E-Autos entspannen den Arbeitsmarkt

Durch den Elektroantrieb werden viele mechanische Teile künftig nicht mehr benötigt. Das setzt Arbeitskräfte für andere Branchen frei! Das wiederum entspannt den Import von Arbeitskräften! Vorausgestzt ist allerdings, dass die Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden marktfähig gehalten haben!

Zulieferer werden sich etwas einfallen müssen! Sie müssen ihr Geschäftsmodell anpassen, diversifizieren oder schliessen. Das gilt insbesondere für kleine Reparaturwerkstätten!

Allein in Deutschland sind etwa drei Millionen Menschen direkt oder indirekt in der Autoindustrie beschäftigt.

„(…) Volkswagen hat bereits angekündigt, dass in den kommenden Jahren durch den Wandel hin zur Elektromobilität weltweit rund 30.000 Stellen wegfallen werden – 23.000 davon in Deutschland. Zu Entlassungen soll es jedoch nicht kommen, stattdessen setzt der Wolfsburger Autobauer auf Altersteilzeit und andere sozialverträgliche Massnahmen. In der Elektromobilität sollen zudem 9000 neue Jobs entstehen. )“

Schweizer Autozulieferer – E-Mobilität: Wer ist bereit für die Zukunft …

Die Autobauer versuchen derzeit, die davon schwimmenden Felle durch überhöhte Preise für die Akkus der E-Autos zu kompensieren. Der Markt wird es zu regeln wissen!

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Saubere Treibstoffe für Autos

Preisvergleich: Neues Auto und neue Batterie

BMW i3 46’900 Franken 21’453 Franken (46%)
Hyundai Ioniq 38’490 Franken 20’568 Franken (53%)
Mitsubishi iMiev 21’950 Franken ab 8983 Franken (41%)
Nissan Leaf 37’490 Franken keine Angabe
Opel Ampera-e 52’700 Franken keine Angabe
Peugeot iOn 22’500 Franken 22’548 Franken (100%)
Renault Zoe 35’650 Franken rund 10’000 Franken (28%)
Tesla Model S 83’990 Franken keine Angabe

Wer nicht führt, wird geführt!

«Als wir die Ziele aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen» Mark Twain

Die EU ist kein Staat und wird auch keiner werden

„(…) «Der Status quo ist keine Option» und «Der Bundesrat muss führen» – so weit hat alt Bundesrat Kaspar Villiger in seinem Gastkommentar zum EU-Rahmenvertrag (NZZ 11. 2. 19) recht. Doch damit erschöpft sich bereits leider seine Weisheit. Denn wohin soll er führen, und wohin soll sich der Status quo verändern? Für Villiger ist klar: in die EU! Das ist eine Position, die man vertreten kann. Doch was er als Argumente hinterher schiebt, lässt einem leider die Haare zu Berge stehen: So beklagt Villiger anhand von einigen Beispielen einen Reformstau in der Schweiz. Doch ist ein Rahmenvertrag die Lösung für den Stau von Reformen in unserem Land? Jeder einigermassen interessierte Zeitgenosse sieht, wie die EU am eigenen Reformstau zugrunde geht:

  • Demokratiedefizit
  • Flüchtlingschaos
  • Digitalisierungsproblematik
  • Überalterung
  • Schuldenkrise usw.

In all diesen zentralen Fragen ist die EU unfähig, zukunftsweisende Lösungen aufzuzeigen. Und diese EU soll uns bei unserem Reformstau helfen?

Ebenso verhält es sich mit der von alt Bundesrat Kaspar Villiger zu Recht kritisierten Verbürokratisierung unseres Landes durch die «Heerscharen von Politikern und öffentlichen Bediensteten». Doch glaubt er im Ernst, dass der Beamtenmoloch Brüssel mit seinen noch viel grösseren «Heerscharen von Politikern und öffentlichen Bediensteten» einen Befreiungs- und Entbürokratisierungsschub für die Schweiz bringen wird? Mit anderen Worten: Der Bundesrat muss wieder führen, richtig. Er muss Freiheit und Souveränität der Schweiz verteidigen, damit wir auch in Zukunft frei, unabhängig und selbständig mit jedem Land der Welt politische und wirtschaftliche Beziehungen führen können. Das braucht Mut. Diesen Mut sollten auch die Freisinnigen, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund freiheitlich-liberaler Herkunft, aufbringen.)“ Hans Durrer, Zug, LM, NZZ v. 4.2.19

Daher: «Tut um Gottes willen etwas Mutiges» (2. Könige 5,1-19)

„Lieber Tot als in Knechtschaft leben!“

Über die wichtigsten Knackpunkte im Rahmenvertrag schrieb die NZZ

Die EU ist eine Kriegsmaschine, die (noch) ohne (eigenen) Waffen Krieg führt. «Krieg ist die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln»“ Carl von Clausewitz, man kann es durchaus umgekehrt sehen!

„(…) Wirtschaftsexperten und Rechtsgelehrte äussern sich in Hearings und Kommentaren zum Rahmenabkommen. Über die Auslegung des Vertragswerkes kommen dabei Meinungen zum Ausdruck, die sich zum Teil diametral gegenüberstehen. Dieses Abkommen lässt offensichtlich alle möglichen Interpretationen zu, nichts scheint klar zu sein. Einen solchen Vertrag zu unterzeichnen, ist schlicht verantwortungslos.)“ Andrea Geissbühler, Nationalrätin SVP, Bäriswil, LM, NZZ v. 4.2.19