Alle Beiträge von Herbert Odermatt

Was viel Sonne bewirken kann

Es scheint, dass Afrikanerinnen, unter dem Einfluss der Sonne nicht die gleiche Arbeitsamkeit entwickelten als Erdbewohnerinnen anderer Gegenden. In Gebieten mit hohen Temperaturschwankungen mussten sich die Menschen schon seit eh und je etwas einfallen lassen, damit sie im Winter nicht erfroren – so die einfache Logik.

Sind Afrikanerinnen deswegen im Vergleich arbeitsscheu? Kollegen, die früher für Swissair in Afrika tätig waren wussten Lieder davon zu singen. „Wenn du die nicht auf Schritt und Tritt verfolgst und kontrollierst, kannst Du sicher sein, dass alles andere gemacht wurde, als gearbeitet. Sie haben zwar so etwas wie eine Ahnung von Arbeit, aber keine Ahnung von Leistung ( = Arbeit pro Zeiteinheit). Wir haben uns oft gefragt, warum wir die Arbeit nicht gleich selbst machen. Bezüglich Arbeiten sind die keinen Deut wert!“

Inzwischen sind Jahre vergangen. Es sind andere, die in zentralafrikanischen Ländern das Sagen übernehmen! Ganze Viertel sollen schon von arbeitsamen Chinesinnen bewohnt sein. Nicht grundlos sagen dortige Arbeitgeberinnen: „Eine chinesische Arbeitskraft ist mehr wert (an Arbeitsleistung) als vier Afrikanerinnen.“

Erst dringen sie in die Märkte ein, importieren billigste Produkte für den Alltag und verdrängen die Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Dann beginnen sie Geld zu verleihen und machen ihre Kundinnen bis in die hintersten Dörfer abhängig. Später beginnen sie ganze Landstrich mit fruchtbaren Böden unter ihre Nägel zu reissen und werden so zu Lieferantinnen der westlichen Welt. Den Raffinessen sind die Schwarzen nicht gewachsen. Diese Entwicklung wird von afrikanischen, korrupten Beamtinnen in staatlichen Stellen geradezu ermöglicht wenn nicht sogar gefördert.

„(…) Die Verästelungen sind – so sagt uns ein schweizerischer Kakaoaufkäufer aus Ghana – bereits jetzt als feine Netze zu sehen. „Land ist der grösste Rohstoff“ sagte uns ein chinesischer Aufkäufer schon vor Jahren in Tasmanien, wo Gebiete und Schürfrechte massiv aufgekauft wurden. Über die Bermudas anonym, und es dauerte mehrere Jahre, bis die australische Regierung den „Trick“ durchschaute…)“

Die Chinesinnen haben in Hongkong jahrzehntelang von den Engländerinnen gelernt. Scheinbar waren sie sehr gute Schülerinnen und offenbar auch sehr konsequent in der Umsetzung. China hatte in den letzten Jahren konsequent Rohstoff-Lieferanten an sich gebunden. Grosse Unternehmen bekamen lukrative Grossaufträge. Kleine wurden finanziell so lange unterstützt, bis sie übernahmereif waren. Nur die Mittel heiligten die Zwecke. Angestrebt wurde direkte Übernahmen von örtlichen Firmen. Ging dieser Weg nicht, wurden Strohfrauen eingesetzt. Die Schaltzentralen sollen auf den Bermudas liegen. Die englische Rechtsprechung passt den Chinesinnen.

„Wo ein Chinese sich niedergelassen hat, wird immer ein Chinese leben“… (altes chinesisches Sprichwort).

Die Chinesinnen haben sich bisher von den ganz Grossen, den riesigen Multi-Rohstoffkonglomeraten wie Glencore, Rio-Tinto und BHP (Broken Hill Prop.) ferngehalten. Diese wissen, dass ein Direktangriff auf den Widerstand der betreffenden Heimatstaaten stossen würde. Doch die Grossen müssen sich gegen weitere chinesische Avancen wehren. Über verschachtelte Holdings wird es aber immer schwieriger. Die ganze Branche ist bereits zu eng vernetzt. Darum haben die Chinesen begonnen, in Afrika und Lateinamerika aggressiver zu werden und zu werben. Durch Offerten von Infrastrukturbauten werden die betreffenden Regierungen „gefügig“ gemacht. Zuerst werden Eisenbahnen zu billigen Preisen gebaut, welche die Rohstoffe zur Verschiffung bringen. Danach werden die betreffenden Rohstoff-Förderungen weiter ausgebaut, um die Kapazität der Bahnen erfolgreich zu nutzen. Und alles wird mit chinesischen Bauarbeitern billig(st) erstellt. Diese werden in grosser Zahl für diese Arbeiten eingeführt und separat gehalten.

Die Krise der chinesischen Wirtschaft macht den Öl- und Bergbaukonzernen arg zu schaffen. Chinas Rohstoff- und Energiebedarf war über Jahre ein einträgliches Geschäft. Glencore-Chef Ivan Glasenberg: „Niemand von uns vermag im Augenblick korrekt vorhersagen, was in China vor sich geht.“ Die Preise für Öl, Metalle und andere Rohstoffe sind auf den niedrigsten Stand seit 1999 gefallen. Rohöl ist heute zwei Drittel billiger als noch vor einem Jahr. Ben van Beurden von Royal Dutch: „Das kann noch Jahre so gehen…!“

Während vielerorts auf hohem Niveau gejammert wird, denkt man in China darüber nach, wie langfristig preiswerte Lieferverträge abgeschlossen werden können – und – wie es möglich wird, um sich in notleidende Gesellschaften einzuschleusen, um bei Gelegenheit zuzuschlagen und das Zepter übernehmen zu können. Es wird nichts dem Zufall überlassen um mittels geschickter Strategien die angestrebten Ziele zu erreichen. Gut Ding wird Weile haben…

(frei nach Vrtr CH Br Nr 1441)

Nachtrag: „(…) Während in Namibia, dem ehemaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika, die weißen Farmer sukzessive enteignet und verdrängt werden, strömen immer mehr Chinesen ins Land. Deren Zahl soll mittlerweile bei 40000 liegen, während noch 22000 Deutschstämmige in Namibia leben.

Das schürt Ängste! Die Namibier befürchten, dass ihr Land  über kurz oder lang zu einer chinesischen Kolonie mutiert. Mehr darüber lesen Sie hier!

Die vielen ausgenommenen Afrikanerinnen sind offenbar zur Einsicht gelangt, dass es sich nicht weiter lohne, sich mehr anzustrengen. Den fleissigen Chinesinnen hätten sie nichts entgegen zu werfen. Es daher sei es besser, sich Richtung Norden zu verschieben. Dort könne man, werde es richtig angerichtet, noch besser leben als da, wo man herkomme. Die guten Sozialeinrichtungen in den reichen Ländern sei für sie wie geschaffen. Und es gebe genügend „Berater“, die den Weg zeigten.

Ist man erst einmal im System, hat man alles was man zum Leben braucht ohne selber etwas tun zu müssen! Dies verschaffe die Möglichkeit „kreativ“ zu werden indem man mittels „dealen“ soziale Kontakte pflegen und dabei noch schwarz lukrativen Nebengeschäften nachgehen könne. Ein Geschmack dazu erhielt ich dieses Frühjahr auf dem Weg auf Lokalstrassen nach Turin. Da sassen sie in dunkler Hautfarbe, im Abstand von je etwa 50 Metern wie Vögel auf der Stromleitung, bunt gekleidet und zwar so, dass die Botschaft bei potenziellen Werbern ankommen musste.

Es ist nicht nötig nach Turin zu reisen – nach Bern genügt: „(…)Im Umfeld von Berner Asylheimen prostituierten sich Asylbewerberinnen, sagen die Behörden. Häufig seien Menschenhändler involviert, erklärt die Migrations-Fachstelle FIZ…)“

Die Sozialindustrie in den reichen Ländern sieht dieser Entwicklung mit Freude entgegen. Sie erahnen neue „Goldadern“ die ihre „Minen“ sichern. Lukrative „Aufträge“ und volle Auslastung der Beschäftigten – von der Sozialarbeiterin bis zur Rechtsanwältin – stehen ins Haus. Und sie kann sogar Wachstum generieren – auf Kosten der Steuerzahlerinnen. Während der Schweizer Bund pro anerkannten Flüchtling oder vorläufig Aufgenommene mickrige 6100 Franken vergütet, verlangt die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli das vierfache. Besonders hartnäckige und kostenintensive Migrantinnen sind jene aus Afrika. Betreuung, kostenlose Rechtsberatung, Therapie, Sprachkurse, Platzierung in einem Heim, gestörtes Sozialverhalten usw. generieren Kosten von mehreren Zehntausend oder gar Hunderttausende Franken für Einzelpersonen oder Familien. Familienbegleitung, Umgang mit Geld, Haushaltführung sowie tieferliegende Problematiken und Lebensthemen und psychologische Hilfe, Teilnahme an einem Arbeitsintegrationsprogramm sind etwa die Themen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, vorübergehende Unerreichbarkeit, mangelnde Kooperationsbereitschaft, mangelnde Offenheit usw. sind „Qualifikationsmerkmale“. Etwas viel Aufwand für lichtscheue, arbeitsverweigernde Menschen und solchen mit „unglaublichen Geschichten“ die hier unter dem Deckmantel der „humanitären Tradition und Verpflichtung angesogen werden!

Der Einfachheit halber wurde die weibliche Form gewählt. Sie gilt selbstverständlich auch für Männer. => Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich


Dittinger Flugtage – Flugunfall vom 23. 8. 15

Seit 1958 führt die Segelfluggruppe Dittingen  die Dittinger-Flugtage durch. Seit 1993 wurden die Flugtage  im 2-Jahres-Rythmus durchgeführt.  Im Schweizer-Aviatik-Kalender haben sie einen festen Platz errungen. Die Dittinger Segelfluggruppe hat ihre Wurzeln in der Segelfluggruppe Zwingen, auf dem nahen Hägenberg.

Am Sonntag, den 23. 8. 15 ereignete sich ein Flugunfall. Der Flugtag wurde unverzüglich abgebrochen.

Erste Reaktionen:

20 Minuten «Solche Flugshows sollten verboten werden»

Basellandschaftliche Zeitung: War dieser tödliche Crash das Ende der Dittinger Flugtage?

Wie so oft wird überreagiert!

Grasshoppers in Formation neuebürgerzeitung de
Grasshoppers in Formation – sichere Abstände; Bild:  neuebürgerzeitung de

Ich hoffe sehr, dass dieser Unfall nicht das Ende der Dittinger Flugtage ist! Warum? Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht!

Es gibt einige Binsenwahrheiten, die von „Demonstratoren“ oft vergessen werden:

  • „Wenn es pressiert, ist es schon zu spät“ Walter Fleischmann
    Flugvorführungen in Bodennähe: „Was nützt der offene weite Himmel über uns?“
Der nutzlose, weite Himmel über uns... Bild: Neil Williams +
Der nutzlose, weite Himmel über uns… Bild: Neil Williams +
    • Am Flugtag wird für das Publikum geflogen. Dieses ist auch zufrieden, wenn sich Formationen nicht mit dem absoluten Minimum an räumlicher Distanz präsentieren.
    • „Der waghalsige Pilot wird sich weder beim Organisator des Flugtages noch bei den Behörden Lorbeeren holen, wenn er mitten auf dem Flugplatz oder im Umgelände einen rauchenden „Bruch“ zurücklässt.
Training für die Airshow 14. DC 3 und Beech 18 , Formationsflug über Grandcourt Foto: C H. Odermatt
Training für die Airshow 14. DC 3 und Beech 18 , Formationsflug über Grandcourt, sichere Abstände; Foto: © H. Odermatt
    • „Die Sicherheit beim Formationsflug erhöht sich in der dritten Potenz mitzunehmendem Abstand zum nächsten Flugzeug.
      Je geringer die Flächenbelastung desto grösser sind die Auswirkungen von Turbulenzen. UL-Flugzeuge wie der Ikarus C42 haben eine geringe Flächenbelastung.
    • „(…)Das Nutzloseste beim Kunstflug ist der weite Himmel über Ihnen! )“ *
    • „(…) Kunstflug ist kein Sport für Zaghafte – es gibt auch keinen Spielraum für Eingebildete…)“ *
    • „(…)Es gibt Piloten, denen scheint der Kunstflug eine Abkürzung auf dem Weg zum Ruhm und zur öffentlichen Anerkennung beim Schaufliegen zu sein…)*

„There are old pilots and bold pilots, but no old,bold pilots“ * (Es gibt alte Piloten und mutige Piloten , aber keine alten, mutige Piloten)

*Neil Williams +

Trotz aller erdenklich berücksichtigten Sicherheitsaspekte: Ein absolute Sicherheit gibt es nie, ausser:

Sicherheit und Risiko
Sicherheit und Risiko – das stellte C. Pntelli schon vor über 40 Jahren dar!

Bei der verunglückten Fliegerstaffel handelt es sich um ein Team mit drei Piloten aus dem deutschen Baden-Württemberg. Laut ihrer Facebook-Seite wollte die im August 2011 gegründete Staffel in ihrem etwa zehnminütigen Programm «die gesamte Bandbreite» der Ultraleicht-Fliegerei vorführen. Sie ging mit zweisitzigen Leichtflugzeugen vom Typ Ikarus C42 an den Start. Was wollten die drei eigenlich beweisen?

Patrouille Suisse, Training über Buochs, Hintergrund Oberbauen Donnerstag, ‎9. ‎Juni ‎2011, ‏‎11-15-22
Patrouille Suisse, Training über Buochs, sichere Abstände, Hintergrund Oberbauen Donnerstag, ‎9. ‎Juni ‎2011, ‏‎11-15-22, Foto: © H. Odermatt

Sollen Flugtage und Flugvorführungen wirklich verboten werden? Wenn das Volk befragt würde wäre die Antwort eindeutig „NEIN“! Das beweisen die vielen Besucher an entsprechenden Veranstaltungen! Das Autofahren will auch niemand abschaffen, nur weil es Unfälle gibt! Den Vorführpiloten sei ans Herz gelegt: Einfache, fürs Auge schön aussehende Figuren sind im untersten Luftraum attraktiv, anspruchsvolle Darbietungen sollen in sicherer Höhe durchgeführt werden. Formationsflug und Flugakrobatik fallen unter den Begriff Kunstflug. Hier kommt „Kunst“ eindeutig von „Können! – Man überschätze nie sein Können!

 

 


Das Inninnen-Sydrom wirkt nicht einheitlich

Die NZZ berichtete heute über
Widerstand gegen die «geschlechtergerechte» Sprache
Die italienische und die französische Sprachgruppe der Schweiz wehren sich bis heute erfolgreich
Der Bund setzt die zum Dogma erhobene «geschlechtergerechte» Sprache nur im Deutschen durch. Für Romands und Italienischsprachige ist das Thema heikel.

Im Artikel: „Sehr geehrte Damen und Herren…“ habe ich auf Georg Inglin hingewiesen, der die Sache auf den Punkt brachte. Ich wiederhole mich gerne!

Das Inninnen-Sydrom
von Georges Inglin, Horw (Das Manuskript stammt aus dem Jahr 1994, ist also schon etliche Jahre alt, aber noch hoch aktuell).

„(…) Wie wohltuend war es während den Ferien, die Nachrichten einmal nicht auf Radio DRS, sondern auf deutschen Radiosendern zu hören. Die deutschen Nachrichtensendungen sind nämlich vom <<Inninnen>>-Virus zum Glück (noch) nicht befallen! In unserem Land meint man nur dann <<in>> zu sein, wenn man möglichst oft << –innen>> anhängt!
Es ist doch wirklich lächerlich, wie sich bei uns Nachrichtensprecher und auch Zeitungs-/ Printmedienleute gebärden: Da sind Ruanderinnen und Ruander, Haitianerinnen und Haitianer auf der Flucht, Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrem Präsidenten unzufrieden, Kassiererinnen und Kassierer von Schwimmbädern mit der Badesaison sehr zu frieden, Kubanerinnen und Kubaner streiken, Brasilierinnen und Brasilianer feiern den WM-Titel, mehr als 2000 Anwohnerinnen und Anwohner versammeln sich, etc. …
Bei allen – nicht erfundenen – Beispielen wäre die normale Mehrzahl (Kubaner, Amerikaner, Anwohner, etc.) für das Verständnis absolut ausreichend, da jedermann (Inninnen würden jetzt <<jederfrau>> verlangen! Anmerkung. odh) weisss, dass sich hinter der Mehrzahl in diesen Fällen immer beide Geschlechter verstehen. Reicht es denn den Feministinnnen nicht, dass in der Mehrzahl der weiblichen Artikel, <<die>> verwendet wird?
Um den von den Medien selbst verursachten Problem aus dem Weg zu gehen, werden neuerdings einfach Umschreibungen vorgenommen, indem es dann im Zusammenhang mit der Erinnerung an den polnischen Aufstand gegen das Nazi-Regime in den Nachrichten heisst: polnische Personen (anstatt Polen) hätten dieses Anlasses gedacht! Noch etwas anderes fällt jedoch auf: Die weibliche Mehrzahlform wird nicht konsequent angewandt, vor allem bei Wörtern wie Verbrecher, Terroristen, Fundamentalisten, Traditionalisten, Rebellen, Täter, Demonstranten, Veranstalter, Verräter, Serben etc. Warum wohl in diesen Fällen nicht? Auch bei zusammengesetzten Wörtern wird es vermutlich selbst den überzeugtesten <Inninnen>>-Vertretern zu kompliziert.
Beispiele: Fussgängerstreifen (anstatt FussgängerInnenstreifen), Besucherzahlen (anstatt BesucherInnenzahlen), Bürgerrechte (anstatt BürgerInnenrechte), Schweizerpass (SchweizerInnenpass); Fahrerflucht, Teilnehmerzahlen, Besucherfrequenz, Mathematikerkongress,, Kundenberatung, Bürgeraktionen, Kapitalanleger etc. Gerade aus diesen Beispielen (die letzten habe ich absichtlich nicht mehr <<übersetzt>> sieht man, wie << absurd>> eigentlich die ganze Angelegenheit, die immer groteskere Formen annimmt, ist.
Hiermit appelliere ich an alle, diesen unnötigen Blödsinn zu stoppen und wirklich wirklich nur dort beide Form der Mehrzahl aufzuführen, wo dies zum Verständnis unumgänglich wird. Ich bin überzeugt, mit meinem Anliegen viele Leser auf meiner Seite zu wissen und wenn ich Leser schreibe, beinhaltet dies meines Erachtens automatisch beide Geschlechter, da ich ja weiss, dass es von beiden gelesen wird; wenn nämlich anderseits in Zeitungen für Leserreisen geworben wird, fühlen sich sich bestimmt nicht nur männliche Interessenten angesprochen!.)“

Dass bei  Bundesbehörden (nicht nur!) „Tüpflischiiser“ heimisch sind, habe ich persönlich erfahren.  Im Zusammenhang mit der Beförderung bzw. der Gehaltsanpassung mussten die Pflichtenhefte à jour sein. Dies wurden drei-, in vielen Fällen fünf- und in speziellen Fällen siebenfach mit dem begründeten Antrag der Oberbehörde zur Begutachtung unterbreitet. Ich staunte nicht schlecht, als das ganze Paket zur Korrektur zurück kam. Als ich den Grund eruierte, war mit mir nicht mehr zu spassen! Eine IBM-Kugelkopfschreibmaschine hatte den I-Punkt verloren. Ergo fehlte dieser bei sämtlichen Dokumenten, die auf der Maschine der Mitarbeiterin „Y“ geschrieben wurde. Niemandem fiel dies auf. Aber ein Chefbeamter in hoher Position und mit entsprechendem Gehalt liess es sich nicht nehmen und korrigierte mit feinem rotem Stift sämtliche kleinen „i“! Es musste reinste Wohllust bis in die letzten Blutgefässe sämtlicher Glieder geflossen sein. Niemand sagte, wie lange mit dem feinen Filzschreiber an jedem einzelnen I-Punkt gedreht wurde. Mein Chef, ein Pedant der Sonderklasse hatte grosses Verständnis für das „fachliche Onanieren“ eines  „Wichtigen“ aus dem „Oberhaus“! Er war geneigt, dem Ansinnen zu entsprechen. Ich appellierte an XM, den „xunden Menschenverstand“ und ich musste mich arg in die Nesseln setzen. Schliesslich siegte die Vernunft.

„Was willst Du nun machen?“ war seine Reaktion. „Ich schicke das Paket kommentarlos an den Absender zurück und mache vorläufig nichts weiter, als die Reaktion abzuwarten. Die liess nicht lange auf sich warten! Herr „Oe…“, sonst sehr umgänglich, erwartete ernsthaft eine Korrektur. Was würden die ob ihm sagen, wenn er eine solche Sache ihnen einfach zumute! Er soll die Korrekturen doch selber vornehmen, falls es ein ernst zu nehmendes Problem geben sollte, war mein Tipp! Ich wies ihn darauf hin, dass es im Arbeitsrecht einen Passus gebe der heisse: „An die Schriftlichkeit sind keine hohen Anforderungen zu stellen“ und den könne man hier sinngemäss anwenden.

Es gab dann noch einige Hin’s und Her’rs. Ich bestand darauf, dass ich und wir nichts ändern würden, weil die Absicht klar war und, dass Fehlinterpretationen nicht zu erwarten seien.  Schliesslich wurde Einlenken signalisiert. Die Anträge wurden im üblichen Rahmen behandelt. Die Angelegenheit war somit erledigt und das Sekretariat bekam einen neuen Kugelkopf. Das Intermezzo mit dem „Hohen aus dem Oberhaus“ wurde „in beidseitig stillschweigenden Einvernehmen“ beerdigt.

Die Auswüchse der «geschlechtergerechten» Sprache zeigen den Unfug auf! Das Binnen-I ! Aus dem Artikel:

…. „(…) Die Münchner Feministin Hannelore Mabry legte 1987 im »Spiegel« Wert auf die Feststellung, sie habe eine Gruppe nichtfeministischer Frauen nicht als Arschlöcher, sondern als Arschlöcherinnen bezeichnet.  …)“

…  „(…) Wie lächerlich der Begriff »Studierende« ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: »In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.« Oder nach einem Massaker an einer Universität: »Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.« Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren. …)“

Neulich, am 28. 07. 2018, sprach ein Geistlichcher in der Kirche in einem Bergdorf über Jünger und Jüngerinnen, dem Inninnen-Jargon entsprechend würde er über JüngerInnen schreiben. Am Beispiel von Männern wäre die Steigerung wohl MännerInnen… Absurdistan zeigt Wirkung!

Stören wir uns nicht an den Heerscharen, die mit solchem Blödsinn ihren Lebensunterhalt finanzieren…!

„(…) Ès git gnuèg Gschudièrti, aber zwenig Gscheydi!„)   – (Meinrad Murer sel.)

….

„Sehr geehrte Damen und Herren…“

Ergänzt am 28. 07.18


Microsoft – Das Monster

Microsoft das Monster – Nicht nur bei Windows 10 sondern auch bei Windows 7 kommt nach einem Windows-update die als „Standardseite“ eingerichtete Windows-Seite.  Eben passiert! Das ist ärgerlich und nichts anderes als eine Schweinerei! Amerikanisches Geschäftsgebaren!

Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen
Zum Standard-Browser von Microsoft gezwungen


Ohne zu fragen nötigt oder gar vergewaltigt mich und tausende von Usern, Microsoft zu unrentabler Arbeit. Wer ungern mühselig wieder zu seinem Standardbrowser zurückfindet oder wer es einfach nicht kann, der wird unsanft abhängig gemacht. Ich werde mich widersetzen und sofort zum Firefox zurück finden. MS spielt die Macht des Stärkeren aus. Mit roher Gewalt werden zig Tausend User gezwungen, den MS-Browser zu benutzen.

Ein „dramatischer Rückschritt“

Windows 10 verärgert Firefox-Chef


Bill Gates und seine Entourage haben es schon immer verstanden, den Usern Geld und Zeit zu stehlen! Alle paar Jahre werden die Programme gewechselt die nicht abwärts kompatibel sind. Alle paar Jahre musste man das Schreiben mit der elektronischen Schreibmaschine neu erlernen, weil jeweils andere Befehle eingefügt wurden. Schöpferische Zerstörung nennt man dies. Es ist nichts anderes als die künstlich erzeugte beschränkte Lebensdauer eines Produkts. Man nennt es Innovation und selbst Politiker sind „geil“ darauf. Geil auf Innovation, weil es Wachstum bedeutet. Das Wachstum ist lediglich in den Bilanzen als positiver Faktor erkennbar. Überall sonst ist er negativ: Verschleuderung von natürlichen Ressourcen, Raubbau, Umweltverschmutzung, unnötige Zeitverschwendung usw. Die Gescheiten sollten einmal den Gesamtschaden nachrechnen. Würden Banken so verfahren, ihnen würden saftige Bussen auferlegt wie die jüngsten Erfahrungen lehren!
Bill Gates und seine Frau treten als Wohltäter auf indem sie sich durch fragwürdige Machenschaften wie eben geschildert Ihre Wohltätigkeitsstiftung finanzieren!
Das ist wie wenn man den Teufel zum Beelzebub macht!
Nicht „Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Sondern — MS-User aller Länder, vereinigt – und wehrt euch!
»Howgh, ich habe gesprochen«

Motzen ist einfach! Eine Anregung finden verlangt, den Kopf etwas schräg zu halten. So läuft die „Graue Masse“ in eine Ecke. Nun lässt es sich konzentriert denken!

Mozilla möge seinen Usern einen Algorythmus zustellen, den man ins Googlesuchfeld eingeben kann, um auf FF zurück zu kommen. So was ist bestimmt keine Hexerei!

Firefox Signet 1I like Firefox


Rumänien feiert heute den Geburtstag seiner Nationalhymne

Am 1. Dezember 1918, proklamierte Siebenbürgen die Vereinigung mit Rumänien. Der erste Dezember ist dann auch der Nationalfeiertag.Rumänien 1918

Rumänien 1918

Deșteaptă-te, române!, eine echte rumänische marseillaise“, ist seit dem 29 Juli 1848 die Nationalhymne. Der Text stammt von Andrei Mureșanu und wurde während der Rumänischen Revolution von 1848 verfasst und veröffentlicht, ursprünglich mit dem Titel Un răsunet (Ein Widerhall). Die Musik stammt von Gheorghe Ucenescu. Siehe auch: Kantor blog Rumänische Nationalhymne (Text: Andrei Mureșanu; Übersetzung: KMS)

Höre die aktuelle Hymne auf Youtube, die kleine Marseillaise

Die Hymne wurde erstmals in in râmnicu vâlcea , eine ruhige, saubere Stadt am Olt, gespielt! Die Ruhe mag täuschen! Die Stadt bekam den Übername: Hackerville“ Sie steht im Ruf, Welthauptstadt des Internet-Betrugs zu sein. Ein Hinweis dafür, dass es kreative Kräfte gibt, leider mit falscher Anwendung…

Der Kreis Vâlcea hat jedoch mehr zu bieten als ein paar „innovative“ Cyber-Gamer. Ich denke etwa an Călimănești, Băile Olănești oder Brezoi, von wo man im Valea Lotrului via Voineasa an den Lacul Vidra, einem Stausee. gelangt.

Voineasa machte mir vor acht Jahren den Eindruck, ein verlassenes Touristikgebiet zu sein. Inzwischen wurde investiert und während man in der wärmeren Zeit  ausgiebig in der Natur, so weit das Auge reicht, wandern kann, ist im Winter alles da, was sich Skisportler wünschen! => Skifahren Vidra-Transalpina-Voineasa

Als Freund Rumäniens sage ich: La mulţi ani (alles Gute zum Geburtstag) und noroc şi sănătate (Glück und Gesundheit)


Die EU-Wertegesellschaft auf dem Prüfstand

Werden die vier Statuen ge- oder erpresst? Eine scheint kaum Druck zu haben…
Rechtsstaatliche Prinzipien gelten nur theoretisch und um allenfalls fallweise Druck auszuüben. In der Praxis allerdings, sieht es anders aus. Griechenland wurde mit fiesen Mitteln erpresst. Es hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Mutti Merkel nur zum Schein unter "Last"
Mutti Merkel nur zum Schein unter „Last“ Bild: Herkunft unbekannt, da zugesandt

Die Frage zielt nicht nach der Höhe der Schulden, sondern wie viel Schulden bedient werden können. Wenn Genf mit einer pro Kopf-Verschuldung brutto von fast 39’000 Fr, was keine Meisterleistung darstellt, wesentlich höher als jene von Griechenland aufwartet, so ist auch das BIP in Genf entsprechend höher. Was Genf täte, würde die Wirtschaftskraft stark abnehmen hat noch niemand gesagt. Schulden reduzieren wäre daher ein guter Rat.

EU-Werte:
Erpressung ist also ein EU-Wert! Nach Jean-Claud Juncker ist auch Lügen ein EU-Wert (“Wenn es ernst wird, muss man lügen“ ). Sich zu Tode sparen ist auch ein EU-Wert. Nötigung mit Schweigegeld ebenso!

„Spare in der Zeit, hast Du in der Not!“ Eine Tugend die weltweit in Vergessenheit gerät, weil sie höchstens für Kleinverdiener die ihr Dasein durch die Arbeit ihrer Hände „real“ bestreiten. Die „Nichtrealen“ drucken Geld, wann immer sie es wollen. Sie zerstören das Reale! Landnahme (Ukraine) ist ein weiterer Wert. Statt mit Kanonen mit gedrucktem Geld!

Nach dem Demokratieverständnis in der EU, werden die Werte diktatorisch festgelegt. Demokratie ist, diese ohne zu murren zu akzeptieren. Dogmas wie in der Religion. „Mutti“, Pastors Tochter, bekam es schon in die Wiege gelegt, andern zu sagen, was sie zu tun haben. Bei Jean-Claude Juncker scheinen die  Herz-Jesu-Priester noch nachzuwirken.

Bei der Beurteilung des Po’s würde „Mutti“ Merkel wohl durchfallen. Bekanntlich kommt es nicht nur auf die Grösse an! Alles kann berechnet werden! Dez. 2009 => personalblog:

David Holmes von der Metropolitan Uni in Manchester hat die Formel für den optimalen Frauen-Hintern herausgefunden:
(S+C) x (B+F) / T – V
S steht für die Gesamtform des weiblichen Gesäß
C meint, wie rund die Hinterbacken sind.
B misst, wie diese wackeln
F ist die Festigkeit
V errechnet sich aus dem Verhältnis von Taille zur Hüfte und T bewertet die Hautbeschaffenheit.

Die Wärme bekommt vielen Journalisten nicht gut. Man soll ihnen einen Ventilator vor die Nase setzen…Sie schreiben ab oder wärmen auf. Kühlen Kopf bewahren! Gilt auch für Politiker! Daher:

Ventil Ator
Vent ilator -Mit Wind gegen den Herr des Feuers

Die erwähnte Formel kommt aus berufenem Haus… und andere „forschen sich dumm und dämlich :
Goldener Schritt: Weltformel für den perfekten Hintern (20 Minuten)

In Sachen Griechenland scheint Frau Merkel das Zepter zu führen. Was macht eigentlich der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker ? Heckt er neue Lügen aus? Oder verdrängt er Angst mittels Gebranntem? Er tut so, als sei er gegenüber Griechenland die Empathie in Person! Wie sieht es wohl hinter seinem Vorhang aus?
Nun, Frau Merkel hat sich zum Fenster hinaus gelehnt indem sie verkündete: „Kein Grexit!“ Falls sie dies unter dem Aspekt von „Dexit“ meinte, könnte sie sogar Wort halten. Trotz Beratung durch Goldmann & Sachs, sollte die Erkenntnis, dass der Euro zur neuen Lira wird, bis zu „Mutti“ durchgedrungen sein. Sie kann aus der „Position der Stärke“ handeln. Im Hinterkopf ist deponiert, dass die neue D-Mark jederzeit eingeführt werden kann. Die Kisten mit den neuen Scheinen stehen bereit! Unter „neue d-mark schon gedruckt“ gibt es interessante Hinweise.
So wie der Euro zur neuen Lira verkommt, werden sich „italienische Verhältnisse“ über die EU ausbreiten. Sich davor zu schützen ist nicht Wunschdenken sondern dringende Pflicht. ( In  Personenfreizügigkeit ist Unterwanderung).
Falls die Deutschen Wirtschaftsnachrichten kein „Wirtschaftsblick“ ist, erstaunen einige Aussagen :

Auch das ist die EU: Wenn sich französische Kommunen auf Anraten der Pleite-Bank Dexia, welche die Kredite vergeben hatte, in den Konkurs schlittern und mit Klagen auffahren, bietet man ihnen billige „Finanzspritzen“ an unter der Bedingung, dass sie schweigen…. Der Staat will sich so vor Milliardenklagen „retten“! Nötigung mit Schweigegeld!
Die „Retter“ haben es in diesen Tagen besonders schwer! Die Billig-Geld-Politik ist gescheitert. Die Realwirtschaft hat sich trotz Unsummen von auf den Markt geschwemmten (Billionen!)Geldes kaum bewegt! Erkenntnisse der Zentralbank der Zentralbanken BIZ: Während Länder mit Billigkrediten versorgt wurden, die diese gar nicht nötig hatten, blieb ein wesentlicher Teil in der Spekulation bei der Finanzwirtschaft hängen…

Das Schlamassel ist längst angerichtet! Das GR-Experiment macht Schule! Weitere Staaten werden nicht zimperlich Forderungen stellen. Wenn Beppe Grillo schon von „Adolf Schäuble“ spricht, mahnt sich harte Kost an! Und in der Ukraine wird man es verstehen, die Saugleistung für Nachhilfe, finanziert mit Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung der EU so zu erhöhen, dass es kein „Zurück“ mehr gibt.

Die Sanktionen gegen Russland, lässt die Industrie schwitzen. Die Exporte gehen stark zurück, in Deutschland und in Italien z.Beispiel. Da, wo reales Geld erarbeitet wird, morkste man es ab – den „Werten“ verpflichtet!

 

 

 


Abschuss Boeing MH 17 – es könnte auch anders gewesen sein

„(…) Heute vor einem Jahr wurde in der Ostukraine die malaysische Boeing MH17 abgeschossen. Die genauen Umstände sind noch immer unklar. Der Verdacht, dass sie von einem aus Russland gelieferten Raketensystem getroffen wurde, hat sich allerdings erhärtet. Der niederländische Staatsanwalt Fred Westerbeke, der im Fall MH17 ermittelt, zeigt sich im Gespräch mit der NZZ zuversichtlich, dass genügend Beweise für einen Prozess gesammelt werden können. ….

…. Die malaysische Boeing wurde vermutlich von einem aus Russland gelieferten Raketensystem getroffen. Die Gegenargumente aus Moskau sind wenig plausibel bis schlicht gelogen, aber noch nicht widerlegt.  NZZ, 17. 7. 15 …)“ http://www.nzz.ch/international/europa/die-russische-spur-bleibt-die-heisseste-1.18581058

Unterliegen „westliche“ Journalisten „westlicher“ Meinung? Andere Quellen, andere Sicht! Z.B. Sputnik Deutschland:

Jahrestag von MH17-Absturz: Donbass gedenkt Opfer des Flugzeugunglücks

Interessanter Aspekt:
MH17-Abschluss: Es war eine israelische Rakete – inoffizielle Ermittlung

…. Dieser inoffizielle Bericht passt mit den Aussagen des ehemaligen ukrainischen Luftwaffentechnikers Jewgeni Agapow zusammen, der vor dem Krieg in seinem Heimatland nach Russland geflüchtet war. Laut dem Mann, der im Juli 2014 auf einer ukrainischen Luftwaffenbasis gedient hatte, hatte ein ukrainischer Kampfjet vom Typ Su-25 am Tag der MH17-Katastrophe seine Basis mit Luft-Luft-Raketen an Bord verlassen und war etwas später ohne Munition zurückgekehrt. Der Pilot, Hauptmann Woloschin, soll zu seinen Kameraden gesagt haben, er sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen…..

Wie es auch gewesen sein mag: Nebst der verwerflichen Tat wird auf den Schultern der Opfern und deren Angehörigen schmutzige Propaganda geführt!

Die Geheimdienste geben vor, alles zu wissen. Sie hören Telefone ab, hacken Computersysteme, lesen alle Mails…. Aber sie wissen nicht, was die russischen weissen „humanitären“ Lastwagen ins Kriegsgebiet tranportieren, Sie haben nicht festgestellt, dass Panzer aus über 6000 km Richtung Ukraine verschoben wurden und sie wissen nicht, welches Kriegsmateriel und welche Mannschaften von Russland Richtung Donbass verlegt wurden.
Oder ist es so, dass die Ukraine für geostrategsche Ziele missbraucht wird voenen wir nichts wissen früher oder später aber dafür bezahlen dürfen, in welcher Form auch immer?
Die Wertschätzung der Menschen geht gegen „Null“! Soweit hat es die „Zivilisation“ im 21. Jahrhundert gebracht! Selbst einige Fluggesellschaften umfliegen Kriegsgebiete erst seit dem Abschuss der MH 17. Sie beriefen sich auf die Freigeabe des Luftraumes in grosser Höhe. Andere Gesellschaften haben vorbildlich eigenverantwortlich gehandelt, etwas mehr Zeit und Treibstoff eingesetzt – und dadurch Passagiere nicht gefährdet.

Die EURO-Zange

Die EU-Geopolitiker haben Griechenland mittels einer „kreativen Buchhaltung“ der amerikanischen Bank G&S in die EU gezwungen.  Und die Griechen haben es gewollt, obwohl sie wussten, dass sie die Bedingungen nicht erfüllten! Es wurde eine Win-Win-Situation geschaffen, bei der allerdings nur die Bank „Win“ verspürte! Die gleiche Bank geht auch bei Angela Merkel aus und ein.

Es wurde kräftig aus dem Kreditkessel gegossen, quasi auf „Teufel komm raus!“ Europäische Banken haben den Pfeffer gerochen. Sie investierten  unverantwortlich mit dem Wissen, dass sie  auf der „Win“ -Seite sind.

Die Politiker haben sich der Wirtschaft und der Finanzwirtschaft längst unterworfen. Deshalb rochen sie nie „Lunte“.

Die griechische „Kultur“ hat schnell begriffen. So wie Portugal aus den EU-Töpfen profitierte (u.a. wurde eine riesiege Autobahn gebaut, die kaum jemand braucht…), könnte man diese Quelle nach Athen umleiten um die Mühlen des Schlaraffenlandes quasi  wie mit immer währender  Sonnenenergie drehen zu lassen.

Alexis Tsipras in der Zange
Alexis Tsipras in der Zange  – Das Bild durch anklicken vergrössern!

„Geschenke“ flossen,  Oligarchen nahmen was möglich war und schützen ihr Schärflein(chen) im Ausland… Niemand dachte daran, Schulden zu bedienen, bis danach gefragt wurde. Der Staat ist pleite. Dank der EU-Geopolitik! Jetzt geht es ans aufräumen. Das staatliche Tafelsilber soll verscherbelt werden. Nicht wegen der Rendite, sondern wegen der Macht. Von den Griechen wird erwartet, dass sie innert Monaten einen positiven Staatshaushalt ausweisen. Sie sollen mehr leisten und exportieren….  Als ob so etwas innert Monaten auf die Beine gestellt werden könnte.

Die Mächtigen haben ihre Ordner hervorgeholt, im Behelf nachgelesen wie es zu gehen hat und verlangten die sofortige Umsetzung. Kaum jemand der Ordnerträger hat sich jedoch mit Griechenland und wie es funktioniert auseinander gesetzt. In den Ordnern und im Behelf ist nichts erwähnt… Aber es steht drinn, wann, wo, welche Selfies gemacht werden dürfen und auf etwa 700 Seiten findet sich die Norm eines Traktorsattels…

Wer befiehlt, zahlt! Niemand der „Verantwortlichen“ wird bezahlen. Allein das Volk wird das Schlamassel ausbaden müssen – auch die Steuerzahler in der EU und wie es mit Seuchen so ist, auch andere Länder kommen indirekt an die Kasse! Der Schweiz soll es allein als Mitglied des IMF um etwa eine Milliarde Franken gehen. Das ist schon so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Dumme an der Geschichte: Das Volk hat es mit realem Geld zu tun hat, welches mühselig erarbeitet werden muss, während die Mächtigen mit gezinktem Geld,  virtuellem Geld  und solchem aus Geldmaschinen sowie dem Giralgeld spielen.


Kurzsichtige Gewinnmaximierung

Annahme: Finanzinstitut mit über 5000 Angestellten weltweit, davon etwa 70% in der Schweiz. Das Unternehmen expandiert stark. Die Kräfte werden deshalb vor allem für die Expansion eingesetzt. Ergo kommen gewisse Aspekte  zu kurz.

  1. Kommunikation intern leidet, wichtige Entscheide werden z.T. an höchster Stelle ad hoc getroffen und per „Befehl“ umgesetzt.
  2. Fachkräfte werden auf dem Markt gesucht, da mehrere Institute, grosse und kleine, das gleiche tun, ist der Markt ausgetrocknet. Um dem zu begegnen wird das Problem:
  3. mit der Geldtasche gelöst, also kosten Spezialisten und Fachkräfte immer mehr, und können eigentlich je länger desto weniger bezahlt werden. Doch der Aktionär machts möglich. Er bezahlt die Misere, ohne etwas dazu sagen zu können! Folge:
  4. Personalkosten rasant steigend
  5. Lehrlinge:  unter 10 pro Jahr! Das ist mikrig!
  6. Hochschulabsolventen: nicht über 10 pro Jahr! Schon sehr bescheiden!
  7. Die Regulierungen  (AIA, Geldwäsche etc.) sind zunehmend. Die Kosten daher ansteigend.

Diskussion: Wachstum  erfordert vermehrt Zukäufe. Also besteht ein Verdrängungsmarkt. An der Zitrone wird kräftig gedrückt und gepresst. Säen ist vor der Ernte angesagt! Der Fachkräftemangel wird sich noch verstärken. Falls die EU wirtschaftlich zulegt, wird sich dies noch verstärken. Um dem zu begegnen müsste in eigenem Interesse alles zum Erhalt der Marktfähigkeit  des eigenen Personals getan werden. Das würde erstens die Qualifikation erhalten, oder steigern und zweitens würden die Rekrutierungskosten gesenkt. Frühabgänge und frühzeitige Pensionierungen könnten reduziert und somit die Fluktuation reduziert werden. Trittbrettfahrer oder mehr eigene Ausbildung von Lehrlingen und die Beschäftigung von mehr Hochschulabsolventen?   Ist der  Lobgesang auf das duale Bildungssystem der Schweiz nur für andere bestimmt, oder soll mitgesungen werden?  Eine Investition in die  Fachleute von morgen wäre nicht nur prüfenswert, sondern dringend nötig! Mit der Erhaltung der Marktfähigkeit des Fachpersonals und der Investition in die Ausbildung wird sozialen Verantwortung wahrgenommen. Langfristig wird sich die Investition auszahlen. Als Abfallprodukt so zu sagen wird das Image der Unternehmung aufpoliert. Investoren und Aktionäre werden daran langfristig profitieren.

 

 


Moswey

Vom „Moswey“ hörte ich erstmals, als zwei Kollegen das Segelflugzeug Moswey III, HB-374, auf den Flugplatz brachten. Kurze Zeit später war ich als Initiant Teilhaber des Moswey II a, HB-309, einem Unikat. Dieses wurde von den Gebrüder Scherler in Biel (zwischen 1937 und 1939) gebaut.  Die Moswey-Flugzeuge erfreuten sich besonderer Eleganz. Dies gilt heute noch. Der Moswey IIa war ein fliegerischer Leckerbissen. Kaum in Bewegung, „griff“ die Luft!

Moswey II a, HB 309, hier Ernst Zgraggen am Steuer in Samaden 1961 Foto: © Herbert Odermatt

Dies deutet auf hervorragende Langsamflugeigenschaften hin. Das Seitensteuer, wegen des kurzen Rumpfes wenig wirksam, diente wirklich nur dazu, das Schieben zu verhindern. Das Höhenruder wirkte markant und das Querruder wirkte extrem sensibel. Die differenziert angesteuerten Ruder machten nach unten eine sehr kleinen Ausschlag, nach oben dafür umso einen grösseren. So wirkten die Querruder, stark ausgeschlagen, wie Spoiler auf der Kreisinnenseite. Das negative Wendemoment war praktisch kompensiert! Damit war HB-309 äusserst wendig. Die eh schon guten Steigeigenschaften wurden so noch verstärkt. Der Sitz war bequem und die Anordnung der Flügel gaben ein Gefühl, als würden diese direkt aus dem Jochbein über die Schulter hinaus strecken. Bei der Übernahme betrug das Leergewicht 159 kg! Das Höhenruder wird anstelle von Kabeln mit einer Steuerstange angelenkt. Sie geht durch den Kiel. Die  Spannweite beträgt  15,5 Meter. Die Länge des Rumpfes beträgt 6,2 Meter. Das beste Gleiten liegt bei 28. Das max. Abfluggewicht beträgt 235 kg. Das Flugzeug war beliebt und es wurden Leistungen damit erflogen.

Der erste 300-km-Flug der Segelfluggruppe Lägern erflog sich Herbert Frehner 1956.

Drei Nidwaldner Segelflieger erflogen sich den 50-Km-Flug und das Silber-C innert drei Tagen – 1963 in Samaden namlich: Herbert Odermatt, Albert Camenzind und Edi Korner.

Hans Nietlispach war voll des Lobes über den „Mösu“ 2A. Auch das besondere Stauscheibenvariometer der Firma Hänni AG, Jegensdorf wussten ausser ihm noch viele andere zu schätzen.

Moswey IIa Bau, Bild: swiss-composite.ch bzw. Tilgenkamp III

Für 15,5 Meter Spannweite ist der Moswey IIa ein Federgewicht. Heute ist HB-309 in den USA. Jim Stoia, Manning, South Carolina hat es übernommen.

Moswey-IIa-HB-309-am-Oldtimertreffen-Vintage-1983-auf-dem-Farkashegy-Flugplatz-HU-Foto-HV-GC-Archiv.jpg  odh: Alois Bissig baute auf Wunsch von Attila Ziermann ein Rad in die Kufe

Im Vergleich: Moswey II

Moswey II, NZZ 22. Juli 1942
Moswey II, technische Daten, NZZ 22. Juli 1942
Moswey
Moswey (Mäusebussard)

Ich verlor verlor vorerst keine weitern Gedanken über den Moswey bzw. „Mösel“ oder „Mösu“. Ich nahm an, es handle sich um den Mäusebussard. Wegen einer Unsicherheit ging ich nun der Sache nach. Albmodellbau schreibt:
Der Name Moswey bedeutet im Zürcher Dialekt so viel wie Mausweihe, also dem im Hochdeutsch als Mäusebussard bezeichneten Raubvogel. In der Schweiz sagt man zum Moswey auch gerne «Mösel». Birdlife-zuerich schreibt: Zürcher Mundart – Maaswei, Masshuw, Mäusebussard, Moswei, Muswei. Wilkipedia: Moswey (Zürcher Oberlanddialekt: Mausweihe, Mäusebussard) ist die Bezeichnung für: Moswey Segelflugzeug-Werke, auch: Moswey-Technik, ein ehemaliger Schweizer Segelflugzeug-Hersteller (Gebrüder Georg und Heinrich Müller, Wald ZH).

In der Innerschweiz gehört der Name Moswey nicht zum Sprachschatz. Dafür ist  „Hiènndervogu“, „Hiènnerdièb“ oder Hiènndergeyèr geläufig. Kürzlich erzählt mir Paul, bereits den 90-igsten hinter sich: „Nu nid lang isch’s här, wo sich d’Hiènndèrvegu vor um Weytèrflug ubèr um Zopf gsammlèd hènd. Es sind è sefu gsey, dass dè Himmu so dunku worden isch, dass d’Spatzè hend mièsse z Fuèss gaa!“

Ich stellte fest, dass die Mosweye oft mit den Milanen verwechselt werden oder dass gar nicht unterschieden wird. Schliesslich machte jamand darauf aufmerkasm,  die Mausweihe, nach deutscher Bezeichnung  könnte abgeleitet auch Moswey bedeten .

Um sicherer zu sein wandte ich mich der Vogelwarte Sempach zu: Für Herrn Johann von Hirschheydt, der postwendend auf mein Mail anrief war es klar: Im Zürcher Oberland ist Moswey und Mäusebussard ein und dasselbe. „Mösel“ sei ihm unbekannt. Darauf angesprochen, dass es auch Leute gebe, für die der Milan als Moswey gelte, meinte er, dass es wohl Ungenauigkeiten gebe, doch der Milan käme nicht in Frage. Auch eine Ableitung aus dem Deutschen, welches auf die Mausweihe hindeute habe mit dem Moswey nichts zu tun.

Die beiden Vögel sind gut zu unterscheiden. Die Flügelstreckung  ist beim Mäusebussard geringer (grössere Flügeltiefe) und der Schwanz ist fächerförmig nach aussen gerundet.

Moswey in der Thermik
Moswey in der Thermik

Es gibt auch noch farbliche Unterschiede. Beide Vögel kommen im gleichen Gebiet vor. Ich kann in meiner nächsten Umgebung einmal Bussarde, am nächsten Tag Milane und oft auch beide gleichzeitig beobachten. Bei meinem Nachbar hat sich schon mal ein Bussard an einem jungen Hahn gütlich getan. Dabei musste er das ganze Geschick anwenden, denn das Gehege war nach oben teilweise geschlossen und es hat auch noch kleine Obstbäume die den Flugweg behindern. Doch der „Hüènderdièb“ war erfolgreich.

Der Milan hat eine grössere Flügelstreckung und er hat einen Gabelschwanz.

Die deutsche Widtierstiftung hält fest: Rotmilan, Gabelweihe, Ordnung: Greifvögel (Accipitriformes) → Familie: Habichtartige (Accipitridae) → Unterfamilie: Milane (Accipitrinae) → Gattung: Milane (Milvus) → Art: Rotmilan (Milvus milvus)

Rotmilan
Rotmilan mit dem typischen Gabelschwanz nach innen gerundet – unten: Schwarzmilan

Deutsche Bezeichnungen laut Fabularum Aesopiarum libri quinque : Grimmer, Weihe, graue Mausweihe, Kurweihe, Milan, Hühnergeier, Gänsehabicht, Taubenfalk, Schwalbenschwanz, Gabelgeier, Scheerschwänzel, Stossvogel, Stösser

Schwarzmilan
Schwarzmilan

– fehlt nur noch „Gabelschwanzteufel“.  Diese Bezeichnung galt im zweiten Weltkrieg für die Lockheed P 38, Lightning („Fork-Tailed Devil“, der Gabelschwanz-Teufel ). Antoine de Saint Exupéry flog mit einem solchen in den Tod.

In der Schweiz waren DH 100 Vampire, DH115 Vampire Trainer und DH 112 Venom die Gabelschwänzler.

DH 115 Vampire Trainer und DH 100 Vampire (li)
DH 115 Vampire Trainer und DH 100 Vampire (li) – Foto: Herbert Odermatt
De Haviland DH-112 Venom, Foto: Luftwaffe
De Haviland DH-112 Venom, Foto: Luftwaffe

Der Traum zu fliegen wie ein Vogel muss wohl so alt wie die Menschheit sein. Die Sage von Dädalus und Ikarus mögen ein Hinweis sein.

Mit Beobachtung, Erfindergeist und Beharrlichkeit hat es der Mensch beinahe geschafft. Der technische, organisatorische und organisatorische Aufwand ist jedoch erheblich.

Wer motorlos durch die Luft gleitet, ist auf Aufwinde angewiesen, wenn der Flug länger dauern oder wenn eine grössere Strecke zurückgelegt werden soll. Wir schwärmten damals von der „Thermikbrille“, die es ermöglichen sollte, Aufwinde zu erkennen. Der Wunsch wurde von niemandem als Befehl verstanden. Ergo mussten wir nehmen, was da war. An bewaldeten Hängen etwa sind die Hangwinde sichtbar, wenn sich die Unterseite der Blätter von Laubbäumen zeigen. Fahnen, Wäsche und Windsäcke sind weitere Hilfsmittel. Bei Trockenthermik (Konvektion ohne Wolkenbildung) bilden sich Dunstansammlungen. Sie sind Zeichen für Aufwindzonen. Entstehen kräftige Cumulus oder wie am Jura ganze Wolkenstrassen, ist es klar, wo man sich aufhalten soll. Manch einer hat sich vor dem Absaufen gerettet, wenn er Ausschau auf kreisende Mosweys (Milane) hielt. Sie sind sichere Aufwind- und Thermikanzeiger!

„Muesch ai immer uf d’Chraije luègè“ riet mir ein alter Fluglehrer. Alles Fliegende, grösser als eine Amsel und kleiner als ein Adler waren für ihn „Chräije“ (Krähen). Dabei sind die Krähen doch meist die Spielverderber der Milane und Bussarde, besonders zu unterst in einem „Schlauch“ (Thermikblase).

Der selige Fritz Wanzenried, er war in der Segelfliegerszene vielseitig bekannt und stand oft nicht zu Unrecht in der Kritik, sagte einmal bei einem Bier: „ Den Jura glaubte ich in allen seinen Facetten zu kennen, aber ich musste feststellen, dass ich nicht ausgelernt hatte. Ich war am Absaufen, derweil meine Kollegen in etwas besserer Lage waren. Aber dann entdeckte ich einen „Mösu“, bald waren es mehrere. Schnurstracks hielt ihch auf sie zu und siehe da nicht weit über den Tannenwipfeln drehte ich in deren Aufwind ein. Es war die Erlösung des Tages. Anstatt bei den Kühen zu landen, erreichte ich das Ziel und erst noch mit einer sehr guten Rangierung. Den Kollegen, die vorher noch in besserer Position waren erging es durchzogen. Neben Absaufern gab es auch späte Ankünfte.

Die Segelflieger brauchen ein umfangreiches Instrumentarium, um sich in der Luft richtig zu bewegen. So z.B. Variometer, welche die Steiggeschwindigkeit oder allenfalls das Sinken in m/sec anzeigen. Ein Variometer ist vom Prinzip her ein Höhenmesser mit einem Loch. Ohne Loch wird beim Steigen oder Sinken die Druckdifferenz auf eine Skala mit Höhenangabe umgewandelt. Mit Loch (Kapilare) wird dann der Durchfluss bei Druckdifferenz gemessen.

Dosenvariometer
Dosenvariometer, Prinzip
Stauschebenvariometer (Winter)
Stauschebenvariometer (Winter)

Die feinmechanischen Instrumente haben längst Konkurrenz aus der Electronic erhalten. Längst interessiert nur die Vertikalgeschwindigkeit. Bordcomputer errechnen die optimale Sprunggeschwindigkeit oder die minimale Höhe für einen Endanflug. Immerhin, die mechanischen Instrumente fallen keinem Stromausfall zum Opfer.

Ein Höhenmesser gehört zur Pflichtausrüstung.

Höhenmesser Prinzip
Höhenmesser Prinzip Q

Heute tragen viel Menschen einen GPS-Höhenmesser in seinem Handy oder in der Armbanduhr mit sich.

Grössere Flugzeuge sind mit Radarhöhenmessern (Wiki)  ausgerüstet. Sie arbeiten speziell in geringen Höhen präzise. Alle diese Instrumente haben ihre Fehlerquellen (Luftdruck, Hysteresys, Empfindlichkeit von Antennen).
Um Zusammenstösse zu vermeiden ist heute ein FLARM, ein Kollisionsvermeidungssystem, vorgeschrieben.

Es darf auch ein Kompass nicht fehlen!

Kompass
Kompass

Das an sich einfache Gerät ist eines der kompliziertesten! Wegen der Inklination muss das System mit einem Gegengewicht ausgerichtet sein. Dieses erzeugt unbeliebte Schwungkräfte die beim Aufrichten aus einer Kurve zu beachten sind. Da sich der magnetische Nordpol um den geografischen bewegt, muss bei der Navigation grosser Distanzen die Variation berücksichtigt werden und dann sind noch Deviationen infolge metallhaltiger Gegenstände (Stahlrohrrumpf, Motorteile etc. zu berücksichtigen. Bei Auf- und Abbewegunegn kommen zusätzliche Momente ins Spiel.

Der Wendekoordinator ist ein Kreiselinstrument und wird normalerweise elektrisch angetrieben. Er besteht eigentlich aus zwei Instrumenten. Der Teil mit dem Kreisel zeigt die Drehgeschwindigkeit des Luftfahrzeugs an, d.h. die Geschwindigkeit, mit der das Luftfahrzeug seine Richtung ändert. Der andere Teil, das sogenannte „Inklinometer“ oder auch „Slip/Skid-Anzeiger“, ist ein Glasröhrchen mit einer Kugel, das als Neigungsmesser dient. Hierdurch ist eine Beurteilung möglich, wie sauber eine Kurve geflogen wird, d.h. wie gut der Kurvenflug „koordiniert“ ist.
Der Wendekoordinator kommt im Segelflugzeug eigentlich nicht zum Einsatz (außer z.B. beim Wolkenflug). Er ist hauptsächlich in modernen Leichtflugzeugen und Motorseglern vorzufinden. Ältere Luftfahrzeuge sind häufig noch mit einem ähnlichen Instrument ausgestattet, dem sogenannten „Wendezeiger“. Der Wendezeiger liefert dieselben Informationen wie der Wendekoordinator, wenn auch in einer anderen Darstellungsform: Hier wird die Drehgeschwindigkeit nicht über das Flugzeugsymbol, sondern in „Pinselbreiten“ angezeigt.

Das berühmte Chügeli, welches beim Fliegen immer in der Mitte sein soll, wurde in meiner Fliegerausbildung (Bücker Jungmann) Anlass zu einer Diskussion.

Wendekoordinator
Wendekoordinator
Wendezeiger
Wendezeiger
Ein Wollfaden zeigt die Luftsrömung an
Ein Wollfaden zeigt die Luftsrömung an

Mein Fluglehrer war davon so überzeugt, dass er es sogar in der Glissade in der Mitte haben wollte, bis ich insistierte. Nach dem nächsten gemeinsamen Flug, war die Welt wieder in Ordnung. Er unterlag der „Doktrin“, dass gekreuzte Steuer verboten seien. Ich hatte in meinem Segelflugzeug zusätzlich eine Wasserwaage montiert. Da diese indifferent ist, forderte sie das Letzte bezüglich „richtig im Lot“ (Scheinlot) zu sein.   Das beste ist meist nicht teuer. Ein Faden über der Plexiglashaube zeigt den Strömungsfluss der Luft an. Liegt der Faden jedoch direkt auf der Oberfläche auf, ist dieser unbrauchbar, weil der Abfluss an der Grenzschicht nicht unbedingt mit der eigentlichen Strömung übereinstimmt.

Fahrtmesser
Fahrtmesser (Winter)

 

 

Da das Flugzeug bestimmte Festigkeit auf weisen muss, ist ein Fahrtmesser erforderlich. Für Kunstflug zusätzlich noch eine G-Messer.

 

Nun, das sind erst die Instrumente, die in ein technisch hochstehendes Produkt, ein Segelflugzeug gehören . Hier eines der Superlative:

ASH 30 Mi Foto Schleicher
ASH 30 Mi Foto Schleicher, damit wird man sich im Schlauch der Moswey’s und Milane kau  aufhaltem, der Kurvenradius ist irgend wann zu gross! Bild: Alexander Schleicher Flugzeugbau 

Technisch wäre nun die Voraussetzungen erfüllt. Aber bevor der Genuss wahrgenommen werden kann, braucht es neben dem Fliegerischen Können meteorologische Voraussetzungen. Um oben zu bleiben, braucht es Aufwinde.

Aufwinde am Hang oder in Wellen
Aufwinde am Hang oder in Wellen

Aufwinde entstehen auf verschiedene Weise: so z.B. durch Thermikspender wie Thermische Kraftwerke, AKW’s (Gösgen) oder Schlote von Zementfabriken. Als das Hochkamin in Wildegg noch stand und Wärme abgab, konnte man sich dort über Stunden aufhalten, auch wenn es sonst stabil war. Allerdings waren die Abgase deutlich wahrnehmbar… Mit Thermischen Kraftwerken ist es allerdings so eine Sache. Das musste einst ein Segelflieger an den amerikanischen Meisterschaften erfahren. Es waren schwierige Verhältnisse und er dachte sich aus, spezielle Lokalkenntnisse auszunützen. Er setzte zu einem langen Gleitflug an und erreichte schliesslich das ersehnte Stahlwerk. Leider endete der Abstecher mit einem Totalschaden! Was war geschehen? Ausgerechnet an jenem Tag waren die Schmelzöfen wegen Unterhaltsarbeiten abgestellt. Aus der Traum!

Aufwinde in labiler Atmosphäre
Aufwinde in labiler Atmosphäre

Neben den Aufwinden befasse man sich auch mit den Abwinden und den turbulenten Zonen. Das ist besonders an Hängen wichtig um dort in der Leethermik nicht in eine Falle zu geraten. Um sich noch besser auf die Bedingungen einzustellen wurde mittels variabler Flüghelgeometrie versucht, optimale Verhältnisse für das Steigen, Gleiten und den Schnellflug zu schaffen.

Mit Flächenvergrösserung versuchten es u.a. Fritz Mahrer, Delphin I http://aufwind-luftbilder.photoshelter.com/image/I0000RkhDH8PmviU, Delphin 2 (3) und Albert Neukom AN 66 C

Albert Neukom: AN 66 C
Albert Neukom: AN 66 C, die Handschrift des Meisters ist unverkennbar – Foto: Fam. Neukom

AN 66C mit Wölbklappen über die ganze Flügel – Hinterkante. Mit variabler Flügel- Geometrie. . 23 m Spannweite Gleitzahl ca. 1:48 Foto: C Fam. Neukom

Mahrer löste das Problem der Reibung die beim Ausfahren des beweglichen Teils entsteht offenbar elegant. Neukom nahm eine Hydraulikpumpe zu Hilfe.

Bei der Akaflieg Stuttgart wurde das Projekt FS 29 realisiert. Die Spannweite konnte zwischen 13,5 und 19 m verändert werden. Die Flügelfläche veränderte sich zwischen 8,56 – 12,65 m² . Das max. Fluggewicht betrug 450 kg. Bestes Gleiten: 44 bei 98 km/h, min. Sinken: 0,56 m/s bei 81 km/h

Beide Konzepte haben sich nicht durchgesetzt.

Moswey und Milan haben es einfacher. Sie fliegen einfach ab! Alles was nötig ist, haben sie sich im Laufe der Evolution angeeignet. Luft, Wetter, Witterung, Wind und Sturm sind ihre Elemente denen sie sich stets anpassen. So passen sie Flügelform, Spannweite, Flügelfläche, bzw. Flügelstreckung, Flügelprofile und Schwerpunktslage der jeweiligen Flugart an.  Ob Langsam- „Normal“- oder Schnellflug: immer ist die Aerodynamk optimal angepasst. Sie fliegen da, wo Aufwinde zu erwarten sind, entsprechend wählen sie den Standort des Nests. Sie sind hervorragende Gleiter. Sie kreisen bei geringen Aufwinden und ruhen sich dabei aus. Die Position dient neben dem Ruhen als Warte. Abwinde werden gemieden. Die Ökonomie der Kräfte beherrschen sie perfekt. Fluglagen oder Flugzustände bei denen die Flugfähigkeit verloren ginge werden gemieden.

Längst nicht für alle Vögel sind Gleiter. Spatzen z.B. können zwar fliegen aber flach Gleiten und Höhe gleitend gewinnen geht ihnen ab.

Feinde: Habicht, Mensch, Krähen, Kolkrabe, Uhu.  „(…Der Rotmilan kommt zusammen mit dem Mäusebussard signifikant häufiger durch Windkraftanlagen zu Tode als alle anderen heimischen Vogelarten, weil beide kein Meidverhalten gegnenüber solchen Anlagen zeigen…)“

Siehe auch: Respekt dem Adler