Der ideale Job – den gibt es kaum, Brotberufe schon!


Beispiel: Viele Künstler, die ihrer Mission nachgehen, brauchen einen „Brotberuf„, um überleben zu können.

Meinen Flugschülern, die das „Ziel Pilot“ im Innersten wahrten, habe ich stets geraten, neben dem Ziel auch ein „Alternate“ (Ausweichmöglichkeit) bereit zu halten. Jeder Pilot hat stets ein „Alternate“ in der Flugplanung. Das kann man für sich selber lernen, denn im Verlaufe der Selektion kann jeder ausscheiden. „Kampfpiloten“ braucht es jetzt keine, weil von Krieg weit und breit keine Spur vorhanden ist. Ausserdem werden diese in absehbarer Zeit wegen des Einsatzes von Drohnen nicht mehr gebraucht. Es hat mehr fähige Kandidaten als der „Markt“ benötigt. Das gilt für die Fliegerei generell.

Wir müssen uns entscheiden, ob der inneren Berufung gefolgt werden soll oder ob man sich einen Beruf aneignen soll. Das erstere ist intrisisch motiviert, das zweite ist weitgehend extrinsich motiviert.

Ein Onkel von mir war ein excellenter Kunstschlosser und er war sehr kreativ tätig. neben seiner Tätigkeit als Kunstschlosser erstellte er Büsten aus Ton oder er fertigte auch Siegelringe mit Monogrammen. Es gelang ihm trotz grobem Handwerk, filigrane Kunsstücke herzustellen. Während er anfänglich in einem Betrieb tätig war,  vervollkommnete er seine Fertigkeit zu Hause. Mit der Zeit wurden verschieden Kreise auf ihn aufmerksam. So hatte er die Basis für seine Selbständigkeit geschaffen. Heute wäre dies kaum mehr möglich.

 

Schmiedekunst: „Vogel Gryff“ strahlt geballte Kraft aus

 

 Selber etwas gelernt, Konsole

Die Schnelllebigkeit, die Ökonomie und der „Markt“ entscheiden, was „richtig“ ist. Ein gelernter Radioelektriker konnte seinen Beruf ursprünglich ein Leben lang ausüben. So lange (über)lebte die Elektronenröhre. Ab 1947, als der Bipolar-Transistor vorgestellt wurde, hat sich alles rasant verändert. Wer auf diesem Gebiet tätig ist, lernt im Verlaufe seines Berufslebens seinen Beruf etwa vier mal neu. Dabei ist das was man zuletzt lernt kaum mehr vergleichbar mit dem, was man ursprünglich als ideal angesehen hat.

Handwerk hat goldenen Boden, hiess es einmal. Das dürfte längst vorbei sein, denn die schönen Berufe fielen der Rationalisierung zum Opfer.

Aber: „Man kann sich fast alles erarbeiten“ (Norbert Thom)

Was ist zu tun?

Es ist gut, seine Stärken und Schwächen zu kennen.

Dieses Stärken-Schwächen-Profil wird über ein geeignetes Berufsprofil gelegt, bis so etwas wie eine Passung von Schlüssel zu Schlüsselloch entsteht. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass in diesem Tätigkeitsgebiet erfolgreich gewirkt werden kann.
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