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Genozid an den Armeniern – „WW“

WW bedeutet nicht Weltwoche sondern Wirtschaft vor Wahrheit. Die Türkei windet sich wie ein Wurm, um die Anerkennung des Genozids an den Armeniern.

Erdogan warnt davor, der Türkei den Genozid am armenischen Volk zu unterschieben.
Erdogan warnt davor, der Türkei den Genozid am armenischen Volk zu unterschieben.Bild: © H. Odermatt

Es sind handfeste wirtschaftliche Interessen im Spiel. Eine Anerkennung könnte Wiedergutmachungskosten zur Folge haben. Ausserdem kämen wohl einige Verdiente und wichtige hohe Funktionäre der Gründerzeit der Türkei in schiefes Licht. Der Schein ist wichtiger als das Sein.

Erdogan, Lügen haben kurze Beine
Erdogan: Lügen haben kurze Beine (Bild: © H. Odermatt)

Seltsame Schützenhilfe kommt von der EU!

„(…) Das EU-Parlament geht seit 1987 davon aus, „dass die tragischen Ereignisse 1915-17, die die armenische Bevölkerung auf dem Gebiet des Osmanischen Reiches betrafen, einen Völkermord im Sinne der UNO-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermords von 1948 darstellen“. Man anerkenne aber, dass die heutige türkische Regierung nicht für die Ereignisse verantwortlich gemacht werden könne; von der Anerkennung als Genozid liessen sich auch keine materiellen oder rechtlichen Forderungen an die Türkei ableiten. …)“ aus „Die Presse.com“ Eine Botschaft nach Athen?

Es wird derzeit viel über das Thema geschrieben. Es ist nicht nötig, mehr Wasser in den Bach zu schütten. Zwei Persönlichkeiten verdienen Respekt:

Mutiger Papst Franziskus wiederholte, was Vorgänger von ihm auch schon äusserten: Die Menschheit habe im vergangenen Jahrhundert drei grosse, unerhörte Tragödien erlebt. Die erste der Tragödien habe das armenische Volk getroffen und gelte „weithin als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts„. Die zwei anderen Ereignisse seien der Nazismus und der Stalinismus. Srebrenica ist wohl bereits vergessen!

Mutig zum Thema äusserte sich auch der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck: „Das Schicksal der Armenier steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist.“ Dass deutsche Militärs mitbeteiligt waren, erwähnte Gauck ausdrücklich (Planung und z.T. Durchführung von Deportationen). Q.: Der Spiegel.

Die türkischen Medien sind über Gauck schockiert. Berlin hat bisher den Begriff „Völkermord“ im Zusammenhang mit Armenien-Gedenken vermieden. Heute allerdings ist alles anders, mit Ausnahme von „Mutti“. Die Kanzlerin hält sich bedeckt. NATO-Mitglied und EU-Anwärter Türkei wird mit Seidenhandschuhen begegnet.

Diese Staaten erkennen den armenischen Genozid an.
Fehlendes Rückgrat: Für Didier Burkhalter ist nichts bewiesen | WOZ

Erdogan: "Ich bin die Autorität!"
Erdogan: „Ich bin die Autorität!“Bild: © H. Odermatt

Erdogan, der Möchtegern Kalif,  warnt hohe Politiker, das „G“-Wort zu benützen! So wird sich Präsident Obama wahrscheinlich dem Druck beugen! Präsident Putin hingegen nicht!

Die Wertschätzung gegenüber Menschen hat sich in eine bedenkliche Richtung entwickelt. Während die einen Geschehenes verdrängen, statt würdig zu bewältigen, bedienen sich andere dumm und dämlich an Migranten, nehmen sie aus wie Gänse und riskieren ohne Skrupel deren Leben, als handle es sich um eine verdorbene Ware. Die Politik in den Zielgebieten Europas streiten sich um die Verteilung der Überlebenden, bzw. der Angekommenen. Sie haben keine Rezepte, um die Landflucht zu reduzieren oder zu verhindern. Sie haben aber Geschäfte mit den Herkunftsstaaten gemacht und ihnen Waffen geliefert. Nebenbei geht es handfest um Einflussnahme, Ausbeutung von Bodenschätzen und Erweiterung der Märkte. Um den Umsatz zu steigern wurden auch Rebellen bedient. Jetzt wundern sie sich, warum die Bevölkerung genug hat und sich auf die gefährliche Wanderung begibt. Dabei möchten die meisten dort bleiben, hätten sie denn eine Zukunft!

Der Geheimplan der EU („The Daily Express“ in seiner Ausgabe vom 11. Oktober 2008 ), bis 50 Millionen Menschen aus Afrika in die EU zu bringen um Steuerzahler zu gewinnen und um die zu geringe Fertilität in den Industriestaaten auszugleichen, könnte schon jetzt umgesetzt werden. Voraussetzung wäre allerdings, genügend vorhandene Arbeit. Bei den hohen Arbeitslosenzahlen eine Quadratur des Kreises – oder ist alles ganz anders? Während zu geringe Fertilität beklagt wird, floriert die Abtreibung (pro Leben). Die in den letzten 45 Jahren geschätzten Abtreibungen in Deutschland (gegen 30 Millionen (!), wurden weitgehend durch Immigration kompensiert. Der Preis für die Emanzipation?


Der Präsidenten der „Grande Nation“ mit Maulkorb

Francoise Hollande beim Staatsbesuch vom 15./16.04.2015 zum Thema Personenfreizügigkeit/ Masseneinwanderungsinitiative unterstellt: «das ist euer Problem, also löst es auch allein»

Francoise Hollandes Schleichwerbung
Francoise Hollandes Schleichwerbung (Bild veergrössern durch anklicken!)

Francoise Hollande: „Die Personenfreizügigkeit erlaube es der Schweiz, grösser zu sein als sonst schon….“  Chrigu meint dazu: „Das wissen wir schon seit 1798…“

Der Schweiz steht die Anpassung des Vertrages zu. Die EU hört sich Vorschläge an, bleibt aber stur. Es muss die Initiative ergriffen werden!  Einem souveränen Staat steht dies zu (Artikel 18 des Freizügigkeitsabkommens: Eine Vertragspartei ist dazu berechtigt, dem Gemischten Ausschuss einen Vorschlag bezüglich Anpassung des Abkommens zu unterbreiten). Wenn die Gegenseite ihrem  Mantra frönt,  indem sie  eine Lösung kategorisch ausschliesst, ist dieser Vertrag einseitig, also nichts wert!

Der Präsident der „Grande Nation“ versteht zwar das Anliegen doch: «Wir können keine Konzessionen machen, was die Personenfreizügigkeit und die Grenzgänger betrifft.» Er spricht wie eine Marionette Brüssels. Eine eigene Meinung darf er nicht haben…

Ein einfacher Lösungsansatz für die Marschrichtung:

Die Schweiz wird die Einwanderung selber regeln, wie es die Initiative vorsieht.

1. So lange die Einwanderung der Schweiz bezogen auf die Bevölkerung höher ist als jene der EU, werden, wenn erforderlich Kontingente oder gleichwertige Massnahmen getroffen.
2. Es darf keine Diskriminierung von potenziellen Bewerbern aus irgend einem Land bestehen. Das heisst: Fachkräfte werden da geholt, wo sie vorhanden sind, auch ausserhalb der EU.
3. Flüchtlinge und Asylbewerber zählen in dieser Statistik nicht.
4. Bestehende Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen bleiben gültig. Grenzgänger sind eingeschlossen.

Der EU erwachsen keine Nachteile. Die Schweiz braucht nach wie vor Fachkräfte aus dem Ausland. Dies war schon so, als es weder die EG noch eine EU gab! Es ist naheliegend, dass Fachkräfte aus den Nachbarstaaten stets gute Chancen haben (Sprache, Religion, Kultur, Distanz und vergleichbarer Ausbildung, etc.).

Während die EU-28 insgesamt etwa 0,26% dauerhafte Zuwanderer ausweist (2011), mutet diese der Schweiz 1,6% (6,15 mal mehr!) und noch mehr zu. Zusätzlich zu beachten: ca. 287’000 (2014) Grenzgänger (davon aus Deutschland: 58’000, Frankreich 150’000, Italien 60’000) was auch nicht nichts ist.
In der Schweiz betrug der Ausländeranteil Ende 2013 23,8%. Der Anteil von ausländischen Personen mit Migrationshintergrund (Alter von 15 und mehr Jahren) betrug 34,8%. Fast zwei Drittel von ihnen stammen aus EU oder EFTA-Staaten. Von 2012 bis 2013 erhöhte sich der Ausländeranteil um weitere 1,25%.

Wird argumentiert, Luxemburg hätte einen noch höheren Ausländeranteil, so ist dies eine luxemburgische Angelegenheit, wenn es die Bürger dort mehrheitlich so wollen!

Vimentis: Die Schweiz hat im Verhältnis zu den Einwohnern und der Grundfläche die grösste Zuwanderung jährlich weltweit. Sie ist somit das fremdenfreundlichste Land der Welt gemäss OECD-Bericht – objektiv und korrekt ausgelegt. => „Die OECD in Zahlen und Fakten 2014“ 


Germanwings – „Nick Knatterton“: Verschwörung!

N.K.: „(…) Ich bin beauftragt, die ständigen Unterdrückungen der Wahrheit und die dahinter stehenden Motive aufzuklären….)“ Von den drei Wahrheiten (deine, meine und die richtige) erwarte ich, wenn schon: die richtige!

N. K. schreibt: German Wings: „Der Mörder ist wieder mal der Tote“ – Was ist die Wahrheit des Absturzes von 4U9525? Lesen Sie selbst!

„Nick Knatterton“ hat gar nichts aufgeklärt! Und es ist durch ihn auch nichts klarer geworden. Die „Story“ hat Gerhard Wisnewski geliefert. Er schreibt für den Kopp-Verlag: Das Hauptquartier der deutschen Spinner …  (www.news.de).

(…) Wisnewski macht vor allem durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien auf sich aufmerksam. Das passende Umfeld für seinen Unsinn findet er z.B. beim Regentreff oder auf muslimischen Websites….)“ => psiram: Gerhard Wisnewski

Die „Netzwerker“ schaukeln sich gegenseitig auf. An „Experten“ fehlt es nie!

Dunkle Mächte, böse Geheimdienste, nebelhafte Politik, Fernsteuerung des Jets mittels gehacktem Navigationssystem – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Es gab und wird immer wieder Verschwörungen geben.  Hinter jedem wichtigen Ereignis gleich „schwarz“ zu sehen und Verschwörungsideologien bzw. -theorien zu entwickeln ist eine andere Sache. Damit das Geschäft läuft, „kommt man der Wahrheit immer etwas näher“ : Kopp Verlag: Zehn Verschwörungstheorien, die sich als wahr herausstellten.  Na ja, auch eine blinde Sau findet mal eine Eichel! Zur Aufheiterung noch dies: taz Die 21 besten Verschwörungstheorien

Den Hinterbliebenen der Opfer dient dies alles nicht. Die Flugzeuge werden deswegen weder besser noch sicherer, denn konstruktive Tipps werden nicht geliefert. Die Hauptsache ist die Story. Munition um die Sensationsgier und Blutrunst anzuheizen! Rücksicht und Pietät sind ausgeklammert.

Das einzig Gute an der Sache: Jede und jeder kann selbst entscheiden, sich an der Nase herum führen zu lassen.

Germanwing A 320-211
Germanwing A 320-211 (Foto: unbek.)

Sachliches:  Airbus A320-211 Flug Nr. 4U9525 (Wiki)

Germanwings Voicerecorder
Germanwings Voicerecorder (Foto: Tagesschau.de/dpa

Es wurden beide „Blackboxes“ gefunden! Ich vertraue den offiziellen Untersuchungen.


Das Schweizer Gesundheitswesen ein Sanierungsfall!

Avenir suisse in: „Das Sparkonto als Krankenversicherung„, und die FDP glauben, im Gesundheitssystem in Singapur und Holland die Heilmittel für das kranke und teure Gesundheitswesens der Schweiz gefunden zu haben. Die FDP schielt nach Singapur und glaubt an mehr Marktwirtschaft. Die Lobbyisten Felix Gutzwiller, Gesundheitspolitiker (Engagements bei der Sanitas, AXA, und Zürich) und Ignazio Cassis (Präsident der Krankenkassen Lobby Organisation Cura Futura), haben ein Positionspapier für die Partei ausgearbeitet. Ihren Überlegungen: Neuorganisation der Spitallandschaft und grössere Selbstverantwortung der Patienten – picken Rosinen für die Umverteilung auf Konsumenten!
Kostenumfang des Schweizer Gesundheitswesens: über 68 Mia Franken – mit festem Verteiler! Niemand will etwas abgeben. Verhandlungen enden meist in einem Patt. Es wird viel geredet jedoch wegen gegenseitiger Blockierung wenig erreicht. Wird etwas erreicht, so bestenfalls Erweiterung des grossen Kuchens.
Jede Organisation kann problemlos 10% abspecken. Sie muss nur wollen. Muss es mehr sein, braucht es  Sanierer. Sie orientieren sich an den Zielen der Unternehmung, den Kostenfaktoren wie: Personal, Auslastung der Betriebsmittel, Qualitätsaspekte, Fehlerquote, usw.

Sie würden an zwei Punkten zuerst ansetzen:

  1. Schrumpfung des Wasserkopfs durch Personalabbau .
  2. Mehr Markt  mit weniger Regulierung

Vergleiche:

*BIP pro Einwohner: CH : SGP = 2,15 : 1
*Ärzte / 1000 Einwohner: CH : SP = 2,05 : 1 (3,9 : 1,9 Ärzte)
*Klinikbetten: 2,5 : 1 ( In SGP wird Bettenmangel beklagt!)
*Krankenschwestern u. Hebammen 2,71 : 1
*Zahnärtzliches Personal, 3 : 1
Ärzte/Krankenkassen:
SchweizVertragszwang (kein Markt)
Singapur:  Kein Vertragszwang (Markt!)
Anteil d. Bevölkerung unter 15 Jahre: CH: 14,8 %,  SGP: 17,1%
Anteil d. Bevölkerung über 65 Jahre:  CH: 17,7 %,  SGP: 10,2%
Spitäler: Schweiz 189 (abnehmend), 44% d. Gesundheitskosten fallen auf die Spitäler),  Singapur 25, davon 10 privat betrieben. Die Anzahl allein sagt wegen fehlendem Grössenvergleich wenig.  Singapur hat aber weniger Verwaltungskosten.
Gebührenordnung: Schweiz: Alles ist geregelt! TARMED, Analyseliste (AL, Spezialitätenliste (SL), Mittel- und Gegenstände-Liste (MiGeL) , Tarife in der Grundversorgung. Singapur: keine staatlichen Gebührenordnung für  Ärzte, der Arzt setzt das Honorar selber fest.
Medianalter im globalen Ländervergleich 2013 (total, m, f)
Schweiz:    41,8 – 40,8 – 42,7
Singapur:  33,6 – 33,5 – 33,7
Holland:    41,8 – 41,0 – 42,6
Finnland:  43,0 – 41,2 – 44,8
Gesundheitskosten gesamt, bezogen auf das BIP 2,45 : 1 (Weltbank 2012).
Singapur hat 1983 das Medical Saving System eingeführt. InWie ein Medical Savings Account die Eigenverantwortlichkleit stärkt“, wird versucht, dessen Vorteil in den Vordergrund zu stellen.Gesundheitskosten im VergleichAus der Statistik ist nicht erkennbar, wie es vor der Einführung war. Der Kostenanstieg verläuft auf tieferem Niveau etwa ähnlich wie hier. Wenn sich die Kostenverlagerung vom Staat zum Bürger verschoben hat, muss man auch die Nachteile sehen! Die Menschen gehen zum Arzt, wenn z.B. die „Chinesische Medizin“ nicht hilft. Dann wird der preisgünstigste Arzt aufgesucht. Eine Hausarztpraxis in der Schweiz hat eine andere Qualität als eine solche in Singapur!

Schweiz: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen. Ausstattung:  Arzt mit 1 bis mehreren Praxisassistentinnen, Empfang, Wartezimmer, Praxislabor, Blutentnahme, Röntgenapparatur, EKG, usw. 70 % der Behandlungen erfolgen durch den Hausarzt, 20 % Behandlungen und weiterführende Untersuchung durch Hausarzt selbst 10 % Überweisung an Spezialisten oder ins Spital ,1 bis 2 % der Patienten Überweisung ins Spital, Medikamentenabgabe

Singapur: Der Haus- und Kinderarzt ist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen.  Einfache Praxis mit Empfang, Warteraum mit einigen Sitzplätzen, WC, keine Spezialgeräte und Apparaturen,  ein bis zwei Ärztezimmer mit Pult zwei Stühlen, einer Liege, Grundausrüstung (Blutdruckmesser, Temperaturmesser, Stethoskop… Es handelt sich um eine Triagestelle für eine erste Diagnose, einfachste Behandlungen. Abgabe von Rezepten für Medikamente oder Überweisung an Labor, Röntgen, usw. und allenfalls zu Spezialarzt oder Spital.

  • Der Infosperber spricht unter: “ „Handeln wie nach einem Flugzeugabsturz““ gravierende Mängel an.
  • Fehler in Akutspitälern: jährlich 5000 Todesfälle
  • 120’000 Patienten mit Nach-OP oder Nachbehandlungen
  • Bundesamt für Gesundheit «Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar.»  das sind 2000 bis 3000 vermeidbare Todesfälle und rund 60’000 vermeidbare Schadensfälle pro Jahr.
  • Schäden  in Arztpraxen oder Pflegeheimen: Fünf Prozent der Spitaleinweisungen mit falsch verschriebenen Medikamenten. 150’000 Patienten mit gleichzeitig mehr als zwanzig Medikamenten; Über 5000 von ihnen sterben jährlich an einem gefährlichen Arzneimix.
  • Einfluss der Konzentration von Ärzten am Wohnort beeinflusst Mengenausweitung – Kanton Freiburg: fast doppelt so viele 60-jährige Frauen haben keine Gebärmutter mehr wie im Kanton Graubünden…

Blockaden: Zeigt die eine Seite auf „expansiven öffentlichen Dienst“ hin, kontert die Gegenseite sofort: „Stellenboom dank Privaten“ um am Problem vorbei zu reden! Sie sorgen für „Kontinuität“ im Verteilkampf:  Eine IG übernimmt die Gesundheitskommission

Fazit: Im Vergleich zu Singapur leistet sich die Schweiz eine mehr als doppelt so hohe Infrastruktur. Singapur hat demnach nicht allein wegen des Medical Savings Accounts geringere Kosten! Kaum jemand ausser den Konsumenten ist ernsthaft an Kostensenkungen und Effizienz echt interessiert!

 

 

 


Germanwings – kranker Pilot allein im Cockpit?

Niemand weiss es genau – aber es scheint klar zu sein, dass der allein fliegende Co-Pilot das Passagierflugzeug in den Crash leitete – eine Auswertung des Flugdatenrecorders liegt noch nicht vor. Die Auswertung des Voice-Recorders scheint die Annahmen zu bestätigen. Ein Staatsanwalt muss sich der Sache sehr sicher sein, sonst würde er kaum so bestimmt auf eine Ursache hinweisen.

Niemand will über den Gesundheitszustand des Copi etwas gewusst haben. Es ist verständlich. Jeder schützt sich selbst. Trotzdem sei die Bemerkung gestattet, dass es kaum zu glauben ist, dass niemand im Umfeld des Piloten nur die kleinsten Anzeichen bemerkt haben soll! Nach SZ-Informationen soll A. L. seit langer Zeit bei mehreren Medizinern in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Ein Vermerk in L’s Akte beim Luftfahrtbundesamt weise darauf hin, dass er regelmässig zur medizinischen Kontrolle musste. Das wäre beim LBA Anlass genug gewesen, der Sache nachzugehen! Ob bei A. L. die Angst, den Job zu verlieren im Nacken steckte? Die Verheimlichung der Erkrankung (es könnte auch eine andere sein, die das Verhalten schliesslich beeinflusste) und die mögliche Angst vor einem Lizenzverlust und der Gesundheitszustand wären Grund genug, um den Druck bis zum Unerträglichen aufzubauen. Das ist hier wohl passiert.

In der Aviatik sehr gefährlich: Frösche werden langsam gekocht!

KerzeDer Gedanke ist bei den Opfern

Die ärztliche Schweigepflicht wird höher bewertet, als 149 Passagiere! Wie steht es mit der Schweigepflicht eines Vertrauensarztes der Unternehmung? Die Verantwortung liegt offenbar beim LBA, fernab vom Unternehmen! Für Berufsleute mit hoher Verantwortung bezüglich Sicherheit muss es eine Möglichkeit geben, bei Erkrankung u. dgl., dass die Eigenverantwortung aufgehoben wird.  Schliesslich geht deswegen niemand unter, weil z.B. Piloten gegen Lizenzverlust versichert sind. Allerdings ist die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht sehr delikat. Dies dürfte nur in sehr engem Rahmen mit präziser Umschreibung ermöglicht werden. Die Gefahr, via Arzt aus dem Job zu fliegen, wäre vorhanden und bei Bedarf gäbe es schnell Gründe mit diesem Mittel den Zweck zu heiligen.

Wie wird die physische Belastbarkeit geprüft? Lediglich mittels Ergometer usw. im Labor oder gibt es Ausdauertests bei denen das Verhalten bei hoher Belastung beobachtet wird?

Es ist auch unverständlich, dass die Kommandanten mit denen der Copi zusammen im Einsatz war, nichts bemerkten. Hat es mit der Hierarchie zu tun? Der Kommandant „funktioniert“ als Kommandant. Der Copi als seine Nummer zwei, eindeutig untergeordnet. Untergeordnet oder unterworfen – zwei grundlegend andere Aspekte!

Ist bei den Cracks Einfühlungsvermögen für den direkten Mitarbeiter gefragt oder nicht? Sind die beiden ein Team oder nicht? Sie müssen einander voll vertrauen können – etwa so, wie wenn zwei Bergsteiger eine schwierige Route beklettern, die einer alleine nicht schaffen könnte. Reden sie miteinander lediglich belangloses Zeug? Oder sind sie so gestresst, dass das Reden zu kurz kommt?

Nach dem Absturz der Alitalia-Maschine am Stadlerberg im November 1990 wurden technische und menschliche Mängel erkannt. Die zwei sehr wichtigen Punkte: Unzweckmässige Zusammenarbeit zwischen den Piloten im Anflug und Abbruch des vom COPI eingeleiteten Durchstartverfahrens durch den PIC. … „(…)Auffallend ist dabei der Ton des PIC gegenüber dem COPI, welcher sich bei mehreren Gelegenheiten offenbarte….)“
Die Swissair hat in der Folge die Teamarbeit thematisiert und das Personal entsprechend geschult. Eine Bemerkung vergesse ich nicht: „Es gab Kommandanten, die aus ihrer Sicht nie Probleme in der Zusammenarbeit hatten. Dies änderte sich, nachdem ein „Greenhorn“ darauf hinwies, man soll doch mal bei den Copi’s nachfragen, die mit ihnen Dienst hatten“. Es sollen danach einige Lichter angegangen sein!

URSACHEN zum Flugunfall:
– Fehlanzeige des VHF-NAV-Gerätes Nr. 1 im Flugzeug.
– Wahrscheinliche Fehlablesung des Höhenmessers seitens des PIC.
– Fehlende GPWS-Warnung im Cockpit.
– Unkenntnis der Piloten über die Möglichkeit einer Fehlanzeige der verwendeten NAV-Anlage bei Fehlen eines Flag-Alarms.
– Mangelhafte Fehleranalyse durch die Piloten.
– Nichteinhalten grundlegender Verfahrensregeln beim Anflug durch die Piloten.
Unzweckmässige Zusammenarbeit zwischen den Piloten im Anflug.
Abbruch des vom COPI eingeleiteten Durchstartverfahrens durch den PIC.
– Nichtbeachten des Verlassens der freigegebenen Höhe von 4000 ft QNH vor dem FAP seitens des Flugverkehrsleiters.
Der Schlussbericht ist über den Unfall des Flugzeuges DC-9-32, ALITALIA, Flugnr. AZ 404, I-ATJA am Stadlerberg, Weiach/ZH, vom 14. November 1990   ist hier einzusehen.

Piloten sind gesetzlich verpflichtet nicht ins Cockpit zu steigen, wenn physische oder psychische Probleme einem Einsatz nicht zulassen. Dafür ist ein Ersatz stets in Bereitschaft. Damit soll gewährleistet sein, dass nur hundert Prozent fitte Piloten zum Einsatz kommen. Kann ein psychisch kranker Pilot diese Eigenverantwortung tragen und ist er entscheidungsfähig? In schweren Fällen wohl kaum!

Es darf zur Kenntnis genommen werden, dass unzählige Menschen, auch berühmte, mit einer Depression leben müssen und trotzdem zuverlässig anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben. Weltweit leiden über 120 Mil­lionen Menschen an einer Depression unterschiedlicher Prägung (siehe auch)!

Es werden nun wohl Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie das ununterbrochene Vieraugenprinzip, die Überprüfung der bestehenden Cockpittürverriegelung und deren Umgehung im Notfall usw. Trotzdem bleibt ein Rest von Unsicherheit – sei es technisch oder menschlich. Die absolute Sicherheit gibt es nicht!


Arbeitslose schaffen Arbeitslose – Folge der EU-Logik

Die ungesteuerte Einwanderung erzeugt Druck auf Lohn und junge Stellenbewerber. Es gibt  derzeit mehr Wohnraum als Nachfrage. Nicht alle können sich die neuen Wohnungen leisten. „Fortschritt durch Integration“ ist ein Phantom.

Inländervorrang ist in  Brüssels EU-Tintenburg ein Reizwort. Die Aussenbeauftragte, Frau Mogherini befasst sich damit. Wird Export von Arbeitslosen angestrebt, um die Schweiz auf das EU-Niveau zu bringen? Es werden Arbeitslose geschickt damit Arbeitslose entstehen. Eine „umverteilte Wohltat“ mehr? Eine krankhafte Absicht, böse Unterstellung? Personenfreizügigkeit ist ein Unterwanderungswerkzeug, das auch subversiven Elementen den Weg bereitet. Offenbar gibt es etwas zu holen!

Arbeitslose in Europa - EUEU-Umverteilung ist grenzenlos. Es ist   eine europäische    Arbeitslosenversich- erung In Planung (Die Welt).  Das Schönge-redete wird in Deutsch land anders: gesehen: „(…) Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit hätte eine europäische Arbeitslosenversicherung – bei einem Leistungssatz von 50 Prozent des letzten Gehalts – zwischen 2006 und 2011 Deutschland netto rund 20 Milliarden Euro gekostet. Damit hätte Berlin nahezu ein Drittel der europäischen Arbeitslosenversicherung finanziert. Grösster Profiteur wäre Spanien mit Nettozuflüssen von 37,9 Milliarden Euro gewesen. …)“ Die Mafia in südlichen Gefielden reibt sich vermutlich bereits die Hände.

Die Personenfreizügigkeit ist eine Umverteilung von Menschen. Für das Jahr 2015 erwartet IAB-Experte Brücker – abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung – dass etwa 100.000 bis 150.000 Menschen allein aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland kommen. Und die übrigen Länder und die echten und unechten Flüchtlinge?! Das ist viel. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass etwa 35% schlecht oder gar nicht ausgebildet sind.  Im Vergleich: Es ist etwa so, wie wenn 10’000 – 15’000 in die Schweiz kämen, aber es sind 6-8 mal mehr!

Die EU lässt den BrainDrain aus ihren Ländern zu und lässt sie ausbluten. Hochqualifizierten zieht es von Deutschland aus oft ins Ausland, weil sie sich dort bessere Karrierechancen und angenehmere Arbeitsbedingungen, ein höheres Gehalt und mehr Anerkennung ausrechnen. Das schwächt auf Dauer die Wirtschaftskraft. In einem überalterten, überschuldeten,  und überregulierten Kontinent kommt es darauf auch nicht mehr an.

Die EU nimmt die Umverteilung von Menschen und die Schwächung ihrer Staaten in Kauf um ihren fundamentalistischen Dogmen zu huldigen. Für die ausgeweideten Staaten wird bald bezahlt werden müssen.

Noch ist es nicht so weit. Die Billionengeldspritze der EZB wird kaum Arbeitsplätze schaffen! Trotzdem wird ein Zuwachs des BIP erwartet, aber niemand weiss wo und wie! Geld kann in Nanosekunden verschoben werden.  Die Mächtigen der Finanzwelt leben in einer fiktiven Welt, wie das Geld, mit dem sie umgehen. Arbeitsplätze schaffen dauert in der realen Welt etwas länger… Um mehr Geld zu drucken braucht es weder Erfindergeist, Investitionen, noch Innovationen. Die Völkerwanderung lebt weiter! Man schickt die Menschen auf die Reise, anstatt ihnen Arbeit zu bringen.

Was würde Brüssel tun, wenn in der EU grosser Fachkräftemangel herrschen würde? Die Antwort ist einfach: Es würde abgeworben, die Schweiz würde unter Druck gesetzt und es würden Gebühren erfunden und erhoben und Schikanen eingeführt.

Es ist widersinnig, wenn orts- und landansässige Bewerber ausländischen von weit her, möglichst mit geringer Sprachkompetenz den Platz räumen müssen, nur weil sie möglichst auch noch billigere Arbeitskräfte sind – die man später teilweise in der Sozialhilfe wieder findet, weil sie wegen noch günstigeren aussortiert wurden. Gewinne den Unternehmungen (Kapitalisierung), der Rest dem Staat (Sozialisierung).  Es ist eine Frage der selektiven Personalbeschaffung. Weniger über den Inländervorrang reden, mehr Inländervorrang praktizieren! Die Volkswirtschaft stärken!

Jene Branchen, die viele Arbeitslose und Sozialfälle schaffen, dürften bekannt sein. Es wäre einfach, den Daumen drauf zu halten, würde jedoch Kontrolle und Massnahmen bedeuten. Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen würde es erst dann geben, wenn Arbeitslose und Ausgesteuerte auf ein vernünftiges Minimum reduziert wären. Aber davor scheut man sich, wie es im Sozialbereich deutlich sichtbar ist. Bequemes Wegschauen! Die Wegschauer wollen ihr Bier im öffentlichen Lokal in aller Ruhe geniessen, ohne angepöbelt zu werden.

Mit den geplanten syrischen Flüchtlingen, die kaum integrierbar sein werden, und die zu einem beträchtlichen Teil aus der Türkei kommen sollen, wird die Ausnahme der Regel bestätigt. Die wandern direkt in die Sozialhilfe – mit dem ganzen Familienklan. Es ist alles bestens und rechtens, nur weil Frau BR Sommaruga ein Flüchtlingslager von innen gesehen hat. Ob es so ist? Viel mehr muss das Asyl-Business erhalten und ausgebaut werden, sonst happert es mit dem Wachstum! Der Staat unterhält ein Heer von Betreuern, Übersetzern, Anwälten, Beamten und Sozialarbeitern. Die wollen sichere Jobs. Die Pflege des Images darf etwas kosten, auch wenn es eine grosse Heuchelei ist! Darf das sein? Es kommen auch Asylbewerber aus der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo, die durch die Schweiz als unabhängigen Staat anekannt wurde. Dies als Randbemerkung.

Die Schweiz müsste ihre Neutralität vermehrt zeigen. Beispielsweise darin, dass sie den Begriff „Drittstaat“ abschafft. Arbeitskräfte aus „Drittstaaten“ werden gegenüber solchen aus der EU diskriminiert, indem sie der Kontingentierung unterliegen. Wer exzellente Fachkräfte benötigt, muss sie da holen, wo sie zu finden sind. Ansonsten die zweite oder dritte Garnitur genügen muss.

Dass die Skepsis gegenüber der EU wächst, ist verständlich und nachvollziehbar.

-%-

PS: das personalblog.kaywa.com/ wird hier fortgesetzt: Mit klarer Sicht


Respekt dem Adler

Der Adler gehört zu den Greifvögeln. Ihnen wird gutes Sehen nachgesagt. „Er sieht wie ein Sperber“ oder „wie mit Sperberaugen gesehen“. Nicht alle sind gleicher Ansicht. Jeder hat in seiner Welt recht, auch jener, der alleine damit lebt…!

„(…) Ein Adler sieht nie klar. Nur scharf. Und da sind Welten dazwischen….)“ Schlechte Reklame? „Dank Laser-Operation – sehen wie ein Adler und ein Leben ohne Brille“?

Welten:

klar ­se­hen: Bescheid wissen, Zusammenhänge erkennen, verstehen

scharf sehen: Per „Autofokus“ sieht das Auge Objekt scharf  – Zeichen vor uns, Objekte in der Ferne.  –  sehen wir die Welt wirklich so scharf, wie wir denken?

Die Welt dazwischen: genauer Hinsehen, ungefähr genau ist besser als absolut falsch.

„(…) Altbacken ein Adler im Kopfbild. Als US-Wappentier vielsagend und passé: Puritanisch und missionarisch (Bote der Gottheit), grösste Kriegsgurgel (Unantastbarkeit) und das oberste Recht, daß keiner auf der Suche nach seinem Glück behindert werden darf (Glücksbringer).)“ Mit einem Feldstecher anstelle würden Zusammenhänge kaum klarer…

Das Wort Neger löst bei mir keine ab- oder geringschätzigen Assotiationen aus, die Gehirnpickern folgen. „Adler“ löst keinen Bezug an den Deutschen Reichs- oder Bundesadler aus, sondern an den excellenten Flieger.  Winglets an Jets und an modernen Segelflugzeugen wurden da abgeschaut um die Aerodynamik zu verbessern.

Gehirnpicker4Ich erinnere mich an viele Segelflüge. Mäusebussarde waren stets verlässliche Thermikboten! Im Gebiet des Piz Albris im Engadin gesellte sich ein Adler in meine Nähe und kreiste längere Zeit mit mir im Thrmikschlauch. Kolleginnen und Kollegen wissen Ähnliches zu berichten. Er hätte mich leicht „abtrocknen“ (übersteigen) können. Der Genuss, mit einem „Grossen“, mit 15 m Spannweite,  die Thermik ausfliegen  war es ihm wert, darauf zu verzichten. Vor mir brauchte er sich nicht zu fürchten. Umgekehrt ist jedoch Vorsicht angebracht, besonders wenn eine Brut aufgezogen wird.

Seeadler in der Thermik
Majestät Seeadler

Der Lebensraum des Seeadlers erstreckt sich vom Polargebiet über die Tundra, den borealen Nadelwald, den sommergrünen Laubwald, den Steppen bis in den mediterranen Raum. „(…) Seeadler sterben nicht an mangelnder Sicht sondern an Bleivergiftung!…)“ Q.

Der Adler ist und bleibt der König der Alpen (NZZ).

K6E Adlerschaden2
Glück gehabt. Sicher gelandet!

Kollege „Kusi“ erfuhr es hautnah. Er kam nach einem frontalen Angriff eines Adlers mit dem Schrecken davon. Seine Ka 6E war arg lädiert. Die Seitenflosse war halbwegs zerstört und das Höhenruder im Weg eingeschränkt. Kusi glaubte nach dem Knall an einen vorsichtigen Weiterflug. Den Fallschirm liess er daher ungenutzt.  Er landete sicher in San Vittore.

K6E Adlerschaden 3
Der „Vogelschaden“

 

 

Der Schaden war ernster als vermutet! Die K6 E, HB-839, konnte  repariert werden. Der Adler hat kaum überlebt. Kusis Erlebnis war kein Einzelfall => Jenny hat für den Zeitraum 1962 bis 2008 zwanzig dokumentierte Fälle ausgewertet.

Ein Adler sieht sehr weit – aber nicht in die Zukunft. Muss er nicht. Erfinden von Werkzeugen, Produktionsmaschinen, Roboter, Computer, Vergangenheitsbewältigung, Arbeitsteilung, Politik, fremde Sterne,  Krieg sind nicht seine Themen.  Selbst „Personenfreizügigkeit“ duldet er in seinem Revier nicht! Er dient der Erhaltung seiner Art, wie es ihm die Natur einhauchte.

Er wiegt etwa fünf Kilo. Seine Augen sind größer als die eines erwachsenen Menschen. Wenn die menschlichen Augen die gleiche Charakteristik hätten, wären sie so gross wie eine Grapefruit. Jehova sagte über den Adler: „Weit in die Ferne schauen seine Augen unablässig“ (Hiob 39:29). Und was Jehova selbst betrifft, er schaut „weit in die Ferne“ der Zeit — in die Zukunft….)“ Nun, in die Zukunft zu schauen sollen  Astrologen und Kaffeesatzleser! Den möglichen Trend in die Zukunft und was wäre wenn… allerdings ist denen nicht zu überlassen.

Adler fliegen in relativ grosser Höhe (etwa 1000m).  Sie sind sie in der Lage, die Landschaft unter ihnen mit erstaunlichen Details zu erkennen. Sie können sogar die geringsten Bewegungen oder Farbänderungen während des Fluges entdecken. Eine besondere Augenstruktur macht es möglich. Das Auflösungsvermögen der Netzhaut von Greifvögeln ist etwa drei bis vier Mal größer als beim Menschen. Sie nehmen Dinge deshalb viel schärfer wahr. Ihre Netzhaut hat zwei Sehgruben. Eine ist seitwärts gerichtete und die andere ist nach vorn gerichtet.  Hier sind besonders viele Sehzellen. Sie ermöglichen ein etwa achtfaches Auflösungsvermögen im Vergleich zur menschlichen Netzhaut.  Greife können also wie die Menschen nach vorne schauen, ihr Gesichtsfeld und die räumliche Wahrnehmung wird aber durch den zusätzlichen seitlichen Blick erheblich erweitert. Farben können sie in vollem Umfang erkennen.

Das sprichwörtlich scharfe Adlerauge erreicht die beste Auflösung wie bei vielen Greifen beim Blick zur Seite und nicht nach vorn. Um ihre Beute beim Sturzflug im Auge behalten zu können, müssten sie daher den Kopf drehen. Das würde jedoch ihren Luftwiderstand stark erhöhen und sie außerdem ins Trudeln bringen. Aber es geht auch anders: Habicht, Adler, Bussard und Co. stoßen in einer logarithmischen Spirale herab.

Taggreifvögel können Ultraviolett wahrnehmen. Urinspuren von Mäusen und anderen kleinen Säugetieren reflektieren ultraviolettes Licht. Sie erkennen die Urinspuren von Mäusen am Boden und wissen so, ob es in einem Gebiet viele Beutetiere gibt. Q.

„(…) Bei Menschen ist der Teil der Netzhaut mit der besten Sehkraft die Sehgrube mit der höchsten Konzentration der Zapfenzellen. Adler haben zwei Sehgruben, was ihnen eine unglaubliche Sehschärfe verleiht. Menschen haben nur eine Sehgrube in jedem Auge – für beidäugiges oder nach vorne gerichtetes Sehen. Wenn wir auf ein Objekt sehen, sind unsere beiden Augen darauf gerichtet. Das erlaubt unserem Gehirn beide Bilder zu vereinen und ein Gefühl der Tiefe zu geben. Der Adler hat eine Sehgrube für beidäugiges Sehen, hat aber auch eine Sehgrube für einäugiges Sehen. Das erlaubt jedem Auge seitwärts zu sehen und ein getrenntes Bild zu erhalten. Adler können auf diese Weise nach vorne und zur Seite gleichzeitig sehen.
Der Adler hat eine Sehperspektive von 360 Grad und zusätzlich eine besondere Fokussierungskraft. Menschen müssen, um zu fokussieren, die Form der Linse verändern. Ein Adler kann die Form der Linse und der Hornhaut verstellen. Das gibt ihm eine besondere Fokussierungskraft.  Er kann auch ein Feld von 30.000 Hektar (116 Quadratmeilen) aus einer Höhe von 4.500 Metern (14.700 Fuß) absuchen oder kann mit Leichtigkeit einen versteckten Hasen aus einer Höhe von 90 Metern (300 Fuß) entdecken.
Um diese superscharfe Sehkraft zu erhalten sind die Zellen der Netzhaut des Adlers mit speziellen Farbtropfen versehen, die den Kontrast der Objekte gegen den blauen Himmel oder den grünen Wald verstärken. Auf Grund dessen kann der Adler kleinste Kontraständerungen aus einer Entfernung von tausend Meter entdecken und herabstossen um zu jagen….   Für einen Adler ist dieses Tröpfchen in den Zellen der Netzhaut von überragender Bedeutung… Aber wer machte diese genaue optische Feineinstellung? Fügte der Adler selbst oder auf Empfehlung anderer Tiere das Öl in sein Auge? Natürlich nicht. Die Adler benützten diese Eigenschaft von Geburt an, seit tausenden von Jahren….)“ Q
„(…) Im Leben der Indianer besaßen Tiere und Menschen eine enge Verbindung, weshalb Tiere eine wichtige Rolle in der spirituellen Welt spielten – waren sie doch an der Schöpfung der Erde beteilig gewesen. Sie waren vollkommener als der Mensch und wurden deshalb als heilig angesehen. Der Adler war für Indianer, eine Art heiliges Wappentier. In zahlreichen symbolischen Tänzen, Riten und Zeremonien wird dies ausgedrückt. Der Adler galt als Symbol der Unantastbarkeit, Glücksbringer neben anderen Tieren und Bote der Gottheit. Er stand und steht noch heute in der Dreiheit Himmel-Adler-Mann. …)“ Q.
Ich zolle dem Adler meinen Respekt.


Test

Frühlingseintrag zum Frühlingstestbirke
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Konstant ist nur die stete (Ver-) Änderung

Dies gilt auch für ein Blog. Der Anbieter ändert die Geschäftsziele. Schon ist Gelerntes und Vertrautes zu einem guten Teil nutzlos.
Das Bild Mit Klarer Sicht ex personalblog1 hat bald einmal ausgedient. Sie werden sich leicht an etwas Neues gewöhnen. Es wird so aussehen:Mit klarer Sicht n Zu den Veränderungen: Das Analogtelefon wurde weitgehend durch ISDN abgelöst. Ich musste meines kürzlich erstzen. Nachträglich erfuhr ich zufällig (der Installateur und Lieferant machte mich nicht darauf aufmerksam), dass ab 2017 eine weitere Neuerung ins Haus steht. Dann wird das Telefon über IP, wie PC, Internet… angeschlossen. Analog und ISDN-Telefone kann man dann dem Receycling zuführen.
„(…) Bestehende Festnetztelefone: Alle Telefone, die das Frequenztonwahlverfahren unterstützen, können weiterverwendet werden, in dem sie am Router angeschlossen werden. Mit diesen Geräten wird keine verbesserte Sprachqualität erreicht. ISDN-Telefone werden nicht mehr unterstützt und können daher nicht weiterverwendet werden…“ so die Swisscom und weiter: Kunden mit einem ISDN-Anschluss bekommen auch Festnetztelefonie IP und können mit der Option Multiline auch weiterhin mehrere Nummern und Sprachkanäle beziehen. Dazu werden sie von einem ISDN-Anschluss auf einen analogen Anschluss migriert. Daher bedarf es in vielen dieser Fälle einer Anpassung der Hausinstalltion, da ISDN eine spezielle Verkabelung verwendet. In diesem Fall schreibt die Swisscom zwingend einen Tehnikereinsatz vor…)“ siehe auch:
Ich verstehe nicht warum die Sprachqualität noch verbessert werden soll, ist dies doch bereits hervorragend!

Ab 2024 sollen in der Schweiz alle Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+-Plattformen verbreitet werden. Dies ist das Ziel eines Massnahmenplans der Radiobranche, die spätestens 2024 die analoge UKW-Verbreitung ihrer Programme einstellen will. Mehr:

Autofahrer werden einfach ein neues Auto kaufen anstatt eines DAB-Radios…

Freilich gibt es technische Argumente. Ein wesentlicher Vorteil des Digitalradios ist der Wegfall des Frequenzwechsels. Mit dem DAB+-Standard lassen sich zwischen 18 und 24 Programme
über eine Frequenz übertragen. Dadurch kann das Programmangebot massiv ausgebaut werden Benötigen die Verbraucher wirklich mehr Angebote?). Auch in der Telefonie scheinen die Vorteile, die Nachteile zu übertreffen. PC Welt sieht es wie dargestellt.

Die Industrie ist aber an der „schöpferischen Zerstörung“ (Schumpeter) ebenso interessiert. Schliesslich muss „Wachstum“ erzeugt werden.