Wie viel Wert hat das Wissen der Mitarbeitenden?


Räder werden gerne neu erfunden. Und Wasser in den Bach tragen ist auch nicht in jedem Fall sinnvoll.

Über die Stärken und Entwicklungsbreische des Mitarbeiters hat Martin Hilb ein so genanntes Kreislaufkonzept aufgezeigt. (Quelle: Managementspraxis IFB, Diagnose-Instrumente zur Personal- und Organisationsentwicklung) sinngemäss:

Fähigkeit der Mitarbeitenden = Wissen (Kenntnisse) der Mitarbeitenden und Können Fertigkeiten der Mitarbeitenden:

Leistungsmotivation

Die Bereitschaft zur Leistung (Leistungsmotivation) entsteht aus der multiplikativen Kombination von Bedürfnisstärke und Erwartung. Die Leistungsmotivation ist „Null“, wenn entweder die Bedürfnisstärke = Null oder die Erwartung = Null ist.

Leistungsmotivation (Lm) = Stärke der Leistungsbedürfnisse (Flm) mal Erwartung (E), dass die Leistung zur Bedürfnisbefriedigeung führt.

Lm = Flm x E

Die Fähigkeit des Mitarbeiters

Unter Fähigkeiten (F) wird hier die Summe aller Kenntnisse (K) und Fertigkeiten (F), die notwendig sind, um eine bestimmte Aufgabe lösen zu können.

F = K + F

Schema zur Analyse der Stärken und Entwicklungsbereiche von Mitarbeitenden

Neben den beiden multipöikativen Faktoren Lm x F die für die Leistungen am Arbeitsplatz primär wichtig sind, kommen zwei weitere additive Elemente, die für die Leistung von sekundärer Bedeutung sind, berücksichtigt werden:

Es sind dies die leistungrelevanten Persönlichkeitsfaktoren des Mitarbeiters.

 

 

 

8 Persönlichkeitsdimensionen eines Mitarbeiters

Persönlichkeit des Mitarbeiters, die Dimensionen:

  • Interessen
  • Motive
  • Einstellungen
  • Temperament
  • Kreativität
  • Intelligenz
  • Morphologie
  • Physiologie

Je nach Beruf, braucht es für den Leistungserfolg von der einen Dimension mehr oder allenfalls weniger. Ein Buchhalter braucht im Vergleich weniger Temperament als ein Lehrlingsinsausbilder. Andere Motivationsfaktoren, wie z.B. die Motivationsstruktur des Mitarbeiters, spilen fast immer eine grosse Rolle für den Leistungserfolg.

Zum Thema Wissen hat sich Hans Fischer (rolotec) schlau gemacht.

„(…) Kurzversion der Antwort: Ohne Wissen der Mitarbeitenden kann man einpacken. Punkt.

Die ausführlichere Variante: perspektive mittelstand schreibt:

„(…) Das immaterielle Vermögen, bestehend aus den Fähigkeiten der Mitarbeiter, den Strukturen des Unternehmens und den externen Beziehungen trägt massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei, findet sich aber in keiner herkömmlichen Bilanz. Die Wissensbilanz schliesst diese Lücke.“

Wissensbilanz, was auf den ersten Blick abschreckend klingen mag, ist eine so smarte wie effiziente Sache. perspektive mittelstand zeigt die Grundlagen und Möglichkeiten in der sechsteiligen Serie zum Thema Wissensmanagement und -bilanzierung auf. Bisher erschienen sind:

Im WM 2.0 Wissensmanagement Wiki finden sich Erklärungen zu Begriffen wie Wissen, Wissensmanagement, Bilanzierung von Wissen oder Wissensmanagement 2.0.

Verfasst von Hans Fischer 05. 09. 08, um 09:14

 

Gute Nacht aus Teneriffa Foto:© H. Odermatt


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