Für das Gehirn sind Entfernungen in Raum und Zeit gleich


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Man hat mir ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen attestiert. Das hat sich beim Skizzieren, in der Konstruktion, bei Tests und in der fliegerischen Navigation bestätigt. In der räumlichen Ecke kenne ich mich relativ gut aus. Schwieriger ist die Vorstellung, dass es mehr als drei Dimensionen geben soll und, dass die Zeit eben auch eine Dimension ist.

Wenn ein Nagel eingeschlagen werden muss, gibt es eine genaue Position: an welcher Wand, auf welcher Höhe, wieviel Abstand von der vertikalen Kante /Ecke. Damit wäre das „Raum-Problem“ im Griff. Wenn sich nach der Handlung ein blauer Daumennagel entwickelt, dann gab es ein Zeitproblem, weil der Hammer oder der Daumen zur falschen Zeit am richtigen Ort oder der Hammer oder der Daumen zur falschen Zeit am rfalschen Ort war. Gibt es keinen gefärbten Daumennagel und sitzt der Nagel wie gewünscht, hat man auch das Raum-Zeit-Problem im Griff.

Nun, so einfach ist es offenbar doch nicht. Man versuche, sich in einem Raum-Zeit-Diagramm (Geist oder Materie) zurecht zu finden. Wer sich in höherer Mathematik auskennt, wird wenig Mühr damit haben.

Hawking schreibt in seinem Buch: „Das Universum in der Nussschale„: „Sonderteilchen, die über eine hinreichend hohe Energie verfügen, könnten den Nachweis erbringen, dass die Raumzeit mehr als vier Dimensionen besitzt“. Er schreibt auch: „…Wie ich in Kapitel 2 und 3 ausgeführt habe, besitzt die Raumzeit im M-theoretischen Netz mathematischer Modelle zehn oder elf Dimensionen…“

Sehen Sie sich das Video von BR alpha: „Wieviele Dimensionen hat das Universum“ an.

„(…) Die Uhr bestimmt den Lebensrhythmus des modernen Menschen. Sie misst, ordnet und beherrscht unsere Zeit. In der Wahrnehmung des Menschen ist sie relativ, sie kann rasen oder kriechen, fühlt sich leer oder kostbar an, kann gewonnen oder verloren werden. In seiner subjektiven Wahrnehmung bemerkt der Mensch etwa 3 Sekunden lang, was „Gegenwart“ bedeutet – das was man als „jetzt“ bezeichnen könnte. Danach spürt der Mensch den erlebten Moment als Vergangenheit. In der menschlichen Wahrnehmung ist Zeit also unscharf. Beim Versuch einer naturwissenschaftlichen Definition von dem, was „Zeit“ ist, wird es ebenfalls schwierig, denn Zeit ist, so weiß man bis jetzt, massen- und geschwindigkeitsabhängig, damit nicht exakt bestimmbar, sondern ein „relatives“ Phänomen. Deshalb kam Albert Einstein zu dem Schluss: „Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist für uns Wissenschaftler eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige.“ Mehr in br-alpha-forum: …Phänomen Zeit zwischen Erfahrung und Erkenntnis…

Einsteins Relativitätstheorie verlangt von uns, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass die Zeit nicht völlig losgelöst vom Raum existiert, sondern sich mit ihm zu einer Entiät (Wiki) verbindet, die als Raumzeit bezeichnet wird. Die Raumzeit (Wiki) ist eine vierdiemnsionale Struktur, welche für die meisten von uns bereits ausserhalb unseres Vorstellungsvermögens liegt.

 „Zeit ist das, was wir daraus machen“

Das Thema Zeit kann man nicht in einem Dreizeiler abhandeln. Es ist zu komplex. Aber da ich nun den Gwunder geweckt habe, verweise ich auf die Manus Homepage: …Über die Zeit…

Stephen Hawking hat mit: …Eine kurze Geschichte der Zeit… einen Bestseller gelandet, der in keinem Bücherregal ungelesen fehlen sollte.


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