Mosquito, DH. 98 Mk IV in Buochs

Am 24. August 1942 um 14:03  landete eine britische DH. 98 Mk IV notfallmässig in Bern Belp. Pilot: F/Lt Gerald Wooll ↔; Navigator: Sgt John Fielden

„(…) Obschon es schon seit Beginn des Krieges viele Luftraumverletzungen durch britische Flugzeuge gab, landete erst im Spätsommer des Jahres 1942 eine britische Maschine auch auf Schweizer Boden.
Ein de Havilland Mosquito-Aufklärer der No. 1 Photographic Reconnaissance Unit, welche in Benson Oxfordshire stationiert war, musste am Nachmittag des 24. August 1942 in Bern-Belp notlanden. Die Maschine war schon wegen technischer Probleme in die Schweiz eingeflogen, um einen kürzere Rückflug zu haben, wurde jedoch von der Schweizer Luftwaffe abgefangen. Die Maschine wäre jedoch ohnehin nicht bis nach England gekommen. Bei einem der beiden Rolls-Royce Merlin Motoren hatte sich ein Schlauchband des Kühlers gelöst, was in der Folge zur Überhitzung des Motors geführt hatte. Die Mosquito DK.310 war die erste, welche in die Hände einer anderen, nicht alliierten Nation fiel.

Die Maschine wurde nach zähen Verhandlungen mit der britischen Regierung am 1. August 1943 zur Erprobung freigegeben. Nochmals fast ein Jahr später, am 3. Juli 1944 konnte die Maschine auch gekauft werden. Im Oktober übernahm die Post die Maschine für Postflüge unter der Bezeichnung HB-IMO.

Mosquito, HB-IMO, F.: Suter, Meggen

Kurz nach Kriegsende übernahm die Schweizer Luftwaffe die Maschine wieder. 1946 flog diese in der Schweiz mit der Markierung B-4 gekennzeichnete Mosquito das letzte Mal. 1951 wurde diese dann verschrottet.

Die beiden Besatzungsmitglieder Flight Lieutenant G. R. Wooll der kanadischen Air Force und Sgt John Fielden der RAF konnten nach einem Gefangenenaustausch gegen die deutschen Villing und Scharf und den Italiener Porta die Schweiz wieder verlassen. )“

(Aus: The RoyalAir Force over Switzerland 1940-1945 / © by Patrick Schlenker 2011)

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ETH-Archiv: „(…) …Nach Verhandlungen mit England wurde das Flugzeug repariert und am 06.09.1943 mit der Immatrikel E-42 nach Emmen überflogen. Am 13.10.1944 wurde sie „leihweise“ der Swissair überlassen und durch den KTA Einflieger Hptm. Läderach zusammen mit Swissair-Captain Hans Ernst nach Dübendorf überflogen.

Mosquito in Dübendorf, Foto: Swissair

Ab dem 01. 01.1945 flog die Mosquito mit der neuen Immatrikulation HB-IMO und mit Neutralitätsbemalung. Am 20.03.1945 fanden mit 6 Swissair Piloten 16 Angewöhnungsflüge mit total 126 Flugminuten statt (Landetraining). Die vorgesehenen Kurier-Flüge nach England wurden jedoch nie aufgenommen und am 10. 02.1946 ging die Mosquito zurück zur Luftwaffe und erhielt die Militärimmatrikel B-5. Später diente die B-5 als Versuchsträger für das Mamba Triebwerk des „N-20″ Nurflügel Prototypes. Nach 143 Flügen und 3724 Flugminuten wurde die D.H.98 ausser Betrieb gesetzt und 1953 demontiert.)“

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August Cueni + schrieb in: Militärflugplatz Buochs-Ennetbürgen – Entstehung und Entwicklung bis 31. 12. 1989:

Mosquito, Notlandung in Buochs (Agust Cueni +)

„(…) Bei Angewöhnungsflügen ereignete sich am 01. 12. 1950 auf dem Flugplatz Buochs-Ennetbürgen ein Unfall. Das rechte Fahrwerk und die Fahrwerksnische wurden dabei stark beschädigt. Personal des Eidg. Flugzeugwerkes Emmen (F+W) nahmen sich der Reparatur an. Erst im Mai 1951 war die Reparatur beendet.)“

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Zu erwähnen bleibt, dass die Mosquito B-5 in dieser Zeit auch bei Pilatus war, wo offenbar am Motor gearbeitet wurde Motor und der Austausch des Propellers vorgenommen wurde.

DH. 98 Mosquito, Mk IV bei Pilatus, neben der Vespa: Pius Giezendanner
Mosquito Engine mit Pius Giezendanner und Charlie Dettling – Foto: Archiv Othmar Schwarzeberger, Texas, USA
Meiri Ulrich und Adolf Föllmi. Mit der Vespa ist man auf dem grossen Areal schneller! Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas, USA

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Die Flieger inklusive das Bodenpersonal wusstenstets, wie man einen Ausgleich zur Arbeit schafft!

Wer es zu etwas bringen wollte, muuste im Tennisclub und im firmeneigenen Skiclub oder allenfalls bei der Nidwaldner Segelfluggruppe dabei sein! Die Pilatusfamilie traf sich auch ausserhalb der Arbeitszeit . Hier Reini Günthard im Skidress
Skirennen auf Klewenalp. Von links: Pius Giezendanner, Othmar Schwarzenberger, Charlie Dettling, Meiri Ulrich; Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA
Auf Ergglen, Klewnalp, bereit zum Start: Nr 110: Pius Giezendanner, Nr 13 Geri Bünter, der später mit einer DH. 100 Vampire abstürzte und us Leben kam; Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA
Pius Giezendanner; Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA
Secretary, Hilde? -Lydia, die spätere Frau Giezendanner! Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA
Von links: Meiri Ulrich, ….., Pius Giezendanner mit Lydia, der Sekretärin im Einkauf (Herr Rüegg) und spätere Frau Giezendanner; Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA
V. li.: Pius Giezendanner,, Meiri Ulrich und Charlie Dettling; Foto: Archiv Othmar Schwarzenberger, Texas USA

Dass aus den Pilatus-Leuten etwas wurde, müsste nicht speziell erwähnt werden. Ich will es aber doch tun! Pius Giezendanner und seine Frau Lydia betrieben später die Seilbahn von Brunnen auf den Timpel in eigener Regie, wobei Pius für das Technische und die Seilbahn zuständig war, während seine Frau die Gäste bewirtete. Beide leben heute im Ruhestand in Brunnen.

Charlie Dettling wurde Meister der Mechanischen Werkstatt bei Pilatus und Meiri Ulrich wurde sein Werkstattschreiber. Nach Abschluss der Lehre bei Pilatus war Charlie kurze Zeit mein Chef und Meiri kontrollierte meine Auftragszeiten für die Prämienabrechnung. Es gab stets etwas zu verdienen! Charlie trat die Nachfolge von Hans Zimmermann an, der sich nun voll der Ausbildung der Mechaniker-Leherlinge annahm. „Beyli-Hans“, er war Imker in der Freizeit und er erbaute sich zwei Häuser an der Bürgenstockstrasse in Ennetbürgen, entwickelte sich zu einem der besten Lehrmeister! Dass er sich mit Physiognomie nach der Lehre von Karl Hutter beschäftigte fand ich noch während der Lehre eher zufällig heraus! Für Hans Zimmermann galt zu 100 Prozent:  – „Man muss Menschen mögen!“, die vier berühmten „M“. Für ihn war es jedoch kein Müssen sondern eher ein gewolltes Dürfen!

Lehrlingsmeister Hans Zimmermann; Foto: Rolf K. Bucher, der schliesslich Linienpilot  bei der Swissair wurde, auch ein Stift von Beyli-Hans

Der überzeugte „Sozi“ Fredy Röthlisberger mit dem Nikname Humpley Bill, er kam aus Winterthu,r wo er bei Sulzer und bei der „Loki“ tätig war,  bekannt für seine träfen Sprüche hatte es mit Charlie nicht so gut! Er nannte ihn „Waldi“. Warum Waldi? Fredy spontan:“ Waldi ist der Name von Jagdhunden und der trifft beim Meister voll zu. He ja, bei uns bellt er dauernd und „über oben“ ( also hierarchisch im oberen Stock) lässt er jeweils den Schwanz hängen!“ – Fredy glaubte, dass bei entsprechendem Einsatz für die „Chrampfer“ etwas mehr an Lohn im gelben Säcklein am Monatsende herausschauen würde…!

Reini Günthard wurde Kontrolleur im Q-Bereich bei Pilatus (er kam vom Flugzeugwerk Alfred Comte in Oberrieden am Zürichsee).

Adolf Föllmi kam ebenfalls von Oberrieden nach Stans. Er war ein eifriger Segelflieger und er betrieb auch einen Piper J3 C, mit 65 PS, den HB-OFK. So nahm er u.a. am ostschweizerischen Segelfluglager vom 30. Mai bis 2.Juni 1941 in Flims wie auch am Forschungslager der SG Obwalden auf der Alp Iwy teil. Dölf Föllmi verweilte nach seiner aktiven Fliegerzeit oft in seienem Boot auf dem Vierwaldstättersee. Eines Tages stürzte aus dem Boot und ertrank!

Othmar Schwarzenberger zog es nach den USA, wo er eine Ingenieurschule besuchte und in der Fliegerei seine berufliche Befriedigung fand. Er lernte berühmte Persönlichkeiten kennen. Sein Name ist bekannt! Er blieb dem Segelflug bis heute verbunden!

Geri Bünter schlug die mlitärische Fliegerlaufbahn ein wo er leider mit einer DH. 100 Vampire, tödlich verunglückte.

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Zurück zur Mosquito mit technischen Daten sowie dem Ende des einst stolzen Flugzeuges. Als man für die Mosquito keine Verwendung mehr fand, wurde sie Opfer einer Luftschutzübung! Das Umweltschutzdenken war offenbar ausgeschaltet! Ein Demontage sieht anders aus!

Das Ende der Mosquito B-5; F.: warbird.ch
Das Ende der Mosquito B-5, 2; F.: warbird.ch Ich danke Othmar Schwarzenberger für die guten Bilder aus der damaligen Zeit, die man vermutlich nicht einmal bei Pilatus kennt!

 

 

 

 

 

Ich danke Othmar Schwarzenberger (Oats) für die guten Bilder aus der damaligen Zeit, die man vermutlich nicht einmal bei Pilatus kennt! Lesen Sie über „Oats“:  Othmar „Oats“ Schwarzenberger und Gruss aus Texas


„Mayday, mayday… Enkeltrick!

Die 1,302 fache Kohäsionsmilliarde

…“(…) Zweiter Schweizer Beitrag
Nach einer Vernehmlassung mit weitgehend positiven Rückmeldungen hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. September 2018 die Botschaft zum zweiten Schweizer Beitrag an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten gutgeheissen. Der Bundesrat will mit Schweizer Expertise zur Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten sowie zur besseren Bewältigung der Migrationsbewegungen in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten beitragen. Der Entscheid über die entsprechenden Rahmenkredite liegt nun beim Parlament.

Um ihren Wohlstand langfristig zu sichern, ist die Schweiz auf ein sicheres, stabiles und prosperierendes Europa angewiesen. Sie hat deshalb auch in Zukunft ein zentrales Interesse, mit ihrer Expertise zur Stärkung der Kohäsion innerhalb Europas sowie zur besseren Bewältigung der Migrationsbewegungen beizutragen. Mit einem zweiten Beitrag stärkt und vertieft die Schweiz zudem ihre bilateralen Beziehungen mit den Partnerländern und der gesamten EU – ein Ziel, dessen Bedeutung der Bundesrat wiederholt unterstrichen hat.

Wie der Erweiterungsbeitrag soll sich auch der zweite Schweizer Beitrag auf insgesamt 1 302 Millionen Franken über zehn Jahre belaufen, neu aufgeteilt in einen Rahmenkredit Kohäsion und einen Rahmenkredit Migration. Die Programme werden auf fünf Ziele ausgerichtet.
• Wirtschaftswachstum und Sozialpartnerschaft fördern, (Jugend-) Arbeitslosigkeit reduzieren
• Migration steuern, Integration fördern sowie öffentliche Sicherheit erhöhen
• Umwelt und Klima schützen
• Sozial- und Gesundheitssysteme stärken
• Bürgerengagement und Transparenz fördern
Bei den ersten beiden Zielen stehen die zwei Schwerpunktbereiche Berufsbildung und Migration im Vordergrund. …)“ ….

Mit freundlicher Genehmigung durch den Autor: Beat Ziegler, Stansstad

Beat Zelger scheint den Durchblick zu haben, doch erwartet er zu viel vom Parlament. Die erwarteten „schlauen Parlamentarier“ gibt es in Bern nicht!

Das EDA schreibt: „(…) Der Erweiterungsbeitrag ist der schweizerische Beitrag zu einem sicheren, stabilen, prosperierenden und demokratischen Europa. Er ist ein Bestandteil der schweizerischen Europapolitik. Damit festigt die Schweiz die Beziehungen zur EU und ihren Mitgliedstaaten. ….

Die Erweiterung der EU hat der Schweiz viele Vorteile gebracht und erhebliche Export- und Investitionsmöglichkeiten eröffnet. Das Schweizer Engagement verbessert die Sichtbarkeit und damit auch die Chancen der Schweizer Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen, insbesondere im Rahmen der EU-Strukturfonds und des EU-Kohäsionsfonds. In einer Umfrage zeigte sich, dass kleinere und grössere Schweizer Unternehmen 2010-2015 mehr als 580 Aufträge im Umfang von rund zwei Milliarden Franken aus EU-finanzierten Projekten in den 13 Partnerländern erhalten haben. Da Schweizer Unternehmen gegenüber dem Bund keine Informationspflicht über erhaltene Aufträge haben, bildet diese Erhebung nur einen Teil der Aufträge ab.

Weiter gab es direkte Rückflüsse aus dem Erweiterungsbeitrag. Rund zehn Prozent der gesprochenen Beiträge kamen den im Programm involvierten Schweizer Unternehmen, Verbänden und Universitäten für ihre erbrachten Leistungen in den Partnerländern zugute. 88 bilaterale Forschungspartnerschaften ermöglichten ausserdem die Anmeldung von 28 neuen Patenten und stärkten so den Forschungsstandort Schweiz.

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, heisst es im Volksmund. Wohin fliessen die Gelder? In die korruptesten Staaten der EU! Die lachen sich ins Fäustchen, schlaue Politiker in den obersten Positionen.  Das Geld versickert schneller in dubiosen Kanälen, als es angechwemmt wird! ..)“

Die erwähnten 580 Aufträge wären ohne Kohäsionsbeitrag wohl etwas niedriger gewesen. Eine Buchhaltung über den Rückfluss der Gelder erwatet man umsonst! Vermutlich wäre kaum viel Fleisch am Knochen auszumachen. Das Ganze ist Schönrederei um die Bücklinge vor der EU zu kaschieren!

Muss eine Wasserversorgung aufgebaut werden, kostet es den betroffenen Staat viel Geld. Wird es korrekt ausgeführt, fliesst nichts in die „Sickerlöcher“. Da die Korruption jedoch von allem, was der Staat errichtet, baut oder organisiert, seinen Teil abzieht, bleibt am Ende kaum soviel übrig, dass die Projekte nachhaltig realisiert werden können. Kommt Geld vom Ausland, egal wo her, bleibt vom eigenen Budget mehr zum Abzweigen in die dunklen Kanäle frei!

Ein Ökonom einer Gemeinde im Süden Rumäniens, er lebt heute in der Schweiz, erklärte, wie es geht: In seinem Dorf sollte endlich die Hauptstrasse innerorts asphaltiert werden. Das Projekt wurde ausgearbeitet und ein Budget erstellt. Es wurde bewilligt. Dann begann das Rechnen rückwärts! Von der bewilligten Summe wurden die nicht budgetierten „Tantiemen“ abgezogen. Sie flossen an:

  • die Baudirektion in der Hauptstadt
  • die Baudirektion des Bezirks
  • die Baudirektion der Gemeinde
  • den Gemeindepräsidenten
  • die Bauführung
  • usw.

Nach Abzug sämtlicher „Sickerbeiträge“ musste das Projekt umgesetzt werden. Es reichte lediglich dafür, die Strasse glatt zu walzen und dann kam eine feine Schicht Asphalt darauf. Es sah schön und scharz aus. Die Gemeinde hatte endlich eine asphaltierte Strasse und die Staubbelästigung war geringer. Ziel erreicht! ? Die Einweihung, auch dafür wurde Geld abgezweigt, hatte noch nicht begonnen, schossen bereits Gewächse durch den Asphalt…. Diese waren schliesslich „nachhaltiger“ als die frisch gebaute Strasse.

Als 2007 die rumänische Stadt Hermannstadt (Sibiu) zu europäischen Kulturhauptstadt gewählt wurde, musste sie für die Feierlichkeiten im Stadtzentrum herausgeputzt werden. So weit ist nichts einzuwenden. Was jedoch zu erwähnen ist: Es wurde eine Grosszahl von Polizisten, auch aus angrenzenden Bezirken aufgeboten, welche sämtliche Roms, Randständige, Bettler und Strassenkinder einsammelten und sie über die Zeit des Feierns einsperrten. Damit die Geladenen aus aller Welt nicht zu kurz kamen wurden weit herum junge, attraktive Frauen zusammen gesucht. Sie erfüllten die Animierfunktion, sorgten für Umsatz und stimmten die Gäste derart, dass diese gute Kunde in ihre Länder trugen.

Ich betrachtete diese schöne alte Stadt auch hinter den herausgeputzten Fassaden. Dort kam zu Tage, wo es überall an fast allem fehlte. Fassaden die zerfallen, zerschlagene Ziegel auf den Gehsteigen und Strassen, Spalten und Ritzen, die mit Zeitungspapier zugestopft waren, um die winterliche Kälte etwas zu mildern… Strassenlöcher bis fast einen Meter Durchmesser und bis 40 cm tief waren die realistischen Bilder!

Potjomkin bzw. Potemkin lässt grüssen!

Egon Bahr; Denokratie, Menschenrechte

So ist es auch mit dem Kohäsionsbeitrag zu sehen! Und bei uns gibt es Gemeinden, die kein Geld für eine Schulreise ihrer Kinder haben… „(…)  Für Exkursionen dürfen den Eltern nach einem Bundesgerichtsentscheid nur noch 16 Franken pro Tag in Rechnung gestellt werden. Kriens muss jetzt Exkursionen teilweise streichen….


Migration – Ruhe vor dem Sturm?

Probleme sind da zu lösen, wo sie anfallen! Die weltweit anerkannten Staaten sind daher primär verpflichtet, für ihre Bürger zu sorgen! Dafür wäre auch primär, die Korruption zu ächten!

Autor: Beat Zelger, Stansstad

Dass Beat Zelger mit dem „Positiven Denken“ nicht ganz zurecht kommt, ist nicht ungewöhnlich. Schon andere haben sich darüber den Kopf zerbrochen! =>  Positiv denken macht krank

Der Bundesrat, vorab BR S. Sommaruga, nimmt offenbar Züge der Positiv-Denker-Gurus an! Der Unterschied wird sein, dass nicht Einzelpersonen, sondern das ganze Volk darunter leiden wird.

Der Schengen-Dublin-Vertrag (er besagt, dass die Gesuche in jenem europäischen Staat geprüft werden muss, in dem der Asylbewerber zuerst einen Antrag stellt) wird vom Bundesrat missachtet. Aus dem Relocation-Programm der EU, welches EU-Staaten wie Griechenland und Italien von der Flüchtlingsinvasion entlasten soll, kamen letztes Jahr 1176 Asylbewerber ins Land, durch die Schweiz einfach so abgeholt!

Wie Asylbewerber und Flüchtlinge vom Schweizer Sozialstaat profitieren: „(…) Sie müssen die Kosten für ihre wachsenden Familien nicht selbst bezahlen und spüren es im Portemonnaie folglich nicht, wenn sie Kind um Kind auf die Welt stellen. Im Gegenteil: Mit Kindern kann man die Sozialhilfe optimieren. Es gibt eine grössere Wohnung und mehr Bargeld; Babyartikel, Krankenkasse usw. werden vollumfänglich bezahlt. Dies im Gegensatz zu arbeitstätigen Familien, die in dieser Lebensphase erfahrungsgemäss häfig eher unten durch müssen.)“

Eriträer, eine besondere Gruppe! Ihre Asylgesuche von 2017 (Bundesamt für Statistik):

  • 18 % Relocationsprogramm der EU
  • 24 % Familiennachzug
  • 41 % Geburten (absolut: 1389)
  •    2 % Mehrfachanfrage
  • 15 %  Spontananträge

NZZ.: „(…) (sda) Die EU-Kommission hat Nicht-EU-Staaten wie Norwegen und die Schweiz dazu eingeladen, sich am Neuansiedlungs-Programm (Resettlement) 2018 für Flüchtlinge zu beteiligen. Noch hat sich die Schweiz aber nicht entschieden, ob sie mitmachen will…)“

Die Asylgesuche 2017 (Bundesamt für Statistik) :

  • 6.5 % Relocatiion Programm der EU
  • 6.5 % Familiennachzug
  • 18 % Geburten
  •  3 % Mehrfachanträge
  • 66 % Spontananträge

Seltsam: In den Statistiken sind 639 Personen nicht ausgewiesen. Es sind Leute, die von der UNO bereits bereits einen Flüchtlingsstatus erhalten haben! Herkunft: Syrien. Viele von den Hergeflogenen würden Beeinträchtigungen der schwersten physischen und psychischen Art mitbringen. So berichtet es Sommarugas Justizdepartement. Übersetzt bedeutet dies: Dauernde Abhängigkeit von Sozialhilfe und von Anspruch auf auf die Sozialhilfe aus einer Sozialversicherung (AHV, IV; EL). Ein Resettlement-Flüchtling ist in dieser Sache dem Schweizer gleichgestellt!

Geht es darum, Geld zu Gunsten der EU aus dem Fenster zu werfen, ist man in Bern sehr schnell, ja voreilig bereit dazu. Man denke auch an die 1,3 Mia Franken  für Kohäsion für die EU-Oststaaten, die man besser der AHV zukommen liesse. Will man Musterkind zu spielen? Da wo Geld erwirtschaftet wird, schaut man lieber weg. Das bekommt z.B. die Rüstunsindustrie zu spüren (Waffenausfuhr)! Da ist der „Standard Europa bzw. EU“ für einmal nicht wichtig!

Gelder für die EU-Oststaaten bzw. die 1,3-fache Kohäsionsmilliarde ist doch nichts anderes, als Unterstützung der dort herrschenden kleinen und grossen Korruption. Die Mächtigen lachen sich in die Faust! Je mehr Hilfsgelder von aussen komen, desto mehr bleibt davon übrig um  unter der Hand „verteilt“ zu werden. Selbst da, wo Geld nur direkt in begleitete Projekte fliessen, wird man wohl überhöhte Preise für die Ausführenden hinlegen müssen!

Wir haben es weniger mit einem Sturm, als viel mehr mit einer politischen Grosswetterlage zu tun. Ansonsten müssten die Schutzräume bereit gestellt werden…


E-Auto, Gunst der Stunde?

Das Herz eines jeden E-Autos ist der Stromspeicher.  Wer ein solches Auto kaufen will, sollte sich vorher überlegen, was der Ersatz des Speicher kosten wird, bzw. wie viel sich die Batterie-Miete auf die Kalkulation schlägt! Ein Bekannter, der an seinem E-Smart den Akku wechseln musste meinte, aus der eigenen Tasche hätte er über Fr. 10’000.- hingeblättert. Dass es nicht dazu kam hat einen einfachen Grund. Der Akku gehört Smart. Er bezahlt monatlich dafür!

20 Minuten berichtet über die aktuelle Lage! Die folgende Tabelle spricht Klartext! => E-Auto-Hersteller zieren sich bei Ersatzbatterien

Preisvergleich: Neues Auto und neue Batterie

Modell…………………….Neues Auto………….Preis einer neuen Batterie
BMW i3 46’900 Franken 21’453 Franken (46%)
Hyundai Ioniq 38’490 Franken 20’568 Franken (53%)
Mitsubishi iMiev 21’950 Franken ab 8983 Franken (41%)
Nissan Leaf 37’490 Franken keine Angabe
Opel Ampera-e 52’700 Franken keine Angabe
Peugeot iOn 22’500 Franken 22’548 Franken (100%)
Renault Zoe 35’650 Franken rund 10’000 Franken (28%)
Tesla Model S 83’990 Franken keine Angabe

Es gibt ein Startup, welches den Preis der Batterie nennt! Der Sono Motors Sion ist ein besonderes Elektroauto, dass sich dank integrierten Solarzellen selbst laden kann.

Sono-Motors-Sion-1

Der Sion soll ca EUR 16000.- kosten, die Batterie wird gemietet. Für ca. EUR 4000.- kann die Batterie auch gekauft werden!

Der Sion mit den Solarzellen; Bild: Sono Sion

Das mitfahrende Solarkraftwerk, leistet bis 30 Kilometer Fahrt pro Tag, was den üblichen Kurzfahrbetrieb schon fast abdeckt! Eine schlaue Angelegenheit!

Über die Nase hinaus gedacht: Die Autohersteller haben vielleicht noch die Waffe in der Hand, doch sie haben die schlechtere Position!

Ob die Waffe bewirkt, was sie soll? Nachgedacht: Die Autohersteller glauben, die „Waffe“ fest im Griff zu haben!
Die Autohersteller werden sich sehr schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen (müssen)! E-Autos brauchen für Herstellung, Wartung, Unterhalt und Reparatur weniger Personal! Somit werden auch die Umsatzzahlen geringer ausfallen. Dies nun mit überzogenen Batteriekosten verbinden und ausgleichen zu wollen, fühlt sich wie ein Schildbürgerstreich an! Es erinnert daran, wie die englischen Staatsbahnen ihre Heizer auf elektrifizierten Loks mitfahren liessen, weil sie unter dem Schutz ihrer Gewerkschaft standen… „Gersauern“ würde man dem rund um den Vierwaldstättersee sagen!
Gelingt es, die Fahrzeuge mit Sonnenenergie (physikalisch ist Energie nicht erneuerbar!) zu betreiben, ergibt es mehr-fachen volkswirtschaftlichen Nutzen!
1.) Bei sehr grosser Nachfrage kann der der Strom wegen Angebot und Nachfrage zwar teurer, doch die Produktion erfordert neue Herstellungssysteme, die rationeller arbeiten. Somit darf ein angemessener Strompreis erwartet werden.
2.) Das Gejammer um fehlende Fachkräfte wird gelindert, weil aus der Automobilbranche Fachpersonal frei wird, was geringeren „Fachkräfte-Import“ bedeutet!
3.) länger lebende Fahrzeuge wirken dem unsinnigen Ressourcenverschleiss entgegen.
4.) E-Autos bringen keine Abgase in die Umgebung und besonders in die Orte und Städte.
5.) Der Dieselskandal wird herunter gefahren – droht nun ein Batterieskandal? Vorher wird der Abgas-Mist noch nach Osteuropa und in Länder von ausserhalb der EU exportiert. Ist dies die Wirkung der CO2-Zertifikate?
Man sollte für die Festlegung der CO2-Emmission eine Querverrechnung (Kompromiss) innerhalb einer „Flotte“ verbieten.
Wenn durch die Verrechnung von E- Autos „Dreckschleudern“ und Treibstoffsüffel gefördert werden, ist dies ein EU-Blödsinn!
Der faule Trick: 
„(…) Der Kompromiss kam zustande, weil sich Autohersteller Elektroautos oder andere schadstoffarme Fahrzeuge mehrfach anrechnen lassen können sollen. Durch diese sogenannten Supercredits müssen die Hersteller bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren die Emissionen weniger stark absenken. Damit können Hersteller wie BMW, Daimler und Audi weiterhin große Limousinen und SUV mit weit überdurchschnittlichen Verbräuchen anbieten. Elektrofahrzeuge können der Vereinbarung zufolge im Jahr 2020 bei der Ermittlung der gesamten Flottenwerte doppelt angerechnet werden, bis 2023 soll der Anrechnungsfaktor auf eins gesenkt werden. Höher bewertete Supercredits gibt es in den USA, hier zählen E-Fahrzeuge vierfach…)“
Was es nicht geben darf:
W wie Wahrheit E-Auto mit Kohlenstrom

Wir haben eine spannende Entwicklung vor uns!


Auf zur Tannalp

Wir leben da, wo sich andere Ferien wünschen! Fährt man zur Stöckalp, wird man von mächtigen Bergen empfangen. Mit der Gondelbahn wird Melchsee Frutt bequem erreicht. Ein unvergessliches Panorama öffnet sich.

Heute herrschte „Grande beaux“ mit Sicht „Russland retour“!

Wuchtig steht da einer…
Eindrückliche Faltungen!

Die Auswilderung eines einzigen Bartgeiers soll um die 100’000 Franken kosten! Siehe auch Auswilderung 2018 und Bartgeier – Melchsee-Frutt

Reklame für das Bartgeierprojekt
Der morgendliche Melchsee (1891 M.ü.M.) ladet zum Bade – heute eher nicht!
Das Kirchlein breitet seine Ruhe aus…
In der Ferne zeigt sich der Titlis – und die Bonistockbahn
Das klare Wasser des Tannensees – 1976 M.ü.M.
Tannalp
Die Kapelle „Maria, Königin der Engel“ auf Tannalp wurde 1959 eingeweiht.
Schlichtes Inneres der Kabelle.
Berggasthaus Tannalp

Das Berggasthaus ist gut besucht! Der Menüplan ist einfach. Trotzdem hat die Küche Mühe, eine Bratwurst so zu braten, dass nicht nur aussen schön braun, sondern innen auch noch heiss ist! Sie hätten sofort eine neue Wurst gebraten…

Nachgedacht: man könnte die Arbeit bereits am Anfang richtig ausführen…!

Auf der Seite des Bergrestaurants, etwas vor dem Mast, oben im Bild, ist das Bluftrohr des Fäkalientanks. Gäste, dies sich auf der Seite einen Platz ergattern, werden mit einem Scheissgestank dafür belohnt. Für Abhilfe wäre kaum ein Bauingenieur erforderlich.

Für den Rückweg wählen wir die gegenüber liegende Seite.
Das Kirchlein am See aus anderer Sicht

Die Kapelle Melchsee steht auf einer kleinen Halbinsel im Melchstausee. Am 15.Aug.1900 wurde sie als „Maria vom guten Rat“ oder „Mariahilfkapelle“ eingeweiht.

Rechts im Bild „Haupt“, 2313 M.ü.M.

Einst regte man sich wegen den viereckigen Hotelkästen auf. Was bauen die Architekten heute? Viereckige Kästen! In der rechten Bildhälfte erkennen wir den Panoramalift. dieser steht täglich 24 Stunden kostenlos zur Verfügung! So kommt man bequem zum und vom See! Im Bild links: Frutt Lodge & Spa – finanziert mit chinesischem Geld! => Chinese Yunfeng Gao erobert im Eilschritt die Zentralschweiz

Dass für das Geld auch eine Gegenleistung erwartet wird, hat  offenbar der abtretende Direktor des Hotels erfahren! Das Frutt Resort von Junfeng Gao steht unter neuer Direktion.

Das ist offenbar nichts Neues! Schliesslich: Wer vom Wandern hat genug, der nimmt den Fruttli-Zug!

Ein schöner Herbsttag ist zu Ende. Nächstes Jahr wieder!


Frau Bundesrätin Leuthard hat ein Problem

BR Doris Leuthard; Ruedi Gysi

Frau Leuthard hat auf jeden Fall

keine Ordnung mehr im Stall.

Sie weiss gar nicht was da geht

und wie`s mit den Finanzen steht.

Sie hat das Schweizervolk beschissen,

hat Doris wirklich kein Gewissen.

Bei jedem Auftritt immer lachen,

doch nie die Rechnung überwachen.

Den Mitarbeitern blind vertrauen,

niemals auf ihre Finger schauen.

Mit Reisli und mit feinem Essen

hat ihren Auftrag sie vergessen,

mit Schwaller dem Parteigenossen,

hat sie nun über`s Ziel geschossen.

Doris jetzt ist bald genug,

Probleme gibt`s auch mit dem Zug.

Das Amt es macht uns echte Sorgen,

was läuft da wohl am nächsten Morgen.

Das Volk hat eine grosse Frage,

was kommt da noch zu Tage.

Gar manche Bürger träumen,

Doris soll den Platz doch räumen

und wir hätten eine grosse Bitt,

nimm den Schwaller doch auch mit.

All die Angestellten müssen leiden,

was die Oberen entscheiden,

denn sie stehen täglich vorn,

erleben da des Bürger`s Zorn,

Das Personal kann man nur loben,

denn der Wurm der sitzt ganz oben.

Die ganze Spitze sie sollte überlegen,

ihr Abgang wäre doch ein Segen.

Tritt in den Hinteren,frei nach Ruedi Gysi

Ruedi Gysi, 23. September 2018

***

Nicht irgend wie, sondern so, direkt auf den Po!

Man lese: