Wenn nach der Vorstellung vor der Vorstellung ist


Jeder ist seines eigenen Glükes Schmied

(Sprichwort)

Ist eine Vorstellung negativ verlaufen, höre ich oft: „Nächstes Mal habe ich vielleicht mehr Glück!“

„Try and error“ ist nicht immer effizient! Schon Marc Twain sagte: „Als wir die Ziele aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen.“

Eine Vorstellung verläuft nicht nach dem Zufallsprinzip. Es werden keine Zufallsgeneratoren eingesetzt! Man geht nicht so lange hin, bis man nach dem Prinzip, dass jede blindes Schwein auch mal eine Eichel findet, angenommen wird! Wer sich um eine Stelle bewirbt, dem muss klar sein, dass meist mehrere Interessierte die gleiche Stelle wollen. So gesehen ist die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit bei n = 15, = 1/15! Es trifft aber nur zu, wenn 15 exakt gleiche Bewerbende zur Auswahl stehen. und das Auswahlverfahren jedem Bewerber die exakt gleiche Chance einräumt, genommen zu werden. Es ist müssig zu sagen, dass dies nie der Fall sein wird. Ergo bestimmen andere Faktoren das Geschehen. Diese kann man innerhalb gewisser Grenzen sehr wohl für sich beeinflussen.

Ideal ist, wenn Bewerber und Stelle so zusammen passen, wie Schlüssel und Schlüsselloch. Aber auch das ist weitgehend nur Theorie. Denn:

  • Der potenzielle Arbeitgeber versucht den für sich besten Bewerber zu finden. Was darunter verstanden wird bestitzt eine gewisse Bandbreite.
  • Die sich bewerbende Person versucht dem potenziellen Arbeitgeber ein Bedürfnis zu schaffen (Be-werben => werben!).
  • Jemand kann ein (zu) starkes Profil haben. Oft wird dies gerne angenommen, weil etwas Überhang als gewünscht erscheint und somit Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Oft wird dies weniger gewünscht, weil Motivationsprobleme dahinter gesehen werden.
  • Jemand kann ein unvollständiges Profil haben. Gelegentlich besteht trotzdem eine Chance. Dann beispielsweise, wenn der Arbeitsmarkt knapp ist oder wenn  Bereitschaft besteht, die Deckung von vertretbaren Defiziten zu unterstützen bzw. mitzutragen, weil andere Eigenschaften dies begründen.

Was soll die interessierte Person denn tun?

  • Sie verkauft sich gut – so gut, dass der Arbeitgeber glaubt, auf dieses Angebot oder diese Gelegenheit gar nicht verzichten zu können.

Dass dies gelingt, bedingt einen guten Rucksack an Kenntnissen und Erfahrungen, sicheres Auftreten, gute Präsentation der Unterlagen, Kenntnisse über die künftige Firma und deren Ausrichtung. Die Ausstrahlung von Interesse und Kompetenzen (persönlich, fachlich, formal und im Falle einer Vorgesetztenfunktion führungsmässig).

Daraus folgt, dass Unsicherheit, Ausstrahlung von zu viel Respekt gegenüber der künftigen Arbeit oder gar Angst davor, sehr hinderlich sein werden.

In diesem Sinne ist es ratsam, sich mit dem Thema Vorstellung auseinander zu setzen und der Überlegung betreffend der geeigneten Stelle die notwendige Beachtung zu schenken.

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aus dem personalblog:

05 Bewerbung um einen Job

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