Migration – Ruhe vor dem Sturm?

Probleme sind da zu lösen, wo sie anfallen! Die weltweit anerkannten Staaten sind daher primär verpflichtet, für ihre Bürger zu sorgen! Dafür wäre auch primär, die Korruption zu ächten!

Autor: Beat Zelger, Stansstad

Dass Beat Zelger mit dem „Positiven Denken“ nicht ganz zurecht kommt, ist nicht ungewöhnlich. Schon andere haben sich darüber den Kopf zerbrochen! =>  Positiv denken macht krank

Der Bundesrat, vorab BR S. Sommaruga, nimmt offenbar Züge der Positiv-Denker-Gurus an! Der Unterschied wird sein, dass nicht Einzelpersonen, sondern das ganze Volk darunter leiden wird.

Der Schengen-Dublin-Vertrag (er besagt, dass die Gesuche in jenem europäischen Staat geprüft werden muss, in dem der Asylbewerber zuerst einen Antrag stellt) wird vom Bundesrat missachtet. Aus dem Relocation-Programm der EU, welches EU-Staaten wie Griechenland und Italien von der Flüchtlingsinvasion entlasten soll, kamen letztes Jahr 1176 Asylbewerber ins Land, durch die Schweiz einfach so abgeholt!

Wie Asylbewerber und Flüchtlinge vom Schweizer Sozialstaat profitieren: „(…) Sie müssen die Kosten für ihre wachsenden Familien nicht selbst bezahlen und spüren es im Portemonnaie folglich nicht, wenn sie Kind um Kind auf die Welt stellen. Im Gegenteil: Mit Kindern kann man die Sozialhilfe optimieren. Es gibt eine grössere Wohnung und mehr Bargeld; Babyartikel, Krankenkasse usw. werden vollumfänglich bezahlt. Dies im Gegensatz zu arbeitstätigen Familien, die in dieser Lebensphase erfahrungsgemäss häfig eher unten durch müssen.)“

Eriträer, eine besondere Gruppe! Ihre Asylgesuche von 2017 (Bundesamt für Statistik):

  • 18 % Relocationsprogramm der EU
  • 24 % Familiennachzug
  • 41 % Geburten (absolut: 1389)
  •    2 % Mehrfachanfrage
  • 15 %  Spontananträge

NZZ.: „(…) (sda) Die EU-Kommission hat Nicht-EU-Staaten wie Norwegen und die Schweiz dazu eingeladen, sich am Neuansiedlungs-Programm (Resettlement) 2018 für Flüchtlinge zu beteiligen. Noch hat sich die Schweiz aber nicht entschieden, ob sie mitmachen will…)“

Die Asylgesuche 2017 (Bundesamt für Statistik) :

  • 6.5 % Relocatiion Programm der EU
  • 6.5 % Familiennachzug
  • 18 % Geburten
  •  3 % Mehrfachanträge
  • 66 % Spontananträge

Seltsam: In den Statistiken sind 639 Personen nicht ausgewiesen. Es sind Leute, die von der UNO bereits bereits einen Flüchtlingsstatus erhalten haben! Herkunft: Syrien. Viele von den Hergeflogenen würden Beeinträchtigungen der schwersten physischen und psychischen Art mitbringen. So berichtet es Sommarugas Justizdepartement. Übersetzt bedeutet dies: Dauernde Abhängigkeit von Sozialhilfe und von Anspruch auf auf die Sozialhilfe aus einer Sozialversicherung (AHV, IV; EL). Ein Resettlement-Flüchtling ist in dieser Sache dem Schweizer gleichgestellt!

Geht es darum, Geld zu Gunsten der EU aus dem Fenster zu werfen, ist man in Bern sehr schnell, ja voreilig bereit dazu. Man denke auch an die 1,3 Mia Franken  für Kohäsion für die EU-Oststaaten, die man besser der AHV zukommen liesse. Will man Musterkind zu spielen? Da wo Geld erwirtschaftet wird, schaut man lieber weg. Das bekommt z.B. die Rüstunsindustrie zu spüren (Waffenausfuhr)! Da ist der „Standard Europa bzw. EU“ für einmal nicht wichtig!

Gelder für die EU-Oststaaten bzw. die 1,3-fache Kohäsionsmilliarde ist doch nichts anderes, als Unterstützung der dort herrschenden kleinen und grossen Korruption. Die Mächtigen lachen sich in die Faust! Je mehr Hilfsgelder von aussen komen, desto mehr bleibt davon übrig um  unter der Hand „verteilt“ zu werden. Selbst da, wo Geld nur direkt in begleitete Projekte fliessen, wird man wohl überhöhte Preise für die Ausführenden hinlegen müssen!

Wir haben es weniger mit einem Sturm, als viel mehr mit einer politischen Grosswetterlage zu tun. Ansonsten müssten die Schutzräume bereit gestellt werden…


Schreiben Sie einen Kommentar