Wasser


Das Wasser vom Hahn sei kein Trinkwasser, aber zum Zähneputzen sei es geeignet. So steht’s in den Ferieninformationen unseres Hotels in Tenerife. Ähnliches haben wir andern Orts auch schon gelesen. Wasser ist also nicht gleich Wasser!

Wir decken uns also mit Mineralwasser ein. Pro Liter der Marke Evian bezahlt man dafür ca. 83 Cents (ca. 1.3 Fr.). Im 5-Literbidon ist es günstiger. Trotzdem, im Vergleich zu Benzin, wenn man an die Gewinnung, Raffinerie, Ergänzung mit Additiven, Sicherheitsvorkehrungen, Verteilung und Transport denkt, sehr teuer. Die Wasser verarbeitende Industrie sahnt effizient ab! Mineralwasser wird aus Italien, Frankreich und Deutschland herantransportiert, als ob die Spanier selber kein gutes Mineralwasser anzubieten hätten. Unterversicherte (falsch subventionierte) Transporte machen es möglich und der König Kunde will es.

Die Stadt Zürich unterhält auf ihrem Gebiet etwa 1000 Brunnen an öffentlich zugänglichen Stellen. Höchstens 3 %0 (3 Promille ) davon geben kein Trinkwasser von sich! Und diese Brunnen sind speziell gekennzeichnet.

Seltsam: wir waschen unsere Autos mit Trinkwasser, nur weil dieses von selbst aus den Quellen sprudelt. Die Feuerwehr braucht ebenfalls Trinkwasser, so gut wie der Strassenreinigungsdienst. Da, wo noch keine Tarife für Industriewasser festegelegt sind, wird vermutlich statt aufbereitetes Wasser, weiterhin Trinkwasser verbraucht. Das Meteorwasser wird ungenutzt der ARA zugeführt.

Wichtige Träger eines langfristigen wirtschaftlichen Aufschwungs nach der zweiten industriellen Revolution (1880-Jahre) wurden die Elektrizität und die Chemie. Dieser Aufschwung dauerte bis zum ersten Weltkrieg. Die Energiegewinnung aus Wasser, und die Elektrolyse dienten der Aluminiumherstellung die inzwischen ausgelaufen ist.

Im Oberengadin soll schon heute 13% der gesamten Trinkwasserförderung für Pistenbeschneiung vergeudet werden ( NZZ, 05. Juni 07, „Oberengadin als Klimalabor“). Und fehlt in Zukunft das Schmelzwasser, wird die Schweiz ein ernsthaftes Problem bekommen. Da es nach Aussagen der Forscher allerdings noch etwa 50 Jahre dauert, bis dieser Zustand erreicht ist, kann man sich ja ruhig noch ein wenig zurücklehnen und anderen Problemen zuwenden und das Unangenehme verdrängen. Politiker, die oft den Weg der einfachen Antworten wählen sind zu wenig lange gewählt, als dass ein Zeithorizont von gegen fünfzig Jahren in ein Partei- oder Regierungsprogramm oder für die Schmückung der eigenen Lorbeeren passen würde. Und Wissenschaftler, welche meist den Weg der komplexen Antwort wählen und daher langfristig zu denken pflegen, werden von den kurzfristig Denkenden kaum ernst genommen. Die deutlichen Hinweise der Bedrohung des Friedens und des Wohlbefindens auf unserem Planeten sind nicht erst durch die „verdammten Heiligen“ von Heiligendamm öffentlich gemacht worden. Umweltwissenschaftler blieben lange wie stumme Rufer in der Wüste. Jetzt sind offenbar genügend Argumente vorhanden, um die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Mein Vater hat einen grossen Teil seines Lebensunterhaltes auf dem See verdient. Weitere Verwandte waren ebenfalls auf den See angewiesen. Kaum vorstellbar, was geworden wäre, hätte man den Vierwaldstättersee, ähnlich dem Aralsee in Kasachstan, auslaufen bzw. austrocknen lassen!

Die stolze Raddampferflotte der Schiffahrtsgesellschaft des Vierwaldstätterses SGV würden keine Touristen befördern, dafür irgendwo dahinrosten. Die Stadt Luzern wäre um eine Attraktion ärmer. Und die Kapellbrücke wäre längst überflüssig und verfault. Auch der Wasserturm wäre vermutlich am zerbröseln… Die Kurorte würden ihrer Bezeichnung nicht mehr gerecht und verarmen. Alte Entsorgungssünden würden aufgedeckt. Vielleicht würde sich eine langweilige Talschaft oder eine fruchtbare Landschaft entwickeln, was wissen wir!?

Haben wir ein Recht auf Wasser? Oder soll das Wasser „kapitalisiert“ werden? Das Wasser ist ein wichtiger Lebensraum. Die Menschen haben sich seit Urzeiten daraus ernährt. Was ist, wenn der wichtige Lebensraum, die Meere und Seen sowie das Grundwasser, überfischt, verseucht und verschmutzt werden?

Zu Hause gut angekommen, habe ich es geschätzt, als erstes ein Glas frisches Wasser vom Hahn, Marke „Hahnenburger“, ganz ohne Chlorgeschmack, geniessen zu können.


Die «lieben» teuren Autobahnen


Den Artikel über die ungarischen Autobahnen wurde im Finanzblog wiedergegeben mit Ergänzungen über die Lötschbergbahn wiedergegeben …

… und über einen Autobahnzubringer der 1995 auf 50 Millionen geschätzt wurde, heute von Berner Baudepardement auf 170 Millionen zusammen gemauschelt wurde und im Jahre 2015 mit dieser Teuerung auf 400 Millionen belaufen würde. So hat halt jeder einigermassen grosse Kanton seinen Finanzskandal. Das sind Verhältisse, die nicht einmal die Ungarn kennen. Irgendwie kommt mir da Sizilien in den Sinn. Allfällige Ähnlichkeiten wären rein zufällig – und in der Schweiz gesetzlich erlaubt, aber politisch äusserst fragwürdig. Wie es im berner Regierungsrat läuft erfährt man manchmal zufälligerweise in persönlichen Diskussionen und das Schöne daran ist, es war kein Parteikollege und kein Bürgerlicher.

Dem Personalblogger wünsche ich einen guten Rückflug, eine nicht all zu holprige Landung bei diesem Hudelwetter und rot, grün und blau wird er sich vielleicht ärgern, wenn ich ein zweitägies Seminar, das nächste Woche stattfindet, hier einmal zusammen zusammen fassen werde.

Über dieses Autobahnvieleck liesse sich auch noch Einiges schreiben. Versuchen sie doch einmal, wenn sie von Zürich nach Bern kommen, im Wankdorf nach Ittigen zu fahren – übrigens, links abbiegen ist verboten. Viel Spass beim Weg suchen …

Autobahn


Blogger haben mehr Feingefühl als «Mister President»


Andere gleichgesinnte Blogger, vor allem im Corporate Bereich (wenn Blogs etwas geschäftlich angehaucht sind) gehören erstaunlicherweise nicht zur Konkurrenz – wir pflegen ein Zusammenleben auch wenn wir uns oft nicht kennen.

Über die Technik und vor allem den Standpunkt von Raketen wollen wir uns nicht äussern. Der kalte Krieg ist vorbei – vermulich fängt der warme Krieg an. Eben dachte ich noch, die Amerikaner kämen mit den ehemaligen Russen aus. Es liegt vermutlich daran, dass die einfach zu gross sind. Blogger beherrschen die Welt noch nicht ganz. Wenn, dann werden wir vielleicht auch nicht mehr von der «lieben Konkurrenz» sprechen. Im Gegensatz zum G8-Gipfel stimmt bei uns das Klima.

Aber noch haben wir heute und CashDaily als Gratiszeitungen und nicht morgen. Der Trend geht aber auch im deutschsprachigen Raum zu immer mehr Internet. Und wir Blogger sind echt inter-(national) nett. Wieso? Weil wir die Zukunft vor Augen haben, digital wird immer beliebter. Nicht bei den Freaks die schon ewig dabei sind und zu denen ich mich nur teilweise zähle(n darf), sondern der Otto-Normal-Verbraucher. Dieser kommt langsam auf den Geschmack. Und da müssen wir uns nicht nur ganz technisch, taktisch, googlemässig und technoratisch verlinken. Feingefühl bring langfristig mehr – ob Mitglied bei swissblogpress oder (noch) nicht.

Tages- und Wochenzeitungen werden nicht aussterben. Cash ist vielleicht kurzfristig die Ausnahme. Wie bei diesem Link will man Synergien nutzen. Wieso soll ich etwas bei libref vorenthalten, wenn ich damit einen Blogbeitrag zweimal verwenden kann. Mit wenig Aufwand können sie auch einen Beitrag neutral schreiben und an einem andern Ort mit bissigem Kommentar aufschalten. Und das Schöne ist, wer in diesem Fall politisch und vor allem kirchenpolitisch nicht einigermassen bewandert ist, der kann nichts oder wenig zwischen den Zeilen lesen. Und gerade das ist unsere Stärke. Blogs vertragen mehr Zynismus, Ironie und Sarkasmus als die Tageszeitung.

Nach dieser wollen sie vielleicht mehr über die Börse, über Geld oder die finanzielle Zukunft unserer Landes wissen. Und zwar im Tempo Teufel, fast so schnell wie die Raketen von Bush. Hier arbeiten Blogger nun zusammen und nicht gegen einander. Vielleicht wird ein Leser sein Lieblingsblog wechseln, aber Kunden und Freunde werden keine abspringen. Im Gegenteil, man wird bekannter und das auf dem Fachgebiet seines eigenen Blogs. Jetzt ist nicht mehr die Linke sondern die Rechte gefragt – Maustaste natürlich. Klicken sie mal in der Blogroll bei «andere Finanzblogs» auf jedes einzelne Blog. So schnell können sie sich einen Überblick verschaffen. Ich weiss, ich bin Sammler und werde noch mehr Finanzblogs sammeln, bis das Wort Finanzblog fast so etwas wie ein Markenzeichen ist. Dann melde ich mich wieder zu Wort.

Der Geld- und Finanzblog schreibt heute über das Auswandern, also muss man doch diese Story beim Personalblog verlinken – ich muss eh dort schreiben, weil der für zwei Wochen nach Teneriffa ausgewandert ist – ferienhalber so zu sagen.

Schauen sie doch mal bei Janecke über die Landesgrenze hinaus. Mit dem Internet geht das ganz einfach. Dort hat man ganz andere Prioritäten als bei uns – und auch nur 8 Gipfel. In Sachen Gipfel sind wir Schweizer in Europa absolute Spitzenklasse. Aber wissen sie, was die Riesterrente ist? Die boomt in Deutschland.Oder mit Stichworten findet man heraus, dass hier bei beiden Finanzblogs eine ähnliche Gesinnung herrschen muss. Man kennt sich nur vom E-Mail aber beide kennen Kostolany – das ist so was wie ein Fachbuch mässiger Lehrmeister. Oder haben sie Geld und doch zu wenig um in unsere Vermögensvermehrungs- resp. verwaltungs-Maschinerie ein zu treten, dann denken sie einmal über smava nach oder über optimal-banking. Optimal und nicht maximal. Und vielleicht schreibt er mal verlinkt, was da alles dahinter steckt.

Das ist das Schöne an Blogs. Wie bei den Raketenplänen findet man nicht ganz alles heraus. Und dann verlinken sich solche Blogs die gemeinsam in die Zukunft schauen und solche, die gemeinsam die Vergangenheit zu analysieren versuchen und bei den normal Links in der Blogroll nehmen wir dann das Gegenteil. Finanzen können sie ja auch nur in der Vergangenheit exakt betrachten, aber das ist Schnee von Gestern, wir blicken in die Zukunft … nur ab und zu mal schauen, ob ihr Blog demnächst eine Bedingung für swissblogpress schafft – ein Jahr auf dem Netz. Sinnvoll vernetzen, Feingefühl zeigen – ihr Finanzblogger, der martischweiz.


Eine angenehme Überraschung


Es gibt sie noch, die rechtschaffenen Menschen! Was ist passiert? Als ich kürzlich in Rumänien war, ist mir auf unerklärliche Weise die Aktenmappe abhanden gekommen. Agenda, Adressenverzeichnisse, elektronische Agenda, Lüscher-Farbenbuch, Konfliktanalyse diverse Notizen usw., alles weg. Zum Glück waren weder Ausweise, noch Geld darin.

Inzwischen ist die Agenda ersetzt und eigentlich wollte ich die Adressen rekonstruieren und alles wieder herrichten wie es war. Eine aufwändige Angelegenheit! Heute, am Pfingstsonntag, nachdem ich von einer kleinen Geburtstagsfeier mit Grosskind Brian zurück kam, läutete das Telefon und ich staunte nicht schlecht. Am anderen Ende war eine Mädchenstimme zu erkennen. Die deutsche Sprache beherrschte sie recht gut. Sie erklärte, ihr Vater hätte eine Mappe gefunden, sie wäre in der Nähe eines Spitals im Gras gelegen. Vater hätte nachgeschaut und meine Visitenkarte gefunden. Man fand, dass der Besitzer auf den Inhalt angewiesen wäre und dass man versuchen sollte, den Kontakt herzustellen. Nachdem ich erklärte, was alles in der Mappe sein könnte, hatte sie mich als Besitzer genügend genau „identifiziert“. Ich bat um Anschrift und Telefonnummer. Dann rief ich jemand an, der nächstens in die Schweiz kommt um zu klären, ob meine Mappe zusätzlich zum persönlichen Gepäck mitgenommen werden könnte. Es sei selbstverständlich möglich. Danach ging alles schnell. Ich rief dem Mädchen zurück, vereinbarte das weitere Vorgehen – und – in ein paar Tagen schon, werde ich wieder im Besitz des bereits abgeschriebenen Mäppchens, samt Inhalt sein. Ich bin gespannt, ob etwas fehlt. Selbstverstänlich wird bei der Übergabe ein anständiger Finderlohn ausgehändigt. 🙂


Farben und Schlafprobleme


Farbtemperaturen können unser Schlafverhalten und damit die «Produktivität» am Arbeitsplatz beeinflussen.

«Computer können die Schlaflosigkeit fördern»

Wolf-Dieter Roth 19.01.2006

Probleme mit dem Biorhythmus: Wer nachts nicht schlafen kann, sollte vielleicht lieber ein Buch lesen.

Gerade im Winter werden viele Menschen tagsüber nicht richtig wach und nachts nicht richtig müde. Die Chat-Räume haben Hochkonjunktur. Doch das kann unter Umständen das Schlafproblem noch fördern … weiter bei heise online »

Die Farbtemperatur ist massgebend. Machen sie einmal in der Nacht einen Test und schauen sich das Licht von verschiedene Lampen an. Die meisten Leute sind nicht in der Lage, sich Sonnenlicht am Mittag vor zu stellen. Ich habe einige Jahre mit Tageslicht-Röhren gearbeitet und das war ein Hit – nicht ganz in Sachen Preis. Eine Standardlichtröhre kostete mehr als CHF 40.–. Ich habe diese Röhren später nicht mehr eingesetzt, weil ich sie zu teuer gefunden hätte, aber ich habe sie nirgends mehr gefunden. Bei gutem Licht sollte man nicht zu sehr auf den Preis schauen, denn hier spart man am falschen Ort.

Bevor sie Leuchtmittel austauschen, schauen sie sich diese einmal an oder wenn mehrere Räume umgestellt werden sollen, dann zuerst austesten. Anscheinend scheint es True Light immer noch (oder wieder) zu geben. Durchforsten sie das Internet, aber nicht alles, was mit True Light zu tun hat spricht mich farblich an oder wärmt mein Herz. 

Licht ist auch wirklich eine Glaubensfrage und wenn sie gar etwas über schmutziges Licht lesen wollen, dann ab in den Finanzblog, denn hier bin ich nur die Ferienvertretung vom Personalblogger …

 

Farben

 

… Licht ist Energie und dem zu Folge genau gleich relativ wie Farben …


P0 HRM Human Resources Management


Eine Übersicht

  • P0 Human Resources Management
Die Betroffenen: Die in der Unternehmung tätigen Menschen
Ziele:
  1. Als Wissenschaft das Verhalten der arbeitenden Menschen in der Unternehmung erforschen und erklären
  2. Problemlösungen, Tools für die Praxis
Arbeit und arbeitender Mensch in der Unternehmung
  • Arbeit: Beitrag des Menschen zur Erreichung der Unternehmungsziele sowie seiner persönlichen Bedürfnisse.
  • Mensch:
    • Oekonomisch:
      • Marktfaktor (Arbeitsmarktpolitik)
      • Kostenfaktor

    • Sozial:
      • Soziale Sicherheit, staatliche Sozialpolitik
      • Soziale Beziehungen
      • Unternehmen als soziale Institution
      • Formale, informale Personalbeziehungen

    • Rechtlich:
      • Arbeitsrecht (OR, ArG, EAV, Nav, GAV)
Motivationstheorien:
  • Motivationshypothesen:
    • homöastische-, Anreiz-, kognitive und humanistische Hypothese
Personalführung und-politik
  • Formaler Aspekt
    • Technisch
      • institutionnell
      • funktionell
      • instrumentell (Ziele; Strategien; Mittel) 
    • Die drei Aspekte treffen in der Matrix auf die spezifischen Aufgaben von Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle (PEAK), welche gemeinsam den Raster für die multi personale Problemlösung darstellt.
    • Zwischenmenschliche Beziehungen
  • Materieller Aspekt

                 Enger Strategiebegriff (Strategie = Vorgehen zur Zielerreichung)

                 – Grundlagen
                 – Ziele
                 – Strategie
                 – Mittel
 
                 Weiter Strategiebegriff (im Sinne der Unertenhmenspolitik)
                – Grundlagen
                – Ziele
                – Massnahmen/Vorgehen
                – Mittel
 
                Die  vier Items bilden die Strategie im Sinne der Unternehmenspolitik,             
 
                – P-Bedarfsermittlung

                – P-Beschaffung/-gewinnung
                – P-Einsatz
                – P-Motivation und Honorierung
                – P-Entwicklung
                – P-Freistellung

– Kultur
– Politik
    – Strategie
   – Struktur
Information; Kommuikation
Rechnungswesen: FiBu / KoRe / Planungsrechnung / Controlling / Personalvermögensrechnung als Investition!
Information: von Belegschaft und Umwelt
Personalinformationssystem: Datensicherheit, Datenschutz


P6 Personalfreistellung

(erstmals veröffentlicht: 10. 05. 2007)

Eine Übersicht

Ziel: Beseitigung personeller Überdeckung

P-Freistellungsmassnahmen

  1. Änderung bestehender Arbeitsverhältnisse
  • Versetzung, vertikal, horizontal
  • Umschulung
  • Arbeitszeitverkürzung durch: Kurzarbeit; Abbau von Überstunden; Teilzeitarbeit; Anpassung der Arbeitszeit
  1. Einstellungsstopp
  2. Befristete Ausleihung von Personal
  3. Beendigung bestehender Arbeitsverhältnisse
  • Ausnutzung persönlicher Abgänge; Förderung des freiwilligen Auscheidens; Outplacement, Frühpensionierung; Aufhebung befristeter Anstellungen; Entlassung*

*Wegen den schwerwiegenden Konsequenzen für Arbeitnehmende, darf diese Massnahme nur im gut begründeten Ausnahmefall erfolgen. Bei Massenentlassungen müssen gesetzliche Auflagen beachtet werden. Entlssung ist eine Führungsaufgabe. Sie wird dann auch wahrgenommen, wenn Leistung und Verhalten nicht genügen.

Personalführung – Einastzzyklus – Bild: BWI / heinz Kappel

Produktionsplanung

Minimieren von Freistellungsmassnahmen durch: Disversifikation; Vorzug geplanter Tätigkeiten; Koordination von Rationalisierungsmassnahmen; Vorbeugender Unterhalt, Vorzug anstehender Arbeiten; Rücknahme von Fremdvergaben

Personalplanung

Qualitativ:

  • Arbeitsgestaltung mittels job enrichment, job enlargement, jobrotation, Mehrstellenbesetzung, autonome Arbeitsgruppen
  • Qualifikation: Umschulung; Ausbildung; Fort- und Weiterbildung

Quantitativ:

  • Arbeitszeitgestaltung mittels Jahresarbeitszeit; Gleitzeit; feste Arbeitszeit; Bandbreitenmodelle; Jobsharing
  • P-Freistellungsmassnahmen

odh, 13.11.17


P5 – Personalentwicklung


Mediokratische Manager gehen nicht nur mit der Ressource Kreativität schlecht um. Sie tun sich überhaupt manchmal schwer mit der Ressource Mensch. Das zeigt sich unter anderem in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Ehrgeizige Unternehmen heuern auf dem Arbeitsmarkt die besten jungen Leute an, die sie für ihr Geld kriegen können. Sie offerieren ihnen anständiges Salär, moderne Bürros, gut eingerichtete Laboratorien und die Aussicht auf eine interessante Berufskarriere. Aber dann gehen sie mit diesen Menschen in vieler Hinsicht falsch um. Die jungen Menschen dürfen nichts gestalten, denn die Manager, die für ihre Entwicklung verantwortlich sind, sind nicht selten der Ansicht, dass die „Ochsentour“, der lange Marsch durch verschiedene Bereiche und Hierarchieebenen der Institutionen, noch niemandem geschadet hat. So verplempert man Potenzial, Energie und Motivation.

Man blockiert oder zerstört Humanressourcen, indem man die Mitarbeiter nicht lobt, wenn sie eine gute Leistung vollbringen. Machen sie hingegen Fehler, kriegen sie es sogleich zu hören, und manchmanl fühlen sie sich dabei unfair, wenn nicht gar rüpelhaft behandelt…. (Gottlieb Guntern, Maskentanz der Mediokratie)

Was ist wäre tun? Eine Übersicht

Ziel: Förderung der Mitarbeitenden so, dass die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben bewältigt werden Können. Laufende Erreichung der Qualifikation in einem sich stetig verändernden Umfeld. Eine der besten Entwicklung stellt die Erhaltung der Arbeitsmarktfähigkeit dar.

Die P-Entwicklung grob zweigeteilt:

  • Personnalbildung als „notwendigen“ Bedarf des Mitarbeiters
  • Laufbahn- und Karriereplanung als „gewünschtes“ Bedürfnis des Mitarbeiters.

Einzellheiten

Die Mitarbeiterbeurteilung liefert die Qualifikation, woraus die Entwicklungsbedürfnisse des Mitarbeiters erkannt werden, die zu entsprechenden Entwicklungs-Massnahmen führen. Ebenfalls als Folge der Mitarbeiterbeurteilung wird das Fähigkeitspotenzial verdeutlicht (intellektuelle Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft, Motivation u. Verhalten, bisherige Entwicklung, Entwicklungspotential), was auch zu den Entwicklungsmassnahmen führt.

In der Personalplanung wird der Personalbedarf (Hinweis auf Fähigkeitspotenzial und allfällige Entwicklungsmassnahmen ersichtlich. Der aktuelle Personalbestand verlangt nach Personalgewinnung oder P-Freistellung. Danach entspricht der P-Bestand dem Soll.

Die Entwicklungsmassnahmen rufen nach einem:
Management Development-Plan, dieser beinhaltet:
Beförderungsplanung, Nachfolgeplanung, Aus-, Fort- und Weiterbildungsplanung (intern/extern), Versetzungsplanung, Fach- und Verhaltensbildung.

Personal-Bildung Übersicht
Träger: eigene Ausbilder/Instruktoren, externe Institutionen, Trainer
Ort: on the job, unmittelbar am Arbeitsplatz; off the job, externe Ausbildung, Schule; job rotation im Betrieb, auch extern; job design, die Arbeit wird dem Mitarbeiter angepasst , zu Hause (Selbststudium)
Inhalt: allgemeine Ausbildung, aufgabenorientierte Ausbildung Führungsschulung
Adressaten: Alle Mitarbeitenden,vom lehrling bis zum Direktor und die Ausbilder selbst


P4 – Personalmotivation und Honorierung

 

Nachdem wir als Lehrlinge die Gewerbeschule geschwänzt und dem Lehrer auch noch einen eindrücklichen Streich gespielt hatten, gab es eine Aussprache zwischen dem Lehrlingsmeister, dem Ombudsmann, dem betroffenen Lehrer der Betriebsleitung und den betroffenen „Stiften“. Das war etwa im Jahr 1962! Interessant war, dass man uns nicht einfach abgekanzelt hat. Nein, man suchte den Dialog. So haben uns die cleveren Chef’s den Respekt abgekauft! Vielleicht war das eine weise Investition in den Nachwuchs! Nach der „Chropfleereten“ ging uns sehr schnell ein Licht auf:

Der Betriebsleiter stellte einfach, klar und deutlich fest, dass für die fehlbare Zeit Lohn bezahlt, also eine Leistung erbracht wurde, dafür aber keine Gegenleistung erkennbar war. Er schlug vor, dass wir am freien Samstag um Punkt 07. 00 Uhr zur Reinigung der Halle des Zellenbaus, wo die PC6 Pilatus Porter gefertigt wurden, antreten sollen. Es hat niemand gekneift!

Eine Übersicht:

Das Ziel: Anreize schaffen, um potenziellen Mitarbeitern den Entscheid in die Unternehmung einzutreten positiv zu beeinflussen, das vorhandene Personal an den Betrieb zu binden und die Leistung der Mitarbeitenden zu stimulieren.

Zur „Durchschnittskultur“ gehören die vielerorts beobachteten Beförderungsmechanismen: Wer sich (bei genügender Leistung) kritiklos an die jeweilige Autorität anpasst, kommt in der Regel sehr gut voran. Wer auf diese Weise vorankommt, gehört nicht unbedingt zu den Leuten, welche die Zukunft erfolgreich gestalten werden, sondern zu jenen, die beispielsweise bei IBM für den Niedergang sorgten. Befördert werden sollten nicht nur tüchtige Fachspezialisten, sondern auch Menschen mit Leadership-Qualitäten (z.B. Vision, Glaubwürdigkeit, moralische Integrität, Zivilcourage usw.) und hohen krativen Fähigkeiten. Das sind aber oft Menschen, die gerne widersprechen, weil sie selbständig denken und sich nicht scheuen, dies auch kund zu tun. Das sind Leute, die über viel Imagination und emotionale Spontaneität verfügen, weshalb sie gelegentlich und fälschlicherweise als Wirrköpfe gelten.

Die Mittel:
Monetäre Anreize: Salär, Zulagen, Erfolgsbeteiligung, Sozialleistungen, Kaderversicherung, Spesenpauschale, Vorschlagswesen,

Nichtmonetäre Anreize: Ausbildungsmöglichkeiten, Fort- und Weiterbildung, Aufstiegsmöglichkeiten, Gruppenmitgliedschaft, Führungsstil und Anerkennung, Arbeitszeit- und Pausenregelung, Arbeitsinhalte, Arbeitsplatzgestaltung, Kernfähigkeit der Unternehmung/Image, Fringe Benefits

Salärpolitik (1. Priorität: interne „Gerechtigkeit“)
Salärgerechtigkeit ist
Hygienefaktor (Herzberg) nicht Motivator!
Leistungsgerechtigkeit: Salärform, beeinflusst durch Leistungsbewertung u. Zeitstudien
Anforderungsgerechtigkeit: Saläransatz beinflusst durch Funktionsbewertung
Verhaltensgerechtigkeit: Salärform u. -ansatz, beeiflusst durch Verhaltensbewertung
Marktgerechtigkeit: Marktkomponente beeinflusst von Salärvergleich u. Benchmarking
Sozialgerechtigkeit: Beteiligung, Sozialleistungen

Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Wer weniger arbeitet, macht weniger Fehler. Wer keine Fehler macht, wird befördert.

Es ist weniger wichtig viel zu tun. Wichtiger ist, viel Richtiges zu tun.

 


P3 – Personaleinsatz


Die richtige Person am richtigen Platz

Eine Übersicht

Die Einführung neuen Personals wird oft sträflich vernachlässigt. Das kann sich später bitter rächen. Mangelhafte Einführung ist ein vielfach genannter Kündigungsgrund. Die
Entscheidung, die Firma so schnell als möglich zu verlassen, wird oft schon in den ersten Tagen gefällt. Anstatt einer seriösen Einführung erfolgt der Wurf ins kalte Wasser. „Schwimme wer schwimmen kann! Oder macht es grossen Sinn, tagelang dicke Ordner mit internen Regeln, Anordnungen und Weisungen in sich ziehen zu müssen, derweil es im Dialog effizienter ginge? Wer in die innere Emigration geflohen ist, bringt dem Unternehmen weder die erhoffte Leistung und Qualität, noch den erhofften intellektuellen bzw. innovativen Beitrag. Am Schluss ist ausser Spesen nichts gewesen. Das kann es ja nicht sein!

Was wäre zu beachten?

Ziel: Zuordnung der Mitarbeitenden zu den zu erfüllenden Aufgaben bezüglich Quantität, Qualität, Einsatzzeit und -ort unter Berücksichtigung der persönlichen Eignung.

Personaleinführung bedeutet soziale und organisatorische Integration in das Arbeitsteam und in die Gesamtunternehmung

Inhalt: systematische Information über Organisation und Aufgaben der Abteilung; Aufgabe, Kompetenzen und Verantwortung des Mitarbeitenden; Betriebsabläufe; Gesundheitsschutz

Massnahmen:

  • Dokumentation über die Unternehmung (Geschäftsbericht, Jubiläumsschrift, Intranet)
  • Abgabe von Leitbild, Führungshandbuch, Organigramm und Funktionsbeschrieb
  • Betriebsrundgang mit Vorstellung und Einführung bei den Stellen, mit denen künftig zusammengearbeitet wird
  • Zuweisung einer Einführungs-/Bezugsperson
  • Info über Arbeitssicherheit, unfallverhütung und Abgabe von Merkblättern (Intranet)

Personal-Zuordnung von Arbeitskräften auf die Arbeitsplätze, Abstimmung von Anforderungen und Fähigkeiten, Anpassung der Arbeit und der Arbeitsbedingungen an den Menschen, Einführung und Einarbeit.

Mittel: Funktionsbeschrieb, Funktionendiagramm, Fähigkeitsprofil, Mitarbeitendenbeurteilung

Methoden:
Qualitativ: kostenorientierte Verfahren, gewinnorientierte Verfahren, Profilmethode, methode zur maximierung der Eignungskoeffizienten

Quantitativ: Stellen- und Stellenbesetzungsplan, Funktionsbeschrieb (Pflichtenheft), Arbeitspatzanalyse, Ablaufanalyse, Kennzahlen

Anpassung von Arbeit und Arbeitsbedingungen Bedingungen unter denen eine Arbeitsleistung erbracht wird.
subjektive (im Mitarbeitenden selbst begründet)
objektive (technisch, organisatorisch, führungstechnisch, sozial, rechtlich)
Arbeitsaufteilung Humanisierung der Arbeit contra höhere/ tiefere Spezialisierung (Taylorismus) durch:
Bereicherung der Aufgaben, Erweiterung der Aufgaben, Arbeitsplatzwechsel, Arbeit, angepasst an die Fähigkeiten, autonome,/teilautonome Arbeitsgruppen, Telearbeit

Arbeitsplatzgestaltung mittels:
definierten Arbeitsabläufen, Arbeitsmittelgestaltung, Raumgestaltung, Arbeitsumfeld Arbeitssicherheit

Arbeitszeitgestaltung
Arbeitsbeginn und -ende, Teilzeitarbeit, Gleitende Arbeitszeit, Job-sharing, Schichtarbeit mit Gleitzeit, Schichtlänge und optimierter Schichtrythmus, Nacht- u. Wochenendarbeit, Pausenregelung, Jahresarbeitszeit, Lebensarbeitszeit, Freie Arbeitszeit, Bildungsurlaub


Genau hingeschaut