Aussage gegen Aussage? – Angel Gurría herkommen lassen!


Die von  ihm angegriffenen Länder, darunter die Schweiz, hätten genug Möglichkeiten, dies „graue Maus“ in die Falle zu locken. Ein Stück Emmentalerkäse oder eine rässer Appenzeller genügte bereits…

Wer Vollmitglied einer Organisation ist und wer pünktlich seinen Obulus entrichtet, dem steht zu, dass man mit ihm auf gleicher Augenhöhe redet und verhandelt. Da die OECD die wichtigen Beschlüsse einstimmig fällt, haben die „Kleinen“ hier eine ungeahnte Macht. Sie brauchen sie nur wahrzunehmen. Der Mexikaner muss seinen Sombrero nicht weit nach hinten schieben, um zu sehen, dass er relativ leicht in die Wüst geschickt werden könnte.

Dass etwas faul im „Staate“ ist, zeigt die Drohung Gordon Browns gegenüber den eigenen Steueroasen. Wer Briefe an die „eigene Adresse“ schicken muss um zu verlangen, dass die OECD-Standards zu befolgen sind (Martin Alioth, NZZ am Sonntag). Dies zeigt auf, wie sauber die weisse der OECD Liste bezüglich Bankundengeheimnisse  ist. Die britische Regierung hat sich bisher mit Sperberaugen auf die Praktiken anderer Länder konzentriert. Nun beginnt sie unter der Tatsache eines Mega-Defizites, das Geld dort zu holen, wo es liegt: in Bermuda, Gibraltar, Kanalinseln, Karibik).

„(…) LONDON. Das Institut for Fiscal Studies (IFS) hat das zu erwartende Etatdefizit für das kommende Haushaltsjahr jüngst auf 150 Mrd. Pfund oder gut zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) beziffert. Die Labour-Regierung muss am 22. April bei der Vorlage ihres Haushaltsentwurfs den Offenbarungseid leisten und erklären, wie sie das ausufernde Defizit im Wahljahr wieder unter Kontrolle bringen will.

Auch Schatzkanzler Alistair Darling räumte inzwischen ein, dass die letzte Wachstums- und Steuerprognose der Regierung vom November drastisch nach unten revidiert werden muss und die Rezession tiefer und länger ist als vorausgesehen….)“

  Mehr im Handelsblatt: …Mega-Etatdefizit zwingt Brown zum Handeln…

Da die Beiträge an die Organisation nach der wirtschaftlichen Kraft eines Landes festgelegt werden, könnte man auf die Idee kommen, jenes Geld, das im Ausland verdient wird, zu subtrahieren, weil ja im Ausland damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Das würde geringere Beiträge aus der Schweiz bedeuten – und höhere für andere Staaten – Herr Steinbrück würde sich freuen!

Tagesanzeiger: …Merz antwortet OECD: Nichts vom G-20-Auftrag gewusst…

SF DRS: …OECD widerspricht der Schweiz; Vorwürfe gekontert – Brief an Merz…

Problem: OECD-Politiker mit Wurzeln aus einer Bananenrepublick in Sachen Demokratie (Mexiko) und schlechtem Stil (Angel Gurria) trifft auf einen strategie- und führungslosen Kleinstaat (Schweiz), denn an die Grossen wagte er sich nicht heran. Er hätte sich die Finger zu stark verbrannt. Aber er hat gepunktet und Ziele erreicht.

Problemlösung: Herr Gurria (sein Lebenslauf) wird in die Schweiz bestellt. Hier kann er seine Sicht darstellen und belegen. Bundesrat Merz wird seine Sicht der Dinge darlegen. Herr Guria nimmt, nachdem er die Hosen herunter gelassen hat (nach der Aussprache), an einem Seminar über demokratisches Verhalten und Verständnis teil. Anschliessend wird er geteert und gefedert, danach neu eingekleidet – in grau – damit er sich mit dieser Farbe endlich vertraut macht. Grau ist die Lieblingsfarbe der „Grauen Mäuse“

Der Bundesrat nimmt seine Führungsaufgabe wahr und sorgt dafür, dass nach aussen nur noch mit einer, bzw. der gleichen Stimme aufgetreten wird. Weiter sorgt der Bundesrat dafür, dass die Schweiz nicht nur verwaltet, sondern auch regiert wird. Siehe auch:

…“Die Schweiz wird nicht regiert, sondern verwaltet” das waren die Worte von Ing. August Sie hielten sich nicht an die Regeln der damaligen Kriegskunst.

…Fred David schreibt mit Recht, die B-Schweiz werde von den Parteien und dem Bundesrat mehr schlecht aus recht verwaltet, aber mehr ist nicht nötig,

…Sie verwalten mehr, als daß sie regieren. Entfalten sie Initiative: in jedem Moment Wissen Sie nicht, daß wir Schweizer die Pädagogik groß schreiben?

Auch schon wurde in der BZ vorgeschlagen: … OECD-Chef soll in Bern Rede und Antwort stehen…

Als zweifacher Minister in Mexiko kennt Gurria bestimmt die Armut und Kriminalität in seinem Land, die Drogenkriminalität und die Hintergründe betreffend Drogenkrieg in Mexiko.

Da gäbe es weitere Möglichkeiten, schwarze und pechschwarze Listen anzufertigen. Wieviele Drogenbarone würde er mit seiner linksgewickelten Taktik wohl erledigen?

Bild: Berner Zeitung: 206 Millionen Dollar mexikanisches Drogengeld: würde für eine „Anzahlung“ reichen… Aber: 54’000 mal diesen Haufen ergibt etwa die weltweite Staatshilfe. mehr in der BZ:

…Die teuerste Rechnung aller Zeiten: 11’000’000’000’000 Franken…

Die G20-Finanzminister würde man gut daran tun, den weltweiten Schwarzmarkt in Sachen Drogen zu bekämpfen. Möglich ist, dass sie dsowas weder können noch wollen Milchkühe werden nicht einfach so, geschlachtet!

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Ein schönes Osterfest!


3 thoughts on “Aussage gegen Aussage? – Angel Gurría herkommen lassen!”

  1. Zitat Pharmamafia: «Am liebsten hätten wir nikotinfreie Zigaretten, um danach das Nikotin zu den Zigaretten verkaufen zu können»

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    Möglichst viel aus den Regalen der Pharmamafia rausnehmen und Patente auf Pflanzen(-substrate) verbieten, denn nur so ist es bisher legal.

    Den Stand von 1950 wieder einführen in bezug auf Cannabis, Tabak, etc.

    Gentechnikverbot in die Verfassung!

    Modern ist nicht ein Fortschritt, sondern eine Mode.

    Gruss
    Carolus Magnus

  2. @ Carolus Magnus: Es gibt verschieden Positionen, den Turm zu Pisa schief zu sehen. Es gibt zwei Positionen, die zeigen diesen gerade. So ist es mit vielen Dingen, Ansicht, auch mit Drogen.
    Es gibt die Sicht: Es existieren keine Drogen (frei erhältlich)
    Es gibt die Sicht, der frei verfügbaren Drogen, total entkriminalisiert, Handel egstattet.
    Es gibt die Sicht, dass der Konsum straffrei ist der Handel jedoch nicht. Wie soll das gehen. Wenn ich beschaffe, bin ich in den Handel involviert. Bei m Tausch Ware gegen Geld entsteht ein Vertrag, mündlich abgeschlossen.
    Es gibt die Sicht der gesteuerten Abgabe: Die Händler sind dabei Ärzte, Apotheken und die Mitbezahler das Volk, indem dieses ssämtlich Defizite des Gesundheitswesens und der Krankenkassen finanziert.
    Weitere „Sichten“?
    Was ist sinnvoll, was notwendig, was wünschbar?

  3. Die G20-Finanzminister würde man gut daran tun, den weltweiten Schwarzmarkt in Sachen Drogen zu bekämpfen.
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    Legalisieren gegen Rezept für die harten Drogen, Alles andere zum freien Konsum freigeben. Steuern draufpacken, so daß der Schwarzmarktwert stabil bleibt.

    Dann können wir auch die 68 Mrd. der UBS finanzieren und Steinbrück erst noch eins auswischen.

    Stop The War on Drugs
    http://www.sackstark.info/?p=6134

    Stoppt die legalen Drogenbarone der WHO
    http://www.sackstark.info/?p=5030

    Gruss
    Carolus Magnus

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