Gorillas und Untieren schaut man nicht in die Augen…

Falls Sie in freier Wildbahn einem Tier begegnen, können diese Verhaltenstipps von Andreas Kieling helfen. Generell gilt: Tiere reagieren neugierig auf chemische Duftstoffe wie Parfüm, Sonnenmilch und auch Kaugummi. Lieber weglassen.

1. Grizzlys. Sie immer wissen lassen, dass man da ist. Ein überraschter Grizzly ist sehr gefährlich.

2. Großkatzen. Nie wegrennen, das löst Jagdinstinkte aus. Stehen bleiben, das Tier anbrüllen.

3. Reptilien. Fest auf den Boden treten. Kroko, Schlange & Co. spüren die Vibrationen und verziehen sich meistens.

4. Nashörner. Sind sehr kurzsichtig, also stehen bleiben, oft „übersehen“ sie einen. Täuschen Sie sich nicht: Ein Nashorn hat trotzdem ein feines Näschen.

5. Berggorillas. Blick senken, nie in die Augen schauen. Das empfinden die Tiere als Provokation und könnten angreifen.

Buchtipp: Andreas Kieling, „Meine Expedition zu den Letzten ihrer Art“ (Malik; 22,95 Euro)  (Quelle)

Und wie stets um die Zweibeiner, der Damen und Herren der Schöpfung? Es gilt was Paracelsus in anderm Zusammenhang auch schonsagte:  Die Dosis macht das Gift.

Blicke, Werkzeuge für Mobber!

Wer jemanden länger als 3 Sekunden „anstiert“ wirkt als bedrohlich. Je länger der Blick dauert, desto mehr nimmt seine Sympathie und damit der Vertrauensbonus ab. Dem sagt man nicht mehr Augenkontakt sondern Begaffung.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind rein zufällig

Wer es absichtlich tut, will provozieren. Er schafft bewusst oder unbewusst psychologischen Widerstand.

Mit starrem, intensiven Angaffen wird  Stärke suggeriert. Oder es wird versucht, das Gegenüber einzuschüchtern.

Wer die Dosis zu gross wählt, vergiftet und verletzt damit den Anstand aufs schändlichste.

Psychologisch Geschulte sind besonders  in der Lage, das Werkzeug des Gaffens oder des geilen Blicks gezielt einzusetzen.


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