. Während die einen Geschehenes verdrängen, statt würdig zu bewältigen, bedienen sich andere dumm und dämlich an Migranten, nehmen sie aus wie Gänse und riskieren ohne Skrupel deren Leben, als handle es sich um eine verdorbene Ware. Die Politik in den Zielgebieten Europas streiten sich um die Verteilung der Überlebenden, bzw. der Angekommenen. Sie haben keine Rezepte, um die Landflucht zu reduzieren oder zu verhindern. Sie haben aber Geschäfte mit den Herkunftsstaaten gemacht und ihnen Waffen geliefert. Nebenbei geht es handfest um Einflussnahme, Ausbeutung von Bodenschätzen und Erweiterung der Märkte. Um den Umsatz zu steigern wurden auch Rebellen bedient. Jetzt wundern sie sich, warum die Bevölkerung genug hat und sich auf die gefährliche Wanderung begibt. Dabei möchten die meisten dort bleiben, hätten sie denn eine Zukunft!

Der Geheimplan der EU („The Daily Express“ in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 ), bis 50 Millionen Menschen aus Afrika in die EU zu bringen um Steuerzahler zu gewinnen und um die zu geringe Fertilität in den Industriestaaten auszugleichen, könnte schon jetzt umgesetzt werden. Voraussetzung wäre allerdings, genügend vorhandene Arbeit. Bei den hohen Arbeitslosenzahlen eine Quadratur des Kreises – oder ist alles ganz anders? Während zu geringe Fertilität beklagt wird, floriert die Abtreibung (pro Leben). Die in den letzten 45 Jahren geschätzten Abtreibungen in Deutschland (gegen 30 Millionen (!), wurden weitgehend durch Immigration kompensiert. Der Preis für die Emanzipation?


Der Präsidenten der „Grande Nation“ mit Maulkorb

Francoise Hollande beim Staatsbesuch vom 15./16.04.2015 zum Thema Personenfreizügigkeit/ Masseneinwanderungsinitiative unterstellt: «das ist euer Problem, also löst es auch allein»

Francoise Hollandes Schleichwerbung
Francoise Hollandes Schleichwerbung (Bild veergrössern durch anklicken!)

Francoise Hollande: „Die Personenfreizügigkeit erlaube es der Schweiz, grösser zu sein als sonst schon….“  Chrigu meint dazu: „Das wissen wir schon seit 1798…“

Der Schweiz steht die Anpassung des Vertrages zu. Die EU hört sich Vorschläge an, bleibt aber stur. Es muss die Initiative ergriffen werden!  Einem souveränen Staat steht dies zu (Artikel 18 des Freizügigkeitsabkommens: Eine Vertragspartei ist dazu berechtigt, dem Gemischten Ausschuss einen Vorschlag bezüglich Anpassung des Abkommens zu unterbreiten). Wenn die Gegenseite ihrem  Mantra frönt,  indem sie  eine Lösung kategorisch ausschliesst, ist dieser Vertrag einseitig, also nichts wert!

Der Präsident der „Grande Nation“ versteht zwar das Anliegen doch: «Wir können keine Konzessionen machen, was die Personenfreizügigkeit und die Grenzgänger betrifft.» Er spricht wie eine Marionette Brüssels. Eine eigene Meinung darf er nicht haben…

Ein einfacher Lösungsansatz für die Marschrichtung:

Die Schweiz wird die Einwanderung selber regeln, wie es die Initiative vorsieht.

1. So lange die Einwanderung der Schweiz bezogen auf die Bevölkerung höher ist als jene der EU, werden, wenn erforderlich Kontingente oder gleichwertige Massnahmen getroffen.
2. Es darf keine Diskriminierung von potenziellen Bewerbern aus irgend einem Land bestehen. Das heisst: Fachkräfte werden da geholt, wo sie vorhanden sind, auch ausserhalb der EU.
3. Flüchtlinge und Asylbewerber zählen in dieser Statistik nicht.
4. Bestehende Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen bleiben gültig. Grenzgänger sind eingeschlossen.

Der EU erwachsen keine Nachteile. Die Schweiz braucht nach wie vor Fachkräfte aus dem Ausland. Dies war schon so, als es weder die EG noch eine EU gab! Es ist naheliegend, dass Fachkräfte aus den Nachbarstaaten stets gute Chancen haben (Sprache, Religion, Kultur, Distanz und vergleichbarer Ausbildung, etc.).

Während die EU-28 insgesamt etwa 0,26% dauerhafte Zuwanderer ausweist (2011), mutet diese der Schweiz 1,6% (6,15 mal mehr!) und noch mehr zu. Zusätzlich zu beachten: ca. 287’000 (2014) Grenzgänger (davon aus Deutschland: 58’000, Frankreich 150’000, Italien 60’000) was auch nicht nichts ist.
In der Schweiz betrug der Ausländeranteil Ende 2013 23,8%. Der Anteil von ausländischen Personen mit Migrationshintergrund (Alter von 15 und mehr Jahren) betrug 34,8%. Fast zwei Drittel von ihnen stammen aus EU oder EFTA-Staaten. Von 2012 bis 2013 erhöhte sich der Ausländeranteil um weitere 1,25%.

Wird argumentiert, Luxemburg hätte einen noch höheren Ausländeranteil, so ist dies eine luxemburgische Angelegenheit, wenn es die Bürger dort mehrheitlich so wollen!

Vimentis: Die Schweiz hat im Verhältnis zu den Einwohnern und der Grundfläche die grösste Zuwanderung jährlich weltweit. Sie ist somit das fremdenfreundlichste Land der Welt gemäss OECD-Bericht – objektiv und korrekt ausgelegt. => „Die OECD in Zahlen und Fakten 2014“ 


Germanwings – „Nick Knatterton“: Verschwörung!

N.K.: „(…) Ich bin beauftragt, die ständigen Unterdrückungen der Wahrheit und die dahinter stehenden Motive aufzuklären….)“ Von den drei Wahrheiten (deine, meine und die richtige) erwarte ich, wenn schon: die richtige!

N. K. schreibt: German Wings: „Der Mörder ist wieder mal der Tote“ – Was ist die Wahrheit des Absturzes von 4U9525? Lesen Sie selbst!

„Nick Knatterton“ hat gar nichts aufgeklärt! Und es ist durch ihn auch nichts klarer geworden. Die „Story“ hat Gerhard Wisnewski geliefert. Er schreibt für den Kopp-Verlag: Das Hauptquartier der deutschen Spinner …  (www.news.de).

(…) Wisnewski macht vor allem durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien auf sich aufmerksam. Das passende Umfeld für seinen Unsinn findet er z.B. beim Regentreff oder auf muslimischen Websites….)“ => psiram: Gerhard Wisnewski

Die „Netzwerker“ schaukeln sich gegenseitig auf. An „Experten“ fehlt es nie!

Dunkle Mächte, böse Geheimdienste, nebelhafte Politik, Fernsteuerung des Jets mittels gehacktem Navigationssystem – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Es gab und wird immer wieder Verschwörungen geben.  Hinter jedem wichtigen Ereignis gleich „schwarz“ zu sehen und Verschwörungsideologien bzw. -theorien zu entwickeln ist eine andere Sache. Damit das Geschäft läuft, „kommt man der Wahrheit immer etwas näher“ : Kopp Verlag: Zehn Verschwörungstheorien, die sich als wahr herausstellten.  Na ja, auch eine blinde Sau findet mal eine Eichel! Zur Aufheiterung noch dies: taz Die 21 besten Verschwörungstheorien

Den Hinterbliebenen der Opfer dient dies alles nicht. Die Flugzeuge werden deswegen weder besser noch sicherer, denn konstruktive Tipps werden nicht geliefert. Die Hauptsache ist die Story. Munition um die Sensationsgier und Blutrunst anzuheizen! Rücksicht und Pietät sind ausgeklammert.

Das einzig Gute an der Sache: Jede und jeder kann selbst entscheiden, sich an der Nase herum führen zu lassen.

Germanwing A 320-211
Germanwing A 320-211 (Foto: unbek.)

Sachliches:  Airbus A320-211 Flug Nr. 4U9525 (Wiki)

Germanwings Voicerecorder
Germanwings Voicerecorder (Foto: Tagesschau.de/dpa

Es wurden beide „Blackboxes“ gefunden! Ich vertraue den offiziellen Untersuchungen.


Das Schweizer Gesundheitswesen ein Sanierungsfall!

Avenir suisse in: „Das Sparkonto als Krankenversicherung„, und die FDP glauben, im Gesundheitssystem in Singapur und Holland die Heilmittel für das kranke und teure Gesundheitswesens der Schweiz gefunden zu haben. Die FDP schielt nach Singapur und glaubt an mehr Marktwirtschaft. Die Lobbyisten Felix Gutzwiller, Gesundheitspolitiker (Engagements bei der Sanitas, AXA, und Zürich) und Ignazio Cassis (Präsident der Krankenkassen Lobby Organisation Cura Futura), haben ein Positionspapier für die Partei ausgearbeitet. Ihren Überlegungen: Neuorganisation der Spitallandschaft und grössere Selbstverantwortung der Patienten – picken Rosinen für die Umverteilung auf Konsumenten!
Kostenumfang des Schweizer Gesundheitswesens: über 68 Mia Franken – mit festem Verteiler! Niemand will etwas abgeben. Verhandlungen enden meist in einem Patt. Es wird viel geredet jedoch wegen gegenseitiger Blockierung wenig erreicht. Wird etwas erreicht, so bestenfalls Erweiterung des grossen Kuchens.
Jede Organisation kann problemlos 10% abspecken. Sie muss nur wollen. Muss es mehr sein, braucht es  Sanierer. Sie orientieren sich an den Zielen der Unternehmung, den Kostenfaktoren wie: Personal, Auslastung der Betriebsmittel, Qualitätsaspekte, Fehlerquote, usw.

Sie würden an zwei Punkten zuerst ansetzen:

  1. Schrumpfung des Wasserkopfs durch Personalabbau .
  2. Mehr Markt  mit weniger Regulierung

Vergleiche:

*BIP pro Einwohner: CH : SGP = 2,15 : 1
*Ärzte / 1000 Einwohner: CH : SP = 2,05 : 1 (3,9 : 1,9 Ärzte)
*Klinikbetten: 2,5 : 1 ( In SGP wird Bettenmangel beklagt!)
*Krankenschwestern u. Hebammen 2,71 : 1
*Zahnärtzliches Personal, 3 : 1
Ärzte/Krankenkassen:
SchweizVertragszwang (kein Markt)
Singapur:  Kein Vertragszwang (Markt!)
Anteil d. Bevölkerung unter 15 Jahre: CH: 14,8 %,  SGP: 17,1%
Anteil d. Bevölkerung über 65 Jahre:  CH: 17,7 %,  SGP: 10,2%
Spitäler: Schweiz 189 (abnehmend), 44% d. Gesundheitskosten fallen auf die Spitäler),  Singapur 25, davon 10 privat betrieben. Die Anzahl allein sagt wegen fehlendem Grössenvergleich wenig.  Singapur hat aber weniger Verwaltungskosten.
Gebührenordnung: Schweiz: Alles ist geregelt! TARMED, Analyseliste (AL, Spezialitätenliste (SL), Mittel- und Gegenstände-Liste (MiGeL) , Tarife in der Grundversorgung. Singapur: keine staatlichen Gebührenordnung für  Ärzte, der Arzt setzt das Honorar selber fest.
Medianalter im globalen Ländervergleich 2013 (total, m, f)
Schweiz:    41,8 – 40,8 – 42,7
Singapur:  33,6 – 33,5 – 33,7
Holland:    41,8 – 41,0 – 42,6
Finnland:  43,0 – 41,2 – 44,8
Gesundheitskosten gesamt, bezogen auf das BIP 2,45 : 1 (Weltbank 2012).
Singapur hat 1983 das Medical Saving System eingeführt. InWie ein Medical Savings Account die Eigenverantwortlichkleit stärkt“, wird versucht, dessen Vorteil in den Vordergrund zu stellen.Gesundheitskosten im VergleichAus der Statistik ist nicht erkennbar, wie es vor der Einführung war. Der Kostenanstieg verläuft auf tieferem Niveau etwa ähnlich wie hier. Wenn sich die Kostenverlagerung vom Staat zum Bürger verschoben hat, muss man auch die Nachteile sehen! Die Menschen gehen zum Arzt, wenn z.B. die „Chinesische Medizin“ nicht hilft. Dann wird der preisgünstigste Arzt aufgesucht. Eine Hausarztpraxis in der Schweiz hat eine andere Qualität als eine solche in Singapur!

Schweiz: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen. Ausstattung:  Arzt mit 1 bis mehreren Praxisassistentinnen, Empfang, Wartezimmer, Praxislabor, Blutentnahme, Röntgenapparatur, EKG, usw. 70 % der Behandlungen erfolgen durch den Hausarzt, 20 % Behandlungen und weiterführende Untersuchung durch Hausarzt selbst 10 % Überweisung an Spezialisten oder ins Spital ,1 bis 2 % der Patienten Überweisung ins Spital, Medikamentenabgabe

Singapur: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen.  Einfache Praxis mit Empfang, Warteraum mit einigen Sitzplätzen, WC, keine Spezialgeräte und Apparaturen,  ein bis zwei Ärztezimmer mit Pult zwei Stühlen, einer Liege, Grundausrüstung (Blutdruckmesser, Temperaturmesser, Stethoskop… Es handelt sich um eine Triagestelle für eine erste Diagnose, einfachste Behandlungen. Abgabe von Rezepten für Medikamente oder Überweisung an Labor, Röntgen, usw. und allenfalls zu Spezialarzt oder Spital.

  • Der Infosperber spricht unter: “ „Handeln wie nach einem Flugzeugabsturz““ gravierende Mängel an.
  • Fehler in Akutspitälern: jährlich 5000 Todesfälle
  • 120’000 Patienten mit Nach-OP oder Nachbehandlungen
  • Bundesamt für Gesundheit «Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar.»  das sind 2000 bis 3000 vermeidbare Todesfälle und rund 60’000 vermeidbare Schadensfälle pro Jahr.
  • Schäden  in Arztpraxen oder Pflegeheimen: Fünf Prozent der Spitaleinweisungen mit falsch verschriebenen Medikamenten. 150’000 Patienten mit gleichzeitig mehr als zwanzig Medikamenten; Über 5000 von ihnen sterben jährlich an einem gefährlichen Arzneimix.
  • Einfluss der Konzentration von Ärzten am Wohnort beeinflusst Mengenausweitung – Kanton Freiburg: fast doppelt so viele 60-jährige Frauen haben keine Gebärmutter mehr wie im Kanton Graubünden…

Blockaden: Zeigt die eine Seite auf „expansiven öffentlichen Dienst“ hin, kontert die Gegenseite sofort: „Stellenboom dank Privaten“ um am Problem vorbei zu reden! Sie sorgen für „Kontinuität“ im Verteilkampf:  Eine IG übernimmt die Gesundheitskommission

Fazit: Im Vergleich zu Singapur leistet sich die Schweiz eine mehr als doppelt so hohe Infrastruktur. Singapur hat demnach nicht allein wegen des Medical Savings Accounts geringere Kosten! Kaum jemand ausser den Konsumenten ist ernsthaft an Kostensenkungen und Effizienz echt interessiert!