Dünger aus der Sahara

Über die Kraft der Thermik und über die Winde wurde an dieser Stelle schon mehrmals berichtet. Wetterphänomene und -ereignisse faszinieren immer wieder!

Die Kraft im Wind wurde schon früh erkannt und genutzt. Landeroberer und Seefahrer  wie z.B. Christoph Columbus, Vasco da Gama,  sowie Polarforscher wir z.B. Roald Amundsen, und Fritjof Nansen,  waren mit Segelschiffen den Geheimnissen auf der Spur.

Denken wir auch an die Windmühlen Sie erleben heute eine Renaisance in der Stromproduktion.

Es wird dauernd gebetsmühlenartig geschrieben, sie würden erneuerbare Energie gewinnen! Die Schreiberlinge, Politiker , ja gar wissenschaftlich  Orientierte usw. haben gute Schulen besucht. Dort sind sie auch in Physik  Da istunterrichtet worden. Von daher müssten sie es eigentlich wissen. Energie  kann erzeugt werden.  Die Generatoren werden von Motoren angetrieben oder sie werden mit Wasserkraft oder eben mit Wind angetrieben. Energie kann auch gespeichert werden (Akkumulatoren, Stauseen). Man nennt sie potentielle Energie. Die Wirkung kinetischer Energie kann nach dem Abgang einer Lawine festgestellt werden. Ist die Energie verbraucht, ist sie weg. Die Lawine kehrt nie an ihren Ursprung zurück! Ergo: Niemand kann Energie erneuern!

Flitspritze (DDT)

Diese unzulässigen Behauptungen sind schon so verbreitet und eingetrichtert, dass man sie selbst mit *Flitsppritzen DDT)“ nicht mehr ausrotten kann!

Starke Südströmungen bingen Saharastaub nach Europa. Gletscher und Schneefelder zeugen davon. Es bilden sich jeweils rötlichbraune Ablagerungen und Einschlüsse in den Schnee- und Eismassen.

Giswilerstock im Winter bei klarer Sicht

Kürzlich war es wieder soweit. Der Hauptmotor respektive der „Staubsauger“ war das Tief über Spanien

Saharastaub Fr 4.2.21

Autofahrer erkennen jeweils den gelblichen, feinen Staub auf der Oberfläche des Wagens insbesondere auf der Frontscheibe. Die Besitzer von Autowaschanlagen freuts!

Giswilerstock, Saharastaub 05. 02. 21

Die kräftige Strömung aus Süden hat aber auch positive Aspekte. Europa kommt so gratis zu wertvollem Dünger! Meteo Schweiz hat abgeschätzt, dass am Freitag den 4. 2. 21 ca. 2g / m2 über der Schweiz schwebten. Umgerechnet wären dies 82’670 Tonnen Staub bzw. Dünger, der „gratis“ da abgeladen wird!

Saharastaub 1, 138.217.453, © earthobservatory.nasa.gov

„(…)  Eine Studie zeigt zum Beispiel, dass der Saharastaub für die Vielfalt der Pflanzenwelt im Amazonasgebiet sehr wichtig ist. Mit dem Passatwind wird der Staub von Afrika über den Atlantik nach Südamerika getragen und alleine im Amazonasgebiet werden jährlich rund 40 Millionen Tonnen des Saharastaubs abgelagert.

Staubeintrag csm_20140124_GlobalerStaub_NASA_AWI_7329812141

Der Staubeintrag in den Südozean stammt aus Patagonien und Australien. Beide Quellen waren während vergangener Eiszeiten erheblich verstärkt. (rot=Staub; blau=Meersalz; grün=organisches Material und Ruß; weiß=Sulfatpartikel).