Coronarvirus / Covid 19

Abstand halten und Verhalten anpassen.

Die Rechnung mit dem Wind hat wohl noch kaum jemand gemacht! Der geforderte Minimalabstend von zwei Metern gilt wohl für Windstille. Wind oder Durchzug sind also zu berücksichtigen!

Corona Virus – Abstand
Esel in Quarantäne

Wenn der Esel in Quarantäne ist, wird’s schwieriger! 🙂


Werner Neuhaus ist nicht mehr unter uns

Werner Neuhaus hat uns verlassen.

Wermer Neuhaus 1922-2020  (Bild: odh 2018)

Ein Verdienstvoller hat sich verabschiedet. Ohne „Werni’s“ Weitblick und den Sinn für Zusammenhänge sähe das Birrfeld bzw. dessen Flugplatz, heute bestimmt anders aus. Das Birrfeld hatte es ihm angetan. Er fuhr noch bis zu seiem Lebensende fast täglich dort hin! Er war selbst begeisterter Segelflieger. So traf man ihn in Samaden an und auch als Pionier auf der Rigi. Er war an der Beschaffung der Ka7, HB-599, „Heliomalt“ und später am Nachfolger, dem Blanik L13 beteiligt. Beide Segelflugzeuge waren lange Zeit in Samaden unter „SG Rigi“ stationiert. Unter den Fittichen von René Eibicht war Gewähr, dass die Flugzeuge stets gut unterhalten waren.

Flugplatz Birrfeld aus den Anfängen (1946); Foto von unbekannt -Die Hangarkonstruktionen vom alten Bauingenieur Hächler, dem Vater von Rudi und Heiri Hächler, wurde mit einfachsten Mitteln nachhaltig gebaut!

„Werni“ war Gründungsmitglied der Fliegerschule. Dem Segelflug schenkte er stets seine Aufmerksamkeit.

Jahre später, Foto: Döbeli, Oberentfelden
Im Schlepp ab Birrfeld

In den letzten Jahren traf ich Werni regelmässig am Hock des Zyschtigs Club Birrfeld. Er war interessiert am Geschehen und auch an der Entwicklung, die ihm aktuell kaum gefiel! Als ich ihn letztes Jahr nach Hause bringen wollte, winkte er ab. Er habe seinen Wagen draussen!

Birrfeld 1983, Bild Jörn Maurer Brugg

Ich hatte es gut mit Werni und er interessierte sich stets für die Innerschweizer, speziell für die Nidwaldner Segelflieger, die in Buochs ihr (Un-) Wesen treiben.

Ein zeitlebens gutes Andenken ist ihm gewahrt!


Erdogan, der Kalif am Bosporus erpresst die EU

Erdogan – Die Eroberung Europas

Erdogan versucht umzusetze, was er voraus gesagt hat. Er spielt mit Flüchtlingen Figge und Mühle. ( Synonym: Figge: Ds Schwizerdütsche Wörterbuech scheribt:

«Die Figgi oder Figge ist in dem unter dem Namen Nüünischtei und Nüünizie bekannten und besonders auch bei der ländlichen Bevölkerung sehr beliebten Brettspiel diejenige Stellung der Steine, bei welcher zwei Mühlen so verbunden sind, dass mit dem Auftun der einen die andere geschlossen wird, wodurch der Gegner beständig bedroht und geschlagen, also aufgerieben werden kann. Noch vorteilhafter wird die Stellung, wenn neben der Figgi noch eine Mühle besteht, weil dann der Gegner rettungslos verloren ist.

E zwöiti Bedütig vo Figgi isch lut em Schwizerdütsche Wörterbuech «Vorteil, Glück in Unternehmungen, unvermutetes grosses Glück, freie Stellung, die der Schlaue auszunutzen weiss». Quelle: Schnabelweid).

Der türkische Machthaber probt das Kräftemessen mit Brüssel. Doch EU-Chefin Ursula von der Leyen will sich nicht erpressen lassen. Hoffentlich hält sie durch! Der selbst ernannte Kalif am Bosporus, der Europa die Flüchtlinge vom Leib hält, hat genug. Weil die EU angeblich zu wenige Hilfsgelder schickt, flutet Machthaber Recep Tayyip Erdogan (66) seit Freitag die Grenzen. Mehr als 75’000 Flüchtlinge und Migranten nutzten scheints bisher die Chance. Das ist die Behauptung drer Türkei. Offizielle Zahlen fehlen . Weder Bulgarien noch Griechenland haben bisher über das Eintreffen grösserer Zahlen von Flüchtlingen und Migranten berichtet.

Die Botschaft aus Ankara ist klar: Der nach der Flüchtlingskrise 2015 geschlossene Deal der EU mit der Türkei liegt auf Eis. Erdogan wirft Brüssel vor, die zugesagten sechs Milliarden Euro nicht zu zahlen. Der türkische Machthaber ärgert sich, dass das Geld an Hilfsorganisationen und Flüchtlingsprojekte geht – und nicht in seine Staatskasse fliesst. Er hat wohl die Vereinbarung nicht verstanden. Sechs Milliareden Euro an Hilfswerk zu verteilen ist immer noch besser, alss dafür die Beschaffung von Kanonenfutter für die türkische Armee zu ermöglichen.

Frau Merkel steht da, wie der Esel am Berg. Sie fühlt sich zurecht vom Türkenboss über den Tisch gezogen. Die Physikerin muss schmerzhaft erfahren, dass man das Verhalten von Despoten und Möchtegern-Kalifen nicht voraus berechnen kann!

Wann verlangen die internationalen Organisationen, dass die Flüchtlingskosten endlich den Kriegstreibern auferlegt werden? Falls die Kriegstreiber nicht eindeutig festgestellt werden könnten, müssten sie gemeinsam die vollen Kosten übernehmen. Die Aufteilung könnten sie unter sich ausmachen!

Erdogan sollte bevor er ein neues osmanisches Reich ausrufen will, den Genozid an Armenien anerkennen und die entsprechenden Vergütungen veranlassen! Aber so viel Rückgrat wird er kaum haben!