Zum Geburtstag der Schweiz

„(…) U di autè Eidgenossen hey denand is Füdli geschossè!)“

Winkelrieddenkmal, Stans; Erinnerung an die Schlacht bei Sempach 1386

Zum Geburtstag der Schweiz

Rütlischwur

Mit dem Schwur der Eidgenossen,

hat die Freiheit man beschlossen.

Die fremden Vögte mussten raus,

denn ihr Benehmen war ein Graus.

Man wollte frei entscheiden,

nicht unter fremder Herrschaft leiden.

Doch plötzlich mit der Zeit,

war aus die Eigenständigkeit,

Europa streckte seine Hand,

auch in unser Schweizerland.

Was man um den Mund uns schmiert,

wird in Bern auch akzeptiert.

Was einst die bösen Vögte waren,

das gibt es hier zur Zeit in Scharen.

Auch unsre Sprache die erlischt,

wird mit Fremdem aufgemischt.

Die Schweiz sie hat bedenklich Falten,

wie lange wird sie wohl noch halten.

Die Männer auf der Rütliwiese,

bekämen heute wohl die Krise,

das hätten sie sich nie gedacht,

was ihre Aktion gebracht.

Menschen aus meist fernen Landen,

den Weg in unser Ländchen fanden,

sich heute Schweizer nennen,

sich aber nicht zum Land bekennen.

Eidgenossen gibt es noch,

die halten unsre Fahne hoch,

schwingen sie mit fester Hand,

stehen stolz zum Schweizerland.

Ruedi Gysi, 28. Juli 2018

Ob sich die drei Eidgenossen auf dem Rütli je trafen oder nicht ist weniger wichtig. Wichtig ist, was daraus geworden ist. Die Eigenständigkeit steht dauernd auf dem Prüfstand. Es sind Geschäftemacher, linke Politiker die lieber ihr Gehalt von Brüssel bekämen, Fantasten und solche, die ihr Land lieber verratenwürden, als daran zu arbeiten sowie falsche Wachstumspropheten. Weil niemand in der Lage sein will, mit der Arbeit zu den Arbeitnehmenden zu gelangen, denkt man über 2-stöckige Autobahnen in die grossen Zentren nach, Wo der Blechhaufen deponiert werden soll ist noch nicht gesagt. Zürich ist ein gutes Beispiel: Während die Bevölkerung massiv zugenommen hat und noch zunimmt, werden laufend Parkplätze vernichtet! In diesemSinne: Danke Ruedi Gysi!


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